"48 - „Deutsche Gesellschaft für psychobiologische Medizin“ – April, April, mitten im Dezember"

3 Comments -

Anonymous said...

zu dem Ziontology-Brief... der unterscheidet sich bei Pilhar leicht von dem bei der guten Antje Scherret im GNM-Forum:

" Chef der Ziontology (Zionisten) ist Rabbi Bronfman aus Toronto, der seit 1981 Präsident des Jüdischen Weltkongresses ist."

"(der übrigens vor 1 Jahr (wieder) zum jüdischen Glauben konvertiert sein soll)."

fehlen in ihrem Beitrag. Zensiert sie etwa Hamers Post?

Freitag, 15 Dezember, 2006

Anonymous said...

Sehr schön die Reaktion des Dichterfürsten uns seiner Momo, die sich jetzt in juristischen Allmachtsphantasien ergehen. Hatten die beiden doch schon geglaubt hier einen neuen Vetriebskanal für die FaktorL-Märchenbücher aufbohren zu können. Hihi.

Sonntag, 17 Dezember, 2006

Dr. Meisenpiep said...

Die Räuberbande und er unsichtbare Dritte

Ein kurzer Aktionsbericht von Konrad Erwin Meisenpiep

Nach der Entwicklung der letzten Monate wollte ich mal herausfinden, in wie weit die Anhänger der GNM noch ihrem Führer folgen und ob es in der Hamer-Sekte ein Potential für eine Reformation gibt. Ich meldete mich deshalb bei GNM-Forum an und provozierte mit bestimmten Themen die dort tonangebende Clique. Da blies mir sogleich der Sektenwind ins Gesicht und es wurde mir schnell klar, dass man über dieses Forum keine Erkenntnisse vom wirklichen Stand der Dinge erlangen konnte. Die Schmerzgrenze der Sektendogmatiker war schnell erreicht.

Als nächstes thematisierte ich den dubiosen Kongress in der Stadthalle in Neuffen, dies zeitgleich auch im Faktor-L-Forum. Enigma berichtete hier im Blog darüber. Das Thema war den Leuten im GNM-Forum auch nicht so geheuer. Man merkte deutlich, dass ihnen die Sache nicht so angenehm war. Bei Faktor L stieß das Thema gleich von Anfang an auf schroffe Ablehnung durch die Forenleitung.

Der folgende Schritt war eine Einladung zur Gründungsversammlung einer fiktiven Gesellschaft für Neue Medizin. Beim GNM-Forum lief damit mein Fass über. Man löschte die Einladung und sperrte mich erwartungsgemäß aus dem Forum aus. Bei Faktor L stieß die Einladung auf verhaltendes Interesse. Es war zu merken, dass dieser Vorstoß den dortigen GNM-Anhänger, die von Hamer exkommuniziert wurden, nicht ungelegen kam. Also spann ich den Faden weiter. Ich schickte die Einladung auch per eMail an gut zwei Duzend „Studienkreisleiter“, deren Mailadressen ich im Internet ausfindig machen konnte.

Auf die Einladung hin meldeten sich 8 Interessenten (davon wollten 2 nur mal so gucken und womöglich noch einen roten Teppich ausgerollt bekommen), die an der Gründungsversammlung teilnehmen wollten. Die musste ich natürlich irgendwie abwimmeln, da die Versammlung ja gar nicht stattfinden sollte. Was den Versammlungsort anging, wurde verschiedene falsche Fährten gelegt. Inzwischen kochte das Thema beim GNM-Forum hoch. Hamer schaltete sich persönlich mit seinen üblichen Verschwörungstheorien ein. Im Faktor-L-Forum gab es eine ziemlich fruchtlose Diskussion, die deutlich machte, dass ein solches Vorhaben in der Realität schnell kaputtgeredet worden wäre.

Als nächster Schritt folgte die fiktive Vereinsgründung mit allem Komfort. Man könnte das alles nachlesen, wenn die Faktor-L-Macher den Thread nicht inzwischen in den geschlossenen Bereich verschoben hätten. Ist ja auch eine Blamage. Da hatte ich natürlich dick aufgetragen. Glotzen statt kleckern war angesagt. Und diese „Luftnummer“ verfehlte seine Wirkung nicht. Die User im GNM-Forum waren entsetzt und reagierten teilweise sogar aggressiv, die Leute bei Faktor L waren dagegen größtenteils angenehm überrascht. Es war also eine gewissen reformationswilliges Potential vorhanden. Aber wie groß sollte es sein?

Im Folgenden bot ich eine kostenlose Informationsbroschüre an, die dann von insgesamt 17 Personen per eMail bestellt wurde. Aus den bis dahin vorliegenden Zahlen, die sich auch noch überdeckten, so dass am Ende nur noch die Zahl 21 stand, wurde klar, dass es zwar ein Reformationspotential gibt, das aber so gering und unbedeutend ist, dass man es getrost vergessen kann. Ich würgte dann die Sache dadurch ab, indem ich den Bestellern die Broschüre eine eMail schickte, in der ich erklärte, dass dem Verein die Anerkennung der Gemeinnützigkeit verweigert wurde und deshalb alle geplanten Projekte, auch die Broschüre, gestoppt worden wären. Zu allem Entsetzen soll auch noch jemand eine Liste mit den Vereinsmitgliedern an Hamer geschickt haben. Irgendwann hängte sich dann doch mal irgendwer ans Telefon, der dann schnell herausfand, dass die ganze Geschichte ein Fake war. Es hat lange gedauert.

Jetzt war natürlich die Hölle los. Sogar von Betrug war das Geschrei. Als wäre ich mit der Vereinskasse, die es gar nicht geben kann, nach Südafrika durchgebrannt. Mit diesem lächerlichen Theater sollen sich jetzt auch noch Staatsanwälte befassen. Man wird dort wohl eine Sonderkommission bilden müssen, um bei dem ganzen Durcheinander noch durchzublicken.

Also, um mal einiges klar zu stellen: Es wurde nichts gespendet und auch nicht zu Spenden aufgerufen. Es wurden keine persönlichen Daten gesammelt, gespeichert oder transferiert. Die Namen und Adressen haben mich nicht interessiert, sondern nur die statistischen Zahlen. Die Mails wurden gelöscht, nachdem ich den Leuten mitgeteilt habe, dass es keine Broschüre gibt. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich die Namen vorher mit der Petitionsliste von Martin Gabling verglichen habe. Alle waren auch dort verzeichnet. Diese Sammlung von persönlichen Daten durch den Vorgenannten von der GNM Niederbayern, mit 2000 Namen und Adressen von Leuten, die der GNM anhängen oder zumindest mit ihr sympathisieren, steht immer noch im Internet. Das Web-Archiv hat halt ein langes Gedächtnis. Wenn sich also jemand der angeblich Betroffenen um seine „sensiblen“ Daten Sorgen macht, möge sie oder er sich bitte an Herrn Gabling wenden.

Die angebliche Liste von Vereinsmitgliedern, die Hamer erhalten haben will, stammt nicht von mir. Da hat sich wohl ein unsichtbarer Dritter ebenfalls der Liste von Martin Gabling bedient. Möge sich der Germanische Neue Staatsschutz damit befassen.

Der Versuch eines Resümees

Das System Pilhar ist zwar im Laufe des Jahres merklich geschrumpft, hat sich aber in seiner Konsistenz sektenmäßig verdichtet. Die Antworten einiger „Studienkreisleiter“ sprechen Bände. Ein Beispiel: „Die eine Hälfte meines Herzens ist bei Herrn Pilhar und die andere bei Dr. Hamer“. Wäre mal interessant zu erfahren, was der Mann der Frau davon hält. Es gibt weder innerhalb noch außerhalb des Systems Pilhar eine nennenswerte Reformbewegung, geschweige denn Widerstand gegen die kruden „politischen“ Ambitionen und antisemitischen Ausfälle Hamers. Die meisten würden ihrem Führer folgen bis in die Klapsmühle. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Versucht es doch mal, ihr Recken aus dem Faktor-Laber-Forum. Das Zauberwort heißt „Psychobiologische Medizin“. Aber Beeilung, ehe sich Hamer (oder sein Nachfolger) daran auch noch alle Rechte gesichert hat.

Betroffen machte mich die persönliche Situation eines Users aus dem Faktor-L-Forum, der mir per PN einiges berichtete. Ich wünsche seiner Famlie und ihm alles Gute und darüber hinaus das Beste, und dass er nicht bei der jetzigen Adresse so enttäuscht wird, wie von Dr. Hamer.

Sonntag, 17 Dezember, 2006