Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Abt. 5
Krebsverband Baden-Württemberg
Heilbronner Stimme - Redaktion
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Brackenheim gibt es neuerdings einen „Studienkreis“ der Scharlatansekte „Germanische Neue Medizin“. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Internetseite
www.gnm-hamer-pilhar.de.vu
insbesondere dem Eintrag Nr. 22 vom 30. Juni 2006.
Die Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ ködern Interessierte und Betroffene mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie - die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag - und zerstören systematisch das Vertrauen in die moderne Medizin und damit zwischen Patienten und Ärzten. Sie schwätzen Betroffenen Alternativen auf, die keine Alternativen sind, sondern Kranke in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abhalten. Selbst die medizinische Vorsorge wird verteufelt. Durch Einflüsse aus Richtung Scientology wird nun auch zunehmend gegen das Impfen Front gemacht.
Bitte lesen Sie dazu die gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft: http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html
Auszug:
„Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die ‚Germanische Neue Medizin’ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - juristisch und auf dem Wege der Aufklärung - Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“
Unser Appell an die Empfänger dieser Nachricht:
Unternehmen Sie bitte etwas dafür, dass in Ihrem Wirkungsbereich keine kranken Menschen in die Fänge dieser Scharlatan-Sekte geraten! Prüfen Sie bitte rechtliche Schritte und sorgen Sie für öffentliche Aufklärung in der Sache. Es geht hier nicht um irgendwelche mehr oder weniger harmlose Spinnereien, sondern um Menschenleben.
Mit freundlichen Grüßen K. S.
Samstag, 01 Juli, 2006
In der württembergischen Weinstadt und Geburtsstadt von Theodor Heuss, Brackenheim, gibt es jetzt neuerdings auch einen GNM-Stammtisch. Das heißt, diese monatlich oder öfters stattfindenden Zusammenkünfte von Hamer-Gläubigen und ihnen ins Netz gegangenen Interessenten werden jetzt „Studienkreise“ genannt. Schließlich will man, dass die GNM wissenschaftlich überprüft – und selbstverständlich bestätigt – wird. Da musste man sich in der Führungsriege der GNM-Sekte etwas anderes einfallen lassen, als diese proletarisch anmutenden Stammtische. Nomen est omen.
Frau Häcker scheint beruflich mit Medizin nichts zu tun zu haben. Dafür hat sie einen Copyshop – Fachbetrieb für reprographische Dienstleistungen – in Brackenheim-Hausen. Das ist auch nicht zu verachten, denn die Anhänger der GNM brauchen für die Verbreitung ihrer pseudomedizinischen Irrlehre stets günstige Möglichkeiten zum Druck von entsprechendem Propagandamaterial.
Wir werden selbstverständlich auch hier die zuständigen Stellen informieren und über ortsansässige Multiplikatoren versuchen, die Menschen in Brackenheim vor der „Germanischen Neuen Medizin“ zu warnen. Weiteres im Kommentar.
posted by Arbeitskreis Enigma at 11:14 AM on Jun 30 2006
"22 - Helga Häcker führt neuen GNM-„Studienkreis“ in Brackenheim"
1 Comment -
e-Mail am 1. Juli 2006 an
Bürgermeister von Brackenheim
Herrn Rolf Kieser
CDU-Ortsverband Brackenheim
SPD-Ortsverband Brackenheim
SLK-Klinik Brackenheim
Betriebsleitung
Kopien an
Landratsamt Heilbronn – Gesundheitsamt
Ärzteschaft Heilbronn
Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Abt. 5
Krebsverband Baden-Württemberg
Heilbronner Stimme - Redaktion
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Brackenheim gibt es neuerdings einen „Studienkreis“ der Scharlatansekte „Germanische Neue Medizin“. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Internetseite
www.gnm-hamer-pilhar.de.vu
insbesondere dem Eintrag Nr. 22 vom 30. Juni 2006.
Die Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ ködern Interessierte und Betroffene mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie - die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag - und zerstören systematisch das Vertrauen in die moderne Medizin und damit zwischen Patienten und Ärzten. Sie schwätzen Betroffenen Alternativen auf, die keine Alternativen sind, sondern Kranke in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abhalten. Selbst die medizinische Vorsorge wird verteufelt. Durch Einflüsse aus Richtung Scientology wird nun auch zunehmend gegen das Impfen Front gemacht.
Bitte lesen Sie dazu die gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft:
http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html
Auszug:
„Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die ‚Germanische Neue Medizin’ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - juristisch und auf dem Wege der Aufklärung - Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“
Unser Appell an die Empfänger dieser Nachricht:
Unternehmen Sie bitte etwas dafür, dass in Ihrem Wirkungsbereich keine kranken Menschen in die Fänge dieser Scharlatan-Sekte geraten! Prüfen Sie bitte rechtliche Schritte und sorgen Sie für öffentliche Aufklärung in der Sache. Es geht hier nicht um irgendwelche mehr oder weniger harmlose Spinnereien, sondern um Menschenleben.
Mit freundlichen Grüßen
K. S.
Samstag, 01 Juli, 2006