Gesundheitsportal für Deutschaland e.V. info@gesundheitsnetz-bw.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Raum Nürtingen gibt es wieder einen „Studienkreis“ der Scharlatansekte „Germanische Neue Medizin“. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Internetseite
www.gnm-hamer-pilhar.de.vu
insbesondere dem Eintrag Nr. 26 vom 13. Juli 2006.
Die Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ ködern Interessierte und Kranke mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie - die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag - und zerstören systematisch das Vertrauen in die moderne Medizin und damit zwischen Patienten und Ärzten. Sie schwätzen Betroffenen Alternativen auf, die keine Alternativen sind, sondern Kranke in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abhalten. Selbst die medizinische Vorsorge wird verteufelt. Durch Einflüsse aus Richtung Scientology wird nun auch zunehmend gegen das Impfen Front gemacht.
Bitte lesen Sie dazu die gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft: http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html
Auszug:
„Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die ‚Germanische Neue Medizin’ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - juristisch und auf dem Wege der Aufklärung - Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“
Unser Appell an die Empfänger dieser Nachricht:
Unternehmen Sie bitte etwas dafür, dass in Ihrem Wirkungsbereich keine kranken Menschen in die Fänge dieser Scharlatan-Sekte geraten! Prüfen Sie bitte rechtliche Schritte und sorgen Sie für öffentliche Aufklärung in der Sache. Es geht hier nicht um irgendwelche mehr oder weniger harmlose Spinnereien, sondern um Menschenleben.
Inzwischen kam eine Antwort von den Sozialdemokraten. Man hat dort unsere Informationen sorgfältig studiert und wird künftig verstärkt darauf achten, dass von Frau Müller keine unkommentierten Leserbriefe mehr veröffentlich werden. Außerdem wurden unsere Infos an die sektenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion weitergeleitet.
K. Sch.
Sonntag, 30 Juli, 2006
Im Raum Nürtingen, Landkreis Esslingen, gibt es erneut einen GNM-„Studienkreis“. Bisher hießen solche regelmäßigen Treffen von GNM-Anhängern Stammtische.
Es gab bereits schon einmal einen Hamer-Stammtisch in Nürtingen, der von Gertrud Müller und einem Rudolf Wehinger geleitet wurde. Dieser fand zu den gleichen wie den untenangegebenen Zeiten in der Inselgaststätte in Nürtingen-Zizishausen statt. Nachdem die Gaststätte im Dezember 2005 deswegen angeschrieben wurde, teilte die Wirtin mit, dass die Zusammenkünfte nicht mehr bei ihr stattfinden dürfen.
Der neue GNM-„Studienkreis“ wird geführt von Gertrud Müller und trifft sich an jedem dritten Dienstag im Monat, um 19.30 Uhr. Nächster Termin: 18. 07. 2006. Quelle: http://www.pilhar.com/News/Seminar/StKr_32_D72xxa_Nuertingen.pdf Der genaue Ort wird von den Verantwortlichen nur auf Anfrage bekannt gegeben.
Frau Gertrud Müller, Tulpenstr. 10, 72669 Unterensingen, Tel. 07022-61389, ist Heilpraktikerin und als solche beim Gesundheits-/SozialNetz vom Gesundheitsportal für Deutschland e.V. www.gesundheitsnetz-bw.de eingetragen.
Wir haben selbstverständlich auch hier die zuständigen Stellen informieren und werden über ortsansässige Multiplikatoren versuchen, die Menschen im Raum Nürtingen vor der „Germanischen Neuen Medizin“ zu warnen. Weiteres hier im Kommentar.
posted by Arbeitskreis Enigma at 1:21 PM on Jul 13 2006
"26 - Heilpraktikerin Gertrud Müller führt neuen GNM-„Studienkreis“ im Raum Nürtingen"
2 Comments -
e-Mail am 13. Juli 2006 an
Stadt Nürtingen
Oberbürgermeister Otmar Heirich
ob.heirich@nuertingen.de
CDU-Kreisverband Esslingen
bauder@cdu-kv-esslingen.de
CDU-Ortsverband Nürtingen
kunzmann@cdu-nuertingen.de
SPD-Kreisverband Esslingen
post@michael-wechsler.de
SPD-Ortsverband Nürtingen
buero@nils-schmid.de
FDP Kreisverband Esslingen
skudelny@es-fdp.de
Ärzteschaft Esslingen
rainer.graneis@t-online.de
Gesundheitsamt Landkreis Esslingen
Gesundheitsamt@Landreis-Esslingen.de
Nürtinger Zeitung – Redaktion
forum@ntz.de
Esslinger Zeitung – Redaktion
redaktion@ez-online.de
Kopien an
Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Abt. 5
poststelle@sm.bwl.de
Krebsverband Baden-Württemberg
info@krebsverband-bw.de
Gesundheitsportal für Deutschaland e.V.
info@gesundheitsnetz-bw.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Raum Nürtingen gibt es wieder einen „Studienkreis“ der Scharlatansekte „Germanische Neue Medizin“. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Internetseite
www.gnm-hamer-pilhar.de.vu
insbesondere dem Eintrag Nr. 26 vom 13. Juli 2006.
Die Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ ködern Interessierte und Kranke mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie - die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag - und zerstören systematisch das Vertrauen in die moderne Medizin und damit zwischen Patienten und Ärzten. Sie schwätzen Betroffenen Alternativen auf, die keine Alternativen sind, sondern Kranke in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abhalten. Selbst die medizinische Vorsorge wird verteufelt. Durch Einflüsse aus Richtung Scientology wird nun auch zunehmend gegen das Impfen Front gemacht.
Bitte lesen Sie dazu die gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft:
http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html
Auszug:
„Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die ‚Germanische Neue Medizin’ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - juristisch und auf dem Wege der Aufklärung - Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“
Unser Appell an die Empfänger dieser Nachricht:
Unternehmen Sie bitte etwas dafür, dass in Ihrem Wirkungsbereich keine kranken Menschen in die Fänge dieser Scharlatan-Sekte geraten! Prüfen Sie bitte rechtliche Schritte und sorgen Sie für öffentliche Aufklärung in der Sache. Es geht hier nicht um irgendwelche mehr oder weniger harmlose Spinnereien, sondern um Menschenleben.
Mit freundlichen Grüßen
K. S.
Donnerstag, 13 Juli, 2006
SPD-Kreis- und Ortsverband reagieren
Inzwischen kam eine Antwort von den Sozialdemokraten. Man hat dort unsere Informationen sorgfältig studiert und wird künftig verstärkt darauf achten, dass von Frau Müller keine unkommentierten Leserbriefe mehr veröffentlich werden. Außerdem wurden unsere Infos an die sektenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion weitergeleitet.
K. Sch.
Sonntag, 30 Juli, 2006