in Aalen gibt es schon länger einen „Studienkreis“ der Scharlatansekte „Germanische Neue Medizin“. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Internetseite
www.gnm-hamer-pilhar.de.vu
insbesondere dem Eintrag Nr. 23 vom 04. Juli 2006.
Die Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ ködern Interessierte und Kranke mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie - die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag - und zerstören systematisch das Vertrauen in die moderne Medizin und damit zwischen Patienten und Ärzten. Sie schwätzen Betroffenen Alternativen auf, die keine Alternativen sind, sondern Kranke in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abhalten. Selbst die medizinische Vorsorge wird verteufelt. Durch Einflüsse aus Richtung Scientology wird nun auch zunehmend gegen das Impfen Front gemacht.
Bitte lesen Sie dazu die gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft: http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html
Auszug:
„Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die ‚Germanische Neue Medizin’ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - juristisch und auf dem Wege der Aufklärung - Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“
Unser Appell an die Empfänger dieser Nachricht:
Unternehmen Sie bitte etwas dafür, dass in Ihrem Wirkungsbereich keine kranken Menschen in die Fänge dieser Scharlatan-Sekte geraten! Prüfen Sie bitte rechtliche Schritte und sorgen Sie für öffentliche Aufklärung in der Sache. Es geht hier nicht um irgendwelche mehr oder weniger harmlose Spinnereien, sondern um Menschenleben.
Mit freundlichen Grüßen K. S.
Dienstag, 04 Juli, 2006
Seit geraumer Zeit veranstaltet Martin Bullinger Hamer-Stammtische, die jetzt „Studienkreise“ genannt werden, in Aalen, dem „Tor zur Schwäbischen Alb“. Quelle: http://www.pilhar.com/News/Seminar/Studienkreise_Deutschland.pdf Ort der Treffen von GNM-Anhängern, regelmäßig an jedem dritten Dienstag im Monat, 19.30 Uhr, ist das
Das geht aus einer Einladung hervor, die uns zugespielt wurde. Offiziell wird der Versammlungsort geheim gehalten. Allerdings ist er schon aktenkundig. Bereits im Dezember 2005 wurde der Inhaber des Gasthofes über die Hintergründe der GNM aufgeklärt. Darauf hatte er auch reagierte und mitgeteilt, dass die Hamer-Stammtische nicht bei ihm stattfinden. Aber sie finden doch dort statt.
Wer ist Martin Bullinger (bitte nicht verwechseln mit dem gleichnamigen Jura-Professor von der Uni Freiburg)? Das Internet gibt nichts über ihn her. Am 16. Mai 2006 organisierte Herr Bullinger einen Vortrag mit Helmut Pilhar. Er konnte dazu sogar einen kostenlosen Veranstaltungshinweis in der „Schwäbischen Post“ platzieren: „Heute hält Buchautor Helmut Pilhar in der Festhalle Festwirt in Essingen ab 19 Uhr einen Vortrag zu seinem Buch mit dem Titel ‚Olivia - Tagebuch eines Schicksals’. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.“ Von der „Germanischen Neuen Medizin“ war vorsorglich keine Rede.
Für den 20. Juni hatte Martin Bullinger in den Graulenshof eingeladen. Er referierte dort seinen „Erfahrungsbericht Schulmedizin – Nephrotisches Syndrom – Ein Leben unter Ärzten!“. Über seine Qualifikation, über ein solch komplexes medizinisches Thema wie das Nephrotische Syndrom einen Vortrag halten zu können, ist nichts bekannt. Vermutlich ist Herr Bullinger als Laie aus eigenen Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Medizin unzufrieden und propagiert deshalb die Pseudomedizin des Dr. Ryke Geerd Hamer.
Wir haben natürlich auch in diesem Fall die zuständigen Stellen informiert und versuchen über ortsansässige Multiplikatoren die Menschen in Aalen und Umgebung vor der GNM zu warnen (siehe e-Mail im Kommentar).
posted by Arbeitskreis Enigma at 8:18 AM on Jul 04 2006
"23 - Martin Bullinger führt GNM-„Studienkreis“ im Grauleshof in Aalen"
1 Comment -
e-Mail am 04. Juli 2006 an
Stadt Aalen
Oberbürgermeister Martin Gerlach
presseamt@aalen.de
CDU-Kreisverband Ostalb
über Kontaktformular
Junge Union Stadtverband Aalen
vorsitzender@ju-aalen.de
SPD-Kreisverband Ostalb
kv.ostalb@spd.de
FDP Kreisverband Ostalb
info@fdp-ostalb.de
Ärzteschaft Aalen
GraeferMerkle@aol.com
Gesundheitsamt Ostalp – Dr. med. Walter
über Kontaktformular
Kopien an
Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Abt. 5
poststelle@sm.bwl.de
Krebsverband Baden-Württemberg
info@krebsverband-bw.de
Grauleshof
gasthof@grauleshof.de
Schwäbische Post
redaktion@schwaebische-post.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Aalen gibt es schon länger einen „Studienkreis“ der Scharlatansekte „Germanische Neue Medizin“. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Internetseite
www.gnm-hamer-pilhar.de.vu
insbesondere dem Eintrag Nr. 23 vom 04. Juli 2006.
Die Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ ködern Interessierte und Kranke mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie - die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag - und zerstören systematisch das Vertrauen in die moderne Medizin und damit zwischen Patienten und Ärzten. Sie schwätzen Betroffenen Alternativen auf, die keine Alternativen sind, sondern Kranke in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abhalten. Selbst die medizinische Vorsorge wird verteufelt. Durch Einflüsse aus Richtung Scientology wird nun auch zunehmend gegen das Impfen Front gemacht.
Bitte lesen Sie dazu die gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft:
http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html
Auszug:
„Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die ‚Germanische Neue Medizin’ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - juristisch und auf dem Wege der Aufklärung - Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“
Unser Appell an die Empfänger dieser Nachricht:
Unternehmen Sie bitte etwas dafür, dass in Ihrem Wirkungsbereich keine kranken Menschen in die Fänge dieser Scharlatan-Sekte geraten! Prüfen Sie bitte rechtliche Schritte und sorgen Sie für öffentliche Aufklärung in der Sache. Es geht hier nicht um irgendwelche mehr oder weniger harmlose Spinnereien, sondern um Menschenleben.
Mit freundlichen Grüßen
K. S.
Dienstag, 04 Juli, 2006