Arbeitskreis Enigma said...

e-Mail am 04. Juli 2006 an

Stadt Aalen
Oberbürgermeister Martin Gerlach
presseamt@aalen.de

CDU-Kreisverband Ostalb
über Kontaktformular

Junge Union Stadtverband Aalen
vorsitzender@ju-aalen.de

SPD-Kreisverband Ostalb
kv.ostalb@spd.de

FDP Kreisverband Ostalb
info@fdp-ostalb.de

Ärzteschaft Aalen
GraeferMerkle@aol.com

Gesundheitsamt Ostalp – Dr. med. Walter
über Kontaktformular


Kopien an

Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Abt. 5
poststelle@sm.bwl.de

Krebsverband Baden-Württemberg
info@krebsverband-bw.de

Grauleshof
gasthof@grauleshof.de

Schwäbische Post
redaktion@schwaebische-post.de


Sehr geehrte Damen und Herren,

in Aalen gibt es schon länger einen „Studienkreis“ der Scharlatansekte „Germanische Neue Medizin“. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Internetseite

www.gnm-hamer-pilhar.de.vu

insbesondere dem Eintrag Nr. 23 vom 04. Juli 2006.

Die Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ ködern Interessierte und Kranke mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie - die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag - und zerstören systematisch das Vertrauen in die moderne Medizin und damit zwischen Patienten und Ärzten. Sie schwätzen Betroffenen Alternativen auf, die keine Alternativen sind, sondern Kranke in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abhalten. Selbst die medizinische Vorsorge wird verteufelt. Durch Einflüsse aus Richtung Scientology wird nun auch zunehmend gegen das Impfen Front gemacht.

Bitte lesen Sie dazu die gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft:
http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html

Auszug:

„Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die ‚Germanische Neue Medizin’ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - juristisch und auf dem Wege der Aufklärung - Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“

Unser Appell an die Empfänger dieser Nachricht:

Unternehmen Sie bitte etwas dafür, dass in Ihrem Wirkungsbereich keine kranken Menschen in die Fänge dieser Scharlatan-Sekte geraten! Prüfen Sie bitte rechtliche Schritte und sorgen Sie für öffentliche Aufklärung in der Sache. Es geht hier nicht um irgendwelche mehr oder weniger harmlose Spinnereien, sondern um Menschenleben.

Mit freundlichen Grüßen
K. S.

Dienstag, 04 Juli, 2006