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Freitag, Juni 30, 2006

 

22 - Helga Häcker führt neuen GNM-„Studienkreis“ in Brackenheim


In der württembergischen Weinstadt und Geburtsstadt von Theodor Heuss, Brackenheim, gibt es jetzt neuerdings auch einen GNM-Stammtisch. Das heißt, diese monatlich oder öfters stattfindenden Zusammenkünfte von Hamer-Gläubigen und ihnen ins Netz gegangenen Interessenten werden jetzt „Studienkreise“ genannt. Schließlich will man, dass die GNM wissenschaftlich überprüft – und selbstverständlich bestätigt – wird. Da musste man sich in der Führungsriege der GNM-Sekte etwas anderes einfallen lassen, als diese proletarisch anmutenden Stammtische. Nomen est omen.

Der GNM-„Studienkreis“ wird geführt von Helga Häcker und trifft sich an jedem ersten Freitag im Monat, 19.30 Uhr, in der Schwabenstr. 12, 74336 Brackenheim. Quelle:
http://www.pilhar.com/News/Seminar/StKr_25_D74336_Brackenheim.pdf

Frau Häcker scheint beruflich mit Medizin nichts zu tun zu haben. Dafür hat sie einen Copyshop – Fachbetrieb für reprographische Dienstleistungen – in Brackenheim-Hausen. Das ist auch nicht zu verachten, denn die Anhänger der GNM brauchen für die Verbreitung ihrer pseudomedizinischen Irrlehre stets günstige Möglichkeiten zum Druck von entsprechendem Propagandamaterial.

Wir werden selbstverständlich auch hier die zuständigen Stellen informieren und über ortsansässige Multiplikatoren versuchen, die Menschen in Brackenheim vor der „Germanischen Neuen Medizin“ zu warnen. Weiteres im Kommentar.

Sonntag, Juni 25, 2006

 

21 - Andrea Neidlein … wieder mal die hässliche Fratze der GNM-Sekte


Das in diesem Jahr erschienene Buch von Michael Spöttel „Vergebliche Hoffnung“ befasst sich mit dem Geschäft mit der Hoffnung, welches eines der dunkelsten Kapitel der sogenannten Alternativmedizin ist. Dies verdeutlicht Spöttel am Beispiel unkonventioneller Krebsheilmethoden. Ausgehend von den Fällen Hamer und Rath stellt der Autor die diversen Verfahren vor, erörtert ihren ideologischen Hintergrund und die daraus abgeleiteten medizinischen Vorstellungen. Dabei zeigt sich, dass sich keine der propagierten Alternativen auf der Höhe aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse befindet und die vorgeblichen Erfolge lediglich durch anekdotische Berichte belegt sind.

In der von der GWUP herausgegebenen Zeitschrift „Skeptiker“ erschien kürzlich ein Interview mit Michael Spöttel, in dem der Autor zu Recht über die GNM sagte: „Einige der alternativen Ansätze sind freilich derart bizarr, dass sie gar nicht empirisch überprüft werden können, so die ‘Germanische Neue Medizin’ des Ryke Geerd Hamer, …“
Quelle:
http://www.skeptiker.de/aktuell/news.php?aktion=detail&id=339

Daran rieben sich natürlich sogleich die Hamer-Anhänger im GNM-Forum:
http://www.gnm-forum.com/phpBB2/ftopic769.html
Und hier tritt wieder etwas zu Tage, dass man als die „hässliche Fratze“ der GNM bezeichnen kann. Ihre Anhänger versteigen sich immer öfters in ihrem Sektenwahn zu hasserfüllten Wünschen gegenüber den Kritikern. So auch hier wieder Andrea Neidlein, die zusammen mit Antje Scherret das GNM-Forum verwaltet:

„Dreistigkeit und Dummheit gepaart! So einem wünsche ich, selbst zu erfahren, wie sehr es ihn generell alternative Methoden interessieren würden, wenn ihm heute eine der entsprechenden Diagnosen übermittelt würde. Oder ob er gleich, wie der Arzt, von dem ich hörte, seine Dinge ringsherum regeln würde, wohl wissend, daß ihn die üblichen Methoden umbringen werden? Darf jeder machen, wie er möchte. Hast Recht, Dany. Schmierfink! Und Schmierfink bleibt Schmierfink!“

Wer die Diskussionen in der Szene im Blick hat, dem wird nicht entgangen sein, dass die Wünsche der Hamer-Anhänger, ihre Kontrahenten mögen doch an Krebs erkranken und an der Chemotherapie verrecken - wurden sie bisher eher unterschwellig geäußert - in letzter Zeit immer eindeutiger werden. Der typische Hass auf Andersdenkende, wie er für festgefahrene Sektierer symptomatisch ist, drückt sich auch bei der GNM mehr und mehr durch.


Ist die GNM eine Sekte?

Zu dieser Frage gibt es eine gute Erklärung vom 20 Juni im Blog "gnm-aufklärung"
http://gnm-aufklaerung.blogspot.com/

Mittwoch, Juni 07, 2006

 

20 - Protest gegen GNM / Arthroseselbsthilfe im Rathaus Felsberg


Fortsetzung von Eintrag Nr. 4, vom April 2006

Der AK Enigma wollte schon deswegen mal nachhaken, aber nun ist uns jemand zuvor gekommen. Sehr erfreut. Es wurde heute eine Protest-Mail an die Sozialministerin von Hessen geschickt und, da der Bürgermeister von Felsberg Sozialdemokrat ist, wurden auch die Vorsitzende der Hessen-SPD, Andrea Ypsilanti, sowie ihr Generalsekretär, Norbert Schmitt, davon in Kenntnis gesetzt. Hier die Mail:

Sozialministerin
Frau Silke Lautenschläger
Hessisches Sozialministerium
poststelle@hsm.hessen.de

Kopien an

Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen beim Gesundheitsamt Kassel
info@selbsthilfe-kassel.de
Hessische Krebsgesellschaftoeffentlichkeitsarbeit@hessische-krebsgesellschaft.de
Arbeitskreis Enigma
tv.nachgefragt.cf@web.de

Protest wegen „Germanischer Neuer Medizin“ im Rathaus in Felsberg

Sehr geehrte Frau Ministerin,

aus dem Internet habe ich erfahren, dass sich in der nordhessischen Stadt Felsberg ein Verein namens „Arthroseselbsthilfe“ regelmäßig im dortigen Rathaus trifft. Der Verein vertritt neben allerlei pseudomedizinischen Vorstellungen auch die gefährliche Irrlehre der „Germanischen Neuen Medizin“ des antisemitischen Wunderheilers Dr. Ryke Geerd Hamer. Alles über die „Germanische Neue Medizin“ und ihre Verbreitung könnten Sie dieser Internet-Seite entnehmen:
http://extrablog-gnmpilhar.blogspot.com

Bitte beachten Sie speziell den Eintrag Nr. 4 vom 18. April (im Archiv). Da können Sie auch nachlesen, dass der Bürgermeister von Felsberg und viele andere mehr darüber eingehend per eMail informierte wurden. Offensichtlich ist nichts geschehen. Gestern traf sich die „Arthroseselbsthilfe“ wieder im Felsberger Rathaus. Ich finde das ist ein Skandal.

Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass die „Arthroseselbsthilfe“ auch in Ihrem „Sozialnetz Hessen“ unter „Selbsthilfegruppen in Hessen“ aufgeführt ist.

Bitte greifen Sie da ein!

Mit freundlichen Grüßen
TH

Montag, Juni 05, 2006

 

19 - Online-Petition „GNM jetzt prüfen“


Im Rahmen der Propaganda-Kampagne, die vordergründig darauf abzielt den Vorsitzenden der Bayerischen Krebsgesellschaft Prof. Hartenstein dazu zu bewegen, die GNM nach den Maßgaben von Dr. Hamer in Spanien zu überprüfen (siehe Eintrag Nr. 17), hat nun Martin Gabling eine Online-Petition gestartet:
http://www.online-petition.de/petitions.php?id=217

Diese Sammlung von Sympathisanten-Adressen wurde inzwischen in vielen Internet-Foren bekannt gegeben.
Antje Scherret wirbt selbstverständlich auch im „Freigeist-Forum“ des Jo Conrad, der selbst zu den ersten Unterzeichnern dieser „Petition“ gehört, dafür:
http://www.geistig-frei.com/forum/index.php?topic=8455.0

Es gibt in dieses Thread dazu nicht nur Fanfarenbläser. Der User „Juvit“ z.B. wagt eine Prognose bzgl. des Verlaufs der „Petition“:
„Und jetzt die Petition, wie wird das laufen? 1 - 1000 in drei Tagen, 1001 - 2000 in drei Wochen, 2001 bis 3000 in drei Monaten, 3001 - 4000 in ....... So wird das weitergehen, wenn sich - um hier die Bedenken von skywatcher aufzugreifen - nicht jemand hinsetzt und das Telefonbuch abschreibt.“
http://www.geistig-frei.com/forum/index.php?topic=8455.msg130106#msg130106

Mal sehe, ob „Juvit“ damit Recht behält. Das erste Strohfeuer scheint bei 1300 Unterstützern aus dem „Stammpersonal“ inzwischen ausgebrannt zu sein. Wir haben diese Liste natürlich gespeichert, denn sie ergänzt unsere Erkenntnisse über das System Pilhar um viel Namen und Adressen.

Und dann beginnt „Juvit“ auch noch Fragen zu stellen, die für die GNM und ihre Überprüfung existentiell sind: Wo sind die durch die GNM Geheilten? Eine befriedigende Antwort dazu gab es in dem Thread bis jetzt noch nicht. Alles nur Ausflüchte und Ausflüge in Verschwörungstheorien. Nun soll Herr Pilhar dazu befragt werden. Auf diese Antwort kann man gespannt sein, muss man aber nicht.

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