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Freitag, April 28, 2006

 

4 - Oliver Gerschitz und sein Osiris-Buchversand, das „Tor zur Wahrheit“


Seit Anbeginn des Regentreffs fungiert Oliver Gerschitz als „aktueller Sprecher“, denn er ist der Chef von dem Ganzen. Der Regentreff ist nämlich im Grund nichts anderes als eine ständige Werbeaktion vom Osiris-Buchversand,
http://www.regentreff.de/messages/39821.htm
dessen Inhaber Oliver Gerschitz ist. Das dortige Bücherangebot ist für die Szene typisch: viel Verschwörung und Mysteriöses, mit allem, was so in den Kram passt.

Gerschitz hat auch selber ein Buch geschrieben, „Verschlußsache Philadelphia Experiment“, das in dem für seine einschlägigen Veröffentlichungen bekannten Kopp-Verlag verlegt wurde:
http://whitehousestinks.com/verschlusssache-philadelphia-experiment-p-310.html
Zum Thema seines Buches hält Gerschitz auch Vorträge. Hier der Bericht aus Regen:
http://www.hofberichterstatter.com/Joomla/index.php/content/view/23/29/
Diesen Vortrag hielt er im August 2003 auch beim „Neue Impulse Treff“ in Stuttgart:
http://extrablog-neueimpulse.blogspot.com/

Gerschitz wärmt in dem Vortrag wie auch in seinem Buch den Schmarren „Philadelphia-Experiment“ von Charles Berlitz aus den Siebzigern auf und dickt ihn mit seinen Zutaten an. Daraus wird dann ein „kosmisches Trojanische Pferd“ und irgendwann landet die Rede bei den Vril-Maschinen des Jan van Helsing:
http://extrablog-janvanhelsing.blogspot.com/
Siehe auch dort Eintrag vom 29. April 2006.

Mittwoch, April 26, 2006

 

3 - Heinrich Schmid, NGINE, freie Energie und die Wünschelrute


Für kommenden Samstag, den 29. April, wird vom Regentreff ein Vortrag des Erfinders Heinrich Schmidt zum Thema „Wünschelrute und Pendel“ angesagt:
http://www.regentreff.de/messages/39784.htm
In der Ankündigung heißt es:

„Im Vortrag soll auch eine klare Trennung von Gaukeleien, sprich ‚Bauernfängereien’, und echtem Wissen aufgezeigt werden, um damit auch ein gewisses Grundlagenwissen für Jedermann zu vermitteln und um somit diesen unnötigen Gefahrenquellen auch aus dem Weg gehen zu können.“

Wer ist Heinrich Schmid? Im April 2004 berichtete die Passauer Neue Presse noch sehr positiv über ihn, seine Firma NGINE und den von ihm erfundenen Stickstoffmotor:
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-5251034&Ressort=wih&BNR=0
Eine hoffnungsvolle Innovation und Perspektive für neue Arbeitsplätze in der Region.

Im April 2005 hielt Heinrich Schmid seinen ersten Vortrag beim Regentreff zum Thema „Freie Energie“:
http://www.hofberichterstatter.com/Joomla/index.php/content/view/43/29/
Hier müsste es erst einmal klingeln, denn dieses Thema ist vorwiegend von „Grenzwissenschaftlern“ besetzt, also pseudowissenschaftlich. Mit der Realität von Energiegewinnung und -verbrauch hat das recht wenig zu tun.

In Schmids Vortrag findet sich dann auch viel phantastisches Wunschdenken. Seine physikalischen Ausführungen ähneln mehr der Ziegelphysik als ernstzunehmenden physikalischen Theorien. Genau der richtige Stoff für die Regentreffler. Man beachte auch den Zwischenvermerk des Hofberichterstatters:

„Aus juristischen Gründen musste ich den Bericht an dieser Stelle um einige Zeilen kürzen. Es scheint, dass einigen Herrschaften dermaßen die Düse geht, dass sie vor ihrem Untergang mit der Taktik der verbrannten Erde auf dem Weg zur Hölle alles und jeden niedrreißen zu versuchen was im Weg steht.Momentan tut sich einiges - IHR dürft gespannt sein. Das Imperium hat zurückgeschlagen, aber die Rückkehr der Jedi-Ritter ist nicht mehr weit;-)“

Im Oktober 2005 nahm Heinrich Schmid dann auch als Referent am „3. Kongress für Grenzwissen“ bei Regentreff teil:
http://www.hofberichterstatter.com/Joomla/index.php/content/view/66/31/
Nun tritt er erneut dort auf. Allerdings scheint er inzwischen vom Stickstoffmotor auf Wünschelrute und Pendel umgesattelt zu haben. Ohne die Rückkehr der Jedi-Ritter abzuwarten, muss man sich die Frage stellen: Was treibt einen angeblich so erfolgreichen Erfinder ausgerechnet zum Regentreff?

Nachtrag 29.07.2006
Dank des sozialen Abstiegs des einstmals gefeierten Stickstoffmotorenerfinders Heinrich Schmid zum Wünschelrutenpendler, kann der Regentreff nun endlich expandieren:
http://www.regentreff.de/messages/40287.htm


Samstag, April 22, 2006

 

2 - Landgasthof Wurzer „Zur alten Post“ in Regen-March


Hier möchten wir das Haus vorstellen, in dem der Regentreff seit Frühjahr 2005 seine Veranstaltungen abhält. Es ist der

Landgasthof zur alten Post
auch Gasthof Wurzer genannte
94209 Regen, Ortsteil March
Hauptstr. 37

Inhaber: Elisabeth und Manuela Wurzer OHG
http://www.gasthof-wurzer.de/frameset.htm

Ein Link zu der Homepage des Gasthofes gibt es auf der Seite des Regentreffs als „Regen-Restaurant“, mittendrin im Milieu, zwischen Dunkelsonne, Wahrheitssuche und 11. September. Die Inhaber des Gasthofes scheinen keine Probleme damit zu haben. Wieso auch, schließlich hatte die Kolpingfamilie Regen jahrelang keine Probleme damit, dass Oliver Gerschitz in ihrem Kolpingsaal jeden Monat seine Regentreffs veranstaltete.

Im letzten Jahr wurde eine Regener fernab der Heimat auf den Regentreff aufmerksam gemacht. Er versuchte durch eine e-Mail-Aktion auf die Vorkommnisse hinzuweisen. Mit geringem Erfolg, aber immerhin. Darüber kann man hier nachlesen:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=75

Montag, April 17, 2006

 

1 - Zehn Jahre Regentreff


Im Bayerwald Wochenblatt erschien am 28. 03. 2006 ein Artikel von Lothar Wandtner:

Seit zehn Jahren in Regen: Wächter der Verschwörung
Regentreff feiert zehnten Geburtstag: Angefangen als Ufo-Stammtisch, jetzt Treff für Grenzwissen

URL:
http://www.wochenblatt.de/live/php3/redaktion/ausgabevolltext.php3?untermandant=33&text=1&id=6038

In dem Artikel heißt es u.a.:

„Das monatliche Treffen in Regen – genauer gesagt in March – ‚ist das größte Treff für Grenzwissen in Deutschland’, sagt Oliver Gerschitz.“

…..
"So werden viele Aussagen von Politik und Medien beim Regentreff angezweifelt – und das fordert Kritiker heraus. Das alles eskalierte vor etwas über einem Jahr, als die Regentreffler als Rechtsextremisten diffamiert wurden. Ein großer ZDF-Bericht sorgte für Wirbel, der Staatsschutz ermittelte in Regen und Oliver Gerschitz hatte alle Hände voll zu tun, alle Vorwürfe wieder zu entkräften. Das ist gelungen, doch: ‚Über uns wurden so viele Lügen verbreitet, die uns wirklich geschadet haben. Aber es gab nie eine Entschuldigung, das stört uns.’ "
…..
„Christian Kaiser .. empfinde viele Vorträge und den Regentreff als ‚Nahrung für das Gehirn’ ”

Welche „Gehirnnahrung“ beim Regentreff in den letzten Jahren aufgetischt wurde, das hat der „Hofberichterstatter“ Christian Kaiser auf seiner Homepage
http://www.hofberichterstatter.com/Joomla/
dokumentiert. Allerdings ist da in letzter Zeit vieles verschwunden; wohl ein Ergebnis von Oliver Gerschitz Bemühungen „alle Vorwürfe zu entkräften“. Ein konkretes Beispiel:
Der Vortrag von Helmut Pilhar, mit Frage und Antwortstunde:
http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite1204.php
Der gleiche Bericht beim „Hofberichterstatter“, die Frage- und Antwortstunde wurde dort inzwischen „entkräftet“:
http://www.hofberichterstatter.com/Joomla/index.php/content/view/15/29/

Beim Regentreff wird die „Germanische Neue Medizin“ des Dr. Ryke Geerd Hamer propagiert. Besonders Christian Kaiser tut sich im Forum von
www.regentreff.de dabei als Fachkundiger hervor. Allerdings ist neuerdings die Seite von Pilhar nicht mehr auf der Linksammlung des Regentreffs zu finden. Mehr zur GNM und Helmut Pilhar:
http://extrablog-gnmpilhar.blogspot.com/

Um zu verstehen, wieso „die Regentreffler als Rechtsextremisten diffamiert wurden“, ist es hilfreich, sich den Bericht aus dem KRR-FAQ zu Gemüte zu führen:
http://www.krr-faq.de/regen.php
Weitere Informationen über den Regentreff wurden hier abgelegt:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/board.php?boardid=38
Wer sollte sich denn dafür entschuldigen müssen? Und für was?

Als Star zum Zehnjährigen präsentierte der Regentreff den „Bestsellerautor“ Helmut Wisnewski. Indem Wisnewski – immer „der Wahrheit auf der Spur“
http://www.gerhard-wisnewski.de/
- in Zirkeln wie dem Regentreff Vorträge hält, ist er dabei, selber den letzten Rest seiner journalistischen Glaubwürdigkeit zu verspielen. Aber:

>>> „Ich gehe mit meinen Vorträgen gerne dahin, wo ich auf offene Menschen treffe. Das ist hier in Regen der Fall. Die Leute können sich viel vorstellen und tragen keine Scheuklappen”, sagte Gerhard Wisniewski am vergangenen Samstag nach seinem Vortrag dem Wochenblatt. <<<


Da hat Wisnewski vollkommen Recht. Beim Regentreff glaubt man ihm alles, und die Phantasie der „Regentreffler“ ist schier unendlich. Und was hört man sonst noch so über den „Bestsellerautor“?

http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2003/08/wisnewski.htm

Sie sehen also, es gibt keine Veranlassung den Beteuerungen von Oliver Gerschitz, der Regentreff hätte nichts mit Rechtsextremismus zu tun, Glauben zu schenken. Deshalb werden die weiteren Aktivitäten des Regentreffs in diesem Extrablog auch in Zukunft kritisch unter die Lupe genommen und ggf. spezielle Aufklärungsaktionen initiiert.

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