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Samstag, November 25, 2006

 

16 - Günter Hannich – Staatsbankrott oder Regentreff-Pleite, was kommt zuerst?


Sinkende Besucherzahlen, rückläufiger Buchverkauf, da wird es Zeit mal wieder einen Finanzexperten zum Regentreff nach Regen zu holen. Oliver Gerschitz hat für heute den Geldcrashprediger und Schwundgeldfetischisten Günter Hannich angekündigt:
http://www.regentreff.de/messages/41004.htm

Hannich, der sich auf seiner Homepage
www.geldcrash.de selbst als Erfolgsautor bezeichnet und als „unabhängigen Finanzberater“ agiert, ist uns bereits bekannt, weil er regelmäßig in Kreisen rechtsextrem-esoterischer Verschwörungstheoretiker auftritt und dort Vorträge hält. Auch wurden seine Bücher von dem für einschlägige Druckwerke bekannten Kopp-Verlag www.kopp-verlag.de herausgegeben. Der Scientologe Michael Hinz alias Michael Kent hatte Günter Hannich 2002 eine Ausgabe der von seiner Frau herausgegebenen „Kent-Depesche“ gewidmet:
http://www.kent-depesche.com/jahrgang2002/2002_06.html
Im September 2002 war Hannich auch beim „Neue Impulse Treff“ in Stuttgart:
http://www.neue-impulse-treff.de/eigene_veranstaltungen/september2_2002.php

Günter Hannich predigt seit Jahren den Zusammenbruch unseres Geldsystems, schürt diesbezügliche Ängste in dem von ihm erreichbaren Teil der Bevölkerung und versucht für sich daraus Kapital zu schlagen. Dies allerdings nur mit sehr mäßigem Erfolg, denn seinen „Expertisen“ folgen eigentlich nur Verschwörungsfanatiker und Untergangsgläubige. Hannich ist also – was das lieb Geld betrifft – für den Regentreff genau der richtige Mann.

Freitag, November 03, 2006

 

15 - Osiris Buchversand und die Sekte „Universelles Leben“


Info von redok

Schönberg. Der rechtsesoterische Osiris-Buchversand erschließt neue Geschäftsfelder: unter seinen Neuheiten bewirbt er zwei Titel aus einem Verlag, der der Sekte "Universelles Leben" (UL) nahe steht.

Der Osiris-Buchversand von Oliver Gerschitz im niederbayerischen Schönberg sowie der angeschlossene
Regentreff sind auf verschwörungstheoretische und pseudoreligiöse Themen spezialisiert. Neu im Angebot sind zwei Bände des Titels "Wer sitzt auf dem Stuhl Petri", der vorgeblich kirchenkritisch "umfassend über Hintergründe und Zusammenhänge" informieren soll. Die Einbände sind mit Abbildungen aus dem kirchlichen Leben illustriert; Band 1 zeigt eine Messe im Petersdom, die von einem Totenschädel mit satanistisch anmutender schwarzer Mitra (Bischofsmütze) beobachtet wird.

Erschienen sind die Bände im Verlag "Das Wort" mit Sitz im unterfränkischen Marktheidenfeld. Er bringt unter anderem die Schriften der "Prophetin" Gabriele Wittek heraus, der Gründerin der vor allem im Raum Würzburg verbreiteten UL-Sekte.

Weiter:
http://www.redok.de/content/view/381/36/

Samstag, Oktober 07, 2006

 

14 - Regen-Kongress für Kurzentschlossene – es geht bergab


Das hat es bis jetzt noch nicht gegeben. Eine Woche vor dem „4. Kongress für Grenzwissen“, 14./15. Oktober 2006 in Regen, muss Oliver Gerschitz die Veranstaltung nochmals wie Sauerbier feilbieten:
http://www.regentreff.de/messages/40794.htm
Und dies, obwohl das Gruselkabinett des Kongresses schon seit Monaten auf der Startseite des Regentreffs im Internet prangert. Die Teilnehmerplätze für die bisherigen „Kongresse“ waren immer schon lange vorher ausverkauft.

Wenn man sich das diesjährige Programm anschaut, dann sieht man sofort, dass da für hartgesottene Regentreffler wenig Interessantes dabei ist. Keine reichsdeutschen Flugscheiben, die hinter dem Südpol lauern und auf die Stunde X warten, keine aldebaranische Raumflotte hinter dem Mond, auf dem Sprung, die Menschheit vor der jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung zu retten. Was da geboten werden soll, ist größtenteils schon so abgelutscht, dass eine Menge Solidarität dazu gehört, zu diesem „Kongress“ nach Regen zu pilgern. Aber der Regetreff muss schön brav bleiben, sonst gibt es wieder massiven Ärger.

Es ist auch nichts mehr so wie es mal war. In 2005 ging dem Regentreff der gewohnte Veranstaltungsraum im Kolpingsaal in der Stadtmitte Regens verlustig und er musste in die Pampa umsiedeln. Das ist für die Gäste von außerhalb nicht mehr so bequem wie früher. Nun hat auch noch die technische Seele des Ganzen, der nützlich Kaiser seinen Abschied genommen. Gerschitz scheinen inzwischen die Referenten auszugehen. Robert Spengler musste letztens mal wieder ran und der niederbayerische Düsentrieb mit seiner Stickstoffwünschelrute
http://www.regentreff.de/messages/40793.htm
war doch im April dieses Jahres schon mal da (siehe Eintrag Nr. 3). Es ist nicht zu übersehen: Der Regentreff hat seinen Zenit überschritten. Ob er es bis zum 12. August 2013 schaffen wird?

Samstag, September 30, 2006

 

13 - Robert Spengler – ein universelles Verschwörungsgenie – heute wieder Vortrag in Regen


Der letzte Regentreff-Vortrag mit einem Ulrich Späth am 26. August
http://www.f25.parsimony.net/forum63351/messages/40478.htm
war ja so was von uninteressant, ein wahrer Flop, weshalb man ihn hier nicht gesondert zu behandeln braucht. Heute, am Samstag dem 30. September, kommt wieder ein waschechter Verschwörungsfanatiker nach Regen, um dort die Bedürfnisse der Freaks zu befriedigen:
http://www.f25.parsimony.net/forum63351/messages/40615.htm

Beim „STARservice“ erfährt man einige biographische Einzelheiten über dieses universelle, autodidaktische Genie:
http://www.starservice.de/referenten_details.php?rid=266
Aufgrund seiner Fähigkeiten war Spengler bisher schon ein gerngesehener Gast beim Regentreff:
Februar 2003 - Eine Reise in die wunderbare Welt der KornkreiseOktober 2003 - Denver Clan goes Star Wars Februar 2004 - Der letzte Akt der DunkelmächteDezember 2004 - Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege
Juni 2005 - Nachrichten von der Neuen Weltordnung
Beim letzten „Regentreff-Kongress“ im Herbst 2005 gehörte Spengler auch noch zum Gruselkabinett der Referenten.

Schade, dass man die bisherigen geistigen Tiefflüge des ehemaligen „Militärluftfahrzeugführers“ nicht mehr im Internet nachlesen kann. Seit dem Weggang des „Hofberichterstatters“ (siehe Eintrag Nr. 12 hier vor) sind die Texte nicht mehr im Netz. Aber dass Spengler bisher voll und ganz auf der Linie des Regentreffs lag, belegt der folgende Vermerk. Am Schluss des Berichts vom Februar 2004 schrieb Christian Kaiser:

„Nach dieser kurzen Reise zurück in die Geschichte folgte eine kurze Pause, nach der es mit dem aktuellen Zeitgeschehen weiterging; hier wurde es dann richtig interessant. Aber an dieser Stelle endet heute mein Bericht. Nicht, weil ich nicht weiter möchte oder nicht kann; vielmehr ‚darf’ ich nicht. Dem Robert war es lieber, die ‚heiße Sachen’ nicht in meinem Bericht, der sowieso schon etwas entschärft wurde, aufzunehmen.Ich bitte meine enttäuschten Leser diese Bitte Roberts zu respektieren. Auch wenn es jetzt enorm viel zu erzählen gäbe, da erst ein Drittel hinter uns liegt, so darf ich es doch nicht. Aber vielleicht ist gerade dies ein Grund mehr, doch öfters in Regen einmal vorbeizuschauen... und: es wird mit Sicherheit nicht die Regel bleiben, dass der Christian nur ‚halbe Sachen’ macht.“

Na denn, auf nach Regen, heute gibt es wieder frische Neuigkeiten zum „11. September 2001“. War Coca Cola an dieser Verschwörung beteiligt, oder Joan Collins, oder etwa sogar Donald Duck? Robert Spengler wird es wissen und sicherlich keine halben Sachen machen, jetzt, wo niemand mehr mitschreibt.


Freitag, September 29, 2006

 

12 - Christian Kaiser – der „Hofberichterstatter“ fällt komplett aus


Bis noch in den Herbst 2005 erstattete Christian Kaiser aus 94250 Achslach als „Hofberichterstatter“ (in kritischen Foren oft „Doofkehrichtbestatter“ genannt) außerordentlich präzise Berichte über die Vortragsveranstaltungen beim Regentreff. Dann ließen die Berichte schlagartig auf sich warten. Im März dieses Jahres verkündete Kaiser, dass es keine solchen Berichte mehr geben wird:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=753

Das war natürlich sehr bedauerlich, denn diese Berichte waren für den AK Enigma sehr komfortabel. Man brauchte nur entsprechend zu verlinken, um schwarz auf weiß zu belegen, was der eine oder andere Referent aus der Verschwörungsfanatiker-Szene schon so an Gehirneiter von sich gegeben hat. Nun ist das alles weg, leider. Deshalb führen nun auch viele entsprechende Links in unseren Extrablogs ins Leere. Wir lassen das so, denn es wäre zu aufwändig, alles zu berichtigen.

Heute erklärt Christian Kaiser auf seiner neuen Seite im Internet weshalb und warum:
http://www.energiesystemtechnik.info/Joomla/index.php/component/option,com_frontpage/Itemid,1/
Da wir sicherlich zu denjenigen gehören, die ihn seiner Meinung nach können, können wir uns hier vielleicht noch erlauben, ihm alles Gute auf dem weiteren Lebensweg zu wünschen. auf dass er endlich erwachsen werde und sich die Verschwörungsfürze mit der Zeit aus seinem Oberstübchen verflüchtigen. Umweltfreundliche Technologien für die Welt von Morgen sind ohne Zweifel erstrebenswerte Ziele, aber bitte immer schön auf dem Teppich bleiben!

Mittwoch, Juli 19, 2006

 

11 - Neonazis beim Regentreff – „Silvermoon“, „V. Sieben“ und der NPD-Pressesprecher Runhardt Scheffler


Seit Jahren ist ein Neonazi mit dem Nick „Silvermoon“ in einschlägigen Internet-Foren mit seinen Neuigkeiten von der NPD und braun-esoterischen Ufo-Geschichten unterwegs, so auch im „Freigeist-Forum“ des Jo Conrad:
http://www.geistig-frei.com/forum/index.php?topic=1943.0

Nun macht „Silvermoon“ im Regentreff-Forum Werbung für ein neues Buch - dem dritten - eines Autors namens „V. Sieben“:
http://www.regentreff.de/messages/40238.htm
Das Buch soll wahrscheinlich in diesem Sommer herauskommen und dicker sein, als die beiden vorherigen zusammen. Vermutlich schreibt „V. Sieben“ die beiden Bücher von sich selber ab und dickt sie mit den neusten Erkenntnissen aus der Verschwörungsfanatiker-Szene an.

Auf der Internet-Seite von „V. Sieben“
http://www.dunkelsonne.de/index1.html
kann man sich über die Inhalte seiner Bücher informieren. Unter „Der Autor“ steht geschrieben:

„Der Name V. Sieben ist ein Pseudonym. Der Autor möchte seine Identität schützen, weil man im Deutschland der heutigen Tage bedroht und verfolgt wird, wenn man sich öffentlich zu seinem Land bekennt.“

Solch einen Schwachsinn kann nur ein Neonazi von sich geben. Dafür sprechen auch die Inhalte seiner Bücher. Das Pseudonym ist dem gemäß höchstwahrscheinlich der fiktiven SS-Flugscheibe „Vril 7“ angelehnt. Das auf der Seite verwendete Symbol der „Schwarzen Sonne“ hat eindeutigen Bezug zur SS und ist als Ersatzsymbol für die Doppel-Sig-Rune bei Rechtsextremisten sehr beliebt. Quelle:
http://www.buendnis-toleranz.de/nn_580448/DE/Grundlageninformationen/NaziCodes/Nazi-Codes,lv2=580464,lv3=599640,templateId=renderPrint.html

Aus dem Impressum erfährt man, dass für „V. Sieben“ der Inhaber der Firma „Nordmond Webdesign“
http://www.nordmond.de./index1.html

Runhardt Scheffler
Haidemühler Str. 25

03130 Spremberg OT Haidemühl

die Verantwortung für die Seite übernommen hat. Scheffler ist auch Inhaber der Website
http://www.necromance-online.de/
Die Angebote auf dieser Seite sprechen für sich und bedürfen keines weiteren Kommentars.
Runhardt Scheffler ist als Neonazi auch parteipolitisch aktiv. Er ist Pressesprecher der NPD, Kreisverband Spreewald. Hier sein „Aufruf zum Kampfjahr 2006!“:
http://www.npd-spreewald.de/artikel/aufruf.html

Dann gibt es noch eine Seite, die als "Forum der Hoffnung"
http://f50.parsimony.net/forum201987/
bezeichnet und von "Nordmond" betrieben wird. In diesem Forum ist "V. Sieben" offensichtlich tonangebend.

Schon längst wurde die Verbindung des Regentreffs zum Rechtsextremismus hinreichend nachgewiesen, auch wenn Oliver Gerschitz das vehement bestreitet (siehe den ersten Eintrag in diesem Extrablog). Nun haben wir wieder einen Beweis für die Richtigkeit der diesbezüglichen Vorwürfe:
Geschitz vertreibt selbst die Bücher von "V. Sieben" über seinen Osiris-Buchversand und beim Regentreff befinden sich in der Linksliste Links Zur „Dunkelsonne“, zum „Nordmond“, zum "Forum der Hoffnung" wie auch zu „necromance“. Außerdem ist die Website des Osiris-Buchversandes, wie auch die spezielle Werbeseite http://www.zeitfalle.de/ „artwork & design by
Nordmond Webdesign“.

Nach Kenntnis der Forenbeiträge von „Silvermoon“ und der Inhalte von V. Siebens Büchern hegt der AK Enigma den begründeten Verdacht, dass es sich bei „Silvermoon“, „V. Sieben“ und Runhardt Scheffler um ein und dieselbe Person handelt.

Nachtrag 21. Juli 2006

Heute wurde festgestellt, dass der Link zu der Neonazi-Seite „necromance“ beim Regentreff verschwunden ist. Das war Gerschitz dann wohl doch etwas zu heiß, nachdem er diesen Eintrag hier gelesen hat. Hinterher wird er wieder behaupten, das sei alles gar nicht wahr gewesen. Den Platz von „necromance“ hat nun der Klein-Klein-Verlag
http://www.klein-klein-verlag.de/ eingenommen, der dem fanatischen Impfgegner Dr. Stefan Lanka gehört.

Nachtrag 28. Juli 2006

Wir haben uns auf der Seite der Firma „Nordmond Webdesign“ http://www.nordmond.de./index1.html
mal die Referenzen angeguckt. Von diesen Referenzen sind sechs eigenen Internetseiten, zwei gehören zu Seiten von Oliver Gerschitz, eine geht auf den Neonazi Marco Kreischer und eine zur Firma Chronos-Medien des Wolfgang Eggert, der sich inzwischen als Autor und Referent ebenfalls einen Namen in der braun-esoterischen Szene gemacht hat.

Die anderen Kunden von „Nordmond“ wissen vielleicht gar nicht, welch ein Früchtchen der Inhaber dieser Firma ist. Wir haben sie deshalb über die Erkenntnisse hier informiert und ihnen empfohlen, ihre Geschäftsbeziehungen zu Herrn Scheffler zu überdenken, sowie ggf. selbst dafür zu sorgen, dass ihre Namen nicht weiter als Referenzen von „Nordmond“ benutzt werden können.
Schauen wir mal in einem Monat, wer noch auf der Liste steht. Bei denen müssen wir dann etwas genauer gucken.


Dienstag, Juli 18, 2006

 

10 - Dietmar Reichenberger und die „andere“ Welt


Am kommenden Samstag, dem 22. Juli, hält Dietmar Reichenberger einen Vortrag zum Thema „Angst, Krankheit und Krieg – Die Ursachen in der Geistigen Welt“ einen Vortrag beim Regentreff:
http://www.regentreff.de/messages/40225.htm

„Dietmar Reichenberger wird über die geistigen Ursachen in der ‚anderen’ Welt reden. Über die Geister, die Elementale und die Besetzungen, die uns Menschen in die Irre führen und uns krank und anhaftig werden lassen.Man kann sie sehen und sie sind real vorhanden. Der Referent wird dabei auch über die Lösungen reden und aufzeigen, wie auch schon während seines Vortrags im Saal der eine oder andere, wenn er es verstanden hat und sich öffnen kann, eine Erleichterung oder gar Besserung seines Zustandes erfahren kann.Wichtig ist, dass die Menschen nicht nur davon hören, dass es solche Dinge gibt, sondern dass sie auch wissen, dass man dies auflösen kann und wie man es lösen kann.“

Quelle:
http://www.starservice.de/result.php?eid=1511&ort=o_xx_l_xx_%28D%29_xx_Regen&thema=all&typ=all&sid=93fda57814408343b4e2db18bdc0a2ae

Aber noch wichtiger ist es wissen, dass hier des Kaisers Kleider geschneidert werden. Anschließend bekommt man beigebracht, wie man diese auszieht. Es werden mit hohlen esoterischen Phrasen Ängste produziert, die man hinterher gewinnbringend - fragt sch nur für wen gewinnbringend - abbauen kann. Diese Masche ist in der Szene durchgängig.

Über den Referenten kann man auf der Star-Service-Seite (Link oben) einiges erfahren. Da steht, was er alles für Ausbildungen mitgemacht hatte und wie er das alles heute beruflich umsetzt und versilbert. Über eine geprüfte und nachgewiesene fachliche Qualifikation steht da nichts.

Es ist heute leider so, dass viele Unternehmer sehr viel Geld für unsinnige Seminare und angeblich versierte Unternehmensberater ausgeben. Sie wären besser beraten, würden sie auf ihre Belegschaften hören. Aber wenn jemand einen „Coach“ wie Dietmar Reichenberger mit seiner „anderen“ Welt engagiert, dann ist er wohl auch nicht von dieser Welt und sollte lieber gleich Insolvenz anmelden.


Dienstag, Juni 27, 2006

 

9 - Gerschitz macht Werbung für Seminar mit Stewart Swerdlow


Oliver Gerschitz (obv) wirbt im Regentreff-Forum für eine Seminar des russisch-amerikanischen Verschwörungstheoretikers Stewart Swerdlow:
http://www.regentreff.de/messages/40093.htm

Zwischenvermerk 02.07.2006
Der Hinweis auf das Swerdlow-Seminar befindet sich beim Regentreff nun an anderer Stelle, allerdings ohne Ortsangabe:
http://www.regentreff.de/messages/40155.htm

Auch Jo Conrad rührt in seinem „Freigeistforum“ dafür die Werbetrommel:
http://www.geistig-frei.com/forum/index.php?topic=8745.0
Hier hat sich daraus inzwischen eine der dort typischen Diskussionen entwickelt.


Vom 23. bis 25. September soll im DGB-Bildungszentrum am Starnberger See ein Seminar mit Stewart Swerdlow stattfinden. Organisiert wird das Seminar von
Christine Zuhr, Freischützstr. 106 / 7, 81927 München.
Im Internet gibt es einige Hinweise, dass sich die Dame auch schon mal als Immobilienmaklerin versucht hat. Nun scheint sie ins Seminar-Geschäft einsteigen zu wollen, und das gleich mit so einer merkwürdigen Sache. Aber dabei muss ja was rumkommen. Bei Erreichung der maximalen Teilnehmerzahl von 30 und einer Seminargebühr von 450 Euro pro Nase wären das 13500 Euro (zur Erinnerung, das waren 27000 Mark), da bleibt sicherlich nach Abzug der Kosten für jeden Beteiligten ein schöner Batzen hängen.

Wer und was ist Stewart Swerdlow? Hier gibt es einen Bericht über einen Vortrag, den Swerdlow im September 2000 in Zürich gehalten hatte:
http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite997.php
Da erzählte er einiges über sich. Wenn man sich das mal durchliest, dann kann man sich kaum des Eindrucks erwehren, dass Swerdlow ein irrer Hochstapler und Betrüger ist, der das unverschämte Glück hat, auf noch größere Irre gestoßen zu sein, die ihm für seinen Schwachsinn auch noch Geld bezahlen.

Was hat Swerdlow in seinem Seminar zu bieten? „Geschichte der Erde & Galaxie, DNA & Du … Illuminati & Geheimgesellschaften … Bewusstseinskontrolle … Einfache De-Programmierungstechniken … Bewußtseins-Patrouille … Hyperraum-Sprache“Im Anschluss des Seminars kann man sich dann noch zum Sonderpreis von 100 Euro persönlich die Säcke voll machen lassen: “Stewart schaut in Ihre Aura und die daraus resultierenden Archetypen. Er liest Ihre Denkmuster die … diese Archetypen (Muster) erschaffen und erklärt Ihnen Ihren Mental-, Emotional-, physischen und spirituellen Körper. Er gibt Ihnen Meditationen und Visualisierungen um Ihre Denkmuster zu korrigieren. Zusätzlich nutzt er universelle Energien um die Heilung zu erleichtern, sowie Archetypen, Töne und Farben, die Ihnen helfen ‚verursachende’ Denkmuster zu entfernen.“

Ich denke das reicht. Aber noch zu dem Komplex „Illuminati & Geheimgesellschaften“: Insider wissen es, das zielt wieder mal in Richtung der angeblichen jüdischen Weltverschwörung. Und amerikanische Verschwörungstheoretiker haben diesbezüglich weitaus weniger rechtliche Hemmungen als ihre deutschen Kollegen.

Der Vorstand des DGB-Bildungswerkes wurde bereits von den inhaltlichen Hintergründen Swerdlows in Kenntnis gesetzt (siehe e-Mail hier im Kommentar). Es wäre wirklich pervers, wenn so ein Seminar in den Räumen des Deutschen Gewerkschaftsbundes stattfinden würde.

Nachtrag 28.06.2006 – Seminar nicht im DGB-Bildungszentrum
Das DGB-Bildungswerk hat bereits geantwortet:
„Herzlichen Dank für ihre Informationen. Nach Überprüfung sind wir zum gleichen Ergebnis gekommen wie Sie. Solch ein Seminar/Raumbelegung ist in unserem DGB Tagungszentrum nicht erwünscht. Der Leiter des Tagungszentrums befindet sich zur Zeit in Urlaub. Nach seiner Rückkehr wird er aber die notwendigen Schritte einleiten.
Wir sind für alle Informationen, Hinweise und Anregungen dankbar bzgl. unserer Angebote. Nur so können wir uns kontinuierlich verbessern bzw. Fehlplanungen vermeiden.“


Nachtrag 01.08.2006
Nun ist Stewart Swerdlow mit seinem Seminar dort gelandet, wo er hingehört, beim Regentreff im Gasthof Wurzer in Regen:
http://www.regentreff.de/messages/40328.htm


Nachtrag 06.10.2006
Das Seminar fand nicht statt. Es gab nicht genug Anmeldungen. Sicherlich hat daran auch der sehr hohe Preis seinen Anteil. Kein Sterbenswörtchen mehr darüber in den einschlägigen Foren. Aber am Starnberger See, in der Nähe der Eso-Hauptstadt München, wäre das vielleicht was geworden. Aber man kann so einen Schwachsinn ja stoppen, wie man an diesem Beispiel sieht.


Freitag, Juni 09, 2006

 

8 - Gernot L. Geise und die reichsdeutschen Flugscheiben aus Efedon


Im Regentreff-Forum kündigt Oliver Gerschitz den nächsten Vortrag an:
http://www.regentreff.de/messages/40020.htm
Am 24. Juni soll Gernot L. Geise über „Die deutschen Flugscheiben – gab es sie wirklich?“ Man gibt sich mit der Fragestellung offen, aber wer wird beim Regentreff ernstlich an der realen Existenz von des GRÖFAZ letztem technischen Aufgebot zweifeln? Schließlich ist diese Geschichte bei den Verschwörungsfanatikern nicht erst seit Jan van Helsing ein Renner.

Da sind Gerschitz und Konsorten doch voll in ihrem Element. Im September 2002 referierte Geise schon einmal beim Regentreff, und zwar über die „Apollo-Lüge“:
http://www.hofberichterstatter.com/Joomla/index.php/content/view/12/29/
Den Bericht zum Vortrag kann man auch hier nachlesen:
http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite2139.php
Bei dieser Veranstaltung spurte Geise noch nicht so recht im Sinne von Gerschitz, der die Reichsflugscheiben nicht als „verkleidete Hubschrauber“ sehen wollte. Vielleicht hat sich Herr Geise inzwischen etwas mehr auf die Bedürfnisse seiner Klientel eingestellt, damit die „Fraktion der Vril- und Haunebu-Anhänger“ nicht ihr Eintrittsgeld zurück verlangt.

Herr Geise war auch schon mal in Warngau zum Vortrag bei der
„Aufklärungsarbeit“ (siehe Eintrag Nr. 1), hat also zur braun-esoterischen Szene keine Berührungsvorbehalte. Ein Link zu seiner Seite www.glgeise.de befindet sich im Hearder des Regentreff-Forums.

Wer ist Gernot L. Geise? Über seine Person kann man hier einiges lesen:
http://www.atlantisforschung.de/content/home/gastautoren/geise.htm
Geise ist sehr vielseitig. Er versteht es, wie so viele Autoren in dem Genre, alle nur erdenklichen „Rätsel“ durch rätselhafte Fragen noch rätselhafter zu machen; auf dass der Stoff, aus denen die Verschwörungsphantasien bestehen, nie ausgehen werde. Aktuell hat er sich auch zum Thema Vogelgrippe zu Wort gemeldet:
http://oha.pfaffenwinkel.net/index.php?/archives/47-Vogelgrippe.html#extended
Damit stimmt er in den Chor der Verschwörungsfanatiker ein, die hinter alle dem wieder eine Machenschaft gewisser Kreise erkennen wollen.

Als Gründungsmitglied des EFODON e.V.
http://www.efodon.de/ engagiert sich Herr Geise als Schriftführer maßgeblich in dem Verein.
„Der EFODON e.V. (Europäische Gesellschaft für frühgeschichtliche Technologie und Randgebiete der Wissenschaft) ist ein gemeinnütziger Verein für wissenschaftliche Zwecke. Eingetragen ist er im Vereinsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer VR 18727 Gegründet wurde er im Jahre 1990 in Rüsselsheim. Die USt.-IdNr. lautet 21 250 7365 8.“
Die „Gesellschaft“ mag ja für die Freunde des Unglaublichen von unglaublichem Interesse sein, aber ob sie als gemeinnützig angesehen kann, muss doch stark bezweifelt werden. Und mit wissenschaftlichen Zwecken haben diese pseudowissenschaftlichen Spekulationen so gut wie nichts zu tun. Das muss aber doch mal geklärt werden.

Nachtrag 30.06.2006
Wegen der Frage der angeblichen Gemeinnützigkeit und einer eventuelle daraus resultierenden steuerlichen Begünstigung des EFODON e.V. wurde eine e-Mail an das Finanzamt München geschickt. Siehe Text hier im Kommentar.
Es gibt einen kurzen Bericht vom „Hofberichterstatter“ des Regentreffs zu dem Vortrag:
http://www.hofberichterstatter.com/Joomla/index.php/content/view/185/
Demnach ist Herr Geise seinen Zuhörern in Regen tatsächlich entgegen gekommen. Die reichsdeutschen Lug- und Trugscheiben fliegen wieder.

Nachtrag 28.07.2006
Wie wir inzwischen in Erfahrung bringen konnten, ist der EFODON e.V. von keinem Finanzamt als steuerlich gemeinnützig anerkannt. Demnach geruht die "Gemeinnützigkeit" des Vereins lediglich auf einer irrigen Selbstüberschätzung.

Mittwoch, Mai 31, 2006

 

7 - Amokläufer von Berlin war natürlich ferngesteuert


Hier ein aktuelles Beispiel aus dem Regentreff-Forum, wie Verschwörungsfanatiker ihren krankhaften Hang, aus allem eine Verschwörungstheorie machen zu müssen, ausleben (Textkopie ohne Veränderungen). So geht das mit fast allem.

http://www.regentreff.de/messages/39983.htm

Der Amoklauf von Berlin

Geschrieben von Zoe am 30. Mai 2006 21:59:19:

Der Amokläufer von Berlin war mit seinen Freunden auf einem Konzert zur Einweihung des Berliner Hauptbahnhofes, ein Junge, der selber Musik macht, Gedichte schreibt und seit zwei Jahren eine Freundin hat. Er lernt unter den Leuten einen Mann kennen, dem er angeblich das Handy klaut und verlässt plötzlich seine Freunde, um auf einmal wahllos auf Menschen einzustechen. Wo steckt da der Sinn dahinter? Er hatte keinen Streit mit seinen Freunden gehabt und nichts. Ja, er war Hauptschüler und hat Ballervideospiele gespielt, aber das machen fast alle in dem Alter.

Bezeichnenderweise gab der Junge danach an, sich an nichts mehr erinnern zu können. Es hieß, er war besoffen, aber einen Besoffenen kann man leicht überwältigen. Neben dem Mann, den der Junge kurz davor kennen gelernt hatte, war in der Zeitung noch von einem privaten Sicherheitsbeamten die Rede, der per Handy die Polizei zu dem Täter dirigiert haben soll. Warum hat er ihn nicht selbst überwältigt und vom ersten Notruf bis zur Festnahme durch die Polizei zugeschaut, wie immer weitere Leute angefallen wurden?

Gerade auf so einer Prestigeveranstaltung in Berlin, kurz vor der WM, soll also jemand zufällig ausgeflippt sein und lässt schon mal einleitend zur WM die Stimmung auffahren, dass man nirgendwo ganz sicher sein kann, dass andere Menschen unberechenbar sind und man vor den Verlierern der Gesellschaft Angst haben muss. Wie das Ganze ausgeschlachtet wurde, zeigt dem Aufmerksamen, dass es sich hier mit größter Wahrscheinlichkeit um eine ferngesteuerte, inszenierte Tat handelt. Das Sicherheitskonzept für die WM bleibe unverändert, wiederholten ständig Polizei und Regierung und erinnerten dennoch im Chor mit den Medien daran, dass es ja jetzt bald noch viel mehr Massenversanstaltungen geben werde, dass man nie ganz sicher sein kann, dass es leider keine Taschenkontrollen auf der Einweihungsfeier des Hauptbahnhofs gegeben habe..., so dass es dann letztendlich der kleine Bürger selbst ist, der nach mehr Kontrolle schreit.

Diese Reaktionen waren einfach auffällig. Und dann noch die Sache, dass ein Opfer HIV-positiv gewesen sein soll, (das natürlich anonym bleibt, man kann also alles erzählen), wodurch noch zusätzlich die Botschaft rübergebracht wird, dass Aids überall lauert. Zufällig soll der HIV-positive auch noch eines der ersten Opfer gewesen sein, so dass jetzt alle danach gestochenen (da man das nicht so genau weiß, wahrschenlich alle Opfer) sechs Monate lang Medikamente bekommen, die Aids präventiv behandeln sollen. Nach sechs Monaten Gift ist ihr Immunsystem wahrscheinlich so geschwächt, dass der HIV-Test bei dem einen oder anderen womöglich tatsächlich positiv anschlägt.

Die Technik, Menschen fernzusteuern gibt es schon lange:
Das Monarch-Project:
http://www.wahrheitssuche.org/monarch.html
Fernsteruerung von Menschen durchSchall:
http://www.wahrheitssuche.org/fernsteuerung.html

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