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07. September 2007
 

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Joachim Bublath

Forum zur Sendung

> > Bei den gezeigten Therapien ist das Hauptproblem
> > der fehlende naturwissenschaftliche Nachweis
> ihrer
> > Wirksamkeit.
>
> Eklatant falsch!!
> Das Hauptproblem ist der Versuch, etwas für nicht
> existent erklären zu wollen, weil es
> "naturwissenschaftlich" nicht nachweisbar sei.
> Wenn etwas nicht nachweisbar ist, lässt sich
> seriöserweise darüber keine Aussage treffen -
> weder in der einen noch in der anderen Richtung!

Wenn ein Verfahren keine statistische Signifikanz jenseits dem zeigt, was passieren wuerde, wenn man gar nichts taete, liegt dieses rein statistich gesehen in derseben Aequvalenzklasse und wuerde damit dem "nichts tun" ensprechen. Oder war mit "naturwissenschaftlich" nicht nachweisbar gemeint, dass keine Studien existieren.exsitieren?


> > Im Gegensatz zu zugelassenen Medikamenten der
> > Schulmedizin, gibt es hier keine klinischen
> > Studien, die belegen, dass diese Therapien
> wirksam
> > sind, auch die postulierten Wirkmechanismen
> > bleiben im Dunkeln.

d.accord.



> > Es wird nicht bestritten, dass es dennoch zu
> > Heilerfolgen nach einer Alternativtherapie
> kommen
> > kann, ....

Spontanheilungen gibt es auch in der klassischen Medizin, die auch in den statistischen Analysen bereucksichtigt werden muessen.

>
> Ach was!
> Dazu hat Herr Bublath aber lediglich einen
> einzigen Satz verloren, ohne sich dieser Tatsache
> auch nur im geringsten zu widmen. Für mich war das
> nichts weiter als eine Alibi-Feststellung.
>
> > aber solange es keine Vergleichsstudien
> > gibt, die eine Wirkung belegen, sind solche
> > Fallbeispiele, im naturwissenschaftlichem Sinne,
> > nicht aussagekräftig.
>
> Ach ja? WAS IST DAS FUER EINE MENSCHENFEINDLICHE
> DENKE?
> Die Naturwissenschaft muss dem Menschen gerecht
> werden, nicht umgekehrt!
> Wenn der Mensch mit naturwissenschaftlich
> undurchsichtigen Methoden geheilt werden kann,
> dann muss sich die medizinische Forschung -
> verdammt nochmal - mit ihren selbstauferlegten
> Schranken kritisch auseinandersetzen.
> Auch in der Physik gab es mit der Quantentheorie
> eine Paradigmenwechsel, der unserer "gewöhnlichen"
> Realität Hohn spricht.
>
> Solange auf schulmedizinisch fundierten
> Vergleichsstudien beharrt wird, "gewährleisten"
> Sie damit, dass das Wesen der Heilmedizin niemals
> entschlüsselt wird! Es ist, als wenn man den
> Mikrokosmos erforschen, aber die Heisenbersche
> Unschärfe-Relation leugnen wollte

Natuerlich kann man die Unschaerfe zwischen nicht kommutierenden Observablen messen und zwar auf dem Prinzip eines wiederholbaren Experiments, welches schon in klassischen Theorien Grundlage war.
.

> Hätte Herr Bublath eine seriöse Betrachtungsweise
> an den Tag gelegt, dann hätte er fragen können,
> wieso die herkömmliche Medizin die Homöopathische
> Wirkung nicht erklären kann? Er hätte die Frage
> stellen können, ob die medizinischen
> Erkenntnismethoden vielleicht ungeeignet für
> gewisse Bereiche sind!

Der Erkenntnismehtode sollte doch aber ein wiederholbares Experiment zu Grunde liegen, sonst begibt man sich wohl eher aus esoterischen Boden,

>
> > Keineswegs war es unser Anliegen und auch nicht
> > Gegenstand der Sendung, die Schulmedizin als der
> > Weisheit letzter Schluß zu präsentieren
> > (das wurde von Herr Bublath explizit in der
> > Moderation gesagt).
>
> Jaja, als Alibi. Und selbst wenn das nicht Ihr
> Anliegen war, tatsächlich haben Sie nichts ausser
> der "gewöhnlichen" Medizin gelten lassen.
>
> Mit freundlichen Grüssen,
> einer Ihrer Zuschauer.

 

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