Aber dort ist es genauso "bunt" wie bei den Heilpraktikern und anderen Berufen auch.
Der Unterschied ist: Die Ärzte haben allesamt eine mehrjährige Ausbildung nach strengen Kriterien durchgemacht und mussten bereits um überhaupt Medizin studieren eine gewisse Qualifikation mitbringen.
Dagegen hat kein Heilpraktiker eine auch nur annähernd vergleichbare Ausbildung (die von den HP-Schulen angebotenen dreijährigen Kurse entsprechen vom Zeitumfang nicht mal einem Semester Medizin und spielen sich auf weit niedrigerem Niveau ab).
Es gibt da keinerlei Kontrolle. Jeder Busfahrer, Verkäufer, Bäcker oder Kellner (nichts gegen diese Berufsgruppen) kann sich hinsetzen, pauken, die Prüfung bestehen und wenn er will schwerste Krankheiten behandeln. Es gibt viele die zumindest so verantwortungsvoll sind und das tun was sie können, Krankheiten behandeln die auch von alleine wieder verschwinden, und die schweren Fälle in professionelle Hände übergeben, aber es gibt genügend HPs die sich für vollwertige Mediziner halten.
Ich hab mich mal mit einer über Aufbau und Funktion der Niere unterhalten - grauenhaft. Mit dem Wissen wäre niemand durchs Abitur gekommen, aber sie behandelt munter weiter...