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13. September 2007
 

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Joachim Bublath

Forum zur Sendung

Es geht doch hier um die wissenschaftliche Überprüfung und Beweisführung!? Und für die ist zunächst mal nur eines Wichtig: nämlich das Simile-Prinzip, nachdem Hahnemann gearbeitet hat und die Wirksamkeit der homöopathischen Präparate.
Das heißt: Kann man eine Arzneimittelprüfung wie Hanemann durchführen? Antwort: Ja. Kann man den getesteten Stoff dann als Arznei geben!? Ja, kann man. Hat diese Arznei auch eine Wirkung!? Ja, hat sie. Ist es immer dieselbe Wirkung, zuverlässig reproduzierbar!? Nein, nicht unbedingt.
Hahnemanns Schriften sind zum größten Teil nur mit den Augen seiner Zeit verständlich und erklärlich.
Das Lesen in waagrechter lage kritisiert er deshalb, weil es sehr viele Lungenkranke gab, die gar nicht waagrecht liegen _also auch nicht so lesen-, weil sie dann keine Luft bekamen konnten. Darstellungen von Schlafenden aus dieser Zeit zeigen die Leute immer in sitzender Position; auch im Schlaf!Sein Hinweis ist also durchaus praktischer Natur, aber damals kannte man die Krankheit Tuberkulose noch nicht.
Der Spargel: ist entwässernd, insbesondere, wenn er zu einem bestimmten Zeitpunkt geerntet wird (mit grünen Spitzen). Auch das kann die Wirkung einer Arznei stören und verändern.

Das Beispiel mit der Herztransplantation habe ich deshab gewählt, weil es Ihnen vor Augen führen sollte, daß sich Methoden und Therapien weiter entwickeln - so auch die Homöopathie.
Leider, und da haben Sie recht, argumentieren die meisten Homöopathen nicht wissenschaftlich, sondern sehr esoterisch.

 

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