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09. Oktober 2007
 

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Joachim Bublath

Forum zur Sendung

Godesberg hat geschrieben:
> Warum trauen Sie den pharmazeutischen Unternehmen
> die Medikamente herstellen alles böse zu und
> pharmazeutischen Unternehmen die Homöopathika
> herstellen nur gutes?
>
> Vor ellem wenn man bedenkt dass es letztere nun
> wirklich total einfach haben zu betrügen? Denen
> kann man es nachher nicht nachweisen und es wird
> auch niemand einen Unterschied merken.

Das ist nicht alles, was ich geschrieben hatte. Ich hatte sehr wohl Einschränkungen bemacht; jedoch hat ein homöopathisches Unternehmen möglicherweise mehr zu verlieren, auch wenn dort bei weitem nicht der der gleiche Umsatz erzielt wird, sondern nur ein ganz kleiner Bruchteil, der kaum ins Gewicht fällt. Wenn ein konventionelles Pharmaunternehmen Probleme oder gar Klagen wegen eines Medikaments bekommt, wird daraus noch lange nicht auf die anderen Medikamente geschlossen, denn wer würde z.B. von "Contagan" Rückschüsse auf "Penicillin" ziehen. Wenn dies so wäre, würde die Fa. Grünthal lange nicht mehr existieren.
Wenn ein homöopathisches Unternehmen nur pure Alkohollösung oder unbenetzte Globulis als hergestellte Mittel verkauft ist dies Betrug und man wird sehr wohl von Mittel A auch auf B, C und alle weiteren schließen. Die Firma kann "einpacken". Denn meist sind es die Mitarbeiter einer Firma (siehe auch andere Branchen), die es erst möglich machen, daß Skandale auffliegen (siehe z.B. "Gammelfleisch" etc.).

Einen Unterschied wird man sicherlich merken, was jeder Homöopath oder auch Anwender bestätigen kann, der Wirkungen an Patienten oder am eigenen Leib erlebt hat, evtl. auch heftige Erstverschlimmerungen, die der Placeboeffekt auch schwer erklären kann, da ja nicht jeder, der so eine Reaktion hat vorher wußte, daß es sie überhauft gibt (z.B. auch Kinder - sie haben sich gar nicht mit diesem Thema beschäftigt, und es hat sie auch keiner darauf hingewiesen).

Gruß
Erika

 

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