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03. November 2007
 

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Joachim Bublath

Forum zur Sendung

Ihre Einwände zur Studie - meine Meinung:

1. Studie hatte nur kleine Teilnehmerzahl - es stellt wahrscheinlich eine hohe Schwierigkeit dar, genügend Teilnehmer gleichzeitig zu betreuen, die mit einem individuellen Homöopathika behandelt werden, da der Zeitaufwand auch ein wesentlich höherer ist. Daher weiß ich nicht, ob Studien dieser Art in einem großen Rahmen mögl ich sind.

2. Der p-Wert war teilweise stark schwanken, insbesondere aber von Placebo auf Verum signifikant, insbesondere ab dem 2. Cross-over von placebo auf Verum stellte sich ein deutlicher Therapieeinbruch ein.

3. Ich bezweifle, ob die Erwartungshaltung an eine Alternativmethode eine höhere ist, als an die Schulmedizin. Ich bin der
Ab der 2.Crossover-Periode (von Verum auf Placebo) wurde ein wesentlich schnellerer Einbruch der Verbesserungen, die unter Verum stattfanden beobachtet.

Möglicherweise muß an den Studiendesigns noch gefeilt werden, da es offensichtlich wesentlich schwieriger ist, eine Behandlung mit individuellen Homöopathika dem üblichen Studienraster anzupassen. Es ist in der Homöopathie auch nicht ein einzelnes klinisches Symptom ausschlaggebend, ob ein Mittel eine positive Wirkung hat. In normalen pharmazeutischen Studien kann man 500 Patienten mit Erkankung A Medikament xy verabreichen und kontrolliert, was klinisch mit Erkrankung A passiert. Ein Homöopath würde sich das Gesamtbefinden mit vielerlei Symptomen ansehen, um den Verlauf zu beurteilen.

 

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