>>Die Natur und die Krankheiten kümmern sich aber einen feuchten Kehrricht darum, was man glauben möchte.>>
Schon mal was von Psychosomatik gehört!? Und die Natur kümmert sich sehr viel um das, was man glaubt oder nicht glaubt. Unterhalten Sie sich mal mit einem Neurobiologen.
>>Die Welt begreift man durch ständiges Fragen und nicht durch dogmatische Glaubenssysteme und Heilslehren.>>
!!!!!!!! Sehr richtig! Aber wehe, man stellt die allmächtige Schulmedizin in Frage.....
>>Die magische Sichtweise, für die wir Menschen sehr anfällig sind, hat uns nicht die immensen medizinischen Fortschritte der letzten 100 Jahre gebracht.>>
Magisch!? Was soll an der Homöopathie denn magisch sein!? Ich kann mir das durchaus wissenschaftlich erklären; ob es dann auch so ist, ist eine ganz andere Frage. Aber Sie als Pharmazeut müßten eigentlich wissen, daß die wenigsten Wirkmechanismen, auch von schulmedizinischen Präparaten, geklärt sind und allein schon durch den Geschlechterunterschied nicht zuverlässig reproduzierbar sind und eine Menge anderer Faktoren auch dazu führen können, daß eine Therapie nicht funktioniert.
>>Diese Fortschritte kamen durch Forschung, Neugier, Intelligenz und Fleiß.>>
Mir kommen gleich die Tränen. Alle großen Erfinder in der Medizin, von Röntgen über einen Prof. Bernaard, Sauerbruch und wie sie alle hießen, sind ausgelacht, verspottet und verhöhnt worden. Heute tut die Medizin so, als wären deren Innovationen das Natürlichste von der Welt. Und Ärzte waren es auch, die zu arrogant waren zu erkennen, daß man sich nach eine Leichensektion die Hände wäscht, bevor man andere Patienten untersucht. Prof. Ignaz Semmelweiß ist wegen der Forderung, daß seine Kollegen sich die Hände mit Seife waschen sollen, in der Irrenanstalt gelandet.
Hahnemann war sehr revolutionär; er hat in seiner zeit die Medizin tatsächlich reformiert, denn damals waren die Therapien für die Patienten gefährlicher als die Krankheiten. Hahnemann hat das erkannt und im Sinne von "nihil nocere" gehandelt und eine Therapie entwickelt, bei der die Patienten nicht an Nebenwirkungen gestorben sind. Außerdem war er ein erstaunlich guter Beobachter und hat das ärztliche Gepräch in den Mittelpunkt seiner Therapie gestellt. Ohne Anamnese, keine Medikament. Das ist etwas, was dem heutigen Arzt völlig fremd ist.
die Krankheiten kümmern sich aber
> einen feuchten Kehrricht darum, was man glauben
> möchte.
> Die Welt begreift man durch ständiges Fragen und
> nicht durch dogmatische Glaubenssysteme und
> Heilslehren.
> Die magische Sichtweise, für die wir Menschen sehr
> anfällig sind, hat uns nicht die immensen
> medizinischen Fortschritte der letzten 100 Jahre
> gebracht.
> Diese Fortschritte kamen durch Forschung, Neugier,
> Intelligenz und Fleiß. Einer der größten Pioniere
> der Medizin war Robert Koch und nicht Samuel
> Hahnemann.
> Was soll das für ein Nebeneinander sein? Zas sind
> zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Die
> wissenschaftliche Humanmedizin ruht auf den
> Schultern von Titanen und die alternativen,
> schamanistischen Glaubensheillehren rennen
> kläffend zwischen den Füßen dieser Titanen rum und
> versuchen mit den großen Jungs mitzureden. Wie
> denn? Auf welcher Grundlage?
> MfG
> Sildenafil