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19. November 2007
 

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Joachim Bublath

Forum zur Sendung

Strategien gegen das Denken - Teil 1-

Denken ist gefährlich.
Es ist nicht nur lästig, weil es Zweifel weckt, es stört vor allem die spirituelle Entwicklung; und die benötigen wir dringend, sagen nicht nur Eddi Öl und PandorrasWay, sondern sagte vor allem Fritjof Capra in "Wendezeit" , der Bibel für das Wassermann-Zeitalter, und meinte damit, dass der regressive Weg in mystische und esoterische Innenwelten der einzige Weg sei, die Menscheit zu retten. Und dieser Weg besteht in erster Linie aus einer Abkehr von den Irrungen und den falschen, verinnerlichten Wertvorstellungen des mechanisch-kartesianischen Denkens.
Aber so ganz neu sind solche Vorstellungen nicht. Schließlich hat unser Rudi Steiner schon vor bald hundert Jahren gelehrt:

Denken ist gefährlich.
Es ist nicht nur lästig, weil es Zweifel weckt, es stört vor allem die spirituelle Entwicklung: Denn die wirkliche Erkenntnis über Kosmos, Welt und Mensch, ergibt sich nicht aus realer Weltbeobachtung, sondern wird durch "Innere Schau" vermittelt; beispielsweise durch Einsichtnahme in die Akasha-Chroniken (in welcher Bibliothek die auch immer zu finden sein mögen). Aber wer sich im Besitz solcher Quellen der absoluten Weisheit befindet, der muss nicht mehr erklären oder beweisen. Deshalb gilt in Waldorf-Schulen nach wie vor Steiners Pädagogik des Nichtdenkens:" Die Kinder werden die Worte nicht verstanden haben, aber das macht nichts. Wir wissen, dass es sich nicht darum handelt, dass nur das herangebracht wird, was Kinder verstehen, sondern manches, was später in den Seelen lichtvoll aufgeht."
Braucht man wirklich noch mehr ? Und weil Rudi und seine Waldorf-Connection nicht unbeträchtlichen Einfluß in der deutschen Kulturwelt hatten und immer noch haben, ist es auch nicht verwunderlich, dass die Nachthemd-Gurus der 68er Bewegung im Land der Denker (?) und Dichter so ein leichtes Spiel mit ihrer zentralen Botschaft hatten:

Denken ist gefährlich.
Es ist nicht nur lästig, weil es Zweifel weckt, es stört vor allem die spirituelle Entwicklung: Wer es nämlich auch und auch noch ziemlich oft sagte, war Osho - formally known as Baghwan - . Und weil das eine göttliche Erkenntnis war, plappern all´ die Adepten, die in den 60er Jahren den Weg über San Francisco (with flowers in their hair) Richtung Poona genommen haben, diese Weisheiten heute nach; einerseits um die eigenen Lebenslügen nicht aufgeben zu müssen, andererseits, weil sie begriffen haben, dass diese Manipulation der Psyche - verkündet im Job als selbsternannte Lebensberater, Therapeuten und Heiler - eine gesunde Grundlage für die monetäre Partizipation an einem ökonomischen System darstellt. Einem System, dass die Children of Aquarius eigentlich überwinden wollten.
Aber auch Osho fuhr ja RollsRoyce. Trotz Erleuchtung. Also kann eine Teilhabe an den Segnungen des Kapitalismus ganz so schlimm nicht sein. Und hat nicht vormals Madame Blavatsky - als Urgroßmutter der Theosophie - mit den "Meister-Essenzen" z.B. von Djwal Khul, herrlich lukrative Fälschungen und Betrügereien vollbracht ?
Aber einfach nicht darüber nachdenken, denn:

- Machen Sie weitere individuelle Erfahren in Teil 2 -

 

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