Antwort an Gulda:
Zur Regenerierbarkeit der Hör-Nervenzellen:
Nervenzellen sind die kompliziertesten Zellen des Körpers. Die Zahl ist uns von Geburt an gegeben. Weil das so ist, hat die Evolution diese Zellen mit der größten Zähigkeit aller Zelltypen ausgestattet. Sonst wären wir schon mit 10 Jahren blind und taub. Diese Zähigkeit ist die Regenerierbarkeit. Z.B. wenn man sich die Augen verblendet hat oder Ohrgeräusche nach Konzertbesuch. Erst wenn die Hörzellen extrem überlastet sind, bedürfen sie einer Hilfe, wie z.B. die LLL-Therapie nach Dr. W., um sich wieder zu regenerieren.
Zur Forschung am Hörnerv:
Auf Grund eines medizinischen Gerüchtes - weil in der medizinischen Literatur nicht nachgewiesen -, nämlich dass ein Tinnitus auch nach Durchtrennung des Hörnerves unverändert geblieben sei, wird der chronische Tinnitus seitens der Tinnituskliniken nicht mehr als Schaden im Innenohr, sondern als Hirnschaden angesehen. Dieses wird auch den Patienten suggeriert. Eine Tinnitus-Forschung an der Hörschnecke ist dadurch so gut wie eingestellt.
Ich freue mich natürlich über alle, die es trotzdem tun.