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01. Dezember 2007
 

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Joachim Bublath

Forum zur Sendung

Godesberg hat geschrieben:
> Wo ist das Mißverständnis? Ich habe geschrieben
> dass D1 aus der Urtinktur verschüttelt wurde, also
> verdünnt.

Ist also nur noch eine 10%ige Lösung von der vorherigen Ausgangssubstanz (Urtinktur).

> Wo rede ich von Phytotherapie? Die von der
> pharmazeutischen Industrie angebotenen
> Echinacea-Präparate sind keine Phytotherapie. Sie
> bestehen auch nicht zu 100% aus dem Presssaft.

Was ist aber dann Phythotherapie?

Laut Thieme-Lexikon bedeutet es:
Phytotherapie bedeutet die rationale, naturwissenschaftlich geprägte Behandlung eines Patienten mit Phytopharmaka. Damit grenzt sich diese Therapieform deutlich von den ideologisch geprägten Richtungen ab.

Laut Definition der ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy) sind Phytopharmaka (Herbal Medicinal Products) Arzneimittel, die als aktive Bestandteile ausschließlich Pflanzen, Pflanzenteile oder Pflanzenbestandteile oder Kombinationen davon in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand enthalten.

Zum Einsatz kommen Arzneizubereitungen aus Frischpflanzen oder aus getrockneten Pflanzen (Drogen). Die Drogen werden entweder direkt für Tees, Rezepturmischungen und Tinkturen verwendet oder als fertig zubereitete pflanzliche Arzneimittel (z.B. Tablette, Dragee, Kapsel, Lösung), die von der Industrie hergestellt werden.

Homöopathische oder antrhroposophische Arzneimittel, Food Supplements oder isolierte Pflanzeninhaltsstoffe und ihre Derivate zählen dagegen nicht zu den Phytotherapeutika.

Sie schreiben der D1 aber eine nicht homöopathische Wirkung zu, sondern eine rein pflanzliche.

Ihrer Definition nach, daß die von der Pharmaindustrie angebotenen Echinacea-Präparate keine Phytotherapeutika sind, würde also bedeuten, daß Madaus, ratiopharm, Hexal, Loges und Co. keine Pharmaunternehmen sein können, wenn man sich die Definition der ESCOP für Phytotherapie ansieht.
Es mag durchaus verschiedene Definitionen dafür geben, die meinige geht auch über Tee und Pressaft hinaus im Sinne der ESCOP. Meistens werden Tinkturen auch konserviert, sei es durch Alkohol, Kaliumsorbat und Citronensäure oder andere Verfahren - ebenfalls sind aber auch die Urtinkturen der Homöopathen alkoholhaltig, eben aus gleichen Grunde.

> Ich bin mir gar nicht sicher dass es so ist. Es
> ist aber definitiv so dass man ein Studiendesign
> wählen kann das positive Ergebnisse liefert. Das
> geht leider bei manchen Substanzen. nur deshalb
> ist Echinacea umstritten. Es gibt positive Studien
> dazu, aber keine aktuellen. Man müsste mal
> nachsehen was diese Homöopathen gemacht haben.
> Sollen wir?

Ja, so ist das eben mit den Studien.
Die Studie die ute maria einst bezüglich der Homöopathie anführte war positiv ausgefallen, ebenso auch die von Heiner Frei, auch wenn diese wohl unterschiedlich interpretiert wird, hatten die Kinder alle eine deutliche Besserung ihrer ADHS-Problematik.

> Wir können uns auch andere angebliche Beweise
> ansehen mit anderen Mitteln und anderen
> Indikationen.

Mal sehen, was sich finden lässt.

Pandorra

 

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