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01.07.2007 um 17:34:13
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Thema Impfen: Sagen Sie Ihre Meinung
(Moderator:
Rolf Mütze
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Vertuschung von Impfschäden? (Gelesen: 231 mal)
Helga
Mitglied ***
Beiträge: 35
Vertuschung von Impfschäden?
10.06.2007 um 17:15:08
Wissenschaftliche Nachweise, die den Nutzen und die Ungefährlichkeit von Impfungen belegen, werden bis heute von Impfbefürwortern verhindert und von Impfkritikern (!) gefordert !!!
Wenn solche Studien beweisen, was Impfbefürworter stets behaupten, könnten sie zusätzlich viele hundert Mill. € zusätzlich verdienen. Warum verzichten sie freiwillig (?) darauf. Da paßt die offensichtliche Vertuschung von Impfschäden gut ins Bild (s. u.) und bringt vielleicht doch den einen oder anderen Leser zum Nachdenken.
Hier ist ein
Auszug
aus einem offenen Brief, der ein bezeichnendes Licht auf die Impfthematik wirft und für mich ein weiteres Indiz, daß Impfschäden wohl doch so unglaublich zahlreich sind, daß sie illegalerweise totgeschwiegen werden müssen!
Wer den ganzen Brief lesen möchte:
http://www.efi-online.de/presse/offbrief.pdf
Hier also der Auszug:
Von:
Interessengemeinschaft Eltern für Impfaufklärung ( EFI )
efi@augusta.de
www.efi-online.de
An:
Frau
Bundesministerin
Ulla Schmidt, MdB
Bundesministerium für Gesundheit
und Soziale Sicherung
Wilhelmstraße 49
10117 Berlin
Offener Brief an die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
Wir protestieren gegen das Geheimhalten der gesetzlichen Meldedaten über Impfschäden seit über 3 Jahren!
Augsburg, 20.01.2004
Sehr geehrte Frau Schmidt,
Deutschland verfügt über das nach unserer Information weltweit beste Meldesystem bzgl. Schäden nach Impfungen, da Hersteller, Ärzte und Heilpraktiker per Gesetz seit dem 01.01.2001 verpflichtet sind, Verdachtsfälle von Schäden nach Impfungen zu melden (IfSG § 6 Abs.1 Satz 3).
Diese Daten liegen seit über 3 Jahren vor und werden nirgendwo veröffentlicht, obwohl dies laut IfSG (§ 4 Abs. 2 Satz 3 und 4) vorgeschrieben ist.
Die Gesundheitsämter müssen gemäß IfSG § 11 Abs. 2 diese Daten unverzüglich an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) weitergeben. Das PEI muss dann innerhalb einer Woche die Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) übermitteln. Beide Institute liegen im Zuständigkeitsbereich Ihres Ministeriums.
Unserem Verein liegen zahlreiche Anfragen von Ärzten und Heilpraktikern, die seit Jahren Impfschadensmeldungen laut IfSG tätigen, vor, was mit ihren Meldungen bei den zuständigen Behörden passiere. Trotz etlicher Anfragen unsererseits beim PEI und RKI gab es seither keine Angaben zu den Meldedaten oder Veröffentlichungen. U. a. wurde im Juli 2003 die Veröffentlichung der Daten innerhalb der nächsten Wochen zugesichert. Das ist nicht geschehen.
Das RKI stellt die Auswertungen und Rohdaten von Infektionskrankheiten im Internet zeitnah und allgemein zur Verfügung. Warum werden hier die Meldedaten der Impfschäden nicht ebenfalls veröffentlicht? Die Logistik ist ja offensichtlich vorhanden.
Der Verdacht liegt nahe, dass die mittlerweile vorhandenen Meldedaten eben nicht geeignet sind, „den Impfgedanken zu stärken“.
Wir gehen davon aus, dass nach Veröffentlichung der Meldedaten viele Menschen nicht mehr impfen würden bzw. sich und ihre Kinder nicht mehr impfen lassen würden.
In dieser Situation können Eltern die Verantwortung für die Zustimmung zu einer Impfung aufgrund mangelnder Daten zur Risikoabschätzung nicht übernehmen. Ärzte und Heilpraktiker sind mangels Daten nicht in der Lage eine korrekte Impfaufklärung und ‑beratung zu leisten. Nach einer Impfung Geschädigte sind mangels Daten nicht in der Lage Ihre Ansprüche auf eine Entschädigung gemäß IfSG vor Gericht geltend zu machen.
Der fälschlicherweise als Impfmüdigkeit bezeichnete Rückgang der Impfungen liegt an den immer mehr bekannt werdenden Zusammenhängen. Wie ungeheuerlich muss das, was es hier totzuschweigen gibt, sein.
Wären doch Daten, die diese Bedenken zerstreuen könnten, aus der Sicht Ihres Ministeriums sehr förderlich, um die Impfraten zu erhöhen. Das war ja auch ursprünglich die Absicht der Einführung dieser Meldepflicht. Der Schuss ist wohl so nach hinten losgegangen, dass jetzt als letzte Rettung das Vertuschen und Totschweigen bleibt?
Sehr geehrte Frau Schmidt, wir fordern Sie als zuständige Ministerin hiermit auf, der Öffentlichkeit unverzüglich die vorliegenden Daten über Impfschäden in vollem Umfang zugänglich zu machen, sowie in Zukunft den zeitnahen Zugriff darauf zu ermöglichen.
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Kögel-Schauz
EFI – Eltern für Impfaufklärung
Gruß
Helga
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Gustl
Mitglied **
Beiträge: 15
Re: Vertuschung von Impfschäden?
Antworten #1 -
15.06.2007 um 23:46:35
In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Buch eines, wie ich sagen möchte, "ehrlichen Impfbefürworters", Wolfgang Ehrengut, "Erfahrungen eine Gutachters über Impfschäden in der Bundesrepublik Deutschland von 1955 - 2004" hinweisen.
Ehrengut, der gewiss ein Impfbefürworter ist, hat durch seine wissenschaftlichen Studien z.B. dazu beigetragen, dass eine besonders gefährliche Impfung, die alte Keuchhusten Impfung, von 1975 an durch die STIKO nicht mehr öffentlich empfohlen wurde, weil der Schaden durch die Impfung in keinem Verhältnis zu dem Nutzen stand.
Dies wurde im Jahre 1991 durch die STIKO wieder aufgehoben, ohne irgendwelche wissenschaftlich nachweisbaren Tatsachen, die dafür sprachen, unter Leugnung der Möglichkeit von Impfschäden. Gleichzeitig wurde Ehrengut indirekt von STIKO- MItgliedern als "Impfgegner" verteufelt.
Dies wird alles sehr eindrücklich und detailliert von Ehrengut in dem Buch geschildert, der wie gesagt, "sichere" Impfungen verteidigt, aber voreingenommene, offensichtlich nicht-medizinisch motivierte Ärzte und Wissenschaftler kritisiert.
Man muss sich aber klar machen, dass Leute wie Ehrengut heute in der Impfpolitik nichts zu sagen haben. Heute bestimmen genau die Impf-Fanatiker, die behaupten, dass es keine oder fast keine Impfschäden gäbe, und Zahlen über Schäden durch die entsprechenden Krankheiten (z.B. Grippe) frei erfinden.
Gerade durch seine "impfbefürwortende" Haltung ist Ehrengut ein überaus glaubwürdiger Zeuge für die menschenverachtende, an Eigeninteressen orientierte heute maßgebende Impflobby, die u.a. in der STIKO mehrheitlich vertreten ist.
Gustl
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mailin
Mitglied **
Beiträge: 11
Re: Vertuschung von Impfschäden?
Antworten #2 -
16.06.2007 um 12:15:57
hallo Helga, hallo Gustl,
vielen Dank für Eure guten Beiträge, die ich sehr hilfreich finde. Von dem Buch von Hr. Ehrengut habe ich schon mal gehört, aber leider noch nicht selbst gelesen. Ich werde Ihren Beitrag zum Anlass nehmen, mir ein Exemplar zu kaufen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass nicht nur eine Vertuschung der gemeldeten Schadensfälle vorliegt, sondern dass auch eine große Zahl der aufgetretenen Schäden vom Impfarzt noch nicht mal gemeldet werden. Trotz der Tatsche, daß der Arzt verpflichtet ist, einen Impfschaden zu melden und ihm bei Nichtmelden ein Bußgeld droht, werden doch viele Fälle gar nicht weitergeleitet. Die Dunkelziffer allein ist schon riesengroß. Ich habe im Bekanntenkreis mitbekommen, wie eine heftige Impfreaktion vom KiA sogleich abgewiegelt wurde mit der Standardaussage: "das hat nichts mit der Impfung zu tun!". Der Arzt hatte bei der Tochter meiner Bekannten trotz eines noch bestehenden Infekts die 6-fach-Impfung vorgenommen mit der Begründung, daß dies heutzutage keine Kontraindikation mehr sei. Zwei Tage später wurde aus diesem sich bereits im Abklingen befundenden leichten Infekt eine ausgewachsene schwere Bronchitis. Die Kleine war damals noch kein halbes Jahr alt. Natürlich gibt es sehr viel schwerwiegendere Reaktionen bis hin zum echten bleibenden Impfschaden. Aber hier ist mir zum ersten Mal aufgegangen, daß sicherlich vieles niemals in irgendeiner Statistik auftaucht, weshalb man die Aussage: "der Nutzen einer Impfung ist viel höher als das Risiko", mehr als kritisch betrachten muss.
Solange es viele Ärzte gibt, die nicht mal willens sind, eine genaue Datenerfassung von heftigen Impfreaktionen und Impfschäden vorzunehmen und ihrer Meldepflicht nachzukommen, werden wir immer im Dunkeln tappen und eine echte Risikoeinschätzung ist unmöglich. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass viele Ärzte keine große Lust haben (um es mal salopp auszudrücken), wieder die Bürokratie anzustrengen und sich am Ende noch unangenehmen Fragen seitens der Gutachter stellen zu müssen. Vielleicht kommt bei der Befragung heraus, dass dem Arzt ein Fehler bei der Lagerung der Impfstoffe oder beim Impfvorgang unterlaufen ist. Vielleicht hat er das Kind nicht gründlich untersucht oder hat die Impfung vorgenommen ohne das Einverständnis der Eltern. Das könnte für den Arzt ja auch Konsequenzen haben und ist es nur, dass es zu einem Gerede in der Bevölkerung kommt über diesen Arzt. Da fallen mir bestimmt noch einige, in der Tat auch sehr menschliche Gründe ein, warum viele Fälle erst gar nicht zur Meldung kommen. Das Vertuschen der gemeldeten Daten setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf.
Liebe Grüße
Mailin
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Atan
Mitglied **
Beiträge: 19
Re: Vertuschung von Impfschäden?
Antworten #3 -
17.06.2007 um 11:59:16
@Mailin
Ich finde, Ihr Beispiel (die Bekannte mit der Bronchitis) taugt nicht gerade dazu, eine hohe Dunkelziffer nahezulegen. Wenn eine Kontraindikation bei vorhandenem Infekt bestand, hat der Arzt einen Fehler gemacht, und Ihre Bekannte hätte sich wegen eines möglichen Kunstfehlers an die Ärztkammer oder einen Anwalt wenden können (Ärzte mach übrigens eine Menge Fehler, wie die allermeisten von uns. In der Regel werden sie nur in gravierenden Fällen oder wenn es überhaupt herauskommt, zur Verantwortung gezogen.)
Mir ist es auch schon passiert, dass ich micht schlapp nach einer Impfung fühlte und leichtes Fieber hatte. Keine Problem, war als nicht allzu häufige Nebenwirkung in der Roten Liste beschrieben. Ein meldepflichtiger Impfschaden ist für jedoch etwas sehr gravierendes, mit bleibenden Folgeschäden (siehe Hartmann, 3. Impfsymposium Stuttgart 2005); wo ich eine Meldung der Angehörigen schon allein zur Milderung der erheblichen Folgekosten für wahrscheinlich halte, falls irgendein Zusammenhang vermutet wird.
Hartmann sagt auch, dass etwa gut 300 (grob gerundet) Anträge auf Anerkennung als Impfschäden gestellt werden. Selbst wenn die alle berechtigt wären, fände ich das nicht besonders viel, insbes. wenn man sie mit den erheblichen Zahlen vergleicht, wie viele Menschen allgemein an den Nebenwirkungen oder Kreuzwirkungen von Medikament pro Jahr sterben sollen.
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birgitundandreas
Mitglied
Beiträge: 3
Re: Vertuschung von Impfschäden?
Antworten #4 -
17.06.2007 um 19:11:42
Hallo,
schaut Euch doch auch mal die Internetseiten:
www.impfschutzverband.de
www.impfschaden.de
an, sehr interessant, finde ich.
Gruß birgitundandreas
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birgitundandreas
Mitglied
Beiträge: 3
Re: Vertuschung von Impfschäden?
Antworten #5 -
17.06.2007 um 19:14:08
Tschuldigung, ich meinte
www.impfschaden.info
!!!! sorry
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Baerbel
Mitglied ***
Beiträge: 62
Re: Vertuschung von Impfschäden?
Antworten #6 -
17.06.2007 um 23:02:05
@atan
Ihnen ist aber wohl bekannt, dass das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in seiner Veröffentlichung im Internet "Verdachtsfälle von Impfkomplikationen nach dem Infektionsschutzgesetz und Verdachtsfälle von Nebenwirkungen (von Impfstoffen) nach dem Arzneimittelgesetz vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2005" veröffentlicht hat:
"Aus dem Spontanerfassungssystem können wegen fehlender Bezugsgrößen und weiterer Unbekannten wie "Underreporting" und qualitativen Verzerrungen ("reporting Bias") keine echten Häufigkeiten (Inzidenzen) von Nebenwirkungen berechnet werden, es können lediglich Signale detektiert werden" und
"Wie bereits einleitend ausgeführt, lassen Melderaten keine Schlussfolgerung auf die Häufigkeit von Nebenwirkungen zu"? Ansonsten empfehle ich Ihnen die Lektüre auf den Web-Seiten des PEI.
Und das, obwohl eine Meldepflicht auch zu Impfschäden seit Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes 2001 (!) gesetzlich vorgeschrieben ist!
Antworten des PEI auf Bürgeranfragen weisen das Underreporting übrigens zwischen 90% und 95% aus, d.h. dass lediglich 5% UAW (unerwünschte Arzneimittelwirkungen) gemeldet werden. Wie praktisch für die verantwortlichen Impfstoffhersteller und die im Falle von Impfschäden entschädigungspflichtigen Länder!
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Atan
Mitglied **
Beiträge: 19
Re: Vertuschung von Impfschäden?
Antworten #7 -
18.06.2007 um 10:18:58
@Baerbel
Ich denke, wir haben unsere unterschiedlichen Positionen jetzt ausgetauscht. Es ist nicht notwendig hier auf einen Nenner zu kommen, denn es existiert ja keine Impfpflicht.
Ihre wesentlichen Argumentstränge basieren auf der These, dass Infektionskrankheiten eine letztlich unbewiesene Theorie sind. Die Geschichte ist bereits seit der großen Auseinandersetzung Koch-Pettenkofer im 19. Jh. über dieses Stadium hinaus, aber es wird immer Menschen geben, die solchen Dingen festhalten.
Wissenschaftler und Praktiker werden jedenfalls weiterhin die Impfung als Königsweg gegen übertragbare Krankheiten verfolgen, und weiterhin so glorreiche Erfolge erzielen wie sie die WHO für z.B. Masern, Pocken und Polio ausweist.
Die Menschen sollen angesichts diese Erfolge abwägen: glauben sie denjenigen, die diese Großtaten erreicht haben, oder denjenigen, die ständige Studien einfordern, aber ihre eigenen Behauptungen komischerweise immer nur mit Einzelfällen, Publikationen aus Kleinstverlagen und obskuren Websites untermauern.
Zweifel wecken, in dem man die vorgelegten Beweise immer wieder für unzureichend erklärt, ist relativ einfach. In der Wissenschaft ist jedoch gefordert, die alten Studien, Theorien und Experimente durch neue und bessere zu widerlegen.
Was die ständige Unterstellung angeht, Industrie und Forschung würden hauptsächlich vom Gewinnstreben angetrieben, so gilt da nunmal für unser ganzes Wirtschaftssystem, auch für Homöopathen, Heilpraktiker und Vertreiber von Wundermitteln. Warum werden die dort eingenommenen Gelder nicht in die Studien investiert, die Sie hier so vehement einfordern?
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Baerbel
Mitglied ***
Beiträge: 62
Re: Vertuschung von Impfschäden?
Antworten #8 -
18.06.2007 um 14:06:09
@atan
Ich denke, es geht hier um das Thema „Vertuschung von Impfschäden“. Diesen Vorwurf haben Sie bisher nicht widerlegt. Im Gegenteil: welche Beweise haben Sie denn bisher vorgelegt, die der hier vorgelegten Kritik standgehalten hätten? Sie haben bisher nur unvollständige und auf die Ziele einer Vermarktung zugeschnittene Auszüge von Studien (deren wissenschaftliche Qualität ebenfalls unklar ist) vorgelegt. Sie können diesen Mangel aber heilen:
Legen Sie hier doch die VOLLSTÄNDIGE Nutzen-Lastenanalyse für den MMvax-Impfstoff vor, die im Sinne der Bundessozialgerichtsrechtsprechung den überwiegenden Nutzen im Verhältnis zu tolerablen Lasten belegt. Immerhin wird dieser Impfstoff meines Wissens seit 1963 verimpft, also seit 44 Jahren. Wenn es so ist, dass die Impfstoffhersteller den Gesundheitsschutz der Bevölkerung vor ihre Marktinteressen stellen, dann müssten Sie diese Anforderung ja erfüllen können.
Damit wir nicht wieder aneinander vorbeireden:
Der Nutzen ermittelt sich aus den Erkrankungsraten Geimpfter bzgl. der Krankheit, gegen die geimpft wird, im Vergleich zu den Erkrankungsraten Ungeimpfter und zwar auf der Basis standardisierter epidemiologisch gesicherter Erfassungssysteme gemäß den wissenschaftlichen Gütekritierien (Validität, Reliabilität, Objektivität und Repräsentativität).
Die Risiken ermitteln sich ebenso aus den Komplikationsraten (wozu man natürlich die biologischen Abläufe der Impffolgen kennen muss!) Geimpfter im Vergleich zu denen Ungeimpfter. Ob sie tolerabel sind, ergibt sich aus der Anzahl und der Schwere von Komplikationen im Vergleich zum Nutzen in beiden Gruppen.
Mit der Vorlage dieser Grundanforderung an Impfempfehlung und Impfaufklärung können Sie dem Vorwurf „Vertuschung von Impfschäden“ doch gezielt entgegentreten!
Können Sie diese Nutzen-Lastenanalyse oder eine andere nicht vorlegen, unterscheidet die Impfstoffhersteller absolut nichts von den Vertreibern von Wundermitteln. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Wundermittel werden nicht auch noch staatliche empfohlen und von deren Einnahme hängt auch kein Schulbesuch ab, wie in NRW der Schulbesuch von der Masernimpfung abhängt!
Wie wäre es, wenn Sie eine Stellungnahme zu den Masernimpf-Studien an kranken Kindern im Auftrag der WHO in Afrika abgäben? Ist das Ihrer Meinung nach der „Königsweg“?
Warum soll die Bevölkerung nicht sachlich und wissenschaftlich überprüfbar, sondern über emotionale Filme über die Masern-Impfung "aufgeklärt" werden (s. WHO-Veröffentlichung)? Emotionale Entscheidungen sind in diesem Fall die schlechtesten!
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