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| Die Stadt der Ziegenböcke Guangzhous Beiname heißt "Stadt der Ziegenböcke". Das ist durchaus respektvoll gemeint und beruht auf einer Legende. In uralter Zeit, als die Chinesen - wie oft in ihrer langen Geschichte - darben mussten, sollen sich fünf himmlische Wesen erbarmt haben und auf Ziegenböcken zur Erde niedergeschwebt sein. Jeder Bock trug in seinem Maul einen großen Happen Reis. Nahe der Mündung des Perlflusses übergaben die Heiligen den Reis einigen Beamten mit den Worten: "Verteilt ihn unter das Volk! Möge es in dieser Gegend nie wieder Hunger geben!" Daraufhin entschwanden die Götter wieder. Die Böcke aber wurden zu Stein. Sie stehen heute noch im Yue Xiu Park. Sehenswertes
Sieben kleine Hügeln und drei künstlichen Seen schaffen eine abwechslungsreiche Landschaft. Im Park befinden sich der Zhenhai Lou, ein Denkmal für Dr. Sun Yat-Sen, die Steinskulpturen von fünf Ziegenböcken, der Pavillon der Seeleute, der Jinyin-Spielplatz für Kinder und Jugendliche sowie ein Freibad.
Das Zhenhai Lou, das Fünfstöckige Gebäude genannt, befindet sich auf dem Gipfel des Yuexiu-Berges. Es wurde im Jahr 1387, also in der Ming-Zeit, errichtet. Nachdem Zhu Liang-Zu, ein General der Yuan-Dynastie, sich den Ming ergeben hatte, ließ er es bauen und nannte es Zhenhai, um zu zeigen, daß die Macht und der Einfluß der Ming-Dynastie für immer im Gebiet südlich der Fünf Gebirge herrschten.
Der Tempel ist die älteste Tempelanlage in Guangzhou.
Der Lanyuan Park liegt westlich des Liuhua-Sees. Hier werden Orchideen gezüchtet und zehntausende Bonsais.
Besonders bekannt ist das White Swan Hotel, das auf einer künstlichen Insel im Perlfluss steht. |