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Sehenswertes
Miltenberg: Mildenburg
Die Mildenburg, die über der Stadt hervorsticht, wurde um 1200
von den Erzbischöfen und Kurfürsten von Mainz am Greinberg als
Landfeste gegründet. Sie wird 1226 erstmals urkundlich erwähnt.
Den dreigeschossigen Palast mit seinem Keller ließ der Erzbischof
Konrad von Weinsberg von 1390 bis 1396 bauen. Die Zwingeranlagen stammen
aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert. Der östliche Erweiterungsbau
entstand um 1500, weitere Anbauten im frühen 16. Jahrhundert. 1610
entstand der Torbau am Marktplatz. Seit dem Markgräflerkrieg, in
dem das Gebäude im Jahr 1552 brannte und zerstört wurde, ist
der Ostflügel eine Ruine.
Das Hauptgebäude wurde nach 1556 im Renaissancestil wieder aufgebaut.
Die Burg wurde zu einem repräsentativen Bauwerk. Bis ins 18. Jahrhundert
war sie dann Sitz des Mainzischen Amtmannes. Später war sie in Privatbesitz
und ist seit 1979 Eigentum der Stadt Miltenberg.
1971 wurden die Außenteile renoviert. Im Schloßhof steht der
Teutonenstein, eine 5 m hohe Sandsteinsäule, deren Inschrift bis
heute bezüglich ihrer Bedeutung ein Rätsel darstellt.
Das Neue Tor (1610) führt hinunter zum Marktplatz. Der wuchtigen
Bergfried aus dem frühen 13. Jahrhundert kann von Mai bis Oktober
über eine Holztreppe bestiegen werden. Von hier aus hat man übrigens
einen herrlichen Ausblick über Miltenberg und das Mainknie.
Großheubach:
Kloster Engelberg
Das Kloster Engelberg liegt hoch über Großheubach. Es ist
mit dem Auto oder über 612 steile Stufen, die sogenannten "Engelstaffeln",
zu erreichen. Das Bau- material sollen der Legende nach Engel hinaufgetragen
haben. Der Weg führt an sechs Kapellen aus dem 17. Jahrhundert vorbei.
Anfangs stand auf dem Engelberg eine alte Michaelskapelle, eine einfache
Holzkapelle. Der geschichtliche Ursprung liegt wohl um 1300. Um 1310 wurde
dort eine Marienstatue aufgestellt, heute als "Gnadenbild" in
der Marienkapelle verehrt. Als die Zahl der Wallfahrer immer größer
wurde, bauten Kapuziner dort im Jahr 1630 ein Kloster. Um 1700 wurden
Marien- und Antoniuskapelle angebaut.Die Kapuziner übergaben das
Kloster 1828 auf Anordnung König Ludwigs I. an die Franziskaner.
Klingenberg: Clingenburg
Die heute nur noch als Ruine erhaltene Clingenburg wurde 1170 von
Conradus Colbo, dem Mundschenk von Kaiser Friedrich Barbarossa, erbaut.
In ihrem Schutz siedelten sich in der heutigen Altstadt zahlreiche Bedienstete,
Handwerker, Fischer und Winzer an. Die Edelherrn von Bickenbach kamen
später in den Besitz der Burg und beherrschten ein viertel Jahrhundert
lang das Geschehen. Der Bau wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts von
den Franzosen zerstört. Bis in Stockwerkhöhe sind Reste der
Wohnbauten erhalten, ebenso die Grundmauern des Bergfrieds und Teile des
Berings. Dieser schließt im Westen an die Reste der Stadtmauer mit
dem Brunnentor (15. Jahrhundert) an. Der Aussichtsturm in der Nähe
der Burg stammt aus dem Jahr 1903. Faszinierend sind die verschiedenen
Feiern, die im Sommer auf der Burg stattfinden, herausragend die 1994
erstmals ausgerichteten Burgfestspiele.
Bürgstadt: Die Martinskapelle
Die Kapelle mit 40 Medaillons mit Darstellungen aus der Heilsgeschichte
ist ein wahres Juwel. Sie war vermutlich die erste Kirche für Bürgstadt
und wurde im Laufe der Jahrhunderte oft verändert. Die Kapelle wurde
um 1200 erbaut und gilt als eines der ältesten christlichen Heiligtümer
am Untermain. Die Fundamente reichen zurück bis in die Zeit der Karolinger
des 8. bis 9. Jahrhunderts. Im Bogenfeld ist das sehr schöne Portal
mit einem Martinsrelief geschmückt. Der Hochaltar stammt aus der
Zeit um 1600 und wurde später im barocken Stil verändert. In
der Kapelle findet sich außerdem eine mittelalterliche Bilderbibel
und eine ausdrucksstarke Kreuzigungsgruppe von 1500 im Chorbogen.
Collenberg: Ruine Kollenburg
Die Burgruine Kollenberg am Fechenberg erinnert an die Henneburg in Stadtprozelten.
1214 wird die Burg erstmals genannt. Teile des Wohngebäudes mit Treppentürmen
aus dem 14. bis 16. Jahrhundert sind ebenso noch erhalten wie die Ringmauer
(16. bis 17. Jahrhundert) mit quadratischen Türmen und dem Torbogen
von 1609. Zunächst als Lehen des Deutschen Ordens, später als
Mainzer Lehen hatte das Geschlecht der Rüdt die Burg seit dem Ende
des 13. Jahrhunderts in Besitz.
Freudenberg: Burgruine
Die Reste der Freudenburg liegen auf der Höhe über Freudenberg
mitten im Wald. Die Würzburger Bischöfe ließen die Burg
"Fröudenberch" zwischen 1190 und 1200 errichten, um ihr
Territorium vor den Mainzer Herrschern und den Herren von Dürn zu
sichern, die bereits in der Nähe Burgen errichtet hatten. Die letzte
Ausbaustufe liegt zwischen 1497 und 1507.
Alle zwei Jahre finden im Sommer auf der Freilichtbühne Burgschauspiele
statt. Sie dauern drei Wochen und vermitteln in volkstümlichen Dramen
die geschichtliche Entwicklung der Region. Die nächsten Burgschauspiele
finden dieses Jahr vom 4. bis 20. Juli statt.
Krichzell: Burgruine Wildenburg
Die Ruine aus der Hohenstauferzeit ist eine der bedeutendsten deutschen
Burgen, in historischer, kunst-, und literaturgeschichtlicher Hinsicht.
Sie wird auch "Gralsburg des Odenwalds" genannt. Vermutlich
wurde hier ein Teil des "Parzival" von Wolfram von Eschenbach
verfaßt.
Erbaut wurde die Anlage um 1200 von den Edelherrn von Dürn. Conrad
von Dürn baute sie später zu einem luxuriösen Herrschaftssitz
aus.
Im Grunde erstaunt es, daß die Burgruine, die sehr gut erhalten
ist, nicht stärker im Interesse des Fremdenverkehrs steht.
Die Besteigung des Bergfrieds ist bei günstiger Witterung möglich
(vorher anmelden).
Kleinheubach: Fürstlich
Löwensteinsches Schloß
1721 kaufte Dominikus Marquard zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort das
Gebiet von den Grafen von Erbach für 108 000 Gulden und baute 1723
- 1732 das Schloß als Residenz. Es ist ein stattlicher dreiflügliger
Bau nach dem Vorbild von Versailles mit überhöhtem Mittelpavillon.
Baumeister waren de La Fosse und Dientzenhofer und Rischer. Die Bauplastiken
stammen von Jakob van der Auvera. Historisch wertvoll sind ferner die
Schloßkapelle im Südflügel mit Bemalung durch Eduard von
Steinle, die katholische Dreifaltigkeitskirche, die evangelische Pfarrkirche
von 1710, die unter Verwendung eines Turmes von 1455 erbaut wurde sowie
ein Altar mit einem Gemälde von der Geburt Christi. Das Schloß
ist Sitz der Fürstenfamilie und außerdem seit 1948 Bildungs-
und Tagungsstätte der Deutschen Bundespost bzw. der DeTe Immobilien.
Laudenbach: Schloß
Das kleine Schloß wurde im 18. Jahrhundert gebaut. 1315 war Laudenbach
von den Grafen von Rieneck durch Kauf an die Herren von Fechenbach gekommen.
Das Schloß besteht aus zwei Hauptflügeln im rechten Winkel
und hat im Rückgebäude eine schmucke Schloßkapelle. Die
Schloßkapelle verfügt über einen Rokokoaltar. Zum Schloß
gehört ein großer Park im englischen Stil, zu dem ein Gartenpavillon
(1748) gehört. Bis vor wenigen Jahren war es als Museum mit Möbeln,
Gemälden, Porzellansammlung und Waffen aus den Türkenkriegen
eingerichtet. Leider wurde bei einem Einbruch ein Großteil der Exponate
gestohlen.
Stadtprozelten:Henneburg
Die Henneburg, die heute als Ruine erhalten ist, gehörte Ende des
13. Jahrhunderts den Grafen von Wertheim und von 1317 bis 1484 dem Deutschen
Orden. Man zählt sie heute zu den schönsten Burgruinen in Deutschland.
Schon König Ludwig I. von Bayern ließ im 19. Jahrhundert Sicherungsarbeiten
an der Burg vornehmen, so daß die Anlage heute relativ gut erhalten
ist. Die Zufahrt zur Henneburg liegt direkt in Stadtprozelten. An der
Burg gibt es einige Parkplätze. In der Burg gibt es einiges zu entdecken.
Zwei Türme der Burg können bestiegen werden und bieten eine
brillante Aussicht auf die Umgebung.
Eine besondere Attraktion ist
dabei der im Jahre 1990 aus der Traufe gehobene "Fränkische
Rotweinwanderweg". Er verbindet auf einer Gesamtlänge von
etwa 55 Kilometern acht Weinbaugemeinden zwischen Großwallstadt
und Bürgstadt. Hier sollte man auch immer einmal Zeit für einen
Schoppen oder gar eine Weinprobe bei einem der örtlichen Weingüter
finden.
Restaurants
Beim singenden Wirt
"Julian Berg", bekannt von Funk und Fernsehen, CD's und Cassetten,
Speisegaststätte
Hauptstraße 108,
63897 Miltenberg
Julian Berg
Faust-Braustuben
Bayer. Spezialitäten im urgemütlichen Löwenbräustüble,
"Staffelbrunser", Bistro und großer Biergarten, LBS Gaststätten
GmbH
Löwengasse 3,
63897 Miltenberg
Gasthaus zum Riesen
Ältestes Gasthaus Deutschlands,
urige gediegene Wirtshausatmospäre,
regionale Küche, Empore ideal für Gruppen, Busse nach Vereinbarung
Hauptstraße 99
63897 Miltenberg
Gasthaus zum Riesen
Kalt-Loch-Bräustüble Speiserestaurant
Brauereiausschank, Gemütl. Nebenzimmer, E. Landeck
Hauptstraße 201
63897 Miltenberg
Bier-, Wein & Vespergarten "Parkhof"
Kontrollierter Naturlandbetrieb
Das außergewöhnliche Ausflugsziel
im Landschaftspark am Main
Altstadtweg 8
63897 Miltenberg.
Altstadt-Markt
Kaffeehaus, Zuckerbäckerei
Gasser-GmbH, Inhaber: Jürgen Kircher
Hauptstr. 131
63897 Miltenberg
Hotels
Altes Bannhaus
Wolf-Dieter Golze
Hauptstraße 211
Altes Bannhaus
Brauerei Keller
Theo Keller
Hauptstraße 66-70
Brauerei Keller
Flair-Hotel Hopfengarten
M. Holzinger
Ankergasse 16
Flair-Hotel Hopfengarten
Jagd-Hotel Rose
Minotel
W. u. K. Schneider
Hauptstraße 280
Jagd-Hotel Rose
40 06 - 0
Mildenburg
Gottfried Brahm
Mainstraße 77
Hotel Mildenburg
Riesen-Garni¹
W. G. Jöst
Hauptstraße 97
Weinhaus am alten Markt¹
Jürgen Scheurich
Marktplatz 185
Anker
Rudolf Zöller
Hauptstraße 31
Anker-Miltenberg-Zoeller@t-online.de
Gasthof Anker Mildenburg
24 24
Fränkische Weinstube¹
Hauptstraße 111
Frühlingsgarten
Claudia Cyrus
Griech. u. Deutsche Spezialitäten
Eichenbühler Straße 72
Gasthaus Thessaloniki
Fam. Antoniadis
Mainstraße 87
Grüner Baum
Fam. Ulrich
Miltenberger Straße 7
OT Schippach
Zum Hirschen
Resi Farrenkopf
OT Wenschdorf Nr. 62
Zum Hirschen
Veranstaltungen
Apfelblütenfest
14.5.2004 bis 23.5.2004: Obernburg
Winzerfestvereinigung - Winzerfest
19.5.2004 bis 24.5.2004: Bürgstadt
Weinbauverein - Weinfest
Erlenbach - Weinfestplatz
2.7.2004
Michaelismesse
27.8.2004 bis 5.9.2004: Miltenberg
M-City-Werbegemeinschaft - 5. M-City-Weinherbst
24.9.2004 bis 3.10.2004: Miltenberg - Engelplatz
Discos/Nightlife
Wir berichten, wenn wir wissen, wo etwas abgeht. Aber in dieser Hinsicht
ist diese Region nicht gerade durch ein vielf#ltiges Angebot ausgezeichnet.
Medizinische Versorgung
Wenige Ärzte
110 Ärzte versorgen im Kreis Miltenberg 100.000 Einwohner. Der
Bundesdurchschnitt liegt bei 154 Ärzten je 100.000 Einwohnern, das
Landesmittel Bayern liegt bei 168. Die höchste Arztdichte Deutschlands
hat die kreisfreie Stadt Heidelberg (Baden-Württemberg) mit 384 Ärzten
pro 100.000 Einwohnern, die niedrigste der Saalkreis (Brandenburg): 72
Ärzte/100.000 Einwohner.
Wenige Betten
So sieht es im Bereich der stationären Behandlung aus: 10.000 Einwohnern
stehen im Kreis Miltenberg 31 Krankenhausbetten zur Verfügung (Bundesdurchschnitt:
66, Bayern: 68). Die meisten Krankenhausbetten pro Kopf gibt es in der
kreisfreien Stadt Ansbach in Bayern (239 Krankenhausbetten/10.000 Einwohner),
die wenigsten im Kreis Fürth (2 Krankenhausbetten/10.000 Einwohner).
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