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Sehenswertes

Schloß und Park Sanssouci, das Neue Palais, Orangerie, Schloß und Park Charlottenhof
Neuer Garten und Schloß Cecilienhof und Marmorpalais
Schloß und Park Babelsberg

Etwas zur Geschichte der Stadt Potsdam:
Potsdam, der über 1000jährigen Landeshauptstadt Brandenburgs - ehemalige Residenz von Königen und Kaisern, Garnisonstadt und ehmaliger Sitz der Hohenzollern.

Bekannt sind hier Sehenswürdigkeiten, wie der Park Sanssouci oder das Schloss Cecilienhof, in denen preußische und deutsche Geschichte geschrieben wurde. Auf einem traditionsreichen Filmgelände in Babelsberg befindet sich der Filmpark Babelsberg.

Die Stadt liegt auf einer Halbinsel im Schutz der Havel. Vermutlich besiedelten Slawen, die hier als Fischer tätig waren, um 800 das Gebiet. Am 3. Juli 993 wurde der Ort Poztupimi erstmals in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto III. erwähnt.

Im 12. Jahrhundert entstand im Zuge der deutschen Ostexpansion neben der slawischen Siedlung eine askanische Burg, in deren Schutz sich eine deutsche Marktsiedlung zur Kleinstadt (erste Erwähnung als Stadt:1345) mit 2000 Einwohnern entwickeln konnte. 1598 baute Kurfürst Joachim I. von Brandenburg das erste Schloss - den Katharinenbau. In den folgenden Jahren wüteten mehrmals verheerende Brände in der Stadt und auch der 30jährige Krieg hinterließ mit Feuer, Seuchen und Hungersnöten seine Spuren - Potsdam umfasste nur noch 700 Einwohner und war ein winziger Ort.

Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die brandenburgischen Kurfürsten auf die Kleinstadt in der Nähe Berlins aufmerksam, weil sie von wildreichen Wäldern umgeben war.

In den Jahren 1662-1687 ließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg das alte Stadtschloss in ein repräsentatives Barockschloss umbauen. Mit dem Edikt von Potsdam (1685) förderte er den Geist von Toleranz:

Durch Friedrich Wilhelm I. (1688 - 1740), den Soldatenkönig, wurde Potsdam ab 1713 preußische Garnisonsstadt und erlebte seine erste Blüte.

Unter seiner Herrschaft wuchs das Stadtgebiet von 43 auf 142 ha. Für die Garde der Langen Kerls, die zum Inbegriff des Preußentums wurde, gab Friedrich Wilhelm I. Unsummen aus. So ließ er extra eine Stadtmauer mit Toren errichten, um den Soldaten, die einzeln in den Bürgerhäusern untergebracht waren, das Desertieren zu erschweren. Der Soldatenkönig holte aber auch holländische Siedler in die Stadt, für die 1737 - 1742 eigens das Holländische Viertel gebaut wurde, so dass Handwerk und Gewerbe aufblühten, Tuchmanufakturen, Bierbrauereien und Waffenschmieden dazukamen. In der Regierungszeit Friedrich II., dem Förderer der Kunst und Kultur, entstand von 1745 bis 1747 das bekannte Schloss Sanssouci und der dazugehörige Park, mit dem er sich ein bleibendes Denkmal schuf. Der Name Sanssouci bedeutet "ohne Sorge" und ist ebenso Ausdruck des damaligen Lebensgefühls: Friedrich II. wollte seine Neigungen ausleben.

Der "Alte Fritz" sammelte berühmte Geistesgrößen, wie Voltaire um sich, hervorragende Baumeister gestalteten ein neues Potsdamer Stadtbild durch prunkvollere Hausfassaden aus Stein, die vor die alten aus Fachwerk bestehenden Fassaden gesetzt wurden. In der Folgezeit wuchs die Stadt ständig weiter. Karl Friedrich Schinkel prägte eine zweite Bauepoche nach dem Geschmack von Friedrich Wilhelm IV.(1795 - 1861: den Klassizismus. Schinkel baute das Schloss Charlottenhof im gleichnamigen Park von Lenné ab 1826. Zusammen mit Persius schuf er östlich davon die Römischen Bäder mit einem Gärtnerhaus im Stil italienischer Renaissancevillen des 15. Jahrhunderts. Des weiteren wurde der Park Sanssouci um den Teil erweitert, in den dann die Orangerie gebaut wurde. Von Persius stammen auch die Pläne für die neuromanische Friedenskirche (1845 - 1854) am Marylgarten.

Potsdam als Stadt der Schlösser und Gärten hat aber noch mehr zu bieten: Der Neue Garten am Heiligen See ist Standort des Marmorpalais und das Schloss Cecilienhof befindet sich ebenfalls hier. Die preußischen Könige und deutschen Kaiser brachten ab 1861 Behörden und wissenschaftliche Einrichtungen nach Potsdam. Bis zur Abdankung des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. blieb Potsdam Residenzstadt der Hohenzollern.

Am 14. Juli 1945 zerstörten Bombenangriffe der Briten bedeutende Teile der Stadt. Besonders das Stadtschloss und die Gegend um den Alten Markt wurden in Schutt und Asche gelegt. Die Ruine des zerbombten Stadtschlosses wurde dann in den 60er Jahren vollkommen abgerissen.

Nach dem Krieg, vom 17. Juli bis 2. August 1945 , diente Cecilienhof als Konferenzort für die Vertreter der drei Siegermächte, die dort die Potsdamer Konferenz abhielten.

Restaurants

Restaurant Wiener Luisenplatz 4, Tel. 0331 9678314
Hauseigene Backwaren, österreichisch-deutsche Küche, 80 Plätze auf der Terrasse, 90 Plätze im Gartenlokal, 100 Plätze im Restaurant, Sonntags Brunchbuffett, Verleih gefüllter Picknickkörbe

Gastmahl des Meeres Fischspezialitäten aus aller Welt
Brandenburger Str. 72, Tel. 0331 291854

Leonardo Italienische Spezialitäten, Berliner Str. 116, Tel. 0331 2702821
Zum Starstecher Italienische Küche, Leiblstr. 12, Tel. 0331 2701991
Fischgerichte aus fangfrischen Mittelmeerfischen

Wiener CafeŽ und Restaurant österreichische Spezialitäten, Speisen und Konditorei,
Luisenplatz / Allee nach Sanssouci

Athen Restaurant, Zimmerstr. 15, Tel. 0331 970582
Athos Restaurant, Zeppelinstr. 152, Tel. 0331 974524
China-Town Am Bassin 12, Tel. 0331 2701421
Taj Mahal indische Spezialitäten, Karl-Liebknecht-Str. 11-14, Tel. 0331 7404130
Indien Haus Indische Spezialitäten, Lindenstr. 6, Tel. 0331 2804813

Clubs & Freizeiteinrichtungen
Lindenpark e.V. Stahnsdorfer Str. 76 - 78
Waschhaus e.V. Schiffbauergasse 1
Bürgerhaus am Schlaatz Schilfhof 28, Tel. 0331 817190

Hotels
Hotel am Jägertor
Hegelallee 11, 14467 Potsdam, Tel. 0331 2011-100
Traumhafte Suiten, von denen Sie einen "facettenreichen" Blick zur historischen Innenstadt genießen können.
  Hotel ASCOT BRISTOL
Asta- Nielsen-Straße 2, 14480 Potsdam, Tel. 0331 669100
  VIVALDI Hotel Garni
Karl-Liebknecht-Str. 24, 14482 Potsdam, Tel. 0331 74906-0


Discos/Nightlife Bar-O-Meter Gutenbergstr. 103, Tel. 0331 2702880
Börse-Cocktailbar Brandenburger Str. 35-36, Tel. 0331 708506
Billardsalon + Nachtbar Rudolf-Breitscheid-Str. 57/58, Tel. 0331 708506

 

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