Neustädter Rathaus
Unübersehbar im Zentrum der Stadt steht der achteckige Renaissance-Turm des ehemaligen Neustädter Rathauses aus dem 16. Jahrhundert, der in alten Akten auf dem Stadtplan von 1753 auch als "Kellerturm" bezeichnet wird.
Das 1703 nach einem Sturm schwer beschädigte Rathaus wurde als "Neustädter Ratskeller" wieder instandgesetzt. 1801 wurde das obere, im gotischen Stil gebaute Stockwerk niedergenommen.
Bürgermeisterhof
Ein Blick in die Burgstraße, in der sich, wie auch in vergangener Zeit, das Einkaufsleben abspielt. Viele kleine Geschäfte sowie Gaststätten sind hier angesiedelt. In dieser Straße befinden sich Fachwerkhäuser unterschiedlicher Zeiten. Wenn man einen Blick durch das Tor des Hauses Burgstraße 18 wirft, begegnet man einem original erhaltenen Fachwerkkomplex mit Speicher, (16.Jh.).
Johann-Friedrich-Danneil-Museum
Der Gymnasialdirektor, Prähistoriker und Stadtchronist Johann Friedrich Danneil (1783 bis 1868) lebte ab 1804 ständig in der Hansestadt Salzwedel. Als eine seiner bedeutendsten wissenschaftlichen Leistungen kann die Begründung des Dreiperiodensystems betrachtet werden, also die uns bekannte Aufteilung der Vorgeschichte in Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Zu Danneils Ehren trägt das Kreis-Heimatmuseum heute seinen Namen.
Wesentliche Zeugnisse zur Geschichte Salzwedels gehen auf J.F. Danneils unermüdliche Sammlertätigkeit zurück. Sie sind im Kreis-Heimatmuseum zu besichtigen. Bevor man das Haus betritt, das 1578 durch Werner v.d. Schulenburg erbaut wurde, sollte man die repräsentative Fassade und ihre alten Innenschriften studieren.
Auch der daneben befindliche Fachwerkbau mit einem prächtigen Erker, der ehemalige Marstall, ist sehenswert. Neben Zeitzeugen aus der Ur- und Frühgeschichte der alten Hansestadt und der Umgebung werden Sammlungen mit Exponaten aus vielen Jahrhunderten regionaler Kulturgeschichte gezeigt.
St. Marienkirche
Repräsentativ für die Architektur der norddeutschen Backsteingotik ist Salzwedels ältestes Bauwerk, die Marienkirche. Als Feldsteinbau in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts begonnen, wurde sie bis zum 15. Jahrhundert zur fünfschiffigen Backsteinbasilika mit Querschiff und Vierung umgebaut. Seither ist ihr Baukörper unverändert geblieben.
Ihr achteckiger, 86m hoher Turm rückte zum Inneren der Kirche, als das Westschiff errichtet wurde. Historiker bestätigen, daß der "schiefe Turm", aus Gründen der Stabilität absichtlich gegen den Wind geneigt wurde.
Altstädter Rathaus
Am Kreuzungspunkt der alten Fernhandelsstraßen Magdeburg - Lübeck - Hamburg und Braunschweig - Hitzacker fasziniert das ehemalige Altstädter Rathaus (Anfang 16.Jh.). Es ist an seinen Staffelgiebeln, teils mit heraldischem Schmuck, zu erkennen. Heute ist hier das Amtsgericht untergebracht.
Stadtmauer
Die Stadtmauer entstand im 14. Jahrhundert und war ursprünglich 5m hoch und etwa 2,9km lang. Sie schützte damals Alt- und Neustadt. Heute ist sie nur noch 1,8km lang und an einigen Stellen noch max. 3,5m hoch.
Der Hungerturm ist Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Er ist noch zu ca. 64% erhalten und befindet sich gleich in der Nähe des Danneil-Museums.
Wasserturm
Der Wasserturm ist ein neugotischer Bau mit einer Höhe von 43,7 m. 1903 durch die Hand des Meisters Albert Strauchenbruch erbaut. Mit dem Bau dieses Turmes wurde die hölzerne Wasserversorgung durch eiserne Rohre zu jedem Haushalt abgelöst. Der Turm diente bis 1981 der Stadt Salzwedel zur Wasserversorgung. Über dem Haupteingang ist das Stadtwappen in Sandstein zu sehen.
Katharinenkirche
Das Gotteshaus der Neustadt ist die Katharinenkirche. Auch dieses Bauwerk ist eine Backsteinbasilika, jedoch ohne Querschiff. Ihre hohen, von Doppelblenden gezierten Staffelgiebel sind typisch für den Kirchenbau in Norddeutschland. Die heute noch sichtbare Bausubstanz entstand im 14. und 15.Jh., obwohl die Kirche kurz nach der Entstehung der Neustadt begonnen wurde.
Auch hier entdeckt der Kenner sakraler Architektur erlesene Ausstattungsgegenstände. Das Prunkstück in dieser im 19.Jh. innen reichlich puritanisch veränderten Kirche ist der "Einhornaltar", ein dreiflügliger Schnitzaltar (1474), der das Wunder der Geburt Jesu Christi veranschaulicht. Weitere beachtenswerte Sehenswürdigkeiten sind die Reste spätgotischer Wandmalereien, ein kleines Kruzifix, die Holzkanzel, die Bronzetaufe, einige Gemälde und Grabsteine. Als besonders wertvoll gelten die Glasmalereien in den mittelalterlichen Fenstern.
Jahn-Gymnasium
Typisch für die Jahrhundertwende ist der 1882 als königliches Gymnasium für Jungen errichtete Ziegelbau. Seinen Namen - zu Ehren des "Turnvaters" und ehemaligen Schülers - erhielt es 1931. Die Oberschule für Mädchen wurde 1947 eingegliedert.
Steintor
Das Steintor wurde unter Einbeziehung eines Rundturms, der früher als Gefängnis diente, 1530 fertiggestellt. Der Giebel wird beidseitig von spätgotischen Ornamenten geziert. Übrigens: Die Hansestadt besaß früher einmal zehn Tore.
Bürgermeisterhof
Eingerahmt in dem Flair der alten Hansestadt und einer wunderbaren Einkaufsstrasse liegt unser "Bürgermeisterhof" - ein gemütliches Cafe- Restaurant mit unvergleichbarem Charme.
Umgebaut mit viel Liebe zum Detail und wiedereröffnet im Juni diesen Jahres, bieten wir Ihnen ein umfangreiches Angebot. Angefangen bei einer guten Tasse Kaffee, einem Stück selbstgebackenem Kuchen oder einem leckeren Eisbecher bis hin zu einem gepflegtem Bier und altmärkischer Küche. Bei uns finden Sie, was ihr Herz begehrt.
Bürgermeisterhof
Pension und Café Kruse Original Baumkuchen
Das Café Kruse versucht seit jeher, seinen Gästen den bestmöglichen Service zu bieten. Alle Angestellte bilden ein leistungsstarkes Team, welches perfekt aufeinander abgestimmt ist und versucht allen Kundenwünschen gerecht zu werden.
Kruse Baumkuchen
Eiskeller Salzwedel
Mittelalterliches Essen, Rezepten aus dem 11. bis 14. Jahrhundert nachempfunden und nur unwesentlich verändert,
in der besonderen Atmosphäre des Eiskellers gereicht, auf blanken Tischen serviert und ohne Gabel zu sich genommen.
Eiskeller Salzwedel