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Die erste noch erhaltene Abbildung des Stuttgarter Stadtwappens stammt aus dem Stadtsiegel des Jahres 1312. Diese zeigt zwei ungleich große (heraldisch) nach rechts schreitende Pferde im früh- und hochgotischen Dreieckschild. Im Stadtsiegel von 1433 wurde die Form des Stadtwappens geändert. Das Wappenschild ein (heraldisch) nach rechts galoppierendes Pferd im spätgotischen Rundschild. Diese Wappenform diente im wesentlichen als amtliches Stuttgarter Stadtwappen bis ins 19. Jahrhundert. Ursprünglich war seine Grundfarbe Silber, erstmals 1699 nach einem Wappenbuch golden. Diese Farbe setzte sich allmählich in Anlehnung an die württembergischen Hausfarben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch. Das seit dem 11. April 1938 gebräuchliche amtliche Stadtwappen besteht aus einem Schild mit steigendem schwarzem Pferd in goldenem Feld. Das Stuttgarter Stadtwappen ist in erster Linie ein Hoheitszeichen. Davon zu unterscheiden ist die Wortmarke mit dem Schriftzug in Versalien STUTTGART und dem klassizistischen Dach über dem Doppel-T. Die Wortmarke ist ein eingetragenes Markenzeichen, darf aber allgemein verwendet werden. Das Stadtwappen hingegen darf "ohne weiteres" lediglich von Privatpersonen aus heraldischen Gründen gesammelt werden. Ausgeschlossen ist jede Form der Nutzung, da Verwechslungsgefahr mit amtlichen Schriftstücken, städtischen Kraftfahrzeugen oder Einrichtungen gegeben ist. |
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Stuttgart Landeshauptstadt von Baden-Württemberg Geschichte Zeittafel: Trotz der schweren Zerstörungen, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs, als bei 53 Luftangriffen etwa 4.500 Menschen das Leben verloren und über 57 Prozent der Bausubstanz in Schutt und Asche fielen, ist die Geschichte der Stadt deutlich auch im modernen Stuttgart in den Straßen und an den Gebäuden ablesbar. Architektonische Zeugen von Bedeutung sind im Stadtzentrum der Schillerplatz mit dem Alten Schloss als Renaissance-Ensemble, das barocke Neue Schloss als Residenz der Herzöge und späteren Könige von Württemberg und klassizistische Bauten wie der Königsbau gegenüber." Informationen zur Stadtgeschichte werden beim Stadtarchiv Stuttgart gesammelt und verwertet. Es versteht sich als "Zentrum für Stadtgeschichte", das als "Gedächtnis der Stadt" die Überlieferung der Stadtverwaltung bewahrt, durch Sammlungen und Dokumentationen ergänzt sowie durch eigene Forschungen, Publikationen, Tagungen, Verträge und Ausstellungen die Geschichte Stuttgarts vermittelt. |
Die Landeshauptstadt ist eine Stadt der Brunnen. |
Automobilstadt Stuttgart Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach bauten 1886 ihren selbstentwickelten schnell laufenden Benzinmotor in einen Kutschwagen ein. Das war damit das erste Automobil (automobil = selbstfahrend). Es fuhr 1887 zum ersten mal die Strecke Stuttgart - Cannstatt und das mit 18 km/h. Carl Benz setzte 1879 den ersten Zweitaktmotor in Gang und hatte bereits 1885 eine dreirädrige Kutsche mit einem Benzinmotor bestückt. Der Benz´sche Motorwagen wurde am 29. Januar 1886 beim Kaiserlichen Patentamt angemeldet. Die erste öffentliche Ausfahrt eines Autos (dieser dreirädrige Motorwagen) erfolgte am 3. Juli 1886 den Friedrichsring (Mannheim) entlang. Die Firmen "Benz & Cie." und "Daimler Motorengesellschaft" vereinigten sich 1926 (nach dem Tode Daimlers) zur Daimler-Benz AG. 1922 wurde Ferdinand Porsche Chefkonstrukteur bei Daimler, später technischer Direktor und Vorstandsmitglied er entwickelt unter anderem die legendären Kompressor-Sportwagen Mercedes SS und SSK. 1931 gründet er das Konstruktionsbüro Porsche in Stuttgart. Damit legt er den Grundstein für die heutige Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Im Auftrag von NSU entsteht 1933 der Typ 32, in der Konzeption ein Vorläufer des Volkswagens. Karosseriebaumeister Gottlob Auwärter gründet 1935 in Stuttgart-Möhringen seinen eigenen Betrieb zur Herstellung von Aufbauten, vor allem für Omnibusse. Der Beginn der heutigen Firma Auwärter-Neoplan. Von 1928 bis 1965 war die Solitude-Rennstrecke Schauplatz motorsportlicher Veranstaltungen (Motorrad und Automobil). Interessante Links |