Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.


Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren
bei allergisch / chronischen Erkrankungen

(insbesondere Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen)

von

Prof. Dr. med. E. A. Stemmann

Hier handelt es sich um ein ganzheitliches Modell, das die eigentliche Ursache der Erkrankung sucht und darauf die Behandlung aufbaut.

Es vertritt die Meinung, daß die Ursachen einer Krankheit stets in einer Gefühlsverletzung liegen, die den Erkrankten unerwartet getroffen hat und die durch bestimmte Auslöser verstärkt und erhalten bleibt.

Das so gestörte Immunsystem wird durch bestimmte Behandlungspunkte wieder in den Normbereich gebracht.

Die Gesundung ist so programmiert.

Behandlungspunkte:

Hilfe zur Selbsthilfe

ist der Schlüssel zum Erfolg!

Seit ca. 1 1/2 Jahren gibt es unlautere Versuche, eine Verbindung zwischen der Neuen Medizin nach Dr. Hamer und dem Gelsenkirchener Behandlungsverfahren nach Prof. Dr. Stemmann herzustellen. Da die Prinzipien beider unterschiedlicher Verfahren nicht jedermann bekannt sind, sollen sie dargestellt werden:

Diagnose und therapeutische Konsequenzen beruhen in der Neuen Medizin ausschließlich auf der Beurteilung des Computertomogramms des Gehirns. Ohne Computertomogramm keine Neue Medizin. Da im Gelsenkirchener Behandlungsverfahren der Neurodermitis kein Computertomogramm erstellt wird und kein Mitarbeiter nach der Neuen Medizin arbeitet, hat das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren nichts mit der Neuen Medizin zu tun. Eine Verbindung von Neuer Medizin und dem Gelsenkirchener Behandlungsverfahren ist unzulässig und verkennt völlig die unterschiedlichen Behandlungsansätze.

In der Therapie unterscheiden sich beide Verfahren grundsätzlich. Während nach der Neuen Medizin die neurodermitiskranken Kinder mit in das Bett der Eltern genommen werden müssen, lernen sie im Gegensatz dazu im Gelsenkirchener Behandlungsverfahren u. a. das selbstständige Durchschlafen im eigenen Bett. Zudem werden im Gelsenkirchener Behandlungsverfahren folgende Maßnahmen angewandt, die die Neue Medizin grundsätzlich ablehnt, wie:

· Autogenes Training, Trennungs-Bindungstraining,      Stressimpfungstraining, Schlaftraining, Esstraining,

· Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizinische Gruppenprogramme, Familientherapie, Spieltherapie, Tiefenpsychologische Psychotherapie,

· Entzug von Verstärkern, die Krankheit fördern, positive Verstärkung gesunder Verhaltensweisen, Stress zur Verhaltensänderung (z. B. flodding),

· Allergietests (Pricktest, IgE, ggf. Immununtersuchungen), allergen- und säurearme Ernährung, ggf. orale Provokation mit Nahrungsmitteln, Ausschaltung umweltbelastender Stoffe,

· Bewegungstherapie.

· Antibiotikatherapie bei bakterieller Superinfektion, Aciclovirtherapie bei Ekzema herpetikatum, Anwendung von Medikamenten im akuten Schub.

In der Neuen Medizin erklärt der Arzt dem Erkrankten anhand des Computertomogramms seine Konflikte, die zu der Krankheit geführt haben und bemüht sich um Konfliktlösung.

Im Gelsenkirchener Behandlungsverfahren wird ein multiprofessionelles Team eingesetzt, das sich um den Erkrankten, seine Kontaktperson (stets wird eine Begleitperson mit aufgenommen) und die gesamte Familie kümmert:

· 1 Abteilungsleiter (Facharzt für Kinderheilkunde, Allergologie, Erfahrung in Umweltmedizin), 25 Jahre im Team

· 1 Oberarzt (Facharzt für Kinderheilkunde, Allergologie, Ernährungsmedizin in der Kinderheilkunde), befindet sich in Weiterbildung in Psychotherapie, 10 Jahre im Team

· 2 Assistenzärztinnen in Weiterbildung

· 2 Diplom-Psychologen (Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Supervisor für Verhaltenstherapie) 16 und 23 Jahre im Team

· 22 Kinderkrankenschwestern (in Voll- und teilweise in Teilzeit). Die Stationsschwestern arbeiten seit 19 bzw. 13 Jahren im Team

· 3 Erzieherinnen (in Voll- und in Teilzeit), 16, 15 und 10 Jahre im Team

· 1 Kunsttherapeutin (in Teilzeit)

· 2 Diätassistentinnen, 1 Assistentin 15 Jahre im Team

 

 


Hier geht es zurück zur Homepage des AuK!


Copyright © 1997 Klaus Zölzer