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2.05.05: Handys verlieren CE-Zulassung - Nach der Auffassung der Staatsanwaltschaft Konstanz dürfen Handynutzer ab sofort ihr Mobiltelefon weder ans Ohr halten noch dabei anfassen, da die Geräte damit ihre Zulassung verlieren, durch das Berühren selbst des isolierten Gehäuses soll es sich um ein invasives Medizinprodukt mit therapeutischer Wirkung handeln - Der Strafbefehl richtet sich keineswegs gegen die offiziell festgelegten Grenzwerte für elektromagnetische Wellen, er betrifft vielmehr die biologische Wirkung der von jedem Mobilfunksender ebenfalls abgestrahlten, aber bisher unbeachtet gebliebenen Störstrahlung, diese ist mit den Antennenverlusten bzw. mit dem Antennenrauschen gleichzusetzen, gehen wir bei einem Mobiltelefon z.B. von einem unbefriedigenden Antennenwirkungsgrad von 60 % aus, dann strahlt dieses neben der Nutzwelle noch zu 40% eine breitbandige Störstrahlung ab, die überwiegend aus dem bekannten Antennenrauschen besteht, dieses wird weder gemessen, noch sind Grenzwerte fixiert, der menschliche Körper strahlt seinerseits ein erhebliches Rauschsignal ab, mit dem sich z.B. der Empfang schwacher Rundfunksender verhindern lässt, wie jeder selber mit einem Kofferradio ausprobieren kann, es ist also naheliegend, dass von dem Antennenrauschen eine biologische Wirkung ausgeht, und eben nicht von der elektromagnetischen Welle - Nur Rauschsignale können mit Rauschsignalen wechselwirken, für jede biologische Wirksamkeit ist die Wechselwirkung notwendige Voraussetzung - Für Wechselwirkung oder Empfang elektromagnetischer Wellen fehlen dem Menschen die erforderlichen Antennenstrukturen - Schluss von Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl : „Die Diskussion um Grenzwerte läuft ins Leere, solange ausnahmslos nur die elektromagnetischern Wellen in Betracht gezogen werden, was dagegen fehlt ist eine wissenschaftliche Erforschung der Störstrahlung und des Antennenrauschens, die Diskussion um die Grenzwerte der elektromagnetischen Wellen ist daher nur geeignet, die Bevölkerung und die Wirtschaft gleichermaßen hinters Licht zu führen“ - Noch vor vier Jahren ist der vom Vertreter der Regulierungsbehörde (RegTP) in der Strahlenschutzkommission eingebrachte Vorschlag, die Störstrahlung nach der Empfehlung von Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl zu erforschen, von einer Mehrheit abgewiesen worden, mehr noch, die Forschung der Störstrahlung wurde in der Folgezeit auf vielfältige Weise behindert, so traten ungefragt selbsternannte Fachleute mit der Extremposition in Erscheinung, dass es nur elektromagnetische Wellen gäbe und nur diese allein in Betracht zu ziehen sind, man weiß eben nicht, was man nicht weiß, sonst wüsste man es - Der Strafbefehl gegen ein von Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl entwickeltes Nachweisgerät hat jedoch die Situation gründlich geändert, unabhängig davon, wie das Verfahren ausgehen wird : mit der Anerkennung der medizinischen Wirksamkeit durch die deutsche Justiz ist die von Mobiltelefonen abgestrahlte Störstrahlung zu einem Thema mit großem öffentlichen Interesse geworden - In Anbetracht der systematischen Unterdrückung des so bedeutungsvollen wissenschaftlichen Anliegens einerseits und der hohen Summen verschwendeter Steuergelder zur wissentlichen Erforschung der falschen Strahlung andererseits wird eine Entschuldigung der für die Volksgesundheit Verantwortung Tragenden nicht ausreichen, hier sind ganze Kommissionen und Ämter neu zu besetzen, es müssen Wissenschaftler, Politiker und Amtsträger zum Zuge kommen, die ihrer Aufgabe auch gewachsen sind und die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen - Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl : “Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar (Kurt Schumacher) und die Menschen haben ein Recht, sie zu erfahren, und das besonders dann, wenn es um ihre Gesundheit geht” - Hilferuf - Handy-Strahlung verändert die DANN : schon geringere Dosen können schädlich sein - Die Studienautoren fordern jetzt strengere Grenzwerte - Kinder sollten am besten nicht mit Handys telefonieren - Dass Handys im Flugzeug oder im Krankenhaus die Funktion von empfindlichen technischen Geräten beeinträchtigen können, ist bekannt - Für Wirbel sorgt eine große europäische Studie, die aufzeigt, dass die Strahlung zumindest im Labor die DNA, das Erbmaterial menschlicher Zellen, verändert - Die Empfehlung des britischen Nationalen Strahlenschutzkomitees (NRPB) ließ an Klarheit nichts zu Wünschen übrig : Eltern, so der NRPB-Vorsitzende William Stewart, sollten Kinder unter neun Jahren von Mobiltelefonen fern halten, auch Erwachsene sollten die Nutzung der Geräte auf das Notwendigste beschränken - Schädigungen nicht ausgeschlossen - Der NRPB-Vorsitzende bezog sich dabei unter anderem auf das im vergangenen Dezember vorgelegte Resultat der von der Europäischen Union finanzierten so genannten Reflex-Studie, an der zwölf Forschergruppen aus sieben Ländern mitgewirkt hatten - "Die Reflex-Studie wurde ins Leben gerufen, weil so viele unterschiedliche wissenschaftliche Befunde vorlagen", berichtet der Wiener Arbeitsmediziner Professor Hugo Rüdiger : “Diese Ergebnisse haben eine Glaubwürdigkeit, wie wir sie zu diesem Thema bisher nicht kannten" - Erhöhtes Krebsrisiko - "Elektromagnetische Felder von Handys stören das genetische Material in Zellen", fasst Professor Hugo Rüdiger das Ergebnis zusammen, "und zwar in einer Dosis, die viel geringer ist, als man bisher wusste", mit der Veränderung des genetischen Materials geht nach Einschätzung des Mediziners ein erhöhtes Krebsrisiko einher - Brüssel hüllt sich in Schweigen" - Schon bei einem SAR-Wert von 0,3 Watt pro Kilogramm beobachteten die Forscher DNA-Brüche in den Zellen, der Grenzwert für Handy-Strahlung liegt gegenwärtig bei zwei Watt pro Kilogramm und entspricht fast dem Siebenfachen der Menge, bei der die Forscher Schädigungen feststellten - Prominenz fürs Volksbegehren gewinnen - "Die Politiker und die Wissenschaft sind manipuliert in ihrer Meinung", sagte Michael Müller von der Wolfratshauser Initiative gegen Elektrosmog, deshalb spielt der Aspekt der Gesundheitsvorsorge beim Ausbau des Mobilfunknetzes keine Rolle - Dieter Kugler berichtete von vielen Kunden, die in der Nähe von Mobilfunk-Anlagen wohnten und unter unerklärlichen Beschwerden litten - Diplom-Meteorologe Walter Sönning will herausgefunden haben, dass sich die künstliche Strahlung, beispielsweise durch Mobilfunk, immer mehr der natürlichen angleicht, dadurch werden biologische Reaktionen ausgelöst - Lokale Persönlichkeiten wie Bürgermeister und Ärzte sollen für die Unterstützung des Volksbegehrens gewonnen werden - Traunstein: "Mitsprache nur vorgegaukelt" - Die Problematik ist sinnvollerweise nur durch den Gesetzgeber auf Bundesebene zu lösen, waren sich die Sozialdemokraten einig - Dr. Bärbel Kofler soll im Bundesumwelt- und Wirtschaftsministerium nachhaken, ob Überlegungen im Gange sind, die Grenzwerte für Strahlenbelastungen empfindlich zu senken - Kreisvorstandsmitglied Bettina Schenk stellte angesichts der vielen Unsicherheiten zum Thema Mobilfunk die wohl ausschlaggebende Frage : "Vielleicht sollte der eine oder andere sein Handy demnächst nicht benutzen?" - Offener Brief des VfB-Vorsitzenden Manfred Gareiß : „Ich werde jedes Ergebnis akzeptieren“ - Das Thema „Mobilfunkmast auf dem Vereinsgelände, ja oder nein“ kommt beim VfB Helmbrechts erneut auf die Tagesordnung, in einem Offenen Brief kündigte Vorsitzender Manfred Gareiß an, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über diese Frage neu abstimmen lassen zu wollen - Gegner befürchten Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwohner, so hatte sich beispielsweise die Leitung der benachbarten Realschule gegen die Pläne des Vereins gewandt - Manfred Gareiß : „Die Reaktionen auf den Beschluss waren für mich nicht im Ansatz vorstellbar“, ihm und seinen Kollegen in der Vorstandschaft ist deutlich geworden, dass der Verein Schaden genommen hat, er selbst ist in den letzten Tagen Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt gewesen : „Es ist eine Schande, dass dies aus allen Richtungen zugelassen wurde“ - Manfred Gareiß machte deutlich, dass er jede Entscheidung der Mitglieder akzeptieren wird : „Nicht ich bin der VfB, sondern all diejenigen, die zu diesem Verein gehören“ - VfB-Geschäftsführer Klaus Callsen über seinen Rücktritt : „Bei dieser Abstimmung verweigerte ich meine Zustimmung zum Bau eines Sendemastes “ - Plau am See : die Stadtvertreter fassten einstimmig den Beschluss, dass für Masten in der Nähe von Wohngebieten keine städtischen Grundstücke zur Verfügung gestellt werden : "Die Stadtvertretung teilt die Befürchtung der Anwohner, dass gesundheitliche Schädigungen in Folge der Strahlenbelastung, die von Mobilfunkanlagen ausgeht, auf Dauer nicht ausgeschlossen werden können", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung aller Fraktionen - Störsender gegen Handy-Manie - Eine Million Europäer verlangen den Ausstieg aus der Atomenergie Mehr 30.04.05: Zusammenhang zwischen Handystrahlen und Kehlkopfkrebs? - Unerwartete finanzielle Unterstützung für Umweltmediziner Gerd Oberfeld und seine Handystrahlen-Forschung : Peter Daniell Porsche, Spross der Autobauer- und Händlerdynastie, stellt Gerd Oberfeld 150.000 Euro für eine Studie zur Verfügung - Peter Daniell Porsche : "Darin soll geprüft werden, ob es einen Zusammenhang zwischen Handystrahlen und Kehlkopfkrebs gibt", die Mobilfunkbetreiber bestreiten jede Gesundheitsgefahr durch Handystrahlen, und die Betroffenen haben eine Riesenangst, ich bin einer der sagt : man soll der Sache wissenschaftlich auf den Grund gehen" - Strahlenforscher Gerd Oberfeld macht mit einem Experiment in der Rudolf-Steiner-Schule in Salzburg auf sich aufmerksam, dort wurden zwölf Personen in einem von Strahlen abgeschirmten Raum platziert : "Wir haben den Teilnehmern die Augen verbunden und die Ohren verstopft, dann wurde das Fenster des Raumes mehrmals geöffnet und wieder geschlossen, der nahe Handymast hat durch das offene Fenster gestrahlt und dafür gesorgt, dass sich die Hirnwellen der Leute sofort verändert haben", sagt Dr. Gerd Oberfeld, damit ist weltweit zum ersten Mal bewiesen, dass Mobilfunk den menschlichen Körper beeinflusst, am Versuch waren Wissenschafter der Christian-Doppler-Klinik und der Uni Salzburg beteiligt - Müllendorf : Aus für Handymasten - Wertverluste weit schlimmer als bisher angenommen - DNA-Schäden durch Handys? - Dass Handys im Flugzeug oder im Krankenhaus die Funktion von empfindlichen technischen Geräten beeinträchtigen können, ist bekannt - Für Wirbel sorgt eine große europäische Studie, die aufzeigt, dass die Strahlung zumindest im Labor das Erbmaterial menschlicher Zellen verändert - Keine Handys für Kinder - Die Empfehlung des britischen Nationalen Strahlenschutzkomitees (NRPB) ließ an Klarheit nichts zu Wünschen übrig : Eltern, so der NRPB-Vorsitzende William Stewart, sollten Kinder unter neun Jahren von Mobiltelefonen fern halten, auch Erwachsene sollten die Nutzung der Geräte auf das Notwendigste beschränken - Dass die von Handys ausgehende Strahlung für den Menschen gefährlich ist, lässt sich nicht ausschließen, sagte Prof. William Stewart, der NRPB-Vorsitzende bezog sich dabei unter anderem auf das Resultat der von der Europäischen Union finanzierten Reflex-Studie, an der zwölf Forschergruppen aus sieben Ländern mitgewirkt hatten - „Die Reflex-Studie wurde ins Leben gerufen, weil so viele unterschiedliche wissenschaftliche Befunde vorlagen“, berichtet der Wiener Arbeitsmediziner Professor Hugo Rüdiger : „Wir wollten ein klares Ja oder Nein auf die Frage, ob elektromagnetische Strahlung biologische Veränderungen bewirkt, diese Ergebnisse haben eine Glaubwürdigkeit, wie wir sie zu diesem Thema bisher nicht kannten“, betont Professor Hugo Rüdiger : „Elektromagnetische Felder von Handys stören das genetische Material in Zellen und zwar in einer Dosis, die viel geringer ist, als man bisher wusste“, mit der Veränderung des genetischen Materials geht nach Einschätzung des Mediziners ein erhöhtes Krebsrisiko einher - Schon bei einem SAR-Wert von 0,3 Watt pro Kilogramm beobachteten die Forscher DNA-Brüche in den Zellen, der Grenzwert für Handy-Strahlung liegt gegenwärtig bei zwei Watt pro Kilogramm und entspricht fast dem Siebenfachen der Menge, bei der die Forscher Schädigungen feststellten - Aufregung nach Studie - Handystrahlen : Sorge wegen UMTS-Ausbau - Die Handystrahlen-Studie des Salzburger Umweltmediziners Gerd Oberfeld sorgt weiter für Aufregung, er konnte in einer Studie nachweisen, dass Mobilfunk-Sendeanlagen die Gehirnströme beeinflussen - Jetzt in Salzburg ein UMTS-Netz aufzubauen, ohne andere Strahlungsquellen zu reduzieren, ist "unverantwortlich", sagt Bernhard Carl von der Bürgerliste, UMTS ist bei gleicher Strahlungsintensität "noch problematischer" als GSM, Bernhard Carls Parteikollege Johann Padutsch hatte sich mit den Mobilfunkbetreibern auf den Netzausbau geeinigt - Michael Meyer ("Risiko Mobilfunk Österreich") fordert einen "Stopp des Netzausbaus" - Mobilfunk keine Geheimsache - Harsche Kritik der Fraktion der Grün-Alternative Liste (GAL) Menden an Stadtverwaltung und CDU-Fraktion - "Mobilfunk : Verwaltung besteht auf Nichtöffentlichkeit der Beratungen, CDU trägt Mitschuld", heißt es in einer GAL-Presseerklärung - Für die GAL trägt die CDU eine Mitschuld, dass die neuen Planungen für Mobilfunkanlagen im Bauausschuss nichtöffentlich beraten werden sollen, Stefan Neuhaus, Fraktionssprecher der GAL : „Das hat die ehemalige absolute CDU-Mehrheit gegen unsere Stimmen so beschlossen", mit der von der CDU beschlossenen Regelung ist nun nicht mehr möglich, was vor wenigen Monaten noch ging : vor fast genau einem Jahr konnte nämlich noch offen über die Vermietung des Rathausdaches für eine Mobilfunkanlage öffentlich beraten und entschieden werden, damit, so Stefan Neuhaus, widerspricht der Rat nun auch seinen eigenen Grundsätzen, in einem einstimmigen Beschluss vom November 2002 hat der Rat nämlich unter anderem gefordert, dass es ein offenes und transparentes Verfahren bei der Wahl neuer Standorte geben solle, Zitat aus dem damaligen Beschluss : "Die Errichtung von Stationen quasi über Nacht ist nicht geeignet, die Ängste und Sorgen der Bürger abzubauen" - Stefan Neuhaus : "Genau das soll nun aber passieren: die Errichtung neuer Anlagen gerade auch auf öffentlichen Gebäuden, ohne dass die Bürger davon vorher etwas erfahren, das ist ein Unding" - Auch die Mobilfunkbetreiber haben in einer Vereinbarung mit der Landesregierung ein transparentes Verfahren zugesagt, Stefan Neuhaus : "Papier ist halt geduldig" - "Der größte Freilandversuch" - Mobilfunk erhitzt die Gemüter - Das Thema ist emotional aufgeladen : als Dr. Anne Dehos vom Bundesamt für Strahlenschutz erläutert, welche Risiken Handynutzer ausgesetzt sind, ruft eine ungeduldige Zuhörerin dazwischen : sie wolle nicht hören, ob das Handy am Ohr Krankheiten auslöst, sondern nur wissen, ob die Sendeanlagen gesundheitsgefährdend sind - Es stimmt nicht, dass es keine Beweise gibt, „dass hochfrequente elektromagnetische Felder unterhalb der Grenzwerte schädlich sind“ - Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ulrike Höfken spricht vom "größten Freilandversuch der Geschichte" - Es stimmt nicht, dass wir keine direkt greifbaren Erkenntnisse haben - Friedbert Lohner vom Bund RLP bringt es auf den Punkt : "Alle Wissenschaftler sind sich einig, dass elektromagnetische Wellen Wirkungen haben“, einzigartig ist in der Geschichte, dass man ohne die Dosis zu kennen, das Produkt "Sendeanlage" flächendeckend eingeführt hat - "Wir müssen weg von der Standortfrage und hin zur Immissionsdiskussion", so Friedbert Lohner, denn der Abstand zur Sendeanlage hat nichts zu sagen : "Die Netzbetreiber müssen die Karten auf den Tisch legen und die zu erwartende Immission muss gemessen werden" - Auf die Frage, was schädlicher ist, ein Handy oder eine Antenne, antwortete der Mediziner Marco F. Paya, Mitglied der Akademie der Wissenschaften New York und Experte für elektromagnetische Felder : "Wenn die Antenne nicht weit von Ihrem Haus weg ist, zweifellos die Antenne, aber wenn die Antenne weiter weg ist und das Handy mehr als 6 Minuten pro Tag benutzt wird, schädigt es langsam das Gehirn" - Handys kann man ausschalten, Mobilfunksender nicht - Sender in der Nähe von Wohngebäuden sind äußerst bedenklich, die Belastung nimmt nämlich mit der Nähe zur Antenne im Quadrat zu, deshalb haben dann insgesamt gesehen die Menschen höhere Belastungen - Es ist ein Unterschied, ob ich das Handy freiwillig nutze und damit das damit verbundene Risiko bewusst eingehe oder ob ich zwangsweise als nicht Handy nutzender Anwohner einer Gefahr ausgesetzt bin, für die ich nicht verantwortlich bin und die ich nicht eingehen möchte, Beispiel Aktiv- und Passivrauchen, mit dem Unterschied, dass heute Passivraucher durch die Einrichtung von Schutzzonen vor den Gefahren des Tabakkonsums geschützt werden, was beim Mobilfunk aber nicht der Fall ist - Dr. Ine Gerstenschläger von T-Mobile : "Ohne 72 Millionen Nutzer bräuchten wir nicht so viele Sender" - Eine Frau wütend : "Die Sendeanlagen werden überall gebaut, worauf sollen wir warten, ich kann das nicht verstehen?" Es stimmt nicht, dass es keine wissenschaftliche Gutachten gibt - Rote Zahlen : Siemens gliedert Handysparte aus - Kuscheln durchs Telefon - Akzeptanz für Biometrie wird wohl auch so wachsen - Pupillomat kommt nach Oberösterreich, auch praktisch und so biometrisch - "STRAHLENDE" Babyphone : Elektrosmog im Kinderzimmer - 2004 : Starker Anstieg der Terroranschläge Mehr 29.04.05: Strahlung von Mobilfunksende-Anlagen beeinflussen Gehirnströme - „Die Ergebnisse einer neuen Studie zeigen weltweit erstmals, dass die Einstrahlung einer Mobilfunksendeanlage (GSM 900/1800 MHz) in etwa 80 Metern Entfernung zu signifikanten Veränderungen unterschiedlicher EEG-Parameter führt, die gemessenen Veränderungen der Gehirnströme sind mit verschiedenen vegetativen und zentralnervösen Störungen, über die die Probanden berichteten, in Zusammenhang zu bringen“, dies teilte der Salzburger Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld vom Referat „Gesundheit, Hygiene und Umweltmedizin“ des Landes mit - Ausgehend von der Phase geringer Strahlenbelastung kam es zu einer Aktivitätsänderung in allen drei Frequenzbändern, diese Veränderungen können zusammenfassend als Reaktion des Gehirns auf einen äußeren Reiz, im speziellen Fall durch die Strahlung einer GSM-Mobilfunksendeanlage, angesehen werden - Äußere Reize, die zu einer Reaktion des biologischen Systems führen, werden als externe Stressoren bezeichnet, Stressoren können bei zu häufigem Auftreten bzw. bei zu großer Intensität in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit des betroffenen Menschen zu Störungen der Lebensqualität, der Arbeitsleistung und der Gesundheit führen (Disstress), erläuterte Dr. Gerd Oberfeld, aufgrund der von fast allen Studienteilnehmern geschilderten zum Teil erheblichen Störungen des Wohlbefindens ist zumindest bei auf Mobilfunkstrahlung empfindlichen Personen bereits bei einer kurzzeitigen Einwirkung eine Disstressreaktion anzunehmen - Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, so Dr. Gerd Oberfeld in Zusammenschau mit den vorliegenden empirischen Daten, die Notwendigkeit, die Gesundheitsbelastung durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung zu reduzieren und die Forschung zu intensivieren, die Ergebnisse zeigen weltweit erstmals, dass die Einstrahlung einer Mobilfunksendeanlage (GSM 900/1800 MHz) in etwa 80 m Distanz zu signifikanten Veränderungen unterschiedlicher EEG-Parameter führt - Die Rudolf-Steiner-Schule in Salzburg-Mayrwies liegt im Hauptstrahl der Mobilfunksendeanlage am benachbarten Wählamt der Telekom Austria, die höchsten Strahlenpegel wurden bei geöffnetem Fenster im Religionsraum 1 im ersten Stock der Schule in etwa 80 m Distanz zum Sender gemessen, mehrere Versuche der Schule zur Entfernung des Senders waren bisher vergeblich - In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe bestehend aus Dr. med. univ. Gerd Oberfeld, Umweltmediziner des Landes Salzburg (Studienleiter), Dr. Hannes Schimke (EEG-Brainmapping / Psychophysiologie / Statistik) und Univ. Prof. Dr. Günther Bernatzky (Arbeitsgruppe für Neurodynamics und Neurosignalling der Universität Salzburg) wurde ein innovatives Studiendesign erstellt, unterstützt wurde die neurophysiologische EEG-Befundung durch Dr. med. univ. Gernot Luthringshausen, Neurologe/EEG. Untersuchungsziel war die Abklärung eines möglichen Zusammenhangs zwischen der Einstrahlung der Mobilfunksendeanlage und der Beeinflussung der Gehirnaktivität bei erwachsenen Studienteilnehmern - Unterstützt durch die Rudolf-Steiner-Schule wurde der Religionsraum 1 für eine Woche zum Studienlabor, die hochfrequente Einstrahlung im Religionsraum wurde durch die nahe Mobilfunksendeanlage dominiert - Nach Abschluss der EEG-Aufzeichnungen wurden die Studienteilnehmer gebeten, Wahrnehmungen zu schildern : elf der zwölf Studienteilnehmer schilderten verschiedene Symptome wie etwa Bienenkorbsurren im Kopf, Herzklopfen, Unbehagen, Benommenheit, Herzbeklemmung, Atemnot, Nervosität, Unruhe, Kopfschmerzen, Ohrgeräusch, Hitzegefühl, Niedergeschlagenheit, Gefühl nicht genug Luft zu bekommen - Handy-Masten beeinflussen Hirnströme - Mobilfunk-Volksbegehren ist vom Innenministerium Bayern zugelassen - Salzburger UMTS- "Einigung ": Kapitulation auf Kosten der Gesundheitsvorsorge - Michael Meyer von „Risiko Mobilfunk Österreich“ Forderungen : sofortiger Stopp des weiteren Netzausbaus, Rückbau des bestehenden Netzes auf den tatsächlichen Salzburger Vorsorgewert von 10µ Watt/m²(= 1Hundertstel von 1mWatt/m²) im Außenbereich, eine umfassende öffentlich deklarierte Verantwortungsübernahme und Haftungsübernahme aller an den erwähnten Verhandlungen beteiligter Betreiberfirmen und PolitikerInnen, für alle möglichen aus UMTS Mobilfunk resultierenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schädigungen, gerade im Hinblick auf Langzeitauswirkungen, sofortige vollständige Information aller AnrainerInnen von allen geplanten Bau und/oder Aufrüstungsmaßnahmen von UMTS und GSM Antennen mit zu erwartenden Belastungswerten, klare sachliche umfassende Aufklärung der Bevölkerung über mögliche Risiken der GSM und UMTS Techniken - Tatsache ist, dass bevor auch nur eine umfassende Risikoabklärung zu dem bestehendem GSM-Mobilfunknetz erfolgt ist, wird mit verhängten Zügeln gleich noch UMTS an der Gesundheit der Bevölkerung vorbei installiert und das offensichtlich, in durch die Medien vermittelter Eintracht mit der Politik, vorbei an der Vorsorge für eine darüber völlig unzureichend informierte Bevölkerung, diese wird vor die vollendete Tatsache gestellt und ehe man sich versieht, fahren bereits die Bagger auf und Montagetrupps rüsten die Sender auf - Die durch die Medien transportierten Aussagen sind irreführend, denn wenn Mobilfunk unbedenklich und zumutbar ist, wozu dann überhaupt eine "Grenzwertfeilscherei", ist er aber wie unzählige Untersuchungen und Studien belegen, sogar ein erheblicher Risikofaktor warum greift dann nicht das verfassungsgemäße Grundrecht auf absolute körperliche und geistige Unversehrtheit? - "Die unsichtbare Gefahr" war der treffende Untertitel, des Mobilfunkbeitrags der ORF Sendung "Thema", hier wurden die berechtigten gesundheitlichen Bedenken massiv untermauert, betroffen machte einerseits die dort gezeigte Pilotstudie mit eindeutig signifikanten, gesundheitlich äußerst bedenklichen Auswirkungen der Senderstrahlung an der Salzburger Rudolf-Steiner-Schule Salzburg, andererseits die hilflose und unsachliche Reaktion Mag. Barmüllers vom FMK, der sich damit selbst disqualifizierte, solche Leute sind die Partner unserer Politiker in den Verhandlungen - Standortsuche in Allach : massiver Widerstand von den Anwohnern, zwei von O2 geplante Mobilfunkstandorte auf Stromleitungsmasten sorgen in Allach für Aufregung - Auf die Veröffentlichung des O2 Angebots durch die Bürgerinitiative „Gesund leben in Allach“, reagierten die betroffenen Anwohner mit heller Empörung, in einem Protestschreiben an O2 machten die Anlieger von Mast 273 unmissverständlich klar, dass sie mit allen legalen Mitteln gegen die geplante Mobilfunkanlage vorgehen werden, derzeit werden Unterschriften gesammelt - Franz Titscher : „Die vorgeschlagenen EON Masten sind natürlich keine „Alternative“, auch hier wohnen Menschen, O2 hatte wohl gehofft mit den Anliegern dort weniger Ärger zu bekommen als mit uns, die Anwohner in der August-Föppl-Str. sind durch eine kombinierte GSM/UMTS-Anlage von T-mobile schon belastet, es wäre bitter, vor allem für die unmittelbaren Nachbarn, die zum Teil weniger als 20 Meter neben der Antenne leben müssen, wenn die Strahlung durch einen zweiten Mobilfunkmast weiter erhöht würde, O2 muss auch hier mit massivem Widerstand rechnen“ - Wie die Bürgerinitiative „Gesund leben in Allach“ berichtet, sind die Mobilfunkbetreiber weiter auf Expansionskurs - Es ist bekannt geworden, dass O2 auch in der Eglofstraße in Obermenzing eine neue Mobilfunkanlage plant, betroffen ist auch der bekannte Umweltmediziner Dr. Scheiner, dessen Haus in 40 Meter Entfernung zum Standort liegt, auch hier machen die Bürger mobil - Nach Angaben der Initiative „Gemeinsam gesund Leben in der Fasanerie“ hat O2 vor kurzem in der Schneeglöckchenstr. einen weiteren Mobilfunkmasten in einer „Nacht und Nebelaktion“ aufgebaut, obwohl O2 zunächst „Gesprächsbereitschaft“ signalisiert hat : „Man kann es kaum glauben, wie der Bürger bewusst hintergangen und zum Spielball gemacht wird“, klagt Gabriele Weiker, eine betroffene Anwohnerin - Die Bürgerinitiative „Gesund leben in Allach“ appelliert an alle Bürger, das Volksbegehren zu unterstützen - Handymasten-Wildwuchs stört Wohnidylle - Trauner Bürgerinitiative will mit Unterschriftenlisten Sendeanlagen zu Fall bringen - Egal wohin das Ehepaar Sklenka vor der eigenen Haustür seine Blicke schweifen lässt, der Horizont hinterm Gartenzaun ist sichtlich getrübt, im Umkreis von 200 Metern "zieren" seit Kurzem zwei rund 9,60 Meter hohe Handymasten die Dächer zweier Nachbarhäuser, gesendet werden aus der Schulstraße jetzt aber statt Handy- vor allem Protestsignale, rund um das engagierte Ehepaar hat sich eine Bürgerinitiative formiert, über tausend Unterschriften gegen die Sendemasten wurden bereits gesammelt - "Das Skurrile ist ja, dass während unserer Proteste gegen den einen Masten über Nacht ein zweiter auf einem anderen Dach montiert wurde", erzählt Friedrich Sklenka - Für die Hausbesitzer ist dies durchaus lukrativ: im Trauner Fall kassiert der Besitzer, verteilt auf 15 Jahre, rund 70.000 Euro - "Wir wollen aber trotzdem für unsere Wohnqualität kämpfen, darüber hinaus fürchten wir vor allem gesundheitliche Schäden", kündigt Friedrich Sklenka weitere Protestmaßnahmen an - Herbert Maringer vom Stadtamt Traun : "Per Gemeinderatsbeschluss haben wir das Land aufgefordert, uns einen größeren Handlungsspielraum in solchen Fällen zu ermöglichen und auf öffentlichen Gebäuden soll es ab sofort keine Handymasten mehr geben" - Kuscheln via T-Shirt und Mobilfunk - Fast alle Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre hatten ihren Ursprung in Futtermitteln - Monsanto walzt deutsche Landwirtschaft mit Genmais platt - BUND befürchtet verwässertes Gentechnikgesetz - Haltet den Dieb? Mehr 28.04.05: Skandal : WHO verweigert Prof. Olle Johansson das demokratische Recht an einem Workshop teilzunehmen - Antennen-Schrein - G. Pischeltsrieder : „Wir müssen die einzelnen verantwortlichen Politiker in Briefen, die auch noch veröffentlicht werden (z.B. u.a. im Internet), auf die gesundheitlichen Schäden und die Vermögensschäden bei Immobilien, was einer entschädigungslosen Enteignung entspricht, hinweisen, keiner soll mehr behaupten können, er hätte nichts gewusst, noch wichtiger ist aber das Wahlverhalten, wir dürfen, ohne Rücksicht auf die Parteizugehörigkeit, nur die Politiker wählen, die unsere Interessen beim Problembereich Mobilfunk vertreten, denken Sie immer an den schönen Spruch : "Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selbst", dazu wollen wir ja nicht gehören, in Bayern sollten wir die Eintragung für das Volksbegehren "Gesundheitsvorsorge-Mobilfunk" nicht versäumen“ - UMTS : Vorsorgewert „kalt abgeschossen“ - Umweltmediziner Gerd Oberfeld fordert Begleitstudie zu Netzausbau - Jahrelang hat sich die Stadt Salzburg gegen einen Wildwuchs an Handymasten und das Überschreiten des „Salzburger Vorsorgewertes“ gewehrt, doch die Mobilfunkbetreiber haben die Oberhand behalten, mit Ausnahme des Ortsbildschutzes hat die Stadt kein Druckmittel gegen das Errichten neuer Anlagen - Umweltmediziner Gerd Oberfeld : außerdem haben es die Netzbetreiber geschafft, Salzburg als isoliert hinzustellen, weil mit dem Vorsorgewert UMTS nicht möglich sei : „Der Wert ist, auf gut deutsch, kalt abgeschossen worden“, doch schon das herkömmliche GSM-Netz birgt gesundheitliche Risiken, wie mehrere Untersuchungen belegt haben, die Symptome reichen dabei von Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen bis zu Herzrhythmusstörungen und Depressionen - Dr. Gerd Oberfeld : „Bei GSM gibt es unangenehme Erfahrungen, besser wird es mit UMTS nicht werden“ - Gesundheit statt Handystrahlung - Aktionskreis gegen Mobilfunk - Bad Tölz-Wolfratshausen : die Mobilfunkgegner des Landkreises machen mobil : mit einem überparteilichen Aktionskreis wollen sie das bayernweite Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" unterstützen, das Volksbegehren verlangt, Mobilfunkmasten genehmigungspflichtig zu machen und außerdem die Gesundheitsvorsorge im Landesentwicklungsplan festzuschreiben - Die beiden Initiatoren des Aktionskreises sind der ÖDP-Kreisvorsitzende Michael Müller und Hans Schmidt, Sprecher der Bürgerinitiative Wolfratshausen gegen Elektrosmog, bis jetzt unterstützen der Bund Naturschutz, der Kreisverband der Grünen, die Freien Wähler und die fünf Landkreis-Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk den Aktionskreis - Durch das Volksbegehren soll gesetzlich festgelegt werden, dass alle Sendemasten von den Kommunen genehmigt werden müssen, bisher gilt dies nur für Antennen ab zehn Metern Höhe, zudem wollen die Mobilfunkgegner das Prinzip Gesundheitsvorsorge im Baurecht verankern, damit könnte es möglich werden, den Bau von Masten aus gesundheitlichen Gründen zu verweigern, innerhalb von zwei Wochen müssen sich zehn Prozent der bayerischen Wähler bei ihren Rathäusern für das Volksbegehren eintragen - Stadtvertreter : Freier Funk für Vodafone - "Ja" zu Sendemast in der Bahnhofstraße - Proteste in Bützow : Entsetzt blickende Gesichter gab es am Montagabend bei Anwohnern aus dem Bahnhofsviertel : die Stadtvertreter stimmten einer UMTS-Anlage der Firma Vodafone zu, trotz vieler Proteste wegen möglicher gesundheitlicher Schäden durch Strahlung - Die Verwaltung hatte die Ablehnung vorgeschlagen und dies mit den Bedenken von Anwohnern über eventuelle gesundheitliche Schäden und der Tatsache begründet, zur Ablehnung hatten sich Vertreter von PDS und CDU ausgesprochen, für den Mast hoben sich Arme von SPD, PDS und UBB, interessant : der zuständige Fachausschuss für Baufragen hatte zuvor ein einstimmiges Votum gegen den Funkmast abgegeben, also in die entgegengesetzte Richtung - Es stimmt nicht, dass es keine Gefahren durch Basisstationen gibt - Anwohner entrüstet, Wissenschaftler uneins - Entrüstet über die Argumentationsweise des SPD-Fraktionschefs ist Eike Krone, die seit Monaten die Bürgerinitiative gegen Mobilfunk anführt, vor allem, dass Reinhard Helwes selbst erklärt hat, sich erst kurz vor der Sitzung einige Stunden im Internet über das Thema informiert zu haben, macht die junge Mutter wütend - Das Bundesamt für Strahlenschutz räumte kürzlich zu einer Studie in Bayern ein, dass ein "möglicherweise dreifach erhöhtes Krebsrisiko" in der Nähe solcher Anlagen besteht - Zu möglichen Gefahren für die Gesundheit äußert sich Vodafone im Brief nicht - Nach Meinung von Reinhard Helwes lauert eine andere Mobilfunk-Gefahr in Bützow : eine Anlage am Rühner Landweg "würde nach heutigen Parametern nicht mehr genehmigungsfähig sein" - Statt Abriss nächste Runde im Senderstreit - Antrag auf Beseitigung eines UMTS-Senders in Kaindorf an der Sulm wurde zurückgewiesen, Anrainer kritisieren den Bürgermeister Kurt Stessl - Ein Schriftstück, das dem Sprecher der Anrainerinitiative, Ronald Liebergesell, sauer aufstößt : "Ich finde es arg, dass Bürgermeister Stessl darin überhaupt nicht auf unsere Einwände eingegangen ist, stattdessen stützt er sich auf einen Punkt, den wir gar nicht angeführt haben" und zwar darauf, dass laut Verwaltungsgerichtshof die Prüfung gesundheitlicher Auswirkungen im Zusammenhang mit der Errichtung von Fernmeldeanlagen nicht in die Kompetenz der Länder und Gemeinden, sondern in jene des Bundes fällt - "Stessl spielt den Ball weiter und tut so, als ob er nicht zuständig wäre, was er aus unserer Sicht sehr wohl ist", meint Ronald Liebergesell, schuldig geblieben ist Bürgermeister Kurt Stessl außerdem eine Stellungnahme zur ihm im Bezug auf den Bau vorgeworfenen Befangenheit - Ein heißes Thema sind geplante Handymasten auch in der Nachbargemeinde Leibnitz : "Es liegen Anträge für drei Neuerrichtungen und eine Umrüstung vor", bestätigt Bürgermeister Helmut Leitenberger, er selbst ist zwar kein Befürworter von Sendern im Wohngebiet, rechtlich hat man als Bürgermeister aber kaum Möglichkeiten, diese zu verhindern : "Wenn, dann geht es nur über die Ortsplanung, das Land lässt uns diesbezüglich voll hängen" - Kalter Krieg im amerikanischen Senat - Syngenta will Monopol auf genmanipulierten Reis Mehr 27.04.05: Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl : „Das Thema "Mobiltelefone verlieren CE-Zulassung" wurde von den Medien interessiert aufgegriffen, mehrere Fernsehsender (u. a. PRO 7 und N24) und einige Radiosender haben zur besten Sendezeit berichtet, die positive Resonanz ist enorm, der ermittelnde Staatsanwalt ist seit wenigen Tagen nicht mehr bei der Staatsanwaltschaft Konstanz beschäftigt, es hat den Anschein, als sei niemand mehr zuständig, der Prorektor der Fachhochschule Furtwangen ist zurückgetreten und hat sein Amt niedergelegt, die Staatsanwaltschaft Konstanz widerspricht der offiziellen Meinung der FH Furtwangen, da sie das umstrittene Skalarwellengerät als invasives Medizinprodukt einstuft, während drei Amtsträger der FH Furtwangen (Rektor, Dekan CEE und Prodekan CEE) u. a. im Internet apodiktisch die Nichtexistenz der Skalarwellen erklären, die Meinungen können gegensätzlicher nicht sein, die Verantwortlichen der FH Furtwangen einerseits und der Staatsanwaltschaft KN andererseits müssen sich vor dem Grundgesetz in Acht nehmen, dass sie mit ihren vorschnellen Aktionen nicht gegen die Freiheit von Forschung und Lehre verstoßen, denn schließlich sind die Akteure ohne Ausnahme zur Einhaltung der Gesetze verpflichtete Beamte, dieses auch im Hochschulgesetz verankerte Grundrecht ist höher einzustufen als irgendwelche private oder Lobbyisten-Interessen“ - Eltern „beachten Warnung vor Mobiltelefonen nicht“ - BBC News online berichtet, dass sich die Anzahl der Kinder unter 10 Jahren mit einem eigenen Handy, trotz der Warnungen vor möglichen Gesundheitsgefahren, in den letzten zwei Jahren verdoppelt hat, eine Analyse des internationalen Forschungs- und Beratungsunternehmens Mobile Youth zeigt, dass mehr als eine Million britischer Kinder zwischen fünf und neun Jahren ein Mobiltelefon besitzt - Fast ein Drittel aller IT-Projektmitarbeiter sind erschöpft - Absurde Alleskönner : Handys saugen Filme, machen Fotos und spielen doofe Klingeltöne, Beispiele aus dem Ausland zeigen : das alles ist nur der Anfang - Verdummung der Intelligenz - Marianne Kirst : „Viele Menschen schauen auf ihr erfolgreiches Leben zurück : zu deren Lebenszeit bis annähernd Ende des zwanzigsten Jahrhunderts schien eine besondere Art des Lebens auf dieser Welt noch einigermaßen in normalen Bahnen zu verlaufen, damals gab es noch nicht diese kleinen störenden Dinger, die „absurden Alleskönner!“, der amüsante aber dennoch ernst zu nehmende Beitrag bestätigt, dass diese so hoch gepriesene Technologie des Mobilfunks der menschlichen Evolution dahingehend schadet, dass der homo sapiens nicht nur in seiner Entwicklung stehen bleibt, sondern sich zurück entwickelt, ja, er wird unter dem Deckmäntelchen des wirtschaftlichen Wachstums und des dringend erforderlichen technologischen Fortschritts im Zuge der (alles vernichtenden) Globalisierung in eine Abhängigkeit manipuliert und unterliegt damit schlichtweg einem Verdummungsprozess“ - Marianne Kirst : „Das Verhalten von Fanatikern ist allseits bekannt, doch dass der Mensch sich von einem kleinen flachen Metallkörper mit einigen Funktionstasten kontrollierbar und abhängig machen lässt, ist ein Zeichen der Verarmung an geistiger Entwicklung, die Benutzung scheint jegliche menschliche Kontrollfunktion im Gehirn auszuschalten, was im Artikel mit Handy-Schnitzeljagd beschrieben wird, haben wir Nachkriegskinder unter freien Himmel als Natur-Schnitzeljagd gespielt, unser „mehr-Gewinn lag dabei in der Kreativität, Naturverbundenheit und nicht zu vergessen der Freude an der Unabhängigkeit und Freiheit, zu welchen absurden und perversen Ideen der Mensch durch den technologischen Fortschritt kommt, ist nicht nur erschreckend, sondern schädlich für ein gesundes Gedeihen insbesondere der Kinder und Jugendlichen, der fast nicht kontrollierbare Missbrauch, der viele in die Schuldenfalle treibt, lässt Eltern hilflos zurück, dennoch, sind sie selbst auch im Besitz eines „Monsters“, so dass jegliche Vorbildfunktion auch nur versagen muss“ - MENZIKEN : Ärzte und Apotheker gegen UMTS-Antenne - Aufgrund einer Sammeleinsprache ist die geplante Mobilfunkantenne beim Menziker Schützenhaus in der Schwebe - Auf einem Flyer in die Menziker Haushaltungen outen sich diverse Ärzte, Apotheker und ein Physiotherapeut ebenfalls als Opponenten : «Menziken braucht keine gesundheitsschädigenden Mobilfunkantennen», die IG will laut Präsident Urs Bolliger damit den Gemeinderat unter Druck setzen : «Er soll mit seinem Entscheid bis im Herbst warten, wenn die neusten Forschungsergebnisse vorliegen» - Der Bundesrat hat ein nationales Forschungsprogramm über das gesundheitliche Gefährdungspotenzial von Elektrosmog beschlossen, Grund : Es kann «weiterhin nicht abschließend beurteilt» werden, ob die geltenden Strahlungsgrenzwerte «vor langfristig gesundheitsschädlichen Auswirkungen genügend schützen» - Die Angst vor Elektrosmog greift nicht nur in Menziken um sich, in Suhr verlangte sogar die Gemeindeversammlung ein Moratorium - «Wir wissen, dass sich der Gemeinderat an die Gesetze halten muss», räumt Urs Bolliger ein, «aber er versteckt sich hinter dieser Verordnung und entzieht sich der Verantwortung», die IG erwartet, dass sich der Gemeinderat hinter die Einsprecher stellt : «Die Unterstützung der Mobilfunkbetreiber ist völlig unverständlich und entspricht nicht seiner Aufgabe», kritisiert Urs Bolliger - Gemeindeschreiber Heinz Gloor : die Bedingungen müssten durch einen politischen Entscheid verschärft werden - «Indem der Gemeinderat das Baugesuch ablehnt, setzt er ein Zeichen und erhöht den Druck auf die Politiker», ist Urs Bolliger überzeugt, darum lohnt sich ein Nein zum Sunrise-Gesuch auch dann, wenn ein Gericht den gemeinderätlichen Entscheid später korrigieren sollte, das Beispiel Gontenschwil zeigt zudem, dass es gar nicht soweit kommen muss, wenn der Gemeinderat hinter seinen Bürgern steht : dort hat die Swisscom ihr Antennengesuch nach einer Sammeleinsprache zurückgezogen - In Naila schon mehr erreicht als anderswo - Der Mobilfunk wird sicher noch länger ein Thema bleiben, denn Entscheidungen wie Herabsetzung der Grenzwerte, liegen nun einmal beim Bund - Der fristlosen Kündigung gegenüber den Mobilfunkbetreibern hat der Stadtrat auch mit Stimmen der CSU zugestimmt, was ein Test sein sollte - Gäste gaben Hinweise auf gesundheitliche Schäden in anderen Regionen, auch Klagen in einem Altenheim nach Errichtung einer Mobilfunkanlage wurden angesprochen - Hinsichtlich des Klagens waren viele Teilnehmer anderer Meinung als die CSU-Mitglieder, es muss Druck entstehen - Zustimmung gab es für die Bemerkung : „Damit man im Keller auf dem Handy fernsehen kann, müssen andere leiden“ - Am Schluss waren sich alle einig, dass vom Gesetzgeber her etwas getan werden muss - Gestörte Handys auf dem stillen Örtchen - Handy am Steuer generell verboten - Datenschutzdilemma : Datendepots helfen gegen Kriminalität und fördern diese gleichzeitig - Gesundheitliche Belastung durch Elektrogeräte ist stark gestiegen - Digitaler Opportunismus Mehr 26.04.05: Mobilfunk-Aktionstag am 25.06.05 - FW Krämer : „Ich bedaure, dass ich den Optimismus von Beate Stemmler, durch ihren Brief eine positive Wirkung auf dem Niveau deutscher Politik erreichen zu können, nicht teilen kann, nach den vielen Aktivitäten und Initiativen des Hessischen Landesverbandes, vielen ähnlichen Aktionen einer Bürgerinitiative in Frankfurt/Main, der ich angehöre, anderer Bürgerinitiativen in Deutschland sowie vieler persönlicher Initiativen, entstanden in der Überzeugung, dass man mit sauberer Argumentation und solidem Wissen deutsche Politiker von dem Gefahrenpotential elektromagnetischer Mobilfunkstrahlung überzeugen und bei ihnen eine ernsthafte Vorsorge anregen könnte, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass die weitaus überwiegende Zahl von Politikern in Regierung und Opposition dieses Landes kein Interesse daran hat, das Thema zu verstehen und entsprechend zu handeln, die Gründe sind hinreichend bekannt - FW Krämer : “Warum werden seit Jahren Forschungsergebnisse nationaler und internationaler Wissenschaftler systematisch missachtet, warum haben europäische und außereuropäische Länder die Grenzwerte gesenkt und bewusste Vorsorge eingeführt, während in diesem Land von der Regierung immer wieder betont wird, die Grenzwerte stellten einen hinreichenden Schutz für den Menschen dar, warum wird hierzulande nicht anerkannt, dass es bei sehr geringen Feldstärken a-thermische Belastungen für den Menschen gibt, warum verweisen in diesem Lande Regierung und Opposition immer wieder auf Forschungsbedarf, wohingegen die wissenschaftlichen Hinweise aus dem In- und Ausland eine dringend erforderliche und bewusste Vorsorge verlangen, warum erkennt der größte Teil des politischen Niveaus dieses Landes nicht an, dass in dem hier gegebenen Zusammenhang ein Problem existiert, dem man nachgehen muss, warum wird hier nicht gehandelt anstelle längst abgedroschene Phrasen, "man nehme die Sorgen der Bürger sehr ernst" weiter zu verbreiten, warum wird in diesem Land das Vorsorgeprinzip, verabschiedet von der Europäischen Kommission im Jahre 2000, nicht respektiert?“ - FW Krämer : „Die Antworten sind klar : es muss ja schließlich Gründe haben, warum dieses Land dort steht wo es steht, national wie international“ - Homberg : der UMTS-Sendemast am Wohngebiet Holzhäuser Feld sorgt weiter für heftige Diskussionen, die Anwohner haben Angst um ihre Gesundheit - Hans Christof Kilper : „Die große Crux sind die zu hohen Grenzwerte in Deutschland“ - Es stimmt nicht, dass es belegte wissenschaftliche Studien über die genauen Auswirkungen auf die Gesundheit nicht gibt - Für Hans Christof Kilper reicht es, um vorsichtig mit dem Aufstellen von Sendemasten umzugehen, und sie nicht in Wohngebieten zu platzieren - Das hätten sich die Homberger Anwohner auch gewünscht, nochmals kochten die Emotionen gegen das Vorgehen der Stadt hoch, wieder wurde Bürgermeister Martin Wagner dafür verantwortlich gemacht - Warum der Magistrat dem zugestimmt hat, wollte Barbara Höhner wissen - Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Homberger Parlament, Siegfried Richter : „Der Bürgermeister ist der Sprecher des Magistrats, die Angelegenheit hätte öffentlich diskutiert werden müssen, man muss auf das Empfinden der Menschen Rücksicht nehmen", er schlug vor, Druck auszuüben und Nachverhandlungen zu erwirken - Klaus Bölling, Fraktionsvorsitzender der Grünen : "Mit einer öffentlichen Diskussion im Vorfeld hätte die Anlage vielleicht verhindert werden können, zeigen Beispiele" - In Felsberg sind die Anwohner einbezogen worden, Vodafone hat erklärt, nicht gegen deren Willen eine Anlage zu bauen - Alfred Tittmann : „Dass der Spielraum für die Kommunalpolitiker begrenzt ist, muss leider bestätigt werden, wenn seitens einer Kommune keine spezielle Mobilfunkbauleitplanung vorgenommen wurde, wie vielerorts und auch in Homberg nicht geschehen, dann sind den Betreibern Tür und Tore geöffnet, zu Lasten der Bevölkerung, das Versäumnis der Hauptamtlichen, keine positive Bauleitplanung organisiert zu haben, ist der Grund, je nach Topografie ist es nämlich möglich, in Bebauungsplänen Mobilfunkantennenfreie Wohngebiete zu schaffen, weil die Zulässigkeit von Antennenanlagen nur durch Ausnahmevorschriften begründet ist, schon die "Privilegierung" im Außenbereich in § 35 Baugesetzbuch gibt die generelle Wertung vor, dass diese Anlagen nicht in den Innenbereich gehören, Bauleitpläne sollen nämlich dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürliche Lebensgrundlagen schützen und entwickeln, eine Gemeinde kann also durchaus in einem Bebauungsplan bestimmen, dass "von außen erkennbar technische Anlagen" und damit auch Funkantennen und dazugehörige Masten in einem Wohngebiet unzulässig sind, Voraussetzung hierzu ist, dass man von seiner originären Planungshoheit Gebrauch macht“ - Alfred Tittmann : „Jüngste seriöse internationale Studien bezüglich der Gesundheitsrisiken werden auch durch epidemiologische Untersuchungen bei Sendeanlagen belegt“ - ödp : Münchner Bündnis für Mobilfunk-Volksbegehren wird gegründet - Markus Hollemann : 'Wir wollen, dass die Mobilfunkbetreiber ihre Sendemasten nicht länger hinstellen können wo sie wollen' - Der Handy-Streit ist offiziell zu Ende, die Stadt hat nachgegeben, der neue Standard UMTS wird Ende 2005 in der Stadt Salzburg verfügbar sein, daran ließen die Stadträte Johann Padutsch (BL) und Martin Panosch (SPÖ) keinen Zweifel, das bedeutet aber auch, dass 260 neue Sendeanlagen errichtet werden müssen, das wiederum bedeutet den endgültigen Abschied vom "Salzburger Vorsorgewert", denn mehr Sendeanlagen verursachen mehr Strahlung - "Wir waren und sind der Ansicht, dass man kein flächendeckendes UMTS-Netz aufbauen kann, ohne den Vorsorgewert zu überschreiten", so FMK-Sprecher Thomas Barmüller und genau in diesem Punkt hat die Stadtregierung nun eingelenkt - Gegner sind auf den Plan gerufen : weniger euphorisch sieht die Einigung Bernhard Carl, Sprecher mehrerer Bürgerinitiativen gegen Handymasten : "Wir sind prinzipiell gegen UMTS, solange unklar ist, welche gesundheitlichen Folgen die Strahlen haben" - Gerd Oberfeld, Umweltmediziner des Landes, geht noch weiter : "Nach neuesten Studien bergen die UMTS-Strahlen noch höhere gesundheitliche Risiken, als durch ein GSM-Netz entstehen, ich würde einen Vorsorgewert empfehlen, der sogar nur ein Tausendstel des jetzigen beträgt, das wäre technisch möglich" - Mensch ist schuld an globaler Erwärmung - Gletscher schmelzen in alarmierendem Tempo - Mehr als die Hälfte der Flüsse fließen nicht mehr - NABU-Studie zu Auswirkungen von Gen-Pflanzen auf biologische Vielfalt Mehr 25.04.05: Abwehransprüche gegen den Betrieb von Mobilfunkanlagen - Mobilfunk-Angefressene wollten das Zivilgesetzbuch ändern - SAARLAND-APPELL : Unterwegs zum UMTS-Staat - WERTVERMINDERUNG VON LIEGENSCHAFTEN - Die Strahlen drücken auf die Preise der Wohnhäuser - Natelantennen und Stromleitungen lösen nicht nur gesundheitliche Sorgen aus, Berner Immobilienfirmen bestätigen : der Marktwert eines Hauses sinkt, wenn in der Nähe solche Anlagen montiert werden - Morgens um zwei Uhr wacht Ernst Brönnimann auf, jede Nacht, das Brummen der Hochspannungsleitung, die wenige Meter neben seinem Hof bei Oberbalm vorbeiführt, ist dann klar zu hören, für die nächsten ein bis zwei Stunden kann er an Schlaf nicht mehr denken, der frühere Berner Großrat ist überzeugt, dass seine Schlaflosigkeit mit der Stromleitung zu tun hat : «In meiner Ferienwohnung in Spanien schlafe ich nämlich hervorragend» - Die Leistung der Stromleitung soll in nächster Zeit massiv erhöht werden - Ernst Brönnimann sorgt sich nicht nur um seinen Schlaf, er will auch wissen, was dies finanziell für ihn bedeuten kann, er hat ein Immobilienunternehmen damit beauftragt, zu schätzen, mit welchem Wertverlust seiner Liegenschaft er rechnen muss, «auch, wenn das Resultat ernüchternd sein könnte» - Wenn die Leitung aufgerüstet und nicht verlegt wird, wird die Lage prekär, so Ernst Brönnimann : «Dann muss ich die Mieten wohl tiefer ansetzen, vielleicht will auch gar niemand mehr hier wohnen» - Preise sinken über Nacht - Nicht nur wegen Stromleitungen, auch wegen Natelantennen kann der Marktwert umliegender Häuser in den Keller fallen : «Ich lachte früher über dieses Argument von Mobilfunkgegnern», sagt Jean-Pierre Weyermann von der Berner Immobilienfirma Schneller AG, doch in letzter Zeit ist er eines Besseren belehrt worden, sogar «massiv», das heißt «30 bis 50 Prozent», kann der Marktwert einer Liegenschaft sinken, wenn eine Antenne oder eine Stromleitung in der Nähe eingerichtet wird - Auch Paul Brand, Inhaber der Aare Immobilien-Treuhand AG in Muri, stellt fest, dass sich Anfragen für Hausschätzungen wegen Strahlen häufen : «Es ist eine neue Form von äußerem Einfluss», mit einer abstrahlenden Anlage in der Nachbarschaft wird es schwieriger, ein Haus zu vermieten, der Ertragswert sinkt, und es kommt zu einer Wertverminderung - Im Jahr 2000 entschied das Genfer Mietamt, dass Mietern in einem Quartier eine Mietzinsreduktion von 30 Prozent zusteht, der Grund : auf dem Dach einer nahen Liegenschaft befand sich eine Mobilfunkanlage der Firma Sunrise, gegen welche sich die Anwohner gewehrt hatten, obwohl der Besitzer der Liegenschaft für die Antenne Miete kassiert, verlangte er, dass Sunrise die drei Antennen abbaut, die Mietverluste waren enorm geworden - In Zukunft könnten die Strahlen noch stärker auf den Preis betroffener Häuser drücken, denn immer öfter sprechen laut Immobilienhändler Jean-Pierre Wymann nicht nur Kunden, die sensibel auf Strahlen reagieren, das Thema an, auch Leute, die keine Angst vor Elektrosmog hätten, verlangten Preissenkungen : «Sie befürchten, das Haus später nicht mehr zum selben Preis verkaufen zu können», dass Häuser in der Nähe einer Stromleitung an Wert verlieren, hat 2003 auch das Bundesgericht bestätigt - Dächer von Mehrfamilienhäusern sind begehrte Antennenstandorte, die Mobilfunkanbieter dürfen aber nur dann eine Antenne installieren, wenn der Besitzer einwilligt, offenbar ist das immer seltener : «Neun von zehn Hausbesitzern lehnen entsprechende Anfragen ab», sagt Rolf Kuhn, Inhaber der Liegenschaftsverwaltung Kuhn Immobilien in Worb, eine mögliche Erklärung für diese Ablehnung hat Martin Frei, Vorstandsmitglied des Schweizerischen Immobilienschätzerverbands : «Mein subjektiver Eindruck ist, dass die Leute dann viel empfindlicher reagieren, wenn Antennen oder die Strommasten gut sichtbar sind» - Wohnbauten in der Nähe einer Stromleitung können auch einen Wertverlust erleiden, wenn die Überbaubarkeit nicht behindert wird und keine Immissionen zu befürchten sind, viele Käufer würden sich nämlich aus psychologischen Gründen nicht mehr für solche Liegenschaften interessieren, dies hielt das Bundesgericht in einem Urteil aus dem Jahr 2003 fest : ein Landwirt aus dem Glarnerland klagte, seine Liegenschaft werde um 70 Prozent entwertet, weil die Stromleitung über seinem Grundstück aufgerüstet wird wie in Oberbalm - Die Masten müssen draußen bleiben - Bürgermeister Albert Gruber gab bekannt, dass die Firma Vodafone mitgeteilt hat, den Bau eines Mobilfunkmastes in Ebermannsdorf zunächst nicht weiter zu verfolgen, er stellte erleichtert fest, "dass damit der ärgste Druck von der Gemeinde genommen ist" - Keine Baubewilligung für UMTS - Der Wattwiler Gemeinderat verweigert der Swisscom die Baubewilligung zur Erweiterung der Mobilfunkantenne Chapf, die Ablehnung der Baubewilligung begründet der Gemeinderat mit dem heute noch lückenhaften Erkenntnisstand um die Wirkung nichtionisierter Strahlung auf die Gesundheit der Menschen, der Entscheid erfolgt mit Rücksicht auf die einheimische Bevölkerung - Innerhalb der öffentlichen Auflagefrist gingen Einsprachen von insgesamt 30 Personen gegen das Bauvorhaben ein, die Einsprecher beantragen sinngemäß die Abweisung des Baugesuchs, sie machen geltend, dass die Mobilfunkstrahlung schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren hat, zusätzlich zu diesen Einsprachen wurde dem Rat eine Petition der Interessengemeinschaft «Mobilfunkantennen-Stopp Wattwil» mit über 1200 Unterschriften überreicht - Die nichtionisierende Strahlung (Elektrosmog) zählt zu den schädlichen und lästigen Einwirkungen, vor denen Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume zu schützen sind, zu diesem Zweck ist die Emission nichtionisierender Strahlen zu begrenzen, allerdings geht das Konzept der NISV vom heutigen, noch lückenhaften Erkenntnisstand über die Wirkungen nichtionisierender Strahlung auf die Gesundheit des Menschen aus, somit gibt auch die Einhaltung der Grenzwerte keine Gewähr dafür, dass gesundheitliche Schädigungen durch nichtionisierende Strahlen bei der Bevölkerung unterbleiben - Viele Studien enthalten gewichtige Anhaltspunkte, dass die elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks gravierende Gesundheitsgefährdungen verursacht, auch wenn sie unterhalb der Anlagegrenzwerte liegt, die St. Galler Regierung bestätigte in ihrem Schreiben an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation diese Situation - Durch die UMTS-Technologie wird diese Gefährdung noch verstärkt, die Ungefährlichkeit dieser nahezu unbekannten Strahlung ist gänzlich nicht erwiesen, es kann daher nicht nachgewiesen werden, dass eine Anlage die Anforderungen der NISV erfüllt - Widerstand gegen nächste Antenne - In der Fußgängerzone und in der Altstadt wehren sich Anwohner und Gegner gegen Standort Haus «zur Rose» - «Binnen der Frist für Bauauflage und Einsprachemöglichkeit gingen 119 Einsprachen ein», sagt Kurt Leuenberger, er hat gemeinsam mit Paul Scherrer, dem Präsidenten der Altstadtvereinigung, die Initiative ergriffen, ein Aktionskomitee zu gründen - Man weiß heute schon, wie gefährlich die Strahlen sind - An sich müsste die Gesuchstellerin die Pflicht haben, die Ungefährlichkeit nachzuweisen - Im Weiteren führt Kurt Leuenberger an, dass sich der geplante Antennenstandort mitten in dicht besiedeltem Gebiet, in einem Wohn- und Geschäftszentrum, befindet - «Ich bin überzeugt, dass es andere mögliche Standorte gibt», sagt Paul Scherrer : «Ich kenne das Argument, dass jeder das Handy benützt, jedoch niemand die Antenne vor seiner Wohnung oder seinem Geschäft haben will, dazu muss ich aber sagen, um nochmals einen Vergleich mit dem Straßenbau zu ziehen : es braucht wohl Erschließungsstrassen, aber es braucht nicht überall eine (Daten-) Autobahn (für UMTS)» - Ein «Geschäft» könnte von der geplanten Antenne auf besondere Weise betroffen sein : im «Centralhof» hat der Neurologe Karsten Beer seine Praxis, er ist überzeugt, dass seine medizinischen Geräte durch die Strahlung beeinflusst würden und befürchtet, dass er im Falle der Realisierung dieser Antenne einen neuen Praxisstandort suchen muss - Laut Aussage der Initianten des Komitees ist es bemühend und kostspielig, wenn bei jedem eingehenden Baugesuch das selbe Prozedere von vorn beginnt : Unterschriften sammeln, Aktionskomitee bilden Mehr 23.04.05: Machen Handys wirklich schwachsinnig? - Beate Stemmler : „Dieser Brief [an Bundeskanzler Schröder] ist ein Notruf aus meiner Lebenssituation unter der Zwangsbestrahlung durch derzeitig angewendete Mobilfunktechnik : aufgrund der Regierungsentscheidung, Frequenzen im Mikrowellenbereich an Betreiber von Mobilfunkantennen für flächendeckende Handynutzung zu verkaufen, werde ich derzeit in meinem Bemühen um meine Gesundheit massiv gestört, diese Frequenzen sind längst durch die Schöpfung an Menschen und Tiere vergeben, um die lebensnotwendige interzelluläre Kommunikation der Organismen zu gewährleisten, sie stehen keinem Markt zur Verfügung, keine Regierung hat das ethische Recht, den Schlaf, den Herzrhythmus, die Konzentrationsfähigkeit, die seelische Balance, den Blutdruck, die Lebensfreude und Schaffenskraft, letztendlich das Wohl und die Gesundheit des Volkes zu verkaufen, auch nicht für 50 Mrd. Euro“ - Beate Stemmler : „Ich erlebte körperliche Sensationen in Form von rhythmischen Gehirnkrämpfen mit nachfolgenden heftigen Herzschmerzen, die ich in keiner Weise einzuordnen wusste, noch Tage später lief ich benommen umher, vier Tage nach dieser Attacke sah ich eine neu installierte Mobilfunkantenne in unmittelbarer Nachbarschaft 120 m entfernt von unserer Wohnung auf gleicher Höhe ohne abschirmende Faktoren wie Häuser oder Bäume dazwischen, nach einigen weiteren Tagen stellten sich bei mir innerhalb dieser Wohnung anhaltende Kopfschmerzen, heftiges Herzklopfen, erhöhter Blutdruck, eingeschränktes Konzentrationsvermögen, Niedergeschlagenheit und ein hohes Bewegungsbedürfnis ein, im Schlafzimmer ist seither das Ein- und Durchschlafen durch ein von mir nicht beeinflussbares Vibrieren des Nervensystems gestört, später wurden Veränderungen an der Harnblase spürbar, Ohrgeräusche, Gelenkbeschwerden und gehäufte Entzündungen der Mundschleimhaut, ungewöhnliche Hitzewellen und Schweißausbrüche zu bestimmten Uhrzeiten kamen dazu“ - Beate Stemmler : „Doch wohin umziehen, wann und wo wird der nächste Mobilfunkmast errichtet?“ Beate Stemmler : „Immer mehr Nachbarn benutzen schnurlose Telefone nach DECT-Standard und verstärken ahnungslos die Strahlenbelastung, so sind wir zu Flüchtlingen in unserer eigenen Wohnung geworden, ich verkrieche mich in wenigen relativ strahlungsarmen Winkeln der Wohnung, nachts schlafe ich unter Stroh, die Teilnahme am öffentlichen Leben in Kinos, Restaurants, Versammlungen, Bussen und Zügen wird je nach Menge der passiven und aktiven Handynutzung zur Qual“ - Beate Stemmler : „Viele Menschen bringen ihre seltsamen Symptome mit beruflichem oder familiärem Stress, ihrer Arbeitslosigkeit oder ihrem Altern in Verbindung, Ärzte sind meistens ratlos und uninformiert, wenn sich bekannte Symptome nicht in bewährter Weise behandeln lassen, erfolgt in der Regel eine Überweisung zur psychotherapeutischen Behandlung, doch solange Ärzte und Therapeuten diese außerordentliche Belastung durch Mobilfunkstrahlung mittels Antennenmasten, Handys, DECT-Schnurlostelefonen und funkgesteuerten Computern nicht zu einem festen Bestandteil ihrer Anamneseerhebung machen, laufen sie unter Umständen Gefahr, ins Leere zu arbeiten, damit diskreditiert sich ihre kostbare, lebensnotwendige Arbeit, bei wie vielen der 16 Mill. Bluthochdruckpatienten in Deutschland gibt es einen Zusammenhang mit Mobilfunkbelastung?“ Beate Stemmler : “Wer zahlt die Behandlungskosten bei gesundheitlichen Schäden durch Mobilfunkstrahlung, wer zahlt die entstehenden Kosten für eine effektive Abschirmung, mit welchem Recht können Arbeitgeber von ArbeitnehmerInnen das Tragen und Benutzen von Handys am Körper verlangen?“ - Beate Stemmler : “Mobilfunktechnik kann andere sensible Technik empfindlich stören, gibt es etwas Empfindsameres als den Organismus von Mensch und Tier, aus welchem Grund unterbleibt die Information und Beteiligung der Bevölkerung bei der Errichtung von Sendemasten, weshalb werden Menschen mit Herzschrittmachern zu ihrem Schutz nicht vor der Installation einer Mobilfunkantenne gewarnt, wie erfolgreich ist das Bundesamt für Strahlenschutz bei der Überprüfung der Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber, Schulen, Kindergärten, Seniorenheime und Krankenhäuser mit der unmittelbaren Nähe von Mobilfunkantennen zu verschonen?“ - Beate Stemmler : „Die UnterzeichnerInnen des Freiburger Appells sehen einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Hyperaktivität bei Kindern und der rasant gestiegenen Nutzung der Mobilfunktechnik, diese Kinder stehen unter großer innerer Spannung, aus der sie sich von selbst nur mit Zappeln vorübergehend befreien können, wer hilft ihnen, ohne ihnen fragwürdige ruhig stellende Mittel zu verabreichen, wie können sich Kinder und Jugendliche unter Strahlenbelastung, auch bedingt durch das eigene Handy, zu Hause und in der Schule konzentrieren, Pisa lässt grüßen, wie können Busfahrer und Piloten die Beeinflussung ihres Nervensystems durch erlaubte Handynutzung der Reisenden verhindern und „nicht aufklärbare“ Unfälle vermeiden, beim Aufbau eines Handygesprächs wird der zulässige Grenzwert erheblich überschritten“ - Beate Stemmler : „Herr Bundeskanzler machen Sie umgehend das Thema Mobilfunk und Gesundheit zur Chefsache, die laufende Regierungsstudie zu dieser Problematik dauert zu lange und ist abhängig von Geldern der Mobilfunkbetreiber, viele Menschen könnten inzwischen an der Strahlenlast zerbrechen, wichtig ist eine Überprüfung des unverantwortlich hohen Grenzwerts unter Einbeziehung der gepulsten Sendeleistung, wichtig und möglich ist es, die Sendeleistung drastisch zu reduzieren, wichtig ist die Schaffung handy- bzw. mobilfunkfreier Lern-, Arbeits- und Lebensräume, analog dem Nichtrauchersystem, wichtig ist die Förderung und Umsetzung innovativer gesundheits- und umweltverträglicher Kommunikationstechnik“ - Handy-Antenne auf dem Rathaus - Gemeinde Grafenberg zweifelt E-Plus-Aussage an : ist 40-Meter-Mast notwendig? - Bürgermeister Holger Dembek sieht die Standorte wegen ihrer Nähe zu anderen gemeindlichen Einrichtungen wie dem Kindergarten und der Schule als wenig optimal an - Jugendliche weiter zunehmend wegen Handy verschuldet - Die Allesscanner - Der russische Minister für Informationstechnologien und Fernmeldewesen, Leonid Reiman, sorgt sich um die Gesundheit der Handy-Nutzer, wie er feststellte, ist die Diskussion über die Schädlichkeit der Handys seit zehn bis 15 Jahren im Gange - USA : das Netzwerk der Neokonservativen, eine globale Strategie - Forscher befürchten Gesundheitsschäden durch Nanopartikel Mehr 22.04.05: Kein höheres Risiko für Hirntumore durch Handys? - CDU/CSU : Elektrosmog durch DVB-T und UMTS offen legen - Opposition will Forschungsstand zum Elektrosmog erfahren - Gefragt wird, wie viele UMTS-Basisstationen für eine flächendeckende Versorgung in Deutschland erforderlich sind und welche Erkenntnisse der Regierung über mögliche biologische Effekte oder negative Gesundheitsauswirkungen durch den neuen Fernsehsendestandard DVB-T vorliegen - Mit dem Messgerät durch die Bibliothek - Josef Kutt : „Wer sich eines Mobiltelefons bedient, lebt gefährlich, die Schäden, hervorgerufen durch die Strahlung von Geräten und Antennen, könnten generell schwerste gesundheitliche Schädigungen hervorrufen“ - Vorsitzender Gert Walter Iffeldorfer Ortsgruppe des Bund Naturschutz : es soll eine Herabsetzung der Grenzwerte bei der Strahlenbelastung sowie mehr Einfluss für die Gemeinden bei der Festlegung der Standorte für Mobilfunkantennen erreicht werden - Josef Kutt präsentierte stichprobenartige Messergebnisse in der Bibliothek und an der Hofmark in unmittelbarer Nähe des dort installierten Antennenmastes auf einem der Häuser, sie haben eine Überschreitung des Grenzwertes ergeben, dieser ist jedoch ohnehin grundsätzlich zu vernachlässigen, weil die biologischen Werte in der gesetzlichen Norm nicht berücksichtigt sind - UMTS : Weiterhin große Zweifel in Plau am See - Die "Bürgerinitiative Plötzenhöhe" kämpft gegen die Errichtung eines Funkturmes - Jeder reagiert auf elektromagnetische Felder sehr unterschiedlich, wofür die körperliche Konstitution und das Immunsystem eine große Rolle spielen - KIEDRICH : grundsätzlich ist die Bürgerinitiative gegen den Sendemast am Klosterbergweg froh, dass die Verlagerung des Mastes an die Grünschnittsammelstelle in greifbare Nähe gerückt ist - Marion Sänger von der BI : "Wir hoffen, dass es mit der größeren Entfernung zum Wohngebiet besser wird", der neue Standort am Grünschnittplatz ist im Grunde eine Notlösung, die Bürgerinitiative hätte ihn lieber noch weiter weg gehabt, darauf ließ sich T-Mobile nicht ein - Die Anlieger des Klosterbergwegs klagen über Schlafstörungen, Tinnitus und Kopfschmerzen, diese Beschwerden haben etwa sechs Wochen nach Inbetriebnahme des Mastes eingesetzt, berichtet Marion Sänger, sie sind langsam angestiegen - Dass nun vier statt nur einem Anbieter künftig mit insgesamt 15 Antennen vom Mast strahlen, ist nicht im Sinne der Bürgerinitiative - Marion Sänger : die jetzt erreichte Verlagerung ist "ein harter Kampf gewesen, der uns viele Nerven gekostet hat, wir stehen mit dem Rücken an der Wand" - Zankapfel Mobilfunkmast : in Helmbrechts gehen die Meinungen darüber auseinander - Seine Konsequenzen aus dem Ja der VfB-Hauptversammlung zum Sendemast auf dem Helmbrechtser Vereinsgelände zieht Uwe Lochner : „Als die VfB-Mitglieder vergangenes Jahr ablehnten, einen Funkmasten auf dem Gelände zu errichten, konnte man mit Stolz behaupten, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, nun entscheidet man sich in einer Nacht- und- Nebel- Aktion für einen geldbringenden, aber riskanten Funkmast, wie dieses Geld eingesetzt werden soll, ist wohl jedem klar, sicherlich nicht für die Schüler- und Jugendarbeit, gerade über das Wohl der Anwohner, darunter die Realschule, setzt man sich hinweg, ein Verein muss sich seiner sozialen Verantwortung bewusst sein, deshalb bin ich gezwungen, aus dem Verein auszutreten“ - Uwe Lochner : „Ich höre als Baubiologe seit mindestens zehn Jahren auf Kongressen für Umweltmedizin von den Risiken, mit Erhöhung der Krebsrate bis zu Kopfschmerzen und anderen Störungen, wenn jetzt „Sachverständige“ wie Kurt Hoyer das geschafft haben, wozu alle Wissenschaftler bisher nicht in der Lage waren, nämlich eine gesundheitliche Störung ausschließen zu können, dann mögen auch Regressforderungen an diese Personen gestellt werden, sollte es zu Erkrankungen kommen, die Ergebnisse der Nailaer Studie und vieler andere haben klar den Risikobereich in der Nachbarschaft dargelegt und es liegt in der Verantwortung des Vereins, darauf zu reagieren, es sollten die Befürworter bei der neuen Einnahmequelle die verlorenen Mitgliedsbeiträge durch Austritte, verlorene Sponsorengelder und reduzierte Einnahmen aus Eintrittsgeldern gegenrechnen“ - Das Vorgehen der Vereinsführung kritisiert Helga Wieczorek : „Als Mitinitiator der im Oktober 2004 durchgeführten Unterschriftensammlung gegen die Errichtung eines Mobil-Funkmastens auf dem Sportgelände des VFB habe ich die Entscheidung des Vereins mit Kopfschütteln und Unverständnis aufgenommen, den über 130 Mitbürgern und Anwohnern des VFB-Geländes, darunter viele Familien mit Kindern und auch zahlreiche Vereinsmitglieder, wird es wohl nicht anders ergangen sein, dass sich die Verantwortlichen bei der Entscheidungsfindung auf Aussagen der Gemeinde Speichersdorf und der Bayerischen Staatsregierung berufen, jedoch die Studie der Nailaer Ärzte ignorieren, finde ich schon sehr verwunderlich, ich hoffe nur, dass die Mitglieder des VFB ihrer Vereinsführung klarmachen, dass eine solche Vorgehensweise mit Vertrauen und ehrlichem Umgang miteinander nichts zu tun hat“ - Wie der Zufall so spielt : durch einen Fax-Irrläufer wurde bekannt, dass für die Errichtung eines Mobilfunksenders im Dachboden der Murauer Bäckerei Atzenhofer diverse Aufträge bereits vergeben sind, das Fax ging irrtümlich an eine Murauerin, die dieses schnurstracks den Mitgliedern der Bürgerinitiative gegen diese Errichtung weiterleitete, diese sammelten im vergangenen Sommer 1600 Unterschriften gegen den Plan des Bäckers - "Es kann jetzt sein, dass der Mast der Mobilkom innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen errichtet wird", befürchtet Hans Georg Frieß von der Bürgerinitiative, laut dem Augenarzt handelt es sich um einen Sender mit einer Strahlungsweite von 900 bis 1000 Metern - Bürgermeister Herbert Bacher wohnt innerhalb der Strahlungsreichweite - Hans Georg Frieß empfiehlt jenen Murauern, die nahe des geplanten Senders wohnen : "Es wäre sinnvoll noch vor der Inbetriebnahme der Anlage ein messtechnisches Gutachten über das aktuelle Ausmaß elektromagnetischer Strahlung in den eigenen vier Wänden erstellen zu lassen", damit soll eine zukünftige Erhöhung der Strahlenwerte bewiesen werden - Den Nachwuchs an die elektronische Leine legen - Kein ausreichender Schutz vor Schuldenfalle Handy - Zunehmender Konkurrenzkampf drückt Gewinnmargen Mehr 21.04.05: Mobiltelefone darf man nicht anfassen - Weltweit erstmalig wird Elektrosmog durch deutsche Justiz anerkannt - Staatsanwaltschaft Konstanz widerspricht der offiziellen Meinung der FH Furtwangen - Laut Strafbefehl des Amtsgerichts Villingen-Schwenningen unterliegt ein Experimentiergerät für Skalarwellen, das u.a. dem Nachweis von Elektrosmog dient, dem Medizinproduktgesetz, wenn eine voll isolierte Masseelektrode berührt wird und keine galvanische Verbindung zu stromführenden Teilen besteht, nach der Auffassung der Staatsanwaltschaft Konstanz erlischt trotzdem eine für das Skalarwellengerät ordnungsgemäß durchgeführte CE-Zertifizierung, da die abgestrahlten Skalarwellen mit den longitudinalen Wellen übereinstimmen, die bekanntlich jedes Handy in seinem Nahfeld aufweist, dürfen danach Handynutzer ihr Mobiltelefon weder ans Ohr halten noch beim Telefonieren anfassen - Folgt man der Auffassung des Konstanzer Staatsanwaltes, so macht bereits das Berühren das Gerät zu einem "invasiven Medizinprodukt", womit konsequenterweise auch Handys ihre CE-Zulassung verlieren würden - Beanstandet wird also Skalarwellengerät, das laut Beschreibung technischen, physikalischen und biologischen Experimenten dient, es hat aber nur eine Sendeleistung von ca. 50 mW, im Vergleich dazu ist bei einem Handy mit bis zu 3000 mW eine erheblich höhere biologische Wirkung zu erwarten, der die Staatsanwaltschaft sogar medizinische Bedeutung beimisst - Ungeahnt erhalten damit die Mobilfunkgegner durch den Strafbefehl weltweit und erstmalig juristische Unterstützung, denn Skalarwellen sind die Ursache des Elektrosmog - Mutig stellt sich der Konstanzer Staatsanwalt gegen die von einigen Ämtern und Hochschulen verbreiteten Verharmlosung der Elektrosmogproblematik, so bestreiten zum Beispiel Amtsträger einer Hochschule in Furtwangen generell die Existenz von Skalarwellen und vertreten diese Meinung öffentlich im Internet, jetzt werden sie von der Staatsanwaltschaft darüber belehrt : dass Skalarwellen existieren, dass von ihnen eine biologische Wirkung ausgeht, dass elektronische Geräte, die Skalarwellen abstrahlen, als invasive Medizingeräte gelten müssen - Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl setzt sich in seinen Büchern zur "Elektromagnetischen Umweltverträglichkeit" und in zahlreichen Veranstaltungen weiter für die Anerkennung von Skalarwellen ein, dieser Strafbefehl ist eine unerwartete Unterstützung von juristischer Seite - Für die Mobilfunkindustrie könnte der Strafbefehl zu einem Fiasko werden : sie muss jetzt mit Anzeigen und Schadenersatzforderungen rechnen, auch Wirtschaft und Politik werden die Folgen zu spüren bekommen, der Staatsanwaltschaft Konstanz sei Dank - Supergau : Droht das Handyverbot? - Möglicherweise droht schon bald eine Welle von Strafanzeigen gegen Hersteller von Mobiltelefonen - Wie die Indel GmbH mitteilt, hat das Amtsgericht Villingen-Schwenningen gegen den Hersteller eines Experimentiergerätes einen Strafbefehl verhängt (8 Cs AK 97/05) - Fiasko für den Mobilfunk? - Nach den Angaben von Indel strahlen Handys in ihrem Nahfeld dieselben Wellen ab wie das beanstandete Gerät, juristisch gesehen dürften daher Mobiltelefone weder ans Ohr gehalten noch angefasst werden, um nicht als invasives Medizingerät die CE-Zulassung zu verlieren - Mit dem Strafbefehl wird weltweit erstmalig die schädliche Wirkung von Elektrosmog durch die deutsche Justiz eingeräumt und der von offizieller Seite vertretenen Auffassung widersprochen, nach der eine derartige Strahlung weder existiert noch biologisch oder medizinisch wirksam sei - Die Firma Vodafone will an dem Bau eines Mobilfunkturmes am Soltauer Tannenweg festhalten, das Unternehmen hat juristische Schritte gegen die Kreisverwaltung angekündigt, die nach verschiedenen Gerichtsentscheidungen ihre ursprünglich erteilte Baugenehmigung aufgehoben hat - Das Vorhaben von Vodafone, den Betonturm auf dem hinteren Bereich eines Gewerbegrundstücks an der Lüneburger Straße zu errichten, hatte zu heftigen Protesten der Anwohner geführt, die Anlieger und die Soltauer Bürgerinitiative Mobilfunk verwiesen unter anderem auf mögliche Gesundheitsschäden durch Strahlenbelastung - Anwohner zogen vor Gericht - Das Verwaltungs- und später das Oberverwaltungsgericht Lüneburg folgten der Argumentation der Anlieger und erklärten die Grundlagen für die Baugenehmigung für fehlerhaft, der Landkreis hob daraufhin die Baugenehmigung auf, wie Bürgermeisterin Christa Erden erläuterte - Einen Widerspruch der Firma Vodafone dagegen wies der Kreis zurück, nun ist erneut das Verwaltungsgericht Lüneburg gefordert, parallel dazu plant die Stadt eine Höhenbegrenzung von Bauwerken für den Bereich Tannenweg - Aufgrund seiner Ausmaße hat der Turm eine „gebäudeartige Wirkung“ und wirkt als „dominierende bauliche Anlage“, daher muss als Abstand die gesamte Höhe bis zur Grundstücksgrenze eingehalten werden - Noch höherer Mast bald über Kiedrich : da die Gemeindevertretung keine Alternative sah, hat sie eher zähneknirschend, aber einstimmig, beschlossen, den Mietvertrag entsprechend abzuändern, die Naturschutzbehörde des Landkreises hatte der Verlagerung des Sendemastes vom Klosterbergweg zum Grünschnittplatz nur unter der Maßgabe zugestimmt, dass mehrere Betreiber von diesem Mast aus strahlen dürfen - Die Kosten für Rückbau und Neubau bezifferten die Vertreter von T-Mobile auf 100 000 Euro - Wird der Mietvertrag im Mai abgeschlossen, könnte die neue Anlage im Oktober in Betrieb genommen werden, dann würde die alte Anlage am Klosterbergweg demontiert - Die Gemeindevertreter waren sich einig, dass sie auch jetzt keine andere Wahl haben, als der Mitnutzung durch weitere Betreiber zuzustimmen, lehnten sie ab, bleibt der Mast mitten im Kiedricher Wohngebiet stehen und es würden sich möglicherweise weitere Privatleute finden, die anderen Betreibern weitere Maste auf ihrem Grund und Boden erlaubten - Hubertus Harras : "Von unseren ursprünglichen Vorstellungen ist nicht viel übrig geblieben" - Mobilfunk Lindlar : auch in Unterschümmerich regt sich Widerstand - Die Anwohner in Unterschümmerich fürchten den Bau einer Mobilfunkanlage im Wohngebiet „Zur Heide“ und richten sich in einem Offenen Brief an den Bürgermeister - Die Anwohner in der Straße „Zur Heide“ in Unterschümmerich fürchten, dass ein neuer Mobilfunk-Standort entsteht, mitten im Wohngebiet - Babys werden mit Handy-Klingeln beruhigt - 1000 Peitschenhiebe für anzügliche Bilder auf dem Handy - Bundesdatenschützer warnt vor Vorratsspeicherung von Telefondaten Mehr 20.04.05: Mit Zeißiger Krebs-Sorgen in Stadtrat - Ein Gutachten über den Sendemast-Einfluss soll bei der Suche nach der Ursache für hohe Anzahl von Krankheitsfällen zur Aufklärung beitragen - Rund 200 Unterschriften für ein Bürgerbegehren hat Dirk Rolka aus Zeißig bereits zusammengetragen : „Weitere Bürger haben ihre Bereitschaft erklärt, unser Anliegen zu unterstützen“ - Müllendorf : es geht weiter - Schüler einig : Strahlen soll nur unser Lächeln - Rund 1400 Schüler in Bamberg demonstrieren mittels Menschenkette rings um ihr Gymnasium gegen weitere Mobilfunkantennen mit Spruchbändern wie : “Strahlung satt setzt uns matt“, “Weg vom Dach, sonst krachts“, “Keine Antennen, sonst wird unser Hirn pennen“ - Elektrosmog-Studien : Wie groß ist die Angst tatsächlich? - Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. entdeckte eine zweite Studie, vom Bundesinstitut für Strahlenschutz, (BfS) beauftragt - wik-Consult kommt zu dem Schluss, dass ein Anteil von fast 90% der Befragten durch Mobilfunk verursachte gesundheitliche Probleme für möglich halten - Die über elektromagnetische Felder völlig "Uninformierten" sind insgesamt am unbesorgtesten - Das Bundesamt für Strahlenschutz hält auf seiner Homepage "aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes (Vorsorge) für zweckmäßig, dass diese elektromagnetischen Felder so gering wie möglich gehalten werden, Vorsorge ist sinnvoll, weil es noch offene Fragen über die gesundheitlichen Wirkungen der Felder gibt", deshalb hält die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. mehr Aufklärung für unverzichtbar - Mobilfunkturm in Dämelow geplant, Bauwerk soll 65 Meter hoch werden - In der Bibower Vertreterschaft wurde indes nach der Information durch Bürgermeister Dettlef Lukat noch Diskussionsbedarf angemeldet, ein Mobilfunkmast und dessen mögliche Auswirkungen sind schließlich nicht unumstritten, meinte Gemeindevertreter Heino Kalkschieß - Bürgerantrag gegen Sendemast eingereicht - Rainer Merdonig unternimmt einen zweiten Anlauf gegen den Mobilfunkturm des Bayerischen Rundfunks (BR) in Buchendorf, er formulierte nochmals einen Bürgerantrag an Gautings Bürgermeisterin Brigitte Servatius und die Gemeinderäte, diesmal unterschrieben 360 Bürger, der Bürgerantrag umfasst vier Punkte, unter anderem fordern die 360 Unterzeichnenden einen Rückbau der Sendeanlagen auf dem BR-Turm am Leutstettener Weg - MOBILFUNKMAST AUF DEM SPORTGELÄNDE DES VFB HELMBRECHTS - Kritiker Manfred Strobel spricht von „Nacht- und Nebelaktion“ - Für erhebliche Irritationen hat die überraschende Entscheidung des VfB Helmbrechts gesorgt, nun doch einen Mobilfunkmasten auf seinem Gelände errichten zu lassen, während die neue Vereinsführung die Entscheidung verteidigt und vor allem wirtschaftliche Gründe anführt, sind einige Helmbrechtser empört über die Art und Weise, wie dieser Beschluss der Hauptversammlung zu Stande kam - Kaum war mit Manfred Gareiß ein neuer erster Vorsitzender gewählt, fasste die Versammlung den Beschluss, mit der Firma Vodafone einen Vertrag über den Bau eines Mobilfunk-Sendemastes auf dem Vereinsgelände abzuschließen, damit warfen die Mitglieder gegen den Widerstand einiger Anwesenden einen ablehnenden Beschluss einer außerordentlichen Hauptversammlung vom vergangenen Jahres über den Haufen, viele Mitglieder sehen sich nun von der Vereinsführung übertölpelt, weil das Thema nicht auf der Tagesordnung der ordentlichen Hauptversammlung stand - „Das ist eine bodenlose Frechheit“, schimpft Manfred Strobel, er hatte als Nichtmitglied des VfB aufgrund des Beschlusses vom Oktober 2004 dem Verein eine jährliche Spende von 500 Euro zugesichert, wenn der Sendemast nicht gebaut wird - Manfred Strobel findet das Vorgehen moralisch nicht in Ordnung, wie viele andere Helmbrechtser auch : „Braucht der VfB wirklich im Jahr die 4000 Euro, um seine Spieler bezahlen zu können?“, er mutmaßt, dass die Sache geplant gewesen ist : „Die haben das bewusst nicht auf die Tagesordnung geschrieben, weil so viele, die gegen den Mast sind, der Versammlung fern geblieben sind“ - Der neue Vorsitzende Manfred Gareiß räumt ein, dass der Beschluss für ihn kein besonders glücklicher Start ist : „Ich bin ins kalte Wasser geworfen worden, aber ich stehe dazu und werde mich bemühen, das Beste draus zu machen“, er riet den Gegnern des Mobilfunkmastes, die alle selbst ein Handy haben, einmal drüber nachzudenken, was sie denn eigentlich wollen - VfB-Geschäftsführer Klaus Callsen räumt ein, dass die Angelegenheit auch einen „moralisch-gesundheitlichen“ Aspekt hat - Einer, der in der Versammlung gegen den Funkmast gestimmt hat, ist der neue Schriftführer Wolfgang Löffler, er sieht in dem Beschluss einen „Imageverlust“ für den VfB - Ist es nach dem Vereinsrecht zulässig, einen Beschluss einer früheren Hauptversammlung aufzuheben, ohne diesen Punkt in der Tagesordnung der neuen Versammlung aufzuführen? Nach Meinung des Kreisvorsitzenden des Bayerischen Landessportverbandes, Karl Bauer, geht das „in der Regel“ nicht, nach seiner persönlichen Meinung sollte eine Vereinsführung aber so nicht verfahren : „Ich hätte das auf die Tagesordnung geschrieben, zumal wenn die Sache schon mal abgelehnt war“, so ein Vergehen treibt nur einen Keil in den Verein, die Folge könnte sein, dass Mitglieder dem Verein den Rücken kehren, da muss man auch von einem neuen Vorsitzenden mehr Fingerspitzengefühl erwarten - Militäroperation Hollywood - Stalking : Zypries will Straftatbestand gegen Telefonterror, Auflauern und Bedrohung Mehr 19.04.05: IAFF möchte Studie über Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkantennen, die untersuchen soll, ob Mobilfunkbasisstationen auf Feuerwachen für die Feuerwehrleute gesundheitsschädlich sind, dabei sollen die Auswirkungen der hochfrequenten Strahlung auf das zentrale Nervensystem und das Immunsystem sowie Einflüsse auf den Stoffwechsel, die in früheren Studien beobachtet wurden, untersucht werden, bis die gesundheitlichen Auswirkungen getestet sind, sollten nach Meinung der IAFF keine weiteren Mobilfunkmasten bzw. -antennen auf den Feuerwachen oder in deren Nähe errichtet werden - Ziel der IAFF ist es, eine Verbindung zwischen biologischen Einflüssen und einem Gesundheitsrisiko der Feuerwehrleute und dem medizinischen Notfallpersonal herzustellen, verursacht durch die Mobilfunkantennen und Basisstationen an den Feuerwachen und Gebäuden, in denen sie arbeiten - Studie : Strukturelle und kinetische Effekte von Mikrowellen der Mobiltelefone auf die Acetylcholinesterase-Aktivität, diese Arbeit zeigt durch die Kombination verschiedener experimenteller Techniken, dass hochfrequente (HF-) Strahlung die strukturellen und biochemischen Charakteristika eines bedeutenden Enzyms des zentralen Nervensystems irreversibel beeinflusst - So strahlt die Handy-Lobby - Umweltministerium macht mit Mobilfunk-Betreibern gemeinsame Sache : neue Messungen sollen die Elektrosmog-Belastung in Niedersachsen ermitteln, Experten kennen jetzt schon die Ergebnisse - Lang und holprig ist der Weg, die wirtschaftliche Misere trägt auch dazu bei - Marianne Kirst : „Wenn nun auch noch die Mobilfunkindustrie zusammenbräche, nur weil ein paar „Spinner“ von Gesundheitsproblemen reden, ginge es mit Deutschland ganz den Bach runter, doch, hätten die so genannten „Spinner“ Warnleuchten auf ihren Köpfen installiert, so würden diese ständig „rot“ aufleuchten, unsere Körper reagieren auf schädliche Umwelteinflüsse und auch auf Elektrosmog äußerst sensibel, leider haben wir keine Warnleuchten auf unseren Köpfen und wir können auch nicht die fremdbestimmte 24-stündige gepulste Mikrowellenstrahlung sehen, es wäre auch ein grausames Bild“ - Marianne Kirst : „Wenn man die Grenzwerte ziemlich hoch ansetzt, hat man auch viel Spielraum, um durch unnützige kostspielige Messungen die Menschheit von der „Ungefährlichkeit der Strahlung“ zu überzeugen bzw. die Menschheit zu „ver“-blenden“ - Marianne Kirst : „Wenn aber bereits in einem „Jugend forscht“-Wettbewerb mit einfachen Mitteln festgestellt wird, dass Handystrahlung innerhalb weniger Sekunden schon zu Clusterbildung (Geldrollenbildung) des Blutes führt, dass auch Nichttelefonierer in geringem Abstand betroffen sind, dann ist es an der Zeit, dass sich die Regierung einmal ernsthaft mit dem Thema Mobilfunk auseinander setzt“ - Das Zusammenkleben der Blutkörperchen kann zu Durchblutungsstörungen führen, sprich auch zu Thrombose, des Weiteren kann die Oberfläche der zusammengeklebten Blutkörperchen nicht genügend Sauerstoff aufnehmen, d. h. Konzentrationsstörungen, Störungen des Kurzzeitgedächtnisses - Marianne Kirst : „Dazu fällt mir dann nur noch die PISA-Studie ein : zu den notorischen Handynutzern gehören nun einmal die Kinder und Jugendlichen, nebenbei erwähnt, die britische Regierung hat Warnhinweise für die Handynutzung von Kindern und Jugendlichen herausgeben, da Schädigungen des noch nicht voll entwickelten Nervensystems zu befürchten sind“ - Eine Warnung für Eltern : “Wissen Sie dass Ihre Kinder in Internetchats von Kinderschändern angemacht werden, ihnen die Telefonnummern abgeluchst werden um sie dann mit Pornomaterialien zu erpressen und dann mehr von ihnen zu erreichen?” - Bürgermeister Karl Graf erhält Strafbefehl über 12 000 Euro - Bürgermeister bald vorbestraft? - Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen Hohenpeißenbergs Bürgermeister Karl Graf ist abgeschlossen - Schreiben des Mobilfunkanbieters E-Plus für einen Mastenstandort liefen über Bürgermeister Karl Graf und zunächst ohne Beteiligung des Gemeinderats, schließlich wurde der Funkmast auf Karl Grafs Grundstück am Hanslweg errichtet, mittlerweile sendet er mit voller Leistung - "Die besorgten Bürger", hatten Anzeige wegen Vorteilnahme erstattet - NACH VERSCHÄRFUNG DER GRENZWERTE : wollen Mobilfunkbetreiber städtische Vorgaben umgehen? - KULMBACH : Den Kommunalpolitikern sind weitgehend die Hände gebunden, wenn es um die Errichtung neuer Mobilfunk-Sendeanlagen geht - Oberbürgermeisterin Inge Aures berichtete, dass die Unternehmen zur Offenlegung ihrer Planungen aufgefordert wurden, dies ist aber wegen der Konkurrenzsituation zwischen den Konzernen sehr schwierig - Grünen-Stadtrat Volker Wack nannte es einen Skandal, dass diese Suche nach neuen Standorten hinter dem Rücken der Verwaltung abläuft : „Am Runden Tisch werden wir hingehalten und jetzt sind nach meiner Kenntnis in Kulmbach Anwerber unterwegs, die insbesondere um den Marktplatz nach Privatleuten suchen, die ihre Gebäude für neue Sendemasten zur Verfügung stellen“ - Im letzten November hatte sich der Stadtrat einhellig dafür ausgesprochen, für neue Anlagen auf städtischen Gebäuden die Einhaltung der „Schweizer Grenzwerte“ zu verlangen - „Bauchschmerzen“ hat WGK-Sprecher Stefan Schaffranek : „Die Kommunen können da aber wenig tun, solange der Bund keine niedrigeren Grenzwerte festlegt“, hier, so musste sich Volker Wack von allen Ratsfraktionen sagen lassen, ist sein Berliner Parteifreund, Umweltminister Jürgen Trittin, zuallererst gefordert - TÜV-geprüfte Strahlung - Tatjana Coerschulte über den Mobilfunkstreit : „Je mehr die Mobilfunkbranche boomte, desto drängender wurden die Stimmen jener, die vor Gefahren durch die unsichtbare Strahlung warnten, es ist das Verdienst dieser Handy-Gegner, dass sich Städte und Gemeinden inzwischen mit den Standorten der Sendemasten auseinander setzen und einige Hersteller die Strahlungswerte ihrer Geräte angeben, dass nun die Mobilfunkbetreiber selbst Messungen in Auftrag geben, ist allerdings nur eine neue Variante ihrer Öffentlichkeitsarbeit, die Mobilfunkbetreiber gäben aber kaum Geld für Gutachten aus, wenn sie fürchten müssten, dass diese ihrem Geschäft schaden - Edgar Slawik : Sendemast war nicht zu verhindern - Der Gemeindevorstand von Guxhagen hatte der Vodafone GmbH das "Einvernehmen versagt", an der Raiffeisenstraße am Bahngelände eine Mobilfunkstation zu bauen, die Untere Bauaufsichtbehörde beim Schwalm-Eder-Kreis ist dagegen der Auffassung, die Versagung des Einvernehmens sei rechtswidrig, die Anlage kann nun also errichtet werden, daraus wird deutlich, dass eine Kommune keine Möglichkeit hat, sich gegen solche Projekte zu wehren - Wer sich beeinträchtigt fühlt, muss laut einem Urteil des Bundesgerichtshofes darlegen und beweisen, dass ein wissenschaftlich begründeter Zweifel an der Richtigkeit der festgelegten Grenzwerte und ein fundierter Verdacht einer Gesundheitsgefährdung besteht Mehr 18.04.05: "Ängste ernst nehmen" - Mobilfunk-Petition für den Pongau geplant : Bischofshofen machte den Anfang, St. Johann zog nach und nun will der ganze Pongau deren Vorbild folgen : "Ich kann ich mir gut vorstellen, dass die Petition beschlossen wird", sagt Regionalverbands-Obmann und Bgm. Peter Brandauer aus Werfenweng - Ähnlich wie in Bischofshofen und St. Johann soll die Pongau weite Resolution folgende Forderungen beinhalten : Einbeziehung der lokalen Bevölkerung, Überprüfung mehrerer Standort-Alternativen und die Einhaltung des Salzburger Vorsorgewerts in der Höhe von einem Milliwatt pro Quadratmeter - Robert Gassner, Initiator der Petition in Bischofshofen, will eine bessere Zusammenarbeit zwischen Mobilfunkanbietern und der Bevölkerung erreichen : "Die Mobilfunk-Betreiber müssen unsere Ängste ernst nehmen" - Thomas Barmüller vom Forum Mobilkommunikation ist von den Pongauer Plänen wenig begeistert : "Zum einen ist der Inhalt der Petition oft widersprüchlich, zum anderen ist der Vorsorgewert bei UMTS nicht einhaltbar", für Betreiber wird es unmöglich, neue Standorte für Sendeanlagen zu finden : "Auf Gemeinde-Gebäuden geht nichts mehr, auf Privathäusern auch nicht, weil Besitzer den sozialen Druck nicht aushalten", auch Bischofshofen werde seine Haltung zu spüren bekommen : "Bei der Vierschanzentournee wird mobile Kommunikation und Datenübertragung im gewünschten Maß kaum noch möglich sein - Handymast : Anrainer laufen Sturm : in Mürzzuschlag möchte ein Hausbesitzer einen Handymast auf seinem Dach errichten lassen, die Nachbarn haben Angst um ihre Gesundheit - Gustav T. : “In Wirklichkeit bist du ohnmächtig", er ist nicht einverstanden, dass sein unmittelbarer Nachbar einen Handymast auf dem Hausdach installieren will : "Aber du kommst dem nur an, wenn etwa der Mast nicht in die Umgebung passt", dann kann die Gemeinde die baubehördliche Genehmigung verweigern - Johann R. : "Der Sachverständige der Handyfirma sagt natürlich, die Strahlung ist nicht gesundheitsschädlich", er beruft sich aber auf gegenteilige Studien : "Man sagt uns auch, bei dem Mast würde nur mit geringer Wattzahl gefahren, deshalb ist das nicht schädlich", er befürchtet, dass es dabei nicht bleiben wird : "Wenn der Mast einmal steht, kann man ihn ja bestücken, wie man will" - Gustav T. : einiges spricht gegen die Installation des Handymastes auf dem Haus, so soll etwa die Steigleitung von der Elektronik des Mastes im Keller des Hauses durch den Kamin gehen : "Das ist angeblich feuerpolizeilich nicht erlaubt und laut Bauordnung darf der Kamin auch nicht zweckentfremdet werden”, außerdem müsste für den Raum, in dem die Elektronik des Mastes installiert wird, eine Klimaanlage errichtet werden, die Tag und Nacht Lärm erzeugt - Stadtamtsdirektor Fritz Lang : "Die Behörde hat hier Verschiedenstes zu prüfen, primär geht es aber darum, ob der Mast ins Landschaftsbild passt" - SPD plant Info-Offensive - Gerd Lindl, Sprecher einer Töginger Interessensgemeinschaft von Mobilfunkgegnern im Innerortsbereich, informierte zum Problem der inflationär sich vermehrenden Mobilfunk-Antennen und zur Anfrage seitens der ÖDP, sich am laufenden Volksbegehren zu beteiligen : "Völlig unverständlich" ist die "verharmlosende" Stellungnahme aus dem Neumarkter Gesundheitsamt, dass dessen Leiter den Mobilfunk-Wellen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellt, ist durch die gegenwärtige Diskussion nicht zu verifizieren - Der Kreisvorstand der SPD beschloss, die besorgten Bürger zur Unterschriftsabgabe gegen Mobilfunk-Antennen nicht generell aufzurufen, aber für alle die Fälle, in denen sie in der Nähe von Wohngebieten, Kindergärten und Schulen aufgebaut werden, ihre Unbedenklichkeit ist auf keinen Fall nachgewiesen, man erkennt aber wenig Sinn darin, einen Volksentscheid in Bayern anzustreben, nachdem für die Errichtung von Mobilfunkantennen das Bundes-Emissionsschutz-Gesetz und nicht ein Landesgesetz maßgebend ist - UMTS-Funkmast stößt in Leteln auf Skepsis : Nachbarn fühlen sich übergangen und wollen per einstweiliger Verfügung erreichen, dass die Anlage nicht in Betrieb geht - Fast jeder will mobil telefonieren, aber ein Sendemast in der direkten Nachbarschaft stößt bei vielen Menschen auf Misstrauen - Stein des Anstoßes ist der nagelneue UMTS-Sendemast, der seit einer knappen Woche auf dem Dach eines Privathauses an der Ecke Lahder Straße/Letelner Heidweg steht, ein zentraler Standpunkt im Ort - Olaf Fink ist direkter Nachbar, er ist überrascht von der "Nacht- und Nebelaktion", in der dieser Sendemast angeblich installiert wurde : "Niemand aus der Nachbarschaft wusste davon Bescheid" - Jetzt fühlen sich die Nachbarn überrumpelt : "Man hätte uns vorher aufklären müssen" - Winfried Tuleweit, Leiter des Bereiches Bauen und Wohnen : Eigentümer von Grundstücken, die Verträge mit Netzfunkanbietern abschließen, sind oft großem Ärger mit Anwohnern und Nachbarn ausgesetzt - Wo Transparenz fehlt, blühen die Spekulationen - "Davon sollte niemand vorher erfahren, damit es keinen Widerstand gibt", vermuten jetzt die misstrauisch gewordenen Nachbarn - Die Erfahrung zeigt : wenn sich erst einmal öffentlicher Widerstand regt, kann sich die Debatte um neue Standorte lange hinziehen - In Meißen sorgt der von T-Mobile geplante Bau eines UMTS-Mastes seit Monaten für Unmut, im Unterschied zu den Leuten in Leteln haben die Lerbecker und Meißener vorher von den Plänen erfahren - Die Nachbarschaftsinitiative hat jetzt einen Rechtsanwalt eingeschaltet - "Mit einer einstweiligen Verfügung soll verhindert werden, dass der neue Mast in Betrieb geht", so Olaf Fink, denn die Anwohner sorgen sich um ihre Gesundheit - Karl Friedrich Jakubeit (CDU) unterstützt die Nachbarschaftsinitiative - Mobilfunkstrahlen stehen in Verdacht, möglicherweise Hirnströme zu verändern, das Krebsrisiko zu erhöhen oder Schlafstörungen zu verursachen - Das Paradoxe am Widerstand gegen die Telefontechnologie : fast jeder Deutsche will heutzutage mobil telefonieren, aber sich möglichst nicht den Strahlen aussetzen - Professor Eike Hensch wurde darum gebeten, eine Informationsveranstaltung zum Thema Strahlung in Leteln anzubieten - Mobilfunk : Auch Prominente sollen vor Gefahr warnen - Aktionsbündnis Volksbegehren - Mit der Gründung eines regionalen Aktionsbündnisses für das Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" will die ÖDP Bürger und Prominente als Unterstützer gewinnen, Ziel des Volkbegehrens ist es, eine Genehmigungspflicht für Mobilfunk-Sendemasten einzuführen, um Gemeinden ein Mitspracherecht bei der Aufstellung von Sendemasten einzuräumen - Der große Bruder sitzt im Teddybären - RegTP will GSM- und UMTS-Mobilfunk-Frequenzen versilbern - Handy-Masten soll es bald nicht mehr geben - Weltbank laut Studie für Waldzerstörung und Armut verantwortlich - Gesetzliche Regelung zum Urwaldschutz dringend notwendig - Wasserkraft ist nur im Kleinen ökologisch - Schmetterlinge brauchen Hilfe Mehr 16.04.05: Hofgeismar : erhöhtes Krebsrisiko eingestanden - Der Bürgermeister hat die Frage nach der fehlenden Umsetzung hinsichtlich der Vermeidung von Mobilfunkbasisstationen in der Umgebung von Schulen, Kindergärten oder "anderen sensiblen Gebieten" einfach damit beantwortet, dass man leider versäumt hat, diesen Beschluss wieder aufzuheben - Dr. Stephanie Rüter : "Wie glaubwürdig ist ein Bürgermeister, der sich immer wieder mit Kindergartenkindern in der Zeitung präsentiert, sich aber für den Schutz der Gesundheit eben jener Kinder nicht stark macht?“ - Die so genannte Podiumsdiskussion war in erster Linie darauf ausgerichtet, die Bevölkerung einzulullen - Dr. Stephanie Rüter : “Auch die Interpretation der Naila-Studie seitens der eingeladenen Gesundheitsexpertin ist sehr einseitig ausgefallen, allerdings hat Frau Dr. Herr nicht umhin können, ein erhöhtes Krebsrisiko in der Umgebung von etwa 400 Meter der UMTS Station zu bestätigen, angesichts des geplanten flächendeckenden Ausbaus des UMTS-Netzes fragt man sich, wer dann nicht im engsten Umfeld einer Basisstation leben wird?” - Dr. Stephanie Rüter : “Auch die unverhoffte Anwesenheit des Vertreters der Betreiberfirma trug nicht wirklich dazu bei, die Glaubwürdigkeit dieser Veranstaltung zu erhöhen” - Dr. Stephanie Rüter : „Die Möglichkeit Widerspruch gegen den geplanten Standort dieser Station in der Dragonerstrasse einzulegen, wurde seitens der Stadt offenbar nicht wahrgenommen, warum nicht?“ - Es gibt Gemeinden, in denen die Bevölkerung nicht nur informiert wird, sondern vor der geplanten Errichtung einer UMTS Basisstation mittels geheimer Abstimmung entscheiden kann, ob diese Station überhaupt gebaut werden soll - Dr. Stephanie Rüter : „In England verhandelt das britische Gesundheitsministerium mit der Mobilfunkindustrie über eine Informationspflicht hinsichtlich potentieller Gesundheitsschädigungen der "Handystrahlung" gegenüber den Nutzern, da aufgrund der vorliegenden Studien diese Strahlen die Alzheimer Krankheit, Gedächtnisverlust und Krebs verursachen können, nur hier weigert man sich, der Realität ins Auge zu blicken, vermutlich müssen wir noch zwanzig Jahre warten, bis sich mögliche Spätfolgen manifestieren und die Entscheidungsträger beginnen nachzudenken“ - HLV-Kommentar : „Leider handelt es sich hier um keinen spezifischen Fall Hofgeismar, sondern wir beobachten solche Defizite vielerorts und deswegen muss solches Fehlverhalten, Missbrauch der Amtspflicht, genannt und vor allem dokumentiert werden“ - "Besorgte Bürger" hoffen auf Gerichte - Staatsanwaltschaft und Verwaltungsgericht prüfen - Der Mobilfunkmast in Hohenpeißenberg ist in Betrieb, aber die "Besorgten Bürger von Hohenpeißenberg" haben den Kampf gegen seinen Standort am Hanslweg noch nicht aufgegeben - "Wir haben zwei kleine Chancen, dass der Mast seinen Betrieb wieder einstellt", sagt Dr. Heiner Hartmann, der Sprecher der Bürgerinitiative "Die besorgten Bürger von Hohenpeißenberg", eine Möglichkeit eröffne sich, wenn die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen Hohenpeißenbergs Bürgermeister Karl Graf einleite, wegen "Vorteilnahme im Amt" : "Wenn Bürgermeister Graf verurteilt würde, ist vielleicht auch der Vertrag mit der Mobilfunkfirma nichtig", dann muss der Mast abgeschaltet werden, eine weitere Hoffnung der Bürgerinitiative ruht auf dem zweiten laufenden Gerichtsverfahren vor dem Verwaltungsgericht, nachdem der Hohenpeißenberger Gemeinderat den Bürgerentscheid abgelehnt hatte, wollten die "besorgten Bürger" dessen Zulässigkeit per Gerichtsbeschluss erzwingen, dann müsste die Gemeinde den Bürgerentscheid durchführen, würde er im Sinne der Bürgerinitiative ausgehen, wäre eine Bebauung auf dem gesamten Hang unterhalb des Hohen Peißenbergs vielleicht nicht rechtens und damit auch der Mastenbau nicht erlaubt - So strahlt die Handy-Lobby - Umweltministerium macht mit Mobilfunk-Betreibern gemeinsame Sache : neue Messungen sollen die Elektrosmog-Belastung in Niedersachsen ermitteln, Experten kennen jetzt schon die Ergebnisse - Das IZMF zahlt "unabhängige" Messexperten vom TÜV, das Umweltministerium ist sogar Schirmherr - Staatssekretär Christian Eberl : es gibt Menschen, die mit dem Thema Strahlenbelastung durch Elektrosmog "schwer umgehen könnten" - IZMF ist ein eingetragener Lobby-Verein, den die Mobilfunkbetreiber laut Dagmar Wiebusch mit jährlich zwei Millionen Euro sponsern, das ist jedoch ein Pappenstiel im Vergleich zu den fast 100 Milliarden Mark, die Telekom, Vodafone, E-Plus und andere vor fünf Jahren für die Lizenzen für den neuen Handy-Standard UMTS bezahlt haben, dazu kommen weitere Milliarden für die Installation der Technik - Bislang ist UMTS in Deutschland ein Flopp - "Ich weiß jetzt schon, was bei den Messungen herauskommt", sagt Peter Neitzke vom Ecolog Institut in Hannover, „Die Grenzwerte werden deutlich unterschritten werden" - Viele Experten hielten Veränderungen am Erbgut, Beeinflussung von Hirnfunktionen oder auch Nervosität und Schlafstörungen für möglich - 2 Volt pro Meter bieten keinen vernünftigen Gesundheitsschutz und sind deshalb nicht akzeptabel, sondern der neue Salzburger Vorsorgewert von 1 Mikrowatt/m² müsste eingehalten werden - Auch Enno Hagenah von den Grünen hält Langzeitbeschwerden durch Handy-Masten nicht für ausgeschlossen, zudem ist es "fahrlässig", wenn ausgerechnet das Umweltministerium die Mobilfunkbetreiber durch seine Schirmherrschaft unterstützt : "Es kann doch nicht sein, dass hier vor Auswertung der Untersuchungen quasi eine Generalabsolution erteilt wird" - Peter Neitzke wird deutlicher : "Die Messkampagne ist nur ein Beruhigungsbonbon für die Öffentlichkeit" - Ebensberger diskutieren über Mobilfunkanlagen, sie interessierten sich vor allem für mögliche Gefahren für die Gesundheit und alternative Standorte, sie fragten, wer für den Wertverlust ihrer Grundstücke aufkommt, sie interessierten sich auch für mögliche Langzeitwirkungen, die Strahlungsintensität und warum andere Standorte nicht in Erwägung gezogen wurden - Andrea Schröder-Ehlers, Fachbereichsleiterin Umwelt und Ordnung : ,,Aus unserer Sicht sind dabei Tabuzonen zum Beispiel die Gebiete um Schulen oder Kindergärten“ - Im politischen Wettingen gehen die Wogen weiter hoch, der Entscheid des Einwohnerrates, die Initiative für ein geordnetes Mobilfunknetz abzulehnen, ist bei den Initianten auf wenig Verständnis gestoßen, sie stellen sich auf den Standpunkt, die Anliegen der 1405 Wettingerinnen und Wettinger könnten nicht einfach formaljuristisch zur Seite geschoben werden - Der Handymarkt läuft immer noch sehr gut, damit wächst die Nachfrage nach Sendekapazität ungebremst weiter, um diese zu decken, müssen die Telefonunternehmen laufend zusätzliche Antennen aufstellen - Mobilfunk und Gesundheit : Anhörung im Bayerischen Landtag - Ungebrochene Gier nach den neuesten Handys - Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht und darf nicht privatisiert werden - Abgeblitzt - Landbesitzer verhindern Anbau von Gen-Mais auf ihren Äckern Mehr 15.04.05: Monika Schuberth-Brehm : Widerspruchsverfahren gegen die Erteilung der Baugenehmigung einer Mobilfunk-Basisstation für E-Plus durch das Landratsamt Kronach, es wird das Ruhen des Verfahrens beantragt, bis über ein Parallelverfahren für einen geschädigten Nachbarn einer MF-Anlage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entschieden ist (weitere Geschädigte können sich anhängen), zahlreiche andere Behörden und Gerichte haben in Parallelverfahren dem Antrag auf Ruhen des Verfahrens jeweils stattgegeben, um sonst notwendige weitere rechtliche Verfahren und Klagen damit zu vermeiden - Nach inzwischen vorliegenden, offiziellen Untersuchungen, z.B. im Auftrag der Europäischen Union, ist nachgewiesen, dass auch unterhalb der in der 26. BlmSchV festgelegten Grenzwerte erhebliche Gesundheitsschädigungen eintreten, insbesondere Zellschädigungen - Hinsichtlich von Schädigungen durch Langzeiteinwirkungen wurde lediglich von den zuständigen Behörden damit argumentiert, dass diese „wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt“ seien, tatsächlich aber erfolgen keinerlei Überprüfungen durch Behörden oder Gerichte, obwohl offensichtlich ist, dass die Grenzwerte der 26. BlmSchV langfristige Schädigungswirkungen nicht umfassen und obwohl, sowohl der wissenschaftliche Erkenntnisstand weitergehende Schädigungswirkungen belegt, wenn dieses innerhalb von sechs Minuten nicht feststellbar ist, sind nach den derzeitigen Grenzwertregelungen Schädigungen ausgeschlossen - Zeitbombe tickt - „Die Mobilfunkbetreiber berufen sich bei der Zurückweisung der Kündigung des Vertrages in Naila auf den Bundesgerichtshof, der in seinem Urteil vom Februar 2004 auf eine Duldungspflicht von Mobilfunkantennen verweist, allerdings hat das Gericht im gleichen Atemzug erklärt : ,Hierzu wäre darzulegen gewesen (durch die Kläger), dass ein wissenschaftlich begründeter Zweifel an der Richtigkeit der festgelegten Grenzwerte und ein fundierter Verdacht einer Gesundheitsgefährdung durch elektromagnetische Felder unterhalb dieser Werte besteht, daran fehlt es‘, die dem Urteil zugrunde liegenden Erkenntnisse stammen aus dem Jahr 2001, die Erkenntnisse der letzten Jahre werden ignoriert - Bezüglich der Meinung, niemand wisse, ob Mobilfunk-Strahlung krank mache oder nicht, lässt ein großes Informationsdefizit (auch bei so manchem Entscheidungsträger) vermuten, denn längst ist nachgewiesen, nach vorliegenden, offiziellen Untersuchungen, etwa im Auftrag der Europäischen Union, dass auch unterhalb der Grenzwerte erhebliche Gesundheitsschädigungen eintreten, vor allem Zellschädigungen - Der international tätige Mobilfunk-Sachverständige Wulf Dietrich Rose aus Kitzbühl behauptete bereits 2001 : ,Zahlreiche Studien belegen, dass Mobilfunk die Gehirnaktivität verändert, den Schlaf stört, die Bluthirnschranke einschränkt, Konzentrationsschwäche und Gedächtnisverlust bewirkt, die Spermienzahl verringert, DNA-Stränge bricht, das Krebsrisiko erhöht, mit der Standortbescheinigung ist die Nachweispflicht über die Unschädlichkeit der Sendeanlagen nicht zu erbringen, Forschungsergebnisse und Gesundheitsschäden beweisen das Gegenteil - MONIKA SCHUBERTH-BREHM : „Mir bekannte Krankheitshäufungen, besonders Krebs, im Umfeld von Mobilfunk-Anlagen, zum Beispiel in Hof, Schauenstein, Münchberg (Jägerstraße), Küps, Kronach, Lichtenfels, Querenbach und anderswo sollten Uneinsichtige mit ihrem ,Vogel-Strauß-Verhalten‘ erkennen lassen, dass hier eventuell eine Zeitbombe tickt - Solange die Nailaer Studie an anderen Orten nicht wiederholt wird, der Gesundheitszustand der Menschen im Umfeld von MF-Anlagen mit wissenschaftlichen Methoden nicht erfasst wird, solange gibt es auch keine Berechtigung, die Richtigkeit dieser Studie anzuzweifeln oder sie gar zu diffamieren“ - Sendemast wird aktiviert - Energisch kämpften Anrainer gegen zwei Handymasten neben der Billa-Filiale, einer wurde errichtet, und geht nun in Betrieb, seine Errichtung sorgte im vergangenen Jahr für Aufregung unter Anrainern, der rund 40 Meter hohe Handymast wurde als Störung des Stadtbildes empfunden - Bürgermeister Hans Stefan Hintner hat ebenfalls wenig Freude mit dem 40 Meter-Ungetüm hat - Bebauungsvorschriften, die eine Errichtung von Sendeanlagen im Stadtgebiet reduzieren und genau regeln sollen, wurden bereits angekündigt - Grünen-Obmann Gerhard Wannenmacher : „Ich fordere, dass sie bald in Kraft treten, um weitere Verschandelungen des Ortsbildes zu verhindern, Perchtoldsdorf hat diesen Schritt zum Wohle seiner Bürger schon getan“ - "Gefahrenpotenzial nicht zu leugnen" - FWG sieht Sendeanlage am Kindergarten kritisch - Das Handy als ideale Ortungsquelle - "Kontroversen haben an Schärfe zugenommen" - Der hessische Landesverband für mobilfunkfreie Wohngebiete (HLV) hat der Darstellung der Sendeunternehmen widersprochen, wonach sich die Diskussion über die Gesundheitsgefahren durch die Handynetze "deutlich entspannt" hat, es handelt sich dabei um reines "Wunschdenken" der Betreiberlobby, tatsächlich haben die Kontroversen zwischen Kommunen und besorgten Bürgern einerseits und den Unternehmen andererseits "in der Praxis an Schärfe zugenommen", sagte HLV-Sprecher Dietmar Freund - Die Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber zu mehr Information, ist in vielen Fällen "nicht das Papier wert, auf dem sie steht", so hat auch das Bundesumweltministerium bei der Branche Verbesserungen angemahnt, da "die Zahl der Konfliktfälle bei der Standortsuche für Sendemasten nach wie vor nicht deutlich gesunken" ist, auch die Verbraucherinformationen zu den Strahlungswerten von Handys sind laut Umweltministerium "unbefriedigend" - Die Mobilfunkkritiker wenden sich vor allem gegen die ihrer Auffassung nach zu hohen Sendeleistungen in Wohngebieten, die Strahlung kann zahlreiche Krankheiten, bis hin zu Krebs, hervorrufen - Initiativen übergeben 770 Unterschriften - Grüne : Aufklärung am "Runden Tisch" und vorerst keine neuen Genehmigungen - In zwei Wochen haben sich 770 Bückeburger in die Listen der "Interessengemeinschaften gegen Sendemasten in Wohngebieten" eingetragen und ihren Protest gegen Mobilfunkmasten bekundet - Die Sendemast-Gegner befürchten nicht nur Gesundheitsschäden für Menschen, die in der Nähe der Anlagen wohnen, sondern auch wirtschaftliche Nachteile : "Wertminderungen von bis zu 25 Prozent bei Gebäuden in unmittelbarer Nähe zu Basisstationen werden durch Gutacher attestiert" - Mobilfunkmast birgt gesundheitliches Risiko - Still und heimlich ist in Homberg mitten im Wohngebiet nahe eines Kindergartens eine UMTS-Mobilfunk-Sendeanlage aufgestellt worden, die Anwohner sind überrascht worden, auch das Stadtparlament wird über die Einrichtung von Mobilfunksendeanlagen nicht informiert, kritisieren die Homberger Grünen - Fraktionsvorsitzender Klaus Bölling : fraglich ist, ob die gesundheitlichen Risiken wirklich so gering sind, wie die Betreiber gern glauben machen wollen - Die Berichte über negative Einflüsse auf die unmittelbare Umgebung sind vielfältig, die Höhe der zulässigen Grenzwerte ist heftig umstritten, trotzdem verlassen sich die Kommunen auf die Angaben der Betreiberfirmen und genehmigen Sendemasten in Wohngebieten - Wissenschaftliche Studien, die auf die Risiken der entstehenden Strahlung hinweisen, werden von den Betreiberfirmen gerne heruntergespielt oder verschwinden gleich in der Schublade, eine Risikoabschätzung findet kaum statt - Bündnis 90/Die Grünen halten es für nicht verantwortbar, neue Sendeanlagen in Wohngebieten zu errichten - Unverantwortlich ist es auch, die Anlage in der Nähe eines Kindergartens aufzustellen, da die Strahlung auf den sich in Entwicklung befindenden Körper besonders stark wirkt - Klaus Bölling : Bürgermeister Martin Wagner behauptet bei vielen Gelegenheiten, die Bürger in wichtige Entscheidungen einzubeziehen, das Aufstellen eines Sendemastes ist eine solch wichtige Entscheidung, trotzdem sind die Betroffenen nicht informiert worden, dies ist schlechter politischer Stil, die Anlieger der Sendeanlage haben nach Ansicht der Grünen ein Recht darauf, informiert zu werden - Stadt will keinen Handy-Empfang in U-Bahn - Verbraucherschützer beklagen weiter verdeckten Verkauf von Genfood - Weltbanktochter IFC will Umwelt- und Sozialstandards abschwächen Mehr 14.04.05: Handynutzer sind kaum besorgt - Helmut Breunig : „Tendenziöse dpa-Meldung verharmlost große Anzahl besorgter Handynutzer“ - Eine dpa-Meldung spielt das Risiko Mobilfunk wieder einmal deutlich sichtbar herunter - Helmut Breunig : die Deutsche Presseagentur griff eine jetzt vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlichte Studie auf (Befragung in der deutschen Bevölkerung) und fabrizierte daraus eine tendenziöse Meldung mit der Kernbotschaft : um die Gesundheit besorgte Handy-Nutzer sind in der Minderheit, besonders deutlich wird die Gesinnung des Autors der Meldung bei der Formulierung : lediglich 41 Prozent der Nutzer sind "besorgt" oder "mäßig besorgt", hier wird mit dem Wörtchen "lediglich" versucht, den Eindruck zu erwecken, nur eine verschwindend kleine Minderheit sorge sich wegen des Mobilfunks, dabei sind 41 % der Nutzer in Deutschland immerhin rd. 30 Mio. Menschen, kaum einer der dpa-Abonnenten hat sich jedoch die Mühe gemacht, den irreführenden Text der Meldung zu versachlichen, für Protagonisten des Mobilfunks ergibt sich daraus wieder einmal eine günstige Gelegenheit, Stimmung gegen Mobilfunkkritiker zu machen - In Homberg/Efze wurde in einer Nacht- und Nebelaktion in einem Wohngebiet eine UMTS-Sendeanlage installiert, die Kritik der betroffenen Einwohner gegenüber den Hauptamtlichen der Stadt Homberg ist verständlich, für die Betreiber und Vermieter geht es bekanntlich ums Geld, für die Anwohner von Sendeanlagen geht es aber um die Gesundheit - Der Hessische Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V. (HLV) hält den unkontrollierten Ausbau des Mobilfunknetzes für bedenklich, zu viele seriöse wissenschaftliche Erkenntnisse liegen vor, die auf eine Gesundheitsgefährdung hinweisen - Der Bürgermeister ist in erster Linie dem Wohle der Bevölkerung verpflichtet, in jedem Fall sollte die Prävention im Vordergrund stehen - Die von einem Privatverein (ICNIRP) 1996 konstruierten Grenzwerte werden von der Wissenschaft als zu hoch, als unverantwortlich und gefährlich eingestuft, da sind kolportierte Beteuerungen seitens der Betreiber, dass die Grenzwerte zwar unterschritten werden und somit keine Gefährdung vorliegen kann, wenig hilfreich, in der Praxis sieht dies nämlich ganz anders aus : im Umfeld von Sendeanlagen haben Erkrankungen zugenommen, von Schlafstörungen bis hin zu Krebserkrankungen - Bei der Risikobewertung des Mobilfunks geht es um Vertrauen in die Richtigkeit von Daten und Fakten, und zwar Vertrauen in die Kompetenz der Beteiligten, Vertrauen in die Fairness, Chancengleichheit und Offenheit gegenüber der Bevölkerung - HLV Empfehlung an die Hauptamtlichen der Stadt Homberg : machen Sie von Ihrer Planungshoheit Gebrauch - Freche Vorwürfe - Kerstin Göbel : „Nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ beantwortete der Bürgermeister meine Anfrage wegen des oberhalb des Neubaugebietes „Holzhäuser Feld“ aufgestellten Mobilfunk-Mastes mit der Gegenfrage: „Vodafone, und was stört dich daran?“, angesichts der sehr umstrittenen Studien über Gesundheitsgefahren ist das gegenüber besorgten Bürgern eine freche Antwort“ - Kerstin Göbel : „Argumente wie „wir hätten doch alle Handys“, sind in dem Fall überhaupt nicht angebracht, weil in der auch nicht weit entfernten Ulmenstrasse bereits Sendeanlagen installiert sind und es sich hier um eine UMTS Sendeanlage handelt, woran ich persönlich und auch sicher noch viele andere Menschen keinen Bedarf haben“ - Kerstin Göbel : „Unglaublich frech musste ich mir auch noch den Vorwurf gefallen lassen, dass ich nur meine Interessen vertreten würde, ein etwas merkwürdiger Vorwurf von einem Bürgermeister, der von seinen Bürgern, leider auch von mir, gewählt wurde, um unsere Interessen und nicht die von Vodafone zu vertreten“ - Bald doppelt so viele Antennen - UMTS : im Verlauf der nächsten Monate wird im Aargau das Orange-Netz aufgeschaltet - Rund 100 UMTS-Antennen von Swisscom und Sunrise sind im Aargau schon in Betrieb, mit der Marktoffensive von Orange wird sich diese Zahl in naher Zukunft fast verdoppeln und ein Ende ist nicht absehbar - In nächster Zeit werden im Kanton Aargau auf einen Schlag rund 70 UMTS-Mobilfunkanlagen in Betrieb genommen - Orange hat sich bislang auf die großen Schweizer Städte konzentriert, um die vom Bund geforderte Mindestabdeckung innerhalb der erforderlichen Frist zu erreichen, in diesem Jahr will der Konzern über die Städte hinauswachsen und sukzessive auch die Agglomerationen und ländlichen Gebieten erschließen - Es ist absehbar, dass die Anzahl UMTS-Antennen in Zukunft noch markant steigen wird, so will allein Sunrise die Zahl im Aargau in den nächsten beiden Jahren verdreifachen und 30 weitere Anlagen in Betrieb nehmen - Ziel aller drei Kommunikationsunternehmen wird es mittelfristig sein, das GSM-Netz durch UMTS abzulösen - Zuerst aber muss das UMTS-Netz auf den Standard von GSM gebracht werden, wie viele Mobilfunkanlagen dafür benötigt werden, ist schwer abzuschätzen, aber es sind aufgrund der technischen Voraussetzungen sicher mehr als die jetzt bestehenden GSM-Sender - Bei der Mehrheit der Bevölkerung stoßen die Mobilfunkanlagen auf massiven Widerstand, viele fürchten, dass die Antennenstrahlen ein Gesundheitsrisiko darstellen : «Wir werden mit Antennen überflutet», sagt Ronald Trap, Projektleiter der Interessengemeinschaft Seengen, die sich für einen sanften Mobilfunk im Seetal einsetzt, die Bevölkerung hat schlicht keine Chance, gegen den Bau von Antennen vorzugehen, die Anlagen werden bewilligt, weil der Grenzwert auf veraltetem Wissen basiert - Ronald Trap hegt große Skepsis, ob UMTS einem Bedürfnis entspricht : «Ich glaube, es gibt nicht viele Leute, die unterwegs fernsehen oder E-Mails abrufen wollen», er plädiert deshalb dafür, dass der Schutz der Bevölkerung ernst genommen wird : «Vorsorge muss vorher sein, nicht nachher» - Antennenwald : der Preis für rasche Daten - Neuseeland will Haft für Voyeurismus per Handy-Kamera - Neuseeland will Voyeurismus mit Hilfe von Handy-Kameras künftig mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestrafen - Buchholzer informieren sich über geplanten Mobiltelefon-Funkmast im Ort - Renate Hamann : „Es ist egal, ob wir uns aufregen oder nicht, das Ding kommt so oder so - Einige der 30 erschienenen Einwohner meldeten Bedenken wegen der Strahlung an, die von einem solchen Mast ausgeht, allen voran Ute und Heinz Todtmann, die die Einwohnerversammlung initiiert hatten - „Dass die Geschichte vollkommen unschädlich ist, ist nicht bewiesen“ - Rund um Buchholz herum sprießen die „O 2“ -Masten, beim UMTS-Handynetz müssen die Masten aufgrund der höheren Sendefrequenz für eine flächendeckende Versorgung dichter stehen - Gen-Reis : Greenpeace deckt Skandal in China auf Mehr 13.04.05: Vertrauen Sie uns, wir sind die Experten : Wie die Industrie die Wissenschaft manipuliert - Großbritannien : weitere Forschung zur Mobilfunkstrahlung, dieser Ankündigung gingen mehrere Berichte voraus, denen zufolge die Masten ein Gesundheitsrisiko darstellen können, ebenso wie Proteste von Anwohnern - Die Studie soll ebenso untersuchen, ob Ofcom (britische Regulierungsbehörde) ausreichende und angemessene Informationen über die aktuellen Standorte von Masten bereitstellt - Richtlinien der Regierung legen fest, dass die Anwohner nach möglichen neuen Standorten für Telefonmasten befragt werden sollten - Südkorea kündigt Studie über mögliche Risiken durch Mobiltelefone an - Die Regierung von Südkorea will erforschen, ob die Felder von Mobiltelefonen menschliche DNA schädigt, das Ministerium für Information und Kommunikation kündigte dies an, nachdem in einer zweijährigen Laborstudie einheimische Wissenschaftler zu dem Ergebnis kamen, dass Funkwellen von Mobiltelefonen die DNA von Mäusen gefährden, diese Studie, die 2003 von Seo Jeong-sun, einem Professor der Seoul National University, durchgeführt wurde, zeigte eine mögliche Verbindung zwischen elektromagnetischen Wellen von Mobiltelefonen und einer DNA-Schädigung von genetisch instabilen Mäusen - Modulation der Handystrahlung beeinflusst die Gehirnaktivität - Forschungsergebnisse einer Schweizer Forschergruppe um Peter Achermann : "Die Gehirnaktivität des Menschen wird nicht nur durch die elektromagnetische Strahlung der Mobiltelefone, sondern auch durch die Modulation der Strahlen beeinflusst, dies haben Forscher der Universität Zürich und der Forschungsstiftung IT'IS herausgefunden - Der Zürcher Schlafforscher Peter Achermann hat mittlerweile in drei verschiedenen Studien an Testpersonen nachgewiesen, dass Mobilfunk Auswirkungen auf die Hirnstromkurve hat : "Wenn wir eine Pulsmodulation haben, ähnlich einem Handy-Signal, dann haben wir einen deutlichen Effekt, also die Exposition war vor dem Schlafen, der Effekt ist während dem Schlaf auf das EEG und er wächst an im Verlauf der Nacht sogar" - Der Berufsverband Deutscher Baubiologen sieht im Elektrosmog einen "Stressfaktor, der Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Kopf- und Gliederschmerzen auslösen" kann, zudem besteht der Verdacht, dass Krebserkrankungen gefördert werden - Es gibt bereits zahlreiche verlässliche Studien, die derartige Gesundheitsgefährdungen belegen - Indoor-Versorgung wird nicht gewährleistet - Der Mobilfunkbetreiber E-Plus hat in seinen neuen Geschäftsbedingungen als erster die sogenannte Inhouse/Indoor-Versorgung, sprich eine Garantie für Mobilfunkempfang in Gebäuden, herausgenommen, weiter heißt es, dass ein Mobilfunkkunde verpflichtet ist, sich vor Abschluss des Vertrags zu informieren, ob am geplanten Einsatzort ausreichend Netzversorgung besteht, der Hintergrund sind wirtschaftliche Gründe, es wird langsam zu teuer, jedes noch so kleine Dorf mit einem Sender zu bestücken um den reibungslosen Handyempfang bis in den letzten Keller zu ermöglichen, weiter ist es ein Schritt in die richtige Richtung - Dass die Mobilfunkbetreiber nur eine Versorgung im Freien, so wie es ursprünglich (bei Lizenzvergabe) geplant war, gewährleisten, würde vielen Betroffenen eine spürbare Erleichterung und endlich wieder das im Grundgesetz verankerte Recht zum Schutz der häuslichen Wohnung erfüllen, außerdem gibt es ja noch das gute Festnetz, dass in nahezu jedem Gebäude verfügbar ist - Natelantenne Pieterlen : die Einwohner wehren sich - Eine Natelantenne mitten im Dorf erregt die Gemüter der Pieterler, dies führt zu einer Einspracheaktion - Die Telekommunikationsanbieterin Sunrise plant mitten in Pieterlen eine Mobilfunkanlage aufzustellen und zu betreiben, mitten im Wohnbereich, direkt neben einem Restaurations- und Hotelbetrieb und in unmittelbarer Nähe zu Spielplätzen, öffentlichen Anlagen, den Schulen und dem Kindergarten, genau dort, wo derzeit durch bauliche Maßnahmen der Verkehr beruhigt und das Ortsbild attraktiviert wird, soll also eine weitherum sichtbare Natelantenne zu stehen kommen - Der Verein PieterleBEn entschied eine Sammeleinsprache gegen das geplante Projekt zu organisieren, trotz Zeitnot gelang es den Mitgliedern von PieterleBEn, dem Regierungsstatthalter fristgerecht eine Sammeleinsprache mit über 480 Unterschriften abzugeben, hinzu kamen zahlreiche Einzeleinsprachen von Einwohnern, die sich um ihre Gesundheit und oder um eine Wertverminderung ihrer Liegenschaft sorgen - Auf Antrag der zuständigen Baukommission erhob auch der Gemeinderat Einsprache gegen das geplante Vorhaben - Für die Behörden steht der Schutz der Gesundheit der Dorfbevölkerung im Vordergrund - Die Wirkung solcher Antennen auf den menschlichen Organismus sind wissenschaftlich klar belegt - Der Gemeinderat ist der Ansicht, die Anlage passt nicht ins Ortsbild, da sich in der Nähe verschiedene erhaltenswerte Gebäude und Objekte befinden - Ruth Mielke regt sie sich über die Sendemast-Pläne im benachbarten Meißen auf, mit anderen Bürgern will sie dagegen protestieren : "Das betrifft mich doch, da kann ich doch nicht zu ruhig zu Hause sitzen, als ob nichts wäre" - Mobilfunkmast auf dem Gelände des ASV ruft Bürger auf den Plan - Die bestehende Mobilfunkanlage auf dem Sportgelände des ASV Marktschorgast wird den Marktgemeinderat wohl in Zukunft noch etwas beschäftigen - Bürgermeister Bruno Preißinger informierte die Ratsmitglieder über ein Schreiben der Eheleute Andrea und Martin Mayer vom Baugebiet „Steinhügel“ an den ASV Marktschorgast, 52 Bürgerinnen und Bürger haben darin ihren Unmut kundgetan und gegen die Anbringung weiterer Mobilfunkantennen protestiert - Im Marktgemeinderat besteht die einhellige Meinung, dass im Gemeindegebiet von Marktschorgast keine weiteren Mobilfunkanlagen errichtet werden sollten - Die SPD schlägt vor, auf Gemeindegrund einen neuen Standort für die Mobilfunkantennen anzubieten, um diese Antennen möglichst weit entfernt von der Bebauung zu haben - "Ohne Handy ist es langweilig" Mehr 12.04.05: Bamberg-Ost macht Menschenkette - Mobilfunk geht uns alle an - Demonstration gegen sieben Antennen in unserer Nachbarschaft, auf den Dächern der Otto-Friedrich-Universität, Bamberg - Der Rektor, Prof. Dr. Rupert, nannte seine Entscheidungskriterien unter denen er bereit sein wird, den Verrag zu unterzeichnen, ein Kriterium ist das, dass der Stadtrat entscheiden soll, ob das Gebiet drum rum zu den "Sensiblen Bereichen" gehört : in nur kurzem Abstand von ca. 40 Metern befinden sich der Kindergarten St. Franziskus, Kindergarten Jean-Paul, die Heidelsteig Grundschule mit rund 300 Schülern und das Dientzenhofer-Gymnasium mit 1500 Schülern und 100 Lehrern, im Bereich über 100 Meter befinden sich noch weitere Einrichtungen wie Kindergärten, Sozialstation und Pflegestation und ein Wohnheim für Behinderte - Die Menschenkette soll der Öffentlichkeit, dem Stadtrat, nochmals signalisieren, dass es sich hier um ein sensibles Gebiet handelt, die Aktion wird unterstützt von der Heidelsteigschule und der Bürgerinitiative Mobilfunk-STOPP, Bamberg-Ost - Es ist für die Motivation der Schülerinnen und Schüler wichtig, wenn sie Mitmacher und Zuschauer bekommen, wir hoffen auf viele Menschen und Presse - Handymast auf Turnhalle bringt Protest - TSV Simbach rechtfertigt seine Bau-Erlaubnis - Simbach : »Muss denn so ein Handymast direkt in einem Wohngebiet aufgebaut werden?«, diese Frage stellen viele Anwohner rund um die Jahn-Turnhalle, dort ist ein solcher Mast aufs Dach montiert worden - Am Schellenberg gibt es einen großen Funkturm, warum platzieren die Netzbetreiber ihre Sende- und Empfangsanlagen nicht an solchen Plätzen außerhalb der Siedlungsgebiete? -TSV-Chef Robert Stangl : dass die Entscheidung für den Mast ausfiel, lag wohl auch an der Ankündigung des Netzbetreibers : »Wir wollen die Anlage installieren und wenn nicht bei euch, dann woanders« - Eine Baugenehmigung brauchen Masten erst über zehn Metern Höhe, es muss also niemand gefragt oder informiert werden, was die Anwohner nicht toll finden - Josef Riedleder : »Wir sind total unsicher und würden es schätzen, wenn man uns informiert hätte«, bei einer etwaigen Unterschriften-Aktion würde er unterschreiben - Einer der Anwohner, Josef Straßmüller, kündigte an, den umliegenden Bewohnern der Jahn-Turnhalle einen Standardbrief zukommen zu lassen, den diese dem TSV schicken können, in diesem Einspruch gegen die Aufstellung der Anlage werden Schadenersatzforderungen angekündigt, wenn »Schäden an Leib und Gesundheit auftreten«, eine Wertminderung der Grundstücke eintritt oder sonstige Schäden verursacht werden - Josef Straßmüller ist vor allem verärgert, dass keine Information im Vorfeld erfolgte, Bürgermeister Richard Findl sich der Sache nicht annehmen will und die Netzbetreiber sich weigern, Unbedenklichkeits-Bescheinigungen auszustellen - Schwenkt die Swisscom um? - Die schlagzeilenträchtige Sendeanlage am Hirschberg soll mittels Biogeometrie entstört werden - Folgt auf das «Wunder von Hemberg» dasjenige vom Hirschberg? - Der Ägypter Ibrahim Karim hat auch hier elektrosensiblen Menschen seine Hilfe zugesagt, noch offen ist, ob sich die Swisscom an den Kosten einer wissenschaftlichen Begleitstudie beteiligen wird - Die «kosmische Formensprache» des Ägypters Ibrahim Karim polarisiert : Hans-Ulrich Jakob nennt die «Biogeometrie» Humbug und Zauberei, für eine Gruppe von elektrosensiblen Menschen in Hemberg war die Methode des diplomierten ETH-Architekten und Doktors der Wissenschaften aber Heilmittel im Kampf gegen die Umweltverstrahlung - Ibrahim Karim half vor zwei Jahren in der Hügelsiedlung einer Gruppe von Betroffenen, die über gesundheitliche Beschwerden geklagt hatte, nachdem die Swisscom im Herbst 2002 im katholischen Kirchturm eine Mobilfunkantenne in Betrieb genommen hatte, die geplagten Anwohner gelangten an die Ombudsstelle Mobilkommunikation und die wiederum machte der Swisscom Ibrahim Karims Hilfsangebot schmackhaft, wichtig zu wissen : die Swisscom ist zusammen mit den Mobilfunkanbietern Orange und Sunrise Stiftungsgründerin der Ombudsstelle - In Hemberg hatte Ibrahim Karim noch Gratisarbeit geleistet, einen Aufwand, den der Ägypter gegenüber der Zeitschrift «Facts» mit 100 000 Franken und drei Monaten Zeit bezifferte - Ibrahim Karim will zwölf verschiedene Störquellen außerhalb Hembergs und sieben im Kirchturm in positive Energie umgewandelt haben, tatsächlich erklärten viele Betroffene danach, dass sie sich nun deutlich besser fühlten, etwa Rosmarie Keller, deren Haus rund 100 Meter vom Kirchturm entfernt liegt und die unter massiven gesundheitlichen Störungen gelitten hatte - «Wir haben eigentlich erwartet, dass sich die Ombudsstelle Mobilkommunikation zum Vorreiter für die Biogeometrie macht, nachdem Swisscom allein im letzten Jahr geschätzte rund 60 Millionen Franken für Einsprachen aufwenden musste», sagt der grüne Flawiler Kantonsrat und Baubiologe Bosco Büeler, doch der Telecom-Anbieter hat sich nach sieben Monaten aus dem Projekt verabschiedet, als Ibrahim Karim für seinen Aufwand entschädigt werden wollte, falls er Elektrosmog-Geplagte aus der ganzen Schweiz behandelt - Zumindest einen zweiten Biogeometrie-Feldversuch wird es in der Ostschweiz geben : «Karim muss auch uns helfen», hatte Josef Mazenauer vom Hirschberg in Appenzell gefordert, der pensionierte Schreinermeister und andere Anwohner leiden unter Symptomen wie Kopfweh, Ohrensausen, Zahnschmerzen und Herzflattern, die sie dem 150 Meter entfernten 79 Meter hohen Swisscom-Sendemast zuschreiben, hier sind acht Mobilfunkantennen, vier Fernseh- und vier Radioantennen sowie eine Telepage-Antenne montiert - Ibrahim Karim hat Josef Mazenauer seine Hilfe fest zugesagt, eine schulmedizinisch ausgelegte Begleitstudie über die Wirksamkeit der Biogeometrie, wie von Ibrahim Karim gewünscht, wird es auch am Hirschberg nicht geben, «weil derzeit mehrere juristische Verfahren laufen», teilte Claude Georges, Leiter Mobilkommunikation und Umwelt bei Swisscom, mit - Inzwischen ist offenbar dennoch Bewegung in die Sache gekommen, der Innerrhoder Landammann Carlo Schmid nimmt die Probleme der Antennenanwohner ernst, so ernst, dass er Druck macht: rund um die schlagzeilenträchtige Antenne soll endlich Ruhe einkehren - Carlo Schmid, der Geschäftsführer der Ombudsstelle Mobilkommunikation, Rolf Lüthi, und Swisscom-Vertreter Claude Georges treffen sich jetzt in Bern, um auszuhandeln, wie und unter welchen Bedingungen doch eine wissenschaftliche Begleitung des Biogeometrie-Einsatzes am Hirschberg möglich wird, billig wird die Studie nicht : so sollen sich nebst den drei bis vier betroffenen Familien auch Vergleichspersonen in einem weiteren Umkreis sowie Landwirtschaftsexperten, Mediziner und Fachleute beteiligen, die die Strahlungswerte der Antenne messen, das vor und nach der Anwendung der Biogeometrie sowie bei abgeschalteter Antenne, wer sich nach Details erkundigt, wird vertröstet, man will die Verhandlungen nicht gefährden - Broschüre zur Biogeometrie : die Ärztin Yvonne Gilli hat die körperlichen und psychischen Beschwerden bei rund einem Dutzend Betroffener bewertet - Die Ombudsstelle Mobilkommunikation und Umwelt sieht sich mit gehäuften Anfragen aus der Ostschweiz konfrontiert, sie gab die Lancierung einer unentgeltlichen ärztlichen Sprechstunde bekannt - Hohe Bußgelder für Handy am Steuer in Europa Mehr 11.04.05: Zu viel ESMOG - Bernd Schreiner : Da sind wenige hundert Einwohner, 4 seltsame und schnelle Todesfälle, Krebs, Hirnblutung, alles im Umkreis eines Senders, da ist an Sendestandort in jedem Anwohnerhaushalt zumindest ein Krebsfall oder Tod und auf der anderen Talseite, genau in Hauptstrahlrichtung genau die selbe Häufung, ja, die haben Angst vor den "Grauen Kästen" hört man, Psychomacke, da sind Kühe im Stall, krank, Nachwuchs fehlgebildet, kein Einzelfall, hier im Umkreis von 16 km sind mir diverse Betriebe bekannt und es liegt an allem, von Feinstaub bis allgemeiner Umweltbelastung, nur an Elektrosmog liegt’s, bzw. darf’s nie liegen, sagen die Politiker, Amtsmitarbeiter, Techniker, Unileute und jeder von denen kennt nicht, oder ignoriert nicht nur die aktuellen Forschungsergebnisse, sondern ebenso die Jahre alten Einschätzungen der Fachleute (1991 Strahlenschutzkommission) : "Die Membraneffekte wurden vielfach bestätigt, so daß ihre Existenz heute als gesichert gilt, hervorzuheben ist, daß die SAR-Werte hierbei teilweise kleiner als 0,01 W/kg sind und damit erheblich unterhalb thermisch relevanter Intensitäten liegen", obwohl zumindest seit 50 Jahren die Schädlichkeit von Mikrowellen bekannt ist, insbesondere bei vorhandenem niederfrequenten Puls, habe Grafiken, die zeigen dass Krebsmeldungen seit wenigen Jahren (ca. 4) sich vervierfacht (+400%) haben und wenn dann irgendwer in 10 Jahren meint, den wahren Grund gefunden zu haben, wären linear interpoliert ca. 5% der Einwohner, wahrscheinlich 20% der Anwohner verstorben, die Relation zu den Sendestandorten ist ja nun nichts Neues, so wenig wie die Leukämiefälle um die AKWs, die es bis heute dort auch nicht geben darf, obwohl sie Realität sind und was ist denn so eine neue wesentliche Belastung, dass auf einmal sehr viele Personen von 35 - 55 Jahren so schnell und plötzlich versterben? Was gibt es an Faktoren, die sich in den letzten 5-10 Jahren so massiv ausgebreitet haben? Da kommt weder Feinstaub, noch Allergene in Frage, selbst viele Baustoffe, Kleber, Farben sind deutlich besser geworden, die Luft oft viel sauberer und das Wasser auch - Mobilfunksender strahlen permanent - Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing warnt vor biologischen Langzeiteffekten durch Handy-Strahlung - Man kann sie weder sehen noch spüren, dennoch haben Mobilfunkstrahlen Auswirkungen auf den Menschen - Während die Betreiber immer wieder auf die eingehaltenen Grenzwerte für die hochfrequente Strahlung verweisen, stellte Klitzing gerade deren Höhe in Frage : "Die Grenzwerte sind an einem Phantom im Labor entwickelt worden", beklagte der Wissenschaftler, doch technische Systeme sind nicht auf das Biosystem Mensch übertragbar : "Daran krankt das Ganze" - Bei Mobilfunkstrahlen handelt es sich um gepulste Wellen, die mit einem schnellen Takt von 217 Pulsen pro Sekunde auf den Körper einwirken, ähnlich funktioniert das schnurlose Telefon des DECT-Standards, das rund um die Uhr Strahlung abgibt : Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen können bei empfindlichen Menschen die Folge sein : "Vor allem Kinder reagieren sehr sensibel", warnte Dr. Lebrecht von Klitzing - Mobilfunksender bestrahlen permanent ihre nähere Umgebung, um die Kommunikation via Handy zu ermöglichen, die Grenzwerte richten sich nach dem Mittelwert, die Spitzen der einzelnen Pulse liegen jedoch um ein Vielfaches höher, Beispiel : eine Glühlampe gibt gleichmäßig 20 Watt ab, eine Stroboskop-Lampe von 20 Watt erreicht jedoch eine Pulsleistung von 20000 Watt und kann bei Veranlagung epileptische Anfälle auslösen - Während der Grenzwert etwa im D-Netz auf 4600 Milliwatt pro Quadratmeter fixiert wurde, können im Labor schon bei nur einem Milliwatt Veränderungen der Gehirnströme gemessen werden, klinische Erfahrungswerte für Langzeiteinwirkungen bewegen sich noch deutlich darunter, mit dem Handy am Kopf kommt man bei schlechtem Verbindungsaufbau schon ins Limit hinein - Dr. Lebrecht von Klitzing : die Grenzwerte gelten zudem nur für sechs Minuten Strahlung : "Eine Vorsorge für Langzeiteinwirkungen unterhalb dieser Werte ist nicht berücksichtigt", kritisierte er, doch gerade das ist das Problem bei den dauerhaft strahlenden Mobilfunksendern - Laut Dr. Lebrecht von Klitzing erhöhen Langzeiteffekte von über fünf Jahren das Risiko für Hirntumore, Leukämie und Krebs, in Abhängigkeit von Entfernung und Stärke des Senders, auch Einflüsse auf das genetische Material und die Blut-Hirn-Schranke durch elektromagnetische Wellen sind bekannt - Dr. Lebrecht von Klitzing : die Kommunen sollten Wohngebiete nach Möglichkeit von Mobilfunkanlagen frei halten, er forderte eine systematische Forschung von unabhängigen Institutionen zu den biologischen Auswirkungen der Strahlung - Die Gemeinde Schinkel will vor einer Entscheidung zunächst ein Meinungsbild der Einwohner abfragen : "Kurzfristig wird nichts passieren, den Tagesordnungspunkt Mietvertrag mit O2 haben wir erst einmal abgesetzt", erklärte Bürgermeister Hans-Georg Güttler, sollte die Mehrheit in Schinkel gegen den Sender sein, ist für ihn "die Sache gestorben" - Der Bau- und Umweltausschuss-Vorsitzende Meinolf Asshoff, der gemeinsam mit der "Ökologischen Interessengemeinschaft Schinkel" zum Info-Abend eingeladen hatte, hinterfragte, ob sich für die Mieteinnahmen das Risiko einer Strahlungsquelle auf der Mühle lohnt - Wie viel verträgt der Mensch? - Über die Strahlung machen sich die wenigsten Nutzer Gedanken, umso wichtiger ist der Vorsorge-Gedanke für eine Technologie, die sich ohne ausreichende Untersuchungen im raschen Tempo ausbreitet - Handys kann man ausschalten, Mobilfunksender nicht, hier stehen Politik und Kommunen in einer besonderen Verantwortung - Liegt auch nur der Verdacht von Gefahren für die Gesundheit vor, und viele wissenschaftlichen Studien stützen dies, ist eine Minimierung der Strahlungsbelastung geboten, denn neue Quellen stehen mit UMTS und der Computer-Funkverbindung Wireless Lan bereits ins Haus, wie viel davon das biologische System Mensch verträgt, ist kaum erforscht - Eines scheint sicher : die bisherigen Grenzwerte sind ein schlechtes Instrument, das große Freiland-Experiment Mobilfunk in den sicheren Griff zu bekommen - RIEDHOLZ : keine weitere Mobilfunkanlage - Gegen die geplanten Mobilfunkantennen auf dem Sportplatz Riedholz formiert sich organisierter Widerstand - Wie die Interessengemeinschaft «Ohne Mobilfunkantennen Riedholz» (IG OMAR) mitteilt, will sie nicht nur einzelne Standorte bekämpfen, sondern sich auch dafür einsetzen, dass im Siedlungsgebiet der Gemeinde weder die projektierten noch weitere Antennen erstellt werden können - Forderungen an den Gemeinderat : die IG führt Mobilfunkantennen-Moratorien in diversen Gemeinden und vom Bundesrat in Auftrag gegebenen Untersuchungen über die Auswirkungen der Mobilfunkstrahlungen auf biologische Systeme ins Feld, angesichts dessen «ist es für viele Anwohner absolut unverständlich, wenn der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt Land für den Bau einer UMTS-Antenne zur Verfügung stellt, noch dazu auf einem Sportplatz» - Viele Bewohnerinnen und Bewohner sind enttäuscht über das Vorgehen des Gemeinderates - Die IG erwartet vom Gemeinderat, «sich für und nicht gegen die Bevölkerung zu entscheiden» - Wo alles korrekt zugehen muss - Vom Telefonieren und den Protesten gegen Telefontechnik - Der 60 Meter hohe Mobilfunkmast, der am Rande des Nordviertels gebaut werden soll, treibt seit Monaten Anwohner auf die Barrikaden, mit ihren Protesten haben sie den Turm am ersten geplanten Standort verhindert, auch den zweiten Bauplatz, fernab der Wohnbebauung, jedoch nahe an einer Kleingartenanlage, lehnen sie ab - Telefonieren will jeder, aber niemand will die Antenne vor seiner Nase haben, das ist sicher ein Teil des Problems, aber es ist auch die nicht unbegründete Sorge vor den Funkwellen und vor der Störung des Stadtbildes, die man in Nord anführt - In puncto Offenheit haben sich der Mobilfunkbetreiber O2 und auch die Stadtverwaltung nicht gerade mit Ruhm bekleckert - Die Bürger dürfen erwarten, dass ihnen die Argumente für die Standortentscheidung frühzeitig dargelegt werden, das ist in Nord nicht geschehen - Über die Hälfte der Schweizer Bevölkerung macht sich wegen Elektrosmog Sorgen um ihre Gesundheit, rund 5 Prozent schreiben dem Phänomen eigene gesundheitliche Probleme zu, das zeigt eine Umfrage im Auftrag des BUWAL - Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) : rund 5 Prozent der Befragten sind überzeugt, durch Elektrosmog gesundheitlich beeinträchtigt zu sein, hochgerechnet auf die gesamte Bevölkerung sind dies 370 000 Personen, die sich als elektrosensibel einstufen, als Beschwerden werden hauptsächlich unspezifische Krankheitssymptome wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen angegeben - Vodafone dazwischen gefunkt - Gemeinderat Kümmersbruck stellt gewünschtes Gelände für Mobilfunkmast nicht zur Verfügung - Günter Solich warnte eindringlich vor den von dem Sendemast ausgehenden Gefahren für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen - Werner Cermak: die SPD-Fraktion lehnte es ab, dem Unternehmen dieses Gemeindegrundstück zur Verfügung zu stellen, auch sah der Sprecher in dem 28 Meter hohen Masten eine erhebliche Beeinträchtigung des Ortsbildes von Kümmersbruck., für die CSU teilte Fraktionssprecher Roland Strehl diese Auffassung - Heinrich Kapperer informierte, dass Ärzte aus Naila festgestellt haben, dass im Umfeld von bis zu 400 Metern um einen Sendemast die Krebskrankenrate gestiegen ist : "Wir müssen die Leute schützen" - "Wenn man ein Handy hat, muss man auch einen Masten haben", erklärte Josef Schönberger - Josef Flierl : der Schutz der Bürger hat in diesem Fall Vorrang - Bei der Abstimmung waren sich alle Gemeinderäte einig in ihrer Ablehnung, demnach stellt die Gemeinde der Firma Vodafone das betreffende Grundstück nicht zur Verfügung Mehr 9.04.05: Die AOK wirbt für Mobilfunk-Verträge - Kämpfen wie die Stiere - Stolpen : ein Handynetz-Betreiber möchte in der Stadt eine Sendeantenne installieren, viele Bürger wollen das mit ihrer Unterschrift verhindern - Bäckermeister Mario Wünsche : „Wir brauchen keine neue Mobilfunkantenne“ - „Bei mir kommt keine aufs Haus, falls einer anfragt“ - Mobilfunkmast : "Eine Provokation für das Stadtbild" - Unmut regte sich in der Bezirksvertretung Elberfeld über den geplanten 47 Meter hohen Mobilfunkmast an der Mirke - Der Bezirksvertretung (BV) Elberfeld blieb nicht viel mehr übrig, als ihren Unmut gegen den Bau lautstark zu vermelden : "Eine Provokation gegen das Stadtbild", nannte Bezirksvorsteher Hans Jürgen Vitenius die Pläne, da der Antrag zur Entwidmung bereits gestellt, bewilligt, auch denkmalrechtlich geprüft worden ist, haben Elberfelds Anwohner das Nachsehen - "Da wehrte sich die BV jahrelang gegen Windräder und nun werden überall hässliche Masten aufgestellt", hieß es einvernehmlich während der Sitzung - Mobilfunkbetreiber lässt nicht locker - Vodafone will aufs Gasthaus Steidle - Indersdorf : zwar hat das Landratsamt dem Antragsteller bereits aus denkmalschützerischen Gründen eine Ablehnung dieses Standortes mitgeteilt, und auch die Gemeinde ist laut Bauamtsleiter Wolfdieter Schwaier wegen der Nähe zum Kindergarten dagegen, doch der Betreiber will nun eine Ablehnung in schriftlicher Form vom Denkmalamt haben - Eine bestehende Mobilfunkantenne (für UMTS) auf dem Krankenhaus hat für Probleme mit dem betriebsinternen Notfunk gesorgt - Antenne kommt : T-Mobile besteht auf Standort - Die T-Mobile-Pläne zur Errichtung einer Mobilfunkantenne standen erneut auf der Tagesordnung im Ramsdorfer Ortschaftsrat, das Thema hatte bereits in der Vergangenheit für Wirbel gesorgt - Ortsvorsteher Gunter Straßburger verdeutlichte nochmals den Standpunkt der Ramsdorfer, die keine Antenne innerhalb der Ortslage wünschen - Es stimmt nicht, dass bei Einhaltung der Grenzwerte nach sämtlichen bekannten Studien keine Auswirkungen des Mobilfunks auf die Gesundheit zu erwarten sind - Proteste gegen einen geplanten Sendemast in Seekamp, Anlieger sind beunruhigt, fürchten um ihre Gesundheit - "Wer denkt an unsere Gesundheit", fragte Nicole Faasch bei der Einwohnerversammlung in Schlamersdorf aufgebracht - Bürgermeister Horst Schramm : "Wir können den Standort vielleicht um ein paar Meter verschieben, mehr aber auch nicht", das wollte Anwohnerin Nicole Faasch nicht gelten lassen : "Was ist mit unseren Häusern? Wenn wir die verkaufen wollen : Wer will denn schon unter einen Sendemast ziehen" - Der Wensiner Amtsleiter Thomas Dziuk : "Die Grenzwerte wurden vor Jahren ohne echte Kenntnisse zur Auswirkung der Strahlung festgelegt" - Den Kampf gegen Windmühlen hat Imke Sterl damals in Warder mit verloren, sie wohnt heute in Schlamersdorf, direkt vor einem anderen Funkmast - Aufgeben wollen Nicole Faasch und Imke Sterl nicht - Nicole Faasch : "Ein Altenheim ist in der Nähe des geplanten Mastes, die können gar nichts dagegen machen", außerdem : "Hier spielen auch Kinder" - Hochhaus der ungünstigste Standort - ALTENKUNSTADT : während viele Bürger sich Sorgen wegen dem Ausbau des Mobilfunknetzes machen, hat die Gemeinde kaum Möglichkeiten, die Errichtung von Funkmasten in Wohngebieten zu verhindern - Bürgermeister Georg Vonbrunn : „Ich meine, eine mobilfunkfreie Zone ist innerhalb der derzeitigen Rechtslage nicht zu erreichen" - Gespannt verfolgten viele Bürger die Debatte um die Funkantenne, darunter auch Mitglieder der Interessengemeinschaft für gesundheitsverträglichen Mobilfunk, die in den vergangenen drei Tagen bereits rund 350 Unterschriften für eine Petition an die Gemeindeverwaltung gesammelt haben, wie Sprecher Wolfgang Gunzelmann informierte, sie appellieren an die Gemeinde, „ihrer Verpflichtung zur gesundheitlichen Vorsorge nachzukommen und zum Schutz der Bürger alle ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen und einen weiteren unkontrollierten Ausbau von Mobilfunkmasten zu verhindern", außerdem fordern sie ein Standortkonzept für Mobilfunk und eine Bauleitplanung und den Abbau von fehlerhaft errichteten Funkmasten - Die Gemeinde darf Mobilfunkanlagen nur aufgrund des Baurechts bewerten, nicht aber Befürchtungen wegen einer möglichen Gesundheitsgefahr als Begründung anführen, erläuterte Otto Betz, eine Verhinderung von Mobilfunkanlagen durch einen Generalbebauungsplan und eine Veränderungssperre für das gesamte Gemeindegebiet sind rechtlich nicht möglich, eine Gemeinde kann höchstens jeden Bebauungsplan auf städtebauliche Hinderungsgründe durchforsten, im Außenbereich ist dagegen im Flächennutzungsplan die Ausweisung anderer Standorte möglich, wenn die Gemeinde nachweisen kann, dass von dort aus eine flächendeckende Funkversorgung möglich ist, für die Anlage auf dem Hochhaus bietet der Bebauungsplan ,,Galgenberg" eine Möglichkeit, die Befreiung zu verweigern, weil während seiner Erstellung 1969 im reinen Wohngebiet noch keine Mobilfunkanlagen vorgesehen waren, allerdings muss die Gemeinde eine besondere Beeinträchtigung des Ortsbilds, etwa wegen besonders schützenswerten Dachlandschaften, nachweisen - „Aufgrund der Rechtslage können wir nicht so wie wir wollen", bedauerte Bürgermeister Georg Vonbrunn, nur die Bundesregierung kann durch Änderung der Grenzwerte etwas erreichen - Heinz Welbers (CSU) wollte den Funkmast ablehnen, weil er nicht in die Bebauung passt - Otto Schuhmann (SPD) : „Das Hochhaus ist der ungünstigste Standort im ganzen Gemeindegebiet, da es mitten in der Wohnbebauung liegt", betonte er unter Beifall der Zuhörer, ebenso wie Heinz Welbers äußerte er sein Unverständnis darüber, dass weder die Bundesregierung noch eine Landesregierung etwas gegen die im Vergleich zu den Nachbarländern sehr hohen Grenzwerte für Mobilfunkstrahlen unternehmen - Für eine Unterstützung des Volksbegehrens für niedrigere Grenzwerte durch die Gemeinde sprach sich Zweiter Bürgermeister Robert Hümmer aus - Russische Umweltschützer verfolgen Ölspuren deutscher Banken - Immer aggressivere Walfangpläne in Japan auch für Finn- und Buckelwale Mehr 8.04.05: Jedes fünfte Kind in Deutschland entwicklungsgestört - Viele Patienten haben psychische Beschwerden - Funk schwächt Stein - Vielleicht sollte man die Spendenaktionen in der Kirche zur Daueraufgabe machen, denn glaubt man den Aussagen von Biophysikern, wird der frisch geliftete Turm schon in absehbarer Zeit wieder saniert werden müssen - Im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums, das sicher nicht im Verdacht steht, allzu "grün" zu denken, wurde eine umfassende Studie über Gesundheitsgefahren durch Mobilfunkanlagen erarbeitet, in diesem Zusammenhang sagt der Nienburger Professor Eike Georg Hensch, dass "langfristig die technisch erzeugten Schwingungen, auch bei geringsten Intensitäten unterhalb der Grenzwerte, das natürliche Gefüge quarzhaltiger Steine (Sandstein) nachhaltig stören" können, Quarze geraten durch die Einwirkung von Sendesystemen in Schwingungen und das mikroskopisch feine Gefüge und damit die Gesamtfestigkeit des Steins leidet - 2001 wurden sechs Mobilfunkantennen im Münster montiert, 2003 musste der Haupteingang vor gefährlichem Steinschlag vom Turm gesichert werden, ein Schelm wer dabei Schlimmes denkt - Im Unterricht hat das Handy endgültig Pause - Weil nicht nur Schüler, sondern sogar Lehrer ihre Finger nicht vom Mobiltelefon lassen konnten, müssen an immer mehr Schulen Handyverbote verhängt werden - Ungläubig und dann empört reagierten Eltern eines Schülers aus der Oststeiermark, als dieser zu Hause erzählte, was in der Religionsstunde vor sich gegangen ist : hatte die Religionslehrerin doch glatt während des Unterrichts begonnen zu telefonieren, mit dem Mobiltelefon und die Schüler mussten warten, die Beschwerde der Eltern zeigte Konsequenzen : der zuständige Fachinspektor fuhr gleich in die Schule, um die Lehrerin zu inspizieren und ihr mittels Ermahnung klar zu machen, dass das nicht geht, derartige Fälle hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben, so dass sich einige Bezirksschulinspektoren nun veranlasst sahen, einen Erlass herauszugeben, in dem das, was eigentlich selbstverständlich ist, noch einmal klar gestellt wird : das Handyverbot während des Unterrichts gilt nicht nur für Schüler, sondern auch für Lehrer : "Das ist ja eigentlich logisch", erklärt Josef Prassl, Büroleiter von Landesschulratspräsident Horst Lattinger und rechnet vor : "Wenn ein Lehrer beispielsweise zwei Fünf-Minuten-Gespräche führt, geht ja ein Fünftel der Stunde verloren", dazu kommt noch das schlechte Vorbild, dass der Lehrer damit gibt - Genau so wenig ist es den Jugendlichen natürlich auch erlaubt, statt zu lernen sms zu schreiben, zu kontrollieren ist das freilich schwerer, da es durchaus geräuschlos über die Bühne gehen kann - Auch Herbert Just vom Grazer Stadtschulamt weiß, dass es immer wieder Probleme mit Schülern gibt, die das "Handyphonieren" einfach nicht lassen können, obwohl es eine Grundregel gibt : alles, was den Unterricht stört, ist verboten, weil das offenbar nicht reicht und Konsequenzen ausdrücklich festgelegt werden müssen, haben viele Schulen ein entsprechendes Verbot in der Schulordnung festgeschrieben, die wird vom Schulforum erlassen, also mit Beteiligung der Lehrer, Eltern und Schüler - Jenen, die sich nicht daran halten, können die Lehrer das Gerät abnehmen und erst von den Eltern wieder abholen lassen, was für die betroffenen Schüler durchaus unangenehm werden kann - Grenzwerte nicht akzeptabel - Grünen-Kreisverband diskutiert mit MdB Sowa über Mobilfunk - Im Beisein der Bamberger Bundestagsabgeordneten Ursula Sowa und Sven Eisele, dem Sprecher der Bürgerinitiative „Senderfreies Lichtenfels", entwickelte sich bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes von Bündnis 90 / Die Grünen eine rege Diskussion über den Mobilfunk in Lichtenfels und seinen Ortsteilen - Ursula Sowa konnte es fast nicht glauben, dass sich mitten in der Stadt und in unmittelbarer Nähe zu einem Asylbewerberheim eine solche Anhäufung von Sendeanlagen für Fernsehen, Radio und Mobilfunk befindet - Die Bundestagsabgeordnete lobte den Stadtrat von Lichtenfels, der vor kurzem einstimmig eine Veränderungssperre bei Mobilfunkanlagen beschlossen hat - Der einzige ,,Hebel", den die Stadt hat, ist ihre Planungshoheit, so Bernhard Christoph - Einig war man sich, dass die derzeitigen Grenzwerte vermutlich nicht überschritten werden, diese sind jedoch von vorneherein viel zu hoch angesetzt und nicht akzeptabel, außerdem muss ein Rückbau von Anlagen möglich sein, lediglich Bestandsschutz zu gewähren ist unsinnig, so Ursula Sowa - Ein interessantes Gespräch entstand darüber, wieweit der Mobilfunk in der weiter wachsenden Größenordnung überhaupt gesellschaftlich notwendig ist - Sven Eisele verwies auf das erschreckende Freizeitverhalten von Jugendlichen, die ohne Handy offenbar zunehmend ,,aufgeschmissen" sind - Den Mobilfunk muss man auch im Rahmen einer ,,Werte-Debatte" sehen und nicht zuletzt steht auch die Gesundheit der Lichtenfelser Bürger auf dem Spiel - Klaus Kleiner mahnte ,,deutliche Antworten" auf solche Fragen an, die gerade von der Partei der Grünen erwartet werden würden - Ursula Sowa bot ihre bestmögliche Unterstützung des Lichtenfelser Kreisverbandes in Sachen „Mobilfunk" an und berichtete unter anderem von einem bevorstehenden Treffen der Fraktion mit den grünen Europa-Abgeordneten sowie von einer geplanten öffentlichen Anhörung in Berlin - Sven Eisele sah Bauwillige schon danach fragen : „Wie hoch ist denn die Strahlenbelastung in diesem Wohngebiet?" - Vom Kreisvorstand kam der einstimmig angenommene Antrag, die Mitglieder zu einer Unterstützung des geplanten Volksbegehrens ,,Gesundheitsfürsorge beim Mobilfunk" aufzurufen - Vodafone sucht nach einem neuen Standort, ob es zu einer Verlagerung des geplanten Sendemastes kommt, ist jedoch nach wie vor fraglich - Die Wormersdorfer Bürgerinitiative "Mobilfunk" kann einen Erfolg verzeichnen : bei einem Gespräch im Düsseldorfer Umweltministerium hat Vodafone zugesagt, in jeder Himmelsrichtung einen Alternativstandort für einen geplanten Sendemast zu suchen, der mindestens 300 Meter von der Bebauung entfernt ist - Dass dieser Sendemast nur 100 Meter vom Kindergarten und 200 Meter von der Grundschule entfernt wäre, hat die Bürgerinitiative bereits vor zwei Jahren auf den Plan gerufen : "Wir haben alle unsere Möglichkeiten ausgeschöpft", ziehen Andreas und Monika Tille nun eine Zwischenbilanz : "Dass man beim Umweltministerium zusammensitzt, passiert wohl nicht allzu oft" - Bislang, so kritisiert die Bürgerinitiative, ist Vodafone der Selbstverpflichtung von Mobilfunkbetreibern nur unzureichend nachgekommen : Alternativ-Standorte hat das Unternehmen beispielsweise nicht genannt - Die Mobilfunkvereinbarung, in der unter anderem auch der Abstand zu Kindergärten geregelt ist, hat keine Rechtsverbindlichkeit - Einwohnerrat sprach sich gegen Motion «Höchli» aus - Die Kehrtwendung bei der CVP überraschte im Rat, wenn auch die Chancen, Recht zu bekommen, klein sind, so sollte man versuchen, die kommunalen Möglichkeiten gegen den Antennen-Wildwuchs auszuschöpfen, erklärte Jürg Caflisch - Will man die Angst in der Bevölkerung ernst nehmen, muss man die Motion überweisen - Roland Guntern : nach seiner Meinung muss man dem Zuwachs an Netzbetreibern und neuen Technologien mit einer Regulierung begegnen - Hannes Streif (team) mokierte sich über die Kehrtwende der CVP, und dass sie ihren Motionär hängen lässt, aus seiner Sicht geht es darum, dass die Stadt nicht gegen geltendes Recht, sondern gegen mögliche gesundheitliche Schädigungen der Bevölkerung aktiv wird - Mit einer Harmonisierung (Konzept für Antennen auf Stadtgebiet) über den rechtlichen Weg würde Baden juristisches Neuland betreten, der rechtliche Spielraum dazu und die Chance etwas zu bewegen soll genutzt werden - Ursula Gut (evp) interpretierte das eingeholte juristische Gutachten so, dass es die Stadt dazu animiert, die Rechtsmittel in dieser Sache auszuschöpfen - Jürg Caflisch forderte, sich an den «rechtlichen Strohhalm» zu klammern - Die Parteien lassen die Neuregelung von Nebeneinkünften versanden, dagegen hilft nur öffentlicher Druck - Abholzung, Klimaänderung und Umweltverschmutzung verhindern Fortschritt Mehr 7.04.05: BESCHLUSS IM STADTRAT : Stadt Naila will erreichen, dass Anlage auf der Frankenhalle entfernt wird - Klage gegen Handymast - Die Stadt Naila klagt gegen die Firmen, die gemeinsam den Mobilfunkmast auf der Frankenhalle betreiben, sie sollen den Sender abbauen - Die Stadt Naila hatte den Nutzungsvertrag im vorigen Jahr gekündigt, die Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone und E-Plus hatten die Kündigung jedoch zurückgewiesen - Der Mobilfunkmast auf der Frankenhalle, einem der Stadt gehörenden Gebäude, stand im Mittelpunkt der Ärztestudie, bei der Nailaer Hausärzte auf eine deutlich gestiegene Krebshäufigkeit im Umfeld dieses Mastes hingewiesen hatten, seitdem diese Studie bekannt ist, versucht die Stadt Naila, eine Abschaltung des Mastes zu erreichen - Die Stadt Naila hat die Standorte auf der Frankenhalle und am städtischen Stadion an Mobilfunkbetreiber vermietet, pro Jahr nimmt sie dafür insgesamt 11 000 Euro an Pachtgebühren ein - Für die Klage sprachen sich Jürgen Salfer (SPD) und Reimund Kaske (Freie Wähler) aus - Jürgen Salfer wies auf die Nailaer Ärztestudie hin, „die auffällige Auswirkungen auf unsere Gesundheit nachgewiesen“ hat - Es dauert eine gewisse Zeit, bis eine Entscheidung in erster Instanz getroffen ist, in dieser Zeit könnten weit reichende Entscheidungen aus Berlin oder München vorliegen oder es könnten Gesetze geändert worden sein - Reimund Kaske schloss sich diesen Argumenten an, er will sich später nicht vorwerfen lassen, nicht das getan zu haben, was er hätte tun können - Bürgermeister Frank Stumpf meinte, der Stadtrat sollte alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dem Bürger zu zeigen, dass man alles tut - Bei der Abstimmung entschied sich der Stadtrat mit 13 zu 7 Stimmen für eine Klage - Bürgermeister Frank Stumpf hat O2 geschrieben, die Stadt ist keinesfalls mit einem Mobilfunkmast in der Nähe von Wohngebieten oder anderen sensiblen Bereichen wie etwa Schulen einverstanden - Die Stadt Naila will ein Standortkonzept über die Bauleitplanung erstellen, die Nailaer Bürgerinitiative hatte dies beantragt, damit könnte die Stadt bestimmte Gebiete als geeignet für Mobilfunkmasten ausweisen, während sie in anderen deren Errichtung ablehnen könnte - Bürgermeister Frank Stumpf : „Einen greifbaren Erfolg konnte noch keine der genannten Kommunen verbuchen, es zeigt sich im Gegenteil, dass die Mobilfunkbetreiber wenig bis gar keine Bereitschaft zeigen, konstruktiv an der Umsetzung des Konzepts mitzuwirken“ - Bürgermeister Frank Stumpf informierte über einen Beschluss des Stadtrates Kronach, der sich dem Volksbegehren „Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk“ angeschlossen hat - Handymast-Anrainer bei Rum geben nicht auf - Bei einem Haus vor der Nase reden Nachbarn mit, bei einem Handymasten nicht, Innsbrucker ziehen deshalb bis zum Verfassungsrichter - "Dieser negative Bescheid hat aber schon eine Konsequenz : damit können die Anrainer zum Verfassungsgerichtshof gehen", erklärt der grüne Stadtrat Rainer Patek - Anrainer-Anwalt Gerd Pichler betont, der Mast sei nicht nötig, "weil man hier mit allen Netzen bestens telefonieren konnte", vor allem aber ortet er eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes und der Eigentümerrechte : "Es ist nicht einzusehen, dass Nachbarn kein Einspruchsrecht haben, wenn ein 18-Meter-Mast gebaut wird, wohl aber, wenn ein kleines Haus gebaut wird" - Antennentragmasten sind zwar Bundeskompetenz, es kann aber nicht sein, dass der Bürger keine Möglichkeit habe, sich zu wehren, hier geht es um schädliche Strahlung, und es ist nicht erwiesen, "dass die in der Nähe zum Masten nichts tut" - Im Übrigen klagen die Anrainer beim Bezirksgericht Innsbruck jenen Rumer, auf dessen Grundstück der Mast steht - Umweltreferent und VP-Vize Eugen Sprenger beklagt außer diesem Fall weitere störende Handymasten in Innsbruck : am Vögelebichl, in der Schneeburggasse, am Sieglanger vor einer Wohnanlage und in der Bürgerstraße stehen Masten, die "das Ortsbild massiv beeinträchtigen, die Stadtplanung ist da zu großzügig" - Opposition gegen Antenne - Einstimmig hat die Gemeindeversammlung einem Antrag von Gérard Thürler zugestimmt : der Antrag verlangt vom Gemeinderat, dass er auf Gesuche für die Erstellung von Mobilfunkantennen nicht mehr eintritt, es soll abgewartet werden, bis die Studie vorliegt, die vom Bundesrat in Auftrag gegeben wurde, um die gesundheitlichen Auswirkungen solcher Antennen zu überprüfen - Sunrise will auf dem Chli Rüggli ob Jaun eine Mobilfunkantenne erstellen, mit einer Unterschriftensammlung, die gegen 600 Unterschriften auf sich vereinigt, versuchte sich die Bevölkerung gegen dieses Vorhaben zu wehren - Gegen Antenne auf dem Spital - Politiker sprachen sich gegen Mobilfunkanlagen in der Innenstadt aus - Bauamtsleiterin Elke Strede brachte es auf den Punkt : "Jeder will in Rees lückenlos mit Handy telefonieren, aber keiner möchte die Antennen" - Grünen-Fraktionschef Helmut Wesser : „Was ist mit dem Altenheim und dem Kindergarten?" - Auch CDU-Fraktionschef Franz-Josef Holland konnte der Antennenanlage in der Stadt keine Sympathie abgewinnen : "Wie viel Mobilanlagen müssen wir in Rees noch haben?", fragte er rhetorisch, wenn es so schwer ist, einen Standort auszuweisen, kann es nicht Aufgabe der Stadt sein zu klären, wo die Anlagen kostengünstig aufzustellen sind - "Hierbei geht es um die Baugenehmigung", machte Willi Beltermann, Fachbereich Bauen und Ordnung, deutlich : "Wird die Baugenehmigung nicht erteilt, ist der Pachtvertrag zwischen Krankenhaus und Mobilfunkbetreiber hinfällig" - Mobilfunk in Gerolsheim - „Gesundheit und Eigentum schützen" - Traurig stimmt die Tatsache, dass der Eigentümer des Anwesens im Vorfeld wohl auf Veranlassung der Initiatorin einer Unterschriftenaktion Mitunterzeichner gegen die Errichtung einer Mobilfunkantenne war, aber aufgrund des verlockenden Geldangebotes der Betreibergesellschaft doch der Montage der Sendeanlage im Bereich seines Anwesens zugestimmt hat, er hat hoffentlich daran gedacht, dass im Falle von nachgewiesenen gesundheitlichen Schäden durch die elektromagnetische Strahlung er schadensersatzpflichtig ist und nicht der Mobilfunkunternehmer - Die Gemeinde Gerolsheim ist nicht ganz hilflos den möglichen weiteren Errichtungswünschen für Mobilfunkantennen ausgeliefert, dem Gemeinderat ist zu empfehlen, mittels einer Ortsgestaltungssatzung zu verhindern, dass das Erscheinungsbild des Ortes nicht durch die Errichtung von weiteren Mobilfunkantennen beeinträchtigt wird, gemäß entsprechender Regelungen in der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung können dies die Bürger der Gemeinde verlangen, bevor weiterer Schaden eintritt, sollte dieser Weg beschritten werden, um die Gesundheit und das Eigentum der Einwohner nachhaltig zu schützen - Suchtgefahr : Panik nach Handy-Entzug - Alarmierend : unter Jugendlichen grassiert die „Handy-Sucht“ - Abhängig von Klingelton und SMS? - Viele Kids können ohne ihr geliebtes Mobiltelefon nicht mehr sein - Immer öfter werden Beratungsstellen mit dem krankhaften Gebrauch von Mobiltelefonen konfrontiert, warnt die Technikerkrankenkasse - Verschickt jemand geradezu zwanghaft mehr als 100 Kurznachrichten pro Tag, kann man von einer Sucht ausgehen - Ist das Handy einmal nicht verfügbar, drohen sogar Entzugserscheinungen wie Unruhe, Depressionen und Angstzustände Mehr 6.04.05: Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" beim Innenministerium beantragt - "Bei Sende-Anlagen mitreden" - ödp-Kreisvorsitzender Josef Neumeyer stellte den aktuellen Stand vor : rund 34.000 Unterschriften für das Volksbegehren „Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk“ reicht die ödp zusammen mit den Freien Wählern Bayern und Bürgerinitiativen am Montag im Bayerischen Innenministerium ein - Die Freien Wähler Bayern e.V., 59 Bürgerinitiativen, 95 Bürgermeister sowie rund 600 Ärzte und Apotheker unterstützen bislang das Volksbegehren - Josef Neumeyer wies darauf hin, dass sich das Volksbegehren dagegen richtet, dass die Gemeinden bei der Standortwahl von Sendeanlagen die Gesundheitsvorsorge nicht berücksichtigen können, der Profit von Betreibern darf nicht allein für die Standortwahl ausschlaggebend sein - Erich Weber zeigte an konkreten Beispielen auf, was Gemeinden heute bereits durch ein positives Standortkonzept tun können und wie die Rechte der Gemeinden durch das Volksbegehren für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk künftig verbessert werden sollen, Bürgermeister und Gemeindevertreter dürfen nicht hilf- und rechtlos sein, wenn es um den Gesundheitsschutz ihrer Bürger geht, die aktuelle "Feinstaub-Diskussion" wurde als Parallele diskutiert, sie zeigt, wie nach vielen Jahren der Untätigkeit jetzt die Verantwortung zwischen Städten, Land und Bund herumgeschoben wird, Messungswerte über den Grenzwerten werden verschwiegen, Gesundheit wird dem Wirtschaftswachstum untergeordnet, die Folgekosten übersteigen die kurzfristigen Vorteile um ein Vielfaches - Genehmigungspflicht - Volksbegehren gegen Handy-Antennen - Bei der Aufstellung von Mobilfunk-Antennen hat die Stadt kaum ein Mitspracherecht, daher will die ÖDP nun per Volksbegehren eine Genehmigungspflicht für die Sendemasten einführen - „99,9 Prozent der Antennen sind weniger als zehn Meter hoch“, sagt Henrik Jörgens vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München, wenn ein Mobilfunksender diese Höhe nicht überschreitet und die Strahlungs-Grenzwerte eingehalten werden, hat die Stadt kein Mitspracherecht, jeder Hausbesitzer kann dann selbst entscheiden, ob er es Mobilfunkbetreibern erlaubt, auf seinem Dach eine oder mehrere Antennen zu errichten, als Gegenleistung erhält er vom Mobilfunkbetreiber 5000 bis 8000 Euro jährliche Nutzungsgebühr, dabei spielt es keine Rolle, ob sich etwa eine Schule oder ein Kindergarten in unmittelbarer Nähe befindet - Die ÖDP hält „den weiteren unkontrollierten Ausbau des Mobilfunknetzes für bedenklich“ und weist auf Erkenntnisse hin, worauf Mobilfunkstrahlung der Gesundheit schaden kann, deshalb beantragt die Partei zusammen mit den Freien Wählern und Bürgerinitiativen ein Volksbegehren mit dem Ziel, die bayerische Bauordnung so zu ändern, dass künftig alle Sendemasten genehmigungspflichtig sind, die erste Hürde dazu wurde mit der Übergabe von 34.000 Unterschriften im Bayerischen Innenministerium genommen - Bestandschutz für bereits genehmigte Sendemasten : insofern kommt der Vorstoß der ÖDP, selbst wenn er Erfolg haben sollte, für München zu spät, denn das Volksbegehren bezieht sich lediglich auf die zukünftige Errichtung von Sendeanlagen, es sieht nicht vor, bereits bestehende Masten, die sich etwa in der Nähe von Schulen befinden, ab- und sie an unbedenklicheren Stellen wieder aufzubauen - „Was einmal genehmigt wurde, genießt in unserem Rechtsstaat Bestandsschutz“, sagt Peter-Michael Schmalz vom Volksbegehren-Koordinationsbüro, das gilt auch für die Erweiterung bestehender Masten, welche in München derzeit den Regelfall darstellt - Auf eine völlig andere Möglichkeit, die Belastung durch Handy-Strahlung zu verringern, weist Heidrun Schall vom „Informationszentrum gegen Mobilfunk“ hin : „Ein vernünftigerer Umgang mit dem Handy - damit wäre es schon getan“, wer sein Handy ständig und unüberlegt nutzt, trägt damit ebenso zur Strahlenbelastung bei wie die Sendeantennen - Mobilmachung gegen die Masten - "Wir wollen, dass die Mobilfunkbetreiber ihre Sendemasten nicht länger hinstellen können, wo sie wollen", sagte der ÖDP-Landesvorsitzende Bernhard Suttner, den Kommunen sollte ein gesetzliches Mitspracherecht bei der Aufstellung der Sendemasten eingeräumt werden - Die CSU warf den Initiatoren des Volksbegehrens "Spiegelfechterei" vor : auch bei einem gesetzlich festgelegten Mitspracherecht sind die Kommunen nur für Baufragen bei der Aufstellung von Mobilfunkmasten verantwortlich, sagte der CSU- Abgeordnete Thomas Kreuzer, solange die Grenzwerte eingehalten werden, haben die Mobilfunkanbieter sogar einen Anspruch darauf, Masten aufzustellen - Volksbegehren Mobilfunk geht voran - ÖDP reicht 34 000 Unterschriften ein - "Wir sind nicht gegen Handys, aber wir wollen eine gesundheitsverträgliche Technik", sagte ÖDP-Landeschef Bernhard Suttner, dazu fordert das Volksbegehren zwei Gesetzesänderungen : die ÖDP will eine generelle Genehmigungspflicht von Mobilfunk-Antennen im Bayerischen Baurecht verankern : "Nacht- und Nebelaktionen, in denen die Mobilfunkbetreiber einen Masten vors Fenster stellen, gibt es dann nicht mehr", damit die Mobilfunkbetreiber den Wunsch der Kommunen nicht einfach übergehen können, fordert das Volksbegehren eine zweite Änderung : im Landesentwicklungsprogramm soll künftig stehen, dass beim "Ausbau der Mobilfunknetze die Belange der Gesundheitsvorsorge besonders zu berücksichtigen sind" - Keinen Hehl macht die Umweltpartei daraus, dass ein Erfolg des Volksbegehrens nur ein Etappensieg wäre, eigentliches Ziel ist eine massive Senkung der im Bundesimmissionsschutzgesetz festgeschriebenen Grenzwerte für Mobilfunk-Strahlung, auf Bundesebene ist ein Volksbegehren aber nicht möglich - Die ÖDP hofft, dass der bayerische Vorstoß den Druck auf die Bundespolitiker steigen lässt, die Grenzwerte zu senken - Bauboom in den Griff bekommen - In einer Motion verlangt Lorenz Höchli neue oder zusätzliche Rahmenbedingungen für die Bewilligung von Mobilfunkanlagen - Der Einwohnerrat wird die Motion «Höchli» behandeln, sie wünscht eine rechtliche Handhabe auf kommunaler Ebene, um den Bauboom von Mobilfunkanlagen auf Stadtgebiet in den Griff zu bekommen - Die Flut von Baugesuchen für Mobilfunkantennenanlagen hat seit längerem mancherorts Widerstand ausgelöst - Es stimmt nicht, dass die gesundheitliche Schädigung durch die Strahlung der Mobilfunkanlagen nicht wissenschaftlich geklärt werden konnte - Auch der ästhetische Aspekt ist aufgrund der wachsenden Zahl von Antennen zum Diskussionspunkt geworden - Lorenz Höchli, ehemaliger CVP-Einwohnerrat, verlangt vom Stadtrat ein Konzept für eine kommunale Mobilfunkplanung, das die Interessen von Bevölkerung wie von Mobilfunkbetreibern berücksichtigt, bis dahin soll in Baden keine Baubewilligung mehr erteilt werden - Swisscom plant Mobilfunkantenne trotz Widerstand : der Mobilfunkanbieter will die Natelantenne auf dem Frohburg-Areal in Herzogenbuchsee trotz Widerstand bauen, bereits hatten zwei Instanzen, die Buchser Bauverwaltung und die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, das Baugesuch abgewiesen - Auf das Baugesuch waren bei der Bauverwaltung Herzogenbuchsee im Sommer 2003 rund 150 Einsprachen eingegangen, die Bauverwaltung hatte das Baugesuch daraufhin aufgrund eines Berichtes der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder abgelehnt, dieser Entscheid war von der kantonalen Baudirektion bestätigt worden - Urlaubsorte/Pensionen mit geringer Mobilfunkbelastung gesucht - Kino der Angst - Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood Mehr 5.04.05: Netzbetreiber sehen Skepsis schwinden - Marsch zur Downing Street : „Hört auf, uns mit unnötiger Strahlung zu töten“ - Modulation beeinflusst das Gehirn - Keine Verharmlosung von Fakten - Gepulste (modulierte) Handystrahlen verursachen nicht nur eine erhöhte Aktivität der Hirnrinde - Bei Nicht-Handy-Telefonierern wurde im Abstand von 1,7 Meter zu den Handy-Nutzern die Verklumpung des Blutes (auch Geldrollenbildung genannt) festgestellt, das heißt im Klartext, auch Nichttelefonierer sind ständig der Gesundheitsgefährdung durch andere ausgesetzt, ohne es nur zu ahnen, nicht aus Spaß rät das Bundesamt für Strahlenschutz zur Vorsorge im Umgang mit dem Handy - Wie auch in der neuesten europäischen REFLEX-Studie festgestellt wurde, führt die Mobilfunktechnologie zu DNA-Brüchen, das bedeutet, mit Erbschäden ist zu rechnen und die Gefahr durch die Sender (Mobilfunkantennen) darf hierbei nicht ungeachtet bleiben, denn die Strahlen treffen uns alle - Marianne Kirst : „Unser Körper wird fremdbestimmt mit gepulsten Mikrowellenstrahlen ohne Unterbrechung tagein tagaus belastet und mangels Aufklärung erfreuen sich viele Mitmenschen aus Bequemlichkeit auch noch an einem schnurlosen DECT-Telefon, sie haben damit eine Basisstation (ähnlich einer Mobilfunkantenne) in den eigenen vier Wänden, deren Strahlung aufgrund der direkten Nähe noch weitaus höher ist, wundern wir uns also noch über die vielen plötzlich und unerwarteten Todesfälle?“ - China entscheidet sich möglicherweise für strengen SAR-Standard - Ökotest : Testbericht Babyphone - Besonders problematisch sind hier, neben zwei DECT-Geräten, die neu zugelassenen Mobilfunkgeräte mit Babyphonefunktion - Gegen das Baugesuch der TDC Switzerland, eine neue Antennenanlage auf dem Haus „Beim Goldenen Löwen“ 13 zu errichten, haben Dr. Alexandra Nogawa und Theo Gassmann fristgerecht mit nahezu hundert Mitunterzeichner Einsprache erhoben - Dr. Alexandra Nogawa : „Es ist nicht einzusehen, dass noch zusätzliche Antennenanlagen auf dem ohnehin durch mehrere Antennen belasteten Gebiet errichtet werden, zudem liegt eine Standesinitiative bei der Regierung, die ein Moratorium für die Neuerrichtung von Antennen fordert, bis die gesundheitlichen Auswirkungen abgeklärt sind“ - Gegner geben sich nicht geschlagen - PFULLENDORF : bei ihren Beratungen hat die "Interessengemeinschaft gegen die Mobilfunksendeanlage auf dem ZG-Gebäude" das "unfaire Verhalten" der ZG gegenüber der Interessengemeinschaft beklagt, die Mitglieder spekulierten, wie man den Druck gegenüber der ZG weiter aufrechterhalten kann, was den Anwesenden besonders sauer aufstieß, war die Informationspolitik der ZG nach dem bereits Ende Januar verloren gegangenen Prozess gegen die Bauabsichten von "Vodafone" zur Errichtung einer Mobilfunksendeanlage auf dem ZG-Gebäude, besonders wegen der hinhaltenden Informationspolitik fühlten sich die Mobilfunkgegner "belogen" - Auf "ein Spiel mit offenen Karten" hat sich die Interessengemeinschaft eingestellt, so Peter Herrmann vor seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die seinerzeit rund 900 Unterschriften gegen den Mobilfunk-Mast gesammelt hatten, dass seitens der Zentralgenossenschaft nicht bekannt gegeben worden sei, wie "schlecht die Karten für die ZG stehen", stieß den Anwesenden besonders sauer auf - "Wir hängen unsere Plakate, modifiziert und aktualisiert, wieder auf", lautete einer der Vorschläge zu öffentlichen Protestaktionen : vor zwei Jahren hingen rund um den Pfullendorfer Raiffeisenmarkt in der Bergwaldstraße an Häusern Protestplakate, mit denen Anwohner ihrer Besorgnis über mögliche Strahlenschäden Ausdruck verliehen - Ein von den Anwesenden im Laufe der Sitzung mehrheitlich abgenickter Vorschlag lief darauf hinaus, vor Inbetriebnahme der Sendeanlage möglichst viele Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, ein "großes Blutbild" erstellen zu lassen und diese Untersuchung, nach dem Vorher-Nachher-Prinzip, später zu wiederholen, auf keinen Fall will man seitens der Interessengemeinschaft "klein beigeben", sondern "sich so lange zur Wehr setzen, so lange es irgendwie geht" - "Genehmigungspflicht für jeden Sendemast" - "Traut`s euch ran", forderte ödp-Kreisrat Peter-Michael Schmalz aus dem Landkreis Kelheim die rund 100 Besucher der Informationsveranstaltung zum Thema Mobilfunk zum Handeln auf, denn nur mit Veränderungssperren für den Innen- und Außenbereich, Ortsgestaltungssatzung, Bebauungsplänen und Flächennutzungsplan zum vorbeugenden Immissionsschutz und einem detaillierten Standortgutachten kann sich die Gemeinde vor Mobilfunkantennen in Wohngebieten schützen - Über 1000 Unterschriften hat die Bürgerinitiative gegen Mobilfunkantennen auf der Grundschule und in Wohngebieten gesammelt, berichtete BI-Sprecher Christian Müller, die BI war wegen des ursprünglich vom Gemeinderat beschlossenen Grundschul-Standorts für O2 vor kurzem gegründet worden, nach den Bürgerprotesten wurde das Vorhaben verworfen - "Technischer Fortschritt muss sein, aber nicht auf Kosten der Gesundheit", erklärte BI-Sprecher Christian Müller, um negative Folgen für die Bürger zu vermeiden, müssten die Mobilfunkbetreiber mehr Verantwortungsgefühl zeigen - Bürgermeister Albert Müller kritisierte den Mobilfunkpakt zwischen dem Freistaat und den Mobilfunkbetreibern : der Staat kassiert von den UMTS-Betreibern 50 Millionen € und die Kommunen müssten es ausbaden und alleine die Kosten für den bestmöglichen Standort der Antennen tragen - Die Gemeinden brauchen mehr Rechte, die Vereinbarung muss geändert werden, jeder Sendemasten muss genehmigungspflichtig sein - Der Staat hört mit - "Apocalypse soon" : Der Planet wird geplündert - Weltweiter Klimaschutz : Sofortiges Handeln spart hohe Kosten Mehr 4.04.05: 4. Mobilfunksymposium in Mainz - Gedanken eines kritischen Beobachters der Mobilfunkszene - Klaus Obermann : Mit Befremden stelle ich fest, dass das 4. Symposium des BUND in diesem Jahr unter dem Thema : „Was funkt denn da ? Reduzierung von Funkwellen in Wohnung und Büro“, steht, ich habe noch gut im Ohr, dass die Mobilfunkbetreiber immer wieder mit der Argumentation auftraten, die Bestrahlung des Mobilfunks sei doch verhältnismäßig gering, wenn man bedenkt, mit welchen Bestrahlungen man sich täglich freiwillig umgibt, seien es Mikrowelle oder andere Elektrogeräte mit elektromagnetischem Bestrahlungsfeld, nun schenkt das Symposium einen halben Tag der aufkommenden Multimediatechnologie bei der drahtlosen Bürokommunikation und greift auch nochmals die allgegenwärtigen DECT-Telefone auf, spätestens nach der diesjährigen CEBIT ist doch eindeutig klargeworden, dass Büro- und Wohnumfeld kabellos erobert werden müssen, ist erst auch dieser Bereich komplett in Abhängigkeit geraten, kann man sich kaum mehr gegen die planmäßige Ausweitung der Mobilfunkstandorte wehren - Folgt man der Intention der BUND-Einladung, dann schaffen wir uns ja schließlich selbst das eigene elektromagnetische Bestrahlungsfeld und die Mobilfunkbetreiber können frohlocken, denn nun sind nicht nur sie die Bestrahler, sondern wir brauchen und fordern die Technologie sogar ein, einen großen Unterschied sollte man hier nicht übereifrig unter den Tisch kehren, vielleicht ausgelöst durch den augenblicklichen Frust, die Mobilfunkantennen kaum verhindern zu können, dass diese Art der häuslichen Bestrahlung hausgemacht und fast von jedem gesteuert werden kann, aber die nun rund um mein Haus nun auch noch mit UMTS aufgerüsteten Antennenstandorte bestrahlen mich rund um die Uhr, ohne dass ich etwas dagegen setzen kann, geben wir an dieser Stelle nicht unsere bisherigen Argumentationslinien auf, wenn nun mangels öffentlichen Interesses am Minimieren der Mobilfunkstandorte zum Messen von Bestrahlungsdichten und Abschirmen animiert wird - Bisher sahen wir die Abschirmung als letzte Instanz, wenn jemand gnadenlos der Antennendichte ausgesetzt und zugleich verstärkt elektrosensibel reagiert - Klaus Obermann : „Ich möchte den Baubiologen an dieser Stelle nicht zu nahe treten, aber es befremdet mich irgendwie, wenn mit den aufkommenden Ängsten der Menschen vor dem Mobilfunk, nun Messen und Abschirmen propagiert wird, während zur gleichen Zeit namhafte Wissenschaftler einen Rückzieher in ihrer Argumentation antreten, weil man ansonsten ihnen die Forschungsgelder kappen würde, spricht man in Wissenschaftlerkreisen doch bereits sehr viel zurückhaltender über die Gefahren, sind wir erst einmal an der Position des Abschirmens als Lösung angekommen, dann werden bald die Mobilfunkbetreiber alle Elektrosensiblen auffordern, sich doch selbst zu schützen oder man wird den Baubiologen vorwerfen, aus dieser Notlage Geschäft zu machen, denn billig läuft die Sache ja offensichtlich nicht ab, viele Geplagten können sich die Abschirmung einfach auch gar nicht leisten oder sie gelingt auch nicht optimal bzw. zeigt nicht die erwartete Wirkung“ - Klaus Obermann : „Auffällig ist mir auch das gemeinsame Firmieren von Messgeräte- und Abschirmungsmaterialhersteller, ebenso die begleitenden Ausstellungen des Symposiums, bald wird man sich den Vorwurf anhören müssen, dass hier ein Pakt geschlossen sei, um mit den Ängsten der Menschen Geld zu verdienen“ - Klaus Obermann : „Vielmehr müssen wir alles daransetzen, dass Kommunalpolitiker sich Sachverstand in der Mobilfunktechnologie aneignen, damit sie ihre Entscheidungen fundiert treffen können, viele Diskussionen im kommunalpolitischen Bereich, zeigen hier absoluten Fehlbestand, bei der Bevölkerung, vor allem bei den Jugendlichen besteht ein großer Bedarf der gesundheitlichen Aufklärung über die Risiken der Technologie“ - Klaus Obermann : „Solange Schulen nur über die Schuldenfalle des Handys als einziges Risiko informieren sollen, haben die Bildungspolitiker noch nicht erkannt, das zum erzieherischen Auftrag sehr wohl auch die Gesunderhaltung zukünftiger Generationen gehört, hier sollten alle Informierten die Sache anpacken und täglich Überzeugungsarbeit in Kindergärten, Schulen und Öffentlichkeit leisten, denn offensichtlich hat der bisherige Informationsstand noch kein Umdenken in der Bevölkerung erreicht, auch die Medien sollten verstärkt ihrer Informationspflicht nachkommen, unbeeinflusst von dem finanziellen Segen der Werbeeinnahmen aus dem Mobilfunkbereich“ - Mit der Niederlage vor Gericht hat die ZG jetzt ein Imageproblem, nicht wegen des verlorenen Prozesses : für einen faden Nachgeschmack sorgt die Informationspolitik nach der verlorenen Verhandlung - Die ZG steht mit ihrer Unternehmenspolitik in Pfullendorf jetzt nach dem verlorenen Prozess vor einem Scherbenhaufen, zu spät war den Verantwortlichen der ZG die Einsicht gekommen, sich mit einer Mobilfunksendeanlage auf dem Dach nicht nur zusätzliche Einnahmen, sondern auch möglicherweise ein Problem mit Nachbarn und Teilen der Bevölkerung einzuhandeln, aber so kam’s und zwar so massiv, dass selbst die Mobilfunkgegner überrascht waren, wie schnell fast 1000 Unterschriften gegen die Anlage gesammelt waren - Spätestens als der Kundenparkplatz des ZG-Markts ringsum mit teils drastischen Protestplakaten umsäumt war und die Einnahmen einbrachen, bezahlten die Beschäftigten vor Ort für einen Vertrag, der anderenorts geschlossen worden war - Mit der Vertragskündigung ruderte die ZG zurück und weckte gleichzeitig bei Nachbarn und in der Bevölkerung hohe Erwartungen, die jetzt wie Seifenblasen platzen - Jetzt ist die Katze aus dem Sack, zu einem Zeitpunkt, an dem die Frist für ein Berufungsverfahren abgelaufen ist - Die Messer fliegen tief auf dem Handy-Markt - Dazwischengefunkt - Die Idee der Stadt ist, wie Herbert Jäger, Leiter des Fachbereichs Bau und Umwelt im Baunataler Rathaus, noch einmal erläutert: indem ein Bebauungsplan zum einen gezielt Plätze für Mobilfunkanlagen nennt, so genannte Positiv-Standorte, und zum anderen Bereiche generell sperrt, kommt man beiden Seiten entgegen, ferner kann man einer Verschandelung des Stadt- und Landschaftsbildes durch Sender und Antennen besser entgegenwirken - Mobil gegen Funk - Eine ganz und gar ungewöhnliche Überraschung gab es für die Anwohner am Homberger Bahnhof und im Holzhäuser Feld, am Dienstag vor dem Osterfest hatte der Mobilfunkbetreiber Vodafone eine UMTS-Sendeanlage in der Bahnhofstraße errichtet, davon hatten die Anwohner bislang nichts gewusst und genau darüber regen sie sich auf : "Das geht gegen unser demokratisches Grundverständnis", sagt Cornelia Aurand, sie findet, dass dies ein schlechter politischer Stil ist, einige Anwohner im Holzhäuser Feld haben sich nun zusammengetan und protestieren - In der Wohngegend befindet sich ein Kindergarten, zudem leben dort sehr viele junge Familien, sagt Kerstin Göbel, weit über 50 Kinder zählt sie auf - Die Bewohner sind beunruhigt : sie berichten von möglichen Schlafstörungen und Gesundheitsgefahren, am meisten ärgern sie sich über die mangelnde Informationspolitik der Stadt : "Wir vermuten, dass es extra verheimlicht wurde, um uns vor vollendete Tatsachen zu stellen", sagt Edgar Kersting - Die Bewohner haben in der vergangenen Woche viele Nachbarn mobilisiert : "Wir wollen auf jeden Fall Unterschriften gegen den Sendemasten sammeln", sagen sie, Antworten hätten die Menschen gern im Vorfeld gehabt, bevor die Anlage installiert wurde, gleichzeitig machen sie sich Sorgen um den Wert ihres Eigentums, der ist wegen des schlechten Rufs der Siedlung ohnehin nicht sehr gut, nun kommt noch der Mast dazu - Im Magistrat ist die Errichtung der Anlage besprochen und beschlossen worden, haben sie erfahren und fragen wieder : "Warum hat uns keiner informiert?" - Erst nach den ersten Anfragen beim Bürgermeister ist ein Zettel verteilt worden, den zeigen die Anwohner vor, er stammt von der Firma Vodafone und enthält Angaben über die Grenzwerte von Strahlenbelastungen solcher Anlagen - Das schnelle Internet hält jetzt auch in Niederhausen Einzug, mangels DSL-Anschluss allerdings über Richtfunk und darüber ist nicht jeder erfreut - Alle werden mit bestrahlt - Mit den "Segnungen" der drahtlosen Vernetzung wird nun auch das schöne Weindorf Niederhausen beglückt - Rund 30 Interessenten machen es nun für einen Anbieter finanziell attraktiv, das Dorf mit einem W-Lan-Funk-Masten auszustatten, hinzu kommen 30 kleine Dauersender auf den Dächern der Teilnehmer - Ab April werden alle Bürger in Niederhausen rund um die Uhr mit einem periodisch gepulsten Signal besendet, das einigen wenigen den "High-Speed-Spaß" im Internet ermöglicht, bestrahlt werden alle, ob sie das wollen oder nicht - Die Mobilfunkindustrie würde nie zugeben, dass ihr Goldesel krank macht - Mittlerweile gibt es jedoch Studien von Universitäten und Behörden, die zeigen, dass "der W-Lan-Technik keine gesundheitliche Unbedenklichkeit attestiert werden kann" - Andrea Stingel : „Sollten Sie also in der nächsten Zeit vermehrt über Schlaf- oder Konzentrationsstörungen, über Kopfschmerzen und Ruhelosigkeit etc. klagen, schauen Sie dankbar zum Antennenmast auf dem Wasserhäuschen an der Strasse nach Hüffelsheim“ - Überwachungsstaat : 2004 fast 30.000 Anordnungen für Telefonüberwachungen - Unterstützen Sie die Forderung nach einem Einfuhrverbot für Robbenprodukte nach Deutschland - Umweltschäden gefährden künftige Generationen - Malediven: Paradies vor dem Untergang - Laos: Weltbank und Deutschland unterstützen Staudammprojekt Mehr 2.04.05: Krebs und Krankheit um Mobilfunksender - Tote Kälber : bei welchen Feldstärken reagieren Kühe? - Mikrowellen-Attacken auch in Wien - Frau aus Wien möchte man vermutlich aus ihrer Wohnung ekeln oder ganz beseitigen, sie ist Psycho-Terror ausgesetzt, zunächst mit Lärm, dann mir unhörbarem Niedrigfrequenz-Körperschall und zuletzt auch mit Mikrowellen (über 90 Gigahertz) bestrahlt worden, alle Befunde sind durch Zeugen, Polizei-Einsätze und Messgeräte abgesichert, trotzdem konnte sie keine Anzeige bei der Polizei abgeben, sondern wurde vom Kommissariat direkt in die Anstalt für Verrückte abgeschoben, von wo sie nur mit Mühen wieder freikam - Holger Schütz und Peter Wiedemann : Vorsorgeprinzip und Risikowahrnehmung des Mobilfunks - Die Arbeit von Holger Schütz und Peter Wiedemann passen gut zum Forschungszentrum Jülich, nach dieser Logik hätten wohl die potentiell Betroffenen der Erdbeben-Katastrophe in Südasien nicht "vorsorglich" informiert werden sollen (zudem fehlt auch dort die wissenschaftliche Erklärung i.S. eines "Wirkungsmodells"), der plötzliche Aktionismus im Kampf gegen den Feinstaub vor allem aus Dieselmotoren wirft ebenfalls ein bezeichnendes Licht auf solche Erwägungen und erinnert an das Zitat, das von Arthur Schopenhauer sein soll : „Jede Wahrheit durchläuft drei Stufen : Erst erscheint sie lächerlich, dann wird sie bekämpft, schließlich ist sie selbstverständlich" - Der Kampf um eine Mobilfunkantenne von Orange Communications in der Gemeinde Bolligen ist auch nach über vier Jahren nicht zu Ende : das Bundesgericht hat eine Beschwerde von Anwohnern gutgeheißen, es entschied, dass der vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern festgestellte Sachverhalt «nicht vollständig» ist, das oberste Gericht rügte, die kantonalen Behörden hätten die deklarierte äquivalente Strahlungsleistung nicht überprüft und die Angaben von Orange zur technischen Ausgestaltung der Anlage nicht eingeholt, hinzu kommet dass auch die Immissionsprognose im Standortdatenblatt für die Orte mit empfindlicher Nutzung, die auf unüberbauten Grundstücken liegen, unzutreffend ist, weil nicht auf die höchst belasteten Punkte innerhalb des baurechtlich zulässigen Volumens abgestellt wurde, wie es im Bundesgerichtsentscheid zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde heißt - Gegen die Mobilfunkantenne beim «Tunneli» in Lommiswil gingen fünf Einsprachen ein, dies bestätigte Meinrad Engesser, Präsident der Bau-, Planungs- und Werkkommission Lommiswil - Der Standort wurde nach langem Ringen gefunden, weil einer geplanten Antenne beim Bahnhof in Lommiswil großer Widerstand erwuchs - Meinrad Engesser : «Die Selzacher bemängeln in ihren Einsprachen unter anderem, dass in ihrer Gemeinde über das Bauprojekt nicht informiert worden ist» - Haupteinsprachepunkt war laut Meinrad Engesser allerdings Artikel 24 des Raumplanungsgesetzes (RPG) und damit die Tatsache, dass die Mobilfunkantenne außerhalb der Bauzone geplant ist, nur sekundär eingesprochen wurde gegen die nichtionisierende Strahlung (Nis-Strahlen) : «Es wurde natürlich auch auf die laufende ETH-Studie verwiesen und angefragt, ob es nicht möglich wäre, ein Moratorium auszusprechen, wie es beispielsweise in Langenthal geschehen ist» - PFULLENDORF : noch im April beabsichtigt der Mobilfunkbetreiber Vodafone auf dem Gebäude der Zentralgenossenschaft (ZG) Raiffeisen eine Mobilfunksendeanlage zu installierten - Der Pressesprecher des Landgerichts Hechingen, Alexander Meinhof, sagte dazu, der Richter sei in seinem Urteil nicht der Kündigungsbegründung der ZG gefolgt, wonach die ZG bei Vertragsabschluss mit dem Mobilfunkbetreiber nicht habe wissen können, dass sie durch den Standort der Sendeanlage derartig hohe Ertragsrückgänge hinnehmen muss, diese waren wohl durch die Unterschriftenliste der "Interessengemeinschaft gegen die Mobilfunksendeanlage auf dem ZG-Gebäude" und die Anwohnerproteste rund um den Parkplatz des Marktes ausgelöst worden, nach Ansicht des Gerichts hätte die ZG wissen müssen, dass solche Anlagen umstritten sind und sah die Kündigung des Vertragswerks wegen der Unterschriftenaktion als nicht berechtigt an - Bezüglich der in der Mitteilung weiter angekündigten Umstellung der Mobilfunkverträge auf einen anderen Anbieter, da Vodafone auch eine angebotene Ersatzzahlung in Höhe von 30 000 Euro um den Rücktritt des Vertrages zu erwirken, ausgeschlagen hat, sagte Jasmin Sinn vom Geschäftsbereich Öffentlichkeitsarbeit der ZG : hausintern werde noch geprüft, welche Anbieter passen, ob dieser bevorstehende Wechsel Vodafone schon mitgeteilt worden ist, wisse sie nicht - Rätselhaftem Brummton auf der Spur - 19 Jahre war Hildegard Gräf eine zufriedene Mieterin, seit einem Jahr ist sie gar nicht mehr glücklich zu Hause, ein rätselhafter Brummton treibt die 69-Jährige schier zur Verzweiflung - Ende März 2004 fing das an, was Hildegard Gräf mittlerweile als „psychischen Terror“ empfindet, das tiefe Summen und Brummen scheint aus den Wänden zu kommen : „5 Uhr starker Motorenton“ hat sie beispielsweise am 16. Juli notiert, am 8. März dieses Jahres war es „seit 8.30 Uhr durchgehendes Dröhnen“, und am 20. Mai 2004 war es so schlimm, dass sie als Zusatz schrieb : „Das ist Folter“, vier Monate später zeitigte der seelische Stress gesundheitliche Folgen : Hildegard Gräf litt unter einer Magenschleimhautentzündung - Hildegard Gräf hat alles versucht, um auch mit Hilfe des Hausmeisters und des Haustechnikers die Schallquelle ausfindig zu machen, bisher vergeblich - 4. Mobilfunksymposium in Mainz - ARZNEIMITTELKONTROLLE : PHARMA AN DER MACHT - JODIERUNG : «VON AMTS WEGEN VERGIFTET» - Überwachung dämmt Kriminalität nicht ein Mehr 1.04.05: Antennen über das Baurecht verhindern? - Mobilfunkmast sorgt weiter für Unruhe - Brief an Dipl. Ing. Klaus Grieninger - Mahnwache vor der Kirche St. Pankratius, Schwalbach - Klaus Böckner : „Mit unserer heutigen Mahnwache vor der Kirche St. Pankratius haben wir wieder an die Installation der Mobilfunk-Sendeanlage auf dem Glockenturm von St. Pankratius erinnert“ - Es ist gerade für die "Institution Kirche" verwerflich, sich über mögliche Gesundheitsgefährdungen hinwegzusetzen - Position des Pfarrverwaltungsrates bzw. des Pfarrers : Argumente jeglicher Art werden ignoriert und nur die eigenen als zulässig erachtet - Es ist unerfindlich, warum die Kirche sich hinter staatlich erlassenen Verordnungen versteckt und nicht vorsorglich für die Gesundheit und das Leben eintritt, gerade weil dies ein Großteil des eigentlichen Sinns der Kirche ausmacht, für das Leben und auch lebenswert - Oft genug wurde der Gemeinde St. Pankratius vorgeworfen dem schnöden Mammon zu frönen und es wurde gefordert, sie möge doch wenigstens jetzt den zwanzig Jahre laufenden Vertrag mit Vodafone kündigen, als Zeichen, es zumindest soweit verstanden zu haben, dass sie die möglichen gesundheitlichen Gefährdungen nicht länger als (fast) unausweichlich nötig zulassen will, doch auch hier wird sich hinter staatlich erlassenen Verordnungen versteckt und es ergibt sich kein Anlass seitens des Verwaltungsrates weiter darüber nachzudenken : "Warum sollte die Gemeinde St. Pankratius auf die Einnahmen verzichten, wenn es gesetzlich zulässig ist" war einmal eine Aussage aus vorgenannten Kreisen, ja warum, dies sollten sie sich schon einmal genauer fragen - Woher kommt das Geld, das die Gemeinde St. Pankratius bekommen hat : von Vodafone - Womit verdienen die Mobilfunkbetreiber ihr Geld : mit den Zusatzdiensten wird am meisten verdient, welche Zusatzdienste sind das : vorrangig Klingeltöne und Sex-Dienste, welche Nutzer sind das vorwiegend : Jugendliche bzw. junge Erwachsene, gerade diese Menschengruppe ist oft sehr hoch verschuldet, diese Menschen haben sich oftmals so hoch verschuldet, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr aus der Misere entkommen können - Die Kirchengemeinde St. Pankratius ermöglicht über die Sendeanlage auf ihrem Glockenturm die Verbreitung unsinniger und pornografischer Nachrichten und Bilder und fördert dadurch zusätzlich noch den finanziellen Ruin vieler Menschen, die Renovierung und Instandsetzung wird von vielen, durchaus nicht gläubigen Menschen finanziert, durch diese Art der Finanzierung entsteht den einzelnen ein gravierenden Schaden, letztendlich uns allen, weil wir alle für diese Kosten wieder aufkommen müssen, auch der Kirchengemeinde entstehen wieder Kosten, weil gerade diese Menschen bei kirchlichen Institutionen wieder Rat suchen und auch Hilfe in Anspruch nehmen, dies entspricht der Situation "jetzt das schnelle Geld gemacht, aber langfristig draufgelegt" - Sollte gerade die Kirche diese Verlockung noch fördern? - Klaus Böckner : „Dies ist ganz losgelöst von den bestehenden gesundheitlichen Gefahren zu sehen und ist aber als Argument für sich alleine für mich schon gewichtig genug“ - Eine Geschädigte unter Tausenden - Marianne Buchmann an ICNIR, Dr. Gunde Ziegelberger : „Wie auch immer, jetzt weiß ich wenigstens bei wem ich mich dafür bedanken kann, dass wir alle hier krank sind und im Keller unseres Hauses wohnen, dorthin sind wir gezogen weil die Strahlenbelastung im OG und EG durch einen Mobilfunksender 150 m entfernt so hoch ist, dass ich da nicht einmal unseren Hund schlafen lasse, der übrigens Prostatakrebs hat, geschweige denn meine 5-jährige Tochter, die leidet am meisten an dieser Situation, sie hätte gerne wieder ein eigenes Zimmer, im Keller geht das natürlich nicht, eine Freundin kann auch nicht bei ihr übernachten, unsere Nachbarn beneiden uns um unseren Keller, die haben nämlich keinen, wo man einigermaßen schlafen kann, ja, dort gibt es zwar Radon, aber das ist mir noch lieber als 24 Stunden mit Mikrowellen bestrahlt zu werden, unsere Blutbilder erholen sich nicht so schnell, die sehen aus wie nach einer Strahlentherapie, die wir noch nicht hatten, noch nicht, aber wenn da so weitergeht, wir umzingelt werden von der Strahlung, ein Sender nach dem anderen kommt“ - Marianne Buchmann : „Wir haben ca. 2.000 µW/m² im Schlafzimmer und das hat uns todkrank gemacht, wie würde es bei einer Strahlung in der Nähe Ihres Grenzwertes von 4.500.000 µW/m² aussehen, vielleicht wollen Sie sich dem einmal aussetzen, um zu sehen wie das so ist?“ - Marianne Buchmann : „Hiermit lade ich Sie ein zu mir nach Hause zu kommen und sich anzusehen, was Sie durch Ihre unglaublich hohen Grenzwerte angerichtet haben“ - Marianne Buchmann : „Wissen Sie dass schon ein Großteil unseres Volkes darunter leidet? Sind Sie blind? Haben Sie keine Freunde, Bekannte oder Familie, die auch an einem Sender wohnen? Scheinbar nicht. Können Sie nachts noch schlafen? Also ich wüsste nicht, wie ich mit Ihrer Schuld schlafen könnte“ - Marianne Buchmann : „Sie wissen sicherlich mehr als ich, sie kennen sicherlich die Studien Reflex, Salfort, Naila und all die anderen Studien die eindeutig belegen dass diese Strahlung weit unter dem Grenzwert krank macht“ - Marianne Buchmann : „Ist das verdiente Geld durch Mobilfunk mehr wert als unsere Gesundheit? Leider scheint es so zu sein. Aber, was wenn niemand mehr telefonieren kann? Weil die Menschen zu krank sind, oder es ihnen das Gehirn rausgeblasen hat? Wie können Sie zusehen wie unser Land mit Mikrowellenstrahlung überzogen wird?“ Marianne Buchmann : „Meine Einladung steht, kommen Sie vorbei, sehen Sie sich das Elend hier an und tun Sie alles um die Grenzwerte zu senken, mit Ihrer Schuld möchte ich nicht leben müssen - Martina Angelus, Standort 830707 Zeltplatz Nonnevitz : „Bereits im vergangenen Jahr habe ich die Errichtung eines Mobilfunkmastes mitten auf dem Campingplatz beklagt, ohne jegliche Reaktion, deshalb nun meine Frage an Sie : bitte erklären Sie mir, warum unmittelbar auf einem Zeltplatz diese Anlage errichtet worden ist, die Zelte stehen bei voller Belegung in unmittelbarer Nähe der Sendeanlage und bieten überhaupt keinen Schutz“ - Umweltschäden : Neue Krankheiten wahrscheinlich - Die meisten Ökosysteme im roten Bereich Mehr
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