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Metastasierung
Fähigkeit der Krebszelle, Tochtergeschwülste zu bilden

Nach vorherrschender Meinung bleiben unsere Körperzellen bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Immunzellen, rote Blutkörperchen) am Ort ihrer Bestimmung. Dagegen besitzt die Krebszelle, die ja wieder ein Einzeller geworden ist, die Fähigkeit, sich von der Stelle des Primärtumors zu entfernen und sich an anderer Stelle im Körper niederzulassen und von hier aus weitere Metastasen zu bilden. Während der Primärtumor meist beherrschbar ist, stellen die Metastasen wegen ihrer ausufernden Ausbreitungsmöglichkeiten über das Blutgefäß- und Lymphsystem eine in der Regel kaum beherrschbare Gefahr dar. Durch Blockierung von Rezeptoren auf der Oberfläche der Krebszellen (z.B. durch Antihormone, Enzyme, fraktioniertes Pektin) und Erhöhung der Fließgeschwindigkeit des Blutes wird versucht, ein Andocken von Metastasen zu verhindern.

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