KFS Krebsforum Stuttgart e.V.
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Tumordestruktive Maßnahmen
Vernichtung von Krebszellen

Für die etablierte Medizin ist das Symptom, also der Tumor und die Metastasen, die eigentliche Krankheit. Daher richten sich ihre Maßnahmen auf die Beseitigung der unsterblich gewordenen Krebszellen.
Die klassischen Methoden Stahl, Strahl und Chemotherapie sind nur eine erste Hilfe, die möglicherweise einen nützlichen Zeitgewinn für den Patienten, aber letztlich keine Heilung bringen können. Sie unterdrücken lediglich das Symptom, ohne an die tieferen Krankheitsursachen zu rühren.

Abb. 8: Modell des schulmedizinischen Therapieansatzes

Quelle:

Die Entscheidung für Therapiemaßnahmen obliegt dem Patienten, denn nur er oder sie allein kann über Leben und Tod verfügen. Hierzu bedarf es einer ausführlichen Information über Risiken und Heilungschancen der vorgeschlagenen Therapien. Die eigentliche Gefahr der Krankheit liegt nicht im Tumor, sondern in der Metastasierung, und diese wird durch die Operation meistens erst in Gang gesetzt, weil das Blut im Operationsfeld los gesprengte Krebszellen mitreißen kann. Es wäre dringend erforderlich, vor einem Eingriff das Immunsystem zu stärken und die Metastasierung zu verhindern (z. B. durch Gabe von fraktioniertem Pektin).
Mit Hilfe von Bestrahlung und Chemotherapie wird versucht, die Krebszellen in der Teilungsphase, in der sie schwach sind, in die Apoptose zu zwingen. Krebszellen, die sich gerade nicht teilen, werden nicht erwischt. Dabei sollte man sich im klaren sein, dass jede Bestrahlung und Chemotherapie die Krebszellen durch Beschädigung von Genen aggressiver machen und die Entstehung neuer Krebszellen begünstigen kann, so dass Rezidive oder ein weiterer originärer Krebs (z.B. Leukämie) vorprogrammiert sein können. Dies möglicherweise nicht zuletzt deshalb, weil der Körper den Tumor zur Entgiftung benutzt, wenn die Entgiftungsorgane durch die Chemotherapie überlastet sind (L9). Die Apoptose der Krebszelle kann ausgeschlossen sein, wenn das P53-Gen beschädigt oder vernichtet ist.

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