Am 13. Juni 2003 verkündete in Salt
Lake City die Jury des Federal Court im Verfahren Nr. "2:02 CV 0312J" das
Urteil. Sie erklärt das Unternehmen 4Life Research schuldig der üblen Nachrede
und der Einmischung in bestehende Verträge, weil 4Life Research innerhalb
der letzten 18 Monate nichts unversucht lies, meinen guten Ruf und meine
Existenz zu zerstören. 4Life Research verklagte mich nicht nur dreimal in
Utah und in Kalifornien, auf der Höhe der Prozesslawine, mit der mich das
Unternehmen und David Lisonbee überzog, liefen Anklagen in 14 weiteren Bundesstaaten.
Nachdem nun das Urteil gefällt ist, in dem
4Life Research mit einer Geldstrafe in Höhe von 450.000 Dollar bestraft
wird, kann man offen über die Details dieses Verfahrens berichten.
- 4Life Research
erhob gegen mich und meine Kinder Klage vor einem Bundesgericht. Diese
Klage wurde abgewiesen.
- 4Life Research
beantragte gegen mich in der Folge eine Einstweilige Verfügung. Dieser
Antrag wurde abgelehnt.
- 4Life Research
erzwang danach den Rechtsstreit, der gerade beendet wurde. Ursprünglich
verklagte 4Life sowohl Nu-MED USA, das Unternehmen, das mich einstellte
und mich selbst und forderte 3 Millionen Dollar. In der Folge wurde
festgestellt, dass Nu-MED keinerlei Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Das
Verfahren gegen Ne-MED wurde deshalb eingestellt. 4Life beharrte weiter
auf der Klage gegen mich und erhob 5 Vorwürfe. Das
Gericht wies 4 dieser 5 Anschuldigungen ab,
noch bevor der Prozess eröffnet wurde.
- Sowohl David
Lisonbee als auch Bruce
Redd zeichneten Telefongespräche ohne Erlaubnis auf.
Die Aufzeichnung von Telefongesprächen ohne Zustimmung des Gesprächspartners
ist zwar in Utah zulässig, ist aber in Florida, wo einige dieser Gespräche
geführt wurden, illegal. Lisbonbee zeichnete Gespräche mit den Nu-MED-Eigentümern
ebenso ohne Zustimmung auf wie Telefonate mit 4Life Distributoren.
- David Lisonbee erklärte,
NU-MED nur aus dem Prozess zu entlassen, wenn "Paul
gefeuert wird".
- Bruce Redd zeichnete ein Telefongespräch
ohne meine Zustimmung auf, obwohl
ich ausdrücklich erklärt hatte, mich mit ihm "vertraulich"
unterhalten zu wollen. Auch dieses Gespräch wurde von Florida aus geführt.
- Während dieses Gespräches mit Bruce
Redd bot ich an, mich außerhalb des Staates Utah mit der 4Life-Geschäftsführung
zu treffen und nachzuweisen, dass es für Aktionen gegen mich seitens
4Life überhaupt keinen Grund gibt. 4Life
hat abgelehnt.
- 4Life Research
erhob statt dessen vor Gericht eine weitere Anklage gegen mich und zwei
meiner Kinder. Klagegegenstand war die Tatsache, dass diese beiden (insgesamt
habe ich 8 Kinder) ebenfalls als Distributoren tätig waren. Dies verstoße
gegen fiktive Firmengrundsätze, die angeblich eine Tätigkeit für Familienangehörige
von Distributoren verbieten. 4Life erhob
diese unglaubliche Anschuldigung, obwohl der Bruder von Bruce Redd ebenso
4Life-Distributor ist wie David Lisonbee's Mutter, sein Schwager und
der Ehemann seiner Nichte. Alle
sind Distributoren! Um die Angelegenheit noch verwirrender zu machen,
besetzt Greg Martin's Familie verschiedene Positionen, aus denen sie
Schecks erhalten und Greg selbst hält eine weitere Position in der "Sharperite
JAS" genannten Downline, die jeden Monat ansehnliche Beträge auszahlt.
- Es gab 11 Anhörungen
vor dem Prozess (üblich sind 1 bis 2 Anhörungen), die eine gründliche
Bewertung der Klagepunkte vor Prozessbeginn ermöglichten.
- Die Jury beriet sich mehr als 15
Stunden (an 2 Tagen), bevor sie
das Urteil verkündete.
- Die Jury
befand, dass ich in einem minderschweren Fall "Immateriellen Vertragsbruch"
begangen habe und sprach 4Life
Research dafür EINEN Dollar zu.
- Die Jury
sprach 4Life Research schuldig der üblen Nachrede
und der Einmischung in bestehende Verträge und verurteile 4Life zur Zahlung
von 425.000 Dollar an mich.
- Während der letzten 18 Monate betrieb
David Lisonbee einen erheblichen Aufwand zur Kommunikation mit
vielen "International Diamonds". Diese Korrespondenzen wurden
als Beweismittel zugelassen und können somit veröffentlicht werden.
Ich glaube, dass diese Emails für viele Menschen höchst interessant
sind.
- Während der letzten 18 Monate wurde
Distributoren mit dem Ausschluss gedroht, sollten sie keine eidesstattlichen
Erklärungen an 4Life liefern. Drei "International" haben ihre
Stellung aufgegeben, während andere diese Drohung ohne Ausschluss überstanden
haben. Diese Fakten gingen in die Beweisführung ein und werden in Kürze
veröffentlicht werden.
- Viele Aussagen von Unternehmensangestellten
und -Führungskräften wurden auf Video aufgezeichnet. Diese werden im
Web zur Verfügung gestellt werden. Besonders interessant dürfte die
Aussage von Nathan Larsen, Manager von "Elite Services",
sein. Während dieser Aussage bestreitet er, Distributoren gegenüber
per VoiceMail diffamierende Behauptungen geäußert zu haben - bis er
mit den Aufzeichnungen konfrontiert wurde. Er musste eingestehen,
dass diese Behauptungen von ihm stammten.
- Für den Prozess wurden 7 Tage für
Zeugenaussagen notwendig. 4Life benötigte 5½ Tage, während wir nur
1½ Tage benötigten, um unsere Auffassung darzulegen. Ein weiterer Tag
wurde für die abschließenden Anträge und die Belehrung der Jury verwendet.
Die Jury benötigte 2 Tage aufreibender Arbeit, um zu einer Entscheidung
zu kommen.
- Bei zwei Gelegenheiten bot 4Life
noch vor dem Prozess einen Vergleich an. Diese Angebote wurden abgelehnt,
einerseits weil die Bedingungen lachhaft waren, andererseits weil sie
ein Gebot des Stillschweigens enthielten. 4Life Research wollte
die diesem Fall zu Grunde liegenden Fakten vor der Öffentlichkeit verbergen.
Ich lehnte ab.
Es waren lange 18 Monate, in denen ich immer
wieder sagte, dass ich nichts Schlechtes getan habe. Meiner Meinung nach
engagierte sich 4Life Research zusammen mit mehreren "Key Distributors",
um meinen guten Ruf und meine Existenz
zu zerstören, um mir die Möglichkeit zu nehmen, in der Branche weiter zu
arbeiten. Sie sind gescheitert. Es liegt nun an 4Life, dieses skrupellose
Verhalten fortzusetzen oder die Entscheidung des Gerichts zu akzeptieren.
Bei einer früheren Gelegenheit habe ich gesagt:
"Wahrheit befreit". Dieses Urteil hat dies für mich und meine
Familie wahr gemacht. Gleichzeitig sendet dieses Urteil an alle Unternehmen
dieser Branche die Botschaft, dass all ihre Handlungen Konsequenzen haben
werden.
4Life hatte den Wunsch, den Gerichtssaal
zu verlassen ohne für seine Handlungsweisen zur Verantwortung gezogen worden
zu sein. Die Jury hat sichergestellt, dass genau dies nicht passiert.
Paul Ulrich