Sie gründeten und kontrollierten Neways, und sie sind auch heute noch Miteigentümer des in Salem im Staat Utah ansässigen Unternehmens, das in den USA Haut- und Körperpflegeprodukte als auch Nahrungsergänzungen produziert und in weiteren 35 Ländern, auch in Deutschland, im Multi- Level- Marketing vertreibt.
Thomas E. Mower Sen. war Hauptgeschäftsführer des MLM- Unternehmens, seine von ihm im Jahr 2000 geschiedene Ehefrau Leslie Dee Ann Mower fungierte als Finanzchefin.
Herr und Frau Mower werden von der IRS (Internal Revenue Service), einer Abteilung des Finanzministeriums, wegen 7 Vergehen angeklagt und durch Anwälte des Justizministeriums und den Staatsanwalt von Utah verfolgt. Die Behörden werfen ihnen Verschwörung und fortgesetzte Steuerhinterziehung für die Jahre 1992 bis 1997 vor, weil sie angeblich internationale Vergütungen vor den Steuerbehörden versteckten.
Jeder einzelne Punkt der Anklage kann mit bis zu 5 Jahren Gefängnis und mit einer Geldstrafe bis zu 250.000 Dollar geahndet werden.
Die Umsätze des Unternehmens wurden zwar nicht offen gelegt, stiegen aber nach amerikanischen Presseberichten von 20 Millionen Dollar im Jahr 1993 bis auf aktuell circa 400 Millionen Dollar. Zur Zeit ist ein neues, siebenstöckiges, 14 Millionen Dollar teueres Geschäftsgebäude in Springfield im Bau.
Die Mowers verwendeten gemäß den Anschuldigungen der Behörden Teile der hinterzogenen Steuern für den Kauf von 5,6 Quadratkilometer Land in Hobble Creek Canyon und für den Kauf eines Warenhauses in Salem, das sie anschließend an das Unternehmen Neways vermieteten.
Die Anklage wirft Tom Mower auch wiederholte Anstiftung zum betrügerischen Erstellen von Kreditdokumenten vor, die der IRS zur Verschleierung der australischen Profite vorgelegt wurden. Tom und Dee Mower trifft auch der Vorwurf der Fälschung der Geschäftsbücher und der Abgabe betrügerischer Steuererklärungen zur Verschleierung ihrer Profite.
Zusätzlich erheben die Behörden gegenüber den Mowers den Vorwurf, Dutzende von Provisions- Schecks über insgesamt 63.795 Dollar auf ein Konto ihres Sohnes zugunsten dessen Sozialversicherung eingezahlt zu haben, um auch diese Gelder zu verstecken.
Ihnen wird auch die Benutzung falscher Namen und gefälschter Sozialversicherungsnummern vorgeworfen, um Einkommen zu kaschieren. Und die Mowers sollen sich laut Anklage auch selbst an die Spitze der Marketing- Strukturen in den USA, in Australien und Malaysia gemogelt und damit sogar ihre eigenen Distributoren betrogen haben.In einer Anhörung am 21.12.2002 vor dem Bezirksgericht in Salt Lake City erklärten sich die Beklagten aber in allen Punkten der Anklage für nicht schuldig.
Die Behörden scheinen dem Gericht aber aussagekräftiges Belastungsmaterial vorgelegt zu haben, denn Richter Alba setzt trotz der Unschuldsbehauptungen der Beklagten Mower einen 20-tägigen Prozess an, der am 24. Februar beginnt.
Offensichtlich sind die Mowers seit April 2002 nicht mehr mit dem Tagesgeschäft bei Neways befasst - ein neues, erweitertes Managementteam wurde installiert - angeblich wegen kontinuierlichem Wachstum - oder wussten die Mowers und das Unternehmen von den Ermittlungen der IRS und der bevorstehenden Anklage?
Zur Zeit jedenfalls ziehen sie um die Welt und werben für Neways.
29. Januar 2003
Im Fachforum für MLMer unter www.mlm-news.de kündigt Frau Petra Engelbertz am 29.01.2003 nun ganz erfreut an, dass Dee Mower gemeinsam mit ihrem Sohn (der mit der gutausstaffierten Sozialversicherung?) am 10.02.2003 nach Hannover kommen wird, um den MLMern zu schildern, welch riesiges Potential auf sie wartet.
Wie schreibt Petra Engelbertz:
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Zitat:
"Wir informieren Sie gern über Ihre Möglichkeiten mit Neways etwas für sich zu tun."
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Wir fragen uns an dieser Stelle: "Auf wessen Kosten?"
Wie gerne werden demnächst die Richter und Staatsanwälte etwas über die Möglichkeiten bei Neways hören wollen. Der Prozess ab dem 24.02.2003 wurde auf satte 20 Verhandlungstage angesetzt. Gelegenheit für viele umfangreiche Geständnisse...???
Allzu lange kann sich Frau Mower deshalb auch nicht in Deutschland aufhalten. Am 24.02. jedenfalls werden sie und ihr Ex-Ehemann von Bezirksrichter Dale Kimbal erwartet. Diese "Informationsmöglichkeit" werden sie sicherlich wahrnehmen, denn Richter Alba verhängte gegen Herrn und Frau Mower eine Kaution in Höhe von 250.000 Dollar, die bei Nichterscheinen vor Gericht verwirkt ist.
Hoffentlich genießt
Frau Mower ihre Reise nach Hannover -
schließlich könnte es
ihre letzte Reise für die nächsten Jahre sein!
weitere Informationen zu diesem Thema:
Neways-
Artikel der Salt
Lake Tribune
Warnung
und offene Briefe an Neways von WorldWideScamNetwork
Neways-
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