Die ungefähr 5.000 Znetix -Investoren können
gemäß des Konkursverwalters Michael Grassmueck vsl. Mitte des Jahres mit
einer teilweisen Entschädigung rechnen. Alles in allem verloren sie
an dieses Pyramidensystem etwa 91 Millionen Dollar. Pro investiertem Dollar werden
ca. 20 Cents zurückgezahlt.
Zwölf Unternehmens-Insider wurden schon
verurteilt bzw. warten noch auf ihr Strafmaß.
Investoren wurde erzählt,
Znetix vermarkte Millionen teuere Lizenzen für den Betrieb von Clubs,
in denen die Geschäftsfelder Fitness, Gesundheitsvorsorge und medizinische
Betreuung miteinander kombiniert würden. Herausragende Sportler und Entertainer
hätten dem Kauf von Lizenzen bereits zugestimmt.
Shaquille O'Neal
von der NBA sowie der Golfer Tiger Woods wurden rekrutiert. Die Strafverfolgungsbehörden
sahen Znetix jedoch als Pyramidensystem an. Im Februar 2002 verfügte Znetix
Inc. trotz der Einzahlugen in Millionenhöhe gerade einmal über 40.000 Dollar Guthaben, der Rest des Geldes war
für luxuriöse Eigenheime, Juwelen, Autos, Boote, Computer und Kunstgegenstände
ausgegeben worden.
Der Initiator und Betreiber des Systems, Kevin Lawrence,
wurde im November 2003 zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, eine der höchsten Strafen
für Wirtschaftsbetrug in den Vereinigten Staaten überhaupt.
Durch
den Verkauf der luxuriösen Vermögensgegenstände, durch entsprechende
Urteile ermöglicht, stehen dem Konkursverwalter Michael Grassmueck nun etwa 21 Millionen Dollar zur Entschädigung
zur Verfügung.
Dokument erstellt am 25.01.2005