TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Pages: [1]

Author Topic: FH St. Pölten: neues Gerät zur Messung von Wirbelsäulen-Fehlstellungen  (Read 1670 times)

ama

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1104

http://www.fhstp.ac.at/studium/technologie/computersimulation/newsstg/08/kampf-den-haltungsschaden

[*QUOTE*]
-------------------------------------------------------------------
Startseite > Studium > Technologie > Communications & Simulation Engineering > News
News
Kampf den Haltungsschäden
17-12-2008



Durch ein von der FH St. Pölten neu entwickeltes Gerät sind Wirbelsäulen-Fehlstellungen rasch erkennbar.

Vermessen statt Röntgen
Ein Forschungsteam, bestehend aus Physiotherapie-ExpertInnen und Fachleuten des Studiengangs Communications & Simulation Engineering, hat im Rahmen des Projektes "Taktile Wirbelsäulenvermessung" ein Gerät entwickelt, das erstmals eine exakte dreidimensionale Darstellung der Wirbelsäule ermöglicht. Innerhalb weniger Minuten können Fehlstellungen der Wirbelsäule - ohne belastende Röntgenstrahlen - detailliert festgestellt werden.

Exakte Daten in kürzester Zeit
Der Messapparat zeichnet sich durch eine unkomplizierte Bedienung, eine kurze Untersuchungsdauer und genaue wie schnell erzielbare Messdaten aus. Bei der Untersuchung wird die Wirbelsäule des/der Patienten/Patientin von einem speziellen Tastkopf abgetastet. Auf dem Computerbildschirm wird eine Abbildung der gesamten Wirbelsäule inklusive der Dornfortsätze oder von einzelnen Abschnitten dargestellt. Ebenso ist die Darstellung aus speziellen Winkeln möglich. Die ebenso von der FH St. Pölten entwickelte Software steuert das Gerät und wertet die Daten aus.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Die Einsatzmöglichkeiten für den Apparat sind vielfältig: Da er sich leicht transportieren lässt und die Untersuchungszeit nur kurz ist, kann das Messgerät direkt an Schulen im Rahmen der Schuluntersuchungen, bei Vorsorgeuntersuchungen, beim Bundesheer oder auch in Unternehmen eingesetzt werden.

Patent angemeldet, Partner gesucht
Die Pläne für das taktile Messgerät der FH St. Pölten wurden im Dezember 2008 zur Patentierung  eingereicht. Der nächste Schritt ist nun die Partnersuche für die Umsetzung des Messgeräts. Entwicklungsleiter und FH-Dozent im Studiengang Communications & Simulation Engingeering DI Dr. Christian Fabian: „Unser Prototyp ist einsatzfähig, wir sind nun auf der Suche nach einem Produktionspartner, der uns mit dem nötigen Fach-Know-how bei der Herstellung und im Vertrieb von medizinisch-technischen Geräten unterstützt.“


Mehr Infos
Projekt "Taktile Vermessung der Wirbelsäule"

© Fachhochschule St. Pölten 2008
Matthias Corvinus-Straße 15
A-3100 St. Pölten
T: +43/2742/313 228
office [bat] fhstp.ac.at
-------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Die Darstellung darüber, WIE das Ding funktioniert, ist äußerst schwach:


[*QUOTE*]
-------------------------------------------------------------------
Taktile Vermessung der Wirbelsäule
Im Studiengang Computersimulation wurde ein Verfahren zur taktilen Vermessung der Wirbelsäule im Stand entwickelt.

Projektbeschreibung
Die Darstellung der Kontur der Dornfortsätze und Berechnung spezifischer Parameter erfolgt am Computer. Ohne Strahlenbelastung wäre damit beispielsweise eine Screening von Schulklassen im Rahmen einer präventiven Gesundenuntersuchung möglich. Der entwickelte Prototyp wurde vom Land Niederösterreich im Rahmen des Innovations-Preises 2007 mit einer Anerkennung bedacht. Im Dezember 2008 wurde der Apparat zum Patent angemeldet.
-------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Zum Patent ANGEMELDET. Das heißt nicht, daß es auch ein Patent kriegt. Aber es heißt, daß der Patentantrag im Patentamt liegt und möglicherweise eingesehen werden kann.


"Die Darstellung der Kontur der Dornfortsätze"... Was ist das? Das ist eine LINIE. Die Dornfortsätze werden also NICHT dargestellt, sondern die Linie, die sie bilden.

Beim Röntgen kann man die Wirbelkörper sehen, und ob sie verformt sind. Und man kann von der Seite röntgen. Von der Seite kann der Tastkopf aus Sankt Pölten grundsätzlich nicht ran. Der kann nur von hinten auf den Körper pieken, aber nicht von der Seitenlinie quer durch die Rippen.

Kopierfräser gibt es schon lange. Die haben einen Tastfinger und führen den über das Original. Gleichzeitig fräst eine Frässpitze im Werkstück. So hat man schon vor 100 Jahren Holzschuhe hergestellt.
Siehe das Bild
http://www.holzschuhmacher.com/Bilder/Bild5.gif
in
http://www.holzschuhmacher.com/Geschichte.htm


Jetzt bin ich mal gespannt, wie der Tastkopf aussieht. Nicht Tastkopf, sondern tast und Kopf macht schon seit Jahren aus Australien Furore:

http://www.orgasmatron.com.au/news/pubs/papers/Article_smh_19_6_02.jpg
.
« Last Edit: December 23, 2008, 09:34:40 PM by ama »
Logged
Pages: [1]