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Author Topic: Verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige?  (Read 21477 times)

SirriBurk

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Verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige?
« on: December 02, 2010, 11:02:26 PM »

In Deutschland ist man seines Lebens nicht mehr sicher. Damit meine ich nicht die Kriminalität auf der Straße, sondern die in der Medizin. Organisierte Bandenkriminalität hat sich tief in die deutschen Universitäten eingefressen und ganze Lehrstühle übernommen. Auch in der Medizin. Wenn es sich bei den Opfern um Hilflose und Wehrlose - und dabei vor allem um Kinder - handelt, ist das Ende der Fahnenstange weit überschritten. Die Medizin in Deutschland befindet sich im freien Fall.

Die Überschrift "Verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige?" habe ich mit Bedacht gewählt und ich kann sie sehr wohl begründen.

Heute, am 2.12.2010, veröffentlicht das "Klinikum der Universität München" folgende Pressemeldung, die ich hier vollständig wiedergebe:

http://www.klinikum.uni-muenchen.de/de/Pressestelle/Pressemeldungen/101202_Homoeopathie/index.html

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Klinikum der Universität München » Pressestelle » Pressemeldungen » Homöopathie findet erfolgreiche Anwendung in der Kinderheilkunde
02.12.2010 13:00

Homöopathie findet erfolgreiche Anwendung in der Kinderheilkunde
9. Internationales Symposium "Homöopathie in Klinik, Praxis und Forschung"

Die Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. vom Haunerschen Kinderspital und GLObulus e.V., Verein zur Förderung der ärztlichen Homöopathie in den Kinderkliniken, veranstalten am 4. Dezember zum 9. Mal das internationale Symposium "Homöopathie in Klinik, Praxis und Forschung". In diesem Rahmen diskutieren homöopathische und konventionelle Mediziner über kooperierende Behandlungsmuster bei chroni-schen Krankheiten.

Diskussionsthema des diesjährigen Symposiums sind Erkrankungen der Atmungsorgane bei Kindern wie chronischer Husten mit Asthma bronchi-ale, chronischer Schnupfen, Heuschnupfen sowie Cystische Fibrose. "Es ist uns gelungen, die renommiertesten Referenten aus der konventionellen Medizin wie auch aus der Homöopathie für das Symposium zu gewinnen", erläutert Dr. Sigrid Kruse, Leiterin des Bereichs Homöopathie am Dr. von Haunerschen Kinderspital. Im Dialog zwischen konventionellen und ho-möopathischen Ärzten werden die verschiedenen Vorgehensweisen bei den jeweiligen Krankheitsbildern vorgestellt und diskutiert, um die jeweils bestmögliche Therapie für das einzelne Kind zu finden.

Die Kinderklinik des LMU-Klinikums bietet dafür eine geeignete Plattform. Seit 1995 ist die homöopathische Behandlung in die Klinik- und Therapieabläufe integriert. Das Projekt "Homöopathie in der Kinderheilkunde" wird seit 2000 von GLObulus e.V. – unter anderem durch die Finanzierung einer Arztstelle – gefördert. Die Besonderheit dieses an deutschen Kinderkliniken einmaligen Projekts ist der Einsatz der Homöopathie im ständigen Dialog mit der Schulmedizin, um bei Bedarf alle weiteren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten nutzen zu können. "In den vergangenen rund 15 Jahren kam die homöopathische Behandlung in dieser Klinik einigen Tausend Patienten zugute. Das Spektrum der homöopathisch behandelten Krankheiten erstreckt sich von akuten Beschwerden wie Husten, Schnupfen und Ohrenentzündungen über chronische Erkrankungen wie z. B. Allergien, Neurodermitis, Asthma, Migräne, ADHS und Tic, bis hin zu schwersten Krankheitsbildern wie Epilepsie, Krebserkrankungen oder Hirnblutungen bei Frühgeborenen auf der Intensivstation", so Dr. Kruse.

Die Untersuchung der Wirksamkeit der homöopathischen Behandlung ist eine weitere Säule des Projektes "Homöopathie in der Kinderheilkunde". Durch klinische Studien am Dr. von Haunerschen Kinderspitals sind inzwischen auch andere Kinderkliniken interessiert und beginnen, die Homöopathie als erweiternde Therapiemöglichkeit einzuführen. Das Ärzteteam um Dr. Kruse in Zusammenarbeit mit GLObulus e.V. konnte in den vergangenen Jahren zeigen, dass die Homöopathie auch oder gerade bei schweren Krankheiten erfolgreich begleitend eingesetzt werden kann. Neben der Forschung spielt auch die Lehre eine große Rolle. Homöopathie-Fortbildungsmöglichkeiten im Dr. von Haunerschen Kinderspital tragen zu mehr Klarheit und Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie in der Kinderklinik bei.

In den aktuellen Diskussionen um die Wissenschaft der Epigenetik wird der Homöopathie vermehrt Aufmerksamkeit zugedacht. Die Epigenetik widerspricht der bisherigen Meinung, unsere Erbmasse würde mit der Zeugung unveränderlich festgelegt. Sie geht im Gegenteil davon aus, dass unsere Gene an- oder ausgeschaltet sein können. Durch das „Umlegen“ sogenannter epigenetischer Schalter können die Gene (de)aktiviert werden. "Die Homöopathie, welche als Reiz- und Regulationstherapie verstanden wird, könnte – wie die Ernährung, Umwelteinflüsse oder beispielsweise Schwangerschaften – als epigenetischer Schalter fungieren", erklärt Dr. Kruse.
 
Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dr. Sigrid Kruse
Kinderklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Lindwurmstr. 4, 80337 München
089-5160-7724,  089-5160-2151
sigrid.kruse@med.uni-muenchen.de.

Das genaue Programm des Symposiums finden Sie im Internet unter www.globulus.org

PM 60/2010
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Schon die Überschrift der Pressemitteilung ist eine faustdicke Lüge:

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Homöopathie findet erfolgreiche Anwendung in der Kinderheilkunde
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Wenn Homöopathie erfolgreich wäre, könnte dies in einer großen Zahl von Studien problemlos nachgewiesen werden. Doch das ist nicht der Fall. Vielmehr (so schreibt der ExCanWahn-Blog) sagt sogar Rainer Lüdtke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Karl-und-Veronica-Carstens-Stiftung, im Wissenschaftsmagazin "Leonardo" (WDR 5) vom 16. April 2007:

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"Das Grundkonzept der Homöopathieforschung, die allgemeine Wirksamkeit
der Homöopathie an der isolierten Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel
festzumachen, muss insgesamt als gescheitert angesehen werden."

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Wobei Lüdtkes Aussage, genau genommen, viele Hintertüren, Fallen und Schlupflöcher enthält, denn es könnte auch die NICHT ISOLIERTE Wirksamkeit, also auch die KOMBINIERTE Wirksamkeit sein, was wiederum ein Universum an Spielräumen läßt.

Wer sich über den Namen "ExCanWahn" wundert, findet die Erklärung in dieser Webseite: http://www.ariplex.com/ama/ama_hund.htm
Sie beschreibt "excrementum caninum", auf deutsch Hundescheiße, als homöopathisches Medikament. 

Der genannte Blog schreibt also über Homöopathie als den "excrementum caninum" -Wahn. Eine treffende Bezeichnung.


Nehmen wir, obwohl das nicht zutrifft, eine KOMBINIERTE Wirksamkeit an. Was würde daraus folgen? Ganz einfach: ein Desaster!

Eine der homöopathischen Gebetsmühlenpredigten lautet: Es gibt keinen Placebo-Effekt bei Tieren. Lüdtkes Aussage sprengt diese Behauptung. Denn wenn es eine KOMBINIERTE Wirkung sein muß (weil es eine alleinige des Medikaments nicht sein kann), dann muß die Psyche eine Rolle spielen.

Lüdtke knackt also auch die gesamte Tierhömöopathie. Wobei allerdings gesagt werdedn muß, daß es eine Tierhomöopathie gar nicht geben KANN, denn es gibt keine homöopathischen Arzneimittelprüfungen an Tieren.

Erstens müßte es aufgrund der völlig verschiedenen Metabolismen der einzelnen Tierarten für jede Tierart gesondert solche Arzneimittelprüfungen geben, doch das ist nicht der Fall.

Zweitens müßten die Tiere ihre Empfindungen erzählen, damit mensch sie ins Repertorium schreiben kann. Doch Tiere haben keine Sprache.

Lüdtke erklärt, daß es eine kombinierte Wirkung - also auch eine psychische Wirkung - geben muß. Eben einen Placebo-Effekt. Doch diesen Placebo-Effekt leugnen die Homöopathen entschieden. Lüdtke knackt dieses Leugnen.

Damit ist auch die Tierhomöopathie komplett gescheitert. 

Weder bemühen sich die Homöopathen um eine den Grundregeln der Homöopathie entsprechende Tierheilkunde noch geben die Homöopathen zu, daß es eine Tierhomöopathie nicht geben KANN.

Es gibt also keine Kontrolle dessen, was Homöopathie ist, und was Homöopathie nicht ist. Es gibt keine Qualitätskontrolle, es gibt keine Verfahrenskontrolle und es gibt keine Maßnahmen zur Sicherung eines notwendigen Qualitätsniveaus. Pfuscher werden weder als Pfuscher bezeichnet noch werden ihre Methoden aufgedeckt, und zur Rechenschaft gezogen werden sie  auch nicht. Darüber, daß vielmehr Stillschweigen bewahrt und keine Kritik geübt wird, herrscht ein eiserner Binnenkonsens.

Damit ist die gesamte Homöopathie nichts anderes als ein Haufen Quacksalber und Scharlatane, die gemeinschaftlich Kunden betrügen und sich dabei gegenseitig nicht das Geschäft zerstören. Ein wahrhaft großzügiger Binnenkonsens, der bei keiner anderen Form der organisierten Kriminalität mit dieser Intensität und Konsequenz eingehalten wird.


Noch einmal zurück zur Überschrift:

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Homöopathie findet erfolgreiche Anwendung in der Kinderheilkunde
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Warum wird so sehr auf den Bereich der KINDERheilkunde abgehoben? Wäre Homöopathie wirksam, ist sie es dann bei Kindern besonders? Sind Unterschiede über die Altersgruppen feststellbar oder gibt es andere markanten Kriterien?

Nein, derartige Kriterien gibt es nicht. Eines jedoch fällt auf: die Gemeinsamkeit mit der Tierhomöopathie. Opfer der Homöopathen bei Tieren und Kindern sind wehrlose, unmündige, entrechtete Lebewesen, die sich gegen die an ihnen begangene Gewalt nicht wehren können: hilflose Schutzbefohlene. Denen können die Homöopathen ungehindert, ungeniert und völlig skrupellos jeden noch so großen Mist antun - nichts ist leichter als sich hier die angebliche Wirksamkeit der Homöopathie zurechtzuschustern. Notfalls hilft das Zurechtstutzen der Studienkriterien, der Handhabung der Studie. Und oben drauf das Lügen mit Statistik.

Wie ein opportunistischer Parasit suchen sich die Homöopathen bevorzugt solche Opfer heraus, die sie besonders einfach ausbeuten und betrügen können. Dabei machen sie nicht einmal vor totkranken Säuglingen halt:

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 Das Spektrum der homöopathisch behandelten Krankheiten erstreckt sich von akuten Beschwerden wie Husten, Schnupfen und Ohrenentzündungen über chronische Erkrankungen wie z. B. Allergien, Neurodermitis, Asthma, Migräne, ADHS und Tic, bis hin zu schwersten Krankheitsbildern wie Epilepsie, Krebserkrankungen oder Hirnblutungen bei Frühgeborenen auf der Intensivstation", so Dr. Kruse.
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Behandlung bzw Studien an "Hirnblutungen bei Frühgeborenen auf der Intensivstation"? Welche Ethikkommission könnte bzw. DÜRFTE dies je in die Hände von Homöopathen gegeben haben?

Solche "Studien" sind ein Verbrechen und müssen von der Justiz geahndet werden. 

Doch die Täter brüsten sich mit ihren Taten. Sie schreiben Pressemeldungen. Sie machen Symposien. Wo ist da die notwendige Kontrolle?
 

Wäre Homöopathie wirksam, so wäre sie es - oder sie wäre es nicht. Wäre sie wirksam, so gäbe es bestimmte Fachbereiche oder Krankheitsfälle, wo sie besonders wirkt. Es müßte dieses auffällig sein, mit signifikanten statistischen Daten. Gäbe es beispielsweise bei Erwachsenen ausreichende Nachweise der Wirksamkeit, DANN, und nur dann, dürfte man darüber nachdenken, Homöopathie an Kindern in Studien zu untersuchen.

VOR einer Behandlung muß durch Studien die Wirksamkeit belegt sein.

VOR eine Studie an Kindern muß es erfolgreiche Studien an Erwachsenen geben.

Jedoch, auch diese beiden Bedingungen werden von den Homöopathen auf kriminelle Weise mißachtet.

Erstens mißbrauchen sie Kinder für ihre Studien.

Zweitens behandeln sie einfach drauflos, ohne daß es überhaupt Studien als Grundlage und  notwendige Voraussetzung dafür gibt!

Man achte gerade in diesem Zusammenhang im folgenden Zitat auf die Details und Implikationen:

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Die Untersuchung der Wirksamkeit der homöopathischen Behandlung ist eine weitere Säule des Projektes "Homöopathie in der Kinderheilkunde". Durch klinische Studien am Dr. von Haunerschen Kinderspitals sind inzwischen auch andere Kinderkliniken interessiert und beginnen, die Homöopathie als erweiternde Therapiemöglichkeit einzuführen.
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Zum einen wird drauflostherapiert und zum anderen werden Studien an Kinder gemacht, die nicht gemacht werden dürfen.


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 Das Ärzteteam um Dr. Kruse in Zusammenarbeit mit GLObulus e.V. konnte in den vergangenen Jahren zeigen, dass die Homöopathie auch oder gerade bei schweren Krankheiten erfolgreich begleitend eingesetzt werden kann.
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Wo sind die Nachweise, daß diese Studien durchgeführt werden durften?
Welche Ethikkommission hat diese Mißbräuche von Kindern erlaubt?

Ich will detailliert die Daten und Namen sehen. Ohne jede Ausnahme bis ins allerkleinste Detail muß das offengelegt werden. Alles! Und das SOFORT!


Ein weiterer Punkt darf nicht unerwähnt bleiben: der Mißbrauch der Forschung zur Tarnung.

Homöopathie ist Nonsens. Sie kann nicht funktionieren. Nachweise für die Wirksamkeit gibt es nicht und kann es auch nicht geben. Notorische Lügner haben jenes Verhaltensmuster, das die Homöopathen typischerweise an den Tag legen: sie flüchten sich in Ausreden und Täuschungsmanöver. 

Schon Hahnemann erfand die absonderlichsten Ausreden (man sehe sich nur die angeblichen "Antidots" an), um die Wirkungslosigkeit der Homöopathie zu vertuschen. Ab einem Zeitpunkt x, der schon mehrere Jahrzehnte zurückliegt, erfanden die Homöopathen noch einen Trick: Sie behaupten, es müsse noch mehr Forschung betrieben werden.

Das Pseudoargument "Forschung" ist für die Homöopathen eine eierlegende Goldmilchsau.

Erstens: Solange "Forschung" betrieben wird, haben die Kritiker den Mund zu halten. Forschung macht die Kritiker mundtot.

Zweitens: Homöopathische "Forschung" dient zum Zeitschinden. Solange die "Forschung" betrieben wird, können Homöopathen ungeniert mit ihren Behandlungen und Studien Umsatz einfahren und ihren Machtanspruch festigen.

Drittens: "Forschung" zeigt das willige und eifrige Bemühen der Homöopathen um Wissenschaftlichkeit. Weil seriöse Forschung selbstverständlich nachweist, daß Homöopathie nicht funktioniert, wird eben eine eigene "Forschung", werden EIGENE Maßstäbe erfunden. Es wird gebogen und gefälscht, "bis es paßt".

Viertens: "Forschung" verschafft IN SICH den Homöopathen zusätzliche Einnahmequellen und Strukturen zur Vernetzung, ist also FÜR SICH ein eigenständiges Geschäftsfeld, in dem sich hervorragend wildern und plündern läßt.

Fünftens: "Forschung" ist ein wesentliches Werkzeug zum Erzeugen des Nimbus des Erhabenen, des Ehrbaren, des Gütigen, dem sich der Patient zu unterwerfen habe. Homöopathische "Forschung" dient der Selbstüberhöhung über den Kranken. Homöopathische "Forschung" ist ein Instrument zur Unterwerfung, zur Gefügigmachung nicht nur der Kranken, sondern der gesamten Gesellschaft. Homöopathische "Forschung" ist ein Ritual einer regierenden Priesterkaste. 

Als opportunistische Parasiten greifen sich Homöopathen alles als "Argument", was ihnen in die Finger fällt, sei es die angebliche Kristallstruktur von Wasser (das "Gedächtnis" des Wassers), sei es die "Quantenmedizin" oder auch die Epigenetik.

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In den aktuellen Diskussionen um die Wissenschaft der Epigenetik wird der Homöopathie vermehrt Aufmerksamkeit zugedacht. Die Epigenetik widerspricht der bisherigen Meinung, unsere Erbmasse würde mit der Zeugung unveränderlich festgelegt. Sie geht im Gegenteil davon aus, dass unsere Gene an- oder ausgeschaltet sein können. Durch das „Umlegen“ sogenannter epigenetischer Schalter können die Gene (de)aktiviert werden. "Die Homöopathie, welche als Reiz- und Regulationstherapie verstanden wird, könnte – wie die Ernährung, Umwelteinflüsse oder beispielsweise Schwangerschaften – als epigenetischer Schalter fungieren", erklärt Dr. Kruse.
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Da hat jemand die Epigenetik nicht verstanden, aber nicht das kleinste Bißchen. Epigenetik ist, wenn ein Individuum durch seine Umwelt geformt wird und eben DADURCH seine ERBMASSE verändert wird, so daß seine NACHKOMMEN diese geänderten, durch die Umwelt der Eltern bestimmten Eigenschaften erhalten.

Mit anderen Worten: Daß Epigenetik zur Heilung eines Kranken eingesetzt werden kann, ist abstrusester Blödsinn. Daß Homöopathen Epigenetik als Alibi vorlegen, zeigt nur eines: ihre genzenlose Inkompetenz.

Um das zu verdeutlichen: Wenn in der Epigenetik zum Beispiel ein geänderter Schalter weitergegeben wird, dann wird EIN EXEMPLAR dieses Schalters weitergegeben, in einer einzigen Zelle.
Wenn dagegen in einem Kranken dieser Mechanismus diesen Kranken heilen soll, dann ist die Änderung in einer einzigen Zelle wirkungslos. Es müssen nämlich in grossen Anzahlen von Zellen solche Schalter geändert werden. Mit anderen Worten: dieser Kranke muß gentechnisch geändert werden.

Daß ausgerechnet Homöopathie, ein magisches Klopfritual, das eine Wirksamkeit in 200 Jahren nicht nachweisen konnte, bei einem Menschen gentechnisch in einer großen Zahl von Zellen die Gensubstanz in den Zellkernen ändern soll, das kann ich nur noch als religiösen Wahnsinn bezeichnen, denn der Begriff Dummheit reicht dafür längst nicht mehr.


Was sind das für Menschen, die an Kindern nicht zugelassene Studien betreiben, wehrlose Schutzbefohlene als Quelle für Geld und Status und Machterhalt mißbrauchen, und die dabei die hirnverbranntesten Unwahrheiten von sich geben?

Sind es Pfuscher, notorische Lügner und Soziopathen?
Sind es Wirtschaftskriminelle und Betrüger?
Oder sind sie dermaßen geisteskrank, daß sie tatsächlich meinen, mit ihren magischen Ritualen Kranke mit Hundescheiße heilen und mit einem bißchen Fläschchen schütteln die Gene eines Menschen zurechtbiegen zu können?

Was auch immer sie sind, verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige, sie gehören nicht in die Medizin. Sie gehören auch nicht in Universitäten. Sie gehören per Gericht ganz schnell aus dem Verkehr gezogen und in sichere Verwahrung gebracht, damit sie keinen Schaden mehr anrichten können.

« Last Edit: August 22, 2011, 04:07:50 PM by el_Typo »
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SirriBurk

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Re: Verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige?
« Reply #1 on: February 11, 2012, 03:57:14 PM »

Die Wahnsinnigen machen weiter

http://www.globulus.org/content.html?redirect=100

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WICHTIGE TERMINE
27. - 28. Januar 2012 (Freitag bis Samstag)
Homöopathie für Kinder II
Referent: Dr. Mirko Berger, Allgemeinmedizin, Hamburg-Barmbek
Ort: Hotel Bergström, Bei der Lüner Mühhle in Lüneburg
Kosten: 345,- €
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.dzvhae.de


27. - 29. Januar 2012 (Freitag bis Sonntag)
22. Münchner Homöopathie-Tage
Referenten: Dr. Beat Spring, Bern, Dr. Christoph Schubert, Würzburg, Dr. Artur Wölfel, München, Dr. Andreas Richter, Haunetal
Ort: Krankenhaus für Naturheilweisen, Seybothstrasse 65 in 81545 München
Kosten: 220,-€
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.dzvhae.de


04. - 05. Februar 2012 (Samstag bis Sonntag)
Effiziente Homöopathie - die Polaritätsanalyse als Weg zur bestpassenden Arznei - Update
Referent: Dr. Heiner Frei, Laupen bei Bern, Schweiz
Ort: Hörsaal des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Lindwurmstr. 4, 80337 München
Kosten: 220,- € (regulär), 200,- € (ermäßigt für Mitglieder des DZVhÄ), 100,- € (ermäßigt für Studenten und arbeitslose Ärzte)
Weitere Informationen und Anmeldung:
 Dr. Sigrid Kruse, Dr.v.Haunersches Kinderspital der LMU München
 Tel: 089-5160-3184, Fax: 089-5160-2151
 mail: sigrid.kruse@med.uni-muenchen.de
Flyer_Heiner_frei_2012 (3)


24. - 25. März 2012 (Samstag bis Sonntag)
Pädiatrie - die homöopathische Behandlung von Kindern - klinisches Seminar
Referent: Dr. Jorgos Kavouras, Arzt für Allgemeinmedizin, Homöopathie
Ort: Evangelische Akademie Baden, Dobler Str. 51, 76332 Bad Herrenalb
Kosten: 250,- € (230,- € bei Anmeldung bis 24. Februar 2012)
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.dzvhae.de


23. - 24. Juni 2012 (Samstag bis Sonntag)
Kohlenstoff und seine Verbindungen
Referent: Dr. Andreas Richter, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Homöopathie
Ort: Krankenhaus für Naturheilweisen, Seybothstr. 65 in 81545 München
Kosten: 170,- €
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.dzvhae.de


Weitere wichtige Termine für Veranstaltungen und Seminare finden Sie unter:
www.dzvhae.de
www.igm-bosch.de
www.hahnemann.de
www.homoeopathie-zeitschrift.de
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Wer schützt die Kinder vor diesen Pfuschern?

Wenn ich dran denke, daß die nicht mal vor Frühchen mit Hirnblutungen Halt machen.



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Ayumi

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Re: Verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige?
« Reply #2 on: December 24, 2018, 08:36:37 AM »

SirriBurk hat über den Betrug der Sigrid Kruse geschrieben am 3.12.2010. Der Bayerische Rundfunk braucht sage und schreibe ACHT JAHRE, bis er seinen faulen Arsch bewegt und das Thema aufgreift. Und dann auch noch inhaltlich falsch.


https://www.br.de/nachrichten/wissen/homoeopathie-auf-der-intensivstation-einer-uniklinik,RCf5UYE

[*quote*]
20.12.2018, 16:57 Uhr
Homöopathie auf der Intensivstation einer Uniklinik?

Am Haunerschen Kinderspital, der Universitäts-Kinderklinik der LMU in München, wird in zahlreichen Abteilungen auch homöopathisch behandelt. Doch ist eine Intensivstation für Frühchen der richtige Ort für eine Therapieform mit fraglicher Wirksamkeit?

Was klingt wie ein Streit zwischen zwei Medizinern ist eigentlich eine Grundsatzdebatte im Bereich Homöopathie. Seinen Anfang nimmt alles mit einem Vortrag des homöopathiekritischen HNO-Arztes Dr. Christian Lübbers aus Weilheim. Dabei traf er offenbar auf die Leiterin des Bereichs Homöopathie am Haunscherschen Kinderspital der Universität München, Dr. Sigrid Kruse. Im Jahr 1995 hat sie dort den Fachbereich aufgebaut.

Tweet von Dr. Christian Lübbers

Auf Twitter begann schnell eine Debatte über den Sinn und Unsinn von homöopathischer Behandlung auf einer neonatologischen Intensivstation.
Lobbyarbeit für die Homöopathie an einer Universität?

Schon länger muss sich das Haunersche Kinderspital grundsätzlich vorwerfen lassen, Lobbyarbeit für die Homöopathie zu betreiben. Die Stelle von Dr. Kruse wurde ursprünglich durch die Carstens-Stiftung finanziert, mittlerweile aus dem normalen Klinik-Etat. Die Stiftung, die vom damaligen deutschen Bundespräsidenten Karl Carstens und seiner Frau Veronica Carstens gestiftet wurde, setzt sich seit Jahrzehnten für die "Förderung der wissenschaftlichen Durchdringung von Naturheilkunde und Homöopathie sowie unkonventioneller Methoden in der Medizin" ein und ist eine der wichtigsten und finanzstärksten Lobbyorganisationen für Homöopathie im deutschsprachigen Raum. Das wiederum macht Sigrid Kruse zu einer einflussreichen Lobbyfigur für Homöopathie im Hochschulbereich.

Homöopathie lässt sich durch Placeboeffekt erklären

Mit mehreren Millionen Euro fördert die Stiftung seit den 1980er-Jahren Homöopathie an deutschen Universitäten, setzt sich auch für die Homöopathie als Wahlpflichtfach im Medizinstudium ein. Das Problem dabei: Die Homöopathie gilt wissenschaftlich als widerlegt, ihre Wirkung kann nur über den Placeboeffekt erklärt werden.

Dr. Christian Weymayr ist Biologe und Mitglied im "Münsteraner Kreis", einer Gruppe interdisziplinärer Experten, die sich kritisch mit Pseudowissenschaften auseinandersetzt, und sagt im BR-Interview: "Die Carstens-Stiftung will die Homöopathie in der Hochschulmedizin verankern, indem sie Universitäten Stiftungsprofessuren schenkt, wie zum Beispiel an der Berliner Charité auch. Das wäre, als ob die Vereinigung der Astrologieratgeber-Schreiber einen Astrologie-Lehrstuhl an einem astrophysikalischen Institut einrichten würde."

Medizinische und homöopathische Behandlung zeitgleich

In München jedenfalls klappt dieses Konzept seit über zwanzig Jahren. Dr. Kruse behandelt nach eigenen Angaben 1.000 Kinder pro Jahr, 500 davon ambulant, "in Ausnahmefällen" auch auf der neonatologischen Intensivstation. In diesem Bereich hat sie auch schon eine Untersuchung veröffentlicht, die zum Beispiel zeigen soll, dass die begleitende Behandlung mit homöopathischen Mitteln bei Hirnblutungen hilfreich sei. Doch die Studie hatte große Mängel, schreibt Dr. Norbert Aust, Initiator des homöopathiekritischen Netzwerks INH: Alle Patienten wurden zeitgleich auch intensivmedizinisch behandelt und die Fallzahlen der Studie waren sehr gering. Es sei auch fraglich, wie ein homöopathisches Medikament, in dem kein Wirkstoff enthalten ist, eine spezifische Wirkung entfalten soll. Das ist übrigens ein häufig genannter Kritikpunkt bei der Homöopathie.

Uniklinik nennt Homöopathie selbst "umstritten"

Übrigens bezeichnet die Uniklinik selbst auf ihrer Website die Homöopathie als "eine höchst umstrittene komplementärmedizinische Methode" und unterstützt die Haltung der Vereinigung der Wissenschaftsakademien der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EASAC), die besagt, dass es keine wissenschaftliche Grundlage für die Wirksamkeit homöopathischer Medikamente gibt.

Homöopathische Behandlung auf der Intensivstation nur begleitend

Muss man sich also Sorgen machen, wenn man mit seinem Kind auf die Intensivstation des Haunerschen Kinderspitals kommt? Vermutlich nicht. Denn alle Kinder werden dort konventionell medizinisch betreut. Wenn überhaupt, kommt die Homöopathie nur begleitend hinzu und auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern. Das bestätigt auch die Pressestelle des Uniklinikums auf BR-Anfrage. "Die Homöopathie kann auf Wunsch der Eltern in der gesamten Kinderheilkunde eingesetzt werden, sofern diese nicht zu einem Verzicht auf indizierte Therapien oder zu Nebenwirkungen führt."

Darüber hinaus betont die Pressestelle: "Diejenigen Familien, welche eine homöopatische Begleitmedikation wünschen, schätzen dieses Angebot. Es gibt keine wissenschaftlich fundierte Evidenz einer Wirksamkeit." Darüber hinaus ist Sigrid Kruse Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, sollte sich mit den typischen Krankheitsbildern und Behandlungsmethoden also grundsätzlich auskennen.

Kritiker: Forschung zu Homöopathie findet nicht statt

Natalie Grams ist ehemalige homöopathische Ärztin und Leiterin des INH. Sie sieht die Arbeit von Sigrid Kruse im BR-Interview kritisch: "Dass es der Station hilft, auf der Frau Kruse arbeitet, mag sein. Denn es ist eine Stelle mehr und wenn sie sich durch die Homöopathie mehr Zeit für manches Kind und seine Eltern nehmen kann, dann ist das Entlastung. Dass jedoch durch die Gabe und das Vertreten von Homöopathie an einer Uni der Eindruck entsteht, es handle sich um ein wirksames medizinisches, komplementäres Verfahren, ist ein klarer Schaden und nicht vertretbar."

Darüber hinaus zweifelt sie auch die Forschungsleistung von Sigrid Kruse an, deren Stelle ursprünglich mit einem Forschungsansatz geplant war: "In über zwanzig Jahren hat Frau Kruse keine nennenswerte Forschung gemacht. Auf PubMed (einer medizinischen Studiendatenbank) gibt es nur marginale vier Einträge zu ihr, davon seit 1997 keine Studie zur Homöopathie. Forschung kann man also nicht nennen, was sie an der LMU betreibt."

Kritiker: Uni München macht Homöopathie salonfähig

Der Biologe Christian Weymayr geht die homöopathische Behandlung an einer Uniklinik ebenfalls zu weit. Denn langfristig werde hier ein Glaubensgebäude salonfähig, das der evidenzbasierten Wissenschaft völlig widerspreche.

In diesem Zusammenhang kann man auch den von Homöopathen viel zitierten Satz "Wer heilt, hat Recht" einordnen. Es ist im Verlauf einer Krankheit nicht ganz einfach zu erkennen, wer oder was wirklich geheilt hat. So werden viele Beschwerden natürlicherweise innerhalb eines Zeitraums besser, Symptome wie Schmerz werden nach einiger Zeit vielleicht weniger deutlich wahrgenommen oder es wirkt ein Placeboeffekt. Doch so eine Verbesserung der Beschwerden kann auch der Homöopathie zugeschrieben werden, einfach indem die Gabe von Globuli zeitlich mit der Verbesserung zusammenfällt. Der Placeboeffekt wirkt übrigens auch bei Tieren und kleinen Kindern, das wird "placebo-by-proxy" genannt. "Man wird von alleine gesund und bis es soweit ist, hält man sich für weniger krank", sagt Christian Weymayr.

Dieses Unwissen über die Wirkweise der Homöopathie hat Folgen auch für die Patienten, sagt der HNO-Arzt Christian Lübbers dem BR: "Täglich sehe ich Kinder mit Ohrenschmerzen in meiner Praxis. Durch das Fehlwissen über die Homöopathie bekommen viele Kinder in der Nacht nur Globuli oder andere Homöopathika und müssen so die Schmerzen bis zum nächsten Morgen aushalten. Wenn Eltern wüssten, dass Homöopathie nur eine Scheintherapie ist, würde niemand sein Kind mehr in der Nacht mit Scheinmedikamenten leiden lassen." Er wünscht sich, dass die wissenschaftlich basierte Medizin die Chancen, aber auch die Grenzen des Placebo-Effektes offen diskutiert und er als niedergelassener Arzt mehr Zeit für seine Patienten bekommt.

CSU-Fraktion will Professur für Naturheilkunde

Die Lobbyarbeit von Sigrid Kruse hat sich in den letzten Jahren schon bemerkbar gemacht. So veranstaltete sie eine Ringvorlesung Homöopathie an der LMU und setzt sich gemeinsam mit der Hahnemann-Gesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft klassisch-homöopathisch behandelnder Ärzte, bei der Landtags-CSU für eine wissenschaftliche Professur für Naturheilkunde ein. "Wir meinen, dass die Patientinnen und Patienten bei einem verbesserten Miteinander und Zusammenspiel von Komplementär- und Schulmedizin – was dann landläufig als Integrative Medizin bezeichnet wird – profitieren werden", so Bernhard Seidenath, der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion in einer Pressemitteilung im Dezember. Die Fraktion habe die Staatsregierung dazu aufgefordert, dass bei den Bayerischen Universitäten angeregt wird, eine Professur für Naturheilkunde einzurichten.

Für die Homöopathen bedeutet das eine massive Aufwertung ihrer Medizinlehre, sagt INH-Gründer Norbert Aust im BR-Interview: "Das Problem ist demnach weniger, dass ihre Patienten dadurch Schaden erleiden könnten oder auch nicht. Alle Argumente der Kritiker, dass die Homöopathie über kein auch nur halbwegs plausibles Wirkmodell verfügt, dass die Evidenzlage keine Wirksamkeit belegt und dass wahrgenommene Wirkungen im Sinne von 'Mir hat es aber geholfen' auf Irrtümern beruhen (zeitliche Abfolge ist nicht notwendigerweise Kausalität) , kann dadurch ausgehebelt werden: 'Aber die Homöopathie wird doch auch in der Uni angewandt.'"

Glaubwürdigkeit der Universität leidet unter Homöopathie

Fazit: Den einzelnen Patienten schadet die homöopathische Behandlung auf der Intensivstation wahrscheinlich nicht. Der Glaubwürdigkeit einer Universitätsklinik und der wissenschaftlichen Medizin aber vielleicht schon.

Reaktion: In einer Stellungnahme gegenüber dem BR weist die Carstens-Stiftung darauf hin, dass die Förderung an der Universität München in den Jahren 2008 bis 2013 als Basisfinanzierung ausgelegt war, „d.h. mit den Förderbeiträgen wurde lediglich die Besoldung der Stiftungsprofessorin Claudia Witt und ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiter abgedeckt – ohne Vorgaben oder Bedingungen. Dies garantierte größtmögliche Unabhängigkeit und Neutralität in Bezug auf die Forschungsergebnisse.“

Mehr zum Thema
Wie umgehen mit Homöopathie?
Akademische Weihen für Homöopathie?
Das Tagesgespräch zu Homöopathie
Wie der Placeboeffekt funktioniert
[*/quote*]



"Homöopathie lässt sich durch Placeboeffekt erklären" Das ist eine saudumme Lüge. Mehr als die Hälfte des Umsatzes machen die deutschen Homöopathiehersteller mit Komplexmitteln. Da sind sogar unverdünnte Rohtinkturen drin. Nix mit Placebo! Das Zeug hat pharmazeutische Wirkung!

Die Homöopathika-Hersteller machen mehr als die Hälfte ihres Umsatzes (Gesamtumsatz 2018: geschätzte 750 Mio Euro) mit Komplexmitteln (geschätzter Umsatz 2018: mindestens 350 Mio Euro).

Dieses Beispiel, das der Natalie Grams kürzlich um die Ohren gehauen wurde, zeigt die Inhaltsstoffe eines Komplexmittels: URTINKTUREN! Von wegen Placebo!


https://twitter.com/uuf76/status/1062603378960879617

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uuf
‏ @uuf76

@NatalieGrams @ApothekerDer ok, kurze Frage an die Experten. Ist es nach homöopathischer Lehre nicht unzulässig nicht potenzierte Wirkstoffe zu verwenden?



https://pbs.twimg.com/media/Dr8gItgWsAAqiX2.jpg
11:09 PM - 13 Nov 2018
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TEXT des Begleitscheins:

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Monapax
Tropfen
Mischung zum Einnehmen

10 g (entsprechend 10,4 ml) enthalten:

Wirkstoffe:

Drosera [Urtinktur]  0,01g,
Hedera helix [Urtinktur]  0,02g,
China [Urtinktur] 0,01g,
Coccus cacti [Urtinktur] 0,02g,
Cuprum sulfuricum Dil D4 1,0g,
Ipecuanha Dil D4 1,0g,
Hyoscamus Dil D4 1,0g,

Enthält 32,9 Vol.-% Alkohol.
Packungsbeilage beachten
Apothekenpflichtig
Inhalt 20 ml
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Dieses Zeug hat pharmazeutische Eigenschaften. ES IST KEIN PLACEBO! Wann geht das endlich in die Köpfe dieser Stümper!?

Seit über 10 Jahren werden den Damen und Herren Journalisti Beweise vorgelegt, Beweisstück um Beweisstück. Und sie lügen weiterhin ununterbrochen.



Recherche? Bei Journalisten? Wo "Edelfedern" lügen schlimmer als gedruckt, was soll da noch Recherche? Wer braucht schon Recherche? Lügen wie der Spiegel und der Bayerische Rundfunk, so kommt man durch das Leben.
« Last Edit: December 24, 2018, 08:54:13 AM by Ayumi »
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Krik

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Re: Verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige?
« Reply #3 on: April 15, 2019, 09:08:56 AM »

Das Schwindelunternehmen "Bundesverein Patienten für Homöopathie e.V.", das über vielfältige Tricks Reklame betreibt und den Homoöpathen Frischfleisch beschaffen soll, verkündet ein AUS für den Pfusch der Sigrid Kruse am Hauner'schen Spital:

https://www.bph-online.de/homoeopathie-am-haunerschen-kinderspital/

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Das Ende der Homöopathie am Münchner v. Hauner`schen Kinderspital?

13. April 2019Trapp

Nach 24 Jahren soll der Vertrag mit der Kinderärztin Dr. med. Sigrid Kruse nicht mehr verlängert werden, er läuft Ende Juni aus. Damit würde eine Ära an der Universitätskinderklinik zu Ende gehen. Dr. Sigrid Kruse hat am Dr. von Hauner`schen Kinderspital im Rahmen eines Modellprojekts 1995 begonnen, die Homöopathie in die Klinik mit Erfolg zu integrieren. Inzwischen laufen Kolleginnen und Kollegen von Kruse, aber auch Eltern und Patienten- und Ärzteverbände gegen diese Entscheidung Sturm.

Wir brauchen die Homöopathie in den Krankenhäusern

Klinikleitung, der bayerische Wissenschaftsminister und der Universitätspräsident  sind Adressaten von Briefen, die den Erhalt der Homöopathie in der Kinderklinik fordern. Diese Briefe sind teils von sehr vielen Münchner Kinderärztinnen und Kinderärzten unterschrieben – die Briefe liegen dem BPH vor. Meinolf Stromberg, Vorsitzender des Bundesverbandes Patienten für Homöopathie (BPH), fordert die Klinikleitung auf, ihre Entscheidung nochmals zu Überdenken. „Wir brauchen die Homöopathie in den Krankenhäusern, in München und in jeder anderen Stadt auch. Die Nachfrage nach der Homöopathie wächst stetig und wir erleben täglich, dass die konventionelle Medizin vor allem bei chronischen Erkrankungen an ihre Grenzen stößt und viel zu oft nebenwirkungsreiche Arzneien eingesetzt werden, die durch Homöopathika ersetzt werden könnten.“

Attraktives Profil: Hochqualifizierte akademische Medizin in Kombination mit homöopathischer Zusatzoption

Der Vorsitzende des Bayerischen Landesverband homöopathischer Ärzte des DZVhÄ, Dr. med. Ulf Riker schreibt an den ärztlichen Direktor des Klinikums der LMU, Prof. Dr. Karl-Walter Jauch: „In all den zurückliegenden Jahren habe ich immer wieder auch Eltern in meiner Praxis erlebt, deren Kinder in der Dr. von Hauner`schen Kinderklinik behandelt wurden. Die Resonanzen bzgl. Frau Dr. Kruse hinsichtlich ihres persönlichen Engagements sowie der fachlichen Kompetenz war ausnahmslos überzeugend. Vor Allem aber wurde immer die Tatsache hervorgehoben, dass genau dieses besondere Klinikprofil (hochqualifizierte akademische Medizin in Kombination mit homöopathischer Zusatzoption unter ärztlicher Kontrolle) hohe Attraktivität genießt.“

Homöopathie-Stopp wäre ein medizinischer Rückschritt

Eine Allgemeinärztin, die in einer großen Gemeinschaftspraxis in München-Bogenhausen niedergelassen ist, sieht in dem „Homöopathie-Stopp an Ihrer Klinik einen echten medizinischen Rückschritt  und ich wundere mich darüber, da doch sonst das Dr. von Hauner´sche Kinderspital in vielen Bereichen eine Vorreiter-Rolle spielt.“

Eltern aus ganz Deutschland fragen wegen der Homöopathie an

Auch eine ehemalige Kinderkrankenschwester des Hauner`schen Kinderspitals wendet sich an den Klinikdirektor und argumentiert mit ihren Erfahrungen aus dem Klinikalltag für den Erhalt der Homöopathie: „Während meiner Tätigkeit habe ich immer wieder erlebt, wie effektiv die Homöopathie ist, z.B. bei Kindern mit rezidivierenden Harnwegsinfektionen, bei akuter Gastroenteritis oder bei kindlicher Migräne. Wegen dieser Therapieerfolge fragen immer mehr Eltern nach Homöopathie als begleitende Therapie und kommen aus ganz Deutschland hierher. Diese langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen konventioneller und homöopathischer Therapie hat dem Hauner zu großem Ansehen verholfen.“

Homöopathie Erhalten – Macht mit!

Wir brauchen die Homöopathie an möglichst vielen Kliniken in Deutschland – setzt euch mit uns für den Erhalt der Homöopathie am Dr. von Hauner`schen Kinderspital ein und schreibt an:

Bayerischer Staaatsminister für Wissenschaft und Kultus, Bernd Sibler, buero@sibler.de

Klinikdirektor der Kinderklinik: Christoph.Klein@med.uni-muenchen.de

Ärztlicher Direktor des Klinikums der LMU: Karl-Walter.Jauch@med.uni-muenchen.de

Dekan der medizinischen Fakultät der LMU: hickel@dent.med.uni-muenchen.de

Kaufmännischer Direktor der medizinische Fakultät der LMU: Markus.Zendler@med.uni-muenchen.de

Leiter der Personalabteilung: Philip.Rieger@med.uni-muenchen.de

Autor: Christoph Trapp
1. Homöopathie Fall: Trockene Augen als Symptom – psychische Probleme als Auslöser
Dr. Sigrid Kruse im Interview: So funktioniert Homöopathie im Kinderkrankenhaus
7 Kommentare

    Antworten
    Frank Josef
    13. April 2019

    Wie rechtfertigt die Klinikleitung das? Sieht so aus, als hätte die Anti-Homöopathie-Lobby erfolgreich intrigiert. Wurde die Klinikleitung von dieser Seite direkt oder indirekt unter Druck gesetzt? Was sagt Frau Dr. Kruse dazu?

        Trapp   
        Antworten
        Trapp
        13. April 2019

        Die Klinik befürchtet einen Verlust der Reputation durch die Homöopathie. Frau Kruse ist im Gespräch mit der Klinikleitung un dfreut sich um Unterstützung von außen.

        Grüße, Christoph Trapp

            Antworten
            Frank Josef
            13. April 2019

            Das ist doch der eigentliche Skandal: Eine Klinikleitung lässt sich durch eine Anti-Homöopathie-Gruppe unter Druck setzen.
            Wäre doch mal interessant, von wem sie diesbezüglich Briefe bekommen haben und warum sie sich nicht über die Hintergünde der dubiosen Gruppen INH und GWUP gründlich informieren, bzw. was sie zum Statement zur unredlichen Homöopathiekritik von Prof. Matthiesen sagen?

            Kurz gesagt: eine Klinikleitung geht der Anti-Homöopathie-Kampagne auf den Leim: Skandalös.

            https://www.carstens-stiftung.de/artikel/homoeopathiekritik-zwischen-wissenschafts-dogmatismus-und-politischem-agendasetting.html

            https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0758-9471
    Antworten
    Birgit Tuchtfeld
    13. April 2019

    Die Homöopathie kann heilen statt zu unterdrücken !
    Antworten
    Börner Simone
    13. April 2019

    Sehr dumme Entscheidung.
    Wer profitiert? Die Patienten? Nein!
    Es geht doch hier schon lange nicht mehr zum Wohl der Patienten. Kinder, die permanent durch schulmedizinische Behandlungen krank gemacht werden, damit die Pharma und Ärzte sich dumm und dämlich am Leid der Kinder verdienen. Ihr seid erbärmlich.
    Antworten
    BAERBEL
    14. April 2019

    Ich kann nur sagen, das die kl. Homöopathie mir mein Leben gerettet hat. Von 6bis 30 lebensjahr 3 x pro Jahr Antibiotika gegen Kieferhoehlenentzündung. Dann als nix mehr anschlug verwies mich mein Arzt an eine kl. Homöopathin. Konstitutionsbehandlung und seit dem nie wieder eitrige Entzündung. Die schulmedizin ist wichtig, aber alles kann sie eben nicht regeln.
    Antworten
    Andrea Soellner
    14. April 2019

    Es hat mich eh schon verwundert, wieso sich die Klinik bei all den guten Erfahrungen mit Homöopathie und bei soviel öffentlicher Kritik / Hetze, nicht pro Homöopathie äussert bzw. deren Einsatz verteidigt.
    Haben die Verantwortlichen der Klinik / Ärzte so wenig Rückgrat? Wovor haben sie Angst?
    Müssen wir künftig mit unseren Kindern nach Landshut oder in die Schweiz fahren, weil München rückwärts geht statt vorwärts??

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Wie bereits von SirriBurk dargelegt, ist die angebliche homöopathische Forschung am Hauner'schen Spital erstens nicht ethisch legitimiert und zweitens ein Verbrechen. Das macht diese Verlautbarung von Christoph Trapp besonders interessant:

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Trapp
13. April 2019

Die Klinik befürchtet einen Verlust der Reputation durch die Homöopathie. Frau Kruse ist im Gespräch mit der Klinikleitung un dfreut sich um Unterstützung von außen.
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Der von der Klinik mehr als 20 Jahre geduldete und geförderte Pfusch bringt ihr also einen "Verlust der Reputation" ein? Das fällt diesen Herrschaften aber früh ein. Wobei eines besonders heikel ist: daß es ihr nur um den "Verlust der Reputation" geht.

Geht es denn wirklich um den "Verlust der Reputation"? Nein. Es geht einzig und allein um die Gesundheit und das Leben der Kinder. Aber DAS, Leben und Gesundheit der Kinder, spielt offensichtlich keine Rolle. Nur die Reputation, um die macht man sich Sorgen. Wenn das wirklich so ist, dann ist die Reputation sowieso schon passé. Denn dann geht es nur noch um das Leben und die Gesundheit der Kinder, und um die muß man sich ernsthaft Sorgen machen.

Macht den Laden dicht und schmeißt die Leute raus. Der Betrug Homöopathie muß ein Ende haben!
« Last Edit: April 15, 2019, 09:21:50 AM by Krik »
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REVOLUTION!

Yulli

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Re: Verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige?
« Reply #4 on: June 03, 2019, 10:41:13 AM »

Wie man versucht, Eltern und Kinder mit Lügen einzuseifen, damit der Betrug weitergehen kann:




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