TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Pages: [1]

Author Topic: Wissenschaft? In Augsburg? Mangelware!  (Read 23 times)

el_Typo

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 169
Wissenschaft? In Augsburg? Mangelware!
« on: September 15, 2018, 09:11:36 PM »

Die Überschrift der Zeitung ist die Druckerschwärze nicht wert.

Für die üblichen Verdächtigen.  8)


Die Frage-Notiz mußte ich jeweils hinzufügen, weil das Design schlampig ist.

https://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Dass-Globuli-funktionieren-sieht-man-jeden-Tag-id52178186.html

[*quote*]
Augsburger Allgemeine

Startseite
Wissenschaft
"Dass Globuli funktionieren, sieht man jeden Tag"


Interview
08:19 Uhr
"Dass Globuli funktionieren, sieht man jeden Tag"

Viele Menschen schwören auf Globuli. Und das, obwohl gar kein Wirkstoff nachweisbar ist.
Bild: Andrea Warnecke, dpa

Millionen Menschen vertrauen auf die Homöopathie – andere halten die Kügelchen für Hokuspokus. Der Experte Jörg Haberstock aus Augsburg erklärt, was wirkt.

Sartor.jpg
Von
Stephanie Sartor

Herr Dr. Haberstock, Sie sind praktischer Arzt und Homöopath. Passen die Schulmedizin und die Homöopathie überhaupt zusammen?

Dr. Jörg Haberstock:
Sie passen wunderbar zusammen. Die Homöopathie kann man nicht nur einzeln, sondern auch hervorragend begleitend zur schulmedizinischen Therapie einsetzen. Ein Beispiel: Wenn Patienten Schilddrüsenhormone nehmen müssen, dann können homöopathische Mittel helfen, die Eigenleistung der Schilddrüse anzuheben.

Stephanie Sartor:
Auf welchen Grundsätzen beruht die Homöopathie?
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Haberstock:
Es gibt zwei Grundpfeiler. Einer davon ist das Ähnlichkeitsprinzip. Man behandelt eine Krankheit mit genau dem Stoff, der diese Krankheit auslöst. Ein Beispiel dafür ist die Tollkirsche. Wenn man sie im Wald essen würde, würde sie unter anderem zu hohem Fieber, kalten Händen, schnellem Herzschlag führen. Wenn man aus der Pflanze aber Kügelchen macht, dann wirken sie gegen genau diese Symptome. Ich provoziere den Körper mit diesen Globuli, sich zu wehren.

Stephanie Sartor:
Und das zweite Prinzip? Geht es da darum, dass in den Globuli nur ein minimaler Teil eines Wirkstoffes enthalten ist?

Haberstock:
Es ist sogar noch schlimmer. Tatsächlich ist in homöopathischen Arzneien kein einziges Molekül mehr nachweisbar. Aber auf irgendeine Art und Weise gelangt die Information, etwa die der Tollkirsche, in die Globuli. Wie das funktioniert, weiß man nicht. Der größte Vorwurf gegen die Homöopathie ist ja immer: Da ist nichts drin. Und es ist tatsächlich nichts drin. Aber die Information wirkt dennoch. Und dass es funktioniert, das sieht man jeden Tag.

Stephanie Sartor:
Man weiß überhaupt nicht, wie diese Informationen in die Globuli gelangen?

Haberstock:
Man weiß Folgendes: In der Homöopathie geht es um das Potenzieren von Arzneien aus Stoffen. Dieses Prinzip des Verdünnens ist immer verbunden mit einer sehr hohen mechanischen Energie. Das heißt, man nimmt zum Beispiel die Tollkirsche, gibt sie in einen Zuber, in dem man sie mit einem Mörser ganz lange und intensiv in einer großen Menge von Milchzucker zerreibt. Dann gibt man davon ein bisschen in einen neuen Satz Milchzucker. Und das geht so lange, bis am Ende alles wegverdünnt ist und sehr viel mechanisch-kinetische Energie reingegeben wurde. Und die ist auch dafür nötig, dass die Information auf irgendeine Art und Weise in die Kügelchen gelangt.

Stephanie Sartor:
Wenn kein Wirkstoff nachweisbar ist, wie wichtig ist dann der Glaube der Patienten? Also: Welche Rolle spielt der Placebo-Effekt?

Haberstock:
Die Frage musste kommen. Interessanterweise hat der Placebo-Effekt das gleiche Problem wie die Homöopathie selbst: Er ist nämlich nur ganz schwer mit den gängigen Verfahren nachweisbar. In der Homöopathie ist es so: Wenn ich mich intensiv damit befasse, was Sie mir eineinhalb Stunden lang im Patientengespräch erzählen, dann haben Sie zu Recht das Gefühl, dass ich mich in Ihre Problematik total reinversetzt habe. Dieses Setting ist besonders gut dazu geeignet, den Placebo-Effekt zu fördern. Vielleicht ist das auch ein Teil des Erfolges der Homöopathie. Dass man aber nicht an eine Wirkung glauben muss, das sehe ich jeden Tag. Denn ich habe immer wieder Ungläubige – meistens Männer – und da funktioniert es trotzdem.

Stephanie Sartor:
Aber man fragt sich: Wie wirken diese homöopathischen Mittel, wenn doch nichts drin ist?

Haberstock:
Diese Frage stelle ich mir auch. Aber es ist tatsächlich so, dass man bis heute nicht weiß, wie die Homöopathie funktioniert. Es gibt verschiedene Modellvorstellungen. Früher hat man gedacht, dass es eine Art Gedächtnis im Wasser gibt. Ein guter Freund von mir forscht gerade an den Nanopartikelqualitäten von hochmechanischen Verreibungen. Das ist ein vielversprechender Ansatz.

Stephanie Sartor:
Vor kurzem war in unserer Zeitung ein Interview mit einer bayerischen Apothekerin zu lesen, die alle homöopathischen Mittel aus ihrer Apotheke verbannt hat, weil deren Wirkung nicht belegt ist. Was sagen Sie dazu?

Haberstock:
Das fand ich bewundernswert. Zuerst habe ich mir gedacht: Da bringt sie sich um einen Teil ihrer Kunden. Aber das wird sie sich sicher überlegt haben. Es ist konsequentes Handeln. Wenn ich das aber weiterdenke, dann hätte man vor 70 Jahren auch Aspirin aus dem Handel nehmen müssen. Denn es war nicht nachgewiesen, wie das Medikament überhaupt funktionieren kann. Der Homöopathie wird immer wieder gesagt, sie müsse sich evidenzbasiert beweisen. Wenn man aber die Maßstäbe, die an die Homöopathie angelegt werden, auf die Schulmedizin übertragen würde, dann müsste die Apothekerin ihren halben Laden ausräumen.

Stephanie Sartor:
Momentan sind in Deutschland etwa 5000 homöopathische Arzneien auf dem Markt. Was ist Ihrer Meinung nach der Grund für den hohen Zuspruch? Fehlt den Menschen das Vertrauen in die Schulmedizin?

Haberstock:
Eine wunderbare Frage, auf die man ganz romantisch antworten kann. Es gibt natürlich das Bedürfnis, dass man auch große Probleme möglichst nebenwirkungsfrei lösen kann. Das erfüllt die Homöopathie ein Stück weit, weil man selbst chronische Erkrankungen mit ungiftigen Stoffen erfolgreich behandeln kann. Wenn Sie zu mir kämen, würde ich mich eineinhalb Stunden mit Ihnen hinsetzen, um genau herauszufinden, worin denn Ihre Krankheit besteht. Und ich würde auch fragen, was Sie gerne essen, was Sie träumen, ob sie wetterempfindlich sind. Man versucht, den ganzen Menschen darzustellen. Ich glaube nicht, dass die Menschen von der Schulmedizin enttäuscht sind. Ich denke, dass es viel damit zu tun hat, dass man sich in der Homöopathie sehr intensiv mit den Menschen auseinandersetzt.

Stephanie Sartor:
Bei welchen Krankheiten kann man die Homöopathie einsetzen?

Haberstock:
Man kann die Homöopathie, und das klingt jetzt fast ein bisschen überheblich, in allen Krankheitsfeldern einsetzen. Aber natürlich gibt es Einschränkungen. Etwa dann, wenn es sich um festgelegte Organveränderungen handelt, die schon in einem fortgeschrittenen Stadium sind. Eine Narbe an der Haut etwa oder große Gallensteine, die kann man nicht mehr homöopathisch rückgängig machen.

Stephanie Sartor:
Vor einem Jahr ist ein Kind in Italien gestorben, weil die Eltern sich geweigert hatten, ihm ein Antibiotikum zu geben. Sie schworen stattdessen auf die Homöopathie. Wann gelangen Globuli an ihre Grenzen?

Haberstock:
Nehmen wir an, zu mir in die Praxis kommt ein Kind mit einer Bronchitis. Weil es keine Lungenentzündung ist, gebe ich ihm eine homöopathische Arznei. Wenn ich dann aber sehe, dass das Mittel nicht funktioniert, weil es nicht richtig ausgesucht ist oder das Kind sehr schnell kränker wird, dann muss ich natürlich rechtzeitig die Bremse ziehen und die Möglichkeiten, die Antibiotika bieten, ausschöpfen. Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Dogmatik. Dogmatik ist immer schlecht.


Zur Person Dr. Jörg Haberstock ist Homöopath und praktischer Arzt. Seit 1995 ist er in Augsburg privatärztlich niedergelassen.
Jörg Haberstock
Dr. Jörg Haberstock aus Augsburg ist praktischer Arzt und Homöopath.
Bild: Jörg Haberstock

Themen Folgen

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.
Von Peter O.
20:07 Uhr

Man kann nicht gleichzeitig Medizin und Homöopathie betreiben. Die den beiden Disziplinen zugrunde liegenden Weltbilder schließen einander aus. Und wenn man noch so fest mit dem Fuß aufstampft: Die Homöopathie hat in keiner sauber durchgeführten Studie einen Wirksamkeitsnachweis erbracht. Warum man sie nicht als das anerkennen will, was sie ist, nämlich ein Plazebo, vermag ich nicht zu verstehen. Ich halte es auch nicht für sinnvoll, über die Homöopathie den Patienten ein magisches Weltbild zu vermitteln, welches wir doch spätestens nach der Aufklärung hinter uns gelassen glaubten. Aber nach der Aufklärung setzte ja die Gegenaufklärung ein, und wir sind mittendrin. Leider.
[*/quote*]

Logged
Grammatik ist für Anfänger!
(Solidargemeinschaft frei lebender Buchstaben)

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 476
Re: Wissenschaft? In Augsburg? Mangelware!
« Reply #1 on: September 15, 2018, 11:42:45 PM »

Haberstock? Schrecklich. Ganz schrecklich, dieser Mensch. Das "Interview" ist völlig indiskutabel. Degoutant!

Den kennen wir schon.

Homöopathie / Re: Baby stirbt an Hirnbluten / What´s the harm in homeopathy?
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6413.msg14529#msg14529

Die Esomafia in Universitäten und Hochschulen / Re: Harald Walach und seine Falschdarstellung zur Homöopathie
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7719.msg18796#msg18796

Gesundheitsministerium, BfArm Bundesamt für Arzneimitel und andere Amtssitze der Mafia / KOMMISSION D
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9844.msg23638#msg23638


Jörg Haberstock ist Mitglied der Kommission D beim BfArm und beim DZVhÄ "Ansprechpartner für Arzneimittelrecht":

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6413.msg14529#msg14529
[*quote*]
DZVhÄ
Deutscher Zentralverein
homöopathischer Ärzte e.V.
Geschäftsstelle:
Am Hofgarten 5
53113 Bonn
http://www.welt-der-homoeopathie.de
Ansprechpartner für
Arzneimittelrecht:
Dr. Jörg Haberstock
Tel. 0821 555 063
haberstock@homeotrust.de
[*/quote*]


Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Ayumi

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 52
Re: Wissenschaft? In Augsburg? Mangelware!
« Reply #2 on: September 18, 2018, 09:19:36 PM »

Was für ein Machwerk. Gekaufte Journalisten möchte ich nicht mal geschenkt.


https://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Dass-Globuli-funktionieren-sieht-man-jeden-Tag-id52178186.html

[*quote*]
Augsburger Allgemeine

Startseite
Wissenschaft
"Dass Globuli funktionieren, sieht man jeden Tag"

[*/quote*]

Das steht da oben. Einfach so frei im Raum.




http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/homoeopathen_wahn/SCHWERER_PFUSCH_BEIM_AUGSBURGER_TAGBLATT_20180915.jpg


"Dass Globuli funktionieren, sieht man jeden Tag". Das steht da. Als Wahrheit. Rotzfrech steht diese Lüge als fette Überschrift über dem Interview. Das ist Indoktrination durch falsche Darstellung.


[*quote*]
Interview
08:19 Uhr
"Dass Globuli funktionieren, sieht man jeden Tag"

Viele Menschen schwören auf Globuli. Und das, obwohl gar kein Wirkstoff nachweisbar ist.
Bild: Andrea Warnecke, dpa
[*/quote*]

Und nochmal eins draufsetzen: "Viele Menschen schwören auf Globuli. Und das, obwohl gar kein Wirkstoff nachweisbar ist."

"Viele Menschen schwören auf Globuli." Ja, genau. Und die Wirkung der Indoktrination durch das "Viele Menschen schwören" verstärken,..


Und nochmal eins drauf:

[*quote*]
Millionen Menschen vertrauen auf die Homöopathie – andere halten die Kügelchen für Hokuspokus. Der Experte Jörg Haberstock aus Augsburg erklärt, was wirkt.
[*/quote*]

Das ist geldwerte Reklame. Reklame für einen Betrug, denn Homöopathie ist Betrug.



[*quote*]
Herr Dr. Haberstock, Sie sind praktischer Arzt und Homöopath. Passen die Schulmedizin und die Homöopathie überhaupt zusammen?
[*/quote*]

Passen die Zecke und der Hund zusammen? Homöopathie ist ein Parasit. Wie soll dieser Parasit zur Medizin passen? Ein Parasit ist ein Parasit und hat in der Medizin nichts, aber auch gar nichts zu suchen.

Homöopathie gehört verboten!


[*quote*]
Dr. Jörg Haberstock:
Sie passen wunderbar zusammen.
[*/quote*]

Das ist gelogen.


[*quote*]
Die Homöopathie kann man nicht nur einzeln, sondern auch hervorragend begleitend zur schulmedizinischen Therapie einsetzen. [*/quote*]

Das ist gelogen.


[*quote*]
Ein Beispiel: Wenn Patienten Schilddrüsenhormone nehmen müssen, dann können homöopathische Mittel helfen, die Eigenleistung der Schilddrüse anzuheben.
[*/quote*]

Das ist gelogen. Es gibt nicht den geringsten Beweis für auch nur eine einzige derartige Wirkungsbehauptung.



[*quote*]
Stephanie Sartor:
Auf welchen Grundsätzen beruht die Homöopathie?

Haberstock:
Es gibt zwei Grundpfeiler. Einer davon ist das Ähnlichkeitsprinzip. Man behandelt eine Krankheit mit genau dem Stoff, der diese Krankheit auslöst.
[*/quote*]

Das ist Schwachsinn. Das ist kompletter Schwachsinn. Der Haberstock hat keinen Schimmer von Homöopathie.

Haberstock behauptet: "Man behandelt eine Krankheit mit genau dem Stoff, der diese Krankheit auslöst."

Das tut man eben nicht!


"Man behandelt eine Krankheit mit genau dem Stoff, der diese Krankheit auslöst."

Welche Krankheit denn?

Es geht gar nicht um die Krankheit, sondern um die Symptome!

Was ist denn ein Repertorium? Nichts anderes als eine völlig schwachsinnige, ellenlange Liste von Symptomen. Da stehen keine Krankheiten sind, sondern nur Symptome. Symptome, Symptome, Symptome. Nichts als Symptome. Hier ist ein wunderschönes Beispiel: Tollkirsche. Genau! Tollkiirsche, das Zeug, von dem Jörg Haberstock so pseudogelehrt schwätzt.

Im Homöopathenjargon heißt Tollkirsche Belladonna. Wie das im Kopf der Homöopathen aussieht, sieht man hier:

Hahnemann war ein Messie! Belladonna: reif für die Irrenanstalt
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10019.0

Symptome, nichts als Symptome. Homöopathie kennt nämlich keine Krankheit. Homöopathie kann nicht diagnostizieren. Alles dreht sich nur um die Idiotie "Verstimmung der Lebenskraft".


Wie die Homöopathen damit pfuschen, sieht man an dem Beispiel, das Haberstock bringt:

[*quote*]
Ein Beispiel dafür ist die Tollkirsche. Wenn man sie im Wald essen würde, würde sie unter anderem zu hohem Fieber, kalten Händen, schnellem Herzschlag führen. Wenn man aus der Pflanze aber Kügelchen macht, dann wirken sie gegen genau diese Symptome. Ich provoziere den Körper mit diesen Globuli, sich zu wehren.
[*/quote*]

Hohes Fieber, kalte Hände und schneller Herzschlag sind keine Krankheit, sondern Symptome.

Eine Vergiftung mit Tollkirsche verursacht solche Symptome. Aber tausende anderer Vergiftungen und Krankheiten tun das auch.

Egal, was jemand wirklich hat, welche Vergiftung oder Krankheit, bei den Stichworten

   Hohes Fieber, kalte Hände und schneller Herzschlag

ist der Homöopath sofort mit BELLADONNA! zu hören. Wegen der Ähnlichkeit! Wegen welcher Ähnlichkeit? Wegen der Ähnlichkeit der Symptome. Auf dieser Ähnlichkeit reiten die Homöopathen herum und herum und herum.

Jetzt nochmal die Behauptung von Haberstock:

"Man behandelt eine Krankheit mit genau dem Stoff, der diese Krankheit auslöst."

Genau das tut man nicht. Es geht nicht um die Krankheit, sondern um die Symptome. Haberstock ist zu dusslig um zwischen Krankheit (also dem, was wirklich den Körper beeinflußt und schädigt) und den Symptomen zu unterscheiden.

Diesen Fehler dürfte nicht mal ein Volkshochschulkursteilnehmer machen, so dumm ist der.


Machen wir weiter.

[*quote*]
Stephanie Sartor:
Und das zweite Prinzip? Geht es da darum, dass in den Globuli nur ein minimaler Teil eines Wirkstoffes enthalten ist?

Haberstock:
Es ist sogar noch schlimmer. Tatsächlich ist in homöopathischen Arzneien kein einziges Molekül mehr nachweisbar. Aber auf irgendeine Art und Weise gelangt die Information, etwa die der Tollkirsche, in die Globuli. Wie das funktioniert, weiß man nicht. Der größte Vorwurf gegen die Homöopathie ist ja immer: Da ist nichts drin. Und es ist tatsächlich nichts drin. Aber die Information wirkt dennoch. Und dass es funktioniert, das sieht man jeden Tag.
[*/quote*]

Das sind gleich drei Lügen:

1. Lüge:
"Tatsächlich ist in homöopathischen Arzneien kein einziges Molekül mehr nachweisbar."

Das ist gelogen. In homöopathischen Mitteln ist teilweise sogar unverdünnte Urtinktur enthalten. Und es ist ganz und gar nicht so, daß Jörg Haberstock das nicht weiß. Im Gegenteil! Er weiß es sogar sehr genau.

Jörg Haberstock ist Mitglied der Kommission D beim BfArm und beim DZVhÄ ist er "Ansprechpartner für Arzneimittelrecht".

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6413.msg14529#msg14529

Der weiß ganz genau, was in den Mitteln drin ist und in welcher Verdünnung. Jörg Haberstock ist kein Laie und kein Wald-und-Wiesen-Homöopath, sondern "Experte" und als solcher ist er Mitglied der Kommission D des BfArm, bei der es um genau dieses und verwandte Themen geht.


2. Lüge:
"Aber auf irgendeine Art und Weise gelangt die Information, etwa die der Tollkirsche, in die Globuli."

Das sind wilde Hirngespinste. Nichts von alledem ist jemals auch nur ansatzweise bewiesen worden. Nichts. Trotzdem behaupten die Homöopathen es als unumstößliche Wahrheit. Und das ist eine Lüge.


3. Lüge:
"die Information wirkt dennoch". Es wird eine Wirkung behauptet und es wird behauptet, "die Information" würde sie bewirken. Das eine und das andere ist jeweils eine Lüge. Die Homöopathen wissen gar nichts, und daß etwas wirkt, können sie nicht beweisen. Es gibt keinen einzigen Beweis dafür, daß Homöopathie überhaupt real ist. Nicht einen einzigen, 

Homöopathen sind Märchenerzähler. Mehr nicht.


[*quote*]
Stephanie Sartor:
Man weiß überhaupt nicht, wie diese Informationen in die Globuli gelangen?

Haberstock:
Man weiß Folgendes: In der Homöopathie geht es um das Potenzieren von Arzneien aus Stoffen. Dieses Prinzip des Verdünnens ist immer verbunden mit einer sehr hohen mechanischen Energie. Das heißt, man nimmt zum Beispiel die Tollkirsche, gibt sie in einen Zuber, in dem man sie mit einem Mörser ganz lange und intensiv in einer großen Menge von Milchzucker zerreibt. Dann gibt man davon ein bisschen in einen neuen Satz Milchzucker. Und das geht so lange, bis am Ende alles wegverdünnt ist und sehr viel mechanisch-kinetische Energie reingegeben wurde. Und die ist auch dafür nötig, dass die Information auf irgendeine Art und Weise in die Kügelchen gelangt.
[*/quote*]

"Man weiß Folgendes: In der Homöopathie geht es um das Potenzieren von Arzneien aus Stoffen." Nein, das weiß man eben nicht. Es ist ein Märchen, das die Homöpathen erzählen. Hahnemann hat damit angefangen, und die anderen beten es ihm nach.


[*quote*]
Stephanie Sartor:
Wenn kein Wirkstoff nachweisbar ist, wie wichtig ist dann der Glaube der Patienten? Also: Welche Rolle spielt der Placebo-Effekt?
[*/quote*]

Der Glaube spielt überhaupt keine Rolle. Die Wahrheit ist, daß Homöopathen Kinder und Tiere vergewaltigen, indem sie ihnen homöopathische Mittel aufzwingen und hinterher behaupten, dieses oder jenes hätte gewirkt. Der Glaube spielt keine Rolle. Glauben oder nicht glauben, das ist so egal. Warum? Weil die Homöopathen für alles eine Erklärung erfinden. Weil sie herumschwätzen und schwätzen.


[*quote*]
Haberstock:
Die Frage musste kommen. Interessanterweise hat der Placebo-Effekt das gleiche Problem wie die Homöopathie selbst: Er ist nämlich nur ganz schwer mit den gängigen Verfahren nachweisbar. In der Homöopathie ist es so: Wenn ich mich intensiv damit befasse, was Sie mir eineinhalb Stunden lang im Patientengespräch erzählen, dann haben Sie zu Recht das Gefühl, dass ich mich in Ihre Problematik total reinversetzt habe. Dieses Setting ist besonders gut dazu geeignet, den Placebo-Effekt zu fördern. Vielleicht ist das auch ein Teil des Erfolges der Homöopathie. Dass man aber nicht an eine Wirkung glauben muss, das sehe ich jeden Tag. Denn ich habe immer wieder Ungläubige – meistens Männer – und da funktioniert es trotzdem.
[*/quote*]

Das ist Geschwätz. Nichts als Geschwätz.

Placebo-Effekt ist nicht, daß man nichts tut. Im Gegenteil. Daß man dies oder das macht, das beeinflußt den Kranken. Das gilt auch für Kinder und Tiere. Dabei spielen zum Beispiel die Farben von Tabletten eine Rolle, ebenso die Größe. Wie oft sie eingenommen werden müssen, wie eklig sie schmecken, und vieles mehr.

Letztendlich ist der Placebo-Effekt die Reaktion auf ein Theater, das der Arzt dem Kranken aufführt. Aber die Menschen reagieren unterschiedlich, der eine so, der andere genau entgegengesetzt.

Genau das ist der Pfedefuß: Daß die Reaktion kommen kann - oder auch nicht. Daß sie so sein kann - oder genau entgegengesetzt. Mit so etwas, das bildlich gesprochen hin- und herflattert wie eine Fahne im Wind, kann man keine Medizin machen. Kann man nicht und darf man nicht. Aber Homöopathen wollen genau das.


[*quote*]
Stephanie Sartor:
Aber man fragt sich: Wie wirken diese homöopathischen Mittel, wenn doch nichts drin ist?

Haberstock:
Diese Frage stelle ich mir auch. Aber es ist tatsächlich so, dass man bis heute nicht weiß, wie die Homöopathie funktioniert. Es gibt verschiedene Modellvorstellungen. Früher hat man gedacht, dass es eine Art Gedächtnis im Wasser gibt. Ein guter Freund von mir forscht gerade an den Nanopartikelqualitäten von hochmechanischen Verreibungen. Das ist ein vielversprechender Ansatz.
[*/quote*]

Ein vielversprechender Ansatz? Von wegen! Nichts als Schwachsinn, Schwachsinn und nochmal Schwachsinn. Die ganze Konstruktion der Homöopathie ist Schwachsinn.

Aber geht es überhaupt darum, WIE Homöopathie funktioniert? Nein! Es geht darum, OB sie überhaupt funktioniert, OB eine Wirkung da ist. Und da ist keine. Die Homöopathen können nicht einmal eine Wirkung nachweisen. Gar nichts

Das ganze Gerede darüber, WIE Homöopathie angeblich funktioniert, ist nichts als ein billiges Ablenkungsmanöver. Hahnemann hat damit angefangen und  die ganze Bande seit Hahnemann äfft diesen Quatsch nach. Alles nur Bluff.


[*quote*]
Stephanie Sartor:
Vor kurzem war in unserer Zeitung ein Interview mit einer bayerischen Apothekerin zu lesen, die alle homöopathischen Mittel aus ihrer Apotheke verbannt hat, weil deren Wirkung nicht belegt ist. Was sagen Sie dazu?

Haberstock:
Das fand ich bewundernswert. Zuerst habe ich mir gedacht: Da bringt sie sich um einen Teil ihrer Kunden. Aber das wird sie sich sicher überlegt haben. Es ist konsequentes Handeln. Wenn ich das aber weiterdenke, dann hätte man vor 70 Jahren auch Aspirin aus dem Handel nehmen müssen. Denn es war nicht nachgewiesen, wie das Medikament überhaupt funktionieren kann. Der Homöopathie wird immer wieder gesagt, sie müsse sich evidenzbasiert beweisen. Wenn man aber die Maßstäbe, die an die Homöopathie angelegt werden, auf die Schulmedizin übertragen würde, dann müsste die Apothekerin ihren halben Laden ausräumen.
[*/quote*]

Aber nicht doch! Schon wieder eine faustdickde Lüge! "Denn es war nicht nachgewiesen, wie das Medikament überhaupt funktionieren kann."

Aspirin wirkt. Das ist nachgewiesen und kann immer und immer wieder nachgewiesen werden. Aspirin wirkt. WIE, das ist egal. Aber es wirkt. Und das unterscheidet es von Homöopathie.

Genau hier sieht man, wie Homöopathen lügen: wilde Unterstellungen machen, und dabei immer und immer wieder ablenken von der Wirkung, OB etwas wirkt, und dann schwätzen über das WIE es wirkt. Immer wieder nichts als Ablenkungsmanöver.

Nur, das muß man betonen, ist Jörg Haberstock kein Laie, sondern ein "Experte". Er bestimmt in der Kommission D mit über die Zulassung von Medikamenten! Und wenn so jemand so einen dreisten Schwindel abzieht, wie man ihn hier erlebt, dann ist das nicht nur oberfaul, sondern dann ist das eine echte Lüge und ein dramatischer Fehler im Gesundheitssystem. So etwas darf nicht geschehen. Aber es geschieht, und die Politik weiß davon und hält diesen Zustand wissentlich mit Gewalt aufrecht.



[*quote*]
Stephanie Sartor:
Momentan sind in Deutschland etwa 5000 homöopathische Arzneien auf dem Markt. Was ist Ihrer Meinung nach der Grund für den hohen Zuspruch? Fehlt den Menschen das Vertrauen in die Schulmedizin?
[*/quote*]

Hoher Zuspruch? Von wegen! Bergab geht es. Weil immer mehr ans Licht kommt, wie die Homöopathie-Industrie die Bürger belügt und betrügt.

Eine neue Marktstatistik zeigt tiefrote Zahlen für die Homöopathiehersteller.
 
Julian schrieb im Thread

Folge der Spur des Geldes!
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7581.msg24149#msg24149

[*quote*]
In einem sprachlich verkorksten Artikel - bei dem man weiß nicht, was wie herum gemeint ist - in apotheke-adhoc sind die neuesten Brandmeldungen der Homöopathika-Hersteller beschrieben:

Homöopathie-Debatte
Diese Hersteller sind am stärksten betroffen
Tobias Lau, 14.09.2018 15:29 Uhr
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/markt/diese-hersteller-sind-am-staerksten-betroffen-homoeopathie-debatte/


Aus dem Text lassen sich folgende Zahlen schätzen:

GESAMT
2017 jan-dez    49  mio pkg            2018 ???                                      - 5,1%
                       334  mio Euro                                                              + 1,5%
2017,jan-jun   ...                              2018, jan-jun    24,7 mio pkg       - 2,1%
                       ...                                                     174 mio Euro       + 3,6%


DHU
2017,jan-jun  8,4 mio pkgh            2018, jan-jun     8,0 mio pkg       - 5,0%
             ???  38 mio Euro                                ???  38 mio Euro      - 2,0%

Pflüger
2017,jan-jun  ... mio pkgh            2018, jan-jun     1,8 mio pkg       -  6,4%
                      ...                                                     8,9 mio Euro      - 2,6%

Heel
2017,jan-jun  ... mio pkgh            2018, jan-jun     4,7 mio pkg       + 2,1%
                      ...                                                     40 mio Euro      + 8,8%

Klosterfrau
2017,jan-jun  ... mio pkgh            2018, jan-jun     1,2 mio pkg       + 10,0%
                      ...                                                      7,5 mio Euro     + 12,0%

PharmaSGP
2017,jan-jun  ... mio pkgh            2018, jan-jun     1,2 mio pkg      + 16,0%
                      ...                                                    19,0 mio Euro    + 22,0%

Medice
2017,jan-jun  ... mio pkgh            2018, jan-jun     1,2 mio pkg     - 3,9%
                      ...                                                     6,5 mio Euro   + 3,3%

Hevert
2017,jan-jun  ... mio pkgh            2018, jan-jun     0,7  mio pkg      0,0% ???
                      ...                                                     7,2 mio Euro   + 6,13%

Bionorica
2017,jan-jun  ... mio pkgh            2018, jan-jun     0,5  mio pkg    - 5,2%
                      ...                                                     3,0 mio Euro   - 1,1%

Sanum-Kehlbeck   ???
Weber & Weber     ???
Queisser                ???
Pascoe                  ???
Meta Fackler         ???
Dr. Loges               ???
Regenaplex           ???

Klarheit liegen eben nur in einer Tabelle!



Wobei diese Zahlen noch nicht die Inflationsrate berücksichtigen! Die Inflationsrate von 2018 zu 2017 dürfte bei rund +2% liegen.

Ebenfalls berücksichtigt werden muß die intensive Reklameaktivität der DHU. Das Minus von 5% entstand TROTZ dieser  aggressiven und illegalen Reklame. Mit anderen Worten: der DHU brennt der Kittel.


[*/quote*]


Trotz der extrem aggressiven und illegalen Reklame der DHU rote Zahlen. Daran sieht man auch, wie die aggressive und illegale Reklame der DHU in den Jahren davor gewirkt hat. Ohne diese Reklame wäre die DHU voll in den Keller gefahren. Und natürlich, ohne solche dreisten und verlogenen Artikel wie den im Ausgsburger Tagblatt, mit dem eine Wirkung behauptet wird, die in Wahrheit aber gar nicht existiert.

Das wirft natürlich ein Licht auf die Frage nach der Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit der Zeitung(en) als Ganzes. Was von denen ist überhaupt echt und was ist getürkt?


Weiter mit Jörg Haberstock. Hier zur Erinnerung noch einmal die Frage:

[*quote*]
Stephanie Sartor:
Momentan sind in Deutschland etwa 5000 homöopathische Arzneien auf dem Markt. Was ist Ihrer Meinung nach der Grund für den hohen Zuspruch? Fehlt den Menschen das Vertrauen in die Schulmedizin?
[*/quote*]

Seine Antwort ist nichts als dummes Geschwätz:

[*quote*]
Haberstock:
Eine wunderbare Frage, auf die man ganz romantisch antworten kann. Es gibt natürlich das Bedürfnis, dass man auch große Probleme möglichst nebenwirkungsfrei lösen kann. Das erfüllt die Homöopathie ein Stück weit, weil man selbst chronische Erkrankungen mit ungiftigen Stoffen erfolgreich behandeln kann. Wenn Sie zu mir kämen, würde ich mich eineinhalb Stunden mit Ihnen hinsetzen, um genau herauszufinden, worin denn Ihre Krankheit besteht. Und ich würde auch fragen, was Sie gerne essen, was Sie träumen, ob sie wetterempfindlich sind. Man versucht, den ganzen Menschen darzustellen. Ich glaube nicht, dass die Menschen von der Schulmedizin enttäuscht sind. Ich denke, dass es viel damit zu tun hat, dass man sich in der Homöopathie sehr intensiv mit den Menschen auseinandersetzt.
[*/quote*]


Träumen, Wettermpfindlichkeit, ach ja, all diese vielen kleinen Detailchen, die alle letztendlich nur eines wirklich bewirken: Zeitverlust, und Zeit ist Geld. Die Zeit zum Zuhören läßt sich Haberstock nämlich bezahlen:

[*/quote*]
Zur Person Dr. Jörg Haberstock ist Homöopath und praktischer Arzt. Seit 1995 ist er in Augsburg privatärztlich niedergelassen.
Jörg Haberstock
Dr. Jörg Haberstock aus Augsburg ist praktischer Arzt und Homöopath.
[*/quote*]

Privatärztlich. So ist das. Je mehr Geschwätz, desto teurer. So macht man Geld mit der Naivität und der mangelnden Schulbildung der Patienten.



[*quote*]
Stephanie Sartor:
Bei welchen Krankheiten kann man die Homöopathie einsetzen?

Haberstock:
Man kann die Homöopathie, und das klingt jetzt fast ein bisschen überheblich, in allen Krankheitsfeldern einsetzen. Aber natürlich gibt es Einschränkungen. Etwa dann, wenn es sich um festgelegte Organveränderungen handelt, die schon in einem fortgeschrittenen Stadium sind. Eine Narbe an der Haut etwa oder große Gallensteine, die kann man nicht mehr homöopathisch rückgängig machen.
[*/quote*]

Das muß man schon ein bißchen einschränken. Eine Wirkung behaupten kann der Zauberer nur bei Dingen, die sich von selbst  ändern. Besonders gut ist zum Beispiel Borreliose. Deren Symptome ändern sich ständig. Ganz von selbst. Damit kann man Kranken auf Jahre hinaus ausplündern. Dafür gibt es sogar ein Literaturbeispiel:

Dieses Buch über Borreliose ist eine Frechheit sondersgleichen
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9376.0



[*quote*]
Stephanie Sartor:
Vor einem Jahr ist ein Kind in Italien gestorben, weil die Eltern sich geweigert hatten, ihm ein Antibiotikum zu geben. Sie schworen stattdessen auf die Homöopathie. Wann gelangen Globuli an ihre Grenzen?

Haberstock:
Nehmen wir an, zu mir in die Praxis kommt ein Kind mit einer Bronchitis. Weil es keine Lungenentzündung ist, gebe ich ihm eine homöopathische Arznei. Wenn ich dann aber sehe, dass das Mittel nicht funktioniert, weil es nicht richtig ausgesucht ist oder das Kind sehr schnell kränker wird, dann muss ich natürlich rechtzeitig die Bremse ziehen und die Möglichkeiten, die Antibiotika bieten, ausschöpfen. Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Dogmatik. Dogmatik ist immer schlecht.
[*/quote*]

WIE BITTE!? Jemand kommt zu Jörg Haberstock mit einem Kind mit Bronchitis? Als Kind hätte ich da nichts sehnlicher als den Wunsch auf der Stelle Vollwaise zu sein.

Warum? Weil Jörg Haberstock genauso wie die anderen Homöopathen mit Homöopathie herumpfuscht anstatt gleich eine wirksame Behandlung zu machen. Der Zeitverlust kann tödlich sein.

Beispiele:

revolutionäre homöopathische Hausapotheke
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1351.0

Der spanische Rammbock, Montgomery und Bajic und die organisierte Kriminalität
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9770.0

Wenn der Präsident der Bundesärztekammer die Kollegen bescheißt
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9756.0


Homöopathie kann verdammt schnell verdammt tödlich sein.

Jörg Haberstock: "Wenn ich dann aber sehe, dass das Mittel nicht funktioniert, weil es nicht richtig ausgesucht ist oder das Kind sehr schnell kränker wird,"

Wenn Haberstock das sieht, falls er es überhaupt begreift, dann ist es bereits zu spät!

Homöopathie ist lebensgefährliche Zeitvernichtung.


Jetzt noch einmal, damit die Brisanz der Situation klar wird: Jörg Haberstock ist in der Kommission D und entscheidet dort über die Zulassung von Medikamenten.

Deutschland ist ein Irrenhaus.
« Last Edit: September 18, 2018, 09:32:17 PM by Ayumi »
Logged
Pages: [1]