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Author Topic: Schlagzeilengeiler Labervandalismus  (Read 533 times)

Munterbunt

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Schlagzeilengeiler Labervandalismus
« on: September 26, 2018, 04:03:09 PM »

Erst das Beweisstück. Dann Tacheles!



[*quote*]
Online-Version anzeigen [ https://netzwerkrecherche.org/blog/newsletter-netzwerk-recherche-nr-165-26-09-2018/
### Newsletter Netzwerk Recherche .
ISSN 1611-8871 .
Ausgabe 165 vom 26.09.2018 .
# 01: Editorial .

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

vor einigen Tagen gab es in Deutschland die Aktion "Deutschland spricht", bei der Buerger aus Deutschland zusammenkamen, und zwar immer zwei, die zu gesellschaftlichen und politischen Fragen ganz unterschiedliche Ansichten haben. Die Aktion, ins Leben gerufen von "Zeit Online" und unterstuetzt von mehreren Verlagen, scheint zunaechst banal: Sind wir in einer pluralen Gesellschaft nicht dauernd umgeben von Leuten, die andere Ansichten haben als wir selbst? Aber offensichtlich ist diese Idee heute geradezu revolutionaer, jedenfalls so sehr, dass immerhin der Bundespraesident die Sache unterstuetzt hat.

Womoeglich gibt es die vielbesprochenen Filterblasen nicht nur unter Journalisten, sondern auch Buerger umgeben sich lieber mit Menschen, die denken wie sie. Wahrscheinlich suchen und konsumieren etliche dieser Menschen vor allem Informationen, die ihr Weltbild bestaetigen. Insofern ist es eine tolle Idee, ins Gespraech zu kommen mit jenen, die anders sind als man selbst, und die Ansichten vertreten, die man vielleicht nicht immer sympathisch findet. Dabei kann man herausfinden, dass es fuer einen selbst nicht gefaehrlich ist, erstmal zu versuchen zu verstehen, wie der andere zu seiner Position kommt. Wenn man zugehoert hat, bleibt ja Zeit fuer die eigenen Gegenargumente.

Eine solche Art des Diskurses scheint aus der Mode gekommen zu sein, dafuer sind Poebeleien, Hass und Beschimpfungen haeufiger geworden. Kolleginnen und Kollegen werden Zielscheibe solcher Angriffe, manchmal sogar taetlicher Angriffe. Gegen solche Straftaten muss der Staat entschieden vorgehen und Journalisten bei der Ausuebung ihres Berufes schuetzen.
Wir als Journalisten, die es sich zum Beruf gemacht haben, mit anderen zu reden, muessen uns aber auch fragen, ob wir unseren Anspruechen gerecht geworden sind. Haben wir genug gefragt, erstmal wissen wollen, was los ist, bevor wir Urteile gefaellt haben? Haben wir uns ueberhaupt genug interessiert fuer die Situation und Stimmungslage anderer? Waren wir ueberhaupt vor Ort?

Ohne dass es hingeschrieben ist, werden die meisten an die AfD denken und an die Frage, wie Journalisten mit Waehlern und Politikern der Partei umgehen sollen. Das ist nicht leicht zu beantworten, die bisherigen Erfahrungen zeigen nur, dass Ignorieren und Zurueckpoebeln wenig hilfreiche Strategien sind. 

In diesen Wochen laeuft in den deutschen Kinos ein Film, der uns Deutschen vor Augen fuehrt, wie wenig wir voneinander wissen und vielleicht auch wie wenig wir uns fuereinander interessiert haben. "Gundermann", ein Spielfilm ueber einen Saenger, den in Ostdeutschland fast jeder kennt und im Westen fast niemand. Regisseur Andreas Dresen, der selber aus dem Osten kommt, schafft es darin, den Osten zu erklaeren und zu spiegeln. Dresen blickt wohlwollend, liebevoll auf seine Figuren und zeigt seinen Helden Gerhard Gundermann als zutiefst widerspruechlich und ambivalent. Ein Mann, der vom SED-Staat drangsaliert wird, aber auch seine eigenen Freunde fuer die Stasi bespitzelt. Ein ueberzeugter Kommunist, der im System aneckt, ein poetischer wie ruheloser Saenger und Kindskopf, der fuer seine Familie meist eine Zumutung ist. Und der ausgerechnet aus Hoyerswerda kommt.

Was nach dem Kinobesuch bleibt, ist als Westler das Gefuehl, zu wenig verstanden zu haben vom Osten und vielleicht auch zu wenig zugehoert zu haben. Das gilt auch fuer die Berichterstattung ueber den Osten. Die Redaktionen der ueberregionalen Zeitungen, Magazine und Sender beschaeftigen Journalisten aus dem Osten, aber es sind meist sehr wenige. Ihre Stimme ist aber wichtig, weil sie besser erklaeren koennen, wie Menschen aus ihren Bundeslaendern ticken. Von ihnen brauchen wir mehr. Genau wie wir mehr Migranten und Arbeiterkinder in den Redaktionen brauchen.

Die zweite Lehre, die man aus Dresens Film als Journalist ziehen kann, ist es, Komplexitaet und Vielschichtigkeit zuzulassen. Zu harten Schluessen zu kommen, wenn es notwendig ist, keine Frage, aber auch in unserer Berichterstattung zu beruecksichtigen, wie leicht es aus der Entfernung ist, moralische Urteile zu faellen. Was "Gundermann" besonders macht, ist eben auch, dass er einen komplexen Menschen, mit auch unsympathischen Zuegen, zu seiner Hauptfigur macht. Auch daraus laesst sich als Journalist etwas lernen.

Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass gerade jetzt auffaellt, wie fremd sich Ost und West immer noch sind, fast 30 Jahre nach dem Fall der Mauer. Die Bilder aus Chemnitz waren verstoerend, die Pegida-Aufmaersche sind es seit langem, genau so verstoerend sind die Menschen, die heute Parallelen ziehen zu 1989, die von einem Umsturz faseln und traeumen. Die juengsten Meinungsumfragen ergeben, dass die AfD im Osten inzwischen die staerkste Partei geworden ist. Auch wir Journalisten muessen besser ergruenden und verstehen, warum. Verstehen heisst nicht, Verstaendnis zu haben, das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Verstehen ist aber der zwingende erste Schritt, damit die Gesellschaft eine Antwort auf die Bedrohung durch Rechtspopulismus finden und geben kann.


Es gruessen

Cordula Meyer,
Albrecht Ude


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nr-Fachkonferenz: Wissen ist Macht – Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe und PR-Gefluester.

Die nr-Fachkonferenz findet am 16. November 2018 bei der Stiftung Warentest in Berlin statt.
Jetzt anmelden unter http://nrch.de/wissen18

[Ende Anzeige]


##          Inhaltsverzeichnis.

01: Editorial

Abschnitt Eins:   In Eigener Sache
02: nr-Fachkonferenz: Wissen ist Macht – Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe & PR-Gefluester
03: Werkbund Label 2018: Fuer Pressefreiheit kaempfen
04: Die Grow-Stipendiaten 2018: Datenguide, Fluechtling-Magazin, Solutions Journalism
05: Stipendium abgeschlossen

Abschnitt Zwei:   Veranstaltungen
06: Kundgebung fuer die Pressefreiheit: Freiheit fuer alle in der Tuerkei inhaftierten Journalisten und Menschenrechtler
07: Digitale Trends – alles im Gleichgewicht?
08: #unteilbar - Fuer eine offene und freie Gesellschaft – Solidaritaet statt Ausgrenzung!
09: Visual Radio – Audio fuers Auge
10: Lokaljournalismus und Demokratie – wenn Selbstverstaendliches nicht mehr selbstverstaendlich ist
11: Exile Media Forum 2018
12: OBS: Programm der Medientagung und Einladung zur Preisverleihung 2018
13: Wissenswerte 2018 in Bremen
14: The Silent Takeover – Media Capture in the 21st century

Abschnitt Drei:   Nachrichten
15: ECPMF-Report: Gewalt gegen Journalisten in Deutschland steigt wieder an – schon 22 Uebergriffe 2018
16: Neues Trainingsbuch der UNESCO

Abschnitt Vier:   Seminare, Stipendien, Preise
17: Follow the Money - Workshop zu investigativen Methoden
18: Inside Ukraine: Recherchereise nach Kiew fuer deutsche und polnische Journalisten
19: Reportage-Stipendien
20: Interviews mit Rechtspopulist_innen - Profitipps und Praxistraining
21: Seminare mit Recherchebezug

Abschnitt Fuenf:   Pressespiegel
22: Empfehlung [d. Red.]
23: Journalismus
24: Informationsfreiheit
25: Ueberwachung
26: Fake News



[Ende Inhaltsverzeichnis].





## Abschnitt Eins:   In Eigener Sache.


# 02: nr-Fachkonferenz: Wissen ist Macht – Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe & PR-Gefluester .

Fr., 16.11.2018, Stiftung Warentest, Luetzowplatz 11-13, 10785 Berlin.

Rankings, Checks und Tests finden Verbraucher inzwischen unzaehlige – online und offline. Brauchen sie die, weil die Welt immer komplizierter wird oder um sich leichter zurechtzufinden? Worauf sollten sie dabei achten? Geht es um Informieren, Orientieren oder Unterhalten? Was sind die Herausforderungen? Und welche Rolle spielen PR und die Medien dabei?

Diese Fragen moechten wir bei unserer naechsten Fachkonferenz diskutieren, die am 16. November in Berlin bei der Stiftung Warentest stattfinden wird – ein Tag mit Vortraegen und Workshops, Tipps, Tests und Erfahrungsberichten. Der Titel der Veranstaltung: "Wissen ist Macht – Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe & PR-Gefluester"

Zugesagt haben Journalisten wie Christian Fuchs (die Zeit) und Britta Langenberg (Capital), Alina Reichardt (Funke Mediengruppe), Christian Deker (NDR), Brigitte Alfter (Investigative Europe) und Lars-Marten Nagel (Handelsblatt).  Aber auch Experten wie Dr. Olaf Langner (Chefsyndikus, Deutscher Sparkassen- und Giroverband), Prof. Barbara Brandstetter (Hochschule Neu-Ulm), Prof. Lutz Fruehbrodt (Hochschule Wuerzburg) , Nadine Dinig (Justiziarin Oekotest), Volkmar Luebke (ehem. Vorstandsmitglied von Transfair e.V.), Dr. Holger Brackemann (Stiftung Warentest) und Dr. Juergen Steinert (Oeko-Test-Magazin).

Wir sprechen an diesem Tag nicht nur ueber Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe und PR-Gefluester, sondern auch ueber Ideen schwierige Themen fuer Verbraucher aufzuarbeiten (Werkstattgespraech: Gute Seiten-schlechte Seiten: Clevere Ideen aus aller Welt) und wie Grenzen ueberschreitend zu der Thematik recherchiert werden kann (Werkstattgespraech: EU-Datenbanken anzapfen) oder Online-Formate, die sich nicht in klassische Genres einsortieren lassen (Werkstattgespraech: Verbraucherjournalismus im Social Net).

Konferenzwebsite:
https://netzwerkrecherche.org/termine/konferenzen/fachkonferenzen/nr-fachkonferenz-wissen-ist-macht-verbraucherjournalismus-zwischen-lebenshilfe-und-pr-gefluester/

Im Anschluss findet ab 19 Uhr die Mitgliederversammlung der Freischreiber, dem Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, in den Raeumen von Reporter ohne Grenzen statt, sie ist nicht oeffentlich. Dafuer aber die Feier anlaesslich des zehnjaehrigen Bestehens des Vereins, am Samstag, den 17. November 2018 im Ballsaalstudio Wedding, Wriezener Str. 6, 13359 Berlin.



# 03: Werkbund Label 2018: Fuer Pressefreiheit kaempfen .

Am 14. September wurde das Netzwerk Recherche mit dem Werkbund Label 2018 des Deutschen Werkbunds Baden-Wuerttemberg ausgezeichnet.

Bei der Preisverleihung im Burda Media Tower in Offenburg forderte nr-Geschaeftsfuehrer Guenter Bartsch, die Presse- und Meinungsfreiheit kaempferisch zu verteidigen. Journalisten und Oeffentlichkeit duerften nicht zulassen, dass Medien diffamiert werden: "Lassen wir nicht zu, dass ein transparenter Umgang mit Fehlern als Eingestaendnis einer Faelschung verleumdet wird. Lassen wir nicht zu, dass ein Verfassungsschutzpraesident Medien das Recht abspricht, zu berichten, was geschieht. Lassen wir nicht zu, dass sich dieser Verfassungsschutzpraesident hinterher damit herausreden kann, er habe das ja ganz anders gemeint."

Das Werkbund Label wird fuer Projekte und Initiativen vergeben, die sich durch herausragende, innovative oder gestalterische Qualitaeten und soziale oder politische Vorbildfunktion auszeichnen. Die Verleihung an das netzwerk recherche begruendete die traditionsreiche Vereinigung von Gestaltern, kulturell-gesellschaftlich engagierten Personen, Selbststaendigen und Unternehmen wie folgt: "Seit seiner Gruendung 2001 befasst sich netzwerk recherche e.V. mit zentralen medienpolitischen Fragen und setzt sich fuer einen glaubwuerdigen Journalismus ein durch Qualitaet, Handwerk und gute Rahmenbedingungen bei der Recherche unter Beruecksichtigung der Chancen und Herausforderungen durch neue Technologien."

Beitrag auf der Website des Deutschen Werkbunds:
http://www.deutscher-werkbund.de/werkbund-label-2018-verliehen/

Laudatio von Christian Lutsch:
http://www.deutscher-werkbund.de/wp-content/uploads/2018/09/Netzwerk-Recherche_Lutsch.pdf
(PDF-Datei, 1 S., 42 KB)

Rede von Guenter Bartsch:
https://netzwerkrecherche.org/blog/werkbund-label-2018-fuer-pressefreiheit-kaempfen/



# 04: Die Grow-Stipendiaten 2018: Datenguide, Fluechtling-Magazin, Solutions Journalism .

Drei Projekte wurden am 21.09. in Berlin mit dem Grow-Stipendium fuer Gruender und Gruenderinnen im Nonprofitjournalismus ausgezeichnet. Die Jury kuerte erstens das Online-Magazin "Fluechtling – Magazin fuer multikulturellen Austausch", das 2017 in Hamburg von Hussam Al Zaher gegruendet wurde. Im Grow-Wettbewerb praesentierte die afghanische Journalistin Sahar Reza das Magazin, das sich fuer Verstaendigung einsetzt, die Situation von Gefluechteten in Deutschland aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und nun einen Ausbau des Angebots plant.
https://www.fluechtling-magazin.de/

Das zweite Stipendium ging an das Projekt Datenguide von Simon Jockers, Simon Woerpel und Patricia Ennenbach. Das Team aus Datenjournalisten und Web-Entwicklern will ein einfach zu bedienendes Datenportal entwickeln, das die Daten der amtlichen Regionalstatistik uebersichtlich darstellt, vergleichbar macht und erklaert. Das Portal kann als Recherche-Werkzeug fuer Journalisten und Buerger gleichermassen dienen.
https://datengui.de/

Die Journalistin Michaela Haas ist die dritte Stipendiatin im Grow-Programm. Sie will die Arbeit des Solutions Journalism Network aus den USA nach Deutschland bringen. Dazu gehoeren vor allem Trainingsangebote, die die Methoden des loesungsorientierten Recherche-Journalismus vermitteln. Unterstuetzt wird sie dabei durch die Journalistin Lisa Urlbauer und durch Nina Fasciaux, die sich als Europa-Koordinatorin des Solutions Journalism Network engagiert.
https://www.solutionsjournalism.org/

Die Vergabe der Grow-Stipendien war Teil der Fachkonferenz "Journalismus? Nicht umsonst!" in Berlin. In einem Pitch-Wettbewerb traten die besten sechs Projekte an, anschliessend kuerte die Jury die Gewinner. Die Stipendiaten werden nun in den kommenden Monaten an der Realisierung ihrer Ideen arbeiten, begleitet und beraten von Netzwerk Recherche. Bei der Jahreskonferenz des Vereins am 14./15. Juni 2019 in Hamburg werden die Stipendiaten die Ergebnisse praesentieren.
http://nrch.de/grow18

Die Grow-Stipendien werden seit 2016 von Netzwerk Recherche und der Schoepflin Stiftung vergeben. Die Gewinner erhalten jeweils eine Starthilfe von 3.000 Euro sowie Know-how- und Vernetzungsangebote im gemeinnuetzigen Journalismus. Zu den bisherigen Stipendiaten zaehlen zum Beispiel Frag den Staat, das Online-Portal fuer Informationsfreiheit, das lokaljournalistische Pilotprojekt "Einfach Heidelberg" mit Nachrichten in leichter Sprache sowie das Online-Magazin MedWatch, das sich auf das Enttarnen von dubiosen Heilsversprechen im Gesundheitswesen konzentriert.

{Thomas Schnedler}



# 05: Stipendium abgeschlossen .

Elsbeth Braeuer und Minh Thu Tran haben ihre langwierigen Recherchen ueber einen Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof abgeschlossen und in einem absolut hoerenswerten Feature im Deutschlandfunk veroeffentlicht. Weitere Publikationen sind geplant. Die beiden Journalistinnen portraitieren in ihrem Stueck zwei ehemalige Kindersoldaten, die von einer ugandischen Miliz im Kampf gegen die Regierung rekrutiert werden. Der eine waechst zu einem der gefuerchtetsten Kommandanten der Lord's Resistance Army auf, ist an grausamen Kriegsverbrechen beteiligt; dem anderen gelingt nach neun Monaten die Flucht, er beendet eine Schulausbildung und wird zu einem Aktivisten der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Zwei Biografien, die sich jetzt vor dem Strafgerichtshof kreuzen: Der eine steht als Angeklagter vor dem Tribunal, der andere arbeitet fuer die Institution.

https://www.deutschlandfunk.de/zwei-kindersoldaten-und-der-internationale-strafgerichtshof.1247.de.html?dram:article_id=425396



[Ende der Mitteilungen in eigener Sache].



## Abschnitt Zwei:   Veranstaltungen.


# 06: Kundgebung fuer die Pressefreiheit: Freiheit fuer alle in der Tuerkei inhaftierten Journalisten und Menschenrechtler .

Fr., 28.09.2018, 11:00 h, 10557 Berlin, Washingtonplatz (Suedausgang Hauptbahnhof).

Anlaesslich des Besuchs des tuerkischen Praesidenten Recep Tayyip Erdogan rufen Amnesty International, der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, das Europaeische Zentrum fuer Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) und Reporter ohne Grenzen (ROG) zu einer Kundgebung fuer die in der Tuerkei inhaftierten Journalisten auf.

Auch nach der Freilassung von Deniz Yuecel und der Ausreise von Mesale Tolu hat sich die Situation fuer unabhaengige Journalisten und Medien in der Tuerkei nicht verbessert. Mehr als 100 Medienschaffende sitzen derzeit in der Tuerkei im Gefaengnis. Kritik an der Regierung, die Arbeit fuer eine "verdaechtige" Redaktion, der Kontakt mit einer heiklen Quelle oder die blosse Nutzung eines verschluesselten Messenger-Dienstes reichen aus, um Journalisten wegen Terrorismus-Vorwuerfen zu inhaftieren.

Die tuerkische Regierung geht weiter mit aller Haerte gegen die Zivilgesellschaft vor und schraenkt die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern drastisch ein. Wer sich kritisch gegenueber der Regierung aeussert, muss damit rechnen, jederzeit festgenommen zu werden. Ueber 1.500 Organisationen und Stiftungen wurden in den letzten zwei Jahren geschlossen. Seit Juli 2016 wurden mehr als 130.000 Beschaeftigte im oeffentlichen Dienst fristlos entlassen. Friedliche Proteste werden unterdrueckt. Kritische Stimmen sollen mit diesen Massnahmen systematisch zum Schweigen gebracht werden.

Unter den inhaftierten Journalisten sind zum Beispiel Ahmet Altan und Nazli Ilicak. Sie wurden Mitte Februar zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihnen wird eine Beteiligung am Putschversuch vorgeworfen. Vor dem Urteil sassen die Journalisten trotz ihres fortgeschrittenen Alters bereits mehr als anderthalb Jahre in Untersuchungshaft. Die Journalistin und Kuenstlerin Zehra Dogan sitzt seit Juni 2017 in Untersuchungshaft. Der Journalist Muemtaz‘er Tuerkoene, Buchautor und Kolumnist bei Zaman, wurde nach fast zwei Jahren Untersuchungshaft im Juli wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Der Medienpluralismus in der Tuerkei ist weitgehend zerstoert. Mindestens 150 Medien wurden seit dem Putschversuch im Juli 2016 geschlossen. Die wenigen noch verbliebenen unabhaengigen Medien haben lediglich eine geringe Auflage. Nach dem juengsten Fuehrungswechsel bei der Tageszeitung Cumhuriyet bricht eine Bastion der Pressefreiheit in der Tuerkei weg. Mindestens 20 Redaktionsmitglieder der zuletzt vor allem online einflussreichen Zeitung wurden entlassen oder haben gekuendigt.

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/termine/termin/freiheit-fuer-journalisten-in-der-tuerkei/



# 07: Digitale Trends – alles im Gleichgewicht? .

Medienkompetenz und Jugendmedienschutz – Eine Fachtagung der Landesanstalt fuer Medien NRW - 09.10.2018, Duisburg, Mercatorhalle.

Der Landesanstalt fuer Medien NRW geht es um Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen all denen, die sich mit den Themen Jugendmedienschutz und Medienkompetenzfoerderung beschaeftigen. In Workshops, Inputs und Vortraegen gibt es auf der Tagung Informationen zu aktuellen Medienentwicklungen.

Die fuenf Workshops:
  - Verfolgen, loeschen, Counterspeech – Wie umgehen mit Hass im Netz?
  - Was geht bei YouTube, Instagram und Co?
  - SnapChat, TikTok und Co. – Medienscouts zeigen beliebte Apps von Jugendlichen
  - Algorithmen, Fake News, Echokammern: Der neue Meinungs-Mechanismus im Netz
  - Alles smart – ausser mir?

Anmeldung moeglich bis zum 30. September:
https://www.medienanstalt-nrw.de/service/veranstaltungen-und-preise/kompetent-beraten-in-medienfragen.html
Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm der Fachtagung:
https://www.medienanstalt-nrw.de/service/veranstaltungen-und-preise/kompetent-beraten-in-medienfragen/digitale-trends-alles-im-gleichgewicht/veranstaltungsprogramm.html



# 08: #unteilbar - Fuer eine offene und freie Gesellschaft – Solidaritaet statt Ausgrenzung! .

Sa., 13.10.2018, 13:00 Uhr, Berlin.

Ein breites Buendnis zivilgesellschaftlicher Organisationen ruft zur Demonstration auf. Unter dem Motto "Fuer eine offene und freie Gesellschaft – Solidaritaet statt Ausgrenzung"
wird am 13. Oktober 2018 ab 13:00 Uhr in Berlin demonstriert
- Fuer ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
- Fuer ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
- Fuer das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
- Fuer eine freie und vielfaeltige Gesellschaft!
Solidaritaet kennt keine Grenzen!

Der Aufruf zur Demonstration inklusive Liste der Unterzeichner:
https://www.unteilbar.org/



# 09: Visual Radio – Audio fuers Auge .

Di., 16.10.2018, Koeln, RTL Journalistenschule.

Die Grimme-Akademie laedt zum Trendforum: Visual Radio - Audio fuers Auge. "Visual Radio" will Audio zum Sehen produzieren um Lust aufs Hoeren zu machen. Das beginnt mit einem einfachen Radiotext auf digitalen Screens im Auto, umfasst den Social-Media-tauglichen und teilbaren Bild-O-Ton oder Videobeitrag und gipfelt in 24h Videostreaming-Plattformen.

Gaeste sind Oliver Hinz (Haus Hinzki), Sandra Mueller (SWR, radio-machen.de), Steffen Mueller (Radio 21, Rockland Radio), Peter Seiffert (infoNetwork, Mediengruppe RTL), angefragt: Schiwa Schlei (WDR/Cosmo) und andere mehr.

Die Teilnahmegebuehr betraegt 90,- Euro. Fuer Interessierte in Ausbildung, Studium oder Volontariat ist die Veranstaltung kostenlos.

Programm und Anmeldung:
https://www.rtl-journalistenschule.de/workshop/3128035



# 10: Lokaljournalismus und Demokratie – wenn Selbstverstaendliches nicht mehr selbstverstaendlich ist .

Tagung zu neuen Kooperationen als Loesungsmodell fuer den lokalen Journalismus von morgen
Do., 18.10.2018, Der Hammerhof, Neuselingsbach 12, 90616 Neuhof an der Zenn.

Staedte und Gemeinden erleben ein langsames Verschwinden ihrer Lokalredaktionen. Das hat viele Gruende. Jahrelang haben vor allem Unternehmen mit Werbung den deutschen Journalismus gut finanziert. Heute investieren sie vor allem auf den grossen sozialen Plattformen. Fast 60 Prozent eines Werbe-Dollars in den USA gehen direkt zu Google oder Facebook. In Deutschland ist es aehnlich. Nachrichten, Geschichten und Informationen ueber den lokalen Raum sind aber fuer den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fuer eine lebendige Demokratie elementar.

Zeit also fuer neue Allianzen und Kooperationen jenseits der ausgetretenen Pfade, um einen pluralen, unabhaengigen, kritischen und nachhaltig finanzierbaren Lokaljournalismus zu ermoeglichen: Selbstverstaendliches wieder zum Selbstverstaendlichen zu machen.

Die Kreatives Unternehmertum gGmbH, unterstuetzt von der Schoepflin Stiftung und der ZEIT-Stiftung will mit der Tagung Journalisten, Kommunalpolitiker, Stiftungen, Unternehmer, Verlagsmitarbeiter, Verleger, Vertreter des oeffentlich-rechtlichen Rundfunks, Wissenschaftler und Buerger zusammenbringen.

Programm und Anmeldung:
http://kreatives-unternehmertum.com/formate/kreative-medienzukunft-lokaljournalismus-und-demokratie



# 11: Exile Media Forum 2018 .

Mo./Di., 29./30.10.2018, Koerber-Forum, Hamburg.

Journalisten und Medienschaffende suchen seit laengerem verstaerkt in Deutschland Exil, um hier Schutz vor Verfolgung zu finden und in ihrem Beruf arbeiten zu koennen. Flucht, Exil und Migration werfen die Fragen auf, wie die Medienlandschaft sich darauf einstellt, welche Themen journalistisch bearbeitet werden und wie die Oeffentlichkeit darauf reagiert. Wie gehen die klassischen Medien mit der neuen Situation um? Wie sieht die Zukunft der Medien in Deutschland vor dem Hintergrund von Migration und Globalisierung aus? Welche Rolle spielt die Digitalisierung?

Das vorlaeufige Programm sowie die Anmeldung finden Sie unter https://www.koerber-stiftung.de/exile-media-forum



# 12: OBS: Programm der Medientagung und Einladung zur Preisverleihung 2018 .

Mo., 19.11.2018, Hotel Pullman Schweizer Hof in Berlin.

600 Bewerbungen gehen in diesem Jahr ins Rennen um den begehrten Preis der OBS fuer kritischen Journalismus. Die Gewinner werden in wenigen Tagen ermittelt, die Preise von der Stiftung am 19. November (ab 17.00 Uhr) in Berlin ueberreicht.

Auch in diesem Jahr verbindet die Stiftung die Preisverleihung wieder mit einer medienpolitischen Tagung. Die OBS diskutiert neue Ergebnisse einer Studie ueber Rechtspopulismus und Medien.

Programm und Anmeldung:
https://www.otto-brenner-stiftung.de/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen/medienpolitische-tagung-verleihung-otto-brenner-preis-2018/



# 13: Wissenswerte 2018 in Bremen .

Mo.-Mi., 19.-21.11.2018, Congress Centrum Bremen.

Das Fachforum fuer Wissenschaftsjournalisten, -kommunikatoren und Forscher aus den Natur-, Technik- und Medizinwissenschaften kommt vom 19. bis zum 21. November 2018 in Bremen zusammen.

Die Themen in 2018:
  - Der Journalismus und das Vertrauen in die Wissenschaft
  - Wissenschaftssystem.
  - Paedophilie
  - Klimaberichterstattung zwischen Apokalypse und Apathie
  - Organchips – das Ende der Tierversuche?

Das vorlaeufige Programm:
https://www.wissenswerte-bremen.de/



# 14: The Silent Takeover – Media Capture in the 21st century .

FoME Symposium 2018, Do./Fr., 22./23.11.2018, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.

Die Aera der Zensur ist noch nicht vorbei, aber die Regierungen muessen ihre Macht ueber die Medien nicht mehr offen in Form von Zensur oder Gewalt ausueben. "Die "Stille Uebernahme" der Medien im 21. Jahrhundert kommt durch die Hintertuer. Unterstuetzende und subtile statt repressive Formen der politischen und wirtschaftlichen Intervention im Medienbereich scheinen die Methode der Wahl zu sein.
Das FoME-Symposium 2018 stellt das komplexe Dreieck "Politik - Private Interessen - Medien" in den Mittelpunkt der Debatte. Am 22. und 23. November treffen sich rund 100 Medienexperten aus aller Welt in den Raeumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, um den Stand der Medienerfassung im 21. Jahrhundert zu diskutieren.
Das Symposium wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Zusammenarbeit mit Reporter ohne Grenzen (RSF Deutschland) und Media in Cooperation and Transition (MiCT) organisiert und durchgefuehrt. Das Forum Medien und Entwicklung (FoME) ist eine Initiative von 20 Organisationen aus dem deutschsprachigen Raum.

https://fome.info/



[Ende der Veranstaltungen].


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Wahrheiten ausgraben – Recherche fördern – Netzwerke bilden

Werden Sie Mitglied im netzwerk recherche, erhalten Sie verguenstigten Eintritt zu den Konferenzen und unterstützen Sie die Forderung nach mehr Qualitaet in der Berichterstattung.

Aufnahmekriterien und Mitgliedsformular unter http://nrch.de/mitglied

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## Abschnitt Drei:   Nachrichten.


# 15: ECPMF-Report: Gewalt gegen Journalisten in Deutschland steigt wieder an – schon 22 Uebergriffe 2018 .

In den ersten achteinhalb Monaten des Jahres 2018 sind bereits 22 taetliche Uebergriffe auf Journalisten zu verzeichnen. Fast alle Uebergriffe waren im Umfeld rechtspopulistischer oder rechtsextremer Versammlungen zu beobachten. Damit sind die Gewalttaten gegen Medienvertreter auf dem hoechsten Stand seit 2016. Das berichtet das Europaeische Zentrum fuer Presse und Medienfreiheit (ECPMF) in Leipzig. Entscheidend zur Verschlechterung beigetragen haben die entgleisten Demonstrationen Rechter und Rechtsradikaler in Chemnitz.

Fuer ihren Report "Feindbild 'Luegenpresse' III: Schulterschluss der Gewaltbereiten" haben der Medienwissenschaftler Martin Hoffmann und die Politikwissenschaftlerin Pauline Betche im Auftrag des Zentrums die Uebergriffe in den Jahren 2017 und 2018 katalogisiert und verifiziert. Hoffmann und Betche hatten zuvor die Jahre 2015 und 2016 in ihren Studien "Feindbild I" und "Feindbild II" untersucht.

Der Report "Feindbild 'Luegenpresse' III – Schulterschluss der Gewaltbereiten"
https://www.ecpmf.eu/get-help/fact-finding-missions/concept-of-the-enemy-iii-the-violent-forces-are-ganging-up-against-journalists ,
https://ecpmf.eu/files/ffm-germany_2018.pdf
(PDF-Datei, 17 S., 684 KB)



# 16: Neues Trainingsbuch der UNESCO .

"Journalism, ‘Fake News’ & Disinformation" heisst das neue Handbuch der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization). Auf den 128 Seiten werden sieben Themenmodule behandelt:

Module One: Truth, Trust and Journalism
Module Two: Thinking about 'Information Disorder'
Module Three: Digital Technology and the Spread of Misinformation
Module Four: Combatting Disinformation and Misinformation
Module Five: Fact-Checking 101
Module Six: Social Media Verification
Module Seven: Combatting Online Abuse

Das englischsprachige Buch steht zum freien Download in verschiedenen Versionen (farbig, fuer sw-Drucker sowie einzelne Module) bereit:
https://en.unesco.org/fightfakenews

Journalism, ‘Fake News’ & Disinformation
Handbook for Journalism Education and Training
(UNESCO series on journalism education)
EAN 9-789231-002816
http://unesdoc.unesco.org/images/0026/002655/265552E.pdf
(PDF-Datei, 128 S., 12 MB)

UNESCO series on journalism education
http://www.unesco.org/new/en/communication-and-information/resources/publications-and-communication-materials/publications/publications-by-series/unesco-series-on-journalism-education/



[Ende der Nachrichten].





## Abschnitt Vier:   Seminare, Stipendien, Preise.

Fehlt ein Termin mit Recherchebezug? Bitte mailen Sie uns an
mailto:termine@netzwerkrecherche.de .


# 17: Follow the Money - Workshop zu investigativen Methoden .

Mi.-Fr., 07.-09.11.2018, Central European University, Budapest, Ungarn.

Folge dem Geld, folge der Bank, folge dem Proxy! Ein Workshop darueber, wie man ueber die Grenzen hinweg organisierte Kriminalitaet und Korruption audecken kann. Wie denken Kriminelle, wie waechst ihr Einfluss? Und wo verstecken sie ihre unrechtmaessig erworbenen Gewinne?
Teilnehmer werden Daten, Instrumente und Faehigkeiten austauschen, um Korruption zu stoppen. Sie werden reale Datensaetze erhalten und gemeinsam untersuchen.
Die Teilnehmer werden
- Faehigkeiten erwerben, um weltweit Geschaeftsbeziehungen zu untersuchen;
- die Mechanismen der Korruption kennenlernen und wie man sie aufdecken kann;
- Zugang zu globalen Datenbanken erhalten und lernen, wie man diese nutzt;
- lernen, wie man die gefundenen Daten interpretiert und praesentiert;
- lernen, wie man Beweise sammelt und vorbringt, um Korruption aufzudecken.

Trainer sind Paul Radu und Miranda Patrucic, beide vom Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP)

Programm:
https://cmds.ceu.edu/investigative-reporting-workshop

Teilnahmegebuehr: 500,- Euro zzgl. MWSt (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Anmeldung bis zum 30. September 2018 by E-Mail an:
mailto:cmds@ceu.edu



# 18: Inside Ukraine: Recherchereise nach Kiew fuer deutsche und polnische Journalisten .

Mo.-So., 12.–17.11.2018
Bewerbungsfrist: So., 30.09.2018

Das Netzwerk fuer Osteuropaberichterstattung n-ost laedt Print-, Online-, Radio-Journalisten und Fotoreporter zur Recherchereise nach Kiew. Die Projektsprache ist Englisch. Programm-, Reise- und Hotelkosten sowie Verpflegung uebernimmt die Stiftung fuer deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Alle Details und Bewerbungsinfos::
https://n-ost.org/94-inside-ukraine#



# 19: Reportage-Stipendien .

Einsendeschluss ist Mi., 10. Oktober 2018.

Die Reporter-Akademie Berlin vergibt gemeinsam mit ihren Partnern zwei Stipendien im Wert von rund je 1.000 Euro an Journalisten bis zum Alter von 33 Jahren. Unser Ziel ist es, den Qualitaetsjournalismus zu foerdern und zentrale demokratische Werte zu staerken.

Das Stipendium umfasst die Teilnahme an den Intensiv-Workshops Masterclass Reportage und Gut Leben als Freie/r, die vom vielfach ausgezeichneten Journalisten und Autor Michael Obert geleitet werden. Ebenfalls inbegriffen ist ein Werkstattgespraech im kleinen Kreis.

Zur Bewerbung:
https://www.reporter-akademie-berlin.de/#stipendien



# 20: Interviews mit Rechtspopulist_innen - Profitipps und Praxistraining .
 
Mo.-Mi., 15.-17.10.2018, Wuerzburg.

Rechtspopulisten suchen die mediale Oeffentlichkeit und punkten oft mit allzu einfachen Antworten. Sie polemisieren und bereiten den Boden fuer Hass und Hetze. Medien muessen Strategien fuer den Umgang mit Mandatstraegern von rechtsaussen entwickeln, damit diese in Interviews oder Talkshows nicht die Oberhand gewinnen. Journalisten muessen typische Argumentationsmuster kennen, die zugrunde liegende Medienstrategie durchschauen und Fallstricke vermeiden.

- Was genau ist Rechtspopulismus? Definition und Abgrenzung von verwandten Begriffen
- Die Medienstrategie der Rechten: Praxisbericht ueber Recherchen und Interviews im rechtspopulistischen Milieu
- Analyse von Interview-Situationen
- Strategien zum journalistischen Umgang mit Rechtspopulisten

Trainer sind Ulrike Schnellbach (freie Journalistin, Trainerin, Moderatorin), Olaf Sundermeyer (Rechtsextremismusexperte des Rundfunk Berlin-Brandenburg) und Heike Baensch (Schauspielerin, fuer die praktische Uebung)

Teilnahmepauschale: 240,- Euro (inkl. Uebernachtung & Vollpension)

Weitere Informationen:
https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/220683/



# 21: Seminare mit Recherchebezug .

Reporter-Akademie Berlin: Masterclass Reportage
Fr.-So., 16.-18.11.2018
Trainer: Michael Obert
Preis: 868,70 Euro(bis zum 10.10.2018 708,05 Euro)
http://www.reporter-akademie-berlin.de/workshops/masterclass-reportage/

Reporter-Akademie Berlin: Auslandsreporter
Mi./Do., 21./22.11.2018
Trainer: Michael Obert
Preis: 618,80 Euro(bis zum 10.10.2018 499,80 Euro)
http://www.reporter-akademie-berlin.de/workshops/auslandsreporter-in/



[Ende der Seminare, Stipendien, Preise].


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Seit 2003 informiert der Newsletter von netzwerk recherche ueber alles, was mit journalistischer Recherche zu tun hat. Seit 2017 koennen Bild- und Textanzeigen platziert werden. Informationen unter http://nrch.de/ads

[Ende Anzeige]


## Abschnitt Fuenf:   Pressespiegel.


# 22: Empfehlung [d. Red.] .


Rechtsruck: So baut man eine Buehne fuer Pogrome
Es sind nicht nur die echten Nazis mit ihrem Hitlergruss, die in Chemnitz hetzbereit marschieren. Unsere Gesellschaft erlebt eine Konsensverschiebung nach rechts.
Ein Gastbeitrag von Harald Welzer. - Zeit Online, 30.08.2018
https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-08/rechtsruck-gesellschaft-rechte-hetze/komplettansicht


Ein Hauch von ‘33 – Und ploetzlich stehen sie vor deiner Tuer
by Schlecky Silberstein. - 17.09.2018
http://www.schleckysilberstein.com/2018/09/ein-hauch-von-33-und-plotzlich-stehen-sie-vor-deiner-tur/



# 23: Journalismus .


6 vor 9 : Rahmensetzende Worte, Elitenjob, Eingeimpfte Verunsicherung
Lorenz Meyer. - Bildblog, 12.09.2018
https://bildblog.de/101873/rahmensetzende-worte-journalismus-als-elitenjob-eingeimpft/


Framing: Jedes Wort setzt einen Rahmen
Hetzjagd oder nicht, das ist keine triviale Frage. Wir erleben, wie die Politik sich in einen Kampf um Deutungen verwandelt. Es geht um das "Framing" von Wirklichkeit.
Ein Essay von Houssam Hamade und Viola Nordsieck. - Zeit online, 11.09.2018
https://www.zeit.de/kultur/2018-09/framing-deutung-hetzjagd-chemnitz-hans-georg-maassen/komplettansicht

Journalisten muessen Frames genauso checken wie Fakten
Von Stefan Fries. - 11.09.2018
http://stefan-fries.com/2018/09/11/journalisten-muessen-frames-genauso-checken-wie-fakten/


Alarmsignal
Kontext Wochenzeitung, 29.08.2018
https://www.kontextwochenzeitung.de/editorial/387/alarmsignal-5305.html


Warum Skandale AfD-Anhaenger kaum beeindrucken
Von Matthias Kamann. - Die Welt, 26.08.2018
https://www.welt.de/politik/deutschland/article181310792/Skandale-koennen-die-AfD-Anhaenger-kaum-erschuettern.html



# 24: Informationsfreiheit .

NSU-Aktenschredderer: Verfassungsschutz muss Journalistenfragen beantworten
Nach dem Auffliegen des NSU vernichtete der Verfassungsschutz Akten. Auskuenfte zum folgenden Disziplinarverfahren darf die Behoerde nicht generell verweigern.
Von Toralf Staud, Muenster. - Zeit online, 21.09.2018
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-09/verfassungsschutz-klage-urteil-nsu



# 25: Ueberwachung .


Google China Prototype Links Searches to Phone Numbers
By Ryan Gallagher. - The Intercept, 14.09.2018
https://theintercept.com/2018/09/14/google-china-prototype-links-searches-to-phone-numbers/

Bericht: Google verknuepft in China Suchanfrage und Telefonnummer
Google passt seine Dienstleistungen in China offenbar stark an die Wuensche der Regierung an. Das sorgt unternehmensintern fuer Unmut.
von Klaus-Dieter Kaluppke. - heise Newsticker, 16.09.2018
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Google-verknuepft-in-China-Suchanfrage-und-Telefonnummer-4165980.html


Vorratsdatenspeicherung: Bundesregierung will Karlsruher Urteil hinauszoegern
Geht es nach der Bundesregierung, sollte das Bundesverfassungsgericht vor einer Entscheidung ueber die Vorratsdatenspeicherung zunaechst den EuGH anrufen.
von Stefan Krempl. - heise.de, 31.08.2018
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorratsdatenspeicherung-Bundesregierung-will-Karlsruher-Urteil-hinauszoegern-4152474.html


"Wir brauchen weiterhin Whistleblower und deswegen endlich ein Whistleblower-Schutzgesetz"
Ueber menschliches und systemisches Versagen durch den Staat im Gesundheits- und Umweltbereich
Von Dieter Deiseroth und Hartmut Grassl. - heise.de, 21.08.2018
https://www.heise.de/tp/features/Wir-brauchen-weiterhin-Whistleblower-und-deswegen-endlich-ein-Whistleblower-Schutzgesetz-4140724.html



# 26: Fake News .


Faktencheck : Maassen und das Video von Chemnitz
Von Patrick Gensing, ARD-faktenfinder, 11.09.2018
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/faktencheck-maassen-101.html


The Interpreter
Facebook Fueled Anti-Refugee Attacks in Germany, New Research Suggests
By Amanda Taub and Max Fisher. - New York Times, 21.08.2018
https://www.nytimes.com/2018/08/21/world/europe/facebook-refugee-attacks-germany.html

Fake News 2.0: The propaganda war gets sophisticated
Sara Fischer. - Axios, 21.08.2018
https://www.axios.com/fake-news-propaganda-facebook-2018-midterm-elections-6221ada7-43f0-4187-8f3f-f16090268d67.html

False, Misleading, Clickbait-y, and/or Satirical “News” Sources
https://docs.google.com/document/d/10eA5-mCZLSS4MQY5QGb5ewC3VAL6pLkT53V_81ZyitM/preview


[Ende des Pressespiegel]





# 27: Link-Index .


 02: nr-Fachkonferenz: Wissen ist Macht – Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe & PR-Gefluester
https://netzwerkrecherche.org/termine/konferenzen/fachkonferenzen/nr-fachkonferenz-wissen-ist-macht-verbraucherjournalismus-zwischen-lebenshilfe-und-pr-gefluester/

 03: Werkbund Label 2018: Fuer Pressefreiheit kaempfen
http://www.deutscher-werkbund.de/werkbund-label-2018-verliehen/ ,
http://www.deutscher-werkbund.de/wp-content/uploads/2018/09/Netzwerk-Recherche_Lutsch.pdf ,
https://netzwerkrecherche.org/blog/werkbund-label-2018-fuer-pressefreiheit-kaempfen/

 04: Die Grow-Stipendiaten 2018: Datenguide, Fluechtling-Magazin, Solutions Journalism
https://www.fluechtling-magazin.de/ ,
https://datengui.de/ ,
https://www.solutionsjournalism.org/ ,
http://nrch.de/grow18

 05: Stipendium abgeschlossen
https://www.deutschlandfunk.de/zwei-kindersoldaten-und-der-internationale-strafgerichtshof.1247.de.html?dram:article_id=425396

 06: Kundgebung fuer die Pressefreiheit: Freiheit fuer alle in der Tuerkei inhaftierten Journalisten und Menschenrechtler
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/termine/termin/freiheit-fuer-journalisten-in-der-tuerkei/

 07: Digitale Trends – alles im Gleichgewicht?
https://www.medienanstalt-nrw.de/service/veranstaltungen-und-preise/kompetent-beraten-in-medienfragen.html ,
https://www.medienanstalt-nrw.de/service/veranstaltungen-und-preise/kompetent-beraten-in-medienfragen/digitale-trends-alles-im-gleichgewicht/veranstaltungsprogramm.html

 08: #unteilbar - Fuer eine offene und freie Gesellschaft – Solidaritaet statt Ausgrenzung!
https://www.unteilbar.org/

 09: Visual Radio – Audio fuers Auge
https://www.rtl-journalistenschule.de/workshop/3128035

 10: Lokaljournalismus und Demokratie – wenn Selbstverstaendliches nicht mehr selbstverstaendlich ist
http://kreatives-unternehmertum.com/formate/kreative-medienzukunft-lokaljournalismus-und-demokratie

 11: Exile Media Forum 2018
https://www.koerber-stiftung.de/exile-media-forum

 12: OBS: Programm der Medientagung und Einladung zur Preisverleihung 2018
https://www.otto-brenner-stiftung.de/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen/medienpolitische-tagung-verleihung-otto-brenner-preis-2018/

 13: Wissenswerte 2018 in Bremen
https://www.wissenswerte-bremen.de/

 14: The Silent Takeover – Media Capture in the 21st century
https://fome.info/

 15: ECPMF-Report: Gewalt gegen Journalisten in Deutschland steigt wieder an – schon 22 Uebergriffe 2018
https://www.ecpmf.eu/get-help/fact-finding-missions/concept-of-the-enemy-iii-the-violent-forces-are-ganging-up-against-journalists ,
https://ecpmf.eu/files/ffm-germany_2018.pdf

 16: Neues Trainingsbuch der UNESCO
https://en.unesco.org/fightfakenews ,
http://unesdoc.unesco.org/images/0026/002655/265552E.pdf ,
http://www.unesco.org/new/en/communication-and-information/resources/publications-and-communication-materials/publications/publications-by-series/unesco-series-on-journalism-education/

 17: Follow the Money - Workshop zu investigativen Methoden
https://cmds.ceu.edu/investigative-reporting-workshop

 18: Inside Ukraine: Recherchereise nach Kiew fuer deutsche und polnische Journalisten
https://n-ost.org/94-inside-ukraine#

 19: Reportage-Stipendien
https://www.reporter-akademie-berlin.de/#stipendien

 20: Interviews mit Rechtspopulist_innen - Profitipps und Praxistraining
https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/220683/

 21: Seminare mit Recherchebezug
http://www.reporter-akademie-berlin.de/workshops/masterclass-reportage/ ,
http://www.reporter-akademie-berlin.de/workshops/auslandsreporter-in/

 22: Empfehlung [d. Red.]
https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-08/rechtsruck-gesellschaft-rechte-hetze/komplettansicht ,
http://www.schleckysilberstein.com/2018/09/ein-hauch-von-33-und-plotzlich-stehen-sie-vor-deiner-tur/

 23: Journalismus
https://bildblog.de/101873/rahmensetzende-worte-journalismus-als-elitenjob-eingeimpft/ ,
https://www.zeit.de/kultur/2018-09/framing-deutung-hetzjagd-chemnitz-hans-georg-maassen/komplettansicht ,
http://stefan-fries.com/2018/09/11/journalisten-muessen-frames-genauso-checken-wie-fakten/ ,
https://www.kontextwochenzeitung.de/editorial/387/alarmsignal-5305.html ,
https://www.welt.de/politik/deutschland/article181310792/Skandale-koennen-die-AfD-Anhaenger-kaum-erschuettern.html

 24: Informationsfreiheit
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-09/verfassungsschutz-klage-urteil-nsu

 25: Ueberwachung
https://theintercept.com/2018/09/14/google-china-prototype-links-searches-to-phone-numbers/ ,
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Google-verknuepft-in-China-Suchanfrage-und-Telefonnummer-4165980.html ,
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorratsdatenspeicherung-Bundesregierung-will-Karlsruher-Urteil-hinauszoegern-4152474.html ,
https://www.heise.de/tp/features/Wir-brauchen-weiterhin-Whistleblower-und-deswegen-endlich-ein-Whistleblower-Schutzgesetz-4140724.html

 26: Fake News
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/faktencheck-maassen-101.html ,
https://www.nytimes.com/2018/08/21/world/europe/facebook-refugee-attacks-germany.html ,
https://www.axios.com/fake-news-propaganda-facebook-2018-midterm-elections-6221ada7-43f0-4187-8f3f-f16090268d67.html ,
https://docs.google.com/document/d/10eA5-mCZLSS4MQY5QGb5ewC3VAL6pLkT53V_81ZyitM/preview



[Ende des Link-Index].





##: Technische Hinweise .

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[Ende technische Hinweise].





## Impressum .

Newsletter Netzwerk Recherche
ISSN 1611-8871

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom
netzwerk recherche e.V.
(Amtsgericht Berlin Charlottenburg, Vereinsnummer VR 32296 B).

Anschrift:
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Strasse 4, 10405 Berlin

Verantwortlich fuer alle Inhalte des Newsletter (V.i.S.d.P. und Verantwortlicher gemaess Paragraph 5 Telemediengesetz (TMG)): Julia Stein.
info@netzwerkrecherche.de ,
https://www.netzwerkrecherche.org/

Das Netzwerk Recherche e.V. hat das Ziel, den Recherche-Journalismus in Deutschland zu foerdern. Es vertritt die Interessen jener Kollegen, die (oft gegen Widerstaende in Verlagen und Sendern) intensive Recherche durchsetzen wollen. Ausserdem foerdert Netzwerk Recherche die Verbesserung von Aus- und Fortbildung im Bereich Recherche und tritt fuer die Verbesserung der Rahmenbedingungen fuer Recherche-Journalismus ein.

Der Newsletter Netzwerk Recherche ist urheberrechtlich geschuetzt. Das Copyright liegt beim Netzwerk Recherche e.V.
Das Urheberrecht namentlich gekennzeichneter Artikel liegt bei deren Verfassern.

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Die Redaktion erreichen Sie mit einer E-Mail an:
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Editorials: Daniel Drepper, Kuno Haberbusch, Cordula Meyer, Julia Stein.
Redaktion:
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Textredaktion:
Thomas Mrazek {tm} kontakt@thomas-mrazek.de
E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder verkauft. Sie werden ausschiesslich zum Versand dieses Newsletters verwendet. Eingehende E-Mails werden vertraulich behandelt.

Rechtlicher Hinweis:
Fuer den Inhalt von Webseiten, auf die in diesem Newsletter ein Link gelegt wird, ist das Netzwerk Recherche nicht verantwortlich.


[Ende des Impressum].

[Ende des Newsletter Netzwerk Recherche].

[*/quote*]


[URL fixed. T!]
[detippst. Krik]
« Last Edit: April 24, 2019, 03:34:49 PM by Krik »
Logged

Thymian

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Re: Schlagzeilengeiler Labervandalismus
« Reply #1 on: September 27, 2018, 04:48:03 PM »

[*quote*]
Online-Version anzeigen [ https://netzwerkrecherche.org/blog/newsletter-netzwerk-recherche-nr-165-26-09-2018/ ]
### Newsletter Netzwerk Recherche .

[...]
Womoeglich gibt es die vielbesprochenen Filterblasen nicht nur unter Journalisten, sondern auch Buerger umgeben sich lieber mit Menschen, die denken wie sie. Wahrscheinlich suchen und konsumieren etliche dieser Menschen vor allem Informationen, die ihr Weltbild bestaetigen. Insofern ist es eine tolle Idee, ins Gespraech zu kommen mit jenen, die anders sind als man selbst, und die Ansichten vertreten, die man vielleicht nicht immer sympathisch findet. Dabei kann man herausfinden, dass es fuer einen selbst nicht gefaehrlich ist, erstmal zu versuchen zu verstehen, wie der andere zu seiner Position kommt. Wenn man zugehoert hat, bleibt ja Zeit fuer die eigenen Gegenargumente.

Eine solche Art des Diskurses scheint aus der Mode gekommen zu sein, dafuer sind Poebeleien, Hass und Beschimpfungen haeufiger geworden. Kolleginnen und Kollegen werden Zielscheibe solcher Angriffe, manchmal sogar taetlicher Angriffe.
[...]
[*/quote*]


Und was das für Vandalen sind.

"Kolleginnen und Kollegen werden Zielscheibe solcher Angriffe"

Die Bürger waren die Zielscheibe der Angriffe der "Journalisten"! So ist das. Die Bürger wurden als rechtsradikal verleumdet. Eine Welle des Hasses und der Lügen und der Verleumdungen, Tag um Tag, rund um die Uhr, quillt aus den Medien. So ist das. Seit Jahren ununterbrochen.

Und jetzt redet diese Lügenpresse davon, SIE wäre angegriffen worden.

Diese "Presse" ist ein Fall für die Psychiatrie. Diagnose infaust.


Die Scheinheiligen haben unsere Eltern und Großeltern gefragt, wieso die Hitler zugelassen haben. Aber selber sind sie sogar noch viel mieser als alle vorher.

« Last Edit: September 27, 2018, 04:53:13 PM by Thymian »
Logged

Munterbunt

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Re: Schlagzeilengeiler Labervandalismus
« Reply #2 on: March 28, 2019, 11:53:13 AM »

Kaum zu glauben, aber wahr: "Warum Facebook zerschlagen werden muss".

Warum dauert es so lange, bis die Crème de la Crème, unsere Superoberintellektuellen, begreifen, was Facebook ein abgefaqter Nazidreck ist? Warum? Vielleicht, weil sie selbst mit den gleichen Methoden arbeiten, bloß nicht bei Facebook, sondern woanders?





[*quote*]
Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 171 vom 27.03.2019
Online-Version anzeigen [
https://netzwerkrecherche.org/blog/newsletter-netzwerk-recherche-nr-171-27-03-2019/ ]

### Newsletter Netzwerk Recherche .

ISSN 1611-8871 .

Ausgabe 171 vom 27.03.2019 .


# 01: Editorial .


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Oslo, Muenchen, London oder (zuletzt) Christchurch. Staedte, die weltweit fuer Eilmeldungen und Sondersendungen sorgten. Der SPIEGEL listet diese und andere Staedte auf dem Titel seiner aktuellen Ausgabe. Dazu die Schlagzeile, die all diese Orte unfreiwillig verbindet: "Die braune Verschwoerung - Das globale Netzwerk rechter Terroristen"

Nach jedem dieser furchtbaren Verbrechen Schockzustaende, Verzweiflung, Anteilnahme und auch Ohnmachtsgefuehle. Und fuer uns Journalisten und Journalistinnen immer wieder die grosse Herausforderung: Wie sollen, wie koennen wir darueber berichten? Was haben wir aus den Erfahrungen nach all den vergleichbaren Verbrechen der vergangenen Jahre gelernt ?

Nach dem letzten Terrorakt in Christchurch lautet die bittere Antwort leider mal wieder: Manche Journalisten/innen und manche Medien haben ueberhaupt nichts gelernt. Die Gier nach hohen Auflagen, Einschaltquoten und Klickzahlen ist groesser als der immer wieder postulierte Anspruch vom serioesen und verantwortungsvollen Journalismus.

Der Taeter in Christchurch wollte, dass die Welt bei seinem Verbrechen zuschauen konnte. Deshalb der Livestream im Netz. Er wollte, dass alle von seiner irren Gedankenwelt erfahren. Deshalb stellte er sein 70 Seiten langes "Manifest" ins Netz. Er suchte die Oeffentlichkeit.

Und viele Medien erfuellen seinen Wunsch, machen sich zu seinem Handlanger. Sie zeigen Ausschnitte des Videos. Und liefern dafuer auch noch eine Begruendung. Unter anderem der Chefredakteur der BILD-Gruppe, Julian Reichelt: "Erst die Bilder verdeutlichen uns die erschuetternde menschliche Dimension dieser Schreckenstat". Tatsaechlich? Brauchen wir zu dieser Erkenntnis dieses Video? Doch damit nicht genug: "Durch Journalismus wird aus einem Ego-Shooter-Video ein Dokument, das Hass demaskiert und aufzeigt, was der Terrorist von Christchurch ist: Kein Kaempfer, kein Soldat. Sondern bloss ein niedertraechtiger, feiger Moerder, der unschuldige, wehrlose Menschen massakriert hat." Eine Rechtfertigung fuer die Publizierung des Videos, eine Definition von Journalismus, die viele - nicht nur Journalisten/innen - irritiert und verwirrt. Und auch wuetend macht.

Wir erinnern uns an ein Verbrechen, das 1988 - damals noch ohne Internet - geschah und bis heute als Inbegriff eines Totalversagens der Medien gilt. Die Geiselnehmer von Gladbeck durften sich - oft auch live - im Fernsehen inszenieren. Journalisten mutierten zu Mikrofonhaltern, sensationsluestern immer ganz nah dran am Geschehen. Geiseln wurden nach ihren "Gefuehlen" befragt, waehrend die Verbrecher Pistolen auf sie richteten. Einsatzkraefte konnten nicht eingreifen, weil die Medienleute quasi wie ein Schutzschild das Taeterfahrzeug umstellten. Zwei Geiseln und ein Polizist wurden getoetet. Danach viel Selbstkritik, auch Entsetzen bei Verlagen und Sendern. Und das grosse Versprechen: So etwas darf es nie wieder geben.

Wir wissen, was aus diesem Versprechen wurde. Zum Beispiel beim Amoklauf in der Albertville-Realschule von Winnenden, der vor genau 10 Jahren fuer Entsetzen sorgte. 15 Menschen wurden ermordet. Sensibilitaet oder Ruecksichtnahme waren fuer einige Journalisten/innen mal wieder Fremdwoerter. Sie befragten geschockte, verzweifelte Mitschueler/innen beim Verlassen der Schule nach ihren "Gefuehlen", wollten wissen, wie sie die Ermordung ihrer Mitschueler unmittelbar erlebt hatten. Manche Medienvertreter gaben sich als Seelsorger aus, verschafften sich so Zutritt zu den Angehoerigen der Opfer. Der Amoklauf wurde als animiertes Video ins Netz gestellt, in den sozialen Netzwerken wurden private Fotos der Opfer gepluendert und - gegen den Willen vieler Eltern - auf den Titelseiten publiziert. Der Taeter schaffte es mit Foto auf die Titelseiten. Trotz der Bitte der trauernden Opferfamilien, dies nicht zu tun. Trotz der Warnung vieler Experten, dass dieses Taeterfoto andere zu aehnlichen Taten animieren koennte, dass dieses Foto dem Taeter eine Beruehmtheit verschafft, die man ihm nicht zugestehen sollte.

Gladbeck und Winnenden - nur zwei Orte von Verbrechen, wo manche Medien ihr Verstaendnis von Journalismus dokumentierten. Und unter Beweis stellten, dass sie nicht willens sind, sich an die eindeutigen Regeln des Pressekodex zu halten. Und auch mutwillig alle Erkenntnisse und Ratschlaege von Experten und Betroffenen zum verantwortungsbewussten Verhalten bei Verbrechen ignorieren. Vielleicht waere es sinnvoll, mal ueber eine andere Schlagzeile nachzudenken: Aehnlich wie auf dem aktuellen SPIEGEL-Titel zunaechst eine Aufzaehlung all jener Staedte, die durch Terror und Verbrechen unfreiwillig eine grosse Medienpraesenz erhielten. Darunter die Ueberschrift: "Das grosse Medienversagen - Journalismus als Sprachrohr von Terroristen und Verbrechern"

Ja, das ist provokant und ganz sicher zu pauschal. Aber es koennte all jene Medien, die serioes und verantwortungsbewusst arbeiten, dazu veranlassen, ihren Nutzern zu erklaeren, warum sie vieles nicht machen, was andere skrupellos tun. Sie sollten immer wieder deutlich machen, warum sie keine Taeter-Videos zeigen, keine Fotos von Opfern widerrechtlich nutzen, keine Fotos und Namen der Verbrecher praesentieren, sich nicht zum Handlanger der Taeter machen.

Dann stuenden all jene mehr am Pranger, denen all dies offenkundig egal ist. Die einen Journalismus pflegen, den viele von uns ablehnen. Genau das sollten wir auch laut sagen und schreiben. Immer wieder.


Es gruessen

Kuno Haberbusch,
Albrecht Ude


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Zeit zum Lesen, Denken und Diskutieren: Journalist in Residence am MPIfG

Als Gast am Koelner Max-Planck-Institut fuer Gesellschaftsforschung gewinnen Sie Einblicke in die aktuelle Grundlagenforschung zu soziologischen und politikwissenschaftlichen Fragen, fuehren Hintergrundgespraeche und vertiefen ein eigenes Recherchethema. Das Journalist in Residence Fellowship ist ein Angebot fuer erfahrene Journalistinnen und Journalisten, die regelmaessig Themen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufgreifen.
Gastaufenthalt: 6 Wochen bis 3 Monate. Bewerbungsschluss: 30. April 2019.

Details unter: www.mpifg.de/karriere/gaeste_jir_de.asp

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##          Inhaltsverzeichnis.

01: Editorial

Abschnitt Eins:   In Eigener Sache
02: Jetzt bewerben - Grow-Stipendien fuer Gruender im gemeinnuetzigen Journalismus 2019
03: GIJC19: Jetzt Tickets im Early-Bird-Tarif buchen
04: nr-Stipendien
05: Constructive Journalism Day 2019: "Warum so zoegerlich?"

Abschnitt Zwei:   Veranstaltungen
06: Dortmunder Journalismus-Studie: Forscher bitten um Mithilfe
07: Umfrage unter Datenjournalisten
08: watch out! Medienmacher*innen gegen Hetze - Linke Medienakademie 2019
09: Data Harvest / European Investigative Journalism Conference
10: 8. No-Spy Konferenz
11: Entgrenzt_optimiert_ersetzbar - Forum Medienzukunft
12: FES-Tagung "Demokratie braucht Medien"

Abschnitt Drei:   Nachrichten
13: Volksbegehren fuer ein Berliner Transparenzgesetz
14: Gewalt gegen Journalisten (1) - 26 Angriffe auf Journalisten im vergangenen Jahr
15: Gewalt gegen Journalisten (2) - One Free Press Coalition
16: FactCheck.eu
17: Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen
18: Doku "Ein strahlendes Land"
19: The Atlas of Economic Complexity
20: Asbest - ein toedlicher Krimi. Seit 120 Jahren
21: Fritz Wolf empfiehlt

Abschnitt Vier:   Seminare, Stipendien, Preise
22: Stipendien der Reporter-Akademie
23: Wer fragt, der fuehrt - Das politische Interview
24: Deutsch-Osteuropaeisches Journalistenstipendium Marion-Graefin-Doenhoff-Journalistenstipendium
25: BJV-Wettbewerb zum Tag der Pressefreiheit 2019
26: Journalist in Residence Fellowship
27: Journalistenstipendien der Stiftung fuer deutsch-polnische Zusammenarbeit
28: Kompaktseminar "Ueber Medien informieren"
29: Seminar Recherche intensiv an der RTL-Journalistenschule
30: Seminare mit Recherchebezug

Abschnitt Fuenf:   Pressespiegel
31: Empfehlung [d. Red.]
32: Journalismus
33: Informationsfreiheit
34: Ueberwachung



[Ende Inhaltsverzeichnis].





## Abschnitt Eins:   In Eigener Sache.


# 02: Jetzt bewerben - Grow-Stipendien fuer Gruender im gemeinnuetzigen Journalismus 2019 .

Bewerbungsende: Mi., 15.05.2019

Die Foerderung von Projekten im gemeinnuetzigen Journalismus durch netzwerk recherche und die Schoepflin Stiftung geht in die vierte Runde. Die mit je 3.000 Euro dotierten Grow-Stipendien werden an journalistische Start-ups vergeben, die einen klaren Recherche-Schwerpunkt haben und gemeinnuetzig arbeiten (moechten). Wir vermitteln den Stipendiaten Know-how und Kontakte, damit der Start gelingen und das Projekt wachsen kann. Das Stipendium beinhaltet in diesem Jahr auch den Besuch der Global Investigative Journalism Conference 2019 in Hamburg, bei der es einen Schwerpunkt zum Nonprofitjournalismus und alternativen Finanzierungsmodellen geben wird. Bewerbungen sind bis zum 15.05.2019 moeglich.

Mehr Informationen zu den Bedingungen und zum Ablauf des Bewerbungsverfahrens:
https://nrch.de/grow



# 03: GIJC19: Jetzt Tickets im Early-Bird-Tarif buchen .

Seit wenigen Tagen sind die Tickets fuer die 11. Global Investigative Journalism Conference erhaeltlich, die vom 26. bis zum 29. September 2019 in Hamburg stattfinden wird. Wir erwarten mehr als 1.000 Journalisten aus der ganzen Welt zum groessten internationalen Treffen fuer journalistische Recherche in der Hansestadt. Die Teilnehmergebuehr betraegt im Early-Bird-Tarif 250 Euro, im Early-Bird-Business-Tarif fuer Medienunternehmen 350 Euro.
Auf der Konferenz-Website findet sich auch ein Ueberblick ueber das geplante Programm mit mehr als 150 Workshops, Panels und Spezialveranstaltungen. Zu den Schwerpunkten zaehlen u.a. Datenjournalismus und Online-Recherche, investigative Methoden und Informationsfreiheit, Cross-Border-Journalismus und internationale Vernetzung, Exiljournalismus und Pressefreiheit ebenso wie Nonprofitjournalismus und alternative Finanzierungsmodelle fuer Recherche.

Tickets fuer die GIJC19:
https://gijc2019.org/registration/

Website GIJC19: A Sneak Preview
https://gijc2019.org/2019/02/25/the-11th-global-investigative-journalism-conference-a-sneak-preview/



# 04: nr-Stipendien .

Stipendium abgeschlossen:
Marianne Falck ist mit Hilfe eines Olin-Stipendiums, das von nr betreut wurde, den langfristigen Folgen der Katastrophe von 2010 im Golf von Mexiko auf den Grund gegangen. Bei der Explosion der Oelplattform "Deepwater Horizon" stroemten monatelang knapp 800 Millionen Liter Oel ins Meer bevor das Bohrleck gestopft werden konnte. Der riesige Oelteppich verschwand ueberraschend schnell von der Meeresoberflaeche. Nach dem Unglueck verspruehte BP eine hochgiftige Chemikalie namens Corexit, um den Schaden zu begrenzen. Verschiedene Studien belegen inzwischen, dass diese Chemikalie nicht nur nutzlos war, sondern sogar sehr schaedlich ist - mit Langzeitschaeden fuer Tiere, Mensch und Umwelt. Bei ihrer Recherche begleitete die Journalistin unter anderem eine fruehere NASA-Wissenschaftlerin und Pilotin, einen Kuestenzonenmanager und Wildlife-Fotografen und verschiedene betroffene Bewohner vor Ort. Das Fazit: Die Folgen der Katastrophe und des Corexit-Einsatzes werden fuer Generationen spuerbar sein. Ihr Bericht ist bei Riffreporter erschienen. https://www.riffreporter.de/tieftaucher/deepwater_oelpest_bp/


Elsbeth Braeuer und Minh Thu Tran haben eine weitere Hoerfunk-Version ihres Stipendiums veroeffentlicht. Der Beitrag ueber Okot, einen ehemaligen ugandischen Kindersoldaten, ist bei Deutschlandfunk Nova zu hoeren: "Kindersoldat in Uganda. Okot hat gemordet, heute hilft er anderen"
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/kindersoldat-in-uganda-okot-hat-gemordet-heute-hilft-er-anderen



# 05: Constructive Journalism Day 2019: "Warum so zoegerlich?" .

Malte Werner hat fuer netzwerk recherche den Constructive Journalism Day in Hamburg besucht, der mit Vorurteilen ueber loesungsorientierten Journalismus aufraeumen wollte. Die Keynote bei der Veranstaltung, die von NDR Info und der Hamburg Media School organisiert wurde, hielt Tina Rosenberg, eine der weltweit profiliertesten Fuersprecherinnen fuer einen loesungsorientierten Journalismus. Rosenberg ist Pulitzer-Preistraegerin und Mitbegruenderin des amerikanischen Solutions Journalism Network (SJN). Mit Unterstuetzung eines Grow-Stipendiums von netzwerk recherche arbeiten zwei ihrer Mitstreiterinnen - Michaela Haas und Lisa Urlbauer - gerade daran, Teile der umfangreichen und kostenlosen SJN-Trainingsmaterialien fuer loesungsorientierte Berichterstattung ins Deutsche zu uebersetzen.
Tagungsbericht vom Constructive Journalism Day 2019:
https://netzwerkrecherche.org/blog/warum-so-zoegerlich/
Solutions Journalism Network: Solutions Journalism ist befangen. Und andere Irrglauben.
https://thewholestory.solutionsjournalism.org/solutions-journalism-ist-befangen-415c5aed7038



[Ende der Mitteilungen in eigener Sache].



## Abschnitt Zwei:   Veranstaltungen.


# 06: Dortmunder Journalismus-Studie: Forscher bitten um Mithilfe .

Was erwartet die Gesellschaft vom Journalismus? Und welche Erwartungen stellen Journalisten an sich selbst? Mit diesen Fragen beschaeftigen sich Prof. Dr. Michael Steinbrecher und ein Forschungsteam vom Institut fuer Journalistik der TU Dortmund. Die Studie "Journalismus und Gesellschaft" untersucht das Selbstverstaendnis von Journalisten und prueft, wo (Selbst)-Kritik ansetzt. Derzeit laeuft die deutschlandweite Befragung. Das Forschungsteam wuerde sich ueber die Teilnahme an diesem Projekt sehr freuen.

Weitere Infos und Link zur Online-Befragung:
https://journalistik.tu-dortmund.de/forschung/projekte/journalismus-und-gesellschaft/



# 07: Umfrage unter Datenjournalisten .

Wissenschaftler der Westfaelischen Hochschule in Gelsenkirchen und der Macromedia Hochschule in Koeln bitten Datenjournalisten um Auskuenfte. Sie wollen das Berufsfeld des Datenjournalismus genauer untersuchen und bitten dazu Datenjournalisten, an einer Umfrage teilzunehmen. Zielgruppe sind Journalisten, die vergangenen Jahr an mindestens einem datenjournalistischen Projekt teilgenommen haben. Die Umfrage ist anonym.

Die erste Umfrage dieser Art gab es 2013. Die damals resultierende Studie:
https://www.springerprofessional.de/datenjournalismus-in-deutschland/5889642
(kostenpflichtig, aber verfuegbar u.a. ueber wissenschaftliche und oeffentliche Bibliotheken)

Zur Umfrage:
https://ww2.unipark.de/uc/Datenjournalismus2/



# 08: watch out! Medienmacher*innen gegen Hetze - Linke Medienakademie 2019 .

Di.-Sa., 09. bis 13. April 2018, Franz-Mehring-Platz 1, Berlin.

In diesem Jahr steht die Linke Medienakademie unter dem Motto "Watch out! Medienmacher*innen gegen Hetze". Es geht um das Thema Rechtspopulismus in den Medien. Daneben bietet die Konferenz das klassische Programm mit 60 Kursen rund um journalistisches Schreiben, Medienrecht, Rhetorik, Social Media, PR, Layout, Grafik, Video u.v.m. Das Programm ist online.

Alle Informationen:
https://www.linkemedienakademie.de/



# 09: Data Harvest / European Investigative Journalism Conference .

Do.-So., 16.-19.05.2019, Mechelen (Belgien)

Bereits zum neunten Mal tritt die European Investigative Journalism Conference / DataHarvest in Mechelen in Belgien zusammen - "The most relevant networking event for investigative and data journalists in Europe". Traeger der Konferenz ist nun die neu gegruendete Stiftung Arena for Journalism in Europe. Wie in den Vorjahren werden auch bei der achten Dataharvest Kollegen aus ganz Europa zusammenkommen und den "State of the Art" vorstellen. Die Konferenz beginnt am Donnerstag mit einem Hackday .

https://dataharvest.eu/ ,
http://journalismarena.eu/sample-page/the-mission/



# 10: 8. No-Spy Konferenz .

Fr.-So., 17.-19.05.2019, Stuttgart, Literaturhaus

Die 8. No-Spy Konferenz in Stuttgart behandelt die Themen:
  - Der grosse "Hackerangriff" vom Dezember - Fiktion vs. Fakten
  - Facebook & Cambridge Analytica: Wie Microtargeting die Demokratie gefaehrdet
  - Update 2019: Wie schuetze ich mich vor Spionage & Ueberwachung
  - Schutz von Privatsphaere & Grundrechten

Nach der Konferenz startet die Privacy Week Stuttgart mit dezentralen Veranstaltungen, Workshops, Vortraegen.

https://no-spy.org/ ,
https://privacyweekstuttgart.org/



# 11: Entgrenzt_optimiert_ersetzbar - Forum Medienzukunft .

Do., 04.04.2019, Evangelische Akademie, Roemerberg 9, Frankfurt am Main.

Digitale Herausforderungen an das Ich und was daraus fuer die Gesellschaft folgt. Referenten der Fachtagung ueber digitale Medien heute sind:
- Jeanette Hofmann, Forschungsdirektorin des Alexander-von-Humboldt-Instituts fuer Internet und Gesellschaft (HIIG)
- Stephan Weichert, Journalistik-Professor der Hamburg Media School
- Markus Gabriel, Philosoph, Direktor Center for Science and Thought, Universitaet Bonn
- Sebastian Markett, Neurowissenschaftler, Professor fuer Molekulare Psychologie, Humboldt-Universitaet zu Berlin
- Dorothee M. Meister, Medienpaedagogin, Professorin an der Universitaet Paderborn und Vorsitzende der Gesellschaft fuer Medienpaedagogik
- Corinna Milborn, Fernsehjournalistin, Informationsdirektorin Puls4, ProSieben Sat.1 Oesterreich
- Susanne Gaschke (Welt und Welt am Sonntag)
- Kristina Sinemus, seit Januar Hessische Ministerin fuer Digitale Strategie und Entwicklung.
Es moderieren die Journalistinnen Lena Jakat (Sueddeutsche Zeitung, Leitung Homepage) und Ingrid Scheithauer.

Weitere Informationen und Programm:
http://www.lpr-forum-medienzukunft.de/



# 12: FES-Tagung "Demokratie braucht Medien" .

Mo., 20. Mai 2019, 14.00 bis 18.30 Uhr in Berlin.

Die aktuellen Grundfragen unseres Mediensystems: Wie bewahren wir den demokratischen Wert von Medien und wie koennen wir ihn zukunftsfest machen?

Im ersten Teil der Tagung Pressefreiheit wird die aktuelle Situation der Pressefreiheit bilanziert sowie die Themen Medienvielfalt und Vertrauen in Medien eroertert. Im zweiten Teil steht Innovation im Zentrum: Es werden gelungene Innovationsansaetze vorgestellt und gefragt, wie Medieninnovationen den demokratischen Wert von Oeffentlichkeit staerken koennen.

Medien stehen vor einer doppelten Herausforderung: Sie muessen sich selbst verteidigen und sie muessen innovativ und zukunftsfaehig sein. Wie koennen sich Medien als Raum der Selbstverstaendigung von Gesellschaft erhalten und sich zugleich in einer digitalisierten Welt weiterentwickeln?

Als Referenten werden u.a. erwartet:
- Kurt Beck (Vorsitzender der FES und Ministerpraesident a.D.),
- Dr. Carsten Brosda (Senator der Behoerde fuer Kultur und Medien in Hamburg),
- Teresa Buecker (Chefredakteurin EditionF),
- Meinolf Ellers (Geschaeftsfuehrer von dpa-infocom und dpa-digital services sowie Managing Partner next media accelerator),
 -Heike Raab (Staatssekretaerin und Bevollmaechtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und fuer Europa, fuer Medien und Digitales),
- Dr. Michael Rediske (ehrenamtlicher Vorstandssprecher Reporter ohne Grenzen und Geschaeftsfuehrer Journalistenverband Berlin-Brandenburg ),
- Ole Reissmann (Journalist und Redaktionsleiter von bento),
- Markus Reuter (Redakteur netzpolitik.org) und
- Roger de Weck (ehemaliger Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft).

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Um Anmeldung auf der Website wird gebeten: https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/233083/



[Ende der Veranstaltungen].


[Anzeige]

Anmeldung zur nr-Jahreskonferenz 2019

Die nr-Jahreskonferenz 2019 findet am Freitag/Samstag, 14./15. Juni 2019 statt. Bis 15. April 2019 Early Bird Ticket sichern unter http://nrch.de/nr19tickets

[Ende Anzeige].



## Abschnitt Drei:   Nachrichten.



# 13: Volksbegehren fuer ein Berliner Transparenzgesetz .

netzwerk recherche unterstuetzt die Initiative fuer ein Berliner Transparenzgesetz. Mehr Demokratie e.V. und die Open Knowledge Foundation Deutschland bereiten derzeit ein Volksbegehren vor und rufen zum Mitmachen auf.

Das Transparenzgesetz soll die Maengel des bestehenden Informationsfreiheitsgesetzes beheben und fuer einen besseren Informationszugang sorgen.

Unter anderem soll ein Online-Register eingefuehrt werden, in dem Verwaltung und Politik alle wichtigen Dokumente fuer die Oeffentlichkeit bereitstellen muessen. Das sind zum Beispiel Senatsbeschluesse, Gutachten, Stellungnahmen, Vergabeentscheidungen, Planungsunterlagen, Zuwendungen, Sponsoring, Vertraege mit Privaten und Umweltdaten. Auch Unternehmen, die oeffentliche Aufgaben wahrnehmen, sollen Informationen herausgeben muessen - so zum Beispiel landeseigene Wohnungsbaugesellschaften.

Die Initiative bittet um Unterstuetzung bei der Vorbereitung und ab Juli bei der Unterschriftensammlung. Interessierte koennen sich hier melden:
mailto:team@volksentscheid-transparenz.de .

Am 10. April um 19 Uhr findet ein Aktivenworkshop im Buero von Mehr Demokratie im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Greifswalder 4, 10405 Berlin) statt. Anmeldung bei:
mailto:marie.juenemann@mehr-demokratie.de .

Informationen zu Inhalten, Unterstuetzern und Zeitplan unter:
http://www.volksentscheid-transparenz.de/



# 14: Gewalt gegen Journalisten (1) - 26 Angriffe auf Journalisten im vergangenen Jahr .

Feindbild Journalist: im Jahr 2018 registrierte das Europaeische Zentrum fuer Presse und Medienfreiheit (ECPMF) zaehlt 26 Angriffe auf Journalisten in Deutschland. Die grosse Mehrheit der Attacken ereignete sich auf Versammlungen der politischen Rechten sowie in deren Umfeld. Damit sind die Zahlen nicht so hoch wie 2015, wie das ECPMF in seinem Jahresreport zum "Feindbild Journalist" berichtet, jedoch waren sie im Jahr 2018 deutlich hoeher als in den Jahren 2016 und 2017.

Die komplette Untersuchung der ECPMF:
Feindbild Journalist: ECPMF zaehlt 26 Angriffe im Jahr 2018
https://www.ecpmf.eu/get-help/fact-finding-missions/concept-of-the-enemy-2018-review



# 15: Gewalt gegen Journalisten (2) - One Free Press Coalition .

Immer haeufiger werden Laender zu Schauplaetzen von Journalistenmorden, die bislang als sicher galten. Dies ist auch in der EU so, man denke an Daphne Caruana Galizia aus Malta oder Ján Kuciak in der Slowakei. Bislang wurden die tatsaechlichen Hintermaenner nicht zur Rechenschaft gezogen. Die fatale Botschaft dieser Faelle: dass Morde an unbequemen Rechercheuren straffrei bleiben.

Dagegen will eine Koalition internationaler Medien kaempfen, die "One Free Press Coalition". Sie will Monat fuer Monat eine Dringlichkeits-Liste von zehn Journalistinnen und Journalisten veroeffentlichen, deren Freiheit oder gar Leben akut in Gefahr sind, oder deren Faelle aktuell Gerechtigkeit verlangen.

https://www.onefreepresscoalition.com/ ,
https://twitter.com/OneFreePress

Medienkoalition "One Free Press"
Fanatiker bekaempfen sie, Fanatiker toeten sie
Von Bastian Obermayer. - Sueddeutsche Zeitung, 15.03.2019
https://www.sueddeutsche.de/medien/one-free-press-reporter-ohne-grenzen-journalistenmord-pressefreiheit-1.4368282



# 16: FactCheck.eu .

19 europaeische Medien aus 13 Laendern haben sich vor der Europawahl im Mai 2019 zusammengeschlossen, weil Falschmeldungen keine Grenzen kennen. Die Initiative ist ein Projekt des International Fact-Checking Network (IFCN). Deutscher Partner ist Correctiv.

http://factcheckeu.info/



# 17: Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen .

Die Johannes Gutenberg Universitaet Mainz untersucht in einem langfristig angelegte Projekt die Determinanten von Medienvertrauen in der Bevoelkerung. Beobachtet werden dessen dynamische Entwicklung, die Verbreitung von Verschwoerungstheorien sowie das Vorherrschen von gerechtfertigter und konspirativer Medienkritik (u.a. "Luegenpresse"-Vorwuerfen) in Deutschland.

Darueber hinaus werden Zusammenhaenge zwischen Verschwoerungstheorien, Medienskeptizismus und passiver sowie aktiver Social Web-Nutzung erforscht. Seit 2009 wurden bereits vier Wellen der Studie erhoben. Die Ergebnisse der fuenften Welle wurden im Maerz 2019 veroeffentlicht.
https://medienvertrauen.uni-mainz.de/

Vertrauen in deutsche Medien bleibt konstant
Niemand glaubt mehr Journalisten? Laut einer Studie vertrauen viele Menschen weiter etablierten Medien. Die Forscher sehen aber auch eine wachsende Gruppe an Kritikern.
Zeit Online, 06.03.2019
https://www.zeit.de/kultur/2019-03/journalismus-medien-studie-glaubwuerdigkeit-vertrauen-manipulation



# 18: Doku "Ein strahlendes Land" .

Marvin Oppong hat seinen per Crowdfunding finanzierten neuen Dokumentarfilm "Ein strahlendes Land" ueber radioaktive Orte fertiggestellt. Der Film soll seine Premiere auf einem Festival haben. Den Trailer kann man bereits jetzt ansehen. Weitere Informationen folgen in diesem Newsletter
https://www.startnext.com/strahlendes-land-kino



# 19: The Atlas of Economic Complexity .

Das Center for International Development (CID) der Harvard University hat den Atlas der wirtschaftlichen Komplexitaet veroeffentlicht. Das ist eine Langzeit-Datenvisualisierung; das Projekt ermoeglicht es, globale Handelsstroeme ueber die Maerkte hinweg zu erforschen, zu verfolgen und zu analysieren. Der Atlas, der fuer ein breites Publikum bestimmt ist, wurde urspruenglich 2011 begleitend zum Buch The Atlas of Economic Complexity gestartet und seitdem immer wieder aktualisiert.
Die Datenbasis umfasst augenscheinlich die Jahre 1995 bis (derzeit) 2016. Moegliche Abfragen sind etwa:
- What did USA import from Germany in 2014?
- What did Germany export to United Kingdom in 2015? Oder auch:
- Where did Germany import tea from in 2016?

Atlas of Economic Complexity
http://atlas.cid.harvard.edu



# 20: Asbest - ein toedlicher Krimi. Seit 120 Jahren .

Das DokZentrum ans Tageslicht.de nimmt Asbest im den Fokus - rekonstruiert seit 1870 (!). Ein Krimi, in dem 1) Unternehmen ruecksichtslos Umsatz und Gewinn realisieren, 2) Wissenschaftler taeuschen und oeffentlich luegen und 3) die Politik tatenlos zuschaut; Kranke, die nur noch mit sich selbst beschaeftigt sind (und Tote erst recht) bringen keine Waehlerstimmen. Auch die Gewerkschaften waren lange Verbuendete der Asbestindustrie. Und Asbest wurde vielseitig eingesetzt: in Wohnungen, Autobremsen, Toastern, sogar beim Brauen von Bier bis in die 1980er-Jahre hinein: als Filtriermittel, damit das Bier klarer ausschaut.

Bis heute steigt die Zahl der (vorzeitig gestorbenen) Asbesttoten stetig an. Weltweit haben bisher 10 Millionen Menschen deswegen ihr Leben gelassen. Asbest ist verpoent.

In den USA gibt es allerdings einen Menschen, der Asbest durch die Hintertuer wieder einfuehrt. Und weil der Abbau dort verboten ist, kommt das Material jetzt aus Russland: mit besten Empfehlungen, gerichtet an "Mr. Donald TRUMP".

Der Asbestkrimi ist ausfuehrlich dokumentiert unter
https://www.anstageslicht.de/Asbestkrimi



# 21: Fritz Wolf empfiehlt - Dokumentarfilme und Fernsehdokumentationen .

Die Filme koennen nach dem Sendetermin in den entsprechenden Mediatheken
abgerufen werden.

Mission Wahrheit - Die New York Times und Donald Trump. Teil 1 und 2.
Ein Jahr lang begleitete die renommierte Regisseurin Liz Garbus die Redaktion der "New York Times" in ihrem Streit mit dem US-Praesidenten und in ihrem Kampf ums Ueberleben als Zeitung.
BR, 20.03.2019, 22.45 h und 00.15 h
https://www.br.de/mediathek/video/doku-ueber-den-kampf-gegen-fake-news-12-mission-wahrheit-die-new-york-times-und-donald-trump-av:5c5afb0ccc56550018b3142a ,
https://www.br.de/mediathek/video/doku-ueber-den-kampf-gegen-fake-news-22-mission-wahrheit-die-new-york-times-und-donald-trump-av:5c5afa93ca571d0018682f5f

Der Stahlbaron. Hermann Roechling und die Voelklinger Huette.
Film von Nina Koshofer ueber den saarlaendischen Industriellen, der voll auf Ruestungsproduktion setzte und auch unter den Nazis zur industriellen Elite zaehlte. Roechling wurde 1948 von der franzoesischen Besatzungsmacht im badischen Rastatt vor Gericht gestellt. Der Prozess ist der Ausgangspunkt fuer den Film
Arte, 26.03.2019, 20.15-21.45 h / ARD 01.04.2019, 23.30 - 0.15 h (Kurzfassung)
https://www.arte.tv/de/videos/073884-000-A/der-stahlbaron/

Den Tod vor Augen - Reporter gegen die Mafia.
Der Film begleitet die italienische Journalistin Federica Angeli und den Journalisten Paolo Borrometi, die unter Morddrohungen ihrem Job nachgehen und unter Polizeischutz stehen.
WDR, 27.03.2019, 23.30 - 00.10 h

Todeszug in die Freiheit.
Von Andrea Mocellin und Thomas Muggenthaler. Die einzigartige Geschichte eines KZ-Transports in den letzten Kriegstagen. Die tschechische Bevoelkerung versucht, so viele Menschen wie moeglich zu befreien oder sie wenigstens mit Nahrung zu versorgen.
HR, 28.03.2019, 23.15-00.00 h
Zu finden auch noch in der ARD-Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2M2ZjIyZjU4LTdlYjItNDRmNS04YWFiLTg3NjYxMjZlOThiYw/

Musste Weimar scheitern?
Von Christoph Andreas Schmidt. Was kann uns "Weimar", die erste Demokratie auf deutschem Boden lehren?
Phoenix, 07.04.2019, 23.15 - 00.00 h



[Ende der Nachrichten].





## Abschnitt Vier:   Seminare, Stipendien, Preise.

Fehlt ein Termin mit Recherchebezug? Bitte mailen Sie uns an
mailto:termine@netzwerkrecherche.de .



# 22: Stipendien der Reporter-Akademie .

Einsendeschluss ist Mo., 08. April 2019.

Die Reporter-Akademie in Berlin vergibt gemeinsam mit Amnesty International und Dumont sechs Stipendien an junge Journalisten im Wert von je rund 1.000 Euro. Jedes Stipendium umfasst die Teilnahme an zwei Intensiv-Workshops der Reporter Akademie Berlin: "Masterclass Reportage" und "Gut leben als Freie/r", beide geleitet von Michael Obert. Ebenfalls inbegriffen ist ein Werkstattgespraech im kleinen Kreis.

Link zur Bewerbung:
https://www.reporter-akademie-berlin.de/#stipendien



# 23: Wer fragt, der fuehrt - Das politische Interview .

Do./Fr., 11./12.04.2019 in Berlin.

Themen des Seminars der JournalistenAkademie der Friedrich Ebert Stiftung:
  - Interviewformen wie kontroverses oder persoenliches Interview
  - Fragetechniken
  - Feedback-Regeln beim Interview
  - Umgang mit 'unbequemen' Interviewpartnern
  - Training der eigenen rhetorischen Darstellung
Seminarleiter ist Volker Engels, Journalist, Kommunikationstrainer, Buchautor, Berlin.
Teilnahmepauschale: 120,- Euro
Weitere Informationen:
https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/232816/



# 24: Deutsch-Osteuropaeisches Journalistenstipendium Marion-Graefin-Doenhoff-Journalistenstipendium .

Bewerbungsfrist: Mo., 15.04.2019.

Das Marion Graefin Doenhoff-Programm vergibt Stipendien an junge Journalisten aus Deutschland und Osteuropa fuer einen zweimonatigen Gastaufenthalt in osteuropaeischen/deutschen Medien im Herbst 2019.
Weitere Details zum Programm:
https://www.ijp.org/stipendien/doenhoff/



# 25: BJV-Wettbewerb zum Tag der Pressefreiheit 2019 .

Einsendeschluss ist Montag, 22. April 2019.

In diesem Jahr schreibt der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) zum fuenften Mal einen Wettbewerb zum Tag der Pressefreiheit aus. Ausgezeichnet wird ein journalistisches Werk (Karikatur, Foto, Videoclip oder Text), das sich herausragend mit dem Wert der Pressefreiheit auseinandersetzt.

Der Gewinner erhaelt ein Preisgeld von 1000 Euro, der zweite Preis ist mit 500 Euro, der dritte Preis mit 250 Euro dotiert.

Die Preise werden kurz nach dem Tag der Pressefreiheit (3. Mai), am Montag, 6. Mai, 19 Uhr, im Internationalen Presseclub Muenchen verliehen. Vor der Auszeichnung findet eine Podiumsdiskussion voraussichtlich zum Thema Whistleblowing statt.

Alle Informationen zum diesjaehrigen Wettbewerb:
https://bjv.de/pressefreiheit2019.



# 26: Journalist in Residence Fellowship .

Bewerbungsschluss: Di., 30. April 2019.

Fuer das kommende akademische Jahr - Herbst 2019 bis Sommer 2020 - bietet das Koelner Max-Planck-Institut fuer Gesellschaftsforschung (MPIfG) erfahrenen Journalisten Gastaufenthalte an.
Das Journalist in Residence Fellowship ist ein Angebot fuer fest angestellte und freie Medienschaffende, die regelmaessig Themen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bearbeiten. Als Gast am MPIfG gewinnen sie Einblicke in die aktuelle Grundlagenforschung zu soziologischen und politikwissenschaftlichen Fragen, fuehren Hintergrundgespraeche und vertiefen ein eigenes Recherchethema.
Gastaufenthalt: 6 Wochen bis 3 Monate.
Details:
http://www.mpifg.de/karriere/gaeste_jir_de.asp



# 27: Journalistenstipendien der Stiftung fuer deutsch-polnische Zusammenarbeit .

Bewerbungsfrist: Di., 30. April 2019

Gefoerdert werden Journalisten, deren Arbeiten zur Qualitaet der deutsch-polnischen Beziehungen sowie zur Oeffnung von Deutschen und Polen gegenueber den neuen europaeischen Herausforderungen beitragen. Die Einladung richtet sich an deutsche und polnische Journalisten, die Artikel oder Reportagen (in Presse, Radio oder Fernsehen), Fotoreportagen oder Buecher insbesondere zu folgenden Themenbereichen vorbereiten:
  - neue Herausforderungen fuer deutsch-polnische Zusammenarbeit in der neuen politisch-gesellschaftlichen Situation in Europa und in der Welt;
  - Zivilgesellschaft in Europa;
  - Alltag der Zusammenarbeit in Grenzgebieten;
  - oekologisches Bewusstsein, auch im Kontext der europaeischen Energiepolitik
Die finanzielle Unterstuetzung kann Recherchekosten zu Zeitungsartikeln, Buechern, Radio- oder Fernsehreportagen sowie Internetpublikationen in Deutschland, Polen oder deren Nachbarlaendern decken.
Am Wettbewerb koennen Journalisten mit Berufserfahrung, die ihren festen Wohnsitz in Deutschland oder Polen haben, teilnehmen.
Das Stipendium betraegt maximal 2.500 Euro (die Hoehe ist abhaengig von der Art der Recherche).
Details: http://sdpz.org/zuschussantrage/laufende-ausschreibungen/journalistenstipendien-ausschreibung-der-stiftung-fur-deutsch-polnische-zusammenarbeit-BPUAnM



# 28: Kompaktseminar "Ueber Medien informieren" .

Di.-Fr., 02.-05. Juli 2019 in Koeln.

Das viertaegige Seminar der Grimme-Akademie richtet sich an junge Journalisten und Volontaere. Referenten aus der Branche sind u.a. Stefan Raue (Intendant Deutschlandradio), Marc Heydenreich (WDR 5, Koeln) und Thomas Lueckerath (Geschaeftsfuehrer DWDL, Koeln). Sie vermitteln Einblicke in die wesentlichen Felder des Mediensystems, des Marktes und die Arbeit im professionellen Medienbetrieb.

Bewerbungen sind ab jetzt moeglich. Bewerbungsschluss ist Mi., 01. Mai 2019. (Fruehe Bewerbungen sind willkommen!)
Kosten: 150,- Euro (zzgl. MwSt.)

Alle Details:
https://www.grimme-akademie.de/h/termine/d/seminar-medienjournalismus/



# 29: Seminar Recherche intensiv an der RTL-Journalistenschule .

Di./Mi., 27./28.09.2019, RTL-Journalistenschule, Koeln.

Die Teilnehmer erhalten einen Ueberblick ueber Grundlagen der Recherche, die ihnen im Produktionsalltag Orientierung und Sicherheit verschaffen. Ethische, aber auch juristische Anforderungen der Recherche werden vermittelt. Heikle Recherchen - etwa verdeckt und/oder mit versteckter Kamera - werden angesprochen und die wichtigsten Spielregeln erklaert. In kurzen Einheiten werden zudem die wichtigsten Methoden der Online-Recherche vermittelt.
Seminarteilnehmer koennen gerne eigene Arbeiten (Text oder Film) mitbringen und eventuell dazugehoerige Fragen diskutieren.

Seminarinhalte:
Recherche fuer verschiedene TV-Formate, Rechercheplanung und -durchfuehrung, Problematiken und -loesungen, Protagonisten-Recherche, alternative Recherchemethoden (Investigativ-Recherche, Social-Media und Web-Recherche), Grenzen der Recherche, Sorgfaltspflicht und Glaubwuerdigkeit.
Dozent ist Marcus Lindemann
Seminarpreis: 500,— Euro zzgl. MwSt.

Details:
https://www.grimme-akademie.de/h/termine/d/recherche-intensiv/



# 30: Seminare mit Recherchebezug .

ARD.ZDF medienakademie: Online-Recherche fuer Profis - besser, schneller, effizienter
Di./Mi, 04.-05.06.2019, Hannover, ARD.ZDF medienakademie
Trainer: Claus Hesseling
Preis: 530.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51211



[Ende der Seminare, Stipendien, Preise].





## Abschnitt Fuenf:   Pressespiegel.


# 31: Empfehlung [d. Red.] .

Missing Link: Ueberwacht die Ueberwacher, oder: Klagen gegen den Praeventionsstaat
Da hat sich ganz schoen was angesammelt: Ein Update aus dem Kampf gegen den Praeventionsstaat in Deutschland und in Europa.
Von Monika Ermert. - heise Newsticker, 10.03.2019
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Ueberwacht-die-Ueberwacher-oder-Klagen-gegen-den-Praeventionsstaat-4330141.html?seite=all


FAZ-Experte mit falschen Daten
Haben US-Konzerne mit Twitter-Bots die EU-Urheberrechtsdebatte beeinflusst?
Von Stefan Niggemeier. - Uebermedien, 01.03.2019
https://uebermedien.de/36090/haben-us-konzerne-mit-twitter-bots-die-eu-urheberrechtsdebatte-beeinflusst/


So fanden wir vor der Kueste des Jemen in Deutschland gebaute Kriegsschiffe
Gemeinsam mit dem Rechercheverbund #GermanArms hat der stern untersucht, wie die Emirate in Deutschland gebaute Schiffe im Jemen und vor der Kueste des Buergerkriegslands einsetzen. Ein Recherchebericht.
Von Hans-Martin Tillack. - stern.de, 27.02.2019
https://www.stern.de/politik/ausland/emirate—in-deutschland-gebaute-kriegsschiffe-vor-der-kueste-des-jemen-8596422.html



# 32: Journalismus .

Investigative Grossrecherchen: Der blinde Fleck der neuen Journalismus-Netzwerke
von Christian Mensch - Aargauer Zeitung, 24.03.2019
https://www.aargauerzeitung.ch/leben/investigative-grossrecherchen-der-blinde-fleck-der-neuen-journalismus-netzwerke-134244684


Christchurch-Video : Die Plattformen kommen mit dem Loeschen nicht hinterher
Von Jannis Bruehl und Anna Ernst. - Sueddeutsche Zeitung, 19.03.2019
https://www.sueddeutsche.de/politik/facebook-video-christchurch-kopien-1.4374124

Hannibals Reisen : taz-Recherche zu rechtem Netzwerk
Uniter will jetzt auch Autokraten unterstuetzen. Deutsche Behoerden raetseln derweil: Ist der Verein gefaehrlich?
Von Sebastian Erb ; Alexander Nabert ; Martin Kaul ; Christina Schmidt. - taz.de, 15.03.2019
http://taz.de/taz-Recherche-zu-rechtem-Netzwerk/!5577832/


Kommentar: Warum Facebook zerschlagen werden muss
Von Konstantin Kakaes. - Technology Review, 08.03.2019
https://www.heise.de/tr/artikel/Kommentar-Warum-Facebook-zerschlagen-werden-muss-4329532.html


Der kommerzielle Journalismus steckt in der Krise. So koennten Auswege aussehen.
Von Christopher Buschow. - netzpolitik.org, 05.03.2019
https://netzpolitik.org/2019/der-kommerzielle-journalismus-steckt-in-der-krise-so-koennten-auswege-aussehen/#spendenleiste

Der Aufstieg und Fall von DuMont : Ein Verlag im letzten Akt
DuMont ist an der digitalen Zeitungswende gescheitert. Das traditionsreiche Verlagshaus hat in den vergangenen Jahren nicht alles falsch gemacht.
Von Steffen Grimberg. - taz.de 01.03.2019
http://www.taz.de/!5574028/


Geldwaesche-System : Datenleak enthuellt Geld-Pipeline in den Westen
Von Hannes Munzinger, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Paul Radu. - Sueddeutsche Zeitung, 04.03.2019
https://www.sueddeutsche.de/politik/laundromat-geldwaesche-russland-1.4354499


Journalistische Qualitaet laesst sich messen - und die Schweiz zeigt wie
Von Henry Steinhau. - Uebermedien, 13.02.2019
https://uebermedien.de/35325/journalistische-qualitaet-laesst-sich-messen-und-die-schweiz-zeigt-wie/


Wie ein schwedischer Verlag mit Robo-Journalismus dauerhaft Digitalabonnenten gewinnt
Von Nils Jacobsen. - meedia, 12.02.2019
https://meedia.de/2019/02/12/wie-ein-schwedischer-verlag-mit-robo-journalismus-dauerhaft-digitalabonnenten-gewinnt/



# 33: Informationsfreiheit .

"Sternstunde des Parlaments": Bundestag beschliesst Geschaeftsgeheimnis-Gesetz
Der Bundestag hat das neue Gesetz zum Schutz von Geschaeftsgeheimnissen verabschiedet. Die Abgeordneten hatten zuvor gegen den Willen der Regierung einen starken Schutz von Journalisten und Whistleblowern durchgesetzt.
von Justus von Daniels ; Jonathan Sachse. - Correctiv.org, 22.03.2019
https://correctiv.org/aktuelles/auskunftsrechte/2019/03/22/sternstunde-des-parlaments-bundestag-beschliesst-geschaeftsgeheimnis-gesetz



# 34: Ueberwachung .

Digitale Souveraenitaet: Kommunale IT-Dienstleister rebellieren gegen Microsoft
Digitalexperten der Staedte und Gemeinden bereitet vor allem der kaum kontrollierbare Transfer umfassender Nutzerdaten mit Windows 10 und Office 365 Sorgen.
Von Stefan Krempl. - heise Newsticker, 01.03.2019
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitale-Souveraenitaet-Kommunale-IT-Dienstleister-rebellieren-gegen-Microsoft-4324178.html


Dow Jones' watchlist of 2.4 million high-risk individuals has leaked
Von Zack Whittaker. - techcrunch, 27.02.2019
https://techcrunch.com/2019/02/27/dow-jones-watchlist-leak/

Dow Jones Risk Screening Watchlist Exposed Publicly in a Major Data Breach
Published on : February 27, 2019 Published by : Bob Diachenko
https://securitydiscovery.com/dow-jones-risk-screening-watchlist-exposed-publicly/


USA geben Weitergabe von Terror-Watchlist zu
Hunderte private Einrichtungen haben Zugriff auf eine riesige Liste Terrorverdaechtiger - entgegen jahrelanger Beteuerungen. Das geht aus Gerichtsakten hervor.
Von Daniel AJ Sokolov. - heise Newsticker, 21.02.2019
https://www.heise.de/newsticker/meldung/USA-geben-Weitergabe-von-Terror-Watchlist-zu-4314175.html



[Ende des Pressespiegel]






# 26: Link-Index .


 02: Jetzt bewerben - Grow-Stipendien fuer Gruender im gemeinnuetzigen Journalismus 2019
https://nrch.de/grow

 03: GIJC19: Jetzt Tickets im Early-Bird-Tarif buchen
https://gijc2019.org/registration/ ,
https://gijc2019.org/2019/02/25/the-11th-global-investigative-journalism-conference-a-sneak-preview/

 04: nr-Stipendien
https://www.riffreporter.de/tieftaucher/deepwater_oelpest_bp/ ,
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/kindersoldat-in-uganda-okot-hat-gemordet-heute-hilft-er-anderen

 05: Constructive Journalism Day 2019: "Warum so zoegerlich?"
https://netzwerkrecherche.org/blog/warum-so-zoegerlich/ ,
https://thewholestory.solutionsjournalism.org/solutions-journalism-ist-befangen-415c5aed7038

 06: Dortmunder Journalismus-Studie: Forscher bitten um Mithilfe
https://journalistik.tu-dortmund.de/forschung/projekte/journalismus-und-gesellschaft/

 07: Umfrage unter Datenjournalisten
https://www.springerprofessional.de/datenjournalismus-in-deutschland/5889642 ,
https://ww2.unipark.de/uc/Datenjournalismus2/

 08: watch out! Medienmacher*innen gegen Hetze - Linke Medienakademie 2019
https://www.linkemedienakademie.de/

 09: Data Harvest / European Investigative Journalism Conference
https://dataharvest.eu/ ,
http://journalismarena.eu/sample-page/the-mission/

 10: 8. No-Spy Konferenz
https://no-spy.org/ ,
https://privacyweekstuttgart.org/

 11: Entgrenzt_optimiert_ersetzbar - Forum Medienzukunft
http://www.lpr-forum-medienzukunft.de/

 12: FES-Tagung "Demokratie braucht Medien"
https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/233083/

 13: Volksbegehren fuer ein Berliner Transparenzgesetz
http://www.volksentscheid-transparenz.de/

 14: Gewalt gegen Journalisten (1) - 26 Angriffe auf Journalisten im vergangenen Jahr
https://www.ecpmf.eu/get-help/fact-finding-missions/concept-of-the-enemy-2018-review

 15: Gewalt gegen Journalisten (2) - One Free Press Coalition
https://twitter.com/OneFreePress ,
https://www.sueddeutsche.de/medien/one-free-press-reporter-ohne-grenzen-journalistenmord-pressefreiheit-1.4368282

 16: FactCheck.eu
http://factcheckeu.info/

 17: Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen
https://medienvertrauen.uni-mainz.de/ ,
https://www.zeit.de/kultur/2019-03/journalismus-medien-studie-glaubwuerdigkeit-vertrauen-manipulation

 18: Doku "Ein strahlendes Land"
https://www.startnext.com/strahlendes-land-kino

 19: The Atlas of Economic Complexity
http://atlas.cid.harvard.edu

 20: Asbest - ein toedlicher Krimi. Seit 120 Jahren
https://www.anstageslicht.de/Asbestkrimi

 21: Fritz Wolf empfiehlt - Dokumentarfilme und Fernsehdokumentationen
https://www.br.de/mediathek/video/doku-ueber-den-kampf-gegen-fake-news-12-mission-wahrheit-die-new-york-times-und-donald-trump-av:5c5afb0ccc56550018b3142a ,
https://www.br.de/mediathek/video/doku-ueber-den-kampf-gegen-fake-news-22-mission-wahrheit-die-new-york-times-und-donald-trump-av:5c5afa93ca571d0018682f5f ,
https://www.arte.tv/de/videos/073884-000-A/der-stahlbaron/ ,
https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2M2ZjIyZjU4LTdlYjItNDRmNS04YWFiLTg3NjYxMjZlOThiYw/

 22: Stipendien der Reporter-Akademie
https://www.reporter-akademie-berlin.de/#stipendien

 23: Wer fragt, der fuehrt - Das politische Interview
https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/232816/

 24: Deutsch-Osteuropaeisches Journalistenstipendium Marion-Graefin-Doenhoff-Journalistenstipendium
https://www.ijp.org/stipendien/doenhoff/

 25: BJV-Wettbewerb zum Tag der Pressefreiheit 2019
https://bjv.de/pressefreiheit2019

 26: Journalist in Residence Fellowship
http://www.mpifg.de/karriere/gaeste_jir_de.asp

 27: Journalistenstipendien der Stiftung fuer deutsch-polnische Zusammenarbeit
http://sdpz.org/zuschussantrage/laufende-ausschreibungen/journalistenstipendien-ausschreibung-der-stiftung-fur-deutsch-polnische-zusammenarbeit-BPUAnM

 28: Kompaktseminar "Ueber Medien informieren"
https://www.grimme-akademie.de/h/termine/d/seminar-medienjournalismus/

 29: Seminar Recherche intensiv an der RTL-Journalistenschule
https://www.grimme-akademie.de/h/termine/d/recherche-intensiv/

 30: Seminare mit Recherchebezug
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51211

 31: Empfehlung [d. Red.]
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Ueberwacht-die-Ueberwacher-oder-Klagen-gegen-den-Praeventionsstaat-4330141.html?seite=all ,
https://uebermedien.de/36090/haben-us-konzerne-mit-twitter-bots-die-eu-urheberrechtsdebatte-beeinflusst/ ,
https://www.stern.de/politik/ausland/emirate—in-deutschland-gebaute-kriegsschiffe-vor-der-kueste-des-jemen-8596422.html

 32: Journalismus
https://www.aargauerzeitung.ch/leben/investigative-grossrecherchen-der-blinde-fleck-der-neuen-journalismus-netzwerke-134244684 ,
https://www.sueddeutsche.de/politik/facebook-video-christchurch-kopien-1.4374124 ,
http://taz.de/taz-Recherche-zu-rechtem-Netzwerk/!5577832/ ,
https://www.heise.de/tr/artikel/Kommentar-Warum-Facebook-zerschlagen-werden-muss-4329532.html ,
https://netzpolitik.org/2019/der-kommerzielle-journalismus-steckt-in-der-krise-so-koennten-auswege-aussehen/#spendenleiste ,
http://www.taz.de/!5574028/ ,
https://www.sueddeutsche.de/politik/laundromat-geldwaesche-russland-1.4354499 ,
https://uebermedien.de/35325/journalistische-qualitaet-laesst-sich-messen-und-die-schweiz-zeigt-wie/ ,
https://meedia.de/2019/02/12/wie-ein-schwedischer-verlag-mit-robo-journalismus-dauerhaft-digitalabonnenten-gewinnt/

 33: Informationsfreiheit
https://correctiv.org/aktuelles/auskunftsrechte/2019/03/22/sternstunde-des-parlaments-bundestag-beschliesst-geschaeftsgeheimnis-gesetz

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