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Author Topic: Bitte helfen Sie, Leevke zu retten.  (Read 1359 times)

Julian

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Bitte helfen Sie, Leevke zu retten.
« on: December 14, 2018, 07:59:18 PM »

https://www.mopo.de/hamburg/ohne-stammzellspende-stirbt-die-kleine-darum-ist-leevkes-krankheit-so-tueckisch-31741414

[*quote*]
Hamburger Morgenpost Hamburg UKE-Arzt über die tödliche Krankheit der kleinen Leevke

Ohne Stammzellspende stirbt die Kleine Darum ist Leevkes Krankheit so tückisch

Von
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Max Weinhold
14.12.18, 20:16 Uhr

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Die kleine Leevke ist vier Monate alt. Durch ihre Erkrankung hat sie immer wieder mit schweren Entzündungen zu kämpfen.


Foto:

DKMS

Hämophagozytische Lymphohistiozytose, kurz HLH – so heißt die Immunerkrankung, die das Leben der kleinen Leevke bedroht. Das vier Monate alte Mädchen braucht dringend eine Stammzellspende, sonst wird es sterben, erklärt Dr. Kai Lehmberg, behandelnder Arzt der Kleinen am UKE, im MOPO-Interview.

MOPO: Herr Dr. Lehmberg, die wichtigste Frage zuerst: Wie geht es Leevke?

Leevke geht es sehr gut, die Therapie schlägt an.

Warum ist sie dann trotzdem so dringend auf eine Stammzellspende angewiesen?

Es gibt zwei verschiedene Formen von HLH. Eine wird durch bösartige Bluterkrankungen oder Virusinfektionen ausgelöst und kann Menschen jeden Alters treffen. Und es gibt die genetische Form, an der erkranken primär Säuglinge, in Deutschland ca. 20 bis 25 pro Jahr. Das Problem ist: Wir können die Entzündungen wie bei Leevke zwar behandeln – durch die genetische Veranlagung kehrt die Krankheit aber immer wieder zurück. Irgendwann bekommt man das nicht mehr in den Griff. Deswegen hilft nur eine Stammzelltransplantation.

Wie macht sich die Krankheit bemerkbar?

Zuerst durch Fieber, was auf übliche Maßnahmen nicht anspricht. Organe wie Leber und Milz sind vergrößert, das kann der Arzt durch Tasten herausfinden. Wenn bei Bluttests weniger rote und weiße Blutkörperchen und -plättchen festgestellt werden, ist das ein Hinweis für eine HLH. Weitere Untersuchungen sind dann nötig. Es ist aber eine extrem seltene Krankheit. Wir haben deswegen unter Ärzten viel Aufklärungsarbeit geleistet, damit sie möglichst früh diagnostiziert wird. Wenn HLH nicht erkannt und behandelt wird, kommt es zum Organversagen.

Wie können die Entzündungen denn behandelt werden?

Bei HLH-Patienten überreagiert das Immunsystem: Blutzellen, die eigentlich zur Krankheitsabwehr dienen, fressen andere Zellen, Organe und Gewebe nehmen Schaden. Früher, vor 40 Jahren, sind praktisch alle HLH-Erkrankten verstorben, seit Anfang der 1980er Jahre gibt es adäquate Therapiemethoden. Bei Leevke verwenden wir Cortisonpräparate und Chemotherapie, um das Immunsystem zu dämpfen.

Und wie genau hilft die Transplantation?

Dabei werden einem gesunden Spender Blutstammzellen entnommen. In diesem Fall aus dem Knochenmark. Wenn wir einen Spender finden, erhält Leevke die Zellen dann über die Blutbahn, nach einer einwöchigen Chemotherapie, die Platz in Leevkes Knochenmark schafft. Bei ihr wird durch die Stammzellen letztlich das Immunsystem ausgetauscht. Durch die Transplantation können die gesunden Zellen des Spenders in Leevke dann ein komplettes neues, funktionierendes Abwehrsystem entwickeln, so dass sie normales Leben führen kann.

Wie stehen bei einer Transplantation die Heilungschancen?

Die Heilungschancen sind gut. Es ist keine Selbstverständlichkeit, einen passenden Spender zu finden. Aber es ist zurzeit die einzige Möglichkeit zur Heilung.

Helfen Sie Leevke! Am Dienstag findet am Charlotte-Paulsen-Gymnasium in Wandsbek, der Schule, an der Leevkes Vater unterrichtet, eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. Von 15.30 bis 19 Uhr können Sie in der Cafeteria der Schule an der Neumann-Reichardt-Straße 20 einen Abstrich von der Wangenschleimhaut nehmen lassen und sich als Spender registrieren.
[*/quote*]

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