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Author Topic: Kardinal Brandmüller hat recht: ES IST HEUCHELEI! Kinderschänder überall!  (Read 1172 times)

NoRPthun

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Im Berliner "Tagesspiegel" liest sich das so:

https://www.tagesspiegel.de/politik/katholische-kirche-kardinal-nennt-empoerung-ueber-missbrauchsskandal-heuchelei/23827246.html

[*quote*]
Der Tagesspiegel
Politik

04.01.2019, 07:55 Uhr
Katholische Kirche
Kardinal nennt Empörung über Missbrauchsskandal Heuchelei


Sexueller Missbrauch ist aus Sicht des Kardinals Walter Brandmüller kein spezifisch katholisches Phänomen. Die gesamte Gesellschaft sei betroffen.

Kardinal Walter Brandmüller in seiner Heimatdiözese Bamberg.
Foto: dpa/Daniel Karmann

Die Empörung über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche ist aus Sicht des deutschen Kardinals Walter Brandmüller Heuchelei. „Da benimmt sich die Gesellschaft ziemlich heuchlerisch“, sagte Brandmüller der Deutschen Presse-Agentur kurz vor seinem 90. Geburtstag an diesem Samstag. „Was in der Kirche an Missbrauch passiert ist, ist nichts anderes, als was in der Gesellschaft überhaupt geschieht.“

Sexueller Missbrauch sei alles andere als ein spezifisch katholisches Phänomen. Der eigentliche Skandal sei, dass sich die Kirchenvertreter in diesem Punkt nicht von der gesamten Gesellschaft unterschieden.

„Nicht weniger wirklichkeitsfremd ist es, zu vergessen beziehungsweise zu verschweigen, dass 80 Prozent der Missbrauchsfälle im kirchlichen Umfeld männliche Jugendliche, nicht Kinder, betrafen“, kritisierte Brandmüller. Es sei zudem „statistisch erwiesen“, dass es einen Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität gebe.

Eine im vergangenen Jahr vorgestellte Studie hatte ergeben, dass in Deutschland zwischen 1946 und 2014 insgesamt 1670 katholische Kleriker 3677 meist männliche Minderjährige sexuell missbraucht haben sollen.

Zudem hatten die mit der Studie beauftragten Wissenschaftler problematische Strukturen in der katholischen Kirche benannt, die Missbrauch nach wie vor befördern könnten - etwa die umstrittene Verpflichtung der Priester zur Ehelosigkeit (Zölibat) und die ausgeprägte klerikale Macht einzelner

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, hatte darauf hingewiesen, dass der Zölibat und Homosexualität „für sich genommen“ keinen Missbrauch hervorriefen. (dpa)
[*/quote*]


Der "Tagesspiegel" hat da wohl etwas verschusselt. Bei "katholisch.de" liest sich das nämlich ganz anders.



[*quote*]
Brandmüller: Empörung über Missbrauch in Kirche ist Heuchelei
Bild: © KNA/Cristian Gennari

Kurienkardinal kritisiert Gesellschaft scharf
Brandmüller: Empörung über Missbrauch in Kirche ist Heuchelei


Missbrauch sei kein spezifisch katholisches Problem und der Zusammenhang zwischen sexualisierter Gewalt und Homosexualität erwiesen: Kurienkardinal Walter Brandmüller übt scharfe Kritik – und sieht den eigentlichen Skandal woanders.

Rom - 04.01.2019

Die Empörung über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche ist aus Sicht des emeritierten deutschen Kurienkardinals Walter Brandmüller Heuchelei. "Da benimmt sich die Gesellschaft ziemlich heuchlerisch", sagte Brandmüller der Deutschen Presse-Agentur kurz vor seinem 90. Geburtstag an diesem Samstag. "Was in der Kirche an Missbrauch passiert ist, ist nichts anderes, als was in der Gesellschaft überhaupt geschieht." Sexueller Missbrauch sei alles andere als ein spezifisch katholisches Phänomen. Der eigentliche Skandal sei, dass sich die Kirchenvertreter in diesem Punkt nicht von der gesamten Gesellschaft unterschieden.

Nicht weniger wirklichkeitsfremd...

"Nicht weniger wirklichkeitsfremd ist es, zu vergessen beziehungsweise zu verschweigen, dass 80 Prozent der Missbrauchsfälle im kirchlichen Umfeld männliche Jugendliche, nicht Kinder, betrafen", kritisierte Brandmüller. Es sei zudem "statistisch erwiesen", dass es einen Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität gebe.

Nach Ansicht Brandmüllers sollten Homosexuelle keine Priester werden. "Aus dem einfachen Grund, dass eine homosexuelle Veranlagung sehr schwer zu bewältigen ist", sagte er. "Zudem muss ein Priester väterlich sein. Wer emotional nicht zu einer normalen menschlichen Liebe und Verantwortung für die Familie fähig ist, der würde auch als Priester Schwierigkeiten begegnen."

Walter Brandmüller war von 1998 bis 2009 Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft. Seit 2010 gehört er dem Kardinalskollegium an. Im September 2016 wandte sich Brandmüller gemeinsam mit den Kardinälen Raymond Leo Burke, Carlo Caffarra und Joachim Meisner in einem Schreiben an Papst Franziskus und die Kongregation für die Glaubenslehre. Darin geäußert wurden fünf sogenannte "Dubia" (Zweifel) hinsichtlich bestimmter Aussagen im Papstschreiben "Amoris Laetitia".

Die im vergangenen Jahr vorgestellte Studie der deutschen Bischöfe hatte ergeben, dass in Deutschland zwischen 1946 und 2014 insgesamt 1.670 katholische Kleriker 3.677 meist männliche Minderjährige sexuell missbraucht haben sollen. Zudem hatten die mit der Studie beauftragten Wissenschaftler problematische Strukturen in der katholischen Kirche benannt, die Missbrauch nach wie vor befördern könnten - etwa die umstrittene Verpflichtung der Priester zur Ehelosigkeit (Zölibat) und die ausgeprägte klerikale Macht einzelner Geistlicher. (tmg/dpa)

4.1., 16:21 Uhr: Ergänzt um den 3. Absatz über Homosexualität und Priester.
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Mißbrauchsfälle sind also übel? Immerhin hat Brandmüller wenigstens das zugegeben. Aber ansonsten ist er ein rotzfrecher Lügner.

"Was in der Kirche an Missbrauch passiert ist, ist nichts anderes, als was in der Gesellschaft überhaupt geschieht." Sexueller Missbrauch sei alles andere als ein spezifisch katholisches Phänomen. Der eigentliche Skandal sei, dass sich die Kirchenvertreter in diesem Punkt nicht von der gesamten Gesellschaft unterschieden." Der Skandal ist demnach, daß Pfaffen sexuellen Mißbrauch begehen? Aber dann ist es doch ein Skandal!

"Der eigentliche Skandal sei, dass sich die Kirchenvertreter in diesem Punkt nicht von der gesamten Gesellschaft unterschieden." Von wegen! Und ob die sich unterscheiden! Der Anteil der Kriminellen unter den Pfaffen ist HÖHER als in der Gesamtbevölkerung.

Und noch etwas: Die katholische Kirche verschiebt die Täter in andere Pfarreien und vertuscht ihre Taten.

Und noch etwas: Die katholische Kirche lügt und betrügt über ihre Taten. Brandmüller ist einer ihrer Obermacher und einer ihrer Oberlügner. Daß er jetzt der Gesellschaft die Schuld zuweist, ist ein weiterer Beweis für seinen miesen Charakter. Ja, Brandmüller ist wahrlich ein frommer Hirte des Herrn. Der hat ja bekanntlich auch eine fremde Frau geschwängert.



Allerdings, so ganz unrecht hat Brandmüller in einem Punkt nicht: Die Gesellschaft hat durchaus eine Schuld. Wäre die Katholische Kirche verboten, wären diese Taten so nicht begangen worden. Daß die Gesellschaft die Existenz der Katholischen Kirche erlaubt, ist schuld an der Misere. Die Gesellschaft erlaubt sogar, daß Jemand wie Brandmüller lügen und den Opfern auf den Kopf scheißen darf. Ja, die Gesellschaft ist schuld. Die Gesellschaft hat die Katholische Kirche, die sie verdient.


Hätte ich natürlich alles nicht sagen dürfen. Mea maxima culpa, mea maxima culpa.

Amen.
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Krik

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Wenigstens hat Kardinal Brandmüller nicht betont, daß man sich als Mitglied der Herrschaft doch auch auf das Recht der ersten Nacht berufen könnte.

Vielleicht hat er das bloß vergessen. Ich meine: vergessen, es zu sagen. Das Recht der ersten Nacht als solches, vergessen hat er das bestimmt nicht. Das kann ich mir nicht vorstellen. Dazu hat es Generationen von Herren und Reitern zu viel Spaß bereitet. Heißt es nicht irgendwo, daß Kirche etwas mit Freude zu tun hat? Das debile Grinsen der Kirchenhierarchen kommt doch nicht von ungefähr...


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