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Isabelle möchte nicht viel. Nur leben. Sie möchte ganz einfach leben. Aber sie hat Krebs. Wir haben per Mail von ihr erfahren und dann recherchiert.

Isabelle braucht Hilfe.




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96 Prozent der Bürger wollen Verbot unwirksamer Medikamente



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Reinwald paid 7 Euros for each bottle of "Rerum" and sold it to his dealers for 302 Euro a piece. Enduser price: 529 Euros per bottle.
Now, what do you think about the other "products" by Reinwald and his likes: Do you think they pay more than 7 Euros per bottle?
Can you imagine how badly you are cheated with a totally worthless shit they buy for 7 Euros and sell it to you for more than 500 Euros per bottle?


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Halifax anti-vaxx chiropractor Dena Churchill surrendered her licence in January and entered into a settlement agreement with the college in which she admits the charge of being "professionally incompetent as a result of incompetence arising out of mental incapacity."

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BEAT THE PHARMAMAFIA! DON'T LET THEM CASH IN $ 800000 !

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Große Sperraktion gegen Netzterroristen

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Author Topic: Steinmeier in Krefeld, oder: Auf Augenhöhe in Guantanamo  (Read 196 times)

Thymian

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Steinmeier in Krefeld, oder: Auf Augenhöhe in Guantanamo
« on: February 02, 2019, 08:47:09 PM »

https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2019/02/190202-Krefeld-Gelebtes-GG.html


[*quote*]
Der Bundespräsident (Link zur Startseite)
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
    Reden und Interviews
    Reden
    Empfang für Aktive der politischen Bildung

Empfang für Aktive der politischen Bildung
Krefeld, 2. Februar 2019   Änderungen vorbehalten. Es gilt das gesprochene Wort.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält eine Ansprache (Archiv)

Vor einem Jahr um diese Zeit war ich mir ziemlich sicher, dass es schwierig werden würde, alle Landeszentralen beziehungsweise den Landesbeauftragten und die Bundeszentrale für politische Bildung unter einen Hut – oder sagen wir passender: unter einen Schirm – zu bekommen. Denn das hieß ja: 17 politisch unabhängige Häuser, 17 unterschiedliche Konzepte, was ""Demokratie ganz nah"" bedeuten kann. Liebe Frau Springenberg-Eich, lieber Herr Krüger: Ich habe mich geirrt – und das mit großer Freude!

Unser gemeinsamer Ideenwettbewerb zum 70. Jubiläum des Grundgesetzes war schon auf dem Papier sehr dynamisch, und heute hier in Krefeld wurde greifbar: Politische Bildung ist so viel mehr als ihr Image! Die meisten denken doch an Regalmeter Bücher, Bücher, Bücher oder an den – leider oft erfolglosen – Versuch des Lehrers in der Schule, die Definition von Erst- und Zweitstimme in die Köpfe zu kriegen.

Ich glaube, hier im Saal sind wir uns einig: Das alles ist wichtig, aber es reicht nicht, um in einer Zeit wie der unseren, wo die Demokratie zunehmend unter Druck gerät, zu vermitteln, was unser politisches Modell und sein Fundament – das Grundgesetz – so wertvoll macht. Vor allem reicht es nicht, um in allen Altersgruppen, auch jenseits der Schulen, Mitstreiter im wahrsten Sinne des Wortes zu finden.

Politische Bildung muss sich auf den Weg machen, muss hingehen zu den Menschen, ganz gezielt auch zu denen, die bisher von solchen Angeboten nicht erreicht werden oder nicht erreicht werden wollen: weil sie sich ""der Politik"" fern, entfremdet oder abgehängt fühlen, weil sie sozial benachteiligt sind oder weil sie aus ihren Herkunftsländern politische Partizipation oder einen Ansprechpartner, der sich als überparteilich versteht, einfach nicht kennen. Für die Demokratie fehlen sie alle.

Zur nüchternen Realität gehört auch: Kontaktaufnahme in diese Richtungen funktioniert nicht oberlehrerhaft. Wenn ich meine Briefpost oder die Kommentare auf meiner Facebook-Seite lese, dann möchten die meisten Bürgerinnen und Bürger in unserem Land alles andere als belehrt werden. Was sie sich wünschen, das ist: gehört werden, ernstgenommen werden, beteiligt werden.

Allerdings glauben viele von ihnen nicht daran, dass ""die Politik"" ihre Anliegen versteht oder überhaupt wahrnehmen will. Es gibt ganz offenkundig einen Vertrauensverlust bis hin zu den aggressiven Stimmen, die ""das System"" als solches infrage stellen. Für politische Bildung geht es derzeit also nicht nur um Formenvielfalt oder Reichweite, es geht um ihren inhaltlichen Kern, ihre Substanz.

Als ich mich entschieden habe, den Ideenwettbewerb auszurufen, war der Geburtstag unserer Verfassung mehr als ein Anlass, er war ein wichtiger politischer Anstoß. Ich bin überzeugt: 70 Jahre Grundgesetz sollten uns mehr wert sein als Verlegenheitsveranstaltungen, mehr wert als reine Pflichterfüllung. 70 Jahre Grundrechte sollten den Bürgerinnen und Bürgern etwas sagen, etwas mit ihnen zu tun haben. 70 Jahre Grundgesetz zu beachten und öffentlich sichtbar zu würdigen, ist gerade in dieser Zeit von großer Bedeutung. Politisch Verantwortliche landauf, landab sind dabei, ihr Verhältnis zu den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Zielgruppen und eigenen Programme neu zu überdenken, ganz besonders die Frage: Wie lässt sich Vertrauen in die repräsentative Demokratie neu stiften? Um dafür parteiübergreifend eine Grundlage zu schaffen, brauchen wir das große Netzwerk der Bundes- und Landeszentralen mehr denn je. Und wir brauchen Mut!

Mit Mut meine ich zum Beispiel: alte Versprechungen mit neuem Leben füllen, etwa die viel zitierte Begegnung auf Augenhöhe. Als Diplomat habe ich oft erlebt, wie schnell sich das sagt und wie schwer es im Alltag einzulösen ist. Bei meinen Inlandsterminen als Bundespräsident empfinde ich es ähnlich. Wenn ""die Politik"" zu Gast ist, steht da meistens eine Bühne mit Rednerpult, Sender- und Empfängerrolle sind festgelegt. Und selbst wenn ausdrücklich zum Dialog eingeladen wird, glückt er nur selten. Flüchtlingshilfe, Pflegenotstand, Kinderarmut: Sie kennen die Liste der hochemotionalen Themen.

Gerade vor diesem Hintergrund hat mir der Beitrag der Landeszentrale Nordrhein-Westfalen bei unserem Ideenwettbewerb so gut gefallen: Demokratie im Quartier, ein Werkstatt-Tag, bei dem ganz unterschiedliche Teilnehmer gleichberechtigt an einem Tisch oder an einer Pinnwand zusammenkommen. Jeder kann alles sagen, solange die Grundregeln konstruktiver Kommunikation eingehalten werden.

Wenn es der Emmaus-Gemeinde auf diese Weise gelingt, Menschen mit und ohne Obdach ins Gespräch zu bringen, ist das schon ein Wert an sich. Wenn Anwohner sich sogar entscheiden, im Viertelsrat mitzuwirken, um gemeinsam mit Vertretern der Stadt das nächste Straßenfest zu planen oder wilde Müllplätze in den Griff zu bekommen, dann hat unser demokratisches Miteinander mehr gewonnen, als eine perfekte Definition von Erst- und Zweitstimme je bewirken könnte. Ja, vielleicht wird dann auch deutlich, dass wir – wir alle als Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie – unsere Gesellschaft gestalten können und dass unser Wahlrecht ein Ausdruck von Bürgerstolz sein kann, selbst die Richtung der Politik zu bestimmen, jedenfalls mitzubestimmen.

Wir werden auf dem Podium gleich mehr darüber hören, wie die sogenannte aufsuchende politische Bildung mit Leben gefüllt wird. Aber ich möchte Sie, liebe Gäste – auch für die Saaldiskussion – herzlich bitten, die Probleme nicht zu verschweigen, vor denen Sie bei Ihrer täglichen Arbeit stehen. Wie funktioniert es beispielsweise an den Schnittstellen, wenn Haupt- und Ehrenamt kooperieren müssen? Oder wenn politische Bildung sich so weit hinein in die Gesellschaft bewegt, dass die Grenze zur Sozialarbeit erreicht oder sogar überschritten wird?

Was mich umtreibt, ist außerdem die Frage: Mit welchen Worten beschreibt man solche Initiativen? Die Bundeszentrale wird dankenswerterweise eine kleine Publikation, ein Pocket-Format, herausbringen, um die Projekte aller Landeszentralen zu dokumentieren. Ist dort dann vom sogenannten ""Problemviertel Krefeld-Süd"" die Rede, um Außenstehenden klar zu machen, warum die Demokratie-Werkstatt genau dort entstand und Artikel 1 des Grundgesetzes genau dort diskutiert wird? Oder findet sich eine andere Formulierung, die Fakten nicht schönfärbt, aber trotzdem ein wichtiges Ziel erreicht: Differenzieren statt Diffamieren?

Dieser Balanceakt ist mir so präsent, weil mich mein nächster Besuch auf Einladung der Landeszentrale Sachsen-Anhalt nach Halle-Neustadt führen wird. Ein Wunsch ist mir schon im Vorfeld übermittelt worden: Es wäre gut, wenn der Bundespräsident mal einen Tag lang alles vergessen könnte, was er über Halle-Neustadt gelesen hat, und sich vor Ort anhört, wie es dort wirklich ist. Das will ich gern tun.

Zuhören können, vor allem: zuhören wollen, das setzt eine Bereitschaft voraus, die wir in vielen Teilen unserer Gesellschaft öfter und deutlicher einfordern müssen. Oder neu entwickeln, in sozialen Medien beispielsweise. Bei allen Vorzügen, die sich dort für den Austausch eröffnen: Soziale Medien verführen auch dazu, permanent zu senden. Zuweilen Dinge, die man im persönlichen Gespräch nie über die Lippen bringen würde. Ich möchte die Digitalisierung unserer Kommunikation aber deshalb nicht rückabwickeln, im Gegenteil. Ich will eine Diskussionskultur beflügeln, bei der gewisse Grundregeln der Auseinandersetzung von allen geachtet werden – online wie offline. Und wenn wir uns über diese Regeln nicht einig sind, dann müssen wir eben die Regeln selbst zum Gegenstand der Diskussion machen. Ich glaube, hier liegt gerade für politische Bildung ein riesiges Arbeitsfeld, eines der wichtigsten für unsere Demokratie überhaupt, um kompromissfähig zu bleiben.

Ein erster Schritt wäre, dass wir uns alle in diesem Prozess als Lernende verstehen. Ich jedenfalls werde das heute tun und nachher nicht auf dem Podium sprechen, sondern Zuhörer sein.

Lieber Herr Bremer, es freut mich sehr, dass Sie gekommen sind, um uns einige wissenschaftliche Einblicke zum Thema ""Demokratie ganz nah"" zu geben, insbesondere zur Perspektivumkehr bei der Ansprache von Erwachsenen: nicht warten, wer nachfragt. Anbieten, anbieten, anbieten! Frau Menke vom Bundesausschuss Politische Bildung e. V. wird aus der Warte des Ehrenamts sicher viele praktische Beispiele ergänzen. Frau Springenberg-Eich und Herr Meyer haben heute im Tagesprogramm schon bewiesen, dass sie sehr genau wissen, wovon sie sprechen. Und auch unsere Moderatorin bringt eigene Erfahrungen zur politischen Bildung mit: Liebe Frau Boysen, Ihr Stichwort ""Vagabundenakademie"" hat meine Frau und mich neugierig gemacht.

Nicht nur wir beide, im besten Fall der ganze Saal soll von der versammelten Expertise etwas mitnehmen und in Bund, Länder und Kommunen weitertragen. Es ist natürlich kein Zufall, dass alle drei föderalen Ebenen im Programm vertreten sind. Geschätzte Partner: Vielen Dank für die fruchtbare Zusammenarbeit – und nun Bühne frei!

© 2019 Bundespräsidialamt
[*/quote*]


Das hat DER BUNDESPRÄSIDENT, auch bekannt als Frank-Walter Steinmeier, heute in Krefeld gesagt, schreibt das Bundespräsidialamt. Vorausgesetzt natürlich, daß er sich an den Text gehalten hat.

Wer hat den Text wohl geschrieben?

Und wer hat dem Schreiber die Hand geführt?

Die Realität, die tägliche, in der wir leben, ist so bizarr geworden, daß es angesichts des Wahnwitzes der Politik schwer fällt, der Politik eine andere Konsistenz als der eines Irrenhauses zuzusprechen, eines Irrenhauses, in dem die Irren die Wächter sind. Oder eben ......... die Politiker!


Zur Realität und zu den Bürgern meint Steinmeier laut seiner Rede:

"Zur nüchternen Realität gehört auch: Kontaktaufnahme in diese Richtungen funktioniert nicht oberlehrerhaft."

Das sagt er, der sich hier mal wieder zum Oberlehrer aufspielt.


In dem vielen dummen Geschwätz, das Steinmeier da von sich gibt, fehlt etwas. Deswegen ist es notwendig, so ist die Art des Hauses, sich den Text ganz anzusehen, und dabei nichts auszulassen. Wovon Steinmeier nichts sagt? Von Murat Kurnaz sagt er nichts. Dafür einen Satz, der nicht nur in Deutschland die Menschen an die Decke springen läßt:

"Mit Mut meine ich zum Beispiel: alte Versprechungen mit neuem Leben füllen, etwa die viel zitierte Begegnung auf Augenhöhe."

Auf Augenhöhe? Auf Augenhöhe mit Guantanmo?

Dann sagt er noch:

"Flüchtlingshilfe, Pflegenotstand, Kinderarmut: Sie kennen die Liste der hochemotionalen Themen."

Nichts über Guantanamo.


Im Spiegel erschien 2007 ein Artikel über Murat Kurnaz. Den muß man lesen:

[*quote*]
    Nachrichten
    Politik
    Deutschland
    Kurnaz-Buch: Memoiren aus dem Lager des Leidens

Kurnaz-Buch Memoiren aus dem Lager des Leidens

Schläge, Amputationen, Folter - mehr als fünf Jahre lebte Murat Kurnaz in einer Umgebung, in der Qualen Alltag waren. Jetzt hat er ein Buch über seine Zeit in US-Haft und dem Lager Guantanamo geschrieben. Darin erhebt er auch neue Vorwürfe gegen deutsche und US-Soldaten.

Von Yassin Musharbash
Freitag, 20.04.2007   15:38 Uhr

Berlin - Eines vorweg: Was Murat Kurnaz aus Guantanamo berichtet, ist teilweise so unglaublich, dass man fast Widerwillen verspürt, ihm zu glauben. Dabei haben die beiden Journalisten Oliver Schröm und Uli Rauss Recht, wenn sie in ihrem Nachwort schreiben: "Die Aussagen des 24-Jährigen aus Bremen... stimmten bis ins Detail überein mit dem, was im mittlerweile sehr umfangreichen Bestand an Dokumenten und Berichten über Guantanamo verfügbar ist."

Ex-Häftling Kurnaz: Der schreckliche Alltag wird vorstellbar
AP

Ex-Häftling Kurnaz: Der schreckliche Alltag wird vorstellbar
Und doch bleibt schwer zu fassen und noch schwerer zu verdauen, was der Deutsch-Türke mit Hilfe seines Ghostwriters Helmut Kuhn zu Papier gebracht hat.

Nur ein Beispiel: Kurnaz berichtet von einem jungen "Käfignachbarn", einem Saudi-Araber, dem US-Ärzte beide Beine amputiert haben. Nun sitzt er in Guantanamo mit eitrigen Stümpfen, "der Verband, der darumgewickelt war, hatte sich rot und gelb verfärbt". Verzweifelt versucht der Mann, auf den Toiletteneimer zu klettern. Doch die Wärter verprügeln ihn, statt ihm zu helfen: Es ist verboten, den Draht zu berühren, an dem er sich aufrichten will.

Kurnaz schreibt, es sei gang und gäbe gewesen, dass die Militärärzte Häftlingen mit voller Absicht zu viele und falsche Gliedmaßen abnahmen. "Ich wollte um keinen Preis auf die Krankenstation", heißt es an einer Stelle. "Ich wollte meine Zähne, Finger und Beine behalten."
[*/quote*]

mehr:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kurnaz-buch-memoiren-aus-dem-lager-des-leidens-a-478489.html


Das Buch von Murat Kurnaz:



https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51N8BrMFkWL._SX331_BO1,204,203,200_.jpg

   Murat Kurnaz
   "Fünf Jahre meines Lebens. Ein Bericht aus Guantanamo"
   Rowohlt Berlin, 16,90 Euro
   ISBN-10: 387134589X
   ISBN-13: 978-3871345890


Es gibt auch eine CD zum Anhören:



https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51-04VX3kML._SY446_BO1,204,203,200_.jpg

    Audio CD
    Der Audio Verlag
    ISBN-10: 389813637X
    ISBN-13: 978-3898136372

[*quote*]
Fünf Jahre meines Lebens: Ein Bericht aus Guantanamo. Lesung Audio-CD – Hörbuch, 1. Mai 2007
von Murat Kurnaz (Autor), Gabi Rüth (Regisseur), Paul Sonderegger (Sprecher)
[*/quote*]


Zum Buch:

[*quote*]
Als der junge Deutschtürke Murat Kurnaz, in Bremen geboren und aufgewachsen, Anfang Oktober 2001 nach Pakistan reist, um eine Koranschule zu besuchen, ahnt er nicht, welches Martyrium ihn erwartet – und dass er seine Familie viereinhalb Jahre nicht wiedersehen wird.

Bei einer Sicherheitskontrolle wird er wenige Wochen nach seiner Ankunft festgenommen und von der pakistanischen Polizei gegen 3000 Dollar Kopfgeld an die US-Streitkräfte verkauft. Er wird ins afghanische Kandahar gebracht, dort schwer gefoltert, und kurz darauf ins Häftlingslager Guantanamo geflogen. Bald finden die Amerikaner heraus, dass der junge Türke aus Bremen unschuldig ist – dennoch muss Murat Kurnaz mehr als 1600 Tage die Hölle von Guantanamo ertragen: Verhöre, Folter, Isolationshaft, Käfighaltung, viereinhalb Jahre fast ohne Schlaf. Erst 2006 wird Kurnaz entlassen. Er ist von den Torturen der Haft schwer gezeichnet.

Was er nach seiner Rückkehr nach Deutschland erfährt: Die deutschen Behörden wussten schon seit 2002, dass er unschuldig ist und in Guantanamo misshandelt wurde. Doch obwohl die Amerikaner zu diesem Zeitpunkt schon bereit waren, den für sie wertlosen Deutschtürken freizulassen, weigerten sich deutsche Behörden, den Gefangenen aufzunehmen - und überließen ihn weitere vier Jahre in Guantanamo seinem Schicksal.…

In diesem Buch erzählt Murat Kurnaz seine unglaubliche Geschichte – ohne Hass, aber sehr klar und detailliert.
Im Mittelpunkt stehen die schrecklichen Erlebnisse in Kandahar und vor allem im Lager Guantanamo: Er schildert, wie er an Ketten stundenlang aufgehängt wurde, wie er beißender Kälte und brütender Hitze ausgesetzt wurde – und man ihn über sieben Wochen lang alle zwei Stunden verlegte, damit er nicht schlafen konnte. Er berichtet über das Vegetieren in Maschendrahtkäfigen, über Elektroschocks und Isolationshaft.
Neben diesen erschütternden Beschreibungen der unglaublichen Brutalität im Lager, die von Rückblenden zu Murats Leben in Deutschland unterbrochen werden, gibt Kurnaz auch ein genaues Bild des „Systems Guantanamo“: einer Welt der Rechtlosigkeit und Willkür, in der Gefangene wie Tiere behandelt werden.
[*/quote*]


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Zu dem Hörbuch gibt es diese Beschreibung:

[*quote*]
Murat Kurnaz - Fünf Jahre meines Lebens. Ein Bericht aus Guantanamo - 2007 - Hörbuch
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HörspielBuch
Published on Dec 18, 2018

Als der junge Deutschtürke Murat Kurnaz, in Bremen geboren und aufgewachsen, Anfang Oktober 2001 nach Pakistan reist, um eine Koranschule zu besuchen, ahnt er nicht, welches Martyrium ihn erwartet – und dass er seine Familie viereinhalb Jahre nicht wiedersehen wird.
Bei einer Sicherheitskontrolle wird er wenige Wochen nach seiner Ankunft festgenommen und von der pakistanischen Polizei gegen 3000 Dollar Kopfgeld an die US-Streitkräfte verkauft. Er wird ins afghanische Kandahar gebracht, dort schwer gefoltert, und kurz darauf ins Häftlingslager Guantanamo geflogen. Bald finden die Amerikaner heraus, dass der junge Türke aus Bremen unschuldig ist – dennoch muss Murat Kurnaz mehr als 1600 Tage die Hölle von Guantanamo ertragen: Verhöre, Folter, Isolationshaft, Käfighaltung, viereinhalb Jahre fast ohne Schlaf. Erst 2006 wird Kurnaz entlassen. Er ist von den Torturen der Haft schwer gezeichnet.
Was er nach seiner Rückkehr nach Deutschland erfährt: Die deutschen Behörden wussten schon seit 2002, dass er unschuldig ist und in Guantanamo misshandelt wurde. Doch obwohl die Amerikaner zu diesem Zeitpunkt schon bereit waren, den für sie wertlosen Deutschtürken freizulassen, weigerten sich deutsche Behörden, den Gefangenen aufzunehmen - und überließen ihn weitere vier Jahre in Guantanamo seinem Schicksal.
In diesem Buch erzählt Murat Kurnaz seine unglaubliche Geschichte – ohne Hass, aber sehr klar und detailliert.
Im Mittelpunkt stehen die schrecklichen Erlebnisse in Kandahar und vor allem im Lager Guantanamo: Er schildert, wie er an Ketten stundenlang aufgehängt wurde, wie er beißender Kälte und brütender Hitze ausgesetzt wurde – und man ihn über sieben Wochen lang alle zwei Stunden verlegte, damit er nicht schlafen konnte. Er berichtet über das Vegetieren in Maschendrahtkäfigen, über Elektroschocks und Isolationshaft.
Neben diesen erschütternden Beschreibungen der unglaublichen Brutalität im Lager, die von Rückblenden zu Murats Leben in Deutschland unterbrochen werden, gibt Kurnaz auch ein genaues Bild des „Systems Guantanamo“: einer Welt der Rechtlosigkeit und Willkür, in der Gefangene wie Tiere behandelt werden.
[*/quote*]


Zu meiner großen Überraschung ist diese Beschreibung bei YouTube, dem zum Internet-Parasiten Google gehörenden Konzern:

https://www.youtube.com/watch?v=Uoau6_PrIdU

4 Stunden lang kann man zuhören, was Murat Kurnaz berichtet.

VIER STUNDEN!

Man hätte nicht Steinmeier in Krefeld reden lassen dürfen, sondern das Hörbuch sprechen lassen sollen. Das wäre auf Augenhöhe gewesen mit den Bürgern. Damit sie erfahren, was "die da oben" anrichten.
« Last Edit: February 03, 2019, 12:07:21 AM by Thymian »
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buonakista

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Steinmeier in Krefeld, oder: Auf Augenhöhe hängen im Iran
« Reply #1 on: February 24, 2019, 02:38:31 PM »

https://twitter.com/AliCologne/status/1099268785687744512




[Twitter]
Ali Utlu
🏳️‍🌈
‏Verified account @AliCologne

Frank-Walter Steinmeier gratuliert der Regierung im Iran herzlich zum 40. Jahrestag

Einen Land, das jugendliche und erwachsene Homosexuelle öffentlich hängt.

Es besagt, das dies OK ist uns zu Töten.

Das von einem SPD Politiker.
3:24 AM - 23 Feb 2019
[/Twitter]


Das Land, in dem die Leute auf Augenhöhe hängen.


[Screenshot spendiert. Thymian]
« Last Edit: February 24, 2019, 11:53:49 PM by Thymian »
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Krant

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Re: Steinmeier in Krefeld, oder: Auf Augenhöhe in Guantanamo
« Reply #2 on: February 28, 2019, 09:41:20 PM »

Inzwischen hat sogar "Kontraste" begriffen, daß Steinmeier untragbar ist.
Logged

Zollstein

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Re: Steinmeier in Krefeld, oder: Auf Augenhöhe in Guantanamo
« Reply #3 on: March 03, 2019, 09:39:56 PM »







Trump ist nicht der einzige Vollidiot auf diesem Planeten!
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