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Author Topic: Homöopathen: DIE DEKLARATION! Erde ist viereckig, 6000 Jahre alt und hohl.  (Read 335 times)

Ayumi

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Nein, nicht die Erde ist hohl. Die Homöopathen sind hohl. Um es mit den Worten der legendären Renate Ratlos zu sagen: "Die sind so hohl, die schwimmen sogar im Vakuum."
(#692 in http://www.ariplex.com/ama/ama_rr20.htm)


Die höchste Inkarnation homöopathischen Schwachsinns im deutschen Land, der Zentralverein hömöopathischer Ärzte, verbreitete gestern diese Pressemitteilung:

https://www.dzvhae.de/presse/pressemitteilungen/

[*quote*]
Wer hat Angst vor Homöopathie? – Professoren und Ärztegesellschaften unterstreichen mit einer Deklaration die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit der Homöopathie

Berlin, 06. Februar 2019. Ärztegesellschaften und Professoren kritisieren in einer öffentlichen Deklaration, dass es „Mode“ geworden sei, in Sachen Homöopathie die „therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht“. Sie belegen ihre Richtigstellung mit Verweis auf „internationale repräsentative klinische Studien, Metaanalysen und Health-Technology-Assessments (HTAs) zur Homöopathie.“ In der Stellungnahme, die jüngst in der „Deutschen Zeitschrift für Onkologie“ veröffentlicht wurde, heißt es weiter: „Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert“.

Autor der Homöopathie-Deklaration ist Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen, Sprecher des Dialogforums Pluralismus in der Medizin (DPM). Weitere unterzeichnende Ärztegesellschaften und Professoren sind unten gelistet. Das DPM wurde im Jahr 2000 vom damaligen Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. h.c. Jörg-Dietrich Hoppe, gegründet, um eine zukunftweisende „evidenzbasierte Integrative Medizin zu erarbeiten“. Diese sei Voraussetzung für „eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, durch die den individuellen Bedürfnissen der Bürger/Patienten besser entsprochen werden kann“.

Unter Integrativer Medizin „ist eine begründete Koexistenz von Paradigmen im Sinne unterschiedlicher Denk- und Praxisansätze zu verstehen“, so das DPM. Per Definition ist Integrative Medizin „die Praxis der Medizin, die die Bedeutung der Beziehung zwischen Arzt und Patient betont, sich auf die ganze Person fokussiert, sich auf Evidenz stützt und alle angemessenen Möglichkeiten für Therapie und Lebensweise (…) nutzt, um optimale Gesundheit und Heilung zu erreichen“. Zu den bekanntesten Methoden der Integrativen Medizin gehören neben der konventionellen Medizin die Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur (bzw. Traditionelle Chinesische Medizin) und die Anthroposophische Medizin.

„Die Zukunft der Medizin ist integrativ“

In der Schweiz werden die genannten Methoden bereits voll von der Grundversicherung erstattet und an Universitäten gelehrt. Dazu heißt es in der Stellungnahme des DPM: „Dieser Entscheidung ist nicht nur eine Volksabstimmung, sondern auch eine doppelte wissenschaftliche Evaluation vorangegangen. Entgegen Behauptungen, es gäbe keine qualitativ hochwertigen Studien in der Homöopathie, gibt es derer eine ganze Reihe, obwohl eine institutionelle Förderung der Homöopathieforschung nicht stattfindet“.

„Die Zukunft der Medizin ist integrativ“, erklärt dazu Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), „jeder zweite Bürger wünscht sich laut einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Befragung bereits eine Medizinwende in Deutschland – hin zur Integrativen Medizin“. Hierzulande werde geradezu kampagnenartig behauptet, es gebe keine Evidenz zur Homöopathie oder anderen Methoden der Integrativen Medizin, weshalb sich ein Rückbesinnen auf die Grundlagen der evidenzbasierten Medizin lohne, so Bajic weiter. „Evidenzbasierte Medizin ist per Definition eben keine ‚Kochbuchmedizin‘. Vielmehr handelt es sich um einen Ansatz, der die beste verfügbare externe Evidenz mit den klinischen Erfahrungen der Ärzte und den Werten und Wünschen der Patienten verbindet“, erklärt Bajic mit Bezug auf den Begründer der evidenzbasierten Medizin, David Sackett. „Ihr Konzept ist nicht mit dem sklavischen Befolgen von Leitlinien vereinbar, sondern mahnt zusätzlich dazu den Kontext der klinischen Erfahrung des Arztes und die Wünsche und Erfahrungen des Patienten an, um in jedem individuellen Fall die bestmögliche Behandlungsstrategie für den Patienten zu entwickeln. Dies ist bisher die Maxime des ärztlichen Handelns und sollte es zukünftig auch unbedingt bleiben im Hinblick auf Therapiefreiheit und -vielfalt.“

Vor dem Hintergrund der wissenschaftlich belegten Wirksamkeit der Homöopathie in der ärztlichen Praxis und den starken Anfeindungen gegenüber der Integrativen Medizin im Allgemeinen wie der Homöopathie im Besonderen stelle sich die konkrete Frage: „Wer hat eigentlich Angst vor der immer stärker gewünschten Integrativen Medizin und Homöopathie in Deutschland?“

Laut Deklaration haben in Deutschland aktuell 121.000 niedergelassene Ärzte (rund 95.000 Praxen) ergänzende medizinische Verfahren wie Naturheilkunde, Homöopathie, Anthroposophische Medizin oder Akupunktur in ihre ärztliche Praxis integriert.

Die komplette Deklaration mit Quellenverzeichnis finden Sie hier:

https://www.homoeopathie-online.info/homoeopathie-deklaration-2019/


Unterzeichnende Professoren:

Prof. Dr. med. Michael Keusgen;
Prof. Dr. med. Gabriele Fischer;
Prof. Dr. med. Uwe an der Heiden;
Prof. Dr. med. David Martin;
Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen;
Prof. Dr. Christoph Müller-Busch;
Prof. Dr. med. Matthias Wildermuth;
Prof. Dr. med. Arndt Büssing;
Prof. Dr. rer. nat. Dirk Cysarz;
Prof. Dr. med. Michael Frass;
Prof. Dr. med. Karin Kraft;
Prof. Dr. med. Alfred Längler;
Prof. Dr. med. Harald Matthes;
Prof. Dr. Jürgen Pannek;
Prof. Dr. Dr. Harald Walach;
Prof. Dr. med. Kurt Zänker;
Prof. Dr. med. Eckhart Hahn

Unterzeichnende Ärztegesellschaften

Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM)
Hufelandgesellschaft e.V. Ärztlicher Dachverband für Naturheilkunde und Integrative Medizin
Privatärztlicher Bundesverband e.V. für Privatärzte in Deutschland (PBV)
Gesellschaft anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (GAÄD)
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)
Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)

 

Pressekontakt: Björn Bendig
Pressesprecher Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ)
Hauptstadtbüro Integrative Medizin und Gesundheit
Axel-Springer-Str. 54B, 10117 Berlin
bjoern.bendig@dzvhae.de
Tel. 030 – 325 97 34 -13
Fax. 030 – 325 97 34 -19
[*/quote*]


Lügen mit Statistik geht nicht endlos. Immer mehr verfangen sich die Homöopathen in ihren Lügen. Nun stampfen sie mit Fuß auf und deklamieren, DASS SIE RECHT HABEN. BASTA!

Damit man das glaubt, stampft eine Herde von Professoren mit dem Fuß:

1. Prof. Dr. med. Michael Keusgen;
2. Prof. Dr. med. Gabriele Fischer;
3. Prof. Dr. med. Uwe an der Heiden;
4. Prof. Dr. med. David Martin;
5. Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen;
6. Prof. Dr. Christoph Müller-Busch;
7. Prof. Dr. med. Matthias Wildermuth;
8. Prof. Dr. med. Arndt Büssing;
9. Prof. Dr. rer. nat. Dirk Cysarz;
10. Prof. Dr. med. Michael Frass;
11. Prof. Dr. med. Karin Kraft;
12. Prof. Dr. med. Alfred Längler;
13. Prof. Dr. med. Harald Matthes;
14. Prof. Dr. Jürgen Pannek;
15. Prof. Dr. Dr. Harald Walach;
16. Prof. Dr. med. Kurt Zänker;
17. Prof. Dr. med. Eckhart Hahn

17 Professoren? Wie sehr sind Bildung und Universitäten in Deutschland und Österreich auf den Hund gekommen, daß diese obskuren Gestalten es zum Besitz einer Professur bringen konnten!?

Homöopathie ist Scheiße. Wie kann jemand mit so einer Scheiße Professor werden?


[23.6.2019 Zusatz von Thymian:

Prof. Dr. med. Michael Keusgen;
Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen;
Prof. Dr. med. Michael Frass;
Prof. Dr. Jürgen Pannek;
Prof. Dr. Dr. Harald Walach;
Prof. Dr. med. Eckhart Hahn

wurden hervorgehoben. Aus Gründen. Einer davon ist in

Die Blöde-Weiber-GmbH auf der Bundesgartenschau
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10874.0

deutlichst zu sehen...


Hier ist eine Übersicht über die Unterschreiber, eine große Kreuzreferenz:

Die Unterschreiber unbeschreiblichen Pfusches
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10893.0 ]
« Last Edit: June 25, 2019, 02:05:52 PM by Thymian »
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Écrasez l'infâme!

Ayumi

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https://www.dzvhae.de/presse/pressemitteilungen/

[*quote*]
Wer hat Angst vor Homöopathie? – Professoren und Ärztegesellschaften unterstreichen mit einer Deklaration die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit der Homöopathie
[*/quote*]

Angst vor Homöopathie? Warum sollten wir vor dieser Scheiße Angst haben? Der Gebrauch der Vokabel Angst zeigt, wie die Homöopathen vorgehen: eine psychische Komponente hineinrühren. Die Kritiker, so wird impliziert, hätten etwas an der Waffel. Ihre Psyche sei defekt. Sie hätten ANGST!

Die Hirnerweichung homöopathischer "Autoren" (sic!) sieht man zum Beispiel hier:

https://twitter.com/Herr_Metallsalz/status/1085987055182716928
[*quote*]
Herr der Metallsalze @Herr_Metallsalz

Wenn das #ZDF Beiträge zur #Homöopathie fälschen muss, dann möchte ich nicht in der Haut derer stecken, die so etwas machen müssen. Eine schlimmere lycopodische Verbiegung ist kaum denkbar. Eine menschliche Tragödie, mit anderen Worten.
11:47 AM - 17 Jan 2019
[*/quote*]

Eine Prise Krötenschleim wäre da sicherlich förderlich, beim Hexensabbath der homöopathischen Löffelverbieger...


Der DZVhÄ und die 17 obskuren Gestalten tischen Lügen auf:

[*quote*]
Berlin, 06. Februar 2019. Ärztegesellschaften und Professoren kritisieren in einer öffentlichen Deklaration, dass es „Mode“ geworden sei, in Sachen Homöopathie die „therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht“.
[*/quote*]

"In Abrede stellen" heißt, eine wahre Tatsache zu leugnen. Die Tatsache sei, so behaupten die Homöopathen, daß "die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht".

Das ist eine rotzfreche Lüge. Homöopathie wirkt nicht. Mit ihrer Lügenrhetorik will die Gang der 17 Hochschulverseucher suggerieren, Homöopathie würde funktionieren. Wer das bezweifle, sei ein Lügner. Es sei sogar "Mode" geworden, die Wirksamkeit der Homöopathie zu leugnen.

Nein! Homöopathie ist Lüge und Betrug und war nie etwas anderes als Lüge und Betrug.


[*quote*]
Sie belegen ihre Richtigstellung mit Verweis auf „internationale repräsentative klinische Studien, Metaanalysen und Health-Technology-Assessments (HTAs) zur Homöopathie.“
[*quote*]

"Sie belegen ihre Richtigstellung"? Nein. Da ist keine "Richtigstellung", sondern nur weitere Lügen der Homöopathen.

Die "internationalen repräsentativen klinischen Studien, Metaanalysen und Health-Technology-Assessments (HTAs) zur Homöopathie" sind allesamt nichts als Schund, nichts als noch mehr Lügen und noch mehr Betrug. 

Wenn es auch nur EINE EINZIGE STUDIE gäbe, die EINDEUTIG nachweisen würde, daß Homöopathie funktioniert, würden die Homöopathen uns die verschweigen? Garantiert nicht. An jede ihrer Haustüren würden sie die nageln, rauf und runter würden sie die trällern, mantra-singen würden sie die Tag und Nacht.

Aber da ist nichts. Nicht eine einzige Studie. Dafür ein Berg Lügen und Scheiße und Lügen.

Man muß kein Hellseher sein um zu begreifen, was die Homöopathen machen. Lügen natürlich! Lügen, lügen, lügen!


[*quote*]
In der Stellungnahme, die jüngst in der „Deutschen Zeitschrift für Onkologie“ veröffentlicht wurde, heißt es weiter: „Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert“.
[*/quote*]

Wer hat die schwachsinnige "Stellungnahme" geschrieben? War sie bloß ein Leserbrief? Oder etwas noch dümmeres? Bloß weil etwas in dieser komischen Zeitschrift steht, muß es doch noch lange nicht wahr sein.

Man kann das nachprüfen. Das geht sogar blitzschnell.

Die "Stellungnahme" wurde geschrieben von "Peter F. Matthiessen", einer der 17 obskuren Gestalten. Das heißt: Man hat sich selbst zitiert, tut aber so, als sei es eine externe und wissenschaftlich honorige Autorität. Was für ein mieses Manöver!

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0758-9471

[*quote*]
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DZO 2018; 50(04): 172-177
DOI: 10.1055/a-0758-9471
Forschung

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit – Eine Stellungnahme

Homeopathy and Intellectual Honesty. A Commentary
Peter F. Matthiessen

Zusammenfassung

Angesichts fehlender Plausibilität zu den Wirkprinzipien der Homöopathie ist es Mode geworden, deren therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht. Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert. Die vorliegende Publikation zeigt an drei ausgewählten Beispielen aus jüngster Zeit unter Berücksichtigung der tatsächlichen Beleglage die fehlende Seriosität dieser Aktivitäten auf.

Im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) und weiterer etablierter und repräsentativer Ärzteorganisationen wird das Erfordernis einer evidenzbasierten Integrativen Medizin sowie seine zunehmende Bedeutung an führenden medizinischen Fakultäten in den USA ebenso wie in Deutschland dargelegt. Es wird aufgezeigt, dass eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, die den individuell unterschiedlichen Bedürfnissen und Präferenzen der Bevölkerung zu entsprechen sucht, eine Integrative Medizin als ein zwar kritisches, aber unvoreingenommenes Kooperationsgefüge zwischen Mainstreammedizin und ausgewählten komplementärmedizinischen Ansätzen zu seiner Grundlage bedarf.

In diesem Zusammenhang wird auf einen von allen Mitgliedern des Dialogforums verfassten Grundsatzartikel zur Professionalität verwiesen, demzufolge sowohl für die konventionelle Medizin als auch für die Komplementärmedizin gleichermaßen eine Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit besteht. Bereits Ludwig Fleck und Thomas Kuhn haben aufgezeigt, dass die Anhänger eines bestimmten Paradigmas bestrebt sind, das je eigene Paradigma durch den Staat zu privilegieren. Der vorliegende Artikel verweist jedoch darauf, dass dem Staat nach §5 Abs. 3 des Grundgesetzes ein Wissenschaftsrichtertum im Sinne der Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma grundsätzlich untersagt ist. Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass die Monopolisierung eines einzigen Paradigmas mit der Ausbildung totalitärer Denkstrukturen einhergeht. In einem abschließenden Votum verwahren sich die Unterzeichner, die neben etablierten Ärzteorganisationen aus einer Vielzahl ausgewiesener Ärzte und Wissenschaftler bestehen, gegen die Verfolgung totalitärer, mit dem Grundgesetz kollidierenden Denkfiguren in unserem Gesundheitswesen.
Abstract

It has become fashionable to deny the therapeutic efficacy of homeopathy in view of a lack of plausibility as to its active principles although pertinent published evidence suggests the opposite. Nevertheless, incorrect information is being launched that implies either ignorance or deliberate polemic propaganda against homeopathy. This publication contrasts three recent examples with the actual evidence available to reveal the lack of seriousness of such activities.

The author underlines the need for an evidence-based Integrative Medicine, as well as the increasing significance which this concept enjoys at leading medical schools in the United States and German alike, on behalf of the Dialogue Forum Pluralism in Medicine and further established and representative medical associations. The idea is to illustrate that a fully orchestrated health care system which aims to meet the individually varying needs and preferences of the population must be based on integrative medicine as a critical but unbiased framework of cooperation between mainstream medicine and selected complementary medical approaches.

In this context mention must be made of a fundamental article on professionalism drawn up by all members of the Dialogue Forum, according to which conventional and complementary medicine alike are obliged to adhere to scientific standards. At an early stage, both Ludwig Fleck and Thomas Kuhn pointed out that the proponents of a specific paradigm strive to gain official privileges for their own paradigm. This paper, however, underlines that under Basic Law (German constitution) Article 5 Paragraph 3, the state is generally forbidden to pass judgment on scientific matters in the sense of advocacy of one specific paradigm. In addition, there is the danger that monopolization of a single paradigm fosters the development of totalitarian structures of thinking. In a concluding vote, the signatories of this paper – well-established medical associations and a large number of renowned physicians and scientists – reject totalitarian thought patterns in our health system that are incompatible with constitutional law.
[*/quote*]

Dummes Geschwätz ist das, nichts als dummes Geschwätz.

Die "Zeitschrift" "Deutsche Zeitschrift für Onkologie" wird vom Thieme-Verlag gemacht, was schon für sich ein sehr ernstes Warnzeichen ist. Thieme macht in "komplementär".

Wie berechtigt die Warnungen sind, sieht man schon an diesem Inhaltsverzeichnis:

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/issue/10.1055/s-008-39371

[*quote*]
DOI: 10.1055/s-00000097
Deutsche Zeitschrift für Onkologie
Issue 01 · Volume 50 · March 2018 DOI: 10.1055/s-008-39371

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[*/quote*]



Weiter mit der Pressemitteilung:

[*quote*]
Autor der Homöopathie-Deklaration ist Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen, Sprecher des Dialogforums Pluralismus in der Medizin (DPM).
[*/quote*]

Wer hätte das gedacht... ???

Matthiessen ist hinlänglich bekannt. Unter anderem ist er neben Dietrich Hoppe eine der übelsten Figuren der deutschen Esomafia, die versucht, wissenschaftliche Medizin zu vernichten.

Die Akte Jörg-Dietrich Hoppe >
Der Fall Hoppe
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7090.0

Was sage ich? Hoppe wird in der Pressemitteilung sogar namentlich genannt:

[*quote*]
 Weitere unterzeichnende Ärztegesellschaften und Professoren sind unten gelistet. Das DPM wurde im Jahr 2000 vom damaligen Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. h.c. Jörg-Dietrich Hoppe, gegründet, um eine zukunftweisende „evidenzbasierte Integrative Medizin zu erarbeiten“. Diese sei Voraussetzung für „eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, durch die den individuellen Bedürfnissen der Bürger/Patienten besser entsprochen werden kann“.
[*/quote*]

Das einzige, was da "orchestriert" ist, ist das organisierte Verbrechen.


[*quote*]
Unter Integrativer Medizin „ist eine begründete Koexistenz von Paradigmen im Sinne unterschiedlicher Denk- und Praxisansätze zu verstehen“, so das DPM. Per Definition ist Integrative Medizin „die Praxis der Medizin, die die Bedeutung der Beziehung zwischen Arzt und Patient betont, sich auf die ganze Person fokussiert, sich auf Evidenz stützt und alle angemessenen Möglichkeiten für Therapie und Lebensweise (…) nutzt, um optimale Gesundheit und Heilung zu erreichen“. Zu den bekanntesten Methoden der Integrativen Medizin gehören neben der konventionellen Medizin die Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur (bzw. Traditionelle Chinesische Medizin) und die Anthroposophische Medizin.
[*/quote*]

Das ist nichts als dummes Geschwätz. Und, natürlich, es enthält Lügen und Fallen. Naturheilkunde außerhalb der wissenschaftlichen Medizin zu stellen, ist ein schweinischer Betrug.

Homöopathie hat mit Naturheilkunde nicht das mindeste zu tun. Die Homöopathen tun aber immer so, und lügen dabei das Blaue vom Himmel runter, daß Homöopathie Naturheilkunde sei, wobei sie die Wunschvorstellung der Kranken, etwas NATÜRLICHES zu nehmen, einfach stehlen, und den Kranken homöopathische Scheiße unterjubeln. Das ist eines der miesesten Verbrechen dieser Mafia.


[*quote*]
„Die Zukunft der Medizin ist integrativ“

In der Schweiz werden die genannten Methoden bereits voll von der Grundversicherung erstattet und an Universitäten gelehrt. Dazu heißt es in der Stellungnahme des DPM: „Dieser Entscheidung ist nicht nur eine Volksabstimmung, sondern auch eine doppelte wissenschaftliche Evaluation vorangegangen. Entgegen Behauptungen, es gäbe keine qualitativ hochwertigen Studien in der Homöopathie, gibt es derer eine ganze Reihe, obwohl eine institutionelle Förderung der Homöopathieforschung nicht stattfindet“.
[*/quote*]

Das ist gelogen. Aber das wissen wir bereits.


[*quote*]
„Die Zukunft der Medizin ist integrativ“, erklärt dazu Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), „jeder zweite Bürger wünscht sich laut einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Befragung bereits eine Medizinwende in Deutschland – hin zur Integrativen Medizin“.
[*/quote*]

Auch das ist gelogen. Wie die Homöopathiemafia lügt und Studien fälscht, haben wir schon lange aufgedeckt. Unter anderem hier:

Wie die DHU eine Umfrage umlügt.
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10036.0


[*quote*]
Hierzulande werde geradezu kampagnenartig behauptet, es gebe keine Evidenz zur Homöopathie oder anderen Methoden der Integrativen Medizin, weshalb sich ein Rückbesinnen auf die Grundlagen der evidenzbasierten Medizin lohne, so Bajic weiter.
[*/quote*]

Das ist gelogen.


[*quote*]
„Evidenzbasierte Medizin ist per Definition eben keine ‚Kochbuchmedizin‘. Vielmehr handelt es sich um einen Ansatz, der die beste verfügbare externe Evidenz mit den klinischen Erfahrungen der Ärzte und den Werten und Wünschen der Patienten verbindet“, erklärt Bajic mit Bezug auf den Begründer der evidenzbasierten Medizin, David Sackett.
[*/quote*]

Das ist sowas von dämlich und gelogen, man faßt es nicht. Der Begriff Kochbuchmedizin paßt nämlich wie die Faust auf's Auge für die Homöopathie. Homöopathie ist nichts anderes als stures und stupides Abfeiern von Kochbuchmedizin. Die Kochbücher der Homöopathen nennt man übrigens Repertorien.


[*quote*]
„Ihr Konzept ist nicht mit dem sklavischen Befolgen von Leitlinien vereinbar, sondern mahnt zusätzlich dazu den Kontext der klinischen Erfahrung des Arztes und die Wünsche und Erfahrungen des Patienten an, um in jedem individuellen Fall die bestmögliche Behandlungsstrategie für den Patienten zu entwickeln. Dies ist bisher die Maxime des ärztlichen Handelns und sollte es zukünftig auch unbedingt bleiben im Hinblick auf Therapiefreiheit und -vielfalt.“
[*/quote*]

Das ist gelogen. Was die Bajic den Lesern als "klinische Erfahrung des Arztes" untergejubelt, ist in Wahrheit nichts als eine Überhöhung der Person des Arztes, eine Guruisierung. Von eben dieser Guruisierung leben die Homöoopathen und andere Medizinbetrüger.

Wir haben übrigens ein neues Beispiel für so eine Guruisierung. Ich bin so frei und zitiere, was Julian vor einem Monat ausgegraben hat. Julian schreibt:

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10415.msg25056#msg25056

[*quote*]
Waffenöl zu trinken ist saudämlich. Das ist schwachsinnig. Das ist unfaßbare Blödheit.

Aber das ist noch lange nicht alles.

Wie ist es denn hiermit? HIMBEEREN IN KERNSEIFE




https://pbs.twimg.com/media/DwZ1Bq6UUAA7sBi.jpg



Das ist kein Witz. Das ist kein Fake. Das ist wirklich die nackte Wahrheit.


[***quote***]
Tagebuch
Besuch bei Dr. Schuldt – Homöopath
Posted on Januar 8, 2019

Momentan bin ich bei Herrn Dr. med. Hartwig Schuldt, in der Schmarjestraße Hamburg, in Behandlung. Er arbeitet als Homöopath und hat viele Zaubermittelchen in vielen kleinen Schächtelchen. Diese füllen gleich eine ganzen Raum und dieser wirkt wie aus einer anderen Zeit.

Zweimal wurde mir der Herr sogar empfohlen, von zwei unterschiedlichen Frauen, von deren Meinung ich sehr viel halte. Die erste Dame traf ich glatt zufällig bei meinem ersten Besuch in der Praxis, was für ein glücklicher Zufall.

Herr Schuldt wurde mir als sehr weiser älterer Herr mit spezieller Ansicht und Umgang beschrieben. Also war ich gespannt.

Ich wurde aufgerufen und ging ins Heiligste. Herr Schuldt stellte mir viele Fragen, wie ob mir oft kalt ist, ich viel schwitze… Dabei notierte er eifrig Mittelchen auf einen Zettel bis fast eine Seite voll ist. Danach wurden meine Meridiane durch gemessen. Und der Doc fand noch mehr Disharmonien und Dinge die aus dem Gleichgewicht geraten sind als ich wußte und weswegen ich gekommen war. Irgendwas mit meiner Lunge ist nicht in Ordnung, mein Dünndarm hat auch ein Problem und ich habe wahrscheinlich einen Pilz da meine Gesichtshaut an einigen Stellen immer gerötet und sehr empfindlich ist.

Dr. Schuldt scheint wirklich sehr viel Erfahrung zu haben und sieht für sein Alter entsprechend jung aus, was heißt seine Zaubertränke scheinen zu wirken. Er rät mir viele Dinge die ich eh schon mache, also sind wir uns einig. Er meint aber auch das meine Krankheit durch Giftstoffe komme und ich Alles mit Kernseife waschen muß was ich roh verzehre. Auch Kräuter und Gewürze soll ich erhitzen damit Giftstoffe unschädlich für den Organismus werden. Hm, das wird eine Umstellung werden. Mal schauen wie ich das umsetzen kann. Ok Pfefferkörner ab in den Ofen für kurz und Mühle reinigen. Kernseife ist gekauft und es ist wirklich gewöhnungsbedürftig Alles an Obst und Rohkost damit ab zu schruppen. Aber ein Versuch ist es wert…, werde das mal ein paar Wochen ausprobieren.
Himbeeren in Kernseife waschen ist echt gewöhnungsbedürftig…

Nach dem Gespräch wartet man auf die speziell gemischte Mischung, die homöopatische Medizin. Diese gibts einmal gleich zum trinken mit etwas Mineralwasser vor Ort. Und dann noch zum mitnehmen in einer Spritze, da es so praktischer ist. Dosierung ist immer Morgens nach dem Frühstück 10 Tropfen. Ich bin gespannt ob es wirkt…
[***/quote***]


Das ist der Stoff, aus dem Albträume sind. So jemand als Berater. Man stelle sich vor, ein Familienmitglied ist ernsthaft krank und gerät an diese Person, die meint, Berater zu sein. Man stelle sich vor, das Familienmitglied glaubt dieser Person.
[*/quote*]


krik hat das sehr treffend kommentiert:

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10473.msg25191#msg25191

[*quote*]
Die betroffene Person hat Bustkrebs im Endstadium. Was man im Bild sieht, ist das, was ein "erfahrener Homöopath" ihr antut.

Selbst in seinen letzten Lebenstagen ist man für die Infamie der mörderischen Betrüger nichts als ein Geldlieferant, der nach Belieben auf barbarischste Weise parasitiert werden kann. Parasitiert. Anders kann man es nicht nennen.


Keinerlei Respekt. Nicht einmal minimaler Anstand vor Totkranken. Das ist die Welt der Medizinparasiten.
[*/quote*]


krik hat eine bemerkenswerte Contenance. Ich könnte noch ganz andere Wörter gebrauchen zur Beschreibung der Betrüger...


Die Pressemitteilung des DZVhÄ geht so weiter:

[*quote*]
Vor dem Hintergrund der wissenschaftlich belegten Wirksamkeit der Homöopathie in der ärztlichen Praxis und den starken Anfeindungen gegenüber der Integrativen Medizin im Allgemeinen wie der Homöopathie im Besonderen stelle sich die konkrete Frage: „Wer hat eigentlich Angst vor der immer stärker gewünschten Integrativen Medizin und Homöopathie in Deutschland?“
[*/quote*]

Nein. Wir haben keine Angst vor den Betrügern. Warum sollten wir auch? Gegen uns haben sie nicht den Hauch einer Chance. Mal um Mal decken wir ihre Lügen auf. Mal um Mal überführen wir sie des Betrugs. Mal um Mal zeigen wir, wie sie Kranke bescheißen.

Nein, wir haben nicht die geringste Angst vor den Betrügern. Wir machen sie fertig.


[*quote*]
Laut Deklaration haben in Deutschland aktuell 121.000 niedergelassene Ärzte (rund 95.000 Praxen) ergänzende medizinische Verfahren wie Naturheilkunde, Homöopathie, Anthroposophische Medizin oder Akupunktur in ihre ärztliche Praxis integriert.
[*/quote*]

Das ist doch schon wieder gelogen. Homöopathie ist keine Naturheilkunde. Die "Deklaration" ist nichts als Mist. Immer wieder nichts als Mist. Mehr bringen die Betrüger nicht zustande.


Homöopathie ist mörderischer Betrug und gehört vernichtet.


Wem das noch immer nicht klar ist, der kann sich gerne die Worte des großen Gurus Schuldt zu Herzen nehmen und seine Himbeeren in Kernseife baden. Oder sich mit dem Hammer auf den Daumen hauen. Oder mit dem nackten Hintern auf die glühend heiße Herdplatte setzen. Dummheit kennt bekanntlich keine Grenzen...


HIMBEEREN IN KERNSEIFE



https://pbs.twimg.com/media/DwZ1Bq6UUAA7sBi.jpg
« Last Edit: February 07, 2019, 08:11:15 PM by Ayumi »
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Écrasez l'infâme!

Ayumi

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Homöopathie-Deklaration:
« Reply #2 on: February 07, 2019, 04:04:15 PM »

https://www.homoeopathie-online.info/homoeopathie-deklaration-2019/

[*quote*]
Homöopathie-Deklaration: Professoren und Ärztegesellschaften unterstreichen die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit der Homöopathie – und kritisieren einseitige Darstellungen

Autor: Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen, Vorsitzender des Sprecherkreises des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM), im Namen der untenstehenden Professoren und Ärztegesellschaften

Zusammenfassung der Homöopathie-Deklaration

Angesichts fehlender Plausibilität zu den Wirkprinzipien der Homöopathie ist es Mode geworden, deren therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht. Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert. Die vorliegende Publikation zeigt an drei ausgewählten Beispielen aus jüngster Zeit unter Berücksichtigung der tatsächlichen Beleglage die fehlende Seriosität dieser Aktivitäten auf.

Im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) und weiterer etablierter und repräsentativer Ärzteorganisationen wird das Erfordernis einer evidenzbasierten Integrativen Medizin sowie seine zunehmende Bedeutung an führenden medizinischen Fakultäten in den USA ebenso wie in Deutschland dargelegt. Es wird aufgezeigt, dass eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, die den individuell unterschiedlichen Bedürfnissen und Präferenzen der Bevölkerung zu entsprechen sucht, eine Integrative Medizin als ein zwar kritisches, aber unvoreingenommenes Kooperationsgefüge zwischen Mainstreammedizin und ausgewählten komplementärmedizinischen Ansätzen zu seiner Grundlage bedarf.

In diesem Zusammenhang wird auf einen von allen Mitgliedern des Dialogforums verfassten Grundsatzartikel zur Professionalität verwiesen, demzufolge sowohl für die konventionelle Medizin als auch für die Komplementärmedizin gleichermaßen eine Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit besteht. Bereits Ludwig Fleck und Thomas Kuhn haben aufgezeigt, dass die Anhänger eines bestimmten Paradigmas bestrebt sind, das je eigene Paradigma durch den Staat zu privilegieren. Der vorliegende Artikel verweist jedoch darauf, dass dem Staat nach §5 Abs. 3 des Grundgesetzes ein Wissenschaftsrichtertum im Sinne der Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma grundsätzlich untersagt ist. Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass die Monopolisierung eines einzigen Paradigmas mit der Ausbildung totalitärer Denkstrukturen einhergeht. In einem abschließenden Votum verwahren sich die Unterzeichner, die neben etablierten Ärzteorganisationen aus einer Vielzahl ausgewiesener Ärzte und Wissenschaftler bestehen, gegen die Verfolgung totalitärer, mit dem Grundgesetz kollidierenden Denkfiguren in unserem Gesundheitswesen.

Tendenziöse, sachlich unzutreffende Wiedergaben von Studienergebnissen zur therapeutischen Wirksamkeit der Homöopathie

Das Plädoyer von Edzard Ernst, die Homöopathie aus den Apotheken zu entfernen, widerspricht der wissenschaftlichen Beleglage und entbehrt der Bereitschaft zu einer sachlichen Information.

Vor dem Hintergrund zahlreicher unhaltbarer nationaler und internationaler Pauschalangriffe auf die Komplementärmedizin im Allgemeinen und die Homöopathie im Besonderen sei nachfolgend im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) sowie der weiteren unten aufgeführten unterzeichnenden Institutionen und Personen ein Plädoyer für das Erfordernis einer evidenzbasierten Integrativen Medizin und deren verfassungsrechtliche Stellung im deutschen Grundgesetz formuliert. Aktueller Anlass für diese Stellungnahme sind zum einen die kürzlich in einem „Münsteraner Memorandum Homöopathie“ erhobene Forderung der Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie auf dem 121. Ärztetag in Erfurt [ 1 ] . Zum anderen eine Meinungsäußerung von Edzard Ernst, die unter der Rubrik „Außenansicht“ in der Süddeutschen Zeitung am 10.08.2018 veröff entlicht worden ist. Zudem das willkürliche und der realen Datenlage widersprechende Plädoyer von Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung, Ressort Meinung, vom 11.10.2018, in dem dieser u. a. geltend macht, „alles, was das Etikett Homöopathie trägt“ müsse aus der Apotheke verschwinden, da auch „bei diesen Mitteln und vielen anderen mehr […] auf seriöse Weise nie ein Nutzen nachgewiesen“ worden sei, was „hundertfach belegt“ sei.

Während im Hinblick auf das „Münsteraner Memorandum Homöopathie“ des „Münsteraner Kreis“ bereits eine Stellungnahme erfolgt ist [ 2 , 3 ] , ist dies bezüglich des Artikels von Ernst [ 4 ] und Bartens [ 5 ] noch nicht geschehen. Dort hat Ernst sich dafür ausgesprochen, homöopathische Arzneimittel, die von ihm als Placebos ohne therapeutische Wirksamkeit erachtet werden, dadurch vom Markt zu nehmen, dass er von den Apothekern fordert, Kunden darüber aufzuklären, dass Homöopathika Placebos ohne Wirksamkeit seien. Leider handelt es sich bei den von Ernst und Bartens verfassten Texten nicht um sachliche oder gar wissenschaftlich belegte Darlegungen, sondern um tendenziöse, sachlich unzutreff ende Wiedergaben von Studienergebnissen zur therapeutischen Wirksamkeit der Homöopathie. Dies und der Umstand, dass es in jüngster Zeit Mode geworden ist, sich abwertend gegenüber der Homöopathie zu äußern [ 6 – 11], veranlasst uns, die Mitglieder des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM), der nachfolgend aufgeführten Institutionen und die diese Gegendarstellung unterzeichnenden Ärzte und Wissenschaftler, zu einer Richtigstellung, die unter Verweis auf internationale repräsentative klinische Studien, Metaanalysen, und HTAs zur Homöopathie erfolgt [ 12 – 24 ].

Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) und Integrative Medizin

Das Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) wurde im Jahr 2000 vom damaligen Präsidenten der Bundesärztekammer Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg-Dietrich Hoppe gegründet, um mit renommierten Ärzten und Wissenschaftlern die traditionellen Parteilichkeiten zwischen Mainstreammedizin (konventionelle Medizin) und Komplementärmedizin durch einen verstetigten Dialog zwischen ausgewiesenen Vertretern unterschiedlicher Denk- und Praxisansätzen auf Augenhöhe zu überwinden. Zu den im Dialogforum vertretenen medizinischen Ansätzen gehören neben demjenigen der Mainstreammedizin die Anthroposophische Medizin, die Homöopathie, die Naturheilkunde und die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Anliegen und Ziel des DPM ist es, neben einer Trennung der Spreu vom Weizen, eine evidenzbasierte Integrative Medizin zu erarbeiten als Voraussetzung für eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, durch die den individuell unterschiedlichen Bedürfnissen und Präferenzen der Bürger/Patienten besser entsprochen werden kann. Integrative Medizin bedeutet allerdings keineswegs Beliebigkeit, eine Trennung der Spreu vom Weizen wird auch unsererseits als unabdingbar angesehen [ 25 – 27 ].

Vom DPM methodisch verfolgt wird die Frage nach dem wechselseitigen Ergänzungspotential, aber auch dem gegenseitigen Ausschluss der unterschiedlichen medizinischen Ansätze. Entsprechende Zielsetzungen gehören auch zu den nachfolgend genannten medizinischen Einrichtungen. Eine akribische, aber unvoreingenommene Analyse der publizierten Evidenz zur Wirksamkeit der Homöopathie ergibt, dass die therapeutische Wirksamkeit durch qualitativ hochwertige Studien wohlbegründet ist und 90 % der vorhandenen klinischen Studien außer Acht gelassen werden müssten, um eine Unwirksamkeit der Homöopathie schlussfolgern zu können [ 18 ]. In ärztlicher Hand ist die Homöopathie ein wichtiger Bestandteil einer Integrativen Medizin, die das Beste aus konventioneller Medizin und ärztlicher Homöopathie zum Wohle des Patienten verbindet [ 28 ].

Schweiz: Erstattung der Homöopathie nach wissenschaftlicher Evaluation

In der Schweiz wurde die Einführung der Komplementärmedizin als ein durch die Verfassung verbrieftes Recht nach einer gründlichen Evaluation vorgenommen. Dies hat dazu geführt, dass die Homöopathie neben drei weiteren komplementärmedizinischen Methoden als Pflichtleistung der Krankenkassen in der Schweiz angeboten und an den Hochschulen für alle Gesundheitsberufe gelehrt werden muss. Dieser Entscheidung ist nicht nur eine Volksabstimmung, sondern auch eine doppelte wissenschaftliche Evaluation vorangegangen. Entgegen Behauptungen, es gäbe keine qualitativ hochwertigen Studien in der Homöopathie, gibt es derer eine ganze Reihe, obwohl eine institutionelle Förderung der Homöopathieforschung nicht stattfindet [ 17 , 22 , 29 ].

Professor Robert Hahn über Metaanalysen zur Homöopathie

Robert Hahn, ein mit mehreren Forschungspreisen ausgezeichneter Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der Universität von Linköping, Schweden, der über 300 wissenschaftliche Artikel im Bereich Anästhesie und Intensivmedizin veröffentlicht hat und zuvor nichts mit Homöopathie zu tun hatte, äußert sich wie folgt [ 18 ]: „Vor gut drei Jahren startete die Organisation „Vetenskap och folkbildning (VoF) (Wissenschaft und Volksbildung) eine Sommerkampagne gegen die Homöopathie. Während der politischen Woche in Almedalen versah die VoF eine Gruppe Teenager mit T-Shirts, die den Aufdruck “Jag är skeptisk” – (Ich bin skeptisch) trugen. Diese Gruppe landete durch diese Aktion zusammen mit dem Astronauten Christer Fuglesang im Fernsehen, wo sie einen Abend lang frei und ungestört gegen die Homöopathie argumentieren durften. Homöopathie wurde als großer Bluff dargestellt. Die Teenager sagten einer nach dem anderen, dass es keinerlei wissenschaftliche Studien gebe, die beweisen könnten, dass Homöopathie funktioniere. Dieses beklemmende Faktum veranlasste mich, über die existierenden Beweise zu Gunsten der Homöopathie zu schreiben. Meine drei Blogs zu diesem Thema weckten im Spätsommer 2011 enorme Aufmerksamkeit. Das Ziel war es, die wissenschaftlichen Artikel durchzugehen, die sich mit der Frage auseinandersetzten, ob Homöopathie bei medizinischen Erkrankungen, statistisch gesehen, effektiver ist als ein Placebo (Globuli oder Dilutionen). […] Ernst verfasste 2002 eine angebliche Metaanalyse über Homöopathie, bei der es sich in Wahrheit jedoch um eine systematische Übersicht handelt. […] Wem also kann man noch trauen? Wir können damit beginnen, Edzard Ernst auszusortieren. Ich habe einige andere Studien, die er veröffentlicht hat, gelesen, und sie sind allesamt unseriös.“

Australische Studie (NHMRC): Keine valide Aussagekraft

Was die australische Studie betrifft, die Edzard Ernst als Beweis für die Unwirksamkeit der Homöopathie heranzieht, so ist hierzu festzustellen, dass es sich nicht um eine Metaanalyse, sondern nur um eine Literaturrecherche handelt, bei der Homöopathie-Studien mit weniger als 150 Teilnehmern von vornherein ausgeschlossen wurden mit der Folge, dass ein großer Teil von Datensätzen bei der Auswertung nicht berücksichtigt worden ist [ 24 ] . Dies bedeutet, dass der von Ernst zitierten Studie keine valide Aussagekraft zukommt. Dementsprechend ist diese Studie auch nicht in einem Journal mit Begutachtersystem publiziert worden. Unter dem Eindruck der gegenüber der obersten australischen Gesundheitsbehörde, dem National Health & Medical Research Council (NHMRC) erhobenen Vorwürfe, diesen Review zur Homöopathie gefälscht zu haben [ 30 ] , hat das NHMRC inzwischen selber gegenüber dem australischen Senat eingestanden, den Bericht manipuliert zu haben. Von den ursprünglich 176 Studien waren nur fünf in die Endauswahl der qualitativ hochwertigsten Studien gekommen. Der Entscheidung, andere Studien bei der Auswertung nicht zu berücksichtigen, lag offensichtlich der Umstand zu Grunde, dass viele dieser Studien positive Ergebnisse aufwiesen [ 31 ].

In einem von allen Mitgliedern des DPM unterzeichneten, 2010 im Deutschen Ärzteblatt publizierten Grundsatzartikel zur ärztlichen Professionalität und Komplementärmedizin ist aufgezeigt worden, dass sowohl für die konventionelle Medizin als auch für die Komplementärmedizin gleichermaßen eine Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit besteht [ 32 ].

Unzutreffend ist auch die von Ernst vorgenommene Gleichsetzung von Placebowirkung mit therapeutischer Unwirksamkeit. Dankenswerter Weise ist diese Behauptung in einem sehr kompetenten Beitrag von Winfried Rief, der am 22.08.2018 in „Außenansicht“ der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, korrigiert worden. Darin weist Rief anhand der Ergebnisse moderner Placeboforschung darauf hin, dass Placebobehandlungen hoch eff ektiv und langfristig wirksam sein können, von den positiven (oder negativen) Erwartungen bei Patienten und Ärzten abhängig sind, mithin nicht die Pille selbst das Wesentliche ist, sondern das, was sie beim Kranken auslöst. Rief plädiert deshalb nachdrücklich dafür, diese – gleichermaßen auch in der Mainstream-Medizin eine Rolle spielenden – Placebo-Eff ekte intensiviert zu beforschen und „‚Placebonahe‘ Interventionen wie Homöopathie, Akupunktur und manche naturheilkundlichen Ansätze“ in die Medizin und Pharmazie zu integrieren.

Die Bedeutung der Integrativen Medizin

Weltweit setzt sich seit einigen Jahrzehnten die Erkenntnis durch, dass eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung eine Integrative Medizin als Grundlage benötigt, wenn sie den vielfältigen und individuell unterschiedlichen Bedürfnissen der Bevölkerung und insofern einer evidenzbasierten Medizin im Sinne Sacketts [ 33 ] gerecht werden will. Unter dem Konzept der Integrativen Medizin ist eine begründete und damit nachvollziehbare Koexistenz von Paradigmen im Sinne unterschiedlicher Denk- und Praxisansätze zu verstehen. In den USA wurde vom „Academic Consortium for Integrative Medicine and Health“, in dem über 60 führende medizinische Fakultäten Mitglied sind, eine Defi nition der Integrativen Medizin veröff entlicht: „Integrative Medizin und Gesundheit ist die Praxis der Medizin, die die Bedeutung der Beziehung zwischen Arzt und Patienten betont, sich auf die ganze Person fokussiert, sich auf Evidenz stützt und alle angemessenen Möglichkeiten für Therapie und Lebensweise, von Gesundheitsberufen und -disziplinen nutzt, um optimale Gesundheit und Heilung zu erreichen.“ [ 34 ] (Übersetzung: E.G. Hahn).

Für die Beteiligten stellt der Begriff Integrative Medizin ein Leitbild dar, durch das die Parteilichkeiten zwischen den einzelnen Richtungen in den Hintergrund treten zugunsten einer Integration, mit der ein unvoreingenommenes Ausschauhalten nach den je besten Therapieansätzen am individuellen Patienten assoziiert ist. In Deutschland waren Ende 2015 ca. 121 000 niedergelassene Ärzte verteilt auf ca. 95 000 Praxen komplementärmedizinisch tätig, was bedeutet, dass die Hälfte der Ärzte die Komplementärmedizin bereits in die ärztliche Praxis integriert hat.

Was sagt das Grundgesetz?

Alle diejenigen, die gegenwärtig mit eschatologischer Verbissenheit den Ausschluss der Komplementärmedizin von der Erstattungsfähigkeit durch die Kostenträger und ein Verbot der Homöopathie bzw. die Abschaff ung der homöopathischen Arzneimittel fordern, bestätigen die bereits von Thomas Kuhn [ 35 , 36 ] und Ludwig Fleck [ 37 ] beschriebene Dynamik der Privilegierung des je eigenen Paradigmas durch staatliche Rechtsprechung. In einem laizistischen Staat wie Deutschland ist aber dem Staat gemäß §5 Abs. 3 des Grundgesetzes ein Wissenschaftsrichtertum im Sinne der Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma grundsätzlich untersagt. Ausführlich wird darauf auch in dem Grundgesetzkommentar von Maunz et al. hingewiesen: „Jeder, der in Wissenschaft, Forschung und Lehre tätig ist, hat – vorbehaltlich der Treuepfl icht gem. Art. 5 Abs. 3 GG – ein Recht auf Abwehr jeder staatlichen Einwirkung auf den Prozess der Gewinnung und Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnis“. Die Wissenschaft bilde einen „von staatlicher Fremdbestimmung freien Bereich persönlicher und autonomer Verantwortung des einzelnen Wissenschaftlers“ [ 38 ] . Insofern ist es dem Staat verfassungsrechtlich untersagt, einen bestimmten Wissenschaftsansatz bzw. ein bestimmtes medizinisches Paradigma zu privilegieren. Dementsprechend hat anlässlich der Neuordnung des Arzneimittelrechts im Rahmen des 1976 beschlossenen Arzneimittelgesetzes (AMG 1976) der zuständige Bundestagsausschuss die Auff assung vertreten, dass es „nicht Aufgabe des Gesetzgebers sein kann, bei kontrovers diskutierten wissenschaftlichen Positionen durch einseitige Festlegung bestimmter Methoden einen allgemein verbindlichen „Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse“ festzuschreiben, sondern im Zulassungsbereich dem in der Arzneimitteltherapie vorhandenen Wissenschaftspluralismus zu entsprechen“ [ 39].

Dementsprechend besteht auch für die homöopathischen Arzneimittel beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine eigene Aufbereitungskommission, werden Arzneimittel im Homöopathischen Arzneibuch (HAB) geregelt und sind im SGB V verankert.

Als der Nestor der hermeneutischen Philosophie in Deutschland, Hans-Georg Gadamer im Alter von 100 Jahren in einem SPIEGELInterview vom 21.02.2000 gefragt wurde, ob er die Quintessenz seiner Philosophie in einem Satz zusammenfassen könne, antwortete er: „Der Andere könnte Recht haben“. Man führt kein Gespräch, wenn der Andere nicht Recht haben könnte. Im Dialogforum haben wir diesen Satz modifi ziert: „Der Andere könnte auch Recht haben“ [ 27 ].

Ein monoparadigmatischer Reduktionismus führt aber – bedacht oder nicht bedacht – am Ende stets in eine totalitäre Ideologie, für die die dogmatische Ideologie alles, der Respekt vor dem Selbststimmungsrecht des Bürgers, der Toleranz gegenüber Vertretern anderer Denk- und Praxisansätze, dem individuellen Erkenntnisstreben und der Achtung der Menschenwürde nichts bedeutet. Wollen wir eine solche durch totalitäre Strukturen geprägte Entwicklung in unserem Land für die Medizin und das Gesundheitswesen?


Unterzeichner der Homöopathie-Deklaration:

Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM)
Hufelandgesellschaft e.V. Ärztlicher Dachverband für Naturheilkunde und Integrative Medizin
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
Gesellschaft anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (GAÄD)
Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)
Gesundheit Aktiv
Privatärztlicher Bundesverband e.V. für Privatärzte in Deutschland (PBV)

Prof. Dr. med. Michael Keusgen;
 Prof. Dr. med. Gabriele Fischer;
Prof. Dr. med. Uwe an der Heiden;
Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen;
Prof. Dr. med. David Martin;
Prof. Dr. Christoph Müller-Busch;
Prof. Dr. med. Matthias Wildermuth;
Prof. Dr. med. Arndt Büssing;
Prof. Dr. rer. nat. Dirk Cysarz;
Prof. Dr. med. Michael Frass;
Prof. Dr. med. Karin Kraft;
Prof. Dr. med. Alfred Längler;
Prof. Dr. med. Harald Matthes;
Prof. Dr. Jürgen Pannek;
Prof. Dr. Dr. Harald Walach;
Prof. Dr. med. Kurt Zänker;
Prof. Dr. med. Eckhart Hahn;
Dr. med. Thomas Breitkreuz;
Dr. med. Marion Debus;
Dr. med. Michaela Geiger;
Dr. med. Friedwart Husemann;
Dr. med. Johannes Krebs;
Dr. med. dent. Roman Pönisch;
Dr. med. Stefan Schmidt-Troschke;
Dr. med. Gabriela Stammer;
Dr. med. Klaus von Ammon;
Dr. med. Paul Werthmann;
PD Dr. rer. nat. Stephan Baumgartner;
Dr. med. Matthias Girke;
PD Dr. med. Florian Glaser;
PD Dr. med. Friedrich Edelhäuser;
PD Dr. med. Dominik Irnich;
Carmen Eppel;
Boris Krause;
Astrid Sterner;
Cornelia Bajic;
Sigrid Heinze;
Philipp Busche;
Georg Soldner;
Martin-Günther Sterner

Sie möchten die Homöopathie-Deklaration ebenfalls unterzeichnen? – Dann schreiben Sie einfach eine Mail mit dem Betreff „Homöopathie-Deklaration“ an info@dzvhae.de
Unterzeichner der Homöopathie-Deklaration seit dem 06. Februar 2019:

Dr. med. Rüdiger Schweitzer; Dr.med. Marieluise Schmittdiel; Gabriele Treutler-Walter; Elke Lorenzen; Ärztegesellschaft für klassische Homöophie (ÄKH)

Literaturverzeichnis:

[1] Münsteraner Memorandum Homöopathie. Ein Statement der Interdisziplinären Expertengruppe „Münsteraner Kreis” zur Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie. Korrespondenzadresse: Dr. Christian Weymayr, c/o Lehrstuhl für Medizinethik, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Universität Münster, Von Esmarch-Str. 62, 48149 Münster

[2] Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) . Zusatzbezeichnung Homöopathie stärkt Evidenzbasierte Integrative Medizin, Autor: Matthiessen PF. Mai 2018. Einsehbar unter http://www.dialogforumpluralismusindermedizin.de/dpm_.dll?pageID=166

[3] Matthiessen P F . Der Andere könnte auch Recht haben . Monitor Versorgungsforschung 2018 ; 3 : 42 – 44

[4] Ernst E . Homöopathie raus aus den Apotheken. In: Süddeutsche Zeitung, Außenansicht. 10.08.2018

[5] Bartens W . Apotheken. Erste Hilfe. In: Süddeutsche Zeitung. Wissen. 11.10.2018

[6] Ernst E , Pittler M H . Re-analysis of previous meta-analysis of clinical trials of homeopathy . J Clin Epidemiol 2000 ; 53 : 1188

[7] Ernst E . A systematic review of systematic reviews of homeopathy . Br J Clin Pharmacol 2002 ; 54 : 577 – 582

[8] Shang A , Huwiler-Müntener K , Nartey L et al. Are the clinical eff ects of homoeopathy placebo eff ects? Comparative study of placebo- controlled trials of homoeopathy and allopathy . Lancet 2005 ; 366 : 726 – 732

[9] Shaw D M . The Swiss report on homeopathy: a case study of research misconduct . Swiss Med Wkly 2012 ; 142 : w13594

[10] Schmacke N , Hrsg . Der Glaube an die Globuli – Die Verheißungen der Homöopathie . Berlin : Suhrkamp ; 2015

[11] Schmacke N . Homöopathie: Der Globuspokus geht weiter . Doc-Check 2016 ; News 1 – 4

[12] Linde K , Clausius N , Ramirez G et al. Are the clinical eff ects of homeopathy placebo eff ects? A meta-analysis of placebo-controlled trials . Lancet 1997 ; 350 : 834 – 843

[13] Linde K , Clausius N , Ramirez G et al. Overviews and meta-analysis of controlled clinical trials of homeopathy . In: Ernst E , Hahn E G , eds. Homeopathy. A critical appraisal . Oxford : Butterworth-Heinemann ; 1998 : 101 – 106

[14] Kleijnen J , Knipschild P , terRied G . Clinical trials of homeopathy . BMJ 1991 ; 302 : 316 – 323

[15] Mathie R T , Lloyd S M , Legg L A et al. Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: Systematic review and meta-analysis . Syst Rev 2014 ; 3 : 142 doi: 10.1186/2046-4053-3-142

[16] Cucherat M , Haugh M C , Gooch M , Boissel J B . Evidence of clinical effi cacy of homeopathy (A meta-analysis of clinical trials) . Eur J Clin Pharmacol 2000 ; 56 : 27 – 33

[17] Bornhöft G , Matthiessen P F , eds. Homeopathy in Health Care – Eff ectiveness, Appropiateness, Safety, Costs. An HTA Report on Homeopathy as part of the Swiss Complementary Medicine Evaluation Programme . Berlin/Heidelberg : Springer ; 2011

[18] Hahn R G . Homeopathy: meta-analyses of pooled clinical data . Forsch Komplementmed 2013 ; 20 : 376 – 381 doi: 10.1159/000355916

[19] Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie . Forschungsreader der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie. WissHom 2016 https://www.homoeopathie-online.info/category/wisshom/

[20] Gleiss A , Frass M , Gaertner K . Re-analysis of survival data of cancer patients utilizing additive homeopathy . Complement Ther Med 2016 ; 27 : 65 – 67 doi: 10.1016/j.ctim.2016.06.001

[21] Frass M , Dielacher C , Linkesch M et al. Infl uence of potassium dichromate on tracheal secretions in critically ill patients . Chest 2005 ; 127 : 936 – 941

[22] von Ammon K , Bornhöft G , Maxion-Bergemann S et al. Familiarity, objectivity – and misconduct. Counterstatement to Shaw MD. The Swiss report on homeopathy: a case study of research misconduct . Swiss Med Wkly 2013 ; 143 : w13720

[23] Frass M , Linkesch M , Banyai S et al. Adjunctive homeopathic treatment in patients with severe sepsis: a randomized, double-blind, placebocontrolled trial in an intensive care unit . Homeopathy 2005 ; 94 : 75 – 80

[24] Teut M , Lucae C , Wischner M , Dahler J D . „Der Glaube an die Globuli“ – eine kritische Rezension www.informationen-zur-homoeopathie.de 2. August 2015. Gesellschaft für Homöopathie

[25] Willich S N , Birke M G , Hoppe J D et al. Schulmedizin und Komplementärmedizin. Verständnis und Zusammenarbeit müssen vertieft werden . Dtsch Arztebl 2004 ; 101 : A1314 – A1319

[26] Matthiessen P F . Paradigmenpluralität und Individualmedizin . In: Matthiessen P F . Hrsg. Patientenorientierung und Professionalität. Festschrift 10 Jahre Dialogforum Pluralismus in der Medizin . Bad Nauheim : Verlag Akademische Schriften (VAS) ; 2011

[27] Matthiessen P F . 10 Jahre Dialogforum Pluralismus in der Medizin. Warum es uns gibt, wer wir sind und was wir wollen . In: Matthiessen P F , Hrsg . Patientenorientierung und Professionalität. Festschrift 10 Jahre Dialogforum Pluralismus in der Medizin . Bad Nauheim : Verlag Akademische Schriften (VAS) ; 2011

[28] Matthiessen P F . Einzelfallforschung zwischen Evidence based Medicine and Narrative based Medicine. ICE 11. Köthen (Anhalt) www.wisshom.de  2013 ;

[29] Dachverband Komplementärmedizin, Schweiz. Komplementärmedizin ist Pfl ichtleistung der Krankenversicherung in der Schweiz. Medienmitteilung vom 16. Juni 2017

[30] Gesundheit aktiv. www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/Nachrichten/882-die-krux-mit-der-evidenz.html

[31] Australian Homoeopathic Association . Science fact or fi ction? Senate exposes NHMRC did not use accepted scientifi c methods. 20.9.2018 https://www.yourhealthyourchoice.com.au/news-features/sciencefact- or-fi ction-nhmrc-admits-they-did-not-use-accepted-scientifi cmethods- 2/

[32] Kiene H , Heimpel H . gemeinsam verfasst von den Mitgliedern des Dialogforum Pluralismus in der Medizin . Ärztliche Professionalität und Komplementärmedizin. Was ist seriöses Therapieren? Medizinpluralismus und die Verpfl ichtung zu Wissenschaftlichkeit erscheinen nur auf den ersten Blick als ein Widerspruch . Dtsch Arztebl 2010 ; 107 : A 548 – A 550

[33] Sackett D , Richardson W , Haynes R . Evidence Based Medicine: How to practice and teach EBM . New York, Edinburgh, London : Churchill Livingstone ; 1997

[34] The Academic Consortium for Integrative Medicine and Health . 2004 ; revised May 2015 https://www.imconsortium.org/about/about-us.cfm  accessed Mai 22, 2017

[35] Kuhn T S . The Structure of Scientifi c Revolutions . Chicago : University of Chicago Press ; 1962

[36] Kuhn T S . Die Entstehung des Neuen . Frankfurt a. Main : Suhrkamp ; 1977

[37] Fleck L . Die Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache. Einführung in die Lehre vom Denkstil und Denkkollektiv . Frankfurt a. Main : Suhrkamp ; 1993 (Der Text ist identisch mit der Erstausgabe bei Benno Schwabe und Co. von 1935)

[38] Maunz T , Dürig G , Herzog R , Scholz R . Grundgesetz Kommentar . München : C.H. Beck‘sche Verlagsbuchhandlung ; 1980

[39] Deutscher Bundestag, Ausschuss für Jugend, Familie und Gesundheit . Bericht zur Neuordnung des Arzneimittelrechts. Drucksache 7/5091 vom 28.04.1976

 
Erstveröffentlichung der Homöopathie-Deklaration: Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018 ; 50: 172 – 177. „Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit – Eine Stellungnahme“. Autor: Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen im Namen der genannten Professoren und Ärztegesellschaften.
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Thymian

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Re: Homöopathie-Deklaration:
« Reply #3 on: February 09, 2019, 03:41:57 PM »

https://www.homoeopathie-online.info/homoeopathie-deklaration-2019/

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Homöopathie-Deklaration: Professoren und Ärztegesellschaften unterstreichen die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit der Homöopathie – und kritisieren einseitige Darstellungen
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Die zahlreichen Vereinigungen und Verbände der Ladendiebe wehren sich gegen die Unterdrückung durch die Polizei. Landesweite Solidaritätskundgebungen und Demonstrationen sind zu erwarten.

Ich ahne es...



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Autor: Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen, Vorsitzender des Sprecherkreises des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM), im Namen der untenstehenden Professoren und Ärztegesellschaften
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Ja, ja, ja, den Herren kennen wir zur Genüge. Und das, was er angerichtet hat.


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Zusammenfassung der Homöopathie-Deklaration

Angesichts fehlender Plausibilität zu den Wirkprinzipien der Homöopathie ist es Mode geworden, deren therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht.
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Wie immer: anstatt die Wirksamkeit zu beweisen, wird auf die Wirkungsweise verwiesen, die leider ungeklärt ist. Immer das gleiche, verrottete Lügenschema. Immer und immer wieder.

Alles, was die Homöopathen zur "Wirkungsweise" zusammenstottern, sind  dämlichste Lügen und Phantasien kranker Hirne.

Bei den Science-Fiction-Geschichten und den fliegenden Untertassen und den gelandeten Marsmenschen kann man über die Jahrhunderte (Jules Verne ist schon lange tot!) eine Veränderung der Erscheinungsformen der Untertassen, der Leuchterscheinungen und so weiter beobachten. Immer sind die angeblich beobachteten Phänomene gekoppelt an gerade aktuelle Modetrends. Bei den Homöopathen ist es das gleiche Spiel. Nach dem Gedächtnis des Wassers (das es nicht gibt) sind die neuesten Lügenmärchen über "nano", "Quantenverschränkung" und anderen Stuß. Die Lügenmärchen werden nicht von bekifften Youngsters erzählt, sondern von angeblich honorigen Wissenschaftern vorgetragen, die sich dafür gegenseitig mit Lorbeer bekränzen. Die Wissenschaftler sind keine, sondern Betrüger und Pfuscher im - wie auch immer - bezahlten Dienst der Homöopathiemafia.

So ist das. Leider. Und die Betrüger machen weiter und weiter und weiter. Skrupellos. Skrupellos! Denn, wer zahlt denn letzten Endes die Zeche? Kranke! Homöopathie ist lebensgefährlicher Betrug an Kranken.

Homöopathie ist ein widerlicher Betrug einer Milliardenindustrie und einem Heer von Parasiten, die sich an Hab und Gut von Kranken mästen.



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Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert.
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"Fehlinformationen?" VON WEGEN! Die Lügen der Homöopathen werden immer und immer mehr durchkreuzt und immer und immer mehr werden die Mafiastrukturen der Homöopathie und ihrer Hintermänner sichtbar gemacht.


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Die vorliegende Publikation zeigt an drei ausgewählten Beispielen aus jüngster Zeit unter Berücksichtigung der tatsächlichen Beleglage die fehlende Seriosität dieser Aktivitäten auf.
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Ach was! Nichts als eine Wiederholung längst bekannter Lügen wird aufgetischt.


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Im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) und weiterer etablierter und repräsentativer Ärzteorganisationen wird das Erfordernis einer evidenzbasierten Integrativen Medizin sowie seine zunehmende Bedeutung an führenden medizinischen Fakultäten in den USA ebenso wie in Deutschland dargelegt.
[*/quote*]

Ach was! Nichts wird "dargelegt". Es wird gelogen, daß die Balken krachen und splittern.



[*quote*]
Es wird aufgezeigt, dass eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, die den individuell unterschiedlichen Bedürfnissen und Präferenzen der Bevölkerung zu entsprechen sucht, eine Integrative Medizin als ein zwar kritisches, aber unvoreingenommenes Kooperationsgefüge zwischen Mainstreammedizin und ausgewählten komplementärmedizinischen Ansätzen zu seiner Grundlage bedarf.
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Nein, da wird gar nichts "aufgezeigt". Nichts als Bullshit wird aufgetürmt. In der "Deklaration" ist bis hierher auch nichts als warme Luft zu sehen.



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In diesem Zusammenhang wird auf einen von allen Mitgliedern des Dialogforums verfassten Grundsatzartikel zur Professionalität verwiesen, demzufolge sowohl für die konventionelle Medizin als auch für die Komplementärmedizin gleichermaßen eine Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit besteht.
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Ja, ja, ja. Professionalität. Ja, ja ja. Wo, verdammt nochmal, sind SOLIDE FAKTEN über die Wirksamkeit der Homöopathie? WO!?

Keine Angst, da kommen keine. Homöopathie ist Lüge und Betrug. Wahre FAKTEN kriegen Homöopathen nicht zusammen. Das haben sie 220 Jahre lang nicht geschafft und das werden sie auch in weiteren 1000 Jahren nicht schaffen.


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Bereits Ludwig Fleck und Thomas Kuhn haben aufgezeigt, dass die Anhänger eines bestimmten Paradigmas bestrebt sind, das je eigene Paradigma durch den Staat zu privilegieren.
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Und? Was sagt das über die WIRKSAMKEIT der Homöopathie? Nichts. Statt dessen wird eine Mafia inszeniert. Naja, damit kennen sich die Homöopathen aus. Deren Mafia leistet sich ja etliche Politiker auf der Gehaltsliste.


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Der vorliegende Artikel verweist jedoch darauf, dass dem Staat nach §5 Abs. 3 des Grundgesetzes ein Wissenschaftsrichtertum im Sinne der Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma grundsätzlich untersagt ist.
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Grundgesetz? Jetzt greifen die Homöopathen schon nach dem Grundgesetz? Das Grundgesetz soll Einem verbieten zu sagen, daß Homöopathie Betrug ist. Mal ehrlich, da hat jemand nicht alle Latten am Zaun.

MAN KANN NICHT PER GESETZ DIE PHYSIK UND DIE BIOLOGIE AUSSER KRAFT SETZEN!

Ehrlich, die Natur scheißt auf die "Gesetze" der Menschen. Physik, Biologie, Chemie, das sind die Grundlagen unserer Welt. Die kümmern sich einen Scheißdreck um einen Haufen durchgeknallter Fatzkes. Genau gesagt wissen weder Physik oder Biologie oder Chemie überhaupt etwas von der Existenz dieser Fatzkes.

Der ausgelebte Größenwahn ausgesuchter Betrüger sollte zu bedenken geben, ob man diese Gestalten nicht am besten sofort hinter Gittern aus Stahl deponiert, damit sie keinen weiteren Schaden anrichten können.



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Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass die Monopolisierung eines einzigen Paradigmas mit der Ausbildung totalitärer Denkstrukturen einhergeht.
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Ach was! BULLSHIT! Und was für einer. Was hier nämllich breitbeinig und totalitär daherkommt, ist der ausgelebte Wahn, Grundlagen der Biologie und der Physik und der Chemie außer Kraft zu setzen und mit dem breiten Arsche den Machtanspruch einer parasitären Gangsterbande durchzusetzen, die Kranke ausbeutet.

Oder hätte ich das jetzt nicht so deutlich sagen dürfen? Die Damen und Herren Medizinparasiten sind doch soooooooo empfindsame Seelchen...


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In einem abschließenden Votum verwahren sich die Unterzeichner, die neben etablierten Ärzteorganisationen aus einer Vielzahl ausgewiesener Ärzte und Wissenschaftler bestehen, gegen die Verfolgung totalitärer, mit dem Grundgesetz kollidierenden Denkfiguren in unserem Gesundheitswesen.
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Was für ein dummes Gequatsche! Mit Fremdwörtern wie "Votum" Eindruck schinden wollen. Aber den Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie - natürlich - wie seit 220 Jahren - nicht vorlegen. Klar. Wie denn auch? Homöopathie ist Lüge und Betrug.


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Tendenziöse, sachlich unzutreffende Wiedergaben von Studienergebnissen zur therapeutischen Wirksamkeit der Homöopathie
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Bla, bla, bla. Nichts als Bla, bla, bla. Und keine Fakten.


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Das Plädoyer von Edzard Ernst, die Homöopathie aus den Apotheken zu entfernen, widerspricht der wissenschaftlichen Beleglage und entbehrt der Bereitschaft zu einer sachlichen Information.
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Quatsch! Homöopathie ist Betrug und muß selbstverständlich beseitigt werden.


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Vor dem Hintergrund zahlreicher unhaltbarer nationaler und internationaler Pauschalangriffe auf die Komplementärmedizin im Allgemeinen und die Homöopathie im Besonderen sei nachfolgend im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) sowie der weiteren unten aufgeführten unterzeichnenden Institutionen und Personen ein Plädoyer für das Erfordernis einer evidenzbasierten Integrativen Medizin und deren verfassungsrechtliche Stellung im deutschen Grundgesetz formuliert.
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Quatsch. Nichts als Quatsch. Und noch immer ... keine Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie.


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Aktueller Anlass für diese Stellungnahme sind zum einen die kürzlich in einem „Münsteraner Memorandum Homöopathie“ erhobene Forderung der Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie auf dem 121. Ärztetag in Erfurt [ 1 ] .
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Quatsch. Nichts als Quatsch. Und noch immer ... keine Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie.


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Zum anderen eine Meinungsäußerung von Edzard Ernst, die unter der Rubrik „Außenansicht“ in der Süddeutschen Zeitung am 10.08.2018 veröff entlicht worden ist.
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Quatsch. Nichts als Quatsch. Und noch immer ... keine Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie.


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 Zudem das willkürliche und der realen Datenlage widersprechende Plädoyer von Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung, Ressort Meinung, vom 11.10.2018, in dem dieser u. a. geltend macht, „alles, was das Etikett Homöopathie trägt“ müsse aus der Apotheke verschwinden, da auch „bei diesen Mitteln und vielen anderen mehr […] auf seriöse Weise nie ein Nutzen nachgewiesen“ worden sei, was „hundertfach belegt“ sei.
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Datenlage? Welche "Datenlage"!? Die Fakten sind eindeutig: Homöopathie ist Lüge und Betrug. Wer hier fortgesetzt, seit 220 Jahren, lügt und betrügt und die Grundlagen der Biologie, der Physik und der Chemie außer Kraft setzen will (jetzt sogar mit dem Hinweis auf das Grundgesetz), das sind die Homöopathen.


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Während im Hinblick auf das „Münsteraner Memorandum Homöopathie“ des „Münsteraner Kreis“ bereits eine Stellungnahme erfolgt ist [ 2 , 3 ] , ist dies bezüglich des Artikels von Ernst [ 4 ] und Bartens [ 5 ] noch nicht geschehen. Dort hat Ernst sich dafür ausgesprochen, homöopathische Arzneimittel, die von ihm als Placebos ohne therapeutische Wirksamkeit erachtet werden, dadurch vom Markt zu nehmen, dass er von den Apothekern fordert, Kunden darüber aufzuklären, dass Homöopathika Placebos ohne Wirksamkeit seien.
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Quatsch. Nichts als Quatsch. Und noch immer ... keine Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie.


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Leider handelt es sich bei den von Ernst und Bartens verfassten Texten nicht um sachliche oder gar wissenschaftlich belegte Darlegungen, sondern um tendenziöse, sachlich unzutreff ende Wiedergaben von Studienergebnissen zur therapeutischen Wirksamkeit der Homöopathie.
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Quatsch. Nichts als Quatsch. Und noch immer ... keine Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie.


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Dies und der Umstand, dass es in jüngster Zeit Mode geworden ist, sich abwertend gegenüber der Homöopathie zu äußern [ 6 – 11], veranlasst uns, die Mitglieder des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM), der nachfolgend aufgeführten Institutionen und die diese Gegendarstellung unterzeichnenden Ärzte und Wissenschaftler, zu einer Richtigstellung, die unter Verweis auf internationale repräsentative klinische Studien, Metaanalysen, und HTAs zur Homöopathie erfolgt [ 12 – 24 ].
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Quatsch. Nichts als Quatsch. Und noch immer ... keine Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie.


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Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) und Integrative Medizin

Das Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) wurde im Jahr 2000 vom damaligen Präsidenten der Bundesärztekammer Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg-Dietrich Hoppe gegründet, um mit renommierten Ärzten und Wissenschaftlern die traditionellen Parteilichkeiten zwischen Mainstreammedizin (konventionelle Medizin) und Komplementärmedizin durch einen verstetigten Dialog zwischen ausgewiesenen Vertretern unterschiedlicher Denk- und Praxisansätzen auf Augenhöhe zu überwinden.
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"Auf Augenhöhe" mit Lügnern und Betrügern? ICH GLAUBE, ES HACKT!

Hoppe hat eine Menge Dreck am Stecken. Er ist einer der Totengräber der wissenschaftlichen Medizin. Hier wurden seine Schweinereien unter die Lupe genommen:

    TG-1 * Transgallaxys Forum 1 >
    Die Drahtzieher / Hintergruende und Methoden >
    Die Akte Jörg-Dietrich Hoppe >
    Der Fall Hoppe
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7090.0



[*quote*]
Zu den im Dialogforum vertretenen medizinischen Ansätzen gehören neben demjenigen der Mainstreammedizin die Anthroposophische Medizin, die Homöopathie, die Naturheilkunde und die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).
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Ja und!? Alles kein Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie.


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Anliegen und Ziel des DPM ist es, neben einer Trennung der Spreu vom Weizen, eine evidenzbasierte Integrative Medizin zu erarbeiten als Voraussetzung für eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, durch die den individuell unterschiedlichen Bedürfnissen und Präferenzen der Bürger/Patienten besser entsprochen werden kann. Integrative Medizin bedeutet allerdings keineswegs Beliebigkeit, eine Trennung der Spreu vom Weizen wird auch unsererseits als unabdingbar angesehen [ 25 – 27 ].
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Ja und!? Alles kein Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie.


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Vom DPM methodisch verfolgt wird die Frage nach dem wechselseitigen Ergänzungspotential, aber auch dem gegenseitigen Ausschluss der unterschiedlichen medizinischen Ansätze. Entsprechende Zielsetzungen gehören auch zu den nachfolgend genannten medizinischen Einrichtungen.
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Ja und!? Alles kein Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie.


[*quote*]
Eine akribische, aber unvoreingenommene Analyse der publizierten Evidenz zur Wirksamkeit der Homöopathie ergibt, dass die therapeutische Wirksamkeit durch qualitativ hochwertige Studien wohlbegründet ist und 90 % der vorhandenen klinischen Studien außer Acht gelassen werden müssten, um eine Unwirksamkeit der Homöopathie schlussfolgern zu können [ 18 ].
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Das ist Quatsch. Es gibt keinen einzigen Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie. NICHT EINEN EINZIGEN!

Daß 90 Prozent der Studien als ungeeignet verworfen werden müssen, beweist, daß diese 90 Prozent ein hanebüchener Mist sind.

Was ist das für eine Branche, die so einen verdammten Schund produziert und das "Studien" nennt? Es ist jene Branche, die seit 220 Jahren Kranke bescheißt. Homöopathie ist Lüge und Betrug.


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In ärztlicher Hand ist die Homöopathie ein wichtiger Bestandteil einer Integrativen Medizin, die das Beste aus konventioneller Medizin und ärztlicher Homöopathie zum Wohle des Patienten verbindet [ 28 ].
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Das ist nichts als Quatsch. Alles bloß gelogen.


Jetzt kommen wir zu einem besonders heiklen Kapitel, bei dem die Homöopathen lügen, was das Zeug hält. Sie behaupten:

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Schweiz: Erstattung der Homöopathie nach wissenschaftlicher Evaluation

In der Schweiz wurde die Einführung der Komplementärmedizin als ein durch die Verfassung verbrieftes Recht nach einer gründlichen Evaluation vorgenommen. Dies hat dazu geführt, dass die Homöopathie neben drei weiteren komplementärmedizinischen Methoden als Pflichtleistung der Krankenkassen in der Schweiz angeboten und an den Hochschulen für alle Gesundheitsberufe gelehrt werden muss. Dieser Entscheidung ist nicht nur eine Volksabstimmung, sondern auch eine doppelte wissenschaftliche Evaluation vorangegangen. Entgegen Behauptungen, es gäbe keine qualitativ hochwertigen Studien in der Homöopathie, gibt es derer eine ganze Reihe, obwohl eine institutionelle Förderung der Homöopathieforschung nicht stattfindet [ 17 , 22 , 29 ].
[*/quote*]


"Dieser Entscheidung ist nicht nur eine Volksabstimmung, sondern auch eine doppelte wissenschaftliche Evaluation vorangegangen." Damit wird suggeriert, es gäbe einen wissenschaftlichen Nachweis. Aber das ist gelogen.

Das mit der Volksabstimmung ist auch gelogen. Die Sache hat sich nämlich ganz anders zugetragen!


"Entgegen Behauptungen, es gäbe keine qualitativ hochwertigen Studien in der Homöopathie, gibt es derer eine ganze Reihe, obwohl eine institutionelle Förderung der Homöopathieforschung nicht stattfindet". Das ist eine dermaßen verlogene Darstellung, eine so rotzfreche Verkettung von Lügen und Verdrehungen, daß ich jetzt mal so richtig aushole und eine Stimme aus der Schweiz vollständig und am Stück zitiere. Es ist ein Artikel aus der NZZ, erschienen vor fast einem Jahr, am 23.5.2018:


https://www.nzz.ch/schweiz/homoeopathie-schweiz-als-eldorado-fuer-globuli-fans-ld.1387741

[*quote*]
Die Schweiz ist ein Eldorado für deutsche Globuli-Fans

Dass die Krankenkassen hierzulande alternative Behandlungen bezahlen müssen, ist für deutsche Homöopathie-Anhänger der Beweis für die Wirksamkeit der Methode. Doch das ist eine Verdrehung der Tatsachen.

Simon Hehli
23.5.2018, 06:00 Uhr


Ist Homöopathie mehr als Hokuspokus? Fans der kleinen weissen Kügelchen schwören darauf, dass diese helfen. Verfechter wissenschaftlicher Methoden halten dagegen, dass Stoffe, die so stark verdünnt werden, dass sie sich nicht mehr nachweisen lassen, keine heilende Wirkung erzielen können. Auch in Deutschland wird die Debatte in aller Schärfe ausgetragen – und die Anhänger der Homöopathie verweisen dabei immer wieder auf die Schweiz als Land, das für den Umgang mit der alternativen Heilmethode Vorbildcharakter habe.

Ob homöopathische Mittel eine Wirkung erzielen, die über den Placebo-Effekt hinausgeht, ist hoch umstritten. (Bild: Keystone / Gaëtan Bally)

In einem Artikel für die deutsche «Ärztezeitung» schrieben die Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), Cornelia Bajic, und ihr Kollege Michael Frass vor kurzem, in der Schweiz sei Mitte 2017 bestätigt worden, dass «die Homöopathie die Kriterien der wissenschaftlich belegten Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllt». Das sei die gesetzliche Voraussetzung, um in den Leistungskatalog der obligatorischen Grundversicherung aufgenommen zu werden – anders als in Deutschland, wo die Kassen homöopathische Behandlungen zahlen dürfen, aber nicht müssen.
«Das Schweizer Vorbild»

Diese Argumentation trug dazu bei, dass die deutschen Homöopathen auf der Jahrestagung der bundesweiten Ärzteschaft im Mai einen Erfolg verbuchen konnten: Mediziner dürfen weiterhin auf eine Weiterbildung in Homöopathie verweisen. Homöopathie-Kritiker hatten diese Zusatzbezeichnung streichen wollen, um «die Weiterbildungsordnung vom Ballast einer unwissenschaftlichen Heilslehre zu befreien». DZVhÄ-Chefin Bajic liess sich davon nicht beeindrucken und legte letzte Woche in der «Ärztezeitung» nach: «Jetzt werden wir den nächsten Schritt gehen und eine Homöopathie-Debatte nach Schweizer Vorbild auf den Weg bringen.»

Was Bajic verschweigt, ist, dass die Tatsache, dass in der Schweiz die Krankenkasse für homöopathische Behandlungen aufkommt, sich nicht als Beweis für deren Wissenschaftlichkeit interpretieren lässt. Die Vergütung solcher Leistungen ist vielmehr die Folge eines Volksentscheids von 2009. Damals stimmten zwei Drittel der Stimmbürger dem Gegenvorschlag zur Initiative «Ja zur Komplementärmedizin» zu (siehe auch Zusatztext). Im vergangenen Jahr hat der Bundesrat entschieden, fünf alternative Heilmethoden definitiv in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufzunehmen – darunter die Homöopathie.

In Stein gemeisselt ist dies jedoch nicht. Alle medizinischen Leistungen in der Grundversicherung haben den sogenannten WZW-Kriterien zu entsprechen: Sie müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein. Ein Beweis der Wirksamkeit ist bei der Homöopathie nicht gelungen, weshalb das Bundesamt für Gesundheit zu einem Trick griff, um den Volkswillen dennoch umzusetzen. «Es wird angenommen, dass homöopathische Leistungen, angewandt von Ärztinnen und Ärzten mit entsprechender Weiterbildung, Pflichtleistungscharakter haben, weil davon ausgegangen wird, dass die erbrachten Leistungen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind», sagt BAG-Sprecher Grégoire Gogniat. Dies gelte, solange nicht von dritter Seite eine detaillierte WZW-Prüfung verlangt werde – also quasi auf Widerruf.

Niemand verlangt Überprüfung

Die Krankenkassen, der Ärzteverbände oder Patientenorganisationen könnten – wie bei «schulmedizinischen» Leistungen – eine solche Überprüfung verlangen. Laut Gogniat müsste die Fachorganisation der homöopathisch tätigen Ärzte daraufhin Belege für die Einhaltung der WZW-Kriterien erbringen. Doch dies wird vorerst nicht geschehen. Patientenvertreter haben kein Interesse an einer Einschränkung der vergüteten Leistungen, und homöopathiekritische Ärzte wollen kaum einen Konflikt mit ihren Globuli verschreibenden Kollegen riskieren. Bleiben die Versicherer. Der Tenor bei den beiden Krankenkassenverbänden Curafutura und Santésuisse ist gleich: Ein Streichen der Homöopathie wäre nicht unwillkommen, aber entsprechende Schritte will niemand unternehmen.

Den Krankenkassen-Vertretern ist klar, dass sie sich unbeliebt machten, würden sie nicht einmal zehn Jahre nach dem Volksentscheid gegen die Homöopathie lobbyieren. Hinzu kommt, dass die Kosten der Homöopathie relativ tief sind: Sie machen nur 7,8 Millionen der insgesamt rund 30 Milliarden Franken in der Grundversicherung aus. Santésuisse werde die Kostenentwicklung beobachten und, falls nötig, eine Überprüfung verlangen, sagt Sprecher Paul Rhyn. Doch die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass die deutschen Homöopathie-Anhänger weiterhin neidisch in die Schweiz blicken werden.

Das Dilemma der Homöopathie

ni. · Ärzte, die Homöopathie und vier weitere alternative Heilverfahren anwenden, können ihre Leistungen über die obligatorische Krankenversicherung abrechnen. Dahinter steckt eine lange und wechselvolle Geschichte. Bereits 1998 zieht ein nationales Forschungsprogramm (NFP 34) ein negatives Fazit zur Homöopathie: Die Methode sei weder wirksam, noch liessen sich damit Kosten sparen, so der Tenor der sechs Millionen Franken teuren Untersuchung.

Trotz dieser ernüchternden Beurteilung setzt SP-Bundesrätin Ruth Dreifuss 1999 die Homöopathie und Co. auf die Liste der von der Grundversicherung zu bezahlenden Leistungen. Nach einer fünfjährigen Versuchsphase ist der weitere Verbleib im Leistungskatalog an eine erneute Evaluation geknüpft. Das Programm Evaluation Komplementärmedizin (PEK) soll klären, ob die fünf komplementärmedizinischen Heilverfahren die Anforderungen des Krankenversicherungsgesetzes an kassenpflichtige Leistungen erfüllen: Diese müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein (WZW-Kriterien).

Das Unterfangen gestaltet sich schwieriger als angenommen. Im 2005 publizierten PEK-Bericht werden zwei Arten von Untersuchungen präsentiert. Die eine sind Befragungen von Personen, die sich komplementärmedizinisch behandeln lassen. Diese Resultate fallen für die Homöopathie positiv aus. Die andere Untersuchungsart sind wissenschaftlich hochstehende klinische Studien. Diese zeigen für die Homöopathie eine geringe Wirksamkeit, die sich allein mit dem Placeboeffekt erklären lässt.

Nach Bekanntwerden dieser Ergebnisse kündigt Bundesrat Pascal Couchepin an, die umstrittenen Therapieformen wieder aus dem Leistungskatalog der solidarisch finanzierten Grundversicherung zu streichen. Doch die Vertreter der alternativen Heilmethoden haben bereits eine Volksinitiative lanciert. Damit wollen sie die Komplementärmedizin definitiv in der Grundversicherung festschreiben. Mit einer deutlichen Mehrheit von 67 Prozent wird 2009 die Verfassungsbestimmung «Zukunft mit Komplementärmedizin» vom Schweizervolk angenommen.

Was demokratiepolitisch zu akzeptieren ist, hat den unschönen Effekt, dass im Leistungskatalog nun Therapiemethoden stehen, bei denen die geforderten WZW-Kriterien nachweislich nicht erfüllt sind. Wer nicht die ganze Geschichte kennt, kann so leicht den falschen Eindruck gewinnen, dass die Schweiz der Homöopathie das Siegel der Wirksamkeit aufgedrückt hat.
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Das heißt: Es gibt in der Schweiz KEINEN Beweis, daß Homöopathie wirkt. Daß sie in den Leistungskatalog der Krankenkassen kam, ist ein formalpolitischer Betrug. Man bescheißt, weil die Bürger beschissen werden wollen.



Weiter in dem Machwerk von Matthiessen und seiner Hintermänner:

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Professor Robert Hahn über Metaanalysen zur Homöopathie

Robert Hahn, ein mit mehreren Forschungspreisen ausgezeichneter Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der Universität von Linköping, Schweden, der über 300 wissenschaftliche Artikel im Bereich Anästhesie und Intensivmedizin veröffentlicht hat und zuvor nichts mit Homöopathie zu tun hatte, äußert sich wie folgt [ 18 ]: „Vor gut drei Jahren startete die Organisation „Vetenskap och folkbildning (VoF) (Wissenschaft und Volksbildung) eine Sommerkampagne gegen die Homöopathie. Während der politischen Woche in Almedalen versah die VoF eine Gruppe Teenager mit T-Shirts, die den Aufdruck “Jag är skeptisk” – (Ich bin skeptisch) trugen. Diese Gruppe landete durch diese Aktion zusammen mit dem Astronauten Christer Fuglesang im Fernsehen, wo sie einen Abend lang frei und ungestört gegen die Homöopathie argumentieren durften. Homöopathie wurde als großer Bluff dargestellt. Die Teenager sagten einer nach dem anderen, dass es keinerlei wissenschaftliche Studien gebe, die beweisen könnten, dass Homöopathie funktioniere. Dieses beklemmende Faktum veranlasste mich, über die existierenden Beweise zu Gunsten der Homöopathie zu schreiben. Meine drei Blogs zu diesem Thema weckten im Spätsommer 2011 enorme Aufmerksamkeit. Das Ziel war es, die wissenschaftlichen Artikel durchzugehen, die sich mit der Frage auseinandersetzten, ob Homöopathie bei medizinischen Erkrankungen, statistisch gesehen, effektiver ist als ein Placebo (Globuli oder Dilutionen). […] Ernst verfasste 2002 eine angebliche Metaanalyse über Homöopathie, bei der es sich in Wahrheit jedoch um eine systematische Übersicht handelt. […] Wem also kann man noch trauen? Wir können damit beginnen, Edzard Ernst auszusortieren. Ich habe einige andere Studien, die er veröffentlicht hat, gelesen, und sie sind allesamt unseriös.“
[*/quote*]

Das habe ich so am Stück belassen. Man sieht, wie hintervotzig Hahn vorgeht. Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie bringt er nicht, keinen einzigen.

Was tut Hahn? Er greift Edzard Ernst an. Ad hominem. Beweist Hahn die Wirksamkeit der Homöopathie? Nein. Also nur saublödes Geschwätz.

Wenn Hahn saublödes Geschwätz von sich gibt, wie kann dann ein angeblich honoriger Wissenschaftler (die Homöopathen behaupten ja, Matthiessen wäre einer), das saublöde Geschwätz von Hahn als Beweis oder auch nur als Argument vorlegen? Sehr einfach: weil auch er nichts anderes als ein verlogener Stümper vom Schlage eines Robert Hahn ist!

Die Homöopathen sind schon tolle Früchtchen...

Hahns Kernaussage ist, daß man 90 Prozent der Studien wegstreichen muß, um zu dem Ergebnis zu kommen, daß Homöopathie nicht wirkt. Und weil das ja nicht sein kann, daß diese 90 Prozent alle falsch sind, deswegen dürfe man nicht wegstreichen, und damit sei bewiesen, daß Homöopathie wirke. Ich nenne das Scheiße. Schlicht und einfach Scheiße. Was Hahn mit seinem Ansatz aussagt, aber natürlich nicht wahrhaben will: daß 90 Prozent der Studien Scheiße sind. Genauer gesagt, daß die Studien, die "beweisen", daß Homöopathie wirkt, Scheiße sind.

Wir sind vieles gewohnt. Lügner und Betrüger erleben wir Tag für Tag. Mit welcher Brachialgewalt HOMÖOPATHEN Tag für Tag Kranke bescheißen, erleben wir auch, Tag für Tag.

Tag für Tag. Und irgendwann ist Schluß mit lustig. Irgendwann hat auch der gutmütigste und freundlichste Mensch einen Punkt erreicht, an dem er sagt: "BIS HIERHER UND NICHT WEITER!" Wenn die Homöopathen es dermaßen drauf anlegen, Kranke zu parasitieren, dann bedeutet das Krieg, und den bekommen die Homöopathen nun in voller Härte. Das Maß ist voll! Das setzen wir auch in der Sprache um. Keine Gnade! Null Toleranz! Vae victis!


Matthiesen lügt über die Stituation in Australien:

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Australische Studie (NHMRC): Keine valide Aussagekraft

Was die australische Studie betrifft, die Edzard Ernst als Beweis für die Unwirksamkeit der Homöopathie heranzieht, so ist hierzu festzustellen, dass es sich nicht um eine Metaanalyse, sondern nur um eine Literaturrecherche handelt, bei der Homöopathie-Studien mit weniger als 150 Teilnehmern von vornherein ausgeschlossen wurden mit der Folge, dass ein großer Teil von Datensätzen bei der Auswertung nicht berücksichtigt worden ist [ 24 ] . Dies bedeutet, dass der von Ernst zitierten Studie keine valide Aussagekraft zukommt. Dementsprechend ist diese Studie auch nicht in einem Journal mit Begutachtersystem publiziert worden. Unter dem Eindruck der gegenüber der obersten australischen Gesundheitsbehörde, dem National Health & Medical Research Council (NHMRC) erhobenen Vorwürfe, diesen Review zur Homöopathie gefälscht zu haben [ 30 ] , hat das NHMRC inzwischen selber gegenüber dem australischen Senat eingestanden, den Bericht manipuliert zu haben.
[*/quote*]

Nichts als Lügen!

Eine der wesentlichen Tatsachen ist, daß die australischen Homöopathen dem Ombudsmann eine Beschwerde geschickt haben, diese Beschwerde jedoch geheim halten. Warum halten die Homöopathen - nun schon seit mehreren Jahren - eine Beschwerde geheim? Doch nur deswegen, weil sie mal wieder bescheißen wollen...

Wenn die Beschwerde der australischen Homöopathen Hand und Fuß hätte, würden die Homöopathen dann den Inhalt verschweigen? Natürlich nicht. Aber sie tun es. Weil sie lügen...


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Von den ursprünglich 176 Studien waren nur fünf in die Endauswahl der qualitativ hochwertigsten Studien gekommen. Der Entscheidung, andere Studien bei der Auswertung nicht zu berücksichtigen, lag offensichtlich der Umstand zu Grunde, dass viele dieser Studien positive Ergebnisse aufwiesen [ 31 ].
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Matthiessen lügt. Die Studien wurden ausgeschlossen wegen methodischer Mängel.


[*quote*]
In einem von allen Mitgliedern des DPM unterzeichneten, 2010 im Deutschen Ärzteblatt publizierten Grundsatzartikel zur ärztlichen Professionalität und Komplementärmedizin ist aufgezeigt worden, dass sowohl für die konventionelle Medizin als auch für die Komplementärmedizin gleichermaßen eine Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit besteht [ 32 ].
[*/quote*]

Professionalität? Ei, woher denn? Die akademische Suppenkasperei, mit der sich eine Horde Professores in Positur setzt und meint, weil sie Mitglied der Akadementia wären, seien sie was besonderes, und kraft Amtes könnten sie die Gesetze der Natur einfach mal so festlegen, wie sie ihnen in den Kram passen, diese Suppenkasperei ist eine Suppenkasperei. Und sonst nichts. Albern ist sie. Saublöde ist sie. Und beweisen, daß die Homöopathie funktioniert, tut sie natürlich nicht.


[*quote*]
Unzutreffend ist auch die von Ernst vorgenommene Gleichsetzung von Placebowirkung mit therapeutischer Unwirksamkeit. Dankenswerter Weise ist diese Behauptung in einem sehr kompetenten Beitrag von Winfried Rief, der am 22.08.2018 in „Außenansicht“ der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, korrigiert worden. Darin weist Rief anhand der Ergebnisse moderner Placeboforschung darauf hin, dass Placebobehandlungen hoch eff ektiv und langfristig wirksam sein können, von den positiven (oder negativen) Erwartungen bei Patienten und Ärzten abhängig sind, mithin nicht die Pille selbst das Wesentliche ist, sondern das, was sie beim Kranken auslöst. Rief plädiert deshalb nachdrücklich dafür, diese – gleichermaßen auch in der Mainstream-Medizin eine Rolle spielenden – Placebo-Eff ekte intensiviert zu beforschen und „‚Placebonahe‘ Interventionen wie Homöopathie, Akupunktur und manche naturheilkundlichen Ansätze“ in die Medizin und Pharmazie zu integrieren.
[*/quote*]

Alles Quatsch. Alles bloß Quatsch. Beweisen, daß Homöopathie wirkt, tut es natürlich nicht. Alles ist bloß ein dämlicher Haufen dämlicher Ablenkungsmanöver.

Aber das ist noch nicht alles. Matthiessen dreht noch einmal voll auf:

[*quote*]
Die Bedeutung der Integrativen Medizin

Weltweit setzt sich seit einigen Jahrzehnten die Erkenntnis durch, dass eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung eine Integrative Medizin als Grundlage benötigt, wenn sie den vielfältigen und individuell unterschiedlichen Bedürfnissen der Bevölkerung und insofern einer evidenzbasierten Medizin im Sinne Sacketts [ 33 ] gerecht werden will. Unter dem Konzept der Integrativen Medizin ist eine begründete und damit nachvollziehbare Koexistenz von Paradigmen im Sinne unterschiedlicher Denk- und Praxisansätze zu verstehen. In den USA wurde vom „Academic Consortium for Integrative Medicine and Health“, in dem über 60 führende medizinische Fakultäten Mitglied sind, eine Defi nition der Integrativen Medizin veröff entlicht: „Integrative Medizin und Gesundheit ist die Praxis der Medizin, die die Bedeutung der Beziehung zwischen Arzt und Patienten betont, sich auf die ganze Person fokussiert, sich auf Evidenz stützt und alle angemessenen Möglichkeiten für Therapie und Lebensweise, von Gesundheitsberufen und -disziplinen nutzt, um optimale Gesundheit und Heilung zu erreichen.“ [ 34 ] (Übersetzung: E.G. Hahn).

Für die Beteiligten stellt der Begriff Integrative Medizin ein Leitbild dar, durch das die Parteilichkeiten zwischen den einzelnen Richtungen in den Hintergrund treten zugunsten einer Integration, mit der ein unvoreingenommenes Ausschauhalten nach den je besten Therapieansätzen am individuellen Patienten assoziiert ist. In Deutschland waren Ende 2015 ca. 121 000 niedergelassene Ärzte verteilt auf ca. 95 000 Praxen komplementärmedizinisch tätig, was bedeutet, dass die Hälfte der Ärzte die Komplementärmedizin bereits in die ärztliche Praxis integriert hat.
[*/quote*]

Dummes Geschwätz, dummes Geschwätz, dummes Geschwätz. Es lohnt sich nicht, auf jeden Mist darain einzeln einzugehen. Das Sand-in-die-Augen-Streuen mit zig Andeutungen und Ausreden und Verdrehungen und Lügen ist stupide rhetorische Maulwerksklapperei. Darauf darf man nicht hereinfallen. Worum geht es denn? Um den Nachweis, das Homöopathie wirkt. Aber diesen Nachweis bleibt Matthiessen selbstverständlich schuldig. Er hat nichts und er kann nichts.


Am Ende seiner Hetztiraden leistet sich Matthiessen eine der dümmsten Entgleisungen, die ich je erlebt habe: Er behauptet, das Grundgesetz würde... und so weiter.

Das Grundgesetz? Das Grundgesetz soll die Wirksamkeit der Homöopathie beweisen?  Diese Idee ist so geisteskrank, da fehlen mir (fast) die Worte.


[*quote*]
Was sagt das Grundgesetz?

Alle diejenigen, die gegenwärtig mit eschatologischer Verbissenheit den Ausschluss der Komplementärmedizin von der Erstattungsfähigkeit durch die Kostenträger und ein Verbot der Homöopathie bzw. die Abschaff ung der homöopathischen Arzneimittel fordern, bestätigen die bereits von Thomas Kuhn [ 35 , 36 ] und Ludwig Fleck [ 37 ] beschriebene Dynamik der Privilegierung des je eigenen Paradigmas durch staatliche Rechtsprechung. In einem laizistischen Staat wie Deutschland ist aber dem Staat gemäß §5 Abs. 3 des Grundgesetzes ein Wissenschaftsrichtertum im Sinne der Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma grundsätzlich untersagt. Ausführlich wird darauf auch in dem Grundgesetzkommentar von Maunz et al. hingewiesen: „Jeder, der in Wissenschaft, Forschung und Lehre tätig ist, hat – vorbehaltlich der Treuepfl icht gem. Art. 5 Abs. 3 GG – ein Recht auf Abwehr jeder staatlichen Einwirkung auf den Prozess der Gewinnung und Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnis“. Die Wissenschaft bilde einen „von staatlicher Fremdbestimmung freien Bereich persönlicher und autonomer Verantwortung des einzelnen Wissenschaftlers“ [ 38 ] . Insofern ist es dem Staat verfassungsrechtlich untersagt, einen bestimmten Wissenschaftsansatz bzw. ein bestimmtes medizinisches Paradigma zu privilegieren. Dementsprechend hat anlässlich der Neuordnung des Arzneimittelrechts im Rahmen des 1976 beschlossenen Arzneimittelgesetzes (AMG 1976) der zuständige Bundestagsausschuss die Auff assung vertreten, dass es „nicht Aufgabe des Gesetzgebers sein kann, bei kontrovers diskutierten wissenschaftlichen Positionen durch einseitige Festlegung bestimmter Methoden einen allgemein verbindlichen „Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse“ festzuschreiben, sondern im Zulassungsbereich dem in der Arzneimitteltherapie vorhandenen Wissenschaftspluralismus zu entsprechen“ [ 39].
[*/quote*]


"eschatologische Verbissenheit"
"Dynamik der Privilegierung"
"Paradigma"
"laizistischer Staat"
"Wissenschaftsrichtertum"
"Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma"
"Grundgesetzkommentar"
"Treuepflicht"
...und so weiter.

Schwachsinnige Fremdwörter, die kein Mensch versteht, Fremdwörter, denen nach Beliebigen jede dusslige Bedeutung untergeschoben werden kann, das ist nichts weiter als saublödes Eindruckschinden akadämischer aufgeblasener Luftballons.

Beweisen, daß Homöopathie wirkt, tun die Fremdwörterkaskaden natürlich nicht. Es ist alles nichts anderes als ein saublödes rhetorisches Manöver. Mehr nicht.

Mehr hat Matthiessen nicht drauf. Von den Anderen auch keiner.


Zum Schluß schwafelt Matthiessen abgehobenen esoterischen Megadreck:

[*quote*]
Dementsprechend besteht auch für die homöopathischen Arzneimittel beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine eigene Aufbereitungskommission, werden Arzneimittel im Homöopathischen Arzneibuch (HAB) geregelt und sind im SGB V verankert.

Als der Nestor der hermeneutischen Philosophie in Deutschland, Hans-Georg Gadamer im Alter von 100 Jahren in einem SPIEGELInterview vom 21.02.2000 gefragt wurde, ob er die Quintessenz seiner Philosophie in einem Satz zusammenfassen könne, antwortete er: „Der Andere könnte Recht haben“. Man führt kein Gespräch, wenn der Andere nicht Recht haben könnte. Im Dialogforum haben wir diesen Satz modifi ziert: „Der Andere könnte auch Recht haben“ [ 27 ].

Ein monoparadigmatischer Reduktionismus führt aber – bedacht oder nicht bedacht – am Ende stets in eine totalitäre Ideologie, für die die dogmatische Ideologie alles, der Respekt vor dem Selbststimmungsrecht des Bürgers, der Toleranz gegenüber Vertretern anderer Denk- und Praxisansätze, dem individuellen Erkenntnisstreben und der Achtung der Menschenwürde nichts bedeutet. Wollen wir eine solche durch totalitäre Strukturen geprägte Entwicklung in unserem Land für die Medizin und das Gesundheitswesen?
[*/quote*]

Sinnlose Fremdwörter. Angeberei. Dummes Zeug. Aber noch immer keinen einzigen Beweis, daß Homöopathie wirkt.


Man muß sich BEI ALLEM immer wieder daran erinnern, worum es EIGENTLICH geht: Es geht um das Leben von Kranken, und eine Zusammenrottung organisierter Kriminalität, in was für Vereinen und Verbänden auch immer, meint, sie hätte ein Privileg darauf, Kranke zu parasitieren, SIE wäre deren Herr über Leben und Tod, und SIE wäre das Maß aller Dinge.


Matthiessen, Du kotzt mich an. Geh in die Ecke und halte Deine Schnauze. Man muß die Kranken vor Dir und Deinesgleichen schützen. Der Staat hat die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, DAS zu tun.
« Last Edit: February 09, 2019, 06:07:51 PM by Thymian »
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Julian

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Matthiessen ging nicht in die Ecke. Die Natur hat ihn weggeräumt. Karma. Matthiessen starb am 30.4.2019.


Ein Nachruf. Ein kurzer Text ohne erkennenswerte geistige Höhe. Man könnte geradezu sagen: "homöopathisch".

https://www.wp.de/staedte/herdecke-wetter/gemeinschaftskrankenhaus-trauert-um-prof-peter-matthiessen-id217104799.html

[*quote*]
Nachruf
Gemeinschaftskrankenhaus trauert um Prof. Peter Matthiessen

gerb
06.05.2019 - 15:06 Uhr

Peter Matthiessen, Mitbegründer der Privat Universität Witten Herdecke und langjähriger Arzt am Gemeinschaftskrankenhaus

Herdecke.   Das Gemeinschaftskrankenhaus und die Universität Witten/Herdecke trauern um Prof. Dr. Peter F. Matthiessen, der im Alter von 74 Jahren verstarb.

Das Gemeinschaftskrankenhaus in Westende und die Universität Witten/Herdecke trauern: Am 30. April ist – wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag – Professor Dr. Peter F. Matthiessen gestorben.

1944 im schwäbischen Calw geboren, promovierte Matthiessen 1971 an der Universität Marburg und blieb dort bis 1975 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anatomie. 1975 kam er zum ersten Mal ins Herdecker Gemeinschaftskrankenhaus, das sich damals in seiner Aufbauphase befand, und arbeitete bis 1977 als Neurologie-Assistent zusammen mit Gerhard Kienle. „Diese Begegnung war entscheidend für sein weiteres Leben“, schreibt Peter Zimmermann vom Stiftungsvorstand der Klinik in einem Nachruf.

Psychiater, Wissenschaftler, Dozent

Als Facharzt folgte Matthiessen dann erneut dem Ruf Kienles und baute ab 1983 die Psychiatrische Abteilung für Jugendliche sowie junge Erwachsene in Westende auf, die er bis 2004 leitete. Parallel zu seiner Tätigkeit als Leitender Arzt setzte er sich für den Dialog zwischen den unterschiedlichen methodischen Ansätzen in der Medizin und die Förderung der Forschung in der Komplementärmedizin ein.

Sein frühes Engagement bei der Gründung der Uni Witten/Herdecke setzte er mit seiner Habilitation (1992) sowie der Berufung auf den Gerhard-Kienle-Stiftungslehrstuhl für Medizinische Theorie und Komplementärmedizin (1996-2009) fort. Mit der Gründung des „Dialogforums für Pluralismus in der Medizin“, an der er gemeinsam mit Peter Meister und dem damaligen Ärztekammerpräsident Jörg Hoppe maßgeblich beteiligt war, gelang es ihm, diesen Dialog in die Ärzteschaft und in die gesundheitspolitische Öffentlichkeit zu tragen, so Zimmermann.

Es folgte die Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Mit der Gründung der Privatuni übernahm Matthiessen 1983 als Leitender Arzt die Abteilung für Psychiatrie am Gemeinschaftskrankenhaus. Den Kienle-Lehrstuhl für Medizintheorie und Komplementärmedizin leitete er bis zu seiner Emeritierung 2009. Auch danach blieb er der Klinik laut Zimmermann eng verbunden.
[*/quote*]


Hier sieht man die dicken Schiffstaue der Strippenzieher:

[*quote*]
Sein frühes Engagement bei der Gründung der Uni Witten/Herdecke setzte er mit seiner Habilitation (1992) sowie der Berufung auf den Gerhard-Kienle-Stiftungslehrstuhl für Medizinische Theorie und Komplementärmedizin (1996-2009) fort.
[*/quote*]

13 Jahre lang eine Stiftungsprofessur. So muß man es machen. Immer gut vernetzt sein. Dann kann man auch mit Jörg Hoppe und Konsorten richtig dicke Schweinereien durchziehen. Das Ganze ist ein Netzwerk, eine Parallelwelt. Eine Parallelwelt der Anthroposophen. Ausgerechnet in der Psychiatrie!

Der Anthroposoph Matthiessen war beteiligt an Impfgegneraktionen:

Großversuch mit voraussichtlich mehr als 20 Toten
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1726.0


Peter F. Matthiessen ist am 30.4.2019 gestorben.
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10748.0
« Last Edit: May 07, 2019, 06:00:57 PM by Julian »
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Thymian

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Hier empfiehlt sich ein Abstecher nach

Die Blöde-Weiber-GmbH auf der Bundesgartenschau
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10874.0


Aus Gründen.  8)
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Thymian

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Der Keusgen ist oben schon markiert. Der ist überfällig. Der Text liegt schon bereit:

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10892.0
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