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Author Topic: Der Fall des Dr. Thomas Quak  (Read 11891 times)

Yulli

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Der Fall des Dr. Thomas Quak
« on: February 16, 2019, 05:18:37 PM »

Dr. Thomas Quak ist Homöopath. Daß er Impfgegner ist, darf man seinen Worten ebenfalls entnehmen.

Quak ist Arzt mit Universitätsstudium. Die Qualitätskontrolle dieser Universität ist definitiv Schrott.



gross:
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/homoeopathen_wahn/Dr_Thomas_Quak_ueber_die_Opfer_von_Impfgegnern_20190212_1.jpg


https://twitter.com/QuakDr/status/1095367135851937792

[*quote*]
Thomas Quak @QuakDr

Das Gemeinwohl über die Unversehrtheit des Individuums zu stellen, wie dies in der Impfdebatte häufig getan wird, ist ein erster Schritt in die Gesinnungsdiktatur. Die Opferinstrumentalisierung zur Meinungsbildung dabei ist menschenverachtend.
https://de.wikipedia.org/wiki/Minderheitenschutz
9:00 AM - 12 Feb 2019
[*/quote*]


Nadja Petrovic wurde geboren mit einer nicht lebensbedrohlichen Autoimmunerkrankung und konnte daher nicht geimpft werden. Sie starb am 4. April 2018 an einer Maserninfektion.

Nadja starb, weil das höchst idiotische Krankenhaus sie im selben Zimmer untergebracht hatte, wie einen an Masern erkrankten Jungen. Dabei war dem Krankenhaus sehr wohl bewußt, daß Nadja nicht geimpft war und auch nicht geimpft werden konnte.

Die Mutter möchte mit den Bildern (die in einem Artikel der Daily Mail Australia wiedergegeben sind) aufmerksam machen auf das Schicksal ihres Kindes, das nicht einmal 3 Jahre alt wurde.

Dr. Thomas Quak ist dagegen der festen Ansicht, die er öffentlich sehr offensiv vertritt: "Die Opferinstrumentalisierung zur Meinungsbildung dabei ist menschenverachtend."

Zoran, der den Tweet entdeckt hat, kommentiert folgerichtig: "Einer der miesesten, niederträchtigsten, ekelhaftesten und beschissensten Sätze, die ich in den letzten Jahren gelesen habe:  'Die Opferinstrumentalisierung zur Meinungsbildung dabei ist menschenverachtend.'*
(http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10494.0)

Ich kann mich dem nur anschließen und fordere den sofortigen Entzug der Approbation. Kinder haben ein Recht auf Leben. Sektenwahn hat in der Medizin nichts zu suchen!


Light for Riley
https://www.immunisationfoundation.org.au/light-for-riley/

Light For Riley@LightForRiley
https://twitter.com/lightforriley

Light for Riley @lightforriley
https://www.facebook.com/lightforriley/

Light for Riley
A mother's powerfully honest story of love, loss and action for children.
https://www.unicef.org.au/blog/stories/december-2015/light-for-riley


Der Artikel in der Daily Mail Australia vom 14. Juni 2018:

https://www.dailymail.co.uk/news/article-5841845/Serbian-mother-shares-heartbreaking-images-two-year-old-daughter-died-measles.html





gross:
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/homoeopathen_wahn/NADIA_PETROVIC_WAS_KILLED_BY_MEASLES_1.jpg
« Last Edit: February 16, 2019, 06:21:48 PM by Yulli »
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Moses3

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Die seltsamen Geschäfte der Herren Karl-Heinz Jansen und Thomas Quak
« Reply #1 on: February 17, 2019, 08:37:50 AM »

Bei der Suche nach "thomas quak" erlebt man wildeste Überraschungen.  Unter anderem findet man ein Buch, das Quak mit Jens Wurster, dem berüchtigten Homöopathen der "Klinik" Santa Croce verfaßt hat, zusammen mit einem weiteren Homöopathen aus eben jener "Klinik". 

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/philipp-lehrke/adjuvante-homoeopathie-in-der-onkologie/id/9783437551611

[*quote*]
Adjuvante Homöopathie in der Onkologie

    Philipp Lehrke Jens Wurster Thomas Quak

    Fester Einband 296 Seiten

Krebspatienten ergänzend homöopathisch behandeln - erfahrene ärztliche Homöopathen zeigen Ihnen in Adjuvante Homöopathie in der On... Weiterlesen
20%
68.00 CHF 54.40

Krebspatienten ergänzend homöopathisch behandeln - erfahrene ärztliche Homöopathen zeigen Ihnen in Adjuvante Homöopathie in der Onkologie anhand ausführlicher Fallbeispiele mit meist mehrjährigem Verlauf, wann und wie die Homöopathie, in Kombination mit der Schulmedizin, bei onkologischen Patienten helfen kann. Neben der genauen Anamneseerhebung geben Kommentare zu Verlaufsbeurteilung, zu möglichen Arzneimittelwechseln und zur Dosierungsänderung wichtige Informationen zum Fallmanagement. Alle Fälle sind nachvollziehbar dargestellt - durch umfangreiche Repertorisationen und durch die vergleichende Betrachtung der infrage kommenden homöopathischen Mittel. Mehrere konkrete Fälle werden mit ihrer Supervision vorgestellt - die Supervisionskommentare stammen von dem renommierten Schweizer Homöopathen Dario Spinedi. Außerdem im Buch: Materia Medica zu den einzelnen Fällen, zahlreiche Praxistipps, die Historie der homöopathischen Krebsbehandlung und die aktuelle Studienlage zum Thema Homöopathie in der Onkologie. .

Autorentext

Dr. med. Philipp Lehrke: Homöopathischer Arzt, Psychotherapie. Ärztliche Weiterbildungsermächtigung für Homöopathie, Ausbilder für den Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte. Arzt für Homöopathie in der Clinica Santa Croce 2007-2010. Publikationen und regelmäßige Vorträge zur Behandlung von schwerkranken Patienten.
Dr. med. Jens Wurster: Seit 1998 homöopathischer Arzt an der Clinica Santa Croce
(Tessin), seit 2007 Supervisor, ärztliche Weiterbildungsermächtigung für Homöopathie, Ausbilder für den Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte, zahlreiche Publikationen, Vorträge und Seminare zur begleitenden Behandlung von Tumorpatienten mit Homöopathie.
Dr. med. Thomas Quak: Ärztliche Weiterbildungsermächtigung für Homöopathie, Ausbilder für den Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte, mehrjähriger Vorstand der Hahnemanngesellschaft, berufspolitisches Engagement für die Homöopathie. Herausgeber und Autor vom "Leitfaden Homöopathie", Elsevier (Standardwerk der Ausbildungsliteratur). Regelmäßig Weiterbildungsveranstaltungen und homöopathische Supervisionen.

Zusammenfassung
Krebspatienten ergänzend homöopathisch behandeln erfahrene ärztliche Homöopathen zeigen Ihnen in Adjuvante Homöopathie in der Onkologie anhand ausführlicher Fallbeispiele mit meist mehrjährigem Verlauf, wann und wie die Homöopathie, in Kombination mit der Schulmedizin, bei onkologischen Patienten helfen kann. Neben der genauen Anamneseerhebung geben Kommentare zu Verlaufsbeurteilung, zu möglichen Arzneimittelwechseln und zur Dosierungsänderung wichtige Informationen zum Fallmanagement. Alle Fälle sind nachvollziehbar dargestellt durch umfangreiche Repertorisationen und durch die vergleichende Betrachtung der infrage kommenden homöopathischen Mittel. Mehrere konkrete Fälle werden mit ihrer Supervision vorgestellt die Supervisionskommentare stammen von dem renommierten Schweizer Homöopathen Dario Spinedi. Außerdem im Buch: Materia Medica zu den einzelnen Fällen, zahlreiche Praxistipps, die Historie der homöopathischen Krebsbehandlung und die aktuelle Studienlage zum Thema Homöopathie in der Onkologie. .

Inhalt
1 Stand der homöopathischen Krebsbehandlung
2 Anamnese und Behandlung
3 Homöopathische Intensivtherapie (HIT): Konzept und Durchführung
4 Mammakarzinom (35-jährige Frau)
5 Metastasiertes Mammakarzinom (43-jährige Frau)
6 Mammakarzinom, metastasiertes Uterussarkom, radiogenbedingte schwere Kardiomyopathie (53-jährige Frau)
7 Hepatisch metastasiertes Sigmakarzinom (75-jährige Frau)
8 Ulzeriertes Basaliom (52-jährige Frau)
9 Akute myeloische Leukämie (AML) mit Stammzelltransplantation (44-jähriger Patient)
10 Metastasiertes Pankreaskarzinom (50-jähriger Mann)
11 Metastasiertes Melanom (50-jähriger Mann)
12 Komplette Blasenmole (38-jährige Frau)
13 Metastasiertes Neuroblastom Stadium IV mit Stammzelltransplantation (fünfjähriger Junge)
14 Spinales Ewing-Sarkom ( zweijähriger Junge)
15 Akute lymphatische Leukämie (ALL) im Kindesalter (siebenjähriger Junge) Arzneimittelregister Register
[*/quote*]


Das ist eine ernste Warnung. Wer am Leben bleiben will, der bleibe ganz, ganz weit weg!

[Marke gesetzt. ET]
« Last Edit: February 17, 2019, 08:52:06 AM by el_Typo »
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el_Typo

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #2 on: February 17, 2019, 08:55:54 AM »

VORSICHT!

"Dr. med. Thomas Quak: Ärztliche Weiterbildungsermächtigung für Homöopathie, Ausbilder für den Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte, mehrjähriger Vorstand der Hahnemanngesellschaft"

Die Hahnemänner tanzen zur Zeit anscheinend erheblich aus der Reihe: Die Angriffe gegen führende Köpfe des DZVhÄ sollen von Hahnemännern kommen. Ist das ein besonders durchgeknallter Teil der Homöopathiesekte? Mir kommt das jedenfalls so vor.
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Grammatik ist für Anfänger!
(Solidargemeinschaft frei lebender Buchstaben)

Moses3

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Die seltsamen Geschäfte der Herren Karl-Heinz Jansen und Thomas Quak
« Reply #3 on: February 17, 2019, 10:06:53 AM »

Bei der Suche nach "thomas quak" findet man auch dieses Impressum:

http://jaqu-invent.de/impressum

[*quote*]
jaqu-invent
Institut für homöopathische und naturmedizinische Forschung.

    Forschungsthemen
    Fluxionsforschung
    Causticumforschung
    Über uns
    jaqu auf facebook
    Impressum und Datenschutz

Impressum und Datenschutz

Inhaltlich verantwortlichgemäß § 6 MDStV

Karl-Heinz Jansen, Dr. med. Thomas Quak

Carl-von-Linde-Straße 2, 82256 Fürstenfeldbruck
08141 15042 70
info@jaqu-invent.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gem. § 27a UStG: DE312525917
[...]
[*quote*]

"jaqu" = jansen quak

Der Inhalt der Site ist abenteuerlich. Bei Adresse und Telefonnummer findet man ein Gegenstück:

https://www.analytica-media.de/onlinekatalog/2018/ausstellerdetails/sykam_chromatographie_vertriebs_gmbh/?elb=279.1100.1579.1.1111

[*quote*]
Sykam Chromatographie Vertriebs GmbH
Carl-von-Linde-Straße 2
82256 Fürstenfeldbruck
Deutschland
Tel.  +49 8141 1504-20
Fax  +49 8141 1504-290

info@sykam.de
http://www.sykam.de
[...]

Produkt- und Dienstleistungsangebot
2.2.4 Flüssigkeits-Chromatographen
2.2.8 Ionen-Chromatographen (IEC)
2.2.11 Chromatographie-Säulen
2.2.13 Chromatographie-Software
5.1.11 Autosampler
Anwendungsgebiete
Analytik in Forschung & Entwicklung
Qualitätskontrolle / Qualitätssicherung

Partnerfirmen
Hauptaussteller:
» Sykam GmbH

[*/quote*]


"Sykam Chromatographie Vertriebs GmbH" und "Sykam GmbH" ist nicht dasselbe!  Die Domain der "Sykam GmbH" ist sykam.com, wo laut Impressum 3 Herren Meier die Geschäftsführer sind:

https://sykam.com/imprint/

[*quote*]
Imprint

Sykam GmbH
Gewerbering 15
86922 Eresing
Germany
Telefon/Phone: +49 8193/93 82 0
Telefax/Fax     : +49 8193/93 82 20
E-Mail: info@sykam.com
USt.Id-Nr./VAT-ID-No.  DE128245997

Geschäftsführer/Managing Director: Dirk Meier, Frank Meier, Klaus-Dieter Meier

Datenschutzbeauftragter: Frank Meier
Registergericht/Court of Registration: Augsburg  HRB 17702
[*/quote*]


Die Sykam Chromatographie Vertriebs GmbH ist demnach eine reine Verkaufsfirma. Laut Impressum:

http://www.sykam.de/de/impressum/

[*quote*]
Impressum und Datenschutz
Die folgenden Angaben gelten für die Geschäftsaktivitäten der Sykam Chromatographie Vertriebs GmbH.

Anschrift und Kontaktdaten:
Sykam Chromatographie Vertriebs GmbH
Carl-von-Linde-Straße 2
D-82256 Fürstenfeldbruck

Tel.: 08141-15 04 2 0
Fax: 08141-15 04 2 90
E-Mail: info@sykam.de

Geschäftsführer:
Dipl. Ing./MBA Karl-Heinz Jansen


Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz:
USt-ID-Nr. 184157284

Handelsregister:
HRB 115386 , Gerichtsstand München

Adresse
SYKAM Vertriebs GmbH
Carl-von-Linde-Straße 2
D-82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: +49 8141 15042-0
Telefax: +49 8141 15042-90
[*/quote*]


Wobei festzuhalten ist, daß "Sykam Chromatographie Vertriebs GmbH" und "SYKAM Vertriebs GmbH" nicht dasselbe ist!

Die Geschäftstätigkeit von Sykam ist hier kurz und knapp, aber gut beschrieben und bebildert:

https://sykam.com/company/

Weder Karl-Heinz Jansen noch Thomas Quak haben etwas mit Sykam zu tun. Sykam ist ein Familienbetrieb der Familie Meier.

E gibt auch eine Firma Assner. In deren Flugblatt zum Richtfest in Fürstenfelbruck wird anscheinend einiges durcheinandergewürfelt...:


https://www.assner.de/userfiles/Richtfest_Sykam_.pdf

[*quote*]
Firma
Anzeige-Verlagssonderveröffentlichung
feierte Richtfest
Sykam GmbH mit neuem Standort
SYKAM entwickelt und analy-
siert seit 29 Jahren Analysesys-
teme für Medizintechnik und
Umweltschutz. Das Spektrum
der Anwendungen reicht von
Wasser-, Regen- und Abwas-
seranalytik, Pharmaanalytik
(Qualitätskontrolle von Medika-
menten und Infusionslösungen)
über Medizintechnik (Serum-,
Urin-Bestimmungen, parent-
herale Ernährung) bis hin zur
Forschung (Biochemie, Genetik,
Peptid und Proteinaufklärung).
Zu den Kunden gehören u.a. der
Pharmakonzern Braun, Evonik,
Fresenius sowie die Industrieun-
ternehmen Bayer und BASF. Auf
dem Gebiet der
Aminosäureanalytik ist SYKAM
seit Jahren welltweit einer der
Marktführer mit allen öffentli-
chen Zulassungen wie  ̈Pharma-
kopöe ̈ und  ̈FDA-compliant ̈.

Der Produktionsstandort ist seit
14 Jahren Eresing am Ammersee,
wo mittlerweile auf ca. 3000 Qua-
dratmetern mechanisch, elektro-
technisch und elektronisch die
Systeme hergestellt werden. Das
Vertriebsbüro mit Anwendungs-
technik besteht seit 15 Jahren in
der Kreisstadt. Der Neubau mit
Verwaltung, Anwendungstech-
nik und Entwick-
Chromatographie
www.
.de
Sykam Chromatographie
Vertriebs GmbH
lung radiopharmazeutischer
Analysen- und Synthese-Syste-
me wurde im Februar 2013 ge-
plant und Mitte Juli begonnen.

Als Bauherr eingetragen wurde
die Firma Grundstücksgemein-
schaft Jansen et al KG.


Karl-Heinz Jansen, SYKAM-Ge-
schäftsführer, bedankte sich beim
 ̈Hebauf ̈ am vergangenen Frei-
tag bei allen Beteiligten und vor
allem bei denjenigen, die Stein
auf Stein gelegt hatten. Auch galt
sein Dank Andreas Lohde und
Jürgen Koller, die kurzfristig ein
Grundstück in der Hasenheide
gefunden haben.
Planung und Bauausführung
übernahm der Architekt Dietmar
Klimenta mit der Fa. Hermann
Assner GmbH & Co.KG.
Der teilweise zweigeschossige
Ziegelbau ist ein niedrig Ener-
giehaus mit vollständig begeh-
und nutzbarer Dachbegrünung.
Versucht wird eine Symbiose von
ökologischer Integration und
ökonomischer Gewerbenutzung.
Das Gebäude soll im April 2014
bezugsfertig sein!

Von links: Dietmar Klimenta,
Dipl. Ing. Architekt, Gudrun
Assner, Bauunternehmung,
Karl-Heinz Jansen, Fa. SYKAM
und Andreas Lohde, CSU Ober-
bürgermeisterkandidat FFB
Erfolgreich durch Partnerschaft.
Text und Foto: Nicole Burk
Carl von Linde Straße 2
82256 Fürstenfeldbruck
Tel: 0 81 41 – 66 66 40
Fax: 0 81 41 – 66 66 42
Homepage: http://www.sykam.de
Wir sind die Dachgartenplaner !
KRONENBITTER LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
Johannishöhe 1 · 82288 Kottgeisering
Telefon 08144-9969501
mjk@la-kronenbitter.de· www.la-kronenbitter.de
Wir liefern effiziente Wärmepumpen Heiztechnik
Made in Bayern
Wir wünschen der Fa. Sykam
viel Erfolg und gratulieren zum Richtfest
F+S Wärmepumpen - Ladengeschäft mit Ausstellung - Kirschstr. 5 - 82256 Fürstenfeldbruck
Tel. 0 81 41-8 1798 01 - Info@waermepumpen-ffb.de - www.Wärmepumpen-FFB.de
Ein Geschäftsbereich der F+S Klima und Kältetechnik - 82216 Gernlinden
Wir gratulieren zum Richtfest
S Sparkasse
Fürstenfeldbruck
v. li.: Michael Wenner, Firmenkundenbetreuer der Sparkasse mit
Karl-Heinz Jansen, Geschäftsführer Fa. Sykam und Christian Wörle,
Direktor der Sparkasse FFB.
www.sparkasse-ffb.de
Hermann Assner GmbH & Co. Peter-Dörfler-Straße 32 · 86875 Waal · Telefon: (08246) 17-0 · E-Mail: info@assner.de · www.assner.de
[*/quote*]

Ein bißchen viel Durcheinander, finde ich.


Bei der Suche nach Thomas Quak findet man auch diese Domain: http://jaquma.de, auch sie ein Gemeinschaftsprojekt von Karl-Heinz Jansen und Thomas Quak:

http://jaquma.de/impressum

[*quote*]
jaquma

Nahrungsergänzungsmittel aus Curcuma zur Stärkung des Immunsystems

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Impressum

Inhaltlich verantwortlichgemäß § 6 MDStV

Karl-Heinz Jansen, Dr. med. Thomas Quak

Carl-von-Linde-Straße 2, 82256 Fürstenfeldbruck
08141 15042 70
info@jaqu-invent.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gem. § 27a UStG: DE312525917
[*/quote*]


Außer http://jaqu-invent.de demnach auch http://jaquma.de. Es gibt jedoch noch eine Domain: http://jaqu-invent.com

http://jaqu-invent.com/impressum

[*quote*]
08141 1504270
info@jaqu-invent.de

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Inhaltlich verantwortlichgemäß § 6 MDStV

Karl-Heinz Jansen, Dr. med. Dirk Thomas Quak

Carl-von-Linde-Straße 2, 82256 Fürstenfeldbruck
08141 15042 70
info@jaqu-invent.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gem. § 27a UStG: DE312525917
[*/quote*]
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Moses3

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #4 on: February 17, 2019, 10:52:34 AM »

Bei jaquma.de ist es sehr abenteuerlich:

http://jaquma.de/

archifixed:
http://archive.is/I9ef6

SCREENSHOT:



gross:
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/homoeopathen_wahn/JAQUMA_DE_SCREENSHOT_20190217_1.jpg

TEXT:

[*quote*]
jaquma

Nahrungsergänzungsmittel aus Curcuma zur Stärkung des Immunsystems

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Herstellerinformationen zu JAQUMA©

 

Preis und Versand
80 Kapseln (Gr.0) jaquma:    40,00 €
 zzgl.MWSt      7,60 €
 Preis je Packung:     47,60 €

Versand nur innerhalb der Bundesrepublik Deutschland für   5,00 € Versandkosten je Lieferung. Zur Bestellung.
Ein Produkt von jaqu-invent: Institut für homöopathische und naturmedizinische Forschung.

Wie wird jaquma© hergestellt?

Das hochfein gemahlene Curcuma wird auf die Karbonat-Matrix aufgezogen und dann in pharmakologisch zertifizierten HPMC (Hydroxypropyl-methylcellulose) Kapseln verfüllt. HPMC besteht aus pflanzlichen Fasern, ganz ähnlich der Cellulose. HPMC ist daher vollständig vegan. Die Kapseln und die Gewürzmischungen enthalten keine sonstigen Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel. Die Gewürze stammen aus zertifiziertem biologischem Anbau und unterliegen strengsten Kontrollen in Bezug auf Reinheit und Schadstofffreiheit.

Was ist das Besondere an jaquma©?

Die veganen Kapseln lösen sich in der Magensäure nach ca. 8 bis 10 Minuten auf und werden dann durch das Natriumkarbonat / Natriumbikarbonat Treibmittel sehr schnell und oberflächenoptimiert verteilt. Dadurch kommt es zu einer wesentlich verbesserten Resorption der im Curcuma enthaltenen Wirkstoffe. Unser feingemahlenes und höchsten Qualitätskriterien entsprechendes Curcuma ist biozertifiziert. Natriumcarbonat und Natriumbicarbonat entsprechen pharmEU Qualitäten und sind damit ultrareine Substanzen. Wir produzieren  jaquma© freiwillig nach pharmakologischen Standards. Die besondere Formulierung von jaquma© ist gebrauchsmustergeschützt. jaquma© ist ein reines Naturprodukt ohne den Einsatz biochemischer Substanzen.

 

Aus der Forschung: Welche Wirkungen hat Curcuma?
Die Rolle von Curcumin in der Prävention und der Behandlung von metastasierenden Erkankungen
Kardioprotektive Eigenschaften von Curcumin und deren molekulare Grundlagen
Antidiabetische, antientzündliche, antioxidative, wundheilungsförderende und tumormodulierende Eigenschaften von Curcumin.

Copyright © 2019 jaquma. Bereitgestellt von WordPress. Theme: Esteem von ThemeGrill.
[*/quote*]


Was ist eigentlich drin in den Kapseln? Das einzige, was man erfährt:

1. "Das hochfein gemahlene Curcuma wird auf die Karbonat-Matrix aufgezogen"

2. "durch das Natriumkarbonat / Natriumbikarbonat Treibmittel"

Das ist BACKPULVER! Die Beschreibung ist albernes Gequatsche. Wieviel Backpulver in der Kapsel ist und wieviel Kurkuma, das erfährt man nicht. Aber gerade diese Angaben sind notwendig. Auf diese Angaben hat der Anwender ein Recht!

Die Behauptung, daß Kurkuma medizinische Wirkung hätte, weist diesen Kapseln medizinische Wirkung zu. Es wird also suggeriert, daß diese Kapseln eine medizinische Wirkung haben.

Was für eine Wirkung?

[*quote*]
Die Rolle von Curcumin in der Prävention und der Behandlung von metastasierenden Erkankungen
Kardioprotektive Eigenschaften von Curcumin und deren molekulare Grundlagen
Antidiabetische, antientzündliche, antioxidative, wundheilungsförderende und tumormodulierende Eigenschaften von Curcumin.
[*/quote*]

Tumor? KREBS! Die Zielgruppe sind demnach Krebskranke. Das paßt wie die Faust auf's Auge zu der Zusammenarbeit Quaks mit den beiden "Ärzten" der "Klinik" Santa Croce.


Daß Karl-Heinz Jansen und Thomas Quak die Rohstoffe herstellen oder die Kapseln auch nur füllen, bezweifle ich entschieden. Solche Arbeiten müssen in Reinraumanlagen hergestellt werden, für die beiden meiner Meinung nach die Mittel fehlen. Jansen ist ein Verkäufer und kein Pharma-Hersteller.  Und Quak ist ein gefährlicher Schwätzer, der unter anderem gegen das Impfen hetzt.

Nein, die Herstellung ist bei einem Dienstleistungsbetrieb, wovon es ja einige gibt. Unter anderem ist das bei der Regividerm-Affäre bekannt geworden, wo und wie die Salben, Creme, Kapseln und so weiter und so weiter hergestellt werden. Das einzige, was wirklich vom angeblichen Hersteller ist: der Name und der Aufkleber, und selbst der wird vom Dienstleister im Auftrag hergestellt und in der Produktionsstraße aufgebracht.


Wer, wie Karl-Heinz Jansen und Thomas Quak nicht einmal die Mengen in den Kapseln angibt, der hat einiges zu verbergen. Man sollte einen großen Bogen um sie machen. Abgesehen natürlich von der Staatsanwaltschaft, denn meiner Meinung nach sind diese Verkaufsmethoden nicht legal. Die vollständige Deklaration der Bestandteile ist ein absolutes MUSS!


[D'ACCORD! Julian]
« Last Edit: February 17, 2019, 07:39:41 PM by Julian »
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Yulli

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #5 on: February 17, 2019, 04:21:05 PM »

Jaquma ist dermaßen undurchschaubar. Hier ist noch ein PDF. Das sieht aus wie eines der anderen Bilder, ist aber anders:

http://jaquma.de/wp-content/uploads/2018/08/Herstellerinformationen-zu-JAQUMA-1.pdf

Logged

NoRPthun

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #6 on: February 17, 2019, 04:55:31 PM »

Bei diesem PDF kann man alles viel besser lesen:

http://jaquma.de/wp-content/uploads/2018/08/Herstellerinformationen-zu-JAQUMA-1.pdf

[*quote*]
Herstellerinformationen zu JAQUMA©
Welche Wirkungen hat JAQUMA © ?
JAQUMA © ist ein Produkt aus Curcuma in einer speziellen
Formulierung zur verbesserten Aufnahme der Inhaltsstoffe. In
zahlreichen Studien und Veröffentlichungen wurden folgende
Wirkungen beschrieben:
1. Entzündungshemmung
2. Unterstützung des Immunsystems bei onkologischen
Erkrankungen
3. Antioxidative Wirkung
4. Kardioprotektive Wirkung
5. Wundheilungsförderung
6. Antidiabetische Wirkung

Wir empfehlen aufgrund der aktuellen Forschungslage die Einnahme
von JAQUMA © als begleitendes Nahrungsergänzungsmittel bei
folgenden Problemstellungen:
1. Onkologische Erkrankungen
2. Patienten mit Koronarsklerose, Stentimplantation oder nach
Myokardinfarkt


jaqu invent; Jansen/Quak Institut für homöopathische und naturmedizinische Forschung
Carl-von-Linde-Strasse 2 D-82256 Fürstenfeldbruck info@jaqu-invent.de
Telefon: +49 8141/15042 70
Telefax: +49 8141/15042-90
Version: 1.1/25.08.2018

3. Diabetis Typ 2
4. Entzündungen des Verdauungssystems (Colitis, Proctitis, M.
Crohn, Divertikulose)
5. Postoperative Zustände
6. Infektanfälligkeiten


Wie wird JAQUMA © hergestellt?

Das hochfein gemahlene Curcuma wird auf die Karbonat-Matrix
aufgezogen
und dann in pharmakologisch zertifizierten HPMC
(Hydroxypropyl-methylcellulose) Kapseln verfüllt. HPMC besteht aus
pflanzlichen Fasern, ganz ähnlich der Cellulose. HPMC ist daher
vollständig vegan. Die Kapseln und die Gewürzmischungen enthalten
keine sonstigen Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel. Die Gewürze
stammen aus zertifiziertem biologischem Anbau (EU-ÖKO-VO) und
unterliegen strengsten Kontrollen in Bezug auf Reinheit und
Schadstofffreiheit.

Was ist das Besondere an JAQUMA © ?

Die veganen Kapseln lösen sich in der Magensäure nach ca. 8 bis 10
Minuten auf und werden dann durch das Natriumkarbonat /
Natriumbikarbonat Treibmittel sehr schnell und oberflächenoptimiert
verteilt. Dadurch kommt es zu einer wesentlich verbesserten
Resorption der im Curcuma enthaltenen Wirkstoffe. Unser
feingemahlenes und höchsten Qualitätskriterien entsprechendes
Curcuma ist biozertifiziert. Natriumcarbonat und Natriumbicarbonat
entsprechen pharmEU Qualitäten und sind damit ultrareine
Substanzen. Wir produzieren JAQUMA © freiwillig nach
pharmakologischen Standards. Die besondere Formulierung von
JAQUMA © ist gebrauchsmustergeschützt.
JAQUMA © ist ein reines
Naturprodukt ohne den Einsatz biochemischer Substanzen.

Wie nimmt man JAQUMA © ein?

Wir empfehlen jeweils morgens und abends eine Kapsel mit einem
Glas Wasser einzunehmen. Bei onkologischen Erkrankungen sollte
jaqu invent; Jansen/Quak Institut für homöopathische und naturmedizinische Forschung
Carl-von-Linde-Strasse 2 D-82256 Fürstenfeldbruck info@jaqu-invent.de
Telefon: +49 8141/15042 70
Telefax: +49 8141/15042-90
Version: 1.1/25.08.2018die Dosis verdoppelt werden. Die Wirkungen stellen sich nach
unseren Erfahrungen innerhalb von 2-3 Wochen ein.
Welche Nebenwirkungen hat JAQUMA©
Bei Allergien auf Curcuma sollte das Produkt nicht eingenommen
werden. In selten Fällen berichten Patienten mit Reflux oder Gastritis
von vermehrtem Aufstoßen. Sollten die Beschwerden nach 10 tägiger
Einnahme nicht von selbst nachlassen, empfehlen wir das Absetzen
von JAQUMA ©.
Sonstige Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Umfassende Informationen zu Curcuma finden sich in folgender
Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg:
http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2015/2852/pdf/Sunita_Chhatwal_BA.pdf


Preis und Versand
80 Kapseln (Gr.0) JAQUMA: 40,00 €
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jaqu invent; Jansen/Quak Institut für homöopathische und naturmedizinische Forschung
Carl-von-Linde-Strasse 2 D-82256 Fürstenfeldbruck info@jaqu-invent.de
Telefon: +49 8141/15042 70
Telefax: +49 8141/15042-90
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JAQUMA © ist ein geschütztes Produkt von jaqu-invent: Institut für
homöopathische und naturmedizinische Forschung.

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Version: 1.1/25.08.2018
[*quote*]


Einige Stellen kommen mir verdächtig vor. Vorsichtshalber gleich fett markiert.  8)
Logged

Julian

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Der tiefe Fall des Dr. Thomas Quak und des Karl-Heinz Jansen
« Reply #7 on: February 17, 2019, 07:34:48 PM »

In diesem PDF http://jaquma.de/wp-content/uploads/2018/08/Herstellerinformationen-zu-JAQUMA-1.pdf vom August 2018 schreiben Jansen und Quak tatsächlich folgende Worte?

"Umfassende Informationen zu Curcuma finden sich in folgender
Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg:
http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2015/2852/pdf/Sunita_Chhatwal_BA.pdf"     ? ? ? ? ?
 


Zitat aus der Bachelorarbeit:

[*quote*]
Da Curcuma für seine heilmedizinischen Wirkungen bekannt ist und in Folge dessen als
mögliches Therapeutikum in Frage kommt, wurde umfassende Forschung betrieben, um
die biologischen Aktivitäten und pharmakologischen Fähigkeiten von Curcuma und des-
sen Inhaltsstoffe nachzuweisen (Chattopadhyay et al., 2004). So konnte herausgefunden
werden, dass Curcuma seine medizinischen Eigenschaften hauptsächlich durch seine
fettlöslichen, polyphenolischen Bestandteile, genannt Curcuminoide, hervorruft. Von den
drei Curcuminoiden Curcumin, Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin ist Cur-
cumin die aktivste Komponente
(Sharma, Gescher, & Steward, 2005), weshalb bei der
Betrachtung der gesundheitsfördernden Effekte lediglich das Verhalten des Inhaltsstoffes
Curcumin analysiert wird.
[*/quote*]


Die Pflanze heißt Curcuma longa Linn, ist eine Staude und verwandt mit Ingwergewächsen (Zingiberaceae). So sieht die Wurzel auch aus, aus der das Curcuma hergestellt wird. Curcuma ist ein Gewürz.

Curcuma ist bloß ein Gewürz! Die wichtigsten aktiven Bestandteile darin sind

1. Curcumin
2. Demethoxycurcumin
3. Bisdemethoxycurcumin

Zitat aus der Bachelorarbeit:

[*quote*]
Curcumin wurde erstmals 1815 von Vogel und Pelletier isoliert (Aggarwal & Sung, 2008)
und ist bis zu 2 – 5% in Curcuma enthalten (Aggarwal et al., 2007a). Es können sich al-
lerdings auch geringfügige Unterschiede im Curcumin – Gehalt aufzeigen, die sich durch
den Anbau in verschiedenen geographischen Regionen und durch eine mögliche Hybridi-
sierung mit anderen Curcuma Spezies erklären lassen (Hayakawa et al., 2011).
[*/quote*]

1/20 bis 1/50. Kleiner Unterschied. Wie soll man etwas dosieren, dessen vorhandene Menge man gar nicht kennt?


Jansen und Quak geben an:

http://jaquma.de/wp-content/uploads/2018/08/Herstellerinformationen-zu-JAQUMA-1.pdf

[*quote*]
Wie wird JAQUMA © hergestellt?

Das hochfein gemahlene Curcuma wird auf die Karbonat-Matrix
aufgezogen und dann in pharmakologisch zertifizierten HPMC
(Hydroxypropyl-methylcellulose) Kapseln verfüllt.
[*/quote*]

Jansen und Quak verkaufen aber kein Curcumin, sondern bloß das Gewürz!

Zitat aus der Bachelorarbeit:

[*quote*]
Da Curcuma als Gewürz häufig beim Kochen verwendet wird, ist ein weiterer wichtiger
Punkt der Einfluss von Erhitzung auf Curcumin. Positiver Weise verliert Curcumin seine
biologischen Eigenschaften durch die Zufuhr von Wärme nicht (Krishnaswamy, 2008). Die
Erhitzung wirkt sich dagegen sogar förderlich auf die medizinischen Wirkungen von Curcumin
aus, da es nicht nur stabiler wird, sondern sich auch die Löslichkeit verbessert und
damit verbunden sogar die Bioverfügbarkeit ansteigt (Kurien et al., 2007).
[*/quote*]

Bioverfügbarkeit ist ein gutes Stichwort.

Zitat aus der Bachelorarbeit:

[*quote*]
4.3.1 Problematik der Bioverfügbarkeit
Obwohl Curcumin aufgrund seiner beschriebenen Wirksamkeit zahlreiche therapeutische
Effekte gegen viele menschliche Erkrankungen aufweist, ist sein optimales pharmakologi-
sches Potenzial begrenzt, denn Curcumin besitzt nur eine sehr geringe Bioverfügbarkeit.
Diese wird durch die schlechte wässrige Löslichkeit, die mangelhafte Absorption, den
schnellen Metabolismus, den Zerfall bei alkalischen pH-Werten und die rapide Ausschei-
dung hervorgerufen (Gupta et al., 2012; Mohantry, Das, & Sahoo, 2012).
Zahlreiche Studien haben sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt und die Biover-
fügbarkeit von Curcumin überprüft.
Sharma et al. beispielsweise untersuchten das Verhalten von Curcumin nach einer Auf-
nahme von 440 – 2200 mg Curcuma – Extrakt über einen Zeitraum von 29 Tagen bei
Patienten mit einem kolorektalen Karzinom. Der Curcuma – Extrakt enthielt 36 – 180 mg
Curcumin und Desmethoxycurcumin suspendiert in den essentiellen Ölen der
Curcumapflanzen. Jedoch konnten weder Curcumin noch dessen Abbauprodukte im Blut
oder Urin gemessen werden, wohingegen im Stuhl ein Nachweis von Curcumin möglich
war (Sharma et al., 2001).
Auch Lao et al. konnten nach einer einmaligen gestaffelten Aufnahme von bis zu 8 g Cur-
cumin bei gesunden Freiwilligen keinen Nachweis im Serum finden. Curcumin wurde in
Kapselform aufgenommen, dessen Inhalt ein standardisiertes Pulver, bestehend aus 95%
der Curcuminoide Curcumin, Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin, war. Erst
nach einer Gabe von 10 g und 12 g konnte nach 4 Stunden ein Serumspiegel von 50,5
und 51,2 ng/ml Curcumin festgestellt werden (Lao et al., 2006).
Cheng et al. hingegen konnten die höchsten Serumkonzentrationen von Curcumin nach
einer Aufnahme von 4, 6 und 8 g Curcumin über einen Zeitraum von 3 Monaten ermitteln
und kamen auf die Ergebnisse von 0,51, 0,64 und 1,77 μM. In dieser Untersuchung wurde
Curcumin in Tablettenform an schwererkrankte Patienten verabreicht. Jede Tablette ent-
hielt 500 mg Curcumin. Neben den niedrigen Serumkonzentrationen von Curcumin fan-
den die Forscher auch heraus, dass eine Dosierung unter 4 g nahezu nicht messbar ist

(Cheng et al., 2001).
[*/quote*]


Die Kranken bekamen Curcumin. Kein Curcuma, sondern Curcumin, das offensichtlich extrahiert worden war.

"Jede Tablette enthielt 500 mg Curcumin. Neben den niedrigen Serumkonzentrationen von Curcumin fanden die Forscher auch heraus, dass eine Dosierung unter 4 g nahezu nicht messbar ist"

Die Bachelorarbeit ist an dieser Stelle unklar. Da ist von Tabletten die Rede, aber nicht, wieviele Tabletten bzw. welche Gesamtmenge Curcumin pro Tag gegeben wurde.

Der Overkill: "fanden die Forscher auch heraus, dass eine Dosierung unter 4 g nahezu nicht messbar ist". 4 Gramm Curcumin. Nicht Curcuma, sondern Curcumin! Man muß also sehr große Mengen von dem Zeug essen, um eine nennenswerte Wirkung zu erzielen.


Die minimale Tagesdosis Curcumin wird hier noch einmal erwähnt:

[*quote*]
So kamen Cheng et al. zu dem Er-
gebnis, dass eine Dosis unter 4 g Curcumin pro Tag nahezu nicht messbar ist (Cheng et
al., 2001). Sharma et al. konnten hingegen auch nach einer Dosierung von 3,6 g pro Tag
Kontentrationen von Curcumin im Plasma und Urin feststellen, jedoch ist es nicht sicher,
ob Curcumin unterhalb von 3,6 g pro Tag seine biologischen Aktivitäten hervorrufen kann
(Sharma et al., 2004). Daraus lässt sich schließen, dass die minimale Dosierung von
Curcumin, um medizinische Wirkungen erzeugen zu können, zwischen 3,6 g – 4 g pro
Tag liegen sollte. Lao et al. haben sich mit der maximal verträglichen Konzentration
beschäftigt und konnten ermitteln, dass eine einmalige orale Gabe von 12 g Curcumin zu
keinen Nebenwirkungen führte (Lao et al., 2006). Die Spannweite der
Verabreichungsdosis liegt demnach zwischen 3,6 g – 12 g Curcumin.
[*/quote*]

Curcumin. Nicht Curcuma! Die von Jansen und Quak angegebene Tagesdosis ihrer Tabletten ist demnach lächerlich. Viel zu gering!


Dann noch ein ganz deftiges Zitat aus der Bachelorarbeit:

[*quote*]
Als allererstes fällt auf, dass durch die Einnahme von dem Gewürz Curcuma, in dem nur 2
– 5% Curcumin enthalten ist, keine medizinischen Heilwirkungen erzielt werden können.


Die geringe Konzentration verbunden mit der niedrigen Bioverfügbarkeit wird keinen Ef-
fekt auf den Körper ausüben. Laien, die in Zeitschriften auf die Wirksamkeit von Curcuma
aufmerksam gemacht und durch den täglichen Verzehr in den Glauben versetzt werden,
etwas Gutes für ihre Gesundheit getan zu haben, werden getäuscht.

Dieses Verhalten
kann auch sehr gefährlich enden, wenn sie ihre konventionellen Arzneimittel absetzen
und auf das „Heilmittel“ Curcuma zurückgreifen. An der Stelle muss deshalb ausdrücklich
erwähnt werden, dass der Wechsel zu alternativen Therapien immer zuerst mit dem be-
handelnden Arzt abgesprochen werden sollte. Mit dieser Beobachtung einhergehend wird
deutlich, dass Curcumin nur biologisch wirksam werden kann, wenn es in Form von Supp-
lementen und durch geeignete Kombinationen oder Verfahrensweisen aufgenommen
wird. Gleichzeitig führt dies aber wiederum dazu, dass die Sicherheit und die geringen
Nebenwirkungen, die natives Curcumin aufweist, nicht ohne Weiteres auf die Verbesse-
rungsmethoden übertragen werden können, sodass die Verträglichkeit diesbezüglich zu-
sätzlich kritisch zu betrachten ist. Am auffälligsten ist jedoch, dass der Körper durch ver-
schiedene Mechanismen versucht, Curcumin schnellstmöglich wieder auszuscheiden.
Inwieweit sich dann eine bessere Bioverfügbarkeit durch gesteigerte
Curcuminkonzentrationen tatsächlich positiv auf den Organismus auswirkt, bleibt zu hin-
terfragen.
[*/quote*]


Jansen und Quak können sich schlecht auf diese Bachelorarbeit berufen, die ihnen den Teppich unter den Füßen wegzieht und die beiden der Lächerlichkeit preisgibt.


Jansen und Quak schreiben in http://jaquma.de/wp-content/uploads/2018/08/Herstellerinformationen-zu-JAQUMA-1.pdf im August 2018 (4 Jahre nachdem Sunita Chhatwal ihre Bachelorarbeit gemacht hat!):

[*quote*]
Wie nimmt man JAQUMA © ein?

Wir empfehlen jeweils morgens und abends eine Kapsel mit einem
Glas Wasser einzunehmen. Bei onkologischen Erkrankungen sollte
die Dosis verdoppelt werden. Die Wirkungen stellen sich nach
unseren Erfahrungen innerhalb von 2-3 Wochen ein.
[*/quote*]

In der Packung sind 80 Tabletten ("Mindesteinwage 38g"). Selbst wenn wir annähmen, daß die Hülle der Tablette nichts wiegt, ist die Dosis pro Tag sehr grob geschätzt 1 Gramm. Wobei es aber kein Curcumin ist in der Tablette, sondern Curcuma, was folglich nur 1/20 bis 1/50 der Menge an Curcumin bedeutet.

Aber es kommt alles noch viel schlimmer!


Einer der Treffer führt zu einer Patentdatenbank. In der ist ein Gebrauchsmuster angegeben, angemeldet von Jansen und Quak. Das Gebrauchsmuster bezieht sich dem Namen nach ("Nahrungsergänzungsmittel (junctoAgil) auf Gewürzbasis") nicht auf "Jaquma", sondern auf "junctoAgil". Aber das macht nichts. Es geht nämlich um die Zusammensetzung des Tabletteninhalts. Jansen und Quak schreiben von "Trägermatrix" und anderem Unsinn. "Trägermaterial" ist ganz einfaches Backpulver. In dem Gebrauchsmusterantrag ist beschrieben, wie sie es mischen.


http://www.freepatentsonline.com/DE202018000205.html

[*quote*]
Title: Nahrungsergänzungsmittel (junctoAgil) auf Gewürzbasis
German Patent DE202018000205
Kind Code: U1

Abstract:

Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürze auf einem Natriumkarbonat/Natriumhydrogenkarbonat-Granulat (Trägermatrix) adsorbiert werden.


Application Number: DE202018000205U
Publication Date:      03/06/2018
Filing Date:                01/15/2018
Assignee:                  Jansen/Quak Institut für homöopathische und naturmedizinische Forschung GbR
                                   (vertr.berechtigter Gesellschafter Karl-Heinz Jansen, 82256 Fürstenfeldbruck), 82256 (DE)
International Classes: A23L27/10

Claims:
1. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürze auf einem Natriumkarbonat/Natriumhydrogenkarbonat-Granulat (Trägermatrix) adsorbiert werden.

2. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürze auf einem Natriumkarbonat Granulat (Trägermatrix) adsorbiert werden.

3. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürze auf einem Natriumhydrogenkarbonat-Granulat (Trägermatrix) adsorbiert werden.

4. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürze auf einer Natriumkarbonat/Natriumhydrogenkarbonat-Kristallstruktur (Trägermatrix) adsorbiert werden.

5. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürze auf einer Natriumkarbonat-Kristallstruktur (Trägermatrix) adsorbiert werden.

6. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürze auf einer Natriumhydrogenkarbonat-Kristallstruktur (Trägermatrix) adsorbiert werden.

7. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gewürze hintereinander nach abfallender Korngröße auf der Trägermatrix adsorbiert werden.

8. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Muskatnuss als Gewürzpulver auf der Trägermatrix adsorbiert werden.

9. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Koriander als Gewürzpulver auf der Trägermatrix adsorbiert werden.

10. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Zimt als Gewürzpulver auf der Trägermatrix adsorbiert werden.

11. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Kurkuma als Gewürzpulver auf der Trägermatrix adsorbiert werden.

12. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Kreuzkümmel als Gewürzpulver auf der Trägermatrix adsorbiert werden.

13. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Natriumkarbonat/Natriumbikarbonat-Granulat durch Befeuchten mit einem Ethanol/Wassergemisch hergestellt wird.

14. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Natriumkarbonat/Natriumbikarbonat-Granulat durch Befeuchten mit einem Ethanol/Wassergemisch hergestellt wird und anschließend im Vakuum getrocknet wird.

15. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägermatrix mit Karbonaten unterschiedlicher kationischer Zusammensetzung hergestellt wird.

16. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewürz-Granulat in Kapseln auf Gelatine-Basis abgefüllt wird.

17. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewürz-Granulat in vegane Kapseln (z. B. HPMC) abgefüllt wird.

18. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürze biozertifiziert sind.

19. Nahrungsergänzungsmittel aus Gewürzen in Kapseln nach Schutzanspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass diese unter der Bezeichnung junctoAgil auf den Markt kommen.

Description:
Schutzanspruch:

Nahrungsergänzungsmittel (junctoAgil) aus Gewürzen auf einer Natriumkarbonat/Natriumhydrogenkarbonat-Trägermatrix in Kapseln zur begleitenden Therapie und Prophylaxe bei Arthrose-Erkrankungen.
Beschreibung:

Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander und Muskatnuss werden als Nahrungsergänzungsmittel zur unterstützenden Therapie bei Arthrose Erkrankungen eingesetzt. Kurkuma und Zimt werden darüber hinaus antioxidative, antiseptische, schmerzlindernde, antiproliferative, zytotoxische, antitumorale, immunmodulierende und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Hauptwirkstoffe in diesen Gewürzen sind die Curcuminoide, ätherische Öle und Phenolcarbonsäuren. Diese Verbindungen sind lipophil und deshalb wasserunlöslich. In herkömmlichen Gewürzmischungen konglomerieren die lipophilen, wasserunlöslichen ätherischen Wirkstoffe mit der Magensäure. Sie bilden dort schwer lösliche Klumpen. Der Magen kann die Wirkbestandteile der Gewürze in dieser Form nicht optimal aufschließen. Sie werden dann überwiegend ungenutzt durch den Verdauungstrakt befördert und größtenteils unverdaut wieder ausgeschieden.

Das Nahrungsergänzungsmittel junctoAgil versucht durch die spezielle Formulierung der Gewürze in einer Natriumkarbonat/Natriumhydrogenkarbonat-Matrix die wichtigen Inhaltsstoffe im Magen bioverfügbar zu machen, bevor sie weitertransportiert werden.

Dadurch werden beschleunigte und vollständigere Aufnahmeraten und eine größere Bioverfügbarkeit erreicht. Muskatnuss, Kreuzkümmel und Koriander wirken gelenksprotektiv. Durch die Einmischung von Kurkuma und Zimt werden zusätzlich entzündungshemmende und antioxidative Qualitäten hinzugefügt.

Die Formulierung dieses Nahrungsergänzungsmittel besteht im Wesentlichen aus einer Trägermatrix durch Granulierung von Natriumkarbonat/Natriumhydrogenkarbonat durch Benetzung mit einem Ethanol/Wassergemisch auf Korngrößen zwischen 50 und 500 μm mit anschließender Trocknung im Vakuum. Dabei wird üblicherweise ein zwei- bis vierfacher Überschuss an Natriumhydrogenkarbonat vorgelegt. Ähnliche Resultate mit etwas schlechterer Bioverfügbarkeit der Gewürzinhaltsstoffe können auch durch Mischung von Natriumkarbonat und Natriumbikarbonat Kristallstrukturen erreicht werden.

Auf diese Karbonat-Granulate werden dann nacheinander mit absteigender Korngröße die einzelnen Gewürze aufgezogen.

Die Karbonat-Gewürzmatrix wird in Kapseln verfüllt.

Die Kapseln lösen sich in der Magensäure nach ca. 8 bis 10 Minuten auf und werden dann durch das Natriumkarbonat/Natriumhydrogenkarbonat Treibmittel sehr schnell und oberflächenoptimiert verteilt. Durch die feine Verteilung werden die Inhaltsstoffe der Gewürze schon im Magenbereich vom Körper aufgenommen, bevor sie in den Dünndarm gelangen. Die puffernde Wirkung des Karbonats verzögert auch den direkten Angriff der Magensäure auf die enzymatische Spaltung der Gewürze. Durch diese Formulierung wird eine schnellere und höhere Bioverfügbarkeit der relevanten Inhaltsstoffe erreicht.
[*/quote*]


Wenn ich das richtig verstehe, gibt diese Aussage das Mengenverhältnis an: "Dabei wird üblicherweise ein zwei- bis vierfacher Überschuss an Natriumhydrogenkarbonat vorgelegt."

Gewürze zu Backpulver im Verhältnis 1:2 bis 1:4. Bei 1:2 wären 2/3 des Inhalts Backpulver, bei 1:4 wären es sogar 80 Prozent!

Im Fall von Kurkuma handelt es sich um ein anderes Gewürz, aber die Verhältnisse sind vermutlich sehr ähnlich.

Eine Recherche beim DPMA ergibt einen einzigen Treffer, nämlich den, den schon freepatentsonline angibt: für das Nahrungsergänzungsmittel junctoAgil. Eine Anmeldung für Jaquma läßt sich nicht finden. Eine für "jaqu-invent" übrigens auch nicht.

"Jansen, Karl-Heinz, 82256 Fürstenfeldbruck, DE" hat mehrere Anmeldungen gemacht, aber zum Teil sind die alt, zum Teil erloschen, und für ein Gebrauchsmuster für Nahrungsergänzungsmittel gibt es nur eine einzige Anmeldung.


[*quote*]
Logo des Deutschen Patent- und Markenamtes

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Inhalt:
Treffer 7/17, Registerauskunft
Aktenzeichen DE: 20 2018 000 205.4
Schutzrechtsart: Gebrauchsmuster
Status: anhängig/in Kraft

Stand am:  18. Februar 2019 (letzte Aktualisierung in DPMAregister am:  04.10.2018)
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 Registerauskunft von 17

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Stammdaten Details schließen
INID   Kriterium   Feld   Inhalt
   Schutzrechtsart   SARTHilfe zum Feld SART   Gebrauchsmuster
   Status   STHilfe zum Feld ST   Anhängig/in Kraft
21   Aktenzeichen DE   DAKZHilfe zum Feld DAKZ   20 2018 000 205.4
54   Bezeichnung/Titel   TIHilfe zum Feld TI   Nahrungsergänzungsmittel (junctoAgil) auf Gewürzbasis
51   IPC-Hauptklasse   ICMHilfe zum Feld ICM
(ICMV)Hilfe zum Feld ICMV   A23L 27/10 (2016.01)
22   Anmeldetag DE   DATHilfe zum Feld DAT   15.01.2018
47   Eintragungstag   ETHilfe zum Feld ET   06.03.2018
45   Veröffentlichungstag der Eintragung   PETHilfe zum Feld PET   12.04.2018
71/73   Anmelder/Inhaber   INHHilfe zum Feld INH   Jansen/Quak Institut für homöopathische und naturmedizinische Forschung GbR (vertr.berechtigter Gesellschafter Karl-Heinz Jansen, 82256 Fürstenfeldbruck), 82256 Fürstenfeldbruck, DE
10   Veröffentlichte DE-Dokumente   DEPNHilfe zum Feld DEPN   

    Originaldokument: DE202018000205U1PDF DE202018000205U1; Recherchierbarer Text: DE202018000205U1PDF DE202018000205U1

   Zustellanschrift       Jansen / Quak GbR, 82256 Fürstenfeldbruck, DE
   Lizenz   LIZHilfe zum Feld LIZ   Lizenzinteresseerklärung vorhanden
   Fälligkeit   FTHilfe zum Feld FT
FGHilfe zum Feld FG   31.01.2021
Aufrechterhaltungsgebühr für das 4.-6. Jahr
56   Entgegenhaltungen/Zitate   CTHilfe zum Feld CT   [X]   WO002016116627A1 (WO 2016/ 116 627 A1)PDF WO002016116627A1 (WO 2016/ 116 627 A1)
[X]   EP000002303297B1 (EP 2 303 297 B1)PDF EP000002303297B1 (EP 2 303 297 B1)
[Y]   EP000000981356B1 (EP 0 981 356 B1)PDF EP000000981356B1 (EP 0 981 356 B1)
[Y]   WO002003049546A1 (WO 2003/ 049 546 A1)PDF WO002003049546A1 (WO 2003/ 049 546 A1)
[Y]   EP000000087717B1 (EP 0 087 717 B1)PDF EP000000087717B1 (EP 0 087 717 B1)
[A]   DE000069007068T2 (DE 690 07 068 T2)PDF DE000069007068T2 (DE 690 07 068 T2)
[Y]   US000006413463B1 (US 6 413 463 B1)PDF US000006413463B1 (US 6 413 463 B1)
[A]   DE202005009117U1 (DE 20 2005 009 117 U1)PDF DE202005009117U1 (DE 20 2005 009 117 U1)
[Y]   DE000060217973T2 (DE 602 17 973 T2)PDF DE000060217973T2 (DE 602 17 973 T2)
   Tag der ersten Übernahme in DPMAregister   EREGTHilfe zum Feld EREGT   07.03.2018
   Tag der (letzten) Aktualisierung in DPMAregister   REGTHilfe zum Feld REGT   04.10.2018
(alle Aktualisierungstage einblenden)
Verfahrensdaten
Position   Verfahrensart   Verfahrensstand   VerfahrensstandstagVerfahrensstandstag absteigend sortieren   Veröffentlicht im Patentblatt vom   Alle Details anzeigen
1   Vorverfahren    Die Anmeldung befindet sich in der Vorprüfung   15.01.2018       Detail anzeigen
2   Lizenzerklärungen    unverbindliches Lizenzinteresse erklärt   15.01.2018       Detail anzeigen
3   Rechercheverfahren    Rechercheantrag wirksam gestellt   15.01.2018       Detail anzeigen
4   Gebrauchsmusterverfahren    Eintragung des Gebrauchsmusters   06.03.2018       Detail anzeigen
5   Publikationen    Gebrauchsmusterschrift   12.04.2018   12.04.2018   Detail anzeigen
6   Rechercheverfahren    Mitteilung über den ermittelten Stand der Technik ergangen   28.08.2018   04.10.2018   Detail anzeigen

 Registerauskunft von 17

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© 2019 Deutsches Patent- und Markenamt | Version 7.0.0-b56 vom 14. Januar 2019
[*/quote*]


Wenn die Verhältnisse bei Curcuma ähnlich sind wie bei den anderen Gewürzen (in junctoAgil), sind 2/3 bis 4/5 der Füllmenge Backpulver und  nur 1/3 bis 1/5 Curcuma.

Der Anteil von Curcumin in Curcuma ist geschätzt 2 Prozent bis 5 Prozent, also 1/20 bis 1/50.

Damit haben wir einen Bereich von 1/5 von 1/50 bis 1/3 von 1/20. Das ist 1/250 bis 1/60. In Milligramm (bei 2 Tabletten zu je 500 mg Füllmenge) : 4 Milligramm Curcumin Tagesdosis bis 16 Milligramm Curcumin Tagesdosis.

Jansen und Quak verkaufen also (umgerechnet) eine Tagesdosis von 4 Milligramm Curcumin bis 16 Milligramm Curcumin.


Zitat aus der Bachelorarbeit von Sunita Chhatwal:
Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2015/2852/pdf/Sunita_Chhatwal_BA.pdf

[*quote*]
Als allererstes fällt auf, dass durch die Einnahme von dem Gewürz Curcuma, in dem nur 2
– 5% Curcumin enthalten ist, keine medizinischen Heilwirkungen erzielt werden können.

Die geringe Konzentration verbunden mit der niedrigen Bioverfügbarkeit wird keinen Ef-
fekt auf den Körper ausüben. Laien, die in Zeitschriften auf die Wirksamkeit von Curcuma
aufmerksam gemacht und durch den täglichen Verzehr in den Glauben versetzt werden,
etwas Gutes für ihre Gesundheit getan zu haben, werden getäuscht.

[*/quote*]


Jansen und Quak schreiben jedoch:

[*quote*]
Wie nimmt man JAQUMA © ein?

Wir empfehlen jeweils morgens und abends eine Kapsel mit einem
Glas Wasser einzunehmen. Bei onkologischen Erkrankungen sollte
die Dosis verdoppelt werden. Die Wirkungen stellen sich nach
unseren Erfahrungen innerhalb von 2-3 Wochen ein.

[*/quote*]

Diese Behauptungen, noch dazu in Zusammenhang mit Krebserkrankungen, sollten bitte von der zuständigen Staatsanwaltschaft auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht werden.

Bis dahin kann ich nur eines raten: FINGER WEG VON DEM ZEUG!


@Kris: thx 4 mail!
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Munterbunt

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #8 on: March 06, 2019, 04:49:40 PM »



https://twitter.com/QuakDr/status/1103391774771474441

[*quote*]
Thomas Quak @QuakDr

Nur wer sich mit der Natur und dem Universum nicht verbunden fühlt, kann sie sich untertan und nutzbar machen. Mancher bleibt daher lieber ahnungslos. #homöopathie



https://pbs.twimg.com/media/D1AI9eiX0AEjQJE.jpg
12:27 PM - 6 Mar 2019
[*/quote*]
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Kristallkugelwächterin

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #9 on: March 21, 2019, 05:18:56 AM »

Ein Impfgegner in der Ärzteschaft?

Mich widert das an.
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Das Bügeleisen im Weltall

RUEBENKRAUT

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #10 on: April 22, 2019, 08:57:54 AM »

Hier ist noch mehr über den feinen Herren:

Die Ratten kommen wieder aus ihren Löchern...
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10494.0


Julian schreibt:

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10494.msg25815#msg25815

[*quote*]
Re: Die Ratten kommen wieder aus ihren Löchern...
« Reply #5 on: April 20, 2019, 08:20:40 PM »

Außer Statistik fälschen kann der Herr "Doktor" Thomas Quak noch etwas: den Roman "1984" real ausleben. Mit Hirnwäsche der Art

"Krieg ist Frieden!
Freiheit ist Sklaverei!
Unwissenheit ist Stärke!"


Bei Quak heißt das: "Impfpflicht macht schutzlos".


SCREENSHOT:
https://twitter.com/QuakDr/status/1119478757016907777



TEXT:

https://twitter.com/QuakDr/status/1119478757016907777

[***quote***]
Thomas Quak @QuakDr

Elternentscheidung schützen: Deutschland braucht keine #Impfpflicht!
https://www.openpetition.de/petition/online/deutschland-braucht-keine-impfpflicht?fbclid=IwAR2WEavGJ4ohXs-uLx8Bu-zDOLlDz4IcVoy2iUIGlsYoQD-7wdnqZyMFWFg



https://pbs.twimg.com/media/D4kv8HRW4AUwbFO.jpg

22:51 - 19. Apr. 2019
[***/quote***]

Angesichts solcher bodenloser Unverschämtheit ist die Impfpflicht bei weitem nicht ausreichend. Was noch viel wichtiger ist: die Ärzte einer Qualitätskontrolle zu unterwerfen, damit solche "Ärzte" keine Patienten mehr schädigen können, weder durch eigene Eingriffe noch durch Lüge, Fälschung oder sonstige Manipulation.

[*/quote*]



Ausgerechnet dieser "Arzt" Thomas Quak gibt diese Schweinerei von sich:

https://twitter.com/QuakDr/status/1095367135851937792

[*quote*]
Thomas Quak @QuakDr

Das Gemeinwohl über die Unversehrtheit des Individuums zu stellen, wie dies in der Impfdebatte häufig getan wird, ist ein erster Schritt in die Gesinnungsdiktatur. Die Opferinstrumentalisierung zur Meinungsbildung dabei ist menschenverachtend.
https://de.wikipedia.org/wiki/Minderheitenschutz
9:00 AM - 12 Feb 2019
[*/quote*]

Was macht Quak? Genau das, was er verteufelt. Thomas Quak macht genau das, was er verteufelt!  Und dann auch noch dermaßen verlogen, daß man sich fragt, wieso der noch seine Approbation hat.

Das macht Quak:



https://pbs.twimg.com/media/D4kv8HRW4AUwbFO.jpg

Ist das etwa keine Opferinstrumentalisierung!? Und dann die mieseste aller Schweinereien: "Impfpflicht macht schutzlos." Die Impfpflicht führt zum Impfen. Thomas Quak behauptet also "Impfen macht schutzlos."

Warum gibt es denn die Impfpflicht? Wegen solcher Individuen wie Thomas Quak!

Was soll man auch von einem erwarten, der Krebskranken unwirksame Mittel verkauft und behauptet, die würden wirken?

Die Ärztekammer Bayern ist ein Saftladen. Jede Ärztekammer, die ihren Namen wert ist, hätte den Quak längst aus dem Verkehr gezogen. Approbation weg. Praxis zu. So geht das!


[Formatfehler behoben. Julian]
« Last Edit: June 20, 2019, 12:12:26 AM by Julian »
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Julian

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #11 on: May 07, 2019, 10:44:12 PM »





https://twitter.com/QuakDr/status/1125717056844902400

[*quote*]
Thomas Quak @QuakDr

Werden alle pflichtgeimpft, muss man in wenigen Jahrzehnten damit  rechnen, dass es schwere Durchbruchsepidemien gibt, die nicht mehr  aufzuhalten sind, mit katastrophalen Konsequenzen, da die Erkrankung  dann keinen Haltepunkt mehr findet. #impfpflicht

http://impf-info.de/neben-wirkungen/wirkungen/219-die-ausrottung-von-krankheiten-das-beispiel-masern.html?fbclid=IwAR01SVRxzZW5EhksHgwR6vE9nnK_Kt49-jQxWIgkVaVdyKXf3jtRrAuIWT4



https://pbs.twimg.com/media/D59Zk-TWsAAgTpE.png

04:00 - 7. Mai 2019
[*/quote*]



"Dr." Thomas Quak verbreitet eine ungeheuerliche Lüge. Um die zu entlarven, zuerst ein Rückblick ins Jahr 2004 und das Ende der Impfungen gegen Pocken:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/42776/Pockenimpfung-Plaedoyer-fuer-eine-Wiedereinfuehrung

[*quote*]
Die Pockenviren sind aufgrund ihrer hohen Kontagiosität und Letalität die gefährlichsten und gefürchtetsten Infektionserreger (10, 19). Bereits 1958 hatte die WHO (Welt­gesund­heits­organi­sation) ein Ausrottungsprogramm initiiert, und zwischen 1967 und 1977 waren mehr als eine halbe Milliarde Pockenimpfungen durchgeführt worden (21). Im Oktober 1977 fand ein WHO-Team in Merkin/Somalia Ali Maow Maalin. Er war als letzter Mensch an natürlichen Menschenpocken erkrankt, denn von nun an gab es für das Wildvirus keine empfänglichen Menschen mehr (13). Bei der 33. Weltgesundheitskonferenz der WHO in Genf wurde die ganze Erde am 8. Mai 1980 als pockenfrei erklärt, sodass bis 1984 alle Länder ihre Pockenimpfungen aufgaben.
[*/quote*]

Ab 1984 gab es keine Impfungen mehr gegen Pocken. Das sind bis heute 35 Jahre. Wenn das Virus ausgerottet ist, ist es weg. Es existiert nicht mehr und es KANN keinen Menschen mehr infizieren.

Daß im Fall der Pocken man trotzdem über eine Impfung nachdenkt, liegt nicht an den natürlich Pocken, sondern an der möglichen Verwendung der Viren durch Terroristen.

Im Fall der Masern ist es genauso: Wenn das Virus ausgerottet ist, KANN es keinen Menschen mehr infizieren. Ein Einsatz als bioterroristische Waffe wäre sinnlos, weil Masern zwar höchst infektiös, im Gegensatz zu Pocken weit weniger tödlich sind.


Nun zu Quaks dreister Lüge:

[*quote*]
Werden alle pflichtgeimpft, muss man in wenigen Jahrzehnten damit  rechnen, dass es schwere Durchbruchsepidemien gibt, die nicht mehr  aufzuhalten sind, mit katastrophalen Konsequenzen, da die Erkrankung  dann keinen Haltepunkt mehr findet.
[*/quote*]

Quak schreibt: "Werden alle pflichtgeimpft,"

JA, WAS DANN!? Dann sind Alle geimpft. Und dann? Dann kann niemand mehr an den Masern erkranken. Und dann? Wird nach einer gewissen Zeit hoffentlich das Virus ausgerottet sein, so daß man die Impfungen einstellen kann. Und dann? Dann gibt es kein Virus mehr. Es existiert nicht mehr.

Wenn das Virus nicht mehr existiert, wie soll es dann "schwere Durchbruchsepidemien" geben, "die nicht mehr  aufzuhalten sind"!?

Tatsache ist und bleibt, daß ohne Virus es keine Infektion geben kann. Was also hat Quak verborgen?


Quak behauptet selbst, daß die Maserninfektionen abnehmen. Warum tun sie das? Selbstverständlich wegen der Impfungen! Also wird es in X Jahren kein Masern-Virus mehr geben, weil es durch den Herdenschutz so isoliert wurde, daß es ausstarb.

Warum regt Quak sich dann so über die Impfpflicht auf? Die restlose Elimination des Virus durch immer flächendeckendere Impfungen ist doch nur noch eine Frage der Zeit. Warum regt sich Quak dann nicht über die Impfung an sich auf?

Die Antwort: Weil Quak das auf Umwegen tut. Anthroposophen verschieben die Impftermine so weit nach hinten, daß möglichst immer noch Menschen infiziert werden und erkranken. Quak sabotiert die Impfungen. Seine Haltung als Impfgegner ist bekannt. Die Impfpflicht würde ihm durch die Eliminierung der Masern das Klientel verkleinern, schließlich ist er ein Nutznießer von Krankheiten.

Nach Quaks Logik ist der beste Schutz gegen die Krankheit, die Krankheit zu bekommen. Mit anderen Worten: totaler Irrsinn.


Quak behauptet: "dass es schwere Durchbruchsepidemien gibt, die nicht mehr  aufzuhalten sind, mit katastrophalen Konsequenzen, da die Erkrankung  dann keinen Haltepunkt mehr findet." Kein Haltepunkt? Was, bitteschön, ist denn ein Haltepunkt? Doch nicht etwa Menschen, die nicht erkranken KÖNNEN, weil sie geimpft sind?

Masern sind so stark ansteckend, daß bis zum 14. Lebensjahr in einer Umgebung von Menschen, die mit Masern aufwuchsen, 97 Prozent der Kinder an Masern erkranken. Für die Zeit ab dem 14. Geburtstag  bleiben also 3 Prozent. Von diesen 3 Prozent erkranken nahezu Alle dann eben später.

Bei einer Erkrankung in einem höheren Alter als 14 können die Folgen von Masern schwerer sein. Sollen DAS die "katastrophalen Konsequenzen" sein?

Für die Kinder bis 14 Jahre ist das egal. Die werden so oder so infiziert und 97 Prozent dieser Kinder bekommen die Masern. Das hatten wir vor Einführung der Maser-Impfung auch, und die Folgen waren grausam. Eben deshalb gibt es ja die Impfung.

Worum geht es Quak dann? Um die Altersgruppe ÜBER 14 Jahre, also die, bei der die Masern härtere Schäden hervorrufen können.

Nur: WARUM sollten die Masern das können, wenn sie durch die Pflichtimpfung ausgerottet sind, oder wenn sie sowieso durch die Impfung (dann eben später) ausgerottet sind?

Quak bauscht etwas auf - und erzeugt eine Drohkulisse, die nichts als eine Lüge ist. Ohne Virus gibt es keine Infektion. Ohne Virus gibt es keine "katastrophalen Konsequenzen". Das ist die Wahrheit.

Aber was soll man auch jemandem glauben, der Kranken Mittel andient (Kurkuma), von denen er weiß, daß sie gar nicht wirken können, weil die Dosierung (des enthaltenen Curcumins) zu schwach ist? Seine eigenen Aussagen belegen dies.

Was darf man Quak glauben?

Gar nichts!



PS: Sollte Quak meinen, darauf anspielen zu dürfen, daß der Masern-Impfstoff lebende Viren enthält, muß man ihm vorhalten, daß er keine Ahnung von der Lebensdauer DIESER Viren hat. Wenn durch die Impfpflicht der Herdenschutz besteht, dann ist auch die Ausbreitung der (stark abgeschwächten) Impfmasernviren so stark reduziert, daß diese ebenfalls aussterben. Schließlich ist das menschliche Immunsystem damit beschäftigt, Viren zu beseitigen. Und das tut es auch. Täte es das nicht, würde doch nahezu die gesamte Menschheit mit aktiven Impfmasern herumlaufen. Tut sie das? Nein. q.e.d.
« Last Edit: May 07, 2019, 11:53:35 PM by Julian »
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Krokant

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #12 on: June 16, 2019, 10:14:14 AM »

https://twitter.com/QuakDr/status/1133744979124396038

[*quote*]
Thomas Quak @QuakDr

"Diesen Untersuchungen zufolge könnten in Deutschland zukünftig bis zu  750 Frauen jedes Jahr zusätzlich an einem Ovarialkarzinom sterben, weil  sie als Kind Mumps nicht durchgemacht haben."

https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/stellungnahme-masernschutzgesetz-offener-brief-an-jens-spahn.html

@jensspahn #impfpflicht
07:40 - 29. Mai 2019
[*/quote*]


Quak zitiert aus diesem Machwerk von erbitterten Impfgegnern:

https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/stellungnahme-masernschutzgesetz-offener-brief-an-jens-spahn.html

[*quote*]
„[...] Die Verpflichtung nach Satz 1 gilt auch, wenn zur Erlangung von Impfschutz gegen Masern ausschließlich Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung stehen, die auch Impfstoffkomponenten gegen andere Krankheiten enthalten. Satz 1 gilt nicht, solange bei Personen nach Satz 1 eine medizinische Kontraindikation gegen die Schutzimpfung gegen Masern vorliegt.“


Hierdurch wird die eigentlich intendierte Masernimpfpflicht indirekt zur Impfpflicht auch gegen Mumps und Röteln.

Die schon jetzt laut RKI auch in Deutschland deutlich erkennbaren epidemiologischen Probleme der flächendeckenden Mumpsimpfung werden dadurch noch verschärft:

    Es kommt zu einer Verschiebung des Erkrankungsalters hin zu Jugendlichen und Erwachsenen, die ein signifikant höheres Komplikationsrisiko haben (RKI 2013).

    Frauen, die Mumps durchgemacht haben, haben im Gegensatz zu geimpften Frauen ein bis zu 20 Prozent geringeres Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken (West 1966, Newhouse 1977, Cramer 2010). Dies ist auf Antikörper zurückzuführen, die sich durch die Speicheldrüsenentzündung bilden. „Die logische Konsequenz ist, dass wir eine Zunahme von Eierstockkrebs zu erwarten haben, denn Speicheldrüsenentzündungen durch Mumps sind wegen der Impfung selten geworden“ (Cramer 2010).

    Diesen Untersuchungen zufolge könnten in Deutschland zukünftig bis zu 750 Frauen jedes Jahr zusätzlich an einem Ovarialkarzinom sterben, weil sie als Kind Mumps nicht durchgemacht haben.
[*/quote*]


Mal abgesehen, daß diese Behauptungen Bullshit sind, aber sowas von Bullshit, hängen die erleuchteten Kurzschlußbrenner noch diese "Literaturliste dran":

https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/stellungnahme-masernschutzgesetz-offener-brief-an-jens-spahn.html

[*quote*]
Literatur

ASSET. 2016. Compulsory vaccination and rates of coverage immunisation in Europe. Abruf 24.05.2019

BMG. 2015. Nationaler Aktionsplan 2015–2020 zur Elimination der Masern und Röteln in Deutschland. Abruf 24.05.2019

BZgA. 2017. Einstellungen, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen – Ergebnisse der Repräsentativbefragung 2016 zum Infektionsschutz. Abruf 24.05.2019

Carazo Perez S. 2017. Clin Infect Dis. 65;1094-1102

Cramer D. 2010. Mumps and ovarian cancer: modern interpretation of an historic association. Cancer Causes Control 21; 1193–1201

Demicheli V. 2012. Cochrane Database Syst Rev. 15;2:CD004407

Kuhn J. 2017. Impfpflicht: Kein Kita-Besuch ohne Masern-Impfung? Impulse 97; 22 - 23.

Leidel J. 2019. science media center germany. 2019: „Pflicht für Masernimpfung in Deutschland?“. Abruf 24.05.2019

NAVKO. 2018. Zusammenfassender Bericht der Nationalen Verifizierungskommission Masern/Röteln (NAVKO) zum Sachstand der Elimination in Deutschland 2017. Abruf 25.05.2019

Newhouse M. 1977. A case control study of carcinoma of the ovary. Br J Prev Soc Med. 31; 148–153

Pharma Fakten 2019: Steigende Nachfrage nach Impfstoffen. Abruf 27.05.2019

Poethko-Müller C. 2011. Vaccine 2011. 29; 7949–7959

Poethko-Müller C. 2013. Impfstatus von Erwachsenen in Deutschland Bundesgesundheitsblatt 56; 845-857

Rabe S. 2019. Wider eine Impfpflicht in Deutschland – eine Streitschrift. ZfA 95; 215-221

Rabe S. 2019a. Die Trumpisierung der Impfdiskussion – ein Faktencheck. Abruf 24.05.2019

Rabe S. 2019b. Faktencheck Masern. Abruf 24.05.2019

RKI 2019: RKI-Ratgeber Masern. Stand 06.02.2019. Abruf 24.05.2019

RKI 2013: RKI-Ratgeber Mumps, Stand 20.12.2013. Abruf 25.05.2019

Sabin Vaccine Institute 2018: Legislative Approaches to Immunization Across the European Region. Abruf 24.05.2019

science media center germany. 2019. „Pflicht für Masernimpfung in Deutschland?“ Abruf 25.05.2019

Trapp DB. 2015. Impfzwang – Verfassungsrechtliche Grenzen staatlicher Gesundheitsvorsorgemaßnahmen, DVBl. 17;11 - 19.

Voysey M. 2017. JAMA Pediatr 171;637–646

West R. 1966. Cancer 19;1001–1007

WHO. 1986. Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung. Abruf 27.05.2019

WHO. 2017. Measles vaccines: WHO position paper – April 2017. WER 92; 205-228.

Wieler L. 2017. Impfpflicht würde Masernproblem nicht lösen. Ärztezeitung online 25.09.2017. Abruf 24.05.2019

ZEIT ONLINE, 23.05.2019. Diskussion über geplante Impfpflicht für Masern. Abruf 25.05.2019

Zuck R. 2013. Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen des Impfschädenrechts | Kriminologie und Medizinrecht 2013, 169-200. C. F. Müller, Heidelberg.

Zuck R. 2017. MedR 35;85-91
[*/quote*]


Trapp als Literaturquelle? Das ist dreist. Rüdiger Zuck als Literaturquelle ist nicht minder dreist. Zuck ist doch derjenige, der mit einem abenteuerlichst zusammengepfriemelten "Gutachten" den Impfgegnern in der Ärzteschaft einen Persilschein verschafft hat.

Dazu haben wir was im Archiv:

Den Anthroposophen die Approbation auf Lebenszeit entziehen!
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1529.0

Juristische Nebelkerzen der Anthroposophen sind sinnlos
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1530.0

Juristische Nebelkerzen der Anthroposophen sind sinnlos, Teil 2
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1597.0 




Die Mumps betreffende Kernaussage aus dem Machwerk von Rabe und Co. ist:

https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/stellungnahme-masernschutzgesetz-offener-brief-an-jens-spahn.html

[*quote*]
    Frauen, die Mumps durchgemacht haben, haben im Gegensatz zu geimpften Frauen ein bis zu 20 Prozent geringeres Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken (West 1966, Newhouse 1977, Cramer 2010). Dies ist auf Antikörper zurückzuführen, die sich durch die Speicheldrüsenentzündung bilden. „Die logische Konsequenz ist, dass wir eine Zunahme von Eierstockkrebs zu erwarten haben, denn Speicheldrüsenentzündungen durch Mumps sind wegen der Impfung selten geworden“ (Cramer 2010).

    Diesen Untersuchungen zufolge könnten in Deutschland zukünftig bis zu 750 Frauen jedes Jahr zusätzlich an einem Ovarialkarzinom sterben, weil sie als Kind Mumps nicht durchgemacht haben.
[*/quote*]


50 Jahre alter Mumpitz, neu aufgekocht. Aber sehen wir uns doch mal an, was sich davon ausgraben läßt. Es geht um 3 Veröffentlichungen:

* West 1966
* Newhouse 1977
* Cramer 2010

« Last Edit: June 16, 2019, 11:41:26 AM by Krokant »
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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #13 on: June 16, 2019, 11:49:08 AM »

Was sich noch finden läßt, ist unterschiedlich lang. Deswegen teile ich auf in mehrere Posts.

* West 1966
* Newhouse 1977
* Cramer 2010


https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/1097-0142(196607)19:7%3C1001::AID-CNCR2820190714%3E3.0.CO;2-S

[*quote*]
Epidemiologic study of malignancies of the ovaries
Raymond O. West MD
First published: July 1966

https://doi.org/10.1002/1097-0142(196607)19:7<1001::AID-CNCR2820190714>3.0.CO;2-S
Cited by: 63

Abstract

The descriptive epidemiology of ovarian malignancies, including age, marital status and race, is discussed. A study of 97 cases of ovarian malignancies compared to 97 cases of benign ovarian tumors is analyzed. Between most of the variables there are no statistically significant differences.

Three variables, however, are of special importance:

(1) history of x‐irradiation,

(2) history of internalization of hormones and

(3) history of mumps parotitis.

In the first 2 variables no statistically significant differences were found. The conclusion is that exposure to x‐irradiation and the internalization of hormones did not influence the onset of ovarian malignancies. With the third variable a p value of 0.007 was encountered. The difference favored having mumps. The benign controls gave a history of mumps parotitis far more often than did the patients with ovarian malignancies. A causal association with a possible protective value is suggested.

Citing Literature
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Volume19, Issue7

July 1966

Pages 1001-1007

    Figures
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    Details

    Copyright © 1966 American Cancer Society

    Publication History
        Issue Online:
        23 June 2006
        Version of Record online:
        23 June 2006
        Manuscript received:
        19 October 1965
        Issue publication:
        01 July 1966
[*/quote*]


"A study of 97 cases of ovarian malignancies compared to 97 cases of benign ovarian tumors is analyzed." Ein Vergleich von 97 zu 97 Fällen? Das ist lächerlich. Die Zahl ist viel zu gering, als daß man daraus einen FÜR ALLE FRAUEN zulässigen Schluß ziehen dürfte.




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Krokant

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #14 on: June 16, 2019, 12:52:13 PM »

* West 1966
* Newhouse 1977
* Cramer 2010


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC479015/

[*quote*]
Journal ListBr J Prev Soc Medv.31(3); 1977 SepPMC479015

Logo of brjprevsmed
Br J Prev Soc Med. 1977 Sep; 31(3): 148–153.
doi: 10.1136/jech.31.3.148
PMCID: PMC479015
PMID: 588853
A case control study of carcinoma of the ovary.
M L Newhouse, R M Pearson, J M Fullerton, E A Boesen, and H S Shannon

This article has been cited by other articles in PMC.

Abstract

There is increased concern over the apparent rise in incidence of patients with carcinoma of the ovary, particularly in older women. In an attempt to identify aetiological factors 300 women with cancer of the ovary diagnosed at laparatomy were studied. A questionnaire was administered to these women (Group A) and to two control groups matched by age. The first control group (Group B) comprised patients in a gynaecological ward and the second (Group C) comprised were shown in the obstetric history of the three groups. Fewer of the women in Group A had married and fewer had ever been pregnant and the family size was smaller. Significantly fewer of them recollected an attack of mumps, measles, or rubella. In all, only 81 of the whole series of 900 had used oral contraceptives, 19 of Group A and 31 in each of the control groups, a statistically significant deficiency. These findings support those of other investigations and suggest lines of further inquiry.

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https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC479015/bin/brjprevsmed00027-0013.tif
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149

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC479015/?page=3



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150

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151

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC479015/?page=5



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152

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https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC479015/bin/brjprevsmed00027-0017.tif
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153
 
Selected References
These references are in PubMed. This may not be the complete list of references from this article.

    Fathalla MF. Factors in the causation and incidence of ovarian cancer. Obstet Gynecol Surv. 1972 Nov;27(11):751–768. [PubMed] [Google Scholar]
    Joly DJ, Lilienfeld AM, Diamond EL, Bross ID. An epidemiologic study of the relationship of reproductive experience to cancer of the ovary. Am J Epidemiol. 1974 Mar;99(3):190–209. [PubMed] [Google Scholar]
    Lingeman CH. Etiology of cancer of the human ovary: a review. J Natl Cancer Inst. 1974 Dec;53(6):1603–1618. [PubMed] [Google Scholar]
    MANTEL N, HAENSZEL W. Statistical aspects of the analysis of data from retrospective studies of disease. J Natl Cancer Inst. 1959 Apr;22(4):719–748. [PubMed] [Google Scholar]
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    West RO. Epidemiologic study of malignancies of the ovaries. Cancer. 1966 Jul;19(7):1001–1007. [PubMed] [Google Scholar]
    Wynder EL, Dodo H, Barber HR. Epidemiology of cancer of the ovary. Cancer. 1969 Feb;23(2):352–370. [PubMed] [Google Scholar]

Associated Data

Supplementary Materials

Articles from British Journal of Preventive & Social Medicine are provided here courtesy of BMJ Publishing Group
[*/quote*]


Das ist die Kernaussage betreffend Mumps:

[*quote*]
Thus in our patients, as in other series, two protective factors against ovarian carcinoma appear to be operative, a history of pregnancy and of infection by mumps, measles, rubella or chicken pox.

It might have been expected that a virus affecting the ovary would increase the risk of initiating changes resulting in tumour growth therein. Also paradoxically mumps is thought to be associated with decreased fertility.

[*/quote*]


Ist das nicht lustig? Da sind nicht bloß Mumps, sondern auch Masern, Röteln und Windpocken. UND EINE SCHWANGERSCHAFT!

Eine gutes Mittel gegen Ovarialkrebs ist also eine Schwangerschaft. Sehr beeindruckend. Wieso sagt der Thomas Quak das nicht? Wahrscheinlich, weil er die Studie von damals gar nicht gelesen hat.

Und die Impfgegnerbande Rabe et al., was ist mit der? Hat die das alte Paper im Original gelesen? Selbst wenn, dann haben sie es entweder nicht verstanden oder sie biegen sich die Ergebnisse so zurecht, daß sie in ihre irre Ideologie passen.

Die Zahl von 300 Testpersonen ist natürlich ebenfalls lächerlich. Vor allem ist der ganze alte Krempel lächerlich, wenn wir heute gegen Mumps, Masern, Röteln und Windpocken impfen können!  Die Studie von "A case control study of carcinoma of the ovary" von M L Newhouse, R M Pearson, J M Fullerton, E A Boesen, and H S Shannon ist von 1977. Die ist steinalt. Die Impfung gegen Hib, nur mal als Beispiel, kam erst in den 1990er Jahren, lange nach der Studie.

Gegen einige Papilloma-Viren kann man auch impfen. Mit der HPV-Impfung. Das kam erst sehr lange nach 1977.

Warum soll man Frauen an Mumps erkranken lassen, wenn es die Impfung gegen Papilloma-Viren (HPV-Impfung) gibt, die einen großen Teil der Ovarialkrebse verhindert?

Aber impfgegner wollen ja, daß die Menschen krank werden. Sie wollen es. In http://www.pharmamafia.com ist ein sehr schönes Zitat:

http://www.pharmamafia.com

[*quote*]
Anthroposophen WOLLEN, daß Kinder krank werden.

Anthroposophen WOLLEN, daß Kinder krank werden. Ja, Sie haben richtig gelesen, siehe das folgende Zitat aus Todeskult "Anthroposophische Medizin"
(http://www.ariplex.com/ama/ama_im37.htm)

Walther Bühler und Wilhelm zur Linden, zwei anthroposophische Ärzte, schreiben 1982 (!) in "Vom Sinn der Kinderkrankheiten" WÖRTLICH:

[***quote***]
    (Hervorhebungen von mir)
    -------------------------------------------------------------------------------
    Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein
    gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit
    wirklich erleben und durchstehen möchte.

    -------------------------------------------------------------------------------
[***/quote***]

Da steht tatsächlich, daß ein GESUNDES Kind krank sein WILL. Und diese Idiotie sagt nicht irgendwer, sondern das sagen Ärzte. Nicht irgendwelche Ärzte, sondern anthroposophische Ärzte.

Die Kinder werden nach dem Willen der Anthroposophen VORSÄTZLICH völlig ungeschützt den Krankheiten zum Fraß hingeworfen.

Warum? Wegen der "Inkarnation", oder auf deutsch: aus Sektenwahn.

Dazu Walther Bühler und Wilhelm zur Linden:

[***quote***]
    (Hervorhebungen von mir)
    -------------------------------------------------------------------------------
    Kräftig auftretende Masern führen zu einer Art von Aufquellung
    der Haut und der Schleimhäute. Das führt zu Schnupfen,
    Bindehautentzündung, Husten mit Schleimabsonderung, vor allem
    aber zu einer Aufweichung der Gesichtszüge, die Konturen werden
    unscharf, was oft zu einer grotesken Veränderung der
    Gesichtsformen führt. Dann aber, nach zwei oder drei Tagen, gehen
    alle Schwellungen zurück, das Fieber und alle katarrhalischen
    Erscheinungen an Augen, Nase und Bronchien lassen nach.
    Langsam, aber immer deutlicher kommt dann ein neuer, oft fremder
    Gesichtsausdruck zur Erscheinung und nach einiger Zeit fällt
    aufmerksamen Eltern auf, daß vielleicht sogar die bisherige
    Ähnlichkeit des Kindes mit Vater oder Mutter abgenommen hat, daß
    ein neues, individuelleres Gesicht entstanden ist. Auch sonst
    zeigt sich eine Veränderung im Kindel. Eigenarten oder
    Schwierigkeiten im Wesen, die bisher zu bemerken waren, treten
    zurück. Das Kind ist offensichtlich in ein neues
    Entwicklungsstadium eingetreten. Will man es exakt ausdrücken, so
    kann man sagen: "Das Kind ist jetzt besser inkarniert", Leib und
    Seele haben sich besser gefunden.
Eine tiefere Erklärung für
    diese Vorgänge kann man nur geben, wenn man auf die intimeren
    Zusammenhänge im Menschenwesen eingeht: Das Kind konnte gewisse
    Besonderheiten, die es aus der Vererbung übernommen hatte, mit
    Hilfe des Fieberprozesses
überwinden, und es ist nun erst richtig
    zu sich selbst gekommen. Sein eigenes Wesen, das, was seine
    innerste Persönlichkeit ausmacht, hat sich durchgesetzt - mit
    Hilfe der Masern und unter Mitwirkung des Fiebers.

    -------------------------------------------------------------------------------
[***/quote***]

Masern und Fieber als Instrumente im Menschwerdungsprozeß...

Wenn man annimmt, das Kind sei bereits schon einmal "inkarniert", so nimmt man auch an, der Tod sei nicht schlimm. Daß Eltern ihr Kind nicht verlieren wollen, ist völlig egal. Sie tragen ihr Schicksal. Daß das Kind leben will, ist auch einerlei. Es hat zu sterben für den höheren Zweck. Und wenn es nicht stirbt, dann wird sich schon irgendetwas Positives zeigen. Selbst wenn es die SSPE in fünf Jahren ist.

Das wissen Eltern in der Regel nicht, wenn sie zum anthroposophischen Arzt gehen. Sie wissen nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Denn es wird ihnen nicht gesagt.

Wer würde länger als fünf Minuten bei einem Arzt sitzen bleiben, der behauptet, es sei völlig egal, ob man stirbt oder nicht?
[*/quote*]
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Krokant

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #15 on: June 16, 2019, 01:05:38 PM »

Die dritte Studie ist von 2010:

* West 1966
* Newhouse 1977
* Cramer 2010


Man muß sie genau lesen. Sie ist erstens umfangreich und geht zweitens ins Detail.

Drittens ist es eine akademische Studie. Die etwas aus rein wissenschaftlicher Neugier untersucht. Der Versuch, die Mumps-Impfung zu unterlassen ,um damit die Infektion mit Mumps wieder einzuführen, der ist nur etwas für Vollidioten.

Wie gesagt: Es ist eine akademische Studie. Sonst gar nichts.



Die Grafiken gibt es nur im Original!
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2951028/

[*quote*]
Cancer Causes Control.

Author manuscript; available in PMC 2011 Aug 1.

Published in final edited form as:
Cancer Causes Control. 2010 Aug; 21(8): 1193–1201.
Published online 2010 Jun 18. doi: 10.1007/s10552-010-9546-1
PMCID: PMC2951028
NIHMSID: NIHMS235805
PMID: 20559706
Mumps and ovarian cancer: modern interpretation of an historic association
Daniel W. Cramer,corresponding author Allison F. Vitonis, Simone P. Pinheiro, John R. McKolanis, Raina N. Fichorova, Kevin E. Brown, Todd F. Hatchette, and Olivera J. Finn
Author information Copyright and License information Disclaimer
The publisher's final edited version of this article is available at Cancer Causes Control
See other articles in PMC that cite the published article.
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Abstract
Background

Epidemiologic studies found childhood mumps might protect against ovarian cancer. To explain this association, we investigated whether mumps might engender immunity to ovarian cancer through antibodies against the cancer-associated antigen MUC1 abnormally expressed in the inflamed parotid gland.
Methods

Through various health agencies, we obtained sera from 161 cases with mumps parotitis. Sera were obtained from 194 healthy controls. We used an ELISA to measure anti-MUC1 antibodies and electro-chemiluminescence assays to measure MUC1 and CA 125. Log-transformed measurements were analyzed by t-tests, generalized linear models, and Pearson or Spearman correlations. We also conducted a meta-analysis of all published studies regarding mumps and ovarian cancer.
Results

Adjusting for assay batch, age, and sex, the level of anti-MUC1 antibodies was significantly higher in mumps cases compared to controls (p = 0.002). Free circulating levels of CA 125, but not MUC1, were also higher in cases (p = 0.02). From the meta-analysis, the pooled odds ratio estimate (and 95% CI) for the mumps and ovarian cancer association was 0.81 (0.68–0.96) (p = 0.01).
Conclusion

Mumps parotitis may lead to expression and immune recognition of a tumor-associated form of MUC1 and create effective immune surveillance of ovarian cancer cells that express this form of MUC1.
Keywords: Ovarian cancer, Mumps parotitis, MUC1, CA125
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Introduction

In one of the earliest case–control studies of ovarian cancer, West observed that women with the disease were less likely to report having had mumps compared to women with benign ovarian cysts [1], suggesting that childhood mumps might protect against the subsequent development of ovarian cancer. Eight additional observational studies addressing mumps and ovarian cancer were published [2–9], and in all but two [2, 9], controls were more likely to report a history of mumps than cases, suggesting that mumps might be associated with lower ovarian cancer risk. Despite this intriguing observation, biologic mechanisms were not pursued. As time passed and with the introduction of mumps vaccination in the late 1960s, the association between mumps and ovarian cancer was rendered seemingly irrelevant and largely forgotten.

Recently, we proposed and tested a new hypothesis that can unite many apparently unrelated ovarian cancer risk factors [10]. Protective risk factors may work through events that raise immunity against normal cell proteins that may be abnormally overexpressed in injured or inflamed tissues and also later on nascent ovarian cancer cells making them targets of effective immune surveillance. As an example of such molecules, we have studied the cell surface glycoprotein and tumor-associated antigen, mucin 1 (MUC1). MUC1 is a product of the mucin family of genes that also includes MUC16 (CA125). MUC1 is normally expressed at low levels and, in an extensively glycosylated form, on epithelia of the genito-urinary, respiratory, and digestive tracts as well as breast ducts. It is overexpressed in a hypoglycosylated (immunogenic) form in most adenocarcinomas, including breast and ovarian tumors. We previously reported that (acute) inflammatory events that affect tissues that normally express MUC1, like a tubal ligation or a breast mastitis, found to protect against ovarian cancer, might do so by causing overexpression of the hypoglycosylated form of MUC1, leading to an immune response and immune memory for the type of MUC1 later found on ovarian cancer cells [10]. Just as the presence of anti-MUC1 antibodies in patients with cancer at diagnosis may be associated with a more favorable disease prognosis [11], pre-existing antibodies might prevent disease in the first place.

Salivary glands also express a low level of the fully glycosylated form of MUC1 on apical ductal surfaces [12]. We reasoned that abnormal expression of MUC1 during a mumps infection might induce lasting anti-MUC1 immunity (measured by anti-MUC1 antibodies), giving a mechanistic explanation to the phenomenological association between mumps and ovarian cancer. In the current study, we sought to test this hypothesis by comparing levels of anti-MUC1 antibodies (as well as MUC1 and CA 125 antigens) in samples obtained from patients diagnosed with mumps versus healthy controls.
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Methods
Mumps cases

We surveyed several Regional and State Health Departments about the availability of specimens for research purposes from cases with a mumps infection. Our final sample included a total of 161 cases with clinically diagnosed mumps parotitis from four different agencies, three contributed 149 paired samples (during the acute and convalescent phase of the infection) and one contributed single samples (Table 1). Thirty-nine paired samples were available from cases with clinically diagnosed mumps parotitis who reported to the Health Protection Agency Centre for Infections (London, UK). Fifty-two paired samples were obtained from the Specialist Virology Centre of Edinburgh collected between fall 2004 and mid 2005. Cases were predominantly young adults and older teenagers born before routine mumps immunization was introduced in the regions. Additionally, 58 paired serum samples collected from cases with confirmed or probable mumps infection during a 2007 outbreak were received from The Queen Elizabeth II Health Sciences Centre (Nova Scotia, Canada). These included 35 paired sera from laboratory-confirmed cases of mumps and 23 paired sera from cases with symptomatic parotitis but low mumps titer. Of these 23 samples, 18 had an epidemiologic link to a laboratory-confirmed case. Finally, 12 one-time samples collected between 2000 and 2008 and obtained some time during mumps parotitis were provided by the North Dakota Department of Public Health. All samples were shipped to our laboratory on dry ice via overnight courier. Institutional Review Boards (IRBs) associated with the local Health departments or hospitals approved release of specimens without identifying information. Only age, sex, and mumps viral titer (where available) were linked to the specimens that were therefore considered anonymized and exempt by IRBs at the Brigham and Women’s Hospital and University of Pittsburgh.
Table 1

Details related to mumps case and control specimens
Site   Status   Dates of sera collection   Storage temperature (°C)   Female (n)   Male (n)   Median age (min–max)
Edinburgh   Mumps casea   Fall 2004–Summer 2005   −20   22   30   19 (13–42)
London   Mumps caseb   2005   −30   24   15   19 (9–56)
North Dakota   Mumps casec   2000–2008   −70   6   6   22 (5–49)
Nova Scotia   Mumps cased   April–August 2007   −70   35   23   25 (15–63)
Boston   Control   February–June 2008   −80   53   23   21 (19–70)
Illinois   Control   February–June 2006   −20   35   4   44 (7–70)
Nova Scotia   Control   April–August 2007   −70   42   25   26 (16–63)
Pittsburgh   Control   October 2006   −20   5   7   30 (26–42)
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aThe confirmatory tests for cases were complement fixation test (positive test was fourfold change in titer) and virus isolation from sample (parotid duct swab or urine) taken at same time as acute serum. IgG-seroconversion was positive. Tests used were DiaSorin Mumps IgG EIA until early 2005, then changed to Nova-Tec Mumps IgG EIA positive/negative as directed by the manufacturer. IgM—Microimmune Mumps IgM EIA positive/negative as directed by the manufacturer
bAll samples were from clinical cases of mumps confirmed by laboratory testing by MicroImmune IgM test (positive in at least one sample, manufacturer’s criteria,>3.5 test to c.o.) and/or a significant increase in Mumps IgG (measured by Behring assay;<0.1 negative;>0.2 positive, 0.1–0.2 equivocal, manufacturer’s criteria)
cPositive screening values were IgG > 1:16 and IgM >1:16, and end point values were not determined. All testing was done by indirect immunofluorescence
dAll samples were from clinical cases of mumps. Confirmed case defined by Public Health Agency of Canada (PHAC) case definition [25]. Laboratory-confirmed cases include those who have mumps identified using a previously described RT-PCR from urine or buccal swabs [26] or detection of mumps-specific IgM antibody in serum
Controls

A total of 194 controls were obtained from four sites (Table 1). Twelve samples were received from the Department of Immunology at the University of Pittsburgh. These were University volunteers who were recruited to provide information on the distribution of “normal” anti-MUC1 antibody levels to compare against response to a MUC1 peptide vaccine in various patients with cancer. Single serum samples from 67 participants of a health screening program (who did not have mumps parotitis) were obtained from the Queen Elizabeth II Health Sciences Centre (Nova Scotia, Canada). In the course of surveying State Laboratories, the Illinois Department of public health indicated they could not provide mumps specimens but could supply 39 specimens from individuals who were asymptomatic but seeking to assess the status of their immunity to mumps. Finally, 76 samples were collected from healthy volunteers in Boston from Research Blood Components, a commercial blood bank in Boston, MA where all blood donors must have been free of any symptoms suggestive of a viral illness. As with the mumps cases, all specimens were de-identified and linked only to age at collection and sex.
Assays for anti-MUC1 antibodies

Anti-MUC1 antibodies were measured against a synthetic 100-mer MUC1 peptide corresponding to five tandem repeats of the MUC1 polypeptide core repeat region [10]. The polypeptide mimics the hypoglycosylated state of MUC1 found in ovarian cancer. Briefly, MUC1-coated Immulon wells (Dynax, Chantilly, VA) and peptide-negative plates were incubated overnight and washed three times with PBS before addition of 100 μl of 2.5% bovine serum albumin in PBS. Serially diluted plasma (1:40–1:80 in PBS) was added to MUC1-coated plates and incubated at room temperature. Plates were washed 5× with 100 μl PBS and 0.1% Tween 20 detergent. Alkaline phosphatase-labeled goat anti-human polyvalent IgM, IgG, IgA (50 μl) (Sigma-Aldrich, St. Louis, MO) diluted 1:1,000 was added before plates were again washed 5× with PBS–Tween. Alkaline phosphatase substrate pNPP (100 μl) (Sigma-Aldrich) was added. Plates were incubated before the stop solution (0.5 mol/l NaOH) was added. We used the MRX Revelation plate reader (Thermo Labsystems, Chantilly, VA) to read absorbance values at 405–410 nm, which were subtracted from absorbance values obtained from antigen-negative plates to account for non-specific binding.

Laboratory personnel were blinded to case–control status of the samples. Blood specimens from cases and controls as well as paired samples from the same participants were assayed on the same plate, which also included masked quality control samples (three to five replicates per plate). Samples were assayed in two batches. Batch 1 included samples from London and controls from the University of Pittsburgh, which were assayed in triplicate and in four dilutions (1:40, 1:80, 1:160, and 1:320). Average values across triplicates were reported for each sample. In order to increase the number of specimens per assay plate and thus decrease inter-plate variability, samples in batch 2 (which included all the remaining study specimens) were assayed only in two dilutions (1:40 and 1:80). Triplicates of each sample were assayed on different plates, and average values of triplicates were reported for each sample. The coefficients of variation (CV) for the batch 1 and 2 positive controls were 18 and 4%, respectively. The Spearman rank correlation between the 1:40 and 1:80 dilutions was 0.95. Readings at 1:40 were used for the current analysis.
Assays for CA 125 and MUC1

Serum levels of CA 125 and MUC1 were measured (blinded to case status) using electro-chemiluminescence (ECL) assays and Imager 2400 (Meso Scale Discovery, Gaithersburg, MD, USA). The ECL platform allows assays using very small volumes and has been validated against traditional ELISA [13]. The linearity ranges were 1.2–5,000 U/ml for the CA 125 and 0.98–4,000 mU/ml for the MUC1 assay. The serum samples were tested undiluted for the CA 125 and diluted 1:200 for the MUC1 assay. A positive quality control (QC) sample was run on each plate in duplicate. The QC sample had a mean CA 125 concentration of 450.47 U/ml and a mean MUC1 concentration of 63.73 U/ml. The coefficient of variation was calculated as 100* (SD/average) for each assay plate and between plates. The intra-plate CV% for CA 125 varied from 2.2 to 13.1% with inter-plate CV = 9.1%. The intra-plate CV% for MUC1 varied from 0 to 4.7% with inter-plate CV = 11.0%.
Meta-analysis

We searched the literature for studies that examined the association between history of mumps parotitis and subsequent development of ovarian cancer. On June 2009, we searched MEDLINE (via PubMed), Web of Science and EMBASE using the search terms mumps, parotitis, ovarian neoplasms, ovarian cancer. No limits on publication dates or on language were imposed. This search yielded a total of 34 references, nine of which referred to original contributions. Of these, one [1] did not provide estimates for the association between mumps parotitis and ovarian cancer and, therefore, was not included in the meta-analysis, which included a total of eight case–control studies [2–9]. We estimated a summary odds ratio of ovarian cancer and the associated 95% confidence interval across studies using a random effects model, and statistical heterogeneity was assessed using I2 and Cochran Chi-square statistics [14].
Statistical analysis

The anti-MUC1 antibody, MUC1, and CA 125 distributions were skewed right, so we first log transformed the values to normalize their distributions. We examined geometric mean levels by case–control status and used t-tests to assess differences by case–control status stratified by laboratory batch number, site, age, and sex. We used linear regression to examine the mean difference in log-transformed anti-MUC1 antibody or MUC1 and CA 125 antigen levels, adjusted for age, sex, and laboratory batch. For sites with continuous mumps titer data available (London and Edinburgh), we used Spearman rank correlations to assess the relationship between titer levels and anti-MUC1 antibody levels. Pearson correlations were used to examine the relationship between anti-MUC1 antibody levels and MUC1 antigen levels. The SAS version 9.1 statistical package (SAS Institute, Cary, NC) was used for all analyses. All p values are two-sided with significance levels set at <0.05.
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Results

We identified eight case–control studies that provided odds ratios for the association between mumps parotitis and ovarian cancer [2–8]. In all but two of these studies [2], controls were more likely to report a history of mumps than cases. From these studies, using a random effects model, we estimated that the overall risk of ovarian cancer associated with history of mumps parotitis was 0.81 with 95% confidence interval of 0.68–0.96 (p = 0.01), suggesting that mumps is significantly and inversely associated with ovarian cancer risk (Fig. 1). A fixed effects model produced similar study estimates. The I2 test for statistical heterogeneity indicated small variability among studies that could not be explained by chance, 11%, and the Cochran’s Q statistic for heterogeneity was not significant (p = 0.30).
An external file that holds a picture, illustration, etc. Object name is nihms235805f1.jpg
Fig. 1

Odds ratios from studies of mumps and ovarian cancer and the summary odds ratio

No significant differences in anti-MUC1 antibody levels were observed between acute and convalescent specimens from those sites providing paired samples (see footnote to Table 2). Therefore, the values were averaged for each subject. Geometric mean anti-MUC1 antibody levels are described in Table 2 by batch and mumps status. There was a clear batch effect for the mumps samples run first with London cases and Pittsburgh controls; both groups having lower mean levels compared to the larger number of specimens run in the second batch. Some variation was noted in anti-MUC1 antibody levels in mumps cases by the source of the specimens contributed to batch 2, but this reflected differences in the composition of the samples by age and sex further illustrated in Table 2. In general, males had lower levels of anti-MUC1 antibodies than females, and antibody levels appeared to decline with age in the male cases and controls. In all age and sex categories from batch 2, the levels of anti-MUC1 antibodies were higher in the mumps cases compared to controls (p = 0.003). As illustrated in Table 3, mumps was a significant predictor of higher anti-MUC1 antibody levels after adjustment for age and sex in generalized linear models either restricted to batch 2 data (p = 0.002) or in a second model which included batch 1 data, as well as a variable for batch in the model (p = 0.002). The models confirmed that age and sex were also significant predictors with higher anti-MUC1 antibody levels in younger individuals and women.
Table 2

Geometric mean anti-MUC1 antibodies by case–control status
   Mumps cases   Controls   t-Test
n (%)   Mean (95% CI)   n (%)   Mean (95% CI)   p Valueb
First batch
Sites
 London (paired)a   39   0.49 (0.41, 0.58)   0   –   
 Pittsburgh (single)   0   –   12   0.42 (0.32, 0.55)   0.37
Second batch
Sites
 Boston (single)   0   –   76   0.81 (0.71, 0.92)   
 Edinburgh (paired)a   52   0.95 (0.82, 1.09)   0   –   
 Illinois (single)   0   –   39   0.77 (0.64, 0.93)   
 North Dakota (single)   12   1.26 (0.87, 1.82)   0   –   
 Nova Scotia (paired)a   58   0.94 (0.81, 1.10)   67   0.80 (0.70, 0.92)   0.12
Sex and age
 Males
  <21   31 (52.5)   0.98 (0.79, 1.22)   17 (32.7)   0.86 (0.64, 1.15)   
  21–26   16 (27.1)   0.75 (0.56, 1.00)   19 (36.5)   0.70 (0.56, 0.89)   
  >26   12 (20.3)   0.76 (0.56, 1.05)   16 (30.8)   0.63 (0.48, 0.83)   
  All males   59   0.87 (0.75, 1.01)   52   0.73 (0.63, 0.84)   0.10
 Females
  <21   22 (34.9)   1.09 (0.87, 1.38)   32 (24.6)   0.82 (0.65, 1.05)   
  21–26   20 (31.7)   0.99 (0.84, 1.18)   34 (26.2)   0.87 (0.72, 1.05)   
  >26   21 (33.3)   1.16 (0.88, 1.53)   64 (49.2)   0.81 (0.70, 0.93)   
  All females   63   1.08 (0.95, 1.23)   130   0.83 (0.75, 0.92)   0.002
All from second batch   122   0.97 (0.88, 1.07)   182   0.80 (0.73, 0.87)   0.003
Open in a separate window
aThe acute and convalescent values were averaged for sites where paired samples were available. The acute and convalescent geometric means (95% CI) for London, Edinburgh, and Nova Scotia were 0.49 (0.42, 0.58), 0.48 (0.40, 0.58), 0.99 (0.85, 1.14), 0.91 (0.78, 1.05), 0.94 (0.80, 1.10), and 0.94 (0.80, 1.10), respectively
bt-Test comparisons for the five p values shown are (1) London cases to Pittsburgh controls, (2) Nova Scotia cases to Nova Scotia controls, (3) male cases to male controls, (4) female cases to female controls, and (5) all batch 2 cases to all batch 2 controls
Table 3

Generalized linear models with anti-MUC1 antibody level as the dependent variable
   Coefficienta   p Valuea
Model 1: Batch 2 (excluding London and Pittsburgh)
 Age (years)   −0.005   0.07
 Sex (male vs. female)   −0.19   0.005
 Mumps (yes vs. no)   0.21   0.002
Model 2: Batch 1 and 2 (including London and Pittsburgh)
 Age (years)   −0.005   0.03
 Sex (male vs. female)   −0.20   0.001
 Batch (1 vs. 2)   0.65   < 0.0001
 Mumps (yes vs. no)   0.19   0.002
aEach coefficient for models 1 and 2 is adjusted for the other variables in the models

We also examined whether circulating levels of CA125 or MUC1 antigens differed between mumps cases and controls. For many of the samples, including all of those from London, Edinburgh, and Pittsburgh, there was insufficient volume remaining after the anti-MUC1 antibody measurement for the CA125 and MUC1 measurements. In univariate analyses, no significant differences were observed for MUC1 levels but, as shown in Table 4, mumps cases had higher CA125 levels than controls (p = 0.02). In a multivariate linear regression model with log-transformed CA125 as the dependent variable, neither age (coefficient = 0.004, p value = 0.38) nor sex (coefficient = −0.006, p value = 0.95) was significantly associated with CA125, but mumps cases had mean log-transformed CA125 levels that were significantly higher than controls, on average (p = 0.03). These results are similar to the t-tests shown in Table 4. No significant correlations were observed between mumps viral titers supplied for the London and Edinburgh cases and anti-MUC1 antibody levels (data not shown). These were the same cases with insufficient volume to measure MUC1 and CA 125, so the correlations of the antigens with viral titers could not be examined. We examined the correlation between anti-MUC1 antibody levels and MUC1 antigen levels. There was a weak but significant inverse correlation between antigen and antibody levels for mumps cases (r = −0.24, p = 0.05), but not controls (r = −0.09, p = 0.21).
Table 4

Geometric mean CA 125 and MUC1 by case–control status
   Cases (n)   Controls (n)   CA 125   MUC1
Mumps cases   Controls   t-Test   Mumps cases   Controls   t-Test
Mean (95% CI)   Mean (95% CI)   p Value   Mean (95% CI)   Mean (95% CI)   p Value
Sites
Boston (single)   0   76   –   15.6 (12.6, 19.3)      –   33.8 (30.32, 37.7)   
Edinburgh (paired)a   0   0   –   –      –   –   
Illinois (single)   0   33   –   17.9 (13.7, 23.5)      –   34.6 (29.8, 40.2)   
North Dakota (single)   9   0   18.8 (12.5, 28.3)   –      28.9 (22.3, 37.5)   –   
Nova Scotia (paired)a   58   65   23.1 (19.7, 27.1)   20.0 (16.2, 24.9)      34.5 (30.9, 38.6)   36.2 (32.0, 40.9)   
Sex and age
Males
 <21   10   17   28.6 (23.4, 34.8)   16.8 (13.0, 21.7)      33.7 (24.8, 45.8)   32.7 (24.8, 43.0)   
 21–26   9   19   20.0 (12.3, 32.5)   15.3 (11.8, 19.9)      43.5 (30.5, 62.2)   40.4 (33.0, 49.3)   
 >26   8   14   18.1 (13.3, 24.6)   21.0 (16.1, 27.6)      39.6 (33.3, 46.9)   31.7 (24.0, 41.9)   
 All males   27   50   22.2 (18.4, 26.8)   17.3 (14.9, 20.0)   0.04   38.5 (32.9, 44.9)   35.1 (30.6, 40.2)   0.40
Females
 <21   8   32   18.7 (11.1, 31.5)   13.2 (7.7, 22.6)      30.0 (22.3, 40.5)   34.5 (28.6, 41.7)   
 21–26   12   32   28.7 (19.4, 42.5)   16.7 (12.6, 22.2)      31.8 (24.3, 41.7)   37.7 (32.5, 43.7)   
 >26   20   60   21.2 (15.2, 29.6)   21.4 (17.9, 25.6)      30.6 (25.0, 37.5)   33.3 (29.5, 37.7)   
 All females   40   124   22.6 (18.3, 28.1)   17.7 (14.9, 21.2)   0.08   30.8 (27.1, 35.1)   34.7 (31.9, 37.8)   0.16
All   67   174   22.4 (19.4, 26.0)   17.6 (15.4, 20.1)   0.02   33.7 (30.5, 37.3)   34.8 (32.5, 37.4)   0.62
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aThe acute and convalescent values were averaged for sites where paired samples were available
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Discussion

In this study, we found that sera from individuals during (or just after) symptomatic mumps parotitis have a significantly higher level of anti-MUC1 antibodies than sera from controls without active parotitis. Showing the relevance of this observation to ovarian cancer clearly requires background data that would link mumps, ovarian cancer, and anti-MUC1 antibodies. Concerning the mumps and ovarian cancer association, we performed a meta-analysis of all published original reports to obtain an overall estimate of the effect. In eight observational studies addressing the association, the summary odds ratio was 0.81 with 95% confidence limits of 0.68–0.96 (p = 0.01), suggesting a 19% decrease in risk of ovarian cancer associated with history of mumps parotitis. One of the studies not finding an odds ratio<1 also did not find an association with parity [2], and the second study in which the association was null [9] was the most recent of the studies and would have included many more subjects who had been vaccinated for the mumps. Conversely, several of the key studies (which had looked at other associations besides the mumps) confirmed well-established findings, like protection with pregnancies and oral contraceptive use [3, 6–8]. While prospective studies related to mumps would have been desirable, studies two through eight are likely to constitute the only pre-vaccination era epidemiologic data we will ever have related to this association.

Despite the epidemiologic evidence that mumps might reduce the risk of ovarian cancer, this association has largely been ignored, probably due to the lack of a plausible biologic explanation. We have presented data here in support of an immunological basis for the association. A protective effect of mumps parotitis on ovarian cancer risk can be explained under a model related to immunity against the surface glycoprotein, MUC1. Events affecting tissues that normally express MUC1 might confer protection because of injury to the tissue causing expression and presentation of a tumor-like (less glycosylated) form of MUC1 to the immune system [10]. This would allow immune recognition of the protein core of MUC1 and generation of an immune response similar to that which occurs with cancer [15, 16]. Since MUC1 is expressed in normal salivary glands, acute inflammation of this tissue with mumps would be expected to induce changes in MUC1 expression and glycosylation similar to that which has been reported for other tissues undergoing inflammation [17–21]. Thus, our observation that anti-MUC1 antibodies are elevated in individuals with mumps is consistent with the interpretation that mumps infection could elicit an immune response to later protect against ovarian cancer.

We began this study with the expectation that, in mumps cases with paired sera, we would find higher MUC1 levels in the acute specimen and higher anti-MUC1 antibody levels in the convalescent specimen. The fact that neither was observed may reflect lack of detail on the timing of blood collections in relation to onset of symptoms. Alternatively, the fact that anti-MUC1 antibody levels were similar (but higher than controls) in both the acute and convalescent sera could be explained if this were not the first time that the mumps cases had seen an inflammatory type of MUC1. In this circumstance, a much more rapid immune response would be expected and might have occurred because of prior inflammatory conditions involving the genito-urinary, respiratory, digestive tract, or breast ducts—tissues which all express MUC1. MUC1 antigen itself was not elevated in cases compared to controls in either the acute or convalescent specimens. Saliva, if it had been available, might have been a better body fluid to look for MUC1, but it is also possible that the presence of anti-MUC1 antibodies interfered with measurement of MUC1 since immune complexes involving MUC1 and antibodies against it have been described [22]. Supporting this possibility was an inverse correlation between anti-MUC1 antibody levels and MUC1 antigen levels in cases (but not controls) noted in our presentation of the results of Table 4. Interestingly, CA 125 was significantly elevated in sera from the mumps cases compared to controls. CA 125 is expressed in salivary gland tumors [23], but we could find no reports of its expression in normal salivary glands. The low volume of mumps specimens precluded measurement of immune complexes or anti-CA125 antibody levels.

There are many limitations of this study, not the least of which was the difficulty of obtaining specimens from individuals with mumps parotitis which limited the size of this study. The samples we obtained were collected between 2000 and 2008 in various public health agencies and were stored under variable conditions (Table 1). Although mumps is now reportable in many regions, we have no way of knowing whether the cases that come to public health attention are representative of mumps infection in the community or a more selected group. Information on precisely when during the course of the infection the samples were collected was limited, and titer data were available from only two sites (London and Edinburgh). Because of the anonymized nature of the case and control specimens, we were unable to correct for potential confounders, other than age and gender. Age could be a key confounder, since we previously reported that anti-MUC1 antibody levels may decline with age [10]. While cases were more likely than controls to be younger and to be male, adjustment by these variables revealed that confounding by age and sex did not account for the relationships between mumps and anti-MUC1 antibodies, CA125, or MUC1 levels. The small size of this study should not have produced an artifactual association between mumps and anti-MUC1 antibody (or CA125 levels) but certainly could have affected the precision of our estimate of the effect.

Regarding controls, we are certain they did not have an active mumps infection, but it was a diverse group which included university volunteers for the London cases in batch 1 and, in batch 2, individuals without mumps in Illinois who were tested for immunity and blood bank controls from Boston. Community-matched controls were only available for the Nova Scotia subjects in batch 2. Despite this, the levels of anti-MUC1 antibodies in all control groups from batch 2 were very similar and nearly identical to the Nova Scotia controls.

Another limitation was variability in the assay from batch 1 to batch 2. To decrease inter-plate variability after running batch 1, we increased the number of unique specimens per plate for batch 2, which may have contributed to the batch differences. However, despite batch variation, both batches suggested higher antibody levels in mumps cases compared to controls. Moreover, analyses including and excluding batch 1 yielded a similar result.

The epidemiology of mumps parotitis has obviously changed dramatically in the last 40 years. Mumps parotitis was a very common illness in infants and children prior to 1970. With now close to universal vaccination except in the third world, mumps has become a disease of adults who were either born too early for routine vaccination or who have lost immunity after vaccination. For this reason, inferences about the consequences of parotitis on MUC1 immunity based on observations from the specimens tested here may not be generalizable to what might have occurred with childhood infection before vaccination programs began. We point out, however, that the anti-MUC1 antibody response was most robust in younger women suggesting that childhood infection, as would have occurred in the past, might have been the optimum time for engendering immunity against ovarian cancer.

Clearly, mumps vaccination only creates anti-viral antibodies and would not lead to anti-MUC1 antibodies, which we show here require an active parotitis. If it is true that symptomatic mumps protected against ovarian cancer through an immune reaction, a logical consequence is that we might expect an increased incidence of ovarian cancer as symptomatic mumps parotitis infections have decreased through vaccination. In a paper examining incidence patterns for ovarian cancer from 1978 to 1998, rates of invasive serous, endometrioid, and clear cell tumor increased over this time period among white females [24]. Endometrioid and clear cell cancers are the types of ovarian cancer that we found were most strongly linked to the conditions we proposed might be mediated through anti-MUC1 antibodies [10]. The above incidence data may be confounded by diagnostic trends, but re-examination of these disease rates with more recent data and a focus on the birth cohorts most likely to have been vaccinated should be undertaken.

Prior to vaccination, mumps was generally a mild illness but could have serious sequelae including orchitis and sterility, meningitis and deafness, and pancreatitis. Nevertheless, our study suggests there could also have been unanticipated long-term anticancer benefits of a mumps infection, such as we have described in this paper. Understanding the scope of and basis for the potential benefits of childhood infections may allow immunologists to duplicate the beneficial effects at the same time that vaccination provides the means for avoiding a natural infection and its possible immediate consequences. Further study of individuals going through a mumps infection, especially with a focus on mucin immunity, may provide clues to mechanisms for duplicating the beneficial effects of mumps parotitis suggested by this study.
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Acknowledgments

We thank Claudia Krause, Bernard Johnson, and Michael Trythall for helping us assemble the specimen sets and for their thoughtful comments on the manuscript and Huaiping Yan and Vanessa Tang-Fernandez for laboratory assistance. Grants: US Department of Defense #W81XWH-07-1-0292 and NIH Grant R01CA123170.
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Contributor Information

Daniel W. Cramer, Department of Obstetrics and Gynecology Epidemiology Center, Obstetrics and Gynecology Epidemiology Center, Brigham and Women’s Hospital (BWH), Harvard Medical School, 221 Longwood Ave, RFB 366, Boston, MA 02115, USA.

Allison F. Vitonis, Department of Obstetrics and Gynecology Epidemiology Center, Obstetrics and Gynecology Epidemiology Center, Brigham and Women’s Hospital (BWH), Harvard Medical School, 221 Longwood Ave, RFB 366, Boston, MA 02115, USA.

Simone P. Pinheiro, US Food and Drug Administration, Silver Spring, MD, USA.

John R. McKolanis, Department of Immunology, University of Pittsburgh School of Medicine, Pittsburgh, PA, USA.

Raina N. Fichorova, Laboratory of Genital Tract Biology, Department of Obstetrics, Gynecology and Reproductive Biology, Brigham and Women’s Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA, USA.

Kevin E. Brown, Centre for Infections, Health Protection Agency, London, UK.

Todd F. Hatchette, Division of Microbiology, Department of Pathology and Laboratory Medicine, Queen Elizabeth II Health Sciences Centre, Halifax, NS, Canada. Department of Pathology, Dalhousie University, Halifax, NS, Canada.

Olivera J. Finn, Department of Immunology, University of Pittsburgh School of Medicine, Pittsburgh, PA, USA.
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References
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[*/quote*]
« Last Edit: June 16, 2019, 01:21:31 PM by Krokant »
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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #16 on: June 22, 2019, 06:29:15 PM »

Das hemmungslos zwanghafte, krankhafte Hineinphantasieren in Vergiftungserscheinungen und in die Psyche von Kranken spottet jeder Beschreibung:



TEXT:

https://twitter.com/QuakDr/status/1123083689674539009
[*quote*]
Thomas Quak @QuakDr

Die Unruhe und Panik von Arsenicum album-Patienten entsteht aus der archaischen Angst des „Nichtversorgtwerdens“. #homöopathie #arsenicumalbum



https://pbs.twimg.com/media/D5X-oZtW4AAgCFc.png

9:36 PM - 29 Apr 2019
[*/quote*]


Arsen ist Gift!

Chronische Arsenvergiftung durch Homöopathie bei einer schweizer Jugendlichen
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10755.0

Blei ist Gift!

Bleivergiftung dank Homöopathie
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10863.0

Quecksilber ist Gift!

Repertorium hydrargyrum
Wie man Kranken Quecksilber verkauft
http://www.ariplex.com/ama/ama_rep1.htm


Und dann hetzen Homöopathen gegen das Impfen, weil das Gift drin sei...
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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #17 on: August 03, 2019, 11:18:49 PM »

Marke: 11.000
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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #18 on: January 01, 2020, 03:00:24 PM »

Was für einen Stuß wird Quak zum verheerenden Masernausbruch auf Samoa zusammenphantasieren?
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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #19 on: January 27, 2020, 11:57:21 PM »

https://twitter.com/JaquInvent/status/1221668501175312386

[*quote*]
jaqu-invent @JaquInvent

Hochinteressante, wirkverstärkte Mischung aus #Kurkuma und #Weihrauch am WE produziert. #jaqumaBos wirkt bei entzündlichen Darmerkrakungen. Der Weihrauch wird zu einem hochfeinen Pulver gemahlen und mit dem  Kurkumapulver 48 Std. im Tumbler auf das Karbonatgranulat aufgebracht.

0:16

6:37 AM · Jan 27, 2020·Twitter Web App
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[*/quote*]



Religiöser Wahnsinn in Reinkultur:

https://twitter.com/JaquInvent/status/1221691800232112129

[*quote*]
jaqu-invent @JaquInvent
·
21h
"Die Arznei war von Anbeginn da. Sie erwuchs dem Menschen als Wurzel, Kraut, Blüte, Frucht aus der Erde. Die Pflanze, die Heilpflanze war nicht nur Gottesgeschenk vom 3. Schöpfungstage und sie war nicht nur Adams Nahrung, sie war und wurde immer mehr seine Arznei." #homöopathie


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[*/quote*]
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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #20 on: February 09, 2020, 06:13:03 AM »



https://pbs.twimg.com/media/EQMjcW2WAA0kAQ0?format=jpg&name=medium


https://twitter.com/QuakDr/status/1225672401041514500

[*quote*]
Thomas Quak @QuakDr

Die sogenannte „Schulmedizin“, mit ihrem pharmakologischen Prinzip der Wechselwirkung zwischen "biochemischen Materialien" im Organismus, ist nur eine Sonderfall der homöopathischen Sichtweise. #homöopathie
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https://pbs.twimg.com/media/EQJ2jLVUEAEGy1k?format=jpg&name=large

7:47 AM · Feb 7, 2020·Twitter Web App
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[*/quote*]

Der Text in dem Bild:

"Die sogenannte „Schulmedizin“, mit ihrem pharmakologischen Prinzip der Wechselwirkung zwischen "biochemischen Materialien" im Organismus, ist nur eine Sonderfall der homöopathischen Sichtweise, die von einer nicht-materiellen, dynamischen Wechselwirkung ausgeht. Genauso wie die newtonsche Mechanik nur eine Sonderfall der Quantenphysik ist." Thomas Quak"

So ein Stuß! Der will Arzt sein? Der will studiert haben? Herr, schmeiß Hirn ra!
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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #21 on: February 09, 2020, 07:00:22 AM »

https://twitter.com/QuakDr/status/1224939927470858251

[*quote*]
Thomas Quak @QuakDr

Arsenicum iodatum: "Bronchopneumonie nach Grippe."  #homöopathie
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https://pbs.twimg.com/media/EP_cXpnWkAIoCb6?format=jpg&name=medium

7:16 AM · Feb 5, 2020·Twitter Web App
[*/quote*]


Nach einer Influenza geschwächt, so daß sich eine Lungenentzündung entwickelt. Was gibt der Zuckerpfuscher? ARSEN! In Form von "Arsenicum iodatum".


Was sagen Zuckerpfuscher dazu?

Schaun mer mal:

https://www.globuli.de/einzelmittel/globuli-von-a-bis-a/arsenum-jodatum/

[*quote*]
Globuli von A bis A

Arsenum jodatum Globuli

Das homöopathische Mittel Arsenum jodatum oder auch Arsenicum iodatum, wird aus Arsentrijodid hergestellt, einer anorganischen chemischen Verbindung des Arsens. Es handelt sich dabei um einen orangefarbenen Feststoff mit stechendem Geruch.

Dieses Mittel stellt eine Besonderheit dar: Zwar gibt es eine Arzneimittelprüfung mit D-Potenzen, allerdings ist diese ungenügend und entspricht nicht dem Prüfstandard, der für eine zuverlässige Prüfung gegeben sein sollte. Für die Wirkung des Mittels wurden die Wirkungen des Arsenicum album und die Heilwirkung von Jodum (Jod) theoretisch zusammengefügt.

So besteht diese Arznei aus Arsenik und Jod.

Die Symptome wurden auf dieses zusammengesetzte Mittel übertragen und zeigten sich in der klinischen Beobachtung als zutreffend.


Arsenum jodatum kann zum Beispiel bei Erkrankungen der Atemwege und der Haut, bei Krebserkrankungen und großer Schwäche in Erwägung gezogen werden. [1] [2]

[...]

Quellenangaben:

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Arsen%28III%29-iodid, 16.08.2015

[2] William Boericke, Handbuch der homöopathischen Arzneimittellehre

[...]
[*/quote*]


"Für die Wirkung des Mittels wurden die

Wirkungen des Arsenicum album und

die Heilwirkung von Jodum (Jod) theoretisch zusammengefügt."



Das Wort "Idiotie" wäre da noch zu milde. Jedes Mittel hat seine höchsteigenen Eigenschaften. Einfach zwei Mittel zusammenzuwürfeln ist gegen Gottes Natur! Welcher größenwahnsinnige Vollidiot maßt sich da an, in Gottes Schöpfung herumzupfuschen!?

Warum werden diese Versager nicht auf der Stelle von Hevert verklagt wegen Betrugs an der Homöopathie?


Und der Boericke. Oh, der Boericke! Der Kerl ist schon 90 Jahre tot! Von Medizin keine Ahnung, dafür geübt im Patienten betrügen:

https://de.wikipedia.org/wiki/William_Boericke
Zitat:
[*quote*]
William Boericke:
* 26. November 1849 in Asch;
† 1. April 1929 in San Francisco
[*/quote*]


Als Referenz ist sehr hilfreich dieses Werk von Aribert Deckers:

http://ariplex.com/ama/ama_amp.htm

[*quote*]
#################################################
Homöopathie
Schwerer Pfusch "Arzneimittelprüfung"


8.6.2003
15.5.2003

Die Homöopathen beklagen sich, die wissenschaftliche Welt würde ihnen ja ach so Böses tun. "Die Wissenschaft", sagen sie, "wird uns nicht gerecht."

Doch man muß die Homöopathie (und damit die Homöopathen !) nicht einmal an den Maßstäben der Wissenschaft messen. Warum nicht? Weil die Homöopathen sogar nach ihren eigenen Maßstäben auf der ganzen Linie total versagen. DAS kann man beweisen.

Am 6. Mai 2003 fand in Bremerhaven im Vortragssaal des Deutschen Schiffahrtsmuseums ein Vortrag statt, veranstaltet durch die DHU (Deutsche Homöopathie-Union), einem Hersteller von Homöopathika. In den folgenden Tagen konnte man in mehreren Bremerhavener Apotheken kostenlos ein kleines "Homöopathisches Repertorium" erhalten. So wurde es während der Veranstaltung angekündigt, und so war es auch.

Dieses "Homöopathische Repertorium" erwies sich als "Homöopathisches Repetitorium, Ausgabe 2002", herausgegeben von der DHU.

Bereits 2001 hatte ich über die Ausgabe von 1994 berichtet:

    Repertorium hydrargyrum: Wie man Kranken Quecksilber verkauft
    http://www.ariplex.com/ama/ama_rep1.htm

Ein Vergleich zwischen beiden Ausgaben ist überaus aufschlußreich.

So heißt es in der "Ausgabe 1994" :

    ------------------------------------------------------
    Homöopathisches Repetitorium

    Arzneimittellehre in Tabellenform
    Herausgegeben von der Deutschen Homöopathie-Union
    Pharmazeutisch überarbeitet
    Nachdruck

    Deutsche Homöopathie-Union . Karlsruhe
    ------------------------------------------------------

In der "Ausgabe 2002" dagegen :

    ------------------------------------------------------
    Homöopathisches Repetitorium

    Arzneimittellehre für die tägliche Praxis

    Ausgabe 2002

    Deutsche Homöopathie-Union . Karlsruhe
    ------------------------------------------------------

In beiden ist der deutliche Vermerk

    ------------------------------------------------------
    Dieses Repetitorium
    ist nur zur Abgabe
    an Fachkreise bestimmt
    ------------------------------------------------------

Dennoch wurde während der Veranstaltung für Laien das Repertorium angekündigt und in den Apotheken auch an Laien ausgegeben.

Im Gegensatz zur Ausgabe von 1994 fehlt in der von 2002 eine markante Angabe, nämlich jene über die Arzneimittelprüfungen.

Hahnemann, der Erfinder des religiösen Wahnsinns Homöopathie, schreibt in seinem "Organon der Heilkunst", 6te Auflage, von Dr. S. Hahnemann", Ende Februar 1842:
    [*quote*]
    -------------------------------------------------------------------------------
    §29
     
    Indem jede (nicht einzig der Chirurgie anheim fallende) Krankheit nur in einer
    besondern, krankhaften, dynamischen Verstimmung unserer Lebenskraft
    (Lebensprincips) in Gefühlen und Thätigkeiten besteht, so wird bei
    homöopathischer Heilung dieß, von natürlicher Krankheit
    dynamisch verstimmte Lebensprincip, durch Eingabe einer, genau nach
    Symptomen-Aehnlichkeit gewählten Arznei-Potenz, von einer etwas
    stärkern, ähnlichen, künstlichen Krankheits-Affection
    ergriffen; es erlischt und entschwindet ihm dadurch das Gefühl der
    natürlichen (schwächern) dynamischen Krankheits-Affection, die von
    da an nicht mehr für das Lebensprincip existirt, welches nun bloß
    von der stärkern, künstlichen Krankheits-Affection beschäftigt
    und beherrscht wird, die aber bald ausgewirkt hat und den Kranken frei und
    genesen zurückläßt (1). Die so befreite Dynamis kann nun das
    Leben wieder in Gesundheit fortführen.
    -------------------------------------------------------------------------------
    [*/quote*]


    [*quote*]
    -------------------------------------------------------------------------------
    [Seite 50]
     
    Einhalt that, Stillstand diesen Tortüren gebot und eine Heilkunst an den
    Tag brachte, die das Gegentheil von allem diesem, ohne die Lebenssäfte
    und Kräfte durch Brechmittel, jahrelanges Darmausfegen, warme Bäder
    und Schwitzmittel oder Speichelfluß zu vergeuden, oder das Lebensblut zu
    vergießen, ohne auch durch Schmerzmittel zu peinigen und zu
    schwächen, ohne den Kranken mittels langwierigen Aufdringens falscher,
    ihrer Wirkung nach ihnen unbekannter Arzneien angreifender Art, statt die an
    Krankheiten Leidenden zu heilen, ihnen neue, chronische Arzneikrankheiten bis
    zur Unheilbarkeit aufzuhängen, ohne selbst durch heftige Palliative, nach
    dem alten beliebten Wahlspruche: Contraria contrariis curentur, die Pferde
    hinter den Wagen zu spannen, kurz ohne die Kranken, wie der unbarmherzige
    Schlendrian thut, statt zur Hülfe, den Weg zum Tode zu führen,- im
    Gegentheile, die der kranken Kräfte möglichst schont, und sie auf
    eine gelinde Weise, mittels weniger, wohl erwogener und nach ihren
    ausgeprüften Wirkungen gewählter einfacher Arzneien in den feinsten
    Gaben, nach dem einzig naturgemäßen Heilgesetze: similia similibus
    curentur, unbeschwert, bald und dauerhaft zur Heilung und Gesundheit bringt;
    es war hohe Zeit, daß er die Homöopathie finden ließ.
     
    Durch Beobachtung, Nachdenken und Erfahrung fand ich, daß im Gegentheile
    von der alten Allöopathie die wahre, richtige, beste Heilung zu finden
    sey in dem Satze: Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu
    heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden
    (Bmoion paJoV) für sich erregen kann, als sie heilen soll!
     
    Diesen homöopathischen Heilweg lehrte bisher niemand, niemand führte
    ihn aus. Liegt aber die

    [Seite 51]
     
    Wahrheit einzig in diesem Verfahren, wie man mit mir finden wird, so
    läßt sich erwarten, daß, gesetzt, sie wäre auch
    Jahrtausende hindurch nicht anerkannt worden, sich dennoch thätliche
    Spuren von ihr in allen Zeitaltern werden auffinden lassen (1).
    -------------------------------------------------------------------------------
    [*/quote*]

Für diese "Symptomen-Aehnlichkeit" benötigt man Symptome, ermittelt durch "Arzneimittelprüfungen" an GESUNDEN Menschen. Das ist die unabdingbare Grundlage der Homöopathie.

Also, sollte man erwarten dürfen, gibt es für jedes homöopathische Mittel eine große Menge an Arzneimittelprüfungen, um die Symptome genau zu erforschen. Ein Blick in das "Repetitorium" DHU von 1994 spricht jedoch Bände :

    Für nicht wenige von der DHU verkaufte Arzneimittel gibt es gar keine Arzneimittelprüfung!

    Dabei müßte es ZU JEDEM Arzneimittel valide Arzneimittelprüfungen geben!


Die Liste...

In der mit Javascript verpesteten Web-Site der DHU sind rund 1600 von der DHU verkaufte Arzneimittel aufgeführt. Eine Angabe über die Arzneimittelprüfungen konnte ich nicht finden. Auch im "Repetitorium, Ausgabe 2002" ist zu den einzelnen Arzneimitteln keine Angabe zur Arzneimittelprüfung. In der Ausgabe von 1994 jedoch sind diese Hinweise zu finden.

Ich habe am 15.5.2003 aus der Web-Site der DHU (http://www.dhu.de) nach Alphabet sortierte Arzneimittellisten heruntergeladen und daraus die folgende Liste von Arzneimitteln erstellt. Auf der linken Seite habe ich die im DHU-"Repetitorium, Ausgabe 1994" angegebene Notiz zur Arzneimittelprüfung eingetragen. Laut dem DHU-"Repetitorium, Ausgabe 1994" bedeuten

    [*quote*]
    -------------------------------------------------------------------------------
    AMP         : Arzneimittelprüfung
    AMP +      : 1  gute                         Arzneimittelprüfung   vorhanden
    AMP ++   : 2 oder mehr                 gute  Arzneimittelprüfungen vorhanden
    AMP (+)   : 1                                   unvollkommene Arzneimittelprüfung   vorhanden
    AMP (++) : 2 oder mehr                 unvollkommene Arzneimittelprüfungen vorhanden
    AMP (-)     : keine                            Arzneimittelprüfungen vorhanden
    -------------------------------------------------------------------------------
    [*/quote*]

Wie Sie sehen, gibt es für mehr als die Hälfte der Mittel nicht einmal eine Angabe, ob überhaupt eine einzige Arzneimittelprüfung existiert.

Und es gibt Vermerke, daß es zu Arzneimitteln KEINE Arzneimittelprüfung gibt!
[...]


[*quote*]
AMP ++    Arsenicum album
AMP       Arsenicum bisulfuratum
AMP       Arsenicum citrinum
AMP       Arsenicum flavum
AMP       Arsenicum rubrum
AMP       Arsenicum
AMP       Arsenum citrinum
AMP       Arsenum flavum
AMP       Arsenum iodatum
AMP (+)   Arsenum jodatum
AMP       Arsenum metallicum
AMP       Arsenum rubrum
AMP       Arsenum sulfuratum flavum
AMP       Arsenum sulfuratum rubrum
AMP       Arsenum trijodatum
AMP       Arsenum
[*/quote*]


[...]
#################################################
[*/quote*]



Die Zuckerpfuscher schreiben:

"Für die Wirkung des Mittels wurden die

Wirkungen des Arsenicum album und

die Heilwirkung von Jodum (Jod) theoretisch zusammengefügt."



Das ist ein Kapitalverbrechen. Hahnemann rotiert mit maximaler Drehzahl. Wie kann man nur so eine Scheiße bauen!?

Erstens von dem einen Mittel, um das es gar nicht geht, die Vergiftungswirkung nehmen und zweitens von dem anderen Mittel, um das es ebenfalls nicht geht, die zusammengelogene "Heilwirkung" nehmen. Drittens gibt es von dem ersteren Mittel nicht einmal eine korrekte Arzneimittelprüfung.

Das ist ein dreifacher Betrug.

Und damit wollen die MEDIZIN machen!?


Ich nenne das Scheiße zum Quadrat.
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Thymian

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Und schon wieder eine Lüge des Dr. Thomas Quak
« Reply #22 on: July 28, 2020, 11:28:01 AM »

Der Skandalfall Dr. Thomas Quak bringt ein Totalversagen nach dem anderen. Warum schreitet nicht endlich die Ärztekammer ein!?


https://twitter.com/lady_bossa/status/1287724020134281217

[*quote*]
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LadyBossa @lady_bossa

Bitte Leute, lasst Euch nicht von solchen Lügnern verarschen, die nicht einmal eine einfache Statistik lesen können.
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https://pbs.twimg.com/media/Ed7qK0GWkAEN-vJ?format=jpg&name=large

2:18 PM · Jul 27, 2020·Twitter for iPad
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LadyBossa @lady_bossa
Jul 27
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@lady_bossa

Der „Experte“ hat natürlich schnell wieder gelöscht...

„Heute nur 3 Todesfälle wegen Corona in USA“ hat er noch vorhin dreist behauptet....


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Elke @Arachnoidea12
Jul 27
Replying to
@lady_bossa  and  @jfohringer

Von diesen scheinbaren "Kollegen" gibt es hier ein ganzes Nest! Was die bloss eingeworfen haben?
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[*/quote*]
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Julian

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Re: Der Fall des Dr. Thomas Quak
« Reply #23 on: August 24, 2020, 11:26:37 PM »

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