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Author Topic: Der niedere Bildungsstand der Pseudointellektuellen  (Read 54 times)

Ayumi

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Der niedere Bildungsstand der Pseudointellektuellen
« on: March 14, 2019, 03:49:09 AM »

Wahnsinn mit Methode: sich für die großen Intellektuellen halten, aber in Wahrheit..

Nun gut, hier haben wir ein Beispiel. Schon dieser eine Satz über die Pflanzen offenbart finsterste Dümmnis:

[*quote*]
Dieses System stellt Rudolf Steiner in zwei Gruppen dar: die untersonnigen Planeten (Merkur, Venus und der Mond) die die Fortpflanzung und die Entfaltung der Pflanzen bis zur Samenbildung hervorrufen und die obersonnigen (Mars, Jupiter, Saturn), deren Aufgabe in der Formgebung und im Bilden und Reifen der Nahrungssubstanzen liegt.
[*quote*]


Die Quelle, falls es Jemanden nach noch mehr Brechreiz gelüstet:

http://www.lebendigeerde.de/fileadmin/alte_hefte/Ausgaben/biodynamisch_2005-01.html
(zur Sicherung hier archiviert)
[*quote*]
Lebendige Erde 1/2005:
Biodynamisch
Kosmos, Kalk und Kiesel

Zum ersten Vortrag von Steiners landwirtschaftlichem Kurs[/b]
Von Ilse Oelschläger

Das Leben auf der Erde entwicklet sich im kosmischen Umfeld, emanzipiert sich aber schrittweise davon.

Im ersten Vortrag seines Kurses für Landwirte macht Rudolf Steiner anschließend an seine an das Haus von Keyserlingk gerichteten Dankesworte über die gute Bewirtung und Aufnahme folgende überraschende Bemerkung: "Nun, ob Sie (die Teilnehmer) ebenso befriedigt hinweggehen können von dem Kursus selber, das ist natürlich durchaus die Frage...". Er begründet seine Bedenken damit, dass er zum ersten Mal "aus dem Schoße des anthroposophischen Strebens heraus" einen solchen Kurs übernimmt.
Solche Bedenken sind aus dem Munde eines der bewährtesten Vortragsredners der damaligen Zeit umso erstaunlicher, als ja nur Anthroposophen zu diesem Kurs kommen durften. Die Schwierigkeiten beständen darin, dass "von irgendeiner Seite, aus irgendeiner Ecke [...] alle Interessen des menschlichen Lebens in die Landwirtschaft" hineingehörten. Solche Bemerkungen sind heute selten zu hören, denn die Landwirtschaft wird fast überall als das fünfte Rad am Wagen betrachtet. Wenn man jedoch überlegt, was alles von der Landwirtschaft abhängig ist, sieht man bald die Berechtigung dieser Aussage ein. Die Zivilisation steht und fällt durch die Art, wie Landwirtschaft betrieben wird, denn die Qualität der von ihr hervorgebrachten Erzeugnisse bestimmt die innere Energie der Menschen, deren geistige und physische Fähigkeiten, die Anfälligkeiten Krankheiten gegenüber usw. Solche Gedanken weisen auch auf den Sinn des "anthroposophischen Strebens" hin: Anthroposophie bemüht sich stets, die Globalität des in Betracht gezogenen Gebietes zu erfassen, damit sich daraus gesamtheitliche Heilungsprozesse ergeben können - was in der biologisch-dynamischen Bewegung ja deutlich zu Tage tritt.
 
   
Heute wird der Landwirtschaft wenig Bedeutung zugeschrieben, weil die allermeisten, in Städten wohnenden Menschen ihr fern stehen. Sie machen sich keine Gedanken über die landwirtschaftliche Erzeugung. Die Frage z.B., ob der Boden, der seit Menschengedenken alle notwendigen Produkte hervorgebracht hat, diese auch weiterhin hervorbringen kann, kommt ihnen nicht in den Sinn. Natürlich wird auch heute jährlich geerntet, sogar im Überfluss. Wie jedoch die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt oder neu errungen werden kann, wissen nur diejenigen, die sich direkt oder indirekt vom landwirtschaftlichen Kurs inspirieren ließen. Eine neue Wissenschaft ist notwendig geworden, zu der Rudolf Steiner in diesem Kurs die Basiskenntnisse übermittelt hat. Denn einerseits ging das Wissen dessen verloren, was für ein dauerhaftes Bestehen der Landwirtschaft notwendig ist, andererseits gab es das weltweite Problem der toten, degradierten Böden im heutigen Umfang nicht.
 
   
In diesem Vortragszyklus gibt Rudolf Steiner Aufschluss über die in der Natur waltenden Kräfte, denen die Landwirtschaft Rechnung tragen muss, wenn sie rationell sein will. Wie schwierig es jedoch für ihn gewesen sein musste, diese schaffenden Kräfte Menschen anschaulich zu schildern, denen solche Gedankengänge, wie uns allen, fremd sind, ist kaum auszudenken. Da außerdem seine Zeit auf acht Vorträge und vier Diskussionsstunden beschränkt war, konnte er seine Angaben nicht so unterbauen, wie er es gewünscht hätte. Er gibt jedoch zahlreiche Hinweise auf die Richtung, in welche man seine Aufmerksamkeit lenken muss, um die erwähnten Kräfte überall in der Natur konkret zu finden. (Beispiele siehe "Denken und Düngen")
Steiner macht als Erstes darauf aufmerksam, dass kein lebendiges Wesen verstanden werden kann, wenn man es für sich bestehend betrachtet, sondern dass man "mit den Wirkungen, die aus der ganzen Welt kommen" rechnen muss, d.h. sowohl aus dem Gesamtzustand der Erde, als auch der jeweiligen Konstellation des Kosmos. Dazu ist vor allem wichtig zu wissen, in welchem Umfang die Pflanzenwelt, die Tiere und der Mensch sich von den kosmischen Einflüssen emanzipieren konnten. Der Eigenart der Pflanzen kommt man zum Beispiel erst auf die Spur, wenn man weiß, dass sie unter dem direkten Einfluss des Kosmos stehen. Sie sind geradezu ein Abbild des Kosmos, weshalb sie uns so sehr bezaubern, während unser Verhältnis Tieren gegenüber mehr ein seelisches ist.
 
   
Es sind nicht nur die einzelnen Pflanzen, die dem Umlauf der Sonne z. B. folgen, sondern auch die verschiedenen Pflanzenarten, die dem Jahreslauf entsprechend entstehen und vergehen. Im Frühjahr sprossen bescheidene Blümchen, meist noch der Erde zugeneigt, dann kommen solche, die sich frei strahlend der Sonne zuwenden, aber relativ klein bleiben. Erst gegen Sommer entwickeln sich Pflanzen, die mächtig in die Höhe streben. Im Herbst bleiben die entsprechenden Arten wieder in Erdnähe und haben auch weniger gefällige Farben. Von den mehrjährigen Pflanzen abgesehen, ist ihre Lebenszeit stets beschränkt, während Tiere, vor allem die höheren, über viele Jahre leben. Der Mensch erlebt im Verlauf seines Lebens seinen eigenen Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Er trägt so, neben vielen anderen kosmischen Rhythmen, auch die Jahreszeiten in sich. Die Pflanzen hingegen sind völlig an das direkte kosmische Geschehen hingegeben, weshalb es für deren Anbau besonders wichtig ist, die Gesetzmäßigkeiten des Planetensystems zu kennen, so wie dieses vom irdischen Standpunkt aus beobachtet werden kann.
 
   
Dieses System stellt Rudolf Steiner in zwei Gruppen dar: die untersonnigen Planeten (Merkur, Venus und der Mond) die die Fortpflanzung und die Entfaltung der Pflanzen bis zur Samenbildung hervorrufen und die obersonnigen (Mars, Jupiter, Saturn), deren Aufgabe in der Formgebung und im Bilden und Reifen der Nahrungssubstanzen liegt. Mit ihren bis zu 30 Jahre langen Umlaufzeiten haben letztere auch größere Kräfte, so dass sie Bäume und sonstige Dauerpflanzen hervorzaubern können.
Die beiden Planetengruppen wirken nun auf der Erde über zwei polar einander gegenüber stehende Substanzen: die obersonnigen Planeten, indem sie sich auf das transparente, in sich zur Ruhe gekommene Kieselartige stützen und die untersonnigen auf das Kalkartige, das mit seiner "Begierdennatur", so Steiner, alles an sich zieht, so dass es wie lebendig wirkt. Steiner führt aus, was geschehen würde, wenn die Gesamtmenge der kieselartigen Substanzen auf der Welt gegenüber der Gesamtmenge des Kalkigen geringer als heute wäre: die Pflanzen würden dann fleischig werden und sich eher unten ausdehnen. Wäre im umgekehrten Fall die Kalkmenge geringer als die Kieselmenge, würden sie fein und zart in die Höhe streben, könnten sich jedoch nicht selbst den notwendigen Halt geben. Die heutige Gestalt unserer Pflanzen konnte sich demnach nur durch das Verhältnis zwischen beiden Substanzen entwickeln. Deshalb kommt es im Anbau und in der Pflanzenzucht weniger auf die Substanzen selbst an, als auf ihr gegenseitiges Verhältnis.
 
   
Diese allgemeine Regel wird bei unseren heutigen Obstbäumen besonders deutlich. Sie wurden in uralten Zeiten aus wilden Sorten herangezogen. Man kann sich vorstellen, dass die Züchtung durch den Umgang mit diesen beiden grundlegenden Substanzen, zusammen mit der Beachtung der Planetenbahnen vor bestimmten Konstellationen, erreicht wurde. Das vollsaftig süße und formschöne Obst könnte nicht am Boden direkt entstehen. Es benötigt den Schutz einer astralreichen*, weit über dem Boden liegenden Krone. (Wie der Mensch außer einem Lebensleib auch Seelenkräfte in sich birgt, gibt es in der Natur außer dem "ätherischen" oder lebendigen Element noch das "astralische", das im Menschen sich zur Seele ausgebildet hat, aber auch allen Tieren zugrunde liegt. In der Natur ist sowohl das Ätherische als auch das Astralische überall ausgebreitet, jedoch lebt sich das Lebendige mehr in Bodenhöhe aus, das Astralische in größerer Höhe. Das Übergewicht des einen oder des anderen kommt deutlich in den verschieden Pflanzenarten zum Ausdruck.) Dieser Astralreichtum der Baumkrone kann sich seinerseits nur entwickeln, wenn das Leben sich etwas aus Stamm und Wurzelwerk zurückzieht. Nur so entsteht dort das gewünschte Gleichgewicht zwischen Astralität und Lebendigem, in dem Früchte, wie das edle Obst heranwachsen und reifen können.
 
   
Unsere Obstbäume sind vor allem Ausdruck der obersonnigen Planeten, die sie zu Dauerpflanzen ausbilden und ihren Früchten innere Nährkraft übermitteln, von der Steiner am Ende dieses Vortrags spricht. Eine solche innere Nährkraft, obwohl sie nicht chemisch festgestellt werden kann, zeigt deutlich ihre günstigen Auswirkungen auf die damit sich ernährenden Menschen und Tiere. Wenn nun die Einflussnahme der obersonnigen Planeten durch das von Rudolf Steiner vorgeschlagene Kieselpräparat verstärkt wird, muss das Hornmistpräparat bereits zur Wirkung gekommen sein, da sonst die Pflanzen die Tendenz zeigen, die für den Überschuss von Kiesel im Verhältnis zum Kalk beschrieben wurde. Dies sind einige Aspekte dessen, was Rudolf Steiner in diesem Vortrag zur Erkenntnis der Bedingungen zum Gedeihen der Landwirtschaft gegeben hat. Weitere "Bedingungen" sind in den folgenden Vorträgen dargelegt.
 
   
Literatur

    Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, TB Nr. 640, Rudolf Steiner Verlag, Dornach
    Ilse Oelschläger, Denken und Düngen, Verlag Die Pforte, Dornach 2001
    Wolfgang Schaumann: Rudolf Steiners Kurs für Landwirte, eine Einführung, SÖL- Sonderausgabe Nr. 46, Verlag Deukalion, Holm 1996
    Wolfgang Schaumann: Das Lebendige in der Landwirtschaft, Verlag Lebendige Erde, 2002
[*/quote*]


"Im ersten Vortrag seines Kurses für Landwirte"? Hier hätten die Bauern ihn mit den Mistgabeln und Dreschflegeln in der Hand aus dem Dorf gejagt. Oder in der Psychiatrie abgeliefert.
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