TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Pages: [1]

Author Topic: Stemmanns Buch über Asthma, 1999  (Read 381 times)

Yulli

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 470
Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« on: March 21, 2019, 02:41:55 PM »

Ernst August Stemmann hat mehrere Bücher geschrieben. Das über Neurodermitis (1987 erschienen) ist wegen der größeren Zahl von Betroffenen wahrscheinlich bekannter, und es ist auch billiger. Das Buch über Asthma ist ein teures Monster mit mehr als 500 Seiten. Was aber nicht heißt, daß es uns entgeht.   8)


Das "Buch" "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" von Ernst August Stemmann ist pseudowissenschaftlicher Schwulst. Die Aufmachung täuscht Wissenschaftlichkeit vor und enthält bereits 1999 mehrere deutliche Hinweise auf Hamer. Hamer wurde schon 7 Jahre vorher, in 1992, von Stemmann öffentlich unterstützt.

Quelle "119"in der Literaturliste des Buchs ist Ryke Geerd Hamer!

Auszug aus der Literaturliste:

[*quote*]
119. Hamer, R. G.: Kurzfassung der Neuen Medizin (Stand 1994)
Zur Vorlage im Habilitationsverfahren von 1981 an der Universität Tübingen Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, Köln 1994
[*quote*]



Fangen wir mal an.

[*quote*]
Ernst August Stemmann
   
Asthma ist heilbar
Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren


   
Prof. Dr. med. Ernst August Stemmann Kinderarzt, Allergologie
Leitender Arzt der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen Westerholter Straße 142 45892 Geisenkirchen
Auslieferung: AUK, Westerholter Straße 142, 45892 Gelsenkirchen
   
   
Redaktion: Jahnke, Erkrath
Satz u. techn. Bearbeitung: DV-Schubert & 9bit Datentechnik, Düsseldorf
Zeichnungen: Freund, Essen
Alle Rechte beim Verfasser ©1999
ISBN 3-00-004066-8
   
   
Für Angaben über Anweisungen und Medikamentenapplikationsformen kann keine Gewähr übernommen werden.

   
Für Hildegard

Es ist hier nicht die Rede von einer durchzusetzenden Meinung, sondern von einer mitzuteilenden Methode, der sich ein jeder als eines Werkzeugs nach seiner Art bedienen möge.
Goethe

Geleitwort:

Wissenschaft, Erfahrung und Hilfe zur Selbsthilfe als Basis des Behandlungskonzeptes
Wissenschaft und Erfahrung ergänzen sich nach Gerok (Vortrag zur Eröffnung des 39. Therapiekongresses 1987 in Karlsruhe) beim ärztlichen Handeln
- , dabei verkündet die Wissenschaft keine absoluten Wahrheiten, sondern arbeitet mit Modellen der Wirklichkeit (102) und
die Erfahrung bedeutet Auswahl, Gewichtung, Umstrukturierung und Neukombination erinnerter und erlernter Fakten. Während eine wissenschaftliche Aussage unabhängig von einzelnen Personen gültig ist, gründet sich Erfahrung auf individuelle Faktoren. Weder die wissenschaftliche Erkenntnis, noch die Erfahrung allein können Grundlagen ärztlichen Handelns sein. Vielmehr sind Wissenschaft und Erfahrung notwendig für das ärztliche Tun. Hinzukommen muß eine dritte Kraft:
der Arzt soll sich, von Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen geleitet, dem Kranken und seinen Angehörigen als gleichberechtigte und mitverantwortliche Partner zuwenden, so daß diese, zwar unter ärztücher Anleitung, aber letztendlich aus eigener Kraft das Asthma überwinden lernen.
   
Gelsenkirchen 1998 Ernst August Stemmann


Leitgedanke:

Wenn es psychosomatische Krankheit gibt, muß es auch psychosomatische Gesundheit geben.
Das Geheimnis von Asthma ist nicht in der Zukunft zu suchen, sondern in der Vergangenheit. Erkennen und akzeptieren wird man es aber nur mit den Methoden der Zukunft.

Danksagung:

Das vorliegende Buch gibt dem Autor die Gelegenheit zu danken und Bilanz zu ziehen über die Forschungstätigkeiten und praktische Arbeit mit Patienten, die in den Jahren 1968 - 1980 an der Universitäts-Kinderklinik Düsseldorf unter dem Direktorat von Herrn Prof. Dr. G.-A. von Harnack und seither an der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen geleistet wurden. Zuerst und vor allem schuldet der Autor großen Dank seinem sehr geehrten Herrn Prof. Dr. G.-A. von Harnack. Er gab ihm die Möglichkeit, an seiner Klinik eine pneumologisch-allergologische Abteilung aufzubauen, und er war es, der ihm die Chance bot, sich an seiner Klinik zu habiütieren. Das Thema der Habilitationsschrift aus dem Jahre 1976 lautete: Diagnostische Differenzierung verschiedener Asthmaformen mit Hilfe von Lungenfunktionsprüfungen zur Verbesserung der therapeutischen Resultate. Die wissenschaftlichen Untersuchungen in der Düsseldorfer Zeit, zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen M. Adler, P. Both, S.-H. Braun, A. Breuer, B. Degenhardt, A. Esch, S. Holsträter, R. Kiekens, F. Kosche, R. Liersch, E. Stannigel, Ch. Steinhagen, U. Thrams, P. Völker, F. Wegner, führten zu der Entwicklung eines eigenen Behandlungs­systems, das vorwiegend die somatische Komponente des Asthma berücksichtigte und sich besonders auf die medikamentöse Therapie stützte. Für das Anstrengungsasthma, allergische Asthma sowie das Schlafasthma konnte eine optimale medikamentöse Behandlung experimentell ermittelt werden, die dem Betroffenen die Einnahme nicht wirksamer Mittel ersparte. Zudem erfuhr der Betroffene die Wirksamkeit der Mittel unmittelbar. Medikamentös schwierig einzustellende Patienten führten täglich Lungenfunktionsmessungen mit Hilfe eines Peak-Flow-Meters aus und beurteilten ihren Zustand mit Hilfe eines Überwachungsbogens, um ihre medikamentöse Behandlung im täglichen Leben und im Asthmaanfall zu optimieren. Dieses Verfahren wurde 1979/80 veröffentlicht und fand danach auch breitere Anwendung.
Hervorheben möchte der Autor Prof. D. Reinhardt. Sein Spezialwissen in Pharmakologie ermöglichte grundlegende Untersuchungen über das Verhalten der Streßhormone beim Anstrengungsasthma.
Zu besonderem Dank ist der Autor den Schwestern der pneumologisch-allergologischen Abteilung verpflichtet, insbesondere Schwester Karin. Ihr vorbildlicher Einsatz hat wesentlich dazu beigetragen, daß Ambulanz und Station reibungslos funktionierten und die asthmakranken Kinder schnell gesundeten.
Seit 1980 in der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen als leitender Arzt tätig, galten die Interessen der Psychosomatik, der Psycho-Neuro-Immunologie, dem Einfluß des Gehirns auf die Bronchialfunktion, den Erkenntnissen der Evolutionären Psychologie, der Neuen Medizin sowie der Klinischen Ökologie und der Umweltmedizin. Um Umweltbelastungen in ihrer Bedeutung für das Asthma zu erforschen, wurde eigens eine Umweltstation gebaut. Es wurde eine Arbeitsgruppe gegründet mit dem Ziel, neuartige Gedanken und Behandlungsansätze beim Asthma zu entwickeln, selbstverständlich unter Beibehaltung und unterstützender Einbeziehung der bisherigen, bewährten, medikamentösen Behandlung und der vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse.
In Herrn G. Starzmann, dem Leiter der Abteilung für klinische Psychologie an der Kinderklinik fand der Autor einen sehr kompetenten Fachmann mit großer praktischer Erfahrung, hohem Engagement und zielgerichtetem Interesse sowie tatkräftigem Einsatz. Ihm sei besonders gedankt.
Besonders stark eingebunden in das pneumologisch-allergologische Team war langzeitig Herr R. Schachoff, zuerst als Doktorand, Assistenzarzt und zuletzt als Oberarzt und Abteilungsleiter. Mit seiner Hilfe und seinem speziellen Wissen wurde die Umweltstation errichtet. Ihm gilt der besondere Dank des Autors.
   
   
Speziell mit Fragen der psychischen Belastung beim Asthma im Kleinkindesalter hat sich Herr D. Langer befaßt. Er hat wesentlich dazu beigetragen, die psychischen Belastungen, denen Kleinkinder und ihre Eltern durch die Krankheit ausgesetzt sind, zu verstehen und vor allem durch verhaltenstherapeutische Maßnahmen zu lindern zu helfen.
In Prof. Dr. W. Klosterhalfen fand der Autor einen international anerkannten Experten auf dem Spezialgebiet der Psycho-Neuro-Immunologie. Für viele wissenschaftliche Hinweise und Anregungen sei ihm herzlich gedankt.
Der ärztliche Mitarbeiterstab der pneumologisch-allergologischen Abteilung verdient hohe Anerkennung für die unermüdliche Arbeit, die viel Empathie und Kraft für den Betroffenen und seine Familie erfordert. Zu nennen sind:
U. Breckling, St. Boßerhoff, E. Dimbeck, O. Dubowy, A. Dworniczak, H. van der Gaag, U. Hadre, I. Hannen-Hofheinz, E. Heide, M. Jakob, K. Kirchmeyer, K.-A. Lion, Th. Meyn, D. Sprenger, Th. Schraps, B. Treunert sowie Frau I. Franek als Oberärztin und Frau S. van Meerbergen als Abteilungsärztin.
Herzlich gedankt sei den Mitarbeiterinnen des Lungenfunktions- bzw. Allergietestlabors H. Fauser, R. Fehr-Kostanczak, S. Kiss für ihren unermüdlichen medizinisch-fachlichen Einsatz und die menschliche Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen. Besonders lieben Dank schuldet der Autor den Schwestern, deren liebevolle und sorgfältige Pflege der Kinder und deren Verständnis für die besonderen Probleme einer Eltern-Kind-Station. Genannt seien
H. Bolik, Stationsleitung Th. Wolff, Stationsleitung
B. Bernard-Pirna, Stationsleitung.
Das Gelsenkirchener Behandlungsprogramm läßt sich nur durchführen mit einem interdisziplinär arbeitenden Team. Diesem gehören an
G. Grühn, Dipl.-Sozialarbeiterin K. Pieper, Sozialpädagogin
U. Kaschke, Krankenhausschulleiterin
M. Troue, B. Wittenberg, Oekotrophologinnen
S. Voskuhl, Diätassistentin
C. Theisen, Seelsorgerin
Schwester Renate gebührt Dank für die Terminvergabe.
Das Gelsenkirchener Behandlungsprogramm wurde unterstützt durch Verwaltung und Politik. Der besondere Dank gilt Frau V. Kestermann-Kuschke, Gesundheitsdezernentin der Stadt Gelsenkirchen, den engagierten Mitarbeitern des Klinikausschusses unter dem derzeitigen Vorsitz von J. Brinkmann, Herrn P. Rose, Sozialdezernent, und Frau M. Saarholz, Selbsthilfegruppen-Koordinatorin. Für ihr Vertrauen und ihre Hilfe sei ihnen sehr herzlich gedankt.
An der Arbeit, deren bisherigen Ergebnisse in diesem Buch festgehalten sind, waren wesentlich beteiligt
D. Thomescheit, Verwaltungsdirektor
I. Koba, Pflegedirektorin
H. Bullack Pflegedienstleitung.
Sie haben sich zum Wohl der Erkrankten persönüch eingesetzt.
Ohne Anregungen und Hinweise der Betroffenen und ihrer Angehörigen, ohne die Selbst­hilfegruppen, besonders die Gruppe Allergie- und umweltkrankes Kind, hätte das Behandlungsverfahren nicht entwickelt und verwirklicht werden können. Für ihre enthusiastische Hilfe sei besonders Frau A. Braun und Herrn U. Neumann gedankt. Die Schreibarbeiten wurden von Frau R. Rohleder, Frau S. Podborsek und Frau M. Suttka verantwortungsvoll und in bewährter Weise durchgeführt. Dafür sei ihnen sehr gedankt.

Für ihre Umsicht, Geduld, Anregungen, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge dankt der Autor ganz besonders herzlich Frau G. Stemmann.
Bei der Publikation konnte sich der Autor wieder vertrauensvoll auf die redaktionelle Arbeit von S. Jahnke stützen.

Auch das sagt etwas über die Welt, daß man sie mit einer Hypothese besser erklären kann als mit einer anderen.
Wittgenstein
Die Hypothese, die Wittgenstein meint, dient ihm dabei nicht als absolute Wahrheit, sondern gestattet nur, die Phänomene besser zu verstehen.
   

Um das vorliegende Buch zu verstehen, benötigt der Leser Hinweise
- polares Denken und
- Vorgänge in der Evolution
dienen als Schlüssel zum Verständnis des Buches.
   
11

Polares Denken, Denken ändern, anderes Denken
Der Leser begegnet in dem Buch immer wieder dem Prinzip der Polarität.

   
Auf dem Prinzip der Polarität hat bereits Heraklit, ein griechischer Philosoph, vor 2.500 Jahren seine Philosophie begründet, nach welcher der Weltprozeß vonstatten geht: "Alles Geschehen erfolgt in Form des Gegensatzes. Das Kalte wird warm, Warmes kalt, Feuchtes trocken, Trockenes feucht. Die Dinge sind durch ihr gegensätzliches Verhalten zusammengefügt." Der Geltungsbereich umfaßt das ganze Leben. Herrmann Hesse läßt seinen Siddhartha sagen: "Von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr! Nämlich so: eine Wahrheit läßt sich immer nur aussprechen und in Worte hüllen, wenn sie einseitig ist." Das polare Prinzip gestattet, "Phänomene" stets von zwei Seiten zu betrachten: Polares Denken akzeptiert und fordert sogar beide Seiten der Betrachtung. Das polare Denken trägt das Risiko in sich, daß das, was der Mensch bisher von seinem gewohnten Standpunkt aus in gutem Glauben gedacht und getan hat, nun auch der Betrachtung von dem entgegen­gesetzten Standpunkt aus bedarf. Das Resultat ist eine neue, entgegengesetzte Sicht der Dinge und nicht selten wird sich daraus die Frage ergeben: "Habe ich dann bisher etwas falsch gemacht?". Der Leser sollte nicht den Fehler begehen, in den Wertmaßstäben "richtig oder falsch" zu denken, denn beide Sichtweisen haben im polaren Prinzip ihre Berechtigung. Der Betroffene sollte also nicht denken, "bisher habe ich falsch gehandelt", sondern er sollte sich sagen, "das, was ich gemacht habe, war grundsätzlich richtig, hat meinem besten Wissen entsprochen; war es nicht so erfolgreich, wie ich es mir erhofft habe, so ist es gestattet, eine neue Denk- und Verhaltensweise zuzulassen, um Heilung dennoch zu erreichen". Polares Denken, das soll noch einmal betont werden, strebt letztlich ein Gleichgewicht an, zielt auf Ausgleich nach dem Prinzip von sowohl-als-auch. Die medikamentöse Behandlung des Asthmas und das Wiedererlangen einer normalen Abwehr- und Bronchialfunktion sowie Überwachung der Bronchien sind zwei unterschiedliche Verfahren, die zum Wohle des Erkrankten - einzeln oder in Kombination miteinander - eingesetzt werden, um Heilung zu erzielen. Polares Denken hat nichts zu tun mit Widerspruchsdenken, bei dem Eines das andere ausschließt nach dem Prinzip von richtig oder falsch.

12

Vorgänge in der Evolution als Basis von Krankheit und Gesundheit
"...Der Mensch ist ein Lebewesen, das seine Eigenschaften und Leistungen, einschließlich seiner hohen Fähigkeiten des Erkennens, der Evolution verdankt, jenem äonenlangen Werdegang, in dessen Verlauf sich alle Organismen mit den Gegebenheiten der Wirklichkeit auseinandergesetzt und an sie angepaßt haben", schreibt Konrad Lorenz, Arzt und Naturforscher (171).
Auch der Mensch hat, wie alle Lebewesen, stammesgeschichtlich erworbene und erblich festgelegte Verhaltensweisen. Dem modernen Menschen sind seine durch die Evolution geprägten Verhaltensweisen nicht mehr bewußt und bekannt und dennoch bestimmen sie auch heute sein tägliches Leben:
- das Leben des modernen Menschen wird scheinbar überwiegend durch logische Überlegungen und rationale Entscheidungen bestimmt. Unbewußt reagiert der Mensch aber noch so wie seine Vorfahren in der Steinzeit (7, 130), es betrifft z. B. die Art, wie der Mensch seinen Partner auswählt, seine Fähigkeit, in kleinen und großen Gruppen zusammenzuleben, die Vorstellung von Schönheit u. a. Das gesamte Repertoire, das das moderne Miteinander wesentlich bestimmt, reicht bis in die Frühzeit der Menschheit zu­rück. Der Grund für dieses Verhalten ist die Dominanz von Stammhirn- und Zwischen-hirnbereichen (Hypothalamus), in denen die Gefühle und instinktiven Reaktionen gebildet werden. So beantwortet der Organismus eine Bedrohung von außen automatisch unbewußt mit erhöhter Alarmbereitschaft, d. h. Streßhormone wie Adrenalin, Noradrenalin erhöhen sich im Blut, Herzschlagfrequenz und Blutdruck steigen an, und der Gehalt an energieliefernden Stoffen im Blut nimmt zu, damit der Bedrohung durch Angriff oder Flucht begegnet werden kann.
Diese Reaktion war in der Steinzeit zweckmäßig, war der Mensch doch von Feinden oder Raubtieren vital bedroht.
Heute, in dem modernen Leben, sind die Gefahren, denen der Mensch ausgesetzt ist, anderer Art: unmittelbare, vitale Bedrohungen gehören nicht mehr zu seinem Lebensalltag. Gleichwohl reagiert der Organismus mit denselben Mechanismen auf Bedrohungen. Die Vorgänge sind jedoch nicht bewußt. Es besteht nur kaum noch die Möglichkeit, den Streß durch Angriff oder Flucht abzubauen. Die Bedrohung ist meist so indirekt, daß eine Bewegungsreaktion ganz unmöglich wird, z. B. in Prüfungssituationen, bei drohenden Kündigungen des Arbeitsplatzes, Existenzsorgen. Gelingt es dem Menschen nicht, seine Streßreaktionen abzureagieren, seine Konflikte und Probleme zu lösen, so wird er krank.

Die Konflikte, die der moderne Mensch erlebt, sind nur scheinbar neue, für unsere zivilisatorisch geprägte Welt typische Konflikte. In Wirklichkeit sind die Konflikte des heutigen Menschen auf die gleichen Grundinhalte zurückzuführen, denen der Mensch in der Evolution schon immer ausgesetzt war (119, 171).

Der Evolutionsgedanke wird von den Evolutionspsychologen auf den menschlichen Geist übertragen, seine Psyche, sein Verhalten (7, 49, 130, 133, 284, 285, 286, 311). Die Evolutionspsychologen sind der Auffassung, die natürliche Selektion habe den Geist des Menschen im Laufe der langen Evolution auf die Lösung bestimmter Probleme programmiert, die für das Überleben vormals unerläßlich waren, und das urzeitliche Erbe sei in unserem Gehirn noch lebendig. So werden für alle Menschen kulturunabhängige psychologische Grund- und Verhaltensmuster angenommen.
Neben der darwinistischen- bzw. Evolutionspsychologie ist auch eine darwinische Medizin entstanden. Sie betont, daß die Erforschung und Behandlung menschlicher Krankheiten davon profitieren könnte, wenn entwicklungsgeschichtliche Vorgänge berücksichtigt werden (304).

13


Wie der Leser das vorliegende Buch lesen sollte
Das vorliegende Buch stellt Anforderungen an den Leser, Anforderungen insofern, als ihm ständig zwei sich widersprechende Theorien und Behandlungsweisen präsentiert werden:
- die bekannte Sicht- und Behandlungsweise, die Asthma als eine Krankheit der Bronchien begreift
- eine neue und ungewohnte Darstellung und Therapie von Asthma, die Asthma als zentrale Fehlsteuerung der Bronchialabwehr und -funktion bei Fehlüberwachung der Bronchien versteht.
Es kennzeichnet die allgemeine, menschliche Verhaltensweise, daß jemand, der von einem bestimmten Standpunkt aus einer Theorie anhängt, nur noch Dinge wahrnimmt, die in ihr System passen, und er filtert alles andere heraus, das seiner Theorie widerspricht. Das System ist zudem so aufgebaut, daß es im eigenen Bezugsrahmen nicht zu widerlegen ist, eine Tatsache, die die Meinung von seiner absoluten Richtigkeit auch noch unterstützt.
- Eine fremde Theorie, die von einem anderen Standpunkt aus das Asthma beschreibt, die im eigenen Rahmen, mit eigenen Begriffen analysiert wird, muß deshalb grundsätzlich als "falsch" erkannt und abgetan, ad absurdum geführt werden.
Der Leser sollte deshalb das Asthma grundsätzlich von den zwei unterschiedlichen Stand­punkten her analysieren.
Ordnet sich der Leser in das gedankliche Konzept des Buches so ein, daß er
- zwei unterschiedliche Theorien über Asthma, die jeweils unterschiedlich entsprechend ihres Verständnisprinzips durchdacht werden müssen, akzeptiert, so wird er etwas allmählich verstehen lernen, das von großer Wichtigkeit für ihn ist. Was es ist, wird er zunächst nicht wissen, aber er wird es zur rechten Zeit voll verstehen
- mit unglaublicher Wucht.
Das vorliegende Buch soll die bisherigen, erfolgreichen Behandlungsstrategien, die vor­wiegend auf der medikamentösen Therapie beruhen, ergänzen und erweitern durch Strategien, die sich unter dem Begriff Hilfe zur Selbsthilfe, Selbstheilung zusammenfassen lassen. Es handelt sich um zwei Vorstellungen und Behandlungsweisen des Asthmas, die ineinander übergehen, aufeinander folgen und nicht ohne das jeweils andere existieren können. Ziel des Autors war, ein Buch über Theorie und Behandlung von Asthma zu schreiben, das für den Erkrankten und Therapeuten gleichermaßen verständlich ist, ein Unterfangen, das an Grenzen stößt:
- auf der einen Seite wird dem Betroffenen das Dargebotene in Teilbereichen zu kompli­ziert sein
- auf der anderen Seite wird dem Spezialisten der Inhalt nicht ausführlich genug sein.
Dem Problem kann abgeholfen werden, wenn sich der Betroffene von einem Therapeuten das Nichtverstandene erklären läßt und der Spezialist die angegebene wissenschaftliche Literatur durcharbeitet.
In dem vorliegenden Buch Beschriebenes wird in den Kernpunkten nochmals wiederholt und verdichtet dargestellt. Durch die Wiederholungen wird das Ziel verfolgt, daß der Leser (ähnlich wie bei einem Gedicht, das man auswendig lernt und dann behält) den Inhalt des Buches zu seinem Eigentum macht - so daß es ihm dann leichter fällt, die Behandlungsempfehlungen auch konsequent umzusetzen. Das vorliegende Buch ist als "Arbeitsbuch" gedacht, deshalb erscheinen im Text auch Unterstreichungen.

14


Vorwissen prägt die Erkenntnis

Medizinische Erkenntnisse sind stets maßgeblich durch bereits vorausgegangene Ergebnisse und Bewertungen geprägt. Dieses manifeste Vorwissen bestimmt nicht nur, was gedacht, sondern sogar, was überhaupt wahrgenommen wird, und es entscheidet darüber, ob etwas als richtig oder falsch bewertet wird.
Häufig ist es jedoch so, daß diese Art verinnerlichten Vorwissens daran hindert, die Dinge aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten und sie von einer neuen und ungewohnten Seite zu sehen, für die der Blick bisher nicht geöffnet war.
Da der Leser dieses Buches durch Vorwissen geprägt ist, das er im Laufe der Beschäftigung mit der Krankheit erworben hat, wird er erwarten, im vorüegenden Buch die allgemein übliche Meinung über das Bronchialasthma als Erkrankung der Bronchien, die vorzugsweise durch Medikamente unter Kontrolle gehalten werden kann, zu finden. Das ist jedoch nur teilweise der Fall.
In diesem Buch wird die Auffassung über das Asthma erweitert.
Nach der hier vertretenden Meinung ist beim Asthma die Funktion der Abwehr und des Bronchialsystems gestört, und die Bronchien werden fehlüberwacht. Beide Vorstellungen -Asthma, eine Erkrankung des Organs, das vorwiegend medikamentös zu behandeln ist bzw. Asthma, eine Regulationsstörung, mit Fehlüberwachung der Bronchien, die zu normalisieren ist
- stellen zwei grundsätzliche Möglichkeiten dar, Asthma zu erklären und zu behandeln. In Wirklichkeit ergänzen sie sich letztlich erst zu einer optimalen Therapie des Asthmas.
Es widerstrebt jedoch der menschlichen Natur zu akzeptieren, daß es möglicherweise zwei oder gar mehrere in sich logische Ansätze gibt, da der Mensch stets dazu neigt, sich einen festen Standpunkt anzueignen, von dem aus er die Dinge dann als richtig oder falsch beurteilt. Der Leser, der beispielsweise gewohnt ist, in der traditionellen Weise zu denken, könnte Schwierigkeiten haben, die neuartige Sichtweise zu verstehen und zu akzeptieren. Während der Lektüre dieses Buches wird der Leser zeitweilig stark beunruhigt werden. Bisher galt Asthma als ein vererbtes, unheilbares Leiden, das vorwiegend durch Hilfe von außen, z. B. insbesondere durch Medikamente zu lindern war. An diese Vorstellung hat sich der Mensch gewöhnt, damit hat er gelernt zu leben. Die hier vorgetragene Meinung, Asthma sei heilbar, erschüttert dagegen das bisherige Bild von der Krankheit und stiftet erhebliche Unruhe - von der der Autor des Buches hofft, daß es eine heilsame Unruhe sein wird . Die Zeit ist reif, chronische Krankheiten, wie z. B. das Asthma, zu heilen, weil neue wissenschaftliche Ergebnisse den Weg weisen. Es gibt genügend gesicherte Erkenntnisse, wie das zu geschehen hat.

Der Leser sollte die Ausführungen dieses Buches in dem festen Bewußtsein lesen, daß es nicht gilt, einen an der Krankheit Schuldigen zu suchen, denn es gibt keinen Schuldigen:
- Eltern, die ein asthmakrankes Kind haben, haben die Krankheit nicht schicksalhaft ihrem Kind vererbt. Die Bedeutung erblicher Faktoren für das Asthma ist maßlos über­schätzt worden. Sie stellen in dem vorliegenden Buch keine Wirkgröße dar, der wesentliche Bedeutung beigemessen wird.
- Der Betroffene selbst und seine Angehörigen tragen auch keine Schuld an der Krankheit. Sie wurden vielmehr Opfer der Regelkreise, die für das Asthma typisch sind und bei allen Asthmakranken gleichermaßen gefunden werden.


Niemals liegt das Asthma in der Schuld des Betroffenen und seiner Angehörigen. Schuld­gefühle sind ebenso sinnlos und unberechtigt wie Schuldzuweisungen. Schuld bedeutet auf griechisch auch Ursache. Ohne Frage hat das Asthma eine Ursache. Es gilt allein, die wirkliche Ursache des Asthmas zu ergründen, um Heilung zu erzielen.
Das Buch versucht, dem an Asthma Erkrankten Mut zu machen, seine Selbstheilungskräfte zu entdecken und einzusetzen. Es will dem Betroffenen Wege aufzeigen, wie er wieder aus der Krankheit heraus zur Gesundheit gelangen kann.

15


Alle Ratschläge zielen darauf ab, einen Menschen, der asthmakrank geworden ist, wieder zu einem gesunden, beschwerdefreien Leben zurückzuführen.
Nicht immer schafft es der Einzelne allein. Ein Kind bedarf der Unterstützung durch seine Eltern, und der Erwachsene benötigt die Hilfe seiner Freunde, seines Ehepartners - aber in einer neuen, bisher ungewohnten Weise.

Nicht in jedem Fall besteht der Anspruch, das Asthma zu heilen. Bei einem jahrelangen Krankheitsverlauf, der sehr schwer ist und zu einer dauerhaften Schädigung von Bronchien und Lunge geführt hat, wird Heilung kaum erzielt werden können, dagegen aber ein tiefes Verständnis der Erkrankung und Linderung des Leidens.

16
[*/quote*]



Stemmann betreibt Gehirnwäsche. Einerseits behauptet er:

[*quote*]
Der Leser sollte die Ausführungen dieses Buches in dem festen Bewußtsein lesen, daß es nicht gilt, einen an der Krankheit Schuldigen zu suchen, denn es gibt keinen Schuldigen:
- Eltern, die ein asthmakrankes Kind haben, haben die Krankheit nicht schicksalhaft ihrem Kind vererbt. Die Bedeutung erblicher Faktoren für das Asthma ist maßlos über­schätzt worden. Sie stellen in dem vorliegenden Buch keine Wirkgröße dar, der wesentliche Bedeutung beigemessen wird.
- Der Betroffene selbst und seine Angehörigen tragen auch keine Schuld an der Krankheit. Sie wurden vielmehr Opfer der Regelkreise, die für das Asthma typisch sind und bei allen Asthmakranken gleichermaßen gefunden werden.

[*/quote*]


Andererseits ist immer von Ratschlägen und Erklärungen die Rede, denen man selbstverständlich folgen sollte. Was ist, wenn man das nicht tut?

DANN ist man schuld daran, daß das Asthma, bei dem Stemmann organische Ursachen leugnet und behauptet, es sei psychichen Ursprungs, nicht verschwindet. Dann ist man schuld am Leid des Kranken. Das ist die Hamersche Falle.


Eine Hintertür hat sich Stemmann auch gemacht:

[*quote*]
Nicht in jedem Fall besteht der Anspruch, das Asthma zu heilen. Bei einem jahrelangen Krankheitsverlauf, der sehr schwer ist und zu einer dauerhaften Schädigung von Bronchien und Lunge geführt hat, wird Heilung kaum erzielt werden können, dagegen aber ein tiefes Verständnis der Erkrankung und Linderung des Leidens.
[*/quote*]

Was heißt denn "ein tiefes Verständnis der Erkrankung und Linderung des Leidens." Eine Linderung, weil man (angeblich) weiß, was die Krankheit angeblich ausgelöst hat, nämlich psychische Dinge? Welche denn!?

Eine organische Erkrankung in die Psyche abzuschieben, ist Gehirnwäsche.


Für den Fall, daß irgendwelche niederen Misantropen meinen, das sei eine Tatsachenäußerung und nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, so seien sie gewarnt. Wir können noch ganz anders...
« Last Edit: March 21, 2019, 04:08:46 PM by Yulli »
Logged

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 951
Re: Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« Reply #1 on: March 21, 2019, 08:28:40 PM »

Eine wirklich schräge Masche: Bei Hamer abkupfern und das mit "Evolution" tarnen. Damit das nicht auffällt, Leute zitieren wegen Evolution oder anderem. Eine möglichst große Literaturliste zusammenschreiben, obwohl Hamers Germanische Neue Medizin der eigentliche Inhalt ist.

Das empfinde ich als äußerst dreist. Vor allem die anonymisierten Quellenverweise mit "(119)" statt "Ryke Geerd Hamers Germanische Neue Medizin" sind ein übler Trick.

Und dann.... dann hagelt es "Revier" und "Konflikt" und so weiter. An so vielen Textstellen immer wieder letztendlich Hamers Germanische Neue Medizin.
« Last Edit: March 23, 2019, 02:31:41 AM by Julian »
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Thymian

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1100
Re: Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« Reply #2 on: March 23, 2019, 11:32:46 AM »

Zitieren wir doch mal aus dem Spiegel-Artikel von Dennis Ballwieser vom  7.3.2005, was immerhin schon 14 Jahre her ist:


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39613469.html
Zitat:
[*quote*]
Rüdiger Szczepanski vom Kinderhospital Osnabrück warnt vor den psychischen Folgen: Finde die Mutter das vermeintlich auslösende Trennungsereignis nicht, könne sie ihr Kind nicht heilen. Die Mutter ist also nicht nur am Entstehen der Krankheit schuld, sondern auch daran, dass das Leiden bestehen bleibt. "Das ist eine ausweglose Situation, die Familien zerstören kann", sagt Szczepanski.
[*/quote*]

Rüdiger Szczepanski hat schon vor 14 Jahren genau beschrieben, wie der Mechanismus der Gehirnwäsche abläuft: durch psychischen Druck. Trotzdem lassen Stadtverwaltung, Krankenkasse und Klinikleitung Stemmann und Co. freie Hand.


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39613469.html
Zitat:
[*quote*]
Stemmann indes versichert, er habe seine Form der Behandlung durch umfängliche Forschung untermauert. In angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht hat er indes seit 1989 nicht mehr. Unwirsch reagiert er auf Fragen nach dieser Enthaltsamkeit: "Ich bin Professor, habe alles erreicht. Wer sich für meine Arbeit interessiert, der soll hierher kommen."
Jeden Kritiker könne er mit seinen Ergebnissen "platt machen", versichert er.
[*/quote*]

"Platt machen"? So kann man eher die "Arbeit" von Rechtsanwälten beschreiben, Mütter so einzuschüchtern, daß die Unterlassungserklärungen unterschreiben, die ihnen sogar verbieten, sich an Politiker um Hilfe zu wenden, oder Müttern sogar verbieten, das erlittene Leid der betroffenen Kinder zu beschreiben.

WO SIND WIR DENN!? SIND WIR IN SIZILIEN!? HERRSCHT HIER DIE MAFIA? HERRSCHT HIER DIE OMERTA!?
« Last Edit: March 23, 2019, 05:40:03 PM by Thymian »
Logged
.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

--------------------------------------- * --------------------------------------- * ---------------------------------------

Thymian

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1100
Re: Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« Reply #3 on: March 23, 2019, 01:21:18 PM »

In dem Buch "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" schreibt Ernst August Stemmann 383x   "Revier".
In dem Buch "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" schreibt Ernst August Stemmann   36x   "Konflikt".
In dem Buch "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren"  schreibt Ernst August Stemmann 318x   "Revierangst".

Das ist verdammt viel Hamersche Germanische Neue Medizin !!!!!



Seite 13:

[*quote*]
Die Konflikte, die der moderne Mensch erlebt, sind nur scheinbar neue, für unsere zivilisatorisch geprägte Welt typische Konflikte. In Wirklichkeit sind die Konflikte des heutigen Menschen auf die gleichen Grundinhalte zurückzuführen, denen der Mensch in der Evolution schon immer ausgesetzt war (119 (RYKE GEERD HAMER !!!), 171).

Der Evolutionsgedanke wird von den Evolutionspsychologen auf den menschlichen Geist übertragen, seine Psyche, sein Verhalten (7, 49, 130, 133, 284, 285, 286, 311). Die Evolutionspsychologen sind der Auffassung, die natürliche Selektion habe den Geist des Menschen im Laufe der langen Evolution auf die Lösung bestimmter Probleme programmiert, die für das Überleben vormals unerläßlich waren, und das urzeitliche Erbe sei in unserem Gehirn noch lebendig. So werden für alle Menschen kulturunabhängige psychologische Grund- und Verhaltensmuster angenommen.
Neben der darwinistischen- bzw. Evolutionspsychologie ist auch eine darwinische Medizin entstanden. Sie betont, daß die Erforschung und Behandlung menschlicher Krankheiten davon profitieren könnte, wenn entwicklungsgeschichtliche Vorgänge berücksichtigt werden (304).
[*/quote*]


Seite 56:

[*quote*]
Der Anteil der Sachinformation bei der Ausbildung von Asthma

Das Bronchialsystem kann unspezifisch hyperreagibel im Sinne einer Variation der Norm werden, ein Asthma entsteht dadurch noch nicht.
Es muß eine weitere Komponente hinzukommen, durch die festgelegt ist, daß Asthma manifest wird. Sie ist wahrscheinlich in der Sachinformation zu suchen.
Die Sachinformation, gespeichert im faktischen Gedächtnis, lokalisiert im Großhirn, legt fest, daß das Bronchialsystem erkrankt:
Es ist eine interessante und keineswegs geklärte Frage in der Medizin, an welchem Organ sich Krankheit manifestiert.
Hierzu existiert folgende Hypothese (119) (RYKE GEERD HAMER !!!) (die hier leicht variiert wurde): Der menschliche Organismus entwickelt sich aus drei Keimblättern,
- dem äußeren Keimblatt
- dem mittleren Keimblatt
- dem inneren Keimblatt.

Aus den drei Keimblättern entstehen sowohl das Gehirn als auch die Körperorgane. Ent­sprechend ihrer Keimblattzugehörigkeit stehen Gehirnteile in Korrespondenz mit Körper­organen derselben Keimblattzugehörigkeit, mit denen ursprünglich einmal ein enger räumlicher Verbund bestand.
Bronchialsystem, d. h. Bronchialmuskulatur und -Schleimhaut, haben sich ebenso wie eine bestimmte Region des Großhirns aus dem äußeren Keimblatt entwickelt - und sich erst im Laufe der Individualentwicklung räumlich voneinander entfernt. Dennoch stehen sie nach wie vor in engem funktionellen Zusammenhang. Wird die Hirnregion, die mit dem Bronchial­system korrespondiert, durch eine traumatisch erlittene Sachinformation alteriert und wird das Ereignis dauerhaft im Ammonshorn abgespeichert, so führt das zwangsläufig zu einer Fehlüberwachung der Bronchien, und erst dann kann Asthma entstehen.



Großhirn traumatisch erlebte Sachinformation - Hippokampus
(Ammonshorn)
   
—^ Fehlüberwachung der Bronchien
   
Zwischenhirn

Stammhirn
[*/quote*]


Seite 57:

[*quote*]
Gefühls- und Sachinformation sind an der Asthmaentstehung beteiligt
Bei der Suche nach der Ursache von Asthma ergibt sich das Resümee, daß offensichtlich
- eine Gefühlsinformation
- eine Sachinformation
für die Asthmaentstehung maßgeblich sind.
Erst wenn das Bronchialsystem durch eine traumatisch erlebte Sachinformation vom Großhirn her fehlüberwacht wird, kann die traumatisch empfundene Gefühlsinformation über das Zwischenhirn (Hypothalamus)
- die Funktion der Bronchialmuskulatur (Bronchialschleimhaut)
- die Abwehr und ihre Auswirkungen speziell auf die Bronchien so beeinflussen, daß ein Asthma entsteht.
   
Großhirn
traumatisch erlebte Sachinformation
-> Fehlüberwachung der Bronchien

Asthma
   
Zwischenhirn traumatisch erlebte Gefühlsinformation
"** hyperreagible Bronchien
-> veränderte Abwehr

Stammhirn
[*/quote*]


Seite 58:

[*quote*]
Revierangst verursacht Asthma

Bestimmte Gefühle rufen, wenn ihre Intensität der Empfindung einen bestimmten Pegel übersteigt, bei allen Menschen, ohne Ausnahme, die gleiche Organreaktion hervor. So beeinflußt Schreck die Muskulatur, denn der Betreffende "wird starr vor Schrecken". Der Körper ist Träger, Indikator, Ausdruck eines bewußten Gefühls. Ebenso ist es vorstellbar, daß der Körper Indikator unbewußter Konflikte bzw. traumatisierter Gefühle ist. Diese Meinung wird z. B. von den Gestalttherapeuten vertreten. Zu fahnden war demzufolge nach einem unbewußten Konflikt, in dessen Ablauf ein bestimmtes Gefühl Bronchialveränderungen hervorruft.

Die minutiöse Analyse der Lebensgeschichten von Asthmakranken hat ergeben, daß Asthma
- erstmals auftrat, als etwas elementar gegen den Willen des Betreffenden geschah und
- künftighin immer dann ausgelöst wird, wenn etwas passiert, daß die Person sich anders vorgestellt hat, wenn der Betroffene sich bedrängt fühlt.

Beachte:
   
Asthma entsteht, wenn etwas elementar gegen den Willen des Betreffenden geschieht! Daß etwas, das gegen den eigenen Willen geht, Asthma verursacht, ist nur zu verstehen aus der Sicht der Evolution. Es handelt sich um ein Urgefühl des Menschen, sein Revier ist bedroht, Angst um das Revier kommt auf und ruft extremen Streß hervor. Aus Sicht der Evolution entsteht Asthma durch Revierangst (119). (RYKE GEERD HAMER !!!)
[*/quote*]


"Aus Sicht der Evolution entsteht Asthma durch Revierangst (119). (RYKE GEERD HAMER !!!)" Na super. Stemmann verschleiert den Namen Hamer durch eine Nummer und Hamers Germanische Neue Medizin durch "Evolution". Und das will in der Kinderklinik und der Knappschaft und der Stadtverwaltung niemand bemerkt haben!?


In dem Buch "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" schreibt Ernst August Stemmann 56x   "evolution".

  56x    "evolution". Das stinkt verdammt nach verschleierter Hamerscher Germanischer Neuer Medizin.
383x   "Revier". Das stinkt erst recht verdammt und verdammt eindeutig nach Hamerscher Germanischer Neuer Medizin.


Wir können das ganze Buch auch Zeile für Zeile durchgehen. Können wir. Können wir völlig problemlos. Wir haben den Text. Und wir sind sehr, sehr gründlich...

« Last Edit: September 14, 2019, 01:48:45 PM by Thymian »
Logged
.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

--------------------------------------- * --------------------------------------- * ---------------------------------------

Thymian

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1100
Re: Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« Reply #4 on: September 14, 2019, 02:34:31 PM »

In diesem Thread http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10925.0 habe ich in diesem Post
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10925.msg26475#msg26475
einen Teil der Abkupferei der Gelsenkirchener Bande bei Hamer schon beschrieben.

Auf daß es der Wahrheitsfindung diene, hole ich mir das Teil nochmal hervor.


Stemmanns Buch über Asthma kam 1999 raus.

5 Jahre später, in 2004, ist Stemmann noch immer Chef des Ladens, Lion und Langer sind mehr als 10 Jahre dabei, da schreiben Stemmann, Lion, Starzmann und Langer einen Artikel in der Berliner Zeitschrift "Umweltpanorama".

2008 geht Stemmann in Rente.

2017, nachdem sie mehr als 25 Jahre in der Kinderklinik sind und 9 Jahre nach Stemmanns Pensionierung (so daß sie in der Abteilung schalten und walten können, wie SIE wollen, denn SIE sind der Boss), benutzen Lion und Langer ein Arztbriefformular, in dem als Ankreuzfelder "Neurodermitis bei Trennungsangst" und "Asthma bronchiale bei Revierangst" vorgedruckt sind. Das ist Ryke Geerd Hamers Germanische Neue Medizin in Reinkultur! Bloß getarnt: anders verpackt als beim Hamer selbst. Aber inhaltlich bei Hamer geklaut.


Ein Ausschnitt aus dem Vordruck des Arztbriefs:




Das hier ist eine Kopie eines Arztbriefs aus dem Jahr 2017, also lange nach Stemmanns Abgang aus der Klinik. Lion, Langer und Hintermänner halten weiterhin an Hamers Grundkonzepten der "Germanischen Neuen Medizin" fest.

Sie erwähnen Hamer nicht wörtlich, aber sein Konzept, vor allem die "Konflikte", wie zum Beispiel "Trennungskonflikt" und "Revierkonflikt", und tarnen das mit "Trennungsangst" und "Revierangst".


Wie sehr, teilweise wörtlich, Stemmann bei Hamer abgekupfert hat, kann man Wort für Wort verfolgen. Es gibt ein Usenet-Posting mit einer Sammlung solcher Übernahmen (eingebettet in eine Zeittafel):

[*quote*]
Path: g2news1.google.com!news3.google.com!news2.google.com!fu-berlin.de!news.belwue.de!newsfeed01.sul.t-online.de!newsmm00.sul.t-online.de!t-online.de!news.t-online.com!not-for-mail

From: "Peter Wittwer" <peter....@t-online.de>
Newsgroups: de.sci.medizin.misc
Subject: In Sachen Ernst August Stemmann ,Teil 10  (langer Text)

Date: Tue, 10 May 2005 22:13:56 +0200
Organization: T-Online
Lines: 1437
Message-ID: <d5r59a$vv7$00$1@news.t-online.com>
[...]


24.06.1992 Dr. Stemmann schreibt auf Briefpapier der Städtischen
Kinderklinik Gelsenkirchen an Prof. Pfitzer, Dekan der Medizinischen
Fakultät der HHU: "Wir fanden ausnahmslos bei allen 24 Fällen, bei
denen, wie gesagt, meist mehrere Erkrankungen bestanden, dass die
biologischen Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin" 1 - 3 jeweils für
jede Teilerkrankung exakt erfüllt waren und zwar auf allen 3 Ebenen,
der Psyche, dem Gehirn und den Organen, und das für jede einzelne
Phase synchron. ... In den nächsten Tagen geht Ihnen die darüber
ausgefertigte ausführliche Dokumentation samt detailliertem Prüfbericht
von mir gesondert zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der strengen
wissenschaftlichen Überprüfung auf Reproduzierbarkeit die
Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin (1 - 3) r i c h t i g  sind,
muß nunmehr als sehr hoch angesetzt werden."
http://www.neue-medizin.de/html/dok_11.html

Juli 1992 Dr. Stemmann bezeichnet gegenüber der Presseagentur ddp
Hamers Forschungsarbeiten als eine "grandiose Idee" und Hamer selbst als
"in Teilbereichen einen der größten Forscher dieser Zeit".
http://www.pilhar.com/News/Presse/1992/9207ddp.htm

29.09.1992 Persönliche Begegnung von Dr. Hamer und Dr. Stemmann im
Hessischen Landesprüfungsamt für Heilberufe.
http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1992/921106.htm

Sept. 1993 Die AOK Ennepe-Ruhr erhält einen Bericht mit der folgenden
Titelseite: Klinische Prüfung zur Evaluierung therapeutischer Effekte im
"Schwelmer Modell". Wissenschaftliche Erfolgskontrolle. Prof. Dr. E. A.
Stemmann, Prof. W. Klosterhalfen, Städtische Kinderklinik, September
1993.

Auf Seite 70  dieses Berichtes
[zu dem ich als Hilfskraft Stemmanns
lediglich durch Auswertung der Patientenakten und statistische
Darstellungen und Berechnungen beigetragen habe, und der nur durch
eine "Indiskretion" an mich gelangt ist, WK] heißt es:

"Laut Hamer (9) wird die Trennung wie ein Schock erlebt, wenn sie den
Betreffenden unerwartet trifft und ihm wehtut. Das Trennungserlebnis
bzw.-gefühl löst dann die Neurodermitis ursächlich aus. Doch zunächst
sind die Krankheitssymptome noch nicht sichtbar, solange den Betroffenen
sein "gekränktes" Gefühl intensiv beschäftigt. Es ruft eine
Dauersympathikotoniehervor, erkennbar an der inneren Unruhe,
dem gereizten Verhalten, der trockenen und blassen Haut und
den kalten Händen und Füßen. Wird das krankmachende Gefühl überwunden,
so geht die Stressphase in eine vagotone Phase über,
in der die Neurodermitis in Erscheinung tritt.
Die Haut ist gerötet, feucht, Hände und Füße sind warm, die innere
Spannung sinkt underst danach kehrt der Organismus zur Normotonie
zurück, wenn die Haut abgeheilt ist.

Zusammen mit der Kränkung durch das Gefühl können auch andere
Informationen dauerhaft eingeprägt werden, die zu dem Zeitpunkt, als der
Betreffende die Kränkung empfunden hat, vorhanden waren wie
- Sinneswahrnehmungen
- der Kontakt mit Allergenen, infektiösen Erregern, Schadstoffen u.a.

Wird das Gefühl der Trennung bewusst oder unbewusst erinnert oder
werden programmierte Sinnesreize wahrgenommen bzw. findet ein erneuter
Fremdstoffkontakt statt, so gerät der Betroffene automatisch in eine
Stressphase, nach deren Abklingen unmittelbar Juckreiz einsetzt,
und/oder es folgen ein bis zwei Tage später entzündliche
neurodermitische Veränderungen nach."


10.06.1994 Dr. Hamer schlägt für das von ihm angestrebte
Habilitationsverfahren dem Dekan der Mediz. Fakultät der Univ. Tübingen,
Herrn Prof. Zrenner, vor, "Herrn Prof. Stemmann als einen Gutachter zu
bestellen".
http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1994/940610.htm

1994 (?)Dr. Stemmann hängt in seinem Dienstzimmer in der Kinderklinik
Gelsenkirchen eine von Hamer stammende große mehrfarbige Wandtafel auf,
die mit "PSYCHE GEHIRN ORGAN, DIE ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN DEN DREI EBENEN
DER NEUEN MEDIZIN NACH DR. RYKE GEERD HAMER" überschrieben ist, und
etwa 150 biologische Konflikte mit den dazu angeblich gehörenden
unterschiedlich lokalisierten Hirnläsionen und den dazu spezifisch
passenden Krankheiten darstellt. Diese Tafel wird erst etwa im Jahr 2002
durch eine Deutschland-Karte ersetzt,auf der die Lokalisationen der
AUK-Ortsgruppen gekennzeichnet sind.

xx.xx.2002 Das Buch "Selbstheilung (Spontanheilung) der Neurodermitis.
Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" von E.A. Stemmann und
S. Stemmann erscheint im Selbstverlag und wird vom Verein "Allergie-
und umweltkrankes Kind e.V." vertrieben. Auf dem Bucheinband: eine
fünfblättrige blaue Blume(Erkennungszeichen der GNM). Zitate:
S.4: Der Erkrankte kann seine Neurodermitis selbst heilen. ...
Spontanheilungen belegen, dass die Neurodermitis heilbar ist.
S.37 Eine Neurodermitis entsteht durch ein Trennungs-, Verlusterlebnis,
das unkontrollierbaren Stress hervorruft. ... Minutiöse Analysen des
Lebens Erkrankter haben ergeben, dass dem erstmaligen Auftreten
neurodermitischer Hauterscheinungen ausnahmslos (!) eine Trennung ...
vorausgegangen ist.
S.41 Menschen, die eine andere Krankheit als die Neurodermitis
erworben haben, geben ein anderes, spezifisch zu der jeweiligen
Krankheit passendes Gefühl an, das traumatisiert worden ist.
S.291 Die Art der Trennung bestimmt die Lokalisation der Neurodermitis.

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Stemmann-und-Stemmann2
002.doc

xx.xx.2004 Etwa ab Mitte 2004 präsentiert die Internetseite des
professionellen  Hamer-Anhängers Helmut Pilhar (Fall Olivia) eine neue
Auflistung von LINKS. Bis dahin stand seit Januar 2000 auf Platz 1 der
Linkliste in www.pilhar.com: der Eintrag: "www.kinderklinik-ge.de/ -
Prof. Dr. E.A. Stemmann".
http://web.archive.org/web/20001025183006/http://pilhar.com/Service/frem
dli.htm
http://web.archive.org/web/20040324201905/http://pilhar.com/Service/frem
dli.htm

[Da hat der Herr Pilhar aber seinen "Freund Stemmann" ganz schön
gelinkt!]

06.11.2004 Seminarveranstaltung der Internationalen Meta-Medicine
Association im IBIS-Hotel in Heidelberg. Zum Tagungsthema "Die
erfolgreiche Anwendung der biologischen Naturgesetze in der Heilpraxis"
wird u.a. der folgende Vortrag angekündigt: "Prof. Dr. E. A. Stemmann:
Erfolge der Selbstheilung bei Neurodermitis". (Die IMMA widmet sich
kommerziell der Verbreitung der GNM.)

13.12.2004 Der Hamer-Anhänger Martin Gabling fordert den Hamer-Anhänger
Dr. Stemmann in einem offenen Brief auf, sich öffentlich zu Dr. Hamer zu
bekennen.(Kopie an NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer) "Sorgen Sie
dafür, dass Ihr Name weiter positiv in den Analen der Germanischen Neuen
Medizin erwähnt wird."
http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2004/20041213_Gabling_an_Stemmann.h
tm

26.12.2005 Prof. Klosterhalfen verschickt sein 16-seitiges Manuskript
"Heilung der Neurodermitis durch Germanische Neue Medizin?  Zur
angeblichen Wissenschaftlichkeit und Wirksamkeit des Gelsenkirchener
Behandlungsverfahrens" an praktisch alle Direktoren von
Universitätshautkliniken und Universitätskinderkliniken.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/gbv-kritik.doc
Besonders in Tab. 1 dieses Manuskripts ist die enge Beziehung zwischen
GBV und GNM gut zu erkennen:

Tab. 1: Zitate, die belegen, dass das Gelsenkirchener
Behandlungsverfahren der Germanischen Neuen Medizin nahe steht


Gelsenkirchener Behandlungsverfahren   Germanische Neue  Medizin
-----------------------------------------------------------------------
(Das GBV) "vertritt die Meinung,
dass die Ursachen einer Krankheit
stets in einer Gefühlsverletzung
liegen, die den Erkrankten unerwartet
getroffen hat ..." [27, S. 1]
"Grundsätzlich entsteht eine
chronische Krankheit durch ein
Gefühl, welches den Betroffenen
elementar, unerwartet, vergleichbar
einem Schock trifft. Bei der
Neurodermitis ist dies das Gefühl von
Trennung." [28, S.2]
                                        Krebsäquivalent-Erkrankung entsteht mit
                                        einem DHS, d.h. einem allerschwersten,
                                        hochakut-dramatischen und isolativen
                                        Konfliktschockerlebnis ..." [8, S.2]
                                        "Alles was nicht Krebs ist, ist Krebsäquivalent -
                                         damit sind alle sog. Krankheiten gemeint"

                               [www.neue-medizin.de/5_naturgesetze.html]


Gelsenkirchener Behandlungsverfahren   Germanische Neue  Medizin
------------------------------------------------------------------------
"Unter Trennung ist hierbei der Abriß
des Körperkontakts, der Verlust des
Kontaktes zur Mutter, Familie, zu
Freunden, zur gewohnten Umgebung
zu verstehen." [28, S.2]
                                        "Psychisch liegt immer ein Trennungskonflikt vor, also ein Abriß
                                        des Körperkontakts zur Mutter, Familie/Herde, Freunde auch
                                        Tiere." [30,S.2]

Gelsenkirchener Behandlungsverfahren   Germanische Neue  Medizin
------------------------------------------------------------------------
"Die Art der Trennung bestimmt die
Lokalisation der Neurodermitis."
[23, S. 291]
                                        "Der Konfliktinhalt bestimmt ...  die
                                        Lokalisation der Krebs- oder Krebsäquivalent-Erkrankung am
                                        Organ." [8, S.2]

Gelsenkirchener Behandlungsverfahren   Germanische Neue  Medizin
------------------------------------------------------------------------
"Wichtig ist, dass nicht jede Trennung
in die Erkrankung führen kann,
sondern nur eine Trennuungssituation,
in der der Betroffene gefühlsmäßig
,auf dem falschen Fuß erwischt' wird,
in der er sich ,verfühlt'." [28, S.2]
                                        "Das DHS ist ein schwerer,  hochakut-dramatischer und
                                        isolativer Konfliktschock, der das Individuum
                                        "auf dem falschen Fuß erwischt"
                               [www.neue-medizin.de/5_naturgesetze.html]

Gelsenkirchener Behandlungsverfahren   Germanische Neue  Medizin
------------------------------------------------------------------------
"Die Sachinformation - Trennung -
(in der Trennungsangst) verändert die
Funktion des Gyrus postzentralis des
Großhirns." [23, S.289]
                                        Traumatische Trennungen bewirken einen)"Hamerschen Herd
                                        im sensorischen und postsensorischen Rindenzentrum"
                                        [13, S.2]

Gelsenkirchener Behandlungsverfahren   Germanische Neue  Medizin
------------------------------------------------------------------------
"Der Krankheitsverlauf ist
zweiphasig: erst wenn das
krankmachende Gefühl überwunden
ist, d.h. in der Entspannung, setzen
Zeichen der Neurodermitis ein."
[22, .26]
                                        "Jede Erkrankung der gesamten Medizin ist ein zweiphasiges
                                        Geschehen, sofern es zu einer Lösung
                                        des Konfliktes kommt"
                               [www.neue-medizin.de/5_naturgesetze.html]

Gelsenkirchener Behandlungsverfahren   Germanische Neue  Medizin
------------------------------------------------------------------------
"Asthma entsteht in Situationen, in
denen der Betroffene ein Gefühl der
Angst empfindet, dass jemand in sein
Revier einzubrechen oder es
unerlaubterweise zu verlassen droht."
[24, S.7]
                                         (Ursache des Asthmas):
                                         "Revierangst-Konflikt (der
                                         Gegner ist noch nicht ins
                                         Revier
                                         eingebrochen, die
                                         Gefahr aber droht, steht
                                         greifbar nahe
                                         bevor)" [8, Tabellenanhang]

Gelsenkirchener Behandlungsverfahren   Germanische Neue  Medizin
------------------------------------------------------------------------
"Die Betroffenen und ihre
Angehörigen lernen, ihr Schicksal
selbst in die Hand zu nehmen. Ihnen
werden Methoden und Strategien
vorgestellt, die sie befähigen, sich
selbst zu helfen." [28, S.11]
"die Neurodermits kann der Betroffene
selbst heilen" [23, S.302]
                                         "Der Patient wird zum ,Agenten', einem Mithandelnden, der ja
                                         seinen Konflikt selbst lösen muß,vielleicht mit gewissser
                                         Hilfestellung, aber im Grunde muß er ihn selbst lösen."
                                     [www.neue-medizin.de/therapie.html]


------------------------------------------------------------------------

30.12.2004 (= mein Aufruf der Seite) Auf der Webseite
http://www.metamedizin.info/imma/imma/_aboutus.shtml
wird "Prof. Dr. med. E.A. Stemmann, Deutschland" als Ausbilder der
Internationalen Meta-Medicine Association vorgestellt, die der kommerziellen
Verbreitung der GNM dient. Diese Eintragung wurde inzwischen entfernt.
Im Impressum wurde der Dank an Dr. Hamer entfernt. Diese Seiten werden
voraussichtlich Anfang 2006 bei
http://www.archive.org/ wieder auftauchen.

[...]
-----------------------------
[*/quote*]


Die oben genannten Quellen bei den Metamedizinern sind inzwischen im Webarchive sichtbar:

http://web.archive.org/web/2005*/http://www.metamedizin.info:80/imma/imma_aboutus.shtml
http://web.archive.org/web/20041211092559/http://www.metamedizin.info:80/imma/imma_aboutus.shtml


Die Quellenangaben 22 bis 28 scheinen sich auf diese Schriften von Stemmann zu beziehen:

[22 ?]
Stemmann EA (1987) Neurodermitis ist heilbar. Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren. Kaivos, Peine.

[23 ?]
Stemmann EA, Lion KA, Starzmann G, Langer D (2004) Allergie – ein Schicksal aus Lebensstil oder Veranlagung? Umweltpanorama 3: 12-14

[24 ?]
Stemmann EA, Starzmann G (1990) Die Behandlung der atopischen Dermatitis. Erfahrungsheilkunde II, 741-747.

[25 ?]
Stemmann EA, Starzmann G, Langer D (2000) Wirksamkeit der Behandlung der Neurodermitis nach Prof. Dr. E.A. Stemmann. AUK-Brief  5: 1-4.

[26 ?]
Stemmann EA, Starzmann G, Meyn Th, Jakob M, Schachoff, R (1989/90) Neue Wege der Behandlung der atopischen Dermatitis (der Neurodermitis, des endogenen Ekzems). Ein ganzheitliches Konzept und Behandlungsverfahren. Pädiat Prax 39: 305-317.

[27 ?]
Stemmann EA, Starzmann G, Schachoff R et al. (1993) Neurodermitis ist heilbar. Das Gelsenkirchener Behandlungsprogramm der Neurodermitis. Z Theorie Praxis Sozialtherapie 6-7: 23-33

[28 ?]
Stemmann EA, Stemmann S (2002)  Selbstheilung (Spontanheilung) der Neurodermitis (Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren), Eigenverlag, Gelsenkirchen



Die Quelle "Umweltpanorama 3: 12-14" konnte ausgegraben werden. Es gibt sie noch im WWW. Vorab zum Verständnis des Hintergrunds noch einige wichtige Anmerkungen:

In Berlin wurde in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends eine Zeitschrift für Umweltthemen herausgegeben: "Umweltpanorama – eine Zeitschrift für Berlin und Brandenburg":

http://www.ugii.net/umwelt/schriften/index.html

[*quote*]
Umweltpanorama – eine Zeitschrift für Berlin und Brandenburg
Dr. H. Wohlgemuth, verantwortlicher Redakteur
Herausgeber: Berliner Umweltagentur e.V.
Berlin, den 14. August 2006
[*/quote*]


Der Verein "Berliner Umweltagentur e.V." wurde aufgelöst und die Zeitschrift erlebte wohl auch nur 2 Jahre ihres Bestehens. In einem Archiv sind aber Hefte, bzw. Artikel noch online einsehbar.

http://www.berlinerumweltagentur.ugii.net/

[*quote*]
Berliner Umweltagentur e.V.
               
   Wir         
           
   über uns       
   Impressum       
   Mitteilungen       
   Satzung       
           
   Verknüpfungen         
           
   Umweltpanorama       
   Info       
   Umweltvereine       

    „Jeder Mensch trägt seine Umwelt
    wie ein undurchdringliches Gehäuse
    sein Leben lang mit sich herum.“
    (frei nach Jakob von Uexküll)

Zur Information

Der gemeinnützige Verein Berliner Umweltagentur ist zum März 2007 aufgelöst worden.
Das Archiv der Zeitschrift „Umweltpanorama“ finden Sie weiterhin unter
http://www.ugii.net/umwelt/schriften/
_______________________________
www.berlinerumweltagentur.ugii.net
im März 2007
[*/quote*]


Zum Verständnis des folgenden sind die "Hinweise für Autoren" wichtig:

http://web.archive.org/web/20031024182309/http://www.ugii.net:80/umwelt/autorenhinweise.html

[*quote*]
 Aktuelle Ausgabe / home | Über uns | email: redaktion.umwelt@ugii.net |

Hinweise für Autoren

Ihr Artikel ist Ihr „Geistiges Eigentum“. Mit der Abgabe des Werkes verlieren Sie nicht Ihre Urheberrechte.

Ihre Artikel sollen allgemeinverständlich sein – erklären oder umschreiben Sie Fachbegriffe. Eine redaktionelle Bearbeitung der eingesandten Aufsätze behalten wir uns vor.

Beachten Sie: Der erste Absatz wird in den BIFAU UmweltNachrichten hervorgehoben.

Gestalten Sie Ihre Tabellen übersichtlich und so einfach wie möglich. Verwenden sie dazu die entsprechenden Tabellenfunktionen ihres Textverarbeitungssystems. Wenn die Breite Ihrer Tabelle 6 cm, 12 cm oder 18 cm beträgt, kann sie originalgetreu übernommen werden.

Zur Gestaltung der BIFAU UmweltNachrichten fügen wir gerne Bilder, Skizzen oder sonstige Abbildungen zwischen den Textzeilen ein. Wenn Sie uns solches Material zusenden, beachten Sie bitte, dass auch für grafische Gestaltungen Urheberrechte gelten.

Papierbilder und Dias kann die Redaktion weiterverarbeiten. Bilder und Abbildungen in elektronischem Format bitte als Originaldatei abgeben und nicht in den Text einbinden.

Wenn Sie Literaturquellen zitieren wollen, beachten Sie bitte folgende Beispiele: 1) Zeitschrift, 2) Buch, 3) Sammelwerk

1) D. Fiebig, D. Soltau, Kriterien für den ökologischen Vergleich von Färbeprozessen, Melliand Textilberichte 77 (1996) 311-312.

2) M. Foucault, Die Geburt der Klinik – Eine Archäologie des ärztlichen Blicks, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1988.

3) N. Henzel, Naturtextilien – Eine alternative für Textilallergiker?, In: M. Kalcklösch, H. Wohlgemuth (Hrsg.), Textilallergie, BIFAU, Berlin 2000, Seite 129-142.

Bei Buchbesprechungen bitte Buchmerkmale dem Buchtitel/Verlag/Ort/Jahr hinzuzufügen: z.B.

Michel Foucault, Die Geburt der Klinik – Eine Archäologie des ärztlichen Blicks
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1988
219 Seiten, 5 Abbildungen, 12 Tabellen, Preis EUR 15,–

Vermerken Sie am Ende des Artikels Ihren Namen (ggf. mit Titel und Profession), das Datum und ggf. die Dateinamen der Abbildungen bzw. die Fotos/Dias.

Senden Sie das Dokument per email an „redaktion.umwelt@ugii.net“ oder in anderer Form an die Berliner Umweltagentur, Nordhauser Straße 1, 10589 Berlin.

Ihre Redaktion UmweltNachrichten
Berlin, den 28. Februar 2003
[*/quote*]


Es wurde beim Umweltpanorama nachgeprüft, daß der nun folgende Text EINGEREICHT wurde von den AUTOREN. Der Text wurde nicht als Mirror von irgendwoher übernommen, sondern stammt direkt von Stemmann, Lion, Starzmann und Langer.


http://www.ugii.net/umwelt/schriften/03-eas-psychosomatik.html

FROZEN: http://archive.is/l89ZT
FROZEN+STORED:
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/gelsenkirchener_barbaren/archive_is_l89ZT.html

[*quote*]
Umweltpanorama Heft 3 (März 2004)    zur Liste | home       

Allergie – ein Schicksal aus Lebensstil oder Veranlagung?

Betrachtung aus psychosomatischer Sicht
      
   

Nach dem psychosomatischen Verständnis, so wie es im Gelsenkirchener Behandlungsverfahren gelehrt wird, sind allergische Krankheiten grundsätzlich zu heilen, wie die „Spontanheilung = Selbstheilung“ beweist (spontan von lat. spontaneus: aus eigener Kraft, von innen heraus, selbst). Menschen verlieren ihre allergische Krankheit, unter Umständen lebenslang. Die genetische Disposition bezieht sich also nur auf ein erhöhtes Risiko, an allergischen Krankheiten erkranken zu können. Sie steht einer Heilung keineswegs entgegen. Die „Spontanheilung = Selbstheilung“ macht zudem deutlich, dass die Umweltbelastung keinen entscheidenden Einfluss haben kann; sie muss sekundärer Natur sein, denn der spontan Geheilte toleriert ja anschließend wieder seine Umwelt, seine Allergene, auf die er zuvor mit Krankheit reagiert hat. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass kein Zusammenhang gefunden wurde zwischen der Gesamt-Allergen-Belastung und beispielsweise dem Auftreten eines allergischen Asthmas 1). Auch die Umweltbelastung konnte nicht als Ursache von Asthma, Neurodermitis, allergischem Schnupfen bestätigt werden, was die so genannten ISAAC Studie 2) belegte.

Die ISAAC Studie an über 460 000 Kindern aus 56 Ländern hat ergeben, dass Asthma, Neurodermitis, allergischer Schnupfen nur in Ländern mit westlichem Lebensstil vermehrt auftreten. Die allergischen Krankheiten haben also etwas mit der Art zu tun, wie eine Gesellschaft lebt. Aus psychosomatischer Sicht beinhaltet der „western lifestyle“ vor allem Stress und Überforderung.

    31 Erwachsene wurden zu den Bedingungen befragt, die sie als Betroffene als Grund für ihre Erkrankung an Heuschnupfen sehen. 30 Personen befanden sich vorher in einer sehr belasteten Lebenssituation (Streitereien, Partnerprobleme und ähnlichem) und 10 Personen waren zu dieser Zeit zusätzlich mit hohen Arbeitsanforderungen konfrontiert.

    Eine Allergie kann sich demzufolge ausbilden, wenn der Mensch Kontakt mit einer eiweißhaltigen Substanz (Pollen, Tierschuppen, Nahrungsmittel etc.) hat und gleichzeitig (zufällig) eine Situation durchlebt, die ihn gefühlsmäßig überfordert.

Der Betroffene glaubt, in einer derartigen Situation nicht handeln zu können. Er hat ein Problem, das er (tatsächlich oder scheinbar) nicht lösen kann. Deshalb baut er seinen anflutenden, immensen Druck nicht durch „Angriff oder Flucht“ (also durch aktive Entscheidung) ab. Der so entstehende unkontrollierbare Stress und die einweißhaltige Substanz werden zeitgleich vom Gehirn wahrgenommen, konditioniert und im Langzeitgedächtnis gespeichert. Die eiweißhaltige Substanz, aus Pollen, Tierschuppen oder Nahrungsmittel, ist jetzt zum Allergen geworden, weil sie bei künftigem Kontakt das Gehirn an das traumatische Ereignis erinnert. Die „körperliche“ Abwehrreaktion wird vermittels Amygdala und Hypothalamus 3) über das vegetative Nervensystem, Stresshormone und Peptide (kleine Eiweiße) auslöst. Allergische Krankheiten sind somit echte psychosomatische Leiden, deren überempfindliche Organreaktion und Entzündung zentral, vom Gehirn über das vegetative Nervensystem und den Blutweg bedingt sind.

    Beleg: Ein Junge mit Neurodermitis weist entzündliche Hautveränderungen in beiden Kniekehlen und am rechten Arm auf. Der linke Arm ist wegen einer geburtstraumatischen Lähmung erscheinungsfrei, da Juckreiz und Entzündung über das Gehirn und das lädierte vegetative Nervensystem nicht mehr möglich sind. Würde man einen Hauttest mit Histamin (Allergenen) durchführen, so fiele er an dem gelähmten linken Arm negativ, an dem rechten, von Neurodermitis betroffenen Arm dagegen positiv aus (sogenannter Histamintest).

Solange der Betroffene unter Stress steht, hat er – so unglaublich es klingt – keine Beschwerden. Sichtbar werden die allergischen Symptome erst, wenn der Stress abfällt, das heißt, wenn die Sympathikotonie des vegetativen Nervensystems in die Vagotonie umschlägt:

    Innerhalb von Minuten setzt die allergische Sofortreaktion in Form einer hyperreagiblen Organreaktion ein (Juckreiz bei der Neurodermitis; Husten, Pfeifen, Atemnot beim Asthma; Jucken, Brennen, Niesreiz bei der Rhinokonjunktivitis),
    6 bis 72 Stunden (!) später kann eine zweite, die sogenannte allergische Spätreaktion, das heißt, die Entzündung (Dermitis, Bronchitis, Rhinokonjunktivitis) in Erscheinung treten. Sie ist eigentlich eine unspezifische, durch Stress ausgelöste Zellreaktion durch körpereigene Entzündungszellen.

Was macht der Allergiekranke in einer derartigen Situation? Ganz einfach, er erzeugt wieder Stress, indem er als Medikament Stresshormone (Sympathomimetika) zu sich nimmt und somit seine Symptome coupiert.

Erst wenn der Betroffene den zweizeitigen Verlauf seiner Krankheit kennt, kann er sich seine Allergie erklären.

    Beispiel: Ein neurodermitiskrankes Kind besucht seine Großeltern. Bei ihnen ist es beschwerdefrei. Es hat aber eiskalte Füße und Hände und seine Haut ist trocken, blass (als Ausdruck von Stress). Nachdem das Kind heimgekehrt ist, werden Füße und Hände wärmer, also besser durchblutet, und die Haut rötet sich (als Zeichen der Entspannung). Das Kind beginnt zu kratzen und in der Nacht flammt die Neurodermitis auf. Die Ursache des Schubes wird fälschlicherweise im häuslichen Bereich gesucht. Tatsache ist vielmehr, dass das Kind bei den Großeltern Allergenkontakt gehabt, sich aber gleichzeitig in einem angespannten Zustand befunden hat, so dass allergische Symptome erst mit dem Absinken von Stress, also zuhause sichtbar werden.

Im Leben sind Situationen bekannt, in denen Allergien selten in Erscheinung treten. Das sind zum Einen Auslandsaufenthalt, Krieg, falls der Betroffene dadurch auf einem höheren Stressniveau lebt. Eine derartige Situation ahmt der Kranke gewissermaßen nach, wenn er sich durch regelmäßige tägliche Einnahme von Sympathomimetikum wie Kortison medikamentös chronisch unter Stress setzt. Zum Anderen ist es der Urlaub, in dem der Betroffene derartig entspannt ist, dass nennenswerte Stressanstiege und -abfälle (sie sind für die Beschwerden verantwortlich) nicht stattfinden.

Unklar ist, weshalb der eine Mensch auf ein Allergen mit Asthma, ein anderer mit Neurodermitis oder einer anderen Organmanifestation reagiert. Auch hier liefert die Psychosomatik eine Erklärungsmöglichkeit:

    Es ist der Inhalt des traumatisch empfundenen Erlebnis, das die Organwahl festlegt.


So wie der Mensch auf Schrecken mit Muskelstarre reagiert, führt ein „Trennungserlebnis“ zur Hautreaktion, „wenn etwas gegen den Willen geschieht“ zur bronchialen Reaktion und „wenn man verschnupft reagiert“ zu Nasenproblemen – allerdings nur, wenn gleichzeitig unkontrollierbarer Stress provoziert wird.

Die moderne Gesellschaft tut sich schwer mit Gefühl und Stress. Wieso soll ein Säugling schon Stress, geschweige denn Gefühle haben? Es geht ihm doch gut. Nach Ansicht der Gesellschaft wird das heutige Leben überwiegend durch logische Überlegungen und rationale Entscheidungen bestimmt, nach dem Leitsatz: „ich denke, also bin ich“. Wenn der Mensch auf die Welt kommt, gibt es erst das Sein und Fühlen, das logische Denken erlernt er erst später. Der Leitsatz lautet besser: „ich fühle und deshalb denke ich und also bin ich“. Der Mensch reagiert noch so wie seine Vorfahren in der Steinzeit – vorwiegend unbewusst. Der Grund für dieses Verhalten, das zirka 80 Prozent seines täglichen Lebens ausmacht, ist die Dominanz von Stammhirn und Zwischenhirn 3), in denen ein Großteil der Gefühle, die instinktiven Reaktionen gebildet und die körpereigenen Immun-, Abwehrmechanismen übergeordnet gesteuert und koordiniert werden.

Wenn bei einem neurodermitiskranken Säugling nach einem Trennungstrauma als Ursache seiner Krankheit gefahndet wird, stößt man zunächst auf Ablehnung. Bei gezieltem Nachfragen kann aber jede Mutter über Erlebnisse berichten, die sie nach ihrer Schwangerschaft gehabt hat und die ihr als besonders traumatisch in Erinnerung geblieben sind. Beispiele sind Kaiserschnitt, Abstillen, Trennung vom Partner, Abgabe des Säuglings an die Großeltern, frühzeitiges außerhäusiges Arbeiten der Kontaktperson, Umzug in eine neue Umgebung. Das besondere an den erinnerten Situationen, die viele Menschen durchleben ohne krank zu werden, ist das sie begleitende Gefühl des Getrenntseins von dem Kind, Partner oder einem Ort, Objekt. Dieses Gefühl der Mutter wird ausgelöst beziehungsweise begleitet durch die besonders heftige Reaktion ihres Säuglings. Eine Minderheit reagiert in einer derartigen belastenden Situation gar nicht, was Befremden bei der Kontaktperson hervorruft. Das Gefühl des Getrenntseins von Mutter oder Vater, der gewohnten beschützenden Umgebung kann dem Säugling als bedrohlich, nicht bewältigbar, unlösbar und endgültig erscheinen und Angst auslösen, die er in seinem Verhalten zeigt oder unterdrückt. So kann unkontrollierbarer Stress und darüber Krankheit entstehen (ein so genannter biologischer Konflikt).

Ein traumatisches Erlebnis beeinflusst das künftige Verhalten des Betroffenen. Folglich müsste ein Neurodermitiskranker trennungsempfindlich, trennungsängstlich sein. Dies konnte auch bei erkrankten neurodermitischen Kindern statistisch signifikant bestätigt werden.

Mit Fortbestehen der allergischen Krankheit wird die Situation, die Symptome hervorruft, immer unspezifischer. Hinterher genügt sogar Stress, der durch Freude ausgelöst wird, um Symptome zu provozieren. Ein Beispiel dafür ist der Kindergeburtstag.

Der Betroffene, der nach dem geschilderten Vorgang eine Allergie erwirbt, trägt daran ebenso wenig Schuld wie seine Eltern. Sein gesundes Gehirn hatte nicht den Hauch einer Chance, das Trauma, das ihn vorwiegend auf der unbewussten Ebene trifft, zu verhindern. Erschwerend kommt hinzu, dass der Betroffene nicht weiß, was geschehen ist; denn seine Symptome treten erst zu einem Zeitpunkt auf, an dem das Stresserlebnis längst vorüber ist und deshalb gelten traumatische Erlebnisse nicht als Ursache der Allergien.

Durch das Leid, das allergische Krankheiten wie Asthma, Neurodermitis, Rhinokonjunktivitis verursachen, werden auch die gesunden Angehörigen mit in das Geschehen hineingezogen. Sie versuchen durch vermehrte Zuwendung, das Leiden des Betroffenen zu bessern. Im Gegensatz zu der akuten Krankheit führt Zuwendung bei der chronischen Krankheit leider zu einer Verstärkung und Fixierung des Leidens. Das liegt an der Funktionsweise des Zwischenhirns, das Verhaltensweisen wie Kratzen, Husten oder Niesen, falls sie beachtet werden, unbewusst verstärkt und wiederholt auslöst.

Die zugrunde liegende Frage „Allergie – ein Schicksal aus Lebensstil oder Veranlagung?“ ist aus psychosomatischer Sicht wie folgt zu beantworten:

    Die Allergie ist keine schicksalhafte Erkrankung, weil der Betroffene genetisch belastet ist. Allergien können prinzipiell alle Menschen unabhängig von Erbgut oder Veranlagung ereilen, da alle Menschen in die oben angeführte Situation geraten, sich „verfühlen“ und allergisch krank werden können. Außerdem muss der genetisch Belastete auch nicht schicksalhaft erkranken.

    Allergische Krankheiten sind abhängig von der Art, wie Menschen in einer Gesellschaft leben. Lebensstile, die die Stressbelastung des Menschen erhöhen und ihn im täglichen Leben überfordern, begünstigen das Auftreten von Allergien. Daraus ergeben sich Hinweise zur Vorbeugung: ein vernünftiges Verhältnis zwischen Stress und Erholung, Gefühle zulassen und äußern, Entscheidungen treffen und damit Probleme lösen – und das in dem Glauben, dass man sein Leben selbst bestimmt und dass es immer Hilfe gibt (Autonomie).

    Die allergische Krankheit kann der Betroffene selbst heilen. Wenn es psychosomatische Krankheit gibt, so gibt es auch psychosomatische Gesundheit. Die Allergie ist erlernt und kann auch wieder verlernt werden.

    Heilung ist verbunden mit einer tiefen Erkenntnis – „das ist es“ – und die dadurch augenblicklich erwachsene Kraft zur Gesundung. „Von diesem Tage an habe ich mich nicht mehr eingeschmiert. Kortison und andere Medikamente habe ich bis heute nie mehr genommen.“ Diese Art der Selbstheilung ist aber eher selten. Die Selbstheilung wird gewöhnlich mit Hilfe einer durch therapeutische Anleitung erworbenen Verhaltensänderung des Betroffenen erzielt – „nun ist Adrian drei ein halb Jahre und hat seine Neurodermitis, seine Trennungsproblematik überwunden. Er ist ein sehr starkes, durchsetzungsfähiges Kind geworden, noch vor einem Jahr undenkbar.“

Der Allergiekranke lernt, sich an bestimmte Stressoren zu gewöhnen. Dies geschieht zum einen durch Herabsetzung seines Lebensstress mittels entspannende Verfahren und zum anderen dadurch, indem er sich der traumatischen Situation, die ihn hat krank werden lassen, stellt und sie aktiv verarbeitet; ein Beispiel wäre die Überwindung der Trennungsangst bei der Neurodermitis durch ein Trennungs-Bindungs-Training. Kommt danach der Betroffene in Kontakt mit einem Allergen, so löst es über das Gehirn keine Abwehrreaktion und somit auch keine Beschwerden mehr aus.

Die Kinderklinik Gelsenkirchen hat diese, die Autonomie des Betroffenen stärkende und das Verhalten verändernde psychosomatische Vorgehensweise, im Verlauf der letzten 20 Jahre entwickelt und führt sie erfolgreich durch. Ziel ist ein Leben in Gesundheit bei hoher Lebensqualität, frei von Allergie und Einnahme von Medikamenten, das auch zahlreiche Betroffene erreichen.

Hirnforschung, Psycho-Neuro-Immunologie sowie die evolutionspsychologische Erkenntnis, dass es für alle Menschen kulturunabhängige psychologische Grund- und Verhaltensmuster gibt, haben der Psychosomatik ein dermaßen wissenschaftlich fundiertes Wissen über allergische Krankheiten beschert, dass die Selbstheilung ähnlich der Lösung einer Aufgabe, deren Einzelfaktoren bekannt sind, mit mathematischer Genauigkeit betrieben werden kann.

 

Prof. Dr. Ernst August Stemmann, Arzt für Kinderheilkunde, Allergologie (Kontakt), (http://www.prof-stemmann.de/)
Dr. Kurt-André Lion, Arzt für Kinderheilkunde, Allergologie, Ernährung
Gerd Starzmann, Psychotherapeut
Dietmar Langer, Psychotherapeut
Städtische Kinderklinik
Gelsenkirchen
(http://www.kinderklinik-ge.de/)


Anmerkungen

1) Dieser Zusammenhang war einer der Ergebnisse aus dem Jahre 2000, der in Deutschland durchgeführten „Multicentre Allergy Study“ (MAS). Diese Studie verfolgt bundesweit Kinder seit ihrer Geburt im Jahre 1990. Die Studie wird von mehreren Universitätskliniken durchgeführt.

2) Nach den Ergebnissen der ISAAC-Studie (The International Study of Asthma and Allergies in Childhood) aus dem Jahre 1998, bei der das Vorkommen von Allergien und Asthma im Kindesalter weltweit untersucht wurde, liegt – bezogen auf Westeuropa – Deutschland hinter Spitzenreiter Großbritannien bereits an dritter Stelle der Statistik. Für Deutschland wird die ISAAC-Studie vom Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster geleitet.

3) Das Amygdala gehört dem so genannten limbischen System an. Das limbische System ist die dem Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) direkt übergeordnete Zentrale des hormonalen und vegetativ-nervösen Regulationssystems im Großhirn.
      
Die Redaktion Umwelt, am 1. März 2004    – ugii Homepages –
[*/quote*]


Einige markante Stellen hat Julian hervorgehoben.

Wir haben es mit 2 Dingen zu tun:

1. Mit der Idiotie des "Trennungskonflikts", einwandfrei eine Erfindung des geistesgestörten Ryke Geerd Hamer, dessen Bewunderer Stemmann ist.

2. Mit der Idiotie, daß Zuwendung für den Kranken, also das Umhegen des Kindes durch die Eltern, die Krankheit fördern würde: "Im Gegensatz zu der akuten Krankheit führt Zuwendung bei der chronischen Krankheit leider zu einer Verstärkung und Fixierung des Leidens."


Die folgenden Details gehen zurück auf Ryke Geerd Hamer:

"weshalb der eine Mensch auf ein Allergen mit Asthma, ein anderer mit Neurodermitis oder einer anderen Organmanifestation reagiert. Auch hier liefert die Psychosomatik eine Erklärungsmöglichkeit:
Es ist der Inhalt des traumatisch empfundenen Erlebnis, das die Organwahl festlegt."


"führt ein „Trennungserlebnis“ zur Hautreaktion"
"bei einem neurodermitiskranken Säugling" nach einem "Trennungstrauma als Ursache seiner Krankheit"
"Bei gezieltem Nachfragen kann aber jede Mutter über Erlebnisse berichten, die sie nach ihrer Schwangerschaft gehabt hat und die ihr als besonders traumatisch in Erinnerung geblieben sind. Beispiele sind Kaiserschnitt, Abstillen, Trennung vom Partner, Abgabe des Säuglings an die Großeltern, frühzeitiges außerhäusiges Arbeiten der Kontaktperson, Umzug in eine neue Umgebung."
"ein so genannter biologischer Konflikt"


Beide Idiotien werden durch eine Brücke verbunden: "Ein traumatisches Erlebnis beeinflusst das künftige Verhalten des Betroffenen. Folglich müsste ein Neurodermitiskranker trennungsempfindlich, trennungsängstlich sein".

Ausgehend von Hamers Idiotie des "Trennungskonflikts" wird über die Behauptung, daß ein Trauma (Konflikt) künftiges Verhalten bestimmt, die Handhabung des Konflikts postuliert und dafür eine Methode vorgelegt: die organisierte Trennung. Zusammen mit der Idiotie, daß Zuwendung die Krankheit verschärfen würde, ist dies eine tödliche Mischung, die kranken Kindern, die nichts dringender bedürfen als Hilfe und Zuwendung, ausgerechnet diese Hilfe und Zuwendung stiehlt, und obendrein den beteiligten Eltern einredet, dieser Diebstahl wäre eine gute Tat.


Julian schreibt dazu: "Ich will wissen, warum die Verantwortlichen der Klinik, wozu auch die Chefs der anderen Abteilungen gehören, die Stadtverwaltung der Stadt Gelsenkirchen und die politischen Parteien in Gelsenkirchen und die Knappschaft, warum diese alle nichts gegen die Täter unternommen haben. 

Kaltschnäuzig und skrupellos haben sie es zugelassen, daß mehr als 20.000 Kinder dem Wahn und der Geldgier dieser Täter geopfert wurden."



So sieht eines der Opfer übrigens aus:



Hier ist der ERFAHRUNGSBERICHTE SEINER MUTTER in der Gelsenkirchener Kinderklinik
https://m.facebook.com/288344965355256/posts/427837351406016?s=100002899944425&sfns=mo
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10925.msg26465#msg26465

[*/quote*]



So ist das in Gelsenkirchen. Genau so. Und das seit über 30 Jahren.

.
« Last Edit: September 14, 2019, 02:42:10 PM by Thymian »
Logged
.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

--------------------------------------- * --------------------------------------- * ---------------------------------------
Pages: [1]