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Author Topic: Stemmanns Buch über Asthma, 1999  (Read 318 times)

Yulli

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Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« on: March 21, 2019, 02:41:55 PM »

Ernst August Stemmann hat mehrere Bücher geschrieben. Das über Neurodermitis (1987 erschienen) ist wegen der größeren Zahl von Betroffenen wahrscheinlich bekannter, und es ist auch billiger. Das Buch über Asthma ist ein teures Monster mit mehr als 500 Seiten. Was aber nicht heißt, daß es uns entgeht.   8)


Das "Buch" "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" von Ernst August Stemmann ist pseudowissenschaftlicher Schwulst. Die Aufmachung täuscht Wissenschaftlichkeit vor und enthält bereits 1999 mehrere deutliche Hinweise auf Hamer. Hamer wurde schon 7 Jahre vorher, in 1992, von Stemmann öffentlich unterstützt.

Quelle "119"in der Literaturliste des Buchs ist Ryke Geerd Hamer!

Auszug aus der Literaturliste:

[*quote*]
119. Hamer, R. G.: Kurzfassung der Neuen Medizin (Stand 1994)
Zur Vorlage im Habilitationsverfahren von 1981 an der Universität Tübingen Amici di Dirk Verlagsgesellschaft, Köln 1994
[*quote*]



Fangen wir mal an.

[*quote*]
Ernst August Stemmann
   
Asthma ist heilbar
Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren


   
Prof. Dr. med. Ernst August Stemmann Kinderarzt, Allergologie
Leitender Arzt der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen Westerholter Straße 142 45892 Geisenkirchen
Auslieferung: AUK, Westerholter Straße 142, 45892 Gelsenkirchen
   
   
Redaktion: Jahnke, Erkrath
Satz u. techn. Bearbeitung: DV-Schubert & 9bit Datentechnik, Düsseldorf
Zeichnungen: Freund, Essen
Alle Rechte beim Verfasser ©1999
ISBN 3-00-004066-8
   
   
Für Angaben über Anweisungen und Medikamentenapplikationsformen kann keine Gewähr übernommen werden.

   
Für Hildegard

Es ist hier nicht die Rede von einer durchzusetzenden Meinung, sondern von einer mitzuteilenden Methode, der sich ein jeder als eines Werkzeugs nach seiner Art bedienen möge.
Goethe

Geleitwort:

Wissenschaft, Erfahrung und Hilfe zur Selbsthilfe als Basis des Behandlungskonzeptes
Wissenschaft und Erfahrung ergänzen sich nach Gerok (Vortrag zur Eröffnung des 39. Therapiekongresses 1987 in Karlsruhe) beim ärztlichen Handeln
- , dabei verkündet die Wissenschaft keine absoluten Wahrheiten, sondern arbeitet mit Modellen der Wirklichkeit (102) und
die Erfahrung bedeutet Auswahl, Gewichtung, Umstrukturierung und Neukombination erinnerter und erlernter Fakten. Während eine wissenschaftliche Aussage unabhängig von einzelnen Personen gültig ist, gründet sich Erfahrung auf individuelle Faktoren. Weder die wissenschaftliche Erkenntnis, noch die Erfahrung allein können Grundlagen ärztlichen Handelns sein. Vielmehr sind Wissenschaft und Erfahrung notwendig für das ärztliche Tun. Hinzukommen muß eine dritte Kraft:
der Arzt soll sich, von Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen geleitet, dem Kranken und seinen Angehörigen als gleichberechtigte und mitverantwortliche Partner zuwenden, so daß diese, zwar unter ärztücher Anleitung, aber letztendlich aus eigener Kraft das Asthma überwinden lernen.
   
Gelsenkirchen 1998 Ernst August Stemmann


Leitgedanke:

Wenn es psychosomatische Krankheit gibt, muß es auch psychosomatische Gesundheit geben.
Das Geheimnis von Asthma ist nicht in der Zukunft zu suchen, sondern in der Vergangenheit. Erkennen und akzeptieren wird man es aber nur mit den Methoden der Zukunft.

Danksagung:

Das vorliegende Buch gibt dem Autor die Gelegenheit zu danken und Bilanz zu ziehen über die Forschungstätigkeiten und praktische Arbeit mit Patienten, die in den Jahren 1968 - 1980 an der Universitäts-Kinderklinik Düsseldorf unter dem Direktorat von Herrn Prof. Dr. G.-A. von Harnack und seither an der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen geleistet wurden. Zuerst und vor allem schuldet der Autor großen Dank seinem sehr geehrten Herrn Prof. Dr. G.-A. von Harnack. Er gab ihm die Möglichkeit, an seiner Klinik eine pneumologisch-allergologische Abteilung aufzubauen, und er war es, der ihm die Chance bot, sich an seiner Klinik zu habiütieren. Das Thema der Habilitationsschrift aus dem Jahre 1976 lautete: Diagnostische Differenzierung verschiedener Asthmaformen mit Hilfe von Lungenfunktionsprüfungen zur Verbesserung der therapeutischen Resultate. Die wissenschaftlichen Untersuchungen in der Düsseldorfer Zeit, zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen M. Adler, P. Both, S.-H. Braun, A. Breuer, B. Degenhardt, A. Esch, S. Holsträter, R. Kiekens, F. Kosche, R. Liersch, E. Stannigel, Ch. Steinhagen, U. Thrams, P. Völker, F. Wegner, führten zu der Entwicklung eines eigenen Behandlungs­systems, das vorwiegend die somatische Komponente des Asthma berücksichtigte und sich besonders auf die medikamentöse Therapie stützte. Für das Anstrengungsasthma, allergische Asthma sowie das Schlafasthma konnte eine optimale medikamentöse Behandlung experimentell ermittelt werden, die dem Betroffenen die Einnahme nicht wirksamer Mittel ersparte. Zudem erfuhr der Betroffene die Wirksamkeit der Mittel unmittelbar. Medikamentös schwierig einzustellende Patienten führten täglich Lungenfunktionsmessungen mit Hilfe eines Peak-Flow-Meters aus und beurteilten ihren Zustand mit Hilfe eines Überwachungsbogens, um ihre medikamentöse Behandlung im täglichen Leben und im Asthmaanfall zu optimieren. Dieses Verfahren wurde 1979/80 veröffentlicht und fand danach auch breitere Anwendung.
Hervorheben möchte der Autor Prof. D. Reinhardt. Sein Spezialwissen in Pharmakologie ermöglichte grundlegende Untersuchungen über das Verhalten der Streßhormone beim Anstrengungsasthma.
Zu besonderem Dank ist der Autor den Schwestern der pneumologisch-allergologischen Abteilung verpflichtet, insbesondere Schwester Karin. Ihr vorbildlicher Einsatz hat wesentlich dazu beigetragen, daß Ambulanz und Station reibungslos funktionierten und die asthmakranken Kinder schnell gesundeten.
Seit 1980 in der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen als leitender Arzt tätig, galten die Interessen der Psychosomatik, der Psycho-Neuro-Immunologie, dem Einfluß des Gehirns auf die Bronchialfunktion, den Erkenntnissen der Evolutionären Psychologie, der Neuen Medizin sowie der Klinischen Ökologie und der Umweltmedizin. Um Umweltbelastungen in ihrer Bedeutung für das Asthma zu erforschen, wurde eigens eine Umweltstation gebaut. Es wurde eine Arbeitsgruppe gegründet mit dem Ziel, neuartige Gedanken und Behandlungsansätze beim Asthma zu entwickeln, selbstverständlich unter Beibehaltung und unterstützender Einbeziehung der bisherigen, bewährten, medikamentösen Behandlung und der vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse.
In Herrn G. Starzmann, dem Leiter der Abteilung für klinische Psychologie an der Kinderklinik fand der Autor einen sehr kompetenten Fachmann mit großer praktischer Erfahrung, hohem Engagement und zielgerichtetem Interesse sowie tatkräftigem Einsatz. Ihm sei besonders gedankt.
Besonders stark eingebunden in das pneumologisch-allergologische Team war langzeitig Herr R. Schachoff, zuerst als Doktorand, Assistenzarzt und zuletzt als Oberarzt und Abteilungsleiter. Mit seiner Hilfe und seinem speziellen Wissen wurde die Umweltstation errichtet. Ihm gilt der besondere Dank des Autors.
   
   
Speziell mit Fragen der psychischen Belastung beim Asthma im Kleinkindesalter hat sich Herr D. Langer befaßt. Er hat wesentlich dazu beigetragen, die psychischen Belastungen, denen Kleinkinder und ihre Eltern durch die Krankheit ausgesetzt sind, zu verstehen und vor allem durch verhaltenstherapeutische Maßnahmen zu lindern zu helfen.
In Prof. Dr. W. Klosterhalfen fand der Autor einen international anerkannten Experten auf dem Spezialgebiet der Psycho-Neuro-Immunologie. Für viele wissenschaftliche Hinweise und Anregungen sei ihm herzlich gedankt.
Der ärztliche Mitarbeiterstab der pneumologisch-allergologischen Abteilung verdient hohe Anerkennung für die unermüdliche Arbeit, die viel Empathie und Kraft für den Betroffenen und seine Familie erfordert. Zu nennen sind:
U. Breckling, St. Boßerhoff, E. Dimbeck, O. Dubowy, A. Dworniczak, H. van der Gaag, U. Hadre, I. Hannen-Hofheinz, E. Heide, M. Jakob, K. Kirchmeyer, K.-A. Lion, Th. Meyn, D. Sprenger, Th. Schraps, B. Treunert sowie Frau I. Franek als Oberärztin und Frau S. van Meerbergen als Abteilungsärztin.
Herzlich gedankt sei den Mitarbeiterinnen des Lungenfunktions- bzw. Allergietestlabors H. Fauser, R. Fehr-Kostanczak, S. Kiss für ihren unermüdlichen medizinisch-fachlichen Einsatz und die menschliche Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen. Besonders lieben Dank schuldet der Autor den Schwestern, deren liebevolle und sorgfältige Pflege der Kinder und deren Verständnis für die besonderen Probleme einer Eltern-Kind-Station. Genannt seien
H. Bolik, Stationsleitung Th. Wolff, Stationsleitung
B. Bernard-Pirna, Stationsleitung.
Das Gelsenkirchener Behandlungsprogramm läßt sich nur durchführen mit einem interdisziplinär arbeitenden Team. Diesem gehören an
G. Grühn, Dipl.-Sozialarbeiterin K. Pieper, Sozialpädagogin
U. Kaschke, Krankenhausschulleiterin
M. Troue, B. Wittenberg, Oekotrophologinnen
S. Voskuhl, Diätassistentin
C. Theisen, Seelsorgerin
Schwester Renate gebührt Dank für die Terminvergabe.
Das Gelsenkirchener Behandlungsprogramm wurde unterstützt durch Verwaltung und Politik. Der besondere Dank gilt Frau V. Kestermann-Kuschke, Gesundheitsdezernentin der Stadt Gelsenkirchen, den engagierten Mitarbeitern des Klinikausschusses unter dem derzeitigen Vorsitz von J. Brinkmann, Herrn P. Rose, Sozialdezernent, und Frau M. Saarholz, Selbsthilfegruppen-Koordinatorin. Für ihr Vertrauen und ihre Hilfe sei ihnen sehr herzlich gedankt.
An der Arbeit, deren bisherigen Ergebnisse in diesem Buch festgehalten sind, waren wesentlich beteiligt
D. Thomescheit, Verwaltungsdirektor
I. Koba, Pflegedirektorin
H. Bullack Pflegedienstleitung.
Sie haben sich zum Wohl der Erkrankten persönüch eingesetzt.
Ohne Anregungen und Hinweise der Betroffenen und ihrer Angehörigen, ohne die Selbst­hilfegruppen, besonders die Gruppe Allergie- und umweltkrankes Kind, hätte das Behandlungsverfahren nicht entwickelt und verwirklicht werden können. Für ihre enthusiastische Hilfe sei besonders Frau A. Braun und Herrn U. Neumann gedankt. Die Schreibarbeiten wurden von Frau R. Rohleder, Frau S. Podborsek und Frau M. Suttka verantwortungsvoll und in bewährter Weise durchgeführt. Dafür sei ihnen sehr gedankt.

Für ihre Umsicht, Geduld, Anregungen, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge dankt der Autor ganz besonders herzlich Frau G. Stemmann.
Bei der Publikation konnte sich der Autor wieder vertrauensvoll auf die redaktionelle Arbeit von S. Jahnke stützen.

Auch das sagt etwas über die Welt, daß man sie mit einer Hypothese besser erklären kann als mit einer anderen.
Wittgenstein
Die Hypothese, die Wittgenstein meint, dient ihm dabei nicht als absolute Wahrheit, sondern gestattet nur, die Phänomene besser zu verstehen.
   

Um das vorliegende Buch zu verstehen, benötigt der Leser Hinweise
- polares Denken und
- Vorgänge in der Evolution
dienen als Schlüssel zum Verständnis des Buches.
   
11

Polares Denken, Denken ändern, anderes Denken
Der Leser begegnet in dem Buch immer wieder dem Prinzip der Polarität.

   
Auf dem Prinzip der Polarität hat bereits Heraklit, ein griechischer Philosoph, vor 2.500 Jahren seine Philosophie begründet, nach welcher der Weltprozeß vonstatten geht: "Alles Geschehen erfolgt in Form des Gegensatzes. Das Kalte wird warm, Warmes kalt, Feuchtes trocken, Trockenes feucht. Die Dinge sind durch ihr gegensätzliches Verhalten zusammengefügt." Der Geltungsbereich umfaßt das ganze Leben. Herrmann Hesse läßt seinen Siddhartha sagen: "Von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr! Nämlich so: eine Wahrheit läßt sich immer nur aussprechen und in Worte hüllen, wenn sie einseitig ist." Das polare Prinzip gestattet, "Phänomene" stets von zwei Seiten zu betrachten: Polares Denken akzeptiert und fordert sogar beide Seiten der Betrachtung. Das polare Denken trägt das Risiko in sich, daß das, was der Mensch bisher von seinem gewohnten Standpunkt aus in gutem Glauben gedacht und getan hat, nun auch der Betrachtung von dem entgegen­gesetzten Standpunkt aus bedarf. Das Resultat ist eine neue, entgegengesetzte Sicht der Dinge und nicht selten wird sich daraus die Frage ergeben: "Habe ich dann bisher etwas falsch gemacht?". Der Leser sollte nicht den Fehler begehen, in den Wertmaßstäben "richtig oder falsch" zu denken, denn beide Sichtweisen haben im polaren Prinzip ihre Berechtigung. Der Betroffene sollte also nicht denken, "bisher habe ich falsch gehandelt", sondern er sollte sich sagen, "das, was ich gemacht habe, war grundsätzlich richtig, hat meinem besten Wissen entsprochen; war es nicht so erfolgreich, wie ich es mir erhofft habe, so ist es gestattet, eine neue Denk- und Verhaltensweise zuzulassen, um Heilung dennoch zu erreichen". Polares Denken, das soll noch einmal betont werden, strebt letztlich ein Gleichgewicht an, zielt auf Ausgleich nach dem Prinzip von sowohl-als-auch. Die medikamentöse Behandlung des Asthmas und das Wiedererlangen einer normalen Abwehr- und Bronchialfunktion sowie Überwachung der Bronchien sind zwei unterschiedliche Verfahren, die zum Wohle des Erkrankten - einzeln oder in Kombination miteinander - eingesetzt werden, um Heilung zu erzielen. Polares Denken hat nichts zu tun mit Widerspruchsdenken, bei dem Eines das andere ausschließt nach dem Prinzip von richtig oder falsch.

12

Vorgänge in der Evolution als Basis von Krankheit und Gesundheit
"...Der Mensch ist ein Lebewesen, das seine Eigenschaften und Leistungen, einschließlich seiner hohen Fähigkeiten des Erkennens, der Evolution verdankt, jenem äonenlangen Werdegang, in dessen Verlauf sich alle Organismen mit den Gegebenheiten der Wirklichkeit auseinandergesetzt und an sie angepaßt haben", schreibt Konrad Lorenz, Arzt und Naturforscher (171).
Auch der Mensch hat, wie alle Lebewesen, stammesgeschichtlich erworbene und erblich festgelegte Verhaltensweisen. Dem modernen Menschen sind seine durch die Evolution geprägten Verhaltensweisen nicht mehr bewußt und bekannt und dennoch bestimmen sie auch heute sein tägliches Leben:
- das Leben des modernen Menschen wird scheinbar überwiegend durch logische Überlegungen und rationale Entscheidungen bestimmt. Unbewußt reagiert der Mensch aber noch so wie seine Vorfahren in der Steinzeit (7, 130), es betrifft z. B. die Art, wie der Mensch seinen Partner auswählt, seine Fähigkeit, in kleinen und großen Gruppen zusammenzuleben, die Vorstellung von Schönheit u. a. Das gesamte Repertoire, das das moderne Miteinander wesentlich bestimmt, reicht bis in die Frühzeit der Menschheit zu­rück. Der Grund für dieses Verhalten ist die Dominanz von Stammhirn- und Zwischen-hirnbereichen (Hypothalamus), in denen die Gefühle und instinktiven Reaktionen gebildet werden. So beantwortet der Organismus eine Bedrohung von außen automatisch unbewußt mit erhöhter Alarmbereitschaft, d. h. Streßhormone wie Adrenalin, Noradrenalin erhöhen sich im Blut, Herzschlagfrequenz und Blutdruck steigen an, und der Gehalt an energieliefernden Stoffen im Blut nimmt zu, damit der Bedrohung durch Angriff oder Flucht begegnet werden kann.
Diese Reaktion war in der Steinzeit zweckmäßig, war der Mensch doch von Feinden oder Raubtieren vital bedroht.
Heute, in dem modernen Leben, sind die Gefahren, denen der Mensch ausgesetzt ist, anderer Art: unmittelbare, vitale Bedrohungen gehören nicht mehr zu seinem Lebensalltag. Gleichwohl reagiert der Organismus mit denselben Mechanismen auf Bedrohungen. Die Vorgänge sind jedoch nicht bewußt. Es besteht nur kaum noch die Möglichkeit, den Streß durch Angriff oder Flucht abzubauen. Die Bedrohung ist meist so indirekt, daß eine Bewegungsreaktion ganz unmöglich wird, z. B. in Prüfungssituationen, bei drohenden Kündigungen des Arbeitsplatzes, Existenzsorgen. Gelingt es dem Menschen nicht, seine Streßreaktionen abzureagieren, seine Konflikte und Probleme zu lösen, so wird er krank.

Die Konflikte, die der moderne Mensch erlebt, sind nur scheinbar neue, für unsere zivilisatorisch geprägte Welt typische Konflikte. In Wirklichkeit sind die Konflikte des heutigen Menschen auf die gleichen Grundinhalte zurückzuführen, denen der Mensch in der Evolution schon immer ausgesetzt war (119, 171).

Der Evolutionsgedanke wird von den Evolutionspsychologen auf den menschlichen Geist übertragen, seine Psyche, sein Verhalten (7, 49, 130, 133, 284, 285, 286, 311). Die Evolutionspsychologen sind der Auffassung, die natürliche Selektion habe den Geist des Menschen im Laufe der langen Evolution auf die Lösung bestimmter Probleme programmiert, die für das Überleben vormals unerläßlich waren, und das urzeitliche Erbe sei in unserem Gehirn noch lebendig. So werden für alle Menschen kulturunabhängige psychologische Grund- und Verhaltensmuster angenommen.
Neben der darwinistischen- bzw. Evolutionspsychologie ist auch eine darwinische Medizin entstanden. Sie betont, daß die Erforschung und Behandlung menschlicher Krankheiten davon profitieren könnte, wenn entwicklungsgeschichtliche Vorgänge berücksichtigt werden (304).

13


Wie der Leser das vorliegende Buch lesen sollte
Das vorliegende Buch stellt Anforderungen an den Leser, Anforderungen insofern, als ihm ständig zwei sich widersprechende Theorien und Behandlungsweisen präsentiert werden:
- die bekannte Sicht- und Behandlungsweise, die Asthma als eine Krankheit der Bronchien begreift
- eine neue und ungewohnte Darstellung und Therapie von Asthma, die Asthma als zentrale Fehlsteuerung der Bronchialabwehr und -funktion bei Fehlüberwachung der Bronchien versteht.
Es kennzeichnet die allgemeine, menschliche Verhaltensweise, daß jemand, der von einem bestimmten Standpunkt aus einer Theorie anhängt, nur noch Dinge wahrnimmt, die in ihr System passen, und er filtert alles andere heraus, das seiner Theorie widerspricht. Das System ist zudem so aufgebaut, daß es im eigenen Bezugsrahmen nicht zu widerlegen ist, eine Tatsache, die die Meinung von seiner absoluten Richtigkeit auch noch unterstützt.
- Eine fremde Theorie, die von einem anderen Standpunkt aus das Asthma beschreibt, die im eigenen Rahmen, mit eigenen Begriffen analysiert wird, muß deshalb grundsätzlich als "falsch" erkannt und abgetan, ad absurdum geführt werden.
Der Leser sollte deshalb das Asthma grundsätzlich von den zwei unterschiedlichen Stand­punkten her analysieren.
Ordnet sich der Leser in das gedankliche Konzept des Buches so ein, daß er
- zwei unterschiedliche Theorien über Asthma, die jeweils unterschiedlich entsprechend ihres Verständnisprinzips durchdacht werden müssen, akzeptiert, so wird er etwas allmählich verstehen lernen, das von großer Wichtigkeit für ihn ist. Was es ist, wird er zunächst nicht wissen, aber er wird es zur rechten Zeit voll verstehen
- mit unglaublicher Wucht.
Das vorliegende Buch soll die bisherigen, erfolgreichen Behandlungsstrategien, die vor­wiegend auf der medikamentösen Therapie beruhen, ergänzen und erweitern durch Strategien, die sich unter dem Begriff Hilfe zur Selbsthilfe, Selbstheilung zusammenfassen lassen. Es handelt sich um zwei Vorstellungen und Behandlungsweisen des Asthmas, die ineinander übergehen, aufeinander folgen und nicht ohne das jeweils andere existieren können. Ziel des Autors war, ein Buch über Theorie und Behandlung von Asthma zu schreiben, das für den Erkrankten und Therapeuten gleichermaßen verständlich ist, ein Unterfangen, das an Grenzen stößt:
- auf der einen Seite wird dem Betroffenen das Dargebotene in Teilbereichen zu kompli­ziert sein
- auf der anderen Seite wird dem Spezialisten der Inhalt nicht ausführlich genug sein.
Dem Problem kann abgeholfen werden, wenn sich der Betroffene von einem Therapeuten das Nichtverstandene erklären läßt und der Spezialist die angegebene wissenschaftliche Literatur durcharbeitet.
In dem vorliegenden Buch Beschriebenes wird in den Kernpunkten nochmals wiederholt und verdichtet dargestellt. Durch die Wiederholungen wird das Ziel verfolgt, daß der Leser (ähnlich wie bei einem Gedicht, das man auswendig lernt und dann behält) den Inhalt des Buches zu seinem Eigentum macht - so daß es ihm dann leichter fällt, die Behandlungsempfehlungen auch konsequent umzusetzen. Das vorliegende Buch ist als "Arbeitsbuch" gedacht, deshalb erscheinen im Text auch Unterstreichungen.

14


Vorwissen prägt die Erkenntnis

Medizinische Erkenntnisse sind stets maßgeblich durch bereits vorausgegangene Ergebnisse und Bewertungen geprägt. Dieses manifeste Vorwissen bestimmt nicht nur, was gedacht, sondern sogar, was überhaupt wahrgenommen wird, und es entscheidet darüber, ob etwas als richtig oder falsch bewertet wird.
Häufig ist es jedoch so, daß diese Art verinnerlichten Vorwissens daran hindert, die Dinge aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten und sie von einer neuen und ungewohnten Seite zu sehen, für die der Blick bisher nicht geöffnet war.
Da der Leser dieses Buches durch Vorwissen geprägt ist, das er im Laufe der Beschäftigung mit der Krankheit erworben hat, wird er erwarten, im vorüegenden Buch die allgemein übliche Meinung über das Bronchialasthma als Erkrankung der Bronchien, die vorzugsweise durch Medikamente unter Kontrolle gehalten werden kann, zu finden. Das ist jedoch nur teilweise der Fall.
In diesem Buch wird die Auffassung über das Asthma erweitert.
Nach der hier vertretenden Meinung ist beim Asthma die Funktion der Abwehr und des Bronchialsystems gestört, und die Bronchien werden fehlüberwacht. Beide Vorstellungen -Asthma, eine Erkrankung des Organs, das vorwiegend medikamentös zu behandeln ist bzw. Asthma, eine Regulationsstörung, mit Fehlüberwachung der Bronchien, die zu normalisieren ist
- stellen zwei grundsätzliche Möglichkeiten dar, Asthma zu erklären und zu behandeln. In Wirklichkeit ergänzen sie sich letztlich erst zu einer optimalen Therapie des Asthmas.
Es widerstrebt jedoch der menschlichen Natur zu akzeptieren, daß es möglicherweise zwei oder gar mehrere in sich logische Ansätze gibt, da der Mensch stets dazu neigt, sich einen festen Standpunkt anzueignen, von dem aus er die Dinge dann als richtig oder falsch beurteilt. Der Leser, der beispielsweise gewohnt ist, in der traditionellen Weise zu denken, könnte Schwierigkeiten haben, die neuartige Sichtweise zu verstehen und zu akzeptieren. Während der Lektüre dieses Buches wird der Leser zeitweilig stark beunruhigt werden. Bisher galt Asthma als ein vererbtes, unheilbares Leiden, das vorwiegend durch Hilfe von außen, z. B. insbesondere durch Medikamente zu lindern war. An diese Vorstellung hat sich der Mensch gewöhnt, damit hat er gelernt zu leben. Die hier vorgetragene Meinung, Asthma sei heilbar, erschüttert dagegen das bisherige Bild von der Krankheit und stiftet erhebliche Unruhe - von der der Autor des Buches hofft, daß es eine heilsame Unruhe sein wird . Die Zeit ist reif, chronische Krankheiten, wie z. B. das Asthma, zu heilen, weil neue wissenschaftliche Ergebnisse den Weg weisen. Es gibt genügend gesicherte Erkenntnisse, wie das zu geschehen hat.

Der Leser sollte die Ausführungen dieses Buches in dem festen Bewußtsein lesen, daß es nicht gilt, einen an der Krankheit Schuldigen zu suchen, denn es gibt keinen Schuldigen:
- Eltern, die ein asthmakrankes Kind haben, haben die Krankheit nicht schicksalhaft ihrem Kind vererbt. Die Bedeutung erblicher Faktoren für das Asthma ist maßlos über­schätzt worden. Sie stellen in dem vorliegenden Buch keine Wirkgröße dar, der wesentliche Bedeutung beigemessen wird.
- Der Betroffene selbst und seine Angehörigen tragen auch keine Schuld an der Krankheit. Sie wurden vielmehr Opfer der Regelkreise, die für das Asthma typisch sind und bei allen Asthmakranken gleichermaßen gefunden werden.


Niemals liegt das Asthma in der Schuld des Betroffenen und seiner Angehörigen. Schuld­gefühle sind ebenso sinnlos und unberechtigt wie Schuldzuweisungen. Schuld bedeutet auf griechisch auch Ursache. Ohne Frage hat das Asthma eine Ursache. Es gilt allein, die wirkliche Ursache des Asthmas zu ergründen, um Heilung zu erzielen.
Das Buch versucht, dem an Asthma Erkrankten Mut zu machen, seine Selbstheilungskräfte zu entdecken und einzusetzen. Es will dem Betroffenen Wege aufzeigen, wie er wieder aus der Krankheit heraus zur Gesundheit gelangen kann.

15


Alle Ratschläge zielen darauf ab, einen Menschen, der asthmakrank geworden ist, wieder zu einem gesunden, beschwerdefreien Leben zurückzuführen.
Nicht immer schafft es der Einzelne allein. Ein Kind bedarf der Unterstützung durch seine Eltern, und der Erwachsene benötigt die Hilfe seiner Freunde, seines Ehepartners - aber in einer neuen, bisher ungewohnten Weise.

Nicht in jedem Fall besteht der Anspruch, das Asthma zu heilen. Bei einem jahrelangen Krankheitsverlauf, der sehr schwer ist und zu einer dauerhaften Schädigung von Bronchien und Lunge geführt hat, wird Heilung kaum erzielt werden können, dagegen aber ein tiefes Verständnis der Erkrankung und Linderung des Leidens.

16
[*/quote*]



Stemmann betreibt Gehirnwäsche. Einerseits behauptet er:

[*quote*]
Der Leser sollte die Ausführungen dieses Buches in dem festen Bewußtsein lesen, daß es nicht gilt, einen an der Krankheit Schuldigen zu suchen, denn es gibt keinen Schuldigen:
- Eltern, die ein asthmakrankes Kind haben, haben die Krankheit nicht schicksalhaft ihrem Kind vererbt. Die Bedeutung erblicher Faktoren für das Asthma ist maßlos über­schätzt worden. Sie stellen in dem vorliegenden Buch keine Wirkgröße dar, der wesentliche Bedeutung beigemessen wird.
- Der Betroffene selbst und seine Angehörigen tragen auch keine Schuld an der Krankheit. Sie wurden vielmehr Opfer der Regelkreise, die für das Asthma typisch sind und bei allen Asthmakranken gleichermaßen gefunden werden.

[*/quote*]


Andererseits ist immer von Ratschlägen und Erklärungen die Rede, denen man selbstverständlich folgen sollte. Was ist, wenn man das nicht tut?

DANN ist man schuld daran, daß das Asthma, bei dem Stemmann organische Ursachen leugnet und behauptet, es sei psychichen Ursprungs, nicht verschwindet. Dann ist man schuld am Leid des Kranken. Das ist die Hamersche Falle.


Eine Hintertür hat sich Stemmann auch gemacht:

[*quote*]
Nicht in jedem Fall besteht der Anspruch, das Asthma zu heilen. Bei einem jahrelangen Krankheitsverlauf, der sehr schwer ist und zu einer dauerhaften Schädigung von Bronchien und Lunge geführt hat, wird Heilung kaum erzielt werden können, dagegen aber ein tiefes Verständnis der Erkrankung und Linderung des Leidens.
[*/quote*]

Was heißt denn "ein tiefes Verständnis der Erkrankung und Linderung des Leidens." Eine Linderung, weil man (angeblich) weiß, was die Krankheit angeblich ausgelöst hat, nämlich psychische Dinge? Welche denn!?

Eine organische Erkrankung in die Psyche abzuschieben, ist Gehirnwäsche.


Für den Fall, daß irgendwelche niederen Misantropen meinen, das sei eine Tatsachenäußerung und nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, so seien sie gewarnt. Wir können noch ganz anders...
« Last Edit: March 21, 2019, 04:08:46 PM by Yulli »
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Julian

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Re: Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« Reply #1 on: March 21, 2019, 08:28:40 PM »

Eine wirklich schräge Masche: Bei Hamer abkupfern und das mit "Evolution" tarnen. Damit das nicht auffällt, Leute zitieren wegen Evolution oder anderem. Eine möglichst große Literaturliste zusammenschreiben, obwohl Hamers Germanische Neue Medizin der eigentliche Inhalt ist.

Das empfinde ich als äußerst dreist. Vor allem die anonymisierten Quellenverweise mit "(119)" statt "Ryke Geerd Hamers Germanische Neue Medizin" sind ein übler Trick.

Und dann.... dann hagelt es "Revier" und "Konflikt" und so weiter. An so vielen Textstellen immer wieder letztendlich Hamers Germanische Neue Medizin.
« Last Edit: March 23, 2019, 02:31:41 AM by Julian »
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StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Thymian

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Re: Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« Reply #2 on: March 23, 2019, 11:32:46 AM »

Zitieren wir doch mal aus dem Spiegel-Artikel von Dennis Ballwieser vom  7.3.2005, was immerhin schon 14 Jahre her ist:


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39613469.html
Zitat:
[*quote*]
Rüdiger Szczepanski vom Kinderhospital Osnabrück warnt vor den psychischen Folgen: Finde die Mutter das vermeintlich auslösende Trennungsereignis nicht, könne sie ihr Kind nicht heilen. Die Mutter ist also nicht nur am Entstehen der Krankheit schuld, sondern auch daran, dass das Leiden bestehen bleibt. "Das ist eine ausweglose Situation, die Familien zerstören kann", sagt Szczepanski.
[*/quote*]

Rüdiger Szczepanski hat schon vor 14 Jahren genau beschrieben, wie der Mechanismus der Gehirnwäsche abläuft: durch psychischen Druck. Trotzdem lassen Stadtverwaltung, Krankenkasse und Klinikleitung Stemmann und Co. freie Hand.


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39613469.html
Zitat:
[*quote*]
Stemmann indes versichert, er habe seine Form der Behandlung durch umfängliche Forschung untermauert. In angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht hat er indes seit 1989 nicht mehr. Unwirsch reagiert er auf Fragen nach dieser Enthaltsamkeit: "Ich bin Professor, habe alles erreicht. Wer sich für meine Arbeit interessiert, der soll hierher kommen."
Jeden Kritiker könne er mit seinen Ergebnissen "platt machen", versichert er.
[*/quote*]

"Platt machen"? So kann man eher die "Arbeit" von Rechtsanwälten beschreiben, Mütter so einzuschüchtern, daß die Unterlassungserklärungen unterschreiben, die ihnen sogar verbieten, sich an Politiker um Hilfe zu wenden, oder Müttern sogar verbieten, das erlittene Leid der betroffenen Kinder zu beschreiben.

WO SIND WIR DENN!? SIND WIR IN SIZILIEN!? HERRSCHT HIER DIE MAFIA? HERRSCHT HIER DIE OMERTA!?
« Last Edit: March 23, 2019, 05:40:03 PM by Thymian »
Logged
Demnächst sind übrigens wieder Wahlen... Welche Arschkarte würden Sie ziehen...?
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11033.0

Thymian

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Re: Stemmanns Buch über Asthma, 1999
« Reply #3 on: March 23, 2019, 01:21:18 PM »

In dem Buch "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" schreibt Ernst August Stemmann 383x   "Revier".
In dem Buch "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" schreibt Ernst August Stemmann   36x   "Konflikt".
In dem Buch "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren"  schreibt Ernst August Stemmann 318x   "Revierangst".

Das ist verdammt viel Hamersche Germanische Neue Medizin !!!!!



Seite 13:

[*quote*]
Die Konflikte, die der moderne Mensch erlebt, sind nur scheinbar neue, für unsere zivilisatorisch geprägte Welt typische Konflikte. In Wirklichkeit sind die Konflikte des heutigen Menschen auf die gleichen Grundinhalte zurückzuführen, denen der Mensch in der Evolution schon immer ausgesetzt war (119 (RYKE GEERD HAMER !!!), 171).

Der Evolutionsgedanke wird von den Evolutionspsychologen auf den menschlichen Geist übertragen, seine Psyche, sein Verhalten (7, 49, 130, 133, 284, 285, 286, 311). Die Evolutionspsychologen sind der Auffassung, die natürliche Selektion habe den Geist des Menschen im Laufe der langen Evolution auf die Lösung bestimmter Probleme programmiert, die für das Überleben vormals unerläßlich waren, und das urzeitliche Erbe sei in unserem Gehirn noch lebendig. So werden für alle Menschen kulturunabhängige psychologische Grund- und Verhaltensmuster angenommen.
Neben der darwinistischen- bzw. Evolutionspsychologie ist auch eine darwinische Medizin entstanden. Sie betont, daß die Erforschung und Behandlung menschlicher Krankheiten davon profitieren könnte, wenn entwicklungsgeschichtliche Vorgänge berücksichtigt werden (304).
[*/quote*]


Seite 56:

[*quote*]
Der Anteil der Sachinformation bei der Ausbildung von Asthma

Das Bronchialsystem kann unspezifisch hyperreagibel im Sinne einer Variation der Norm werden, ein Asthma entsteht dadurch noch nicht.
Es muß eine weitere Komponente hinzukommen, durch die festgelegt ist, daß Asthma manifest wird. Sie ist wahrscheinlich in der Sachinformation zu suchen.
Die Sachinformation, gespeichert im faktischen Gedächtnis, lokalisiert im Großhirn, legt fest, daß das Bronchialsystem erkrankt:
Es ist eine interessante und keineswegs geklärte Frage in der Medizin, an welchem Organ sich Krankheit manifestiert.
Hierzu existiert folgende Hypothese (119) (RYKE GEERD HAMER !!!) (die hier leicht variiert wurde): Der menschliche Organismus entwickelt sich aus drei Keimblättern,
- dem äußeren Keimblatt
- dem mittleren Keimblatt
- dem inneren Keimblatt.

Aus den drei Keimblättern entstehen sowohl das Gehirn als auch die Körperorgane. Ent­sprechend ihrer Keimblattzugehörigkeit stehen Gehirnteile in Korrespondenz mit Körper­organen derselben Keimblattzugehörigkeit, mit denen ursprünglich einmal ein enger räumlicher Verbund bestand.
Bronchialsystem, d. h. Bronchialmuskulatur und -Schleimhaut, haben sich ebenso wie eine bestimmte Region des Großhirns aus dem äußeren Keimblatt entwickelt - und sich erst im Laufe der Individualentwicklung räumlich voneinander entfernt. Dennoch stehen sie nach wie vor in engem funktionellen Zusammenhang. Wird die Hirnregion, die mit dem Bronchial­system korrespondiert, durch eine traumatisch erlittene Sachinformation alteriert und wird das Ereignis dauerhaft im Ammonshorn abgespeichert, so führt das zwangsläufig zu einer Fehlüberwachung der Bronchien, und erst dann kann Asthma entstehen.



Großhirn traumatisch erlebte Sachinformation - Hippokampus
(Ammonshorn)
   
—^ Fehlüberwachung der Bronchien
   
Zwischenhirn

Stammhirn
[*/quote*]


Seite 57:

[*quote*]
Gefühls- und Sachinformation sind an der Asthmaentstehung beteiligt
Bei der Suche nach der Ursache von Asthma ergibt sich das Resümee, daß offensichtlich
- eine Gefühlsinformation
- eine Sachinformation
für die Asthmaentstehung maßgeblich sind.
Erst wenn das Bronchialsystem durch eine traumatisch erlebte Sachinformation vom Großhirn her fehlüberwacht wird, kann die traumatisch empfundene Gefühlsinformation über das Zwischenhirn (Hypothalamus)
- die Funktion der Bronchialmuskulatur (Bronchialschleimhaut)
- die Abwehr und ihre Auswirkungen speziell auf die Bronchien so beeinflussen, daß ein Asthma entsteht.
   
Großhirn
traumatisch erlebte Sachinformation
-> Fehlüberwachung der Bronchien

Asthma
   
Zwischenhirn traumatisch erlebte Gefühlsinformation
"** hyperreagible Bronchien
-> veränderte Abwehr

Stammhirn
[*/quote*]


Seite 58:

[*quote*]
Revierangst verursacht Asthma

Bestimmte Gefühle rufen, wenn ihre Intensität der Empfindung einen bestimmten Pegel übersteigt, bei allen Menschen, ohne Ausnahme, die gleiche Organreaktion hervor. So beeinflußt Schreck die Muskulatur, denn der Betreffende "wird starr vor Schrecken". Der Körper ist Träger, Indikator, Ausdruck eines bewußten Gefühls. Ebenso ist es vorstellbar, daß der Körper Indikator unbewußter Konflikte bzw. traumatisierter Gefühle ist. Diese Meinung wird z. B. von den Gestalttherapeuten vertreten. Zu fahnden war demzufolge nach einem unbewußten Konflikt, in dessen Ablauf ein bestimmtes Gefühl Bronchialveränderungen hervorruft.

Die minutiöse Analyse der Lebensgeschichten von Asthmakranken hat ergeben, daß Asthma
- erstmals auftrat, als etwas elementar gegen den Willen des Betreffenden geschah und
- künftighin immer dann ausgelöst wird, wenn etwas passiert, daß die Person sich anders vorgestellt hat, wenn der Betroffene sich bedrängt fühlt.

Beachte:
   
Asthma entsteht, wenn etwas elementar gegen den Willen des Betreffenden geschieht! Daß etwas, das gegen den eigenen Willen geht, Asthma verursacht, ist nur zu verstehen aus der Sicht der Evolution. Es handelt sich um ein Urgefühl des Menschen, sein Revier ist bedroht, Angst um das Revier kommt auf und ruft extremen Streß hervor. Aus Sicht der Evolution entsteht Asthma durch Revierangst (119). (RYKE GEERD HAMER !!!)
[*/quote*]


"Aus Sicht der Evolution entsteht Asthma durch Revierangst (119). (RYKE GEERD HAMER !!!)" Na super. Stemmann verschleiert den Namen Hamer durch eine Nummer und Hamers Germanische Neue Medizin durch "Evolution". Und das will in der Kinderklinik und der Knappschaft und der Stadtverwaltung niemand bemerkt haben!?


In dem Buch "Asthma ist heilbar, Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren" schreibt Ernst August Stemmann 56x   "evolution".

  56x    "evolution". Das stinkt verdammt nach verschleierter Hamerscher Germanischer Neuer Medizin.
383x   "Revier". Das stinkt erst recht verdammt und verdammt eindeutig nach Hamerscher Germanischer Neuer Medizin.


Wir können das ganze Buch auch Zeile für Zeile durchgehen. Können wir. Können wir völlig problemlos. Wir haben den Text. Und wir sind sehr, sehr gründlich...

« Last Edit: March 23, 2019, 01:41:34 PM by Thymian »
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Demnächst sind übrigens wieder Wahlen... Welche Arschkarte würden Sie ziehen...?
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