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Author Topic: OffenerBrief zur Auflösung von Förderbereichen der parasitären Carstens-Stiftung  (Read 1323 times)

Julian

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Fangen wir hinten an.

Am 28.3.2019 startet Dr. phil., Dipl. Psych. Corina Güthlin einen "Petition" genannten "Offenen Brief" an "Vorstand der Karl und Veronica Carstens-Stiftung".

Dazu sollte man wissen, wer Dr. phil., Dipl. Psych. Corina Güthlin ist: Sie bevölkert seit über 30 Jahren deutsche Universitäten und hat laut Corriculum Vitae bei "Prof. Dr. Dr. Harald Walach" in Freiburg promoviert. Was bereits eine Menge über sie aussagt...


Die Uni Frankfurt veröffentlicht diese Angaben zur Person:

http://www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/team/mit_guethlin.html

[*quote*]
Dr. phil., Dipl. Psych. Corina Güthlin

Leiterin des Arbeitsbereichs Forschungsmethodik und Projektmanagement in der Allgemeinmedizin,
Stellvertretende Leiterin des Arbeitsbereiches Chronische Krankheit und Versorgungsforschung (Schwerpunkt Onkologie)

Tel.: 069-6301-83882
Fax: 069-6301-6428

Kontakt
Studium    

    1988-1995 Studium der Psychologie (Diplom) an der katholischen Universität Eichstätt (KUE)

Berufliche Tätigkeit    

    1996-1997 Wissenschaftliche Angestellte in der Abteilung für Rehabilitationspsychologie, Universität Freiburg. Projekt: "Die Wirksamkeit der klassischen Massage bei chronischem Schmerz"; gefördert durch den Verband Physikalische Therapie (Leitung: Prof. Dr. Dr. H. Walach, Prof. Dr. Dr. U. Koch)
    1997-2004 Wissenschaftliche Angestellte in der Abteilung für Rehabilitationspsychologie, Universität Freiburg und am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene. Projekt: "Eine prospektive Beobachtungsstudie von Akupunktur- und Homöopathiebehandlungen"; gefördert durch den IKK Bundesverband (Leitung: Prof. Dr. Dr. H. Walach)
    2004-2005 Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene.
    2005-2008 Leiterin der Sektion komplementärmedizinische Evaluationsforschung
    seit 2008 Leiterin des Arbeitsbereiches Forschungsmethodik und Projektmanagement in der Allgemeinmedizin am Institut für Allgemeinmedizin/ Universität Frankfurt
    seit 2015 stellvertretende Leiterin des Arbeitsbereiches Chronische Krankheit und Versorgungsforschung (Schwerpunkt Onkologie)

Qualifikationen    

    1995 Diplom-Psychologin Schwerpunkt Methodenlehre
    2006 Dr. phil. Universität Freiburg Die Messung gesundheitsbezogener Lebensqualität: ausgewählte psychometrische Analysen und Anwendungsprobleme [link]. Betreuer: Prof. Dr. Dr. Harald Walach, Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel)
    2012 Abschluss in systemischer Organisationsentwicklung und Change Management

Derzeitige Schwerpunkte    

    Forschungsmethoden der Versorgungsforschung
    Projektmanagement in der Wissenschaft
    Fragebogenkonstruktion
    Mixed Methods Research
    Evaluation Komplementärmedizin

Mitgliedschaften    

    International Society of Complementary Medicine Research (ISCMR, Schriftführerin von 2006-2008)
    Forum akademischer Arbeitsgruppen Komplementärmedizin (Mitglied des Steuerungskomitees 2004-2008)
    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM)
    Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung
[*/quote*]


Nun zum Offenen Brief, laut Website gestartet am 28.3.2019:

https://www.openpetition.de/petition/online/offener-brief-zur-aufloesung-zentraler-foerderbereiche-der-carstens-stiftung#petition-main

[*quote*]
Offener Brief zur Auflösung zentraler Förderbereiche der Carstens Stiftung
Corina Güthlin

Petition is directed to
Vorstand der Karl und Veronica Carstens-Stiftung

287 Supporters
57% achieved 500 for collection target

Launched 28/03/2019

Collection yet 3 weeks Einreichung Dialog with recipient

    decision

Full name
E-mail address
I agree that my data will be stored. The petitioner can see my name and location and forward it to the petitioner. I can contradict this consent at any time.

    petition
        pro & contra 1 News Comments 106 signatures statistics

Sehr geehrter Herr Professor Michalsen, sehr geehrter Herr Professor Schlüter, sehr geehrte Frau Dr. Paul, sehr geehrter Herr Dr. Wiesenauer, sehr geehrter Vorstand der Karl und Veronica Carstens-Stiftung,

wir wenden uns mit diesem offenen Brief an den Vorstand der Karl und Veronica Carstens -Stiftung und an die Öffentlichkeit, nachdem wir mit großer Bestürzung feststellen mussten, dass zentrale Bereiche der Karl- und Veronica Carstens Stiftung von einem Tag auf den anderen eingestellt wurden. Nach eigener Darstellung in der entsprechenden Pressemeldung „trennt sich die Carstens-Stiftung von großen Teilen des operativen Geschäfts“.
Mit Betroffenheit sehen wir, dass damit die größte Förderinstitution für Forschung, Wissenschaft und Lehre im Bereich der Naturheilkunde und Komplementärmedizin in Deutschland ohne jede Ankündigung wichtige Förderinstrumente auflöst. Wir möchten darauf hinweisen, dass unseres Erachtens die Carstens-Stiftung und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich dazu beigetragen haben, Naturheilkunde, Komplementärmedizin und integrative Medizin an deutschen Universitäten mittels Professuren und mittels Nachwuchsförderung zu implementieren und wichtige eigene Literaturdatenbanken aufgebaut haben. Wir befürchten, dass das derzeitige Verhalten der Stiftung die mit großem Engagement und über Jahre aufgebauten Strukturen nachhaltig zerstört!

Getragen von den Spenden eines der größten Patientenverbände im Bereich Komplementärmedizin (Natur und Medizin mit 20 000 Mitgliedern) hat die Stiftung in der Vergangenheit zahlreiche Promotionsarbeiten, verschiedene Stiftungsprofessuren und wissenschaftliche Projekte ermöglicht. Ein Schwerpunkt der Stiftung lag dabei immer auf der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses; so wussten wir unsere Promovierenden durch das Nachwuchsförderprogramm der Stiftung wissenschaftlich gut begleitet und finanziell unterstützt. Diese individuelle und gegebenenfalls finanzielle Förderung von Promovenden und Promovendinnen wird in Deutschland schmerzlich vermisst werden, da gerade die Beschäftigung mit Themen der Naturheilkunde und Komplementärmedizin Medizinstudierenden schwergemacht wird.

Außerdem beherbergt die über die Jahre aufgebaute Datenbank der Carstens-Stiftung nicht nur unzählige wertvolle Publikationen zur Komplementärmedizin, sondern leistete für alle Interessierte unschätzbare Dienste durch Recherchieren und Aufbereiten von relevanten Informationen aus der klinischen Forschung sowie der Grundlagenforschung.

Mit diesem Brief drücken wir einmal den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung, die über Jahre hinweg diese Bereiche mit ihrem persönlichen Engagement aufgebaut haben, unsere Wertschätzung und unseren tiefen Dank aus und rufen den Vorstand auf, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken. Sie zerstören gerade Strukturen, die für den wissenschaftlichen Nachwuchs einmalig waren!


Reason

Helfen Sie mit, dem Vorstand der Karl und Veronica Carstens -Stiftung die Tragweite ihres derzeitigen Handels zu verdeutlichen!
Thank you for your support, Corina Güthlin from Frankfurt/Main

Question to the initiator

----------------------------

Debate

Not yet a PRO argument.
contra

Liebe Unterstützer, wir bedanken uns aufrichtig für die Wertschätzung unserer Arbeit und möchten diese gern zurückgeben: vielen Dank für Ihren und Euren Einsatz als Studierende, Promovierende, Therapeuten und Projektbeteiligte! Vermutlich liegt hier jedoch ein Missverständnis vor: Die Trennung von Teilen des operativen Geschäftes bedeutet nicht die Auflösung von zentralen Förderbereichen. Bitte beachten Sie bzw. beachtet hierzu unsere Erläuterung:
https://www.carstens-stiftung.de/artikel/carstens-stiftung-konzentriert-foerdertaetigkeit.html

Auf weiterhin gute Zusammenarbeit und viele Grüße Michèl Gehrke Pressesprecher der Carstens-Stiftung


----------------------------

Birgit Atzl
Nürnberg

2 h. ago

Die Carstens-Stiftung muss einer der renommierten Unterstützer und Förderer der Homöopathie bleiben!

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Dr. med. Ina Chammah
Wendeburg

3 h. ago

Ich bin selber von der Carstens Stiftung gefördert worden und weiß wie einmalig diese Förderung in Deutschland ist. Der Verlust ist in Geld nicht aufzuwiegen. Der Effekt der Arbeit der letzten 30 Jahre, die ich überblicke sind für das deutsche Gesundheitssystem nicht zu überschätzen.

----------------------------
Keno Arends
Aurich

3 h. ago

Weil Komplementärmedizin von vielen wissenschaftlichen, rein auf Schulmedizin ausgerichteten Personen und Institutionen deutlich unterschätzt und z.T. auch boykottiert wird. Hierzu benötigt es ein starkes Gegengewicht, um ein gutes Nebeneinander zum Wohle des Patienten zu gewährleisten.

----------------------------
Matthias Rostock
Zürich

5 h. ago

Ohne die Karl und Veronica Carstens Stiftung und ihre Mitarbeiter hätte sich die wissenschaftlich fundierte Komplementärmedizin im deutschen Sprachraum nicht in dieser Form entwickeln können.

----------------------------
    Dr. med Johannes Naumann
    Freiburg

    5 h. ago

    Ich unterstütze voll die Argumente von Frau Güthlin.
[...]
[*/quote*]



Quasi ein Einwurf ist dieser als "Debate" eingefügte Abschnitt eine direkte Stellungnahme der Carstens-Stiftung:

[*quote*]
Liebe Unterstützer, wir bedanken uns aufrichtig für die Wertschätzung unserer Arbeit und möchten diese gern zurückgeben: vielen Dank für Ihren und Euren Einsatz als Studierende, Promovierende, Therapeuten und Projektbeteiligte! Vermutlich liegt hier jedoch ein Missverständnis vor: Die Trennung von Teilen des operativen Geschäftes bedeutet nicht die Auflösung von zentralen Förderbereichen. Bitte beachten Sie bzw. beachtet hierzu unsere Erläuterung:
https://www.carstens-stiftung.de/artikel/carstens-stiftung-konzentriert-foerdertaetigkeit.html

Auf weiterhin gute Zusammenarbeit und viele Grüße Michèl Gehrke Pressesprecher der Carstens-Stiftung

[*/quote*]


Was Corina Güthlein am 28.3.2019 angreift, steht in einer undatierten Webseite der Carstens-Stiftung mit der Überschrift "Carstens-Stiftung konzentriert Fördertätigkeit".

In der Webseite ist ein Link zu einem PDF mit der Pressemitteilung FAST gleichen Inhalts. Die Pressemitteilung ist datiert auf "Essen, 26.02.2019". Es hat also 4 Wochen gedauert, bis die Pressemitteilung die erreichte, die meinen betroffen zu sein.


Die undatierte Webseite der Carstens-Stiftung:

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/carstens-stiftung-konzentriert-foerdertaetigkeit.html

[*quote*]
Rubrik: Wir für Journalisten

Carstens-Stiftung konzentriert Fördertätigkeit
von Redaktion Carstens-Stiftung

Die Essener Karl und Veronica Carstens-Stiftung fördert seit ihrer Gründung im Jahre 1982 die Wissenschaft und Forschung in Naturheilkunde und Komplementärmedizin. Nun stellt sie ihre Förderpolitik neu auf und reagiert damit auf Veränderungen der modernen Universitäts- und Kliniklandschaft.

Als die Karl und Veronica Carstens-Stiftung ihre Fördertätigkeit aufnahm, waren Naturheilkunde und Komplementärmedizin kaum erforscht. Die Anwendung entsprechender Verfahren hing im Wesentlichen von der Erfahrung des einzelnen Therapeuten ab. Durch die Förderung von Forschungsarbeiten und studentischen Arbeitskreisen sowie die Durchführung von Aus- und Fortbildungen legte die Stiftung einen wichtigen Grundstein für die ganzheitliche Patientenversorgung, die wir heute an vielen Orten vorfinden und die auf große Akzeptanz in der Bevölkerung trifft.

Wesentliche Funktionen, die bisher in der Stiftung übernommen wurden, sind mittlerweile an den Universitäten vertreten. Aktuell gibt es zehn Stiftungslehrstühle für Naturheilkunde und Komplementärmedizin, die nachhaltig und dauerhaft gestärkt werden sollen. Um dies zu erreichen, müssen die verfügbaren Mittel konzentriert werden. Die Stiftung trennt sich daher von großen Teilen des operativen Geschäfts und fokussiert sich auf den wesentlichen Förderauftrag im Sinne der Stifter: "Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Sie sollen im Einzelfall entscheiden können, welche Methode die besten Heilungschancen für den Patienten bietet." (Dr. med. Veronica Carstens)

Richtungsweisend für die neue Ausrichtung sind Initiativen wie das Alois Schnaubelt-Habilitationsprogramm, mit dem vier ÄrztInnen in Berlin, Essen und Zschadraß die Habilitation ermöglicht wird, oder das Projekt zur Integrativen Pädiatrie mit dem in Landshut und Essen Strukturen für eine ganzheitliche Patientenversorgung ausgebaut werden konnten.

Download der Presseinformation (PDF)

Ergänzung

Auf Grund von Nachfragen und offensichtlichen Missverständnissen möchten wir an dieser Stelle erläutern, was die angesprochene Trennung von Teilen des operativen Geschäftes konkret bedeutet:

Der Bibliotheksservice wurde eingestellt. Die Datenbanken CORE-Hom und HomBRex stehen zur Selbstrecherche jedoch weiterhin zur Verfügung. Die Einstellung des operativen Geschäfts in der Nachwuchsförderung heißt, dass wir das Promotionsseminar, die Kolloquien und die Einzelbetreuung hier im Hause nicht mehr anbieten. Die Betreuung der Studierenden findet an den Universitäten statt und soll dort auch verstärkt werden.


Die Förderaktivitäten, d.h., die Unterstützung des gesamten Nachwuchses sowie die Forschungsprojekte der Carstens-Stiftung, sind durch diesen Schritt nicht beschnitten worden, diese sollen zukünftig sogar ausgebaut werden.

Gerade gemeinnützige Stiftungen müssen sich auch immer wieder hinterfragen, wie die anvertrauten Fördermittel so eingesetzt werden können, dass sie bestmöglich dem Stiftungszweck dienen und die Regeln der Gemeinnützigkeit erfüllen.

Die Homöopathie-Förderung der Carstens-Stiftung läuft in Gänze unberührt weiter, inklusive der Förderung von Arbeitskreisen und Wahlfächern, der Vergabe von Promotionsstipendien und der Ausrichtung der KVC-Foren, in denen Studierende betreut werden. Die Forschungsförderung wird mit der Forschungsplattform Homöopathie in diesem Jahr einen weiteren Meilenstein setzen. Darüber hinaus werden weiterhin Promotionsstipendien in der gesamten Integrativen Medizin vergeben. Auch wird der Bereich der Förderung nach der Promotionsphase mit einem neuem Projekt verstärkt. Das Habilitationsprogramm läuft noch zwei Jahre.

Die gemeinnützige Karl und Veronica Carstens-Stiftung wurde vom damaligen Bundespräsidenten und seiner Ehefrau gegründet. Mehr als 35 Jahre nach ihrer Errichtung ist die Carstens-Stiftung eine bedeutende Wissenschaftsorganisation auf dem Gebiet der Komplementärmedizin – in Deutschland und Europa. So sind bisher über 35 Millionen Euro für Wissenschaft und Forschung aufgewendet worden.

In der Bundesrepublik Deutschland hat die Stiftung Pionierarbeit geleistet und die ersten universitären Strukturen für die Komplementärmedizin geschaffen: Modellprojekte in der Biochemie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und in der Pädiatrie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München, die erste universitäre Ambulanz für Naturheilkunde in Deutschland überhaupt an der Universitätsfrauenklinik in Heidelberg, die erste Fachambulanz für Naturheilkunde in der Onkologie am Universitätsklinikum Jena und das Zentrum für Naturheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg.

Insgesamt wurden rund 1.000 große und kleinere Projekte gefördert, darunter etwa zur Homöopathie bei Heuschnupfen (1985–1988) und Homöopathie in der Tiermedizin (1987–2004). Aber auch Immunmodulation durch Thuja (1987–1993), Ruta bei Multipler Sklerose (1989–1997) sowie Blutspende bei Bluthochdruck (2011–2015), Integrative Pädiatrie (2015-2018) und die Forschungsplattform Demenz (2016-2018) waren dabei. Höhepunkte stellen die Förderung einer Stiftungsprofessur an der Charité in Berlin (2008-2013), das Alois Schnaubelt-Habilitationsprogramm (ab 2018) und die Forschungsplattform Homöopathie (ab 2018) dar.
[*/quote*]



Die Pressemitteilung vom 26.2.2019 als PDF:

https://www.carstens-stiftung.de/fileadmin/user_upload/pdf/20190226_PI_KVC_Foerderpolitik.pdf

[*quote*]
PRESSEINFORMATION
Im Sinne der Nachhaltigkeit

Carstens-Stiftung konzentriert Fördertätigkeit

(Essen, 26.02.2019) Die Essener Karl und Veronica Carstens-Stiftung fördert seit ihrer
Gründung im Jahre 1982 die Wissenschaft und Forschung in Naturheilkunde und
Komplementärmedizin. Nun stellt sie ihre Förderpolitik neu auf und reagiert damit
auf Veränderungen der modernen Universitäts- und Kliniklandschaft.
Als die Karl und Veronica Carstens-Stiftung ihre Fördertätigkeit aufnahm, waren
Naturheilkunde und Komplementärmedizin kaum erforscht. Die Anwendung ent-
sprechender Verfahren hing im Wesentlichen von der Erfahrung des einzelnen
Therapeuten ab. Durch die Förderung von Forschungsarbeiten und studentischen
Arbeitskreisen sowie die Durchführung von Aus- und Fortbildungen legte die Stif-
tung einen wichtigen Grundstein für die ganzheitliche Patientenversorgung, die wir
heute an vielen Orten vorfinden und die auf große Akzeptanz in der Bevölkerung
trifft.
Wesentliche Funktionen, die bisher in der Stiftung übernommen wurden, sind mitt-
lerweile an den Universitäten vertreten.
Aktuell gibt es zehn Stiftungslehrstühle für
Naturheilkunde und Komplementärmedizin, die nachhaltig und dauerhaft gestärkt
werden sollen. Um dies zu erreichen, müssen die verfügbaren Mittel konzentriert
werden.
Die Stiftung trennt sich daher von großen Teilen des operativen Geschäfts
und fokussiert sich auf den wesentlichen Förderauftrag im Sinne der Stifter: „Der
Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedi-
zin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Sie sollen im Einzelfall entschei-
den können, welche Methode die besten Heilungschancen für den Patienten bie-
tet.“ (Dr. med. Veronica Carstens)

Richtungsweisend für die neue Ausrichtung sind Initiativen wie das Alois Schnau-
belt-Habilitationsprogramm, mit dem vier ÄrztInnen in Berlin, Essen und Zschadraß
die Habilitation ermöglicht wird, oder das Projekt zur Integrativen Pädiatrie, mit
dem in Landshut und Essen Strukturen für eine ganzheitliche Patientenversorgung
ausgebaut werden konnten.


CARSTENS -STIFTUNG – Pressestelle
Michèl Gehrke | Am Deimelsberg 36 | 45276 Essen
Telefon 0201/56305-61 | Fax 0201/56305-60
pressestelle@carstens-stiftung.de
www.carstens-stiftung.de

Seite 1 von 2

PRESSEINFORMATION

Die gemeinnützige Karl und Veronica Carstens-Stiftung wurde vom damaligen Bun-
despräsidenten und seiner Ehefrau gegründet. Mehr als 35 Jahre nach ihrer Errich-
tung ist die Carstens-Stiftung eine bedeutende Wissenschaftsorganisation auf dem
Gebiet der Komplementärmedizin – in Deutschland und Europa. So sind bisher über
35 Millionen Euro für Wissenschaft und Forschung aufgewendet worden. In der
Bundesrepublik Deutschland hat die Stiftung Pionierarbeit geleistet und die ersten
universitären Strukturen für die Komplementärmedizin geschaffen: Modellprojekte
in der Biochemie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und in der Pädiatrie
am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München, die erste universitäre Am-
bulanz für Naturheilkunde in Deutschland überhaupt an der Universitätsfrauenkli-
nik in Heidelberg, die erste Fachambulanz für Naturheilkunde in der Onkologie am
Universitätsklinikum Jena und das Zentrum für Naturheilkunde am Universitätsklini-
kum Freiburg. Insgesamt wurden rund 1.000 große und kleinere Projekte gefördert,
darunter etwa zur Homöopathie bei Heuschnupfen (1985–1988) und Homöopathie
in der Tiermedizin (1987–2004). Aber auch Immunmodulation durch Thuja (1987–
1993), Ruta bei Multipler Sklerose (1989–1997) sowie Blutspende bei Bluthochdruck
(2011–2015), Integrative Pädiatrie (2015-2018) und die Forschungsplattform Demenz
(2016-2018) waren dabei. Höhepunkte stellen die Förderung einer Stiftungsprofes-
sur an der Charité in Berlin (2008-2013), das Alois Schnaubelt-Habilitationspro-
gramm (ab 2018) und die Forschungsplattform Homöopathie (ab 2018) dar.
C ARSTENS -S TIFTUNG – Pressestelle
Michèl Gehrke | Am Deimelsberg 36 | 45276 Essen
Telefon 0201/56305-61 | Fax 0201/56305-60
pressestelle@carstens-stiftung.de
www.carstens-stiftung.de
Seite 2 von 2
[*/quote*]



Die Carstens-Stiftung schreibt bereits am 26.2.1019:

[*quote*]
Wesentliche Funktionen, die bisher in der Stiftung übernommen wurden, sind mitt-
lerweile an den Universitäten vertreten.


Aktuell gibt es zehn Stiftungslehrstühle für
Naturheilkunde und Komplementärmedizin, die nachhaltig und dauerhaft gestärkt
werden sollen. Um dies zu erreichen, müssen die verfügbaren Mittel konzentriert
werden.

[*/quote*]

Die Bedeutung dieser Worte zu verstehen ist für Homöopathie-Belichtete ein offensichtlich unmögliches Unterfangen. So daß es zu wilden Attacken Fehlgeleiteter kommt (Namen nenne ich hier keine, die üblichen verdächtigen Globuli-Geschädigten reichen aus). Und eben zu einem Offenbarungseid, genannt Offener Brief.

Das hier ist der Kern der ganzen Aktion:

[*quote*]
Wesentliche Funktionen, die bisher in der Stiftung übernommen wurden, sind mitt-
lerweile an den Universitäten vertreten.

[*/quote*]
 
Frei übersetzt: Die Carstens-Stiftung hat es geschafft, sich in Hochschulen Injektionsorte zu schaffen, die nun ihrerseits die Destruktion der Wissenschaft vorantreiben.

Nachdem sie diesen Punkt erreicht hat, kann die Carstens-Stiftung ihr (bekannterweise nicht unbegrenzes) finanzielles Budget DEM WEITEREN STRATEGISCHEN VORGEHEN widmen: der Festigung und der Erweiterung von Injektionsorten.

Das wird so beschrieben:

[*quote*]
Richtungsweisend für die neue Ausrichtung sind Initiativen wie das Alois Schnau-
belt-Habilitationsprogramm, mit dem vier ÄrztInnen in Berlin, Essen und Zschadraß
die Habilitation ermöglicht wird, oder das Projekt zur Integrativen Pädiatrie, mit
dem in Landshut und Essen Strukturen für eine ganzheitliche Patientenversorgung
ausgebaut werden konnten.

[*/quote*]


Jetzt geht es eine Ebene höher. Nicht mehr Promotionen, sondern Habilitationen. Also das, was bisher die Anthroposophen von Witten-Herdecke aus steuerten (siehe den Fall Seifert an der Charité in Berlin), nun auch von Essen aus gesteuert. Und gleich ganze Bereiche übernehmen, so die angebliche Integrative Pädiatrie.

In der "Ergänzung" heißt es wörtlich:

[*quote*]
Die Einstellung des operativen Geschäfts in der Nachwuchsförderung heißt, dass wir das Promotionsseminar, die Kolloquien und die Einzelbetreuung hier im Hause nicht mehr anbieten. Die Betreuung der Studierenden findet an den Universitäten statt und soll dort auch verstärkt werden.
[*/quote*]

Mit anderen Worten: Die bisherige Indoktrinations- und Verblödungstätigkeit der Carstens-Stiftung wird in die Universitäten verlagert und den Universitäten aufgebürdet. Der Parasit vermehrt sich in seinem Wirt.


Hätte man die Homöoopathen und andere Gefährder (so heißt das Wort heute, früher nannte man sie Medizinterroristen) von Anfang an daran gehindert, die Universitäten und Kliniken auch nur zu betreten, hätte man viele Patienten retten können. Aber jetzt hat die parasitäre Carstens-Stiftung bereits die 2. Stufe der Machtergreifung in Arbeit. Und die Politik, vollverblödet und korrupt, schlimmer denn je zuvor, ist ihr dabei ein eilfertiger Gehilfe und Komplize.
« Last Edit: April 02, 2019, 08:09:43 PM by Julian »
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Julian

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Ein Blick in die Statistik der "Petition":

https://www.openpetition.de/petition/statistik/offener-brief-zur-aufloesung-zentraler-foerderbereiche-der-carstens-stiftung




Nach rund einem Monat und viel Getöse durch Globulifanatiker hat die "Petition" 533 Unterstützer bekommen. 533. Dabei hat die Carsten-Stiftung ihre Geldquelle in den 20.000 Mitgliedern "eines der größten Patientenverbände im Bereich Komplementärmedizin (Natur und Medizin mit 20 000 Mitgliedern)".

533 von 20.000 sind rund 2,5%. Das ist so verschwindend gering, daß man fragen muß, ob die Carstens-Stiftung überhaupt das ist, was die 20.000 Mitglieder "eines der größten Patientenverbände im Bereich Komplementärmedizin (Natur und Medizin mit 20 000 Mitgliedern)" sich darunter vorstellen.

Da muß man sich auch fragen, warum die Carstens-Stiftung mit ihrer aktuellen Umsortierung der von ihr finanzierten Projekte diese Umsortierung durchführt. Weil sie am Limit ist. Mehr geht nicht. Das Jahresbudget für "Förderung" ist anscheinend rund 1 Million Euro. Das ist bei 20.000 Förderern ein Betrag von 50 Euro pro Förderer. Das erscheint mir sehr hoch. Die Firmenspenden, falls man sie sehen könnte, dürften ein nicht unwesentlicher Teil der Finanzierung sein. Privatpersonen werden kaum 50 Euro pro Jahr spenden.

Warum ist der Betrag so wichtig? Weil er einen Einblick in die Motivation bzw. in die Motivationslosigkeit gibt. Nur 2,5% begehren gegen die Umsortierung der Ausgaben der Carstens-Stiftung auf. Daß die anderen 97,5% die für gut heißen, darf man bezweifeln. Eher, daß sie davon nichts wissen oder sie nicht begreifen oder sie ihnen egal ist.

Die Finanzen der Carstens-Stiftung sind vermutlich schon lange auf dem jetzigen Niveau eingependelt. Damit spiegeln sie das wieder, was in Deutschland zur Zeit tatsächlich an Potential für esoterischen Mist existiert. Und das ist geringer als die Homöopathiemafia die Bevölkerung glauben machen will. Hatte nicht die DHU im Jahr 2018 eine große PR-Aktion mit eigener Domain und Blog und Statements begeisterter Globulikonsumenten gestartet? Ja, hatte sie, und das Echo war denkbar schlecht. Statt einer großen Masse von Begeisterten kamen nur die zum Vorschein, die als Heilpraktiker oder sonstige Profitierer zur Mafia dazugehören. Die Bevölkerung an sich blieb weitgehend abwesend.

Die ganze Homöopathiebeliebtheit ist nichts als eine Lüge, die sich schon längst totgelaufen hat. Im Prinzip spiegelt sie einen Randbereich der Evolution wieder, den mit den mangelnden Hirnfunktionen.
« Last Edit: April 25, 2019, 08:49:50 PM by Julian »
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Munterbunt

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Christian J. Becker, die Lachnummer der Nation, fällt schon wieder voll auf die Schnauze. Da hat es die Carstens-Stiftung doch tatsächlich gewagt,...  Und Christian J. Becker, am 23.4.2019, kann sein Mundwerk nicht halten:

https://twitter.com/chr_becker_pr/status/1120906807101272064

[*quote*]
Christian J. Becker @chr_becker_pr

Nur 13 Unterschriften für Petition fehlen noch, die sich für die Nachwuchsförderung #Homöopathie einsetzt. Ohne Unterschriften werden 4 Fachkräfte entlassen, die Studenten + Promovierende unterstützen.Hier unterschreiben,heute letzter Pet-Tag:
http://homoeopathiewatchblog.de/2019/04/23/unterschreiben-sie-heute-nur-27-unterschriften-fuer-petition-nachwuchs-foerderung-homoeopathie-fehlen-noch-95-sind-geschafft/
#healthcare



https://pbs.twimg.com/card_img/1120906816450375681/fKmkG_Jz?format=jpg&name=386x202

21:26 - 23. Apr. 2019
[*/quote*]



Damit nimmt die Komödie ihren Lauf. In diesem Bild



https://pbs.twimg.com/card_img/1120906816450375681/fKmkG_Jz?format=jpg&name=386x202

sieht man außer einem Screenschott (bitte mit 2 "t"!) vom ehrwürdigen Professor Harald Walach noch einige dahingemurkste Buchstaben. Außer dem mit "#" als "Tag" zu erkennenden Internet-Unfug ist es dieses kryptische Ding:

         zpr.io/gytvZ

Das ist eine verschlüsselte URL, die auf dem bisher unbekannten Server zpr.io beruht. Warum auch immer, Jemand meinte, besonders schlau zu sein, indem er die echte URL verheimllicht.

Die echte URL ist

         https://harald-walach.de/2019/03/28/carstens-stiftung-schliesst-zentrale-foerderbereiche/

Leider ist das ein Schuß in den Ofen.

https://harald-walach.de/2019/03/28/carstens-stiftung-schliesst-zentrale-foerderbereiche/

[*quote*]
Prof. Harald Walach
Not Found

Apologies, but the page you requested could not be found. Perhaps searching will help.
[*/quote*]


In der Liste der Blogartikel läßt sich dieser Artikel nicht finden. Die URL ist aber kein Fake. Die ist echt! Mit Hilfe von Knecht Google läßt sich der Inhalt wiederbeleben.



(Ausschnitt aus dem Screenschotter)


Sicherheitshalber wird der Fund eingefroren und ins Kühlhaus befördert.

http://archive.is/ON6Ll

[*quote*]
Dies ist der Cache von Google von https://harald-walach.de/2019/03/28/carstens-stiftung-schliesst-zentrale-foerderbereiche/
Es handelt sich dabei um ein Abbild der Seite, wie diese am 31. März 2019 16:39:21 GMT angezeigt wurde. Die aktuelle Seite sieht mittlerweile eventuell anders aus. Weitere Informationen.

  Start » Im Fokus » Carstens-Stiftung schliesst zentrale Förderbereiche
Prof. Harald Walach
28. März 2019
Posted in: Im Fokus, Pressemitteilungen
Carstens-Stiftung schliesst zentrale Förderbereiche

Der Vorstand der Carstens-Stiftung hat in einer sehr kurzfristigen Entscheidung drei zentrale Förderbereiche geschlossen. Dadurch sind die Doktoranden-Betreuung, die Bibliothek und die Homöopathie-Forschungs-Datenbank ohne weitere personelle Betreuung. Ein nachhaltiges Anschlusskonzept gibt es meines Wissens nicht. Ich habe die Stiftung seit ihrer Entstehung gekannt und mit Sympathie begleitet. Frau Carstens hat mir im Jahre 1985 zur Publikation meiner Diplomarbeit verholfen. Sowie ich sie gekannt habe, hätte sie diese Aktion keinesfalls gutgeheissen, und in meinen Augen verstösst sie gegen das ideelle Erbe der Stifter. Meine Kollegin Corina Güthlin hat eine Online-Petition gestartet, in der sie gegenüber dem Vorstand der Stiftung ihre Sorge zum Ausdruck bringt. Wem dies ein Anliegen ist, dem lege ich diese Petition nahe.
https://www.openpetition.de/petition/online/offener-brief-zur-aufloesung-zentraler-foerderbereiche-der-carstens-stiftung

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Der klinische Psycho­loge, Philo­soph und Wissen­schafts­his­toriker Prof. Dr. Dr. Harald Walach ist Professor an der Medizinischen Universität Poznan, Polen und Gastprofessor an der Universität Witten-Herdecke (Philosophische Grundlagen der Psychologie). Ausserdem ist er Gründer und Leiter des "Change Health Science Instituts".

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Der Signifikanz-Mythos bröckelt…
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Jetzt wird es lustig: Harald Walach, bezahlter Hofpoet der Homöopathiemafia und ein Besitzer eines großen und vorlauten und vor allem lausig lästerhaften Mundwerkes, was insbesondere Prof. Edzard Ernst zu spüren bekam, macht einen Rückzieher! Warum hat er seinen Blogartikel verschwinden lassen? Etwa auf Anordnung eines Paten?

Und Christian Joachim Becker, auch bekannt als Christian Jottpunkt Becker? Der hat den Hofpoeten Walach auffliegen lassen. Oh, ist das peinlich...

Globuli sind echt Scheiße für's Gehirn. Aber echt.  ;D
Logged

Julian

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Aus aktuellem Anlaß eine Erinnerung an einen großen Haufen hömöopathischer Scheiße:


http://archiv.carstens-stiftung.de/artikel/kann-wirken-was-nicht-wirken-darf.html

[*quote*]
Carstens-Stiftung

Service | Fort- und Weiterbildung
08.10.2014
Kann wirken, was nicht wirken darf?
Science meets Homoeopathy vom 12.-14. Februar (2015) in Berlin

Einer der weltweit interessantesten Kongresse zur Komplementärmedizin Science meets Homeopathy kommt vom 12. bis 14. Februar 2015 wieder in die Urania nach Berlin. Der Titel provokant: Kann wirken, was nicht wirken darf? Der Kontext packend: Homöopathie in der Psychotherapie, Kinderheilkunde und Tumortherapie. Die Veranstalter sind konsequente Verfechter der seriösen Grundlagenforschung in der Homöopathie: Dr. med. Irene Schlingensiepen, Max-Planck-Neurobiologin, Medizinerin und Homöopathin sowie Mark-Alexander Brysch, Historiker und Journalist. Sie bringen eine nachdenkliche Elite aus der naturwissenschaftlichen und homöopathischen Grundlagenforschung an einen Tisch.

Mediziner wie zum Beispiel

Professor Dr. Peter Matthiessen (Universität Witten-Herdecke),
Dr. med. Klaus von Ammon (Universitätsspital Zürich),
Prof. Dr. Michael Frass (Universität Wien) und die Physiker,
Priv. Doz. Dr. Stephan Baumgartner (Universität Witten-Herdecke) sowie
Professor Dr. Hartmann Römer

kommen in die Berliner Urania, um mit weiteren Experten, Politikern und Laien zu diskutieren und gemeinsam die wissenschaftlichen Studien mit neuen Denkansätzen voranzutreiben.

Diskutiert werden u.a. die Themen:

Was bedeutet eigentlich Reproduzierbarkeit?
Biologische Wirkung von Hochpotenzen.
Leben und Bewusstsein, Krankheit und Heilung.
Quantenphysik im Dialog mit der modernen Medizin.

Science meets Homoeopathy 2015 – Ein Forum für Freunde geistiger Herausforderungen, für Neugierige und kluge Skeptiker!

Datum:
12.-14. Februar 2015

Tagungsort:
Urania
An der Urania 17
10787 Berlin

Fortbildungspunkte:

18 CME-Fortbildungspunkte sind bei der Ärztekammer Berlin beantragt. Die Veranstaltung ist beim Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte zum Erhalt von Diplompunkten registriert.

Teilnahmegebühren:
Frühbucher bis zum 30. November 2014 220 EUR, danach 250 EUR p.P., Vollzeit-Studenten: 130 EUR

Anmeldung und weitere Informationen:
Institut für Systematische Quellenhomöopathie
Rabenhorststr. 7
13505 Berlin
seminar@quellenhomoeopathie.de
http://www.quellenhomoeopathie.de
 
Literatur    
Presseinformation der schweizeragentur vom 07.10.2014

Interessante Links
> Eine Nachlese zu dem Kongress
> Institut für Systematische Quellenhomöopathie
        
Pressestelle
Für Einschätzungen, Interviewpartner, Studien oder Hintergrundinformationen zur Komplementärmedizin steht Ihnen die Pressestelle der Carstens-Stiftung : Natur und Medizin zur Verfügung.

Sie erreichen uns unter: 0201 56305-61 oder per E-Mail unter:
pressestelle@carstens-stiftung.de
Die Buchreihe "Forum Homöopathie"
Die Buchreihe "Forum Homöopathie"
Diese Buchreihe wendet sich sowohl an Ärzte als auch an Laien. Sie ist zum Einstieg und zur Fortbildung geeignet. Viele Autoren durchliefen die Nachwuchsförderung der Carstens-Stiftung. Der KVC Verlag berät Sie gerne! [mehr]
   
© 2011-2014 Karl und Veronica Carstens-Stiftung | Im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft | Am Deimelsberg 36 | 45276 Essen | Telefon: +49 0201 563050 | Telefax: +49 0201 56305 30
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Für diesen himmelschreienden und menschenverachtenden Mist gibt es auch noch Fortbildungspunkte:

"18 CME-Fortbildungspunkte sind bei der Ärztekammer Berlin beantragt. Die Veranstaltung ist beim Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte zum Erhalt von Diplompunkten registriert."


Es ist Realsatire vom allerübelsten.

Lauter Punkte, wo Homöopathie als Lüge und Betrug zerfällt:

[*quote*]
* Was bedeutet eigentlich Reproduzierbarkeit?
* Biologische Wirkung von Hochpotenzen.
* Leben und Bewusstsein, Krankheit und Heilung.
* Quantenphysik im Dialog mit der modernen Medizin.
[*/quote*]


Und das, bitte unbedingt in der vollen Tragweite bedenken, wird selbst Todkranken angetan: "Homöopathie in der Psychotherapie, Kinderheilkunde und Tumortherapie".

Bitte auch das Datum beachten: Februar 2015. Das war vor 4 Jahren.
Logged
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