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Author Topic: Die Lügen des Klimawandels  (Read 1386 times)

Flughörnchen

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Die Lügen des Klimawandels
« on: May 01, 2019, 11:46:14 AM »

Das Klima ändert sich. Das geben A) Einige zu, B) Andere wieder nicht. Bei denen, die es zugeben, sagen die Einen, C) der Mensch sei mindestens mitschuld, die Anderen, D) der Mensch sei an gar nichts schuld, und außerdem...

In einer neuen Buchbesprechung geht es um den Klimawandel. Ein Fall der Gruppe D:

"Es geht um den Klimawandel, der in diesem Buch (wie auch anderswo) nicht ausreichend und verständlich definiert ist. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um den anthropogenen, also um den (allein?) von Menschen verursachten Klimawandel. Die Autorin festgestellt, dass eine Steigerung der Welttemperatur um 2°C, vielleicht auch um 1.5°C, unumkehrbar ist. Dabei ist es (wohl nicht) allgemein bekannt, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde vor Urzeiten weit höher gelegen ist. Und trotzdem gibt es uns. Wahrscheinlich meint die Autorin, dass bei einer (durchschnittlichen?) Steigerung der Welttemperatur um 1.5°C - 2°C die Menschheit ausrottet wird. Ich setze dagegen!"

Die Temperaturen auf der Erde waren früher einmal höher. Waren sie das? Das ist ein echtes Problem, weil diese Frage bei der Religion trennt. Während die denkenden Menschen wissen, daß die Erde so circa 3,5 Millarden Jahre alt ist (oder ein bißchen mehr), behaupten Troglodyten, sie sei nur rund 6000 Jahre alt. Das könne man aus der Bibel lesen, und die habe immer recht.

Die Bibel ist ein Sammelsurium an steinzeitlichem Unsinn, zusammengetragen in mehreren Jahrhunderten vor über 2000 Jahren, und damit alles andere als eine wahre Quelle der Wahrheit. Die Bibel ist Abfall der Geschichte. Insofern wird der Buchkritiker also keinem religiösen Unsinn verfallen sein. Könnte man denken. Aber wenden wir uns trotzdem dem Altertum zu. Die Erde war ganz sicher heiß, sogar glühend heiß, damals, vor 3,5 Milliarden Jahren. Seit damals ist sie abgekühlt, die Oberfläche wurde belebt und das Leben hat sich im Laufe der letzten 2 Milliarden Jahre entwickelt und stetig gewandelt. Und es wurde kälter. Oder, anders herum betrachtet: "früher war es aber heißer!"

Letzteres erleben wir in der Buchkritik: früher war es wärmer. Natürlich war es das! Ebenso natürlich der Aufschrei: "Und trotzdem gibt es uns."

Natürlich gibt es uns. Uns gibt es jetzt. Heute. Heute, nicht damals. Alle von damals sind ausgestorben. Was damals gelebt hat, ist tot. Heute stirbt zum Beispiel das Barrier Reef vor Australien. Große Teile davon sind bereits tot. Die kleine Temperaturänderung jetzt, die bringt es um.  Die kleine Temperaturänderung bringt den Tod, weil die Organismen nur an ganz bestimmte Umweltbedingungen angepaßt sind. Kommt die Änderung zu schnell, sterben sie. Alles, was heute lebt, kann also damals, als das Klima auf der Erde wärmer war, gar nicht existiert haben. Alles, was jetzt lebt, ist an die niedrigere Temperatur angepaßt.

Extremophile Organismen, wie bei den Schwarzen Rauchern ("Black Smoker") am Meeresgrund, sind an ihre heiße Umgebung angepaßt. Überall anders sterben sie. Warum wissen wir das? Weil sie nirgendwo anders sind als ausgerechnet da, wo sie sind!

"Und trotzdem gibt es uns."

Aber nicht mehr lange.
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