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Author Topic: Der Fall Prof. Michael Keusgen  (Read 164 times)

Thymian

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Der Fall Prof. Michael Keusgen
« on: June 24, 2019, 10:55:47 AM »

Den "Prof. Michael Keusgen" sollten wir uns auch vornehmen. Der ist überfällig.


https://homöopathie-natürlich.de/interview-mit-prof-michael-keusgen

[*quote*]
Interview mit Prof. Michael Keusgen

Wie können Sie als Pharmazeut damit leben, dass es Arzneimittel wie Homöopathika gibt, die keinen üblichen pharmakologisch/pharmakokinetischen Mechanismus haben?

Damit kann ich ganz hervorragend leben! Wir erbringen einen Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit eines Präparats. Das mache ich mit klinischen Studien, unabhängig davon, ob die pharmakologische Wirkung bekannt ist oder nicht. Ich möchte ja mit Arzneimitteln therapieren, und deshalb steht an erster Stelle auch der Nachweis, ob es in der Therapie sinnvoll ist oder nicht. Und es gibt hinreichend Studien, die zeigen, dass Homöopathie sehr wohl eine therapeutische Wirksamkeit hat. Die Studien sind zum Teil widersprüchlich, aber es gibt ausreichend Studien die zeigen, dass wir den gewünschten therapeutischen Effekt erzielen können. Auch bei Phytopharmaka ist nur für die Minderheit der Präparate der Wirkmechanismus bekannt. Es ist nichts Ungewöhnliches bei der pharmakologischen Wirkung im Dunklen zu tappen. Etwas Ungewöhnliches würde ich woanders festmachen, wir nehmen auch in der Phytotherapie eine Dosis-Wirkung-Beziehung an, d.h., je  mehr Wirkstoff desto stärker wird die Wirkung, desto stärker werden auch unerwünschte Wirkungen, und das ist in der Homöopathie ja nicht der Fall. Wir haben das Unverständliche, das mit zunehmender Potenzierung die Wirkstärke zunehmen soll – dafür gibt es wissenschaftlich bisher keine griffige Erklärung, was aber ja nicht heißt, dass da nichts dran ist. Denn mit einem naturwissenschaftlichen Ansatz kann ich ja nur beweisen, dass etwas existiert, es gibt aber kein valides experimentelles Set-Up, was mir beweist, dass es etwas nicht gibt. Hier muss man bei der Homöopathie als Naturwissenschaftler also fairerweise sagen, wir wissen nicht, wie das funktioniert, was aber nicht heißt, dass es nicht funktioniert.

Wie sehen Sie als Pharmazeut den Stellenwert der Homöopathie in der Medizin?

Homöopathie fällt ja in den Bereich der Komplementärmedizin, die in Deutschland eine sehr hohe Akzeptanz in der Bevölkerung hat. Die Homöopathie hat vor allem bei leichteren Erkrankungen eine hohe Bedeutung. Etwa bei Schlafstörungen kann man mit der Homöopathie sicherlich viel Gutes tun. Auch bei dem großen Komplex der Verdauungsstörungen – die ja häufig psychisch bedingt sind – sehe ich eine Domäne der Homöopathie.

Welchen Stellenwert messen Sie der Homöopathie in der Ausbildung von Studenten bei?

Einen hohen, denn als Apotheker muss ich mich auch am Kundenwunsch orientieren, und die Verbraucher erwarten, dass sie eine Grundberatung zur Homöopathie in der Apotheke erhalten. Im Pharmaziestudium wird im 3. Semester die Herstellung homöopathischer Arzneimittel gelehrt, in Theorie und Praxis – das gehört zu den Pflichtfächern. Die homöopathischen Herstellungsregeln müssen beherrscht werden, es gehört ja auch zu den Aufgaben eines angehenden Apothekers, sachgerecht Homöopathika herzustellen. Wir bieten sogar schon mal samstags freiwillige Workshops an, bei denen wir auch über den therapeutischen Einsatz von Homöopathika sprechen. Im 3. Prüfungsabschnitt des Staatsexamens prüfe ich regelmäßig Homöopathie. Ich sehe bei den Studierenden eine überwiegend positive Einstellung zur Homöopathie.

Was genau ist das Homöopathische Arzneibuch?

Das Deutsche Homöopathische Arzneibuch (HAB) ist Pflichtlektüre in der Apotheke, es muss vorrätig sein, als Buch oder digital. Das HAB definiert die Qualitätsstandards der homöopathischen Ausgangsmaterialien und definiert die Herstellungsregeln. Dies ist die Grundlage für die Herstellung eines homöopathischen Arzneimittels in Apotheken oder im großen Stil. Das HAB ist sozusagen die Bibel der Qualität für Homöopathika. Für die Hersteller hat das HAB natürlich einen noch größeren Wert, hier werden die Qualitätsstandards beschrieben, die befolgt und dokumentiert werden müssen. Übrigens müssen homöopathische Arzneimittel grundsätzlich denselben Qualitätsanforderungen genügen wie Arzneimittel, die in der Schulmedizin therapeutisch eingesetzt werden.

…das heißt, dass homöopathische Arzneimittel sicher sind?

Homöopathika sind bei ordnungsgemäßer Anwendung und Herstellung sicher. Die Betonung liegt auf ordnungsgemäß. Natürlich gibt es Negativbeispiele, wenn etwa jemand aus einer giftigen Substanz in einer niedrigen Potenz ein Homöopathikum herstellt und dies nicht registrieren lässt. Dann wurden Vorschriften umgangen, denn bei der Registrierung wird vom BfArM festgelegt, ab welcher Potenzstufe ein Präparat mit giftigem Ausgangsmaterial sicher eingesetzt werden kann. Das Missbrauchspotential bei homöopathischen Arzneien würde ich daher als sehr gering einschätzen.

Ist die Homöopathie evidenz-basiert?

Grundsätzlich ist die Homöopathie eine evidenz-basierte Methode. Man muss aber berücksichtigen, dass Hahnemann vor über 200 Jahren nur etwa 70 Ausgangsmaterialien geprüft hat, die haben ihm gereicht. Heute kennen wir etwa 1.400 Ausgangsmaterialien, plus X, wobei rund 400 als gebräuchlich betrachtet werden können. Homöopathische Ärzte sind zudem experimentierfreudig und schauen natürlich, ob sie noch weitere Stoffe für die Therapie verwenden können. Diese riesige Menge an Ausgangsmaterialien hat natürlich auch eine unterschiedliche Evidenz. Es gibt Homöopathika, die eine gute Evidenz haben und welche, die eine geringere haben – es gibt nicht für alle Mittel Studien.

Wo sehen Sie die Homöopathie zukünftig in der Medizin/Pharmazie?

Die Akzeptanz für komplementärmedizinische Methoden – wie die Homöopathie – ist in Deutschland sehr hoch. Ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern wird. Auch auf Seiten der Zulassung haben wir eine sehr stabile Situation, es wird sich regulatorisch nichts verändern.

Warum ist es wichtig, dass Homöopathika apothekenpflichtig sind?

Damit der Verbraucher die Möglichkeit einer fachkundigen Beratung hat, die sicherlich im Drogeriemarkt nicht so gegeben wäre. Ich denke schon, dass bei der Abgabe von Homöopathika ein Beratungsgespräch dazu gehört, etwa zur Einnahme. Es sind Arzneimittel, die häufiger erklärt werden müssen.
[*quote*]



[URL-Fehler behoben. Ayu]
« Last Edit: June 25, 2019, 05:30:51 AM by Ayumi »
Logged
.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

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Ayumi

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Re: Der Fall Prof. Michael Keusgen
« Reply #1 on: June 26, 2019, 12:12:17 AM »

https://homöopathie-natürlich.de/interview-mit-prof-michael-keusgen

[*quote*]
Interview mit Prof. Michael Keusgen

Frage:
Wie können Sie als Pharmazeut damit leben, dass es Arzneimittel wie Homöopathika gibt, die keinen üblichen pharmakologisch/pharmakokinetischen Mechanismus haben?
[*/quote*]

Pharmazeut? Keusgen ist Professor. Für Pharmazie? Dann müßte er doch wissen, daß Homöopathie Mist ist.


Schauen wir mal nach:

https://www.uni-marburg.de/de/fb16/ipc/ag-keusgen

[*quote*]
Philipps-Universität Marburg
Institut für Pharmazeutische Chemie

Arbeitsgruppe Prof. Dr. Michael Keusgen
Kontakt

Telefon: +49(0)6421-28-25809
Fax: +49(0)6421-28-26652
E-Mail: keusgen@staff*
Adresse: Wilhelm-Roser-Straße 2, D-35037 Marburg

*Um eine richtige E-Mail-Adresse zu erhalten, fügen Sie bitte ".uni-marburg.de" an.
Sekretariat Prof. Keusgen

Wilhelm-Roser-Str. 2
Raum 113
35037 Marburg
Tel.: +49(0)6421/28-25808
Fax: +49(0)6421/28-26652
andrea.schutte@*

*Um eine richtige E-Mail-Adresse zu erhalten, fügen Sie bitte "uni-marburg.de" an.
Kontakt und Informationen zur Website
Kontaktinformationen Institut für Pharmazeutische Chemie

Institut für Pharmazeutische Chemie
Marbacher Weg 6-10
35032 Marburg

Fragen zum Studium
+49 6421 28-25835
Sekretariat: +49 6421 28-25553
+49 6421 28-25854
katja.huette@staff.uni-marburg.de
[*/quote*]


Keusgen ist Professor am Institut für Pharmazeutische Chemie. Also darf man annehmen, daß er Professor für Pharmazeutische Chemie ist.

Darf man?

Also, wenn der dort Professor ist am Institut für Pharmazeutische Chemie, dann verlange ich, daß er den Stoff beherrscht. Tut er das nicht, dann Tritt in den Hintern.


Die Frage an Keusgen war:

[*quote*]
Frage:
Wie können Sie als Pharmazeut damit leben, dass es Arzneimittel wie Homöopathika gibt, die keinen üblichen pharmakologisch/pharmakokinetischen Mechanismus haben?
[*/quote*]

Was sind Arzneimittel, "die keinen üblichen pharmakologisch/pharmakokinetischen Mechanismus haben"? Wie ist der Mechanismus definiert?


Keusgens "Antwort":

[*quote*]
Antwort:
Damit kann ich ganz hervorragend leben! Wir erbringen einen Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit eines Präparats.
[*/quote*]

Wie bitte? "Die" erbringen den Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit? Mit Studien? Mit echten Studien? Nix Fakes, sondern wissenschaftlich einwandfreie Studien?


Keusgen:

[*quote*]
Das mache ich mit klinischen Studien, unabhängig davon, ob die pharmakologische Wirkung bekannt ist oder nicht. Ich möchte ja mit Arzneimitteln therapieren, und deshalb steht an erster Stelle auch der Nachweis, ob es in der Therapie sinnvoll ist oder nicht.
[*/quote*]

Moment mal! Was ist ein "Nachweis, ob es in der Therapie sinnvoll ist oder nicht"? Erst redet er vom Nachweis der Wirkung und jetzt vom Nachweis, ob "es" sinnvoll ist? Was soll das denn!?


[*quote*]
Und es gibt hinreichend Studien, die zeigen, dass Homöopathie sehr wohl eine therapeutische Wirksamkeit hat. Die Studien sind zum Teil widersprüchlich, aber es gibt ausreichend Studien die zeigen, dass wir den gewünschten therapeutischen Effekt erzielen können.
[*/quote*]

Es gibt "hinreichend Studien, die zeigen, dass Homöopathie sehr wohl eine therapeutische Wirksamkeit hat". Hinreichend? Wieviel ist denn "hinreichend"? 5? 10? 50? 100?

Studie ist nicht gleich Studie. Nahezu alle Studien zur Homöopathie sind Mist. Da kann man doch nicht einfach eine Anzahl als "hinreichend" nehmen, und sucht sich dann die passenden raus, die eine Wirkung "nachweisen", egal, ob die Studien wissenschaftlich sauber sind, oder ob sie, wie fast 100 Prozent der Studien, totaler Bockmist sind.

Die Zahl der Studien ist kein Kriterium. Das einzig akzeptierbare Kritierium: ob die Studie wissenschaftlich einwandfrei ist. Hier sieht man, daß Keusgen Mist baut. Und ich glaube nicht, daß er das nicht weiß.


Keusgen:

[*quote*]
Auch bei Phytopharmaka ist nur für die Minderheit der Präparate der Wirkmechanismus bekannt.
[*/quote*]

Wie bitte!? Wirkmechanismus!? Der ist doch scheißegal! Es geht um die WIRKUNG! Das ist die Frage. Wirkt das Mittel oder wirkt es nicht? Welche Wirkungen hat es und welche Nebenwirkungen?

Warum kommt Keusgen mit dem Wirkmechanismus? Jeder Vollidiot weiß doch, daß der keine Rolle spielt. Jeder Vollidiot weiß das, bloß Keusgen nicht? Oder will Keusgen nach typischer Manier der Homöopathen SCHON WIEDER die Schweinerei mit dem Ablenkungsmanöver durchziehen?


Keusgen:

[*quote*]
Es ist nichts Ungewöhnliches bei der pharmakologischen Wirkung im Dunklen zu tappen. Etwas Ungewöhnliches würde ich woanders festmachen, wir nehmen auch in der Phytotherapie eine Dosis-Wirkung-Beziehung an, d.h., je  mehr Wirkstoff desto stärker wird die Wirkung, desto stärker werden auch unerwünschte Wirkungen, und das ist in der Homöopathie ja nicht der Fall.
[*/quote*]

Das ist doch Quatsch. Hahnemann sagt eindeutig, daß stärker verdünnte Mittel stärker wirksam sind. Das ist die Umkehrung des aus der gesamten Pharmazie bekannten Phänomens, der alten Bauernregel "mehr hilft mehr".


Keusgen:

[*quote*]
Wir haben das Unverständliche, das mit zunehmender Potenzierung die Wirkstärke zunehmen soll – dafür gibt es wissenschaftlich bisher keine griffige Erklärung, was aber ja nicht heißt, dass da nichts dran ist. Denn mit einem naturwissenschaftlichen Ansatz kann ich ja nur beweisen, dass etwas existiert, es gibt aber kein valides experimentelles Set-Up, was mir beweist, dass es etwas nicht gibt. Hier muss man bei der Homöopathie als Naturwissenschaftler also fairerweise sagen, wir wissen nicht, wie das funktioniert, was aber nicht heißt, dass es nicht funktioniert.
[*/quote*]

Das ist Scheiße, ganz einfach Scheiße. Wie ein Mittel funktioniert, steht überhaupt nicht zur Debatte. Es geht nur um die Wirksamkeit. Die kann man in einer Studie testen. Jedes philosophische Gequatsche ist bloß eine dämliche Ausrede.

Warum bringt Keusgen so einen Mist? WARUM!? Warum keine Nachweise, sondern Quatsch?

Weil er keine Nachweise hat? Weil er genau weiß, daß er niemals Nachweise haben wird? Das hieße: Keusgen lügt.


Keusgen:

[*quote*]
Wie sehen Sie als Pharmazeut den Stellenwert der Homöopathie in der Medizin?

Homöopathie fällt ja in den Bereich der Komplementärmedizin, die in Deutschland eine sehr hohe Akzeptanz in der Bevölkerung hat.
[*/quote*]

Das ist doch gelogen. Die gesamte angebliche Akzeptanz ist bloß ein Reklametrick: mittels gefälschter "Umfragen" werden mittels verfälschender Interpretationen und Verdrehungen weitere unwahre Tatsachenbehauptungen aus dem Hut gezaubert.


Keusgen:

[*quote*]
Die Homöopathie hat vor allem bei leichteren Erkrankungen eine hohe Bedeutung.
[*quote*]

Das ist gelogen. Wahr ist, daß man Leuten mit leichten Erkrankungen eher den Homöopathiemist unterjubeln kann als wenn ernste Erkrankungen vorliegen.


Keusgen:

[*quote*]
Etwa bei Schlafstörungen kann man mit der Homöopathie sicherlich viel Gutes tun.
[*/quote*]

Eine Rolle Traubenzucker hilft auch. Sogar besser. Und ist gut für den Zahnarzt. Hat der auch etwas zu tun.


Keusgen:

[*quote*]
Auch bei dem großen Komplex der Verdauungsstörungen – die ja häufig psychisch bedingt sind – sehe ich eine Domäne der Homöopathie.
[*/quote*]

Psyche? Was hat denn die Psyche damit zu tun? Gar nichts! Es geht aber, das sieht man hier, um eine sehr gefährliche Masche: Menschen in die Psychoecke zu drängen.

Nun sagt das  alles nicht irgendeiner, sondern  ein Professor für Pharmazeutische Chemie. Man sieht, wie mit wenigen Worten eine angebliche Fachautorität mittels unwahrer oder verdrehender Tatsachenbehauptungen Menschen gezielt in die Eso-Ecke manövrieren kann, wo sie dann von der Kameradschaft eilfertiger Esoabzocker ausgeplündert werden.


Keusgen:

[*quote*]
Welchen Stellenwert messen Sie der Homöopathie in der Ausbildung von Studenten bei?

Einen hohen, denn als Apotheker muss ich mich auch am Kundenwunsch orientieren, und die Verbraucher erwarten, dass sie eine Grundberatung zur Homöopathie in der Apotheke erhalten.
[*/quote*]

Das ist sehr hinterhältig. Leider sind Pharmaziestudenten verpflichtet, den Müll Homöopathie zu lernen, weil sie später in der Apotheke homöopathische Mittel herstellen können müssen. Das ist vom Gesetzgeber, dem geistigen Vakuum Bundestag, so vorgegeben.

Daß die Studenten den Mist lernen müssen, heißt aber noch lange nicht, daß der Mist in irgendeiner Weise wahr oder gut wäre. Ist er auch nicht. Homöopathie ist Betrug.


Keusgen:

[*quote*]
Im Pharmaziestudium wird im 3. Semester die Herstellung homöopathischer Arzneimittel gelehrt, in Theorie und Praxis – das gehört zu den Pflichtfächern. Die homöopathischen Herstellungsregeln müssen beherrscht werden, es gehört ja auch zu den Aufgaben eines angehenden Apothekers, sachgerecht Homöopathika herzustellen. Wir bieten sogar schon mal samstags freiwillige Workshops an, bei denen wir auch über den therapeutischen Einsatz von Homöopathika sprechen. Im 3. Prüfungsabschnitt des Staatsexamens prüfe ich regelmäßig Homöopathie.
[*/quote*]

Ja, genau das. Wo Studenten gequält und verblödet werden. Weil angebliche Fachautoritäten ihnen  den Müll eintrichtern und die Studenten sich nicht dagegen wehren können.


Keusgen:

[*quote*]
Ich sehe bei den Studierenden eine überwiegend positive Einstellung zur Homöopathie.
[*/quote*]

Entweder die sind so dämlich, daß die den Mist glauben, oder es sind Arschkriecher, die vom Prof gute Noten wollen und deswegen nicht aufmucken dürfen.

Das System Universität ist ein verdammt übles. Von wegen Freiheit des Studium. Zwang und Unterordnung!


Keusgen:

[*quote*]
Was genau ist das Homöopathische Arzneibuch?

Das Deutsche Homöopathische Arzneibuch (HAB) ist Pflichtlektüre in der Apotheke, es muss vorrätig sein, als Buch oder digital.
[*/quote*]

Bla bla bla. Dummes Geschwätz.

Von Aribert Deckers gibt es echte Fakten:

"Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch"
http://ariplex.com/folia/archives/643.htm

"Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch"”
http://ariplex.com/folia/archives/647.htm

Das hat der Deckers nicht selbst geschrieben, sondern das ist zitiert der betreffende Teil des Homöopathische Arzneibuchs, der über die Herstellung. Den sollte man sich zu Gemüte führen. Da kann man was lernen.


[*quote*]
Das HAB definiert die Qualitätsstandards der homöopathischen Ausgangsmaterialien und definiert die Herstellungsregeln. Dies ist die Grundlage für die Herstellung eines homöopathischen Arzneimittels in Apotheken oder im großen Stil. Das HAB ist sozusagen die Bibel der Qualität für Homöopathika. Für die Hersteller hat das HAB natürlich einen noch größeren Wert, hier werden die Qualitätsstandards beschrieben, die befolgt und dokumentiert werden müssen. Übrigens müssen homöopathische Arzneimittel grundsätzlich denselben Qualitätsanforderungen genügen wie Arzneimittel, die in der Schulmedizin therapeutisch eingesetzt werden.
[*/quote*]

Bla bla bla. Dummes Geschwätz. Das Herausreden auf "große Herstellungsqualität" ist so dumm wie nur was. Außer dem sich halten an die Herstellungsregeln KÖNNEN die Homöopathen doch nichts. (Wenn sie es anthroposophisch machen, dann nur bei Vollmond.) Das ist doch der Witz bei der Sache.


[*quote*]
…das heißt, dass homöopathische Arzneimittel sicher sind?
[*/quote*]

Nein, das heißt es selbstverständlich nicht! Homöopathie arbeitet grundsätzlich mit Giften oder giftigen oder sonstwie gefährlichen Substanzen.

Quecksilberverbindungen gehören in der Homöopathie zu den meistbenutzten Substanzen. Das Zeug ist verdammt giftig. Kleine Kostprobe gefällig?

"Repertorium hydrargyrum: Wie man Kranken Quecksilber verkauft"
http://ariplex.com/ama/ama_rep1.htm

Ist auch vom Aribert Deckers. Sollte man lesen. Von wegen Homöopathie ist harmlos. Die Verdünnungen sind nicht bloß D12 oder sonstwas, sondern gehen runter auf D3, das ist 1:1000. Das ist harmlos!? Von wegen!

[*quote*]
Mercurius bijodatus

------------------------------------------------------------------------
(Seite 202)
Mercurius jodatus ruber
Hydrargyrum bijodatum rubrum
Quecksilberjodid

HgJ2

Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3


Vorschrift 6: Verreibung = D1
SV Lösung = D3

Gebräuchliche Tabletten (Dil): D4, D6, D3
Gebräuchliche Ampullen       : D6, D8, D15

Indikationen wie unter Mercurius solubilis mit besonderer Wirkung
bei Anginen und Adnexitis.

--
Organspezifizität
subjektive und objektive Symptomatik und

Modalitäten :

Tonsillen, Adnexe, im übrigen wie bei Mercurius solubilis.

Anginen im akuten und chronischen Stadium, besonders wenn die
regionären Lymphdrüsen stark geschwollen sind. In diesem Fall
gutes Unterstützungsmittel der Serumtherapie bei Diphterie. Bei
chronischer Tonsillenhyperplasie täglich 2 Tabletten D4 für etwa
6 Wochen. Ferner gut wirksam bei akuter und subakuter Adnexitis.

AMB und Leitsymptome wie unter Mercurius solubilis (siehe dort).

[*/quote*]


Sogar mit Indikation. Das hat der Deckers aus einem Buch der DHU zitiert. Weil das so schön ist, zitiere ich noch ein Stück:

[*quote*]
    "Homöopathisches Repetitorium"

    Arzneimittellehre in Tabellenform
    Herausgegeben von der Deutschen Homöopathie-Union
    Pharmazeutisch überarbeitet
    Nachdruck

    Deutsche Homöopathie-Union . Karlsruhe

[*/quote*]
 

Darin gibt es (in der zitierten Ausgabe von 1994) ab Seite 318 ein "Register der Hauptindikationen".  Super, wie man sich sowas mit Hilfe der Betrüger im Bundestag zaubern kann...


Keusgen:

[*quote*]
Homöopathika sind bei ordnungsgemäßer Anwendung und Herstellung sicher.
[*/quote*]

Das ist eine faustdicke Lüge.


[*quote*]
Die Betonung liegt auf ordnungsgemäß.
[*/quote*]

Ach nee. Ganz plötzlich?


[*quote*]
Natürlich gibt es Negativbeispiele, wenn etwa jemand aus einer giftigen Substanz in einer niedrigen Potenz ein Homöopathikum herstellt und dies nicht registrieren lässt.
[*/quote*]

Nicht registrieren? Die Mittel der DHU sind ganz bestimmt tadellos registriert. Darauf kann man wetten. Und was verkauft die DHU so?

Zitieren wir doch aus dem Büchli "Homöopathisches Repetitorium" der DHU:

[*quote*]
Mercurius cyanatus

------------------------------------------------------------------------
(Seite 202)
Hydrargyrum cyanatum
Mercuricyanid
Quecksilbercyanid
Hg(CN)2

Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3

Vorschrift 6: Verreibung = D1
Lösung = D2

Gebräuchliche Tabletten (Dil): D6, D4
Gebräuchliche Ampullen       : D6

Indikationen wie unter Mercurius solubilis mit besonderer Wirkung
bei der malignen Diphterie oder Angina und deren Komplikationen.

--
Organspezifizität
subjektive und objektive Symptomatik und
Modalitäten :

Tonsillen und Mundhöhle, Leber und Nieren.

Mercurius cyanatus gehört zu den hochtoxischen Hg-Verbindungen.
Neben der Serumtherapie ist es besonders zur zusätzlichen
Behandlung bei Diphterie oder schwerer Angina zu empfehlen,
wenn diese Krankheiten einen malignen Charakter mit starken
Nekrosen oder Gangraeneszenz annehmen und offensichtlich auf
die parenchymatösen Organe, besonders Leber und Niere, toxisch
zu streuen scheinen. Vorsichtige Dosierung! Mercurius cyanatus D6
genügt meist. Eventuell mit Lachesis Amp. D8 bis D12 oder
Chinacea (Urtinktur) kombinieren. Das AMB entspricht im übrigen
dem von Mercurius solubilis (siehe dort).
[*/quote*]


Das ist garantiert einwandfrei registriert. Aber giftig. Und wie!


[*quote*]
Dann wurden Vorschriften umgangen, denn bei der Registrierung wird vom BfArM festgelegt, ab welcher Potenzstufe ein Präparat mit giftigem Ausgangsmaterial sicher eingesetzt werden kann.
[*/quote*]

Die DHU hält sich ganz bestimmt an die Buchstaben des Gesetzes. Wer allerdings diese Buchstaben geschrieben und vorgeschrieben und diktiert hat, steht auf einem ganz anderen Blatt...


[*quote*]
Das Missbrauchspotential bei homöopathischen Arzneien würde ich daher als sehr gering einschätzen.
[*/quote*]

So, würde er, der Herr Professor Keusgen, Professor für Pharmazeutische Chemie?

Homöopathie ist per se, grundsätzlich und überhaupt, ein Mißbrauch. Homöopathie ist Betrug. Die Menschen werden belogen und betrogen, ihnen wird Zeit gestohlen, Zeit vernichtet, die sie nicht wieder zurückholen können, Zeit, in der sinnvolle Therapien ihnen Gesundheit und Leben hätten retten können.

Und was das Thema Sicherheit angeht, da haben wir was:



Bleivergiftung dank Homöopathie
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10863.0


Arsen ist auch nicht schlecht. Der Frass, der österreichische Oberhomöopath, weist zu recht darauf hin, daß es Todesfälle gibt.

Diese Opfer lebt zwar noch, aber die Vergiftung ist wunderbar homöopathisch:

"05. Mai 2019 17:08; Akt: 05.05.2019 17:20
Vergiftete sich Teenager mit Arsen-Globuli?
Weil sie unter Magen-Darm-Beschwerden litt, nahm ein Mädchen bis zu 50 Arsen-Globuli pro Tag. In der Folge litt sie unter Vergiftungssymptomen."
https://www.20min.ch/wissen/news/story/Maedchen-vergiftet-sich-mit-Homoeopathie-Praeparat-26503653


Von wegen Homöopathie ist sicher.  Homöopathie ist per definitionem Betrug. Sicher ist bei Homöopathie nur eines: Daß sie Scheiße ist und daß wegen ihr Menschen leiden und jedes Jahr TAUSENDE sterben.


Keusgen:

[*quote*]
Ist die Homöopathie evidenz-basiert?

Grundsätzlich ist die Homöopathie eine evidenz-basierte Methode.
[*/quote*]

Das ist so dumm-dreist, daß man nur noch staunen kann. Homöopathie kann nicht disgnostizieren. Wie gibt der Homöopath dann seine Mittelchen? Indem er im Repertorium herumgräbt, in einerm oder mehreren, je nachdem, wie sehr er damit angeben will, und dann ein Mittel AUSPROBIERT wird. Ja, ausprobiert! Wenn es nicht wirkt, dann eben das nächste. Und das nächste. Und das nächste. Wochenlang, monatelang, jahrelang nichts als Ausprobieren. Da ist keine Evidenz, aber nicht das kleinste bißchen von Evidenz. Das liegt am Grundprinzip  der Homöopathie, wie Hahnemann es definiert hat.

Das Grundprinzip der Homöopathie ist: Es gibt irgendwo und irgendwie das passende Mittel. Man muß es bloß finden.  Homöopathie ist nichts als ein stupides, strunzvollblöddämliches Herumprobieren. Das ist kein Versehen, sondern Hahnemann hat es genau so definiert!

Hahnemann sagt auch, daß man nicht einfach von den ersten Mitteln, die man sich so ausdenkt (weil die bei Herrn XYZ mal geholfen haben, oder der Katze und dem toten Hund), ausgehen soll, sondern daß man immer wieder von neuem probieren soll. Das ist die vollkommene Negation jeglicher Evidenz!

Da erlaube ich mir zu sagen, daß der Herr Professor Keusgen, Professor für Pharmazeutische Chemie am Institut für Pharmazeutische Chemie der Philipps-Universität Marburg, keinen blassen Schimmer von Homöopathie hat. Er mag vielleicht wissen, wie man laut Homöopathischem Arzneibuch die Mittel rein physikalisch herstellen muß. Aber sonst weiß er nichts, der Herr Professor.

Es wäre mir eine große Freude, dem mal vor der vollbesetzen Vollversammlung im Auditorium Maximum zu zeigen, wo der Hammer hängt. Damit die Studenten endlich sehen, wie auch sie mit Homöopathie beschissen werden.


Keusgen:

[*quote*]
Man muss aber berücksichtigen, dass Hahnemann vor über 200 Jahren nur etwa 70 Ausgangsmaterialien geprüft hat, die haben ihm gereicht. Heute kennen wir etwa 1.400 Ausgangsmaterialien, plus X, wobei rund 400 als gebräuchlich betrachtet werden können.
[*/quote*]

"wobei rund 400 als gebräuchlich betrachtet werden können". Ach nee, ist das nicht süß? 400? Weil der feine Herr Hahnemann mit seinen läppischen 70 Mitteln nicht genug Ausreden hatte, wurden im Lauf der Zeit mehr benötigt. Jeder dieser Stoffe ist doch nichts anderes als eine weitere Ausrede! Das ist doch der Witz dabei. Mit jedem Mittelchen werden wieder Wochen und Monate Zeit verplempert, in denen Medikamente der wissenschaftlichen Medizin den Kranken wirklich hätten helfen können. Aber nein, die großen Halbgötter und Ganzgötter der Homöopathie müssen ihre Größe demonstrieren. Wie? Indem sie ausprobieren?

Und wenn das nicht reicht? Dann wird eben noch mehr probiert. Immer neue Mittel. Ganz besonderen Reiz hat übrigens Hundescheiße:

Es wird Zeit, mehr Homöopathen zu übersetzen.
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6390.0

Von da muß ich ein Stück zitieren:

[*quote*]
Die hochgeschätzte Frau Iris Preuß hat gesagt: *"Wir verfügen schon über 2000 Mittel und haben damit genügend Einsatzmöglichkeiten."* und bei Eberle und Ritzer haut das nicht hin. Wörtlich: "Tatsache, dass wir bestimmten Patienten nicht befriedigend helfen konnten"

So, konnten sie nicht? Aber mit HundescheiBe schon? Ich weiß ja nicht so recht, aber ich sehe da einen Marianengraben an Unterschied. Die anderen Homöopathen haben über 2000 Mittel, und die reichen denen, aber bei Eberle und Ritzer haut das nicht hin mit den 2000 Mitteln, die müssen HundescheiBe nehmen? Wäre das nicht ein dicker Ausschlußgrund für Patienten? Lieber zu den anderen Homöophantasten zu gehen als zu Eberle und Ritzer, weil bei den anderen muß man keine Hundescheiße schlucken? Also, ich als Patient würde mir da schon so meine Gedanken machen...
[*/quote*]


Die Frau Preuß, eine Heilpraktikerin, Vorstandsmitglied des Verbands klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD), gibt im Jahr 2010, das ist 9 Jahre her, an, daß "wir", das sind natürlich die Heilpraktiker, "schon über 2000 Mittel" verfügen. Der Herr Professor Keusgen, Professor für Pharmazeutische Chemie am Institut für Pharmazeutische Chemie der Philipps-Universität Marburg, erzählt etwas von nur "1.400 Ausgangsmaterialien, plus X", wobei das "plus X" eine schwache Ausrede ist. Zwischen 1400 und 2000 (und die 2000 schon vor 9 Jahren), ist ein größerer Unterschied als bloß ein "plus X".

Damit kommen wir wieder zu der Hundescheiße.


Keusgen:

[*quote*]
Homöopathische Ärzte sind zudem experimentierfreudig und schauen natürlich, ob sie noch weitere Stoffe für die Therapie verwenden können.
[*/quote*]

Experimentierfreudig? Aber ja doch! Die brauchen doch mehr Ausreden für ihr Versagen. Also, da hilft Hundescheiße ganz bestimmt. Ritzer und Eberle hat sie geholfen. Bitte mit Bild:




Wieder ein Zitat:

Eberle und Ritzer wörtlich:

[*quote*]
"Tatsache, dass wir bestimmten Patienten nicht befriedigend helfen konnten"
[*/quote*]


Die konnten einfach nicht anders!



Keusgen:

[*quote*]
Diese riesige Menge an Ausgangsmaterialien hat natürlich auch eine unterschiedliche Evidenz. Es gibt Homöopathika, die eine gute Evidenz haben und welche, die eine geringere haben – es gibt nicht für alle Mittel Studien.
[*/quote*]


Da habe ich wieder ein Zitat. Wieder von Ritzer und Eberle. Von deren Website, frisch gepflückt am 27.6.2019.

Es ist ein bißchen länger. Bitte nicht erschrecken.


Eberle und Ritzer wörtlich:

https://homoeopathieforschung.de/unsere-hausapotheke/

[*quote*]
HOMÖOPATHIEFORSCHUNG
Klassische und Moderne Homöopathie

Homöopathische Hausapotheke

Die homöopathische Hausapotheke ist ein sehr gutes Instrument sich schnell, gefahrlos in einfachen meist akuten Fällen, wie kleinen Infekten, kleineren Verletzungen und psychischen Notsituationen sich selbst zu helfen. Ein großer Vorteil liegt auch darin, dass man Homöopathie überall einfach mitnehmen kann, keine besondere Zubereitung braucht und sich auch als Reiseapotheke wunderbar eignet.

Grundsätzlich gilt immer, suchen sie einen Arzt auf, falls sie sich unsicher sind, Symptome heftig werden und eine klare Diagnose und Behandlung erforderlich ist! Auf keinen Fall sollten sie Symptome verschleppen, wenn keine Heilung eintritt.

 
Wie Sie die einzelnen Mittel dosieren sollten, können Sie HIER nachlesen:

Gemüt/ Schlaf

    Angst
        Plutonium
        Aconitum napellus
        Belladonna
    Erschöpfung, Erschöpfungszustand
        Placenta
    Heftige Wut unterdrückt
        Scorpio europaeus
        Staphisagria
    Krank vor freudiger Unternehmung
        Halaeetus leucocephalos sanguis
    Prüfungsangst
        Gelsemium
        Uranium metallicum
        Argentum nitricum
    Schlafmangel
        Placenta
        Aqua Hochstein
        Nux vomica
    Schlafstörungen
        Coffea
        Cocculus
        Natrium muriaticum
        Aqua Hochstein
    Schock
        Plutonium
        Arnica montana
        Aconitum napellus
        Ignatia
        Halaeetus leucocephalos sanguis
    Traurigkeit
        Natrium muriaticum
        Sol britannica
        Ignatia

Infekte / Erkältungen

    Durchnässung, Abkühlung
        Dulcamara
        Rhus toxicodendron
    Fieber
        Aconitum napellus
        Belladonna
        Halaeetus leucocephalos sanguis
        Ferrum phosphoricum
        Aqua Hochstein
        Eupatorium perfoliatum
        Gelsemium
    Halsschmerzen
        Belladonna
        Apis mellifica
        Mercurius solubilis
        Phytolacca
        Hepar sulfuris
        Scorpio europaeus
        Argentum nitricum
    Husten
        Bryonia
        Aqua Hochstein
        Ipecacuanha
        Drosera
        Lac sim
    Ohrenschmerzen
        Aqua Hochstein
        Belladonna
        Aconitum napellus
        Placenta
        Pulsatilla
        Chamomilla
    Pseudokrupp
        Aconitum napellus
        Lac sim
        Spongia
    Schnupfen
        Natrium muriaticum
        Pulsatilla
        Kalium bichromicum
        Hepar sulfuris

Kopf / Nacken / Rücken

    Kopfschmerzen
        Gelsemium
        Uranium metallicum
        Bryonia
        Belladonna
        Natrium muriaticum
        Scorpio europaeus
    Nackensteifigkeit und Nackenschmerzen
        Uranium metallicum
    Rückenschmerzen nach Verheben
        Rhus toxicodendron
    Überanstrengung mit Bewegungs- und Wärmebesserung
        Rhus toxicodendron
    Schulkopfschmerzen
        Natrium muriaticum
    Zahnschmerzen
        Arnica montana
        Adalia bipunctata
        Chamomilla
        Halaeetus leucocephalos sanguis
        Staphisagria

Herz / Brust

    Herzbeschwerden
        Natrium muriaticum
        Crataegus
        Adalia bipunctata
        Placenta
    Mastitis
        Phytolacca
        Bryonia
        Belladonna

Bauch / Magen

    Bauchschmerzen
        Colocynthis
        Ipecacuanha
        Uranium metallicum
        Nux vomica
        Pulsatilla
        Chamomilla
        Natrium muriaticum
    Bauchschmerzen vor der Schule
        Colocynthis
        Ipecacuanha
        Uranium metallicum
        Nux vomica
        Pulsatilla
        Chamomilla
    Durchfall
        Natrium muriaticum
        Veratrum album
        Chamomilla
        Terra
    Verstopfung
        Natrium muriaticum
        Nux vomica
    Verstopfung auf Reisen
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Unterleib

    Blasenentzündung
        Cantharis
        Pulsatilla
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    Periodenschmerzen
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Verletzungen / Stiche / Verbrennungen

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[*/quote*]


PLUTONIUM!? Ja, Plutonium. Einer der allergiftigsten Stoffe des Universums.


Eberle und Ritzer wörtlich:

https://homoeopathieforschung.de/hausapotheke/plutonium/

[*quote*]
Name: Plutonium ( Plutonium )

bei: Angst, Schock

Leitsymptome:
Bedrohungsgefühl, Zwang

bewährt bei:
Schock, Furcht vor einer drohenden Katastrophe, Bedrohung durch einen Partner, Bedrohung in Kindergarten und Schule, Angst bei und vor Krankheit
[*/quote*]


Die haben Plutonium in der Hausapotheke. Gegen "Bedrohung in Kindergarten"!? Wer geht denn in den Kindergarten? Kindergärtnerinnen (neueuphemistisch "Erzieherin" betitelt) und Kinder. Aha. Und die kriegen bei Ritzer und Eberle Plutonium.


Dank Webarchive kann man frühere Versionen der Webserite finden. Diese Version ist vom 3.2.2003:

http://web.archive.org/web/20030203023403/http://www.homoeopathieforschung.de/plutonium.htm

[*quote*]
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Essentielle Grundlinien

Die zentrale Idee von Plutonium ist die Unterdrückung und Verschüttung der innersten Kräfte des Menschen und die Bedrohung und Gefährdung des Lebens im allgemeinen.
Das Wesen des Menschen ist bedroht. Dies kann sich sowohl äußerlich durch Gewalt, Unfälle und Zwänge äußern, als auch innerlich durch Rollenverhalten und Leben von Zwängen, die dem innersten Wesen des Menschen widersprechen. Die einzelnen Rollen stehen nicht mehr in Rückkoppelung zum innersten Wesen und Wollen, sondern werden zwanghaft erfüllt. Klinisch ergibt sich daraus er Einsatz von Plutonium bei allen Formen (existentieller) Bedrohungsgefühle, dunkler Depression, Angst - und Paniksymptomatik, unbeugsamem Willen und gebeugtem Willen, Ausbrüchen von rücksichtsloser Aggression, sowie zwanghaft einseitig ausgefülltem Rollenverhalten, z. B. durch Überidentifikation mit einer Rolle (zwanghaft sklavische Berufsausübung) und ihren Folgen. Die massiven Auflösungszustände, die der Plutoniumkranke erlebt, erzeugen in ihm nicht selten Versuche auch in aussichtlosen Situationen mit einem hohen inneren Spannungsgefühl zu retten und heilen zu wollen, z. B. Kinder in von Scheidung bedrohten Ehen usw..

Häufigste körperliche Erkrankungen, die wir bis jetzt bei Plutonium sehen konnten, waren Bronchitis, Asthma, multiple Allergien, chronisches Müdigkeitssyndrom, Rückenschmerzen und Neurrodermitis. Für Kinder mit Kaiserschnittgeburt, Ruhelosigkeit nachts, Panic und Angstsymptomatik, häufigen Bronchitiden, Neurodermitis ist Plutonium geradezu eine Schlüsselarznei.

Tiefe Innerlichkeit, Religiosität, Beschäftigung mit mystischer Literatur, Verlangen allein wegzufahren, um dem eigenen inneren Weg nachzuspüren, konnten bei Prüfern und Patienten nach Plutonium - Einnahme beobachtet werden.
     
neue homöopathische arzneien    

Kurzgefaßte Arzneimittellehre
        
head    

Wirkungsbereich
Psyche, Angst, Panik, Zwang, Kopf, Bronchien, Wirbelsäule, Schlaf

Leitsymptome

Panik, Angst, Gefühl der Existenzbedrohung, alle Formen existenzieller Bedrohung z.B.durch vermutete oder echte Krankheit auch in der Umgebung, auch Bedrohungsgefühl durch das jeweils andere Geschlecht, kombiniert mit schweren Depressionen

Retter

Kaiserschnitt: Kinder und Mütter

Klaustrophobie

Zwang, Ordentlichkeit, Sauberkeit, sklavische Berufsausübung, zwanghafte Perfektion

Unbeugsamer Wille, gebeugter Wille, Bravheit

Spastische Bronchitis bei Kindern, Asthma

Saisonale Allergie

Eitrige Tonsillitis, rezidivierend

Ruhelosigkeit, Schlafstörungen

Chronische Müdigkeit, Schweregefühle wie Blei

Gemüt/Lebenssituation
Panik, Angst, Gefühl der Existenzbedrohung, alle Formen existentieller Bedrohung mit schwerer, dunkler Depression, Furcht vor Gewalt, vor Krankheit, Krebs bei sich selbst oder bei anderen, Damoklesschwert- Situationen, Kaiserschnitt: Kinder und Mütter, Kinder auf Intensivstation, Frühgeborene, Monitorüberwachungen. Angst in der Spätschwangerschaft bei Terminüberschreitung oder vor der Geburt, Angst, Panik in Beziehung, fühlt sich bedroht vom anderen Geschlecht, bedrohte Ehe, Kinder in bedrohten Ehen. Klaustrophobie, Kontaktscheu, kann nicht unter Leute gehen, große Innerlichkeit, Religiosität, tiefe Spiritualität. Verlangen zu reisen als Sammlung # Retter in Auflösungs-, Bedrohungssituationen, große Anstrengungen zu retten. Zwang zu Ordnung und peinlicher Sauberkeit ohne absehbares Ende, sklavische Berufsausübung, fühlt zu viel Zwang durch verschiedenste, scheinbar notwendige Tätigkeiten, glaubt Erwartungen entsprechen zu müssen, weiß nicht wie mit allen Anforderungen zurecht kommen soll. Starke Identifikation mit einer Rolle, die er meint sein zu müssen, Erwartungsspannung mit Panik. Fühlt sich eingesperrt, verzweifelt, droht in seiner Verzweiflung auch mit Gewalt. Hyperaktive Kinder, Ruhelosigkeit, Ruhelosigkeit nachts, Schlafstörungen. Unbeugsamer Wille, gebeugter Wille, Bravheit, geduldig, lieb. Entwicklungsrückstand.

Kopf
Haarausfall, Migräne, Kopfschmerzen, wie wenn Schädeldecke abhebt und explodiert, Schweregefühl

Nase
Saisonale Allergie, Niesen, Verstopfung

Gesicht
Tics, Blinzeln und Stottern

Hals
Akute eitrige Tonsillitis, rezidivierende Tonsillitis

Magen
Übelkeit und chronisches Erbrechen über Jahre

Rectum
Profuse Durchfälle mit Exsiccose, Stuhlgang häufig

Weibliche Genitalien
Exzessive Menstruationsblutungen, chronische Blutungen mit massivem Blutverlust

Brust
Spastische Bronchitis, Asthma, asthmoide Bronchitis, saisonale Allergie, pfeifende Atmung, Atemnot, heftiger Husten, alles <nachts, Pseudokrupp, Tracheitis, Brustspannen, Brustschmerz vor Menses, Herzklopfen

Rücken
Schmerzen Sacralregion mit Verzweiflung und großer Ruhelosigkeit <nachts, Weinen von Rückenschmerzen, kriecht auf allen Vieren vor Rückenschmerz, erstreckt sich in Oberschenkel, Ischialgie >Wärme, LWS- Schmerzen, Kreuzschmerz mit Ischialgie in der Spätschwangerschaft

Extremitäten
Ischialgie, Ischialgie in der Schwangerschaft

Schlaf
Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, nach bedrohlichen Erlebnissen

Allgemeines
Energielosigkeit, chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Schweregefühle, Frostigkeit, Kälteschauer über den Rücken, chronisch rezidivierende Infekte, Kaiserschnitt. Saisonale Allergie

Modalitäten
<nachts, >Wärme, <Gesellschaft

Träume
Auto / Autounfälle

Hier finden Sie unsere Vorgehensweise bei der Arzneimittelprüfung zu plutonium nitricum.
   
plutonium nitricum    
head    
panik, angst, dunkle depression    
traum: autounfall    
(© 2002  by  tomtom)
[*/quote*]


Scheidungskinder!?

"Die massiven Auflösungszustände, die der Plutoniumkranke erlebt, erzeugen in ihm nicht selten Versuche auch in aussichtlosen Situationen mit einem hohen inneren Spannungsgefühl zu retten und heilen zu wollen, z. B. Kinder in von Scheidung bedrohten Ehen usw."

Und die kriegen bei Eberle und Ritzer Plutonium.

Aber nicht nur die und nicht nur da!

Im Jahresprogramm 2014 des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte, also einer sich als solche verstehenden Fachautorität, ist in eben diesem Jahresprogramm dieser Fachautorität, einem bundesweiten Verein mit 3600 Mitgliedern,  auf Seite 86 als Vortragsankündigung zu lesen:


http://www.wisshom.de/dokumente/upload/ad3c7_jahresprogramm_%C3%84rztliche_hom%C3%B6opathie_2014_des_dzvh%C3%84.pdf

[*quote*]
Radioactiva, Helium & more   

Chron. Fälle zu Radium, Uranium, Plutonium,   
Helium u. div. Imponderabilien (Positronium, Ignis alcoholis etc.)


15.02. - 16.02.2014

Leitung:     Dr. Ute Pautke
Dozent:    Karl-Josef Müller
Ort:    Jugendgästehaus Aasee,
                Bismarckallee 31, 48151 Münster
Anmeldung:    Thomas Schweser, Am Langenstein 18, 55411 Bingen,    
Tel. 06721 - 98 88 49, Fax 06039 - 937 53 88 70,
E-Mail:globuli@gmx.de
[*/quote*]


Das sind nicht Eberle und Ritzer, die kleinen Heilpraktiker und ihre Hundescheiße, sondern das sind 3600 Vollakademiker mit einer ganz großen Scheiße.


In eben diesem Jahresprogramm 2014 des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte heißt es auf Seite 2:

http://www.wisshom.de/dokumente/upload/ad3c7_jahresprogramm_%C3%84rztliche_hom%C3%B6opathie_2014_des_dzvh%C3%84.pdf

[*quote*]
Ärztliche Homöopathie 2014 – www.welt-der-homoeopathie.deEditorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte hat im letzten Jahr
auf seiner Delegiertenversammlung beschlossen, die "Spendeninitiative
Homöopathieforschung"
auf den Weg zu bringen. Nachdem wir
homöopathischen Ärzte uns der Realität stellen mussten, die da heißt,
auf absehbare Zeit ist keine öffentliche Forschung zu unseren Themen in
Sicht, haben wir beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

In Zusammenarbeit mit der Homöopathie-Stiftung und der Wissenschaft-
lichen Gesellschaft WissHom wurde ein Konzept erarbeitet, welches die
erforderlichen Summen, um zunächst mal einen Anfang zur kontinuier-
lichen Forschung zu machen, bereitstellt.

Wir sind stolz, dieses auf die Beine gestellt zu haben, und auf unsere
Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits mit breiter Zustimmung daran
beteiligen!

Hier geht es mitnichten um eine „Rechtfertigungsforschung“, nach
200 Jahren müssen wir nun wirklich nicht mehr beweisen, dass die
Homöopathie eine effektive Therapiemethode ist. Anwenderzahlen und
Beliebtheitsumfragen sprechen da schon für sich.

Nein, es geht vielmehr um die längst überfällige Integration in Lehre und
Forschung. Es geht um die Evaluation, wann ist Homöopathie eine gute
Alternative, bei welchen Krankheitsbildern ist sie integrativ, komplemen-
tär oder gar nicht einzusetzen? Hierzu existieren viele Erfahrungen, aber
vergleichsweise wenig wissenschaftliche Untersuchungen. Arzneimittel-
prüfungen in Form von klinischen Studien, Fallbeobachtungen in der
Praxis, Grundlagenforschung, Versorgungsforschung, aber auch interne
Homöopathieforschung zu den Quellen, Materia Medica Revision, all das
steht auf der Wunschliste. Es eröffnet sich ein weites Betätigungsfeld, und
wir freuen uns auf die vor uns liegenden Aufgaben.

Dieses Jahresprogramm ist nun genau diesem Thema gewidmet, informie-
ren Sie sich zum Forschungskonzept von WissHom, zur Spendeninitiative
der Stiftung, zu laufenden Projekten ... und machen Sie mit!

Aber auch der Fort- und Weiterbildungsteil darf nicht fehlen, und so finden
Sie, wie jedes Jahr, hier alle wichtigen Informationen rund um die Ausbildung
in der Homöopathie. Es bildet die landesweite Struktur zu Fort- und
Weiterbildung, Qualitätszirkeln, Supervisionen, Tagungen und Kongressen
ab, ergänzt durch die Informationen im Internetportal des DZVhÄ.
Ich wünsche Ihnen also viel Freude bei der Lektüre und jede Menge neue
Anregungen für die tägliche Praxis.

Herzliche Grüße
Cornelia Bajic, Ärztin / Homöopathie
1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte

Redaktionsschluss für das Jahresprogramm 2015 ist der 15. Juli 2014. Veranstaltungsmeldungen richten Sie bitte an die Geschäfts-
stelle des DZVhÄ, Reinhardtstr. 37, 10117 Berlin, Fax 030 - 325 97 34-19 .
Aktualisierungen dieses Programms und weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.welt-der-homoeopathie.de.
Herausgeber: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V., Reinhardtstr. 37, 10117 Berlin, Tel. 030 - 325 97 34-0,
Fax 030 - 325 97 34-19 • Redaktion: Christoph Trapp, E-Mail: presse@dzvhae.de • Fotos: Titel: Shutterstock (2.v.l.), Fotolia (4./5.v.l.),
Innenteil: soweit nicht anders angegeben: DZVhÄ • Druck: Druckerei Engelhardt, 53819 Neunkirchen-Seelscheid • Stand: Oktober 2013
[*/quote*]


Angebliche Forschung, mittels derer man "beweist", wie toll man ist, und daß Homöopathie funktioniert, und so weiter, und so weiter.

"Spendeninitiative Homöopathieforschung". Ah ja. Einschließlich solcher schönen Dinge wie

[*quote*]
Radioactiva, Helium & more   

Chron. Fälle zu Radium, Uranium, Plutonium,   
Helium u. div. Imponderabilien (Positronium, Ignis alcoholis etc.)

[*/quote*]


Auf Seite 87 des gleichen Pamphlets wird eine Schlange zermanscht. Ein Python.

[*quote*]
C4-Arzneimittelverreibung: Netzpython   
31.10. - 02.11.2014   
31.10. (18.00h - 20.00h) Einführungsvortrag   
Würgeschlangen in der Homöopathie      
01.11.2014 (10.00h - 18.00h) Verreibung   
02.11.2014 (10.00h - 15.00h) Verreibung   

Leitung:   Veronika Ehrler
Dozenten:    Witold Ehrler
Ort:    Asklepios-Westklinikum Rissen, Weißer Saal, Suurheid 20,
22559 Hamburg

Anmeldung:    GHÄ, Veronika Ehrler, Lohe 1, 22926 Ahrensburg,
Tel. 04102 - 45 99 45, 45 99 11
E-Mail: v.ehrler@homoeopathie-team.de
[*/quote*]


Das ist insofern interessant, weil Scheiße vom Python ein anerkanntes homöopathisches Mittel ist. RybuCat hat im Sommer 2018 nachgeforscht:


http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10004.msg23921#msg23921
Zitat:
[*quote*]
[...]
http://www.helios.co.uk/shop/search/remedy/list

Heute (17.8.2018) kann man in einem Suchfenster nachsehen, was es gibt:

http://www.helios.co.uk/shop/python-indian-excrementum

[***quote***]
Python (Indian) Excrementum (Indian Python)

from £4.95
Python molurus
Indian Rock Python
[***/quote***]


Oh, teurer geworden! 2016 kostet die Scheiße noch mindestens £4.90:

http://www.helios.co.uk/shop/python-indian-excrementum

[*QUOTE*]
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Python molurus
Indian Rock Python
Form

    Python (Indian) Excrementum
    Python (Indian) Excrementum - pyth-i

    £4.90

    Form: Tablets
    Size: 4g
    Potency: 18c
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

4 Gramm Zucker mit PythonscheiBe verquirlt kosteten in 2016 happige 4,90 Englische Pfund. Machte pro Kilogramm 1160,00 Englische Pfund. Heute noch mehr!

Scheiße lohnt sich...

[...]
[*quote*]


Ja, Scheiße lohnt sich. So oder so, in jeder Hinsicht.

Es lohnt sich auch, nachzugucken, wie das so ist mit der Scheiße. In dem fall mit der Hundescheiße. Eberle und Ritzer, die beiden Obersuperforscher, die nach ihren eigenen Worten Hundescheiße nehmen MUSSTEN, weil

Eberle und Ritzer wörtlich:

[*quote*]
"Tatsache, dass wir bestimmten Patienten nicht befriedigend helfen konnten"
[*/quote*]

Weil sie nicht anders konnten.

Inzwischen,  weil sie die Schande aller Kontinente sind mit ihrer Hundescheiße, und weil sie die gesamte homöopathische Bruderschaft der Erde so in die Scheiße geritten haben, haben sie die Scheiße aus ihrer Website entfernt. Nicht die Scheiße Homöopathie, sondern bloß die Hundescheiße.

Aber das nützt nichts. Die Hundescheiße, die haben sie an der Backe. Die bleibt!


Einer der anderen Punkte, ziemlich weit unten auf der Liste, ist für Frauen sehr weit oben auf der Liste: Periodenschmerzen. Was haben Eberle und Ritzer dazu in ihrer Hausapotheke?


https://homoeopathieforschung.de/hausapotheke/electricitas/

Eberle und Ritzer wörtlich:

[*quote*]
Electricitas
A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V
Arznei

Name: Electricitas ( Elektrizität )

bei: Periodenschmerzen

Leitsymptome:
kontaktfreudig, freundlich, aufgeschlossen, Alleinerziehende Frauen, die alles selbst machen, Folgen von Seitensprüngen, erschöpfte Heiler, Lehrer.

bewährt bei:
Menstruationskoliken, die teilweise dazu zwingen sich hinzulegen, Magenschmerzen, Sodbrennen, Tachycardie
[*/quote*]


"* Alleinerziehende Frauen, die alles selbst machen
* Folgen von Seitensprüngen
* erschöpfte Heiler

* Lehrer"


Das ist irgendwie, wie soll ich sagen, etwas eigenartig. Periodenschmerzen und Seitensprünge und erschöpfte Heiler. Ist das alles nicht ein bißen sehr irre?

Aber das macht nichts, macht wirklich gar nichts. Solange man dafür keine Hundescheiße bekommt, geht es ja noch.

Aber was kriegt man denn? 230 Volt aus der Steckdose? Über die Herstellung lassen sich Eberle und Ritzer leider nicht aus.

Aber schaun mer mal, was man dazu noch herausfinden kann. Bei dieses Wahnsinns fetter Beute ist wirklich alles möglich.


Jetzt aber zurück zu Keusgen. Mit dem bin ich noch nicht fertig.


Keusgen:

[*quote*]
Wo sehen Sie die Homöopathie zukünftig in der Medizin/Pharmazie?

Die Akzeptanz für komplementärmedizinische Methoden – wie die Homöopathie – ist in Deutschland sehr hoch. Ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern wird. Auch auf Seiten der Zulassung haben wir eine sehr stabile Situation, es wird sich regulatorisch nichts verändern.
[*/quote*]

Daß die angeblich hohe Akzeptanz bloß eine Täuschung ist, habe ich bereits beschrieben.


Keusgen:

[*quote*]
Warum ist es wichtig, dass Homöopathika apothekenpflichtig sind?

Damit der Verbraucher die Möglichkeit einer fachkundigen Beratung hat, die sicherlich im Drogeriemarkt nicht so gegeben wäre. Ich denke schon, dass bei der Abgabe von Homöopathika ein Beratungsgespräch dazu gehört, etwa zur Einnahme. Es sind Arzneimittel, die häufiger erklärt werden müssen.
[*quote*]


BERATUNG!? Bei einem Mittel, bei dem es hundescheißemäßig scheißegal ist, welches man nimmt, weil Homöopathie grundsätzlich ein strunzdummes Herumprobieren ist, bei dem man im voraus gar nichts wissen kann (Gott sieht alles und weiß alles, aber er verrät nichts!), braucht man keine "Beratung". Weil es bloß ein Herumprobieren ist.

Ein im Kaffeesatz lesender Apotheker ist da genau so hilfreich wie die herumpendelnden Übermütter, die erst einmal auspendeln, welche der vom Arzt verschriebenen  Medikamente sie ihren Kindern geben, falls überhaupt.  Zu denen haben wir auch was im Archiv:

Terrornetzwerk Homöopathie
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7193.0

Durchgeknallte Mütter im Grenzzustand...


Wozu braucht man dann noch einen Professor Keusgen am Institut für Pharmazeutische Chemie?

Da fällt mir echt nichts ein.
« Last Edit: June 27, 2019, 12:03:53 PM by Ayumi »
Logged

Écrasez l'infâme!

Ayumi

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Re: Der Fall Prof. Michael Keusgen
« Reply #2 on: June 27, 2019, 11:58:06 AM »

Wo kriegen Eberle und Ritzer und die anderen homöopathischen Nachtschattengewächse das Plutonium her?

Remedia hat es nicht!




Lustig ist aber, daß das Plutonium in Büchern beschrieben wird.






Machen wir uns darauf gefaßt, daß Homöopathen Stirnhaare von rosa Einhörnern und fliegenden Elefanten in ihrem Programm haben. Daß sie diese Mittel nirgends kriegen können, wird sie nicht davon abhalten, darüber Bücher und Bücher und Bücher zu füllen und zu erzählen, wie wirksam diese Mittel sind, alles längst bewiesen mit Studien, die sie erst noch machen müssen.


Homöopathie ist das Metier der pathologischen Lügner. Wie jener Homöopathen, die eine Substanz in einer Arzneimittelprüfung untersuchten, wobei diese Substanz erst Jahre später zum ersten Mal erzeugt wurde.

Ama hat das vor 11 Jahren (!) aufgedeckt. Ich zitiere das, weil es so schön ist und zum Thema paßt, vollständig:


Da freut sich der Staatsanwalt
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3884.0


http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3884.0
[*quote*]
==========================================

Wie verkauft man etwas, das es nicht gibt? Homöopathen haben mit dieser Frage keine Probleme. Die machen ständig etwas zu Geld, das sie weder jemals verstanden haben, noch das es je gegeben hat.

Hier haben wir ein besonders illustres Beispiel: einen Pharmahersteller, der von Antimaterie bestrahltes Wasser verkauft:

http://www.remedia.at/homoeopathie/Antimaterie.html?arzneinr=1064

[*QUOTE*]
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Das ist der Screenshot der Webseite mit dem Angebot:




Ganz besonders pervers ist es, wenn jemand etwas herstellt, das er nicht hat, von etwas, das er nicht kriegen kann, das geprüft wurde von jemandem, als es das noch nicht gab, was er hätte prüfen können:

http://www.hominf.org/posi/posifr.htm
 
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Anti Matter
The Homœopathic Proving of
Positronium
A Remedy prepared from the
Annihilation Radiation of Positronium
an atomic structure consisting of an electron and a positron
Misha Norland

&
TG 15
At the School of Homœopathy
1998

 
Copyright The School of Homoeopathy 2000.
All rights reserved.
Acknowledgments

Thanks to all who participated in the Proving and to all who were affected by it.
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Geprüft 1998? Mit Verlaub, da lachen die annihilatischen Hühner.


Zitat aus

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/283069.html
     
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Wenn ein Elektron mit einem Positron zusammentrifft, so
zerstrahlen sich die beiden Teilchen gewöhnlich zu Licht.
In sehr seltenen Fällen gehen die beiden Teilchen allerdings
 einen kurzzeitig stabilen Verbund ein, ermöglicht durch ihre
unterschiedliche elektrische Ladung. Dieses sogenannte
Positronium hat je nach seiner Umgebung eine Lebensdauer
von mehreren Nanosekunden und wurde im Jahre 2005
von Allen Mills und seinen Kollegen aus Riverside erstmals
durch Beschuss von porösem Glas mit Positronen hergestellt.

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Hergestellt 2005 und geprüft schon 1998? Zeitreise haben die Homöopathen also auch drauf. :-) 

Ja, schnell müssen sie sein, die Homöopathen. Schneller als der Staatsanwalt...
.

[Antimaterie, Zeitreise, antimatter, time passagers, homeopathy. Anker gesetzt. Ayumi]


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Hergestellt 2005 und geprüft schon 1998? Zeitreise haben die Homöopathen also auch drauf.

Das sollte einem Chemiker, Prof. Michael Keusgen am Institut für Pharmazeutische Chemie der Philipps-Universität Marburg ist doch einer, zu denken geben.

Er könnte natürlich auch, was sehr zu empfehlen ist, aufhören, weiterhin für den Betrug Homöopathie Reklame zu machen.

Alles bloß eine Frage der Ehrlichkeit...
« Last Edit: June 27, 2019, 12:58:51 PM by Ayumi »
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Écrasez l'infâme!
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