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Author Topic: Die Parasiten heulen wegen Gerichtsurteil  (Read 14 times)

Krik

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Die Parasiten heulen wegen Gerichtsurteil
« on: October 01, 2019, 01:07:36 PM »

Die armen, armen Parasiten haben es soooo schwer. Nun dürfen sie laut Gerichtsurteil nicht "einfach so" die Surfer bis auf's Hemd strippen und denen die Daten abziehen. Nein, sie müssen die Surfer erst fragen.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Meine Wut allerdings nichtt!


Das neuestes Gejaule:

[*quote*]
1.10.2019
Von: "Juliane Ibold - DER MITTELSTANDSVERBUND - ZGV e.V." <p.meissenburg@mittelstandsverbund.de>

PRESSEMITTEILUNG

Werbe-Cookies nur gegen Einwilligung: Grundsatzentscheidung erschwert Online-Geschäft

Wer Cookies auf einer Webseite zu Werbezwecken einsetzen möchte, muss den Nutzer vorab um seine ausdrückliche Zustimmung bitten, so der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einer bahnbrechenden Entscheidung. Gerade für Mittelständler könnte das Online-Geschäft dadurch jedoch erheblich erschwert werden, befürchtet DER MITTELSTANDSVERBUND.

Luxemburg, 01. Oktober 2019: Bereits seit einiger Zeit beschäftigen sich Gerichte und Gesetzgeber mit der Frage, wie mit den kleinen Dateien, die das Nutzerverhalten auf Webseiten speichern – kurz Cookies – künftig umgegangen werden muss. In Deutschland besteht derzeit eine Widerspruchslösung: Die Einwilligung zum Setzen von Cookies wird auf den meisten Homepages vorausgesetzt, nach einem kurzen Wegklicken des entsprechenden Banners werden bereits Daten gesammelt. Dies wird künftig in dieser Form nicht mehr möglich sein, urteilte der EuGH am Dienstag.

DER MITTELSTANDSVERBUND kritisiert das Votum und die damit verbundenen Folgen für den kooperierenden Mittelstand. „Der Wettbewerb mit großen Plattformen ist durch das heutige Urteil wieder etwas schwieriger geworden. Umso wichtiger ist es, dass der europäische und deutsche Gesetzgeber den stetig wachsenden Wettbewerbsnachteil kleiner und mittlerer Unternehmen ernst nimmt und praxisgerechte und anwenderfreundliche Lösungen findet.“, appelliert Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer DER MITTELSTANDSVERBUND.

Die Entscheidung stehe der in Deutschland gelebten Praxis und dem deutschen Recht diametral gegenüber. Auf Cookie-Verwender kämen nun harte Zeiten zu, müssten die Nutzer von Webseiten und Online-Dienstleistungen nunmehr aktiv der Verwendung von Cookies zustimmen, so Veltmann. Die bislang „schmale Lösung“ in Form eines kleinen Cookie-Banners – Prinzip-Lesen und Wegdrücken – dürfte damit der Vergangenheit angehören. Die Nutzer müssen zukünftig umfassend über die Nutzung ihrer Daten aufgeklärt und – im besten Fall – zu einer Einwilligung überredet werden. „Gerade Mittelständler werden in vielen Fällen den damit verbundenen Rechtfertigungs- und Überzeugungsaufwand scheuen. Damit droht gerade dem Mittelstand eine äußerst relevante und im Wettbewerb unentbehrliche Daten-Quelle wegzubrechen.“, so Veltmann weiter.

Die bestehenden Kooperationen zwischen Handel und Werbewirtschaft müssen daher neu konzeptioniert werden. Umständliche Log-In-Verfahren – Einwilligung in dem Fall integriert – sind zudem kontraproduktiv in der Gewinnung von Neukunden. Als Profiteure würden erneut die gut etablierten und großen Internet-Plattformen dastehen. 

Aktuell diskutieren die Mitgliedstaaten über ihren Standpunkt in Sachen e-Privacy-Verordnung. Dieses Regelwerk könnten Klarheit in Sachen Cookie-Nutzung bringen. „Umso wichtiger ist es, dass in der aktuellen Debatte um die e-Privacy-Verordnung bei der Gewinnung von Kundendaten Augenhöhe geschaffen wird für einen fairen Wettbewerb im E-Commerce.“, so Veltmann. Auch das Bundeswirtschaftsministerium könnte nunmehr ein Update des Telemediengesetzes vorstellen.


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Juliane IboldLeiterin Kommunikation und DigitalisierungTelefon: +49(0) 30/59 00 99 661Mobil: +49(0) 151/24226582E-Mail: j.ibold@mittelstandsverbund.de (mailto:j.ibold@mittelstandsverbund.de)

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Krik

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Altmeier ist gekauft: Jubel des DER MITTELSTANDSVERBUND - ZGV e.V.
« Reply #1 on: October 02, 2019, 10:42:16 AM »

Wenn die Parasiten jubeln, ist etwas oberfaul.



[*quote*]
2.10.2019
Von: "Juliane Ibold - DER MITTELSTANDSVERBUND - ZGV e.V." <p.meissenburg@mittelstandsverbund.de>

PRESSEMITTEILUNG

Mittelstandsgerechte Datenökonomie: Altmaier setzt Zeichen für den kooperierenden Mittelstand

DER MITTELSTANDSVERBUND begrüßt die jüngst veröffentlichte Mittelstandsstrategie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und lobt insbesondere den Einsatz für den kooperierenden Mittelstand und eine mittelstandsgerechte Datenökonomie, für die sich der Spitzenverband bereits seit langem stark macht. 
Berlin, 02. Oktober 2019: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat mit seiner Mittelstandsstrategie ein Zeichen für den kooperierenden Mittelstand gesetzt und die Bedeutung der Kooperationen in dem Papier gemäß ihrer herausragenden Stellung berücksichtigt. Hierbei besonders erfreulich für den MITTELSTANDSVERBUND:

Insbesondere auf das Thema Data Sharing im kooperierenden Mittelstand nahm Altmaier Bezug, nachdem DER MITTELSTANDSVERBUND sich bereits seit langem für ein Level-Playing Field beim Zugang zu Daten stark gemacht hatte. „Gerade mittelständische Kooperationen und deren Mitglieder geraten durch die ungehemmte Entstehung von Daten-Monopolen ins Hintertreffen. Daher begrüßen wir das Vorhaben von Herrn Altmaier, Kooperationen zu erleichtern und den Zugang zu Daten für den Mittelstand zu ermöglichen. Dieses Signal war längst überfällig“, so Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer DER MITTELSTANDSVERBUND.

In dem Papier heißt es konkret:

 „Wir werden uns für eine mittelstandsgerechte Datenökonomie einsetzen und das Wettbewerbsrecht modernisieren. Mit dem GWB-Digitalisierungsgesetz, der geplanten Novellierung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, werden wir die Stellung kleiner und mittlerer Unternehmen im Wettbewerb mit größeren Digitalunternehmen und Plattformen stärken und Kooperationen insbesondere im Digitalbereich spürbar erleichtern. Denn in Zeiten von massivem internationalem, teils verzerrtem Wettbewerb ist es gerade für kleine und mittlere Unternehmen wichtig, dass sie Synergien mit anderen Unternehmen nutzen und kooperieren oder sich auch zusammenschließen können. Wir werden die Aufgreifschwelle der Fusionskontrolle anheben, um die Zahl der beim Bundeskartellamt anzumeldenden Zusammenschlüsse zu senken und so den Mittelstand zu entlasten. Daneben werden wir die Missbrauchsaufsicht schärfen, um in Zeiten der Datenökonomie vor allem kleinen und mittleren Unternehmen besseren Marktzugang zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere für den Zugang zu Daten bei gemeinsamer Wertschöpfung mit größeren Unternehmen.“

Auch DER MITTELSTANDSVERBUND sieht in der Anpassung der bestehenden nationalen, aber auch europäischen Wettbewerbsregeln einen validen Hebel hin zu einem funktionierenden Wettbewerb. Denn: Daten zu generieren sei die erste Hürde, aus Daten aber wertschöpfende Informationen gerade für Mittelständler zu gewinnen, sei eine weitere Herausforderung, so Veltmann.

Bereits in der Vergangenheit hatte sich Altmaier gegenüber dem MITTELSTANDSVERBUND zum „Daten-für-alle-Gesetz“ geäußert und betont: „Das unterstütze ich. In der Zukunft wird es ein hohes Datenaufkommen geben. Diese Daten sollen auch jungen mittelständischen Unternehmen zur Verfügung stehen, die damit Forschung betreiben oder neue Geschäftsmodelle entwickeln wollen. Wir wollen das gesetzlich auf eine gute Grundlage stellen“
Neben den nunmehr benannten gesetzgeberischen Maßnahmen nehmen derweil auch konkrete Initiativen langsam Form an: „Erfreulich ist, dass ein Projekt namens „Gaia X“ zum Aufbau einer Data-Sharing-Plattform unter Beteiligung verschiedener Technologiepartner seitens des Bundeswirtschaftsministeriums bereits gestartet wurde und weit vorangeschritten ist“, so Veltmann. Nunmehr gelte es, diesen eher technologiegetriebenen Ansatz mit Leben zu füllen. Insbesondere sollten dabei solche Daten in den Blick genommen werden, die zur Etablierung von Geschäftsmodellen und zur individuellen Kundenansprache von besonderer Bedeutung seien, so Veltmann weiter.


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