TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Pages: [1]

Author Topic: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus  (Read 70 times)

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 951
Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« on: October 19, 2019, 11:21:14 PM »

Jetzt hat auch die Landesärztekammer Sachsen-Anhalt Homöopathie abgeschossen:

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-magdeburg-keine-homoeopathie-mehr-in-weiterbildungsordnung-fuer-aerzte-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191019-99-362645

[*quote*]
19. Oktober 2019, 17:22 Uhr
Gesundheit - Magdeburg:Keine Homöopathie mehr in Weiterbildungsordnung für Ärzte

Magdeburg (dpa/sa) - Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt hat eine neue Weiterbildungsordnung beschlossen und verzichtet künftig auf die Zusatzbezeichnung Homöopathie. "Da wissenschaftliche Nachweise zur Wirksamkeit fehlen, ist die Kammerversammlung dem Vorschlag des Vorstandes gefolgt und hat die Homöopathie aus der Weiterbildungsordnung gestrichen", teilte die Ärztekammer am Samstag nach einer Kammerversammlung in Magdeburg mit. Ärzte könnten sich dennoch weiter auf dem Gebiet der Homöopathie betätigen. Nach Bremen sei Sachsen-Anhalt das zweite Bundesland, das die Zusatzbezeichnung nicht mehr vorsieht.
[*/quote*]


17 Ärztekammern.
In 6 ist Homöopathie weg.
In 1 Ärztekammer ist der Rausschmiß in Arbeit.

    Baden Württemberg ..................
    Bayern ......................................
    Berlin ........................................ Rausschmiß ist in Arbeit
    Brandenburg .............................
    Bremen ..................................... Homöopathie ist weg 9.9.2019
    Hamburg ...................................
    Hessen ...................................... Homöopathie ist weg 23.11.2019
    Mecklenburg-Vorpommern ........
    Niedersachsen ...........................Homöopathie ist weg, Rausschmiß am 30.11.2019
    Nordrhein .................................. Homöopathie ist weg 16.11.2019
    Westfalen-Lippe ........................
    Rheinland-Pfalz .........................
    Saarland ....................................
    Sachsen ....................................
    Sachsen-Anhalt ......................... Homöopathie ist weg
    Schleswig-Holstein .................... Homöopathie ist weg, Rausschmiß am 27.11.2019
    Thüringen ..................................


Nun wollen wir mal sehen, wie die Dominosteine einer nach dem anderen fallen.

Homöopathie ist mörderischer Betrug und muß vernichtet werden. Und nicht bloß Homöopathie! Die Liste der Betruge in der Medizin ist lang - und die Taschen der Ärztefunktionäre tief...

Weg mit dem Dreck!


Keine "Weiterbildung" der Hokuspokus-Hochstapler, und dann auch keine "akademische" "Ausbildung" dieses Scheißdrecks!

Homöopathie ist ein Negativkriterium und beweist, daß derjenige, der als Arzt damit herumpfuscht, eben das ist: ein Pfuscher.


-------------------------------------------------------------------------

https://www.bundesaerztekammer.de/ueber-uns/landesaerztekammern/adressen/

Adressen der Landesärztekammern

Stand: 09.01.2018

Bundesweite Suchfunktion nach der zuständigen Ärztekammer

Bundesärztekammer
Herbert-Lewin-Platz 1
10623 Berlin
Tel.: 030 400456-0
Fax: 030 400456-388
info@baek.de


1. Landesärztekammer Baden-Württemberg
Jahnstraße 40
70597 Stuttgart
Tel.: 0711 76989-0
Fax: 0711 769895-0
info@laek-bw.de

2. Bayerische Landesärztekammer
Mühlbaurstraße 16
81677 München
Tel.: 089 4147-0
Fax: 089 4147-280
info@blaek.de

3. Ärztekammer Berlin
Friedrichstraße 16
10969 Berlin
Tel.: 030 40806-0
Fax: 030 40806-3499
kammer@aekb.de

4. Landesärztekammer Brandenburg
Geschäftsstelle Cottbus:
Dreifertstraße 12
03044 Cottbus
Tel.: 0355 78010-0
Fax: 0355 78010-369
post@laekb.de
Geschäftsstelle Potsdam
Pappelallee 5
14469 Potsdam
Tel.: 0331 505605-760
Fax: 0331 505605-769
post@laekb.de

5. Ärztekammer Bremen
Schwachhauser
Heerstraße 30
28209 Bremen
Tel.: 0421 340420-0
Fax: 0421 340420-9
info@aekhb.de

6. Ärztekammer Hamburg
Weidestraße 122 b
22083 Hamburg
Tel.: 040 202299-0
Fax: 040 202299-400
post@aekhh.de

7. Landesärztekammer Hessen
Hanauer Landstraße 152,
60314 Frankfurt a. M.
Tel.: 069 97672-0
Fax: 069 97672-128
info@laekh.de

8. Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
August-Bebel-Straße 9a
18055 Rostock
Tel.: 0381 49280-0
Fax: 0381 49280-80
info@aek-mv.de

9. Ärztekammer Niedersachsen
Karl-Wiechert-Allee 18-22
30625 Hannover
Tel.: 0511 380-02
Fax: 0511 380-2240
info@aekn.de

10. Ärztekammer Nordrhein
Tersteegenstraße 9
40474 Düsseldorf
Tel.: 0211 4302-0
Fax: 0211 4302-2009
aerztekammer@aekno.de

11. Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
Deutschhausplatz 3
55116 Mainz
Tel.: 06131 28822-0
Fax: 06131 28822-88
kammer@laek-rlp.de

12. Ärztekammer des Saarlandes
Faktoreistraße 4
66111 Saarbrücken
Tel.: 0681 4003-0
Fax: 0681 4003-340
info-aeks@aeksaar.de

13. Sächsische Landesärztekammer
Schützenhöhe 16
01099 Dresden   Tel.: 0351 8267-0
Fax: 0351 8267-412
info@slaek.de

14. Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Doctor-Eisenbart-Ring 2
39120 Magdeburg
Tel.: 0391 6054-6
Fax: 0391 6054-7000
info@aeksa.de

15. Ärztekammer Schleswig-Holstein
Bismarckallee 8-12
23795 Bad Segeberg
Tel.: 04551 803-0
Fax: 04551 803-188
info@aeksh.de

16. Landesärztekammer Thüringen
Im Semmicht 33
07751 Jena-Maua
Tel.: 03641 614-0
Fax: 03641 614-169
post@laek-thueringen.de

17. Ärztekammer Westfalen-Lippe
Gartenstraße 210-214
48147 Münster
Tel.: 0251 929-0
Fax: 0251 929-2999
posteingang@aekwl.de
« Last Edit: December 02, 2019, 10:51:23 PM by Julian »
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 951
Re: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« Reply #1 on: October 21, 2019, 10:05:28 PM »

In Schleswig-Holstein hat die Ärztekammer von Homöopathie die Nase voll und wird sie vermutlich rauswerfen:

https://www.aeksh.de/sites/default/files/aerzteblatt_pdf/shae_10_2019.pdf

[*quote*]
OKTOBER2019 | AUSGABE 1 0       [Seite 9]

ZUSATZ-WEITERBILDUNG HOMÖOPATHIE AUF DEM PRÜFSTAND

Der Vorstand der Ärztekammer
Schleswig-Holstein hat im Feb-
ruar 2019 einstimmig beschlos-
sen, die weitere Aufnahme der Zu-
satz-Weiterbildung Homöopathie
in die Weiterbildungsordnung kri-
tisch zu hinterfragen und in der
Kammerversammlung zur Abstimmung
zu stellen. Dieser Beschluss wurde offen-
gelegt und Vertretern der Homöopathie
zeitnah kommuniziert.
Dieser Vorstandsbeschluss gründet
auf folgenden Argumenten:
Die Akzeptanz der Homöopathie in
der Bevölkerung ist vorhanden, die ho-
möopathischen Angebote von Ärztin-
nen und Ärzten, aber auch von anderen
Berufsgruppen werden wahrgenommen.
Die Entwicklung der Inanspruchnahme
ist schwer abzuschätzen. Die Anzahl der
homöopathisch tätigen Ärztinnen und
Ärzte nimmt seit 2015 um durchschnitt-
lich 2% pro Jahr ab. In Schleswig-Hol-
stein wurden 2017 und 2018 keine Anträ-
ge und Prüfungen zur Zusatzweiterbil-
dung Homöopathie vorgenommen. Die
von der Akademie der Ärztekammer an-
gebotenen Homöopathiekurse mussten
mehrfach mangels Beteiligung abgesagt
werden.
Dies kann auch damit zusam-
menhängen, dass der Deutsche Zentral-
verein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ),
in dem viele homöopathisch tätige Ärz-
tinnen und Ärzte organisiert sind, um-
fangreiche Kurse selber anbietet.
Die Homöopathie sieht sich als inte-
grativer Ansatz in der Medizin mit fol-
gender Grundlage (siehe MWBO 2018):
„Philosophische, wissenschaftliche und
rechtliche Grundlagen der homöopa-
thischen Lehre, Therapieansatz der Ho-
möopathie und Verständnis von Krank-
heit und Gesundheit“. Die Definition in
der MWBO lautet: „Die Zusatz-Weiter-
bildung Homöopathie umfasst in Ergän-
zung zu einer Facharztkompetenz die
konservative Behandlung mit homöopa-
thischen Arzneimitteln, die aufgrund in-
dividueller Krankheitsanzeichen als Ein-
zelmittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip
angewendet werden.“
Für eine Wirksamkeit der in der De-
finition hinterlegten konservativen Be-
handlung mit homöopathischen Mit-
teln fehlen nach wie vor wissenschaftli-
che Nachweise. Bereits 1957 hat sich die
Arzneimittelkommission der Deutschen
Ärzteschaft (AkdÄ) dahingehend geäu-
ßert: „Die Beurteilung des therapeuti-
schen Wertes homöopathischer Mittel
erfolgt also nach wesentlich anderen Ge-
sichtspunkten, als sie bei der Erarbeitung
der Stellungnahmen der Arzneimittel-
kommission der Deutschen Ärzteschaft
ausschlaggebend sind. Die Arzneimit-
telkommission hat daher aus grundsätz-
lichen Überlegungen heraus beschlos-
sen, künftig nicht mehr zu dem thera-
peutischen Wert von homöopathischen
Mitteln bzw. von solchen zusammenge-
setzten Präparaten Stellung zu nehmen“.
Diese Position wurde 1998 in einem Ar-
tikel im Deutschen Ärzteblatt mit dem
Titel: „Außerhalb der wissenschaftlichen
Medizin stehende Methoden der Arznei-
mitteltherapie“ nochmals bestätigt, das
Grundsatzpapier der AkdÄ dazu wur-
de auf einer diesbezüglichen Pressever-
anstaltung der Bundesärztekammer the-
matisiert. Nachfolgend kam es zu einer
erwarteten ausgeprägten Diskussion da-
rüber, als deren Folge wohl der Arbeits-
kreis „Pluralismus in der Medizin“ ge-
gründet wurde, an dem auch der dama-
lige Präsident der Bundesärztekammer,
Prof. Dietrich Hoppe, teilgenommen
hat. Die bislang vorgebrachten Studien
konnten keine nachvollziehbare Evidenz
der homöopathischen Mittel erbrin-
gen, weil Arzneimittel verwendet wer-
den, die jenseits der Avogadrischen Zahl
verdünnt sind. Deswegen muss die Gabe
homöopathischer Mittel aus Sicherheits-
gründen nicht von Ärztinnen und Ärz-
ten ausgeführt werden, sondern kann
von nichtärztlichen Berufsgruppen be-
trieben werden. Im Sozialgesetzbuch V
ist die Homöopathie im Gesetzestext als
Therapie nicht festgeschrieben, sondern
lediglich wie folgt erwähnt: „Bei der Be-
urteilung von Arzneimitteln der beson-
deren Therapieeinrichtungen wie ho-
möopathischen, phytotherapeutischen
und anthroposophischen Arzneimitteln
ist der besonderen Wirkungsweise die-
se Arzneimittel Rechnung zu tragen.“
Wirksamkeit und Effekt der Homöopa-
thie sind im Zusammenhang mit einer
ärztlichen Betreuung gegeben, das heißt,
der „an sich unwirksamen, aber für
wirksam gehaltenen Medikation“ kommt
sehr wohl eine Bedeutung zu. Dies ist ein
Erfolg der „sprechenden“ Medizin, die
jenseits der Evidenz und von randomi-
sierten Studien unzweifelhaft einen sehr
hohen Stellenwert hat. Dies bezieht sich
jedoch nicht allein auf die Homöopa-
thie, sondern gilt ohnehin für jedes Ge-
biet der Medizin und darüber hinaus für
weitere integrativ-komplementäre Ange-
bote außerhalb der Weiterbildungssyste-
matik wie anthroposophische Medizin,
ayurvedische Medizin, traditionelle chi-
nesische Medizin etc. Die Ärztekammer
Schleswig-Holstein unterstützt diesen
nicht evidenzbasierten Ansatz der „spre-
chenden“ Medizin ausdrücklich und er-
achtet ihn für wichtig. Die Unterstüt-
zung gilt für die homöopathisch tätigen
wie für alle anderen Ärztinnen und Ärz-
te, die diesen Ansatz neben der wissen-
schaftlichen Medizin vertreten.
Im Heilberufekammergesetz Schles-
wig-Holstein ist in §33 „Bestimmung

2 %
Um diesen Anteil
sinkt die Zahl der ho-
möopathisch tätigen
Ärzte pro Jahr bun-
desweit seit 2015.

10
betrug die durch-
schnittliche Teilneh-
merzahl bei den von
der Akademie der
Ärztekammer ange-
botenen Homöopa-
thiekursen. Mehrfach
mussten Kurse wegen
zu geringer Zahlen
abgesagt werden.

0
Anträge zum Erwerb
der Zusatzqualifika-
tion Homöopathie
wurden in den Jahren
2017 und 2018 in
Schleswig-Holstein
gestellt.


der Bezeichnung“ hinterlegt: „(1) Ge-
biets-, Teilgebiets- und Zusatzbezeich-
nungen bestimmen die Kammern für
ihre Kammermitglieder, wenn dies im
Hinblick auf die wissenschaftliche Ent-
wicklung und eine angemessene gesund-
heitliche Versorgung der Bevölkerung
oder des Tierbestandes durch Kammer-
mitglieder erforderlich ist.(2) Bezeich-
nungen nach Absatz 1 sind aufzuheben,
wenn die Voraussetzungen nach Absatz
1 nicht mehr gegeben sind“. Im Rahmen
der Zusatz- Weiterbildung Homöopa-
thie ist mit Sicherheit die angemessene
gesundheitliche Versorgung der Bevöl-
kerung gegeben, diese Leistungen wer-
den nachgefragt und stellen eine The-
rapie dar, die auch Ärztinnen und Ärz-
te wo geboten einsetzen sollen. Die wis-
senschaftliche Entwicklung dagegen ist
auch nach Jahrzehnten nicht gegeben, es
ist somit gerechtfertigt, kritisch zu hin-
terfragen, aus welchen Überlegungen
heraus die Homöopathie in die Weiter-
bildungsordnung aufgenommen wer-
den konnte. In den letzten Monaten hat
bereits in unserem Kammerbereich eine
Diskussion dazu stattgefunden, welche
die Argumente weiter präzisiert hat und
z. B. auch Abrechnungseinschränkungen
infolge entsprechender Entscheidungen
eindeutig ausräumen konnte.

Aufgrund der genannten Argumente
schlägt der Vorstand der Ärztekammer
Schleswig-Holstein auch nach erneu-
ter eingehender Beratung in seiner Som-
merklausur der Kammerversammlung
mit einstimmigem Votum vor:

*** Ergebnisoffene Diskussion und Be-
     schlussfassung am 27. November 2019,
     ob die Zusatz-Weiterbildung Homöo-
     pathie in die Weiterbildungssystema-
     tik wieder aufgenommen werden soll.

*** Bei Nichtaufnahme wird die weitere
     Ausgestaltung der Qualitätsanforde-
     rungen außerhalb der ärztlichen Wei-
     terbildungsordnung in die Hände der
     homöopathisch tätigen Ärztinnen
     und Ärzte sowie z.B. der Fachgesell-
     schaft (DZVhÄ) gegeben, deren beste-
     hendes Diplom über die Anforderun-
     gen der Weiterbildungsordnung hin-
     ausgeht.

*** Entsprechende Qualifikationsnach-
     weise z.B. des DZVhÄ können mit
     dem entsprechenden Zusatz geführt
     und angekündigt werden, bisher er-
     worbene Zusatzbezeichnungen Ho-
     möopathie behalten ihre Gültigkeit.

*** Abrechnungsveränderungen ergeben
     sich daraus nicht, da es sich um eine
     Weiterbildungsordnung handelt und
     nicht um eine Gebührenordnung.

22. Juni 2019 / Vorstand der Ärzte-
kammer Schleswig-Holstein
[*/quote*]
« Last Edit: October 22, 2019, 07:17:18 PM by Julian »
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 951
Re: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« Reply #2 on: October 21, 2019, 10:09:03 PM »

Im Bundesland Berlin ist  Dr. Günther Jonitz, der Präsident der dortigen Ärztekammer, gegen Homöopathie. Auch er will Homöopathie rauswerfen. Das ist schon seit einem Jahr bekannt:


[*quote*]
Ärzte Zeitung online, 23.10.2018

Fortbildung/Berlin
Keine Punkte für CME zu Homöopathie?


BERLIN. Der Präsident der Berliner Ärztekammer, Dr. Günther Jonitz, will künftig keine CME-Punkte mehr für Fortbildungsveranstaltungen zur Homöopathie gewähren. Das soll Jonitz laut einem Bericht des Onlineportals "Medwatch" unlängst bei einer Diskussionsveranstaltung des Vereins "Berliner Wirtschaftsgespräche" gesagt haben.
[*/quote*]

mehr:
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/fort-_und_weiterbildung/weiterbildung/article/974369/fortbildungberlin-keine-punkte-cme-homoeopathie.html
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 951
Re: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« Reply #3 on: November 26, 2019, 06:32:20 PM »

23.11.2019: Landesärztekammer Hessen schmeißt Homöopathie auf den Müll.

https://www.laekh.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/6513-pm-2019-11-23-neue-wbo

[*quote*]
Sie sind hier: Startseite > Presse > Aktuelle Pressemitteilungen > PM 2019/11/23 Neue WBO

Pressemitteilung:

Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen beschließt neue ärztliche Weiterbildungsordnung


Bad Nauheim: Inhalte statt Zeiten, kompetenzbasiert und flexibel: Das sind die Merkmale der neuen ärztlichen Weiterbildungsordnung. 2018 wurde die Musterweiterbildungsordnung von der Bundesärztekammer verabschiedet, die damit den Weg zu der Neuausrichtung der ärztlichen Weiterbildung ebnete. Heute hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen mit überwältigender Mehrheit (71 Ja-Stimmen, 2 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen) beschlossen, die Musterweiterbildung in Hessen mit einigen hessenspezifischen Änderungen umzusetzen.

So stimmte die Delegiertenversammlung nach ausführlicher Diskussion mehrheitlich dafür, die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" nicht in die neue Weiterbildungsordnung zu übernehmen.

Als weitere hessenspezifische Änderung beschlossen die Delegierten, die Zusatzbezeichnung ambulante Geriatrie in die neue Weiterbildungsordnung aufzunehmen. Weitere Änderungen betreffen u.a. die Weiterbildungszeit für den Facharzt für Innere Medizin, die Zusatzweiterbildung Psychoanalyse und die Zusatzweiterbildung Psychotherapie, das Impfwesen und die Überschreitung von Zeitvorgaben der Weiterbildung in besonderen Härtefällen.

Die Delegiertenversammlung zeigte sich davon überzeugt, dass die neue Weiterbildungsordnung dazu beitragen werde, die ärztliche Weiterbildung zu verbessern. Das neue Regelwerk bildet die Grundlage, auf der sich künftig Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt weiterbilden lassen können.

Veröffentlicht: 23. November 2019
[*/quote*]
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 951
Re: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« Reply #4 on: November 26, 2019, 07:23:51 PM »

Die DEUTSCHE APOTHEKER ZEITUNG hat interessante Einzelheiten:


https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/11/18/naechste-aerztekammer-streicht-homoeopathie-weiterbildung

[*quote*]
DAZ.online

Nordrhein
Nächste Ärztekammer streicht Homöopathie-Weiterbildung


Berlin - 18.11.2019, 10:14 Uhr

Die Behandlung mit Globuli bleibt umstritten. Nun streicht auch die Ärztekammer Nordrhein die Homöopathie aus ihrer Weiterbildungsordnung.

Eine weitere Ärztekammer streicht in ihrer Weiterbildungsordnung die Homöopathie: In Nordrhein soll diese Zusatzbezeichnung ab kommendem Sommer nicht mehr erworben werden können. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte bedauert die Entscheidung. Zugleich ist man hier überzeugt, dass die Streichung der Zusatzbezeichnung nichts an der Bedeutung der Homöopathie ändern wird.

Die Ärztekammer Nordrhein hat bei ihrer Kammerversammlung am 16. November eine neue Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein beschlossen. Sie setzt damit die vor einem Jahr vom Vorstand der Bundesärztekammer verabschiedete Novelle der Muster-Weiterbildungsordnung in Landesrecht um. Allerdings nicht eins zu eins: Wie zuvor schon die Ärzte in Bremen und Sachsen-Anhalt, verzichten auch die nordrheinischen Ärzte auf die Zusatzbezeichnung Homöopathie – das sieht die Muster-Weiterbildungsordnung so nicht vor.

Wie die Kammer Nordrhein erklärt, haben lediglich 17 Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein in den vergangenen fünf Jahren diese Zusatzbezeichnung erworben. Und wer sie hat, darf sie auch weiterführen. Ärzte, die sich bereits in Weiterbildung befinden, sollen diese innerhalb bestimmter Fristen auf der bisherigen Grundlage fortführen können – oder auf die neue Weiterbildungsordnung umsteigen. Vorbehaltlich der Genehmigung durch das NRW-Sozialministerium soll die neue Weiterbildungsordnung zum 1. Juli 2020 in Kraft treten.

DZVhÄ: Ärzte vereinen Homöopathie und Schulmedizin mit Erfolg

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) reagierte prompt: „Die Erfolge, die tausende homöopathisch behandelnde Ärztinnen und Ärzte täglich in ihren Praxen erleben, lassen sich auch durch einen bedauerlichen, verbandspolitischen Beschluss wie den der LÄK Nordrhein nicht wegleugnen“, erklärte die Verbandsvorsitzende Dr. Michaela Geiger. Die Streichung der Zusatzbezeichnung werde nichts an der Tatsache ändern, „dass immer mehr Ärzte und Patienten gute Erfahrungen machen mit integrativen Therapien, die konventionelle und homöopathische Medizin vereinen“.

Den Homöopathie-Gegnern, die der Behandlungsmethode mangelnde Evidenz vorwerfen, hält Geiger entgegen, dass dies auch für viele schulmedizinische Therapien gelte: „Dass noch viel geforscht werden muss, gilt für die homöopathische Medizin ebenso, wie die konventionelle Medizin“. Der „einzig richtige Weg medizinischer Versorgung“ ist für den DZVhÄ jedoch eine Kombination aus wissenschaftlicher Erkenntnis und therapeutischer Erfahrung.

Kirsten Sucker-Sket (ks), Redakteurin Hauptstadtbüro
ksucker[nixda!]daz.online
[*/quote*]

"DZVhÄ: Ärzte vereinen Homöopathie und Schulmedizin mit Erfolg" Von wegen! Homöopathie ist tödliche Scheiße. WEG DAMIT!


"Den Homöopathie-Gegnern, die der Behandlungsmethode mangelnde Evidenz vorwerfen, hält Geiger entgegen, dass dies auch für viele schulmedizinische Therapien gelte: „Dass noch viel geforscht werden muss, gilt für die homöopathische Medizin ebenso, wie die konventionelle Medizin“. Der „einzig richtige Weg medizinischer Versorgung“ ist für den DZVhÄ jedoch eine Kombination aus wissenschaftlicher Erkenntnis und therapeutischer Erfahrung."

Das ist eine Lüge. Bei Homöopathie muß nicht geforscht werden. Die Sachlage ist eindeutig, sie ist klar und sie ist felsenfest: Homöopathie funktioniert nicht. Homöopathie kann überhaupt nicht funktionieren. Homöopathie ist Betrug. WEG DAMIT!

Wer, wie die Spitzen des Deutsche Zentralvereins homöopathischer "Ärzte" (DZVh"Ä"), so verblendet ist, daß er meint, er müsse Homöopathen nach Afrika schicken, damit sie dort die Menschen mit Homöopathie von Ebola heilen, sollte lieber seine Schnauze halten. Das Maß ist voll.

Homöopathen ohne Grenzen gehen nach Liberia und Sierra Leone!
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8275.0


Interessant: Die Musterweiterbildungsverordnung ENTHÄLT Homöopathie. Die jeweilige Landesärztekammer Jedes Bundeslands muß in diesem Punkt gegen die Musterweiterbildungsverordnung entscheiden. Das hätten sich die Korruptionisten bei ihrem Bundeskongreß nicht gedacht, daß die Länderärztekammern das tun. In den anderen Länderärztekammern haben Korruptionisten wie Montgomery nichts zu melden. Das ist gut so! WEG MIT DEM DRECK!


Gibt es für die Michaela Geiger eigentlich schon ein Dossier? "Nur mal so gefragt..."
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 951
Re: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« Reply #5 on: November 28, 2019, 11:33:48 PM »

Die Ärztekammer Schleswig-Holstein hat nach ihrer Sitzung am 27.11.2019 am 28.11.2019 zum Thema Weiterbildungsordnung eine Pressemitteilung  veröffentlicht:

https://www.aeksh.de/eine-neue-weiterbildungskultur

[*quote*]
"Eine neue Weiterbildungskultur"

Bad Segeberg, 28. November 2019 – Die Kammerversammlung der Ärztekammer Schleswig-Holstein (ÄKSH) hat eine neue Weiterbildungsordnung einstimmig verabschiedet. Sie regelt, was ein Arzt auf dem Weg zum Facharzt leisten muss und welche Kriterien für eine Zulassung zur Facharztprüfung erfüllt werden müssen. Damit schafft sie einen Rahmen für Weiterbildungsbefugte und die Ärzte in der Weiterbildung. Dr. Henrik Herrmann, Präsident der ÄKSH, steht hinter dieser Entscheidung der Delegierten: "Die Kammerversammlung hat sich eindeutig für eine kompetenzbasierte, moderne Weiterbildungsordnung entschieden."

Im Interesse aller Ärzte in Weiterbildung

Die neue Weiterbildungsordnung wird voraussichtlich am 1. Juli 2020 in Kraft treten.
Spezifisch für Schleswig-Holstein ist für angehende Allgemeinmediziner, dass sie ihre Weiterbildung weiterhin sowohl bei niedergelassenen Fachärzten für Allgemeinmedizin als auch bei niedergelassenen hausärztlich tätigen Internisten absolvieren können. „Das erweitert den Kreis der möglichen Weiterbildungsstellen für angehende Allgemeinmediziner und kann durch diese Flexibilisierung dazu führen, dass sie schneller in der Versorgung ankommen,“ sagte Herrmann.
Künftig sind auch verpflichtende Schulungen für die zur Weiterbildung befugten erfahrenen Fachärzte vorgesehen. Eine weitere Neuerung betrifft die Zusatzweiterbildung Homöopathie. Sie wurde nicht wieder in die Weiterbildungsordnung aufgenommen.

„Die aufsuchende Kammer“

„Das war nur das formale Gerüst. Jetzt gilt es, die neue Weiterbildungsordnung mit Leben zu füllen und eine neue Kultur der Weiterbildung zu etablieren“, richtet Herrmann nun den Blick nach vorn. Dazu plant die ÄKSH im Laufe der nächsten Jahre die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser und die großen Weiterbildungspraxen aufzusuchen und vor Ort über die konkreten Neuerungen zu informieren.

 
Stephan Göhrmann
PR-Referent
Telefon 04551803 277
stephan.goehrmann@aeksh.de
[*/quote*]


"Die Kammerversammlung hat sich eindeutig für eine kompetenzbasierte, moderne Weiterbildungsordnung entschieden." Was, zum Teufel, ist "kompetenzbasiert"!? Das ist ein völlig nichtssagendes Wort, mit dem alles, aber auch wirklich ALLES freigegeben werden kann, vom LSD für Bauchweh bis zum Rotlichtmilieubesuch für Herzkranke.

Was ist denn "Kompetenz"!? Die Homöopathen halten sich für die Krone der Schöpfung und für ALLES kompetent. Aber diese Selbstwahrnehmung kann und darf nicht zugelassen werden. Sonst könnte jeder Vollidiot Hirnchirurg spielen.

Nein, nein, und nochmal nein! Es geht einzig und allein um WISSENSCHAFT. Um echte natürlich. Nicht um den Schwindel, den Homöopathen als Wissenschaft ausgeben.

Warum wird Wissenschaft in der Presseerklärung nicht wörtlich genannt?

Eine mögliche Erklärung ist das Ergebnis der geheimen Abstimmung: Über den Verbleib der Homöopathie in der Weiterbildungsordnung gab es eine geheime Abstimmung. Danach wurde später die gesamte neue Weiterbildungsordnung abgestimmt.

Das Abstimmungsergebnis für die neue Weiterbildungsordnung war einstimmig. Das Ergebnis der Abstimmung über den Verbleib der Homöopathie ist dagegen ein grausames Desaster:


https://twitter.com/DanielLohmann11/status/1199738318294069248

[*quote*]
Daniel Lohmann @DanielLohmann11
Nov 27

Das Ergebnis der geheimen Abstimmung zum Belassen oder Entfernen der Homöopathie in der WBO SH lautet:
23 für das Belassen in der WBO,
41 für die Entfernung aus der WBO.



10 replies 18 retweets 277 likes
[*/quote*]


Ein Drittel der Abstimmenden ist FÜR Homöopathie! Wie irre darf ein Arzt eigentlich sein?

Dieses Ergebnis und die Formulierungen der Abstimmungen in anderen Bundesländern lassen nur einen Schluß zu: Die Abstimmungen in den anderen 4 Bundesländern waren auch nicht besser. Auch wenn dort von "einstimmig" die Rede ist, bezieht sich das nur auf die Weiterbildungsordnung als Ganzes, aber nicht auf die Abstimmung über den Verbleib der Homöopathie. Die Situation in diesen anderen vier Bundesländern ist also bei weitem nicht so gut PRO Patienten, sondern es ist möglicherweise noch fast die Hälfte der Delegierten FÜR Homöopathie. Das sollte man sich auch am Beispiel Bremen genauer ansehen. Die Landesärztekammer Bremen war bekanntlich die erste, die Homöopathie rausgeschmissen hat.


[Font-Fehler behoben, Ayu]
« Last Edit: November 29, 2019, 03:14:23 AM by Ayumi »
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Zoran

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 288
Re: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« Reply #6 on: November 30, 2019, 03:54:43 PM »

Aus der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg:


https://www.aerztekammer-bw.de/10aerzte/30weiterbildung/09/wbo.pdf

[*quote*]
Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer
Baden-Württemberg (WBO 2006)
- Stand: 01.05.2018 -

[...]

(Seite 159)

Homöopathie

Definition:

Die Zusatzweiterbildung Homöopathie umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz
die konservative Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln, die aufgrund individueller
Krankheitszeichen als Einzelmittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip angewendet werden.

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Homöopathie
nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungsinhalte sowie des Weiter-
bildungskurses.

Voraussetzung zum Erwerb der Bezeichnung: Facharztanerkennung

Weiterbildungszeit:

• 6 Monate Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbefugten für Homöopathie gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2

     oder anteilig ersetzbar durch 100 Stunden Fallseminare einschließlich Supervision

• 160 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Homöopathie

Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

- dem Therapieansatz der Homöopathie

- der Herstellung, Prüfung und Wirkung homöopathischer Arzneimittel

- der homöopathischen Lehre der akuten und chronischen Krankheiten und ihrer spezifischen homöopathischen Behandlung

- der individuellen Arzneimittelwahl nach dem Ähnlichkeitsprinzip

- der strukturierten homöopathischen Erstanamnese und Folgeanamnesen

- der Indikationsstellung, der Durchführung und den Grenzen homöopathischer Behandlung

- der Fallanalyse akuter und chronischer homöopathischer Behandlungsfälle mit
     wahlanzeigenden Symptomen, Repertorisation und Differentialdiagnose unter
     Zuhilfenahme verschiedener Repertorien und Arzneimittellehren

- der Verlaufsanalyse akuter und chronischer Krankheitsfälle einschließlich Bewertung der
     Reaktion und Begründung für einen Wechsel des Mittels oder der Potenz

- der Dosierungslehre: Potenzwahl, Potenzhöhe, Repetition in Abhängigkeit vom Fallverlauf

159
Weiterbildungsordnung LÄK BW (WBO 2006), Stand: 01.05.2018
[*/quote*]



"Voraussetzung zum Erwerb der Bezeichnung: Facharztanerkennung". Das heißt: Nach 14 Jahren Ausbildung in Medizin noch immer so verflucht dämlich, den haarsträubenden Mist Homöopathie zu glauben.

Was richten diese Versager denn sonst noch so in der Medizin an?

Logged


Japan Earthquake and Pacific Tsunami

Your gift to the American Red Cross will support our disaster relief efforts to help those affected by the earthquake in Japan and tsunami throughout the Pacific. On those rare occasions when donations exceed American Red Cross expenses for a specific disaster, contributions are used to prepare for and serve victims of other disasters.

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 951
Re: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« Reply #7 on: December 02, 2019, 10:59:52 PM »

"Eigentlich" sollte die Mauschelei die Homöopathie retten. Aber daraus wurde nichts:

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Kammer-streicht-Homoeopathie-aus-Weiterbildungsordnung-404603.html

[*quote*]
Ärzte Zeitung

Ärztekammer Niedersachsen

Homöopathie aus Weiterbildungsordnung gestrichen

Antrag auf Ende der Zusatzweiterbildung mit 70 Prozent der Stimmen angenommen.


Veröffentlicht: 02.12.2019, 14:20 Uhr

Hannover. Die Kammerversammlung der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) hat die Zusatzweiterbildung „Homöopathie“ aus der Weiterbildungsordnung (WBO) gestrichen und eine neue Fassung beschlossen.

Eigentlich habe die 60-köpfige Versammlung am vergangenen Samstag keine weiteren Anträge zur WBO diskutieren und damit die Version inklusive der Weiterbildung Homöopathie beschließen wollen. So sei die Absprache gewesen, heißt es aus Kreisen der Versammlung.

[...]
[*/quote*]


In 6 von 17 Ärztekammern ist Homöopathie draußen. Da kann die Homöopathiemafia noch so heulen und schnaufen und mit dem Huf kratzen.

Man kann sich den Irrsinn gar nicht vorstellen: 220 Jahre lang Scheiße in der Medizin. Und 30 Prozent der "Ärzte" in Niedersachsen will sie immer noch.

Das Leben ist gefährlich in Niedersachsen. Da fliegen nicht nur die Kühe tief...
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Ayumi

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 467
Re: Homöopathie fliegt bei Medizinstudium an der Uni raus
« Reply #8 on: December 03, 2019, 09:57:21 AM »

https://www.marburger-bund.de/niedersachsen/pressemitteilung/marburger-bund-vorsitzender-begruesst-abschaffung-der-homoeopathie

[*quote*]
Pressemitteilung
Kammerversammlung
02.Dezember 2019
Hannover

Marburger-Bund-Vorsitzender begrüßt Abschaffung der Homöopathie-Weiterbildung

„Die Abschaffung der Zusatzweiterbildung Homöopathie ist ein richtiges Signal“, betont Hans Martin Wollenberg, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen. Einen entsprechenden Antrag brachte Wollenberg am Samstag, 30. November, als Delegierter in die Kammerversammlung der Ärztekammer Niedersachsen ein.

Im weiteren Verlauf hob Wollenberg erneut die ablehnende Haltung des Marburger Bundes zur sogenannten Landarztquote hervor.

„Eine Ärztekammer kann keine Zusatzweiterbildung Homöopathie zulassen, Prüfungen abnehmen und erforderliche Weiterbildungsinhalte definieren, wenn die Wirksamkeit nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist“, verdeutlichte Wollenberg. Die Delegierten der Kammerversammlung stimmten dem Antrag mit großer Mehrheit zu. Die Kammerversammlung strich die Zusatzweiterbildung Homöopathie und verabschiedete die neue Weiterbildungsordnung.

Im weiteren Verlauf hob Wollenberg erneut die ablehnende Haltung des Marburger Bundes zur sogenannten Landarztquote hervor.

„Mit Landärzten sind in der Regel nur die niedergelassenen Allgemeinmediziner im ländlichen Raum gemeint“, erklärte der Marburger-Bund-Landesvorsitzende und fuhr fort: „Es fehlen jedoch in allen Fachgebieten und allen Regionen Ärztinnen und Ärzte – in der stationären wie auch der ambulanten Versorgung. Nach unseren Recherchen sind an den Krankenhäusern im Land über 700 Arztstellen nicht besetzt. Ein Zerren an der Tischdecke vergrößert nur die Lücke an anderer Stelle. Die Schaffung von Studienplätzen ist alternativlos.“

Nach Auffassung des Marburger Bundes greift die sogenannte Landarztquote zu kurz und wird zu keinem Zeitpunkt Abhilfe schaffen. „Eine Lösung des Ärztemangels – nicht nur auf dem Land – wird es nur geben, wenn schnellstmöglich die Ursachen behoben werden. Hierfür brauchen wir mehr Medizin-Studienplätze, attraktivere Lebensbedingungen im ländlichen Raum, Unterstützung bei Übernahme einer eigenen Praxis und gute Arbeitsbedingungen“, erläuterte Wollenberg.

Die augenblickliche Unterversorgung im Gesundheitswesen setzt Pflegekräfte und Ärzte immer weiter unter Druck und gefährdet die Versorgungsqualität der Patienten. Die Beschäftigten müssen dringend entlastet werden, um die Tätigkeit im Gesundheitswesen für junge Menschen interessant zu machen und das Personal in seinen Berufen zu halten.

Die Kammerversammlung ist das Ärzteparlament der niedersächsischen Ärzte. Ihr gehören 60 Delegierte aus allen Regionen an. Der Marburger Bund ist mit 16 Delegierten in der Ärztekammer Niedersachsen vertreten, darunter Ärztekammer-Präsidentin Martina Wenker.



PM 19/2019 | Marburger-Bund-Vorsitzender begrüßt Abschaffung der Homöopathie-Weiterbildung(109.0 KB, PDF)

Ansprechpartner
Stephanie Hübner

Pressereferentin
+49 511 543066-17 | +49 172 6081343 E-Mail schreiben
Marburger Bund

Landesverband Niedersachsen

Schiffgraben 22, 30175 Hannover
+49 511 543066-0
+49 511 543066-99
service[no]mb-niedersachsen.de
[*/quote*]
Logged

Écrasez l'infâme!
Pages: [1]