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Author Topic: Die Polithochstapler in Bayern und die ihnen ebenbürtige Journaille  (Read 637 times)

Julian

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Im Zuge der Wahrheitsfindung ist es notwendig, zu sehen, was geschrieben wird, und was nicht geschrieben wird. Also das gesamte Ding ansehen!

UND ES IST SCHLAMPIG! Fast keine brauchbaren Quellenangaben.

https://medwatch.de/2019/10/24/statt-antibiotika-bayerische-politiker-wollen-gefaehrliche-keime-mit-homoeopathie-bekaempfen/

[*quote*]
MedWatch

Statt Antibiotika: Bayerische Politiker wollen gefährliche Keime mit Homöopathie bekämpfen

von Nicola Kuhrt | 24. Okt 2019 | Arzneimittel, Gesundheitspolitik

Statt Antibiotika: Bayerische Politiker wollen gefährliche Keime mit Homöopathie bekämpfen

Die jüngsten Entwicklungen machen wenig Hoffnung: Immer mehr Bakterien lassen durch immer weniger Antibiotika bekämpfen. Die Erreger passen sich ihrem Wirkprinzip an, sie sind gegen die Arzneimittel resistent. Und die resistenten Bakterien breiten sich weiter aus. Es braucht also neue Antibiotika, um Infektionen weiter wirksam zu behandeln. Doch daran wird kaum geforscht: Weil die Entwicklung wirksamer Antibiotika gegen die Erreger sehr teuer, ihre Wirkdauer meist nur relativ kurz ist, haben alle großen Pharmahersteller in diesen Monaten mehr oder weniger öffentlich ihren Ausstieg aus diesem Markt erklärt. Aktuell existieren noch eine Handvoll Reserveantibiotika, die gegen multiresistente Keime eingesetzt werden können.

Die Fraktionen der bayerischen „Freien Wähler“ (FW) und der CSU wollen der Krise nun begegnen: Sie haben im August den Antrag „Todesfälle durch multiresistente Keime vermeiden IV – Studie zu einem reduzierten Antibiotikaeinsatz“ in den bayerischen Landtag eingebracht (Drucksache 18/3320). Die Staatsregierung wolle beschließen, „durch eine Studie zu untersuchen bzw. untersuchen zu lassen, wie ein reduzierter Antibiotikaeinsatz im medizinischen Bereich realisiert werden kann“, schreiben 30 Mitglieder der Fraktionen. Dabei solle auch und insbesondere die Rolle alternativmedizinischer Methoden in den Blick genommen werden.

Antrag setzt auf Homöopathie statt Antibiotika

Als Begründung geben die bayerischen Politiker an, dass das Problem der gefährlichen Keime zum einen durch oftmals unnötige Antibiotikaverordnung entstanden sei, zum anderen habe die Anzahl an Antibiotikaverordnungen generell zugenommen.

Doch es gebe „wissenschaftliche Studien, speziell im Bereich der HNO-Erkrankungen“, die zeigen würden, „dass durch den Einsatz klassischer Homöopathie sowohl ein Einsatz von Antibiotika vermieden als auch eine Verbesserung der individuellen Infektabwehr erreicht werden konnte“. Auch bei einer schweren Sepsis habe eine Studie zur Sterblichkeit von Patienten darauf hingewiesen, „dass eine homöopathische Behandlung eine nützliche zusätzliche Behandlungsmethode bei schwer septischen Patienten darstellen könne.“

Weil es aber der wissenschaftliche Diskurs um Homöopathie und andere „Alternativmethoden“ als Antibiotika-Ersatz oder als Antibiotikatherapie-begleitende Präparate uneinheitlich sei, solle der Bayerische Landtag nun eben selbst eine Studie anstrengen.

Doch welches sind die wissenschaftlichen Studien, die angeblich die besondere Wirkung der Homöopathie belegen? Die Pressestellen der Fraktionen können zunächst keine einzige nennen, zuständige Referenten müssten befragt werden, die gerade nicht im Dienst seien. Nach knapp drei Wochen schickt dann die CSU-Fraktion eine kleine Studie, die offenbar den gesamten Antrag der Fraktionen untermauern soll:

    CSU-Pressestelle: Es gibt verschiedene Studien, u.a.: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11224838

Hinter dem genannten Link steckt eine Pilotstudie aus dem Jahr 2001. Pilotstudien sind kleine Voruntersuchungen, die die Tauglichkeit einer These in einer kleinen überschaubaren Gruppe von Versuchspersonen belegen sollen. So auch hier: In einer privaten Kinderarztpraxis in Seattle wurden 75 Kinder im Alter von 18 Monaten bis 6 Jahren mit Mittelohrerguss und Ohrenschmerzen untersucht. Die Kinder erhielten entweder ein individualisiertes homöopathisches Mittel oder ein dreimal täglich verabreichtes Placebo. Dies entweder für 5 Tage – oder bis die Symptome abgeklungen waren.

Keine fundierten Belege für Aussagen des Antrags

Man kam zu einem vermeintlich positiven Ergebnis, das aber nicht statistisch signifikant war – die Studie hat also keinerlei wissenschaftlich tragfähige Erkenntnisse gebracht. Demnach litten 12 von 39 Kindern der Placebogruppe nach fünf Tagen noch unter Schmerzen in den Ohren, bei der Homöopathiegruppe waren es 7 von 36. Das Ergebnis kann aber eben vollständig durch Zufall erklärt werden – aufgrund natürlicher Streuung könnten die mit Homöopathika behandelten Kinder schneller schmerzfrei geworden sein.

Einen Bezug zum bayerischen Antibiotika-Antrag hat die Pilotstudien aber in keinem Fall: Es wurde eine homöopathische Therapie mit Placebo verglichen. Eine Aussage im Vergleich zu der konventionellen Therapie ist also unmöglich.

    MedWatch: Welche Studie ist gemeint, die zur Mortalität von Patienten mit Sepsis eine homöopathische Behandlungsmethode als zusätzlich und nützlich zeigte?

    CSU-Pressestelle: Das bezieht sich auf Veröffentlichungen von Prof. Dr. med. Michael Frass, Universitätsprofessor und Mediziner am Wiener AKH.


In ihrer Antwort zieht die CSU hier die Aussagen eines Mediziners zu Rate, der selbst Verfechter der Homöopathie ist. Laut eigener Website ist Frass Präsident des Österreichischen Dachverbands für ärztliche Ganzheitsmedizin, außerdem Vorsitzender der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie.

Seine früheren Homöopathie-Vorlesungen an der Medizinischen Universität Wien darf Frass seit 2018 hingegen nicht mehr halten. Der Rektor der Uni begründet den Schritt gegenüber der Tageszeitung „Der Standard“ damit, dass sich „die Med-Uni von unwissenschaftlichen Verfahren und Scharlatanerie klar distanziert“. Wie „Der Standard“ berichtete, habe der Rektor Frass mitgeteilt, dass er nicht länger seine „persönlichen Interessen – also Homöopathie – nicht mit seiner Funktion als Wissenschaftler der Med-Uni Wien vermischen darf“.

Nach Aussagen von Frass, dass Homöopathie bei Krebserkrankungen unterstützend wirke und er das mit Studien belegen könne, informierte der Rektor die Ethikkommission der Uni. „Gemäß den Unterlagen der Kommission seien die Studien, die Frass in Medien zitierte, aufgrund ihrer Methodik und Fallzahl ungeeignet, um daraus einen wissenschaftlichen Beweis abzuleiten“, berichtet „Der Standard“ weiter. Ähnliche Kritik entzündete sich auch an der durch die CSU zitierten Sepsis-Studie. Hier hat Frass etwa versäumt, zu Beginn deutlich festzulegen und zu trennen, an welcher Art Sepsis ein Mensch erkrankt war und welche Überlebensprognosen sie hatten. So sind die in der Studie genannten Fälle nicht vergleichbar und daher nicht aussagekräftig.

„Globuli bei Infektionskrankheiten zu empfehlen, ist unverantwortlich. Entweder sind sie überflüssig oder sie verzögern oder verhindern eine wirksame Behandlung“, kommentiert Norbert Schmacke vom Institut für Public Health und Pflegeforschung Universität Bremen den Antrag der bayerischen Politiker. Seiner Einschätzung nach ist das eigentliche Problem, dass in zu vielen Fällen Antibiotika verschrieben werden, die gar nicht nötig wären. Schmackes Fazit: „Wenn man statt nicht medizinisch angezeigter Antibiotika empfiehlt, in der Nase zu bohren, würde vermutlich niemand auf die Idee kommen, dem Nasebohren Heilkraft zuzusprechen. Der substanzlosen Homöopathie wird so etwas aber immer wieder zugetraut.“

Die Fraktion der Freien Wähler hat sich bis heute nicht gemeldet, mit welchen Studien sie den Antrag begründen. Derweil wurde dieser zunächst im federführenden Ausschuss für Gesundheit und Pflege beraten und die Zustimmung empfohlen, erklärt ein Sprecher des bayerischen Landtags. Nach einer Mitberatungspflicht gehe der Antrag dann ins große Plenum des Landtags. „Es wird noch in diesem Jahr beraten.“
[*/quote*]



"Antrag 'Todesfälle durch multiresistente Keime vermeiden IV – Studie zu einem reduzierten Antibiotikaeinsatz'"

Antibiotika reduzieren? Warum? Um die Bildung und Ausbreitung von Keimen zu verringern bzw. zu verhindern. Das ist notwendig. Aber dieser notwendig Ansatz wird mißbraucht zur Korruption mit der Homöopathie-Mafia.


"Auch bei einer schweren Sepsis habe eine Studie zur Sterblichkeit von Patienten darauf hingewiesen, 'dass eine homöopathische Behandlung eine nützliche zusätzliche Behandlungsmethode bei schwer septischen Patienten darstellen könne.'"  Wo steht das?



Für die üblichen Verdächtigen:


Drucksache 18/3320 - Bayerischer Landtag
http://www1.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP18/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000002000/0000002418.pdf


[*quote*]
MedUni Wien streicht Homöopathie aus dem Lehrplan | kurier.at
https://kurier.at/gesund/meduni-wien-streicht-homoeopathie-aus-dem-lehrplan/400333533
26.11.2018 - Die Homöopathie-Vorlesung, die immer wieder kritisiert wurde, ist somit Geschichte. ... Auch der Rektor der MedUni Wien, Markus Müller, betonte auf der ... Der Mediziner-Plattform zufolge wurde Michael Frass, der bisherige ...

Warum das Wahlfach Homöopathie an der Med-Uni ...
https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000092345586/homoeopathie-polarisierende-potenzen
27.11.2018 - Studierende hatten sich im Rektorat über die Vorlesung beschwert. ... Als Frass in Medien den Standpunkt vertrat, dass Homöopathie bei ...

MedUni Wien streicht Homöopathiekurs: Studierende: 1 ... - Taz
https://taz.de/MedUni-Wien-streicht-Homoeopathiekurs/!5554518/
28.11.2018 - Die besagte Homöopathie-Vorlesung stand bereits seit vielen ... war der Rektor verärgert darüber, dass Frass gegenüber Medien behauptet, ...
[*/quote*]



https://www.bph-online.de/interview-prof-frass-intensivstation/

[*quote*]
Interview: Homöopathie kann auf der Intensivstation Patienten unterstützen
1. Dezember 2018
Trapp 1
Allgemein Homöopathie, Lehrveranstaltung, Medizin, Prof. Frass, Uni Wien

Die medizinische Universität Wien hat das bei Studierenden beliebte und gut besuchte Wahlfach Homöopathie bei laufendem Betrieb abgesetzt und die Studierenden von der Lehrveranstaltung abgemeldet. In der Tageszeitung Standard begründet Rektor Prof. Markus Müller diesen Schritt damit, dass sich „die Med-Uni von unwissenschaftlichen Verfahren und Scharlatanerie klar distanziert“. Gleichzeitig erwähnt der Rektor, dass der Leiter des Wahlfachs, Prof. Michael Frass, ein anerkannter Kollege sei. Prof. Michael Frass ist Facharzt für Innere Medizin und internistische Intensivmedizin und seit 1994 Universitätsprofessor für Medizin, er hat eine Zusatzausbildung in Homöopathie und leitet die Spezialambulanz Homöopathie bei malignen Erkrankungen in Wien.

Der Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) sprach mit Prof. Frass, der auch Vorsitzender...
[*/quote*]

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Julian

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Re: Die Polithochstapler in Bayern und die ihnen ebenbürtige Journaille
« Reply #1 on: October 24, 2019, 09:01:20 PM »

http://www1.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP18/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000002000/0000002418.pdf

[*quote*]
18. Wahlperiode

01.08.2019

Drucksache 18/3320

Antrag

der Abgeordneten

Bernhard Seidenath,
Tanja Schorer-Dremel,
Barbara Becker,
Dr. Ute Eiling-Hütig,
Klaus Holetschek,
Dr. Beate Merk,
Martin Mittag,
Helmut Radlmeier,
Manuel Westphal CSU,

Florian Streibl,
Dr. Fabian Mehring,
Susann Enders,
Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer,
Manfred Eibl,
Dr. Hubert Faltermeier,
Hans Friedl,
Tobias Gotthardt,
Eva Gottstein,
Joachim Hanisch,
Wolfgang Hauber,
Johann Häusler,
Dr. Leopold Herz,
Alexander Hold,
Nikolaus Kraus,
Rainer Ludwig,
Gerald Pittner,
Bernhard Pohl,
Kerstin Radler,
Gabi Schmidt,
Jutta Widmann,
Benno Zierer und Fraktion (FREIE WÄHLER)

Todesfälle durch multiresistente Keime vermeiden IV –
Studie zu einem reduzierten Antibiotikaeinsatz

Der Landtag wolle beschließen:


Die Staatsregierung wird aufgefordert, durch eine Studie zu untersuchen bzw. untersu-
chen zu lassen, wie ein reduzierter Antibiotikaeinsatz im medizinischen Bereich reali-
siert werden kann. Dabei soll auch und insbesondere die Rolle alternativmedizinischer
Methoden in den Blick genommen werden. Auch soll in diesem Zusammenhang eine
mögliche positive Rolle von ggf. ergänzend verabreichten homöopathischen Präparaten
beleuchtet werden.

Begründung:

Dem OECD-Bericht „Stemming the Superbug Tide“ vom November 2018 zufolge könn-
ten in den kommenden 31 Jahren bis zum Jahr 2050 – rund 2,4 Mio. Menschen in
Europa, Nordamerika und Australien an Infektionen mit multiresistenten Keimen ver-
sterben. Wie eine Studie der britischen Regierung aus dem Jahr 2014 belegt, werden –
falls geeignete Gegenmaßnahmen ausbleiben – im Jahr 2050 weltweit mehr Menschen
an Infektionen mit multiresistenten Keimen versterben als an Krebs.
Der Anstieg an multiresistenten Keimen ist zum einen einer oftmals unnötigen Antibio-
tikaverordnung geschuldet: so waren nach den Daten des Antibiotika-Reports der DAK
im Jahr 2013 rund 30 Prozent der Verordnungen aufgrund der Diagnose (Virusinfektio-
nen) unnötig. Zum anderen nimmt die Anzahl an Antibiotikaverordnungen generell zu:
laut dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) haben im Jahr 2015 al-
lein die niedergelassenen Ärzte im Freistaat rechnerisch jedem Erwerbstätigen 4,3 Ta-
gesdosen Antibiotika verschrieben.

Wissenschaftliche Studien, speziell im Bereich der HNO-Erkrankungen, konnten auf-
zeigen, dass durch den Einsatz klassischer Homöopathie sowohl ein Einsatz von Anti-
biotika vermieden als auch eine Verbesserung der individuellen Infektabwehr erreicht
werden konnte. Weiterhin wies eine Studie zur Mortalität von Patienten mit einer schwe-
ren Sepsis darauf hin, dass eine homöopathische Behandlung eine nützliche zusätzli-
che Behandlungsmethode bei schwer septischen Patienten darstellen kann. Dennoch
ist der wissenschaftliche Diskurs um Homöopathie und andere Alternativmethoden als
Antibiotika-Substitute oder als Antibiotikatherapie-begleitende Präparate uneinheitlich.

Drucksachen, Plenarprotokolle sowie die Tagesordnungen der Vollversammlung und der Ausschüsse sind im Internet unter www.bayern.landtag.de - Dokumente abrufbar. Die aktuelle
Sitzungsübersicht steht unter www.bayern.landtag.de – Aktuelles/Sitzungen zur Verfügung.Drucksache 18/3320
Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode


Antibiotika können Leben retten, gerade bei schwerwiegenden bakteriellen Erkrankun-
gen, und gleichermaßen heilsam sein. Nicht immer ist jedoch eine Gabe von Antibiotika
nötig und gegebenenfalls können alternative Präparate in manchen Fällen ebenso heil-
sam sein, eventuell sogar mit deutlich geringeren Nebenwirkungen.
Eine hier ansetzende Studie könnte Aufschluss darüber geben, inwiefern homöopathi-
sche Präparate sowie weitere alternativmedizinische Methoden eine Antibiotikaverord-
nung ersetzen oder zumindest reduzieren könnten – um damit der zunehmenden Ent-
stehung multiresistenter Keime entegegenzuwirken.


Seite 2
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Julian

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Re: Die Polithochstapler in Bayern und die ihnen ebenbürtige Journaille
« Reply #2 on: October 24, 2019, 09:28:30 PM »



http://www.homoeopathie.at/wp-content/uploads/2019/04/%C3%84K-Tirol_Sch%C3%B6pf.pdf

[*quote*]
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* Gesundheitswesen
t
Veröffentlichung der Leitlinie Antiinfektiva -
Behandlung von Infektionen der Initiative von
Arznei & Vernunft
Die Initiative Arznei & Vernunft, der neben der ÖÄK der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, die Apo-
thekerkammer und die Pharmig angehören, informiert über die Veröffentlichung der Leitlinie Antiinfektiva - „Behandlung von
Infektionen".
Die Leitlinie samt Patienteninformation entnehmen Sie der Homepage unter: www.arzneiundvernunft.at.
Zu dieser Leitlinie verweisen wir auch auf ein e-learning-Angebot der Österreichischen Akademie der Ärzte GmbH unter: www.
arztakademie.at/leitlinie-antiinfektiva. Durch die Unterstützung der ÖÄK, des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger
und der Pharmig steht das e-learning kostenlos zur Verfügung.
Update zur Komplementärmedizin
tin für Komplementärmedizin und Kassenprak- Als Referentin für Komplementärmedizin höre
tikerin mit Zusatzqualifikation: ÖÄK-Diplom ich auch immer wieder, dass sich alle betroffenen
MR Dr.
Homöopathie – ein persönliches Anliegen. Als KollegInnen von ihren Länderkammern und der
Mitglied der Kurie der niedergelassenen ÄrztIn- ÖÄK Rückendeckung erwarten – was auch wei-
Doris Schöpf
nen sind für mich das Ansehen von ÄrztInnen testgehend geschieht.
Referentin für
und die Therapiefreiheit generell von essentiel-
Komplementärmedizin
ler Bedeutung. Mit diesem Artikel möchte ich Homöopathie als ärztliche Therapiemethode
dazu einen Beitrag leisten und außerdem mit braucht Zeit. Die ist fast nur in einer Wahlarzt-
ein paar Irrtümern und Falschmeldungen bzgl. praxis vorhanden. Für homöopathische Wahl-
Fakten zur Homöopathie
Homöopathie (Stichworte: Placebo, Reduktion arztpraxen kann die derzeitige Situation rasch
Bereits 1989 hat die ÖÄK das Referat für Komple- auf Potenzen, Fixierung auf wissenschaftliche existenzbedrohend werden. Patientinnen kom-
mentärmedizin gegründet und Diplome für Studien) aufräumen.
men in erster Linie über Mundpropaganda. Die
Komplementärmedizin geschaffen. Damit ist es
vielen erfolgreich homöopathisch behandelten
gelungen, Diagnose und Therapie in ärztlicher Die Entrüstung und der Zorn unter den Kolle- PatientInnen publizieren diese oft ausgezeich-
Hand zu halten und PatientInnen weitestgehend gInnen sind groß, besonders auch über die öf- neten Ergebnisse nicht, sondern sehen ihre Bes-
vor irgendwelchen selbsternannten Wunderhei- fentlichen Äußerungen vom Rektor der MUW serung oder Heilung als selbstverständliches
lern und Scharlatanen zu schützen.
über die ärztliche Therapiemethode Homöopa- Ergebnis der Behandlung an und brauchen ihren
Es gab und gibt leider immer wieder massive thie, und damit natürlich indirekt über die ho- Doktor nur mehr selten oder gar nicht. Es kom-
Attacken gegen mehrere Bereiche der Komple- möopathisch tätigen KollegInnen (80 % sind men aber auf Grund der Anti-Homöopathie-
mentärmedizin, in letzter Zeit speziell gegen die niedergelassene AllgemeinmedizinerInnen). Zu Kampagnen möglicherweise weniger neue Pati-
Homöopathie.
den Reaktionen der KollegInnen auf diese Aus- entInnen in diese spezialisierten Praxen.
Das sind öffentliche, mediale Angriffe auf die sagen gehörte die Forderung nach einer Anzeige Es ist also weit mehr als nur ein persönliches
Methode, Verunglimpfung (Kriminalisierung des Rektors beim Disziplinaranwalt der ÖÄK we- Ärgernis, wenn die Arbeit, die man tagtäglich mit
der ÄrztInnen und Ärzte (38 Diplominhaber in gen standeswidrigem Verhalten.
Freude am Arztberuf und mit Erfolg macht, der-
Tirol/ 742 in Österreich), die die Methode anwen-
art abqualifiziert wird.
den, bis hin zur Elimination der Homöopathie Es gab und gibt bereits viele Initiativen von ho-
aus dem Lehr- und Forschungsbetrieb der MUW möopathischen Gesellschaften und einzelnen Die Aussagen einer Patientenanwältin bzgl. Ho-
(Med Uni Wien).
KollegInnen mit öffentlichen Stellungnahmen, möopathie kann man als Laienmeinung eher
Die Vertretung und Rehabilitation der ÄrztInnen, Interviews, Fernsehauftritten, Leserbriefen, Pa- ignorieren. Mit der Fehlinterpretation des State-
die homöopathisch arbeiten, ist mir als Referen- tientenumfragen etc. zum Thema Homöopathie. ments der Europäischen Akademien der Wissen-
28 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Page 2
Gesundheitswesen
fotolia.com © E. Zacheri
schaften (EASAC) durch manche Medien wird es
schon schwieriger. Dort werden das Verbot der
Homöopathie und die Gefährlichkeit der Ho-
möopathie kolportiert.
Die EASAC selbst sind da wesentlich vorsichtiger:
Sie betonen nämlich ausdrücklich, dass sie die
Homöopathie nicht verbieten wollen, sondern
verlangen, wie bei jeder anderen Therapie, die
Aufklärung der Patientinnen über die Therapie.
Das ist, zumindest in Österreich, eine Selbstver-
ständlichkeit in der ärztlichen Tätigkeit vor jeg-
licher Therapie.
Die EASAC bezeichnen die Homöopathie auch
nicht grundsätzlich als gefährlich, sondern sind schluss die Bezeichnung für das ÖÄK-Diplom Das Ministerium wollte oben erwähnte Geset-
der Meinung, dass sie gefährlich sein könnte, „Applied Kinesiology“ in „Funktionelle Myodia- zesänderung, um der Kurpfuscherei besser Herr
wenn andere notwendige Therapien nicht durch- gnostik“ geändert.
zu werden und die Patientensicherheit zu ge-
geführt werden. (Das wird jeder Arzt unterschrei- Im Sommer 2018 erfolgte dann die Bestellung währleisten. Offenbar genügt den Gerichten
ben, aber anmerken, dass das auch für jede an- von Univ.-Prof. Dr. med. Michael Frass zum Di- der „Arztvorbehalt“ nicht, um adäquate Urteile
dere Therapie gilt.)
plomverantwortlichen für Homöopathie für die zu fällen.
ÖÄK. (Für jedes Diplom der ÖÄK gibt es eine/n
Wirtschaftliche Interessen
Diplomverantwortliche/n).
Wir sind in Österreich in der glücklichen Lage
Wirtschaftliche Faktoren dürften bei manchen Univ.-Prof. Dr. med. Michael Frass ist Internist, (als ÄrztInnen und Patientinnen), dass die The-
Angriffen auch eine Rolle spielen.
Intensivmediziner, Erfinder des „Frass-Tubus“ = rapiemethode Homöopathie nur von ÄrztInnen
Es geht um Geld: Der Markt für homöopathische Combitube und hat zusätzlich ein ÖÄK-Diplom ausgeübt werden darf. Die einzige Ausnahme
und anthroposophische Arzneien in der EU be- Homöopathie.
sind Hebammen - in einem sehr eingeschränk-
trägt dzt. mehr als 1 Milliarde € und wächst jähr- Er ist Leiter der Spezialambulanz Homöopathie ten Bereich.
lich um 6%. Es geht nicht nur um die Human- bei malignen Erkrankungen an der Klinik für In anderen Ländern, wie Deutschland, Schweiz,
medizin, sondern auch um Tiermedizin in der Innere Medizin I der Medizinischen Universität England, Australien, Neuseeland etc. gibt es jede
BIO-Landwirtschaft: Der Article 24 der European Wien (MUW) und hat an der MUW die Vorlesung Menge Heilpraktiker oder Laien, die sich an der
Commission Regulation EC No. 889/2008 legt im Wahlfach „Homöopathie“ gehalten. Homöopathie versuchen. Die Patientengefähr-
fest, dass Bio-Bauern phytotherapeutische oder
dung ergibt sich dadurch von selbst.
homöopathische Produkte anwenden sollten, Seine Vorlesung wurde gestrichen, unmittelbar In Österreich bekommt man ein ÖÄK-Diplom
bevor sie Antibiotika etc. einsetzen. Wieder ein nachdem die vom Gesundheitsministerium vor- erst mit dem Jus practicandi oder abgeschlosse-
Markt, der wegzubrechen droht.
gesehene Gesetzesänderung, die die Formulie- ner Facharztausbildung. Beginnen kann man die
rung vorsah, dass „komplementärmedizinische Diplomweiterbildung natürlich schon früher. Die
Die Wirksamkeit der Homöopathie wird durch und alternativmedizinische Heilverfahren“ in Weiterbildung erstreckt sich über 350 Stunden
ein Schweizer HTA von 2005 untermauert. den ärztlichen Tätigkeitsbereich gehören, nicht (nähere Infos auf der Homepage der akademie
Seit August 2017 gibt es in der Schweiz wieder durchgegangen war.
der ärzte). In der Ausübung dürfen die Fachgren-
einen Kostenersatz für Homöopathie und ande-
zen nicht überschritten werden.
re komplementärmedizinische Methoden von Die Ärztekammern für Tirol und Vorarlberg hat-
den gesetzlichen Krankenversicherungen. Also ten bereits in der Begutachtungsphase für die Ärztliche Homöopathie
eher kein Zufall, dass das Statement der EASAC Änderung des Ärztegesetzes eine differenzierte Die ärztliche) Homöopathie stützt sich auf
im September 2017 groß herauskam.
Stellungnahme abgegeben:
Folgendes:
„... Die Erörterungen im Rahmen des Referates für Ähnlichkeitsregel (similia similibus curentur)
Berufspolitische Hintergründe
Komplementärmedizin der ÖÄK haben deutliche Nach diesem Prinzip wird auch in der konven-
Im April 2018 hat der Vorstand der ÖÄK einstim- und begründete Vorbehalte gegen den Begriff tionellen Medizin fallweise versucht zu behan-
mig beschlossen, dass die bestehenden komple- der „Alternativmedizin“ gezeigt.
deln (z.B. die Birkenpollenallergie mit dem
mentärmedizinischen Diplome weiterhin als Eine hinreichend große Bandbreite für ärztliche Essen von Äpfeln).
Qualifikationsnachweis für eine qualitativ hoch- Behandlungsformen ist bereits jetzt durch § 49 Arzneimittelprüfungam gesunden Menschen
wertige, strukturierte Fortbildung in den einzel- Abs. 1 Satz 1 ÄrzteG gegeben, indem dort normiert (die Symptome, die am Gesunden durch die
nen Bereichen aufrechterhalten werden. In der ist, dass der Beruf-nach Maßgabe der ärztlichen
gleichen Sitzung wurde per einstimmigem Be- Wissenschaft und Erfahrung-auszuüben ist.“
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019 29
Page 3
Gesundheitswesen
Einnahme einer Arznei hervorgerufen werden, . Man muss keine Hochpotenzen verwenden. Diese Studie wurde im CHEST 2005; 127:936-941
können beim Erkrankten mit ebendieser Arz Die Therapie mit niedrig potenzierten Arznei- publiziert: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pub-
nei behandelt werden).
en nach der Ähnlichkeitsregel ist eine homöo med/15764779
Potenzierte Arzneien (verdünnt und verschüt pathische Behandlung
Da hat man in Österreich also einen international
telt). Bei niederen Potenzen finden sich noch · Wir wissen, wie man die passende Arznei für anerkannten Universitätsprofessor und Inten-
ausreichend nachweisbare Anteile der Grund- den Patienten, die Patientin findet (mit Hilfe sivmediziner, der in der Lage ist, klinische Ho-
substanz in der zu verabreichenden Arznei. Sie von Repertorien und Arzneimittellehren) möopathiestudien nach allen Regeln der Wissen-
kann jedoch nicht mehr toxisch wirken. Wir können den Therapieverlauf beurteilen schaft an einer Intensivstation des AKH durch-
· Die Grundlagenforschung kann zwar (noch) nicht . Wir können weitere diagnostische Maßnahmen zuführen - bei der Sepsisstudie sogar mit dem
erklären, wie höher potenzierte Arzneien im veranlassen
„harten Endpunkt“ Langzeitüberleben - und ei-
Menschen (oder im Tier) wirken, aber es gibt auch · Wir können als ÄrztInnen- und tun das auch nem statistisch signifikant positiven Ergebnis
andere faszinierende Phänomene in der Natur. wenn nötig - die Therapie jederzeit anpassen für das Überleben der PatientInnen im Homöo-
Z. B. ergaben Untersuchungen zum Geruchssinn oder umstellen
pathie-Arm nach 180 Tagen, und was passiert?
der Haie (It. Spiegel online), dass der Graue Riffhai Ohne Patienten-Compliance geht es natürlich
und der Schwarzflossenhai die Duftmoleküle nicht - wie auch sonst bei Therapien.
Anstatt dass die Med Uni Wien oder eine andere
kleiner Wrackbarschstücke noch in einer Konzen-
österreichische Universität darauf drängen, dass
tration von 1:10 Milliarden wittern.
Homöopathie-gut untersuchte und
zum Wohleder Patientinnen weitere gleiche oder
Das Arzneimittelbild sollte dem Kranken in sei- dokumentierte Erfahrungsheilkunde ähnliche Homöopathiestudien gemacht werden,
ner Gesamtheit so genau wie möglich entspre- Obwohl die Homöopathie sich als Erfahrungsheil- streicht der Rektor der Med Uni Wien die Vorle-
chen-also im besten Fall ein Spiegelbild sein. Es kunde etabliert hat, gibt es ausgezeichnete Studi- sung über Homöopathie bei der ersten sich bie-
braucht eine genaue Anamnese, eine gute Beob- en dazu. Damit komme ich wieder zurück auf tenden Gelegenheit.
achtung des „non verbalen“ und eine genaue Univ.-Prof. Dr. med. Michael Frass vom AKH Wien.
körperliche Untersuchung, auch wenn der Pati- Er kann insgesamt über 200 Publikationen auf- Weitere Reaktionen der Ärztekammer
ent, die Patientin bereits eine diagnostizierte weisen.
Die ÖÄK hat ein Statement pro Homöopathie
Erkrankung hat. Natürlich fließen alle vorhande- Einige davon sind Homöopathie-Studien am AKH verfasst, das in der ZIB 24 anlässlich einer Dis-
nen Befunde in die Fallaufnahme ein.
in Wien:
kussion über Homöopathie von der Moderatorin
Erst dann fällt die Entscheidung, ob eine homöo- prospectiv, doppelblind, randomisiert, placebo- verlesen wurde. Darin wurde zum Ausdruck ge-
pathische (Begleit-) Behandlung einer Erkran- kontrolliert
bracht, dass sich die ÖÄK für den Beibehalt des
kung sinnvoll und möglich ist. Für die Durchfüh- Zwei davon möchte ich besonders hervorheben: Diploms Homöopathie ausspricht und die Ho-
rung einer Therapie ist das ärztliche Wissen um
möopathie nicht in der Illegalität, die sich jeder
den Verlauf der Erkrankung, über die Wirkung 1) Sepsis-Studie:
Qualitätsüberprüfung entzieht, wissen möchte.
der bereits laufenden Therapie und über weitere Dabei ging es um das Langzeitüberleben von Außerdem gab es von der ÖÄK einen Brief an
evtl. mögliche Therapieoptionen essentiell. Mit septischen PatientInnen auf der Intensivstation Rektor Müller von der Med Uni Wien u. a. mit
diesem Wissen und der zusätzlichen Weiterbil- nach 180 Tagen. 70 Patientinnen insgesamt, 35 dem Vorschlag: ...„die Wahlfach-Vorlesung Ho-
dung in Homöopathie kann man den Erkran- bekamen zur ihrer laufenden Therapie das pas- möopathie nicht zu streichen, sondern auf die
kungsverlauf gut beurteilen und differenzieren, sende homöopathische Mittel, 35 erhielten Pla- ursprüngliche Bestimmung zurückzuführen:
was der konventionellen Therapie zuzuschreiben cebo zur laufenden Behandlung. Nach 180 Tagen nämlich die kritische Auseinandersetzung auch
ist, was evtl. kurzfristiger Placeboeffekt ist oder hatten in der Verumgruppe 75.8% vs 50.0 % in mit hilfreichen ergänzenden Methoden ... Es sei
therapeutische Wirkung der homöopathischen der Placebogruppe überlebt. (Homeopathy an jeder ernstzunehmenden wissenschaftlichen
Arznei.
(2005)94,75–80) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/ Einrichtung Usus, Thesen, Gegenthesen zu for-
Mit dieser Top-Ausbildung der ÄrztInnen haben pubmed/15892486
mulieren und im kritischen Diskurs Argumente
wir es in Österreich nicht nötig, uns von medizi-
zu würdigen. Das unterscheide die Universität
nischen Laien (auch wenn sie in ihrem Basisberuf 2) Eine Extubationsstudie.
von einer Ausbildungsschule."
gut sein mögen) unsere Berufskompetenz ab- (Influence of Potassium on Tracheal SecretionsDem ist noch hinzuzufügen, dass eine Universi-
sprechen zu lassen. Auch Theoretiker aus dem in Critically ill Patients)
tät auch einen Forschungsauftrag hat.
medizinischen Bereich haben nicht die Ausbil- Hier ging es um 50 intubierte, beatmete Patien-
dung und Erfahrung in der direkten Patienten- tInnen auf einer Intensivstation.
Sie können die 38 ÄrztInnen, die in Tirol ein ÖÄK-
behandlung, um eine qualifizierte Meinung Im Homöopathie-Arm (25 Pat.) nahm die Menge Diplom Homöopathie haben, auf der Homepage
abgeben zu können.
des zähen Trachealschleims, der das Entwöhnen der Ärztekammer für Tirol finden:
. Wir wissen, wie man die Arzneien herstellen von der Beatmung und das Extubieren erschwert, Arztsuche > Erweiterte Suche > Diplome > anzeigen!
muss (nach den strengen Vorgaben des Ho rascher ab. Die Patientinnen konnten statistisch Für Fragen und/oder Anregungen steht Ihnen
möopathischen Arzneibuchs (HAB). Das ist signifikant früher extubiert werden und das KH das Referat für Komplementärmedizin gerne zur
gesetzlich geregelt.
früher verlassen.
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Re: Die Polithochstapler in Bayern und die ihnen ebenbürtige Journaille
« Reply #3 on: October 24, 2019, 09:33:14 PM »

http://www.aekh.at/wp-content/uploads/2019/05/Artikel_Doris_Sch%C3%B6pf_20190405.pdf

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Update zur Komplementärmedizin
MR Dr.
Doris Schöpf
Referentin für
Komplementärmedizm
tin für Komplementärmedizin und Kassenprak-
tikerin mit Zusatzqualifikation: ÖÄK-Dipiom
Homöopathie ein persönliches Anliegen. Als
Mitglied der Kurie der niedergelassenen Ärztin-
-
nen sind für mich das Ansehen von Ärztinnen
und die Therapiefreiheit generell von essentiel-
Als Referentin für Komplementärmedtzin höre
ich auch immer wieder, dass sich alle betroffenen
Kollegl nnen von i hren La nderkam mern u nd der
ÖAK Rückendeckung erwarten was auch wei-
testgehend geschieht.
-
ler Bedeutung. Mit diesem Artikel möchte ich Homöopathie als ärztliche Therapiemethode
dazu einen Beitrag leisten und außerdem mit braucht Zeit. Die ist fast nur in einer Wahlarzt-
ein paar Irrtümern und Falschmeldungen bzgl. praxis vorhanden. Für homöopathische Wahl-
Fakten zur Homöopathie
Homöopathie (Stichworte: Placebo. Reduktion arztpraxen kann die derzeitige Situation rasch
Bereits 1989 hat die ÖÄK das Referat für Komple- auf Potenzen, Fixierung auf wissenschaftliche existenzbedrohend werden. Patientinnen kom-
mentärmedizin gegründet und Diplome für Studien) aufräumen.
men in erster Linie über iMundpropaganda. Die
vielen erfolgreich homöopathisch behandelten
Komplementärmedizin geschaffen. Damit ist es
gelungen. Diagnose und Therapie in ärztlicher Die Entrüstung und der Zorn unter den Kolle- Patientinnen publizieren diese oft ausgezeich-
Hand zuhaltenund Patientinnen weitestgehend ginnen sind groß, besonders auch über die öf- neten Ergebnisse nicht, sondern sehen ihre Bes-
vor irgendwelchen selbsternannten Wunderhei- fentlichen Äußerungen vom Rektor der MUW serung oder Heilung als selbstverständliches
lern und Scharlatanen zu schützen.
über die ärztliche Therapiemethode Homöopa- Ergebnis der Behandlung an und brauchen ihren
Es gab und gibt leider immer wieder massive thie, und damit natürlich indirekt über die ho- Doktor nur mehr selten oder gar nicht. Es kom-
Attacken gegen mehrere Bereiche der Komple- möopathisch tätigen Kolleginnen (80 % sind men aber auf Grund der Anti-Homöopathie-
mentärmedizin. in letzter Zeit speziell gegen die niedergelassene Allgemeinmedizinerinnen). Zu Kampagnen möglicherweise weniger neue Pati-
Homöopathie.
den Reaktionen der Kolleginnen auf diese Aus- entinnen in diese spezialisierten Praxen.
Das sind öffentliche, mediale Angriffe auf die sagen gehörte die Forderung nach einer Anzeige Es ist also weit mehr als nur ein persönliches
Methode, Verunglimpfung (Kriminalisierung) des Rektors beim Disziplinaranwalt der ÖÄK we- Ärgernis, wenn die Arbeit, die man tagtäglich mit
Freude am Arztberuf und mit Erfolg macht, der-
der Ärztinnen und Ärzte (38 Diplominhaber in gen standeswidrigem Verhalten.
art abqualifiziert wird.
Tirol/742 in Österreich), die die Methode anwen-
den, bis hin zur Elimination der Homöopathie Es gab und gibt bereits Meie Initiativen von ho-
aus dem Lehr-und Forschungsbetrieb der MUW möopathischen Gesellschaften und einzelnen Die Aussagen einer Patientenanwältin bzgl. Ho-
Kolleginnen mit öffentlichen Stellungnahmen, möopathie kann man als Laienmeinung eher
(Med Uni Wien).
Die Vertretung und Rehabilitationder Ärztinnen, Interviews. Fernsehauftritten, Leserbriefen, Pa- ignorieren. Mit der Fehlinterpretation des State-
die homöopathisch arbeiten, ist mir als Referen- tientenumfragen etc. zum Thema Homöopathie. ments der Europäischen Akademien derWissen-
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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Gesundheitswesen
schatten (EASAC) durch manche Medien wird es
schon schwieriger. Dort werden das Verbot der
Homöopathie und die Gefährlichkeit der Ho-
möopathie kolportiert.
Die EASACselbst sind da wesentlich vorsichtiger:
Sie betonen nämlich ausdrücklich, dass sie die
Homöopathie nicht verbieten wollen, sondern
verlangen, wie bei jeder anderen Therapie, die
Aufklärung der Patientinnen über die Therapie.
Das ist, zumindest in Österreich, eine Selbstver-
ständlichkeit in der ärztlichen Tätigkeit vor jeg-
licher Therapie.
Die EASAC bezeichnen die Homöopathie auch
nicht grundsätzlich als gefährlich, sondern sind
der Meinung, dass sie gefährlich sein könnte,
wenn andere notwendige Therapien nicht durch-
geführt werden. (Das wird Jeder Arzt unterschrei-
ben, aber anmerken, dass das auch für jede an-
dere Therapie gilt.)
Wirtschaftliche Interessen
schluss die Bezeichnung für das ÖÄK-Diplom
"Applied Kinesiology" in "Funktionelle Myodia-
gnostik" geändert.
Im Sommer 2018 erfolgte dann die Bestellung
von Univ.-Prof. Dr. med. Michael Frass zum Di-
plomverantwortlichen für Homöopathie für die
ÖÄK. (Für jedes Diplom der ÖÄK gibt es eine/n
Diplomverantwortliche/n).
Univ.-Prof. Dr. rned. Michael Frass ist Internist,
Intensivmediziner, Erfinder des "Frass-Tubus"
Combitube und hat zusätzlich ein ÖÄK-Diplom
Homöopathie,
Er ist Leiter der Spezialambulanz Homöopathie
bei malignen Erkrankungen an der Klinik für
Innere Medizin I der Medizinischen Universität
Wien (MUW) und hat an der MU W die Vorlesung
im Wahlfach "Homöopathie" gehalten.
Wirtschaftliche Faktoren dürften bei manchen
Angriffen auch eine Rolle spielen.
Es geht um Geld: Der Markt für homöopathische
und anthroposophische Arzneien in der EU be-
trägt dzt. mehr als 1 Milliarde und wächst jähr-
lich um 6 % Es geht nicht nur um die Human-
medizin, sondern auch um Tiermedizin in der
BIO-Landwirtschaft: Der Article 24 der E uropean
Commission Regulation EC No. 889/2008 legt
fest, dass Bio-Bauern phytotherapeutischeoder
homöopathische Produkte anwenden sollten, Seine Vorlesung wurde gestrichen, unmittelbar
bevor sie Antibiotika etc. einsetzen. Wieder ein nachdem die vom Gesundheitsministerium vor-
Markt, der wegzubrechen droht.
gesehene Gesetzesänderung, die die Formulie-
rung vorsah, dass "komplementärmedizinische
Die Wirksamkeit der Homöopathie wird durch und alternativmedizinische Heilverfahren" in
ein Schweizer HTA von 2005 untermauert.
den ärztlichen Tätigkeitsbereich gehören, nicht
Seit August 2017 gibt es in der Schweiz wieder durchgegangen war.
einen Kostenersatz für Homöopathie und ande-
re komplementärmedizinische Methoden von Die Ärztekammern für Tirol und Vorarlberg hat-
den gesetzlichen Krankenversicherungen. Also ten bereits in der Begutachtungsphase für die
eher kein Zufall, dass das Statement der EASAC Änderung des Ärztegesetzes eine differenzierte
im September 2017 groß herauskam.
Stellungnahme abgegeben:
Die Erörterungen im Rahmendes Referates für
Berufspolitische Hintergründe
Komplementärmedizin der ÖÄK haben deutliche
Im April 2018 hat der Vorstandder ÖÄK einstim- und begründete Vorbehalte gegen den Begriff
mig beschlossen, dass die bestehenden komple- der "Alternativmedizin'' gezeigt.
mentärmedizinischen Diplome weiterhin als Eine hinreichend große Bandbreite für ärztliche
Qualifikationsnachweis für eine q ualitativ hoch- Behandlungsformen ist bereits jetzt durch § 49
wertige, strukturierte Fortbildung in den einzel- Abs. 1 Satz lÄrzteG gegeben, indem dort normiert
nen Bereichen aufrechterhalten werden. In der ist, dassderBeruf-nach Maßgabe der ärztlichen
gleichen Sitzung wurde per einstimmigem Be- Wissenschaft und Erfahrung auszuüben ist."
=
.
Das Ministerium wollte oben erwähnte Geset-
zesänderung, um der Kurpfuscherei besser Herr
zu werden und die Patientensicherheit zu ge-
währleisten. Offenbar genügt den Gerichten
der "Arztvorbehalt" nicht, um adäquate Urteile
zu fällen.
Wir sind in Österreich in der glücklichen Lage
(als Ärztinnen und Patientinnen), dass die The-
rapiemethode Homöopathie nur von Arzt Innen
ausgeübt werden darf. Die einzige Ausnahme
sind Hebammen in einem sehr eingeschränk-
ten Bereich.
In anderen Ländern, wie Deutschland, Schweiz,
England, Australien, Neuseeland etc. gibt es jede
Menge Heilpraktiker oder Laten, die sich an der
Homöopathie versuchen. Die Patientengefähr-
dung ergibt sich dadurch von selbst,
ln Österreich bekommt man ein ÖÄK-Diplom
erst mit dem |us practicandi oder abgeschlosse-
ner Facharztausbildung. Beginnen kannman die
Di pl omwei te rbildu ng nat ü rli ch sch on früher. Di e
Weiterbildung erstreckt sich über 350 Stunden
(nähere Infos auf der Homepage der akademie
der ärzte). ln der Ausüb ung dürfen die Fachgren-
zen nicht überschritten werden.
-
Ärztliche Homöopathie
Die (ärztliche) Homöopathie stützt sich auf
Folgendes
Ähnlichkeitsregel (similia similibus curentur)
Nach diesem Prinzip wird auch in der konven-
tionellen Medizin fallweise versucht zu behan-
deln (z.B. die Birkenpollenallergie mit dem
Essen von Äpfeln).
Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen
(die Symptome, die am Gesunden durch die
-
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Gesundheitswesen
Einnahmeeiner Arznei hervorgerufen werden,
können beim Erkrankten mit ebendieser Arz-
nei behandelt werden).
Potenzierte Arzneien (verdünnt und verschüt-
telt). Bei niederen Potenzen finden sich noch
ausreichend nachweisbare Anteile der Grund-
substanz in der zu verabreichenden Arznei. Sie
kann jedoch nicht mehr toxisch wirken.
DieGrundlagenforschungkannzwar
(noch) nicht
erklären, wie höher potenzierte Arzneien im
Menschen (oder im Tier) wirken, aber es gibt auch
andere faszinierende Phänomene in der Natur.
Z. B. ergaben Untersuchungen zum Geruchssinn
der Haie (1t. Spiegel online), dass der Graue Riffhai
und der Schwarzflossenhai die Duftmoleküle
kleinerWrackbarschstücke noch in einer Konzen-
tration von mo Milliarden wittern.
Das Arzneimittelbild sollte dem Kranken in sei-
ner Gesamtheit so genau wie möglich entspre-
chen -also im besten Fallein Spiegelbild sein. Es
braucht eine genaue Anamnese, eine gute Beob-
achtung des "non verbalen" und eine genaue
körperliche Untersuchung, auch wenn der Pati-
ent, die Patientin bereits eine diagnostizierte
Erkrankung hat. Natürlich fließen alle vorhande-
nen Befunde in die Fallaufnahme ein.
Erst dannfallt die Entscheidung, ob eine homöo-
pathische (Begleit-) Behandlung einer Erkran-
kungsinnvoll und möglich ist. Für die Durchfüh-
rung einer Therapie ist das ärztliche Wissen um
den Verlauf der Erkrankung, über die Wirkung
der bereits laufenden Therapie und über weitere
evtl, mögliche Therapieoptionen essentiell. Mit
diesem Wissen und der zusätzlichen Weiterbil-
dung in Homöopathie kann man den Erkran-
kungsverlaufgut beurteilen und differenzieren,
was der konventionellenTherapie zuzuschreiben
ist. was evtl, kurzfristiger Placeboeffekt ist oder
therapeutische Wirkung der homöopathischen
Arznei.
Mit dieser Top-Ausbildung der Ärztinnen haben
wir es in Österreich nicht nötig, uns von medizi-
nischen Laien (auch wenn sie in ihrem Basisberuf
gut sein mögen) unsere Berufskompetenz ab-
sprechen zu lassen. Auch Theoretiker aus dem
medizinischen Bereich haben nicht die Ausbil-
dung und Erfahrung in der direkten Patienten-
behandlung, um eine qualifizierte Meinung
abgeben zu können.
Wir wissen, wie man die Arzneien hersteilen
muss (nach den strengen Vorgaben des Ho-
möopathischen Arzneibuchs (HAB). Das ist
gesetzlich geregelt.
30 Mitteilungen
der
Ärztekammer für
Man muss keine Hochpotenzen verwenden.
Die Therapie mit niedrig potenzierten Arznei-
en nach der Ähnlichkeitsrege] ist eine homöo-
pathische Behandlung.
Wir wissen, wie man die passende Arznei für
Diese Studie wurde im CHEST2005:127:936-941
publiziert: https://www.ncbi.nlrn.nih.gov/pub-
rned/15764779
Da hat man in Österreich alsoeinen international
anerkannten Universitätsprofessor und inten-
den Patienten, die Patientin findet (mit Hilfe sivmediziner, der in der Lage ist, klinische Ho-
von Repertorien und Arzneimittellehren)
möopathiest udien nach allen Regeln der Wissen-
Wir können den Therapieverlauf beurteilen
schaft an einer Intensivstation des AKH dureh-
Wir können weitere diagnostische Maßnahmen zuführen bei der Sepsisstudie sogar mit dem
veranlassen
"harten Endpunkt" Langzeitüberleben und ei-
Wir können als Ärztinnen und tun das auch nem statistisch signifikant positiven Ergebnis
wenn nötig die Therapie jederzeit anpassen für das Überleben der Patientinnen im Homöo-
oder umstellen
pathie-Arm nach 180 Tagen, und was passiert?
Ohne Patienten-Compliance geht es natürlich
nicht wie auch sonst bei Therapien.
Anstatt dass die Med Uni Wien oder eine andere
österreichische Universität darauf drängen, dass
Homöopathie-gut untersuchte und
zum Wohle der Patient Innen weitere gleiche oder
dokumentierte Erfahrungsheilkunde
ähnliche Homöopathiestudien gemacht werden,
Obwohl die Homöopathie sich als Erfahrungsheil- streicht der Rektor der Med Uni Wien die Vorle-
kunde etabliert hat, gibt es ausgezeichnete Studi- sung über Homöopathie bei der ersten sich bie-
en dazu. Damit komme ich wieder zurück auf tenden Gelegenheit.
Univ.-Prof. Dr. med.Michael Fra ss vom AKH Wien.
Er kann insgesamt über 200 Publikationen auf- Weitere Reaktionen der Ärztekammer
weisen.
Die ÖÄK hat ein Statement pro Homöopathie
Einige davon sind Homöopathie-Studien am AKH verfasst, das in der Z1B 24 anlässlich einer Dis-
in Wien:
kussion über Homöopathie von der Moderatorin
prospectiv. doppelblind, randomisiert, placebo- verlesen wurde. Darin wurde zum Ausdruck ge-
kontrolliert
bracht. dass sich die ÖÄK für den Beibehalt des
Zwei davon möchte ich besonders hervorheben: Diploms Homöopathie ausspricht und die Ho-
möopathie nicht in der Illegalität, die sich jeder
Qualitätsüberprüfung entzieht, wissen möchte.
1) Sepsis-Studie:
Dabei ging es um das Langzeitüberleben von Außerdem gab es von der ÖÄK einen Brief an
septischen Patientinnen auf der Intensivstation Rektor Müller von der Med Uni Wien u. a. mit
nach 180 Tagen. 70 Patientinnen insgesamt, 35 dem Vorschlag: die Wahlfach-Vorlesung Ho-
bekamen zur ihrer laufenden Therapie das pas- möopathie nicht zu streichen, sondern auf die
sende homöopathische Mittel. 35 erhielten Pla- ursprüngliche Bestimmung zurückzuführen:
cebo zur laufenden Behandlung. Nach 180 Tagen nämlich die kritische Auseinandersetzungauch
hatten in der Verumgruppe 75.S % vs 30.0 % in mit hilfreichen ergänzenden Methoden... Es sei
der Placebogruppe überlebt. (Homeopathy an jeder ernstzunehmenden wissenschaftlichen
(2005) 94.75-80) https://wnwv.ncbi.nlm.nih.gov/ Einrichtung Usus, Thesen, Gegenthesen zu for-
pubmed/158 92486
mulieren und im kritischen Diskurs Argumente
zu würdigen. Das unterscheide die Universität
von einer Ausbildungsschule."
2) Eine Extubationsstudie.
(Influence of Potassium on Tracheal Secretions Dem ist noch hinzuzufügen, dass eine Universi-
in Critically tll Patients)
tät auch einen Forschungsauftrag hat.
Hier ging es um 50 intubierte, beatmete Patien-
tinnen auf einer Intensivstation.
Sie könnendie 38 Ärztinnen, die inTirol ein ÖÄK-
Im Homöopathie-Arm (25 Pat.) nahm dieMenge Diplom Homöopathie haben, auf der Homepage
des zähen Trachealschleims. der das E ntwöhnen der Ärztekammer für Tirol finden:
von der Beatmung und das Extubieren erschwert, Arztsuche > Erweiterte Suche > Diplome > anzeigen!
rascher ab. Die Patient Innen konnten statistisch Für Fragen und/oder Anregungen steht Ihnen
signifikant früher extubiert werden und das KH das Referat für Komplementärmedizin gerne zur
früher verlassen.
Verfügung.
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« Reply #4 on: October 24, 2019, 09:38:15 PM »

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Page 1
Matthiessen PF. Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit-Eine … Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018 ; 50: 172 – 177
Forschung
Matthiessen PeterF. Homöopathie und intellektuelle Redlich-
keit-Eine … Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018 ; 00 : 00 – 00
Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit – Eine Stellungnahme
Homeopathy and Intellectual Honesty. A Commentary
Autor
Peter F. Matthiessen
Schlüsselwörter
Homöopathie , Wirksamkeit , Placebo-Effekte , Metaanalysen ,
Paradigmenstreit , Evidenz , Integrative Medizin ,
Wissenschaftspluralismus , Dialogforum Pluralismus in der
Medizin (DPM)
Key words
Homeopathy , effi cacy , placebo effects , meta-analyses ,
paradigm dispute , evidence , integrative medicine , science
pluralism , Dialogue Forum Pluralism in Medicine (DPM)
Bibliografie
DOI https://doi.org/ 10.1055/a-0758-9471
Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018 ; 50 : 172 – 177
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
ISSN 1617-5891
Korrespondenzadresse
Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen
Vorsitzender des Sprecherkreises des Dialogforum Pluralis-
mus in der Medizin (DPM)
Leiter der Abteilung Methodenpluralität in der Medizin am
Institut für Integrative Medizin (IfIM) und
Em. Inhaber des Gerhard-Kienle-Lehrstuhls für Medizintheo-
rie und Komplementärmedizin an der Universität Witten/
Herdecke gGmbH
Ehm. Leitender Arzt der Psychiatrischen Modellabteilung für
Jugendliche und junge Erwachsene am Gemeinschaftskran-
kenhaus Herdecke
Gerhard-Kienle-Weg 4
58313 Herdecke
peter.matthiessen@uni-wh.de
ZUSAMMENFASSUNG
Angesichts fehlender Plausibilität zu den Wirkprinzipien der
Homöopathie ist es Mode geworden, deren therapeutische
Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizier-
te Evidenz für eine Wirksamkeit spricht. Dennoch werden als
Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsma-
che gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformatio-
nen lanciert. Die vorliegende Publikation zeigt an drei ausge-
wählten Beispielen aus jüngster Zeit unter Berücksichtigung
der tatsächlichen Beleglage die fehlende Seriosität dieser Ak-
tivitäten auf.
Im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM)
und weiterer etablierter und repräsentativer Ärzteorganisatio-
nen wird das Erfordernis einer evidenzbasierten Integrativen
Medizin sowie seine zunehmende Bedeutung an führenden
medizinischen Fakultäten in den USA ebenso wie in Deutsch-
land dargelegt. Es wird aufgezeigt, dass eine vollorchestrierte
Gesundheitsversorgung, die den individuell unterschiedlichen
Bedürfnissen und Präferenzen der Bevölkerung zu entsprechen
sucht, eine Integrative Medizin als ein zwar kritisches, aber
unvoreingenommenes Kooperationsgefüge zwischen Main-
streammedizin und ausgewählten komplementärmedizinischen
Ansätzen zu seiner Grundlage bedarf.
In diesem Zusammenhang wird auf einen von allen Mitgliedern
des Dialogforums verfassten Grundsatzartikel zur Professiona-
lität verwiesen, demzufolge sowohl für die konventionelle Me-
dizin als auch für die Komplementärmedizin gleichermaßen
eine Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit besteht. Bereits
Ludwig Fleck und Thomas Kuhn haben aufgezeigt, dass die An-
hänger eines bestimmten Paradigmas bestrebt sind, das je ei-
gene Paradigma durch den Staat zu privilegieren. Der vorlie-
gende Artikel verweist jedoch darauf, dass dem Staat nach §5
Abs. 3 des Grundgesetzes ein Wissenschaftsrichtertum im
Sinne der Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma
grundsätzlich untersagt ist. Darüber hinaus wird darauf ver-
wiesen, dass die Monopolisierung eines einzigen Paradigmas
mit der Ausbildung totalitärer Denkstrukturen einhergeht. In
einem abschließenden Votum verwahren sich die Unterzeich-
ner, die neben etablierten Ärzteorganisationen aus einer Viel-
zahl ausgewiesener Ärzte und Wissenschaftler bestehen, ge-
gen die Verfolgung totalitärer, mit dem Grundgesetz
kollidierenden Denkfiguren in unserem Gesundheitswesen.
ABSTRACT
It has become fashionable to deny the therapeutic effi cacy of
homeopathy in view of a lack of plausibility as to its active prin-
ciples although pertinent published evidence suggests the
opposite. Nevertheless, incorrect information is being laun-
ched that implies either ignorance or deliberate polemic pro-
paganda against homeopathy. This publication contrasts three
recent examples with the actual evidence available to reveal
the lack of seriousness of such activities.
The author underlines the need for an evidence-based Integ-
rative Medicine, as well as the increasing significance which this
172
Page 2
Matthiessen PF. Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit-Eine … Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018 ; 50 : 172 – 177
concept enjoys at leading medical schools in the United States
and German alike, on behalf of the Dialogue Forum Pluralism
in Medicine and further established and representative medical
associations. The idea is to illustrate that a fully orchestrated
health care system which aims to meet the individually varying
needs and preferences of the population must be based on in-
tegrative medicine as a critical but unbiased framework of co-
operation between mainstream medicine and selected com-
plementary medical approaches.
In this context mention must be made of a fundamental article
on professionalism drawn up by all members of the Dialogue
Forum, according to which conventional and complementary
medicine alike are obliged to adhere to scientific standards. At
an early stage, both Ludwig Fleck and Thomas Kuhn pointed
out that the proponents of a specific paradigm strive to gain
offi cial privileges for their own paradigm. This paper, however,
underlines that under Basic Law (German constitution) Article
5 Paragraph 3, the state is generally forbidden to pass judgment
on scientific matters in the sense of advocacy of one specific
paradigm. In addition, there is the danger that monopolization
of a single paradigm fosters the development of totalitarian
structures of thinking. In a concluding vote, the signatories of
this paper – well-established medical associations and a large
number of renowned physicians and scientists – reject totali-
tarian thought patterns in our health system that are incompa-
tible with constitutional law.
Das Plädoyer von Edzard Ernst, die Homöopathie aus den Apothe-
ken zu entfernen, widerspricht der wissenschaftlichen Beleglage
und entbehrt der Bereitschaft zu einer sachlichen Information.
Vor dem Hintergrund zahlreicher unhaltbarer nationaler und in-
ternationaler Pauschalangriffe auf die Komplementärmedizin im
Allgemeinen und die Homöopathie im Besonderen sei nachfolgend
im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) sowie
der weiteren unten aufgeführten unterzeichnenden Institutionen
und Personen ein Plädoyer für das Erfordernis einer evidenzbasier-
ten Integrativen Medizin und deren verfassungsrechtliche Stellung
im deutschen Grundgesetz formuliert. Aktueller Anlass für diese
Stellungnahme sind zum einen die kürzlich in einem „Münsteraner
Memorandum Homöopathie“ erhobene Forderung der Abschaf-
fung der Zusatzbezeichnung Homöopathie auf dem 121. Ärztetag
in Erfurt [ 1 ] . Zum anderen eine Meinungsäußerung von Edzard
Ernst, die unter der Rubrik „Außenansicht“ in der Süddeutschen
Zeitung am 10.08.2018 veröffentlicht worden ist. Zudem das will-
kürliche und der realen Datenlage widersprechende Plädoyer von
Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung, Ressort Meinung,
vom 11.10.2018, in dem dieser u. a. geltend macht, „alles, was das
Etikett Homöopathie trägt“ müsse aus der Apotheke verschwin-
den, da auch „bei diesen Mitteln und vielen anderen mehr […] auf
seriöse Weise nie ein Nutzen nachgewiesen“ worden sei, was „hun-
dertfach belegt“ sei.
Während im Hinblick auf das „Münsteraner Memorandum Ho-
möopathie“ des „Münsteraner Kreis“ bereits eine Stellungnahme
erfolgt ist [ 2 , 3 ] , ist dies bezüglich des Artikels von Ernst [ 4 ] und
Bartens [ 5 ] noch nicht geschehen. Dort hat Ernst sich dafür ausge-
sprochen, homöopathische Arzneimittel, die von ihm als Placebos
ohne therapeutische Wirksamkeit erachtet werden, dadurch vom
Markt zu nehmen, dass er von den Apothekern fordert, Kunden da-
rüber aufzuklären, dass Homöopathika Placebos ohne Wirksamkeit
seien. Leider handelt es sich bei den von Ernst und Bartens verfass-
ten Texten nicht um sachliche oder gar wissenschaftlich belegte
Darlegungen, sondern um tendenziöse, sachlich unzutreffende
Wiedergaben von Studienergebnissen zur therapeutischen Wirk-
samkeit der Homöopathie. Dies und der Umstand, dass es in jüngs-
ter Zeit Mode geworden ist, sich abwertend gegenüber der Ho-
möopathie zu äußern [ 6 – 11 ] , veranlasst uns, die Mitglieder des Dia-
logforum Pluralismus in der Medizin (DPM), der nachfolgend
aufgeführten Institutionen und die diese Gegendarstellung unter-
zeichnenden Ärzte und Wissenschaftler, zu einer Richtigstellung,
die unter Verweis auf internationale repräsentative klinische Stu-
dien, Metaanalysen, und HTAs zur Homöopathie erfolgt [ 12 – 24 ] .
Dialogforum Pluralismus in der Medizin
(DPM)
Das Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) wurde im Jahr
2000 vom damaligen Präsidenten der Bundesärztekammer Prof.
Dr. med. Dr. h.c. Jörg-Dietrich Hoppe gegründet, um mit renom-
mierten Ärzten und Wissenschaftlern die traditionellen Parteilich-
keiten zwischen Mainstreammedizin (konventionelle Medizin) und
Komplementärmedizin durch einen verstetigten Dialog zwischen
ausgewiesenen Vertretern unterschiedlicher Denk- und Praxisan-
sätzen auf Augenhöhe zu überwinden. Zu den im Dialogforum ver-
tretenen medizinischen Ansätzen gehören neben demjenigen der
Mainstreammedizin die Anthroposophische Medizin, die Homöo-
pathie, die Naturheilkunde und die Traditionelle Chinesische Me-
dizin (TCM). Anliegen und Ziel des DPM ist es, neben einer Tren-
nung der Spreu vom Weizen, eine evidenzbasierte Integrative Me-
dizin zu erarbeiten als Voraussetzung für eine vollorchestrierte
Gesundheitsversorgung, durch die den individuell unterschiedli-
chen Bedürfnissen und Präferenzen der Bürger/Patienten besser
entsprochen werden kann. Integrative Medizin bedeutet allerdings
keineswegs Beliebigkeit, eine Trennung der Spreu vom Weizen wird
auch unsererseits als unabdingbar angesehen [ 25 – 27 ] .
Vom DPM methodisch verfolgt wird die Frage nach dem wech-
selseitigen Ergänzungspotential, aber auch dem gegenseitigen
Ausschluss der unterschiedlichen medizinischen Ansätze. Entspre-
chende Zielsetzungen gehören auch zu den nachfolgend genann-
ten medizinischen Einrichtungen. Eine akribische, aber unvorein-
genommene Analyse der publizierten Evidenz zur Wirksamkeit der
Homöopathie ergibt, dass die therapeutische Wirksamkeit durch
qualitativ hochwertige Studien wohlbegründet ist und 90 % der vor-
handenen klinischen Studien außer Acht gelassen werden müss-
ten, um eine Unwirksamkeit der Homöopathie schlussfolgern zu
können [ 18 ] . In ärztlicher Hand ist die Homöopathie ein wichtiger
Bestandteil einer Integrativen Medizin, die das Beste aus konven-
tioneller Medizin und ärztlicher Homöopathie zum Wohle des Pa-
tienten verbindet [ 28 ] .
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Matthiessen PF. Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit-Eine … Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018 ; 50: 172 – 177
Forschung
In der Schweiz wurde die Einführung der Komplementärmedi-
zin als ein durch die Verfassung verbrieftes Recht nach einer gründ-
lichen Evaluation vorgenommen. Dies hat dazu geführt, dass die
Homöopathie neben drei weiteren komplementärmedizinischen
Methoden als Pflichtleistung der Krankenkassen in der Schweiz an-
geboten und an den Hochschulen für alle Gesundheitsberufe ge-
lehrt werden muss. Dieser Entscheidung ist nicht nur eine Volksab-
stimmung, sondern auch eine doppelte wissenschaftliche Evalua-
tion vorangegangen. Entgegen Behauptungen, es gäbe keine
qualitativ hochwertigen Studien in der Homöopathie, gibt es derer
eine ganze Reihe, obwohl eine institutionelle Förderung der Ho-
möopathieforschung nicht stattfindet [ 17 , 22 , 29 ] .
Robert Hahn, ein mit mehreren Forschungspreisen ausgezeich-
neter Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der Univer-
sität von Linköping, Schweden, der über 300 wissenschaftliche Ar-
tikel im Bereich Anästhesie und Intensivmedizin veröffentlicht hat
und zuvor nichts mit Homöopathie zu tun hatte, äußert sich wie
folgt [ 18 ] :
„Vor gut drei Jahren startete die Organisation „Vetenskap och
folkbildning (VoF) (Wissenschaft und Volksbildung) eine Sommer-
kampagne gegen die Homöopathie. Während der politischen
Woche in Almedalen versah die VoF eine Gruppe Teenager mit T-
Shirts, die den Aufdruck "Jag är skeptisk" - (Ich bin skeptisch) tru-
gen. Diese Gruppe landete durch diese Aktion zusammen mit dem
Astronauten Christer Fuglesang im Fernsehen, wo sie einen Abend
lang frei und ungestört gegen die Homöopathie argumentieren
durften. Homöopathie wurde als großer Bluff dargestellt. Die Teen-
ager sagten einer nach dem anderen, dass es keinerlei wissen-
schaftliche Studien gebe, die beweisen könnten, dass Homöopa-
thie funktioniere.
Dieses beklemmende Faktum veranlasste mich, über die exis-
tierenden Beweise zu Gunsten der Homöopathie zu schreiben.
Meine drei Blogs zu diesem Thema weckten im Spätsommer 2011
enorme Aufmerksamkeit. Das Ziel war es, die wissenschaftlichen
Artikel durchzugehen, die sich mit der Frage auseinandersetzten,
ob Homöopathie bei medizinischen Erkrankungen, statistisch ge-
sehen, effektiver ist als ein Placebo (Globuli oder Dilutionen). […]
Ernst verfasste 2002 eine angebliche Metaanalyse über Homöo-
pathie, bei der es sich in Wahrheit jedoch um eine systematische
Übersicht handelt. […] Wem also kann man noch trauen? Wir kön-
nen damit beginnen, Edzard Ernst auszusortieren. Ich habe einige
andere Studien, die er veröffentlicht hat, gelesen, und sie sind al-
lesamt unseriös.“
Eine Metaanalyse, die keine ist
Was die australische Studie betrifft, die Edzard Ernst als Beweis für
die Unwirksamkeit der Homöopathie heranzieht, so ist hierzu fest-
zustellen, dass es sich nicht um eine Metaanalyse, sondern nur um
eine Literaturrecherche handelt, bei der Homöopathie-Studien mit
weniger als 150 Teilnehmern von vornherein ausgeschlossen wur-
den mit der Folge, dass ein großer Teil von Datensätzen bei der Aus-
wertung nicht berücksichtigt worden ist [ 24 ] . Dies bedeutet, dass
der von Ernst zitierten Studie keine valide Aussagekraft zukommt.
Dementsprechend ist diese Studie auch nicht in einem Journal mit
Begutachtersystem publiziert worden. Unter dem Eindruck der ge-
genüber der obersten australischen Gesundheitsbehörde, dem Na-
tional Health & Medical Research Council (NHMRC) erhobenen Vor-
würfe, diesen Review zur Homöopathie gefälscht zu haben [ 30 ] ,
hat das NHMRC inzwischen selber gegenüber dem australischen
Senat eingestanden, den Bericht manipuliert zu haben. Von den
ursprünglich 176 Studien waren nur fünf in die Endauswahl der qua-
litativ hochwertigsten Studien gekommen. Der Entscheidung, an-
dere Studien bei der Auswertung nicht zu berücksichtigen, lag of-
fensichtlich der Umstand zu Grunde, dass viele dieser Studien po-
sitive Ergebnisse aufwiesen [ 31 ] .
In einem von allen Mitgliedern des DPM unterzeichneten, 2010
im Deutschen Ärzteblatt publizierten Grundsatzartikel zur ärztli-
chen Professionalität und Komplementärmedizin ist aufgezeigt
worden, dass sowohl für die konventionelle Medizin als auch für die
Komplementärmedizin gleichermaßen eine Verpflichtung zur Wis-
senschaftlichkeit besteht [ 32 ] .
Unzutreffend ist auch die von Ernst vorgenommene Gleichset-
zung von Placebowirkung mit therapeutischer Unwirksamkeit. Dan-
kenswerter Weise ist diese Behauptung in einem sehr kompeten-
ten Beitrag von Winfried Rief, der am 22.08.2018 in „Außenan-
sicht“ der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, korrigiert worden.
Darin weist Rief anhand der Ergebnisse moderner Placebofor-
schung darauf hin, dass Placebobehandlungen hoch effektiv und
langfristig wirksam sein können, von den positiven (oder negati-
ven) Erwartungen bei Patienten und Ärzten abhängig sind, mithin
nicht die Pille selbst das Wesentliche ist, sondern das, was sie beim
Kranken auslöst. Rief plädiert deshalb nachdrücklich dafür, diese –
gleichermaßen auch in der Mainstream-Medizin eine Rolle spielen-
den – Placebo-Effekte intensiviert zu beforschen und „‚Placebo-
nahe‘ Interventionen wie Homöopathie, Akupunktur und manche
naturheilkundlichen Ansätze“ in die Medizin und Pharmazie zu in-
tegrieren.
Die Bedeutung der Integrativen Medizin
Weltweit setzt sich seit einigen Jahrzehnten die Erkenntnis durch,
dass eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung eine Integrati-
ve Medizin als Grundlage benötigt, wenn sie den vielfältigen und
individuell unterschiedlichen Bedürfnissen der Bevölkerung und
insofern einer evidenzbasierten Medizin im Sinne Sacketts [ 33 ] ge-
recht werden will. Unter dem Konzept der Integrativen Medizin ist
eine begründete und damit nachvollziehbare Koexistenz von Para-
digmen im Sinne unterschiedlicher Denk- und Praxisansätze zu ver-
stehen. In den USA wurde vom „Academic Consortium for Integra-
tive Medicine and Health“, in dem über 60 führende medizinische
Fakultäten Mitglied sind, eine Definition der Integrativen Medizin
veröffentlicht: „Integrative Medizin und Gesundheit ist die Praxis
der Medizin, die die Bedeutung der Beziehung zwischen Arzt und
Patienten betont, sich auf die ganze Person fokussiert, sich auf Evi-
denz stützt und alle angemessenen Möglichkeiten für Therapie und
Lebensweise, von Gesundheitsberufen und -disziplinen nutzt, um
optimale Gesundheit und Heilung zu erreichen.“ [ 34 ] (Übersetzung:
E.G. Hahn). Für die Beteiligten stellt der Begriff Integrative Medizin
ein Leitbild dar, durch das die Parteilichkeiten zwischen den einzel-
nen Richtungen in den Hintergrund treten zugunsten einer Integ-
ration, mit der ein unvoreingenommenes Ausschauhalten nach den
je besten Therapieansätzen am individuellen Patienten assoziiert
ist. In Deutschland waren Ende 2015 ca. 121 000 niedergelassene
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Matthiessen PF. Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit-Eine … Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018 ; 50 : 172 – 177
Ärzte verteilt auf ca. 95 000 Praxen komplementärmedizinisch
tätig, was bedeutet, dass die Hälfte der Ärzte die Komplementär-
medizin bereits in die ärztliche Praxis integriert hat.
Was sagt das Grundgesetz?
Alle diejenigen, die gegenwärtig mit eschatologischer Verbissenheit
den Ausschluss der Komplementärmedizin von der Erstattungsfä-
higkeit durch die Kostenträger und ein Verbot der Homöopathie bzw.
die Abschaffung der homöopathischen Arzneimittel fordern, bestä-
tigen die bereits von Thomas Kuhn [ 35 , 36 ] und Ludwig Fleck [ 37 ]
beschriebene Dynamik der Privilegierung des je eigenen Paradigmas
durch staatliche Rechtsprechung. In einem laizistischen Staat wie
Deutschland ist aber dem Staat gemäß §5 Abs. 3 des Grundgesetzes
ein Wissenschaftsrichtertum im Sinne der Parteiergreifung für ein
bestimmtes Paradigma grundsätzlich untersagt. Ausführlich wird
darauf auch in dem Grundgesetzkommentar von Maunz et al. hin-
gewiesen: „Jeder, der in Wissenschaft, Forschung und Lehre tätig ist,
hat – vorbehaltlich der Treuepflicht gem. Art. 5 Abs. 3 GG – ein Recht
auf Abwehr jeder staatlichen Einwirkung auf den Prozess der Gewin-
nung und Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnis“. Die Wissen-
schaft bilde einen „von staatlicher Fremdbestimmung freien Bereich
persönlicher und autonomer Verantwortung des einzelnen Wissen-
schaftlers“ [ 38 ] . Insofern ist es dem Staat verfassungsrechtlich un-
tersagt, einen bestimmten Wissenschaftsansatz bzw. ein bestimm-
tes medizinisches Paradigma zu privilegieren. Dementsprechend hat
anlässlich der Neuordnung des Arzneimittelrechts im Rahmen des
1976 beschlossenen Arzneimittelgesetzes (AMG 1976) der zustän-
dige Bundestagsausschuss die Auffassung vertreten, dass es „nicht
Aufgabe des Gesetzgebers sein kann, bei kontrovers diskutierten
wissenschaftlichen Positionen durch einseitige Festlegung bestimm-
ter Methoden einen allgemein verbindlichen „Stand der wissen-
schaftlichen Erkenntnisse“ festzuschreiben, sondern im Zulassungs-
bereich dem in der Arzneimitteltherapie vorhandenen Wissen-
schaftspluralismus zu entsprechen“ [ 39 ] .
Dementsprechend besteht auch für die homöopathischen Arz-
neimittel beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinpro-
dukte (BfArM) eine eigene Aufbereitungskommission, werden Arz-
neimittel im Homöopathischen Arzneibuch (HAB) geregelt und
sind im SGB V verankert.
Als der Nestor der hermeneutischen Philosophie in Deutschland,
Hans-Georg Gadamer im Alter von 100 Jahren in einem SPIEGEL-
Interview vom 21.02.2000 gefragt wurde, ob er die Quintessenz
seiner Philosophie in einem Satz zusammenfassen könne, antwor-
tete er: „Der Andere könnte Recht haben“. Man führt kein Ge-
spräch, wenn der Andere nicht Recht haben könnte. Im Dialogfo-
rum haben wir diesen Satz modifiziert: „Der Andere könnte auch
Recht haben“ [ 27 ] .
Ein monoparadigmatischer Reduktionismus führt aber – be-
dacht oder nicht bedacht – am Ende stets in eine totalitäre Ideolo-
gie, für die die dogmatische Ideologie alles, der Respekt vor dem
Selbststimmungsrecht des Bürgers, der Toleranz gegenüber Ver-
tretern anderer Denk- und Praxisansätze, dem individuellen Er-
kenntnisstreben und der Achtung der Menschenwürde nichts be-
deutet. Wollen wir eine solche durch totalitäre Strukturen gepräg-
te Entwicklung in unserem Land für die Medizin und das
Gesundheitswesen?
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Matthiessen PF. Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit-Eine … Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018 ; 50: 172 – 177
Forschung
Wir, die Mitglieder des Dialogforum Pluralismus in der Medizin
(DPM) sowie alle unterzeichnenden Ärzte und Wissenschaftler
werden uns weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt und die Wei-
terentwicklung einer wissenschafts- und wertepluralen Medizin
einsetzen als Grundlage eines freiheitlichen und demokratischen
Gesundheitswesen, in dem in personaler Verantwortung unter Be-
rücksichtigung des Gemeinwohls eine gesundheitliche Versorgung
praktiziert werden kann, die in kritischer Nutzenabwägung die in-
dividuell unterschiedlichen Bedürfnisse und Präferenzen des Bür-
gers bzw. Patienten berücksichtigt. Entschieden verwahren wir uns
deshalb gegen totalitäre, verfassungsrechtlich mit dem Grundge-
setz kollidierende Denkstrukturen und Machtansprüche, wie sie
dem „Münsteraner Memorandum Homöopathie“ ebenso wie dem
am 10.08.2018 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Text
von Edzard Ernst zu Grunde liegen. Beim Informieren der Öffent-
lichkeit über die therapeutische Wirksamkeit der Homöopathie
sollten nicht vorgefasste subjektive Überzeugungen leitend sein,
sondern die Bereitschaft zur intellektuellen Redlichkeit.
Unterzeichner
Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM)
Hufelandgesellschaft e.V. Ärztlicher Dachverband für Naturheilkun-
de und Integrative Medizin
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
Gesellschaft anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (GAÄD)
Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)
Gesundheit Aktiv
Privatärztlicher Bundesverband e.V. für Privatärzte in Deutschland
(PBV)
Cornelia Bajic
Dr. med. Thomas Breitkreuz
Philipp Busche
Dr. med. Marion Debus
Carmen Eppel
Prof. Dr. med. Gabriele Fischer
Dr. med. Michaela Geiger
PD Dr. med. Florian Glaser
Prof. Dr. med. Uwe an der Heiden
Dr. med. Friedwart Husemann
Prof. Dr. med. Michael Keusgen
Boris Krause
Dr. med. Johannes Krebs
Prof. Dr. med. David Martin
Prof. Dr. Christoph Müller-Busch
Dr. med. dent. Roman Pönisch
Dr. med. Stefan Schmidt-Troschke
Dr. med. Gabriela Stammer
Astrid Sterner
Dr. med. Klaus von Ammon
Dr. med. Paul Werthmann
Prof. Dr. med. Matthias Wildermuth
PD Dr. rer. nat. Stephan Baumgartner
Prof. Dr. med. Arndt Büssing
Prof. Dr. rer. nat. Dirk Cysarz
PD Dr. med. Friedrich Edelhäuser
Prof. Dr. med. Michael Frass
Dr. med. Matthias Girke
Prof. Dr. med. Eckhart Hahn
Sigrid Heinze
PD Dr. med. Dominik Irnich
Prof. Dr. med. Karin Kraft
Prof. Dr. med. Alfred Längler
Prof. Dr. med. Harald Matthes
Prof. Dr. Jürgen Pannek
Georg Soldner
Martin-Günther Sterner
Prof. Dr. Dr. Harald Walach
Prof. Dr. med. Kurt Zänker
Interessenkonflikt
Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Literatur
[1] Münsteraner Memorandum Homöopathie. Ein Statement der
Interdisziplinären Expertengruppe „Münsteraner Kreis” zur Abschaf-
fung der Zusatzbezeichnung Homöopathie. Korrespondenzadresse: Dr.
Christian Weymayr, c/o Lehrstuhl für Medizinethik, Institut für Ethik,
Geschichte und Theorie der Medizin, Universität Münster, Von
Esmarch-Str. 62, 48149 Münster, christian.weymayr@web.de
[2] Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) . Zusatzbezeichnung
Homöopathie stärkt Evidenzbasierte Integrative Medizin, Autor:
Matthiessen PF. Mai 2018. Einsehbar unter http://www.dialogforum-
pluralismusindermedizin.de/dpm_.dll?pageID = 166
[3] Matthiessen P F . Der Andere könnte auch Recht haben . Monitor
Versorgungsforschung 2018 ; 3 : 42 – 44
[4] Ernst E . Homöopathie raus aus den Apotheken. In: Süddeutsche
Zeitung, Außenansicht. 10.08.2018
[5] Bartens W . Apotheken. Erste Hilfe. In: Süddeutsche Zeitung. Wissen.
11.10.2018
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Dtsch Arztebl 2004 ; 101 : A1314 – A1319
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Festschrift 10 Jahre Dialogforum Pluralismus in der Medizin . Bad
Nauheim : Verlag Akademische Schriften (VAS) ; 2011
[27] Matthiessen P F . 10 Jahre Dialogforum Pluralismus in der Medizin.
Warum es uns gibt, wer wir sind und was wir wollen . In: Matthiessen
P F , Hrsg . Patientenorientierung und Professionalität. Festschrift 10
Jahre Dialogforum Pluralismus in der Medizin . Bad Nauheim : Verlag
Akademische Schriften (VAS) ; 2011
[28] Matthiessen P F . Einzelfallforschung zwischen Evidence based
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www.wisshom.de 2013 ;
[29] Dachverband Komplementärmedizin, Schweiz. Komplementärmedizin
ist Pflichtleistung der Krankenversicherung in der Schweiz. Medienmit-
teilung vom 16. Juni 2017
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Nachrichten/882-die-krux-mit-der-evidenz.html
[31] Australian Homoeopathic Association . Science fact or fiction? Senate
exposes NHMRC did not use accepted scientific methods. 20.9.2018
https://www.yourhealthyourchoice.com.au/news-features/science-
fact-or-fiction-nhmrc-admits-they-did-not-use-accepted-scientific-
methods-2/
[32] Kiene H , Heimpel H . gemeinsam verfasst von den Mitgliedern des
Dialogforum Pluralismus in der Medizin . Ärztliche Professionalität und
Komplementärmedizin. Was ist seriöses Therapieren? Medizinpluralis-
mus und die Verpflichtung zu Wissenschaftlichkeit erscheinen nur auf
den ersten Blick als ein Widerspruch . Dtsch Arztebl 2010 ; 107 : A
548 – A 550
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practice and teach EBM . New York, Edinburgh, London : Churchill
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revised May 2015 https://www.imconsortium.org/about/about-us.cfm
accessed Mai 22, 2017
[35] Kuhn T S . The Structure of Scientific Revolutions . Chicago : University of
Chicago Press ; 1962
[36] Kuhn T S . Die Entstehung des Neuen . Frankfurt a. Main : Suhrkamp ; 1977
[37] Fleck L . Die Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen
Tatsache. Einführung in die Lehre vom Denkstil und Denkkollektiv .
Frankfurt a. Main : Suhrkamp ; 1993 (Der Text ist identisch mit der Erst-
ausgabe bei Benno Schwabe und Co. von 1935)
[38] Maunz T , Dürig G , Herzog R , Scholz R . Grundgesetz Kommentar .
München : C.H. Beck‘sche Verlagsbuchhandlung ; 1980
[39] Deutscher Bundestag, Ausschuss für Jugend, Familie und Gesundheit .
Bericht zur Neuordnung des Arzneimittelrechts. Drucksache 7/5091
vom 28.04.1976
177
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MITTEILUNGEN
Ärztekammer für Tirol
NR 01/19 · 60. JAHRGANG · 1. APRIL 2019
ZLu: 02Z031714M · P.b.b. · 6050 Hall
www.aektirol.at
Infos aus dem
Wohl fahrtsfonds
Ermäßigungsrichtlinien
Ergebnisse der
Ausbildungsevaluierung (2016–)2018 Seite 19
Wissenschaftspreis
verliehen
Preis der Ärztekammer für Tirol 2017
Landesehrungen für
Ärztinnen und Ärzte
Tiroler Ärztinnen und Ärzte
aus gezeichnet
Page 2
2 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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3
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Geschätzte
Kolleginnen und Kollegen
Dr. Artur Wechselberger
Präsident
Standespolitische Perspektiven
Ärzte im Arbeitseinsatz. Ärzte in Be-
reitschaft. Zu wie viel Arbeitszeit
kann man sie verpflichten? Wie viel
Erholungszeit muss man ihnen zugestehen?
Gerade zum Jahreswechsel war die Diskus-
sion über das Krankenanstalten-Arbeitszeit-
gesetz wieder einmal aufgeflammt und hat
breite Proteste innerhalb der Spitalsärzte-
schaft ausgelöst. Das zumutbare Ausmaß
beruflicher Belastungen bringt nicht nur
Fragen und Diskussionen, die die angestell-
ten Ärztinnen und Ärzte wiederkehrend
betreffen. Was für sie die Dienste und die
Rufbereitschaft sind, trifft die niedergelas-
senen Hausärztinnen und Hausärzte bei
den Bereitschaftsdiensten. Die Reduktion
der Arbeitszeiten und humane Regelungen
der Bereitschaftsdienste, wie sie sich in den
Spitälern seit Einführung des Krankenan-
stalten-Arbeitszeitgesetzes zum Schutz der
dort tätigen Ärzteschaft durchgesetzt haben,
müssen auch im niedergelassenen Bereich
bei den allgemeinmedizinischen Kassen-
ärzten Einzug finden.
Nicht zuletzt sind es die Bereitschafts-
dienste, die viele junge Allgemeinmedizi-
nerinnen und Allgemeinmediziner von einer
kassenärztlichen Niederlassung abschrecken.
– Kein Wunder, schließlich steigert der Ge-
danke, im „Zweier- oder Dreier-Radl“ lebens-
lang zum Dienst eingeteilt zu werden, nicht
gerade die Attraktivität einer Kassenstelle.
Aber auch das Menetekel, nach 48 Bereit-
schaftsdienststunden am Montag wieder
die reguläre Arbeit in der Kassenpraxis zu
beginnen, bringt keinen Motivationsschub,
sich vertraglich zu binden.
Veränderungen sind angesagt. Nicht nur
wegen einer neuen, nachrückenden Gene-
ration von Hausärztinnen und Hausärzten.
Auch die etablierten haben es verdient, etwas
leiser zu treten, bislang oft vermisste Freizeit
und Erholungszeit verdient zu genießen. Es ist
legitim, das, was vor 50 Jahren Versorgungs-
notwendigkeit war und akzeptiert wurde, zu
hinterfragen. Neue Kommunikationsmög-
lichkeiten, gut ausgebaute Straßennetze, ein
hohes Maß an Mobilität der Bevölkerung, lan-
desweite Notarztsysteme und die angekündig-
te telefonische Gesundheitsberatung 1450,
die ein telemedizinisches Erstkontakt- und
Beratungsservice rund um die Uhr bieten
wird, verändern die Situation grundlegend.
Deshalb hat die Kurie Niedergelassene
Ärzte eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um
Vorschläge zu sammeln und ein Konzept
zu erstellen, die Bereitschaftsdienste im
ambulanten Bereich neu zu ordnen. Dabei
geht es um die grundsätzliche Frage, wie oft
ein Bereitschaftsdienst überhaupt zumut-
bar ist. Davon und von den geografischen
Gegebenheiten wird sich dann die Zahl der
Wochenenddienstsprengel ableiten. Eine wei-
tere Frage wird die Dienstdauer betreffen.
Ist es wirklich notwendig, dass die Dienste
über 24 Stunden geleistet werden? Wäre eine
Lücke in der Nacht vertretbar oder durch Te-
lefonärzte, die mehrere Sprengel versorgen,
ausreichend abgedeckt? Wie viel an Bereit-
schaftsdienstzeiten könnte man sich durch
landeseinheitliche Bereitschaftsdienstordi-
nationen an Wochenenden und Feiertagen
sparen? Alles Fragen, die „ergebnisoffen“, wie
es in politischen Diskussionen so schön heißt,
abgewogen und geklärt werden müssen.
Ziel soll sein, die Effektivität der Dienste zu
erhalten, die Effizienz zu erhöhen und die Le-
bensqualität der vertraglich Dienstverpflich-
teten zu steigern. – Und auch das Honorar
muss stimmen. Schließlich sollte es ja nicht
nur den eigenen Einsatz abgelten, sondern
so sein, dass man sich im Verhinderungsfall
auch eine Vertretung leisten kann.
Standespolitisch ist es wichtig, dass die
Ärzteschaft das Thema Bereitschaftsdienste
nicht aus den Händen gibt. Schließlich wollen
wir zeigen, dass wir den ambulanten Bereich
versorgen können. Dies allerdings zu zeitge-
mäßen Bedingungen.
Mit kollegialen Grüßen
Page 4
Bitte beachten: Kassenstellen-Online-Ausschreibung!
Sie finden die aktuellen Kassenplanstellenausschreibungen online auf unserer Homepage
www.aektirol.at/kassenplanstellen. Bitte beachten Sie die Ausschreibungsfrist!
Bei Fragen rund um die Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiter der Abteilung Kurie
der niedergelassenen Ärzte gerne zur Verfügung!
4
Kurz berichtet
Impressum: Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Ärztekammer für Tirol, Körperschaft öffentlichen Rechts, 6020 Innsbruck, Anichstraße 7; vertreten durch
den Präsidenten Dr. Artur Wechselberger - Layout + Druck: Ablinger.Garber, Medien-Turm Saline, 6060 Hall, Tel. 05223-513 - Anzeigenannahme: Dipl.-Vw. Peter Frank,
M: 0664/4217239, e-mail: p.frank@ablinger-garber.at. Namentlich gezeichnete Artikel stellen die Meinung der Autoren und nicht die Meinung der Ärztekammer für
Tirol dar. Titelbild: © TVB Innsbruck, Küchenschelle in Kühtai
GRATULATION
NEUBESETZUNGEN
80. Geburtstag Prof. DDr. Hans Winkler
UPDATE 2019
Informationsbroschüre der Ärztekammer
für Tirol – Update 2019
Ab Mai 2019 ist die kostenlose Broschüre
„Gesundes Tirol Extra – Ärztliche Hilfe
schnell gefunden“ der Ärztekammer für
Tirol in der 23. Neuauflage erhältlich.
Ziel des kompakten Nachschlagebuches ist
es, einfach und unkompliziert den richtigen
ärztlichen Ansprechpartner in Wohn- oder
Arbeitsplatznähe in Tirol zu finden. Neben
den niedergelassenen Ärzten für Allgemein-
medizin sowie den Fachärzten und Kranken-
anstalten in den Bezirken sind darüber hin-
aus auch Psychologen, Psychotherapeuten
Ärztliche Hilfe schnell gefunden
und weitere Gesundheitsberufe und Einrich-
tungen gelistet.
Der schnelle Absatz der Broschüre sowie das
positive Echo der Leser in den vergangenen
Jahren zeigen, dass die Ärztekammer für
Tirol mit ihrem Wegweiser durch das Tiroler
Gesundheitswesen einen dringenden Bedarf
erfüllt.
Das Buch ist in Arztpraxen, Apotheken und
bei der Tiroler Gebietskrankenkasse erhält-
lich und steht unter anderem auf unserer
Homepage www.aektirol.at zum Download
bereit.
MEDICENT INNSBRUCK
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arber · Medienturm · A-6060 Hall in Tirol · 28. Jahrgang
10
18
46
88
100
116
126
135
141
156
234
Imst
Innsbruck-Land
Innsbruck-Stadt
Kitzbühel
Kufstein
Landeck
Lienz
Reutte
Schwaz
Apotheken
Ärztediplome
Eine Informationsbroschüre
der Ärztekammer für Tirol
Gesundes Tirol
extra 2019
Ärztliche Hilfe
schnell gefunden
Alle Ärzte, Apotheken und diverse
Gesundheitseinrichtungen der Tiroler Bezirke:
Ablinger
Gesundes Tirol - extra
Ausgabe 2
019
Ab
linger
Neuer Primarius
Dr. Dritan Keta ist seit
1. April 2019, nach dem
Abschied von MR Prof. Dr.
Peter Lechleitner, neuer
Abteilungsleiter für Inne-
re Medizin am BKH Lienz.
Der 47-jährige spezialisierte Kardiologe arbei-
tete zuletzt an der Klinik Füssen und leitete
dort das Herzkatheterlabor.
Europas Ärzte wählen Prof. Mont-
gomery zu ihrem Präsidenten
Die Generalversammlung des Ständigen Aus-
schusses der Ärzte der Europäischen Union
(CPME) hat den Präsidenten der Bundesärzte-
kammer, Prof. Frank Ulrich Montgomery, mit
großer Mehrheit zu ihrem Präsidenten gewählt.
Prof. Montgomery, der seit 2011 auch Präsident
der deutschen Bundesärztekammer ist, hat das
Amt am 1. Januar 2019 von dem Schweizer Dr.
Jacques de Haller übernommen. Prof. Montgo-
mery wird die Interessen der europäischen
Ärztinnen und Ärzte gegenüber der Europä-
ischen Kommission und dem Europaparlament
für die nächsten drei Jahre vertreten.
Ein besonderer Glückwunsch ergeht an
Herrn em. Prof. DDr. Hans Winkler, der am
21.4.2019 seinen 80. Geburtstag feiern wird.
Die besonderen Verdienste von Prof. Winkler
© lassedesignen - stock.adobe.com
osttirol heute © muehlburger
für die Ärzteschaft liegen in der von ihm, auf
Einladung der Ärztekammer für Tirol ins
Leben gerufenen, unabhängigen Pharmain-
formation für ÄrztInnen. Diese weist inzwi-
schen bereits eine mehr als 30-jährige
Erfolgsgeschichte auf. Ziel der Fachzeitschrift
„Pharmainformation“ war und ist, ÄrztInnen
industrieunabhängig und objektiv über
Medikamente zu informieren.
Zudem bildete Prof. Winkler als langjähriger
Vorstand des Instituts für Pharmakologie über
Jahrzehnte junge ÄrztInnen an der Medizini-
schen Universität Innsbruck aus.
Die Ärztekammer für Tirol bedankt sich für
seine herausragenden Dienste für die
gesamte Ärzteschaft und wünscht
Prof. Winkler weiterhin alles Gute.
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Page 5
5
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Inhalt
Inhalt
18 Fortbildungsnachweis
Wesentliche Fragestellungen
zusammengefasst
Standpunkte
3 Standespolitische Perspektiven
6 Letzter Honorarabschluss
auf Landesebene?
8 Hände weg vom KA-AZG
10 Von außen gesehen: Gastkommentar
Dietmar Schennach
Themen
Niedergelassene Ärzte
12 Nachtbereitschaftsdienst: Verlängerung
12 Werberichtlinie: Novelle der Verordnung
Arzt und Öffentlichkeit
14 Heimaufenthaltsgesetz: Empfehlungstarif
für ärztliche Leistungen
Krankenhäuser/Universitäten
16 Novellierung des Ärztegesetzes
Aus- und Fortbildung
18 Fortbildungsnachweis: Wesentliche
Fragestellungen zusammengefasst
19 Ergebnisse der Ausbildungsevaluierung
20 Kinder- und Jugendheilkunde
sowie Schlafmedizin: Einführung
weiterer Spezialisierungen
21 Bericht aus dem Referat
Sportmedizin und Ärztesport
23 Arbeitsmedizin-Ausbildung in Tirol
Gesundheitswesen
24 Plötzlicher Säuglingstod: Langzeiteffekt
des Präventionsprogrammes
26 Medizinhistorisches Objekt:
Erkameter zur Blutdruckmessung
28 Leitlinie Antiinfektiva
28 Update zur Komplementärmedizin
Personen/Veranstaltungen
31 Notfallmedizinisches Update 2019
31 ÖÄK-Zertifikatskurs Ärztliche
Wundbehandlung
32 Geehrtenfeier
33 Wissenschaftspreis verliehen
34 Tiroler Ärztinnen und Ärzte
ausgezeichnet
35 Krankenhaus in Accra
Service
36 Info aus dem Wohlfahrtsfonds:
Ermäßigungsrichtlinien
37 Ausschreibung Preis der
Ärztekammer für Tirol 2019
38 Punktewerte
40 Steuertipp Team Jünger
42 Standesveränderungen
49 Nachtrag zur Weihnachtsglück-
wunsch enthebung 2018
50 Fortbildungsdiplome
53 Kleinanzeigen
55 Funktionäre und Kammermitarbeiter
Rubriken
4 Impressum
4 Kurz berichtet
16 Novellierung
des Ärztegesetzes
Nationalrat beschloss im Dezember
eine Novelle des Ärztegesetzes
24 Plötzlicher Säuglingstod
Langzeiteffekt des Präventions-
programmes
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6 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
VP MR Dr.
Momen Radi,
Kurienobmann der
niedergelassenen
Ärzte
Die neue Regierung hat die gesetzlichen
Vorgaben für die Kassenreform mit der Zu-
sammenlegung der Länderkassen zu einer
Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK)
geschaffen. Das bedeutet, dass nach einer
Übergangsphase bis Ende 2019, in der die
neuen Gremien bestellt werden, der neue
Verhandlungspartner für Honorarverhand-
lungen die ÖGK sein wird. Was das für uns in
Tirol bedeuten wird, ist noch nicht ganz klar.
In Zukunft wird die Österreichische Ärzte-
kammer jedenfalls einen österreichweit gül-
tigen Gesamtvertrag mit der Österreichischen
Gesundheitskasse, dem Zusammenschluss
der bisherigen Gebietskrankenkassen, ab-
schließen. Darin werden auch Honorarver-
einbarungen für alle Bundesländer getroffen
werden (wie es bereits derzeit bei den kleinen
Kassen SVA, BVA und VAEB der Fall ist).
Offen ist dabei noch immer die Frage, welche
Angelegenheiten in Zukunft noch auf Landes-
ebene zwischen der jeweiligen Landesärzte-
kammer und der jeweiligen Landesstelle der
ÖGK verhandelt werden können oder müssen.
Ist die ÖGK in Zukunft als Vertragspartner
der Ärztekammern „nur“ ein übergeordnetes
Gremium, bei dem sich die zukünftige Tiroler
Landesstelle der Gesundheitskasse ihr Ver-
handlungsergebnis absegnen lässt (so, wie es
der Hauptverband war) oder fallen wirklich
alle Entscheidungen in der Zentrale der ÖGK
in Wien? Also zentrales Verhandeln für ganz
Österreich oder alles beim Alten – nur mit an-
deren Bezeichnungen? – Oder ein Mittelding?
Länderkammern wollen mitbestimmen
Die Funktionäre der Kurien der niedergelas-
senen Ärzte in den Bundesländern haben in
der Bundeskurie in der letzten Sitzung vor
Weihnachten festgelegt, dass sie auch in den
zukünftig zentralen Teilen der Honorar- und
Gesamtvertragsverhandlungen mitreden
wollen. Um die Länderinteressen zu schüt-
zen, ist man daher übereingekommen, dass
keinerlei Verhandlungen mit der ÖGK ohne
Einbindungen der Landesärztekammern er-
folgen sollen. Vorsorglich wurde zudem in
den letzten Jahren – in Zusammenarbeit aller
Länderkammern – ein Metahonorarkatalog
erarbeitet, in dem sämtliche ärztlichen Leis-
tungen und Honorarpositionen der Bundes-
länder aufgelistet sind.
Letzte Honorarabschlüsse auf Landes-
ebene unter Zeitdruck verhandelt
Da noch nicht geklärt war, wie lange noch
Honorarverhandlungen auf Landesebene in
altgewohnter Form stattfinden können, war
es unser Bestreben, wenigsten die Abschlüsse
für 2019 und für 2020 rasch abzuschließen.
Und trotz dieser derzeit noch ungewissen
Zukunft kann ich dazu Positives berichten.
Unsere (vielleicht letzten) Honorarverhand-
lungen mit der Tiroler Gebietskrankenkasse
konnten – trotz einiger Widrigkeiten – zu
einem für die Ärzteschaft überaus günstigen
Abschluss gebracht werden. Wir haben einen
Zweijahresvertrag verhandelt, der sich sehen
lassen kann. Für die Jahre 2019 und 2020
kommt es zu einer Gesamthonorarsteige-
rung von 10 %. Darin enthalten sind, neben
einer jährlichen Honoraranpassung von 2 %,
Verbesserungen für sämtliche Fachgruppen,
insbesondere hinsichtlich der Anhebung von
Limitierungen sowie der Einführung neuer
Leistungspositionen.
Dies bedeutet für die Ärztekammer für Tirol,
dass wir für die nächsten 2 Jahre einen aktu-
ellen Honorarvertrag haben und somit für die
Zeit der Reform und Umstellung der Gebiets-
krankenkassen in eine ÖGK gut gerüstet sind.
▪▪▪
Standpunkte
fotolia.com © Jira
pong
Letzter
Honorarabschluss
auf Landesebene?
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7
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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quattro ist ein Siegertyp und er schreibt seine Erfolgsgeschichte weiter.
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Page 8
8 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
VP MR Dr.
Ludwig Gruber,
Kurienobmann der
angestellten Ärzte
Zur Umsetzung des Gesetzes wurden lange
Übergangsbestimmungen bis Ende Juni 2021
– somit sechseinhalb Jahre – vereinbart, um
den Krankenanstaltenträgern eine gesetzes-
konforme Regelung und die unter anderem
notwendige Einstellung neuer ÄrztInnen zu
erleichtern. Die politisch Verantwortlichen
hätten allerdings schon vor Jahrzehnten
auf die bestehende EU-Arbeitszeitrichtlinie
reagieren können, einschlägige Urteile des
Europäischen Gerichtshofes gab es bereits.
In typisch österreichischer Weise wurde aller-
dings erst reagiert, als die Union mit saftigen
Strafen drohte.
Trotz der langen Übergangszeit scheint die Po-
litik plötzlich nicht in der Lage bzw. nicht mehr
gewillt zu sein, einen gesetzeskonformen Zu-
stand ab Juli 2021 herzustellen. Kurz vor Jah-
reswechsel wurde ein Formulierungsvorschlag
des Gesundheitsministeriums zur neuer-
lichen Novellierung des KA-AZG übermittelt,
welcher eine deutliche Verschlechterung der
bestehenden Schutzregelung für Österreichs
ÄrztInnen vorsieht. Treibende Kraft hinter
diesen Maßnahmen sind die Gesundheits-
referenten der Bundesländer, die wohl den
Forderungen ihrer Krankenanstalten-Manager
nachkommen wollen.
Der Formulierungsvorschlag des Ministeri-
ums sieht im Kern zwei Maßnahmen vor:
· Anstelle der bis 30.06.2021 gültigen Über-
gangsbestimmung, dass bei bestehender
Betriebsvereinbarung und persönlicher Zu-
stimmung die durchschnittliche Wochen-
arbeitszeit von 48 Stunden auf maximal
55 Stunden angehoben werden kann, soll
diese Regelung unter bestimmten Auflagen
unbefristet gültig werden. Somit wäre einer
unbefristeten Mehrarbeit bis zu 55 Stunden
im Wochendurchschnitt langfristig wohl
wieder Tür und Tor geöffnet.
· Die derzeit gültige Regelung, dass nach
einem Rufbereitschaftseinsatz eine 11-stün-
dige ununterbrochene Ruhezeit zu gewäh-
ren ist, soll deutlich aufgeweicht werden,
indem diese Ruhezeit nach 5 Stunden un-
terbrochen werden kann und eine folgende
Ersatzruhe innerhalb von 2 Wochen zu ge-
währen wäre.
Konkret bedeuten diese Vorschläge ein Optout
mit Mehrarbeit bis zu 55 Stunden im Wochen-
schnitt über 2021 hinaus, eine Arbeitszeit-
verlängerung, die sonst keiner Berufsgruppe
in Österreich zugemutet wird. Selbst bei der
kürzlich von der Wirtschaft vehement gefor-
derten und gegen den Widerstand der Gewerk-
schaft von der Regierung durchgezogenen
Arbeitszeitverlängerung auf maximal 12
Stunden pro Tag wurde eine durchschnittliche
Gerade einmal vor etwas mehr als 4 Jahren kam Österreich der Aufforderung der Europäischen Union nach,
korrigierte das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) auf die bestehende Arbeitszeitrichtlinie der EU
und vermied dadurch eine Millionenstrafe.
fotolia.com © fotomek
Hände weg vom KA-AZG
Page 9
9
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Standpunkte
maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden
als Grenze des Möglichen eingezogen. Es ist
beschämend, dass die Länder als Dienstge-
ber zahlreicher KollegInnen, diesen in ihrem
ohnehin schon sehr fordernden Beruf eine
zusätzliche Mehrarbeit zumuten wollen. Die
Behauptung, zukünftig ausgeruhte Ärztinnen
und Ärzte haben zu wollen, ist somit ad ab-
surdum geführt.
Noch krasser ist die geforderte Möglichkeit
einer Unterbrechung der elfstündigen Ruhe-
zeit in der Rufbereitschaft bereits nach fünf
Stunden. Somit wären Rufbereitschaftsein-
sätze bis 02:00 Uhr morgens möglich, um
dennoch um 08:00 Uhr wieder zum Dienst
antreten zu müssen. Selbst der zynischste
Arbeitgebervertreter wird schwer argumen-
tieren können, dass man nach lediglich 5
Stunden Arbeitsunterbrechung – wobei die
Fahrtzeiten, Einschlaf- und Aufwachphasen
als fiktive Ruhezeiten zählen würden –, sprich
nach real höchstens ungefähr 2 bis 3 Stunden
Schlaf wieder voll einsatzfähig sein soll. Of-
fensichtlich wird hier mit einer auch in Tirol
bereits verschiedentlich erfolgten Praxis, dass
KollegInnen in Rufbereitschaft teilweise schon
jetzt wie bei einem Bereitschaftsdienst in der
Krankenanstalt übernachten, spekuliert.
Von Seiten der Tiroler Ärztekammer haben
wir massiv gegen die geplanten Gesetzesän-
derungen protestiert und Anfang Jänner
die Österreichische Ärztekammer zu Ge-
genmaßnahmen aufgefordert. In einer au-
ßerordentlich einberufenen Bundeskurien-
versammlung wurde dann einstimmig eine
Protestresolution verabschiedet, in der die
verantwortliche Bundesministerin für Ar-
beit, Soziales, Gesundheit und Konsumen-
tenschutz aufgefordert wurde, den geplanten
Formulierungsvorschlag zur Änderung des
KA-AZG zurückzunehmen.
Frau BM Hartinger-Klein lud daraufhin sämt-
liche Kurienobleute der Länderkammern und
die Bundeskurienspitze zu einem Gespräch
ein, in welchem wir unseren ablehnenden
Standpunkt zur Aufweichung des KA-AZG dar-
legen konnten. Der Formulierungsvorschlag
zur Gesetzesänderung wurde daraufhin vor-
läufig zurückgezogen.
Da die Begehrlichkeiten zur Gesetzesände-
rung von den verantwortlichen Politikern der
Bundesländer und den Krankenanstaltenträ-
gern ausgehen, wurde von den Ärztevertretern
außerdem vereinbart, den Gesundheitsrefe-
renten der Bundesländer entsprechende Pro-
testnoten zukommen zu lassen.
Nur ein geschlossenes Auftreten bis hin zu
eventuell notwendigen Kampfmaßnahmen
wird gewährleisten, dass Ärztinnen und Ärzte
in Österreichs Krankenanstalten auch zukünf-
tig unter einigermaßen menschenwürdigen
Bedingungen arbeiten können.
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Page 10
10 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Standpunkte
VON AUSSEN GESEHEN
Allgemeinmedizinische Versorgung
in peripheren Bereichen – eine große
Herausforderung!
von Dietmar Schennach
Die Medien sind voll von Berichten über Ärz-
temangel. Ein besonders drängendes Problem
der kurativen Versorgung ist die allgemeinme-
dizinische Versorgung in peripheren Bereichen
in Tirol.
Vorweg einige Feststellungen:
· Rund 200.000 Personen in Österreich haben
keinen wohnortnahen Hausarzt.
· Die Erwartungshaltung und das Anspruchs-
denken der Bevölkerung steigt nach wie vor.
· Österreichweit sind 129 Kassenstellen un-
besetzt, davon 68 Allgemeinmedizine-
rInnen-Stellen.
· In den nächsten 10 Jahren werden 48 % aller
niedergelassenen ÄrztInnen das Pensionsal-
ter erreichen.
· Das Berufsbild eines „Landarztes“ aus unserer
Erfahrungswelt hat sich verändert; junge Ärz-
tInnen sehen eine andere Work-Life-Balance,
an der sie ihre Laufbahn orientieren.
Betroffen vom Hausärztemangel sind vor al-
lem periphere Bereiche, die ohnehin an Man-
gelversorgungsthemen, wie der Abwanderung
von Nahversorgern und sonstiger Infrastruk-
tur, leiden. Ein Mangel in der wohnortnahen
ärztlichen (Erst-)Versorgung wäre aufgrund
der dörflichen Strukturen ein Schlag gegen
die Erhaltung vitaler peripherer Siedlungs-
räume!
Es gibt kein „Hausrezept“ für dieses Problem,
aber ich glaube, alle facheinschlägig befassten
Personen und Institutionen sind aufgefordert,
gemeinsamLösungswege zu finden und um-
zusetzen! Es braucht jedenfalls ein Bündel
von Maßnahmen, um die qualitätsvolle me-
dizinische Versorgung sicherzustellen.
Dr. Dietmar Schennach ist als Sohn
des Sprengelarztes von Bichlbach im
Außerfern aufgewachsen, ist studier-
ter Jurist, war 11 Jahre Rechtsreferent
auf der Bezirkshauptmannschaft in
Schwaz, dann 8 Jahre Büroleiter von
Gemeindereferent Landesrat Konrad
Streiter, von 2000 bis 2009 als
Bezirkshauptmann in Reutte und
zuletzt bis 31.1.2019 als Landesamts-
direktorstellvertreter und Gruppen-
vorstand der Gruppe Gesundheit und
Soziales beim Amt der Tiroler Landes-
regierung tätig.
Dazu einige Gedanken:
Neue, bedarfsgerechte Organisations- und Ver-
sorgungsformen müssen gefunden und um-
gesetzt werden, anorganisch gewachsene, nicht
mehr zeitgemäße Versorgungsstrukturen müs-
sen angepasst werden: Wir haben 79 Sanitäts-
sprengel, von denen einige unbesetzt oder mit
Totenbeschauern besetzt sind. Wir haben 34
allgemeinmedizinische Wochentags-Nachtbe-
reitschaften, die nur 55 % des Landesgebietes
abdecken. Wir haben 9 Sprengel mit niederge-
lassenen Notärzten dort, wo die Versorgungs-
radien der öffentlichen Krankenanstalten nicht
(mehr) greifen.
Es sollten neue, ausreichend große und abge-
stimmte Versorgungseinheiten entwickelt
werden, wo ein 24/365-Dienst zur Not- und
Sprengelarztversorgung und ein Nachtbereit-
schaftsdienst abgebildet werden können. In
solchen Einheiten kann dann die Attraktivität
der Rahmenbedingungen verbessert werden:
Flexiblere Arbeitszeit durch die Einbindung
umliegender KollegInnen, geregelte Dienstzei-
ten, neue Honorierungsmöglichkeiten durch
kumulierte Beiträge von Bund, Land und Ge-
meinden sowie Sozialversicherungsträger und
einheitliche Anlaufstellen für die TirolerInnen
könnten ÄrztInnen bewegen, vermehrt derar-
tige Versorgungsaufträge und -gebiete zu
übernehmen. Vor allem aber auch neue Zu-
sammenarbeitsformen in den Praxen sowie
die Schaffung von Primärversorgungseinhei-
ten sollten einen attraktiveren beruflichen
Rahmen bieten.
Parallel dazu sollten praxisnahe Ausbildungs-
inhalte ins Curriculum aufgenommen werden,
im Rahmen des KPJ sowie im Rahmen der Lehr-
praxen zum Allgemeinmediziner sollten fach-
liche Schwerpunkte gesetzt und die Vernetzung
aller Gesundheitsanbieter gefördert werden.
Gerade auch im ländlichen Bereich sollte der
Aufbau von gemischten Gruppenpraxen unter
Einbindung nicht-ärztlicher Berufsgruppen
gefördert werden.
Eine Entlastung für diese neuen Organisations-
formen stellt dabei sicherlich auch die geplan-
te Einführung der Gesundheitsberatung 1450
sowie des psychiatrischen/psychosozialen
Notdienstes dar.
Für innovative Denkansätze einer auch in Hin-
kunft motivierten Ärzteschaft ist ein breites
Spielfeld geöffnet – die Rat suchende ländliche
Bevölkerung Tirols wird es danken!
▪▪▪
Foto: Christian Forcher
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Julian

  • Boltbender
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  • Posts: 1635
Re: Die Polithochstapler in Bayern und die ihnen ebenbürtige Journaille
« Reply #6 on: October 24, 2019, 10:04:25 PM »


MITTEILUNGEN
Ärztekammer für Tirol
NR 01/19 · 60. JAHRGANG · 1. APRIL 2019
ZLu: 02Z031714M · P.b.b. · 6050 Hall
www.aektirol.at
Infos aus dem
Wohl fahrtsfonds
Ermäßigungsrichtlinien
Ergebnisse der
Ausbildungsevaluierung (2016–)2018 Seite 19
Wissenschaftspreis
verliehen
Preis der Ärztekammer für Tirol 2017
Landesehrungen für
Ärztinnen und Ärzte
Tiroler Ärztinnen und Ärzte
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Page 2
2 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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3
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Geschätzte
Kolleginnen und Kollegen
Dr. Artur Wechselberger
Präsident
Standespolitische Perspektiven
Ärzte im Arbeitseinsatz. Ärzte in Be-
reitschaft. Zu wie viel Arbeitszeit
kann man sie verpflichten? Wie viel
Erholungszeit muss man ihnen zugestehen?
Gerade zum Jahreswechsel war die Diskus-
sion über das Krankenanstalten-Arbeitszeit-
gesetz wieder einmal aufgeflammt und hat
breite Proteste innerhalb der Spitalsärzte-
schaft ausgelöst. Das zumutbare Ausmaß
beruflicher Belastungen bringt nicht nur
Fragen und Diskussionen, die die angestell-
ten Ärztinnen und Ärzte wiederkehrend
betreffen. Was für sie die Dienste und die
Rufbereitschaft sind, trifft die niedergelas-
senen Hausärztinnen und Hausärzte bei
den Bereitschaftsdiensten. Die Reduktion
der Arbeitszeiten und humane Regelungen
der Bereitschaftsdienste, wie sie sich in den
Spitälern seit Einführung des Krankenan-
stalten-Arbeitszeitgesetzes zum Schutz der
dort tätigen Ärzteschaft durchgesetzt haben,
müssen auch im niedergelassenen Bereich
bei den allgemeinmedizinischen Kassen-
ärzten Einzug finden.
Nicht zuletzt sind es die Bereitschafts-
dienste, die viele junge Allgemeinmedizi-
nerinnen und Allgemeinmediziner von einer
kassenärztlichen Niederlassung abschrecken.
– Kein Wunder, schließlich steigert der Ge-
danke, im „Zweier- oder Dreier-Radl“ lebens-
lang zum Dienst eingeteilt zu werden, nicht
gerade die Attraktivität einer Kassenstelle.
Aber auch das Menetekel, nach 48 Bereit-
schaftsdienststunden am Montag wieder
die reguläre Arbeit in der Kassenpraxis zu
beginnen, bringt keinen Motivationsschub,
sich vertraglich zu binden.
Veränderungen sind angesagt. Nicht nur
wegen einer neuen, nachrückenden Gene-
ration von Hausärztinnen und Hausärzten.
Auch die etablierten haben es verdient, etwas
leiser zu treten, bislang oft vermisste Freizeit
und Erholungszeit verdient zu genießen. Es ist
legitim, das, was vor 50 Jahren Versorgungs-
notwendigkeit war und akzeptiert wurde, zu
hinterfragen. Neue Kommunikationsmög-
lichkeiten, gut ausgebaute Straßennetze, ein
hohes Maß an Mobilität der Bevölkerung, lan-
desweite Notarztsysteme und die angekündig-
te telefonische Gesundheitsberatung 1450,
die ein telemedizinisches Erstkontakt- und
Beratungsservice rund um die Uhr bieten
wird, verändern die Situation grundlegend.
Deshalb hat die Kurie Niedergelassene
Ärzte eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um
Vorschläge zu sammeln und ein Konzept
zu erstellen, die Bereitschaftsdienste im
ambulanten Bereich neu zu ordnen. Dabei
geht es um die grundsätzliche Frage, wie oft
ein Bereitschaftsdienst überhaupt zumut-
bar ist. Davon und von den geografischen
Gegebenheiten wird sich dann die Zahl der
Wochenenddienstsprengel ableiten. Eine wei-
tere Frage wird die Dienstdauer betreffen.
Ist es wirklich notwendig, dass die Dienste
über 24 Stunden geleistet werden? Wäre eine
Lücke in der Nacht vertretbar oder durch Te-
lefonärzte, die mehrere Sprengel versorgen,
ausreichend abgedeckt? Wie viel an Bereit-
schaftsdienstzeiten könnte man sich durch
landeseinheitliche Bereitschaftsdienstordi-
nationen an Wochenenden und Feiertagen
sparen? Alles Fragen, die „ergebnisoffen“, wie
es in politischen Diskussionen so schön heißt,
abgewogen und geklärt werden müssen.
Ziel soll sein, die Effektivität der Dienste zu
erhalten, die Effizienz zu erhöhen und die Le-
bensqualität der vertraglich Dienstverpflich-
teten zu steigern. – Und auch das Honorar
muss stimmen. Schließlich sollte es ja nicht
nur den eigenen Einsatz abgelten, sondern
so sein, dass man sich im Verhinderungsfall
auch eine Vertretung leisten kann.
Standespolitisch ist es wichtig, dass die
Ärzteschaft das Thema Bereitschaftsdienste
nicht aus den Händen gibt. Schließlich wollen
wir zeigen, dass wir den ambulanten Bereich
versorgen können. Dies allerdings zu zeitge-
mäßen Bedingungen.
Mit kollegialen Grüßen
Page 4
Bitte beachten: Kassenstellen-Online-Ausschreibung!
Sie finden die aktuellen Kassenplanstellenausschreibungen online auf unserer Homepage
www.aektirol.at/kassenplanstellen. Bitte beachten Sie die Ausschreibungsfrist!
Bei Fragen rund um die Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiter der Abteilung Kurie
der niedergelassenen Ärzte gerne zur Verfügung!
4
Kurz berichtet
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Z 02Z034052M · Verlag Ablinger G
arber · Medienturm · A-6060 Hall in Tirol · 28. Jahrgang
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Imst
Innsbruck-Land
Innsbruck-Stadt
Kitzbühel
Kufstein
Landeck
Lienz
Reutte
Schwaz
Apotheken
Ärztediplome
Eine Informationsbroschüre
der Ärztekammer für Tirol
Gesundes Tirol
extra 2019
Ärztliche Hilfe
schnell gefunden
Alle Ärzte, Apotheken und diverse
Gesundheitseinrichtungen der Tiroler Bezirke:
Ablinger
Gesundes Tirol - extra
Ausgabe 2
019
Ab
linger
Neuer Primarius
Dr. Dritan Keta ist seit
1. April 2019, nach dem
Abschied von MR Prof. Dr.
Peter Lechleitner, neuer
Abteilungsleiter für Inne-
re Medizin am BKH Lienz.
Der 47-jährige spezialisierte Kardiologe arbei-
tete zuletzt an der Klinik Füssen und leitete
dort das Herzkatheterlabor.
Europas Ärzte wählen Prof. Mont-
gomery zu ihrem Präsidenten
Die Generalversammlung des Ständigen Aus-
schusses der Ärzte der Europäischen Union
(CPME) hat den Präsidenten der Bundesärzte-
kammer, Prof. Frank Ulrich Montgomery, mit
großer Mehrheit zu ihrem Präsidenten gewählt.
Prof. Montgomery, der seit 2011 auch Präsident
der deutschen Bundesärztekammer ist, hat das
Amt am 1. Januar 2019 von dem Schweizer Dr.
Jacques de Haller übernommen. Prof. Montgo-
mery wird die Interessen der europäischen
Ärztinnen und Ärzte gegenüber der Europä-
ischen Kommission und dem Europaparlament
für die nächsten drei Jahre vertreten.
Ein besonderer Glückwunsch ergeht an
Herrn em. Prof. DDr. Hans Winkler, der am
21.4.2019 seinen 80. Geburtstag feiern wird.
Die besonderen Verdienste von Prof. Winkler
© lassedesignen - stock.adobe.com
osttirol heute © muehlburger
für die Ärzteschaft liegen in der von ihm, auf
Einladung der Ärztekammer für Tirol ins
Leben gerufenen, unabhängigen Pharmain-
formation für ÄrztInnen. Diese weist inzwi-
schen bereits eine mehr als 30-jährige
Erfolgsgeschichte auf. Ziel der Fachzeitschrift
„Pharmainformation“ war und ist, ÄrztInnen
industrieunabhängig und objektiv über
Medikamente zu informieren.
Zudem bildete Prof. Winkler als langjähriger
Vorstand des Instituts für Pharmakologie über
Jahrzehnte junge ÄrztInnen an der Medizini-
schen Universität Innsbruck aus.
Die Ärztekammer für Tirol bedankt sich für
seine herausragenden Dienste für die
gesamte Ärzteschaft und wünscht
Prof. Winkler weiterhin alles Gute.
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Inhalt
Inhalt
18 Fortbildungsnachweis
Wesentliche Fragestellungen
zusammengefasst
Standpunkte
3 Standespolitische Perspektiven
6 Letzter Honorarabschluss
auf Landesebene?
8 Hände weg vom KA-AZG
10 Von außen gesehen: Gastkommentar
Dietmar Schennach
Themen
Niedergelassene Ärzte
12 Nachtbereitschaftsdienst: Verlängerung
12 Werberichtlinie: Novelle der Verordnung
Arzt und Öffentlichkeit
14 Heimaufenthaltsgesetz: Empfehlungstarif
für ärztliche Leistungen
Krankenhäuser/Universitäten
16 Novellierung des Ärztegesetzes
Aus- und Fortbildung
18 Fortbildungsnachweis: Wesentliche
Fragestellungen zusammengefasst
19 Ergebnisse der Ausbildungsevaluierung
20 Kinder- und Jugendheilkunde
sowie Schlafmedizin: Einführung
weiterer Spezialisierungen
21 Bericht aus dem Referat
Sportmedizin und Ärztesport
23 Arbeitsmedizin-Ausbildung in Tirol
Gesundheitswesen
24 Plötzlicher Säuglingstod: Langzeiteffekt
des Präventionsprogrammes
26 Medizinhistorisches Objekt:
Erkameter zur Blutdruckmessung
28 Leitlinie Antiinfektiva
28 Update zur Komplementärmedizin
Personen/Veranstaltungen
31 Notfallmedizinisches Update 2019
31 ÖÄK-Zertifikatskurs Ärztliche
Wundbehandlung
32 Geehrtenfeier
33 Wissenschaftspreis verliehen
34 Tiroler Ärztinnen und Ärzte
ausgezeichnet
35 Krankenhaus in Accra
Service
36 Info aus dem Wohlfahrtsfonds:
Ermäßigungsrichtlinien
37 Ausschreibung Preis der
Ärztekammer für Tirol 2019
38 Punktewerte
40 Steuertipp Team Jünger
42 Standesveränderungen
49 Nachtrag zur Weihnachtsglück-
wunsch enthebung 2018
50 Fortbildungsdiplome
53 Kleinanzeigen
55 Funktionäre und Kammermitarbeiter
Rubriken
4 Impressum
4 Kurz berichtet
16 Novellierung
des Ärztegesetzes
Nationalrat beschloss im Dezember
eine Novelle des Ärztegesetzes
24 Plötzlicher Säuglingstod
Langzeiteffekt des Präventions-
programmes
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6 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
VP MR Dr.
Momen Radi,
Kurienobmann der
niedergelassenen
Ärzte
Die neue Regierung hat die gesetzlichen
Vorgaben für die Kassenreform mit der Zu-
sammenlegung der Länderkassen zu einer
Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK)
geschaffen. Das bedeutet, dass nach einer
Übergangsphase bis Ende 2019, in der die
neuen Gremien bestellt werden, der neue
Verhandlungspartner für Honorarverhand-
lungen die ÖGK sein wird. Was das für uns in
Tirol bedeuten wird, ist noch nicht ganz klar.
In Zukunft wird die Österreichische Ärzte-
kammer jedenfalls einen österreichweit gül-
tigen Gesamtvertrag mit der Österreichischen
Gesundheitskasse, dem Zusammenschluss
der bisherigen Gebietskrankenkassen, ab-
schließen. Darin werden auch Honorarver-
einbarungen für alle Bundesländer getroffen
werden (wie es bereits derzeit bei den kleinen
Kassen SVA, BVA und VAEB der Fall ist).
Offen ist dabei noch immer die Frage, welche
Angelegenheiten in Zukunft noch auf Landes-
ebene zwischen der jeweiligen Landesärzte-
kammer und der jeweiligen Landesstelle der
ÖGK verhandelt werden können oder müssen.
Ist die ÖGK in Zukunft als Vertragspartner
der Ärztekammern „nur“ ein übergeordnetes
Gremium, bei dem sich die zukünftige Tiroler
Landesstelle der Gesundheitskasse ihr Ver-
handlungsergebnis absegnen lässt (so, wie es
der Hauptverband war) oder fallen wirklich
alle Entscheidungen in der Zentrale der ÖGK
in Wien? Also zentrales Verhandeln für ganz
Österreich oder alles beim Alten – nur mit an-
deren Bezeichnungen? – Oder ein Mittelding?
Länderkammern wollen mitbestimmen
Die Funktionäre der Kurien der niedergelas-
senen Ärzte in den Bundesländern haben in
der Bundeskurie in der letzten Sitzung vor
Weihnachten festgelegt, dass sie auch in den
zukünftig zentralen Teilen der Honorar- und
Gesamtvertragsverhandlungen mitreden
wollen. Um die Länderinteressen zu schüt-
zen, ist man daher übereingekommen, dass
keinerlei Verhandlungen mit der ÖGK ohne
Einbindungen der Landesärztekammern er-
folgen sollen. Vorsorglich wurde zudem in
den letzten Jahren – in Zusammenarbeit aller
Länderkammern – ein Metahonorarkatalog
erarbeitet, in dem sämtliche ärztlichen Leis-
tungen und Honorarpositionen der Bundes-
länder aufgelistet sind.
Letzte Honorarabschlüsse auf Landes-
ebene unter Zeitdruck verhandelt
Da noch nicht geklärt war, wie lange noch
Honorarverhandlungen auf Landesebene in
altgewohnter Form stattfinden können, war
es unser Bestreben, wenigsten die Abschlüsse
für 2019 und für 2020 rasch abzuschließen.
Und trotz dieser derzeit noch ungewissen
Zukunft kann ich dazu Positives berichten.
Unsere (vielleicht letzten) Honorarverhand-
lungen mit der Tiroler Gebietskrankenkasse
konnten – trotz einiger Widrigkeiten – zu
einem für die Ärzteschaft überaus günstigen
Abschluss gebracht werden. Wir haben einen
Zweijahresvertrag verhandelt, der sich sehen
lassen kann. Für die Jahre 2019 und 2020
kommt es zu einer Gesamthonorarsteige-
rung von 10 %. Darin enthalten sind, neben
einer jährlichen Honoraranpassung von 2 %,
Verbesserungen für sämtliche Fachgruppen,
insbesondere hinsichtlich der Anhebung von
Limitierungen sowie der Einführung neuer
Leistungspositionen.
Dies bedeutet für die Ärztekammer für Tirol,
dass wir für die nächsten 2 Jahre einen aktu-
ellen Honorarvertrag haben und somit für die
Zeit der Reform und Umstellung der Gebiets-
krankenkassen in eine ÖGK gut gerüstet sind.
▪▪▪
Standpunkte
fotolia.com © Jira
pong
Letzter
Honorarabschluss
auf Landesebene?
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
bezahlte Einschaltung
Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 23,6 – 24,1. Symbolfoto.
quattro ist ein Siegertyp und er schreibt seine Erfolgsgeschichte weiter.
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8 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
VP MR Dr.
Ludwig Gruber,
Kurienobmann der
angestellten Ärzte
Zur Umsetzung des Gesetzes wurden lange
Übergangsbestimmungen bis Ende Juni 2021
– somit sechseinhalb Jahre – vereinbart, um
den Krankenanstaltenträgern eine gesetzes-
konforme Regelung und die unter anderem
notwendige Einstellung neuer ÄrztInnen zu
erleichtern. Die politisch Verantwortlichen
hätten allerdings schon vor Jahrzehnten
auf die bestehende EU-Arbeitszeitrichtlinie
reagieren können, einschlägige Urteile des
Europäischen Gerichtshofes gab es bereits.
In typisch österreichischer Weise wurde aller-
dings erst reagiert, als die Union mit saftigen
Strafen drohte.
Trotz der langen Übergangszeit scheint die Po-
litik plötzlich nicht in der Lage bzw. nicht mehr
gewillt zu sein, einen gesetzeskonformen Zu-
stand ab Juli 2021 herzustellen. Kurz vor Jah-
reswechsel wurde ein Formulierungsvorschlag
des Gesundheitsministeriums zur neuer-
lichen Novellierung des KA-AZG übermittelt,
welcher eine deutliche Verschlechterung der
bestehenden Schutzregelung für Österreichs
ÄrztInnen vorsieht. Treibende Kraft hinter
diesen Maßnahmen sind die Gesundheits-
referenten der Bundesländer, die wohl den
Forderungen ihrer Krankenanstalten-Manager
nachkommen wollen.
Der Formulierungsvorschlag des Ministeri-
ums sieht im Kern zwei Maßnahmen vor:
· Anstelle der bis 30.06.2021 gültigen Über-
gangsbestimmung, dass bei bestehender
Betriebsvereinbarung und persönlicher Zu-
stimmung die durchschnittliche Wochen-
arbeitszeit von 48 Stunden auf maximal
55 Stunden angehoben werden kann, soll
diese Regelung unter bestimmten Auflagen
unbefristet gültig werden. Somit wäre einer
unbefristeten Mehrarbeit bis zu 55 Stunden
im Wochendurchschnitt langfristig wohl
wieder Tür und Tor geöffnet.
· Die derzeit gültige Regelung, dass nach
einem Rufbereitschaftseinsatz eine 11-stün-
dige ununterbrochene Ruhezeit zu gewäh-
ren ist, soll deutlich aufgeweicht werden,
indem diese Ruhezeit nach 5 Stunden un-
terbrochen werden kann und eine folgende
Ersatzruhe innerhalb von 2 Wochen zu ge-
währen wäre.
Konkret bedeuten diese Vorschläge ein Optout
mit Mehrarbeit bis zu 55 Stunden im Wochen-
schnitt über 2021 hinaus, eine Arbeitszeit-
verlängerung, die sonst keiner Berufsgruppe
in Österreich zugemutet wird. Selbst bei der
kürzlich von der Wirtschaft vehement gefor-
derten und gegen den Widerstand der Gewerk-
schaft von der Regierung durchgezogenen
Arbeitszeitverlängerung auf maximal 12
Stunden pro Tag wurde eine durchschnittliche
Gerade einmal vor etwas mehr als 4 Jahren kam Österreich der Aufforderung der Europäischen Union nach,
korrigierte das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) auf die bestehende Arbeitszeitrichtlinie der EU
und vermied dadurch eine Millionenstrafe.
fotolia.com © fotomek
Hände weg vom KA-AZG
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Standpunkte
maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden
als Grenze des Möglichen eingezogen. Es ist
beschämend, dass die Länder als Dienstge-
ber zahlreicher KollegInnen, diesen in ihrem
ohnehin schon sehr fordernden Beruf eine
zusätzliche Mehrarbeit zumuten wollen. Die
Behauptung, zukünftig ausgeruhte Ärztinnen
und Ärzte haben zu wollen, ist somit ad ab-
surdum geführt.
Noch krasser ist die geforderte Möglichkeit
einer Unterbrechung der elfstündigen Ruhe-
zeit in der Rufbereitschaft bereits nach fünf
Stunden. Somit wären Rufbereitschaftsein-
sätze bis 02:00 Uhr morgens möglich, um
dennoch um 08:00 Uhr wieder zum Dienst
antreten zu müssen. Selbst der zynischste
Arbeitgebervertreter wird schwer argumen-
tieren können, dass man nach lediglich 5
Stunden Arbeitsunterbrechung – wobei die
Fahrtzeiten, Einschlaf- und Aufwachphasen
als fiktive Ruhezeiten zählen würden –, sprich
nach real höchstens ungefähr 2 bis 3 Stunden
Schlaf wieder voll einsatzfähig sein soll. Of-
fensichtlich wird hier mit einer auch in Tirol
bereits verschiedentlich erfolgten Praxis, dass
KollegInnen in Rufbereitschaft teilweise schon
jetzt wie bei einem Bereitschaftsdienst in der
Krankenanstalt übernachten, spekuliert.
Von Seiten der Tiroler Ärztekammer haben
wir massiv gegen die geplanten Gesetzesän-
derungen protestiert und Anfang Jänner
die Österreichische Ärztekammer zu Ge-
genmaßnahmen aufgefordert. In einer au-
ßerordentlich einberufenen Bundeskurien-
versammlung wurde dann einstimmig eine
Protestresolution verabschiedet, in der die
verantwortliche Bundesministerin für Ar-
beit, Soziales, Gesundheit und Konsumen-
tenschutz aufgefordert wurde, den geplanten
Formulierungsvorschlag zur Änderung des
KA-AZG zurückzunehmen.
Frau BM Hartinger-Klein lud daraufhin sämt-
liche Kurienobleute der Länderkammern und
die Bundeskurienspitze zu einem Gespräch
ein, in welchem wir unseren ablehnenden
Standpunkt zur Aufweichung des KA-AZG dar-
legen konnten. Der Formulierungsvorschlag
zur Gesetzesänderung wurde daraufhin vor-
läufig zurückgezogen.
Da die Begehrlichkeiten zur Gesetzesände-
rung von den verantwortlichen Politikern der
Bundesländer und den Krankenanstaltenträ-
gern ausgehen, wurde von den Ärztevertretern
außerdem vereinbart, den Gesundheitsrefe-
renten der Bundesländer entsprechende Pro-
testnoten zukommen zu lassen.
Nur ein geschlossenes Auftreten bis hin zu
eventuell notwendigen Kampfmaßnahmen
wird gewährleisten, dass Ärztinnen und Ärzte
in Österreichs Krankenanstalten auch zukünf-
tig unter einigermaßen menschenwürdigen
Bedingungen arbeiten können.
▪▪▪
von links:
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10 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Standpunkte
VON AUSSEN GESEHEN
Allgemeinmedizinische Versorgung
in peripheren Bereichen – eine große
Herausforderung!
von Dietmar Schennach
Die Medien sind voll von Berichten über Ärz-
temangel. Ein besonders drängendes Problem
der kurativen Versorgung ist die allgemeinme-
dizinische Versorgung in peripheren Bereichen
in Tirol.
Vorweg einige Feststellungen:
· Rund 200.000 Personen in Österreich haben
keinen wohnortnahen Hausarzt.
· Die Erwartungshaltung und das Anspruchs-
denken der Bevölkerung steigt nach wie vor.
· Österreichweit sind 129 Kassenstellen un-
besetzt, davon 68 Allgemeinmedizine-
rInnen-Stellen.
· In den nächsten 10 Jahren werden 48 % aller
niedergelassenen ÄrztInnen das Pensionsal-
ter erreichen.
· Das Berufsbild eines „Landarztes“ aus unserer
Erfahrungswelt hat sich verändert; junge Ärz-
tInnen sehen eine andere Work-Life-Balance,
an der sie ihre Laufbahn orientieren.
Betroffen vom Hausärztemangel sind vor al-
lem periphere Bereiche, die ohnehin an Man-
gelversorgungsthemen, wie der Abwanderung
von Nahversorgern und sonstiger Infrastruk-
tur, leiden. Ein Mangel in der wohnortnahen
ärztlichen (Erst-)Versorgung wäre aufgrund
der dörflichen Strukturen ein Schlag gegen
die Erhaltung vitaler peripherer Siedlungs-
räume!
Es gibt kein „Hausrezept“ für dieses Problem,
aber ich glaube, alle facheinschlägig befassten
Personen und Institutionen sind aufgefordert,
gemeinsamLösungswege zu finden und um-
zusetzen! Es braucht jedenfalls ein Bündel
von Maßnahmen, um die qualitätsvolle me-
dizinische Versorgung sicherzustellen.
Dr. Dietmar Schennach ist als Sohn
des Sprengelarztes von Bichlbach im
Außerfern aufgewachsen, ist studier-
ter Jurist, war 11 Jahre Rechtsreferent
auf der Bezirkshauptmannschaft in
Schwaz, dann 8 Jahre Büroleiter von
Gemeindereferent Landesrat Konrad
Streiter, von 2000 bis 2009 als
Bezirkshauptmann in Reutte und
zuletzt bis 31.1.2019 als Landesamts-
direktorstellvertreter und Gruppen-
vorstand der Gruppe Gesundheit und
Soziales beim Amt der Tiroler Landes-
regierung tätig.
Dazu einige Gedanken:
Neue, bedarfsgerechte Organisations- und Ver-
sorgungsformen müssen gefunden und um-
gesetzt werden, anorganisch gewachsene, nicht
mehr zeitgemäße Versorgungsstrukturen müs-
sen angepasst werden: Wir haben 79 Sanitäts-
sprengel, von denen einige unbesetzt oder mit
Totenbeschauern besetzt sind. Wir haben 34
allgemeinmedizinische Wochentags-Nachtbe-
reitschaften, die nur 55 % des Landesgebietes
abdecken. Wir haben 9 Sprengel mit niederge-
lassenen Notärzten dort, wo die Versorgungs-
radien der öffentlichen Krankenanstalten nicht
(mehr) greifen.
Es sollten neue, ausreichend große und abge-
stimmte Versorgungseinheiten entwickelt
werden, wo ein 24/365-Dienst zur Not- und
Sprengelarztversorgung und ein Nachtbereit-
schaftsdienst abgebildet werden können. In
solchen Einheiten kann dann die Attraktivität
der Rahmenbedingungen verbessert werden:
Flexiblere Arbeitszeit durch die Einbindung
umliegender KollegInnen, geregelte Dienstzei-
ten, neue Honorierungsmöglichkeiten durch
kumulierte Beiträge von Bund, Land und Ge-
meinden sowie Sozialversicherungsträger und
einheitliche Anlaufstellen für die TirolerInnen
könnten ÄrztInnen bewegen, vermehrt derar-
tige Versorgungsaufträge und -gebiete zu
übernehmen. Vor allem aber auch neue Zu-
sammenarbeitsformen in den Praxen sowie
die Schaffung von Primärversorgungseinhei-
ten sollten einen attraktiveren beruflichen
Rahmen bieten.
Parallel dazu sollten praxisnahe Ausbildungs-
inhalte ins Curriculum aufgenommen werden,
im Rahmen des KPJ sowie im Rahmen der Lehr-
praxen zum Allgemeinmediziner sollten fach-
liche Schwerpunkte gesetzt und die Vernetzung
aller Gesundheitsanbieter gefördert werden.
Gerade auch im ländlichen Bereich sollte der
Aufbau von gemischten Gruppenpraxen unter
Einbindung nicht-ärztlicher Berufsgruppen
gefördert werden.
Eine Entlastung für diese neuen Organisations-
formen stellt dabei sicherlich auch die geplan-
te Einführung der Gesundheitsberatung 1450
sowie des psychiatrischen/psychosozialen
Notdienstes dar.
Für innovative Denkansätze einer auch in Hin-
kunft motivierten Ärzteschaft ist ein breites
Spielfeld geöffnet – die Rat suchende ländliche
Bevölkerung Tirols wird es danken!
▪▪▪
Foto: Christian Forcher
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bezahlte Einschaltung
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Die Innstrasse zeichnet sich durch den vielfältigen Branchenmix aus.
Von Gastronomiebetrieben bis hin zu spezifischen Einzelhändlern.
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Diese Einheiten sind sowohl für den Individualverkehr als auch
mittels öffentlicher Verkehrsmittel (Straßenbahnanschluss,
Bushaltestellen) bestens erreichbar und weisen somit eine
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historischer Umgebung
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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12 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Niedergelassene Ärzte
Verlängerung Allgemeinmedizinischer
Nachtbereitschaftsdienst
Die Tiroler Gesundheitsplattform hat im Dezember beschlossen, dass das Projekt „Allgemeinmedizinischer
Wochentags-Nachtbereitschaftsdienst“, welches bis 31.12.2018 befristet war, wiederum für ein weiteres Jahr,
sohin bis 31.12.2019 verlängert wird.
Im Laufe des Jahres 2019 soll eine Analyse des Projektes und darauf basierend konkrete Reformschritte zur Reorganisation
des allgemeinmedizinischen Nachtbereitschaftsdienstes – auch in enger inhaltlicher und zeitlicher Abstimmung mit dem
voraussichtlich mit Herbst 2019 startenden Projekt der Gesundheitsberatung 1450 – erfolgen.
Im Hinblick auf das Projekt der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 bleibt ebenfalls abzuwarten, wie sich dieses auf
die Inanspruchnahme des allgemeinmedizinischen Nachtbereitschaftsdienstes auswirken wird.
fotolia.com © Kzenon
In § 5 Abs. 3 der Werberichtlinie (Verordnung
Arzt und Öffentlichkeit 2014) hat sich bislang
ein möglicherweise missverständlicher Klam-
merausdruck befunden, und zwar war es Ärz-
ten laut dieser Bestimmung untersagt, in
Medien auf Anfrage individuelle Diagnose-
stellungen und Therapieanweisungen (Fern-
behandlung) abzugeben. Dadurch wurde aber
lediglich der Umgang der Ärzte mit Medien
Novelle der Verordnung
Arzt und Öffentlichkeit
(Werberichtlinie):
geregelt. Ein generelles Verbot von Fernbe-
handlungen konnte aus dieser Bestimmung
nicht abgeleitet werden. Der gegenständliche
Klammerausdruck wurde daher ersatzlos ge-
strichen.
§ 5 Abs. 3 der Werberichtlinie lautet somit
nunmehr: „Auf Anfrage in Medien abgegebe-
ne individuelle Diagnosestellungen und The-
rapieanweisungen sind unzulässig.“
fotolia.com © Sylverarts
A-6830 Rankweil
T +43 5522 39737
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www.webmed.at
„ Ich bin froh, dass ich
umgestiegen bin.
Die Abläufe sind nun
wesentlich einfacher
und schneller."
Dr. Andreas Mutschlechner
Steyr
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13
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
bezahlte Einschaltung
Von der ersten Terminvereinbarung mit dem Pati-
enten, über die Anmeldung in der Arztpraxis und
die Behandlungs-Dokumentation bis hin zur Ver-
rechnung und der Vereinbarung eines Folgetermins
liegen viele Schritte, die heute ohne EDV kaum
mehr mit vertretbarem Aufwand zu bewältigen
wären. Untersuchungsergebnisse, Laborwerte,
Befunde und eine Fülle weiterer Informationen
werden direkt in der Praxis-EDV erfasst und ver-
arbeitet. Hierbei sparen intelligente Abläufe, in
Kombination mit einer personalisierten Ordinati-
onssoftware, sowohl dem Arzt als auch der Assi-
stenz erheblich Zeit.
Änderungen als Herausforderungen
für die Arztpraxis
Wie alle Unternehmen unterliegt auch eine Arzt-
praxis dem stetigen Wandel. Die internen Abläufe
werden sowohl von der Ordinationsgröße als auch
von externen Faktoren, beispielsweise gesetzlichen
Rahmenbedingungen wie der Registrierkassen-
pflicht, ELGA, AMVS und anderen, bestimmt.
Somit sind ein stetiges Hinterfragen und eine lau-
fende Optimierung der Abläufe in der Praxis un-
umgänglich.
Auf Zukunft gerichtet –
einfach, übersichtlich und schnell
WEBMED stellt sich dieser Herausforderung,
hinterfragt und optimiert die Organisationsabläu-
fe der einzelnen Fachrichtungen immer wieder.
Dabei steht eine einfache und rationelle Bedienung,
bei einem Maximum an Flexibilität, im Vorder-
grund. Mit wachsender Datenmenge nimmt die
Bedeutung der intelligenten Darstellung und Auf-
bereitung von Patientendaten zu. Durch eine di-
rekte Verfügbarkeit der richtigen Informationen
zum richtigen Zeitpunkt spart man sich im Ar-
beitsalltag erheblich Zeit.
Von Ärzten für Ärzte –
ein interaktiver Prozess
Der wichtigste Teil des Innovationsprozesses bei
WEBMED stellt die enge Zusammenarbeit mit
Ärzten dar. Bei jedem „ReNew-Prozess“ werden
Ärzte der entsprechenden Fachrichtung zur Teil-
Mehr Zeit für Patienten durch
innovative Entwicklungsarbeit
Je mehr Zeit sich ein Arzt für seine Patienten nehmen kann, desto größer ist die Wertschätzung seiner
Patienten. Das Ordinationsprogramm ist die Grundlage für die meisten Organisationsabläufe in der Arzt-
praxis. Durch die Optimierung dieser Abläufe wird wertvolle Zeit eingespart.
Mit seinen Entwicklungen zeigt WEBMED, dass durch einen innovativen Entwicklungsprozess immer
wieder Optimierungspotentiale erarbeitet werden können.
nahme an der Entwicklung eingeladen. Diese brin-
gen sich in den verschiedenen Prozessschritten ein
und begleiten laufend die Neuentwicklung bis zur
finalen Freigabe für den Markt. Damit stellt das
Unternehmen sicher, dass seine Lösungen nicht
nur praxisorientiert, sondern auch auf Funktiona-
lität geprüft sind, bevor diese offiziell am Markt
eingeführt werden.
Erfolgreiche „ReNew-Prozesse“
In den vergangenen Jahren sind im Rahmen sol-
cher „ReNew-Prozesse“ verschieden neue Pro-
duktpakete für unterschiedliche medizinische
Fachrichtungen wie Allgemeinmedizin, Gynäko-
logie, Urologie, Neurologie und andere entstanden.
Diese Lösungen haben alle ein Ziel gemeinsam: die
Vereinfachung der Prozesse durch bestmögliche
und automatisierte Informationsverarbeitung,
optimierte Darstellung der jeweils relevanten Da-
ten und Unterstützung im Patientenmanagement.
Am Ende steht ein Gewinn an wertvoller Zeit für
das gesamte Ordinationsteam.
Starker Partner
mit Erfahrung und Know-how
WEBMED erstellt seit über 20 Jahren EDV-Lö-
sungen zur effektiven Ordinationsverwaltung. Das
Vorarlberger Unternehmen zeichnet sich durch
seine hohe Flexibilität, langjährige Erfahrung und
einer hohen technischen Innovationskompetenz
aus. Seine Kunden profitieren durch eine nachhal-
tige Lösung zur Verwaltung deren Ordinationen
am Puls der Zeit. In der eigenen Entwicklungsab-
teilung werden durch einen straffen Innovations-
prozess Neuerungen rasch umgesetzt und im Markt
eingeführt.
Das Unternehmen weist eine hohe Beständigkeit
und Stabilität auf. WEBMED wird auch in Zukunft
ein kompetenter, erfahrener und nachhaltiger Part-
ner für Arztpraxen in Österreich sein.
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4./5./6.6., Rankweil
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Lehenweg 6 | 6830 Rankweil
T +43 (0)5522-39737,
F +43 (0)5522-39737-4
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14 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Empfehlungstarif für ärztliche Leistungen
nach dem Heimaufenthaltsgesetz,
gültig ab 1.1.2019
Freiheitsbeschränkende Maßnahme
(HeimAufG 2014)
Eigener Patient
Fremder
Patient
A) ärztliches Dokument, Zeugnis (§ 55 ÄrzteG 1998) oder sonstige ärztliche Aufzeichnungen
(§ 51 ÄrzteG 1998) darüber, dass der Bewohner/die Bewohnerin
➢ psychisch krank oder geistig behindert ist und
➢ im Zusammenhang damit sein/ihr Leben oder seine/ihre Gesundheit oder
das Leben oder die Gesundheit anderer ernstlich und erheblich gefährdet,
(Gefährdungsprognose gemäß § 4 Abs. 1 HeimAufG)
€ 59,16
€ 112,24
B) Freiheitsbeschränkung durch
➢ medikamentöse Maßnahmen oder
➢ sonstige dem Arzt/der Ärztin gesetzlich vorbehaltene Maßnahmen
· Prüfung der Aktualität der ärztlichen Dokumente
· ob die Freiheitsbeschränkung zur Abwehr dieser Gefahr unerlässlich ist und
· ob sie in ihrer Dauer und Intensität im Verhältnis zur Gefahr angemessen ist sowie
· dass die Gefahr nicht durch andere Maßnahmen – insbesondere schonendere
Betreuungs- oder Pflegemaßnahmen – abgewendet werden kann.
· Die Untersuchungsergebnisse sind gem. § 6 HeimAufG zu dokumentieren.
· Aufklärung § 7 über Grund, Art, Beginn und voraussichtliche Dauer der FB sowie
· Verständigung der Leitung der Einrichtung
· Anordnung
€ 88,50
€ 112,24
C) Für beide Teile A+B
€ 124,56
€ 157,57
Der Vorstand der Österreichischen Ärztekammer hat eine Erhöhung der Empfehlungstarife für ärztliche Leistungen nach dem
Heimaufenthaltsgesetz beschlossen.
Zur Wertbeständigkeit werden die Tarife ab 2015 jährlich zum 1. Jänner nach dem Verbraucherpreisindex (VPI) mit dem Stichtag 1. Juli
des Vorjahres zu 1. Juli des Vorvorjahres valorisiert. Die so berechneten Beträge sind kaufmännisch auf zwei Dezimalstellen zu runden.
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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16 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Krankenhäuser und Universitäten
Festschreibung der Mitarbeitsmöglichkeit
von Ärztinnen und Ärzten in Ordinationen
und Wegfall des Anstellungsverbotes von
Ärztinnen und Ärzten in Gruppenpraxen
Die Aufnahme einer ausdrücklichen Regelung
der Möglichkeit einer „Anstellung von Ärzten
bei Ärzten“ in Ordinationen in das Berufsge-
setz der Ärzteschaft soll zur Rechtssicherheit
der dort derzeit schon im Rahmen von An-
stellungsverhältnissen oder Werkverträgen
tätigen Ärztinnen und Ärzte führen.
In Ordinationen dürfen Ärztinnen und Ärzte
höchstens im Umfang eines einzigen Vollzeit-
äquivalentes angestellt werden. In Gruppen-
praxen ist eine Anstellung im Umfang der
Anzahl der Gesellschafter-Vollzeitäquivalente,
höchstens aber bis zu zwei Vollzeitäquivalen-
ten möglich. Einem Vollzeitäquivalent ent-
sprechen 40 Wochenstunden. Ein Vollzeit-
äquivalent berechtigt zur Anstellung von
höchstens zwei Ärztinnen/Ärzten. Für Primär-
versorgungseinheiten kann diese Zahl über-
schritten werden, sofern dadurch die Pla-
nungsvorgaben des Regionalen Strukturplans
Gesundheit eingehalten werden.
Davon unberührt bleibt zudem die Möglich-
keit, TurnusärztInnen im Rahmen der Lehr-
praxis anzustellen, da diese nicht zur selb-
ständigen Berufsausübung berechtigt sind.
OrdinationsinhaberInnen und Gesellschafte-
rInnen einer Gruppenpraxis sind trotz Anstel-
Novellierung des Ärztegesetzes
Der Nationalrat hat im Dezember eine Novelle des Ärztegesetzes beschlossen. Diese schafft Regelungen für die ärztliche
Anstellung und Vertretung in Ordinationsstätten und Gruppenpraxen. Änderungen gibt es auch bei der notärztlichen Aus-
und Weiterbildung sowie beim ärztlichen Beistand für Sterbende.
lungsmöglichkeit maßgeblich zur persönli-
chen Berufsausübung verpflichtet. Eine An-
stellung darf zudem nur im jeweiligen Fach-
gebiet der Ordinationsstätteninhaberin/des
Ordinationsstätteninhabers oder der Gesell-
schafterInnen der Gruppenpraxis erfolgen.
Für die Patientinnen und Patienten ist die
freie Arztwahl zu gewährleisten.
Regelung betreffend die Vertretung in
Ordinationsstätten und Gruppenpraxen
Ausdrücklich festgehalten wird in der Novelle,
dass sowohl eine regelmäßige als auch eine
fallweise Vertretung von Ordinationsstätten-
inhaberInnen oder GesellschafterInnen von
Gruppenpraxen eine freiberufliche ärztliche
Tätigkeit darstellt, sofern die Vertreterin/der
Vertreter mit der Ärztin/dem Arzt, die/den
sie/er vertritt nicht überwiegend gleichzeitig
in der Ordinationsstätte oder Gruppenpraxis
ärztlich tätig ist.
Als freiberufliche Tätigkeit gelten neben der
Vertretungstätigkeit auch ärztliche Tätigkeiten
in ärztlichen Not-und Bereitschaftsdiensten.
Gesamtvertragliche Regelung betreffend
angestellte Ärztinnen/Ärzte in Vertragsor-
dinationen und Vertragsgruppenpraxen
Zwischen dem Hauptverband und der ÖÄK
für sich und die Landesärztekammern ist eine
für die Vertragsparteien verbindliche gesamt-
vertragliche Regelung über den Einsatz von
angestellten Ärztinnen/Ärzten bei Vertrags-
ärztinnen/Vertragsärzten sowie Vertragsgrup-
penpraxen abzuschließen.
Dieser Gesamtvertrag hat insbesondere Art,
Umfang und Grundsätze der Verrechenbar-
keit jener Leistungen zu regeln, die von ange-
stellten Ärztinnen/Ärzten für Vertragsärztin-
nen/Vertragsärzte sowie Vertragsgruppenpra-
xen auf Kosten der Krankenversicherungsträ-
ger erbracht werden können. Ist ein solcher
Gesamtvertrag nicht anwendbar, müssen
entsprechende Regelungen im jeweiligen Ein-
zelvertrag erfolgen.
Neukonzeption der notärztlichen
Aus- und Weiterbildung
Die Anpassung des Ärztegesetzes sieht ein
neues Ausbildungssystem für NotärztInnen
vor, das sich unter anderem aus einem erwei-
terten Lehrgang mit 80 Einheiten (bisher 60
Einheiten), einem genau definierten klini-
schen Kompetenzerwerb im Rahmen einer
33-monatigen ärztlichen Berufsausübung, die
Teilnahme an mindestens 20 dokumentierten
notärztlichen Einsätzen und einer notärztli-
chen theoretischen und praktischen Ab-
schlussprüfung zusammensetzt.
TurnusärztInnen, deren postpromotionelle
Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist, sol-
len künftig unter folgenden Voraussetzungen
an krankenanstaltengebundenen Notarztein-
fotolia.com © AA+W
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17
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Krankenhäuser und Universitäten
sätzen auch ohne Anleitung und Aufsicht
eines Notarztes/einer Notärztin teilnehmen
können:
· Erwerb der klinischen Fertigkeiten im Rah-
men einer zumindest 33-monatigen ärzt-
lichen Berufsausübung an anerkannten
Ausbildungsstätten sowie an Organisati-
onseinheiten an Krankenanstalten, an die
organisierte Notarztdienste angebunden
sind
· Absolvierung des notärztlichen Lehrganges
· mind. 20 dokumentierte notärztliche Ein-
sätze unter Supervision
· Absolvierung der notärztlichen Abschluss-
prüfung
· individuelle Freigabe durch den verantwort-
lichen Leiter/die verantwortliche Leiterin der
Organisationseinheit in der Krankenanstalt,
an die der organisierte Notarztdienst einge-
bunden ist
Die Neuregelung der notärztlichen Aus- und
Weiterbildung tritt erst mit 1. Juli 2019 in Kraft.
Personen, die bis zum Ablauf des 30.06.2022
Lehrgänge nach der bisherigen Regelung be-
gonnen oder absolviert haben, sind unter der
Voraussetzung der regelmäßigen Absolvie-
rung der erforderlichen Fortbildung weiterhin
berechtigt, als Notärztinnen/Notärzte tätig
zu sein. Zu Zeitpunkt des Inkrafttretens der
Ärztegesetz-Novelle bestehende Berechtigun-
gen zur notärztlichen Tätigkeit im Rahmen
organisierter Rettungsdienste bleiben unbe-
rührt.
Die Österreichische Ärztekammer hat bis zum
Inkrafttreten der neuen Regelung eine Ver-
ordnung im übertragenden Wirkungsbereich
zu erlassen, die die notärztliche Qualifikation
und die notärztlichen Fortbildungen gemäß
den neuen Bestimmungen im ÄrzteG näher
regeln soll. Das BMASGK hat der ÖÄK genaue
Vorgaben für die Erstellung der Verordnung
übermittelt, welche in einer gemeinsamen
Besprechung Ende Jänner diskutiert wurden.
In enger Zusammenarbeit mit dem Referat
für Notfall- und Rettungsdienste sowie Kata-
strophenmedizin arbeitet der Ausbildungs-
bereich bereits an einem Entwurf des Verord-
nungsstextes. Die neue Notärzte-Verordnung
soll in der Sommer-Vollversammlung der
Österreichischen Ärztekammer beschlossen
werden.
Ärztliche Beistandspflicht
Im Rahmen der Novelle erfolgte eine rechtli-
che Klarstellung bezüglich der ärztlichen Bei-
standspflicht für Sterbende. Die Ärztin bzw.
der Arzt ist verpflichtet, „Sterbenden, die von
ihr/ihm in Behandlung übernommen wurden,
unter Wahrung ihrer Würde beizustehen“. Es
ist ausdrücklich festgehalten, dass es zulässig
ist, im Rahmen palliativmedizinischer Indi-
kationen Maßnahmen zu setzen, deren Nut-
zen zur Linderung schwerster Schmerzen und
Qualen im Verhältnis zum Risiko einer Be-
schleunigung des Verlusts vitaler Lebensfunk-
tionen überwiegt.
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18
Aus- und Fortbildung
Wer unterliegt der Fortbildungs-
und Nachweispflicht?
Dieser Pflicht unterliegen alle Ärztinnen und
Ärzte, außer Turnusärzte/innen, die zum
31.08.2016 in der Ärzteliste eingetragen waren
und auch noch am 01.09.2019 eingetragen sind.
Wann wird überprüft?
Der erste Stichtag, bei dem eine Überprüfung
der DFP-Punkte stattfand, war der 01.09.2016.
Seither muss im 3-Jahres-Rhythmus ein Fort-
bildungsnachweis erbracht werden.
Der nächste Überprüfungsstichtag ist der
1. September 2019.
Wie kann der Nachweis zum Stichtag
erbracht werden?
Entwederhat die Ärztin / der Arzt am Stichtag
in den letzten 3 Jahren (01.9.2016 – 31.8.2019)
mindestens 150 DFP-Punkte gesammelt (davon
müssen mindestens 120 medizinische DFP-
Punkte sein und mindestens 50 Punkte aus
Veranstaltungen stammen).
Oder die Ärztin /der Arzt verfügt am Stichtag
über ein gültiges DFP-Diplom.
Was passiert bei einer Berufsunterbrechung
im Fortbildungszeitraum?
Für eine Unterbrechung können eine Vielzahl
von Gründen ursächlich sein. Mutterschutz,
Karenz, Unfall oder Krankheit, aber auch ein
Auslandsaufenthalt können Unterbrechungs-
gründe sein.
Wesentlich ist, dass die Unterbrechung durch-
gehend mindestens sechs Monate angedau-
ert hat. Nur dann wird auf Nachweis der ent-
sprechenden Unterlagen, die die Unterbre-
Fortbildungsnachweis
Gemäß § 49 Abs. 1 ÄrzteG haben sich Ärztinnen und Ärzte laufend
fortzubilden. Das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichi-
schen Ärztekammer (DFP) ist österreichweit einheitlich gestaltet und
umschreibt den Umfang der Fortbildung für alle Ärztinnen und Ärzte.
Daraus ergeben sich zusammengefasst folgende wesentliche
Fragestellungen:
chung glaubhaft machen, der Fortbildungs-
zeitraum um die Zeitspanne der Berufsunter-
brechung verlängert.
Der Gültigkeitszeitraum eines bestehenden
DFP-Diploms bleibt von einer Unterbrechung
unberührt.
Wer überprüft zum Stichtag die
Fortbildungsverpflichtung?
Die Österreichische Ärztekammer überprüft
flächendeckend die ärztlichen Fortbildungs-
verpflichtungen. Dabei wird festgestellt ob
entweder ein gültiges DFP-Diplom besteht oder
falls nicht, ob im individuellen elektronischen
Fortbildungskonto im Fortbildungszeitraum
(1.9.2016 – 31.8.2019) 150 DFP-Punkte gebucht
wurden.
Wie werden die DFP-Punkte einer
Veranstaltung nachgewiesen?
Die DFP-Punkte müssen durch elektronische
Buchung im DFP-Konto nachgewiesen werden.
Grundsätzlich ist der Veranstalter der besuch-
ten Fortbildung verpflichtet, die DFP-Punkte
am individuellen elektronischen Fortbildungs-
konto direkt zu buchen. Falls es sich um aus-
ländische, inländische, nicht DFP-approbierte
Fortbildungen oder manuell zu buchende
Fortbildungen (z. B. Supervisionen, Hospitatio-
nen) handelt, müssen die Punkte von der Ärz-
tin / dem Arzt selbst auf dem jeweiligen elek-
tronischen DFP-Konto durch Nachweis der
Teilnahmebestätigung gebucht werden.
Was passiert, wenn ich der Fortbildungs-
verpflichtung nicht nachkomme?
Wenn zum Stichtag (01.09.2019) die Fortbil-
dungsverpflichtung nicht erfüllt wird, wird
man mittels Erinnerungsschreiben von der
Österreichischen Ärztekammer mit einer Mel-
defrist bis zum 30.11.2019 schriftlich zum Nach-
weis der Fortbildungen aufgefordert. Kommt
man auch dieser Meldefrist nicht nach, muss
die ÖÄK eine Meldung an den Disziplinaran-
walt machen, der dann gegebenenfalls ein
Disziplinarverfahren einleitet.
Wie bekomme ich ein DFP-Diplom?
Für ein DFP-Diplom müssen in den vergange-
nen 5 Jahren mindestens 250 DFP-Punkte ge-
sammelt worden sein. Dabei muss auf folgen-
de Zusammensetzung der Punkte geachtet
werden:
Von den 250 Punkten müssen
a) mindestens 85 aus Präsenzveran-
staltungen stammen und
b) mindestens 200 medizinische
DFP-Punkte sein.
Das DFP-Diplom ist nach Ausstellung 5 Jahre
gültig und gilt, wie oben angeführt, am Stichtag
als Fortbildungsnachweis.
Warum besteht einerseits eine Nachweis-
verpflichtung für 3 Jahre und andererseits
die Gültigkeit des DFP-Diploms von 5 Jahren?
Wie oben angeführt ist das Diplom entspre-
chend der DFP-Verordnung 5 Jahre gültig. An-
dererseits verlangt aber das Bundesministeri-
um von der Ärztekammer einen Nachweis, dass
die Ärztinnen und Ärzte innerhalb von 3 Jahren
die Fortbildungsverpflichtung erfüllt haben.
Die Ärztekammer strebt hier eine Gleichstel-
lung (5-Jahres-Verpflichtung) an.
▪▪▪
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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19
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 04/2018
Aus- und Fortbildung
Dr.
Daniel von Langen
B.Sc.
stv. Obmann der Kurie
angestellten Ärzte
Ergebnisse der Ausbildungsevaluierung
(2016–)2018
Um die Ergebnisse mit einer breiteren Datenbasis zu unterlegen, betrachtet der diesjährige Bericht des Ärztlichen
Qualitätszentrums Linz die Ausbildungsevaluierung für das Basisjahr und die allgemeinmedizinische Weiterbildung die
Periode 2016–2018. In der Bewertung dieser beiden Teile der Ausbildung beantworteten österreichweit 3800 KollegInnen
im Zeitraum Januar 2016 bis August 2018 den Fragebogen der Ausbildungsevaluierung. Im Bereich der fachärztlichen
Ausbildung konnten hingegen allein im Zeitraum Juni bis August 2018 1977 Fragebögen ausgewertet werden.
Insgesamt stammten etwa 10 Prozent der Teilnehmer aus Tirol.
Die Basisausbildung wird mit einem Noten-
durchschnitt von 2,12 in Tirol nicht nur signifi-
kant besser als im nationalen Schnitt (2,42) be-
wertet, sondern erreicht mit diesem Wert sogar
die Spitzenposition unter den Bundesländern.
Zudem zeigt die Entwicklung der Bewertungen
innerhalb der Berechnungsperiode einen signi-
fikant positiven Trend. Häufigste Kritikpunkte
werden weiterhin das hohe Pensum an „System-
Erhalter-Tätigkeiten“, der Wunsch nach klaren
Strukturen und mehr Zeit für Ausbildung ge-
nannt.
Die Lehrpraxis ist der große Gewinner im Be-
reich der allgemeinmedizinischen Ausbildung
in Tirol. Mit einer Bewertung von 1,40 kann le-
diglich die Abteilung der HNO des Krankenhau-
ses Kufstein mithalten. Das mit 1,50 ebenfalls
hervorragende Ergebnis der Universitätsklinik
für Neurologie soll hier nicht unerwähnt blei-
ben. Mit einem Gesamtergebnis von 2,12 bewer-
teten die Tiroler Ärzte/innen ihre Ausbildung
im Bereich der Allgemeinmedizin ebenfalls am
besten. Lediglich im Fachgebiet der Gynäkologie
wünschen sich viele angehende Hausärzte/in-
nen deutlich mehr Praxisnähe, was sich in
durchgängigen Bewertungen jenseits des „Be-
friedigend“ niederschlägt. Damit folgen die
Ergebnisse der Sonderfächer den bundesweiten
Trends. Hier bildet die Anästhesie gemeinsam
mit der Neurologie und der HNO das Spitzen-
feld, wohingegen die Gynäkologie am Ende der
Tabelle zu finden ist. Großen Wert legen die
KollegInnen auf ausführliche Abschlussgesprä-
che und eine klare Aufgabenzuteilung mit ärzt-
lichen Kompetenzen.
In der Facharztausbildung schneidet 2018 le-
diglich das Bundesland Salzburg besser ab als
Tirol. Eine leichte Verschlechterung im Vergleich
zum Vorjahr auf 2,15 (2017: 2,10) darf als Schwan-
kung wahrgenommen werden. Die besten Be-
wertungen wurden für das KH St. Vinzenz in
Zams (Platz 6 der Österreichwertung), dicht
gefolgt von der Universitätsklinik für Neurologie
und dem Krankenhaus Kufstein vergeben. Die
Weiterbildung nach der neuen Ausbildungsord-
nung (ÄAO 2015) erhält in ganz Österreich signi-
fikant bessere Bewertungen als die ÄAO 2006.
Als Kernkompetenzeneiner guten Ausbildung,
welche die wichtigsten Faktoren für eine positi-
ve oder negative Bewertung der Ausbildung
darstellen, wurden drei zentrale Themen er-
kannt:
· Die Qualität und Umsetzung eines struktu-
rierten Ausbildungskonzeptes
· Das Bemühen des Ausbildungsverantwort-
lichen um die Ausbildung
· Die Erreichbarkeit und Unterstützung durch
die Stammmannschaft
Diese Punkte lassen sich wiederum auf einen
Begriff reduzieren: Zeit.
Ein gutes Ausbildungskonzept muss erarbei-
tet werden. Ein Ausbildungsverantwortlicher
muss sich die Zeit ebenso wie die Stammmann-
schaft nehmen können, um fundierte Ausbil-
dung stattfinden zu lassen. Demzufolge bleibt
eine Kernforderung an die Krankenhausträger
im Bereich der Ausbildung eine deutlich stär-
kere Beachtung von Ausbildungszeiten in der
Personalplanung. Viele KollegInnen bilden Ihre
Turnusärzte/innen mit großer Kompetenz und
Hingabe aus. Hierfür sollten auch genügend
Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.
Denn gute Ausbildung findet in keinem Bereich
des Lebens nebenher statt.
fotolia.com © kurhan
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
20
Spezialisierung in Neuropädiatrie
Die Umschreibung dieser Spezialisierung ent-
spricht im Wesentlichen jener des bisherigen
Additivfaches gemäß ÄAO 2006.
Die Dauer wurde auf 36 Monate festgelegt.
Absolvierte Ausbildungsinhalte aus dem ent-
sprechenden Modul der Sonderfach-Schwer-
punktausbildung aus der Ausbildung zum
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
gemäß ÄAO 2015 können im Ausmaß von drei
Monaten auf die Dauer der Spezialisierung
angerechnet werden.
In den Übergangsbestimmungen für die neue
Spezialisierung in Neuropädiatrie ist festge-
legt, dass Personen, die das Additivfach Neu-
ropädiatrie absolvieren und nach dem Inkraft-
treten abschließen bzw. bereits das entspre-
chende Additivfach abgeschlossen haben,
anstelle des Additivfaches die entsprechende
Spezialisierungsbezeichnung führen dürfen.
Spezialisierung in Pädiatrischer
Kardiologie
Die Umschreibung dieser Spezialisierung ent-
spricht im Wesentlichen jener des bisherigen
Additivfaches gemäß ÄAO 2006.
Die Dauer wurde auf 36 Monate festgelegt.
Absolvierte Ausbildungsinhalte aus dem ent-
sprechenden Modul der Sonderfach-Schwer-
punktausbildung aus der Ausbildung zum
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
gemäß ÄAO 2015 können im Ausmaß von drei
Monaten auf die Dauer der Spezialisierung
angerechnet werden.
In den Übergangsbestimmungen ist festge-
legt, dass Personen, die das Additivfach Päd-
iatrische Kardiologie gemäß ÄAO 2006 absol-
vieren und nach dem Inkrafttreten abschlie-
ßen bzw. bereits das entsprechende Additiv-
fach abgeschlossen haben, anstelle des Addi-
tivfaches die entsprechende Spezialisierungs-
bezeichnung führen dürfen.
Spezialisierung in Pädiatrischer
Gastroenterologie und Hepatologie
Die Dauer wurde auf 36 Monate festgelegt.
Absolvierte Ausbildungsinhalte aus dem ent-
sprechenden Modul der Sonderfach-Schwer-
punktausbildung aus der Ausbildung zum
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
gemäß ÄAO 2015 können im Ausmaß von drei
Monaten auf die Dauer der Spezialisierung
angerechnet werden.
In den Übergangsbestimmungen ist festge-
legt, dass Spezialisierungswerber, die eine
zumindest dreijährige Tätigkeit gemäß der
Umschreibung des Fachgebietes und den Spe-
zialisierungsinhalten nachweisen können, auf
Antrag berechtigt sind, die Spezialisierungs-
bezeichnung zu führen.
Spezialisierung in Schlafmedizin
Das Spezialisierungsgebiet in Schlafmedizin
kann von Fachärztinnen und Fachärzten für
Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Innere
Medizin, Innere Medizin und Pneumologie,
Kinder- und Jugendheilkunde, Neurologie,
Psychiatrie und Psychotherapeutische Medi-
zin absolviert werden. Die Dauer der Spezia-
lisierung wurde auf 18 Monate festgelegt. Aus
der Facharztausbildung können bis zu drei
Monate auf die Dauer der Spezialisierung an-
gerechnet werden, sofern gleichwertige Inhal-
te absolviert wurden.
In den Übergangsbestimmungen ist festge-
legt, dass Personen, die vor dem 1.1.2019 nach-
weislich eine zumindest achtzehnmonatige
Tätigkeit gemäß der Umschreibung des Fach-
gebietes und den Spezialisierungsinhalten in
einem definierten Schlaflabor nachgewiesen
haben, auf Antrag berechtigt sind, die Spezia-
lisierung in Schlafmedizin zu führen.
Die konkreten Inhalte der nunmehr einge-
führten Spezialisierungen sind auf der Home-
page der ÖÄK unter http://www.aerztekam-
mer.at/spezialisierungen abrufbar.
Einführung weiterer Spezialisierungen
in der Kinder- und Jugendheilkunde sowie in Schlafmedizin
Mit der 2. Novelle der Spezialisierungsverordnung, die am 1. Jänner 2019 in Kraft getreten ist, wurden die rechtlichen
Grundlagen für die Spezialisierungen in Neuropädiatrie, in Pädiatrischer Kardiologie, in Pädiatrischer Gastroenterologie
und Hepatologie sowie in Schlafmedizin geschaffen.
Die Einführung dieser neuen Spezialisierungen erfolgte aus versorgungsrelevanten Gründen sowie aus Gründen der
Vergleichbarkeit mit den deutschsprachigen Nachbarländern.
fotolia.com © Stephan Morrosch
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Aus- und Fortbildung
21
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schobersberger
(ISAG Natters), der als Chief Medical Officer für
die medizinische Gesamtorganisation bei der
Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Seefeld
verantwortlich war, wurde nach seiner Tätigkeit
als Vorsitzender der medizinischen Kommis-
sion in Pyeongchang bei den Olympischen
Winterspielen 2018 nun vom Internationalen
Olympischen Komitee (IOC) in dieser Funktion
Bericht aus dem Referat Sportmedizin und Ärztesport
für die Sommerspiele 2020 in Tokio und für
die Winterspiele 2022 in Bejing bestätigt. Die
Tiroler Ärzteschaft gratuliert.
Pre-Partizipationsuntersuchung:Über dieses
Thema, d. h. die Einführung einer verpflichten-
den sportmedizinischen Untersuchung für
Wettkampfsportler nach dem italienischen
Modell, fand am 10.12.2018 im Sportministeri-
um in Wien ein Gespräch mit den leitenden
Ministerialbeamten Mag. Ingo Panovsky, Mag.
Christian Günther und Mag. Amelie Rasse statt.
Von Seiten der Sportmedizinischen Fachgesell-
schaft, der ÖGSMP, nahmen der Präsident Univ.-
Doz. Dr. Günther Neumayer, Univ.-Prof. Dr.
OMR Dr.
Erwin Zanier
Sportärztereferent
GRADO 26.5 – 1.6.2019
28. Ärztetage
www.arztakademie.at/grado
Fortbildung der Superlative!
R
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Peter Schober und Univ.-Prof. Dr. Dr. Norbert
Bachl teil. Die Österreichische Ärztekammer,
Referat Sportmedizin, vertraten Dr. Erwin Za-
nier und Mag. Paul Gabriel.
Von Seiten der Beamten des Sportministeri-
ums stand man dem Projekt prinzipiell sehr
positiv gegenüber. Man war sich aber klar, dass
es neben der finanziellen Problematik auch
noch die Schwierigkeit geben wird, die Sport-
verbände von der Bedeutung dieser Untersu-
chung überzeugen zu können.
Von Seiten des ÖÄK-Referates wurde ein ent-
sprechendes Konzept – siehe anschließend –
den Vertretern des Ministeriums überreicht:
November 2018
Die Sporttauglichkeitsuntersuchung –
Pre Participation Screening
Körperliche Bewegung und das Ausüben diver-
ser Sportarten beinhalten neben den sehr po-
sitiven gesundheitlichen Aspekten aber auch
Gefahren in sich. Eine österreichweit vorge-
schriebene Sporttauglichkeitsuntersuchung
würde helfen, den Gesundheitszustand der
sportlich aktiven Kinder oder Jugendlichen,
aber auch bei den Erwachsenen zu ermitteln
und die individuelle Belastbarkeit festzustellen.
Während in Italien seit 1982 Sporttauglichkeits-
untersuchungen zumindest mit Ruhe-EKG für
Wettkampfsportler aller Leistungsklassen und
Wettbewerbe gesetzlich vorgeschrieben sind,
gibt es in Österreich mit Ausnahme des Berufs-
sports und der obersten Leistungsklassen und
-kader keine diesbezüglichen Vorschriften.
In Italien reduzierte sich nach Einführung die-
ses Screening-Systems allein die jährliche Rate
des plötzlichen Herztodes beim Sport von 3,6
auf 0,4 pro 100.000 Personen-Jahre. Diese
Daten sind eindeutig und eindrucksvoll!
Diese ärztlichen Untersuchungen sind in erster
Linie eine präventive Gesundheitsmaßnahme
im Interesse aller Sportlerinnen und Sportler.
Im Vordergrund steht der Schutz der Gesund-
heit, die frühzeitige Erfassung allfälliger Fehl-
entwicklungen und die rechtzeitige Erkennung
von Krankheiten. Große Teile der Gesundheits-
schäden können durch Vorsorgeuntersuchun-
gen vermieden werden – so auch im Sport.
Mangelnde Prävention ist die entscheidende
Schwachstelle im österreichischen Gesund-
heitssystem (WIFO 2011).
Aber auch haftungsrechtliche Fragen ergeben
sich aus der Tatsache, dass Sportler ohne me-
dizinische Tauglichkeitsuntersuchung an Wett-
kämpfen teilnehmen.
Konzept Sporttauglichkeitsuntersuchung
Referat für Sportmedizin und Ärztesport der ÖÄK
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22 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Sportmedizinische
Fortbildung und Ausbildung
Kärntner Ärztesymposium –
Sportmedizin und Prävention
Inklusive Grundkurs LIP 4
12.4.19 bis 14.4.19 in Bad Kleinkirchheim
www.sportärztetage.at
Alpin- und Höhenmedizinischer Kurs
13.6.19 bis 14.6.19 in der UMIT Hall
Weitere Information auf
www.arztakademie.at/sportmedizin
Sportmedizinische Grundkurse:
12. bis 14. April 2019: LIP 4
in Bad Kleinkirchheim/Kärntner Ärztesymposium
26. bis 28. April 2019: LIP2 und OTP 2 in Linz
9. bis 11. Mai 2019: OTP 3 in Podersdorf
14. bis 16. Juni 2019: LIP 3 in Seggau
5. bis 7. Juli 2019: OTP 3 in Salzburg
www.arztakademie.at/velden
VELDEN 18. – 24.8.2019
22. Ärztetage
praxisorientiert - interaktiv - intensiv
Aus- und Fortbildung
fotolia.com © gunnar assm
y
„Kein Sport ohne sportmedizinische
Untersuchung!“
Lösungsansatz:
Jede Sportlerin bzw. jeder Sportler ist nur dann
befugt, an Wettkämpfen, welche von Vereinen,
die der Bundessportorganisation (BSO) ange-
hören, ausgerichtet werden, teilzunehmen,
wenn vorher eine sportmedizinische Tauglich-
keitsuntersuchung durchgeführt wurde.
Voraussetzungen:
1. Der Gesetzgeber schreibt zwingend vor, dass
jede/r Sportler/in vor Ausübung einer von
einem der BSO angehörenden Sportvereine
organisierten Sportart, die entsprechende
sportmedizinische Tauglichkeitsuntersu-
chung durchzuführen hat. Diese darf nicht
älter als ein Jahr sein.
2. Berechtigt für eine solche Untersuchung
sind Ärztinnen und Ärzte mit dem Diplom
„Sportmedizin“ der Österreichischen Ärzte-
kammer (derzeit sind das österreichweit rund
1900 Ärztinnen und Ärzte), weiters „Sport-
medizinische Institute“ der Länder, des Bun-
des oder von universitären Einrichtungen.
3. Die Kosten für die Durchführung der sport-
medizinischen Tauglichkeitsuntersuchun-
gen sollten von Bund, Ländern bzw. Sozial-
versicherungen getragen werden.
4. Die Organisation sollte über die jeweiligen
Landesfachverbände erfolgen.
Die sportmedizinische Tauglichkeitsunter-
suchung sollte aus unserer Sicht beinhalten:
1. Ausführliche Anamnese inkl. Familien-
anamnese und Trainingsanamnese
2. Internistische Untersuchung inkl. Körper-
maße (Gewicht, Größe, BMI)
3. Orthopädische Untersuchung inkl.
einfachem Muskelfunktionstest
4. Ruhe-EKG (12-Kanal)
5. Optionale Untersuchungen: HNO, Augen,
Haut, Neurologisch, eventuell Harnstreifen.
Wir hoffen, Ihnen mit unseren kurzen Ausfüh-
rungen einen Vorschlag bzw. eine Anregung
zu einem aus unserer Sicht sehr wichtigen
Thema der präventiven Gesundheitsvorsorge
gegeben zu haben.
Zanier/Wechselberger
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23
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Arbeitsmediziner sind in Unternehmen vor-
wiegend präventivmedizinisch tätig und un-
terstützen Menschen dabei, gesund und leis-
tungsfähig zu bleiben. Sie bewahren Arbeit-
nehmer vor schädlichen Einflüssen und leiten
sie zu gesundheitsförderlichem Verhalten an.
Als interdisziplinäre Tätigkeit im Umfeld „Be-
trieb“ lässt sich medizinisches Fachwissen mit
Aspekten aus Wirtschaft, Technik, Psychologie
etc. vernetzen. Neben den Aufgaben des klas-
sischen Arbeitnehmerschutzes können Ar-
beitsmediziner auch die Rolle eines ganzheit-
lichen betrieblichen Gesundheitsmanagers
einnehmen.
Arbeitsmedizin ist jedoch nicht nur inhaltlich
als Ergänzung bzw. Alternative zur kurativen
Tätigkeit attraktiv. Sie ist auch familienfreund-
lich – keine Wochenend- bzw. Nachtdienste –
und zeitlich flexibel – von einer Teilzeitbe-
schäftigung als „zweites Standbein“ bis hin
zum Fulltime-Job – gestaltbar.
Voraussetzung, Unternehmen als Arbeitsme-
diziner zu betreuen, ist eine arbeitsmedizini-
sche Ausbildung. Diese bereitet praxisnah auf
die künftigen Aufgaben im ungewohnten
Umfeld „Betrieb“ vor. Im Lehrgang der AAMP
wechseln einander Anwesenheitsmodule und
zeitsparendes Selbststudium auf Basis einer
Lernplattform ab. Die 8 Präsenzmodule finden
je zur Hälfte in Innsbruck bzw. Bregenz-
Lochau statt. Integrierte Betriebspraktika
bieten die Gelegenheit, das Theoriewissen mit
praktischem Anschauungsunterricht in der
betrieblichen Realität zu koppeln.
Absolventen erwerben mit dem Lehrgang
nicht nur die Berufsberechtigung, er ist auch
Arbeitsmedizin-Ausbildung in Tirol
Berufsmöglichkeiten im Wachstumsmarkt Präventivmedizin
DFP-approbiert (220 Punkte). Darüber hinaus
bringt das ÖÄK-Diplom Arbeitsmedizin Punk-
te für die Reihung bei der Vergabe einer Kas-
senstelle.
Zulassungsvoraussetzung zum Lehrgang ist
das ius practicandi, die Arzt-Approbation
oder mindestens ein Jahr der Turnus-/Fach-
arztausbildung.
In Österreich fehlen derzeit ca. 500 Arbeitsmediziner. Der Bedarf wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Ärzten mit
arbeitsmedizinischer Zusatzausbildung bieten sich daher hervorragende berufliche Möglichkeiten, sowohl als Fulltime-Job
als auch als zweites Standbein. Ab Herbst 2018 findet in Österreichs Westen wieder ein Arbeitsmedizin-Lehrgang statt,
erstmals in Kooperation zwischen Österreichischer Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP) und Medizinischer
Universität Wien.
Informationen: Österreichische Akademie
für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP),
Tel.: 05 9393 – 20351, E-Mail: office@aamp.at,
www.aamp.at
Termine:
Modul 1 – Innsbruck 23. - 26.09.19
Modul 2 – Innsbruck 28. - 31.10.19
Modul 3 – Bregenz
18. - 20.11.19
Modul 4 – Bregenz
21. - 23.11.19
Modul 5 – Innsbruck 27. - 29.01.20
Modul 6 – Innsbruck 24. - 27.02.20
Modul 7 – Bregenz
30.03. - 01.04.20
Modul 8 – Bregenz
27. - 29.04.20
Prüfung – Bregenz
30.04.20
Sprache: Deutsch
Dauer: 2 Semester/45 ECTS/8 Module plus
E-Learning, berufsbegleitend
Abschluss: Berufsberechtigung
Arbeitsmediziner/Arbeitsmedizinerin
Teilnahmegebühr: € 6.890,- (keine
Extragebühren, Reise- und Aufenthaltskosten
sind nicht inkludiert)
Detailinformationen unter
www.meduniwien.ac.at/ulg-arbeitsmedizin
www.aamp.at
Aus- und Fortbildung
Page 24
24 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Gesundheitswesen
Der Plötzliche Säuglingstod (SIDS) ist nach
wie vor eine der häufigsten Ursachen der Säug-
lingssterblichkeit in den industrialisierten
Ländern. Seit 1994 gibt es in Tirol ein flächen-
deckendes SIDS-Präventionsprogramm, das
vom avomed-Arbeitskreis für Vorsorgemedi-
zin und Gesundheitsförderung in Tirol initi-
iert wurde und nach wie vor durchgeführt
wird. Durch kontinuierliche gezielte Aufklä-
rungsmaßnahmen über Risikofaktoren für
SIDS konnte eine deutliche und nachhaltige
Reduktion der Sterbefälle um mehr als zwei
Drittel erzielt werden. Derzeit liegt die SIDS-
Sterblichkeit in Tirol bei nur 0,2/1000 Lebend-
geborenen.
Bereiche des
SIDS-Vorsorgeprogrammes sind:
· SIDS-Ambulanzen am Department für Kin-
der- und Jugendheilkunde Innsbruck und
an den Kinderabteilungen der Bezirkskran-
kenhäuser
· SIDS-Beratung durch alle niedergelassenen
Kinderfachärztinnen und -ärzte in Tirol
· Psychologische Betreuung im Rahmen der
Vorsorge bzw. für betroffene Eltern (Finan-
zierung avomed)
· Spezielle Betreuung von Müttern nach der
Geburt ihres Kindes
· Landesweit geregelte Monitorverordnung
(Zusammenarbeit mit den Krankenkassen)
· Abhaltung von Erste-Hilfe-Kursen für Eltern
· Datenverwaltung der SIDS-Risikofra-
gebögen über IMAD-Datenanalysen (Finan-
zierung avomed)
· Gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Fortbil-
dungsaktivitäten
· Vorsorgerelevante Forschungsaktivitäten
Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung
des Plötzlichen Säuglingstodes
· Legen Sie Ihr Baby zum Schlafen auf den
Rücken.
· Der sicherste Schlafplatz ist das Schlafen
des Babys in einem eigenen Bett.
· Die Verwendung eines Baby-Schlafsackes ist
eine sehr sichere Form des Schlafens und
schützt vor Überwärmung.
· Vermeiden Sie Rauchen in der Schwan-
gerschaft und lassen Sie Ihr Baby in einer
rauchfreien Umgebung aufwachsen.
· Schützen Sie Ihr Baby vor Überhitzung und
Unterkühlung. Die ideale Raumtemperatur
liegt bei 18-20 Grad Celsius.
· Wenn es möglich ist, stillen Sie Ihr Baby.
· Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Baby machen,
gehen Sie zum Arzt.
Durch ein jährlich erfasstes Risikoprofil ist es
möglich, das Präventionsprogramm kontinu-
ierlich zu aktualisieren und die Aufklärung der
Eltern entsprechend anzupassen:
· Die sicherste Schlafposition des Babys ist
die Rückenlage. Im Jahre 2017 legten im-
mer noch etwa 20 % der Eltern ihre Kin-
der bevorzugt auf die Seite zum Schlafen.
Unsere eigenen Daten zeigten, dass dies
vor allem Eltern waren, die gemeinsam mit
ihrem Baby im selben Bett schliefen. Die
Bauchlage als bevorzugte Schlafposition
ist hingegen mit einer Prävalenz von nur
4 % über die Jahre konstant niedrig.
· Als sicherster Schlafplatz gilt das Schlafen
in einem eigenen Bett im Zimmer der El-
tern. Weiche Schlafunterlagen wie weiche
Matratzen und Pölster sind zu vermeiden.
Dies wurde in mehreren rezenten Studien
bestätigt (1,2) und fließt auch in die aktu-
ellen Präventionsempfehlungen ein. Die
Prävalenz des „Bed-Sharings“, des gemein-
samen Schlafens von Eltern und Kind im
selben Bett, lag 2017 in Tirol bei 32 %. Eine
Verstärkung der Präventionsarbeit, in dem
Sinne, dass die Wertigkeit eines sicheren
Schlafplatzes für das Baby besonders betont
wird, ist daher nach wie vor aktuell.
· Da Frühgeborene (geboren vor 37 vollen-
deten Schwangerschaftswochen) unter
den noch verbleibenden SIDS-Sterbefällen
überrepräsentiert sind (3), wurde auch im
Jahre 2017 auf den neonatologischen Stati-
onen und in den SIDS-Ambulanzen ein spe-
zielles Augenmerk auf Frühgeborene gelegt.
Gerade bei diesen Babys ist es wichtig, die
Eltern detailliert über SIDS-reduzierende
Säuglingsmaßnahmen aufzuklären.
fotolia.com © famfeldmann
Langzeiteffekt des
Präventionsprogrammes zur Vermeidung des
Plötzlichen Säuglingstodes (SIDS)
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25
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Gesundheitswesen
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Julian

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Re: Die Polithochstapler in Bayern und die ihnen ebenbürtige Journaille
« Reply #7 on: October 24, 2019, 10:05:29 PM »

 SIDS-Prävention unmittelbar nach der Ge-
burt hat in den letzten Jahren an Bedeutung
gewonnen (1,4). Hier ist eine gezielte Auf-
klärung und Anleitung der Mütter idealer-
weise schon vor der Geburt wichtig. Auch
während des Rooming-in muss auf eine
Körperhaltung geachtet werden, die die
Atemwege des Neugeborenen freihält. Dies
gilt besonders beim Haut-zu-Haut-Kontakt
und auch während des Stillens.
· Der Überwachungsmonitor spielt in der
Primärprophylaxe für SIDS keine Rolle und
ist einem kleinen Patientengut nach indivi-
dueller Risikoeinschätzung vorbehalten.
Zusammenfassung
Die niedrige SIDS-Sterblichkeit dokumentiert
den Langzeiteffekt des tirolweiten Vorsorge-
programmes des avomed. Kontinuierliche
Aufklärung, insbesondere über die Wertigkeit
eines sicheren Schlafplatzes, ist notwendig,
um die Sterblichkeit auch in Zukunft mög-
lichst niedrig zu halten.
Univ.-Prof. Dr. Ursula Kiechl-Kohlendorfer,
Projektleiterin avomed-SIDS-Präventionspro-
gramm
Weitere Informationen: avomed
Anichstraße 6, 6020 Innsbruck
Tel.: 0512 – 58 60 63
avomed@avomed.at | www.avomed.at
Literatur:
1. Moon RY, TASK FORCE ON SUDDEN INFANT
DEATH SYNDROME. SIDS and other sleep-
related infant deaths: evidence base for 2016
updated recommendations for safe infant
sleeping environment. Pediatrics. 2016; 138(5).
pii: e20162940.
2. Feldman-Winter L, Goldsmith JP; Commit-
tee on Fetus and Newborn; Task Force on Sud-
den Infant Death Syndrome. Safe sleep and
skin-to-skin care in the neonatal period for
healthy term newborns. Pediatrics. 2016;
138(3):e20161889. doi:10.1542/peds.2016-1889
3. Carlin RF, Moon RY. Risk factors, protective
factors, and current recommendations to re-
duce sudden infant death syndrome. A review.
JAMA Pediatr. 2017; 171(2):175-180. doi: 10.1001/
jamapediatrics.2016.3345.
4. Simma, B., Kiechl-Kohlendorfer, U., Wald, M.
et al. Betreuung des gesunden Neugeborenen
in Kreißsaal und Kinderzimmer. Empfehlun-
gen der Arbeitsgruppe Neonatologie und
Pädiatrische Intensivmedizin der Österreichi-
schen Gesellschaft für Kinder- und Jugend-
heilkunde. Monatsschr Kinderheilkd 2018;
166: 808. https://doi.org/10.1007/s00112-
018-0458-6
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Page 26
26 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Medizinhistorisches Objekt
Erkameter zur Blutdruckmessung
aus den 1930ern1
Mag. Dr.
Christian Lechner
Vorsitzender Referat
Medizingeschichte
Heute stellt die Blutdruckmessung in Ordina-
tion, Klinik und daheim kein Problem mehr
dar, Blutdruckmessgeräte für den Hausge-
brauch werden in Drogerie- und Elektro-Groß-
märkten verkauft. Die heute verwendete
Messmethode ist allerdings erst Ende des 19.
Jahrhunderts entwickelt worden, die industri-
elle Fertigung von Blutdruckmessgeräten und
ihr regelmäßiger Einsatz begannen sogar erst
nach 1910. Beidem ging eine Entwicklung vor-
aus, die mit Experimenten des englischen
Landpfarrers Stephen Hales (1677–1761) An-
fang des 18. Jahrhunderts beginnen sollte.
Noch während seines Theologie- und Natur-
philosophiestudiums in Cambridge begann
dieser mit Versuchen zur Messung des venö-
sen und arteriellen Blutdrucks bei Hunden.
Als Landpfarrer in Teddington in Middlesex
setzte er seine Experimente fort, wobei jene
um 1710 an Pferden durchgeführt wohl die
größte Berühmtheit erlangten.2
Die blutige Messung war allerdings keine Lö-
sung und sobald im 19. Jahrhundert mit Kau-
tschuk und Gummi Werkstoffe zur Verfügung
standen, aus denen man elastische Schläuche
herstellen konnte, ging die Entwicklung wei-
ter: Der österreichische Mediziner Samuel
Ritter von Basch (1837–1905) sollte als Leibarzt
von Kaiser Maximilian von Mexiko eigentlich
in Mexiko beim Aufbau medizinischer Lehr-
stühle unterstützen. Nach dem abrupten
Ende des österreichischen Mexiko-Abenteu-
ers musste von Basch 1867 nach Österreich
zurückkehren und widmete sich der Erfor-
schung von Methoden der nicht-invasiven
Blutdruckmessung. Bei seinem „Sphygmo-
manometer“ fand die Messung am Handge-
lenk statt, ähnlich wie bei heutigen Selbst-
mess-Geräten.3 Auf Basis dieses Gerätes ent-
wickelte Scipione Riva-Rocci (1863–1937) ein
Sphygmomanometer mit einer aufblasbaren
Oberarmmanschette aus Kautschuk, welches
er 1896 in Turin vorstellte. Dieses Blutdruck-
messgerät erwies sich in der Anwendung als
praktikabler und reproduzierbarer und ist bis
heute in unzähligen Varianten im Einsatz. Die
Initialen von Riva-Rocci sind als RR synonym
mit dem gemessenen Blutdruck geworden.
Zunächst meinte man, dass man mit diesem
Gerät nur den systolischen Blutdruck messen
könne. Der russische Militärarzt Nikolai Ko-
rotkoff (1874–1920) ergänzte 1905 die Mes-
sung jedoch um das Abhören der Oberarmar-
terie unterhalb der Manschette in der Ellen-
beuge. Die zu hörenden Korotkoff’schen
Geräusche traten mit abnehmendem Man-
schettendruck auf und signalisierten den
systolischen Blutdruck, mit Verschwinden
dieser Geräusche war der diastolische Wert
erreicht.4
Diese praktische und schnell durchführbare
Methode der Blutdruckmessung weckte gro-
ßes Interesse bei den Ärzten und die Industrie
begann mit der seriellen Fertigung von Gerä-
ten. Das Berliner Unternehmen „Erka“ lieferte
bereits 1914 das weltweit erste in Serienpro-
Sphygmomanometer nach Riva-Rocci, aus der Dissertation von Nikolai Korotkoff.
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27
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
messung
Gesundheitswesen
duktion gefertigte Blutdruckmessgerät aus..
Ab 1927 begann die Produktion der Modellrei-
he „Erkameter“.5 Das hier vorgestellte, noch
funktionierende Modell ist Teil der medizin-
historischen Sammlung des Freundeskreises
Pesthaus und stammt etwa aus den 1930ern.6
Mit der Inventarnummer 3013 versehen, ist
das Sphygmomanometer in einem aufklapp-
baren Holzkistchen (Länge 34 cm, Breite 12
cm, Höhe 5,5 cm) untergebracht. Nur rund 1,5
Kilogramm schwer, konnte dieses Modell
nicht nur in der Arztpraxis, sondern auch für
Hausbesuche verwendet werden. Für spätere
Modelle dieser Reihe hat die Firma für die
Kistchen statt Holz den populären Plastik-
Vorläufer Bakelit und schließlich Leichtmetall
verwendet. Bis heute wird ein dem histori-
schen Design nachempfundenes Erkameter
hergestellt.7
1 Eine erweiterte Fassung des vorliegenden Artikels wurde bereits auf der Homepage des Rotkreuz-Museums Innsbruck als Objekt des Monats 12/2018 publiziert.
Link: https://bit.ly/2Cbovoc (eingesehen am 17.12.2018).
2 Vgl. Stephen Hales, URL: https://www.britannica.com/biography/Stephen-Hales (eingesehen am 28.11.2018). W. Dallas Hall, Stephen Hales: Theologian, Botanist, Physiologist,
Discoverer of Hemodynamics, in: Clinical Cardiology 1987;10:487-489. Editorial Research Department, Stephen Hales – Father of Hemodynamics, in: Medical Times 1944;72:314-321.
3 Vgl. Samuel von Basch, Über die Messung des Blutdrucks am Menschen, in: Zeitschrift für klinische Medizin 1880;2:79–96.
4 Vgl. Siegfried Eckert, 100 Jahre Blutdruckmessung nach Riva-Rocci und Korotkoff: Rückblick und Ausblick, in: Journal für Hypertonie 2006;10:7-13.
5 Vgl. Homepage Erka, URL: https://www.erka.org/de/unternehmen (eingesehen am 29.11.2018).
6 Vgl. Freundeskreis Pesthaus, URL: http://www.pesthaus.at/ (eingesehen am 29.11.2018).
7 Vgl. Erkameter 3000 ECO, URL: https://www.erka.org/de/blutdruckmessung/erkameter-3000-eco/5 (eingesehen am 29.11.2018).
Sphygmomanometer nach Riva-Rocci, komplett in Etui, Nr. 442, neben anderen Modellen zur
Puls- und Blutdruckmessung, in: Hermann Katsch, Haupt-Preisliste, München 1906, Seite 48.
Fotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln vom „Erkameter“, ©Freundeskreis Pesthaus. Vielen
Dank an Ernst Pavelka (Rotkreuz-Museum Innsbruck) für die Nachbereitung der Fotos!
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28
Update zur Komplementärmedizin
Gesundheitswesen
Veröffentlichung der Leitlinie Antiinfektiva –
Behandlung von Infektionen der Initiative von
Arznei & Vernunft
Die Initiative Arznei & Vernunft, der neben der ÖÄK der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, die Apo-
thekerkammer und die Pharmig angehören, informiert über die Veröffentlichung der Leitlinie Antiinfektiva – „Behandlung von
Infektionen“.
Die Leitlinie samt Patienteninformation entnehmen Sie der Homepage unter: www.arzneiundvernunft.at.
Zu dieser Leitlinie verweisen wir auch auf ein e-learning-Angebot der Österreichischen Akademie der Ärzte GmbH unter: www.
arztakademie.at/leitlinie-antiinfektiva. Durch die Unterstützung der ÖÄK, des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger
und der Pharmig steht das e-learning kostenlos zur Verfügung.
Fakten zur Homöopathie
Bereits 1989 hat die ÖÄK das Referat für Komple-
mentärmedizin gegründet und Diplome für
Komplementärmedizin geschaffen. Damit ist es
gelungen, Diagnose und Therapie in ärztlicher
Hand zu halten und PatientInnen weitestgehend
vor irgendwelchen selbsternannten Wunderhei-
lern und Scharlatanen zu schützen.
Es gab und gibt leider immer wieder massive
Attacken gegen mehrere Bereiche der Komple-
mentärmedizin, in letzter Zeit speziell gegen die
Homöopathie.
Das sind öffentliche, mediale Angriffe auf die
Methode, Verunglimpfung (Kriminalisierung)
der ÄrztInnen und Ärzte (38 Diplominhaber in
Tirol/ 742 in Österreich), die die Methode anwen-
den, bis hin zur Elimination der Homöopathie
aus dem Lehr- und Forschungsbetrieb der MUW
(Med Uni Wien).
Die Vertretung und Rehabilitation der ÄrztInnen,
die homöopathisch arbeiten, ist mir als Referen-
tin für Komplementärmedizin und Kassenprak-
tikerin mit Zusatzqualifikation: ÖÄK-Diplom
Homöopathie – ein persönliches Anliegen. Als
Mitglied der Kurie der niedergelassenen ÄrztIn-
nen sind für mich das Ansehen von ÄrztInnen
und die Therapiefreiheit generell von essentiel-
ler Bedeutung. Mit diesem Artikel möchte ich
dazu einen Beitrag leisten und außerdem mit
ein paar Irrtümern und Falschmeldungen bzgl.
Homöopathie (Stichworte: Placebo, Reduktion
auf Potenzen, Fixierung auf wissenschaftliche
Studien) aufräumen.
Die Entrüstung und der Zorn unter den Kolle-
gInnen sind groß, besonders auch über die öf-
fentlichen Äußerungen vom Rektor der MUW
über die ärztliche Therapiemethode Homöopa-
thie, und damit natürlich indirekt über die ho-
möopathisch tätigen KollegInnen (80 % sind
niedergelassene AllgemeinmedizinerInnen). Zu
den Reaktionen der KollegInnen auf diese Aus-
sagen gehörte die Forderung nach einer Anzeige
des Rektors beim Disziplinaranwalt der ÖÄK we-
gen standeswidrigem Verhalten.
Es gab und gibt bereits viele Initiativen von ho-
möopathischen Gesellschaften und einzelnen
KollegInnen mit öffentlichen Stellungnahmen,
Interviews, Fernsehauftritten, Leserbriefen, Pa-
tientenumfragen etc. zum Thema Homöopathie.
Als Referentin für Komplementärmedizin höre
ich auch immer wieder, dass sich alle betroffenen
KollegInnen von ihren Länderkammern und der
ÖÄK Rückendeckung erwarten – was auch wei-
testgehend geschieht.
Homöopathie als ärztliche Therapiemethode
braucht Zeit. Die ist fast nur in einer Wahlarzt-
praxis vorhanden. Für homöopathische Wahl-
arztpraxen kann die derzeitige Situation rasch
existenzbedrohend werden. PatientInnen kom-
men in erster Linie über Mundpropaganda. Die
vielen erfolgreich homöopathisch behandelten
PatientInnen publizieren diese oft ausgezeich-
neten Ergebnisse nicht, sondern sehen ihre Bes-
serung oder Heilung als selbstverständliches
Ergebnis der Behandlung an und brauchen ihren
Doktor nur mehr selten oder gar nicht. Es kom-
men aber auf Grund der Anti-Homöopathie-
Kampagnen möglicherweise weniger neue Pati-
entInnen in diese spezialisierten Praxen.
Es ist also weit mehr als nur ein persönliches
Ärgernis, wenn die Arbeit, die man tagtäglich mit
Freude am Arztberuf und mit Erfolg macht, der-
art abqualifiziert wird.
Die Aussagen einer Patientenanwältin bzgl. Ho-
möopathie kann man als Laienmeinung eher
ignorieren. Mit der Fehlinterpretation des State-
ments der Europäischen Akademien der Wissen-
MR Dr.
Doris Schöpf
Referentin für
Komplementärmedizin
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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29
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
R
schaften (EASAC) durch manche Medien wird es
schon schwieriger. Dort werden das Verbot der
Homöopathie und die Gefährlichkeit der Ho-
möopathie kolportiert.
Die EASAC selbst sind da wesentlich vorsichtiger:
Sie betonen nämlich ausdrücklich, dass sie die
Homöopathie nicht verbieten wollen, sondern
verlangen, wie bei jeder anderen Therapie, die
Aufklärung der Patientinnen über die Therapie.
Das ist, zumindest in Österreich, eine Selbstver-
ständlichkeit in der ärztlichen Tätigkeit vor jeg-
licher Therapie.
Die EASAC bezeichnen die Homöopathie auch
nicht grundsätzlich als gefährlich, sondern sind
der Meinung, dass sie gefährlich sein könnte,
wenn andere notwendige Therapien nicht durch-
geführt werden. (Das wird jeder Arzt unterschrei-
ben, aber anmerken, dass das auch für jede an-
dere Therapie gilt.)
Wirtschaftliche Interessen
Wirtschaftliche Faktoren dürften bei manchen
Angriffen auch eine Rolle spielen.
Es geht um Geld: Der Markt für homöopathische
und anthroposophische Arzneien in der EU be-
trägt dzt. mehr als 1 Milliarde € und wächst jähr-
lich um 6 % . Es geht nicht nur um die Human-
medizin, sondern auch um Tiermedizin in der
BIO-Landwirtschaft: Der Article 24 der European
Commission Regulation EC No. 889/2008 legt
fest, dass Bio-Bauern phytotherapeutische oder
homöopathische Produkte anwenden sollten,
bevor sie Antibiotika etc. einsetzen. Wieder ein
Markt, der wegzubrechen droht.
Die Wirksamkeit der Homöopathie wird durch
ein Schweizer HTA von 2005 untermauert.
Seit August 2017 gibt es in der Schweiz wieder
einen Kostenersatz für Homöopathie und ande-
re komplementärmedizinische Methoden von
den gesetzlichen Krankenversicherungen. Also
eher kein Zufall, dass das Statement der EASAC
im September 2017 groß herauskam.
Berufspolitische Hintergründe
Im April 2018 hat der Vorstand der ÖÄK einstim-
mig beschlossen, dass die bestehenden komple-
mentärmedizinischen Diplome weiterhin als
Qualifikationsnachweis für eine qualitativ hoch-
wertige, strukturierte Fortbildung in den einzel-
nen Bereichen aufrechterhalten werden. In der
gleichen Sitzung wurde per einstimmigem Be-
schluss die Bezeichnung für das ÖÄK-Diplom
„Applied Kinesiology“ in „Funktionelle Myodia-
gnostik“ geändert.
Im Sommer 2018 erfolgte dann die Bestellung
von Univ.-Prof. Dr. med. Michael Frass zum Di-
plomverantwortlichen für Homöopathie für die
ÖÄK. (Für jedes Diplom der ÖÄK gibt es eine/n
Diplomverantwortliche/n).
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Frass ist Internist,
Intensivmediziner, Erfinder des „Frass-Tubus“ =
Combitube und hat zusätzlich ein ÖÄK-Diplom
Homöopathie.
Er ist Leiter der Spezialambulanz Homöopathie
bei malignen Erkrankungen an der Klinik für
Innere Medizin I der Medizinischen Universität
Wien (MUW) und hat an der MUW die Vorlesung
im Wahlfach „Homöopathie“ gehalten.
Seine Vorlesung wurde gestrichen, unmittelbar
nachdem die vom Gesundheitsministerium vor-
gesehene Gesetzesänderung, die die Formulie-
rung vorsah, dass „komplementärmedizinische
und alternativmedizinische Heilverfahren“ in
den ärztlichen Tätigkeitsbereich gehören, nicht
durchgegangen war.
Die Ärztekammern für Tirol und Vorarlberg hat-
ten bereits in der Begutachtungsphase für die
Änderung des Ärztegesetzes eine differenzierte
Stellungnahme abgegeben:
„... Die Erörterungen im Rahmen des Referates für
Komplementärmedizin der ÖÄK haben deutliche
und begründete Vorbehalte gegen den Begriff
der „Alternativmedizin“ gezeigt.
Eine hinreichend große Bandbreite für ärztliche
Behandlungsformen ist bereits jetzt durch § 49
Abs. 1 Satz 1 ÄrzteG gegeben, indem dort normiert
ist, dass der Beruf – nach Maßgabe der ärztlichen
Wissenschaft und Erfahrung – auszuüben ist.“
Das Ministerium wollte oben erwähnte Geset-
zesänderung, um der Kurpfuscherei besser Herr
zu werden und die Patientensicherheit zu ge-
währleisten. Offenbar genügt den Gerichten
der „Arztvorbehalt“ nicht, um adäquate Urteile
zu fällen.
Wir sind in Österreich in der glücklichen Lage
(als ÄrztInnen und PatientInnen), dass die The-
rapiemethode Homöopathie nur von ÄrztInnen
ausgeübt werden darf. Die einzige Ausnahme
sind Hebammen – in einem sehr eingeschränk-
ten Bereich.
In anderen Ländern, wie Deutschland, Schweiz,
England, Australien, Neuseeland etc. gibt es jede
Menge Heilpraktiker oder Laien, die sich an der
Homöopathie versuchen. Die Patientengefähr-
dung ergibt sich dadurch von selbst.
In Österreich bekommt man ein ÖÄK-Diplom
erst mit dem Jus practicandi oder abgeschlosse-
ner Facharztausbildung. Beginnen kann man die
Diplomweiterbildung natürlich schon früher. Die
Weiterbildung erstreckt sich über 350 Stunden
(nähere Infos auf der Homepage der akademie
der ärzte). In der Ausübung dürfen die Fachgren-
zen nicht überschritten werden.
Ärztliche Homöopathie
Die (ärztliche) Homöopathie stützt sich auf
Folgendes:
▪ Ähnlichkeitsregel (similia similibus curentur)
Nach diesem Prinzip wird auch in der konven-
tionellen Medizin fallweise versucht zu behan-
deln (z.B. die Birkenpollenallergie mit dem
Essen von Äpfeln).
▪ Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen
(die Symptome, die am Gesunden durch die
fotolia.com © E. Zacherl
Gesundheitswesen
Page 30
30 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Einnahme einer Arznei hervorgerufen werden,
können beim Erkrankten mit ebendieser Arz-
nei behandelt werden).
▪ Potenzierte Arzneien (verdünnt und verschüt-
telt). Bei niederen Potenzen finden sich noch
ausreichend nachweisbare Anteile der Grund-
substanz in der zu verabreichenden Arznei. Sie
kann jedoch nicht mehr toxisch wirken.
▪ Die Grundlagenforschung kann zwar (noch) nicht
erklären, wie höher potenzierte Arzneien im
Menschen (oder im Tier) wirken, aber es gibt auch
andere faszinierende Phänomene in der Natur.
Z. B. ergaben Untersuchungen zum Geruchssinn
der Haie (lt. Spiegel online), dass der Graue Riffhai
und der Schwarzflossenhai die Duftmoleküle
kleiner Wrackbarschstücke noch in einer Konzen-
tration von 1:10 Milliarden wittern.
Das Arzneimittelbild sollte dem Kranken in sei-
ner Gesamtheit so genau wie möglich entspre-
chen – also im besten Fall ein Spiegelbild sein. Es
braucht eine genaue Anamnese, eine gute Beob-
achtung des „non verbalen“ und eine genaue
körperliche Untersuchung, auch wenn der Pati-
ent, die Patientin bereits eine diagnostizierte
Erkrankung hat. Natürlich fließen alle vorhande-
nen Befunde in die Fallaufnahme ein.
Erst dann fällt die Entscheidung, ob eine homöo-
pathische (Begleit-) Behandlung einer Erkran-
kung sinnvoll und möglich ist. Für die Durchfüh-
rung einer Therapie ist das ärztliche Wissen um
den Verlauf der Erkrankung, über die Wirkung
der bereits laufenden Therapie und über weitere
evtl. mögliche Therapieoptionen essentiell. Mit
diesem Wissen und der zusätzlichen Weiterbil-
dung in Homöopathie kann man den Erkran-
kungsverlauf gut beurteilen und differenzieren,
was der konventionellen Therapie zuzuschreiben
ist, was evtl. kurzfristiger Placeboeffekt ist oder
therapeutische Wirkung der homöopathischen
Arznei.
Mit dieser Top-Ausbildung der ÄrztInnen haben
wir es in Österreich nicht nötig, uns von medizi-
nischen Laien (auch wenn sie in ihrem Basisberuf
gut sein mögen) unsere Berufskompetenz ab-
sprechen zu lassen. Auch Theoretiker aus dem
medizinischen Bereich haben nicht die Ausbil-
dung und Erfahrung in der direkten Patienten-
behandlung, um eine qualifizierte Meinung
abgeben zu können.
▪ Wir wissen, wie man die Arzneien herstellen
muss (nach den strengen Vorgaben des Ho-
möopathischen Arzneibuchs (HAB). Das ist
gesetzlich geregelt.
▪ Man muss keine Hochpotenzen verwenden.
Die Therapie mit niedrig potenzierten Arznei-
en nach der Ähnlichkeitsregel ist eine homöo-
pathische Behandlung.
▪ Wir wissen, wie man die passende Arznei für
den Patienten, die Patientin findet (mit Hilfe
von Repertorien und Arzneimittellehren)
▪ Wir können den Therapieverlauf beurteilen
▪ Wir können weitere diagnostische Maßnahmen
veranlassen
▪ Wir können als ÄrztInnen – und tun das auch
wenn nötig – die Therapie jederzeit anpassen
oder umstellen
Ohne Patienten-Compliance geht es natürlich
nicht – wie auch sonst bei Therapien.
Homöopathie – gut untersuchte und
dokumentierte Erfahrungsheilkunde
Obwohl die Homöopathie sich als Erfahrungsheil-
kunde etabliert hat, gibt es ausgezeichnete Studi-
en dazu. Damit komme ich wieder zurück auf
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Frass vom AKH Wien.
Er kann insgesamt über 200 Publikationen auf-
weisen.
Einige davon sind Homöopathie-Studien am AKH
in Wien:
prospectiv, doppelblind, randomisiert, placebo-
kontrolliert
Zwei davon möchte ich besonders hervorheben:
1) Sepsis-Studie:
Dabei ging es um das Langzeitüberleben von
septischen PatientInnen auf der Intensivstation
nach 180 Tagen. 70 PatientInnen insgesamt, 35
bekamen zur ihrer laufenden Therapie das pas-
sende homöopathische Mittel, 35 erhielten Pla-
cebo zur laufenden Behandlung. Nach 180 Tagen
hatten in der Verumgruppe 75.8 % vs 50.0 % in
der Placebogruppe überlebt. (Homeopathy
(2005) 94, 75–80) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/
pubmed/15892486
2) Eine Extubationsstudie.
(Influence of Potassium on Tracheal Secretions
in Critically ill Patients)
Hier ging es um 50 intubierte, beatmete Patien-
tInnen auf einer Intensivstation.
Im Homöopathie-Arm (25 Pat.) nahm die Menge
des zähen Trachealschleims, der das Entwöhnen
von der Beatmung und das Extubieren erschwert,
rascher ab. Die PatientInnen konnten statistisch
signifikant früher extubiert werden und das KH
früher verlassen.
Diese Studie wurde im CHEST 2005; 127:936–941
publiziert: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pub-
med/15764779
Da hat man in Österreich also einen international
anerkannten Universitätsprofessor und Inten-
sivmediziner, der in der Lage ist, klinische Ho-
möopathiestudien nach allen Regeln der Wissen-
schaft an einer Intensivstation des AKH durch-
zuführen - bei der Sepsisstudie sogar mit dem
„harten Endpunkt“ Langzeitüberleben – und ei-
nem statistisch signifikant positiven Ergebnis
für das Überleben der PatientInnen im Homöo-
pathie-Arm nach 180 Tagen, und was passiert?
Anstatt dass die Med Uni Wien oder eine andere
österreichische Universität darauf drängen, dass
zum Wohle der PatientInnen weitere gleiche oder
ähnliche Homöopathiestudien gemacht werden,
streicht der Rektor der Med Uni Wien die Vorle-
sung über Homöopathie bei der ersten sich bie-
tenden Gelegenheit.
Weitere Reaktionen der Ärztekammer
Die ÖÄK hat ein Statement pro Homöopathie
verfasst, das in der ZIB 24 anlässlich einer Dis-
kussion über Homöopathie von der Moderatorin
verlesen wurde. Darin wurde zum Ausdruck ge-
bracht, dass sich die ÖÄK für den Beibehalt des
Diploms Homöopathie ausspricht und die Ho-
möopathie nicht in der Illegalität, die sich jeder
Qualitätsüberprüfung entzieht, wissen möchte.
Außerdem gab es von der ÖÄK einen Brief an
Rektor Müller von der Med Uni Wien u. a. mit
dem Vorschlag: …. „die Wahlfach-Vorlesung Ho-
möopathie nicht zu streichen, sondern auf die
ursprüngliche Bestimmung zurückzuführen:
nämlich die kritische Auseinandersetzung auch
mit hilfreichen ergänzenden Methoden … Es sei
an jeder ernstzunehmenden wissenschaftlichen
Einrichtung Usus, Thesen, Gegenthesen zu for-
mulieren und im kritischen Diskurs Argumente
zu würdigen. Das unterscheide die Universität
von einer Ausbildungsschule.“
Dem ist noch hinzuzufügen, dass eine Universi-
tät auch einen Forschungsauftrag hat.
Sie können die 38 ÄrztInnen, die in Tirol ein ÖÄK-
Diplom Homöopathie haben, auf der Homepage
der Ärztekammer für Tirol finden:
Arztsuche > Erweiterte Suche > Diplome > anzeigen!
Für Fragen und/oder Anregungen steht Ihnen
das Referat für Komplementärmedizin gerne zur
Verfügung.
Gesundheitswesen
Page 31
Personen/Veranstaltungen
Am 1. und 2. März fand in den Räumlichkei-
ten der Ärztekammer für Tirol ein gemäß
§ 40 (3) Ärztegesetz vorgeschriebener Not-
arztauffrischungskurs statt.
An beiden Tagen wurden den rund 80 Teil-
nehmern von erfahrenen Referenten aktuelle
Themen im Bereich Notfallmedizin vorgetra-
gen. Am zweiten Tag fand zudem am Nach-
mittag das 4-stündige Praktikum, welches von
der Freiwilligen Rettung Innsbruck organisiert
und durchgeführt wurde, statt. Im Stations-
betrieb wurden Themen wie z. B. BLS bei Er-
wachsenen und Kindern, ALS bei einem kar-
diologischen Notfall und Atemwegsmanage-
ment anhand diverser Beispiele praktisch
vermittelt.
Einige der Teilnehmer nutzten unter anderem
die Möglichkeit, am Samstagnachmittag ihre
abgelaufene Notarztberechtigung durch die
Absolvierung einer schriftlichen und prakti-
schen Prüfung wiederzuerlangen.
Die Ärztekammer für Tirol möchte sich bei
den Referenten, der Freiwilligen Rettung Inns-
bruck und nicht zuletzt bei der großen Anzahl
an Teilnehmern für eine erfolgreiche Veran-
staltung bedanken.
▪▪▪
Notfallmedizinisches Update 2019
Beginnend mit den ersten Modulen im Rah-
men der Tiroler Ärztetage 2018 bis Anfang
dieses Jahres konnte durch die Ärztekam-
mer für Tirol unter der Leitung von Dr. Iris
Baresch ein ÖÄK-Zertifikatskurs „Ärztliche
Wundbehandlung” abgehalten werden.
Zielgruppe des Kurses waren Ärzte für Allge-
meinmedizin und Fachärzte aller Sonderfä-
cher. Inhaltlich wurde veranschaulicht, wie
bei der Erstellung eines strukturierten Wund-
therapiekonzeptes vorzugehen ist. Eine zeit-
gemäße Wundtherapie ist unumgänglich, um
die körpereigenen Heilungsprozesse zu un-
terstützen. Gewünscht ist dabei eine interdis-
ziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten
aller Fachrichtungen.
Die ersten beiden Module zu aktuellen The-
men der Wundversorgung wurden im Sep-
tember 2018 bei den Tiroler Ärztetagen abge-
halten.
Weitere vier Module fanden Ende des letzten
und Anfang dieses Jahres in den Räumlichkei-
ten der Ärztekammer für Tirol statt.
Bei den Veranstaltungen referierten zahlrei-
che Spezialisten aus verschiedensten The-
menbereichen, darunter auch internationale
Spezialisten, wie beispielsweise Dr. Michaela
Knestele, die Chefärztin des Wundzentrums
Klinikum Kaufbeuren. Frau Dr. Knestele hielt
insgesamt vier Vorträge, die thematisch von
der Therapie des Wundinfekts bis hin zu chir-
urgischen Möglichkeiten in der Behandlung
des Dekubitus reichten.
Ärzte, die alle 6 Module besucht haben, kön-
nen das ÖÄK-Zertifikat Ärztliche Wundbe-
handlung beantragen. Der Antrag kann direkt
bei der Akademie der Ärzte oder über den Weg
der Landesärztekammer eingebracht werden.
ÖÄK-Zertifikatskurs Ärztliche Wundbehandlung
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Page 32
32 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Geehrtenfeier
Präsident Dr. Artur Wechselberger durfte
eine Vielzahl von KollegInnen begrüßen und
ihnen den Dank der Tiroler Ärzteschaft für
ihr verdienstvolles Wirken für den Berufs-
Am 15. Februar 2019 lud die Ärztekammer für Tirol Kolleginnen und Kollegen zu einem Festakt in das
Hotel Grauer Bär in Innsbruck ein. Im Rahmen dieser Feierstunde wurden unter anderem Paracelsus-
medaillen an jene ÄrztInnen verliehen, die im vergangenen Jahr ihre berufliche Tätigkeit beendet haben
und in den Ruhestand getreten sind.
stand und die Allgemeinheit ausdrücken. Die
Fotos dieser Feierstunde finden Sie dem-
nächst auf unserer Homepage unter www.
aektirol.at.
Foto: W
olfgang Lackner, innfoto
Die Paracelsusmedaille für langjährige
vorbildliche Tätigkeit als Ärztin/Arzt
wurde verliehen an:
Dr. Holger Baumgartner
Dr. Franz Berger
Dr. Magnus Bitterlich
Dr. Robert Bodner
Dr. Vladimir Bohanes
Dr. Inge Braito
Dr. Christine Cihak
Dr. Monika Defregger
Prof. Dr. Christian Ensinger
Dr. Albert Felkel
Dr. Christoph Fischer
Dr. Silvia Fritz
Dr. Clemens Gasser
Dr. Helmuth Gatterer
Dr. Veronika Greif
Dr. Siegfried Hammer
Dr. Gunter Hengl
Doz. Dr. Elisabeth Horak-Auer
Dr. Kurt Hufler
OMR Dr. Erna Jaschke
MR Dr. Gertrud Jud
Dr. Werner Judmaier
Dr. Wolfgang Koller
Doz. Dr. Gabriele Kühbacher
MR Dr. Elisabeth Marth
MR Dr. Josef Moser
MR Dr. Wolfgang Oberthaler, M.Sc.
MR Dr. Hannes Picker
Dr. Renate Pirchl
Dr. Gilbert Posch
Prof. Dr.Dr. Wolfgang Puelacher
Prof. Dr. Michael Rasse
Dr. Johannes Schöch
Dr. Josef Schwanninger
Dr. Hermann Sonnberger
Doz. Dr. Hans Ekkehard Steiner
Dr. Reinhold Steiner
Dr. Michaela Tagger
Dr. Renate Tianis
Dr. Georg Unterweger
Dr. Claudia Vogel
Dr. Brunhilde Helena Wurm
Dr. Karl Zangerl
Prof. Dr. Robert Bruno Zangerle
Dr. Peter Zimmermann
Dr. Armin Zumtobel
Die Paracelsusmedaille für besondere
Verdienste wurde verliehen an:
OMR Dr. Wolfgang Kopp für seinen lang-
jährigen Einsatz für die Tiroler Ärzteschaft
Verleihung des Berufstitels
„Obermedizinalrat“ an:
OMR Dr. Heinrich Frischauf
Verleihung des Berufstitels
„Medizinalrat/Medizinalrätin“ an:
MR Dr. Georg Bramböck
MR Dr. Barbara Braunsperger
MR Dr. Elisabeth Busch-Raffl
MR Dr. Jutta Fiala
MR Dr. Sabine Kathrein-Schneider
MR Dr. Willibald Lackinger
MR Prof. Prim. Dr. Peter Lechleitner
MR Dr. Joachim Strauß
Verleihung des Verdienstzeichens
der Stadt Schwaz
MR Dr. Doris Schöpf
Verleihung des Verdienstkreuzes
des Landes Tirol
OMR Dr. Erwin Zanier
Page 33
33
Personen/Veranstaltungen
te der Patienten eine dauerhafte Aktivitäts-
kontrolle erreichen.
In unserer Arbeit konnten wir zeigen, dass
NAMPT und dem NAD-Immunmetabolis-
mus bei CED eine bedeutende Rolle zu-
kommt, indem NAD das Substrat für pro-
inflammatorische Signalwege bereitstellt.
Die NAMPT-Blockade mittels FK866 in einem
Mausmodell für CED sowie Kolitis-assoziier-
ter Dickdarmtumore schützte folglich vor
intestinaler Inflammation und Tumorent-
stehung. Dies führten wir auf seinen NAD-
depletierenden Effekt in Entzündungszellen,
vor allem Monozyten/Makrophagen und
aktivierte T Zellen, zurück, wodurch das Sub-
strat für pro-inflammatorische Signalwege
fehlte und somit in einer starken Entzün-
dungs-Hemmung resultierte. In translatio-
nalen Experimenten führte FK866 in kulti-
vierten Biopsaten von CED-Patienten zu ei-
ner potenten Unterdrückung der Sekretion
krankheitsrelevanter Zytokine. Der wirksame
anti-inflammatorische und anti-proliferati-
ve Effekt bildet außerdem die Grundlage für
weiterführende Studien, in welchen FK866
als vielversprechende Therapiestrategie von
uns untersucht wird.
Wissenschaftspreis verliehen
Preis der Ärztekammer für Tirol 2017
Dr. Romana Raphaela Gerner, Präsident Dr. Artur Wechselberger
Der Preis der Ärztekammer für Tirol wird seit
1975 verliehen, Zielsetzung ist, mit diesem
Preis die Arbeit junger Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler zu fördern.
Der Preis der Ärztekammer für Tirol 2017
wurde Frau Dr. Romana Raphaela Gerner
für die Arbeit „NAD meta bolism fuels
human and mouse intes tinal inflamma-
tion“ zugesprochen.
Dr. Romana Raphaela Gerner
Studium und weitere Ausbildung
2004-2011Humanmedizin, Medizinische Uni-
versität Innsbruck.
2008-2011Diplomandin im Labor für Gastro-
enterologie & Hepatologie unter der Leitung
von Prof. Herbert Tilg.
2011-2012 Gastwissenschaftlicher Aufenthalt
an der Karolinska Universität Stockholm,
Schweden.
2012-2017PhD Studium „Infectious Diseases“,
Medizinische Universität Innsbruck.
2014-2018 Assistenzärztin am Department
für Innere Medizin I, Gastroenterologie, En-
dokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische
Universität Innsbruck.
2018- aktuellPost-doctoral Fellow an der Uni-
versity of California, San Diego unter der Lei-
tung von Prof. Manuela Raffatellu.
Auszeichnungen
Preis der Sanofi-Aventis Stiftung 2016
MSD Preis 2016
MAX KADE Fellowship 2017
WEWALKA Gedächtnispreis 2018
Kurzfassung der Arbeit
„NAD metabolism fuels human and
mouse intestinal inflammation“
NAD metabolism fuels human and mouse
intestinal inflammation. Gerner RR, Klepsch,
Macheiner S, Arnhard K, Adolph TE, Grander
C, Wieser V, Pfister A, Moser P, Hermann-Klei-
ter N, Baier G, Oberacher H, Tilg H, Moschen
AR. Gut 2017.
Nikotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD)
stellt ein essentielles Koenzym in beinahe
allen bioenergetischen Reaktionen als auch
für die Signaltransduktion innerhalb einer
Zelle dar. Eine kontinuierliche NAD-Bereit-
stellung ist somit unabdingbar und wird in
Säugetierzellen hauptsächlich durch das En-
zym Nicotinamid-Phosphoribosyl-Transfera-
se (NAMPT) des sogenannten NAD salvage
pathways sichergestellt. Akute und chroni-
sche Entzündungsvorgänge, aber auch Tu-
morwachstum sind stark Energie-verbrau-
chende (und somit NAD-konsumierende)
Prozesse. So konnte in Studien gezeigt wer-
den, dass NAMPT (auch bekannt unter PBEF
oder Visfatin) im Rahmen inflammatorischer
sowie maligner Erkrankungen stark induziert
wird. Zu diesen zählen rheumatoide Arthritis,
Psoriasis, Sepsis, chronisch entzündliche
Darmerkrankungen (CED) sowie Kolorektal-
Karzinom.
CED zeichnen sich häufig durch chronisch
schubförmige Verläufe aus, welche nicht sel-
ten in Destruktion und Funktionsverlust des
Gastrointestinaltraktes resultieren. Die aktu-
ell verfügbaren Therapieoptionen können
derzeit lediglich bei etwas mehr als der Hälf-
Foto: W
olfgang Lackner, innfoto
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Page 34
34 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Personen/Veranstaltungen
Am 30. November 2018 überreichte Landes hauptmann Günther
Platter im feierlichen Rahmen Bundesauszeichnungen an Tiroler
Kolleginnen und Kollegen.
Unter anderem wurde im Rahmen dieser Feierlichkeit die Ernennungs-
kurkunde zum Medizinalrat / zur Medizinalrätin überreicht. Dieser
ehrenvolle Berufstitel wird Ärzten für besondere berufliche Verdiens-
te und Leistungen für das Gemeinwesen vom Bundespräsidenten
verliehen. Im Jahr 2018 erging diese staatliche Auszeichnung an:
Dr. Georg Bramböck, Kassenvertragsarzt für Allgemein medizin
in Breitenbach am Inn
Dr. Barbara Braunsperger, Fachärztin für Nuklearmedizin und
Fachärztin für Radiologie in Innsbruck
Dr. Elisabeth Busch-Raffl, Kassenvertragsärztin für Allgemein-
medizin in Innsbruck
Dr. Jutta Fiala, Direktionsärztin der Versicherungs anstalt öffent-
lich Bediensteter (BVA)
Dr. Sabine Kathrein-Schneider, Kassenvertragsärztin für
Augenheil kunde und Optometrie in Hall in Tirol
Tiroler Ärztinnen und Ärzte ausgezeichnet
Dr. Willibald Lackinger, ehemaliger Kassenvertragsfacharzt
für Psychiatrie in Jenbach
Prof. Prim. Dr. Peter Lechleitner, Primarius der Abteilung
Innere Medizin am BKH Lienz
Dr. Joachim Strauß, Kassenvertragsarzt für Allgemein medizin
in Tarrenz
Für sein außergewöhnliches Engagement als Arzt wurde
MR Dr. Heinrich Frischauf vom Bundespräsidenten der
Berufstitel Obermedizinalrat verliehen.
Im Rahmen dieses Festaktes wurde an
Univ.-Prof. i. R. Dr. Kurt Loewit das Österreichische Ehren-
kreuz für Wissenschaft und Kunst überreicht.
Die Ärztekammer für Tirol gratuliert den ausgezeichneten Ärztinnen
und Ärzten recht herzlich!
Foto: „Land T
irol/DieFotog
rafen“
Im Bild von links: Univ.-Prof. i. R. Dr. Kurt Loewit, MR Prof. Prim. Dr. Peter Lechleitner, MR Dr. Elisabeth Busch-Raffl, MR Dr. Joachim Strauß, OMR Dr. Heinrich Frischauf, MR Dr.
Barbara Braunsperger, MR Dr. Georg Bramböck, MR Dr. Sabine Kathrein-Schneider, MR Dr. Jutta Fiala, LH Günther Platter, Präsident Dr. Artur Wechselberger.
Page 35
35
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Personen/Veranstaltungen
Der in Tirol lebende Ghanaer Kofi Attah ar-
beitet bereits seit Jahren am Aufbau eines
Krankenhauses in Accra, der Hauptstadt
Ghanas. Das inzwischen bereits weit gedie-
hene Projekt ist immer noch dringend auf
Geld- oder Sachspenden angewiesen.
Mehr Informationen zum Projekt und zum
Baufortschritt können Sie der folgenden
Website entnehmen:
www.jordan-medical-center.africa
Bei einer Möglichkeit zur Spende bitten wir
Sie über die E-Mail Adresse info@jordan-me-
dical-center.africa oder unter der Telefon-
nummer 0664/2614141 Kontakt aufzuneh-
men. Vielen Dank!
In Tirol lebender Ghanaer
baut Krankenhaus in Accra
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Wichtiger Hinweis der Ärztekammer für Tirol
Immer häufiger werden wichtige Informationen, Updates, Newsletter und dergleichen
nur mehr per Mail verschickt oder auf der Homepage angekündigt.
Dieser Weg spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit!
Es ist der Ärztekammer daher ein Anliegen, Sie mit Nachdruck darum zu bitten, regelmäßig
Ihre Mails abzurufen und auch immer wieder einen Blick auf unsere Homepage zu werfen.
www.aektirol.at
Page 36
36 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Service
Info aus dem
Wohlfahrtsfonds
Alle Mitglieder des Wohlfahrtsfonds haben gemäß den Bestimmungen der Satzung und Beitragsordnung des Wohl-
fahrtsfonds der Ärztekammer für Tirol einen Anspruch auf Ermäßigung der Wohlfahrtsfondsbeiträge, wenn die Höhe
der Beiträge 18 % der jährlichen Einnahmen aus ärztlicher und/oder zahnärztlicher Tätigkeit einschließlich der
Umsatzanteile an Gruppenpraxen übersteigt („18%-Klausel“).
Die jährlichen Einnahmen aus ärztlicher Tätigkeit
umfassen die Summe aus den noch nicht um
Betriebsausgaben, Sonderausgaben und Wer-
bungskosten gekürzten
a) Bruttoeinnahmen (= Umsatz) aus selbständiger
ärztlicher Tätigkeit
b) einem dem Geschäftsanteil an einer Grup-
penpraxis entsprechenden Anteil am Umsatz
(Umsatzanteil) unabhängig von dessen Aus-
schüttung – und
c) dem monatlichen Bruttogrundgehalt aus
unselbständiger ärztlicher Tätigkeit samt
sonstiger Zulagen (z. B. Lohnausgleichszula-
ge, Personal- und Verwaltungsdienstzulage),
Zuschlägen und ärztlichen Honoraren bzw.
Sonderklassegebühren (z. B. Poolgelder), aber
ohne Zulagen und Zuschläge nach § 68 EStG
1988 (= Schmutz-Erschwernis-Gefahrenzulage;
Überstundenzuschlagspauschale) und sonstige
Bezüge nach § 67 EStG 1988 (13 u. 14 Monats-
bezug – Urlaubsgeld und Weihnachtsremunera-
tion).
Zusätzlich zu dieser gesetzlich vorgegebenen
Regelung kann der Verwaltungsausschuss als
zuständiges Gremium bei Vorliegen sonstiger
berücksichtigungswürdiger Umstände auf Antrag
eines ordentlichen Kammerangehörigen eine
Ermäßigung oder in Härtefällen den Nachlass
der Wohlfahrtsfondsbeiträge gewähren. Dazu
hat der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung
vom 5.2.2019 nunmehr in einer Richtlinie diese
berücksichtigungswürdigen Umstände wie folgt
beschlossen:
Richtlinie
zu berücksichtigungswürdigen Umständen für die
Ermäßigung von Beiträgen
1. Der Verwaltungsausschuss ist den in § 108a
ÄrzteG festgelegten Grundsätzen verpflichtet.
Danach ist bei der Beitragseinhebung die
finanzielle Sicherstellung der Leistungen des
Wohlfahrtsfonds unter Berücksichtigung seiner
Erfordernisse, seines dauernden Bestandes und
seiner Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.
Die demographische Entwicklung macht die
Bildung wesentlicher Rücklagen für zukünftige
Leistungen aus dem Wohlfahrtsfonds erforderlich.
Daher ist das dem Verwaltungsausschuss in
der Satzung eingeräumte Ermessen bei der
Entscheidung über Ansuchen um Beitragser-
mäßigungen grundsätzlich nicht zu weitgehend
zu handhaben.
2. Der Verwaltungsausschuss kann bei Vorliegen
eines berücksichtigungswürdigen Umstandes
eine Ermäßigung gewähren (§ 13 Abs. 1 Sat-
zung Wohlfahrtsfonds).
3. Von einem berücksichtigungswürdigen Umstand
im Sinne der Satzung Wohlfahrtsfonds wird
nur bei einem außergewöhnlichen Ereignis
ausgegangen, welches die Möglichkeit der
Beitragsleistung durch den Antragsteller ohne
wesentliches Eigenverschulden schwerwiegend
beeinträchtigt.
4. Ein außergewöhnliches Ereignis mit kurz dau-
ernder Wirkung wird in Verhältnis zu einem
angemessenen Beitragszeitraum gesetzt, etwa
zu einem Beitragshalbjahr.
5. Hohe Betriebsausgaben nach Eröffnung einer
Praxis („Anlaufkosten“) treten regelmäßig auf.
Sie bilden daher nur bei Vorliegen besonderer
Gründe ein außergewöhnliches Ereignis.
6. Eine Berücksichtigung hoher Betriebsausgaben
bei Eröffnung einer Praxis erfolgt bereits da-
durch, dass über Antrag für das erste Praxisjahr
(erste 12 Kalendermonate) bei erstmaliger
Eröffnung einer ärztlichen Niederlassung in Tirol
hinsichtlich der Beiträge zur Altersversorgung
nur die Grundrente, nicht aber die Ergänzungs-
und Individualrente vorgeschrieben wird.
7. Ungünstige wirtschaftliche Verhältnisse allein
stellen ohne das Hinzutreten besonderer Gründe
keine ausreichende Basis für eine Ermäßigung
dar. Geringe Einnahmen werden bereits über
die sog. „18%-Klausel“ (siehe: Hinweise) be-
rücksichtigt.
Wird zusätzlich ein außergewöhnliches Ereignis
glaubhaft gemacht, so ist bei der Entscheidung
darauf zu achten, ob bzw. in welchem Umfang
von einem eigenen Verschulden des Antragstel-
lers auszugehen ist.
8. Ein berücksichtigungswürdiger Umstand
liegt vor, wenn durch eine Erkrankung des
Wohlfahrtsfondsteilnehmers bzw. eines
nahen Familienangehörigen die Möglichkeit
zur Beitragsleistung schwerwiegend beein-
trächtigt wird.
Page 37
Service
37
Krankenunterstützungsleistungen aus dem
Wohlfahrtsfonds und Versicherungs- bzw.
Schadenersatzleistungen Dritter sind in die
Entscheidungsfindung miteinzubeziehen.
9. Eine außergewöhnliche Belastung durch
gesetzliche Sorgepflichten kann eine Ermä-
ßigung begründen. Dazu ist im Einzelfall auf die
Stellung des Wohlfahrtsfondsteilnehmers als
Alleinverdiener, Alleinerzieher bzw. auf Anzahl
und Alter der Unterhaltsberechtigten Bedacht
zu nehmen.
10. Als berücksichtigungswürdiger Umstand für die
Ermäßigung der Beiträge kommen außerge-
wöhnliche Aus- bzw. Fortbildungskosten in
Betracht, wenn diese für den beruflichen Wer-
degang nachvollziehbar begründet erforderlich
erscheinen.
11. Bei der dem Verwaltungsausschuss zukom-
menden Ermessensentscheidung ist der jewei-
lige Lebenssachverhalt zugrunde zu legen. Die
Punkte dieser Richtlinie stellen daher keine
abschließende Aufzählung dar.
Die Beurteilung von in dieser Richtlinie nicht
erwähnten Fallkonstellationen wird durch den
Verwaltungsausschuss unter analoger Heranzie-
hung der obgenannten Entscheidungsmaßstäbe
erfolgen.
12. Der Wohlfahrtsfondsteilnehmer hat in seinem
Antrag selbständig jene berücksichtigungswür-
digen Umstände geltend und wenn möglich über
Urkunden glaubhaft zu machen, welche sein
Ansuchen begründen sollen.
13. Rückwirkende Ermäßigungen von über einem
Monat sind nur bei rechtfertigender Begründung
möglich, weshalb der Ermäßigungsantrag nicht
im Vorhinein gestellt wurde.
14. „18%-Klausel“: Unabhängig von den Voraus-
setzungen dieser Ermäßigungsrichtlinie sind
dem Wohlfahrtsfondsteilnehmer bei Darlegung
seiner Einnahmen aus ärztlicher Tätigkeit die
Beiträge zum Wohlfahrtsfonds so zu ermäßigen,
dass diese gemäß gesetzlicher und satzungs-
gemäßer Grundlage 18 % der Einnahmen nicht
übersteigen.
Hinweis: Eine durch Ermäßigung, aus welchem
Grund auch immer, geringere Beitragsleistung
führt zu einem entsprechend verminderten
Leistungsanspruch bzw. bei gänzlicher Bei-
tragsbefreiung zum Entfall eines diesbezüglichen
Leistungsanspruches des Wohlfahrtsfondsteil-
nehmers und seiner Angehörigen gegenüber dem
Wohlfahrtsfonds. Bitte beachten Sie auch die frist-
gerechte Einbringung von Ermäßigungsansuchen
z. B. aufgrund veränderter Sachverhalte wie Art
der Berufsausübung oder Änderung der Einkom-
menssituation (Teilzeitbeschäftigung, Mutterschutz,
(Väter-)Karenz, Wechsel in die Niederlassung etc.).
Die Ermäßigung gilt in der Regel für längstens eine
Jahresperiode und wird spätestens nach Ablauf
dieses Zeitraumes kein begründetes Verlänge-
rungsansuchen gestellt, so wird die Vorschreibung
wiederum auf die nach aktueller Beitragsordnung
geltenden fixen Höchstbeitragssätze umgestellt.
Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit wurde in der
Darstellung die männliche Schreibweise verwendet.
Die Personenbezeichnungen gelten aber für beide
Geschlechter und gleichermaßen für ärztliche wie
für zahnärztliche Mitglieder des Wohlfahrtsfonds.
Ausschreibung des Preises
der Ärztekammer für Tirol 2019
Die Preissumme für den Preis der Ärzte-
kammer für Tirol wurde 2017 auf Euro
5.000,- erhöht und wird nach folgenden
Richtlinien ausgeschrieben:
1. Die eingereichten Arbeiten dürfen nicht älter
als zwei Jahre sein (gerechnet vom Beginn der
Ausschreibungsfrist). Pro Bewerber darf nur eine
Arbeit eingereicht werden.
2. Die Arbeiten sollen hauptsächlich im Raum Tirol
ausgeführt worden sein.
3. Bei Gemeinschaftsarbeiten muss der Haupt-
autor eindeutig deklariert sein; er gilt als der
Einreichende.
Habilitationsschriften können nicht berück-
sichtigt werden.
4. Der Preis der Ärztekammer für Tirol ist ein
Förderungspreis für junge ärztliche Wissen-
schaftler und kann nur an Personen verliehen
werden, die zum Zeitpunkt der Ausschreibung
das 40. Lebensjahr nicht vollendet haben.
5. Die gleichzeitige Bewerbung für eine weitere
Preisvergabe stellt kein Aus schluss kriterium dar.
6. Die Arbeiten sind in je sechs Exemplaren bis
spätes tens 29. November 2019 (Datum des
Poststempels) bei der Ärztekammer für Tirol,
Anichstr. 7, 6020 Innsbruck, einzureichen.
Dr. Artur Wechselberger,
Präsident der Ärztekammer für Tirol
www.tiroler.at
Hall in Tirol Innsbrucker Str. 84 Tel. 05223/41377
Innsbruck Wilhelm-Greil-Str. 10 Tel. 0512/5313-0
Imst
Schustergasse 27 Tel. 05412/66092
Kitzbühel Im Gries 11
Tel. 05356/62574
Kufstein Salurner Straße 38 Tel. 05372/62131
Landeck Malserstraße 56
Tel. 05442/62277
Lienz
Mühlgasse 6/a
Tel. 04852/65646
Reutte
Mühler Straße 12
Tel. 05672/64848
Schwaz Münchner Straße 20 Tel. 05242/62398
St. Johann Wieshoferstraße 9 Tel. 05352/64631
Telfs
Anton-Auer-Straße 5 Tel. 05262/61716
Wörgl
Bahnhofstraße 8a Tel. 05332/72460
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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38 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Service
Die derzeitigen Punktewerte bei den Kassen
PUNKTE
1. §-2-Krankenkassen
(Tiroler Gebietskrankenkasse, Betriebskrankenkasse der Austria Tabak,
Sozialversicherungsanstalt der Bauern)
seit 1.1.2019
1. Punktegruppe bis 36.000 ohne Kleinlabor
€ 1,0740
Kleinlabor1)
€ 1,0470
Punktegruppe ab 36.001 ohne Kleinlabor
€ 0,5395
Kleinlabor1)
€ 0,5258
Große Sonderleistungspunkte (-/II)
€ 1,8694
EKG-Punkte
€ 0,9120
Laborpunkte (= Pos. Nr. 178a-v)
€ 0,4518
Fachröntgenologen
1. Punktegruppe bis 28.000 Pkt.
€ 1,4723
2. Punktegruppe ab 28.001 Pkt.
€ 0,7289
Fachlabor
1 bis 1.000.000 Punkte
€ 0,068963
1.000.001 bis 5.000.000 Punkte
€ 0,022988
ab 5.000.001 Punkte
€ 0,011423
1) Ausgenommen Pos. Nr. 39.
2. BVA
(Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter)
seit 1.1.2018
Abschnitt A.I. bis A.X.
€ 0,9488
Ausnahmen: Grundleistungen durch
ALL
€ 0,9990
ANÄ, LU, N, P
€ 1,1233
INT
€ 1,3909
KI
€ 1,1913
Abschnitt B.: Operationstarif
€ 0,9488
Abschnitt D.: Labor
€ 1,2372
Abschnitt D.: Labor-Akutparameter
€ 1,7480
Abschnitt E.: Röntgen
€ 0,8639
Werden die Pos. Nr. 2.04, 2.05, 2.09, 3.01, 5.01, 5.02 und 11.25 von Angehörigen
anderer Fachgebiete als jenem für medizinische und chemische Labordiagnostik, die
Pos. Nr. 5.03 von Angehörigen der Fachgebiete Gynäkologie, Kinderheilkunde oder
Urologie bzw. die Pos. Nr. 1.01., 3.07 und 3.08 von Angehörigen des Fachgebiets
Kinderheilkunde in der eigenen Ordination erbracht, gelangt der Punktewert für Akut-
parameter zur Anwendung.
3. VAEB
(Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau)
seit 1.5.2018
Abschnitt A.I. bis A.X.
€ 0,8696
Ausnahmen: Grundleistungen durch
ALL
€ 0,9015
ANÄ, LU, N, P
€ 1,0224
INT
€ 1,2368
KI
€ 1,0646
Abschnitt A.XI. und C.: Physikalische Behandlungen
€ 0,1234
Abschnitt B.: Operationstarif
€ 0,8696
Page 39
39
Service
NKTE WERTE
Abschnitt E.: Röntgen
€ 0,7914
Abschnitt D.: Labor
a)
€ 1,81651)
b)
€ 1,29782)
1) für Fachärzte für EEG, Fachärzte für Zytodiagnostik, Fachärzte für Pathologie und
Histologie, Fachärzte für Hygiene und Mikrobiologie sowie Fachärzte für mikrobiolo-
gisch-serologische Labordiagnostik
2) für alle anderen Ärzte, soweit bei der jeweiligen Position nichts Gegenteiliges an-
gemerkt ist
4. SVA
(Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft)
seit 1.1.2018
Abschnitt A.I. (ohne 1j)
€ 0,7254
Abschnitt A.I. (1j)
€ 0,7071
Abschnitt A. II TA
€ 0,7105
Abschnitt A.III. bis A.X. (ohne 34a bis 34f, 35b,
35e, 35f und 36a bis 36f) und Abschnitt B.
€ 0,7247
Abschnitt B.
€ 0,7112
Abschnitt A.VIII. (34a bis 34f)
€ 0,5428
Abschnitt A.XII.
(Sonographische Untersuchungen)
€ 0,5450
Abschnitt A.XII.
(Ergometrische Untersuchungen)
€ 0,5218
Abschnitt A.IX. (35b, 35e, 35f und 36a bis 36f)
€ 0,6745
Abschnitt A.Xb.
€ 1,5000
Abschnitt A.XI. und Abschnitt C.
€ 0,5295
Abschnitt A.XIII.
€ 0,4905
Abschnitt A.XIV.
€ 1,74802)
Abschnitt D. (Labor)
€ 1,23721)
Abschnitt E. (R1a bis R2e)
€ 0,6351
Abschnitt E. (R3a bis R5b)
€ 0,5066
Abschnitt E. (ohne R1a bis R5b)
€ 0,5570
1) für nachstehende Pos.Nrn. und Fachgebiete gelten ab 1.3.2016 folgende Aus-
nahmen:
Werden die Pos.Nrn. 2.04, 2.05, 2.09, 3.01, 5.01, 5.02 und 11.25 von Angehörigen
anderer Fachgebiete als jenem für medizinische und chemische Labordiagnostik, die
Pos.Nr 5.03 von Angehörigen der Fachgebiete Gynäkologie, Kinder- und Jugend-
heilkunde oder Urologie bzw. die Pos.Nrn. 1.01, 3.07 und 3.08 von Ange hörigen
des Fachgebietes Kinder- und Jugendheilkunde in der eigenen Ordination erbracht,
gelangt ein Punkte wert von 1,7480 € zur Anwendung.
2) für nachstehende Pos.Nrn. und Fachgebiete gelten ab 1.3.2016 folgende Aus-
nahmen:
a) Werden die Pos.Nrn. 1.01, 4.20, 5.03, 7.02 und 12.93 von Allgemeinmedizinern
in der eigenen Ordination erbracht, gelangen die Laborpunktewerte nach Abschnitt
D. zur Anwendung.
b) Werden die Pos.Nrn. 1.01, 3.16, 4.20 und 7.02 von Angehörigen des Fachgebietes
Innere Medizin in der eigenen Ordination erbracht, gelangen die Laborpunktewerte
nach Abschnitt D. zur Anwendung.
c) Werden die Pos.Nrn. 4.07, 4.08, 7.02 und 12.93 von Angehörigen des Fachgebietes
Kinder- und Jugendheilkunde in der eigenen Ordination erbracht, gelangen die
Laborpunktewerte nach Abschnitt D. zur Anwendung.
d) Werden die Pos.Nrn. 1.01 und 4.20 von Angehörigen des Fachgebietes Lungen-
heilkunde in der eigenen Ordination erbracht, gelangen die Laborpunktewerte nach
Abschnitt D. zur Anwendung.
e) Wird die Pos.Nr. 12.01 oder 12.12 in der eigenen Ordination erbracht, gelangt ein
Laborpunktewert von € 1,2888 zur Anwendung.
5. KUF
(Tiroler Kranken- und Unfallfürsorge)
seit 1.1.2019
für Arztleistungen
€ 1,1009
Labor-Tarife für
Ärzte für Allgemeinmedizin und Fachärzte
€ 0,1065
Fachlaboratorien
€ 0,0859
6. Privathonorartarif
seit 1.1.2019
Grund- und Sonderleistungen
€ 1,34
Laboratoriumsuntersuchungen
€ 0,44
7. Kostenerstattung bei Wahlarztinanspruchnahme
siehe jeweilige Satzung des Sozialversicherungsträgers, aktuelle Versionen abrufbar
unter: www.avsv.at; für TGKK auch unter: www.tgkk.at.
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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40 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
bezahlte Einschaltung
Schluss mit der Zettelwirtschaft in der Ordination
Die Buchhaltung der Zukunft ist papierlos
Die fortschrittlichste und qualitativ hochwertigste Form der Buchhaltung ist eine papierlose. Falls Sie das Papier noch
nicht los sind, dann lesen Sie hier, wie das funktioniert und was es bringt. Es sind nur einige wenige kompakte
Schritte über das Klientenportal Ihres Steuerberaters bis zum Ende der Zettelwirtschaft.
Team Jünger, Steuerberater, die Ärztespezialisten
von links: STB Dr. Verena Maria Erian, STB
Mag. Eva Messenlechner, STB Raimund Eller
Einstieg in das Klientenportal
Dort können Sie nicht nur alle von Ihrem Steuer-
berater für Sie eingepflegten und freigegebenen
Dokumente (Verträge, Auswertungen, Gehaltsab-
rechnungen etc.) rund um die Uhr einsehen und
ausdrucken, sondern auch ganz bequem und ele-
gant Ihre monatliche Buchhaltung erledigen.
Hochladen der Belege
Auf dem Klientenportal gibt es den Bereich „Papier-
loses Buchen“. Dort können eingescannte Belege
wie folgt hochgeladen werden:
▪ Spezial-App
Damit können Rechnungen problemlos fotogra-
fiert und direkt vom Handy aus hochgeladen
werden. Dies ist besonders für kleinformatige
Rechnungen sehr komfortabel.
▪ Spezialscanner
Es gibt spezielle Geräte, die ein problemloses
einscannen jedes beliebigen Formates er-
möglichen. Hier ist dann nur noch darauf zu
achten, dass die Belege nicht geklammert oder
zusammengeklebt sind. So können die Belege
des gesamten Monats je Buchungskreis jeweils
in einem Arbeitsgang gescannt werden.
▪ Laufender Upload
Das hat den Vorteil, dass am Monatsende
nicht alles auf einmal erledigt werden muss.
In diesem Fall empfiehlt sich ein Mail an Ihren
Buchhaltungssachbearbeiter, sobald Ihrerseits
ein Monat abgeschlossen ist.
▪ Die ideale Auflösung
Mit einem Scanner mit Bildoptimierungssoftware
ist das beste Ergebnis zu erzielen. Die Auflösung
der PDF-Datei sollte idealerweise 300*300 dpi
sein und es sollten keine Markierungen mit
Textmarker vorhanden sein.
Vorteile der papierlosen Buchhaltung
& des Klientenportals
Wenn die Belege vor Ort gescannt und direkt in das
System Ihres Steuerberaters hochgeladen werden,
dann bringt das eine Reihe von Vorteilen:
▪ Das lästige Verpacken und Verbringen der Belege
ist Geschichte.
▪ Das Zustellungs- bzw. Verlustrisiko durch die
Post fällt weg.
▪ Sie haben Ihre Belege immer verfügbar.
▪ Die Buchhaltungskosten können reduziert werden.
▪ Zu jeder Buchung ist der Detailbeleg mit einem
Mausklick abrufbar. Das führt zu einer neuen
Dimension der Dokumentations- und Informa-
tionsfunktion des Rechnungswesens.
▪ Sie können rund um die Uhr auf Ihre Buchhal-
tungsauswertungen zugreifen. Damit ergibt sich
für die Kontroll- und Entscheidungsfunktion des
Rechnungswesens ebenso eine neue Qualität.
▪ Über das Klientenportal können Sie zudem
alle von Ihrem Steuerberater bereitgestellten
Dokumente (Verträge, betriebswirtschaftliche
Auswertungen etc.) ebenso rund um die Uhr
einsehen und umgekehrt jederzeit auch wich-
tige Dokumente sicher mittels Upload an Ihren
Steuerberater übermitteln.
▪ Die Originalbelege dürfen nach erfolgreichem
Upload entsorgt werden. Somit ist die Zet-
telwirtschaft endgültig Geschichte. Einzige
Voraussetzung dafür ist: Die gescannten Belege
müssen auf Verlangen der Finanz jederzeit auf
Datenträger verfügbar gemacht werden können.
Resümee: Zögern Sie nicht und lassen Sie
sich im Zeitalter der Digitalisierung von Ihrem
Steuerberater in die neue Dimension der Buch-
haltung einweisen. Bei gutem Gelingen führt dies
zu einer neuen Qualität des Rechnungswesens.
Die Entwicklung der papierlosen Buchhaltung ist
ein schönes Beispiel, wie die Digitalisierung im
Ergebnis mehr Zeit und Raum für die schönen
Dinge des Lebens bringen kann.
▪▪▪
fotolia.com © goritza
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bezahlte Einschaltung
41
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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42 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Service
Standesveränderungen
R
STAND DER
GEMELDETEN ÄRZTE
1.11.18 1.2.19
Niedergelassene Ärzte
a) Approbierte Ärzte,
5
6
b) Ärzte für Allgemeinmedizin
467 462
c) Fachärzte
772 787
d) Ärzte für Allgemeinmedizin +
Fachärzte
118 119
Wohnsitzärzte
249 260
Angestellte Ärzte
a) Approbierte Ärzte
2
1
b) Ärzte für Allgemeinmedizin 250 248
c) Fachärzte
1191 1170
d) Turnusärzte
926 929
e) Ärzte für Allgemeinmedizin +
Fachärzte
93
96
Ao. Kammerangehörige
905 915
Ausländische Ärzte
1
1
Gesamtärztestand
4979 4994
Gesamtärztestand
4935 4979
Anerkennung bzw. Eintragung in die Ärzte-
liste als Arzt/Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Simon BONADIO
Dr. Petra ELSÄSSER
Dr. Susanne LECHNER
Dr. Michael OBERBICHLER
Dr. Ricarda PROHAZKA
Dr. Sandra RENK
Dr. Astrid RYBA
Dr. Elisabeth SCHWABEGGER
Dr. Andrea Maria STADLER
Dr. Raphaela TROJER
Dr. Anna WIDERIN
Anerkennung bzw. Eintragung in die Ärzte-
liste als Facharzt/Fachärztin
Dr. Soheyr AL-SARRAF, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie
Dr. Kai BOEGERSHAUSEN, Facharzt für Innere Medizin
Dr. Per CEURREMANS, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie
Dr. Christian DRUML, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie
Dr. Daniela Verena EGLE-NOORI, Fachärztin für
Neurologie
Dr. Irene FRANZ, Fachärztin für Anästhesiologie und
Intensivmedizin
Dr. Alexandra GRATL, Fachärztin für Allgemeinchirurgie
und Gefäßchirurgie
Dr. Leonhard GRUBER PhD, Facharzt für Radiologie
Dr. Andreas HAIM, Facharzt für Haut- und Ge-
schlechtskrankheiten
Dr. Ingrid HALLER, Fachärztin für Anästhesiologie
und Intensivmedizin
Dr. Bernhard HENNIG, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie
Dr. Andreas HOLZER, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie
Dr. Undine HOLZMANN, Fachärztin für Haut- und
Geschlechtskrankheiten
Dr. Sandra HUBER, Fachärztin für Allgemeinchirurgie
und Gefäßchirurgie
Dr. Ulrike IRSCHICK, Fachärztin für Innere Medizin
Dr. Stefan KOPP, Facharzt für Innere Medizin
Dr. Klaus LAMPRECHT, Facharzt für Allgemeinchirur-
gie und Viszeralchirurgie
Dr. Susanne LECHNER, Fachärztin für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Dr. Karin LINDINGER, Fachärztin für Strahlenthera-
pie-Radioonkologie
Prof. Dr. Judith Maria LÖFFLER-RAGG, Fachärztin
für Innere Medizin und Pneumologie
Florian MUCKENTHALER, Facharzt für Anästhesiolo-
gie und Intensivmedizin
Doz. Dr. Beate NEUHAUSER, Fachärztin für Allgemein-
chirurgie und Gefäßchirurgie
Dr. Georg PETTER, Facharzt für Psychiatrie und
Psychotherapeutische Medizin
Dr. Stefan PITTL, Facharzt für Innere Medizin
Dr. Lukas POST, Facharzt für Innere Medizin
Dr. Manuela PRIESCHL, Fachärztin für Neurologie
Dr. Arnold SCHIECHTL, Facharzt für Psychiatrie und
Psychotherapeutische Medizin
Dr. Elisabeth SCHWABEGGER, Fachärztin für Plasti-
sche, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Dr. Martin SEIDL, Facharzt für Neurologie
Dr. Rossella SPINELLI M., Fachärztin für Plastische,
Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Dr. Martin SPISS, Facharzt für Allgemeinchirurgie
und Viszeralchirurgie
Dr. Harald STEINER, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie
Dr. Dr. Alina STROBL, Fachärztin für Mund-, Kiefer-
und Gesichtschirurgie
Moritz TOBIASCH, Facharzt für Innere Medizin
Zuerkennung des Additivfacharzttitels
Dr. Adelheid DITLBACHER, Fachärztin für Innere
Medizin (Intensivmedizin)
Dr. Reinhold GEIGER, Facharzt für Unfallchirurgie
(Sporttraumatologie)
Dr. Günther JESACHER, Facharzt für Innere Medizin
(Hämatologie und Internistische Onkologie)
Dr. Jakob KRÖSSLHUBER, Facharzt für Kinder-
und Jugendheilkunde (Neonatologie und Pädiatrische
Intensivmedizin)
Dr. Christian NIEDERWANGER, Facharzt für Kinder-
und Jugendheilkunde (Pädiatrische Intensivmedizin
und Neonatologie)
Mag. Dr. Beatrix SCHOBERSBERGER, Fachärztin für
Innere Medizin (Gastroenterologie und Hepatologie)
Dr. David VILL, Facharzt für Innere Medizin (Intensiv-
medizin)
Dr. Christian WENTER, Facharzt für Innere Medizin
(Gastroenterologie und Hepatologie)
Anerkennung von Spezialisierungen
Dr. Evelyn ENDL, Ärztin für Allgemeinmedizin – Spezia-
lisierung in fachspezifischer psychosomatischer Medizin
Dr. Reingard FALCH, Ärztin für Allgemeinmedizin und
Fachärztin für Psychiatrie – Spezialisierung in fachspe-
zifischer psychosomatischer Medizin
Dr. Martin FUCHS, Facharzt für Psychiatrie und
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und
Psychotherapeutische Medizin – Spezialisierung in
fachspezifischer psychosomatischer Medizin
Dr. Regina HUBER, Fachärztin für Psychiatrie und
Psychotherapeutische Medizin – Spezialisierung in
fachspezifischer psychosomatischer Medizin
Dr. Axel Alexander SCHMUT M.Sc., Facharzt für Psy-
chiatrie und Psychotherapeutische Medizin – Spezia-
lisierung Geriatrie
Dr. Georg SCHREDER, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde – Speziali-
sierung in fachspezifischer psychosomatischer Medizin
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43
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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Julian

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Re: Die Polithochstapler in Bayern und die ihnen ebenbürtige Journaille
« Reply #8 on: October 24, 2019, 10:06:23 PM »


Dr. Eva SCHULZE, Ärztin für Allgemeinmedizin –
Spezialisierung Palliativmedizin
Dr. Katharina WEISSENBÖCK, Fachärztin für Psychi-
atrie und Psychotherapeutische Medizin – Speziali-
sierung in fachspezifischer psychosomatischer Medizin
Die postpromotionelle Ausbildung haben
begonnen
Dr. Gülay AKBULUT, an der Univ.-Klinik für Innere
Medizin I
Dr. Ivan ARNOLD, am Department Kinder- und
Jugendheilkunde, Pädiatrie I
Dr. Niklas DIETZE, an der Univ.-Klinik für Herzchirurgie
Dr. Michael FEHN, an der Univ.-Klinik für Innere
Medizin V
Dr. Simon FELICETTI, an der Univ.-Klinik für Innere
Medizin II
Dr. Valentin Andreas FINK, im a.ö. Krankenhaus
„St. Vinzenz“ Zams
Dr. Nils FRANZ, im a.ö. Landeskrankenhaus Hall in
Tirol
Dr. Johanna GERSTENMAYER, im a.ö. Krankenhaus
„St. Vinzenz“ Zams
Dr. Sarah Lea GITTER, an der Univ.-Klinik für Urologie
Dr. Felix GRABHERR, an der Univ.-Klinik für Innere
Medizin I
Dr. Philipp Norbert HINTEREGGER, in der Heereseige-
nen Sonderkrankenanstalt Innsbruck
Dr. Miriam Vera HOFF, an der Univ.-Klinik für Visceral-,
Transplantations- und Thoraxchirurgie
Dr. med. Abubaker IBRAHIM, an der Univ.-Klinik für
Neurologie
Dr. Annina JENAL, im a.ö. Bezirkskrankenhaus
Kufstein
Dr. Tobias KESER, im ö. Landeskrankenhaus Hochzirl -
Natters, Standort Hochzirl
Dr. Johanna KIS, im a.ö. Bezirkskrankenhaus Lienz
Dr. Manuela KOFLER, im ö. Landeskrankenhaus
Hochzirl - Natters, Standort Hochzirl
Dr. Daniela KRESSE, im a.ö. Bezirkskrankenhaus
St. Johann in Tirol
Dr. Philipp LICHTENBERGER, an der Univ.-Klinik für
Innere Medizin III
Dr. Clarissa LINDER, an der Univ.-Klinik für Visceral-,
Transplantations- und Thoraxchirurgie
Dr. Julia LINTNER, im a.ö. Landeskrankenhaus Hall in Tirol
Dr. Lukas MÜLLER, in der Heereseigenen Sonder-
krankenanstalt Innsbruck
Dr. Philipp Alexander NELLES, an der Univ.-Klinik für
Neurochirurgie
Dr. Harald NEURURER, im a.ö. Bezirkskrankenhaus
Reutte
MUDr. Bernhard OKAMURA, in der Heereseigenen
Sonderkrankenanstalt Innsbruck
Dr. Cornelia OWER, an der Univ.-Klinik für Unfall-
chirurgie
Dr. Elena PLEYER, an der Univ.-Klinik für Anästhesie
und Intensivmedizin
Dr. Theresia PUELACHER, im a.ö. Krankenhaus
„St. Vinzenz“ Zams
Dr. Philipp PUFF, im a.ö. Bezirkskrankenhaus Kufstein
Dr. Christian RAMESMAYER, in der Heereseigenen
Sonderkrankenanstalt Innsbruck
Dr. Silvia REINHARDT, an der Univ.-Klinik für
Gefäßchirurgie
Dr. Christoph RUBNER, an der Univ.-Klinik für
Anästhesie und Intensivmedizin
Dr. Magdalena SACHER, an der Univ.-Klinik für
Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie
Jacob SCHREIBER, an der Univ.-Klinik für Innere
Medizin IV
Dr. Miriam SEIWALD, im a.ö. Landeskrankenhaus Hall
in Tirol
Dr. Nikolai STAIER, an der Univ.-Klinik für Anästhesie
und Intensivmedizin
Dr. Matthias STOCK, an der Univ.-Klinik für Innere
Medizin V
Wir freuen uns auf Ihre
schriftliche Bewerbung!
a. ö. Krankenhaus St. Vinzenz
Betriebs GmbH Zams
z. H. Personalabteilung
Sanatoriumstraße 43
6511 Zams
T: +43(0)5442/600
E: personal@krankenhaus-zams.at
Wir versorgen als erweitertes Standardkrankenhaus das Tiroler Oberinntal mit seinen
bekannten Winter-Tourismusregionen. Unser Krankenhaus umfasst die Abteilungen für
Anästhesie mit Intensivtherapie, Augenheilkunde (Tagesklinik), Chirurgie, Gynäkologie/
Geburtshilfe, HNO, Innere Medizin mit Intensivstation, Orthopädie, Pädiatrie, Radiologie,
Unfallchirurgie und Urologie. In naher Zukunft wird das Haus um eine Abteilung für
Neurologie und Psychiatrie erweitert werden.
Wir erwarten von unseren KollegInnen
▪ eine fundierte unfallchirurgische Facharztausbildung
▪ fundierte orthopädische Kenntnisse
▪ fachliche Kompetenz mit breiter klinischer Basis
▪ sehr gute Kommunikations- und Teamfähigkeit
▪ freundlicher, aufgeschlossener Umgang mit Patienten und Angehörigen
▪ hohe soziale Kompetenz
▪ Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit und Teamfähigkeit
▪ einen ethischen Grundkonsens mit den Werten eines christlich orientierten
Krankenhauses
Das Gehalt richtet sich nach der Betriebsvereinbarung der Ärzte des Krankenhauses
St. Vinzenz Zams. Der Mindestgehalt kann sich auf Basis der geltenden Betriebsver-
einbarungen, besonders durch die Anrechnung von Vordienstzeiten und der Leistung
von Nacht- und Wochenenddiensten wesentlich erhöhen.
Wir bieten einen anspruchsvollen Arbeitsplatz in einem attraktiven Umfeld.
Das Krankenhaus St. Vinzenz in Zams sucht ab sofort eine/einen
FachärztIn für Unfallchirurgie, Orthopädie und Traumatologie
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44 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Service
R
Dr. Christina TILLER, an der Univ.-Klinik für Herz-
chirurgie
Dr. Theresa TROPPMAIR, an der Univ.-Klinik für
Anästhesie und Intensivmedizin
Philippe Matthias TSCHOLL, in der LGP Dr. Fink, Dr.
Hoser und Dr. Gföller, Facharztpraxis für Unfallchirurgie
und Sporttraumatologie OG
Dr. Diana-Anamaria URSACIUC, am Zentralinstitut für
Bluttransfusion und Immunolog. Abteilung
Dr. Anja VOELKER, im a.ö. Landeskrankenhaus Hall
in Tirol
Dr. Felix WANNER, an der Univ.-Klinik für Innere
Medizin IV
Dr. Katrin WITTLINGER, im a.ö. Bezirkskrankenhaus
Kufstein
Johannes ZELLMER, im ö. Landeskrankenhaus Hoch-
zirl - Natters, Standort Natters
Dr. Desislava ZHELYAZKOVA, an der Univ.-Klinik für
Anästhesie und Intensivmedizin
Zugänge angestellter Ärzte/Ärztinnen aus
anderen Bundesländern
Dr. Roman DEITERS, Turnusarzt, aus Vorarlberg
Dr. Stefan Peter HARMUTH, Turnusarzt, aus Nieder-
österreich
Dr. Hanaa HASAN, Turnusärztin, aus Salzburg
Dr. Bernhard HOLZKNECHT, Facharzt für Anästhesiolo-
gie und Intensivmedizin, aus Oberösterreich
Mag. Lukas Andrius JELISEJEVAS, Turnusarzt, aus
Vorarlberg
Dr. Judith SCHERNTHANER, Turnusärztin, aus
Salzburg
Praxiseröffnungen
Dr. Florian ARCO, Facharzt für Anästhesiologie und In-
tensivmedizin in Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck,
Sennstraße 1; Telefon: 0512/21120; Ordinationszeiten:
Nach Vereinbarung
Dr. Wolfgang BACHLECHNER, Arzt für Allgemeinme-
dizin in Assling; Ordination: 9911 Assling, Thal-Aue
8; Telefon: 04855/8181; Ordinationszeiten: MoDiDoFr
8-12; MoMi 16-18; Mi 10-12 Uhr; Terminvereinba-
rung: nicht erforderlich
Prof. Dr. Thomas BENKE, Facharzt für Neurologie und
Psychiatrie in Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck,
Salurner Straße 1; Telefon: 0676/5223919; Ordinati-
onszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Katrin BERMOSER, Fachärztin für Allgemeinchi-
rurgie und Viszeralchirurgie in Hall in Tirol; Ordi-
nation: 6060 Hall in Tirol, Straubstraße 7; Telefon:
05223/21414; Ordinationszeiten: Mo-Do nach
Vereinbarung; Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Stefan BÖSER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck, Schulgasse
1a; Telefon: 0512/282383; Ordinationszeiten: Mo-Fr
8,30-12; Mo 16,30-18,30; Di 17-18,30; Do 17-19
Uhr; Terminvereinbarung: nicht erforderlich
MR Dr. Barbara BRAUNSPERGER, Fachärztin für
Radiologie in Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck,
Amraser-See-Straße 56a; Telefon: 0512/327272;
Ordinationszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Martin DOSTAL, Facharzt für Neurochirurgie in
Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck, Innrain 143;
Telefon: 0699/17100017; Ordinationszeiten: Fr 17-21
Uhr; Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Patricia ELLER, Ärztin für Allgemeinmedizin in Hall
in Tirol; Ordination: 6060 Hall in Tirol, Straubstraße
7; Telefon: 05223/21424; Ordinationszeiten: Nach
Vereinbarung
Doz. Dr. Simon EULER, Facharzt für Unfallchirurgie in
Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck, Sennstraße 1;
Telefon: 0512/201001; Ordinationszeiten: Mo-Fr 8-12
u. 14-18 Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
Dr. Stefan KEWITZ, Arzt für Allgemeinmedizin in
Ehrwald; Ordination: 6632 Ehrwald, Florentin-Weh-
ner-Weg 13; Telefon: 05673/20312; Ordinationszeiten:
Mo-Fr 7,30-12 u. 15-18,30 Uhr u.n. Vereinbg.;
Terminvereinbarung: erwünscht
Dr. Sonja LANG, Fachärztin für Innere Medizin in
Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck, Kaiser-Franz-
Joseph-Straße 14; Telefon: 0512/550502; Ordinati-
onszeiten: DoFr 8-12 Uhr u.n. Vereinbg.; Terminverein-
barung: erforderlich
Dr. Arjeta MEHMETI, Fachärztin für Neurochirurgie in
Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck, Innrain 143;
Telefon: 0660/1554810; Ordinationszeiten: Nach
Vereinbarung
Dr. Tobias MÖLTZNER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck, Andechsstraße
59; Telefon: 0512/344390; Ordinationszeiten: MoDi-
MiFr 7,30-11,30; MoDo 15,30-18,30 Uhr; Terminver-
einbarung: nicht erforderlich
Christoph Maria MÜLLER, Approbierter Arzt in Fritzens;
Ordination: 6122 Fritzens, Farbentalerweg 8; Telefon:
0681/10734969; Ordinationszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Doris MUßHAUSER, Ärztin für Allgemeinmedizin in
Hall in Tirol; Ordination: 6060 Hall in Tirol, Recheisstra-
ße 8a; Telefon: 05223/57301; Ordinationszeiten: MoMi
8-12; Di 8-11,30 u. 13-15; Do 8-11,30 u. 16-18; Fr
8-11 Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
Dr. Harald OBERBAUER, Facharzt für Psychiatrie und
Neurologie in Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck,
Universitätsstraße 22; Telefon: 0676/3082340; Ordi-
nationszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Kerstin ORTLECHNER, Fachärztin für Haut- und
Geschlechtskrankheiten in Oberndorf in Tirol; Ordi-
nation: 6372 Oberndorf in Tirol, Pass-Thurn-Straße
23; Telefon: 0676/3526663; Ordinationszeiten: Nach
Vereinbarung
Dr. Thomas Josef PITTL, Facharzt für Allgemeinchi-
rurgie und Viszeralchirurgie in Hall in Tirol; Ordi-
nation: 6060 Hall in Tirol, Straubstraße 7; Telefon:
05223/21414; Ordinationszeiten: Mo-Do 8-16 Uhr u.n.
Vereinbg.; Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Rolf Walter PÜMPEL, Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe in Hall in Tirol; Ordination: 6060 Hall
in Tirol, Milser Straße 10; Telefon: 050504/36300;
Ordinationszeiten: Nach Vereinbarung
Prim. Prof. Dr. Andreas REISSIGL, Facharzt für Urolo-
gie in Rum; Ordination: 6063 Rum, Lärchenstraße 41;
Telefon: 0512/234567 oder 0512/234352; Ordinati-
onszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Peter SCHÖNHERR, Facharzt für Innere Medizin
in Pettneu am Arlberg; Ordination: 6574 Pettneu am
Arlberg, Dorf 58a; Telefon: 0677/61159950; Ordinati-
onszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Dagmar SEIPELT M.Sc., Ärztin für Allgemein-
medizin in Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck,
Wilhelm-Greil-Straße 21; Telefon: 0669/11466339;
Ordinationszeiten: Mi-Fr 7-13 Uhr u.n. Vereinbg.;
Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Alexander SMEKAL, Facharzt für Radiologie
in Innsbruck; Ordination: 6020 Innsbruck, Amra-
ser-See-Straße 56; Telefon: 0512/327272; Ordinati-
onszeiten: Nach Vereinbarung
Doz. Dr.Dr. Otto STEINMAßL, Facharzt für Mund-,
Kiefer- und Gesichtschirurgie in Innsbruck; Ordination:
6020 Innsbruck, Kaiser-Josef-Straße 13; Telefon:
0512/934806; Ordinationszeiten: Nach Vereinbarung
Patrick STRAßER, Facharzt für Neurologie in Haiming;
Ordination: 6425 Haiming, Haimingerberg 42; Telefon:
0720/815988; Ordinationszeiten: Nach Vereinbarung
Doz. Dr. Werner TIEFENTHALER, Facharzt für Anäs-
thesiologie und Intensivmedizin in Imst; Ordination:
6460 Imst, Medalp-Platz 1; Telefon: 05418/51100;
Ordinationszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Stephan WAURICK, Facharzt für Allgemeinchirurgie
und Viszeralchirurgie in Ischgl; Ordination: 6561 Ischgl,
Galfeisweg 7; Telefon: 05444/50027; Ordinations-
zeiten: Mo-So 10-18 Uhr; Terminvereinbarung: nicht
erforderlich
Praxiszurücklegungen
Dr. Johann ABENTUNG, Arzt für Allgemeinmedizin in
Natters
Dr. Adelbert BACHLECHNER, Arzt für Allgemeinmedi-
zin in Assling
Dr. Birgit BIEDERMANN, Fachärztin für Neurologie in
Innsbruck
Dr. Kerstin DAVIES, Ärztin für Allgemeinmedizin in
Prutz
Doz. Dr. Anton Hubert DENZ, Facharzt für Innere
Medizin in Innsbruck
OMR Dr. Heinrich FRISCHAUF, Facharzt für Innere
Medizin in Innsbruck
Dr. Karin HOLZHAMMER, Ärztin für Allgemeinmedizin
in Innsbruck
MR Dr. Manfred KOFLER, Facharzt für Lungenkrank-
heiten in Innsbruck
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Service
45
Dr. Otto KUNZ, Arzt für Allgemeinmedizin in Vomp
Dr. Armin LINSER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Mieming
Dr. Ivana MAJ, Ärztin für Allgemeinmedizin in Aschau
im Zillertal
MR Dr. Mathilde MARIACHER M.Sc., Ärztin für Allge-
meinmedizin in Innsbruck
Dr. Christian PLATZER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Hall in Tirol
Doz. Dr. Peter Josef POHL, Facharzt für Neurologie
und Psychiatrie in Innsbruck
Dr. Gabriele PRENNSCHÜTZ-SCHÜTZENAU, Ärztin für
Allgemeinmedizin in Söll
Dr. Alexander RAUCH, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie in Thiersee
Dr. Erich Horst REMBECK, Facharzt für Orthopädie
und Orthopädische Chirurgie in Thiersee
Dr. Arthur SCHERER, Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe in Hall in Tirol
Dr. Hans-Robert SCHÖNHERR, Facharzt für Innere
Medizin in Zams
Dr. Josef STADLWIESER, Facharzt für Anästhesiologie
und Intensivmedizin in Imst
Dr. Elisabeth VOGL-GURSCHLER, Ärz-
tin für Allgemeinmedizin in Innsbruck
Eröffnung von zweiten Berufssitzen
Doz. Dr. Christian DEML, Facharzt für Unfallchirurgie
in Innsbruck; Eröffnung einer zweiten Ordination als
Facharzt für Unfallchirurgie in 6020 Innsbruck, Brune-
cker Straße 2e; Telefon: 0512/2112; Ordinationszeiten:
Nach Vereinbarung
Doz. Dr. Simon EULER, Facharzt für Unfallchirurgie
in Innsbruck; Eröffnung einer zweiten Ordination als
Facharzt für Unfallchirurgie in 6020 Innsbruck, Ressel-
straße 33; Telefon: 0512/890303; Ordinationszeiten:
Nach Vereinbarung
Dr. Jürgen HOFMANN, Facharzt für Allgemeinchirurgie
und Viszeralchirurgie in Vomp; Eröffnung einer zweiten
Ordination als Facharzt für Allgemeinchirurgie und Vis-
zeralchirurgie in 6020 Innsbruck, Innrain 143; Telefon:
0664/2454092; Ordinationszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Florian JEHLE, Arzt für Allgemeinmedizin in
Kappl; Eröffnung einer zweiten Ordination als Arzt für
Allgemeinmedizin in 6580 St. Anton am Arlberg, Dorf-
straße 27; Telefon: 05446/30392; Ordinationszeiten:
Mo-Sa 13-19 Uhr n. Vereinbg.; Terminvereinbarung:
erwünscht
Dr. Sonja LANG, Fachärztin für Innere Medizin in Inns-
bruck; Eröffnung einer zweiten Ordination als Fachärz-
tin für Innere Medizin in 6166 Fulpmes, Riehlstraße
3; Telefon: 05225/65286; Ordinationszeiten: Nach
telefonischer Vereinbarung
Dr. Thomas Josef PITTL, Facharzt für Allgemeinchirur-
gie und Viszeralchirurgie in Hall in Tirol; Eröffnung einer
zweiten Ordination als Facharzt für Allgemeinchirurgie
und Viszeralchirurgie in 6063 Rum, Lärchenstraße
41; Telefon: 0512/2340; Ordinationszeiten: Nach
Vereinbarung
Dr. Berndt STALZER, Facharzt für Anästhesiologie
und Intensivmedizin in Innsbruck; Eröffnung einer
zweiten Ordination als Facharzt für Anästhesiologie
und Intensivmedizin in 6020 Innsbruck, Bürgerstraße
19; Telefon: 0664/3858715; Ordinationszeiten: Nach
Vereinbarung
Doz. Dr. Werner TIEFENTHALER, Facharzt für Anäs-
thesiologie und Intensivmedizin in Imst; Eröffnung einer
zweiten Ordination als Facharzt für Anästhesiologie
und Intensivmedizin in 6020 Innsbruck, Innrain 143;
Telefon: 0512/90109015; Ordinationszeiten: Nach
Vereinbarung
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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46 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Zurücklegung von zweiten Berufssitzen
Dr. Claus BADER, Arzt für Allgemeinmedizin in Stams
Dr. Irmgard MAYRINGER, Fachärztin für Neurologie
in Schwaz
Dr. Roland WACHTER, Facharzt für Orthopädie und
Orthopädische Chirurgie in Innsbruck
Zu den Krankenkassen wurden zugelassen
Dr. Wolfgang BACHLECHNER, Arzt für Allgemeinmedi-
zin in Assling
Dr. Stefan BÖSER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Innsbruck
Dr. Stefan FRISCHAUF, Facharzt für Innere Medizin in
Innsbruck
Dr. Walter GRITSCH, Facharzt für Innere Medizin in
Fulpmes
Dr. Claudia KOFLER, Fachärztin für Lungenkrankheiten
in Innsbruck
Dr. Irmgard MAYRINGER, Fachärztin für Neurologie in
Innsbruck
Dr. Tobias MÖLTZNER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Innsbruck
Dr. Doris MUßHAUSER, Ärztin für Allgemeinmedizin in
Hall in Tirol
Service
Teilung von Kassenverträgen
Die Kassenverträge haben zurückgelegt
Dr. Walter GRITSCH, Arzt für Allgemeinmedizin in
Innsbruck
MR Dr. Willibald LACKINGER, Facharzt
für Psychiatrie in Jenbach
Änderungen von Ordinationsadressen und
Ordinationstelefonnummern
Dr. Birgit ALEXANDER-SUITNER, Ärztin für Allgemeinme-
dizin und Fachärztin für Radiologie in Innsbruck, Ordinati-
on: 6020 Innsbruck, Innrain 143; Telefon: 0512/312888
Dr. Stefan BAUMERT, Arzt für Allgemeinmedizin in Kitz-
bühel, Ordination: 6370 Kitzbühel, Franz-Reisch-Straße
11; Telefon: 05356/93081
Dr. Wolfgang BODNER, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in
St. Johann in Tirol, Ordination: 6380 St. Johann in Tirol,
Brauweg 1/G2a; Telefon: 05352/62400
Doz. Dr. Christian DEML, Facharzt für Unfallchirurgie in
Innsbruck, Ordination: 6020 Innsbruck, Sennstraße 1;
Telefon: 0512/2112
Dr. Alfred DOBLINGER, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie in Oberper-
fuss, Ordination: 6173 Oberperfuss, Riedl 56; Telefon:
05232/82211
Dr. Kurt FREUDENSCHUSS, Facharzt für Hals-, Na-
sen- und Ohrenheilkunde in Rum, Ordination: 6063
Rum, Lärchenstraße 41; Telefon: 04852/67700 oder
04852/67700 oder 0512/234
Dr. Fabian GERBER, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Unfallchirurgie in Innsbruck, Ordinati-
on: 6020 Innsbruck, Innrain 143/4.Stock; Telefon:
0664/4026949 oder 0512/90109015
Dr. Fabian GERBER, Facharzt für Unfallchirurgie in Rum,
Ordination: 6063 Rum, Lärchenstraße 41; Telefon:
0664/4026949
Dr. Bernhard HEINZLE, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Radiologie in Wörgl, Ordination: 6300 Wörgl,
Fritz-Atzl-Straße 8/4; Telefon: 05332/7288820
Dr. Jürgen HOFMANN, Facharzt für Allgemeinchirurgie
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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zin und Facharzt für Lungenkrankheiten in Innsbruck,
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Dr. Dieter LUNGENSCHMID, Facharzt für Radiologie in
Innsbruck, Ordination: 6020 Innsbruck, Innrain 143/2.02;
Telefon: 0512/312888
MR Dr. Reinhard REIGER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Lienz, Ordination: 9900 Lienz, Alleestraße 9; Telefon:
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Dr. Sharareh SCHACHNER-AYOUBI MOBARHAN, Ärztin
für Allgemeinmedizin in Stans, Ordination: 6135 Stans,
Unterdorf 62/8; Telefon: 05242/63836
Dr. Thomas TRIEB, Facharzt für Radiologie in Innsbruck, Ordi-
nation: 6020 Innsbruck, Innrain 143; Telefon: 0512/312888
Telefaxnummern in den Ordinationen
Dr. Birgit ALEXANDER-SUITNER, Ärztin für Allgemein-
medizin und Fachärztin für Radiologie in Innsbruck;
Telefax: 0512/31288829
Dr. Wolfgang BACHLECHNER, Arzt für Allgemeinmedi-
zin in Assling; Telefax: 04855/81814
Dr. Katrin BERMOSER, Fachärztin für Allgemeinchi-
rurgie und Viszeralchirurgie in Hall in Tirol; Telefax:
05223/2141414
Dr. Stefan BÖSER, Arzt für Allgemeinmedizin in Inns-
bruck; Telefax: 0512/2823838
MR Dr. Barbara BRAUNSPERGER, Fachärztin für
Nuklearmedizin und Fachärztin für Radiologie in
Innsbruck; Telefax: 0512/32727299
Doz. Dr. Christian DEML, Facharzt für Unfallchirurgie in
Innsbruck; Telefax: 0512/2112808
Dr. Patricia ELLER, Ärztin für Allgemeinmedizin und
Fachärztin für Innere Medizin in Hall in Tirol; Telefax:
05223/2142414
Doz. Dr. Simon EULER, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie und Facharzt für Unfallchirurgie in
Innsbruck; Telefax: 0512/20100120
Dr. Walter GRITSCH, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Innere Medizin in Fulpmes; Telefax:
05225/6528665
Dr. Walter GRITSCH, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Innere Medizin in Innsbruck; Telefax:
0512/5505010
Dr. Bernhard HEINZLE, Arzt für Allgemeinmedi-
zin und Facharzt für Radiologie in Wörgl; Telefax:
05332/7288822
Dr. Jürgen HOFMANN, Facharzt für Allgemeinchi-
rurgie und Viszeralchirurgie in Innsbruck; Telefax:
05242/73913
Dr. Jürgen HOFMANN, Facharzt für Allgemeinchirurgie
und Viszeralchirurgie in Vomp; Telefax: 05242/73913
Prof. Dr. Christian KÄHLER, Facharzt für Innere Medi-
zin und Facharzt für Lungenkrankheiten in Innsbruck;
Telefax: 0512/21127422
Dr. Stefan KEWITZ, Arzt für Allgemeinmedizin in
Ehrwald; Telefax: 05673/2031242
Dr. Sonja LANG, Fachärztin für Innere Medizin in
Fulpmes; Telefax: 05225/6528665
Dr. Sonja LANG, Fachärztin für Innere Medizin in
Innsbruck; Telefax: 0512/55050210
Dr. Dieter LUNGENSCHMID, Facharzt für Radiologie in
Innsbruck; Telefax: 0512/31288829
Dr. Irmgard MAYRINGER, Fachärztin für Neurologie in
Innsbruck; Telefax: 0512/56393044
Dr. Tobias MÖLTZNER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Innsbruck; Telefax: 0512/342194
Dr. Doris MUßHAUSER, Ärztin für Allgemeinmedizin in
Hall in Tirol; Telefax: 05223/5730127
Dr. Thomas Josef PITTL, Facharzt für Allgemein-
chirurgie und Viszeralchirurgie in Hall in Tirol; Telefax:
05223/2141414
Dr. Rolf Walter PÜMPEL, Facharzt für Frauenheil-
kunde und Geburtshilfe in Hall in Tirol; Telefax:
050504/6736300
Dr. Peter SCHÖNHERR, Facharzt für Innere Medizin in
Pettneu am Arlberg; Telefax: 05448/2228620
Dr. Berndt STALZER, Facharzt für Anästhesiologie und
Intensivmedizin in Innsbruck; Telefax: 0512/560033
Doz. Dr. Dr. Otto STEINMAßL, Facharzt für Mund-,
Kiefer- und Gesichtschirurgie in Innsbruck; Telefax:
0512/328795
Doz. Dr. Werner TIEFENTHALER, Facharzt für
Anästhesiologie und Intensivmedizin in Imst; Telefax:
05418/51100111
Doz. Dr. Werner TIEFENTHALER, Facharzt für Anäs-
thesiologie und Intensivmedizin in Innsbruck; Telefax:
0512/90109019
Dr. Thomas TRIEB, Facharzt für Radiologie in Inns-
bruck; Telefax: 0512/31288829
Dr. Stephan WAURICK, Facharzt für Allgemeinchirurgie
und Viszeralchirurgie in Ischgl; Telefax: 05444/50029
Änderungen von Ordinationszeiten
Dr. Brigitte AUER, Ärztin für Allgemeinmedizin in
Innsbruck, Ordinationszeiten: MoDiDo 8-13; Mo 15,30-
18; Do 14-16 Uhr; u.n. Vereinbg.; Terminvereinbarung:
erwünscht
Dr. Wolfgang BODNER, Arzt für Allgemeinmedizin
und Facharzt für Orthopädie und Orthopädische
Chirurgie in St. Johann in Tirol, Ordinationszeiten: Mo
12-16; DiDo 9-16 ; Fr 9-13 Uhr; Terminvereinbarung:
erwünscht
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48 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Dr. Peter Georg BRAJER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Westendorf, Ordinationszeiten: Mo 8-12 u. 16-18; Di
8-11 u. 15-17; Mi 8-9 nur n. Vereinbg.; Mi 9-12; Do
8-12; Fr 15-18 Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
Doz. Dr. Christian DEML, Facharzt für Unfallchirurgie in
Innsbruck, Ordinationszeiten: Mo-Fr 9-18; Sa 12-18;
So 11-15 Uhr; Terminvereinbarung: nicht erforderlich
Dr. Alois DENGG, Arzt für Allgemeinmedizin in Mayr-
hofen, Ordinationszeiten: MoDiMiFr 8-11,30; Mo-Do
15,30-18; (Do 8-11,30 Uhr Bürozeiten); Wintersaison
(Dez. bis Ostern): Mo-Fr 8-11,30 u. 15,30-18 Uhr;
Terminvereinbarung: erwünscht
Dr. Verena DOLLINGER, Ärztin für Allgemeinmedizin
in Innsbruck, Ordinationszeiten: Mo-Do 8-12 Uhr;
Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Marie-Therese DON, Ärztin für Allgemeinmedizin
und Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in
Axams, Ordinationszeiten: Di 8-13; Mi 8-13 u. 14-19;
Fr 9-15 Uhr;
Dr. Arno EBNER, Facharzt für Urologie in Innsbruck,
Ordinationszeiten: Mo 13-17; DiDo 8-15; Mi 8-14; Fr
8-12 Uhr; Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Stefan FRISCHAUF, Facharzt für Innere Medizin in
Innsbruck, Ordinationszeiten: Mo-Fr 7,30-11,30; DiDo
16-18 Uhr;
Dr. Georg GADNER, Arzt für Allgemeinmedizin in
Brixlegg, Ordinationszeiten: Di-Fr 9-11,30; MoDiDo
16,30-18,30 Uhr; Mi nachm. n. Vereinbg.; Terminver-
einbarung: nicht erforderlich
Dr. Fabian GERBER, Facharzt für Unfallchirurgie in
Rum, Ordinationszeiten: Nach Vereinbarung
Dr. Ruth GREDLER-KIRCHMEYR, Ärztin für Allgemein-
medizin in Schwaz, Ordinationszeiten: 01.12.-31.03.:
Mo 7,30-12,30 u. 16-17; DiFr 7,30-12,30; Mi 15-18;
Do 15-18 Uhr; 01.04.-30.11.: Mo 7,30-12,30 u. 16-
17; DiDoFr 7,30-12,30; Mi 15-18 Uhr;
Dr. Peter Franz GRITSCH, Arzt für Allgemeinmedizin
in Gnadenwald, Ordinationszeiten: Mo-Fr 7,30-12,30;
DiDo 14,30-17 Uhr; Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Elfriede HASSAN-LAINER, Fachärztin für Psychi-
atrie in Innsbruck, Ordinationszeiten: Mo 16-20; Di 11-
15; MiDoFr 8-12 Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
Dr. Christian HENGL, Facharzt für Innere Medizin in
Kitzbühel, Ordinationszeiten: MoDoFr 8-12; Di 15-19;
Mi 8-12,30 u. Do 17-19 Uhr; Terminvereinbarung:
erforderlich
Dr. Bernhard HENNIG, Facharzt für Unfallchirurgie
in Ellmau, Ordinationszeiten: Dez-April (vor Ostern):
Mo-Fr 11-18; SaSo u. Feiertage 11-17 Uhr; April
(nach Ostern)-Nov: Di-Do 10-18 Uhr u.n. tel. Vereinbg.;
Terminvereinbarung: nicht erforderlich
Dr. Stephan HUTER, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Innere Medizin in Innsbruck, Ordinations-
zeiten: Mo 14-18,30; DiMi 9-14,30; Do 9-12; Fr 9-13
Uhr; Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Ulrich JANOVSKY, Arzt für Allgemeinmedizin in Ab-
sam, Ordinationszeiten: MoDiDoFr 8-11,30; MoMiDo
16-18 Uhr; Terminvereinbarung: nicht erforderlich
Dr. Florian JEHLE, Arzt für Allgemeinmedizin in Kappl,
Ordinationszeiten: MoDi 8,30-11 u. 14-16; jeden 2. Mi
alternierend mit Dr. Maurer 8,30-11 u. 14-16 Uhr; vom
15.12.2018 bis 22.04.2019 Wochenend u. feiertags
9-10 u. 15-16 Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
Prof. Dr. Christian KÄHLER, Facharzt für Innere Medi-
zin und Facharzt für Lungenkrankheiten in Innsbruck,
Ordinationszeiten: Mo-Fr 8-12,30; MoDiDo 13-16,30;
Mi 14-19 Uhr; Tägl. Notfallordination 8-9 Uhr; 1.
Samstag im Monat 9-12 Uhr; Terminvereinbarung:
erwünscht
Dr. Christina KAROSIN, Fachärztin für Neurologie in
Wattens, Ordinationszeiten: MoMi 15,30-18,30; DiDo
8-12 u. 15-18 Uhr; Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Raimund KASERBACHER, Facharzt für Innere Me-
dizin in Landeck, Ordinationszeiten: MoDi 8-13; MiDo
8-12; Mi 15-17 Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
Prim. Dr. Dieter KÖLLE M.Sc., Facharzt für Frauen-
heilkunde und Geburtshilfe in Innsbruck, Ordinations-
zeiten: nur nach Vereinbg. unter Tel.: 0677/63002607
Terminvereinbarung: erforderlich
MR Dr. Willibald LACKINGER, Facharzt für Psychiatrie
in Jenbach, Ordinationszeiten: DiMiDo 9-12; Termin-
vereinbarung: erforderlich
Dr. Angela LADSTÄTTER, Ärztin für Allgemeinmedizin
in Innsbruck, Ordinationszeiten: MoMiFr 8-12; Fr 14-
15 Uhr; Terminvereinbarung: nicht erforderlich
Dr. Heike LARCHER, Fachärztin für Kinder- und Ju-
gendheilkunde in Innsbruck, Ordinationszeiten: MoDoFr
8,30-12; Mi n. Vereinbg.; Di 8,30-12 u. 14-16,30 Uhr;
Terminvereinbarung: erforderlich
Doz. Dr. Maximilian LEDOCHOWSKI, Facharzt für Inne-
re Medizin in Innsbruck, Ordinationszeiten: MoMi 9-12
u. 15-19 Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
MR Dr. Petra Alice LUGGER M.Sc., Fachärztin für
Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie in Innsbruck,
Ordinationszeiten: Mo-Do 8,30-13,30 Uhr; Terminver-
einbarung: erforderlich
Dr. Eberhard MARCKHGOTT, Facharzt für Hals-,
Nasen- und Ohrenheilkunde in Telfs, Ordinationszeiten:
MoDo 14-18; DiFr 9-13 Uhr; Terminvereinbarung:
erforderlich
Dr. Andrea MARGREITER, Ärztin für Allgemeinme-
dizin in Kufstein, Ordinationszeiten: MoDiFr 7,30-12;
Di 15,30-18; Do 14-18 Uhr; Terminvereinbarung:
erwünscht
Dr. Manuel MAURER, Arzt für Allgemeinmedizin und
Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin in
Kappl, Ordinationszeiten: DoFr 8,30-11 u. 14-16;
jeden 2. Mi alternierend mit Dr. Jehle 8,30-11 u. 14-
16 Uhr; vom 15.12.2018 bis 22.04.2019 Wochenend
u. feiertags 9-10 u. 15-16 Uhr; Terminvereinbarung:
erforderlich
Dr. Romed Leo MEIRER, Facharzt für Plastische,
Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Wörgl,
Ordinationszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr n. Vereinbg.;
Terminvereinbarung: erforderlich
Dr. Peter PEER, Arzt für Allgemeinmedizin in Tux,
Ordinationszeiten: Mo-Fr 8-12; MoMiDo 16-18 Uhr;
Terminvereinbarung: nicht erforderlich
Dr. Herta Christina PICHLER-GERGES, Ärztin für
Allgemeinmedizin und Fachärztin für Kinder- und
Jugendheilkunde in Kolsass, Ordinationszeiten:
MoDiMiFr 8-12,30; DiFr 14,15-17; Do 13-17 Uhr u.n.
tel. Vereinbg.; Terminvereinbarung: erwünscht
R
Die Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle Tirol, sucht für das Bundesland (Nord-
und/oder Osttirol) zwecks Durchführung von ärztlichen Untersuchungen zur Feststellung
der Pflegebedürftigkeit inklusive Gutachtenerstellung
AllgemeinmedizinerInnen
welche – vorwiegend im Rahmen von Hausbesuchen – auf Honorarbasis (plus Kilometer-
geld bei Benutzung des eigenen PKW‘s), im Mindestausmaß von durchschnittlich 20 Gut-
achten pro Monat, tätig sein wollen.
Bewerbungen und Anfragen richten Sie bitte an Herrn Landes-Stellen-Chefarzt Dr. Sailer
6020 Innsbruck, Ing.-Etzel-Straße 13, Tel.: 050303-38202, E-Mail: romed.sailer@pensionsversicherung.at
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Dr. Diana PRADER, Ärztin für Allgemeinmedizin in
Kirchberg in Tirol, Ordinationszeiten: Mo 7,30-11,30
u. 17-19; Di 7,30-11,30 u. nachm. n. Vereinbg.;
Mi 15-18; DoFr 7,30-11,30 Uhr; Terminvereinbg. für
VU und MKP erforderlich; Terminvereinbarung: nicht
erforderlich
Dr. Thomas RAINER, Facharzt für Hals-, Nasen- und
Ohrenheilkunde in Ramsau im Zillertal, Ordinations-
zeiten: Mo vormittags Do nachmittags n. tel. Terminver-
einbg. unter: 0512/586604 oder über die Homepage:
http://www.hno-rainer.at Terminvereinbarung:
erforderlich
Dr. Norman Ralph RUTH, Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe in St. Johann in Tirol, Ordinations-
zeiten: MoDoFr 8-12; DiMi 13-17 Uhr; Terminverein-
barung: erforderlich
Dr. Norman Ralph RUTH, Facharzt für Frauenheil-
kunde und Geburtshilfe in Wörgl, Ordinationszeiten:
Mo 14,30-17,30; Di 7,30-11; Mi 9-12; Do 14,30-
17,30 Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
Dr. Marianne SCHMIDT-MOLL, Fachärztin für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Kitzbühel,
Ordinationszeiten: Mo 7-15,30; DiFr 7-13;
Do 7-18 Uhr;
Dr. Alois Siegfried SCHNEITTER, Facharzt für Frauen-
heilkunde und Geburtshilfe in Zirl, Ordinationszeiten:
Mo-Fr 8-13; MoMi 15-19 Uhr; Terminvereinbarung:
erwünscht
Dr. Olga SHAFE-SCHIMANEK, Ärztin für Allgemeinme-
dizin in Mayrhofen, Ordinationszeiten: MoDiDo 8-12;
MoMi 15-18; Fr 10-14 Uhr; Terminvereinbarung:
erforderlich
Dr. Bernhard STEINHUBER, Facharzt für Augenheil-
kunde und Optometrie in Schwaz, Ordinationszeiten:
MoMi 13,30-18; DiDo 7,30-12; Fr 8-12 Uhr;
Dr. Kurt STEINWENDER, Facharzt für Innere Medizin
in Lienz, Ordinationszeiten: Mo-Fr 7-13; DiDo 14-17
Uhr; Terminvereinbarung: erwünscht
Dr. Claudia THALER-WOLF, Ärztin für Allgemein-
medizin und Fachärztin für Neurologie in Hall in Tirol,
Ordinationszeiten: Mo-Do 7,30-11,30; Fr 7,30-9;
Mo 16,30-19,30; Mi 13-16 Uhr; Terminvereinbarung:
erforderlich
Dr. Michael UHL-STEIDL, Facharzt für Frauenheil-
kunde und Geburtshilfe in Telfs, Ordinationszeiten:
Mo-Fr 8-12; MoMi 15-17 Uhr; Terminvereinbarung:
erwünscht
Service
Dr. Sangati Birgit VON KATZLER, approbierte Ärztin
und Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
in Weerberg, Ordinationszeiten: MoDi 9,30-18; DoFr
8,30-15 Uhr; Mi nur nach tel. Vereinbg.; Terminverein-
barung: erforderlich
Dr. Thomas WALDHART, Arzt für Allgemeinmedizin
in Achenkirch, Ordinationszeiten: MoDiDoFr 8,30-16;
SaSo 10-16 Uhr; Terminvereinbarung: nicht erfor-
derlich
Dr. Oliva WINKLER, Ärztin für Allgemeinmedizin in
Reith im Alpbachtal, Ordinationszeiten: Mo-Do 8-12;
Di 15-17; Do 16-18; Fr 8-11 Uhr; Mo nachm. n.
Vereinbg.;
In Verlust geratene Ärzteausweise
Dr. Iris BARESCH
Dr. Julia CORDIN
Dr. Marielle GREITER
Dr. Mona KAFKA
Dr. Raphaela TROJER
Nachtrag zur
Weihnachtsglückwunschenthebung 2018
Im Rahmen der für den „Dr. Hirsch-Fonds“ durchgeführten Weihnachtsglückwunschenthebung wurde 2018
ein Betrag von € 24.371 gespendet. Die Ärztekammer für Tirol dankt allen Kolleginnen und Kollegen für die
großzügige Unterstützung.
Dr. Urban Holzmeister, Steinach a. B.
Dr. Bruno Jörg, Kappl
Dr. Valerie Eva Kirchmair, Innsbruck
Dr. Christian Kögler, Nußdorf-Debant
Prof. Dr. Thomas Josef Luger, Innsbruck
Dr. Edith Moosmann, Tarrenz
Dr. Christoph Neuner, Innsbruck
MR Dr. Bernhard Niedermair, Axams
Dr. Astrid Penz, Hall in Tirol
Dr. Andreas Pfretschner, Innsbruck
Dr. Klaus Pissarek, M.Sc., Innsbruck
Dr. Anton Ranalter, Neustift im Stubaital
MR Dr. Reinhard Reiger, Lienz
em.Prof. Dr. Hans Anderl, Innsbruck
Dr. Peter Anderl, Lienz
Prof. Dr. Johannes Bodner, Innsbruck
Dr. Manuel Peter Böser, Innsbruck
Dr. Robert Eiter, Strass im Zillertal
Doz. Prim. Dr. Franz-Martin Fink,
St. Johann in Tirol
Ass.-Prof. Dr. Gerd Finkenstedt, Götzens
Dr. Harald Former, Innsbruck
Dr. Peter Hammerle, Innsbruck
MR Dr. Franz Härting, Lans
Dr. Tanja Haydn, Breitenbach am Inn
Prim. Dir. Dr. Burkhart Huber, Absam
MR Dr. Reinhard Schöpf, Grins
Prim. Dr. Doris Schreithofer, Götzens
Dr. Christine Schwaighofer, Pilgersdorf
Dr. Martin Seiwald, Kramsach
Oberst MR Dr. Robert Sief, Schwaz
Dr. Iris Steiner, Lermoos
Prim. Dr. Thomas Stöckl, Kufstein
MR Dr. Peter Unterwurzacher, Innsbruck
Dr. Irmtraut Usenik, Innsbruck
Dr. Sabine Weiler, Hall in Tirol
MR Dr. Heinz Wykypiel, Innsbruck
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
50
Service
Nachstehende Ärzte haben seit Dezember 2018 das
ÖÄK-Fortbildungsdiplom verlängert
Nachstehende Ärzte haben seit Dezember 2018 das
ÖÄK-Fortbildungsdiplom erhalten
Dr. Clemens Aichner
FA für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Florian Albrecht
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Hans Uli Andrich
FA für Allgemeinchirurgie und
Viszeralchirurgie
Dr. Thomas Anreiter
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Thomas Auckenthaler
FA für Orthopädie u. Orthopädische Chirur-
gie, FA für Orthopädie und Traumatologie
Dr. Gabriele Baldauf
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Eva Bartl
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Marcel Bayr
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Benjamin Bischof
FA für Radiologie
Dr. Adelheid Bischof
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Günter Böcking
Arzt für Allgemeinmedizin
Prof. Dr. Christoph Brezinka
FA für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Walter Briem
Arzt für Allgemeinmedizin
MR Dr. Elisabeth Busch-Raffl
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Elisabeth Caramelle
FÄ für Innere Medizin,
FÄ für Lunge nkrankheiten
Dr. Alexandra Ciresa-König
FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Alois Dengg
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Claudia Desing
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Hermann Draxl
FA für Allgemeinchirurgie und
Viszeralchirurgie
Dr. Manfred Dreer
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Elisabeth Maria Dum
Turnusärztin
Dr. Alexander Dzien
FA für Innere Medizin
Dr. Sabine Maria Egger-Zech
FÄ für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Hubert Eigl
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Klaus Engelhardt
FA für Neurologie
MR Dr. Peter Erhart
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Julia Fahrner
FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Alexander Fassl, MPH
Arzt für Allgemeinmedizin
Doz. Dr. Clemens Feistritzer
FA für Innere Medizin
MR Dr. Helmut Fischer
FA für Kinder- u. Jugendheilkunde
Prof. Dr. Walter Wolfgang
Fleisch hacker
FA für Psychiatrie u.
Psychotherapeutische Medizin
Dr. Eva Foidl
FÄ für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Harald Former
FA für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Prof. Dr. Helga Fritsch
FÄ für Anatomie, FÄ für Histologie,
Embryologie und Zellbiologie
Dr. Peter Fuchs
Arzt für Allgemeinmedizin
Mag. Dr. Peter Gamper
FA für Unfallchirurgie,
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Wolfgang Ghedina
FA für Psychiatrie,
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Ursula Glaser-Schuierer
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Elisabeth Abermann
Turnusärztin
Vivian Cristina Baltin
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Manuel Peter Böser
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Carmen Fischnaller
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Josef Simon Flür
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Gabriele Gamerith
FÄ für Innere Medizin
Univ.-Prof. Dr. Ralf Geiger
FA für Kinder- u. Jugendheilkunde
Dr. Christoph Gögele
Turnusarzt
Dr. Petra Hengl
Turnusärztin, Ärztin für Allgemeinmedizin
Doz. Dr. Ricarda Lechner
FÄ für Orthopädie u. Orthopädische
Chirurgie
Dr. Richard Lindtner
FA für Orthopädie und Traumatologie
Dr. Ruth Madleitner
FÄ für Nuklearmedizin
Dr. Gabriele Marberger
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Monika Mattesich
FÄ für Plastische, Rekonstruktive und
Ästhetische Chirurgie
Dr. Franz Müller
FA für Kinder- u. Jugendheilkunde
Dr. Thomas Offer
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Benedikt Rhomberg
FA für Innere Medizin
Dr. Robert Markus Scherer
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Christoph Schumacher
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Martin Seidl
FA für Neurologie
Dr. Dr. Kathrin Stahl
FÄ für Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurgie
Dr. Katrin Steiner
FÄ für Psychiatrie u.
Psychotherapeutische Medizin
Dr. Normann Steiner
FA für Innere Medizin
Dr. Johannes Tschöp
Approbierter Arzt
Dr. Andreas David Weichselberger
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Gudrun Windbichler
FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Claudia Wöss
FÄ für Gerichtsmedizin
Prof. Dr. Heinz F. jr. Wykypiel
FA für Allgemeinchirurgie und
Viszeralchirurgie, FA für Thoraxchirurgie
Prof. Dr. Heinz-Helmut Zwierzina
FA für Innere Medizin
Page 51
Service
51
Dr. Monika Gleirscher
FÄ für Allgemeinchirurgie und
Viszeralchirurgie
Dr. Anna Glück
FÄ für Radiologie
Dr. Claudia Götsch
FÄ für Innere Medizin
Dr. Saskia Graf-Huijsmans
FÄ für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Stephan Greiderer
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Barbara Grissemann
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Thomas Grißmann
FA für Allgemeinchirurgie und
Viszeralchirurgie
Dr. Christina Gundolf
FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Richard Günther
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Thomas Gurschler
Turnusarzt, Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Immaculata Haffner
FÄ für Innere Medizin,
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Rudolf Haffner
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Maria Hager
FÄ für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Johann Claus Hagn
FA für Innere Medizin
Dr. Wolfgang Halder
FA für Innere Medizin
Dr. Gerhart Handle
FA für Orthopädie u.
Orthopädische Chirurgie
Dr. Adelheid Hanner
Ärztin für Allgemeinmedizin
Doz. Dr. Petra Hatzer-Grubwieser
FÄ für Gerichtsmedizin
Dr. Thomas Heinzle
FA für Augenheilkunde u. Optometrie
Dr. Eva Heitzinger
Ärztin für Allgemeinmedizin
MR Dr. Werner Hengl
FA für Neurologie
Dr. Gregor Henkel
FA für Urologie
Ing. Dr. Gerald Hernegger
FA für Unfallchirurgie, FA für
Orthopädie u. Orthopädische Chirurgie
Dr. Lorenz Hirschberger
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Martina Hofmann
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Hubert Hofstötter
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Andreas Hoh
FA für Allgemeinchirurgie und
Viszeralchirurgie
Doz. Prim. Dr. Lorenz Höltl
FA für Urologie
Mag. Dr. Stephanie Maria Holzer
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Stefan Hoschek
FA für Innere Medizin,
Arzt für Allgemeinmedizin
Doz. Dr. Michael Hubalek
FA für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Jutta Huber
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Peter Huber
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Elisabeth Huber
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Stephan Huber
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Monika Imarhiagbe
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Karin Inthal
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Rudolf Ischia
FA für Innere Medizin,
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Sonja Jäger
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Günter Jilg
FA für Urologie
Doz. Dr. Stefan Jochberger
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Martin Jungmann
FA für Unfallchirurgie
Dr. Wilhelm Kantner-Rumplmair
FA für Psychiatrie u. Neurologie
Dr. Klaus Kapelari
FA für Kinder- u. Jugendheilkunde
Mag. Dr. Dr. Andreas
Kapetanopoulos
FA für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. Nadine Kerbler
FÄ für Psychiatrie u.
Psychotherapeutische Medizin
Univ.-Prof. Dr. Ursula
Kiechl-Kohlendorfer
FÄ für Kinder- u. Jugendheilkunde
Dr. Bernhard Kinger
FA für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Benedikt Klein
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Wolfgang Klein
FA für Innere Medizin
Dr. Werner Knoflach
Arzt für Allgemeinmedizin
Doz. Dr. Heinz Kofler
FA für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. Beate Kölle
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Brigitte Kolle-Haniger
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Stefan Kopp
Arzt für Allgemeinmedizin,
FA für Innere Medizin
Dr. Reinhold Körner
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Christof Kranewitter
FA für Radiologie
Dr. Maria Kronthaler
FÄ für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Dr. Christian Kummer
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Günther Ladner
FA für Innere Medizin
Dr. Hannes Lammer
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Markus Lau
Arzt für Allgemeinmedizin
MR Prof. Prim. Dr. Peter
Lechleitner
FA für Innere Medizin,
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Stefano Longato
FA für Anatomie, FA für Gerichtsmedizin
Prof. Dr. Ingo Lorenz
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Maria Christine Lottersberger
FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Martina Luger
FÄ für Augenheilkunde u. Optometrie
Prof. Dr. Thomas Josef Luger
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Ulrike Maria Lusser-Falkner
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Paul-Christoph Lüth
FA für Lungenkrankheiten
Dr. Robert Mair
FA für Orthopädie und Traumatologie, FA für
Unfallchirurgie, Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Verena Mair
FÄ für Augenheilkunde u. Optometrie
Prof. Dr. Johannes Mair
FA für Innere Medizin,
FA für Med. u. Chem. Labordiagnostik
Dr. Artur Mair
FA für Neurologie
Dr. Verena Mattle
FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Elke Mayer
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Klaus Middeldorf
FA für Innere Medizin
Dr. Simone Mitteregger
FÄ für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. Monika Moling
Ärztin für Allgemeinmedizin,
FÄ für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
MR Dr. Karl Heinz Möltzner
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Edith Moosmann
FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe,
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Kurt Moser
Arzt für Allgemeinmedizin
Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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52 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Service
Dr. Elisabeth Muglach
FÄ für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. Rene Mühlbacher
FA für Radiologie
Dr. Markus Muigg
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Josef Nagiller
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Theresia Neururer
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Silvia Mathilda Niederkofler
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Michael Niederreiter
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Harald Oberbauer
FA für Psychiatrie u. Neurologie, FA für Psy-
chiatrie u. Psychotherapeutische Medizin
Dr. Stefan Oberleit
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Helmuth Obermoser
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Ulrike Obex-Schaginger
FÄ für Kinder- u. Jugendheilkunde
Dr. Sabine Oßberger-Praxmarer
FÄ für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Mechthild Ottenthal
FÄ für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Prof. Dr. Marion Pavlic
FÄ für Gerichtsmedizin
Dr. Anna Pechlaner
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Doris Pecival
FÄ für Urologie, Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Harald Peer
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Klaus Peyrer-Angermann
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Christine Plangger
Ärztin für Allgemeinmedizin
Sibylle Poewe
FÄ für Neurologie
Dr. Rene Pöschl
Arzt für Allgemeinmedizin
Doz. Dr. Albert Propst
FA für Innere Medizin
Dr. Theresa Propst-Braunsteiner
FÄ für Innere Medizin
Dr. Regina Prunnlechner
FÄ für Psychiatrie u. Neurologie, FÄ für Psy-
chiatrie u. Psychotherapeutische Medizin
Dr. Anton Ranalter
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Wolfgang Reiter
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Wolfgang Riccabona
FA für Innere Medizin
Dr. Thomas Riedhart
Arzt für Allgemeinmedizin, FA für
Physikalische Medizin u. Allgemeine
Rehabilitation
Dr. Johanna Rogenhofer
FÄ für Neurologie u. Psychiatrie
Dr. Sighard Rüscher
FA für Lungenkrankheiten
Dr. Markus Sachsenmaier
FA für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Gabriele Salvenmoser-Passin
FÄ für Psychiatrie u. Psychotherapeutische
Medizin
Dr. Kornelia Schallhart
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Andreas Maximilian Schandert
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Norbert Schauer
FA für Innere Medizin
Dr. Josef Schernthaner
Arzt für Allgemeinmedizin
MR Dr. Doris Schöpf
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Gerhard Schöpf
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Wolfgang Schröcksnadel
FA für Kinder- u. Jugendheilkunde
Dr. Andrea Schwaiger
FÄ für Innere Medizin
Dr. Elke Schwaiger-Moosbrugger
FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
Dr. Hubert Schwaighofer
FA für Innere Medizin
Dr. Elisabeth Schwaninger-Riedl
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Alfred Schweißgut
FA für Kinder- u. Jugendheilkunde
Dr. Peter Seewald
FA für Unfallchirurgie
Dr. Josefine Seibald
Ärztin für Allgemeinmedizin
Univ.-Prof. Dr. Norbert Sepp
FA für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. Susanne Sidoroff
FÄ für Augenheilkunde u. Optometrie
Dr. Sarvpreet Singh
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Ludwig Spötl
FA für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. Hubert Steiner
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Florian Andreas Stöckl
FA für Innere Medizin,
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Alfons Stöger
FA für Radiologie
Doz. Dr. Dagmar Strohmeyer
FÄ für Urologie
Dr. Helena Talasz
FÄ für Innere Medizin
Dr. Karoline Thaler
Turnusärztin
Dr. Anton Theurl
FA für Innere Medizin,
FA für Nuklearmedizin
Dr. Johannes Thonhauser
FA für Innere Medizin
Dr. Maria Isabella Thurner-Dag
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Stefan Tiefenbrunn
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Erich Toni
Arzt für Allgemeinmedizin,
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Hemma Totschnig-
Ludwikowski
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Benedikt Treml
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Heidrun Trobos
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Roland Wachter
FA für Orthopädie u. Orthopädische
Chirurgie
Mag. Dr. Gernot Walder
FA für Klinische Mikrobiologie und Hygiene,
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Alois Walder
FA für Innere Medizin
Dr. Dieter Wally
FA für Anästhesiologie u. Intensivmedizin
Dr. Michael Wanke
FA für Innere Medizin
Dr. Gudrun Weise-Zorowka
FÄ für Augenheilkunde u. Optometrie
MR Dr. Peter Went
FA für Orthopädie u. Orthopädische
Chirurgie, Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Martin Weyers
FA für Allgemeinchirurgie und
Viszeralchirurgie
Constance Wibmer
Approbierte Ärztin
Dr. Dominik Wildauer
FA für Innere Medizin,
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Beatrice Wildt
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Dr. Andreas Wiseman
FA für Innere Medizin
Dr. Wolfgang Wopfner
Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Christoph Wörner
FA für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. Christian Zangl
FA für Orthopädie u. Orthopädische
Chirurgie, Arzt für Allgemeinmedizin
Dr. Ursula Zangl
Ärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Hildegard Zunterer
FÄ für Radiologie
Page 53
STELLENAUSSCHREIBUNGEN
Ordinationsassistentin ab 01.03.2019 gesucht
Ordinationsassistentin mit Berufserfahrung, Beschäf-
tigungsausmaß 30 Std. für Allgemeinmedizinpraxis in
Innsbruck ab 01.03.2019, gesucht.
Erwünscht sind medizinisches Interesse, EDV-Kenntnisse,
freundliches und empathisches Auftreten sowie Teamfä-
higkeit. Entlohnung nach Kollektivvertrag – Überzahlung je
nach Berufserfahrung, nach Absprache möglich.
Bei Interesse freue ich mich über Ihre Bewerbung an:
praxis@drmoll.at
Ordinationsassistentin in Innsbruck gesucht
Ärztin für Allgemeinmedizin in Innsbruck sucht
Ordinations assistentin mit Berufserfahrung für 10 Stun-
den/Woche. Erwünscht ist eine abgeschlossene Ausbil-
dung zur Ordinationsassistenz. Bewerbung mit Lebenslauf
senden Sie bitte an E-Mail: info@dr-braunhofer.at
Ordinationsassistentin in Hall gesucht
Ärztin für Allgemeinmedizin Wahlärztin für Innere Me-
dizin in Hall sucht eine/n Ordinationsassistentin/en zur
Verstärkung ihres Teams ab Februar 2019.
Beschäftigungsausmaß: Teilzeit (max. 30 Std)
Entlohnung: Verhandlungssache – Grundlage ist der
Kollektivvertrag für Angestellte bei Ärzten
Voraussetzung: einschlägige Berufserfahrung, Teamfä-
higkeit, Flexibilität
Bewerbung mit Lebenslauf und Foto bitte an: bewer-
bung-ordination@gmx.at
Anstellung als Ordinationsassistentin gesucht
Ich, Christina, arbeitssuchend, bin ausgebildete Bürokauf-
frau und Pflegeassistentin (Ausbildung mit Blutabnahme,
Tracheastomapflege), 27 Jahre alt, ledig und möchte
mich gern der beruflichen Herausforderung als Ordina-
tionsassistentin stellen.
Die Zusammenarbeit mit anderen Menschen liegt mir
sehr und bereitet mir große Freude. Eigenständiges
Arbeiten, aber auch die Arbeit im Team sowie Zuverläs-
sigkeit und Genauigkeit runden mein Profil ab. Durch
meine schnelle Auffassungsgabe arbeite ich mich rasch
in neue Aufgabengebiete ein und behalte auch in Stress-
situationen den Überblick.
Wenn Sie eine dauerhaft motivierte und ehrgeizige
Mitarbeiterin gewinnen möchten, freue ich mich über
eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch. Ich bin
zuverlässig, teamfähig, verfüge über MS Office-Kennt-
nisse und schnelles Schreiben am PC.
Sie erreichen mich jederzeit unter dieser Telefonnummer:
0660/3606646
Arztassistent/in (Teilzeit: 25-30 Std.) in Brixlegg
Erfahrene/r, ausgebildete/r Arztassistent/in für internis-
tische Facharztordination gesucht.
Bezahlung nach Kollektivvertrag – je nach Ausbildung
Überzahlung möglich.
Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an:
Dr. Anton Burtscher, Herrenhausplatz 6, 6230 Brixlegg
Telefon: 05337/66 766-29
Suche Stelle als Ordinationsgehilfin
(Teilzeit: 25-30 Std)
Ich, Sonja Markart, arbeitssuchend, bin ausgebildete
Sanitäterin, aktiv fleißig im Dienst und suche eine Anstel-
lung als Ordinationsgehilfin auf Teilzeitbasis (25-30 Std.)
im Raum Wattens. Ich bin sehr motiviert und das Anliegen
unserer Mitmenschen liegt mir sehr am Herzen.
Über eine Einladung würde ich mich sehr freuen.
Sie erreichen mich jederzeit unter der Nummer:
0664/501 61 62
Ordinationsassistentin ab 1.4.2019 in Hall gesucht
Ärztin für Allgemeinmedizin in Hall sucht eine Ordinations-
assistentin mit Berufserfahrung ab 01.04.2019.
Beschäftigungsausmaß: 25 Stunden / Woche (max. 30
Std.) Erwünscht sind eine abgeschlossene Ausbildung zur
Ordinationsassistenz oder einschlägige Berufserfahrung.
Entlohnung je nach Kollektivvertrag für Angestellte bei
Ärzten – Überzahlung je nach Berufserfahrung, nach
Absprache möglich.
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Foto
senden Sie bitte an: susanne-sieglinde-wolf@gmx.at
Arztassistent/in (Teilzeit 13-20 Std.)
in Innsbruck gesucht
IHRE AUFGABEN: Empfang, Telefon, Verwalten von Pati-
entendaten und-befunden, Fax, Terminkalender, Büroar-
beiten (z. B. Briefversand und Ähnliches), Harnanalysen,
Assistenzen bei Biopsien, Ultraschall, Blasenspiegelungen,
kleinen chirurgischen Eingriffen; Reinigen, Aufbereiten
und Sterilisieren von Instrumentarium, Wäsche,-Wasch-
maschine, Inventarisierung;
Sie bringen mit: Einschlägige Berufserfahrung; Abge-
schlossene Ausbildung zum/zur Ordinationsassistenten/in
WIR BIETEN: Langfristige, abwechslungsreiche Stelle in
einem jungen Team
Informationen zu Bewerbung und Gehalt:
Die Entlohnung richtet sich primär nach dem Kollektivver-
trag für Angestellte bei Ärzten in Tirol und wird je nach
Berufsgruppe und Qualifikation individuell angepasst.
Für weitere Fragen: zangerl@dieurulogen.tirol
Ordinationsassistentin für
Kinderarztpraxis gesucht
Ordinationsassistentin für Kinderarztpraxis in Innsbruck
gesucht (30-35 Wochenstunden).
Medizinische Vorkenntnisse erwünscht, aber nicht
Voraussetzung. Beginn: Ehestmöglich
Bewerbungen unter: kinderarzt-praxis@outlook.com
Ordinationsassistentin sucht Stelle mit 25-35 Std.
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langer Erfahrung in verschiedenen Bereichen sucht eine
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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54 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
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Verfügung und bietet Ihnen die Möglichkeit, sich bei uns
in der Gemeinde eine Praxis neu aufzubauen.
Die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Räumlichkeiten ist
bei rechtzeitiger Organisation gegeben.
Lage: Im Zentrum von Rietz – es wird eine Kinderkrippe
sowie ein Altenwohnheim im Jahr 2019 neu gebaut.
Gute Parkplatzmöglichkeiten vorhanden
Größe der entstehenden Praxis 70 m² bis 100 m²
Voraussichtliche Fertigstellung 2019/2020
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter der E-Mail
margitstrasser@gmx.at oder telefonisch bei GR Margit
Strasser 0699/10260303
Gynäkologische Privatpraxis im Zentrum
von Bozen abzugeben!
Name: Dr. med. Lieselotte Waldthaler
E-Mail: lilowald@gmx.at
Telefon: +39 335 2218 75
Behandlungsräume in Axams zu vermieten
Wir bieten therapeutische Behandlungsräume in einer
Frauenarztpraxis in Axams an.
Es handelt sich um zwei sonnige Räume, die mit einer
physiotherapeutischen Behandlungsliege bzw. einem
Massagetisch ausgestattet sind. Die Räume sind ge-
eignet für verschiedene therapeutische Berufsgruppen
(z. B. Hebammen, Diätberatungen, Physiotherapeuten/
innen, Masseure/innen usw.) und werden halbtags
beziehungsweise ganztägig vermietet.
Die Ordination verfügt über 5 Patientenparkplätze und
ist auch mit Öffis sehr gut erreichbar.
Bei Interesse erreichen Sie uns unter:
E-Mail: ordination@dr-don.at
Telefon: Di., Mi. und Fr. von 8:00 - 13:00 Uhr unter:
05234/67 040
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chir. Instrumente) kl. Op-Lampe, Infusionsständer,
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Service
Unsere Beratungszeiten
Persönlich erreichen Sie uns Mo bis Fr von 8:00 bis 12:30 Uhr sowie Mi von 13:00 bis
17:00 Uhr. Sollte es Ihnen möglich sein, bitten wir Sie, einen Termin zu vereinbaren.
Telefonisch sind wir für Sie von Mo bis Do von 8:00 bis 17:00 Uhr und Fr von 8:00 bis
13:00 Uhr unter 0512/52058-0 erreichbar.
Anschrift: 6020 Innsbruck, Anichstraße 7, 1. Stock
Tel. (0512) 52 0 58-0, Fax -130
kammer@aektirol.at, www.aektirol.at
Infopoint
Ausgabe von Formularen, Listen, „Arzt im Dienst“-Schildern, Broschüren und Foldern,
Auskünfte über öffentlichen Teil der Ärzteliste, Entgegennahme von amtlichen Ände-
rungen bzw. Dokumenten und ausständigen Unterlagen, Qualitätsnachweise, Erwerb
ÖÄK-Diplome, Kleinanzeigen für Mitteilungsblatt, Terminauskünfte Veranstaltungen,
Honoraranfragen, EDV-Auswertungen, Kassenärztlicher Wochenend- und Feiertags-
dienst, Funkbereitschaftsdienst IBK-Stadt, Praxisvertretungen, Flugreservierungen für
Funktionäre, Laborqualitätskontrolle, Mitgliederinformation, Poststelle
Barbara ETZENBERGER, Tel. 0512/52058-132, Poststelle
Tanja INDRA, Tel. 0512/52058-120, Infopoint und Empfang, Schiedsstelle in
Arzthaftpflichtfragen
Valentina RISSBACHER, Tel. 0512/52058-119, Infopoint und Empfang
Direktion
Dr. Günter ATZL, Tel. 0512/52058-122, Kammeramtsdirektor
Mag. Markus MEYER, Tel. 0512/52058-185, Interne Revision, Controlling und
Prozessmanagement
Christa WOLF, Tel. 0512/52058-129, Lohn verrechnung
Abteilung Kurie der niedergelassenen Ärzte
Kurie der niedergelassenen Ärzte, Standesführung, Öffentlichkeitsarbeit,
Notarztwesen, kassen- und privatärztliche Belange, Hausapotheken- und
Medikamentenangelegenheiten, kassenärztliche Wochen -
end- und Feiertagsdienste, Praxisvertretung, Veranstaltungsorganisation
Dr. Johanna NIEDERTSCHEIDER, Tel. 0512/52058-142, Abteilungsleiterin
Daniela GARBER, Tel. 0512/52058-181, Ärzteliste, Standesführung
Larissa JAIS, Tel. 0512/52058-124, Ärzteliste, Standesführung
Vanessa KNOLZ, Lehrling, Tel. 0512/52058-153
Michaela MOSER, Tel. 0512/52058-131, Fachgruppen und Referatsbelange,
Veranstaltungen, Notarztwesen, Öffentlichkeitsarbeit, Präsidialsekretariat
Mag. Reinhold PLANK, Tel. 0512/52058-149, Beratung Praxiseröffnung,
Kassenstellenbewerbungen, Hausapotheken
Barbara PRUGG, BEd, Tel. 0512/52058-182, Ärzteliste, Standesführung
Mag. Mathias ROLLINGER, Tel. 0512/52058-150, Fachgruppen und Referatsbelange,
Veranstaltungen, Notarztwesen, Öffentlichkeitsarbeit
Nurgül SARIKAYE, Tel. 0512/52058-156, Sekretariat
Isabella SCHRANTZ, Tel. 0512/52058-141, Kassenstellenbewerbungen,
kassenärztliche Belange, Bereitschaftsdienst, Praxisvertretung
Abteilung Wohlfahrtsfonds
Umlagen- und Beitragsangelegenheiten, Pensions- und Leistungsverrechnung,
Vermögensverwaltung, Verwaltungsausschuss, Versicherungsrahmen verträge
Mag. Markus SCHMARL, Tel. 0512/52058-163, Abteilungsleiter
Mag. Lucas HOCHENEGGER, Tel. 0512/52058-165, Abteilungsleiter-Stv.,
Pensionsberechnungen, Umlagen- und Beitragsangelegenheiten
Gundel KIENPOINTNER-ENNA, Tel. 0512/52058-139, Pensionsberechnungen
Katharina KRÖSBACHER, Tel. 0512/52058-127, Umlagen- und
Beitragsan gelegenheiten, Krankenunterstützung
Peter ZÖHRER, Tel. 0512/52058-137, Umlagen- und Beitragsvorschreibungen
Abteilung Wohlfahrtsfonds – Immobilien
Ing. Andreas GEISLER, Tel. 0512/52058-123, Abteilungsleiter-Stv.,
Immobilienverwaltung
Ulrike NACHTMANN, Tel. 0512/52058-125, Buchhaltung
Ing. Julia ROSAM, Tel. 0512/52058-145, Immobilienverwaltung
Mag. Sebastian RIEDER, Tel. 0512/52058-128, Immobilienverwaltung
Servicestelle Recht
Alle Rechtsfragen, Mitgliederinformation, Begutachtung von Gesetzen, Verord nungen
und EU-Rechtsakten, rechtliche Unterstützung der anderen Abteilungen
Mag. Christian FÖGER, Tel. 0512/52058-148, Abteilungsleiter
Servicestelle Rechnungswesen
Daniela BRUGGER, Tel. 0512/52058-140, Abteilungsleiterin,
Buchhaltung, Pensionsauszahlungen
Sarah AUER, Tel. 0512/52058-162, Buchhaltung
Hannes WITTING, Tel. 0512/52058-143, Buchhaltung
Christa WOLF, Tel. 0512/52058-129, Buchhaltung, Reisekosten
Servicestelle EDV
Ansprechstelle für EDV-Belange, Entwicklung und Wartung der eigenen Programme,
Konzeption EDV-Infrastruktur, Auswertungen und Statistiken,
Entwicklung und Wartung der Internet-Präsenz
Konrad HELL, Tel. 0512/52058-146, Abteilungsleiter
Thomas ARLT, Tel. 0512/52058-47, Systemadministration
Philipp RADI, BA, Tel. 0512/52058-42, Projektmanagement
Das Kammeramt der Ärztekammer für Tirol
Abteilung Kurie der angestellten Ärzte
Kurie der angestellten Ärzte, Spitalsärztebelange, postpromotionelle Ausbildung
und Arztprüfung, Disziplinar- und Schlichtungswesen, Organisation spezieller
Projekte, Fortbildungsangelegenheiten, ÖÄK-Diplome und Zertifikate
Mag. Carmen FUCHS, Tel. 0512/52058-186, Abteilungsleiterin
Mag. Beate BARBIST, Tel. 0512/52058-180, Abteilungsleiterin-Stv.,
Rechtliche Belange der Kurie der angestellten Ärzte
Nina DÜRNBERGER, Tel. 0512/52058-183, Postpromotionelle Ausbildung, Diplome
Gudrun SITZENFREY, Tel. 0512/52058-151, Postpromotionelle Ausbildung,
Anerkennung Ausbildungsstätten, Diplome
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56 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Service
Die Funktionäre der Ärztekammer für Tirol
Präsident
Dr. Artur WECHSELBERGER
Vizepräsident
Dr. Klaus KAPELARI
Vizepräsident (Kurienobmann)
MR Dr. Ludwig GRUBER
Vizepräsident (Kurienobmann)
MR Dr. Momen RADI
Finanzreferent
Dr. Franz GRÖSSWANG
Stv. Finanzreferent
Prof. Dr. Christoph BREZINKA
Kurie der niedergelassenen Ärzte
Obmann: VP MR Dr. Momen RADI
1. Stv.: MR Dr. Doris SCHÖPF
2. Stv.: Dr. Edgar WUTSCHER
Kurie der angestellten Ärzte
Obmann: VP MR Dr. Ludwig GRUBER
1. Stv.: Dr. Daniel VON LANGEN, B.Sc.
2. Stv.: Doz. Prim. Dr. Rudolf KNAPP
Referat für Amtsärzte
Referentin: Dr. Anita LUCKNER-HORNISCHER
Co-Referent: Dr. Hans-Peter RAMMER
Referat für Arbeitsmedizin
Referentin: Dr. Susanne ZITTERL-MAIR
Co-Referentin: Dr. Sabine HAUPT-WUTSCHER
Referat für Ärztinnen
Referentin: Dr. Susanne ZITTERL-MAIR
Co-Referentin: Dr. Renate LARNDORFER
Referat für Belegärzte
Referent: Dr. Richard BILGERI
Co-Referent: Dr. Stefan KASTNER
Co-Referent: VP MR Dr. Momen RADI
Referat für den Bereitschaftsdienst
Ibk.-Stadt
Referentin: Dr. Caroline BRAUNHOFER
Referat für Berufsberatung
Referentin: Dr. Juliane Elisabeth KEILER
Co-Referent: Dr. Gregor NAWRATIL
Referat für EDV und Telemedizin
Referent: Dr. Edgar WUTSCHER
Co-Referent: MR Dr. Klaus SCHWEITZER
Referat für e-Health
Referent: Präs. Dr. Artur WECHSELBERGER
Co-Referent: VP MR Dr. Momen RADI
Fortbildungsreferat
Referent: Dr. Edgar WUTSCHER
Co-Referentin: Dr. Sabine HAUPT-WUTSCHER
Referat für Gender Mainstreaming
Referentin: Dr. Doris PECIVAL
Referat für Geriatrie
Referent: VP MR Dr. Ludwig GRUBER
Co-Referent: MR Doz. Prim. Dr. Klaus BEREK
Co-Referentin: Prof. Prim. Dir. Dr. Monika LECHLEITNER
Referat für Gutachterärzte
Referent: Prof. Dr. Christoph BREZINKA
Co-Referentin: Dr. Regina PRUNNLECHNER
Co-Referent: Mag. Dr. Peter GAMPER
Referat für Hausapotheken führende Ärzte
Referent: MR Dr. Klaus SCHWEITZER
Referat für extramurale Heim- und
Hauskrankenpflege
Referent: MR Dr. Christian REITAN
Co-Referentin: MR Dr. Doris SCHÖPF
Hochschulreferat
Referent: Prof. Dr. Gerhard LUEF
Co-Referent: Prof. Dr. Christoph BREZINKA
Co-Referent: Dr. Bernhard NILICA
Co-Referent: Prof. Dr. Thomas LUGER
Impfreferat
Referentin: Dr. Claudia MÜLLER-ULLHOFEN
Co-Referent: Dr. Christian HILKENMEIER
Referat Kinder- und Opferschutz
Referent: Dr. Klaus KAPELARI
Referat für klinische Prüfungen
Co-Referent: Prof. Dr. Gerhard LUEF
Referat für Komplementärmedizin
Referentin: MR Dr. Doris SCHÖPF
Co-Referent: Dr. Werner KNOFLACH
Co-Referent: Prof. Ing. Dr. Andreas SCHLAGER, M.Sc., M.Sc.
Referat für Konsiliarärzte
Referent: MR Dr. Hannes PICKER
Co-Referent: Doz. Dr. Michael HUBALEK
Referat für Kurärzte
Referent: MR Dr. Markus HUBER
Landärztereferat
Referent: MR Dr. Klaus SCHWEITZER
Co-Referent: Dr. Bruno BLETZACHER
Referat für Lehre in der Allgemeinmedizin
Referent: Hon.-Prof. MR Dr. Peter KUFNER
Referat für Lehrpraxen
Referent: MR Dr. Reinhold MITTEREGGER, M.Sc.
Co-Referentin: MR Dr. Doris SCHÖPF
Referat für Medizingeschichte
Referent: Mag. Dr. Christian LECHNER
Co-Referent: Prof. Dr. Christoph BREZINKA
Referat für Militärärzte
Referent: ObstltA Dr. Andreas MAYR
Co-Referentin: Dr. Doris PECIVAL
Referat für Notfall- und Rettungsdienste
sowie Katastrophenmedizin
Referent: Dr. Edgar WUTSCHER
Co-Referent: Dr. Andreas WOLF
Co-Referent: Prof. Dr. Thomas LUGER
Pressereferat
Referent: Präs. Dr. Artur WECHSELBERGER
Co-Referent: VP MR Dr. Momen RADI
Co-Referent: VP MR Dr. Ludwig GRUBER
Co-Referent: VP Dr. Klaus KAPELARI
Referat für Palliativmedizin
Referent: VP MR Dr. Ludwig GRUBER
Co-Referent: MR Dr. Reinhold MITTEREGGER, M.Sc.
Co-Referent: Prim. Doz. Dr. August ZABERNIGG
Co-Referent: Prof. Dr. Reinhard STAUDER, M.Sc.
Co-Referent: Prof. Ing. Dr. Andreas SCHLAGER, M.Sc., M.Sc.
Referat für pensionierte Ärzte
Referent: OMR Dr. Friedrich MEHNERT
Co-Referent: MR Dr. Werner MOLL
Co-Referent: OMR Dr. Erwin ZANIER
Referat für Präventivmedizin
Referent: VP MR Dr. Ludwig GRUBER
Co-Referent: VP Dr. Klaus KAPELARI
Referat für Primarärzte
Referent: Doz. Prim. Dr. Peter SANDBICHLER
Referat für Private Krankenanstalten
Referent: Dr. Franz GRÖSSWANG
Co-Referentin: Dr. Doris PECIVAL
Referat für Psychosoziale, -somatische
und -therapeutische Medizin
Referent: MR Dr. Joachim STRAUSS
Co-Referentin: Dr. Brunhilde WURM
Co-Referent: Dr. Harald OBERBAUER
Co-Referent: Dr. Thomas POST
Co-Referent: Dr. Manfred MÜLLER, M.Sc.
Referat für Qualitätssicherung
Referent: Präs. Dr. Artur WECHSELBERGER
Co-Referent: VP MR Dr. Momen RADI
Referat für Erkrankungen des
rheumatischen Formenkreises
Referent: Prof. DDr. Manfred HEROLD
Co-Referent: Dr. Wolfgang HALDER
Referat für Schmerzmedizin
Referent: Prof. Ing. Dr. Andreas SCHLAGER, M.Sc., M.Sc.
Co-Referent: Dr. Wilhelm KANTNER-RUMPLMAIR
Co-Referentin: Dr. Elisabeth MEDICUS
Referat für Schulärzte
Referentin: Dr. Claudia MARK
Co-Referentin: Dr. Doris PECIVAL
Referat für Sexualmedizin
Referentin: Dr. Doris PECIVAL
Co-Referent: Dr. Dieter KÖLLE, M.Sc.
Referat für Sportmedizin
Referent: OMR Dr. Erwin ZANIER
Co-Referent: Dr. Andreas EGGER
Co-Referent: Dr. Clemens BURGSTALLER
Referat für Sprengelärzte
Referent: MR Dr. Klaus SCHWEITZER
Co-Referent: Dr. Edgar WUTSCHER
Referat für Stationsärzte
Referent: Dr. Wilhelm HOFER
Referat für Steuerangelegenheiten
Referent: Dr. Peter HUBER
Referat für Suchtmedizin
Referentin: Dr. Adelheid BISCHOF
Co-Referent: Dr. Ekkehard MADLUNG-KRATZER
Co-Referent: Doz. Prim. Dir. Dr. Carl Hermann MILLER
Co-Referent: Dr. Agnes FABJAN-LERCH
Co-Referent: Dr. Raphael
Referat für Umweltschutz
Referent: Dr. Heinz FUCHSIG
Referat für Verkehrsmedizin
Referentin: Prof. Dr. Ilse KURZTHALER-LEHNER
Co-Referent: LSDir. Dr. Franz KATZGRABER
Referat für Versorgungsnetzwerke
Referentin: MR Dr. Doris SCHÖPF
Wahlärztereferat
Referent: VP MR Dr. Momen RADI
Referat für Wohnsitzärzte
Referentin: MR Dr. Barbara BRAUNSPERGER
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Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Ausschüsse und Kommissionen
der Ärztekammer für Tirol
Vorstand
Prof. Dr. Christoph BREZINKA, MR Dr. Christian DENGG, Dr.
Franz GRÖSSWANG, VP MR Dr. Ludwig GRUBER, Dr. Gregor
HENKEL, Dr. Peter HUBER, Dr. Klaus KAPELARI, Dr. Stefan
KASTNER, Dr. Juliane Elisabeth KEILER, Doz. Prim. Dr.
Rudolf KNAPP, Dr. Renate LARNDORFER, Prof. Dr. Gerhard
LUEF, VP MR Dr. Momen RADI, MR Dr. Doris SCHÖPF, MR
Dr. Klaus SCHWEITZER, Dr. Volker STEINDL, Prof. Dr. Martin
TIEFENTHALER, Dr. Daniel VON LANGEN, B.Sc., MR Dr.
Andrea WAITZ-PENZ, Präs. Dr. Artur WECHSELBERGER,
Dr. Edgar WUTSCHER
Kassen- und Honorarausschuss
Dr. Bruno BLETZACHER, MR Dr. Petra LUGGER, M.Sc.,
Dr. Matthias NIESCHER, VP MR Dr. Momen RADI, MR Dr.
Doris SCHÖPF, MR Dr. Klaus SCHWEITZER, MR Dr. Andrea
WAITZ-PENZ, Präs. Dr. Artur WECHSELBERGER, Dr. Erich
WIMMER, Dr. Edgar WUTSCHER
Niederlassungsausschuss
MR Dr. Christian DENGG, VP MR Dr. Ludwig GRUBER, Dr.
Stefan KASTNER, Dr. Othmar LUDWICZEK, Prof. Dr. Gerhard
LUEF, MR Dr. Petra LUGGER, M.Sc., Dr. Hannes NEUWIRT,
Dr. Matthias NIESCHER, Dr. Harald OBERBAUER, Dr. Peter
OBRIST, Dr. Stefan PELLEGRINI, Dr. Birgit POLASCHEK, VP
MR Dr. Momen RADI, Dr. Angelika SENN, Präs. Dr. Artur
WECHSELBERGER, OMR Dr. Erwin ZANIER, Dr. Johann
THURNER, Dr. Daniel VON LANGEN, B.Sc.
Ausschuss für ärztliche Ausbildung
Vorsitzender: Dr. Georg HAIM, Stellvertreterin: Dr. Juliane
Elisabeth KEILER, MR Doz. Prim. Dr. Klaus BEREK, Dr.
Clemens BURGSTALLER, Dr. Katharina CIMA, Dr. Gabriele
GAMERITH, VP MR Dr. Ludwig GRUBER, Dr. Bernhard
HOLZKNECHT, Dr. Stefan KASTNER, Dr. Klaus KELLER,
Dr. Maria Magdalena KRISMER, Mag. Dr. Christian
LECHNER, Prof. Dr. Judith Maria LÖFFLER-RAGG, Prof.
Dr. Gerhard LUEF, Dr. Bernhard NILICA, Dr. Volker STEINDL,
Präs. Dr. Artur WECHSELBERGER, MR Dr. Reinhold Franz
MITTEREGGER, M.Sc.
Verwaltungsausschuss
MR Dr. Barbara BRAUNSPERGER, Dr. Clemens
BURGSTALLER, Dr. Franz GRÖSSWANG, Dr. Georg HAIM,
Dr. Gregor HENKEL (Vorsitzender), OMR DDr. Paul HOUGNON
(Zahnärztevertreter), Dr. Maria Magdalena KRISMER (Stv.
Vorsitzende), Prof. Dr. Thomas Josef LUGER, VP MR Dr.
Momen RADI, Präs. Dr. Artur WECHSELBERGER, OMR Dr.
Erwin ZANIER (kooptierter Pensionistenvertreter), MR Dr.
Elvis GUGG (Zahnärztevertreter)
Schlichtungsausschuss
OMR Dr. Friedrich MEHNERT (Vorsitzender), OMR Dr.
Erwin ZANIER (Stellvertreter), Dr. Renate LARNDORFER
(Beisitzerin), MR Dr. Petra Alice LUGGER, M.Sc. (Beisitzerin),
MR Dr. Ernst ZANGERL (Beisitzer), Dr. Herta ZELLNER
(Beisitzerin)
Komitee für Medizinalrattitelverleihungen
Vorsitzender: OMR Dr. Erwin ZANIER, MR Dr. Karl Heinz
MÖLTZNER, MR Dr. Doris SCHÖPF, Präs. Dr. Artur
WECHSELBERGER
Redaktionskollegium
Prof. Dr. Christoph BREZINKA, VP MR Dr. Ludwig GRUBER,
Dr. Stefan KASTNER, Prof. Dr. Gerhard LUEF, Präs. Dr.
Artur WECHSELBERGER, Mag. Dr. Christian LECHNER,
Prof. Dr. Judith Maria LÖFFLER-RAGG
Kurienversammlung angestellte Ärzte
Kurien obmann VP MR Dr. Ludwig GRUBER, 1. Kurien-
obmann-Stellvertreter Dr. Daniel VON LANGEN, B.Sc., 2.
Kurien obmann-Stellvertreter Doz. Prim. Dr. Rudolf KNAPP,
Prof. Dr. Christoph BREZINKA, Dr. Clemens BURGSTALLER,
Dr. Katharina CIMA, Doz. Dr. Barbara FRIESENECKER, Dr.
Gabriele GAMERITH, Dr. Verena GLÖTZER, Dr. Georg HAIM,
Dr. Bernhard HOLZKNECHT, Dr. Klaus KAPELARI, Dr. Juliane
Elisabeth KEILER, Dr. Klaus KELLER, Dr. Maria Magdalena
KRISMER, Dr. Renate LARNDORFER, Mag. Dr. Christian
LECHNER, Prof. Dr. Judith Maria LÖFFLER-RAGG, Prof. Dr.
Gerhard LUEF, Prof. Dr. Thomas Josef LUGER, Dr. Gregor
NAWRATIL, Dr. Hannes NEUWIRT, Dr. Wolfram PAWELKA, Dr.
Doris PECIVAL, Dr. Darmin POPOVIC, Dr. Niklas RODEMUND,
Dr. Michaela SCHWEIGL, Dr. Anna Katharina SPICHER,
Prof. Dr. Elisabeth STEICHEN, Dr. Volker STEINDL, Prof. Dr.
Martin TIEFENTHALER
Kurienversammlung
niedergelassene Ärzte
Kurienobmann VP MR Dr. Momen RADI, 1. Kurien-
obmann-Stellvertreterin MR Dr. Doris SCHÖPF, 2. Kurien-
obmann-Stellvertreter Dr. Edgar WUTSCHER, MR Dr.
Barbara BRAUNSPERGER, MR Dr. Christian DENGG, Mag.
Dr. Peter GAMPER, Dr. Franz GRÖSSWANG, Dr. Gregor
HENKEL, Dr. Peter HUBER, Dr. Stefan KASTNER, MR Dr.
Reinhold MITTEREGGER, M.Sc., Dr. Christian MOLL,
Dr. Matthias NIESCHER, Dr. Peter OBRIST, MR Dr. Klaus
SCHWEITZER, MR Dr. Andrea WAITZ-PENZ, Präs. Dr. Artur
WECHSELBERGER, Dr. Erich WIMMER
FACHGRUPPEN DER ÄRZTEKAMMER FÜR TIROL UND IHRE OBLEUTE
Fachgruppe für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie
Dr. Hermann DRAXL
Fachgruppe für Augenheilkunde u. Optometrie
Dr. Thomas HEINZLE
Fachgruppe für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe
MR Dr. Andrea WAITZ-PENZ
Fachgruppe für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Dr. Jan ANDRLE
Fachgruppe für Haut- u. Geschlechtskrankheiten
Dr. Christian KRANL
Fachgruppe für Herzchirurgie
Doz. Dr. Thomas Schachner
Fachgruppe für Innere Medizin
Dr. Christian MOLL
Fachgruppe für Kinder- und Jugendheilkunde
Dr. Erich WIMMER
Fachgruppe für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr. Sabine ZEHETBAUER-ERHART
Fachgruppe für Klinische Mikrobiologie und Hygiene
Doz. Dr. Dorothea ORTH-HÖLLER
Fachgruppe für Klinische Pathologie und
Molekularpathologie
Dr. Peter OBRIST
Fachgruppe für Lungenkrankheiten
Prof. Dr. Christian PRIOR
Fachgruppe für Medizinische Genetik
Univ.-Prof. Dr. Johannes ZSCHOCKE, PhD
Fachgruppe für Medizinische und Chemische
Labordiagnostik
Dr. Horst PHILADELPHY
Fachgruppe für Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurgie
Dr. Dr. Klaus GADNER
Fachgruppe für Neurologie
Dr. Claudia THALER-WOLF
Fachgruppe für Neuropathologie
Doz. Dr. Hans MAIER
Fachgruppe für Nuklearmedizin
Dr. Bernhard NILICA
Fachgruppe für Orthopädie u. Orthopädische Chirurgie
Dr. Wolfram PAWELKA
Fachgruppe für Physikalische Medizin u. Allgemeine
Rehabilitation
Univ.-Prof. Dr. Erich MUR
Fachgruppe für Physiologie
Univ.-Prof. Dr. Michaela KRESS
Fachgruppe für Plastische, Rekronstruktive und
Ästhetische Chirurgie
Dr. Manfred STUFFER
Fachgruppe für Psychiatrie u. Psychotherap. Medizin
Dr. Manfred MÜLLER, M.Sc.
Fachgruppe für Radiologie
Dr. Klaus WICKE
Fachgruppe für Strahlentherapie-Radioonkologie
Univ.-Prof. Dr. Ute Maria GANSWINDT
Fachgruppe für Transfusionsmedizin
Doz. Prim. Dr. Harald SCHENNACH
Fachgruppe für Unfallchirurgie
Prim. Dir. Dr. Burkhart HUBER
Fachgruppe für Urologie
Dr. Matthias NIESCHER
BEZIRKSÄRZTEVERTRETER
Dr. Gregor HENKEL, Kufstein
MR Dr. Klaus SCHWEITZER, Innsbruck-Land
MR Dr. Reinhold MITTEREGGER, M.Sc., Kitzbühel
Dr. Peter OBRIST, Landeck
Dr. Wolfgang BERGER, Schwaz
Dr. Peter Helmut ZANIER, Lienz
Dr. Manfred DREER, Reutte
Dr. Claudia GEBHART, Imst
Dr. Stefan FRISCHAUF, Innsbruck-Stadt
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58 Mitteilungen der Ärztekammer für Tirol 01/2019
Arosuva 5 (10, 20, 40) mg Filmtabletten
Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 5 (10, 20, 40) mg Rosuvastatin (als Rosuvastatin-Calcium)
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: 16,6 (33,3, 66,5, 133,0) mg wasserfreie Laktose, Gelborange S (E110), Tartrazin (E102), Indigokarmin (E132). Bei 10, 20, 40 mg zusätzlich Allurarot AC (E129).
Hilfsstoffe: Tablettenkern: Kalzium Citrat, Mikrokristalline Cellulose, Hydroxypropylcellulose, Mannitol, wasserfreie Laktose, Crospovidone, Magnesium-Stearat
Tablettenhülle: Arosuva 5 mg: Polyvinylalkohol, Titanium Dioxid (E171), Macrogol 3350, Talk, Tartrazin (E102), Gelborange (E110), Indigokarmin (E132)
Arosuva 10 mg, 20 mg und 40 mg: Polyvinylalkohol, Titanium Dioxid (E171), Macrogol 3350, Talk, Tartrazin (E102), Allurarot AC (E129), Gelborange (E110), Indigokarmin (E132)
Anwendungsgebiete: Behandlung von Hypercholesterinämie. Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren mit primärer Hypercholesterinämie (Typ IIa einschließlich heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie) oder
gemischter Dyslipidämie (Typ IIb), zusätzlich zu einer Diät, wenn das Ansprechen auf eine Diät und andere nicht pharmakologische Maßnahmen (z.B. Bewegung, Gewichtsreduktion) nicht ausreichend sind.
Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie zusätzlich zu einer Diät und anderen lipidsenkenden Maßnahmen (z.B. LDL-Apherese) oder wenn solche Maßnahmen nicht
geeignet sind. Vorbeugung von kardiovaskulären Ereignissen. Vorbeugung signifikanter kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit einem hohen Risiko für ein erstmaliges kardiovaskuläres Ereignis (siehe Abschnitt 5.1),
in Verbindung mit der Behandlung von anderen Risikofaktoren.
Gegenanzeigen: Rosuvastatin ist kontraindiziert: bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten, sonstigen Bestandteile, bei Patienten mit aktiver Lebererkrankung,
einschließlich einer ungeklärten andauernden Erhöhung der Serum-Transaminasen sowie jeglicher Erhöhung der Serum-Transaminasekonzentration auf mehr als das Dreifache des oberen Normalwertes (ULN), bei Patienten
mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Creatinine Clearance <30 ml/min), bei Patienten mit Myopathie, bei Patienten, die gleichzeitig Ciclosporin erhalten, während der Schwangerschaft und Stillzeit und bei Frauen im
gebärfähigen Alter, die keine geeigneten kontrazeptiven Maßnahmen anwenden.
Die 40 mg Dosis ist bei Patienten mit prädisponierenden Faktoren für Myopathie/Rhabdomyolyse kontraindiziert. Solche Faktoren beinhalten:
mäßige Nierenfunktionsstörung (Creatinine Clearance < 60 ml/min) Hypothyreose erbliche Muskelerkrankungen in der Eigen-/Familienanamnese bereits in der Anamnese mit einem anderen HMG-CoA-Reduktase-Hemmer
oder einem Fibrat aufgetretene muskuläre Toxizität Alkoholmissbrauch Situationen, in denen erhöhte Plasmakonzentrationen auftreten können
asiatische Patienten gleichzeitige Anwendung von Fibraten (siehe Abschnitte 4.4, 4.5 und 5.2 der FI).
Pharmakotherapeutische Gruppe: HMG-CoA-Reduktase-Hemmer, ATC-Code: C10A A07. Abgabe: Rp, apothekenpflichtig. Packungsgrößen: 5, 10, 20, 40 mg: Blisterpackungen zu 14, 28 Stück. Kassenstatus: 14 Stück: No
Box , 28 Stück: Green Box. Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn. Stand der Fachkurzinformation: Jänner 2019
Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie
Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.
Fachkurzinformationen
Inkontan 15 mg/30 mg Filmtabletten
Qualitative und quantitative Zusammensetzung: 1 Filmtablette enthält 15 mg/30 mg Trospiumchlorid. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Carboxymethylstärke-Natrium, mikrokristalline Cellulose, Lactose-
Monohydrat, Maisstärke, Povidon K25, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure (pflanzlich); Überzug: Stearinsäure, E 171 (Titandioxid), Cellulose, Hypromellose. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Detrusor-Instabilität
oder der Detrusor-Hyperreflexie mit den Symptomen Pollakisurie, imperativer Harndrang und Dranginkontinenz. Inkontan 15 mg/30 mg wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren. Gegenanzeigen:
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Trospiumchlorid oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Harnverhaltung. Nicht ausreichend behandeltes oder unbehandeltes Engwinkelglaukom. Tachyarrhythmie. Myasthenia
gravis. Schwerer chronisch entzündlicher Darmerkrankung (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn). Toxischem Megakolon. Dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance<10 ml/min/1,73 m²). Pharmakotherapeutische
Gruppe: Urologika, Mittel bei häufiger Blasenentleerung und Inkontinenz. ATC Code: G04BD09. Inhaber der Zulassung: Pharm. Fabrik Montavit Ges.m.b.H., 6067 Absam/Austria. Abgabe: Rezeptpflichtig, apothekenpflichtig.
Informationen betreffend Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkung mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekte entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.
Stand der Information: 08/2016.
Voltadol Forte Schmerzgel
Zusammensetzung: 1 Gramm Voltadol Forte Schmerzgel enthält 23,2 mg Diclofenac-Diäthylamin, entsprechend 20 mg Diclofenac-Natrium.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: 1Gramm Voltadol Forte Schmerzgel enthält 50 mg Propylenglycol, 0,2 mg Butylhydroxytoluol E321.
Hilfsstoffe: Butylhydroxytoluol E321, Carbomer, Coco-Caprylcaprat, Diäthylamin, Isopropylalkohol, Flüssiges Paraffin, Macrogol-Cetostearylether, Oleylalkohol, Propylenglycol, Eukalyptus-Parfüm, Gereinigtes Wasser
Anwendungsgebiete: Voltadol Forte Schmerzgel wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren:
Zur lokalen Behandlung von Schmerzen durch Muskelverspannungen (u. a. auch bei Lumbago), Schmerzen und Schwellungen nach stumpfen Verletzungen und Sportverletzungen (wie z.B. Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen).
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Patienten, bei denen durch Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antiphlogistika/
Antirheumatika (NSAR) Asthma, Angioödeme, Urtikaria oder akute Rhinitis ausgelöst werden (siehe Abschnitt 4.8). Im letzten Schwangerschaftsdrittel (siehe Abschnitt 4.6). Auf der Brust stillender Mütter (siehe Abschnitt 4.6).
Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren (siehe Abschnitt 4.2).
Pharmakodynamische Eigenschaften: Pharmakotherapeutische Gruppe: Topische Mittel gegen Gelenk- und Muskelschmerzen, Nichtsteroidale Antiphlogistika zur topischen Anwendung, Diclofenac,
ATC-Code: M02AA15 Abgabe: Apothekenpflichtig. Packungsgrößen: 100 g, 150 g. Kassenstatus: No-Box. Zulassungsinhaber: GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH. Stand der Information: Dezember 2018
Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie
Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.
LIXIANA 60 mg® Filmtabletten, LIXIANA 30 mg® Filmtabletten, LIXIANA 15 mg® Filmtabletten.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall
einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen siehe Abschnitt 4.8. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält 15mg/30 mg/60mg Edoxaban (als Tosilat). Liste
der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Mannitol (E 421), vorverkleisterte Stärke, Crospovidon, Hyprolose, Magnesiumstearat (E 470b); Filmüberzug: Hypromellose (E 464), Macrogol 8000, Titandioxid (E 171), Talkum,
Carnaubawachs, Eisen(III)-oxid x H2O (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172). Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere antithrombotische Mittel, ATC-Code: B01AF03. Anwendungsgebiete: Prophylaxe von Schlaganfällen und
systemischen Embolien bei erwachsenen Patienten mit nichtvalvulärem Vorhofflimmern (NVAF) und einem oder mehreren Risikofaktoren wie kongestiver Herzinsuffizienz, Hypertonie, Alter ≥ 75 Jahren, Diabetes mellitus,
Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke (TIA) in der Anamnese. Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Klinisch relevante akute Blutung. Lebererkrankungen, die mit Koagulopathie und klinisch
relevantem Blutungsrisiko einhergehen. Läsionen oder klinische Situationen, wenn diese als signifikantes Risiko für eine schwere Blutung angesehen werden. Dies können unter anderem akute oder kürzlich aufgetretene
gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich durchgeführte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen,
kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien sein. Nicht
eingestellte schwere Hypertonie. Die gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien, z. B. unfraktionierte Heparine (UFH), niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.),
orale Antikoagulanzien (Warfarin, Dabigatranetexilat, Rivaroxaban, Apixaban etc.), außer in der speziellen Situation der Umstellung der oralen Antikoagulationstherapie (siehe Abschnitt 4.2) oder wenn UFH in Dosen gegeben
wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten (siehe Abschnitt 4.5). Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6). Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Die gerinnungshemmende Wirkung von Edoxaban kann mit Standard-Labortests nicht zuverlässig kontrolliert werden. Ein spezifisches Antidot zur Aufhebung der gerinnungshemmenden Wirkung von Edoxaban ist nicht
verfügbar. Nierenfunktion: Bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz oder Dialysepatienten wird Lixiana nicht empfohlen. Bei NVAF wurde für Edoxaban im Vergleich zu gut eingestelltem Warfarin ein Trend zu einer
Wirksamkeitsabnahme mit ansteigender Kreatinin-Clearance beobachtet. Daher sollte Edoxaban bei Patienten mit NVAF und hoher Kreatinin-Clearance nur nach sorgfältiger Bewertung des individuellen Thromboembolie-
und Blutungsrisikos angewendet werden. Leberfunktionsstörung: Bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion wird Lixiana nicht empfohlen. Bei Patienten mit leicht oder mäßig eingeschränkter Leberfunktion sollte
Lixiana mit Vorsicht angewandt werden. Patienten mit erhöhten Leberenzymen (ALT/AST > 2 x ULN) oder einem Gesamtbilirubin-Wert ≥ 1,5 x ULN wurden aus klinischen Studien ausgeschlossen. Lixiana sollte in dieser
Patientengruppe deshalb mit Vorsicht angewandt werden. Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln, die die Hämostase beeinflussen: Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die die Hämostase beeinflussen, kann das
Blutungsrisiko erhöhen. Dazu gehören Acetylsalicylsäure (ASS), Thrombozytenaggregationshemmer aus der Gruppe der P2Y12-Rezeptorantagonisten, andere antithrombotische Substanzen, Fibrinolytika, selektive Serotonin-
Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) und chronisch angewendete nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR). Prothetische Herzklappen und mäßig schwere bis schwe
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