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Der notorische Lügner Michael Peuser als Einpeitscher für MLMer von LR

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Pangwall:
Vor drei Jahren, am 5. Januar 2019 hat ein Reklameblatt in der Provinz ein "Interview" mit Michael Peuser veröffentlicht. Wie man an dem archivierten Beweisstück sehen kann: Obwohl ihm seine Lügen so oft widerlegt wurden, lügt Michael Peuser ununterbrochen weiter.

Ist das Provinzblatt so ahnungslos? Oder wurde es für dieses "Interview" bezahlt? Falls ja: von wem?


https://docplayer.org/115204654-25-jg-01-kw-tel-kostenloses-informationsblatt-fuer-den-grossraum-altenburg-schmoelln-und-meuselwitz.html

[*quote*]
+++ DIE ZEITUNG AM WOCHENENDE +++
Sehenswertes Messeprogramm
* Seite 22
Tierisch
Tierschutz in Altenburg
* Seite 32-33

Gesund
Die Heilkraft der Aloe vera
* Seite 36

05.01.2019
25. Jg./01. KW · Tel. 0 34 47/89 46-0 · www.kurier-online.de
Kostenloses Informationsblatt für den Großraum Altenburg, Schmölln und Meuselwitz


[...]


Seite 36 – KURIER
GESUNDHEIT
05. Januar 2019

Erste-Hilfe-Pflanze – Der weltweite Siegeszug der Aloe vera

São Paulo. Michael Peuser aus
Berlin lebt seit 50 Jahren in São
Paulo, wohin er von der Firma
Schering AG Berlin (jetzt Bayer)
entsandt wurde. Er hat in jahrelan-
ger Arbeit die Heilpflanze Aloe
vera erforscht und verfasste darü-
ber bereits drei Bücher in deut-
scher Sprache, sowie jeweils eines
in Portugiesisch und Französisch.
Der KURIER hatte die Gelegen-
heit zu einem Interview.

Herr Peuser, Sie kommen gerade
aus Brasilien. In den letzten Jahren
reisen Sie sehr häufig nach Europa.
Seit dem Jahre 2000, in dem ich
mein erstes Buch herausgab mit
dem Titel „Krebs, wo ist dein Sieg?“,
werde ich ständig zu Vorträgen
nach Europa eingeladen. In den
ersten Jahren, als ich noch aktiv als
selbstständiger Unternehmer tätig
war, konnte ich mich nur in der
letzten Woche eines jeden Monats
freimachen und nahm Einladun-
gen zu Vorträgen in Deutschland,
Österreich, der Schweiz und Grie-
chenland an. Die Nachfrage nach
den Vorträgen nimmt ständig zu
und die Reisen sind voll ausge-
bucht. Inzwischen wurde ich auch
schon eingeladen nach Italien,
Luxemburg, Holland, Frankreich,
Belgien, Russland, Liechtenstein,
Portugal, Österreich, Ungarn, in die
Ukraine und in die Schweiz.
Wodurch wurde denn die große
Nachfrage nach Vorträgen ausgelöst?
Ich wurde zu verschiedenen Fern-
sehsendungen in Europa eingela-
den, wobei jedoch eine Sendung
im 1. Deutschen Fernsehen ARD
mit den größten Ausschlag gab.
Während der ersten Ausstrahlung
dieser Aloe-Aufzeichnung, wurde
die Übertragung unterbrochen mit
der Sondermeldung, dass zum ers-
ten Male seit dem Zweiten Welt-
krieg ein deutscher Soldat im
Einsatz starb. Somit fehlte ein län-
geres Stück der Aufzeichnung, die
von drei Millionen Zuschauern in
Deutschland, Österreich und der
Schweiz angesehen wurde. Es gab
derartig viele Zuschriften an die
ARD, um diese Aufzeichnung
noch einmal ohne Unterbrechung
auszustrahlen, was dann auch
mehrere Male erfolgte.
Was hat diese Sendung bewirkt?
Zunächst einmal wurde die Aloe
von sehr vielen Menschen wieder-
entdeckt. Viele kannten noch von
den Großeltern die Aloe als „Erste-
Hilfe-Pflanze“, da die Aloe alle
Arten von Wunden und Verbren-
nungen drei- bis viermal schneller
heilt, als jedes andere Heilmittel
dieser Erde. Aufgrund von meiner
Literaturauswertung der letzten
5.000 Jahre zum Thema Aloe, fand
ich über 100 Krankheiten, bei
denen die großen Ärzte der Welt-
geschichte mit großem Erfolg die
Aloe anwandten, darunter sogar
bei Krankheiten, bei denen die
heutige moderne Medizin keinen
oder nur mäßigen Erfolg verzeich-
nen kann. Dieses breite Anwen-
dungsspektrum war den Zu-
schauern nicht bekannt.
Die Heilwirkungen der Aloe bei über
100 Krankheiten klingt doch etwas
unwirklich?
Nehmen wir nur einmal das Deut-
sche Apothekerbuch, die „Pharma-
copoea Germanica“. Darin steht,
dass die Aloe seit Menschheitsge-
denken für Heilzwecke gebraucht
wurde und dass die Aloe seit der
christlichen Zeitrechnung eines
der meist gebrauchten Heilmittel
ist. Heute ist die Aloe mit fast 5.000
wissenschaftlichen Forschungser-
gebnissen, davon sogar ein großer
Teil mit Doppelblindstudien, eines
der am meisten erforschten Heil-
mittel. Mir selbst liegen sogar aus
jüngster Zeit derartig viele schriftli-
che Heilungsberichte verschie-
denster Krankheiten vor und
ständig kommen neue dazu. Im
ersten Lexikon der Welt der damals
dreibändigen „Encyclopaedia Bri-
tannica“ aus dem Jahr 1771 finden
wir das Suchwort ALOETICS mit
folgenem Text: „der Name von
allen Medikamenten, deren Haupt-
bestandteil die Aloe ist.“
Können Sie sich das derartige
breite Anwendungsgebiet der Aloe
erklären?
Für mich war das alles am Anfang
auch völlig unerklärlich und unlo-
gisch. Heilwirkungen in derartig
vielen Krankheiten mit nur einer
Heilpflanze. Für mich stand fest:
Wenn die Aloe derartig viele
Krankheiten heilen kann, dann
müssen die meisten dieser Krank-
heiten einen gemeinsamen Nen-
ner haben. Daraufhin habe ich
diese Krankheiten einmal analy-
siert, um einen gemeinsamen Nen-
ner zu finden. Das Ergebnis dieser
Forschung, meine Kapillaren-Hy-
pothese, hatte ich dann im Jahre
2000 in Berlin-Charlottenburg vor
einem hochkarätigen Publikum
vorgetragen und diese Hypothese
fiel dort auf fruchtbaren Boden.
Zahlreiche Ärzte waren anwesend,
die mich dann ermunterten, diese
Forschung weiter fortzusetzen. Ich
habe daraufhin die umfangreiche
Literatur über die Kapillaren nach-
gelesen und in jeder zweiten oder
dritten Schrift fand ich ein Wort
oder einen Satz, der genau in
meine Hypothese passte und zum
Schluss war jedes Wort meiner Hy-
pothese wissenschaftlich belegt
und ergab meine Kapillarenlehre,
bzw. meine Kapillarendoktrin.
Können Sie unseren Lesern in weni-
gen Worten Ihre Kapillarenlehre er-
läutern?
Ich habe darüber das Buch ver-
fasst: „Kapillaren bestimmen unser
Schicksal“.
Aber in wenigen Worten möchte
ich Ihnen einen Einblick geben.
Jeder Mensch hat 75 Billionen
Zellen in seinem Organismus. Jede
Zelle ist ein Kosmos für sich, in
jeder Zelle laufen mehr Chemie-
prozesse ab, als in allen Chemie-
fabriken dieser Erde. In jeder Zelle
sind derartig viele Informatio-
nen gespeichert, wenn Sie diese
in Computern speichern wollten,
wären unzählige notwendig. Und
wenn wir zum Weltall aufschauen,
wo nach den letzten Berechnun-
gen 1.000 Milliarden Galaxien
existieren sollen, jede davon mit
durchschnittlich einer Milliarde
Sonnen, und wir uns vorstellen
würden, dass es außerhalb der
Erde kein Leben im Weltall gibt,
dann ist alles, was sich da im Uni-
versum abspielt, ein Nichts, im
Verhältnis zu dem, was sich in
jeder einzelnen Zelle abspielt. Und
jeder Mensch hat 75 Billionen
Zellen.
Und jede Zelle muss ununterbro-
chen mit Sauerstoff versorgt wer-
den und diese Versorgung erfolgt
über die roten Blutkörperchen. Die
roten Blutkörperchen erhalten in
den Lungen den Sauerstoff über-
tragen und wandern dann durch
die Aterien, die dann immer feiner
werden, bis sie zu den feinsten
Äderchen kommen, den sogenann-
ten Kapillaren, die Verbindungs-
stücke zu den Venen. Diese sind
nur 1,5 Millimeter lang. Nur die
Kapillaren haben Poren und dort
findet der lebenswichtige Stoffaus-
tausch statt, also die Ver- und Ent-
sorgung der 75 Billionen Zellen.

Wenn man alle Kapillaren hinter-
einanderreihen würde, käme man
auf eine Länge von 150.000 Kilo-
metern. Damit könnte man drei-
einhalb Mal unsere Erde um-
wickeln. Die Kapillaren sind so
fein, dass 400 davon parallel in
ein Haar passen würden. Und alle
Kapillaren ergeben ein Volumen
von drei Litern in unserem Körper.
Und diese Kapillaren sind laut
meiner Lehre der Hauptentschei-
dungsträger unserer Gesundheit.
Die Kapillaren haben an den In-
nenwänden Zellen, die wie Schwell-
körper wirken. Und wenn diese an-
schwellen, dann verringert sich
deren Innendurchmesser und die
roten Blutkörperchen kommen nur
noch langsamer oder gar nicht
mehr durch. Die Mikrozirkulation
wird gestört und besonders die
Sauerstoffversorgung der Zellen
bricht zusammen. Dadurch entste-
hen viele Krankheiten.
Hier in Deutschland hört und sieht
man eigentlich sehr wenig von der
Aloe vera.
Richtig! Nach meiner Forschung
kennen und nutzen erst 9,8 Pro-
zent der Deutschen die Aloe. Aber
die Erfolge der Aloe sprechen sich
schnell rum und seit Jahren wer-
den Zuwachsraten im Aloe-Sektor
beobachtet, welche die Erfolge
der Aloe bestätigen. Wo gibt es
noch ein Produkt auf dieser Erde,
welches schon seit Jahren und
Jahrzehnten, jedes Jahr meist zwei-
stellig wächst?


Wie sieht es in Brasilien aus?
Ich selbst wurde zu zahlreichen re-
gionalen Fernsehsendungen in
Brasilien eingeladen, aber auch zu
nationalweiten Sendungen wie
auch in Deutschland.
Zahlreiche Vorträge hielt ich be-
reits in Brasilien. Darunter im Juni
2008 einen mit 2.000 Gästen im
Olindatheater in Recife und zwei
Vorträge nacheinander am glei-
chen Tag im Hotel Gloria in Rio.
Der erste Vortrag mit 1.000 und der
anschließende mit 700 Gästen.
Hatten Sie auch in Deutschland
schon eine solch hohe Gästezahl bei
Ihren Vorträgen?
Die bisher größten Vorträge in
Europa waren in der Saarlandhalle
und der Schwarzwaldhalle mit
2.000 Gästen und mit jeweils 1.000
Gästen in der Messe Wien sowie in
der Messe Leipzig. Im Januar 2009
kamen 1.700 Gäste zu meinem
Vortrag nach Gera.


Was planen Sie für die Zukunft?
Zurzeit läuft gerade die fünfte Auf-
lage meines Buches „Kapillaren
bestimmen unser Schicksal“ an.
Neu darin ist das Kapitel über das
Glückskleeblatt der Gesundheit.
Dieses neue Kapitel wurde auch
als Sonderdruck in 18 verschiede-
nen Sprachen in Deutschland ge-
druckt durch die Aloe-Fachfirma
LR. Dieses Kapitel behandelt den
Durchmesser der Kapillaren, die
Fließfähigkeit der roten Blutkörper-
chen in den Kapillaren, die Elas-
tizität der roten Blutkörperchen
und die Aufrechterhaltung der zar-
ten Kapillarenwände. Diese vier
Punkte stellen die Eckpunkte mei-
ner Lehre dar, um zu höchst-
möglichen Heilungsraten bei den
Krankheiten zu kommen, die durch
Kapillarenprobleme entstehen.
Wie ich sehe, reisen Sie ein Drittel
des Jahres durch Europa.
Ein Drittel des Jahres bin ich in
Europa auf Vortragsreisen und lege
dabei rund 35.000 Kilometer mit
dem Auto jedes Jahr zurück. Etwas
mehr als ein Drittel des Jahres lebe
ich in São Paulo und etwas weni-
ger als ein Drittel meiner Zeit ver-
bringe ich am Atlantik-Strand von
Santos, wo ich mein Aloe-For-
schungs- und Dokumentationszen-
trum aufbaue. Dort habe ich Muße
zum Studieren und dabei die
schönste Sicht auf den Strand und
den immer stärker werdenden
Schiffsverkehr. Vorher waren meine
Forschungs-Unterlagen verteilt auf

meine Fabrik, meine Wohnung in
São Paulo und meine Strandwoh-
nung. Jetzt kommen alle For-
schungsunterlagen nach Santos.
Dort habe ich sehr viel Platz und
habe mir da die entsprechenden
Schränke für ein Zentralarchiv an-
fertigen lassen. Bis ich aber alles
wohlgeordnet dort untergebracht
habe, werden gewiss noch viele
Jahre vergehen, wegen der überaus
großen Fülle an Material, da ich
alles alleine mache.
Die Aloe scheint vieles im Gesund-
heitswesen zu verändern. Was sind
die offiziellen Kommentare dazu?
Das Bundesgesundheitsministe-
rium in Berlin wünschte in einem
an mich adressierten Brief, mei-
nem Kapillarenbuch und dem wei-
teren Siegeszug der Aloe viel
Erfolg, weil sich dadurch nicht nur
die medizinische Versorgung ver-
bessern lässt, sondern es auch um
die Erschließung von Wirtschaft-
lichkeitsreserven im Gesundheits-
wesen geht.
Ich habe bisher rund 1.300 Vor-
träge in Europa gehalten. Nach
jedem zweiten oder dritten Vortrag
spricht mich meist ein Arzt an. Die
Ärzte, die meinen Vortrag bei-
wohnten, sagen sinngemäß stets
den gleichen Satz: „Was haben wir
denn in der Universität gelernt?
Jetzt begreife ich erst einmal die
Zusammenhänge. Mit Ihrer Kapil-
larenlehre verstehe ich endlich die
Zusammenhänge bei vielen Krank-
heiten!“ Die heutige Schulmedizin
heilt schon 60 Prozent der Krank-
heiten, was ein großer Erfolg ist.
Naturwissenschaft muss jedoch
immer mit „Natur“ sein. Deshalb
bringt die Zusammenführung der
Schulmedizin mit der Naturme-
dizin als Ganzheitsmedizin eine
Steigerung der Heilungsrate von
60 Prozent auf 88 Prozent entspre-
chend meiner Forschung. Schon
vor 2.180 Jahren stand bereits in
der Bibel der Text: „Gott bringt aus
der Erde Heilmittel hervor, der
Einsichtige verschmähe sie nicht! ̈
Also seien wir einsichtig. Im glei-
chen Kapitel steht auch: „Schätze
den Arzt, weil man ihn braucht,
denn auch ihn hat Gott erschaffen.
Er soll nicht fernbleiben, denn
auch er ist notwendig!“
Wie ich sehe, haben Sie mit Ihrer
Aloe-Forschung viel erreicht und
haben Erfolg. Da kann man Sie nur
beglückwünschen!
Obwohl schon 400 Millionen
Menschen täglich von der Aloe
Gebrauch machen, gibt es noch
sehr viel zu tun. Meine mir zuge-
fallene Aufgabe fülle ich mit vol-
lem Einsatz aus. Ich selbst habe
bis heute weder Honorar für
meine Vorträge genommen und
auch keine Anreisekosten bei mei-
nen internationalen Vortragsrei-
sen in Rechnung gestellt. Aber Tau-
sende Rückmeldungen von Men-
schen, die endlich ihre Gesundheit
aufgrund meiner Kapillarenlehre
wieder zurückgewinnen konnten,
sind der schönste Lohn für meine
Arbeit.
Der KURIER bedankt sich für das in-
teressanter Interview, welches Silke
Konzag führte.

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