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Author Topic: Da haben ein paar Leute einen statu nascendi Knall  (Read 12 times)

Julian

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Da haben ein paar Leute einen statu nascendi Knall
« on: September 14, 2020, 09:27:31 PM »

Die Psiramis haben das entdeckt:

https://www.pressreader.com/germany/sudwest-presse-ulm/20200909/282329682346656

[*quote*]
Er­fin­der be­wei­sen Mut und Herz­blut

In­no­va­ti­on
Was­ser in den Tank und los – an die­sem sim­plen Prin­zip ar­bei­tet
ein Er­ba­cher Star­t­up-un­ter­neh­men. Als Ener­gie­quel­le wird 
Was­ser­stoff ver­wen­det.

Jules Verne Stefan Kaufmann Asia South America Grad, Grad
time datetime="20200909"
pubdate= "9 Sep 202
art-author= Von Franz Glog­ger
articleid="282329682346656"
primaryarticleid="281492163723936"

Ich glau­be, dass ei­nes Ta­ges Was­ser als Treib­stoff ver­wen­det wird.
Es wird in sei­ne Ele­men­te Was­ser­stoff und Sau­er­stoff zer­legt und
 zur un­er­schöpf­li­chen Ener­gie­quel­le wer­den.“So zi­tiert Gun­ther
 Schulte, Mit­in­ha­ber des Er­ba­cher Star­tups „In­ter­green­tech“,
den gro­ßen Vi­sio­när und Ro­man­au­tor Ju­les Ver­ne. Schulte und sein
 Kom­pa­gnon Ha­rald Sau­er glau­ben nicht nur an die Nut­zung des
Was­ser­stoffs, son­dern sind sich si­cher, 150 Jah­re spä­ter den
Schlüs­sel da­für ge­fun­den zu ha­ben.

Ei­nen Ein­blick ga­ben sie kürz­lich der Cdu-bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten
Ron­ja Kem­mer und dem In­no­va­ti­ons­be­auf­trag­ten „Grü­ner
Was­ser­stoff“des Bun­des­for­schungs­mi­nis­te­ri­ums Dr. Stefan
Kauf­mann. Der­zeit nutzt das Zwei­mann-un­ter­neh­men ei­ne Werk­hal­le
 von Jo­sef Braun­stef­fer, der die Ent­wick­lung weit­ge­hend
fi­nan­ziert (sie­he In­fo­kas­ten).

Die Idee der bei­den Tüft­ler: An­statt rei­nen Was­ser­stoff
her­zu­stel­len und bei­spiels­wei­se ein Fahr­zeug da­mit zu
be­tan­ken, wird das Was­ser­stoff­de­ri­vat „HHO“, auch „Gol­de­ner
Was­ser­stoff “ge­nannt, vor Ort ge­won­nen und dem Mo­tor zu­ge­führt.
Ver­ant­wort­lich für die Ge­win­nung ist das von Schulte und Sau­er
ent­wi­ckel­te „Hho-mo­dul“. Ih­rem Äu­ßern nach könn­ten die Pro­to­ty­pen
di­rekt aus Ka­pi­tän Ne­mos „Nau­ti­lus“ent­lehnt sein. Über das In­ne­re und
die Funk­ti­ons­wei­se ver­rie­ten Schulte und Sau­er nur so viel, dass
sie mit dem Er­geb­nis hoch­zu­frie­den sei­en, und, dass als
Ener­gie­quel­le für die Auf­spal­tung ei­ne Au­to­bat­te­rie ge­nügt.
„Mehr wol­len wir zur­zeit nicht sa­gen. Die Pa­ten­te sind be­an­tragt,
 doch auch die schüt­zen nur bis zu ei­nem ge­wis­sen Grad“, sag­te
Schulte

Beim Auf­zäh­len der Vor­tei­le ge­rie­ten die Be­su­cher in un­gläu­bi­ges
Stau­nen, so wie ver­mut­lich die Le­ser von Ju­les Ver­nes
Zu­kunfts­ro­ma­nen. Ele­men­tar: Im Ge­gen­satz zu rei­nem
Was­ser­stoff, der für die Ge­win­nung von En­er­gie erst wie­der mit
Sau­er­stoff ver­sorgt wer­den muss, lie­ge bei sei­nem De­ri­vat HHO
be­reits das idea­le Ver­hält­nis Was­ser­stoff zu Sau­er­stoff vor.
Wei­ter ent­fie­len die en­er­gie­in­ten­si­ve Spal­tung,
Kom­pri­mie­rung und tief­ge­kühl­te La­ge­rung, der Trans­port zum
Ein­satz­ort und das auf­wän­di­ge und nicht un­ge­fähr­li­che
Hoch­druck­tan­ken.

An­wend­bar  sei­en die Hho-mo­du­le prak­tisch für je­den Ver­bren­nungs­mo­tor,
vom Au­to über Lo­ko­mo­ti­ven, Bau­ma­schi­nen bis zum
Con­tai­ner­schiff, das ein­fach Meer­was­ser tankt. Auch ei­ne
her­kömm­li­che Gas- oder Öl­hei­zung funk­tio­nie­re da­mit.
Le­dig­lich der Bren­ner müss­te an­ge­passt wer­den. In
ent­spre­chen­der Grö­ße gel­te das auch für ein Strom­kraft­werk,
er­klär­te Schulte. Er ver­si­cher­te, dass es nur we­ni­ge Mo­na­te
dau­ern wür­de, bis mit die­ser Tech­nik das ers­te Fahr­zeug rollt und
ei­ne Hei­zung läuft. Al­ler­dings brau­che es für die Um­set­zung ei­ne
 An­schub­fi­nan­zie­rung des Bun­des.

Kem­mer sieht in die­ser Was­ser­stoff-tech­no­lo­gie „un­glaub­li­che
Po­ten­tia­le“. Bür­ger­meis­ter Achim Gaus freut be­son­ders, dass
die­se aus Er­bach kommt. Ihn be­ein­dru­cke die In­no­va­ti­ons­kraft
und das Herz­blut, mit de­nen die Be­tei­lig­ten zu Wer­ke gin­gen.
„Die­ser Mut hat es ver­dient, von Bund und Land un­ter­stützt zu
wer­den“, sag­te Gaus.

„Be­ein­druckt“ war  auch der In­no­va­ti­ons­be­auf­trag­te Kauf­mann, für den „ei­ne noch
we­nig ent­deck­te Form des Was­ser­stof­fes“ganz neue Mög­lich­kei­ten
der Nut­zung mit deut­lich we­ni­ger Ener­gie­be­darf und da­mit gro­ßen
 Zu­kunfts­chan­cen er­öff­ne. Er ver­sprach , die För­der­mög­lich­kei­ten zu prü­fen.

Braun­stef­fer, der ei­ne ho­he sechs­stel­li­ge Sum­me in das Pro­jekt ge­steckt hat,
hät­te es gern kon­kre­ter ge­habt. Je­den Tag le­se er von
Mil­li­ar­den-för­de­run­gen. „Da wer­den ein paar Mil­li­ön­chen für
uns schon drin sein“, mein­te er mit ei­nem Au­gen­zwin­kern.
Die Pa­ten­te sind be­an­tragt. Doch auch die schüt­zen nur bis zu ei­nem ge­wis­sen Grad.

Gun­ther Schulte
Mit­in­ha­ber „In­ter­green­tech“

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[*/quote*]


Die müssen wirklich sehr dumm sein, um auf so einen Schmarrn hereinzufallen. Aber was will man denn auch erwarten, es sind doch Politiker. Das sagt bereits alles.
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