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Generalstreik!
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SOFORT!
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Würden Sie von diesem Mann eine Maske kaufen?



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HANNOVER:
Impfstoff ist in riesigen Mengen vorhanden.
Mehr als 1000 Ärzte WOLLEN impfen.
ABER MAN LÄSST SIE NICHT!

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Thalia-Chef Michael Busch will eins auf die Schnauze
TOTALBOYKOTT BEI THALIA!
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Manfred Doepp: im Fernsehen.
Seine Patienten: im Grab.
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Männer sind blöde.
Hier ist der Beweis.
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Geisteskranke Homöopathie-Anhänger sind eine ernste Gefahr für die Allgemeinheit
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11953.0
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Das Innenministerium muß handeln:
Homöopathische 'Ärzte' als organisierte Kriminalität
Beweisstücke für die Staatsanwaltschaft
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Krieg! Krieg!

Homöopathen im Krieg!
Binnenkonsens ermordet!

Kriegsbericht von der Postfront:
Ab 6.2.2021 wird zurückstudiert!

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Was Einem die Vollidioten ohne Masken ins Gesicht pusten:



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Mindestens jeder siebente Pfaffe im Erzbistum Köln ist ein Täter



Vorsicht vor Pfaffen!
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Karma bit them in the ass:
Rogue Hoster OVH on fire
IT IS MUCH WORSE THAT EVER THOUGHT

Pages: [1]

Author Topic: Gekaufte Reklame = gekaufte Reklame, auch im Einkaufsführer  (Read 113 times)

Julian

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Gekaufte Reklame = gekaufte Reklame, auch im Einkaufsführer
« on: September 18, 2020, 09:05:02 PM »

Schon wieder ein Schwindel der Homöopathiemafia: ein "Artikel" in einem Einkaufsführer. "Wirksam", zu erreichen über die Domain wirksam.online, ist keine Zeitschrift, sondern ein Einkaufsführer. Der Verlag produziert auch Einkaufsführer für den Straßenbau.

Alles bloß gekauft.

https://www.vkhd.de/therapeuten/service/downloads-docman-hierarchie-galerie/oeffentliche-dokumente/719-wirksam-was-ist-dran-an-den-globuli/file

[*quote*]
FIT UND GESUND
HOMÖOPATHIE – WAS IST
DRAN AN DEN   
TEXT: STEFAN REIS
Pflegebedürftige Menschen sind
oft auf die Unterstützung durch
Medikamente angewiesen. Kann
die Klassische Homöopathie einen
Ausweg aus der Multimedikation
bieten? Ist sie eine sinnvolle Alter-
native zu Medikamenten mit zum
Teil schweren Nebenwirkungen?
Erleichtert sie die Pflege und lin-
dert sie effektiv Beschwerden der
Patient*innen? Stefan Reis, Heil-
praktiker und Vorstand im Ver-
band Klassischer Homöopathen
Deutschlands e.V., gibt Antworten
auf die wichtigsten Fragen.
WAS IST HOMÖOPATHIE?
Die Homöopathie ist eine Arzneithe­
rapie, die der deutsche Arzt Samuel
Hahnemann im ausgehenden 18. und
vor allem zu Beginn des 19. Jahrhunderts
ent­wickelt hat. Er hatte festgestellt,
dass ein Arzneimittel, das nach dem so
genannten »Ähnlichkeitsprinzip«
gewählt wird, eine anhaltendere, sta­
bilere Besserung von Beschwerden
erzeugt, als die Verordnung eines
Arzneimittels, das nach dem »Gegen­
satzprinzip« wirkt.
ÄHNLICHKEITSPRINZIP?PRINZIP?
GEGENSATZ
Zu Hahnemanns Zeit war es gängige
Praxis, beispielsweise Opium bei Schlaf-­
­losigkeit zu geben, um damit das
Gegenteil – nämlich tiefen Schlaf – zu
erzeugen. Nach demselben Prinzip
trank und trinkt man morgens einen
Kaffee. Koffein erzeugt das Gegenteil
von Schläfrigkeit, nämlich Munterkeit.
Ein Schmerzmittel unterdrückt die
Schmerzempfindung, Sedativa unter­
drücken Unruhe- oder Angstzustände
– nach dem »Gegensatzprinzip«. Das
Problem dieser Verordnungsweise hatte
Hahnemann erkannt: bei Nachlassen
der Wirkung muss die Dosis wiederholt,
oft auch sukzessive gesteigert werden.
Das ist bei Kaffee im Allgemeinen kein
großes Problem, bei stark wirkenden
Arzneimitteln jedoch kommen in vielen
Fällen unerwünschte Arzneiwirkungen
hinzu und, bei multimorbiden Menschen,
unabsehbare Wechselwirkungen mit
anderen Medikamenten.
Verordnet man dagegen ein Arznei­­-
mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip,
kann manbeobachten, dass die bes­
sernde Wir­kung deutlich länger anhält
und in vielen Fällen sogar dauerhafte
Beschwerdefreiheit eintreten kann.
»Ähnlichkeitsprinzip« bedeutet dabei,
dass man potenzielle Arzneimittel zu­
nächst auf die von ihnen auslösbaren
Symptome hin systematisch untersucht.
In der Homöopathie nennt man das
»Arzneimittelprüfung«. Dabei nehmen
gesunde Versuchspersonen kleine
Mengen der entsprechenden Substanz
ein und notieren minutiös, welche Be­
schwerden sie bemerken. Kommt es
beispielsweise zu Kopfschmerzen, wird
möglichst genau darauf geachtet, was
vielleicht jeweils der Auslöser ist, wo
genau der Schmerz lokalisiert werden
kann, wie er sich anfühlt und welche
Einflüsse den Schmerz verbessern oder
verschlimmern. Der Begriff des »Symp­
toms« wird in der Homöopathie dabei
recht weit gefasst und kann beispiels­
weise auch bedeuten, dass ein Prüfer
während der Arzneimittelprüfung (oder
eben analog ein Patient im Rahmen
seiner Krankheit) plötzlich kein Fleisch
mehr mag. Oder, um ein weiteres
Beispiel zu nennen, wenn jemand –
ganz gegen seine Natur – zaghaft und
weinerlich wird.
Zurück zur Arzneimittelprüfung: Die
Symptome aller beteiligten Prüfer*innen
werden gesammelt und sortiert. Bei
toxischen Substanzen kann man zudem
Symptome aus Vergiftungsberichten er­
gänzen. Beschwerden, die mehrere Per­
sonen ähnlich entwickelt haben oder die
sich in der Praxis durch die Anwendung
der Arznei heilen ließen, formen dann
ein Bild der spezifischen Symptome
einer jeden Arznei. Wendet man sie nun
nach dem Ähnlichkeitsprinzip an, muss
man die Symptome des kranken Men­
schen vergleichen mit den Symptomen
der verfügbaren Arzneien und dasjenige
wählen, das der Krankheitssymptomatik
am nächsten kommt.
40 WIRKSAM
k
cotSebodA:kifarGFIT UND GESUND
KLINGT KOMPLIZIERT
Das ist es auch – aber zum Glück nicht
immer. Einige Arzneimittel haben sich
als untereinander sehr ähnlich erwie­
sen, so dass es manchmal schwerfällt,
sich für das passendste zu entscheiden.
Schwierig wird die Sache auch, wenn
Patient*innen zwar eine Diagnose,
jedoch keine oder kaum Beschwerden
haben oder diese nicht beschreiben
können. Man sollte in diesem Zusam­
menhang aber noch erwähnen, dass
Homöopath*innen ihre Verordnungen
in der Regel nicht »gegen« eine be­
stimmte Erkrankung richten, so dass
man am Ende – wie man es aus der
herkömmlichen Medizin kennt – je eine
Arznei pro Krankheit oder Beschwerde
bekommt. In der Homöopathie wird der
ganze erkrankte Mensch betrachtet und
so spielen bei der Wahl des passenden
Arzneimittels auch Beschwerden eine
Rolle, die mit dem eigentlichen Anliegen
des/der Kranken nichts zu tun zu haben
scheinen.
Eine wirksame Arznei bei Migräne passt
also im Idealfall auch auf­eine gestörte
Verdauung, einen parallel vorhandenen
Hautausschlag oder auf psychische
Symptome und so weiter. Der Vor­
teil liegt auf der Hand: ein umfassend
»ähnliches« Arznei­mittel kann entspre­
chend breite Wirkung entfalten – auch
auf die Beschwerden, die nicht im Fokus
stehen. Da die Wahl der Arznei aber
mitunter schwierig ist und natürlich
immer unter Berücksichtigung der
medizinischen Aspekte und etwaiger
anderer Therapieoptionen zu treffen
ist, sollte die Behandlung in komplex
gelagerten Fällen in die Hände gut
ausgebildeter Therapeut*innen gelegt
werden. In Deutschland können das
Heilpraktiker*innen oder auch Ärzt*innen
sein (Adressen finden sich am Ende
dieses Textes).
UNTER DEN IN DER HOMÖOPATHIE
GÄNGIGEN ARZNEIEN SIND JA AUCH
EINIGE STARKE GIFTE!
Das stimmt. Vor allem zu Beginn der
Homöopathie untersuchte Hahnemann
sehr giftige Substanzen ... vor allem
wohl, weil das damals gängige Arzneien
in der Medizin waren. Zum Beispiel
Tollkirsche (Atropa belladonna), Arsen,
Quecksilber, Opium. Natürlich war ihm
klar, dass man mit einer korrekten
Verschreibung nach dem Ähnlich­
keitsprinzip nichts gewinnen würde,
wenn die Behandlung zugleich zu einer
bedrohlichen Vergiftung führen würde.
Also ­begann er damit, die Arzneimittel
schrittweise zu verdünnen. Wie zu
erwarten, ließ die Giftigkeit nach, aber
es ergab sich noch etwas Erstaun­
liches: wenn er­die Arzneien nicht nur
ver­dünnte, sondern bei jedem Ver­
dünnungsschritt auch noch kräftig
verschüttelte oder mit Milchzucker
verrieb, blieb die Wirksamkeit nicht nur
erhalten, sie schien sich sogar noch
zu verstärken oder, besser gesagt,
zu präzisieren. Also nannte er diesen
Prozess »Potenzieren«.
Später stellte sich noch heraus, dass
manche Stoffe, die im rohen Zustand
ungiftig und ­ völlig unwirksam sind, nach
dieser s ­ peziellen Aufbereitung »arznei­
lich« wurden. Beispiele hierfür sind der
Kalk, den man aus Austernschalen
gewinnen kann oder auch die Sporen
des Keulen-Bärlapps (Lycopodium
clavatum). Bei diesem schrittweise
Potenzieren wird die Ausgangspotenz
bei den so genannten C-Potenzen
jeweils im Verhältnis 1:100 verdünnt und
dann mit den entsprechenden Schüttel­
schlägen versehen, beziehungsweise
mit Milchzucker verrieben. Nach einigen
dieser Arbeitsschritte erhält man
Arzneimittel, in denen kein Molekül der
Ausgangssubstanz mehr nachweisbar
ist, und diese so genannten »Hoch­
potenzen« (etwa C 30 oder C 200) sind
in der Praxis der Homöopath*innen
sehr gängig. Dieser Umstand ist für
einige Menschen Grund genug, die
Homöopathie kategorisch abzulehnen,
nach dem Motto: »Wo nichts drin ist,
kann auch nichts wirken«.
ABER WIE KANN MAN SICH DIE
WIRKUNG VON HOMÖOPATHISCHEN
ARZNEIMITTELN VORSTELLEN?
Wenn es um die Frage nach dem
Wirkprinzip geht, müssen wir einräu­
men, dass das noch unbekannt ist. Am
ehesten handelt es sich um eine Art
minimalen Reiz, der die Anregung der
Selbstheilungskräfte oder Regenera­
tionsfähigkeit des kranken Organismus
zur Folge hat. Es ist also ein wenig ver­
gleichbar mit dem Prinzip der Impfung
oder auch der Hyposensibilisierung.
Was wir sicher sagen können ist, dass
Homöopathie sehr wirksam ist, auch
deutlich über den durch ein Plazebo zu
erwartenden Grad hinaus.
KANN MAN DIE WIRKSAMKEIT
HOMÖOPATHISCHER ARZNEIEN
BELEGEN?
Als »Goldstandard« der Wissenschaft
gilt aktuell der randomisierte Doppel­
blindversuch. Dabei wird die Wirkung
eines Arzneimittels bei einer bestimm­
ten Erkrankung untersucht, wobei aber
weder der Prüfungsleiter, noch die
Proband*innen wissen, ob sie ein Verum
einnehmen oder aber ein Plazebo. Für
homöopathische Arzneien lassen sich
derartige Versuchsanordnungen nur
schwer umsetzen, weil bei ein und der­
selben Krankheit in der Homöopathie
ganz verschiedene Arzneimittel zum ▷
WIRKSAM 41
FIT UND GESUND
Einsatz kommen, je nach individueller
Symptomatik. Aber es gibt einige sehr
gleichförmige krankhafte Zustände, bei
denen man das bereits gemacht hat,
zum Beispiel bei intubierten Patient*­
innen­mit zäher Verschleimung, beim
postoperativen Ileus und bei Infekten
der oberen Atemwege. So weit ich weiß,
werden derzeit einige dieser Studien
repliziert. Sehr beeindruckend ist auch
die Anwendungsstudie des Schweizer
Pädiaters Heiner Frei, der zeigen konnte,
dass Kinder und Jugendliche mit einer
ADS/ADHS-Diagnose unter homöopa­
thischer Behandlung deutliche Besse­
rungen zeigen. Auch die Grundlagen­
forschung ergab bereits reproduzierte
Belege dafür, dass es sich bei hoch
potenzierten Arzneimitteln um etwas
anderes handelt, als etwa potenziertes
bloßes Wasser.
Fest steht aber: die Forschung zu
den Hintergründen der Wirksamkeit
potenzierter Arzneimittel muss deut­
lich angeschoben werden und hier
ist auch die öffentliche Hand gefragt,
damit es nicht wieder heißt, dass die
Studien mit einem positiven Ergebnis
nicht zuver­lässig seien, weil sie von den
Homöopath*­innen selbst kämen. So viel
zur Wissenschaft. Ein weiterer, ebenso
wichtiger Aspekt sind die Erfahrungen,
die die Behandler*innen und Patient*­
innen mit der Homöopathie machen.
Diese Erfahrungen führen dazu, dass
Homöopathie in der Bevölkerung ak-­
zeptiert ist und von einer Mehrheit der
Bevölkerung als Therapieoption ge­
wünscht wird. Behandler*innen, die sich
der Homöo­pathie zuwenden (meistens,
nachdem sie zunächst mit herkömm­
lichen Methoden behandelten), bleiben
in der Regel bei der Homöopathie, weil
die Behandlungserfolge einfach über­
zeugen.
WAS KANN MAN DENN ERREICHEN MIT
DER HOMÖOPATHIE?
Wenn man davon ausgeht, dass die
Homöopathie die Fähigkeit zur Selbst­
heilung oder Selbstregulation anregt,
dann ist eine Voraussetzung, dass der
zu behandelnde Zustand grundsätzlich
heilbar ist. Dazu gehören viele Allergien,
atopische Krankheiten, Schlafstörungen,
Infektneigung, Verdauungsprobleme
Migräne, Störungen des weiblichen Zyk­
lus, Angstzustände und so weiter. Aber
auch, wenn eine Heilung nicht mehr zu
erwarten ist, lohnt sich ein homöopathi­
scher Ansatz. Oft kann man eine Linde­
rung erreichen, die von den Patient*in­
nen dankbar aufgenommen wird. Viele
degenerative, chronische Leiden gehen
beispielsweise mit Schmerzen einher.
Wenn es gelingt, diese zu mindern und
damit die Mobilität zu verbessern, wirkt
sich das wiederum förderlich aus auf
die Verdauung, den Schlaf, das Herz-
Kreislaufsystem. Die Kranken (und ihr*e
Behandler*in) sind erleichtert, ihre Stim­
mung bessert sich und vielleicht können
sie Arzneimittel, die sie zur Bekämpfung
ihrer Schmerzen benötigten, einsparen.
Dazu kommt, dass potenzierte Arznei­
mittel – sofern sie korrekt hergestellt
und umsichtig angewendet werden -
frei sind von Nebenwirkungen.
GIBT ES ERFAHRUNGEN MIT DER
BEHANDLUNG PFLEGEBEDÜRFTIGER
MENSCHEN?
Natürlich. Bei Unruhezuständen,
Spastiken, Inkontinenz, Schlafstörungen
oder psychischen Beschwerden wie
Verwirrtheits- und Angstzuständen
lohnt sich meines Erachtens immer ein
Versuch mit Homöopathie, vor allem
bevor man zu drastischeren Maßnah­
men greift. Wenn die homöopathische
Behandlung Erfolg zeigt, haben nicht
nur die Patient*innen etwas davon. ­
Auch die Pflegekräfte, die Betreuer*­
innen und Angehörigen werden entlas­
tet. Oft ist die Behandlung pflegebedürf­
tiger Menschen aber mit besonderen
Umständen verbunden. Wenn eine
Krankheit zur Pflegebedürftigkeit führte,
dann handelt es sich vielfach um un­
heilbare Leiden und die Betroffenen
müssen stark wirkende Medikamente
(und davon oft mehrere) einnehmen.
In diesen Fällen beschränkt sich die
homöopathische Behandlung meist
auf den Versuch, daraus resultierende
Neben- oder Wechselwirkungen zu
lindern. Aus meiner Sicht ist es ratsam, ­
als Homöopath*in hier »kleine Brötchen«
zu backen; und dennoch kommt es im­
mer wieder zu erstaunlichen Besserun­
gen von völlig unerwartetem Ausmaß.
Das freut dann natürlich alle Beteiligten.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN:

Verband Klassischer Homöopathen
Deutschlands e.V. (VKHD):
https://www.vkhd.de/

Stiftung Homöopathie Zertifikat (SHZ):
https://www.homoeopathie-zertifikat.de/

Qualitätskonferenz des Bund Klassi­
scher Homöopathen Deutschlands e.V.
(QBKHD):
https://homoeopathie-qualitaet.de/

Deutscher Zentralverein Homöopa­
thischer Ärzte (DZVhÄ):
https://www.dzvhae.de/

Stefan Reis
Heilpraktiker,
Mülheim an der
Ruhr, sr@vkhd.de
Foto: Stefan Reis (privat)
42 WIRKSAM
[*/quote*]
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Julian

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Re: Gekaufte Reklame = gekaufte Reklame, auch im Einkaufsführer
« Reply #1 on: September 18, 2020, 11:25:13 PM »

Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD, der hier beworben wird, schikaniert die Surfer mit einer rotzfrechen Cookie-Barriere:


[*quote*]
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Zur DSGVO

Copyright © 2020 reDim GmbH

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[*quote*]

Um diese Meldung anzeigen zu lassen, macht er einen Link zu einem Komplizen der Cookie-Mafia: https://www.cookieinfo.org/

Der VKHD (bzw. sein Komplize) behauptet:

[*quote*]
Cookies erleichtern die Bereitstellung der auf Webseiten angebotenen Dienste.
[*/quote*]

Das ist gelogen.

[*quote*]
Um den vollen Funktionsumfang einer Webseite zu nutzen sind Cookies oft zwingend notwendig.
[*/quote*]

Das ist gelogen.


Aber was will man auch von Zuckerpanschern erwarten? Die Lügen rund um die Uhr von ihren großen Erfolgen mit verdünntem Zucker.

Ein aktuelles Beispiel, zu finden in der Homepage von

https://www.vkhd.de/


Zitat aus https://www.vkhd.de/

[*quote*]
 Pressemitteilung - Tag der Umwelt: Homöopathie ist aktiver Umweltschutz

Die Homöopathie ist eine umwelt- und ressourcenschonende medizinische Therapie. Daran erinnert der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD) anlässlich des „Tags der Umwelt“ am 05.06.2020.
[*/quote*]

Der VKHD behauptet:

"Homöopathie ist aktiver Umweltschutz"

Das ist gelogen.

Der VKHD behauptet:

"Die Homöopathie ist eine umwelt- und ressourcenschonende medizinische Therapie."

Homöopathie ist völlig wirkungsloser Mist. Natürlich kann man behaupten, der sei "ressourcenschonend". Leute krepieren zu lassen, ist selbstverständlich "ressourcenschonend". Die werden in den Biokompost gegeben und damit ist ihr weiterer Anteil am Fußabdruck des Menschen auf die Erde radikal verkleinert. So kann man es natürlich auch machen. Ohne Menschen geht es der gesamten Erde schlagartig besser.

Aber das werden Homöophantasten natürlich nie zugeben. Ihr Geschäftsmodell beruht doch auf der Ausplünderung von Kranken.


Der VKHD warnt:

https://www.vkhd.de/

Zitat aus https://www.vkhd.de/

[*quote*]
 Finger weg!!

Wichtige Stellungnahme des VKHD zu Corona!
[*/quote*]

Damit tritt er Hahnemanns Homöopathie mit Füßen. Ausgerechnet der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD)!

Wenn er, der Samuel Hahnemann, der liegt in der Erde begraben, davon wüßte, Hahnemann würde sich nicht bloß im Grab umdrehen, er würde herauskommen und den Betrügern an seiner, der klassischen Homöopathie, das Fell gerben.

Die Homöopathen wurden und werden nicht müde zu behaupten, daß Homöopathie erfolgreich sei gegen Epidemien. Aber der  Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD) leugnet das plötzlich. Das ist Verrat an der Homöopathie.

Der VKHD schreibt:

https://www.vkhd.de/neueste-beitraege/item/710-finger-weg

[*quote*]
VKHD e.V.

Finger weg!!

Wichtige Stellungnahme des VKHD zu Corona!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
liebe Patientinnen, liebe Patienten,
liebe Politikerinnen, liebe Politiker,
liebe Journalistinnen, liebe Journalisten.
liebe Leute -

Die "Corona-Krise" hat uns alle in der einen oder anderen Weise im Griff.
Es gibt bislang keine wirksame Therapie und auch keine Impfung. Niemand weiß derzeit, "was wirklich hilft".

Auch die Homöopathie kann auf keine validen Daten verweisen, die auf eine zuverlässig zu erzielende Heilung dieser Krankheit mit potenzierten Arzneimitteln hinweisen. Dass es in der Vergangenheit glaubwürdige Berichte über die erfolgreiche homöopathische Bekämpfung von epidemisch verlaufenden Krankheiten gab, ändert an der aktuellen Situation nichts.

Wir raten allen Kolleginnen und Kollegen daher dringend, sich an die Vorgaben der offiziellen Stellen des RKI und BMG zu halten. Insbesondere von der Verbreitung von Ratschlägen zur Verwendung einzelner Arzneien zur Prophylaxe oder Behandlung der Erkrankung ist Abstand zu nehmen.

Da jeder Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus Covid-19 meldepflichtig ist, ebenso wie natürlich jeder gesicherte Erkrankungsfall, ist Heilpraktiker*innen die Behandlung dieser Menschen nach § 24 IfSG (Infektionsschutzgesetz) untersagt.
Sollte der VKHD Kenntnis davon erhalten, dass einzelne Mitglieder sich dem Behandlungsverbot widersetzen, behalten wir uns entsprechende rechtliche Schritte vor.

Dass von einzelnen Akteur*innen die Corona-Krise für ihren Kampf gegen die Homöopathie und gegen die Heilpraktiker*innen instrumentalisiert wird, indem auf "immer mehr Heilpraktiker" hingewiesen wird, die "angebliche Heilungen von Corona zum Besten" geben, verbunden mit der Aufforderung, zum Beispiel an die Politik, dem etwas entgegen zu setzen, denn "sie werden immer mehr zur allgemeinen Gefahr", grenzt an Verleumdung. Sollte es weitergehende Auslassungen dieser Art geben, werden wir uns auch hierfür rechtliche Schritte vorbehalten.

Der VKHD-Vorstand (Ralf Dissemond, Monika Kindt, Stefan Reis)

Ulm, 16. März 2020
[*/quote*]


Der VKHD schreibt:

"Auch die Homöopathie kann auf keine validen Daten verweisen, die auf eine zuverlässig zu erzielende Heilung dieser Krankheit mit potenzierten Arzneimitteln hinweisen."

Wie kann man darauf anders antworten als mit dem tiefschwarzen Wortspiel "SAMUEL, HILF!"

Dieses Wortspiel verstehen natürlich nur Bildungsbürger aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Aber es ist zu gut, als daß ich darauf verzichten wollte.


Der VKHD schreibt:

"Dass es in der Vergangenheit glaubwürdige Berichte über die erfolgreiche homöopathische Bekämpfung von epidemisch verlaufenden Krankheiten gab, ändert an der aktuellen Situation nichts."

"Glaubwürdige Berichte"? Die lassen sich in kürzester Zeit als Lüge und Betrug entlarven:

Der irre Schorschi und die tägliche Idiotie der Homöopathen
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11618.0

100 Jahre Betrug durch die weltweite Homöopathiemafia. Aufgedeckt im Alleingang, vorbei an allen medizinischen und historischen Instituten auf der Erde. Thymian macht das mit links. 

Wir sitzen eben an der Quelle.  8)


Das ist ein echter Schenkelklopfer:

[*quote*]
Dass von einzelnen Akteur*innen die Corona-Krise für ihren Kampf gegen die Homöopathie und gegen die Heilpraktiker*innen instrumentalisiert wird, indem auf "immer mehr Heilpraktiker" hingewiesen wird, die "angebliche Heilungen von Corona zum Besten" geben, verbunden mit der Aufforderung, zum Beispiel an die Politik, dem etwas entgegen zu setzen, denn "sie werden immer mehr zur allgemeinen Gefahr", grenzt an Verleumdung. Sollte es weitergehende Auslassungen dieser Art geben, werden wir uns auch hierfür rechtliche Schritte vorbehalten.
[*/quote*]

Der großartige, der superbe, der excellente Supermann der Homöopathie (natürlich niemand anders als Christian Joachim Becker, der mißratene Lokalprolet aus Hamburg-Ohlstedt, dem auf dem Hauptstadtkongreß erklärt werden mußte, sein Verhalten sei asozial), sammelt Heilpraktiker um sich - und behauptet, es gäbe erfolgreiche Heilungen von Covid-19 durch Homöopathie.

Da braut sich etwas zusammen. Wird der VKHD den PR-Experten Christian Joachim Becker, den Sammelbecker für Heilpraktiker, verklagen? POPCORN!  ;D

Unterschrieben ist die Warnung von "Der VKHD-Vorstand (Ralf Dissemond, Monika Kindt, Stefan Reis)"

Hier schließt sich der Kreis: Stefan Reis, Schreiber der von "Wirksam" gedruckten Reklamesülze, ist im Vorstand des VKHD. Das paßt. So ein Verein hat auch das Geld für derartige Reklame.

Ein aktuelles Beispiel, zu finden in der Homepage von

https://www.vkhd.de/



"Wirksam", zu erreichen über die Domain wirksam.online, ist aber keine Zeitschrift, sondern ein Einkaufsführer. Der Verlag produziert auch Einkaufsführer für den Straßenbau. Homöopathie gleich neben Schotter? Oder neben Hacke und Spaten? Gibt es demnächst auch Einkaufsführer für Bestattungsunternehmen und Totengräber?

Was noch zu fragen ist: Wie ist das so mit der Finanzierung der "Zeitschrift" genannten Reklame? Die gibt es doch nicht umsonst.

Das sind die Mediadaten von "Wirksam":

http://www.wirksam.online/res/pdf/Wirksam_Mediadaten_2020_RZ.pdf

Ein Blick in das Impressum

http://www.wirksam.online/#impressum

ist ebenfalls anzuraten. Schon lustig, daß im Impressum einer "Zeitschrift" als Verantwortlicher eine Rechtswaltskanzlei angegeben ist. Eigentlich erwartet man doch Name und Anschrift des Verlags, des Herausgebers und der verantwortlichen Redakteure. Aber eine Rechtsanwaltskanzlei?

Noch einmal die Frage nach dem Geld: Wer bezahlt die Zeitschrift? Bei einer Auflage von 10.000 kommen auf den Verlag hohe Kosten zu. Die müssen gedeckt werden. Und Gewinn muß der Verlag auch machen. Er will doch davon leben. 4x im Jahr erscheint ein Heft. Das sind 40.000 Exemplare pro Jahr. Davon muß der Verlag ein Jahr lang leben können. Oder, falls er noch weitere Objekte hat (was der Fall ist), muß dieses Reklameobjekt einen ausreichend großen Teil des Verlegerlebens decken.

Also, heraus mit der Sprache, wer bezahlt das Reklamezeug? Die 7 Euro pro Einzelheft, wer soll die bezahlen? Kranke? Alte? Bestimmt nicht!

Das Heft wird bündelweise in Geschäften auftauchen und in Praxen, wo - nach bewährtem Muster - der Hausherr oder einer seiner Mitarbeiter "Autor" eines der in diesem Heft gedruckten "Artikels" ist, selbstverständlich eine Lobeshymne auf genau das, was dieses Geschäft oder die Praxis verkauft oder als "Therapie" anbietet.

Diese Hefte muß doch jemand bezahlen. Natürlich der Auftraggeber! Also das Geschäft oder die Praxis.

Nun darf man raten, wo diese Hefte mit der Homöopathiereklame auftauchen werden: Bei Ärzten aus dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte und Heilpraktikern des Verbands klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD)! Und ganz sicher beim Stefan Reis, dem "Autor" des Reklametextes.

So ist das. Alles nur gekauft.
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

RubyCat

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Re: Gekaufte Reklame = gekaufte Reklame, auch im Einkaufsführer
« Reply #2 on: September 19, 2020, 11:25:45 AM »

Wie skrupellos die Heilpraktiker mit der Wahrheit umgehen, ist in diesem Thread zu sehen. Der schon bekannte verhaltensauffällige Heilpraktiker Marwin Zander macht Reklame für einen wahrheitswidrigen "Artikel" des Heilpraktikers Stefan Reis.


https://twitter.com/MarwinZander/status/1187078330346098688

[*quote*]
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Marwin Zander @MarwinZander
Oct 23, 2019
Stefan Reis: "Weiterhin bedeutete das, dass im Falle des postoperativen Ileus die Anwendung der #Homöopathie statthaft (und sinnvoll) wäre. Dies wiederum wäre zugleich der Beleg für ihre spezifische Wirksamkeit, und zwar prinzipiell."

"Postoperativer Ileus - eine Sache für die Homöopathie
Vor gut 20 Jahren erfreute sich die Homöopathie einer großen Beliebtheit. Zu ihrem 200. Geburtstag 1996 gab es zahlreiche (wohlwollende!) Homöopathie-...
"

https://www.vkhd.de/vkhd-blog/item/675-postoperativer-ileus-eine-sache-fuer-die-homoeopathie

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Edzard Ernst @EdzardErnst
Oct 23, 2019
das ist reiner Quatsch!

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Marwin Zander @MarwinZander
Oct 23, 2019
"...die Folge ist nicht nur, dass eine anerkannt qualitativ hochwertige Studie mit eindeutigem Ergebnis auf diese Weise und ohne nachvollziehbare Begründung komplett unter den Tisch fällt und so eine positive Bewertung in eine negative verdreht wird"

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Edzard Ernst @EdzardErnst
Oct 23, 2019
erstens war das keine Studie sondern ein syst Reiew.
zweitens sollten sie den Artikel lessen, dann wuerden sir vielleicht verstehen, warum unsere Schlussfolgerung nicht positiv ist


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Marwin Zander @MarwinZander
Oct 23, 2019
Das sieht Herr Reis offenbar nicht so...

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Edzard Ernst @EdzardErnst
Oct 23, 2019
Herr Reis hat nicht die Originaldaten analysiert und nicht die SR publiziert.
DAS WAR ICH!


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Marwin Zander @MarwinZander
Oct 23, 2019
Ja, das habe ich gelesen.

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Marwin Zander @MarwinZander
Replying to @MarwinZander  and  @EdzardErnst
Auch schreibt Herr Reis über mehrer signifikant positive Studien zu diesem Thema:

"Schlussfolgerung: Homöopathie ist wirksam bei postoperativem Ileus."

8:48 PM · Oct 23, 2019·Twitter Web App
1 Retweet 1 Like

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Edzard Ernst @EdzardErnst
Oct 23, 2019
Replying to @MarwinZander
Was Herr Reis schreibt interessiert mich nicht. Fakt ist, dass Homoeopathie auch bei dieser Indikation unwirksam ist.

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Pure Donna
@PureLove3103
·
Oct 27, 2019
In guter alter Heilpraktiker Tradition, interessiert Herr Zander sich nicht sonderlich für Fakten.
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Sowohl Reis als auch Zander sind faktenreisistent. Edzard Ernst, der als Beteiligter bei den Studien genau weiß, was vorgefallen ist, und Marwin Zander auf diese Fakten hinweist, wird von Zander weggebürstet wie ein Schuhputzer.

Marwin Zander ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Schweizer Justiz sollte ihn schleunigst aus dem Verkehr ziehen. Die Entziehung seiner Zulassung ist überfällig.

Stefan Reis' Tatsachenbehauptung "Postoperativer Ileus - eine Sache für die Homöopathie" ist wahrheitswidrig. Die Art und Weise, wie er sie zusammenschustert, sollte zu denken geben.

Heilpraktiker muß endlich verboten werden. Die schweizerische und die deutsche Gesetzgebung müssen ihre dahingepfuschte Gesetzgebung der Realität anpassen. Die Politik wird ihrer Pflicht nicht gerecht. Lügen darf nicht länger ein gesellschaftlich anerkannter Berufszweig sein.


Beweisstück A: "Postoperativer Ileus - eine Sache für die Homöopathie"

https://www.vkhd.de/vkhd-blog/item/675-postoperativer-ileus-eine-sache-fuer-die-homoeopathie

[*quote*]
Postoperativer Ileus - eine Sache für die Homöopathie

23.10.2019

Vor gut 20 Jahren erfreute sich die Homöopathie einer großen Beliebtheit. Zu ihrem 200. Geburtstag 1996 gab es zahlreiche (wohlwollende!) Homöopathie-Specials in den Leitmedien, die Deutsche Post adelte Samuel Hahnemann mit einer Sondermarke, Georgos Vithoulkas erhielt den alternativen Nobelpreis und ich besuchte eine wunderbare Ausstellung zur Homöopathie im Deutschen Hygiene-Museum zu Dresden.

Ein Jahr später staunte auch die Wissenschaft nicht schlecht, als die Autor*innen Barnes, Resch und Ernst im renommierten Journal of Clinical Gastroenterology eine Untersuchung1 publizierten und zu folgendem Ergebnis kamen: "Meta-analyses indicated a statistically significant (p < 0.05) weighted mean difference (WMD) in favor of homeopathy (compared with placebo) on the time to first flatus. […] There is evidence that homeopathic treatment can reduce the duration of ileus after abdominal or gynecologic surgery."

Das war eine gute Nachricht, nicht nur für die Homöopathie, die sich bestätigt sehen darf, auch für die Wissenschaft, die dies zum Anlass nehmen sollte, den Wirkmechanismus der Homöopathie näher zu erforschen. Vor allem aber natürlich böte dies auch für die betroffenen Patient*innen Anlass zur Freude, da der postoperative Ileus eine gefürchtete Komplikation vor allem nach gastrointestinalen und gynäkologischen Eingriffen darstellt (dazu mehr am Ende dieses Beitrags).

Edzard Ernst, einer der bissigsten Kritiker der Homöopathie, als Co-Autor an der Metaanalyse von 1997 beteiligt, konstatierte noch 2002: [In] "[…] postoperative ileus […] homeopathy is convincingly [!] effective."2

Kein Wunder also, dass die genannte Metaanalyse ihren Weg in einen von der australischen Gesundheitsbehörde (NHMRC) in Auftrag gegebenen Bericht zur Wirksamkeit der Homöopathie fand, in dem von "ermutigender Evidenz" - übrigens auch bei einigen weiteren klinischen Indikationen - die Rede ist.3 Hinsichtlich der Qualität dieser Arbeit wurde der hohe Evidenzgrad ("level of evidence") 1 vergeben.4

Halten wir an dieser Stelle einmal inne und schauen genauer hin:
Die Studienlage zur Homöopathie ist immer wieder Gegenstand der Kritik. So hat sich in den Leitmedien mittlerweile das Narrativ etabliert, dass es keine (anerkannte, seriöse …) Studie gebe, die eine Wirksamkeit der Homöopathie über einen Plazeboeffekt hinaus belegte. Wohlgemerkt: Es wird nicht etwa moniert, dass es zu wenige oder nicht replizierte Studien gibt, es wird schlicht bestritten, dass Homöopathie überhaupt jemals spezifische Wirkung gezeigt habe.

Wobei man jedoch sehr exklusiv auf etwaige randomisierte Doppelblindstudien (RCTs) schaut, die derzeit in der evidenzbasierten Medizin als Goldstandard gelten, obwohl eigentlich noch einige weitere Parameter zur Bestimmung einer Evidenz herangezogen werden sollten, wie auch der Schöpfer des Begriffs, David Sacket, dies 1996 intendierte.5 Dass eine individualisierende Therapie wie die Homöopathie im Rahmen von RCTs nur schwer zu untersuchen ist und indikationsbezogene Anwendungen in den meisten Fällen scheitern dürften, sei hier nur am Rande erwähnt. Immerhin gibt es in seltenen Fällen aus dem Gebiet der so genannten "bewährten Indikationen" offenbar doch Beispiele für studienfeste Verschreibungen.

Als Beleg für die kategorische Leugnung irgendwelcher Wirkungsnachweise der Homöopathie wird gerne der oben erwähnte Bericht des NHMRC herangezogen, aber nicht die zitierte Version, sondern eine jüngere, überarbeitete, aus dem Jahr 2015. Und in dieser ist tatsächlich von einer Wirksamkeit der Homöopathie etwa bei postoperativem Ileus keine Rede mehr - im Gegenteil lesen wir auf Seite 18:
"Homeopathy is not more effective than placebo for the treatment of these health conditions: […] postoperative ileus (abnormally slow movement of bowel after surgery)".6

Und zur Begründung findet man an gleicher Stelle folgende Anmerkung:
"For each condition, homeopathy was reported to be not more effective than placebo in either:
- all the studies found (regardless of size and quality), or
- a large majority of those studies that were reliable (good-quality, well designed and with enough participants for a meaningful result)."

Da fragt man sich unweigerlich, wie ein solcher Sinneswandel zu erklären ist? Aus der angegebenen Begründung lässt sich ableiten, dass die Bearbeiter offenbar zu dem Schluss kamen, dass in der Metaanalyse von Barnes et al. "eine überwiegende Mehrzahl der [untersuchten] zuverlässigen ('reliable') Studien" gezeigt hätte, dass die Homöopathie nicht besser wirke als ein Plazebo, womit man also die Analyse anders bewertet, als die Autor*innen. "Zuverlässig" wiederum seien Studien, die "von guter Qualität, ordentlich aufgesetzt und mit einer aussagekräftigen Teilnehmerzahl" angestellt wurden.

Um herauszufinden, woran es der Metaanalyse aus 1997 mangeln könnte und weshalb sie doch keinen Beleg für die Wirksamkeit der Homöopathie liefere, werfen wir einen Blick in den so genannten "first report" oder "first draft" des NHMRC (2012):
Ab Seite 125 werden die Ergebnisse der Analyse aufgegriffen und man kommt zum Schluss, in Übereinstimmung mit den Autor*innen der Originalarbeit von einer "encouraging evidence" für die Homöopathie sprechen zu können. In der Folge wird auch die Quellenlage zusammengefasst: so stützt man sich auf die sechs "primary references", die auch von Barnes et al. herangezogen wurden; bei allen handelt es sich um RCT's, also Doppelblindstudien. Sie entsprechen in dieser Hinsicht also hohen wissenschaftlichen Standards. Während sich die Studien zwar alle auf dieselbe klinische Indikation beziehen, wurden sie aber nicht mit identischer Medikation durchgeführt, was einen Vergleich der Effizienz z.B. anhand von Probandenzahlen erschwert. Es wurden verschiedene homöopathische Arzneien in unterschiedlichen Potenzen, als Einzelmittel oder Kombinationspräparat getestet.

Drei der Studien zeigten einen "significant positive effect", eine weitere einen "positive effect" und zwei eine "equivocality" von Homöopathie gegen Plazebo, also keinen Unterschied zwischen Beidem.

Von den drei Studien mit signifikant positivem Effekt wurde die erste mit 206 Patienten durchgeführt und zeigte einen "low risk of bias", was als Qualitätsmerkmal gilt. Die zweite zeigte dasselbe Ergebnis ("low risk of bias") bei 80 untersuchten Patienten, die dritte umfasste 96 Patienten und hatte einen "moderate risk of bias". Die Studie mit "lediglich" positivem Effekt wies einen "high risk of bias" auf, was als abwertendes Kriterium gilt. Bleiben noch zwei, in denen keine bessere Wirkung der homöopathischen Arzneien im Vergleich zu Plazebo gefunden werden konnte; beide hatten einen "low risk of bias", die eine Studie erfolgte mit 600, die andere mit 80 Probanden. Schlussfolgerung: Homöopathie ist wirksam bei postoperativem Ileus.

Nun stellt sich die naheliegende Frage, auf welche Weise und weshalb es zur Eliminierung dieser Metaanalyse kam sowie - und das ist ja noch ein besonderes Topping - zu der Aussage, dass Homöopathie bei postoperativem Ileus nicht besser wirke als ein Plazebo, denn dazu gibt es keine zweite Metaanalyse!

Vermutlich fiel die qualitativ hochwertige Studie mit 80 Teilnehmern und einem signifikant positiven Ergebnis einer nach 2012 eingeführten Richtlinie zur Beurteilung der Qualität von Studien zum Opfer, nach der eine Mindestteilnehmerzahl von 150 Personen für zu berücksichtigende Studien gefordert wurde, während Studien mit weniger Teilnehmern als zu klein eingestuft wurden.7 Diese Grenzziehung ist übrigens willkürlich und in anderen Studien (auch unter peer review) zur Wirksamkeit von Arzneimitteln unüblich … ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Mit "Hilfe" dieses Parameters lassen sich nun einige Studien aus der oben angeführten Metaanalyse herausrechnen. Übrig bleibt dann eine einzige, die zwar genügend Teilnehmer aufweist und ein "low risk of bias" zeigt - die also eigentlich von hoher Qualität ist8 -, die aber angesichts der weniger zuverlässigen Studien sowie derjenigen, die keine Überlegenheit der Homöopathie gegen Plazebo ergaben, verhältnismäßig unterlegen ist, wodurch man zu der Aussage kommt, dass im Falle des postoperativen Ileus "Homöopathie nicht effizienter als Plazebo" zu erkennen war, weil "eine große Mehrzahl an zuverlässigen Studien" dies so gezeigt habe.

Man hat also einen einzigen Parameter für die Beurteilung der Qualität einer Studie geändert, was zur Folge hat, dass sich eine zunächst getroffene Aussage in ihr Gegenteil verkehrt.

Wie es scheint, hat man hier eine Methode gefunden und angewandt, mit der sich unliebsame Daten aus einer Übersicht entfernen ließen - nichts Anderes kann ich aus den vorliegenden und oben angeführten Quellen schließen.

Aber selbst wenn keine "böse Absicht" hinter diesem Vorgehen steckte - die Folge ist nicht nur, dass eine anerkannt qualitativ hochwertige Studie mit eindeutigem Ergebnis auf diese Weise und ohne nachvollziehbare Begründung komplett unter den Tisch fällt und so eine positive Bewertung in eine negative verdreht wird. Auch Patienten werden nun vermutlich nicht von den ermutigenden Ergebnissen profitieren können. Das halte ich geradezu für eine Perversion des oben geschilderten Vorgehens.

Aber, eines ist klar: wäre diese Indikation - der postoperative Darmverschluss - die einzige, zu der sich jemals eine Evidenz zugunsten der Homöopathie gezeigt hätte … wäre das natürlich völlig ausreichend, diese Therapiemethode, dieses therapeutische Prinzip einer genaueren Untersuchung zu unterziehen.

Weiterhin bedeutete das, dass im Falle des postoperativen Ileus die Anwendung der Homöopathie statthaft (und sinnvoll) wäre. Dies wiederum wäre zugleich der Beleg für ihre spezifische Wirksamkeit, und zwar prinzipiell.

Zuletzt stellt sich noch eine ethische Frage: kann man angesichts einer von mir aus auch nur mutmaßlichen Effizienz einer homöopathischen Behandlung wirklich darauf verzichten, sie mindestens als Option mitzuführen? Immerhin gilt im Allgemeinen:
"Ist es zu einem manifesten postoperativen Ileus gekommen, gibt es keine evidenzbasierte Therapie. Keine der im Routinebetrieb angewandten Prokinetika (Neostigmin, Metoclopramid, Erythromycin) oder Laxanzien konnte in Metaanalysen eine verkürzte Zeitdauer des postoperativen Ileus erreichen […]."9

Stefan Reis

Quelle:
1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9451677 (Abruf 16.10.2019)
2 https://bpspubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1046/j.1365-2125.2002.01699.x# (Abruf: 17.10.2019) Vollständig lautet das Zitat: "With the exception of postoperative ileus and influenza (see below) there is no condition for which homeopathy is convincingly effective."
3 https://www.nhmrc.gov.au/sites/default/files/documents/attachments/Draft annotated 2012 homeopathy report.pdf [NHMRC 2012]
4 Siehe Homeopathy Overview report Appendices (new version), aus dem Oktober 2013, S. 19. Dort wird kommentiert: "There is some evidence to support the administration of a homeopathic remedy immediate after surgery to reduce the duration of ileus." Download unter: https://www.nhmrc.gov.au/about-us/publications/homeopathy#block-views-block-file-attachments-content-block-15 Sackett, D. et al.: Evidence based medicine: what it is, and what it isn't. BMJ 312 (1996) 7923: 71-72. Online: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2349778/
6 https://www.nhmrc.gov.au/sites/default/files/images/nhmrc-information-paper-effectiveness-of-homeopathy.pdf [NHMRC 2015]
7 NMHRC 2015: "[…] in general any study with less than 150 participants is small […]" (p. 37) "For the purposes of the homeopathy overview, studies were considered to be of sufficient size where N>150 […]." (p. 35)
8 Aulagnier G.: Action d'un traitement homéopathique sur la reprise du transit post-opératoire. Homéopathie 1985; 6: 42-5
9 https://www.aerzteblatt.de/archiv/192554/Ileus-beim-Erwachsenen (Abruf: 17.10.2019)


Literatur:

Aulagnier G.: Action d'un traitement homéopathique sur la reprise du transit post-opératoire. Homéopathie 1985; 6: 42-5
Barnes J / Resch KL / Ernst E: Homeopathy for Postoperative Ileus? A Meta-analysis. J Clin Gastroenterol 1997; 25 (4): 628-633
Ernst E: A systematic review of systematic reviews of homeopathy. BJCP 2002; 54 (6): 577-582
Sackett D. et al.: Evidence based medicine: what it is, and what it isn't. BMJ 1996; 312; 7923: 71-72
Vils TO / Stoffels B / Straßburg Ch / Schild HH / Kalff JC: Ileus beim Erwachsenen. Genese, Diagnostik und Therapie. Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 508-18

sowie die zum Download zur Verfügung gestellten Materialien des National Health and Medical Research Council (NHMRC) der australischen Regierung, abrufbar unter:
https://www.nhmrc.gov.au/about-us/publications/homeopathy#block-views-block-file-attachments-content-block-1


Anschrift des Verfassers:

Stefan Reis
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E-Mail: sr@vkhd.de
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