TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Advanced search  

News:

.
Die Hersteller eines Trottel-Mobiles verfolgen uns!

*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***

Breaking: Erdogan dead by Covid-19!

*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***

Silvester: Böller und Raketen: FINGER WEG!


Pages: [1]

Author Topic: Die Arschgeigologie - ein Sonderfall der deutschen Recht(s)brechung  (Read 23 times)

Borodor

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 257

Für die üblichen Verdächtigen. Fun is served.  8)



https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/heilpraktiker-quacksalber-oder-sanfte-alternative-100.html

[*quote*]
ARD/DasErste

Heilpraktiker: Quacksalber oder sanfte Alternative?

An der Heilpraktiker-Schule üben Schülerinnen, wie man Infusionen setzt. Denn auch das dürfen Heilpraktiker.

Rund 47.000 Heilpraktiker gibt es in Deutschland. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit, denn ihre Methoden gelten vielen als "sanft" und "natürlich". Doch: Für die Ausbildung zum Heilpraktiker gibt es keine verbindlichen Standards. Anders als Ärzte absolvieren Heilpraktiker eine Schmalspurausbildung, in der Regel sehen sie dabei keinen einzigen Patienten. Für die Zulassung reicht ein Hauptschulabschluss, die angehenden Heilpraktiker müssen lediglich eine Überprüfung beim Gesundheitsamt bestehen, die einen Multiple-Choice-Test und eine mündliche Prüfung umfasst. Zu den naturheilkundlichen und anderen alternativen Verfahren, die sie später in ihren Praxen anwenden, werden sie gar nicht geprüft.

Wie in dieser nachgestellten Szene behandelte der Heilpraktiker Klaus R. Krebspatienten mit einer gefährlichen Chemikalie.

Wer die Überprüfung besteht, hat enorme Befugnisse: Heilpraktiker dürfen Spritzen setzen und Infusionen anlegen. Es ist ihnen gesetzlich erlaubt, Diagnosen zu stellen und selbst schwere Krankheiten wie Krebs zu behandeln. Das kann zu tragischen Behandlungsfehlern führen: Im Juli 2016 starben die Niederländerin Joke K. und zwei weitere Patienten, nachdem ihnen ein deutscher Heilpraktiker während einer alternativen Krebstherapie eine gefährliche Chemikalie verabreicht hatte.

Der Heilpraktiker Klaus R. behandelte Krebspatienten mit einer gefährlichen Chemikalie.

Vor dem Landgericht Krefeld wird er wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen verurteilt. Das Aufsehen erregende Verfahren wirft ein Schlaglicht auf eine Berufsgruppe, über deren mangelhafte Ausbildung kaum jemand etwas weiß – und die zudem von den Behörden kaum kontrolliert werden kann. Ein gefährlicher Sonderfall im deutschen Gesundheitswesen.

Filmautorin Claudia Ruby ist es gelungen, einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen einer Branche zu werfen, die es so in keinem anderen westlichen Industrieland gibt: Warum dürfen Heilpraktiker in Deutschland Kranke behandeln, obwohl sie keine adäquate medizinische Ausbildung haben? Warum lassen sich jedes Jahr Millionen von Patienten mit Verfahren behandeln, von denen viele erwiesenermaßen nicht helfen oder sogar schaden? Wieso haben Heilpraktiker enorme Freiheiten, während alle anderen Bereiche des Gesundheitswesens streng reguliert sind? Und: Was muss die Politik tun, damit Heilpraktiker nicht zur Gefahr für ihre Patienten werden?

Ein Film von Claudia Ruby

---------------------------------------------

14 Bewertungen
Kommentare

Ruth Luschnat am 06.11.2020 um 14:14 Uhr
Chemopharma vs Quaksalber

Es ist interessant, dass die Wortwahl der Menschen, die diffamieren so veraltet ist. Das Wort Quacksalber kommt daher das die medizinische Anwendung gegen Syphillis Quecksilbersablen waren, deren wissenschaftlich leicht nachzuvollziehende Nebenwirkungen verherend waren. Das war die gängige Medizin, die hatten nix anderes. Seltsam, dass Heutzutage die Heilpraktiker nach dieser schulmedizinischen Praxis benannt werden, um sie zu diffamieren, wo doch aus deren Reichen die Idee kam, die Medizin so zu verdünnen, dass die zerstörerischen Nebenwirkungen weg bleiben.
Es wäre mal an der Zeit ausgewogen zu berichten. Sicher gibt es auch einzelne Geschäftemacher, aber das ist gegenüber der hohen Zahl ganz offizieller Tode und Schädigungen durch die Chemopharma Industrielle Medizin, kaum zählbar. Die Gute Praxis derjenigen HPs/innen, die oft ehemalige aus dem Betrieb der Schulmedizin enttäuscht auch sind, sollte dem diffamierenden Bild entgegen auch dargestellt werden. Ruth Luschnat

Patricia am 06.11.2020 um 14:06 Uhr
Aufklärung ist wichtig

Viele Konstatieren beurteilen hier eine Sendung, die noch nicht einmal veröffentlicht wurde. Das finde ich schwierig. Generell ist es wichtig Aufklärung zu betreiben! Vor allem im Heilpraktiker Bereich gibt es unglaublich viele schwarze Schafe. Ich habe es selbst erlebt. Es kann nicht sein, dass eine solch kurze Ausbildung, die so wenig Anforderungen stellt, einen Menschen ermöglicht an anderen herumzudoktern. Mir hatte früher Aufklärung gut getan und Schäden hätten vermieden werden können. Es braucht dringend ein umfassendere Ausbildung und Prüfung! Es kann nicht sein, dass Scharlatane die Prüfung einiger Gesundheitsämter bestehen! Da frage ich mich tatsächlich, wer da überhaupt wie prüft? Es benötigt ein einheitliches System und strengere Prüfungen bzw Voraussetzungen. Mit der Gesundheit von Menschen sollte nicht gespielt werden.

Uwe am 06.11.2020 um 12:27 Uhr
!! Wer heilt hat Recht !!

In Zeiten einer Pandemie liegen bei vielen Menschen die Nerven blank. Angst vor COVID 19, Angst vor Jobverlust, Existenzängste, Überforderung beim Homeschooling und Vereinsamung wegen sozialer Isolierung. Das Gesundheitssystem ist überfordert und jetzt wird wieder auf den Heilpraktiker*innen eingeschlagen. Obwohl sie täglich verantwortungsbewusst über 200.000 Patienten Gutes tun, ihnen zuhören, Leiden lindern und Erkrankungen heilen bzw. davor schützen. Hände weg von einem ehrbaren Berufsstand, der sich durch Engagemente, Hingabe und vielen Heilerfolgen auszeichnet.

---------------------------------------------

Silvia am 06.11.2020 um 12:00 Uhr
Ich ahne Schlimmes

Schon der Titel mit Quacksalber lässt unschöne Berichterstattung (wie inzwischen in den Öffentlich-rechtlichen Sendern leider häufig) erwarten. Warum wird permanent auf den Heilpraktikern herumgehackt, obwohl doch so viele Menschen zufrieden damit sind und sie für viele (leider) die letzte Hoffnung sind, wenn die Schulmedizin mal wieder nicht helfen konnte. Auf der einen Seite haben sie angeblich zu wenig Wissen, auf der anderen Seite kommen erstaunlich viele „Austherapierte“, denen dann doch oft noch geholfen werden kann.

Voigtmann am 06.11.2020 um 11:59 Uhr
Voigtmann

Freie Berichterstattung und offene Meinungsäußerung sollte das oberste Gebot der Medien sein. Pro und Contra der Berichterstattung ist in der unsicheren Zeit, die i.m. herscht von zukunftsweisender Prägung. Ein System das überlastet, teilweise veraltet und finanziell vor dem Kolabs steht zu unterstützen ist für sehr viele Patienten die letzte Hilfe.  Genau das tun wir Heilpraktiker. Wir wünschen uns Gemeinsamkeit und gegenseitigen Respekt. Leider wird dies nicht gelebt oder gesendet. Der Heilpraktiker wird im Gesundheitsamt von Amtsärzten geprüft. Theorie und Praxis sind Bestandteil der Prüfung. Fortbildungen müssen jährlich besucht werden. Das sollte ebenfalls Teil der Sendung sein. Lasst die Medien in Deutschland nicht zu bestechlichen Einrichtungen werden. 

Jürgen am 06.11.2020 um 10:10 Uhr
Heilpraktikergesetz

Diese Arbeit findet statt. In Deutschland und in anderen Ländern. Deutschland ist das einzige Land, welches dafür eine gesetzliche Grundlage bietet.
Werden die Heilpraktiker verboten, wird es diese Arbeit nicht beenden. Sicher, viele werden aufgeben, aber komplementäre Heilarbeit wird dann in die Illegalität abwandern. Und dort kann Quacksalberei viel besser gedeihen.
Hört endlich auf, diese Sau durch die Mediendörfer zu treiben. Schaut euch die Todesfälle wegen Heilpraktikern an und die Todesfälle durch Fehlbehandlungen, resistente Keime durch Antibiotika oder Medikamente in der anerkannten, "evidenzbasierten" Medizin.
Viele Heilpraktiker arbeiten seriös, sind gut ausgebildet und sich der Grenzen ihrer Kompetenzen bewusst.
Es braucht komplementäre Heilarbeit. Die Medizin ist hervorragend im Behandeln akuter Krankheiten und von Unfällen. Bei vielen chronischen Krankheiten, vor allem wenn die Psyche eine Rolle spielt, aber oft komplett ratlos.

---------------------------------------------

Melanie am 06.11.2020 um 7:11 Uhr
Wer heilt hat Recht

Liebe ARD,
wofür zahle ich GEZ-Gebühren? Für eine einseitige Berichterstattung?
Aber gehen wir mal davon aus, dass Frau Ruby sich ‚ganzheitlich‘ dem Thema gewitmet hat und das Thema wirklich von ALLEN Seiten beleuchtet hat. Dann werden Sie ja auch wissen, dass es eine sehr hohe Durchfallrate bei den Heilpraktikerprüfungen gibt (sie gilt als eine der schwierigsten, zusammen mit der zum Jäger und dem Jurastudium).
Oft kommen Menschen zum Heilpraktiker, wenn ihnen diverse Ärzte nicht weiterhelfen konnten, sei es mit Hautausschlägen, Verhaltensstörungen bei Kindern, Tinnitus,.... Und wenn diesen Menschen durch einen Heilpraktiker geholfen werden kann, dann finde ich es anmaßend von der ARD Heilpraktiker zu diffamieren.
Es gilt immer noch: WER HEILT HAT RECHT!

Matthias am 06.11.2020 um 6:59 Uhr
Der Titel lässt nichts Gutes erahnen

Wenn ich das schon lese, scheint dieser Beitrag wieder sehr einseitig geführt. Hier steht nichts von den vielen Erfolgen was Heilpraktiker und die Naturheilkunde jeden Tag für Patienten leisten. Was für ein großartigen Beitrag Sie dadurch für die Volksgesundheit und zu einer erheblichen Entlastung des Krankenkassensystems leisten.
Hier wird nichts erwähnt von den vielen Fehldiagnosen und Behandlungsfehler von Ärzten, geschweige von der Guten Zusammenarbeit von Schulmedizin und Naturheilkunde unter den Berufsgruppen!
Man muss sich schon Fragen warum den die Naturheilkunde so einer großen Beliebtheit erfreut?
Natürlich gibt es auch unter der Berufsgruppe der Heilpraktiker Schwarze Schafe, wie in jeder anderen Berufsgruppe auch, aber der Großteil leistet hervorragend Arbeit.
Ich wünsche mir das die ARD als öffentlicher Sender hier in diesem Beitrag das auch aufführt, ansonsten ist das ein weiterer Beweis das seröser Journalismus bei der ARD nach und nach verloren geht!

Moritz am 05.11.2020 um 21:51 Uhr
Mal wieder sehr einseitige Berichterstattung

Ich hoffe, das dieser Bericht anders ist.
Es gibt nie nur eine Sicht der Dinge. Ich hoffe, dass die ARD ihrem Ruf als öffentlich rechtlicher Fernsehsender gerecht wird. Jedoch verheisst dieser Text schon nichts gutes. Gerade in dieser Zeit sollte die Gesundheit an erster Stelle stehen.

Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt...
< vorheriges
Seite 3 | 3
[*/quote*]
Logged
Pages: [1]